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The European China 2012

The European China 2012

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07/10/2013

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IN KOOPERATION MIT
PDF-Edition
china
 
Ai Weiwei ist zum Gesicht Chinas geworden. Er verkör-pert ür die Menschen im Westen die aukeimende Bür-gergesellschat im Reich der Mitte. Dieses neue Chinaist das spannende, das China, das wir in Deutschlandnoch nicht kennen und von dem uns die Führung inPeking sagen will, dass es eigentlich gar nicht existiert.China ist keine Demokratie nach westlichen Standards,aber ist deswegen alles schlecht? Sicher nicht. DieMenschen dort leben ihr Leben – und stürzen damit dasbestehende System. Der Wandel kommt nicht durch Re-volution, sondern durch die Macht der täglichen Praxis:Jeder Gang ins Internet ist ein weiterer Riss im Gewebeder herrschenden KP. Jeder wirtschatliche Erolg mün-det in den Ru nach Mitbestimmung.Natürlich kann ein Land auch unktionieren, ohne dasses alle Menschenrechtsstandards erüllt. Die Elite in Pe-king erzählt das gerne ihren Besuchern aus dem Wes-ten. Wir brauchen keine Demokratie, ist die Botschat.Sicher, das unktioniert im Sinne des Wortes. Zukunts-ähig ist ein solches System nicht. Alle Ideologien has-sen den Wandel. Der Wandel gehört zum Menschsein.
Liebe Leserinnenund Leser,
 
Und: Ein Gemeinwesen kann nur dann prosperieren,wenn es die Freiheiten und die Rechte garantiert, diejedem Menschen mit seiner Geburt zukommen.Im ersten Teil dieser PDF-Edition zeigen wir, wohinChina in den kommenden Jahren steuern wird, seineGesellschat, die politische Führung und die Wirtschat.Im zweiten Teil schauen wir au die Kunst, derenAugabe es ist, zu beschreiben, inrage zu stellen, zukritisieren. Kunst tut weh, Kunst ist Politik. Wer in Chi-na Künstler ist, ist meistens auch ein Dissident, dennKunst kann ohne die Freiheit des Ausdrucks nur zurPropaganda-Gehiln degenerieren.Wir wünschen Ihnen eine Bereicherung durch dieLektüre dieser PDF-Edition von The European. Sie istentstanden mit dem Filmverleih DCM, der die Doku-mentation
Ai Weiwei: Never Sorry
am 14. Juni in diedeutschen Kinos bringen wird.Mit besten GrüßenIhrAlexander GörlachHerausgeber und Cheredakteur

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