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Jugurtha - die Geißel Roms #7: Die Schlinge zieht sich zusammen

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Die Ereignisse fingen an, sich zuzuspitzen. Das Massaker von Cirta war Thema im Senat, die Gemüter erhitzten sich, doch es begann sich abzuzeichnen, dass sich wieder jene, die von Jugurtha bestochen worden waren, durchsetzten. Man versuchte es sogar so darzustellen, dass man in Rom doch zufrieden sein müsse, kehre doch jetzt endlich Ruhe in Numidien ein. Den Versicherungen Jugurthas, sein Reich im Sinne Roms zu verwalten, könne man getrost Glauben schenken, habe er doch durch seine Taten in der Vergangenheit bewiesen, dass er ein Freund der Römer sei.
Aber da trat ein Mann namens Gaius Memmius auf, der für das Amt eines Volkstribuns vorgesehen war, ein Mann voller Energie und Zorn auf die römische Nobilität. Er stellte sich vor dem auf dem Forum Romanum versammelten Volk auf die Rostra und hielt eine flammende Rede, die die Bestechlichkeit verschiedener Senatoren zum Inhalt hatte und in der er die grausamen Verbrechen Jugurthas anprangerte. Das Volk von Rom forderte schließlich lautstark und drohend, den Thronräuber zur Rechenschaft zu ziehen.

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