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Portfoliomanagement
 de burnamediagroup™| online agentur
 
1.
 
Management Summary
 
Kaum eine andere Branche hatte in jüngster Zeit mit solch starken Veränderungen zukämpfen wie die Musikbranche. Umsatzrückgänge, Preisverfall bei CDs weltweit undverändertes Konsumentenverhalten sind nur einige Ursachen, die die großenMusikkonzerne vor eine nicht triviale Aufgabe stellen.Strategische Unternehmensführung in der Musikindustrie muss aktuell mit steigenderKomplexität umgehen. Gründe hierfür sind die Stagnation und Schrumpfung derMärkte, eine stark ausgeprägte globale Ausrichtung der Branche, eine hohe Dynamikder ökonomischen Rahmenbedingungen und eine Verschärfung des Wettbewerbs.Zudem verschärfen der weltweit schleppende Konjunkturanstieg und das Aufkommenvon Substitutionen durch Alternativtechnologien zum herkömmlichen Tonträger dieSituation, in der sich die Akteure in dieser Branche neu orientieren müssen.Bisherige Maßnahmen zur Kompensation der durch diese verändertenRahmenbedingungen verursachten Umsatzeinbrüche haben noch nicht dengewünschten Erfolg gebracht.Zugleich ist jedoch zu beobachten, dass Musik heute so allgegenwärtig ist wie niezuvor. Musik hat sich über die Zeit zueinem internationalen Produkt entwickelt,das dem Konsumenten durch eineVielzahl von Kanälen zugänglich ist.Konsumenten haben heutzutage dieMöglichkeit, ihre Lieblingssongs entwederüber das Internet zu beschaffen, um dieseauf mobilen bzw. stationären Geräten zuspielen, als Klingelton auf das Handy zuladen oder durch den Kauf einesetablierten Tonträgers wie die CD bzw.DVD zu erhalten.Schon dieser grobe Überblick über dasaktuelle Geschehen in der Musikindustriezeigt, dass sich die Anforderungen an dasstrategische Portfolio-Management einesMusik-Konzerns deutlich verändert haben.
 
Portfoliomanagement
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 Diese Tatsache motiviert Antworten auf zwei wichtige Fragen zu finden:1.
 
In welchen Bereichen kann zukünftig und nachhaltig neues Wachstumerzielt werden2.
 
Welche Möglichkeiten bieten eine methodische Vorgehensweise anhand derklassischen, wissenschaftlichen Literatur zur Identifikation und Realisierungvon WachstumspotenzialenEntwicklung neuer Technologien mit gleichzeitig verbundenem Eintritt neuerWettbewerber in einen Wirtschaftszweig sowie Stagnation und Schrumpfung vonMärkten und Segmenten sind kein neues Phänomen in denWirtschaftswissenschaften.Nahezu 50 bis 75% aller Märkte in den hochentwickelten Industrieländern sind vondieser Ausprägung betroffen. Somit ist festzuhalten, dass der Musikmarkt in seinerherkömmlichen Struktur noch lange nicht vor dem Aus steht.Mit Gewissheit ist jedoch zu sagen, dass durch die neue Dimension des Wettbewerbseine effektive und effiziente Steuerung des Artist-Portfolios wichtiger ist denn je.Gerade deshalb sollte sich das Top-Management der Musik-Majors und Independentsmit den Ansätzen zur Steuerung der klassischen Literatur näher vertraut machen, um Antworten und Normstrategien für die derzeitig schwierige Marktlage zu finden.Massiver Einstieg in die Arena der branchenfremden Player und zielgerichtete A&RPolitik sind aktuell die großen Herausforderungen, denen Portfolio-Politik der Musik-Majors gerecht werden muss, um am Erfolgspotential der Digitalisierung des Markteszu partizipieren.Die Steuerung und Planung des Portfolios muss in der Weise geschehen, dassfinanzielle Streuverluste in Form von Fehlinvestitionen durch Bemühungen in nichtlukrativen Bereichen im vorhinein angezeigt und verhindert werden können. Dabeisollte beim Aufbau und der Weiterentwicklung des Artist-Portfolios Hauptaugenmerkauf ein gleichermaßen künstlerisch wie finanziell langfristig ausgerichtetesGleichgewicht gelegt werden.Das Management eines ausgewogenen Portfolios durch zielgerichtetenKünstleraufbau und -entwicklung stellt nach wie vor die entscheidende Kompetenzeines Musik-Konzerns dar. Künstleraufbau und -entwicklung ist somit als daslangfristige Erfolgspotential eines Musikunternehmens zu sehen, da der Musikinhaltimmer noch die Basis für den eigentlichen Wert der digitalen und physischenErlösmodelle schafft.Schlussfolgernd kann also die allgemein verbreitete Endzeitstimmung innerhalb dertraditionellen Musikindustrie nicht bekräftigt werden. Die Digitalisierung und ihrenachhaltigen Wirkungen werden, ähnlich wie Auswirkungen „bahnbrechender“

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