1.) Bodenfruchtbarkeit:
•
BF = Wirkungsanteil des Bodens an (nachhaltiger) Ertragsbildung
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Hohe BF, viel Humus = Grundlage für Ertragsbildung in ÖLB
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Kultur- bzw. akkumulierte BF = Langzeitwirkung von Anbau, Düngung, Bearbeitung…
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Geförderte Bodenlebewelt („Umsatz“!) sorgt für N- und Nährstoffnachlieferung
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BF durch folgende Bodenfunktionen:
o
Speicherung / bedarfsgerechte Bereitstellung von Wasser und Nährstoffen
o
Bodenatmung
o
Umsatz der OS durch BO
o
Transformationsvermögen durch Bewirtschaftungsmaßnahmen
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BF-relevante Strukturelemente:
o
Leguminosenanbau (25-33%)
o
Viehbesatz (max. 2 GVE/ha)
2.) Bodenleben
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Bodenlebewelt
vernetz Humusumsatz, Stickstoff, Mineralstoffversorgung undBodenstruktur (Krümelbildung)
o
Organischer Dünger steigert Umsetzungen der Bodenlebewelt
•
„Reiches Bodenleben“
o
Ziel: „Verlebendigung“ des Bodens
o
Kriterien
Artenvielfalt
Hoher Gehalt an lebender Biomasse
Hohe Intensität der Lebensprozesse
o
Voraussetzungen
Ausreichender Lebensraum
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Vermeidung von Verdichtungen
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Lange Bodenbedeckung
Zeit zur Fortpflanzung
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Bodenruhe, schonende Bearbeitung
Ausreichendes Futterangebot
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Ernte- und Wurzelrückstände
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organische Dünger aus Pflanzenbau, Tierhaltung u. Ä.
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Schädigung der positiven Wechselbeziehungen zwischen Pflanzen und BO:
o
Enge Fruchtfolgen/Monokultur
Abgabe phytotoxischer Substanzen
o
Zufuhr leicht löslicher Nährstoffe, z.B. NO
3
, P
2
O
5
durch Mineraldüngung
schädigend ist die Zufuhr von Stoffen, die Endprodukte bakterieller oder pilzlicher Tätigkeit im Boden sind
•
bei N – Schädigung der Rhizobien
•
bei P – Schädigung der Mykorrhiza
o
Kurzfristige wesentliche Verschlechterung der Lebensbedingungen auf und imBoden durch:
hohe Salzkonzentration
(Austrocknung)
(Staunässe)
o
Vergiftung bzw. Artenverschiebung durch chemische Pflanzenschutzmittel
o
Falsche, zu intensive Bodenbearbeitung bei hoher Bodenfeuchte
Zerstörung von Grobporen > 10 µm
Sauerstoffmangel
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