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NICOLAS FABJAN
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Twitter
Seit knapp einem Jahr ist „Twitter“ aus den Me-dien (egal ob Print, Fernsehen oder Onlinemedi-en) nicht mehr wegzudenken. Alle tun es: Barack Obama, Paris Hilton, Ashton Kutcher und ArminWolf sind dabei. Darüber hinaus auch noch vieleMillionen nicht ganz so bekannte User.Erfolgreich werden konnte Twitter allerdings nur durch die weite Verbreitung von Smartphones,also Mobiltelefonen mit Internetzugang. Sie sindzwar nicht dringend notwendig für Twitternutzer,haben aber den Umgang mit dem Service tatkräf-tig verändert.
140 Zeichen sind genug
Worum geht es nun bei Twitter? Der Name„Twitter“ kommt vom englischen Wort für „Zwitschern“ und genau das wird in dem Dienstauch gemacht. In kurzen Nachrichten mit einer maximalen Länge von 140 Zeichen kann mansich mit seinen „Verfolgern“ verständigen.Das funktioniert ungefähr so. Man eröffnet einKonto und sucht mittels Suchfunktion nach ande-ren Nutzern mit gleichen Interessen. Diese wer-den dann „verfolgt“. Das heißt, sobald einer die-ser
Verfolgten
eine Nachricht schreibt, erscheintsie in Echtzeit auf Ihrem Bildschirm.Welchen Zweck soll das haben, wenn wir dochalle Emails versenden können? Zum einen erhältman so Kontakt zu Menschen, die man nie über Email erreichen würde – weil man ganz einfachderen Emailadresse nicht kennt. Zum anderenergeben sich so völlig neue Möglichkeiten zukommunizieren. Wenn auch nur mit 140 Zeichen.Ein Beispiel: wenn jemand, dem 500 Personenfolgen (und das sind bei Twitter gar nicht viele – Ashton Kutcher war der erste Twitter-User mitmehr als einer Million Verfolger, mittlerweile hater über 3,8 Millionen) eine Meldung verschickt.Erhalten diese theoretisch 500 Personen. Da diese aber auch eigene Netzwerke haben, können siediese Nachricht auch dort weitergeben. Dies wirdals
„Retweet“
bezeichnet. Nachrichten verbrei-ten sich dadurch oft schneller als über die her-kömmlichen Medien.
Twitter als Marketingwerkzeug
Auch für Marketingzwecke kann Twitter genutztwerden. Manchmal allerdings mit überraschen-den Ergebnissen. Ein mexikanisches Restaurantin Texas hat seinen gerade mal 80 Verfolgern ge-schrieben, dass sie an einem bestimmten Tag zuMittag einen Gratisburrito bekommen können.Dadurch dass diese 80 Verfolger die Nachricht inihren eigenen Netzen „retweetet“ haben, kamenan diesem Tag dann insgesamt 2.500 Personenum sich einen Gratisburrito zu holen. Für denüberraschten Restaurantbesitzer trotzdem ein vol-ler Erfolg, waren doch die meisten der Besucher zuvor noch nie Gäste in seinem Restaurant gewe-sen.Auch Links zu Nachrichtenseiten werden so ver- breitet. Wenn man sich nun Tweeter passend zuden persönlichen Vorlieben und Hobbies sucht, bleibt man spielend auf dem Laufenden ohneselbst ständig nach Neuigkeiten suchen zu müs-sen.
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