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Sophienlust 144 - Familienroman: Eltern unbekannt

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Summary

Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die beiden sind echte Identifikationsfiguren. Dieses klare Konzept mit seinen beiden Helden hat die zu Tränen rührende Romanserie auf ihren Erfolgsweg gebracht.

Die Überschwemmung war über Nacht gekommen. Niemand hatte damit gerechnet, dass das Wasser den Campingplatz erreichen würde. Doch die schweren Regenfälle hatten die Flüsse innerhalb weniger Stunden anschwellen lassen. Urlaubsfreuden hatten sich in Angst und Not gewandelt.
"Müssen wir ertrinken, Onkel Luchs?", fragte die kleine Peggy mit entsetztem Gesichtchen, als sie vorsichtig zum Fenster des geräumigen Wohnwagens hinausspähte. "Es ist wie mitten im Meer."
Eugen Luchs, Schriftsteller und Märchenonkel, ein etwas untersetzter Mann mit mächtigem rötlichem Vollbart, streichelte Peggy, sein dunkelhäutiges Pflegekind aus Swasiland, beruhigend.
"So ein Hochwasser geht schnell vorüber, Peggy. Wir sind hier noch ganz gut dran, weil der Campingplatz etwas höher liegt. Im Dorf mag es übel aussehen."
Peggy kuschelte sich verschüchtert zusammen. Sie fürchtete sich, wollte das aber nicht eingestehen. Die Freude an der schönen Reise nach Kärnten war ihr gründlich vergangen.

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