Vorabversion: Original erschienen in The Lifelong Learning University, Tomaschek, N., Gornik, E., (Hrsg.),Waxmann, 2011, S. 53-60
2. Open Educational Resources
Das
Massachusetts Institute of Technology
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(MIT) entschloss sich 2001 zu einer OpenCourseWare (OCW) Initiative und wurde damit zum Vorreiter jener Bildungseinrichtungen, welche sich einem offenen Zugang zu Bildungsmaterialienverschreiben. Gezählte 1900 Kurse von anfänglich 50 werden heute über die Webseiteangeboten (Lerman, Miyagawa & Margulies, 2008) und können damit weltweit abgerufenwerden
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.Kurz darauf definierte das UNESCO International Institute for Educational Planning
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(IIEP)2002 den Begriff Open Educational Resources als (d’Antoni, 2006) „wish to develop together a universal educational resource available for the whole of humanity, to be reffered tohenceforth as Open Educational Resources. Following the example of the World Heritage of Humanity, preserved by UNESCO, they hope that this open resource for the future mobilizesthe whole of the worldwide community of educators“.Dementsprechend inkludiert der Begriff folgende Komponenten (Johnstone, 2005; Hylén,2006):„By 2004 OER was defined [Johnstone, 2005] to include:
•
Learning resources – courseware, content modules, learning objects, learner-supportand assessment tools, online learning communities
•
Resources to support teachers – tools for teachers and support materials to enable tocreate, adapt and use OER, as well as training materials for teachers and other teaching tools
•
Resources to assure the quality of education and educational practices.“Dies bedeutet, dass neben Open Course Content, Open Source Development Tools und OpenStandards auch Licensing Tools (Lizenz Modelle) mit eingeschlossen werden müssen, wobeinoch nicht geklärt ist, wie der Terminus
open
zu verstehen ist. Downes (2007) weist darauf hin, dass frei zugängliche Inhalte nicht nur ausschließlich im Sinne von kostenlos in der Verwendung zu sehen seien, sondern schließt sich der Auflistung von Foote (2005) an:„There are four Freedoms:
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Freedom to copy
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Freedom to modify
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Freedom to redistribute
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Freedom to redistribute modified versions.“Ist nun der Inhalt tatsächlich frei verfügbar, zugänglich und verwertbar, muss wieBaumgartner (2007) richtig aufzeigt, der Fokus auf die Qualität des Unterrichts, diedidaktische Aufbereitung, deren Umgebungsbedingungen und letztlich auch auf die Expertisedes Lehrenden gerichtet werden.Wenn nun eine Universität sich nicht primär der
distance education
verschrieben hat(Caswell, Henson, Jensen & Wiley, 2008) und damit nicht ein unmittelbarer Nutzen aus einer OER Initiative ersichtlich wird, bleibt die Frage offen, mit welchem Ziel und warum sich einetraditionelle Bildungseinrichtung an OER beteiligen sollte.
3. Organisatorische Überlegungen zur Implementierung von OER
Um eine nachhaltige Verankerung von OER Initiativen zu erreichen, schlagen Zauchner &Baumgarnter (2007) neben einer Ziel- und Zielgruppendefinition, einem zugehörigenGeschäftsmodell und technischen Voraussetzungen vor allem die didaktische Integration vor.
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http://web.mit.edu/(letzter Abruf April 2010
)
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http://ocw.mit.edu(letzter Abruf April 2010)
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http://www.iiep.unesco.org(letzter Abruf April 2010)
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