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Bârfitoarele satului

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Summary

Frau Afrodita aus Ocolis fühlte sich den Dorfeinwohner immer überlegen, weil ihr Großvater einmal der Verwalter der reichen Großgrundbesitzer gewesen war. Bekannt als grausam und skrupellos, schaffte er es schließlich, ein Stück Land von der Herrschaften zu erwerben. So verwandelte sich seine Familie im Dorf von armen Bauern in angesehene Leute. Als die Kommunisten die Macht übernommen hatten, wurde Frau Afrodita über Nacht eine arme Witwe, deren Mann statt an Tuberkulose an der russischen Front als Held gestorben war. Als Entschädigung für das große Opfer für das Vaterland unterstützten die neuen Machthaber ihre Tochter, so dass diese in Bukarest studieren konnte. Nach dem Studium durfte Frau Afrodita als Mutter einer Akademikerin keine arme Bäuerin mehr sein, also nannte sie sich von da an Madame, Witwe eines Pastors, der verfolgt worden war und im Gefängnis von Kommunisten getötet wurde. Das biografische Wechselspiel dauerte eine Weile, bis die Dorfbewohner verstanden hatten, dass die vornehmen Vorfahren von Madame ihnen keinen Nutzen brachten, außer der Pflicht, die alte Hochstaplerin ständig zu bedienen. Von ihrer Tochter, der Akademikerin, auf Distanz gehalten, von den Dorfbewohnern ignoriert, musste sich Frau Afrodita schließlich mit dem Klatsch der dummen Anica zufriedengeben, um einige Neuigkeiten aus dem Ort zu erfahren. Enttäuscht von allen, entschloss sie sich zu ihrer Tochter nach Bukarest zu ziehen. Dafür brauchte sie aber einen neuen Mantel, und das bereitet ihr eine Menge Kopfzerbrechen.

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