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History Hacking - Marius Arnaldus

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Der Autor

Der Informatiker Marius Arnaldus ist seit über 30 Jahren in der IT und im Versicherungs-Schadenmanagement tätig (u.a. als Softwareentwickler, IT Consultant und Gruppenleiter) und ist seit einigen Jahren auch als Geschichtsanalytiker und Sachbuchautor aktiv.

Er wurde 1963 in Rostock geboren und hat seit 2002 seinen Wohnsitz in Frankfurt am Main. Marius Arnaldus studierte u.a. Informatik (M.Sc.-Studiengang), Philosophie (Magister-Studiengang) und Wirtschaftswissenschaften (Diplom-Betriebswirt).

Seine Entdeckung der Strukturierung der zeitlichen Anordnung der Namen der christlichen, europäischen Herrscher des Mittelalters nach der geometrischen Methode stellt einen entscheidenden Durchbruch in der Geschichtsanalytik dar und ist möglicherweise die Kopernikanische Wende in der Erforschung des europäischen Mittelalters.

Vom Autor sind außerdem erschienen:

Das wohlstrukturierte Mittelalter (2012), ISBN: 978-38423487762

Astronomie und Chronologiekritik (2014), ISBN 978-3-7386-4411-1

Wer war Karl der Große wirklich? (2014), ISBN 978-3-7386-4420-3

Die wohlstrukturierte Geschichte (2015), ISBN 978-3-7386-4558-3

Website des Autors: www.HistoryHacking.de

Alle Tabellen und Grafiken im Buch wurden vom Autor dieses Buches erstellt.

Inhalt

Worum geht es in diesem Buch?

England im erfundenen Mittelalter

Das englische Hochmittelalter

Das englische Frühmittelalter

Das Römische Reich 911-1313 (und darüber hinaus)

Das System der Königsnamen

3 x 113 Jahre

Die Könige vor und nach dem System

Die Erweiterung in die Zukunft bis 1493

Die Erweiterung in die Vergangenheit bis 768

Die Gesamtstruktur des Systems von Karl Martell bis zu Karl V.

Ein 8. Abschnitt bis 1740

Abstrakte Beschreibung des gesamten Systems von Karl Martell bis Karl V.

Das wohlstrukturierte Mittelalter Frankreichs

Das System der Königsnamen

Die Königinnen von Frankreich im Hochmittelalter

Der Zusammenhang zwischen den Systemen der Königsnamen Deutschlands und Frankreichs

Regelmäßigkeiten bei den Königen der Vorgängerreiche Spaniens sowie Portugals

Spanien

Portugal

Die Strukturen der Namen der Herrscher Ost- und Nordeuropas im Mittelalter

Gemeinsamkeiten der Strukturen der Namen der Herrscher in Ost- und Nordeuropa

Russland

Ungarn

Polen

Norwegen

Dänemark

Schweden

Schottland

Die Entschlüsselung des Konstantinopel-Codes

Von Julius Caesar zu Karl V.

Worum geht es in diesem Buch?

Sieht man sich neuzeitliche Listen der Namen der aufeinanderfolgenden Regenten eines Landes an, so wird man nicht erwarten, dass diese nach einem bestimmten Muster angeordnet sind, oder eine irgendwie geartete Struktur aufweisen. Hier z.B. die Liste der Namen aller Königinnen und Könige von Großbritannien von 1707 bis heute:

Die Namen der Könige und Königinnen von Großbritannien von 1707 bis 2018

Hier ist keine Struktur vorhanden. Die einzige Regelmäßigkeit besteht im zweimaligen Aufeinanderfolgen von Eduard und Georg. Diese alternierenden Namenswiederholungen lassen sich jedoch ganz einfach aufgrund bestimmter Leitnamen einer Dynastie und durch bewusste Nachbenennungen erklären und sind daher nicht Thema des Buches.

Von 1714 (Georg I.) bis heute herrschten in Großbritannien durchgängig das Haus Hannover sowie ab dem Sohn von Königin Victoria, Eduard VII., das Haus Sachsen-Coburg und Gotha (im Ersten Weltkrieg in Windsor umbenannt). Georg I. war der Dynastiegründer, so dass sein Name bei der Namensvergabe dominant wurde und am häufigsten anzutreffen ist. Das erstmalige Auftreten von Eduard folgt einer bewussten Wahl des Königsnamens bei der Thronbesteigung. Der Geburtsname von Eduard VII. war eigentlich Albert Eduard und in der Familie wurde er Bertie genannt (Kurzform von Albert).

Der Name Eduard war bereits in der mittelalterlichen englischen Geschichte bis Eduard VI. (1547-1553) ein wichtiger Name. Von 899 (Eduard der Ältere) bis 1461 (Eduard IV.) trägt jeder 7. König den Namen Eduard (wenn man die Zeit der Normannen von 1066-1154 als Sonderfall betrachtet). Dies wird ab Seite → ausführlich beschrieben.

Als ein weiteres Beispiel für die nicht vorhandene Strukturierung der Namen der Herrscher in der Moderne werden im Folgenden die Präsidenten der USA von 1789-2018 aufgelistet. Jeder Name wird nur einmal aufgeführt, beim ersten Regierungsantritt. Diese Regel gilt übrigens auch für alle weiteren im Buch verwendeten Herrscherlisten.

Es gibt einige Namen von Präsidenten, die durchgängig vom 18/19. bis zum 20./21. Jahrhundert auftreten: George, John, James, William. Die einzige Auffälligkeit ist, dass jeweils zwischen John I., II. und III. drei andere Präsidenten regieren. Da es sonst nichts Auffälliges gibt, kann man das bei der Zahl von insgesamt 43 Präsidenten als Zufall verbuchen.