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3-2009
Mai / Juni
 
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hema:
Interview: Aus dem Leben eines PolitikersS. 3Bibelarbeit: Auf, lasst uns bauen!S. 4 5Politik praktischS.6 7Die Rote KartezeigenS. 8Lebensbild: William WilberforceS. 9 11Führungskräftetagung 09:Impulsreferat von Wolfgang MenzS. 12 13Die Sehnsucht nach GerechtigkeitS. 14Demokratie lebt von BeteiligungS. 15
aus der AG – für die AG (AfA):
Berichte aus der AGS. 16 18Vereins-DiamantenS. 19Offene Stellen in der ArbeitsgemeinschaftS. 20Menschen im BlickpunktS. 21
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Abenteuer Leben in PeruS. 22 23für diese Ausgabe übergebe ich das Editorialaus gegebenem Anlass an Andrea Troche ausdem CVJM Mannheim, die uns auf das Superwahl-jahr 2009 einstimmen möchte: „Dieses Jahr ist ein Superwahljahr. Es finden die Bundestags- und dieEuropawahl statt sowie die Wahl zum Bundespräsidenten. Außerdem stimmt die Bevölkerung in acht Bundes-ländern über die Zusammensetzung der Stadt-, Gemeinde- und Kreisparlamente ab, und in fünf Bundeslän-dern werden die Mitglieder der Landtage gewählt.60 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland und 20 Jahre nach der Wiedervereinigung scheintein gewisser Gewöhnungseffekt oder eine Interesselosigkeit in Bezug auf die demokratischen Grundwerte, zudenen Wahlen gehören, eingetreten zu sein. Die Politikverdrossenheit hinterlässt ihre Spuren an den Wahlur-nen. Die Politik hat in den letzten Jahren mehrfach eigene Werte und Zusagen zu Gunsten von Machtinteres-sen über Bord geworfen und dadurch die Bürgerinnen und Bürger frustriert. Trotz allem ist es ein hohes Gut,dass wir laut Artikel 38 des Grundgesetzes in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahlunsere Stimme abgeben können.Mitb
 
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enJede Stimme, die abgegeben wird, zählt. Wer nicht zur Wahl geht, verzichtet auf seine Möglichkeit der Mit-bestimmung. Wenn ca. 60 Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger aufgerufen sind, den Bundestag zu wählen, scheint diese Aussage nicht ganz zutreffend. Aber wenn man sich die Zahlen einmal genauer an-sieht, wird deutlich, dass es durch die Aufteilung in 299 Wahlbezirke und das Votieren per Erst- und Zweit-stimme insbesondere bei den Direktmandaten in den einzelnen Wahlkreisen durchaus spannend werden.Durch die gleichzeitige Vergabe von Überhangmandaten können wenige Stimmen darüber entscheiden, wermit der Regierungsbildung beauftragt wird.Eig
 
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ahrenDie Politikerinnen und Politiker sind unsere Interessenvertreter. Es liegt also an uns Wählerinnen und Wäh-lern, ihnen unsere Werte und Interessen vorzutragen. Als Christinnen und Christen haben wir weit mehr Ein-fluss, als uns bewusst ist. Es liegt an uns, unsere Möglichkeit der Mitbestimmung zu nutzen und verantwort-lich mit unserer Stimme umzugehen. Es gibt keine Wahl, die nicht unsere Interessen berührt.“Liebe Grüße und viel Spaß mit der Pflugschar
editorialinhalt
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ber:Arbeitsgemeinschaft der CVJM Deutschlands;Generalsekretär: Volker Klein (ViSdP)Redaktion:Hirzsteinstr. 17, 34131 KasselTel. (05 61) 3 14 99-99; Fax 3 14 99-98www.cvjm-ag.deLeit
 
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g:Wolfgang FunkeRedaktion:Online-RedaktionskreisAbdruck, auch auszugsweise, Wiedergabe vonTextbeiträgen und Illustrationen, sind nur mit aus-drücklicher Genehmigung der Redaktion gestattet.Verl
 
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er:Pflugschar-Verlag,Hirzsteinstr. 17,34131 Kassel,Tel. (05 61) 3 14 99 99,E-Mail: pflugschar@cvjm-ag.deLa
 
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:Dirk Liebern, HamburgEinzel
 
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eis:EUR 1,30 (zuzüglich Porto und Verpackung).Besondere Konditionen bei Bezug durch die Vereine.Kont
 
o:Evang. Kreditgenossenschaft eG Kassel,BLZ 520 604 10, Kontonummer: 1210Dr
 
uck:Werbedruck GmbH Horst Schreckhase,SpangenbergD
 
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en und Jugend.
Liebe Leserinnen undLeser der Pflugschar,
 
Markus Grübel wurde 1959 in Esslingen geboren, er ist verhei-ratet mit Birgitta. Von Beruf ist er Notar, lässt diese Aufgabeaber zurzeit ruhen. Seit 25 Jahren ist er politisch aktiv: zu-nächst in der Jungen Union, unter anderem als Kreisvorsitzen-der, und später dann in der CDU. Dem Gemeinderat in Esslin-gen gehört er seit 20 Jahren an, davon acht Jahre als Frak-tionsvorsitzender der CDU. Außerdem vertritt er den WahlkreisEsslingen seit acht Jahren als Bundestagsabgeordneter. In sei-ner Jugend engagierte er sich im Bund der deutschen katholi-schen Jugend (BDKJ). Seit 2008 ist er Mitglied im Zentralko-mitee der deutschen Katholiken und seit 2007 Vorsitzender derKatholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e. V.In seiner wenigen Freizeit beschäftigt er sich mit Gartenarbeitund hört bevorzugt klassische Musik. Wer ihn zum Essen einla-den möchte, sollte neben klassisch schwäbischer Kost auf jedenFall auch einen Kuchen auf den Tisch bringen.
Politik 
Im Bundestag ist Markus Grübel politischer Sprecher der CDU-Fraktion für Senioren, Zivildienst und Freiwilligendienste (FSJ,FÖJ). Er ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Familie, Se-nioren, Frauen und Jugend und Stellvertreter im Rechts- undVerteidigungsausschuss. Zusätzlich ist er Mitglied in der AGKommunalpolitik und dem interfraktionellen GesprächskreisHospiz. Wichtig ist ihm die Verortung seiner Arbeit im Bundes-tag in der konkreten Arbeit vor Ort in Esslingen. Deshalb ist ernach wie vor Mitglied im Esslinger Gemeinderat und engagiertsich in verschiedenen sozialen Gremien der Stadt Esslingen.Politik i
 
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ür mich …… Beruf und Berufung.Politik ges
 
talten heißt für mich …… Verantwortung für die Menschen zu tragen.M
 
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ar, …… dass beim Antidiskriminierungsgesetz die Vor-gaben aus Brüssel überschritten wurden und esmir und anderen nicht möglich war, dies zuverhindern.Ein poli
 
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ar, …… dass das Thema „Schuldenabbau“ in Esslingenfrüh thematisiert und angegangen wurde.Sich als Chri
 
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t für mich …… eine Selbstverständlichkeit – wer sollte sichengagieren, wenn nicht wir Christen?
Den CVJM im Blick 
Mit dem CVJM kam Markus Grübel erstmals 1968 in Kontakt,als er eine Jungschar besuchte. Weitere Berührungspunkte gabes, als Markus Grübel Vorsitzender der CDU-Fraktion wurde.Damals fragte ihn der Leitende Referent des CVJM EsslingenGerhard Pross, ob einer der CDU-Plätze im Sozialausschussdurch den CVJM Esslingen besetzt werden könnte.Den C
 
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e ich …… als einen aktiven und engagierten Jugendverband, deraber auch eine Gemeinschaft für das Leben anbietet.Dem C
 
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e ich, …… dass er die hohe Bindungswirkung für die Mitarbeitendenbehält und dabei nicht die Offenheit für andere Menschen– zum Beispiel im Bereich der offenen Jugendarbeit –verliert.
Persönliches
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taltet sich …… kurz.Für m
 
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gen sind für mich …… ethische Diskussionen im Bundestag. Etwa jene über dasStammzellengesetz, bei denen Christinnen und Christenüber Parteigrenzen hinweg zusammenarbeiten und zu-sammenstehen.Eine geschichtliche Per
 
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t … Konrad Adenauer. Er ist seinen Grundwerten treu gebliebenund hat sich zum Beispiel den Medien nicht gebeugt. Michbeeindruckt auch, wie er mit einfachen und verständlichenWorten schwierigste Diskussionen bestritten hat.Ein Buch, d
 
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tert hat, …… ist „Narziss und Goldmund“ von Hermann Hesse.Das Interview führte Rainer Hopper,Geschäftsführer des CVJM Stuttgart.Rainer Hopper arbeitete drei Jahre lang zusammen mit MarkusGrübel im Sozialausschuss des Esslinger Gemeinderates.
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 Aus dem Lebeneines Politikers
Markus Grübel steht Rede und Antwort
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