Mein Boss, der Milliardär (Teil 1) by Lexy Timms by Lexy Timms - Read Online

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Mein Boss, der Milliardär (Teil 1) - Lexy Timms

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Inhalt

ÜBER DAS BUCH

KAPITEL 1

KAPITEL 2

KAPITEL 3

KAPITEL 4

KAPITEL 5

KAPITEL 6

KAPITEL 7

KAPITEL 8

KAPITEL 9

KAPITEL 10

KAPITEL 11

KAPITEL 12

KAPITEL 13

KAPITEL 14

über das buch

Mein Boss, der Milliardär

Eine Milliardär-Liebesroman von der Bestseller-Autorin Lexy Timms zum Schwärmen und neu Verlieben.

Jamie Connors hat die Männer aufgegeben. Obwohl sie schlau, hübsch und nur ein bisschen übergewichtig ist, zieht sie magisch Männer an, die sich nicht binden wollen.

Die Hochzeit ihrer Schwester steht bei ihrer Familie im Mittelpunkt des Interesses. Das wäre für Jamie in Ordnung, wenn ihre Schwester sie nicht unter Druck setzen würde, für das Brautjungfernkleid abzunehmen, ihre Mutter sie nicht dauernd kritisieren würde und ihr Exfreund nicht bald ihr Schwager wäre.

Entschlossen, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, nimmt sie die Stelle als persönliche Assistentin bei dem Milliardär Alex Reid an. Zu dem Job gehört eine Wohnung auf seinem Grundstück und sie kann endlich aus dem Keller ihrer Eltern ausziehen.

Jamie muss ihr Leben in den Griff bekommen und irgendwie einen Weg finden, ihren Boss zu managen, ohne sich in ihn zu verlieben.

** Mein Boss, der Milliardär ist Teil 1 einer Serie. Nicht alle Fragen werden im ersten Buch beantwortet. Es endet möglicherweise mit einem Cliffhanger.

Nur für erwachsene Leser geeignet. Das Buch enthält nicht jugendfreie Szenen. Es ist aber ein Liebesroman, keine Erotik.

KAPITEL 1

Noch eine Stunde, dann kannst du gehen. Nur noch eine blöde Stunde.

Jamie widerstand dem Drang, zum fünften Mal in zwanzig Minuten auf ihr Telefon zu sehen. Sie wusste nicht, was sie darauf zu sehen erwartete. Nicht, dass dadurch die Zeit schneller vergangen wäre. Sie wandte ihre Aufmerksamkeit wieder der Verlobungsfeier ihrer Schwester zu, die sie genießen sollte. Theoretisch. Allerdings schien ihr das so ziemlich unmöglich, wenn ihr Ex ihr genau gegenüber saß und den Arm um ihre Schwester legte.

Stephen sah, wie Jamie sie anstarrte, und schenkte ihr ein falsches Grinsen. Jamie sah weg, hinunter auf ihr Eiswasser, für das sie sich anstelle des Biers, das sie eigentlich wollte, entschieden hatte. Sie konnte wenigstens versuchen, ihrer Familie zu zeigen, dass sie abnehmen wollte.

„Habt ihr die Location schon ausgesucht, Christine?", fragte Jamies Mutter. Ihr knochiger Ellbogen stieß Jamie in die Seite als sie nach ihrem Wasserglas griff.

Jamie bemühte sich, sich aus ihrer gebückten Haltung aufzurichten, nur um einen Moment später die Schultern wieder nach vorne fallen zu lassen.

„Noch nicht. Christine lächelte ihren Verlobten an. „Wir hatten an die süße kleine Kirche in der Nähe von Stephens Wohnung gedacht.

Meine Wohnung! Zumindest war sie das, bis Stephen sich weigerte, auszuziehen. Mit ihren schwindenden Ersparnissen war es am Ende einfacher gewesen, ihm die Wohnung zu überlassen und dem Vermieter zu sagen, dass er ihm die Miete abbuchen sollte anstatt ihr. Sie hatte auch nicht widersprochen, als der Vermieter darauf bestand, Jamies Namen auf dem Mietvertrag zu lassen, als er Stephens Namen hinzufügte. Sie hielt den Mund, auch wenn es bedeutete, dass sie bei ihren Eltern in den Keller ziehen musste. Vorübergehend ... Hoffe ich.

„Oh, die Kirche ist so süß! Ihr solltet sie auf jeden Fall ansehen. Sie ist methodistisch, stimmt‘s?" Der Tonfall ihrer Mutter zerrte an Jamies Nerven. Sie wusste genau, dass ihrer Mutter nichts an der süßen Kirche lag, sie wollte nur ihre Frage bestätigt haben. Genauso tickte ihre Mutter immer.

„Natürlich, sagte Stephen. „Für uns kommt keine Kirche, die nicht methodistisch ist, in Frage.

Ihr Vater brummte und sah auf die Uhr. Er schien der einzige in der Familie zu sein, der sich an die Tatsache erinnerte, dass Stephen sich nicht die Mühe gemacht hatte, Charme zu versprühen, als er sie noch als Jamies Freund kennengelernt hatte. Oder noch wahrscheinlicher, glaubte er, dass niemand seines wertvollen kleinen Engels Christine würdig war. Jamie konnte es nicht sagen. Sie konnte die Aufmerksamkeit ihres Vaters nie lange genug gewinnen, um ihn zu fragen.

In diesem Augenblick kam ihr Essen und Jamie lief von dem Duft das Wasser im Mund zusammen. Sie konnte ihre Augen nicht von den übergroßen Burgern und den Chicken Nuggets mit Pommes, die in dem Pub serviert wurden, losreißen. Der Kellner balancierte riesige Teller mit leckerem Fast Food auf einem Tablett. Er lächelte allen zu, als er die Burger und gebratenen Hähnchen vor Christine und Stephen und das Hähnchen Alfredo und die Crab Cakes vor ihren Eltern abstellte. Dann schenkte er Jamie ein fast mitleidiges Lächeln, bevor er einen kleinen langweilig aussehenden Salat vor ihr hinstellte. Ihr schwante, dass es sich nur um eine Beilagenportion handelte.

„Ich habe mir erlaubt, für dich zu bestellen, weil du spät dran warst, sagte Christine über ihren hoch aufgetürmten Teller Gebratenes hinweg. „Ich weiß, wie sehr du abnehmen möchtest, Jamie. Schließlich passt das Brautjungfernkleid noch lange nicht. Sie warf Stephen einen Blick zu. „Ich werde in diesen Berg noch nicht einmal eine kleine Delle machen können."

Jamie schluckte ihren Ärger hinunter und lächelte ihre Schwester gezwungen an. „Danke. Es ist perfekt." Für einen Hasen. Sie griff nach den Croutons, während Christine nickte und ein Stück von ihrer riesigen Pommes abbiss.

„Schätzchen, bist du sicher, dass du die Croutons willst? Ihre Mutter griff herüber und schob sie aus ihrer Reichweite. „Deine Schwester hat sich die Mühe gemacht, dir eine gesunde Mahlzeit zu bestellen und du bist dabei, die günstige Wirkung zunichte zu machen.

„Ich glaube nicht, dass Croutons mich auf Größe zweiundvierzig halten." Jamie versuchte ein unergründliches Gesicht zu machen. Aber das chinesische Essen, das ich bestelle wenn ich hier rauskomme, vielleicht schon. Sie schüttete das ganze Päckchen Croutons auf den Salat und ignorierte die Blicke, die Stephen und Christine austauschten. Ganz genau. Plant eure Ersatzbrautjungfer, so viel ihr wollt. Ich esse die blöden Croutons! Sie war nicht fett, das wusste sie, aber ihre Familie gab ihr das Gefühl, unförmig zu sein im Vergleich zu ihrer Schwester, die Größe zweiunddreißig trug. Ihre liebe Schwester hatte wahrscheinlich kein oder kaum Dressing bestellt. Sie nahm einen Bissen und wünschte wirklich, dass der Salat automatisch mit Extradressing serviert würde. Und vielleicht Knoblauchbrot. Käse-Knoblauchbrot.

„Was ist mit den Flitterwochen?, fragte ihre Mutter Christine. „Habt ihr euch schon ein Ziel ausgesucht?

„Noch nicht. Christine strahlte, als sie ihren Blick dem Mann neben ihr zuwendete. „Stephen meinte, er will mich überraschen. Meine einzige Bedingung ist, dass es dort warm ist. Sie tupfte einen winzigen Klecks Ketschup von seiner Lippe. „Jamie hat gesagt, dass sie mit mir zum Bikini shoppen geht, stimmt‘s Jamie?"

Jamie nickte und konnte nicht antworten, solange sie ihren fast geschmacklosen Eisbergsalat kaute.

„Ich wünschte, du würdest kleinere Bissen nehmen. Ihre Mutter schüttelte den Kopf. „Wenn du das machst, bist du viel schneller satt. Vielleicht bräuchtest du dann nicht die ganzen Croutons zu nehmen.

Lass mich verflixt noch mal in Ruhe, Ma! Ich bin nicht mehr sechszehn Jahre alt. „Natürlich, Mom." Jamie lächelte und trank einen Schluck Wasser. Verdammt, warum habe ich kein Bier bestellt? Oder gleich ein Sixpack?

„Jedenfalls hoffe ich, irgendwo am Mittelmeer oder in der Karibik. Christine seufzte dramatisch. „Nur ein kleiner intimer Ort im Paradies. Sie wandte sich zu Stephen und küsste ihn auf den Hals. „Wird das nicht ein Spaß, Honey?"

„Das wird himmlisch." Er rieb seine Nase an ihrer.

Jamie hätte am liebsten den widerlichen Salat wieder ausgekotzt. Sie stand auf. „Entschuldigt mich, bin gleich wieder da. Sie wartete nicht auf den missbilligenden Blick ihrer Mutter oder irgend einen unorthodoxen Kommentar eines anderen. Sie drehte sich um und ging in Richtung Toiletten, die Augen auf den Boden vor ihr gerichtet. Sie schaute auf, um sicher zu gehen, dass sie in die richtige Toilette ging. Sobald sie die Kabinentür geschlossen hatte, seufzte sie. „Fünfundvierzig Minuten, Mädel, murmelte sie. „Dann kannst du gehen." Aber der Ausgang ist so nah! Sie musste nur hinaus schlüpfen und nie mehr einen von ihnen wieder sehen ... Bis nach der verdammten Hochzeit.

Wenn sie nur nicht bei ihren Eltern im Keller wohnen würde. Wenn sie nur genug gespart hätte, um die Stadt zu verlassen. Wenn nur ... dann könnte sie wirklich verschwinden.

Sie zwang sich, sich zu beruhigen und ihr war klar, dass sie nirgendwo hingehen würde. Sie hatte das Köpfchen, den gesunden Menschenverstand, die richtige Arbeitseinstellung und sogar ein freundliches Auftreten, wenn ihre Familie nicht in der Nähe war. Ihr fehlte nur der Glaube, dass sie es konnte.

Genug! Sie ging zum Toilettenspiegel, um ihr Make-up aufzufrischen. Es war schlimm genug, dass Stephen sie für ihre jüngere und schärfere Schwester verlassen hatte, sie musste nicht auch noch wie die Verschmähte aussehen. Es hatte nicht sollen