Start Reading

Erinnerung als Politik: NS-Vergangenheit und deutsches Selbstverständnis. Ein Debattenbuch

Ratings:
500 pages8 hours

Summary

Die Zeit der Weimarer Republik und der NS-Diktatur wird ohne die gängige Dämonisierung beschrieben und kommentiert. Wie konnte es zu den NS-Verbrechen kommen? Warum stimmten so viele Deutsche einem Mann wie Hitler zu? Welche Gefühle und Sichtweisen waren damals verbreitet und was waren ihre Ursachen? Die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse bieten Erklärungsansätze für das damalige Verhalten der Bevölkerung. Die nationalsozialistische Vergangenheit beherrscht auch heute noch Selbstbild und Außenwahrnehmung der Deutschen. Kann Deutschland bei dieser Vergangenheit normal sein? Angesichts der im deutschen Namen begangenen Verbrechen scheint es
für Deutsche unmöglich zu sein, sich mit positiven Gefühlen auf ihr Land zu beziehen. Der Autor stellt die offizielle Erinnerungskultur infrage und plädiert für einen selbstkritischen Patriotismus.
Das Buch wendet sich an politisch und historisch Interessierte.

Read on the Scribd mobile app

Download the free Scribd mobile app to read anytime, anywhere.