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Diplomarbeit zur Erlangung des Grades eines Diplom-Sozialarbeiters und Sozialpädagogen an der Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik „Alice-Salomon“
eingereicht: im Wintersemester 2003/2004 am 14.Oktober 2003
Projektseminar: Arbeit und Migration
Erstgutachter: Prof. Dr. Bernd Kolleck
Zweitgutachter: Prof. Dr. Jürgen Nowak
Einleitung
Dass Rauchen die Gesundheit gefährdet, dass es Krebs verursachen kann
und auch sonst keinen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat, kann als allgemein bekannt vorausgesetzt werden. Aus diesem Grunde stellt sich aber immer wieder die Frage, weshalb Menschen wider besseren Wissens Tabak
konsumieren. Dass der Zigaretten- wie auch der Alkoholkonsum dennoch ein weit verbreitetes Verhalten ist, wird auch ohne wissenschaftliche Beweise deutlich. Rauchen ist eine sozial anerkannte und wirtschaftlich wie sozial-kommunikative Erscheinung, die in der Bundesrepublik als auch in weiten Teilen der Welt weder politisch noch sozial sanktioniert wird. Vielmehr lässt sich vielerorts feststellen, dass es, wenn auch nicht immer erwünscht, so doch meistens akzeptiert wird.
Rund 40 % aller Bundesbürger über 15 Jahre bezeichnen sich als Raucher.
Sind es momentan immer noch mehr die Männer, die rauchen, ist gerade bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen (zwölf bis 25 Jahre) zu beobachten, dass Mädchen und junge Frauen verstärkt Tabak konsumieren. Insgesamt steht Deutschland bezüglich der Prävalenz im europäischen Vergleich etwa im Mittelfeld.
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