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Harry Haller is a sad and lonely figure, a reclusive intellectual for whom life holds no joy. He struggles to reconcile the wild primeval wolf and the rational man within himself without surrendering to the bourgeois values he despises. His life changes dramatically when he meets a woman who is his opposite, the carefree and elusive Hermine. The tale of the Steppenwolf culminates in the surreal Magic Theater--for mad men only.

Steppenwolf is Hesse's best-known and most autobiographical work. With its blend of Eastern mysticism and Western culture, it is one of literature's most poetic evocations of the soul's journey to liberation. Originally published in English in 1929, the novel's wisdom continues to speak to our souls and marks it as a classic of modern literature.

Published: Macmillan Publishers on Jan 22, 2013
ISBN: 9781466835030
List price: $9.99
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Availability for Steppenwolf: A Novel
Available as a separate purchase
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Harry Haller, Hermine/Herman, Pablo and Maria. All the characters there are,and what an odd book this is. I was not blown away by it as I was as an adolescent, in fact with this reading a list demerits of the work that are glaringly obvious would take some time. Overall, a work that makes you think. The Magic Theater, "For Madmen Only," the Treatise on the Steppenwolf. A bit put off by the drug use and homosexuality, rather enjoyed the business of the fracturing of Haller's personality.read more
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At last, 35 years after the event, I get round to reading this cult novel of the 60s. If I’d read it when I was 15 it would have blown me away, but I think - for me - its time is well passed now.read more
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Der deutsche Paul Coelho vermied kontroverse Standpunkte und trotzdem wurde dieses Buch in den 60ern zu einem Rebellen- oder Individualistenroman hochstilisiert. Der Soundtrack zum Kultfilm "Easy Rider" tat wohl sein übriges. Dabei werden hier keine heiligen Kühe geschlachtet. Der Protagonist greift oberflächlich die üblichen Verdächtigen an, Journalisten, Philister, Mitläufer, Spießer. Diese Entrüstung bleibt auf einem so einfachen Niveau, dass jeder Vertreter dieser Gruppen sie sofort am Stammtisch bekräftigen würde, weil er sich instinktiv nicht zu den Attackierten zählen würde. Und sie finden dabei deftigere Worte und entrüsten sich auf unterhaltsamere Weise als Hesse in seinem manierierten Schreibstil.Neben der 0815-Gesellschaftskritik gibts noch das spirituelle Geschwafel, Hesses Signatur. Zum Beispiel, dass Menschen viel komplizierter sind, als man sprachlich überhaupt beschreiben kann, und wir deshalb irreführende psychologische Vereinfachungen vornehmen. Dies und viele andere Kalenderweisheiten taugen leider nicht zum Weltklassiker-Status. Und wo Hesse ausgefallene Ideen zu haben scheint, sind diese von anderen, größeren Autoren ausgeliehen. So nimmt Hesse den prägnanten Aphorismus von Nietzsche (z.B. Nr 157 aus "Jenseits von Gut und Böse": "Der Gedanke an den Selbstmord ist ein starkes Trostmittel: mit ihm kommt man gut über manche böse Nacht hinweg.") und verschmiert ihn gierig über viele Seiten hinweg, lässt den Protagonisten endlos darüber schwafeln, bis man sich wünscht, Hesse wäre nie mit Nietzsches Ideen in Kontakt gekommen.Ich verstehe ja, dass viele sich mit den Ansichten und dem Protagonisten in diesem Buch identifizieren können. Aber Hesse lässt ja kaum Spielraum für Widerspruch. Er geht keine Risiken ein. Ein wirklich gutes Buch sollte den Leser herausfordern, reizen. Es gibt keine Szene, bei der der Leser gezwungen wird, in sich zu gehen und seine eigene Einstellung zu überprüfen. Hesse geht bei allem auf Nummer sicher. Das gibt dem ganzen eine schleimige Note und erinnert mich an evangelische Pastorenpredigten.Anders als Dostojewski in "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" zieht Hesse seinen Protagonisten Harry (fastehste? Hermann - Harry :D:D) nicht durch den Kakao, sondern lässt ihn wie Ebenezer Scrooge auf eine Reihe von "einfachen Leuten" treffen, die ihn etwas lockerer werden lassen. Der Kitsch-Faktor wird dadurch enorm erhöht: die edlen Wilden bringen dem einsiedlerischen Kauz bei, das Leben trotz aller Fehler zu genießen. Die Heiligen Mozart und Goethe fungieren als Geister der gegenwärtigen oder der vergangenen Weihnacht, nerven mit ihren onkelhaften Bemerkungen. Zum Ende hin wirds psychedelischer. War es das, was die Hippies so an dem Buch mochten? Harry betritt eine Art Untergrundclub und fühlt sich wohl, so vereint mit der hedonistischen Unterschicht, die er sonst eigentlich verachtet. Die Szenen wirken kleinkariert. Auf die heutige Zeit übertragen zieht er sich ein T-Shirt mit Wolfsmotiv an, schmeißt ein Paar Teile und tanzt mit Glowsticks zu irgendwelchem Eurotrance. Aber Hesse schreibt dem ganzen einen hohen spirituellen Wert zu. Hesse war also der geistige Urvater der Loveparade. Später betritt Harry ein Kuriositätenkabinett, das wie das Holodeck auf Raumschiff Enterprise funktioniert. Echt anmutende Szenarien, die ihm wie Gleichnisse tiefe Wahrheiten vermitteln sollen oder ihn an Schlüsselerlebnisse in seinem Leben zurückerinnern. Ich muss zugeben, das hat mir gut gefallen. Leider kommt bald wieder der passiv aggressive Geist von Mozart hinzu und macht Harry klar, dass er immer noch nicht cool genug für das alles sei. Aufgrund des extrem guten aber unbegründeten Weltrufs ist dieser Roman leider die Blaupause für eine Menge Schrott geworden, der wie eine Plage durch die Bestsellerlisten zieht. Generationen von Schülern werden geradezu verdorben, da sich das Rezept dieses Buchs besonders einfach vermitteln lässt. Als gelungenere Romane über verkopfte Outsider empfehle ich das schon erwähnte "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" sowie Canettis "Die Blendung". Und Philosophisch und spirituell liegen mir die Schriften von Nietzsche und Henry Miller näher als Hermann "Dr Motte" Hesse.read more
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Harry Haller, Hermine/Herman, Pablo and Maria. All the characters there are,and what an odd book this is. I was not blown away by it as I was as an adolescent, in fact with this reading a list demerits of the work that are glaringly obvious would take some time. Overall, a work that makes you think. The Magic Theater, "For Madmen Only," the Treatise on the Steppenwolf. A bit put off by the drug use and homosexuality, rather enjoyed the business of the fracturing of Haller's personality.
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At last, 35 years after the event, I get round to reading this cult novel of the 60s. If I’d read it when I was 15 it would have blown me away, but I think - for me - its time is well passed now.
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Der deutsche Paul Coelho vermied kontroverse Standpunkte und trotzdem wurde dieses Buch in den 60ern zu einem Rebellen- oder Individualistenroman hochstilisiert. Der Soundtrack zum Kultfilm "Easy Rider" tat wohl sein übriges. Dabei werden hier keine heiligen Kühe geschlachtet. Der Protagonist greift oberflächlich die üblichen Verdächtigen an, Journalisten, Philister, Mitläufer, Spießer. Diese Entrüstung bleibt auf einem so einfachen Niveau, dass jeder Vertreter dieser Gruppen sie sofort am Stammtisch bekräftigen würde, weil er sich instinktiv nicht zu den Attackierten zählen würde. Und sie finden dabei deftigere Worte und entrüsten sich auf unterhaltsamere Weise als Hesse in seinem manierierten Schreibstil.Neben der 0815-Gesellschaftskritik gibts noch das spirituelle Geschwafel, Hesses Signatur. Zum Beispiel, dass Menschen viel komplizierter sind, als man sprachlich überhaupt beschreiben kann, und wir deshalb irreführende psychologische Vereinfachungen vornehmen. Dies und viele andere Kalenderweisheiten taugen leider nicht zum Weltklassiker-Status. Und wo Hesse ausgefallene Ideen zu haben scheint, sind diese von anderen, größeren Autoren ausgeliehen. So nimmt Hesse den prägnanten Aphorismus von Nietzsche (z.B. Nr 157 aus "Jenseits von Gut und Böse": "Der Gedanke an den Selbstmord ist ein starkes Trostmittel: mit ihm kommt man gut über manche böse Nacht hinweg.") und verschmiert ihn gierig über viele Seiten hinweg, lässt den Protagonisten endlos darüber schwafeln, bis man sich wünscht, Hesse wäre nie mit Nietzsches Ideen in Kontakt gekommen.Ich verstehe ja, dass viele sich mit den Ansichten und dem Protagonisten in diesem Buch identifizieren können. Aber Hesse lässt ja kaum Spielraum für Widerspruch. Er geht keine Risiken ein. Ein wirklich gutes Buch sollte den Leser herausfordern, reizen. Es gibt keine Szene, bei der der Leser gezwungen wird, in sich zu gehen und seine eigene Einstellung zu überprüfen. Hesse geht bei allem auf Nummer sicher. Das gibt dem ganzen eine schleimige Note und erinnert mich an evangelische Pastorenpredigten.Anders als Dostojewski in "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" zieht Hesse seinen Protagonisten Harry (fastehste? Hermann - Harry :D:D) nicht durch den Kakao, sondern lässt ihn wie Ebenezer Scrooge auf eine Reihe von "einfachen Leuten" treffen, die ihn etwas lockerer werden lassen. Der Kitsch-Faktor wird dadurch enorm erhöht: die edlen Wilden bringen dem einsiedlerischen Kauz bei, das Leben trotz aller Fehler zu genießen. Die Heiligen Mozart und Goethe fungieren als Geister der gegenwärtigen oder der vergangenen Weihnacht, nerven mit ihren onkelhaften Bemerkungen. Zum Ende hin wirds psychedelischer. War es das, was die Hippies so an dem Buch mochten? Harry betritt eine Art Untergrundclub und fühlt sich wohl, so vereint mit der hedonistischen Unterschicht, die er sonst eigentlich verachtet. Die Szenen wirken kleinkariert. Auf die heutige Zeit übertragen zieht er sich ein T-Shirt mit Wolfsmotiv an, schmeißt ein Paar Teile und tanzt mit Glowsticks zu irgendwelchem Eurotrance. Aber Hesse schreibt dem ganzen einen hohen spirituellen Wert zu. Hesse war also der geistige Urvater der Loveparade. Später betritt Harry ein Kuriositätenkabinett, das wie das Holodeck auf Raumschiff Enterprise funktioniert. Echt anmutende Szenarien, die ihm wie Gleichnisse tiefe Wahrheiten vermitteln sollen oder ihn an Schlüsselerlebnisse in seinem Leben zurückerinnern. Ich muss zugeben, das hat mir gut gefallen. Leider kommt bald wieder der passiv aggressive Geist von Mozart hinzu und macht Harry klar, dass er immer noch nicht cool genug für das alles sei. Aufgrund des extrem guten aber unbegründeten Weltrufs ist dieser Roman leider die Blaupause für eine Menge Schrott geworden, der wie eine Plage durch die Bestsellerlisten zieht. Generationen von Schülern werden geradezu verdorben, da sich das Rezept dieses Buchs besonders einfach vermitteln lässt. Als gelungenere Romane über verkopfte Outsider empfehle ich das schon erwähnte "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" sowie Canettis "Die Blendung". Und Philosophisch und spirituell liegen mir die Schriften von Nietzsche und Henry Miller näher als Hermann "Dr Motte" Hesse.
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To call this book a novel is to mislabel it. Ostensibly this book is about a loner, a self-described Steppenwolf or Wolf of the Steppes, Harry Haller. Steppenwolf rents an apartment from the initial narrator's aunt and is so weird that the narrator is put off by him. He slowly wins the narrator over with his tantalizing hints of a deeper inner nature. As suddenly as Steppenwolf appears in the lives of the narrator and his aunt, he disappears one day, leaving behind a Steppenwolf Treatise.The Steppenwolf treatise describes in both first and third person language the split personality of Haller, who believes he is part man and part wolf. The civilizing forces of humanity are always in conflict with the wilder sides of his nature represented by the wolf. The Steppenwolf is at a loss how to reconcile one with the other without feeling like he is betraying or being a hypocrite to an essential part of himself. He soon realizes that dividing his identity into two principal halves is a mistake. His identity is in fact made up of a many selves, each of which can be arranged like coins in three-D chess to manufacture a infinite number of identities.After months of living like a recluse, the Steppenwolf contemplates suicide, and it is a fortuitous encounter with the seductive and mysterious Hermine that saves him from that fate. Hermine is determined that he should learn to dance, to learn to enjoy everything that he considers low-brow and despises. In doing so, Haller finds that reaching the state of the Infinite is not to live in seclusion and living the high-brow life of contemplation and thought, but to expand the self to include even what is considered low and thus enter into an understanding the Infinite from the opposite direction - by loving, valuing, experiencing all.Hermine, clearly Herman Hesse's feminine alter ego, tells the Steppenwolf that while he still has to fall in love with her, fall in love with her he must and then he must do her bidding without question. The command she issues him is to kill her, an action that is reminiscent of the Buddha's exhortation to kill the Buddha. Meaning, once the wise Buddha has imparted everything that he knows, he must be killed because he too is shackled by the limits of his knowledge, which imposes artificial boundaries on whoever follows him.In spite of all these high ideas presented in this book, my main objection to it is how difficult it is to read it. There is page after page of contemplative thought, very little action, and much of it seems like regurgitated Buddhism lite. Why call it a novel then? I can, in fact, think of better people (eg. Joseph Campbell) who can explain these treatises in layman's terms. If the idea was to present Buddhism to an audience that is partially or fully unaware of it, it wouldn't work. Where this book holds value is how the mind of a schizophrenic or split personality works. The constant tussle between our infinite selves is something most of us undergo without giving much thought. This book deconstructs that process for us.
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I don't know if anyone else has this, but when I graduated with my English lit degree I thought, right. I've done it. I have in my hands the key to any text, anywhere, and damn it I will appreciate every text for something about it, whether it be the brilliance of the writing or the social context or just having fun ripping it apart. And then I got onto my MA and discovered I was wrong, of course, that I could still find any given book stultifyingly boring regardless of any merit I tried to find within its pages. I'm looking at you, Mists of Avalon.

Well, yeah. That's me and Steppenwolf, too. It's a good chunk of I-don't-get-it -- I mean, I understand Hermann Hesse's intentions and all that, but maybe he's right that I'm too young for it. The prose is just boring, which might be partly the translator's fault (my edition is ancient and does not name the translator). Well, actually, I found the content kind of boring, too. Yep, even the drugs and sex and so on.

So. Chalk that down to a one-star due to not-for-me.
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As Harry Haller approaches the age of fifty, he is beset by a profound feeling of alienation to other people, to his country and to himself. Tormented by the many inconsistencies and conflicts in his own psyche, he imagines that he has an animal alter ego, a lone wolf on the steppes, in constant battle with his human side. Yet even Harry realizes that resolving his inner turmoil will require much more than taming the wolf. His situation is complicated when one night, in the midst of a suicidal crisis, he goes into a night club and meets a young woman named Hermine. Superficially Hermine appears as his opposite, yet she mirrors back to him all of his secret thoughts when they talk. She introduces the middle-aged intellectual to her world, a world of casual sex, drugs, and jazz. Yet the debauchery and Harry’s misgivings only serves as a prelude to his final crisis of identity.Steppenwolf is a short but intense read. Hesse takes the reader so deep into Harry’s psyche that the objective and subjective worlds flow seamlessly into one another. Seemingly mundane and ordinary events suddenly turn bizarre and fantastic. Harry converses with imaginary people, figures from his own past, and famous historical figures with as much or more ease than with the physically present people around him. Harry relates deep despair, glimmers of hope, and even startling stabs of black humor and irony. Symbols and emotions run thick and deep through the pages of Steppenwolf, and they haunted my thoughts and dreams as I read the book. It’s one of only a few books I wanted to re-read almost immediately upon finishing it.While I enjoyed Steppenwolf greatly, I would not recommend it casually to everyone. I suspect that the surrealistic parts of the book may be too weird for some people’s tastes. It is also heavily psychological and lacks a conventional plot. Starting with a basic familiarity with and interest in Jungian concepts greatly enhances the reading experience.
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