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Tyr in der Unterwelt: Der Schmied Wieland: Die Götter der Germanen - Band 4

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Summary

Die Reihe
Die achtzigbändige Reihe „Die Götter der Germanen“ stellt die Gottheiten und jeden Aspekt der Religion der Germanen anhand der schriftlichen Überlieferung und der archäologischen Funde detailliert dar.
Dabei werden zu jeder Gottheit und zu jedem Thema außer den germanischen Quellen auch die Zusammenhänge zu den anderen indogermanischen Religionen dargestellt und, wenn möglich, deren Wurzeln in der Jungsteinzeit und Altsteinzeit.
Daneben werden auch jeweils Möglichkeiten gezeigt, was eine solche alte Religion für die heutige Zeit bedeuten kann – schließlich ist eine Religion zu einem großen Teil stets der Versuch, die Welt und die Möglichkeit der Menschen in ihr zu beschreiben,

Das Buch
Der Schmied Wieland ist die Sagen-Variante des ehemaligen Sonnengott-Göttervaters Tyr in der Unterwelt. Tyr wurde in jedem Herbst von dem Wintergott Loki getötet, wobei auch Tyrs Schwert zerbrach, das er dann in der Unterwelt neu schmiedete. Im Frühjahr kehrte er dann in das Diesseits zurück und besiegte seinerseits Loki – ein endloser Zyklus, der die Entstehung der Jahreszeiten beschrieb. Später hat Tyr-Wieland dann die Schmiedetätigkeit auf seine beiden Söhne übertragen, die im Jenseits zu zwei Zwergen wurden – von ihnen stammt die Vorstellung ab, dass die Zwerge gute Schmiede sind.

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