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LDK Hagen März 2009 Seite 3 von
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mittlerweile eine bedrückende Landplage und können zur ungewollten Verschuldung führen. In
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der Bundesrepublik werden täglich hunderttausende unerbetene Werbeanrufe registriert – dabeisind diese Anrufe seit 2004 illegal. Durch den Telefonwerbungsterror werden dieVerbraucherinnen und Verbraucher nicht nur in ihrer Privatsphäre gestört, sie werden auch unterDruck gesetzt, Verträge abzuschließen, die sie gar nicht wollen.
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Die Bundesregierung hat sich diesem Problem nur spät und halbherzig gestellt. Nach langemZögern hat sie zwar höhere Geldbußen beschlossen, das wirkungsvollste Mittel gegenunerbetene Telefonwerbung aber ungenutzt gelassen: Eine Regelung, dass Verträge, die durchunerbetene Telefonwerbung zustande kommen, nur bei ausdrücklicher schriftlicher Bestätigungdurch den Verbraucher wirksam werden. Das fordern wir GRÜNE und auch nach Auffassung
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der Verbraucherzentralen ist das die zentrale Voraussetzung, um die ungebetenen Anrufewirklich einzudämmen. Neben hohen Geldbußen muss außerdem die Möglichkeit geschaffenwerden, die Gewinne, die durch illegale Telefonwerbung entstehen, konsequent abzuschöpfen.
Daten müssen sicher sein
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In vielen Bereichen nutzen Unternehmen auf dem Markt Regelungslücken oder mangelndeInformation der VerbraucherInnen aus, insbesondere im Internet oder bei Handy-Geschäften. Soschließen Jugendliche beispielsweise Handy-Verträge ab oder laden Klingeltöne und Musik,ohne sich der realen Kosten bewusst zu sein. Zudem gibt es berechtigte Zweifel an der
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Sicherheit und Zuverlässigkeit der Angebote. Auch auf einen effektiven Schutz vertraulicher undpersonenbezogener Daten vor unbefugtem Zugriff können die Verbraucherinnen nicht mehrvertrauen. Immer mehr Unternehmen wünschen sich den „gläsernen Konsumenten“ undsammeln Daten meistens via Internet, die sie schlimmstenfalls auch noch weiterverkaufen.Diese werden für Spam und Phishing missbraucht. Massenweise unerwünschte Werbe-Emails,
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geknackte Passwörter und illegale Kontoabbuchungen sind die Folgen.Wir Grünen fordern mehr Verbraucher- und Datenschutzrechte in der digitalen Welt. Jede und jeder muss darüber aufgeklärt werden, was mit den persönlichen Daten passiert. Denn nur dannkann man auch Einfluss darauf nehmen, wie die Daten verwendet werden. Der Handel mit
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personenbezogenen Daten muss an die Voraussetzung geknüpft werden, dass die Betroffenenaktiv ihre schriftliche Einwilligung dazu erteilt haben; dies wäre de facto das generelle Verbot mitder Ausnahme, dass die Betroffenen diesen Handel selber wünschen.
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Recht auf Girokonto endlich gesetzlich festlegen
Ein Rechtsanspruch auf ein Girokonto ist für uns GRÜNE ein unabdingbares Grundrecht fürVerbraucherInnen. Wer kein Girokonto vorweisen kann, wird weitgehend vom wirtschaftlichenund gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. So stoßen gerade EmpfängerInnen von
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Sozialleistungen auf Probleme bei der Wohnungssuche, da den VermierterInnen keineEinzugsermächtigung erteilt werden kann oder bei der Jobsuche, da keine Kontoverbindungangegeben werden kann.Wer auf Alternativen wie Bareinzahlungen und Überweisungen am Schalter ausweichen muss,
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zahlt wegen der happigen Gebühren nach einer Untersuchung der VerbraucherzentraleHamburg zwischen 40 und 80 Euro monatlich. Es darf nicht vom Wohlwollen der Bankenabhängen, ob jemand ein Girokonto bekommt oder nicht. Es ist deshalb skandalös, dass diegroße Koalition eine entsprechende Gesetzesinitiative noch nicht umgesetzt hat.
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Endlich Fahrgastrechte durchsetzen
Rund 27 Millionen Menschen nutzen den Öffentlichen Personenverkehr (ÖV) im Nah- wie imFernverkehr, in der Stadt und auf dem Land. Im vergangenen Jahr nutzten allein über 1,08
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Millionen Fahrgäste die Busse und Bahnen im VRR, das waren 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr.Angesichts der drastisch steigenden Benzinpreise im letzten Jahr und der schwierigenwirtschaftlichen Situation in diesem Jahr, dürfte sich diese Zahl noch steigern.
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