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One-way-Ticket ins Leben

One-way-Ticket ins Leben

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One-way-Ticket ins Leben

Length:
123 pages
34 minutes
Publisher:
Released:
Oct 23, 2015
ISBN:
9781466031579
Format:
Book

Description

Von 2006-2008 schrieb ich immer wieder, mal mehr, mal weniger Gedichte.
Eine Zeit lang beherrschte die Trauer über den Tod meines Bruders mein
Schaffen, wodurch ich teilweise meinen Schmerz herauslassen konnte.

Dann gab es Tage voller Depression, in denen es die düsteren Zeilen
dennoch schafften, mich aufzubauen...

Es gab auch Zeiten voller Liebe und überschwänglicher Gefühle,
Zeilen voller Herz und Sehnsucht.
Publisher:
Released:
Oct 23, 2015
ISBN:
9781466031579
Format:
Book

About the author

Geburtstag: 18. Juni 1969 Geburtsort: Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) Wohnort: Wismar 1983 im alter von 14 Jahren siedelte ich mit meinem Vater und älteren Bruder zu meiner 1980 bereits nach München geflohenen Mutter, nach München um. Nach meiner Ausbildung zum Gärtner arbeitete ich im Jahre 1990, 6 Monate in London als Landschaftsgärtner, danach 2 Jahre weiter in München. Anschließend begann ich den Zivildienst in einem Kindergarten, konnte ihn nicht zu Ende führen und wurde wegen einer schweren psychischen Erkrankung ausgemustert. 1993 begann ich das Schreiben von Gedichten, eine Form der Verarbeitung. 1994 Tod meiner Mutter durch Krebs. Es folgte eine schwere langwierige Depression. Langfristiger Klinikaufenthalt. 1996 in Folge einer schizophrenen Psychose, Erleiden schwerster Verbrennung, 33% der Haut musste transplantiert werden. Nach Genesung Umzug nach Stralsund in eine Nachsorgeeinrichtung. Erste Lesung meiner Gedichte, weitere folgten... 1998 Veröffentlichung: “Der Inhalt des Mundes“ Gedichte im Mückenschweinverlag Stralsund 2000 Veröffentlichung: “Eine Träne quält sich aus meinem Augenwinkel, die von Erinnerung erzählt“, Gedichte im Mückenschweinverlag Dez. 2005 Langzeittherapie, danach Umzug nach Wismar. 2006 Lesung im Raum der Ostseezeitung 2007 Lesung im Tiko 2008 Veröffentlichung: “One-way-ticket ins Leben“ Gedichte, BoD 2009 Veröffentlichung: “Die toten Lebensretter“ Roman, BoD 2006 Tod meines Bruders mit 39 2008 Tod meines Vaters mit 61

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Book Preview

One-way-Ticket ins Leben - Jens Löser

gelebt…

Jetzt

Dort, wo es einst grünte,

herrscht nun der Sand.

Dort, wo einst Land war,

regiert jetzt das Wasser.

Dort, wo einst Wald stand, 

überwiegt jetzt der Beton.

Dort, wo es einst eine Ozonschicht gab, 

vermehren sich jetzt die Krankheiten.

Dort, wo einst Gletscher waren, 

ist jetzt eine gähnende Schlucht & Geröll.

Dort, wo einst saubere Luft war, fällt jetzt saurer Regen.

Dort, wo einst der gesunde Menschenverstand war,

herrscht jetzt Ignoranz.

Mit Ihm

Wir gehen tagein, tagaus

Hand in Hand,

er läuft neben uns her,

Minute für Minute.

Sein Schatten verfolgt dich, tagaus, tagein,

Stunde für Stunde,

Tag um Tag,

rückt er einem

dichter auf den Pelz.

Wir gehen Hand in Hand,

die Jahre ziehen vorüber & 

eines Tages heißt es,

ihm in die Augen zu sehen, 

zu wissen die Zeit

ist gekommen,

allein, allein, allein.

Ein Lächeln im Gesicht,

das die Angst unterdrückt, da musst du jetzt durch,

allein, allein.

Das Herz schlägt leise,

setzt aus,

einsam

& allein.

Einsicht

Unser Lebensabschnitt ist zu kurz, 

um ihn an uns vorüberziehen zu lassen.

Sinnvoll etwas auf die Beine stellen, 

Tag für Tag einen Sinn sehen.

Sicherlich gibt es Rückschläge.

Sicherlich gibt es traurige Tage.

Sicherlich gibt es Frust.

Sicherlich gibt es Ärger.

Unser Leben ist zu kurz,

um schlechte Zeiten

den Vorrang zu

geben.

Das Leben kann so schön sein: 

Der Sonnenauf- & Untergang, 

die Morgen- & Abendröte, 

das Singen der Vögel,

überhaupt die Natur.

Liebe Mitmenschen, die

einen aufbauen & die

einem ihre Zuneigung zeigen, 

Menschen, die einem helfen, den Al tag zu meistern.

Schwerer Atem

In den geistigen Fängen

meines geliebten Bruders,

durch seinen Musikgeschmack 

beflügelt, er in mich kehrt.

Zauberhafte Gedanken durchfließen 

meine Gedanken, seines Seins.

Du lachtest gern, auch laut.

Du hattest auch ein bitterliches 

Weinen, wenn du innerlich

verletzt wurdest.

Im Herzen trage ich dich nun, 

Umso mehr Liebe strahlt es aus.

Ich muss es nur wollen, den 

Tag zu schätzen, ihn mögen.

Sage mir doch, wie schafftest du 

jeden Morgen dich aufzurappeln, 

die Neugier geweckt für das Neue, 

im Leben zu stehen, dich beweisen.

Ich versuch es ja auch, doch im Moment 

ist's doch nicht gerade leicht.

Irgendwann steh' ich wieder auf

& bin fast ein anderer Mensch, 

schöpfe Kraft & trage

mein Leben fort.

Gewitterbewölkt

Unruhe peitscht der Sturm auf, 

regelrecht waagerecht regnet es.

Die Bäume schlägt es hin & her, 

ein Rauschen geht durch die Blätter.

Kalte Luft beherrscht den Tag.

Es ist nicht angenehm,

einen Umzug durchzuziehen.

Es ist nicht angenehm, an

einer Beerdigung teilzunehmen.

Es ist überhaupt unangenehm, 

draußen sein zu müssen.

In der gemütlichen Stube sitzend, 

das monströse Schauspiel beobachtend, 

Musik alter gelebter Zeiten hörend & 

herumgrabend in diesen,

fliegen die Gedanken dahin, 

dorthin, wohin sie mich

nur führen mögen.

's könnte sein,

dass eine Träne fließt,

oder ich in mich

hineinlächle.

Fragen

Wo führt ein Spalt einer Tür hin, 

das Hintertürchen, das offen bleibt?

Wenn man in

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