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Meine Wahrheit 13: 12 Private Bekenntnisse

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Length: 162 pages1 hour

Summary

Alle 14 Tage neu!

Hier sind die dramatischen Geschichten aus dem wahren Leben, authentisch und voller Emotionen!
Jede Menge ergreifende Schicksale und aufregende Bekenntnisse – aktuell, ehrlich und persönlich.
Jetzt wird endlich mal deutlich Klartext geredet!

Geschichte 1:

Erschütternd

"Erst nach ihrem Tod erfuhr ich, dass sie nicht meine Eltern waren."
Nach dem tödlichen Autounfall meiner Eltern stand ich ganz allein da. Ich war verzweifelt, und außerdem musste ich feststellen, dass mein Onkel mir mein Erbe wegnehmen wollte – auf Grund einer ungeheuerlichen Behauptung!
Frau S.", sagte die Stimme am Telefon traurig. "Es tut mir leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Ihre Eltern einen schweren Autounfall hatten. Sie haben ihn leider beide nicht überlebt."
Für mich brach eine Welt zusammen. Sicher: Ich war kein Kind mehr. Ich war schon über zwanzig, war gerade am Ende des Studiums. Ich hatte sowieso Pläne, hinaus in die Welt zu gehen.
Andererseits wohnte ich noch zu Hause. Meine Eltern hätten mir zwar wahrscheinlich geholfen, ein eigenes Zimmer zu finanzieren, aber das wollte ich nicht. Ich fühlte mich so wohl bei ihnen. Sie ließen mir ihre Freiheiten. Aber ich konnte auch wunderbar mit ihnen leben. Mit ihnen lachen. Mich mit ihnen über alle Dinge austauschen.
Dabei gehörten sie auch nicht zu denen, die auf jung machen und sich in dein Leben einmischen, wenn du es nicht willst. Sie waren immer so etwas wie die schützenden Hände über mir. Aber sie hielten sie so weit von mir weg, dass ich es gar nicht so sehr merkte.
Nun waren die Hände ganz fort. Viel zu früh gingen meine Eltern von mir.
Allerdings gab es auch noch andere Hände, die über mich wachten. Es waren die Hände von Tante Veronika, der besten Freundin meiner Mutter. Veronika und Mama waren zusammen zur Schule gegangen. Zumindest hatte ich das immer geglaubt.

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