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Handlungsempfehlungen aus der Verbundstudie zum Thema Social Entrepreneurship / Mercator Forscherverbund innovatives soziales Handeln – Social Entrepreneurship

Handlungsempfehlungen aus der Verbundstudie zum Thema Social Entrepreneurship / Mercator Forscherverbund innovatives soziales Handeln – Social Entrepreneurship

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Published by Stiftung Mercator
Gründungen von Sozialunternehmen sind medial präsent, können aber angesichts des schwachen Wachstums, der geringen Kooperationsaktivitäten und der Mittelvergabe der öffentlichen Hand nicht zu den etablierten Wohlfahrtsverbänden und staatlichen Angeboten aufschließen. Das Wohlfahrtssystem hat dagegen ein Innovationsproblem, Social Entrepreneure können hier wichtige Innovationsimpulse setzen. Bei der Verbreitung ihrer innovativen Ideen stoßen sie jedoch regelmäßig auf Schwierigkeiten. Kooperationen der Sozialunternehmer untereinander sowie mit den großen Wohlfahrtsorganisationen sollten noch ausgebaut werden. Das sind die zentralen Ergebnisse der bisher größten Verbundstudie zum Thema Social Entrepreneurship in Deutschland, die am 29. Juni 2012 auf einer Konferenz an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen vorgestellt wurde.
Gründungen von Sozialunternehmen sind medial präsent, können aber angesichts des schwachen Wachstums, der geringen Kooperationsaktivitäten und der Mittelvergabe der öffentlichen Hand nicht zu den etablierten Wohlfahrtsverbänden und staatlichen Angeboten aufschließen. Das Wohlfahrtssystem hat dagegen ein Innovationsproblem, Social Entrepreneure können hier wichtige Innovationsimpulse setzen. Bei der Verbreitung ihrer innovativen Ideen stoßen sie jedoch regelmäßig auf Schwierigkeiten. Kooperationen der Sozialunternehmer untereinander sowie mit den großen Wohlfahrtsorganisationen sollten noch ausgebaut werden. Das sind die zentralen Ergebnisse der bisher größten Verbundstudie zum Thema Social Entrepreneurship in Deutschland, die am 29. Juni 2012 auf einer Konferenz an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen vorgestellt wurde.

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Handlungsempfehlungen
 
für Politik, Wissenschaft, Wirtschaftund Sozialunternehmer
 
Handlungsempfehlungen des Mercator Forscherverbunds Innovatives Soziales Handeln – Social Entrepreneurship
3
Die Erforschung der Bedingungen für sozialunternehmerisches Handeln ist bislang von der angelsächsischen Sicht- weise auf Unternehmertum, Sozialstaat und Gesellschaftsordnung geprägt. Für den deutschen Kontext ist es wichtig,eine wissenschaftliche Sichtweise zu entwickeln, die auch die Erfahrungen des deutschen Sozialstaatmodells be-rücksichtigt. Um dies zu erreichen, hat die Stiftung Mercator den „Mercator Forscherverbund Innovatives SozialesHandeln – Social Entrepreneurship“ initiiert und mit knapp einer Million Euro gefördert. Der Forscherverbund istbislang das größte nationale Forschungsprojekt zu Social Entrepreneurship in Deutschland. Von 2010 bis 2012 hat der Forscherverbund Anwendbarkeit, Nutzen, Grenzen und Wirkungen des Konzepts So-cial Entrepreneurship wissenschaftlich untersucht. Die Forschung umfasste sowohl theoretische Analysen als auchdie Auswertung empirischer Daten. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob und inwieweit Social Entrepreneurship inDeutschland als Modell für sozialunternehmerisches Handeln dienen kann.Der multidisziplinäre Forscherverbund umfasste rund 25 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an acht Uni- versitäten und Forschungsinstitutionen in ganz Deutschland, die in vier sich ergänzenden Teilkonsortien gearbeitethaben. Auf der Grundlage ihrer Forschungsergebnisse haben die Teilkonsortien jeweils eigene Handlungsempfehlungenfür Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Sozialunternehmer erarbeitet. Die Handlungsempfehlungen identizierenübergreifend zwei Teilaspekte, in denen der stärkste Handlungsbedarf besteht, nämlich(1) Vernetzung(2) Finanzierung und Wachstum.Der Aufbau der folgenden Handlungsempfehlungen orientiert sich an diesen inhaltlichen Schwerpunkten.
Über den Mercator Forscherverbund

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