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Das Kuschelzelt
Welcher einzelne Satz würde das Kuschelzelt beschreiben?
Meine Idee, das Kuschelzelt ist eine einfache, kostengünstige, kreativ anwendbare Entwicklung im Bereich der Pflege für Patienten im Krankenhaus (geriatrisch, pädiatrisch, neurologisch,…) aber auch in allen anderen extramoralen Pflegebereichen (Hauskrankenpflege,..), die im bzw. während des Krankheitsprozess, „RAUM“ in einer meist fremden neuen Umgebung bietet, für Sicherheit, Geborgenheit, Wärme, Wohlbefinden, aber auch eine Rückzugsmöglichkeit, also für Schutz der Privats- und Intimsphäre sorgt.
Das Kuschelzelt sollte primär für Patienten im Krankenhaus eine Rückzugsmöglichkeit in der Krankheitsphase schaffen, so einen schnelleren/besseren Genesungsverlauf unterstützen und für Sicherheit und Geborgenheit sorgen.
Welches Problem/Thema löst/greift das Kuschelzelt auf?
Das Problem liegt darin, dass Patienten wie z.B. alte, demente, verwirrte Menschen oft schutzlos und hilflos dem Krankenhauspersonal (Pflege-, Ärzte, Therapeuten,…), aber auch anderen Mitmenschen wie z.B. Zimmerkollegen, in einer meist neuen Umgebung akut, von Heute auf Morgen aus dem gewohnten Umfeld herausgerissen und ausgeliefert sind.
Am einfachsten lässt sich das Thema/Problem am Intensivpatienten für alle Patienten beschreiben. Stellen sie sich vor, Nach einem schweren Unfall liegen sie plötzlich als Patient analgosediert im künstlichen Tiefschlaf in einem hoch technisierten, steril wirkenden Intensivzimmer. Sie liegen nackt im Bett, bekommen die Intensivstation indirekt im Unterbewusstsein in der Akutphase mit und sind durch das „Gepipse“ der Monitore, das Pfeifen der Beatmungsmaschine bis hin zu den (Pflege-) Tätigkeiten etc. sehr gestresst, weil sie überhaupt kein Raum und Zeitgefühl mehr haben! „Ausgeliefert sein“ also Schutz- und Hilflosigkeit fehlende Rückzugsmöglichkeit und Privatsphäre sind das zentrale Thema/Problem, was mit meiner Idee durch Intim-, Sichtschutz, gelöst werden soll.
Ausführliche Beschreibung der Idee vom Kuschelzelt
„, mit sich und der neuen Situation auseinanderzusetzen, und z.B. den Emotionen freien Lauf zu lassen, wie Weinen, Ärger, Trauer, Schmerz,…!“
Das Kuschelzelt wird in meiner Idee als eingefärbtes großes Tuch über das Krankenbett gespannt und bietet so dem Patienten einen kleinen, eigenen privaten Raum. Das Tuch kann je nach Erkrankung/Typ des Patienten mit den entsprechenden Farben z.B. für Aktivierung/Beruhigung sorgen. Weiters kann das Kuschelzelt mit z.B. Basaler Stimulation®, Bobath Konzept, Aromatherapie, kombiniert bzw. ergänzt werden.
Ein Beispiel: Verwirrte (alte) Patienten werden am Abend oft aktiv, da sie sich örtlich und zeitlich nicht auskennen (Desorientiertheit). Oft wird sofort ein Schlaf- und Beruhigungsmedikament verabreicht, ohne an eine „schonendere“ Alternative zu denken! Das Kuschelzelt z.B. in der Farbe hellblau wirkt beruhigend, der verwirrte Der Patient (mit den Angehörigen) muss in der (akut) Krankheitsphase die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen Patient wird ins Bett gebracht, aufgeklärt und das Zelt halboffen angebracht und als Abrundung ein Tupfer mit einem Tropfen „Lavendelöl“ neben das Kissen gelegt,. Zum Einschlafen kann Licht noch ein wenig angelassen bleiben, das beruhigende Arome des Lavendelöl kann sich optimal im Zelt entfalten und das Licht wird ausgeschaltet, wenn dieser schläft.
Anderes Beispiel: Stuhlgang, sie sind „bettlägerig“ und können/dürfen nicht aufstehen und müssen im Bett Stuhl absetzen. Viele Patienten können das ohne Sichtschutz nicht, da es ein sehr intimer Bereich ist.
Achtung: Das Kuschelzelt darf nicht bei Patienten mit Platzangst (Klaustrophobie), bei sehr unruhigen und nicht kooperativen Patienten, oder bei Ablehnung (Patient/Angehörige) verwendet werden!
Was müssten die ersten wichtigen Schritte für die Umsetzung sein?
Man müsste alle Menschen dieser Welt über dieses wichtige Thema im Bereich der Pflege für „Sicherheit und Geborgenheit“ sorgen im Krankheit
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Date Added |
01/06/2009 |
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