Ich, Sergeant by Nick Thacker by Nick Thacker - Read Online

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Summary

„Mein Name ist Renfro, Sergeant Renfro – oder einfach nur Sergeant …“

Ja, Sergeant ist mein Vorname und zufälligerweise auch mein Rang. Ich wurde in diesen Krieg, aber auch wegen dieses Krieges geboren ... doch das ist eine andere Geschichte. Mein Interesse für das Militär ging die meiste Zeit meines Lebens stark gegen Null, doch wie alle anderen meiner Generation wurde auch ich eingezogen.

Der nächste Teil in Nick Thackers wachsender Sammlung von Sci-Fi-Action-/Abenteuer-Thrillern …

Da ich den Krieg jedoch überleben wollte, kämpfte ich. Zuerst kämpfte ich, egoistisch wie ich war, nur um mein eigenes Leben, dann für das meiner Abteilung und Zuges, und schließlich für jeden Einzelnen, mit dem ich diente. Es war nicht gerade der einfachste Weg und vermutlich ziemlich egoistisch von mir, aber er hat mich hierher geführt.

Freunde von Isaac Asimov und H.G. Wells, holt euch Ich, Sergeant noch heute!

Published: Turtleshell Press on
ISBN: 9781507181508
List price: $0.99
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Ich, Sergeant - Nick Thacker

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Ich zog den Sicherungshebel der Waffe zurück. Das Pulsschuss-Magazin glitt heraus, fiel zu Boden und hinterließ ein klaffendes Loch an der Oberseite. Normalerweise hätte ich das leere Magazin wieder aufgehoben und eingesteckt, um es an der Station aufzuladen.

Doch hier war nichts „normal".

Ich ging hinter der Betonbarriere in Deckung und kniete mich hin, während ich versuchte, ein volles Magazin aus meiner Munitionstasche am Gürtel zu ziehen. Gerade als die Plasmaladungen über meinem Kopf in blaue und unsichtbare Schockwellen explodierten, drückte ich das Magazin in die Halterung der Waffe.

Diese speziellen Waffen waren schwer, schwerer als meine Trainingswaffen, doch das Gewicht half. Zumindest kam es mir so vor. Je leichter die Waffe, desto schwerer war es, einen guten Treffer zu landen. Jedenfalls ging es mir so. Das Gewicht lag gut in der Hand. Das Ding zu tragen war auch gar nicht das Problem – es fühlte sich einfach nach all dem jahrelangen Training mit leichteren, schlechteren Waffen fremd an.

Geld war auch jetzt noch ein genau so großes Problem, wie schon damals bei den Kriegen unter Menschen. Jede Seite war eigentlich mehr mit dem eigenen Militärbudget beschäftigt, als mit der anderen Seite. Ich erinnere mich daran, wie ich vor Jahren Gefechte und größere Schlachten beobachtete. Der Krieg tobte vor dem Fenster, doch ich sah mir gebannt die Bilder auf den dynamischen Wandbildschirmen an, dank derer ich alle nur möglichen Ansichten, Winkel und Kriegsschauplätze auswählen und anzeigen lassen konnte.

Die Nordamerikanische Allianz gewann die Letzten Kriege und die späteren drei Aufstände, doch der Preis dafür war hoch. Und wieder ging es um Geld. Sie hatten das billigste Material für die Herstellung von Waffen und Technik verwendet, die so viel schlechter waren, als die Prototypen der Waffenhersteller dieser Zeit. Und dennoch