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Toni der Hüttenwirt 168 – Heimatroman: Hauptgewinn – Liebe

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Summary

Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt.Toni, der Hüttenwirt liebt es ursprünglich. In Anna hat er seine große Liebe gefunden. Für ihn verzichtete Anna auf eine Karriere als Bänkerin im weit entfernten Hamburg. Jetzt managt sie an seiner Seite die Berghütte.

Es war ein sonniger Nachmittag. Graf Tassilo von Teufen-Thurmann saß mit Pfarrer Heiner Zandler und Bürgermeister Fritz Fellbacher auf der Westterrasse des Waldschlösschens. Sie tranken Kaffee und aßen leckeren Apfelstrudel mit Schlagsahne.
Bürgermeister Fellbacher griff nach seiner Taschenuhr. Er zog die Stirn in Falten.
"Dass die beiden noch net da sind!", sagte er. "Angerufen haben sie auch net."
Pfarrer Zandler schmunzelte.
"Übe dich in Geduld, Fritz! Ich weiß, dass du damit deine Schwierigkeiten hast. Schon als Bub konntest du net gut warten. Immer musste alles gleich sofort und auf der Stelle sein", lachte Zandler.
"Mei, ich bin eben ein Macher, wie man sagt. Ich muss anpacken und was bewegen. Des ist halt mein Naturell. Waldkogel kommt ganz gut dabei weg, denke ich. Ich verstehe net, dass einem Ungeduld immer negativ ausgelegt wird. Es gibt eben zwei Sorten von Leut': Die einen sind aktiver und schneller und packen eine Sache sofort an und die anderen, die gehen es ruhiger und langsamer an. Net, dass sich hier jemand angesprochen fühlt, Anwesende sind immer ausgenommen. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Daran habe ich mich bisher immer gehalten und bin gut damit gefahren."

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