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Sophienlust 245 – Familienroman: Das Millionenkind

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Summary

Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die beiden sind echte Identifikationsfiguren. Dieses klare Konzept mit seinen beiden Helden hat die zu Tränen rührende Romanserie auf ihren Erfolgsweg gebracht.

Die Herbstsonne spiegelte sich im dunklen Wasser des Waldsees. In den hohen Tannen ringsum rauschte der Wind. Die letzten Wasserrosen dieses Jahres blühten im sumpfigen Teil des Gewässers. Drüben auf der Lichtung leuchtete erikafarben das Heidekraut. Still und friedlich war es hier draußen.
Nick, der an diesem sonnigen Nachmittag mit seinen Freunden zum Waldsee gefahren war, stellte sein Rad ab und rannte zum Ufer hinab. Die übrigen Buben und Mädchen stürmten hinter ihm drein.
"Blöd, dass man nicht mehr baden kann", maulte Fabian Schöller.
"Finde ich auch", pflichtete ein blondes Mädchen ihm bei, das wegen der kessen Sommersprossen auf dem Stupsnäschen nur "Pünktchen" genannt wurde. Pünktchen hatte vor vielen Jahren bei einem Zirkusbrand ihre Eltern verloren und lebte seither im Kinderheim Sophienlust.
"Ich gehe Heidekraut pflücken", verkündete Vicky Langenbach. "Und dann schenke ich meinen Strauß Tante Isi."

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