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Bundeswirtschaftsminister Rös-ler, FDP, weitere Redner seinerPartei und der Union stapeltenhoch während einer von ihnenbeantragten Aktuellen Stunde imBundestag, der sie einen gewag-ten Namen gaben: „Der Netzent-wicklungsplan als Meilenstein derEnergiewende“. Gewagt deshalb,weil sich der Meilenstein beinäherem Hinsehen als kleinerKieselstein entpuppt. GarreltDuin als erster Redner der SPDverglich den Meilenstein mit derRealität: Der Vergleich passt vor-ne und hinten nicht. Ungewolltgestand Rösler in einem Zeitungs-interview sogar sein Versagenein, als er dort davon sprach,man stehe am Anfang der Über-legungen. Die Regierung hat seitdem Beschluss zur Energiewendeein Jahr fast tatenlos verstreichenlassen - mit dem Erfolg, dass allean der Energiewende beteiligtenUnternehmen nicht wissen, wor-an sie sind und dringend notwen-dige Investitionen in Transport-und Verteilnetze, Windparks undSpeicherforschung verzögern.Garrelt Duin forderte im Bundes-tag eine Deutsche Netz AG als„klares Signal an die Wirtschaft“.Der Bund müsse sich aktiv daranbeteiligen. Denn nur der Marktallein werde den Netzausbaunicht richten.Entscheidende Bedeutung gewin-ne die Forschung und Entwick-lung von innovativer Netz- undSpeichertechnologie. Mit klugerPolitik könne die Gefahr einerÜberdimensionierung gebanntwerden. Duin: „Mehr Speicherbedeuten weniger Netze“ - unddamit weniger Kosten.Duin verlangte ein Signal desBundestages an die Ministerprä-sidenten. „Wir brauchen ein ein-heitliches Vorgehen über diegrenzen aller sechzehn Bundes-nder hinweg“. Deutschlandkönne sich keine 16 verschiede-nen Pläne leisten. Er habe Ver-ständnis für die Skepsis der Mi-nisterpräsidenten, die durch dasGezerre zwischen Wirtschafts-und Umweltministerium wachse.Duin: „Diese Skepsis muss durchTaten ausgeräumt werden“.
Berlin, 15. Juni 2012 Ausgabe 11 / 2012www.garreltduin.de
Garrelt Duin
Ostfriesisch. Klar.
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Höchstens ein kleiner Kieselstein
Die Politik in Berlin hat oft auchdirekte Auswirkungen auf dieeigene kleine Welt der Abgeord-neten, in meinem Fall auf Ost-friesland. In der ngsten Sit-zungswoche war es besondersdeutlich. Erst galt es, im Bundes-tag die Kritik der SPD zum Netz-entwicklungsplan der Bundesre-gierung vorzutragen. Währendder Wirtschaftsminister mit ei-nem Meilenstein der Energiewen-de prahlt, wissen Netzbetreiberund andere aus der Stromwirt-schaft nicht, wie es weiter geht.Die Folgen merkt man auch beiuns, besonders in Emden. Kaumaus dem Plenum zurück, schlägtder Bremer Kollege BeckmeyerAlarm: Minister Ramsauer will dieWasser- und Schifffahrtsdirektio-nen zerschlagen. Die SPD hat sichmonatelang mit dem Thema Was-ser- und Schifffahrtsverwaltungbeschäftigt, Tagungen veranstal-tet und Anträge gestellt - weil siedie Absicht des Ministers ahnte -trotz aller Dementis. Jetzt ließ erdie Katze aus dem Sack. Es ist soschlimm wie befürchtet. Jetzt giltes zu kämpfen und dem Ministerin den Arm zu fallen.
Garrelt Duinfordert DeutscheNetz AG für denschnellenAusbauder Energienetze
Kavernen speichern Strom
Die Kavernenspeicheranlage der IVG Caverns GmbH in Etzel hat strategischeBedeutung für die Versorgungssicherheit mit Energie in Deutschland, nichtnur für Erdgas und Erdöl. Dank der Windkraft und des Jade-Weser-Ports wirdder Nordwesten zu einer bedeutenden Energie- und Logistikregion. Kavernenspielen dabei eine Schlüsselrolle, denn sie eignen sich für die Einlagerung vonElektrizität, die in Wasserstoff oder synthetisches Methan umgewandelt wird.Über Kavernen als Langzeitspeicher für erneuerbare Energien informierte sichGarrelt Duin, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, inBerlin bei Manfred Wohlers (links), Chef der Kavernenanlage Etzel, HartmutWegener (2. von links), Geschäftsführer von Bohlen & Dojen in Wiesmoor,und Carsten Reekers (rechts), Projektleiter der Kavernenanlage Etzel.
 
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Viel Einsatz für Typisierung am 8. Juli in Emden
Am 8. Juli ist eine Typisierungsak-tion im Dollart-Center (DOC) inEmden geplant. Damit sie eingroßer Erfolg wird, erhielt derVerein zur Hilfe leukämiekrankerkinder (Leukin) mit Sitz in Ost-rhauderfehn den Erlös einer Akti-on der Gemeinde Hinte, an dersich Vereine, Gruppen und Orga-nisationen beteiligten. Der Vor-stand von Leukin nahm die Spen-de von 4383 Euro und einensymbolischen Scheck anlässlicheiner Benefiz-Gala des HinterSchützenvereins in Empfang.Vorsitzende Anna Fennen würdig-te die Aktion und den Einsatz vonBürgermeister Manfred Eert-moed. An der Versammlung nah-men auch der Europaabgeordne-te Matthias Groote und die Bun-destagsabgeordnete Gitta Conne-mann teil. - Das Foto zeigt GarreltDuin, der den Einsatz der Hintera-ner hervor hob, Vorsitzende AnnaFennen und ihre Vertreterin Ur-sula Park sowie BürgermeisterManfred Eertmoed.
Euro-Rettung kostet Geld
SPD mit klarenBedingungenfür Fiskalpakt
Finanzkrise und vorläufig keinEnde. Aber eines ist klar: Wirbrauchen einen Kurswechsel inder Politik, wenn wir den Euround die wirtschaftliche Integrati-on Europas retten wollen. Jederechtlich festgelegte Schuldenbe-grenzung wird Makulatur, wennwir nicht die Bedingungen schaf-fen, damit staatliche Haushaltesich erholen können. GarreltDuin: „Das ist der Grund, warumdie SPD in den Verhandlungenzum Fiskalpakt klare Bedingungenformuliert hat“. Europa brauchtneues Wachstum und solide Ein-nahmen bei Steuern und Sozial-versicherungen, um die Krise zumeistern.Wir brauchen Investitionsimpul-se, damit die Realwirtschaft wie-der anspringt. Wir müssen dieJugendarbeitslosigkeit bekämp-fen, von der zum Beispiel in Spa-nien jeder zweite junge Menschbetroffen ist. Duin: „Wir müssenaber ehrlich sagen, dass das Geldkostet“. Und deshalb müssen wirauch die Finanztransaktionssteu-er einführen. Sie muss umfassendangelegt sein, den Derivatehandeleinbeziehen und der Trittbrett-fahrerei des Finanzsektor zu Las-ten der Allgemeinheit begegnen.
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www.spdfraktion.de
GemeindeHintemit zahlreichenVereinen, Gruppen undOrganisationenhilft leukämiekrankenKindern
Aurich nicht allein lassen
Duin:Bundeswehr-Kasernenzügig umwidmen
Was geschieht mit den Kasernenund dem Militärgelände in Aurich-Sandhorst, wenn in zwei Jahrendie Bundeswehr fast vollständigabrückt und die Immobilien zivilgenutzt werden sollen? Das Ge-bot der Stunde für diese so ge-nannte Konversion heißt, dassder Bund die Stadt Aurich mit derUmwidmung in zivile Nutzung inseine Pläne einbezieht. Ostfries-land hat seit Jahren das schlechteBeispiel Emden vor Augen, wo dieKonversion der Kaserne nur müh-sam gelingt.Garrelt Duin: „Der Bund muss inAurich seine Immobilien zügigabwickeln und darf keine über-triebenen Preise fordern“. Es istzu klären, ob der Bund oder dieKommune die Planungshoheitbesitzt. Wichtig ist außerdem zuwissen, ob es ein innerstädtischesGebiet oder Außengebiet ist. Dasist für die Höhe der Verkaufsprei-se entscheidend.Die Bundesregierung hat keintragfähiges Konzept, um betroffe-nen Kommunen zu helfen. DieBundestagsfraktion der SPD stößtdeshalb nach mit ihrem Antrag„Konversion gestalten - Kommu-nen stärken“. Im Ausschuss fürWirtschaft und Technologiestimmten CDU, CSU und FDPgegen den Antrag, die Grünenstimmten zu, die Linke enthieltsich.
 
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DieSeeheimer inder SPD ludenzum 51. Mal zueiner Dampferfahrt ein/ VieleHauptstadt-JournalistenmitanBord
Spargelfahrt - eine Gesprächs- und Informationsbörse
Neben Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück hielt auch der Spitzenkandidat der SPD für dieLandtagswahl in Niedersachsen, Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil, eine launige Rede an die Teilnehmer der„Spargelfahrt“.Normalerweise wäre die „Troika“ der drei möglichen SPD-Kanzlerkandidaten komplett gewesen, aber Parteichef Sigmar Gabriel musste wegen eines Trauer-falls in der Familie absagen. Hier stoßen die Seeheimer-Sprecher Garrelt Duin (links), Johannes Kahrs und Petra Ernstberger (beide rechts) mit Peer Steinbrückund Frank-Walter Steinmeier an, in der Hand Seeheimer-Kaffeebecher mit Karikaturen der „Troika“.
Die jährliche „Spargelfahrt“ desSeeheimer Kreises in der SPD-Bundestagsfraktion hat Tradition.Vor 51 Jahren fand die erste auf dem Rhein zwischen Bonn undUnkel statt. Heute schippert einDampfer die rund 400 Gäste inBerlin über den Wannsee. Derpolitisch geprägte Ausflug, andem Politiker, ihre Mitarbeiterund Journalisten teilnehmen, isteine der begehrtesten Veranstal-tungen. Auch diesmal konntenlängst nicht alle Kartenwünscheerfüllt werden. Die Medienreso-nanz in Zeitungen, Fernsehen undRundfunk war beachtlich.
Lieber Krippen bauen
Ab 2013 sollen Eltern ein betreu-ungsgeld kassieren, wenn sie ihreein- bis dreijährigen Kinder nichtin eine Krippe oder Kindergartenschicken. Garrelt Duin: „Das istvöllig verfehlt und verfassungs-rechtlich problematisch“. Fach-verbände, Gewerkschaften, Ar-beitgeberverbände und die Mehr-heit der Bevölkerung lehnen dasBetreuungsgeld ab. Die SPD for-dert seit langem, das dafür vorge-sehene Geld für den Ausbau vonKrippen und für die frühkindlicheBildung auszugeben. Duin: „Wirbrauchen einen Krippengipfel“.
Gleicher Lohn
SPD-Gesetzentwurf will Lohndiskriminierung beseitigen
Die Gleichbehandlung von Frauenund Männern bei Lohn und Ge-halt ist ein Grundrecht. Doch derDurchschnittsverdienst von Män-nern ist 23 Prozent höher als dervon Frauen. Diesem Missstandwill die SPD-Bundestagsfraktionnicht länger zuschauen. Sie legteinen Gesetzentwurf vor, der mitdieser Diskriminierung Schlussmachen soll. Tarifverträge sollenauf Verstöße überprüft werden.Tarifparteien müssen diskriminie-rende Regelungen beseitigen,Arbeitgeber ihre Entlohnungspra-xis regelmäßig überprüfen.
SPD kämpft weiter gegendas Betreuungsgeld
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