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Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik: Kants Kritik an Emanuel Swedenborg, an seinem Hauptwerk "Arcana Coelestia"

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Diese Ausgabe von "Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik" wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert.
Was ist ein Geist? Sind Geister körperlich? Wo im Körper hat die Seele ihren Sitz? Wie ist die Gemeinschaft von Geist und Körper zu denken? Wie die "innere" Tätigkeit der Materie? Diese und andere, noch von der Naturphilosophie unseres 20. Jahrhunderts umstrittene, Probleme bleiben für Kant Fragen, über die sich Gewisses nicht ausmachen läßt. Er wenigstens mache sich anheischig, jedem etwaigen Gegner sein Nichtwissen auf diesem Gebiete zu beweisen. Man kann nun diesen "verwickelten metaphysischen Knoten" nach Belieben "auflösen oder abhauen". Versucht man das erstere und gibt dabei immaterielle Geister zu, so führt uns die "geheime Philosophie" des zweiten Kapitels bald genug zur Annahme eines ganzen Geisterreiches. Die Gesetze immaterieller Kräfte kennen wir zwar nicht; aber empfinden wir nicht täglich die Abhängigkeit unseres eigenen von einem "allgemein-menschlichen" Urteilen und Wollen? Könnte es also nicht, entsprechend der physischen, auch eine geistigsittliche Anziehungskraft geben? Und einen ebensolchen Zusammenhang innerhalb der Geisterwelt, der sich auch nach unserem Tode fortpflanzte, so dass Geister mit uns reden und uns in menschlicher Gestalt erscheinen könnten?
Immanuel Kant (1724-1804) war ein deutscher Philosoph der Aufklärung. Kant zählt zu den bedeutendsten Vertretern der abendländischen Philosophie.

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