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Textil - Kultur - Mode: 40 Jahre Fachverband textil e.V.

Textil - Kultur - Mode: 40 Jahre Fachverband textil e.V.

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Textil - Kultur - Mode: 40 Jahre Fachverband textil e.V.

Length:
539 pages
4 hours
Publisher:
Released:
Sep 21, 2015
ISBN:
9783739259369
Format:
Book

Description

Der Fachverband …textil..e.V., Wissenschaft–Forschung–Bildung feiert sein 40-jähriges
Bestehen. Der fundamentale Bildungsgehalt des Textilen wird bis heute kaum wahrgenommen. Mit den vielfältigen technologischen, ökologischen, ökonomischen, soziologischen, psychologischen, kulturwissenschaftlichen, historischen und ästhetischen Anteilen trägt das Textile und dessen Vermittlung mit alltagsrelevanten Theorie- und Praxisanteilen zu einer umfassenden zeitgemäßen Allgemeinbildung bei. Der Fachverband …textil..e.V. sieht sich in der Verantwortung, die Relevanz des Textilen in der Bildung zu manifestieren und zu legitimieren.
In der vorliegenden Festschrift spiegeln sich sowohl die fachwissenschaftliche Breite als auch das Ringen um die didaktische Weiterentwicklung des Textilunterrichts in Vergangenheit und Gegenwart wider. Alle Autorinnen und Autoren sind dem Fachverband …textil..e.V. als Mitglieder oder Förderer verbunden.
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Sep 21, 2015
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9783739259369
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Textil - Kultur - Mode - Books on Demand

Hinweis: Die Rechte an Bild und Text wurden von den Autoren und Autorinnen gegenüber der Herausgeberin verbindlich geregelt. Sollte es trotz dieser Absicherung nicht gelungen sein, alle Rechtsinhaber zu ermitteln, werden Ansprüche direkt über die Autoren und Autorinnen im Rahmen der üblichen Vereinbarungen abgegolten.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Waltraud Rusch 40 Jahre Fachverband …textil..e.V. Wissenschaft – Forschung – Bildung

Renate Schwender, Hella Helfrich, Dorothea Didlaukies Lang ist es her, 40 Jahre – und von Anfang an dabei!

Ingrid Bindzus Erika Cohn – eins der aktivsten Mitglieder des Fachverbandes

Erika Cohn Texere

Marlene Seedig Erinnerungen und Gedanken zu 40 Jahre Fachverband für Textilunterricht

Gert Eberhardt Glückwunsch zum 40-jährigen Jubiliäum des Fachverbands …textil..e.V. 2015

Jutta Lademann Kultur als Chance

Iris Kolhoff-Kahl Von Textil aus kreativ…

Beate Schmuck Vom Textilen aus! Konzeptionelle Überlegungen zu einer kulturanthropologischen Textildidaktik

Barbara Hanne Museen heute: Archiv, Schaufenster und mehr?

Norbert Schütz Traditionelle Webkultur in Litauen

Roswitha Zwerger Stroh – ein seltener Werkstoff der Textilkultur

Annette Hülsenbeck Textiles lehren – Komplexität vermitteln, das Selbstverständliche begreifen

Monika Hoede Trachtenkulturberatung – eine Einrichtung des Bezirks Schwaben

Waltraud Rusch „Handarbeitslehrerinnenausbildung" zwischen Perfektion und Ästhetik

Karin Terdenge Digitale Medien in der beruflichen Bildung

Barbara Denker Internationalisierung der B5 Modeschulen Nürnberg

Wiebke Harms-Hollmann, Anna Sophie Müller Bodification an mir Puppe

Anne-Marie Grundmeier Vogue for me – Mode und Accessoires auf dem Runway

Dorit Köhler Rokoko goes Outdoor – Kleidobjekte von Studierenden aus Funktionstextilien

Katja Bierkandt-Mühlenz Monica Menez – Modefotografin und Shootingstar im neuen Genre Fashion-Film

Anni Kropf Weltumspannend: Kultur – Kleidung – Mode. Mein persönlicher Beitrag

Autorenverzeichnis

Vorwort

Textilien in den verschiedensten Formen gehören zu den ältesten Artefakten, die seit der Frühzeit der Menschheit hergestellt werden. Bis heute zählen sie zu einer der wenigen Produktgruppen, die in allen Lebensbereichen der Menschen Anwendung finden. Die „Handarbeit" hat in der Gegenwart gesellschaftlich eine Aufwertung erfahren, verknüpft mit der Sehnsucht nach dem Echten, dem Handgemachten, dem Individuellen. Sinnliche Erfahrungen und sinnvolle Erlebnisse werden spürbar und wirken.

Diese Worte stelle ich voran, um auf die Bedeutung der und den Umgang mit Textilien hinzuweisen. Der Fachverband …textil..e.V. existiert nun 40 Jahre. Er hat an Bedeutung gewonnen, denn die Gründe seiner Gründung bestehen bis heute und zeigen sich in den Zielen, die noch immer Gültigkeit haben. Zum Geburtstag haben sich dem Fachverband zugehörige oder nahe stehende Autoren und Autorinnen bereit erklärt, ein Geschenk für die Festschrift „Textil – Kultur – Mode" abzugeben, zum Teil wissenschaftlich, zum Teil sehr persönlich verpackt. Die Sammlung von Aufsätzen spiegelt sowohl die fachwissenschaftliche Breite als auch das Ringen um die didaktische Weiterentwicklung des Textilunterrichts in Vergangenheit und Gegenwart wider. Die persönliche Auseinandersetzung mit dem Textilen wird in zahlreichen Beiträgen spürbar.

Der Fachverband …textil..e.V. ist seit der vergangenen 40 Jahre den Herausforderungen einer steten Legitimation eines Faches „Mode und Textil" ausgesetzt. Der kreative, funktionale und modische Umgang mit diesem Material und dessen Vermittlung in Schule und Hochschule ist eine Zielsetzung, die der Fachverband …textil..e.V. nun schon seit 40 Jahren verfolgt. Die Bildungslandschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Gleichzeitig haben sich auch die Schwerpunkte und Inhalte des Textilen verändert. Aktualität und Zeitgemäßheit sind die zu berücksichtigenden Aspekte, die wohlweislich auf Kultur, Historie und Können bauen und die Zukunftsorientierung in sich bergen.

Möge der Fachverband …textil..e.V. noch lange bestehen und seine Ziele erfolgreich umsetzen. Das gelingt ihm nur, wenn viele engagierte Mitglieder den Verband tragen, unterstützen und fördern. Hier ist es Zeit, sich zu bedanken bei den Autoren und Autorinnen, die mit ihren Beitrag ihr Engagement öffentlich werden lassen. Großer Dank geht an die Initiative Handarbeit e.V., an die Firmen Myboshi und Senci, die den Druck dieser Festschrift finanziell großzügig unterstützten.

Muggensturm, im September 2015

Waltraud Rusch

Waltraud Rusch

40 Jahre Fachverband …textil..e.V. Wissenschaft – Forschung – Bildung

1975 wurde der Fachverband unter dem Namen „Fachverband Textilunterricht e.V. in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Hannover eingetragen. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten damals Prof. Dr. Ruth Bleckwenn aus Münster und Prof. Dr. Eva Schmidt aus Weingarten. Diese beiden Hochschullehrerinnen haben in der Festschrift zum 25-jährigen Bestehen des Verbandes die „Vorgeschichte und erste Zeit des Fachverbandes Textilunterricht e.V. im kaleidoskopischen Rückblick skizziert. Ich erlaube mir ihren Beitrag von vor 15 Jahren hier einzupflegen. Meine Person könnte diese Zeit nur aus der Aktenlage heraus beschreiben, denn ich bin kein Zeitzeuge. Deshalb hier O-Ton Ruth Bleckwenn und Eva Schmidt:

„Jeder Verein hat eine Vorgeschichte, die zu seiner Gründung führt. Anlässlich des 25. Jubiläums unseres Fachverbandes Textilunterricht e.V. bietet es sich an, grundsätzliche Überlegungen und Vorstellungen, die zu seiner Existenz geführt haben, Revue passieren zu lassen, die ersten Anfangsjahre zu skizzieren und sich dann zu fragen, was daraus geworden ist. Inwieweit ließen sich die Vorgaben realisieren, haben sich verändert, sind überhaupt noch aktuell, bzw. was ist an deren Stelle getreten?

Am Anfang war die HEF

Für die Pädagogischen Hochschulen, die in den 60er und 70er Jahren im gesamten Bundesgebiet für die Ausbildung von Lehrern an Grund-, Haupt- und Realschulen zuständig waren, hatte die KMK (ständige Konferenz der Kultusminister der Länder) in Bonn ein Zentralorgan eingerichtet, die Hochschulkonferenz für Erziehungswissenschaft und Fachdidaktik (HEF). Alle Vertreter einer Fachdidaktik an den Pädagogischen Hochschulen waren in einer Bundesfachgruppe zusammengefasst, die sich einmal jährlich traf und über einen Sprecher Kontakte zur HEF pflegte.

So versammelten sich auch die Lehrenden, Lehrbeauftragten und StudentenvertreterInnen an den Pädagogischen Hochschulen in der Bundesfachgruppe Textiles Gestalten aus den damaligen Ländern der BRD einschließlich Westberlin zum ersten Male am 15./17.5.1969 in Hannover unter dem Vorsitz von Frau Meffert, Hannover, und von Frau Meinkens, Bremen. Der Vorstand wurde bei dieser Tagung erweitert durch Frau Nippel, Hagen, und Frau Köller, heute Oldenburg. Die jährlichen Tagungen fanden seitdem an verschiedenen Hochschulorten statt.

Die Geschäftsordnung der Fachgruppe nannte als wichtigste Aufgabe: „Sie (die Fachgruppe) vertritt das Interesse des Fach Textiles Gestalten innerhalb der Hochschulen und in der Öffentlichkeit. Die Beschlüsse der Fachgruppe gelten als Empfehlungen." (Fassung vom 24.5.70). Die Lehrenden der Pädagogischen Hochschulen in einigen Bundesländern wiederum trafen sich in Landesfachschaften, um die Bundestagungen inhaltlich vorzubereiten und die landesspezifischen Anliegen einzubringen. In Baden-Württemberg existiert die Landesfachschaft HTW (Hauswirtschaft/Textiles Werken) als wohl letztes Relikt heute noch und fungiert als informeller Ansprechpartner des Ministeriums.¹

Die Inhalte der Diskussionen, die bei den Treffen der Bundesfachgruppe geführt wurden, betrafen höchst brisante Themen: Von Anfang an und in erster Linie ging es um die Existenz des Faches. Eine Bedrohung ging einmal von der geplanten Koedukation aus – es galt zu beweisen, dass die Inhalte des Textilen Gestaltens keineswegs nur für die Mädchenerziehung wichtig, sondern von allgemeinem Bildungswert, d.h. eben auch für die Jungen unverzichtbar sind und in den Fächerkanon der Allgemeinbildenden Schulen gehören – ein Desiderat, das bis heute noch nicht eingelöst ist.

Eine weitere existentielle Sorge betraf die Auswirkungen der Bildungsreform, die sich – als Folge des berühmten Sputnikschocks – die Verwissenschaftlichung der Schulbildung auf die Fahnen geschrieben hatte. Tradierte Bildungsrelevanz wurde nicht mehr akzeptiert, es galt auch für das Fach Textiles Gestalten einen Wissenschaftsbezug nachzuweisen, was nicht einfach war, da wir uns eben nicht von einer universitären Fachwissenschaft ableiten, sondern uns eine Vielzahl von Bezugswissenschaften aus dem kulturhistorischen, naturwissenschaftlichen, soziologischen und künstlerischen Bereich als Fundus dient.

Auf der anderen Seite drohte massive Gefahr durch Vereinnahmung durch neu entstehende Schulfächer, bzw. fachübergreifende Lernbereiche. In der Grundschule war die Selbständigkeit des Faches bedroht durch den Bereich Bildende Kunst oder Werken. In der Sekundarstufe I waren es die neu installierten Fächer wie Arbeitslehre, Polytechnik oder ähnliche Konstruktionen, die in der Folgezeit bewirkten, dass in manchen Bundesländern Textilunterricht ganz aus dem Lehrplan verschwand oder sich textile Inhalte höchstens noch als rudimentäre Einsprenglinge mit bestimmten, technisch oder berufsorientierten Aspekten wiederfanden.

Wenn es galt, in den bildungspolitischen Gremien der Länder oder des Bundes die Relevanz des Faches im Fächerkanon für eine Allgemeinbildung zu verteidigen, war es stets besonders frustrierend festzustellen, dass häufig weder Name, Inhalte noch Anliegen des Textilunterrichts bekannt waren – wie sollten sie auch, wenn schon die Bezeichnungen in den einzelnen Bundesländern voneinander abwichen und noch verschiedener waren als es heute der Fall ist.

Eine moderne fachdidaktische Literatur des Textilunterrichts existierte überhaupt nicht; erste Anstöße lieferte Grete Meyer-Ehlers, von der Werkpädagogik geprägt, in „Textilwerken" 1965. Dieser Ansatz wurde jedoch nicht weiter verfolgt, da die Fachdidaktik, die sich in den 70er und 80er Jahren allmählich zu Wort meldete, eine andere Richtung einschlug. Es war daher zu jenen Zeiten nicht möglich, sich auf einschlägige schriftliche Argumentationen zu berufen, während etablierte Fächer viele Regalmeter didaktischer Literatur in den Bibliotheken aufzuweisen hatten.

Weitere wichtige Themen der Bundesfachtagungen betrafen Ansehen und Ausstattung des Faches in Schule und Hochschule, Zielvorgaben der KMK bezüglich der anstehenden neuen Lehrplankonzeptionen, Lehrverpflichtungen, Numerus clausus, Kapazitätsfragen und dergleichen mehr – diese Themen sind bis dato den Hochschulen bekannt und haben leider bis heute nichts von Aktualität eingebüßt.²

Die Umstrukturierung der Hochschule und ihrer Organisation führten dazu, dass die HEF zum 31.12. 1974 aufgelöst wurde. Auf unserer letzten Bundesfachgruppentagung in Münster wurde deutlich, dass ein enger Kontakt zwischen den Hochschulen innerhalb der Bundesrepublik überlebensnotwendig für ein Fach wie das unsere war. Die Gefahr, in der Öffentlichkeit keine Stimme, keine Lobby zu haben, irgendwelchen anderen Interessen geopfert zu werden, durch Lehrplankürzungen aus dem Fächerkanon der Schulen zu fallen, anderen Bildungsbereichen zugeschlagen zu werden, machten gegenseitige Unterstützung notwendig, landauf landab war ein engmaschiges Verbindungsnetz unabdingbar. Die inhaltliche Diskussion zum Selbstverständnis des Faches musste dringend weitergeführt werden; die Klärung fachdidaktischer und auch organisatorischer Fragen stand erst am Anfang. Ein ausschlaggebender Gesichtspunkt war außerdem, dass gegenüber den Ministerien nur ein Verband Chancen hatte, überhaupt angehört zu werden und berechtigt war, offizielle Stellungnahmen abzugeben. Die Gründung eines Vereins war daher der einzige Ausweg aus dieser Situation.

Bei der letzten Fachgruppentagung der HEF war ein neuer Vorstand gewählt worden – Frau Bleckwenn, Münster, Frau Siemann, Oldenburg, Frau Dr. Schmidt, Weingarten, Frau Dr. Zeh, Dortmund, Frau Zimmermann, Freiburg, Frau Giese, Oldenburg – mit dem Auftrag, sich konkret mit den Problemen einer Vereinsgründung auseinander zu setzen. Mit der Beratung zur Vorbereitung der Vereinsgründung wurden betraut: Frau Fiedler, Berlin, Frau Köller, heute Oldenburg, Frau Nippel, Hagen.

Ein strittiger Diskussionspunkt war schon im Vorfeld der Name für einen entsprechenden Verein/Verband. Schließlich einigte man sich auf die Fachbezeichnung „Textilunterricht" – bis heute ist dazu keine bessere Alternative aufgetaucht. Eine weitere zukunftsträchtige Neuerung war der Beschluss, den zukünftigen Verband auch für LehrerInnen, die Textilunterricht in welcher Form auch immer erteilten, zu öffnen, um eine enge Verzahnung von Hochschule und Schule zu garantieren.

Wie gründet man einen Verein?

Nach vielen, intensiven, vorbereitenden Gesprächen wurde auf der Sitzung am 13. August 1974 in Stuttgart ein erster Satzungsentwurf vom Vorstand unter der Federführung von Frau Bleckwenn erarbeitet. Für Ungeübte in Satzungsfragen – wie wir es alle waren – bereitete es einige Schwierigkeiten, ein solches Papier formgerecht zu entwickeln, und so leisteten Satzungen anderer Vereine u.a. des Vereins für Kostüm- und Waffenkunde sowie ein Kompendium über Vereinsrecht aus dem BGB wertvolle Dienste.

Dieser Vorschlag wurde an alle Mitglieder der Fachgruppe verschickt und die Änderungswünsche wurden in die Satzung eingearbeitet.

Am 8. November 1974 wurde die Satzung in Münster verabschiedet. Durch Briefwahl im Januar 1975 wurde der bisherige Vorstand mit Frau Bleckwenn als Vorsitzende und Frau Siemann als Stellvertreterin in seinem Amt bestätigt.

Nach zahlreichen, aufgrund des Vereinsrechtes erforderlichen Regelungen im Detail und etlichen Vorsprachen beim Amtsgericht Hannover, das als Vereinssitz gewählt worden war, erfolgte dann schließlich am 27. Juni 1975 die Eintragung in das Vereinsregister.

Die Arbeit des Fachverbandes in den ersten Jahren

Der vorläufige Vorstand erstellte eine Geschäftsordnung, die die Funktionen der einzelnen Vorstandsmitglieder festschrieb. Möglichkeiten der Mitgliederwerbung wurden eruiert und vor allem Weichen für die Vereinsarbeit gestellt. Was die finanzielle Seite anbetraf, so war es sehr günstig, dass die freiwilligen Beiträge der Fachgruppe der HEF (immerhin über DM 2000,00) als Grundlage für die Vereinskasse zur Verfügung standen.

Vorbereitet durch den Vorstand, erfolgte die Einladung zur 1. Mitgliederversammlung in die Pädagogische Hochschule Hannover für Sonnabend, 29.11. und Sonntag 30.1.1975. Neben den dringend zu klärenden organisatorischen Fragen wie Vorstandswahl, Festsetzung eines Beitrags und weiteres Vorgehen, standen im Mittelpunkt der aktuellen inhaltlichen Auseinandersetzung ein Vortrag von Frau Siemann „Studium des Faches bzw. Lehrgebiets Textil/ Bekleidung in Verbindung mit Arbeitslehre und „Aktuelle Studienprobleme im Fach bzw. Lehrgebiet Textil/Bekleidung; speziell Numerus clausus, Kapazitätsberechnung, Lehrdeputate u.a. von Frau Bleckwenn. Über „Situationen und Entwicklungstendenzen des Faches bzw. Lehrgebiets sollten Berichte aus Ländern aufklären, „Fachfremder Einsatz von Absolventen des Faches wurde ebenfalls thematisiert.

Aus dem Protokoll dieser ersten Mitgliederversammlung geht außerdem hervor, dass Anfragen an die zuständigen Kultusministerien der damaligen EG-Länder sowie der Schweiz, Schwedens, Finnlands und der DDR die Stellung des Textilunterrichts im Fächerkanon der Schulen in den jeweiligen Ländern klären sollten, um so einen Vergleich zu den eigenen Verhältnissen herstellen zu können. Freundschaftliche Kontakte, die sich damals mit FachvertreterInnen anbahnten, bestehen bis heute noch und es ist inzwischen selbstverständlich, dass Abordnungen der nordischen Länder, der Schweiz und Österreichs Gäste der Bundesfachtagungen sind.

Ein Informationszentrum als Sammelstelle für wichtige Erlasse, Richtlinien, Studienordnungen und Prüfungsordnungen wurde ebenfalls angeregt.

Die Mitglieder des Verbandes sollten durch ein Mitteilungsblatt halbjährlich über die Tätigkeiten des Vorstandes, über Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt, über aktuelle bildungspolitische Themen informiert werden.

Als zukunftsweisender organisatorischer Schritt wurde die Gründung von Landesverbänden beschlossen und die jeweiligen Landesvertreter gebeten, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Im Protokoll der Mitgliederversammlung 1978 tauchen dann zum ersten Mal einzelne Ländergruppen auf, denen dann entsprechend ihrer Mitgliederzahl Zuschüsse vom Bundesverband zuerkannt wurde, was bis heute so gehandhabt wird.

Die zweite Mitgliederversammlung mit 21 TeilnehmerInnen fand am 16./17. Oktober 1976 an der Gesamthochschule Essen statt. Neben den Regularien, die in jenen Anfangszeiten des Verbandes sehr viel Raum einnahmen, stand der Textilunterricht an den Grundschulen im Mittelpunkt. Die Diskussion entzündete sich an der Grundschullehrerausbildung, an Zielen und Inhalten eines koedukativen Angebots und vor allem an den bildungspolitischen Tendenzen, den Textilunterricht der Bildenden Kunst oder dem Sachunterricht zuzuordnen.

Eine dritte Tagung des Fachverbandes am 8./9. Oktober 1977 an der Pädagogischen Hochschule Weingarten, setzte sich vertieft mit der Lage und den Perspektiven des Textilunterrichts an der Sekundarstufe auseinander. Durch die Entwicklung und anschließende Auswertung detaillierter Fragebögen, die die Situation des Textilunterrichts in allen Schultypen und Klassenstufen des allgemeinbildenden Schulwesens in den Bundesländern erfassten, konnte zum ersten Mal eine Synopse erstellt werden, die einen Einblick in die sehr vielfältigen und verwirrenden Verhältnisse dieses Bereiches erlaubte.

Mit dem Referat eines Erziehungswissenschaftlers, Herrn Prof. Dr. Neff, über „Möglichkeiten und Grenzen einer Erziehung zur Kreativität" war der Anfang gemacht für eine Auseinandersetzung mit aktuellen, allgemein interessierenden pädagogischen Fragen, die eine besondere Affinität zum Textilunterricht aufweisen.

Immer noch glichen die Tagungen größeren Familientreffen, der Verband zählte Ende 1977 57 Mitglieder. Ein deutlicher Aufwärtstrend setzte ein, als sich der in Weingarten neu gewählte Vorstand mit Frau El-Gebali-Rüter, PH Flensburg, als Vorsitzender und Frau Beyer, PH Schwäbisch Gmünd, als Stellvertreterin, Frau Schwender, Rheinland-Pfalz, Frau Fiedler, Berlin , und Frau Tümena, Bremen, verstärkt der Mitgliederwerbung annahmen.

Neue Impulse im Fachverband

Im März 1978 erschienen die ersten maschinengeschriebenen „Informationen des Fachverbandes mit einer kritischen Stellungnahme zu den Ausführungen zu „Textiles Gestalten als Teil der musisch-kulturellen Bildung, die im Ergänzungsplan zum Bildungsgesamtplan, herausgegeben von der Bund-Länder-Kommission, als richtungsweisende Zielvorgaben für die Weiterentwicklung des Faches veröffentlicht worden waren. Der „Auftrag des Textilunterrichts an der Sonderschule für Lernbehinderte gemäß den KMK-Empfehlungen" von 1977 wurde ebenfalls reflektiert. Verbandsnachrichten ergänzten diese historische Erstausgabe, der im Juli 1978 Nummer 2 und im Dezember 1978 Nummer 3 folgten. Hauptthemen waren die aktuellen bildungspolitischen Entscheidungen, die das Fach betrafen, Verbandsnachrichten, Protokolle der Mitgliederversammlungen.

Bei der 4. Verbandstagung in Oldenburg (30.9./1.10.1978) wurden mit schulrelevanten Themen zum ersten Mal die wirklichen Interessen der LehrerInnen angesprochen wie etwa mit den „Arbeitspapieren zu Verfahrensweisen im projektorientierten Werkstatt- und Fachraumunterricht unter sonderpädagogischen Aspekten" oder mit einer Dokumentation über Bremer Schulversuche in der Sekundarstufe.

Die Lehrerfortbildung wurde als wichtiges Anliegen des Fachverbandes artikuliert und stand fortan nicht nur bei den Bundesfachtagungen im Mittelpunkt, sondern wurde auch als Aufgabe an die Landesverbände weitergegeben.

Für die folgende Tagung in Münster wurden Ende September 1979 bereits drei Tage angesetzt, um für das Themen „Weben genügend Zeit für Ausstellungen und praktische Anregungen zu haben. Dieser Schwerpunkt wurde ergänzt durch einen Vortrag über das „Missverhältnis zwischen Theorie und Praxis im Schulunterricht.

Nach wie vor aber blieb die Öffentlichkeitsarbeit, die Korrespondenz mit den Ministerien, ein Zentralanliegen, vor allem des Vorstands. Die bildungspolitische Situation hatte sich in der Zwischenzeit keineswegs entschärft und bedurfte der ständigen Beobachtung. So wurde dem Schulausschuss der BLK (Bund-Länder-Kommission) an der KMK ein „Memorandum" über die Entwicklung des Textilunterrichts seit 1945 und dessen Situation in der Bundesrepublik Deutschland zur Beratung überreicht, das 1978/79 von Frau Bleckwenn verfasst worden war. Die offizielle Resonanz hielt sich allerdings in Grenzen.

Dessen ungeachtet begann der Aufwärtstrend des Fachverbandes. Kurzgefasste Handzettel mit Zielen und Inhalten des Fachverbandes Textilunterricht e.V., die bundesweit von den Landesgruppen verteilt wurden, erwiesen sich u.a. als effektive Werbeträger: im März 1983 zählte der Verband bereits 383 Mitglieder.

1980 fand vom 3.-5. Oktober zum ersten Mal eine dreitägige Veranstaltung statt in einer richtigen Tagungsstätte in Ludwigshafen, professionell mitorganisiert von Mitgliedern der Landesgruppe Rheinland-Pfalz. Eine neue Ära hat sich angebahnt – fortan mit großen Programmen und Workshops für LehrerInnen als praktische Hilfe für den Unterricht oder auch zur persönlichen Weiterbildung mit Besuchen von Museen und sonstigen kulturhistorischen Ereignissen.

Die einzelnen Landesgruppen wechseln bis heute in der Regel mit der Ausrichtung der Tagungen ab, die längst zum festen Fortbildungsprogramm der Unterrichtenden im Textilbereich gehören und auch die ministerielle Anerkennung als offizielle Fortbildungsveranstaltungen in Anspruch nehmen können.

Zu den „Highlights" in der Verbandsgeschichte zählen zweifellos auch die ersten Tagungen in den neuen Bundesländern, die mit ihrem anders entwickelten Textilverständnis erneute Diskussionen befruchteten.³

Betrachtet man die Programme der Bundesfachtagungen der letzten Jahre, so fragt man sich schlussendlich, wo die Aktivistinnen der Gründerzeit geblieben sind. Ein großer Teil der ehemaligen Kolleginnen ist längst pensioniert, wenn nicht gar gestorben wie die Professorinnen Frau Siemann, Frau Meinken, Frau Dr. Immenroth.⁴ Die übrigen pflegen zum Teil auf ihre Weise die einst geknüpften persönlichen Kontakte auf informeller Ebene und freuen sich, dass der Verband eine selbstverständliche und vielversprechende Einrichtung geworden ist.

Bei allen Neuentwicklungen und Veränderungen an Schulen wünschen wir, dass der Fachverband nie die einst formulierten Anliegen und Ziele des Textilunterrichts, die bis heute nicht überholt sind, aus den Augen verlieren möge!"

15 Jahre später – Fachverband …textil..e.V., Wissenschaft – Forschung – Bildung

Die Anliegen und Ziele des Textilunterrichts haben wir nicht aus den Augen verloren. Sie bleiben präsent wie zu den Anfangszeiten des Fachverbandes. Die Bildungslandschaft ist im steten Fluss. Die Begrifflichkeiten der Didaktik und Pädagogik scheinen der Mode unterworfen zu sein. Die Mitgliederversammlung beschließt am 5. Februar 2011 in Karlsruhe, dass der Verein nun den Namen „…textil..e.V., Wissenschaft – Forschung – Bildung trägt, um der konservativen Sichtweise des „Handarbeitens etwas entgegenzusetzen. Nach außen werden die umfassenden Betätigungsfelder des Verbandes sichtbar. Mit einem attraktiven Auftreten nach außen ist die Hoffnung nach mehr öffentlicher Aufmerksamkeit verbunden.

Ziele und Aufgaben des Verbandes

Die Ziele und Aufgaben des Fachverbandes werden im Jahre 2011 neu gefasst und in einem attraktiven Flyer eingepflegt:

Fachverband: Er ist ein Zusammenschluss von Lehrenden und Lernen des Faches aus dem gesamten Bildungswesen sowie außerordentlichen Mitgliedern und vertritt die Interessen des Faches in allen Bildungsbereichen.

Flyer des Fachverbandes 2011

Ziele und Aufgaben: Relevanz von Textilien in Kultur, Gesellschaft, Umwelt und Gesundheit, Relevanz eines aktuellen Textilunterrichts, Relevanz des Studiums der Textilwissenschaften, Relevanz in Gesellschaft und Politik aufzeigen. Kontakte zwischen Lehrenden und Lernen aller Bundesländer, zu Fach-, Interessen- und Elternverbänden, zur Textil- und Bekleidungsindustrie, zu Museen, zu Textilkunst anbahnen und pflegen. Projekte aus Lehre und Forschung in Fachwissenschaft und Fachdidaktik, in den Schulen, im textilkünstlerischen Bereich fördern und präsentieren. Angebote: Bundesfachtagungen im Zweijahresrhythmus, Landesfachtagungen mit länderspezifischen Aspekten, Fortbildungsveranstaltungen, 4x im Jahr kostenlos die Fachzeitschrift …textil…

Die letzten Jahre sind vor allem davon geprägt, den Kampf um den Erhalt des Faches im allgemeinbildenden Schulwesen weiter zu führen. Dieser Kampf ist in vielen Bundesländern mit einer Niederlage beendet. Die textilen Inhalte sind in Fächerverbünden aufgegangen oder in andere Fächer insbesondere in die Kunst eingeflossen. Das Wort Textil oder Textilunterricht scheint nur noch in Bayern und Schleswig-Holstein in den Bildungsplänen/Lehrplänen/ Richtlinien auf. Die bildungspolitische Entwicklung ist der gesellschaftlichen gegenläufig. „Handarbeiten ist wieder groß angesagt – auch bei jungen Menschen. „Handarbeit ist die Gegenwelt zur Virtualisierung. In der virtuellen Welt spürt der Mensch nichts. … Aber wie sich Bio-Lebensmittel in den Massenmarkt hineingespült haben, so wird es auch mit dem Schneiderhandwerk passieren. Handwerk und Handarbeit werden zu wichtigen Bestandteilen des Massenmarktes.⁶ Die Medien beschäftigen sich zunehmend mit den Problemen und Gefahren, die im Textilen stecken. Globalisierung, Nachhaltigkeit und Gesundheit werden exemplarisch am Textilen festgemacht und thematisiert. Mit dem Schwinden des Schulfaches dezimieren sich entsprechend die Lehrerausbildungsstätten. Im Jahre 2008 findet auf Initiative einer Hochschullehrerarbeitsgruppe aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen – alles Mitglieder des Fachverbandes – der Studienbereich Textil Eingang in die Ländergemeinsamen inhaltlichen Anforderungen für die Fachwissenschaften und Fachdidaktiken in der Lehrerbildung des Studienbereichs im Fächerkomplex Arbeit, Wirtschaft, Technik inhaltlich Eingang.⁷ Auffallend ist das „Nichtbenennen" des Studienbereichs Textil im Titel. Mittlerweile hat sich eine Zufriedenheit eingestellt, wenn wir nicht ganz vergessen werden! Die inhaltliche Spreizung des Studienbereichs Textil ist hier abzulesen. Viele Bezugswissenschaften fließen ein, um die Komplexität des Phänomens Textil zu durch- und zu erleuchten. Diese KMK-Standards liegen heute allen Prüfungs- und Studienordnungen zur Lehrerbildung in der BRD zugrunde:

2.2.4 Studienbereich Textil

2.2.4.1 Bereichsspezifisches Kompetenzprofil

Die Studienabsolventinnenund -absolventen verfügen über die unter Abschnitt 1.1 genannten Kompetenzen, bezogen auf diesen Studienbereich, und zwar m it folgenden Schwerpunkten: sie

beherrschen elementare natur- und kulturwissenschaftliche Arbeitsmethoden und reflektieren kult urelle, ästhetische, ökonomische, ökologische und gesundheitliche Aspekte von Mode und Textil;

haben Erfahrung im Entwerfen, Gestalten, Experimentieren und Bewerten im Bereich Modeund Textil;

verfügen über grundlegende Kenntnisse d er Berufe im Bereich Textil undMode;

kennen Modelle und Konzepte der Analyse, Planung, Organisation und Evaluation der Vermittlung von mode- und textilwissenschaftlichen Inhalten und verfügen über erste reflektierte Erfahrungenim Planen und Gestalten von Textilunterricht.

2.2.4.2 Studieninhalte

Modewissenschaften

Anthropologische Grundlagen und kulturethnologischeAspekte des Kleidens und Wohnens

Kulturgeschichte des Kleidens und Wohnens

Mode und Modetheorien, Modepsychologie und -soziologie

Gender Studiesim Kontext Mode und Textil

Mode- und Textildesign

Biografische und ästhetische Zugangsweisenzur Mode

Textilwissenschaften

Materialkunde, Funktionstextilien und technische Textilien

Textiltechnik und -technologie

Bekleidungsphysiologie, Bekleidungstechnik und -technologie

Textilwirtschaft, textile Kette und Textilökologie, Nachhaltigkeit

Textilhygiene, G esundheits- und Verbraucherschut z

nationale und internationale Gesetzgebung

Berufe im Bereich Mode und Textil, globale Zusammenhänge, Arbeitsplätze

Fachpraxis

Textile Kulturtechniken und Objekte in Alltagskultur, Kunst und Technik

Wahrnehmung und Kreativität

Textiles Werken in den Erfahrungsfeldern von Kindern und Jugendlichen

Techniken der Herstellung und Gestaltung von Textilien

Nachhaltige Konsum- und Produktionsstrategien

Fachdidaktik

2.1.2 Studieninhalte Fachdidaktik

Die inhaltlichen Anforderungen an das fachdidaktische Studium sind für die einzelnen Studienbereiche inhaltlich und strukturell vergleichbar; deren konkrete Ausgestaltung bezieht sich auf die jeweiligen Gegenstände der einzelnen Studienbereiche.

Fachdidaktische Positionen, Theorien und Modelle

Analyse und didaktische Aufbereitung von Inhaltsbereichen und Themen, Planung, Durchführung und Reflexion von Fachunterricht, Anforderungen an kompetenz- und schülerorientierte Unterrichtsgestaltung

Umgang mit heterogenen Lerngruppen und Organisation individualisierenden Unterrichts

Fachspezifische Methoden: Lernen in der Praxis, Projektarbeit, Experimente und Tests, Simulationen, Erkundungen

Auswahl und Nutzung fachrelevanter Medien

Fachadäquate Leistungsbewertung, Lerndiagnostik und Beurteilung von Lernprozessen, Entwicklung von Förderstrategien

Schülererfahrungen und -vorstellungen

Berufsbezogene Orientierungen und Entscheidungsprozesse

In Bayern gibt es bis heute die Fachlehrerausbildung in München und in Ansbach. In Baden-Württemberg werden die Lehrkräfte sowohl als Fachlehrer – mit einem niedrigen Gehalt – als auch als Primar- und Sekundarlehrer an den Pädagogischen Hochschulen ausgebildet. Die durch Pensionierung frei werdenden Professuren an den Hochschulen werden nicht wieder besetzt. So gibt es an den sechs Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg nur noch drei Professuren für Mode- und Textilwissenschaft und ihrer Didaktik. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Zahl in den kommenden Jahren weiter reduzieren wird.

Weitere Professuren finden wir noch in Flensburg, Osnabrück, Oldenburg und Paderborn mit unterschiedlicher inhaltlicher Ausrichtung. In vielen Bundesländern ist die Lehrerausbildung eingestellt. Die gestärkte Hochschulautonomie lässt Eingaben von Seiten des Fachverbandes wirkungslos.

Mitglieder – aktiv und passiv

Heute ist der Verband mit knapp 400 Mitgliedern auf dem Stand des Jahres 1983. Die Entwicklung nimmt jedoch eine Gegenrichtung ein. Das Durchschnittsalter der Verbandsmitglieder steigt ständig. Wer Mitglied ist, bleibt meist bis zum Berufsende, wenige darüber hinaus. Neue, junge Mitglieder zu gewinnen ist aufgrund der sukzessiv zurückgehenden Ausbildungsstätten und durch das Schwinden des Faches im allgemeinbildenden Schulwesen nur in geringem Maße möglich. Schnuppermitgliedschaften zum Kennenlernen gibt es seit 2011. Studierende, Referendare und Referendarinnen können ein

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