„Arbeitsrecht“ – Mittelstand Wissen 06/08
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Warum sollten auch kleineund mittelständische Be-triebe eine betriebliche Al-tersversorgung haben?
Zu unterscheiden sind hier diearbeitnehmer
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nanzierte und diearbeitgeber
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nanzierte betrieb-liche Altersversorgung. Auf einearbeitnehmer
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nanzierte betrieb-liche Altersversorgung durch Ent-geltumwandlung haben die Mit-arbeiter einen Rechtsanspruch.Aufgrund der Sozialversiche-rungsfreiheit und Steuerfreiheitder Entgeltumwandlung ist diearbeitnehmer
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nanzierte betrieb-liche Altersversorgung für dieMitarbeiter sehr attraktiv. EinMitarbeiter wandelt z.B. monat-lich 50 € um. Diese machen sichbeim Mitarbeiter netto nur inHöhe von ca. 25 € bemerkbar.Die 50 € werden von der Firmain ein externes Versorgungswerkeingezahlt. Der Mitarbeiter bautsich so neben der gesetzlichenRente ein zweites Standbein fürseine Altersversorgung auf.
Sollten sie auch eine arbeit-geber
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nanzierte betrieblicheAltersversorgung haben?
Wenn sich das die Firma leistenkann, auf alle Fälle! Bei einerarbeitgeber
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nanzierten betrieb-lichen Altersversorgung handeltes sich um eine freiwillige Sozi-alleistung, auf deren Einführungdie Mitarbeiter in der Regel kei-nen Rechtsanspruch haben. DasGeld macht sich aber bezahlt.Eine Firma kann sich so ein sozi-ales Pro
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l geben und erhöht ihreAttraktivität am Arbeitsmarkt.Auch gibt es steuerliche Anreizefür Unternehmen, eine arbeit-geber
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nanzierte betriebliche Al-tersversorgung einzuführen.
Wie sollte eine betrieblicheAltersversorgung aussehen?
Für klein- und mittelständischeBetriebe ist in der Regel dieDurchführung über ein externesVersorgungswerk am besten. DieFirma meldet lediglich die Mitar-beiter an und zahlt die Beiträgeein. Die Abwicklung betrieblicherAltersversorgung übernimmt derexterne Versorgungsträger.
Welche Versorgungswerkesind empfehlenswert ?
Es gibt mehrere Empfehlens-werte. Ich halte z.B. viel von derDresdener Pensionskasse ausKulmbach und vom AUPU-Ver-sorgungswerk aus Würzburg.
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Interview:
Betriebliche Altersversorgung
Prof. Dr. Ulrich-ArthurBirk
lehrt Arbeits- und Sozialrechtan der Universität Bamberg
aus den konkreten Umständen desEinzelfalls ergebender Ausschlussder ordentlichen Kündigung vor Be-ginn der Berufsausbildung kann je-doch nur den Ausbildenden binden,da § 25 BBiG für Vereinbarungenzu Ungunsten des Auszubildendendie Nichtigkeit anordnet; für denAusbildenden macht die Aufnah-me einer entsprechenden Klauselim Berufsausbildungsvertrag somitkeinen Sinn.
Kündigung während derProbezeit
Dem Zweck und dem Ziel der Pro-bezeit entspricht es, den Vertrags-parteien in diesem mindestensein- bis maximal viermonatigenZeitraum eine Möglichkeit zur Ver-fügung zu stellen, sich schnell undproblemlos voneinander zu trennen,sofern sich schon in der Probezeitdie fehlenden Erfolgsaussichten derAusbildung zeigen. Dieser Grund-überlegung trägt § 22 Abs. 1 BBiGRechnung, da entsprechend dasBerufsausbildungsverhältnis in derProbezeit jederzeit ohne Einhaltungeiner Kündigungsfrist gekündigtwerden darf; bei der Kündigungwährend der Probezeit handelt essich, wie bei der Kündigung vor derProbezeit, um eine ordentliche ent-fristete Kündigung.Der Zeitpunkt der Kündigungserklä-rung kann vom Kündigungsberech-tigten im Rahmen der einschlägigenRechtsgrundsätze frei gewählt wer-den. Auch eine Kündigung durchden Ausbildenden am letzten Tagder Probezeit ist möglich, dabei istdarauf zu achten, dass die Kündi-gungserklärung dem Auszubilden-den bzw. seinem gesetzlichen
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