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Musik für Anfaenger - Artikel und Interview El Tangauta #127 5-2005

Musik für Anfaenger - Artikel und Interview El Tangauta #127 5-2005

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Published by M. Hallier
Originaltitel: Informe - Música para principantes
von Carlos Bevilacqua
aus Revista El tangauta N°127 - Mayo de 2005 - 5-2005

Rhythmus, Melodie, Harmonie, Takt, Arrangement, Kontrapunkt, Off Beat, Synkope, "Schmutz", Genre

Ramiro Gigliotti, Analía Goldberg, Hernán Paglia

Originaltitel: Informe - Música para principantes
von Carlos Bevilacqua
aus Revista El tangauta N°127 - Mayo de 2005 - 5-2005

Rhythmus, Melodie, Harmonie, Takt, Arrangement, Kontrapunkt, Off Beat, Synkope, "Schmutz", Genre

Ramiro Gigliotti, Analía Goldberg, Hernán Paglia

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Categories:Topics, Art & Design
Published by: M. Hallier on Jun 24, 2012
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12/21/2012

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Una contribución de PacoDaCapo
Alles, was Sie immer über Musik wisssen wollten, aber nie zu fragen wagten
Musik für Anfänger
von Carlos Bevilacqua (aus El Tangauta N° 127 / Mai 2005)
Ohne Musik gäbe es keinen Tanz, aber wieviel wissen wir von der „Kunst, die Klänge zukombinieren“? Wir laden Sie ein, dieses ästhetische Phänomen, das uns täglich bewegt,mit Hilfe von drei Künstlern besser kennen zu lernen, die jeweils mit einem Fuß mitten inder Musik und im Tanz stehen.
Ramiro Gigliotti
ist professioneller Tänzer, Tanzlehrer und begeisterter Gitarrist. SeineInteresse für die Musik brachte ihn dazu, Musik zu studieren, und es öffnete ihm dieTüren dazu, bei Tänzerinnen und Tänzern Kurse über die fundierte musikalischeBewertung zu halten.
 
Una contribución de PacoDaCapo
Analía Goldberg
ist Pianistin des Orchesters Color Tango von Roberto Álvarez. Seit demzarten Alter von 4 Jahren spielt sie bereits Klavier und begann mit dreizehn Jahren,Tango zu tanzen. Diese Erfahrung befähigt sie zu ähnlichen Kursangeboten wie beiRamiro Gigliotti.
Hernán Paglia
ist Kontrabassist, Komponist, Grafikdesigner und Hobbytänzer. Bis zumAnfang dieses Jahres war er Mitglied des Orchesters „
Los Cosos de al Lao
 “ . Heutearbeitet er an einem neuen musikalischen Bandprojekt.Durch ihre profunden Kenntnisse sind die drei Musiker strategisch bestens aufgestellt,um auf alle Fragen zu antworten und Begriffe zu klären, die bloße Hörer von Musik falschverstanden haben oder schlicht gar nicht kennen. Also, es werde Licht!
Was ist der Rhythmus?
Rhythmus
(griech.: rhein = Fließen)
. (Kurze) Folge von Zeitdauernwerten, die meist ineinfach ganzzahligen Verhältnissen zueinander stehen (1:1, 1:2 usw.) und dadurch leichteinprägsame Gestaltqualität erreichen. Treten nur zwei Dauernwerte im Verhältnis 1:2 auf (Längen und Kürzen), so verbindet sich mit einem Rhythmus oft zugleich einBetonungsschema von schwer und leicht (akzentuierende Rhythmik im Gegensatz zur bloßquantitierenden), wobei die Betonungen auf die Längen fallen.
[Wörterbuch: Rhythmus. Wörterbuch Musik, S. 4126 (vgl. WB Musik, S. 255)]
Der nüchterne Text der einschlägigen Bücher nennt den Rhythmus „Verhältnis oderBeziehung von Klängen untereinander in Bezug auf ihre Dauer und Lautstärke“.Konkreter ist es die periodische Wiederholung von Klängen oder Klangereignissen. Zweider zu Rate gezogenen Quellen verglichen ihn mit dem Herzschlag. Ein anderes oftherangezogenes Bild ist das des Gehens einer Person. Analía Goldberg fügt ein weiteresBeispiel hinzu: „Wenn wir sprechen, bilden die Silben, seien sie besonders betont odernicht, auch einen Rhythmus“. Der Rhythmus bildet zusammen mit der Melodie einen derwesentlichsten und offensichtlichen Bestandteil der Musik.
Was ist die Melodie?
Melodie
(griech.: melos = Lied, ode = Gesang)
.
1.
Sangliche, in sich abgeschlosseneTonfolge von prägnanter Gestalt.
[Wörterbuch: Melodie. Wörterbuch Musik, S. 3009 (vgl. WB Musik, S. 183)]
Was wir singen oder „was einer pfeift, die wesentlichen Teile eines Lieds, das was dasLied wiedererkennbar macht“, so definiert es Ramiro Gigliotti. Technisch betrachtet, istes eine Folge von Klängen oder Klangereignissen unterschiedlicher Tonhöhe auf der Skalatiefer bis hoher Töne.
 
Una contribución de PacoDaCapo
Was ist die Harmonie?
Harmonie
(griech.: harmonia = Einklang, Übereinstimmung)
.
1.
In der griech. Antike:allgemeines weltumspannendes Ordnungsprinzip, nach dem Teile sich in ausgewogener Weisezum Ganzen fügen.
2.
Speziell in der Musik: das auf einfachen mathematischen Proportionen schwingenderSaitenlängen oder Luftsäulen beruhende wohltönende Zusammenklingen mehrerer Töne.
[Wörterbuch: Harmonie. Wörterbuch Musik, S. 2127 (vgl. WB Musik, S. 126)]
Die Kombination gleichzeitiger Klänge. Analía Goldberg bringt wieder ein Beispiel: „JedeNote hat eine bestimmte Schwingung. Das A zum Beispiel schwingt mit 440 Hz, dieseSchwingung befindet sich in Empathie mit einigen anderen Schwingungen und inDissonanz mit anderen“. Das Resultat dieser Problematik bildet das Material zumStudium der Harmonielehre. „Es ist wie eine Begleitung“, resümiert Hernán. „Wenn du ineiner Musik einen vertikalen Schnitt machst durch alle gleichzeitigen Klänge, bekommstdu Schichten etwa wie in einem Sandwich. Die Beziehung dieser Klangschichten, die sichnatürlich von Augenblick zu Augenblick im Verlauf des Musikstücks verändern, bilden dieWelt der Harmonie“, sagt Ramiro, der uns mit diesem Beispiel nicht nur etwas klarmacht, sondern uns gleichzeitig auch Appetit macht.
Was ist der Takt?
Takt
(lat.)
. Kleinste höhere Einheit, zu der mehrere Zählzeiten eines in festen Dauernwerten(Viertel, Achtel, usw.) ablaufenden Musikstücks zusammengefaßt werden. Im Unterschied zurMensur der Mensuralmusik und zum älteren Begriff des Tactus bedeutet der Takt zugleich einBetonungsschema, wobei stets die erste Zählzeit des Takts als die am stärksten betontePosition gilt (daher auch die verdeutlichende Bezeichnung Akzentstufentakt). In der Notationerscheinen Takte durch senkrechte Striche gegeneinander abgegrenzt. Die Taktart wird amAnfang des Stücks nach dem Notenschlüssel durch einen Bruch als Taktbezeichnungausgedrückt, wobei der Nenner den relativen Wert einer Zählzeit angibt (Viertel, Achtel,usw.), der Zähler die Anzahl der Zählzeiten pro Takt. Je nach Zähler unterscheidet mangerade (binäre) Taktarten (z.B. 4/4, 2/4) und ungerade, d.h. in der Regel ternäre (z.B. 3/4,3/8). Bei Zähler zwei, drei oder vier ist auch von Zweiertakt, Dreiertakt, Vierertakt die Rede.Ferner unterscheidet man einfache Taktarten und zusammengesetzte: Bei letzteren (z.B. 6/8= 3/8 + 3/8, 9/16 = 3 x 3/16, 12/16 = 4 x 3/16) läßt sich der Takt wiederum hälftig oder inDrittel usw. untergliedern, seltener ungleichmäßig (z.B. 5/4 = 3/4 + 2/4 oder 2/4 + 3/4). Füreinige Taktarten haben sich gleichwertig mit der Bruchschreibweise ältere Zeichen derMensuralmusik erhalten: statt 4/4 wird auch ç notiert, statt 2/2 ¢.
[Wörterbuch: Takt. Wörterbuch Musik, S. 4923 (vgl. WB Musik, S. 302)]
Die Anordnung der Klangereignisse in zyklischen [Zeit-] Abschnitten mit Beachtung ihrerDauer und ihrer Betonung. Daher ist der Takt bestimmend für den Rhythmus. Bei seinerBezeichnung steht als erste Ziffer die Anzahl der Schläge, und die zweite Zifferbezeichnet deren Typ, diese sind durch Ziffern gekennzeichnet. 4 bezeichnetbeispielsweise Viertelnoten. Ein Beispiel: Ein 8 x 4 benannter Takt spielt an auf eineAnordnung von 8 Vierteln in einem Takt. „Im allgemeinen wird der Takt beim Tango ingleiche Abschnitte aufgeteilt, so dass immer dieselbe bestimmte Anzahl von Noten oderSchlägen pro Takt vorkommt“, spezifiziert Analía Goldberg. Zur Akzentuierung erläutertRamiro Gigliotti: „Wenn du der Musik mit den Füßen folgst, wirst du merken, dass einigedeiner Schläge heftiger, akzentuiert ausfallen; es sind dies die betonten oder starkenTaktteile.
Ist der Tango ein 2x4 oder 4x4 [2/4 oder 4/4]?
Schon seit vielen Jahrzehnten werden sie meisten Partituren in 4/4 notiert, also 4Viertelnoten pro Takt, die auch in der Form von 8 Achteln oder 16 Sechzehnteln bzw. inirgendeiner Kombination hiervon vorkommen können. Die Bezeichnung des Tangos alsDos por Cuatro – 2x4 entstammt der Zeit der ersten Tangos, als man sie so notiert hat.Bei der Milonga wird diese Notation bis heute beibehalten. Dagegen wird der Walzer im¾ Takt notiert – Tres por cuatro = 3x4.

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