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Türkei: Pauschalreise durch Kappadokien - Alanya und Umgebung

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Summary

Die grandiose Welt von Kappadokien präsentiert sich wie ein Schweizer Käse. Diese Landschaft wurde von drei großen Vulkanen „gebaut“ und von Menschen ausgehöhlt. Hier findet man riesige unterirdische Städte, die bis zu dreißigtausend Menschen über Monate hinweg Schutz vor Überfällen boten. Sie wurden in vorchristlicher Zeit begonnen und bis zu den Türkeneinfällen erweitert und ausgebaut. Immer wieder gab es im Laufe der Geschichte Bedarf für diese unterirdischen Städte.
Das Besondere Kappadokiens sind die Feenkamine, landläufig auch Zipfelmützen genannt, die über eine sehr lange Zeit durch Wind und Wetter aus dem Tuffstein modelliert wurden. Sehenswert sind vor allem das Ihlara-Tal, ein vierzig Kilometer langer und ziemlich tiefer Einschnitt in der Landschaft, das Freilichtmuseum in Göreme, mit der größten in Fels gehauenen Kirche, und Ozkonak mit der wohl drittgrößten unterirdischen Stadt.
Kappadokien heißt „Land der schönen Pferde“, was auf die antiken Hethiter zurückgeht. Pferde gibt es heute kaum noch. Heute ist es das Land der „Tanzenden Derwische“.
Auf einer Fahrt über die alte Seidenstraße lernt man den Till Eulenspiegel Kappadokiens kennen und besichtigt das Mevlana-Kloster in Konya.
Weitere Ausflüge führten zur großen Ausgrabungsstätte von Aphrodisias, zur Nekropole von Hierapolis und zu den beeindruckenden Kalksinterterrassen von Pamukkale. Ein sehr lehrreicher Besuch einer Teppichknüpferei stand ebenfalls auf dem Programm.
Verwöhnen lassen kann man sich zum Beispiel beim Hamam und einer türkischen Massage.
An der Küste erlebt man das erdrückende Antalya sowie das besinnliche Alanya. Rafting auf dem Köprülü, Tauchfahrten mit einem der alten, großen Holzschiffe, ein interessanter Spaziergang ins Hinterland und der Besuch bei einem türkischen Friseur bildeten weitere Stationen in der Türkei.

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