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Der Bergpfarrer 65 - Heimatroman: Wen das Schicksal straft

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Length: 95 pages1 hour

Summary

Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor.


"Grüß dich, Anton." Der Bergpfarrer reichte dem alten Bauern die Hand. "Wie geht's dir?" Anton Straubinger strich sich über den eisgrauen Bart und zuckte die Schulter. "Wie soll's schon gehn, Hochwürden?" entgegnete er. "Die Arbeit nimmt kein End', und ich werd' net jünger." Sebastian Trenker schmunzelte. "Na, wenn ich mir dich so anschau', dann muß ich sagen, daß du doch gar keinen Grund zum Klagen hast", meinte er. "Du nimmst es doch noch mit jedem jungen Burschen auf." Auch wenn der Bergbauer schon allmählich auf die Siebzig zuging, wirkte er tatsächlich mindestens zehn Jahre jünger. Er war groß und schlank, und zupacken konnte der alte Straubinger immer noch. "Schön, daß Sie mal wieder vorbeischaun", sagte er zu dem Besucher und deutete auf einen Stuhl in der Diele. "Nehmen S' doch Platz. Ich koch' uns einen Kaffee."

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