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Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen

Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen

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Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen

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3/5 (1,368 ratings)
Length:
419 pages
5 hours
Released:
Nov 14, 2014
ISBN:
9783862486335
Format:
Book

Description

Warum bleiben die Reichen reich und die Armen arm? Weil die Reichen ihren Kindern beibringen, wie sie mit Geld umgehen müssen, und die anderen nicht! Die meisten Angestellten verbringen im Laufe ihrer Ausbildung lieber Jahr um Jahr in Schule und Universität, wo sie nichts über Geld lernen, statt selbst erfolgreich zu werden.

Robert T. Kiyosaki hatte in seiner Jugend einen "Rich Dad" und einen "Poor Dad". Nachdem er die Ratschläge des Ersteren beherzigt hatte, konnte er sich mit 47 Jahren zur Ruhe setzen. Er hatte gelernt, Geld für sich arbeiten zu lassen, statt andersherum. In Rich Dad Poor Dad teilt er sein Wissen und zeigt, wie jeder erfolgreich sein kann.
Released:
Nov 14, 2014
ISBN:
9783862486335
Format:
Book

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Book Preview

Rich Dad Poor Dad - Robert T. Kiyosaki

1. Kapitel

LEKTION EINS: DIE REICHEN ARBEITEN NICHT FÜR GELD

Die Armen und die Angehörigen der Mittelschicht arbeiten für Geld. Die Reichen lassen Geld für sich arbeiten.

»Papa, kannst du mir sagen, wie ich reich werde?«

Mein Vater legte die Abendzeitung beiseite. »Weshalb möchtest du reich werden, mein Sohn?«

»Weil Jimmys Mama ihn heute mit ihrem neuen Cadillac abgeholt hat und sie übers Wochenende in ihr Strandhaus gefahren sind. Jimmy hat drei Freunde mitgenommen, aber Mike und ich waren nicht eingeladen. Sie sagten uns, dass wir nicht eingeladen wären, weil wir arm sind.«

»Das haben sie gesagt?«, fragte mein Vater ungläubig.

»Ja, haben sie«, erwiderte ich gekränkt.

Mein Vater schüttelte stumm den Kopf, rückte seine Brille zurecht und wandte sich wieder seiner Zeitung zu. Ich stand da und wartete auf eine Antwort.

Das war im Jahr 1956. Ich war neun Jahre alt. Da wir auf der einen Straßenseite wohnten, gehörten wir zu dem Einzugsgebiet derselben öffentlichen Schule, in die die reichen Leute ihre Kinder schickten. Unsere Stadt lebte hauptsächlich von Zuckerplantagen. Die Plantagenverwalter und andere wohlhabende Bürger wie Ärzte, Unternehmer und Bankiers schickten ihre Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse in diese Schule. Danach kamen ihre Kinder in der Regel auf private Schulen. Hätte ich auf der anderen Straßenseite gewohnt, hätte ich eine andere Schule besucht, mit Kindern aus Familien, die meiner mehr ähnelten. Nach der sechsten Klasse würden diese Kinder und ich weiterhin staatliche Schulen besuchen. Die teuren Privatschulen kamen für sie oder für mich nicht infrage.

Schließlich legte mein Vater die Zeitung beiseite. Ich merkte, dass er nachdachte.

»Nun, mein Sohn«, fing er langsam an, »wenn du reich werden willst, musst du lernen, Geld zu machen.«

»Und wie mache ich Geld?«, fragte ich.

»Nun, mein Sohn, benutze deinen Verstand«, sagte er und lächelte. Was in Wirklichkeit heißen sollte:

»Das ist alles, was ich dir sagen kann«, oder »Ich weiß es nicht, also bring mich nicht in Verlegenheit.«

Der Beginn einer Partnerschaft

Am nächsten Morgen erzählte ich meinem besten Freund Mike, was mein Vater gesagt hatte. Soweit ich wusste, waren Mike und ich die einzigen ärmeren Kinder an dieser Schule. Mike wohnte, wie ich, durch eine Laune des Schicksals, im Sprengel dieser Schule. Unsere Eltern waren nicht wirklich arm, aber wir fühlten uns so, weil die anderen Jungs neue Baseballhandschuhe, neue Fahrräder und alles andere immer neu hatten.

Unsere Eltern versorgten uns mit dem Notwendigen, wie Essen, Wohnung und Kleidung, aber das war alles. Mein Vater pflegte zu sagen: »Wenn du etwas willst, musst du dafür arbeiten.« Wir hatten viele Wünsche, aber für neunjährige Jungen gab es nicht viel Arbeit.

»Was können wir tun, um Geld zu verdienen?«, fragte Mike.

»Ich weiß nicht«, sagte ich. »Aber willst du mein Partner werden?«

Und so wurde Mike an jenem Samstagmorgen mein erster Geschäftspartner. Den ganzen Morgen überlegten wir, wie wir Geld verdienen konnten. Von Zeit zu Zeit unterhielten wir uns über die »coolen Jungs«, die gerade in Jimmys Strandhaus ihren Spaß hatten. Das tat ein wenig weh, aber der Schmerz war gut, weil er uns dazu inspirierte, weiter nach Möglichkeiten zu suchen, wie wir zu Geld kommen konnten. Dann, am Nachmittag, kam uns ein guter Gedanke. Eine Idee, die inspiriert war durch ein wissenschaftliches Buch, das Mike gelesen hatte. Aufgeregt schüttelten wir uns die Hände und die Partnerschaft hatte jetzt ein konkretes Ziel.

In den nächsten Wochen klapperten Mike und ich die Nachbarschaft ab, klopften an Türen und baten unsere Nachbarn, ihre leeren Zahnpastatuben für uns aufzuheben. Mit erstaunten Blicken sagten die meisten Erwachsenen lächelnd zu. Ein paar von ihnen wollten wissen, was wir damit vorhatten, aber wir erwiderten nur »Das können wir Ihnen nicht sagen, es ist ein Geschäftsgeheimnis.«

Mit der Zeit wurde meine Mutter immer verzweifelter. Wir hatten einen Platz neben ihrer Waschmaschine als Sammelplatz für unser Rohmaterial gewählt. In einem braunen Karton begann unser kleiner Stapel verbrauchter Zahnpastatuben zu wachsen.

Schließlich verlor meine Mutter die Geduld. Der Anblick der dreckigen, zerdrückten und benutzten Zahnpastatuben ihrer Nachbarn reichte ihr. »Was tut ihr da, Jungs?«, fragte sie. »Und erzählt mir nicht wieder, dass das ein Geschäftsgeheimnis sei. Tut etwas mit diesem Dreck oder ich werfe ihn weg!«

Mike und ich baten und bettelten, indem wir erklärten, dass wir bald genug haben und dann mit der Produktion anfangen würden. Wir sagten ihr, dass wir auf ein paar Nachbarn warteten, die ihre Zahnpasta noch aufbrauchen wollten, sodass wir ihre Tuben haben konnten. Mutter gewährte uns eine Woche Aufschub.

Der Produktionsbeginn musste also vorgezogen werden. Wir standen unter Druck. Meine erste Geschäftspartnerschaft war von der Räumung unseres Lagers seitens meiner eigenen Mutter bedroht! Mike übernahm die Aufgabe, die Nachbarn zu bitten, ihre Zahnpasta schneller aufzubrauchen, indem er behauptete, dass der Zahnarzt ihnen empfahl, die Zähne öfter zu putzen. Ich stellte die Fertigungsstraße zusammen. Die Produktion begann planmäßig.

Eines Tages kam mein Vater mit einem Freund angefahren und sah in seiner Einfahrt zwei Neunjährige mit einem auf Höchsttouren laufenden Fließband. Alles war von einer feinen weißen Staubschicht bedeckt. Auf einem langen Tisch standen kleine Milchkartons von der Schule und unser Grill glühte mit roten, heißen Kohlen bei höchster Hitze.

Mein Vater näherte sich langsam, nachdem er das Auto am Ende der Einfahrt geparkt hatte, da unsere Fertigungsstraße den Stellplatz blockierte. Er und sein Freund sahen auf den Kohlen einen Stahltopf mit den schmelzenden Bleituben. Damals gab es noch keine Plastiktuben. Sobald die Farbe heruntergebrannt war, kamen die Tuben in den kleinen Topf und wurden eingeschmolzen. Dann packten wir den Topf mit Mutters Topflappen und gossen das Blei durch ein kleines Loch in Milchkartons.

Die Milchkartons waren auf bestimmte Weise mit Gips gefüllt und dienten uns so als Gießformen. Der weiße Staub überall war Gips. Bevor wir ihn mit Wasser gemischt hatten, hatte ich in meiner Eile die Tüte umgestoßen und die ganze Umgebung sah aus, als sei ein Schneesturm darüber hinweggefegt. Mein Vater und sein Freund schauten zu, als wir das flüssige Blei vorsichtig durch eine kleine Öffnung im oberen Teil der Gipswürfel gossen.

»Seid vorsichtig«, sagte mein Vater. Ich nickte, ohne aufzublicken.

Endlich stellte ich den Stahltopf ab und lächelte meinen Vater an.

»Was macht ihr Jungs denn da?«, fragte er mit einem zaghaften Lächeln.

»Wir machen, was du mir gesagt hast. Wir sind dabei reich zu werden«, sagte ich.

»Ja, genau«, sagte Mike grinsend und nickte mit dem Kopf. »Wir sind Partner.«

»Und was ist in diesen Plastikformen?«, fragte mein Vater.

»Pass auf«, sagte ich, »ich werde jetzt die Form lösen.«

Mit einem kleinen Hammer brach ich den Verschluss auf, der die beiden Würfelhälften zusammenhielt. Vorsichtig hob ich die obere Hälfte der Gipsform ab und ein bleiernes Fünfcentstück fiel heraus.

»Oh mein Gott!«, sagte mein Vater. »Ihr gießt Fünf-Cent-Münzen aus Blei.«

»Genau«, sagte Mike, »wir tun, was Sie uns empfohlen haben. Wir machen Geld.«

Der Freund meines Vaters drehte sich um und begann lauthals zu lachen. Mein Vater lächelte und schüttelte den Kopf. Vor ihm befanden sich ein Feuer, eine Kiste mit leeren Zahnpastatuben und zwei kleine Jungs, die von Kopf bis Fuß mit weißem Staub bedeckt waren und von einem Ohr zum anderen grinsten.

Er bat uns, alles hinzulegen und uns mit ihm auf die Vordertreppe des Hauses zu setzen.

Mit einem Lächeln erklärte er uns, was das Wort »fälschen« bedeutete.

Unsere Träume schwanden. »Sie meinen, dass das verboten ist?«, fragte Mike mit zitternder Stimme.

»Lass sie doch weitermachen«, sagte der Freund meines Vaters. »Vielleicht entwickeln sie ja ein natürliches Talent dafür.«

Mein Vater starrte ihn an.

»Ja, das ist verboten«, sagte mein Vater mild. »Aber ihr Jungs habt sehr viel Kreativität und Originalität bewiesen. Macht weiter so. Ich bin wirklich sehr stolz auf euch!«

Enttäuscht blieben Mike und ich noch etwa zwanzig Minuten schweigend sitzen, bevor wir anfingen, das Durcheinander zu beseitigen. Das Geschäft endete am selben Tag, an dem es begonnen hatte. Als ich den Staub wegwischte, schaute ich Mike an und sagte: »Ich glaube, dass Jimmy und seine Freunde recht haben. Wir sind arm.«

Mein Vater ging gerade vorbei, als ich das sagte.

»Jungs«, sagte er, »ihr seid nur dann arm, wenn ihr aufgebt. Entscheidend ist, dass ihr etwas unternommen habt. Die meisten Menschen reden oder träumen nur davon, reich zu werden. Ihr habt etwas unternommen. Ich bin sehr stolz auf euch und ich sage es noch einmal: Macht weiter so. Gebt nicht auf.«

Mike und ich standen schweigend da. Das waren freundliche Worte, aber wir wussten immer noch nicht, was wir tun sollten.

»Wieso bist du nicht reich, Papa?«, fragte ich.

»Weil ich mich dafür entschieden habe, Lehrer zu werden. Lehrer machen sich eigentlich keine Gedanken darüber, reich zu werden. Wir wollen nur unterrichten. Ich wünschte, ich könnte euch helfen, aber ich weiß wirklich nicht, wie man zu Geld kommt.«

Mike und ich wandten uns wieder unseren Aufräumungsarbeiten zu.

»Da fällt mir etwas ein«, sagte mein Vater. »Wenn ihr lernen wollt, wie man reich wird, bin ich der falsche Ansprechpartner. Da müsst ihr deinen Vater fragen, Mike.«

»Meinen Vater?«, fragte Mike mit zerknirschtem Gesicht.

»Ja, deinen Vater«, wiederholte mein Vater lächelnd. »Dein Vater und ich haben denselben Bankberater, und der schwärmt geradezu von ihm. Er hat mir mehrmals erzählt, dass dein Vater genial ist, wenn es darum geht, zu Geld zu kommen.«

»Mein Vater?«, wiederholte Mike ungläubig. »Wieso haben wir dann kein schönes Auto und kein schönes Haus, wie die reichen Kinder in der Schule?«

»Ein schönes Auto und ein schönes Haus zu haben, bedeutet nicht unbedingt, dass man reich ist oder weiß, wie man zu Geld kommt«, erwiderte mein Vater. »Jimmys Vater arbeitet für die Zuckerplantage. Er unterscheidet sich gar nicht so sehr von mir. Er arbeitet für eine Firma und ich arbeite für den Staat. Die Firma kauft ihm den Wagen. Aber die Zuckerfirma steckt in finanziellen Schwierigkeiten, und Jimmys Vater könnte schon bald vor dem Nichts stehen. Dein Vater ist anders, Mike. So wie es aussieht, baut er sich gerade ein Imperium auf, und ich vermute, dass er in wenigen Jahren ein sehr reicher Mann sein wird.«

Damit kam die Begeisterung bei Mike und mir wieder. Mit neuer Kraft fingen wir an, den von unserem ersten Unternehmen verursachten Dreck wegzuputzen. Beim Aufräumen schmiedeten wir Pläne, wann und wie wir mit Mikes Vater reden wollten. Das Problem war, dass Mikes Vater lange arbeitete und oft erst spät nach Hause kam. Ihm gehörten Lagerhallen, eine Baufirma, eine Ladenkette und drei Restaurants. Es waren die Restaurants, die ihn so lange aufhielten.

Als wir mit dem Aufräumen fertig waren, fuhr Mike mit dem Bus heim. Er wollte mit seinem Vater reden, sobald dieser abends nach Hause käme, und ihn bitten, uns beizubringen, wie man reich wird. Mike versprach, sofort anzurufen, egal wie spät es würde.

Um halb neun klingelte das Telefon.

»Okay«, sagte ich, »nächsten Samstag«, und legte den Hörer auf. Mikes Vater war mit einem Treffen mit Mike und mir einverstanden.

Am Samstagmorgen um halb acht nahm ich den Bus zum armen Stadtviertel.

Der Unterricht beginnt

An jenem Morgen hatten Mike und ich um acht Uhr einen Termin bei seinem Vater. Er war bereits an der Arbeit und hatte schon mehr als eine Stunde hinter sich. Sein Bauleiter fuhr gerade in seinem Kleintransporter davon, als ich auf das einfache, kleine und ordentliche Haus zuging. Mike begrüßte mich an der Tür.

»Mein Vater hat gesagt, dass wir hinten auf der Veranda auf ihn warten sollen«, sagte Mike und bat mich herein.

Der alte Holzboden knarrte, als wir über die Schwelle dieses älteren Hauses liefen. Unmittelbar hinter der Tür lag ein billiger Fußabtreter auf dem Boden. Er sollte die jahrelange Abnutzung durch unzählige Füße verbergen, die bereits über diese Diele gelaufen waren.

Ich fühlte mich sehr beengt, als ich in das kleine Wohnzimmer gelangte, das mit alten, muffigen Polstermöbeln vollgestellt war, die heute Sammlerstücke wären. Auf dem Sofa saßen zwei Frauen, ein wenig älter als meine Mutter. Ihnen gegenüber saß ein Mann in Arbeitskleidung. Er trug eine khakifarbene Hose und ein khakifarbenes Hemd, das ordentlich gebügelt, aber nicht gestärkt war, und polierte Arbeitsstiefel. Ich schätzte ihn auf etwa fünfundvierzig, also ungefähr zehn Jahre älter als meinen Vater. Alle drei lächelten, als Mike und ich an ihnen vorbei auf die Gartenveranda gingen. Schüchtern lächelte ich zurück.

»Wer sind diese Leute?«, fragte ich.

»Ach, die arbeiten für meinen Vater. Der ältere Mann führt seine Lager, und die Frauen managen die Restaurants. Und vorhin hast du den Bauleiter gesehen, der ungefähr fünfzig Meilen von hier an einem Straßenprojekt arbeitet. Sein anderer Bauleiter, der für ihn ein paar Reihenhäuser baut, war schon fort, als du gekommen bist.«

»Geht das die ganze Zeit so?«, fragte ich.

»Nicht immer, aber ziemlich oft«, sagte Mike, als er sich einen Stuhl heranzog und sich neben mich setzte.

»Ich habe meinen Vater gefragt, ob er uns beibringen will, zu Geld zu kommen.«

»Oh, und was hat er dazu gesagt?«, fragte ich mit unverhohlener Neugierde.

»Naja, erst hat er mich merkwürdig angeschaut und dann hat er gesagt, dass er uns ein Angebot machen wird.«

»Aha«, sagte ich und schaukelte mit meinem Stuhl gegen die Wand zurück. Die Vorderbeine des Stuhls hingen in der Luft.

Mike tat dasselbe.

»Weißt du, um welches Angebot es geht?«, fragte ich.

»Nein, aber das werden wir bald herausfinden.«

Plötzlich stürzte Mikes Vater durch die wacklige Außentür auf die Veranda. Mike und ich sprangen auf die Füße, nicht aus Respekt, sondern weil er uns erschreckt hatte.

»Seid ihr bereit?«, fragte Mikes Vater, als er einen Stuhl heranzog, um sich zu uns zu setzen. Wir nickten.

Er war ein großer Mann, bestimmt so um die ein Meter achtzig groß und hundert Kilo schwer. Mein Vater war größer, wog ungefähr genauso viel und war fünf Jahre älter. Sie hatten einiges gemeinsam, wenn auch nicht dieselben ethnischen Züge. Vielleicht war ihre Energie ähnlich.

»Mike sagt, ihr wollt lernen, wie man zu Geld kommt. Stimmt das, Robert?«

Ich nickte schnell und ein wenig verschüchtert. Hinter seinen Worten und seinem Lächeln lag eine enorme Kraft.

»Okay. Mein Angebot sieht folgendermaßen aus: Ich werde es euch beibringen, aber wir machen das nicht wie in der Schule. Ihr arbeitet für mich, und ich werde euch unterrichten. Wenn ihr nicht für mich arbeitet, werde ich es euch nicht beibringen. Es geht für mich schneller, wenn ihr dabei arbeitet, und ich verschwende meine Zeit, wenn ihr nur dasitzen und zuhören wollt wie in der Schule. Das ist mein Angebot. Ihr könnt es annehmen oder ablehnen.«

»Ähm … darf ich noch etwas fragen?«, warf ich ein.

»Nein, nimm das Angebot an oder lass es bleiben. Ich habe zu viel Arbeit, um meine Zeit zu verschwenden. Wenn du dich nicht schnell entscheiden kannst, wirst du sowieso nie lernen, zu Geld zu kommen. Gelegenheiten kommen und gehen. Zu wissen, wann man schnell entscheiden muss, ist eine wichtige Fähigkeit. Du hast eine Gelegenheit, die du gesucht hast. Der Unterricht beginnt sofort, oder er ist in zehn Sekunden vorbei«, sagte Mikes Vater mit einem neckischen Lächeln.

»Ich nehme an«, sagte ich.

»Ich auch«, sagte Mike.

»Gut«, sagte Mikes Vater. »Mrs. Martin wird in zehn Minuten hier sein. Wenn ich mit ihr fertig bin, fahrt ihr mit ihr zu meinem Gemischtwarenladen und könnt gleich anfangen zu arbeiten. Ich zahle euch zehn Cent die Stunde und ihr arbeitet jeden Samstag drei Stunden lang.«

HEUTE VOR 20 JAHREN …

ENTSCHLOSSENHEIT

Die Welt bewegt sich immer schneller. Börsengeschäfte macht man innerhalb von Millisekunden. Die Deals im Internet kommen und gehen innerhalb von Minuten. Immer mehr Leute umkämpfen die gleichen guten Deals. Je schneller Sie also Entscheidungen treffen können, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie günstige Gelegenheiten an Land ziehen – bevor es ein anderer tut.

»Aber ich habe heute ein Baseballspiel«, sagte ich.

Mikes Vater senkte die Stimme zu einem strengen Ton »Nimm das Angebot an oder lass es bleiben.«

»Ich nehme es an«, erwiderte ich und entschied mich zu arbeiten und zu lernen, anstatt Baseball zu spielen.

Zehn Cent die Stunde … Sogar nach den Standards von 1956 waren zehn Cent die Stunde sehr wenig.

30 Cent später

Seit neun Uhr an diesem Tag arbeiteten Mike und ich für Mrs. Martin. Sie war eine freundliche und geduldige Frau. Sie sagte immer, dass Mike und ich sie an ihre beiden Söhne erinnerten, die inzwischen erwachsen und aus dem Haus seien. Obwohl sie nett war, hielt sie viel von harter Arbeit und gab uns jede Menge zu tun. Sie war eine Meisterin darin, Aufgaben zu finden. Drei Stunden lang nahmen wir Konservendosen aus den Regalen, entstaubten sie eine nach der anderen mit einem Wedel und stellten sie wieder ordentlich ins Regal zurück. Die Arbeit war schrecklich langweilig.

Mikes Vater, den ich meinen reichen Vater nenne, besaß neun dieser kleinen Läden, mit Waren des täglichen Bedarfs. Kleine Lebensmittelgeschäfte in der Nachbarschaft, wo die Leute tagtäglich Notwendiges, wie Milch, Brot, Butter und Zigaretten kaufen konnten. An der Rückseite gab es Parkplätze. Das Problem war nun, dass es damals auf Hawaii noch keine Klimaanlagen gab und die Läden zur Abkühlung ihre Türen offen stehen ließen. Wenn ein Auto vorbeifuhr oder in den Parkplatz einbog, wirbelte es Staub auf, der sich dann im Laden absetzte. Damit hatten wir eine Arbeit, solange es dort keine Klimaanlage gab.

Drei Wochen lang arbeiteten Mike und ich samstags bei Mrs. Martin unsere festgesetzten drei Stunden. Mittags, wenn wir fertig waren, zählte sie jedem von uns drei kleine Zehn-Cent-Stücke in die Hand. Allerdings waren selbst Mitte der Fünfzigerjahre 30 Cent für einen Neunjährigen nicht besonders aufregend. Ein Comic kostete damals zehn Cent, also gab ich mein Geld für gewöhnlich für Comics aus und ging nach Hause.

Am Mittwoch der vierten Woche war ich bereit zu kündigen. Ich hatte mich nur deshalb zum Arbeiten bereit erklärt, weil ich von Mikes Vater lernen wollte, wie man Geld verdient, und nun war ich ein Sklave, für zehn Cent die Stunde. Und obendrein hatte ich Mikes Vater seit jenem ersten Samstag nicht mehr gesehen.

»Ich kündige«, sagte ich mittags zu Mike. Das Mittagessen in der Schule war schlecht, die Schule langweilte mich und nun konnte ich mich nicht einmal mehr auf die Samstage freuen. Aber es waren die 30 Cent, die mich aufregten.

Diesmal lächelte Mike.

»Was gibt’s denn da zu grinsen?«, fragte ich verärgert und frustriert zugleich.

»Papa hat gesagt, dass das passieren wird. Er hat gesagt, dass du dich mit ihm treffen sollst, wenn du kündigen willst.«

»Was?«, fragte ich entrüstet. »Er hat gewartet, bis ich die Nase voll habe?«

»So ungefähr«, sagte Mike. »Mein Papa ist irgendwie anders. Er bringt einem die Dinge anders bei als dein Vater. Deine Eltern erklären viel. Mein Vater ist ruhig und ein Mann weniger Worte. Wart’ einfach bis Samstag. Ich sage ihm, dass du so weit bist.«

»Du meinst, es war ein abgekartetes Spiel?«

»Nein, eigentlich nicht, aber vielleicht doch. Papa wird es dir am Samstag erklären.«

Schlange stehen am Samstag

Ich war bereit. Ich war vorbereitet. Sogar mein eigener Vater war ihm deshalb böse. Mein eigener Vater, derjenige, den ich als arm bezeichne, dachte, dass mein reicher Vater die Gesetze über Kinderarbeit verletzte und dass man gegen ihn ermitteln sollte.

Mein gebildeter armer Vater sagte mir, was ich verlangen sollte, was mir zustünde. Mindestens 25 Cent die Stunde. Mein armer Vater sagte mir, dass ich sofort kündigen sollte, wenn ich keine Lohnerhöhung bekäme.

»Du brauchst diese verdammte Arbeit sowieso nicht«, sagte mein armer Vater entrüstet.

Am Samstagmorgen um acht Uhr stürmte ich durch die wacklige Tür in Mikes Haus.

»Setz’ dich und warte, bis du an die Reihe kommst«, sagte Mikes Vater, als ich eintrat. Dann drehte er sich um und verschwand in seinem kleinen Büro, das neben einem der Schlafzimmer lag.

Ich sah mich um, konnte Mike aber nirgends sehen. Verlegen setzte ich mich vorsichtig neben dieselben beiden Frauen, die auch schon vor vier Wochen hier gewesen waren. Sie lächelten und rückten ein wenig beiseite, um mir Platz zu machen.

Eine Dreiviertelstunde verging und ich kochte vor Wut. Die beiden Frauen hatten mit Mikes Vater gesprochen und waren schon vor einer halben Stunde gegangen. Der ältere Herr war zwanzig Minuten drin gewesen und auch schon

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Reviews

What people think about Rich Dad Poor Dad

3.0
1368 ratings / 42 Reviews
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Reader reviews

  • (5/5)
    I read this book while at a friends house for the day- and it gripped me until I finished it. It wasnt in my genre but after my recommendations I decided to check it out and I must say I loved the advice given.Not only did it change my outlook on money and spending but it also changed my outlook on life. It was so bad I filled my facebook status with a new quote every couple hours it was that good. Im not sure if I'll be wealthy after putting these theories to work but I will say that itll change the way I pursue all of my endeavors. The writing style is approachable and its a quick read. Certainly worth a day of your time41/2 out of 5
  • (2/5)
    I liked the content (that's what the two stars are for), but the format is absolutely bollocks. Ironically, the author writes about himself in this book `I'm a best-selling author, not a best-writing author'. I must agree.

    His ideas on financial intelligence seem to make sense, and repetition is the mother of all learning, but this book can really be summarised on a single page.

    Apart from that, it's too American. It assumes the reader is stupid and American.
  • (4/5)
    One of the best book. I recommend it.
  • (3/5)
    I know this is a money classic but I found it rather dull and the author very unattractive. Basically, get your money to work for you in investment, shares etc rather than working a job for it. Nothing wrong with the concept but the book itself wasn't a lot of help in getting there. Much better books on personal finance and investing out there.
  • (5/5)
    I can quote many parts of this book! This teaches need verses want. Teaches you if its not an asset to your life then loose it. It's direct and to the point and makes so much sense. Everyone should read this book once in their life. I've lended out every copy and let them keep it because they loved it like I did. I need to get another copy again. It's a book you can go back and reference over and over. This book isn't a story it's learning what you've always known however it's written in a way you can relate and think" wow I always had the feeling I shoudve done that"
  • (5/5)
    I have long heard of the author and of the Rich Dad Poor Dad series but have only just finally read it and so glad that I did. He presents compelling arguments on how the wealthy obtain their wealth, and makes you rethink the goals of money and financial gain. He takes the mathematics, and makes it simple however to change behaviours is very difficult. The book is best suited for the younger generation, but its ideas and concepts are not out of reach for an educated individual. Simply keep an open mind and you will realize that most of what he says is spot on. I am not in agreement and going to say that everything he believes is right but then I don't think that everything people believe is right, including me. Having an open mind and not being steadfast is in my opinion what I think everyone needs in order to be successful. People who are not amiable and able to adapt to the ever growing ideas and concepts of others than you will be left behind because it shows they do not listen. Beliefs and thoughts are what make us human and there is more and more research that supports those ideas. If we are all human, and have the same physiological wiring, I see no reason why we cannot all be wealthy beyond our own believes. Kudo’s on a well written book! I plan on reading it again.
  • (3/5)
    A parable type approach to explaining finances.
  • (5/5)
    This is the first book I have ever read on investing. This book is not a step by step guide on how to investing in stock or real estate but rather it teaches you the difference between the mindset of an Employee a Small Business Owner, A Big Business Owner and an Investor. It teaches how to distinguish the difference between an asset and a liability and how to change your mindset from an employee to the mindset of a big business or investor. Concepts that might seem basic but are essential if you want to be successful. As without the right mindset you will never succeed.
  • (5/5)
    Phenomenal writing. Maybe the best financial advice offered in a century. Kiyosaki is articulate as he weaves his tale of life experience from mediocre living to great wealth. I know from experience his information is true, because I was taught this when I was young. Rich Dad, Poor Dad should be required reading for all teenagers and adults alike who do not understand how to read the financial pages in the newspaper. He breaks the complexities of economists and bankers down into bite sized pieces for the layman.
  • (5/5)
    Gives a great picture of what a financially successful life should look like in terms of investment, income, and pursuit of continuing success. An excellent read overall, but would benefit by offering a bit more advice on daily, down-to-Earth changes that the typical individual can make to start on the path described in the book.
  • (4/5)
    Given the popularity of the book and it's many reviews, I'm not sure an overview of Rich Dad, Poor Dad is necessary. Nonetheless, here's my abbreviated version.Rich Dad, Poor Dad tells the story of Mr. Kiyosaki as a young man and the money lessons that he learned from his "Rich Dad" who was the father of one of his childhood friends. Rich Dad was a successful entrepreneur and he taught the boys the life lessons that they needed to become wealthy. This story shares those lessons and emphasizes them by comparing them against the actions/lessons of his highly educated but financially inept "Poor Dad". A few of the differences highlighted include:- One should "get a job to make money" versus "put money to work for you"- What is an asset and what is a liability- What is important to study and how to apply that knowledgeThese were all good points and there were other topics in the book that provided more specifics. The following examples were from Rich Dad's explanation of how the rich use corporations as a vehicle for sheltering money. - That corporations spend first, then pay taxes, while individuals must pay taxes first- That corporations are artificial entities that anyone can use, but the poor usually don't know howAs you might imagine, there were other examples in the book as well. For me, three main points resonated and while they may not be rocket science, they warrant my rating of 4 stars. First was the new definition of liability and asset. It's quite simple. An asset is something that you purchase that will produce income for you. Everything else that you spend money on is a liability. The most dramatic example that Kiyosaki gives is your house. Most people list this as an asset. Rich Dad considers this a liability. Why? Because it isn't producing cash flow. In fact, you dump money into it through repairs, interest to the mortgagor, taxes, etc. You receive no cash flow until you sell it. Even then, you may or may not make a net profit. Keep in mind that this is not the case with all real estate just your personal home. Other real estate should be producing a positive cash flow (or you shouldn't own it). Kiyosaki wasn't discouraging the purchase of a home, he just considers it a necessary liability rather than your primary asset.Second was the use of corporations to shelter taxes. I have some experience with this approach (my wife and I have one company already) but Kiyosaki's comments led me to revisit the drain of taxes on my family's income. I will be spending more time with our accountant to reduce taxes as much as possible in 2008. Some of this will be done through the vehicle of a corporation. I still don't believe we've fully tapped this opportunity.Finally, and most importantly, I liked the concept of building businesses or other assets that can produce your monthly income. This sounds like common sense but the way it was described was to gradually add assets that produce monthly income until you can eventually leave the rat race and focus exclusively on building more assets. You don't reward yourself with new toys (i.e. liabilities) until you have generated the cash flow to purchase them (not through an employer).I see this as the beauty of the book. It is a reminder of what it takes to get rich. Most of this isn't new information. It's a culmination of information told in the form of a story. That being said, it's well done and it's motivating.Kiyosaki doesn't get overly prescriptive. The book has been criticized for not getting into the details of "how to". But really, how could he? There are so many different ways to go about making money and so many factors that play into whether or not one will be successful that you could write twenty volumes. Guess what? That's what he's begun doing through licensing the "Rich Dad" monicker. He has people writing books on "Guide to Investing", "Real Estate Investing", "Own Your Own Corporation", and more. He is licensing others to provide the details. Rich Dad, Poor Dad is the primer.
  • (4/5)
    This is a classic and it reminds me of what billionaire J P Getty taught us: to use leverage, to have thousands working for you than to use all of your resources and energy. Don't use 100% of your resources use a few % of thousands of people. Little wonder most of the super rich & famous didn't work for hourly wages. This book has changed my outlook and goals completely. Nordin
  • (4/5)
    Great advice
  • (4/5)
    A well-written book. I was very hesitant to buy this book because of all the negative comments i have been reading but I am glad I did not listen to those comments. This book was able to achieve for me what it really aims to do: To inspire the reader to invest.
  • (5/5)
    What else could I ask for for financial success...it's all here!!
  • (4/5)
    I think that this book is great in opening your mind to the possibilities. It is a great starting point for those that want to get started learning in investing. While it gives some examples, it really is just a basis for the reader to decide if which direction they want to go.On the recommendation of one of my preceptors I read this book, and realized with my approach to being stuck in the middle class. Now I have started looking into other options how to grow my assets instead of liabilities. I am still young so hopefully I will find my way...
  • (5/5)
    Excellent book. Light reading, but with some heavy substance. I'll be re-reading this again soon, as well as some of the other books by this author.
  • (2/5)
    Although I've been on a personal finance kick, I probably wouldn't have picked up something this old if my soon-to-be in-laws didn't swear by it. I now understand why -- they do a lot with real estate. But I'm not sure who else would really be helped by this one. I don't trust that many shortcuts and I never get a good feeling about "only suckers pay taxes" type advice. My main problem was that this is marketed as a 'usable advice for everyone' type of book when it's actually only suitable for entrepreneurial types, and that is a very small group. The idea of thinking of your house as a liability rather than an asset could be pretty helpful, especially in the area of avoiding home equity loans. And I did appreciate how he was much better than the contemporary gurus (Ramsey, etc.) about encouraging charitable giving. Considering my (library's) copy was an umpteenth edition, it's odd how many typos there were.
  • (4/5)
    This changed thinking about wealth generation in many ways. The math is flawless and simple enough for everyone to understand. Perhaps the consistent example of owning homes and renting them out, and some other examples, are too focused. I wouldn't be surprised if many readers of this ran out to buy a 2nd home to rent out and slowly gain equity on an asset, funded by renters. The backstory of having a second father is a bit of a stretch and I found this a bit smarmy, and detracting from the main value, and distracting. Once beyond the 'two fathers' backstory however, it becomes not only factual, but motivational. The last third of the book talks a lot about why readers of the book won't use its principles to create wealth, and ways to break through them. I would say this is a must read, and the earlier in life and more consistently, the better.
  • (3/5)
    I think for a novice financial person this is a good motivational book. There is nothing really new or enterprising given as advice. It is extremely redundant and could easily have been half the size. But, some people need redundancy for a concept to sink in so take it as you will.
  • (4/5)
    A real eye opener. This very short, concise book made me sad, angry, and happy.

    -Sad because, at the age of 46, I realized that my approach to money and career has been "not helpful" to say the least.

    -Angry because our educational system fails to teach the vast majority of citizens how to earn and manage money.

    -Happy because it's not too late for me to turn things around.

    A worthwhile, inspirational read.
  • (4/5)
    Very inspiration, if not just a spur to get one to understand the importance of financial eduction. Some simplistic catchphrases "Not 'I can't afford this,' but 'how can I afford this." He asserts people are lazy in their financial thinking. His Solution is learning about tax loopholes and other ways to keep your income going into your assets and not liabilities. He ends with the insightful, if you need something; be it friendship, money, or the like.. give that away to someone else.
  • (4/5)
    Essentially the book had only a handful of points and reiterated them in countless ways - somehow filling up a whole book! Despite the vast amount of repetition, this book is quite useful in putting you in the proper mindset for approaching the management of your money. The format is to use stories of his childhood and young adult life to take common wisdom espoused by those who never seem to "get ahead" in life (the poor) and redirect them into the "correct" way of thinking in order to manage your money (instead of letting it manage you!). I believe this book has done it's job and I'm now pursuing several other business books in order to begin my financial education, I have several ideas working in my head, and I intend to take action as soon as possible instead of waiting for Fates to smile upon me!
  • (4/5)
    A fantastic motivation for getting rich, but really it's only a philosophy for how to get rich without any actions. The book is also pretty poorly editted and very repetitive. The author is a huge fan of motivational seminars, and it shows. It does have really good advice, though, and is the perfect book for getting excited about leaving the rat race.
  • (3/5)
    There are some cute anecdotes here, but the book has two major failings. First, the writing is appalling. Long-winded, repetitive stories in that folksy, "man of the street" style that gets tedious quickly. Secondly, the advice isn't helpful.Kiyosaki describes three "tracks": most people manage their money badly, spending as much, or more, as they earn. A small percentage, which I identify with, are capable of spending less than they earn, but don't do anything particularly spectacular with their savings. And the third track? The one Kiyosaki enthusiastically espouses? It sounds an awful lot like "full-time property investor" to me. So it's clearly not for everyone.After a while, his cheery catchphrases ("I pay myself first, before the government!", "My money works for me, not the other way around!") begin to grate. Does his strategy depend on US tax law? Who knows? He's not specific enough.
  • (4/5)
    A very interesting book with a new perspective in what constitute wealth and what is really an asset for a person. Kiyosaki may be optimistic and make it sound just too easy, so the book may lose perspective, but as he recognizes, being rich is an attitude but you need also education, and he ping points other resources to get that education.
  • (1/5)
    Sharon Lechter was introduced to Robert Kiyosaki by her husband, a patent lawyer. Koyosaki wanted to patent an educational game called "Cashflow" aimed at improving what he calls young peoples financial intelligence.One thing leads to another and they eventually colaborated in producing this book which is essentially a financial biography of Kiyosaki. The Rich Dad, Poor Dad of the title are his real father, the superintendent of education for Hawaii (poor) and the businessman father of a schoolfriend (rich). He says that at age 9 he decided to follow the advice of his rich dad and contrasts it with the advice of his poor dad throughout the book. For example, poor dad says, "Love of money is the root of all evil", but rich dad says, "The lack of money is the root of all evil" and he follows rich dad, making the money but proving that his poor dad was right on the moral aspects.Rich dad says, "The rich don't pay taxes, that's only for the poor and middle class", or Kiyosaki; "In real estate I make an offer with the words, "Subject to approval of my business partner" ...... and if they accept the offer and I don't want the deal I call my (non existent) business partner"Or rich dad this time. He hugs a manageress in one of his shops and says that she is like a mother to him, then in the next breath gives a warning that "you'll wind up like Mrs Martin". He could have said that he respected her for her loyalty and good work but he clearly doesn't.If Kiyosaki had been aboard the Titanic you would undoubtedly have found him hiding behind the women and children in the first life raft, but in non critical situations he has some useful things to say about financial management.His idea that an asset is only an asset if it makes you money is a good one. If you take a large mortgage to buy a private residence then it is a drain on your resources although an accountant would class it as an asset.He's also good on the importance of clear thinking. As he says, "Most people do not know that it is their emotions that are doing the thinking."The book is aimed at young people but should come with a double warning. Firstly that the writer is dishonest and secondly that the "less travelled road" of business ownership is very risky for less imaginative people than Kiyosaki.A better choice is Sam Waltons "Made in America". He was a far better person than Kiyosaki and much more successful.
  • (2/5)
    There are a few interesting and useful ideas in here, if you can get past all the pull-yourself-up-by-your-bootstraps waffle. (And much of the book really is repetitive waffle.)

    The point that in practical terms "assets put money in your pocket; liabilities take money out of your pocket" seems a very important one. Thus, the house you live in is a liability (you pay the mortgage, maintenance, property tax, etc) while the house you rent out is an asset (you gain rent). Not that owning your own house is therefore a bad thing, but it's not putting money in your pocket so if your goal is to get rich then buying a bigger one isn't going to forward your goal.

    But it's hard to get past the fact that it would have been better titled "Rich Dad, Average-income Dad". Occasionally the author acknowledges that people who are really poor can't choose to save money; but ultimately the book is aimed at the kind of person who's got a secure job, would be perfectly comfortable if they didn't keep trying to keep up with the Joneses, but wants to know how to get rich so they could keep up with the Joneses after all.
  • (2/5)
    I know this book has been incredibly popular and it does contain some useful material, but it's too much of a hybrid, IMO, to be of impactful use in any of the one areas people trumpet about it. Further, I don't hold with everything endorsed and found some of this rather sketchy or perhaps a bit lightweight. It's not that it can't be helpful to many people. It's just that I don't think it merits being held up as the "Bible" it's often viewed as. Not recommended for most, but if interested, I'd recommend researching it or quickly skimming through some of its pages before investing in the purchase of the book.
  • (3/5)
    Interesting concepts.