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Gott ist alles, was ist.

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Giordano Bruno und der Pantheismus. Aus der Rreihe. Gläubige Gottesleugner (3) Von Rolf Cantzen | Die Philosophie Giordano Brunos (1548 - 1600) unterscheidet sich sowohl vom Denken des Mittelalters als auch vom mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken der Neuzeit, wie man es bei Bacon oder Galilei findet. Giordano Bruno ist Pantheist. In seinem Weltbild hat ein persönlicher Schöpfergott ebenso wenig Platz wie ein rächender Gott. Bruno verehrt das unendliche All, die Natur oder Materie. Das All erlebt er als produktive Einheit, die sich ständig verändert; als einen "ganzheitlichen" Organismus, der sich im Menschen spiegelt. Seine Angriffe auf das Christentum und die Kirche sind von bemerkenswerter satirischer Schärfe und Radikalität. Im Jahr 1600 ließ die Inquisition Giordano Bruno öffentlich als Ketzer verbrennen. (Produktion 1997)(Teil 4, Freitag, 15. August, 8.30 Uhr)

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