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Der Bergpfarrer 168 – Heimatroman: Einsame Herzen …

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Summary

Mit dem Bergpfarrer Sebastian Trenker hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit gut 13 Jahren, hat sich in ihren Themen dynamisch weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch bereits zwei Spielfilme im ZDF mit je etwa 6 Millionen Zuschauern daraus hervor.

"Hallo, da bist du ja."
Kerstin Winkler begrüßte die Freundin. Es war später Nachmittag, als sie sich trafen. Michaela Berghofer ließ sich erschöpft auf den Stuhl des Bistros fallen.
"Endlich Feierabend!" stöhnte sie. "Mir tut alles weh. Wenn das so weitergeht, dann liege ich in absehbarer Zeit selbst auf unserer Station."
Die hübsche Dreiundzwanzigjährige arbeitete im Krankenhaus als Pflegeschwester. Erst vor einem Jahr hatte sie ihre Ausbildung abgeschlossen und war von der Klinikleitung übernommen worden. An sich machte ihr die Arbeit Freude. Es war schön, Menschen helfen zu können, auf ihrem Weg, wieder gesund zu werden, auch wenn es, das wußte Michaela inzwischen sehr genau, nicht immer leicht war in ihrem Beruf. Vielleicht mehr als anderswo bekam sie im Krankenhaus sehr genau mit, wie kurz das Leben sein konnte.
"Du brauchst Urlaub", stellte Kerstin fest. "Und ich weiß auch schon, wohin wir fahren werden."
"Wieso wir?"

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