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Gedankensplitter zum „Atheodizeeproblem“

Gedankensplitter zum „Atheodizeeproblem“

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1
17. April 2012 -
Raphael E. BextenFrage:
Ein mit mir befreundeter Atheist meint:
 
„Ein Subjekt, das nicht mehr exsistiert,bedarf keiner Gerechtigkeit mehr“ – 
 deswegen sei auch der Tod eine Be-freiung und Erlösung, da mit dem Todalles aus sei. Überdies verbiete dieExistenz von so viel unvorstellbaremLeid die Annahme, dass ein guter undallmächtiger Gott existiere.Können Sie mir bitte hierzu Literaturempfehlen, die ich auch meinematheistischen Freund weiterempfehlenkann?
 Antwortversuch:Damit ich über die Literaturvorschlägehinaus, jedenfalls einigermaßen, Sie inIhrem schwierigen Anliegen unterstützenkann
 – 
und dies trotz meiner großen Un-kenntnis angesichts einer solchen Mensch-heitsfrage, an der sich Philosophen, Theo-logen und die großen Schriftsteller meistohne eine befriedigende Antwort ab-gerungen haben, auf die aber oft einfacheGläubige in ihrem Leben eine Antwortgefunden haben - möchte ich in aller Kürzeauf das Folgende hinweisen:Ihrem Anliegen gemäß habe ich einenkurzen, tiefen philosophisch-theologischenArtikel zum Theodizeeproblem gefunden,er stammt von Prof. Dr. Dr. AntonZiegenaus. Dieser kurze Artikel trägt denTitel: 
 (S. 167ff.), Sie können ihnsomit auch an Ihren Bekannten weiter-leiten.Darüber hinaus habe ich dieser E-Maileinen Auszug aus Dostojewskis Roman
„Die Brüder Karamasow“(
4. Rebellionund5. Der Großinquisitor )angehängt. Diese Passagen sind einigermaßen bekannt, sie sollten zusammen mit demArtikel auch an Ihren Bekannten weiter-geleitet werden, da in Dostojewskis Text inaller Schärfe das unglaubliche Leid desgefallenen Menschen zum Ausdruck kommt, und innerhalb der Geschichte der atheistische Bruder Iwan seinen jungenBruder Aljoscha, der ein junger Novize ist,mit dem Theodizeeproblem konfrontiert.Aljoscha gibt seinem atheistischen Bruder eine scheinbar sehr unbefriedigende
Antwort in Form eines Kusses…
 Darüber hinaus möchte ich noch kurzfolgende Vorbemerkung machen: es gibtgewisse ethische Bedingungen des philo-sophischen Erkennens, wie es unter anderem Ciril Rütsche in einer gerade er-schienenen Dissertation versucht hatherauszuarbeiten
 – 
dies betont auchDietrich von Hildebrand zum Beispiel in
seiner Schrift „Sittlichkeit und ethische
Wert
erkenntnis“, in der er die ve
r-schiedenen Phänomene von Werteblindheitanalysiert.Auch hat sich noch fast kein Atheist, wieunter anderem die heilige Edith Stein be-tont, durch einen Gottesbeweis et cetera bekehrt.Auch scheinen mir bei Ihrem Bekanntenein ganzes Bündel von vorgefasstenMeinungen vorzuliegen, die einzeln zuersteinmal im Vorfeld des Theodizeeproblems

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