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Die Neun Felsen

Die Neun Felsen

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Published by André Rademacher
Allen, die nach Gott fragen, Sein Wort beachten in der Tat, Gnade, Barmherzigkeit und Frieden in unserem Herrn Jesu Christo!
Es trägt die ewige Liebe des Vaters solch treue Sorgfalt für uns, daß sie niemals aufgehört hat, auch auf außerordentlichen und wunderbaren Wegen die irrenden Schafe zu suchen. Nicht nur Weise und Schriftgelehrte, sondern auch Propheten (Matth.23, 34) hat der Herr der Gemeinde allezeit gesandt, und der Geist der Weissagung ist nie völlig verstummt, so selten man auch seine Stimme vernehmen wollte. Denn es hat die Christenheit sich selbst vieler edlen Gaben beraubt, sie hat den Geist gedämpft und die Weissagung verachtet (1. Thess. 5, 1921).
Bei solchem Widerstreben ist es natürlich eine gewagte Sache, und es geht nicht wohl ab ohne die Schmach Christi, wenn jemand mit einem Worte der Weissagung zumal als eindringliche Bußpredigerstimme vor die Leute tritt, denen solches Torheit und Ärgernis ist. Aber das soll mich nicht hindern, denen, die noch vollen Glauben an Gott und Seine Wunderwege haben, dieses Büchlein vorzulegen, welches uns durch Engeldienst mittels eines sehr treuen Knechtes vor fünfhundert Jahrengegeben worden ist. Wenn ich sage, es sei durch Engeldienst kundgegeben worden, so habe ich diesen Ausdruck darum gebraucht, um Schriften dieser Art vom ewigen Worte Gottes, der alleinigen Quelle unseres Glaubens, von der Schrift von Gottes Geist eingegeben, zu unterscheiden. Denn alle Weissagungen, alle Mitteilungen durch Engel, alle Träume und Gesichte, müssen sich prüfen lassen und geprüft werden nach dem untrüglichen Worte Gottes (Rom.12,7; 1.Kor. 14,29).
Allen, die nach Gott fragen, Sein Wort beachten in der Tat, Gnade, Barmherzigkeit und Frieden in unserem Herrn Jesu Christo!
Es trägt die ewige Liebe des Vaters solch treue Sorgfalt für uns, daß sie niemals aufgehört hat, auch auf außerordentlichen und wunderbaren Wegen die irrenden Schafe zu suchen. Nicht nur Weise und Schriftgelehrte, sondern auch Propheten (Matth.23, 34) hat der Herr der Gemeinde allezeit gesandt, und der Geist der Weissagung ist nie völlig verstummt, so selten man auch seine Stimme vernehmen wollte. Denn es hat die Christenheit sich selbst vieler edlen Gaben beraubt, sie hat den Geist gedämpft und die Weissagung verachtet (1. Thess. 5, 1921).
Bei solchem Widerstreben ist es natürlich eine gewagte Sache, und es geht nicht wohl ab ohne die Schmach Christi, wenn jemand mit einem Worte der Weissagung zumal als eindringliche Bußpredigerstimme vor die Leute tritt, denen solches Torheit und Ärgernis ist. Aber das soll mich nicht hindern, denen, die noch vollen Glauben an Gott und Seine Wunderwege haben, dieses Büchlein vorzulegen, welches uns durch Engeldienst mittels eines sehr treuen Knechtes vor fünfhundert Jahrengegeben worden ist. Wenn ich sage, es sei durch Engeldienst kundgegeben worden, so habe ich diesen Ausdruck darum gebraucht, um Schriften dieser Art vom ewigen Worte Gottes, der alleinigen Quelle unseres Glaubens, von der Schrift von Gottes Geist eingegeben, zu unterscheiden. Denn alle Weissagungen, alle Mitteilungen durch Engel, alle Träume und Gesichte, müssen sich prüfen lassen und geprüft werden nach dem untrüglichen Worte Gottes (Rom.12,7; 1.Kor. 14,29).

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Published by: André Rademacher on Jan 03, 2009
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12/07/2012

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 Dieses PDF wurde von André Rademacher erstellt 
 
Werfen wir noch einmal einen Blick auf die neun Felsen oder Stufen, so ist vor allem der Irrtumabzuweisen, als ob hier von Stufen des Himmels die Rede wäre. "Es sind nicht die neun Chöre derEngel", sagt die Antwort. Was hier dargestellt wird, das sind die neun Stufen der Erneuerung,vom Anfang der neuen Geburt bis zum vollkommenen Alter Christi oder bis zur Vollendung.
1. STUFE:
Der Mensch fürchtet Gott und hütet sich vor frechen Sünden. Dabei ist er abernoch lau und träge, in der Natur gefangen und eigenliebig genug, seinen Zustand für den bestenzu halten. Ein solcher hat bis zu seiner Reinigung noch sehr viel zu erleiden und wird es jenseitsdoch nicht hoch bringen.
2. STUFE:
Der Mensch beginnt sich in einigem zu verleugnen und hält sich zu christlichenFreunden. Aber er ist zu nachsichtig gegen sich selbst, nennt seine Trägheit Schwachheit, hältnoch sehr an der Welt und ärgert sich an der Strenge seiner Führer oder Lehrer. Da ist nochsehr viel auszubrennen und wird doch keine große Seligkeit erreicht werden.
3. STUFE:
Der Mensch ist sich strenge, bekämpft tapfer seine sinnliche Natur, aber seinBeweggrund ist nicht die Liebe zum Herrn, sondern die Furcht vor der Hölle und der Wunsch, inden Himmel zu kommen. Dabei ist er noch nicht völlig von der Welt los und hängt noch sehr in derEigenliebe. Das bringt noch viel Leiden.Auf diesen drei Stufen ist die Liebe zur Welt noch in verschiedenem Grade vorhanden.
4. STUFE:
Die Weltlust ist überwunden, redlich, treulich, völlig. Aber die Eigenliebe hat nochsehr tiefe Wurzeln, und es ist sehr schwer, sie von ihren selbsterwählten Wegen abzubringen. Daist noch viel zu läutern.
5. STUFE:
Die Mitte. Hier erst ist der ganz richtige Weg betreten. Der Mensch sieht ein,wie eigenwillig er war,er fängt an, nichts mehr aus seinem Eigenen zu tun, sondern sich Gott zu überlassen und derFührung eines geübteren Christen zu folgen. Aber es ist darin noch keine Stetigkeit und gibt oftRückfälle.
6. STUFE :
Nun kein Schwanken mehr zwischen Gottes Willen und der eigenen Wahl. Lauteregeistliche Armut. Aber der Mensch ist noch kein Mann in Christo; er will noch nach Kinderweisegenießen, will mehr noch Trost und Ergötzung, statt seinen Herrn und Schöpfer immer völligungehindert wirken zu lassen. Darum muß noch viel ausgeläutert werden. Weltlust ist völligüberwunden, Eigenliebe redlich und stetig bezwungen, aber diese ist noch nicht mit der letztenWurzel ausgerissen.
7. STUFE :
Diese Menschen haben sich im innersten Grunde gelassen; der Geist hat dasFleisch überwunden, und sie tun leiden gerne, was Gott will. Darum hat ihnen auch Gott Seinebesondere Gnade erteilt. Aber sie erfreuen sich noch mit einiger Eigenheit an der Gnade undnehmen das hl. Abendmahl mit Verlangen nach Trost und Genuß und erkennen das nicht. Siewerden deshalb noch heiße Arbeit haben.
8. STUFE :
Sie haben sich Gott völlig übergeben, was immer Er mit ihnen tun will in Zeit undEwigkeit; sie suchen allein Seine Ehre, und alle Güter der Welt haben keinen Wert mehr für sie.Darum hat sie auch Gott mit mehr Gnade erfüllt und mit hohem Lichte, also daß sie auch vieleseiner verborgenen Wunder sehen dürfen, doch noch in Bildern. Aber sie sind noch nach diesenOffenbarungen begierig, und darin mangeln sie noch der rechten Vollkommenheit, und deshalbmüssen sie auch noch einige Läuterungen erfahren.
9. STUFE:
Alles natürlich Wesen ist dahin, völlig gereinigt ist Blut und Mark, sie leuchteninwendig wie klare Engel, sie haben keinen andern Wunsch, als daß die Ehre Gottes vollbrachtwerde. Gott ist ihr alles.

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