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Rummy Blach: Lonely Boys

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20 minutes

Summary

Kriminalgeschichte mit Rummy Blach:

I hope you have got your things together
Hope you are quite prepared to die
–John Fogerty

Rummy Blach schläft mit schwerem Kopf auf der Schreibtischunterlage. Die Bürotür, durch die eventuelle Klienten hereinschreiten müssten, hat er doppelt versperrt. An der Außenseite der Tür hängt außerdem ein bunter Karton mit „Bitte nicht stören“, den Rummy im Hilton adoptiert hat. Sogar die Telefonklingel hat er mit einem richtig dimensionierten Wattebausch zum Schweigen verurteilt.
Der richtige Erfolg kommt oft mit ganz bescheidenen Umständen und zufällig daher. Die vergangene Nacht wiederholt sich in Rummys kurzen Tagträumen immer wieder, und sie war, was seine Vorliebe für aggressives Rummy betrifft, mehr als erfreulich. Dabei war ihm der Spielklub in der Neustiftgasse, der sich ausgerechnet Fair Play nennt, bis gestern völlig unbekannt. Gespielt wird dort im Neonlicht übrigens alles: Poker, Mikado, Schwarze Katze und Backgammon.

Rummy Blach, 28, arroganter Cabriofahrer, besessener Rummy-Spieler und nicht immer erfolgreicher Privatdetektiv, hat seine überaus seltsamen Fälle vom März 1989 bis Jänner 1990 exklusiv im Wiener in Wien geschildert.

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