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Das Mittelalter in Multicolor

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Summary

Von Ulrike Rückert | Leuchtende Seide und glänzende Brokatstoffe aus dem Orient. Schimmernder Samt aus Florenz, goldene Gewänder, bunt geteilte Röcke: Die höfischen Feste des Mittelalters waren ein einziger Rausch der Farben. Könige, Adlige und Ritter hoben sich durch ihre Garderobe von den anderen Ständen ab. Damals sollte jedermann an Qualität und Farbe seiner Kleidung erkennbar sein; aus ihr ließen sich Status, Macht und Reichtum ablesen. In einer weitgehend illiteraten Gesellschaft hatten die Farben Zeichen- und Symbolcharakter, sie leiteten die Menschen durch die Untiefen des sozialen Umgangs. In den Kirchen traf buntes Licht auf bemalte Statuen, vielfarbige Stickereien und Messgewänder, deren Farben wiederum symbolische Bedeutung hatten.

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