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CDU intern Oktober 2012

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Die Mitgliederzeitschrift der CDU Rems-Murr
Die Mitgliederzeitschrift der CDU Rems-Murr

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10/15/2012

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Das offizielle Mitteilungsmagazin des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr Ausgabe 10, Oktober 2012

>> intern
Herausforderungen angehen und Chancen nutzen

E 10113

AUS DEM INHALT

Dr. Joachim Pfeiffer MdB
Liebe Freunde und Mitglieder der CDU,
vor nun mehr als einem Jahr hat die Politik die Weichen für einen noch schnelleren Umstieg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien gestellt. Nach dem Reaktorunfall in Fukushima fand die Nutzung der Kernenergie in der deutschen Bevölkerung vermeintlich mehrheitlich keinen Rückhalt mehr. Rund 80 Prozent der Bevölkerung wollten den beschleunigten Umstieg auf Erneuerbare. Daher hat die Bundesregierung das im Herbst 2010 vorgelegte Energiekonzept überarbeitet und fortentwikkelt. Unser Konzept ist nach wie vor weltweit der ambitionierteste Ansatz zum Umbau und zur Dekarbonisierung des Energiesystems, Deutschland nimmt damit global eine einzigartige Vorreiterrolle ein. Erstmals werden alle Sektoren, d.h. Strom, Wärme, Mobilität, die Nachfrageseite und die Angebotsseite, gleichermaßen umfasst. Ein breites Bündel von über 60 Maßnahmen wurde festgelegt. Bereits heute stammt jede 5. Kilowattstunde in Deutschland aus erneuerbaren Energiequellen. Ihr Anteil am Bruttostromverbrauch soll von heute 20 Prozent bis 2020 auf 35 Prozent steigen und bis 2050 rund 80 Prozent erreichen. Die Baden-Württemberg-Partei.

Der Umbau der Energieversorgung ist kein Sprint, sondern ein Marathonlauf. In den letzten 15 Monaten hat die christlichliberale Koalition vieles auf den Weg gebracht. Dennoch sind die Herausforderungen vor denen wir stehen groß: Der Ausbau der Netze muss mit dem Ausbau der erneuerbaren Energieträger Schritt halten. Die Länder müssen ihre 16 Energiekonzepte besser mit dem Bund und untereinander abstimmen. Derzeit gibt es keine ausreichende Infrastruktur, die den erzeugten Strom zum Verbraucher bringt. Insbesondere den überschüssigen Windstrom von Norddeutschland gilt es, in die Verbrauchszentren im Süden zu transportieren. Der bloße Zubau erneuerbarer Energien allein ermöglicht nicht, dass die Energieversorgung erfolgreich umgebaut werden kann. Ein Paradebeispiel dafür ist die Photovoltaik (PV): Bereits jetzt werden jährlich über 8 Milliarden Euro für Solarstrom ausgegeben, der gerade einmal drei Prozent zur Stromversorgung in Deutschland beiträgt. 120 Milliarden Euro kostet der Ausbau der PV bis 2035 insgesamt. Daher war es richtig und wichtig, den ungebremsten Zubau der PV spät aber doch mit einem Gesamtziel von 52 Gigawatt zu begrenzen. Trotz erfolgreichem Ausbau der Erneuerbaren, sind grundlastfähige Kraftwerke auch künftig unabdingbar, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Netzstabilität aufrecht zu erhalten, wenn Sonne und Wind nicht zur Verfügung stehen. Auch kann die derzeitige Einspeisevergütung, wonach der Strom aus Erneuerbaren auch dann bezahlt wird, wenn es keine Abnehmer gibt, keine dauerhafte Lösung sein. Dadurch werden die konventionellen Kraftwerke aus dem Markt gedrängt, die für die Versorgungssicherheit in den nächsten Wintern sorgen müssen. Wer Stromproduzent ist, muss sein Produkt selbstständig vermarkten. Der Umbau der Energieversorgung wird nur mit dem Markt erfolgreich sein. Die Union setzt sich dafür ein, dass auch die junge Branche der erneuerbaren Energien allein laufen lernt und nicht mehr von Subventionen abhängig ist. Ein weiterer Baustein Fortsetzung auf Seite 2

Gemeinsamer Baustellenbesuch der CDU-Kreisvorstände Rems-Murr und Ostalb Seite 7

Einfluß der neuen Medien auf Politik und Gesellschaft – Vortragsreihe mit Prof. Dr. Wolfgang Stock Seite 8

Sommerfest der CDU-Backnang Seite 9

>>> Unsere Abgeordneten
für den erfolgreichen Umbau der Energieversorgung ist der Ausbau der Speichermöglichkeiten - unsere Speicher reichen bisher nur rund 30 Minuten (entspricht 0,04 Twh). Das ist bislang keine Alternative zum Bau neuer Kraftwerke. bei der energetischen Gebäudesanierung so schnell wie möglich aufgeben. Denn die steuerliche Absetzbarkeit von Sanierungsleistungen setzt zusätzlich Anreize für Investitionen in den Gebäudebestand frei. Auch das CO2-Gebäudesanierungsprogramm wurde von 2012 bis 2014 auf 1,5 Milliarden Euro pro Jahr aufgestockt. Rund 30 Prozent unserer Energie verbrauchen wir für Mobilität. Durch den Einsatz neuer Technologien wird auch Mobilität künftig günstiger. Bis 2050 soll im Verkehrsbereich rund 40 Prozent an Energie eingespart werden. Gerade Baden-Württemberg ist hier als eines der vier „Schaufenster für Elektromobilität“ vorne dabei. Mehr als 3.100 Elektrofahrzeuge soll das Projekt allein in unserem Ländle auf die Straße bringen. Bislang sind rund 1.500 Elektrofahrzeuge in ganz Deutschland unterwegs. Ziel ist es, durch Einsparungen und neue Technologien Mehrkosten zu kompensie-

KREISTEIL
ren, sodass der Verbraucher langfristig für Energie nicht mehr zahlen muss. Energieeffizientere Klimaanlagen, sparsamere Motoren, Antriebe und Pumpen oder sensorische Lichtschalter - das Einsparpotenzial mithilfe moderner Technik und organisatorischer Maßnahmen ist groß, bis zu 20 Prozent sind hier realistisch. Auch für Unternehmen bietet das Zeitalter der Erneuerbaren viele Chancen, mit innovativen Produkten und Technologien neue Absatzmärkte zu erschließen. Die Union setzt sich dafür ein, den Umbau der Energieversorgung für alle Beteiligten mit Augenmaß zu gestalten.

Königsweg Energieeffizienz
Einsparungen und höhere Effizienz sollen künftig Preissteigerungen kompensieren. Denn am günstigsten ist immer noch die Energie, die wir nicht verbrauchen. Herausforderungen und gleichermaßen Chancen liegen hierbei in den Sektoren Wärme und Mobilität. Insgesamt verbrauchen wir 40 Prozent unserer Energie für öffentliche und private Gebäude; da kann jeder Haushalte, Unternehmen und die Industrie - noch kräftig einsparen. Denn selbst wenn die Heizöl- und Gaspreise weiter steigen, stoppt der geringe Verbrauch die Kostenspirale. Daher ist es umso wichtiger, dass die Länder ihre Blockadehaltung

Dr. Joachim Pfeiffer MdB Kreisvorsitzender

<<<

Dr. Joachim Pfeiffer MdB:

Auf den

PUNKT
gebracht

Nicht höhere Steuern sondern niedrigere Ausgaben sind das Gebot der Stunde – wider dem linken Märchen von der fehlenden Steuergerechtigkeit
zent. In der Summe führt dies dazu, dass die oberen 10 Prozent der Steuerzahler im vergangenen Jahr 55 Prozent der Einkommenssteuer stemmen mussten. Bereits mit einem Einkommen von knapp unter 6.000 Euro im Monat zählt man zu diesen oberen 10 Prozent, die Linkspolitiker in Talkshows oftmals unverhohlen als asozial darstellen. Auch bei den sogenannten „Steuerschlupflöchern“ wie Immobilien und Fonds hält der Staat die Hand auf: Alle Erträge werden versteuert, Verluste können nur bis zu einer gewissen Höhe mit dem Einkommen verrechnet werden. Sicher gibt es Einzelfälle unter den Spitzenverdienern, die ihren Wohnsitz in ein Steuerparadies verlegen, hierzulande jedoch den größten Teil ihres Einkommens bestreiten. Diese Fälle gilt es öffentlich anzusprechen, nicht aber - wie so oft geschehen - per se auf alle Menschen mit hohem Einkommen zu übertragen. Denn es schadet unserem Land, wenn solche Verallgemeinerungen und Behauptungen zur Grundlage einer neuen sozialistischen Umverteilungskampagne werden! Die Umverteilung hierzulande ist bereits auf extrem hohem Niveau. Das eigentliche Problem liegt ganz woanders: Bund, Länder und Gemeinden nehmen nicht zu wenig Steuern ein, sondern geben viel zu viel aus! So betrug das gesamte Steueraufkommen im Jahr 1991 rund 338 Milliarden Euro; für 2012 wird es auf 597 Milliarden geschätzt - eine Steigerung um 77 Prozent! Selbst bei Abzug der niedrigen Inflation in diesem Zeitraum, bleibt es bei einem dikken Einnahmezuwachs. Während der Bund seine Verschuldung 2011 um 0,6 Prozent senkte, nahmen Länder und Gemeinde munter weitere Kredite auf. Ihre Verschuldung stieg um 2,5 Prozent (Länder) bzw. 4,9 Prozent (Gemeinden). Die christlich-liberale Koalition bringt jedoch mit der Schuldenbremse und dem Ziel einer Nullverschuldung 2016 alle auf Kurs und läutet eine historische Trendwende ein: Im Vergleich zum Vorjahr halbierte sich 2011 die Nettokreditaufnahme. Dies ist ein weiterer Schritt auf dem von der christlich-liberalen Koalition eingeschlagenen Weg der Konsolidierung und des Wachstums. Ziel muss es sein, die Steuerzahler zu entlasten und Schuldenmacherei auf Kosten der nachfolgenden Generationen zu vermeiden! <<<

Vor Kurzem entzündete sich die altbekannte Gerechtigkeitsdebatte an einem strittigen und aus dem Kontext gerissenem Satz im aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht. Schnell nutzten linke Spitzenpolitiker das öffentliche Klima und warfen eine ihrer altbekannten Forderungen in die Meinungsarena: Mehr Steuergerechtigkeit! Der „kleine Mann“ würde ja schließlich die Steuerlast hierzulande stemmen, während die oberen Zehntausend gut beraten ihr Einkommen annähernd unversteuert beziehen. Rasch ließ man die Faktenlage zugunsten eines populistischen Geplänkels außen vor. Dabei lauten die Fakten ganz anders: Die Linken sprechen davon, dass die Lohnsteuer nur die Normalverdiener zahlen, während die sogenannten Reichen ihr Einkommen über Geldanlagen kleinrechnen würden. Fakt ist, dass das Gehalt von Besserverdiener selbstverständlich versteuert wird - noch dazu wesentlich stärker. Rund die Hälfte aller deutschen Haushalte zahlt wegen der hohen Freibeträge keinen Cent Einkommensteuer. Dahingegen besteuert der Staat Jahreseinkommen ab rund 52.800 Euro bereits mit 42 ProRems-Murr 10/2012 >>> Seite 2

>>> Unsere Abgeordneten
Norbert Barthle MdB

KREISTEIL
nenstange jetzt erreicht. Trotz aller Sparbemühungen: An welchen Stellen setzt die Koalition mit Investitionen Akzente? Barthle: Investitionen in Bildung und Forschung sind Zukunftsinvestitionen für Deutschland und ganz klar ein Schwerpunkt dieser Koalition. Wir erhöhen im nächsten Jahr erneut die Mittel für diesen Bereich um über 6 Prozent bzw. um gut 800 Million Euro. Das Bildungs- und Forschungsministerium verfügt dann über 13,75 Milliarden Euro. Weiter investieren wir in den Bereich der Inneren Sicherheit und erhöhen die Mittel zum Kampf gegen den Extremismus. Schließlich wird auch der Etat des Entwicklungshilfeministeriums erhöht und gegenüber den ursprünglichen Planungen werden weitere 670 Millionen Euro an ODA-anrechenbare Mittel zur Verfügung gestellt. Welche Investitionswünsche bleiben auf der Strecke? Barthle: Es ist ein Erfolg, dass wir in Zeiten der Haushaltskonsolidierung stabil über 10 Milliarden Euro für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur bereitstellen können. Aber in diesem Bereich wären zusätzliche Ausgaben wünschenswert, beispielsweise um unsere Straßen und Brükken sanieren und auch die erforderlichen Neubauten vornehmen zu können. Ziel ist es, spätestens 2016 einen ausgeg l i c h e ne n H a u s h a l t v o r z u l e g e n . A ng e sichts höherer Steuereinnahmen und niedriger Zinsen: Geht das nicht schneller? Barthle: Ich wehre mich nicht dagegen,

Fünf Fragen an Norbert Barthle
Der Deutsche Bundestag hat Mitte September in erster Lesung den Haushalt für das Jahr 2013 beraten. Der Haushaltsentwurf sieht Ausgaben in Höhe von 302,2 Milliarden Euro vor. Die Nettokreditaufnahme beträgt danach 18,8 Milliarden Euro. Über den Entwurf sowie den Finanzplan bis 2016 sprach „CDU intern“ mit dem haushaltspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Norbert Barthle: Herr Barthle, mit dem Haushalt 2013 setzt die christlich-liberale Koalition ihren K o n s o li d i e r u n g s k u r s f o r t . W o w i rd d e r Rotstift angesetzt? Barthle: Dank der hervorragenden wirtschaftlichen Entwicklung verfügen die Sozialversicherungen über große Reserven. Die Sozialversicherungen erhalten aus dem Bundeshaushalt hohe Zuschüsse aus Steuermitteln. Zur Haushaltskonsolidierung nehmen wir mit dem Haushaltsbegleitgesetz maßvolle Kürzungen bei diesen Bundeszuschüssen vor. Damit ist kein sozialer Kahlschlag oder die soziale Spaltung unseres Landes verbunden, was die Opposition behauptet. Der Bereich soziale Sicherung ist mit Abstand der größte Ausgabenblock im Bundeshaushalt. Wir geben dafür rund 145 Milliarden Euro oder rund 48 Prozent der gesamten Ausgaben aus. Auf einen weiteren Punkt will ich hinweisen: In den vergangenen Jahren haben wir über 10.000 Stellen in der Bundesverwaltung abgebaut. Mit gut 250.000 Stellen haben wir heute rund 50.000 Stellen weniger als vor der Wiedervereinigung. Beim Personalabbau aber ist das Ende der Fah-

wenn wir den ausgeglichenen Haushalt bereits vor dem Jahr 2016 erreichen. Nur werden die Zinsausgaben in den kommenden Jahren wieder steigen, und zusätzliche Spielräume bei den Steuereinnahmen und durch die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sehe ich nicht. Deshalb müssen wir weiterhin diszipliniert die Ausgaben stabil halten. Die Lücke zwischen Ausgaben und Einnahmen werden wir Schritt für Schritt mit den steigenden Einnahmen schließen. Müssten wir nicht mit Blick auf die Schul denkrise in einigen Euro-Ländern mit gu tem Beispiel vorangehen und die Neuver schuldung noch stärker einschränken? Barthle: Deutschland ist und bleibt Konjunkturlokomotive und Stabilitätsanker in Europa und hält verlässlich alle internationalen Konsolidierungsverpflichtungen ein. Deutliche Ausgabenkürzungen oder Steuererhöhungsorgien, wie sie die Opposition vorschlägt, würden die Konjunktur schwächen - das wäre weder im deutschen noch <<< im europäischen Interesse.

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>>> Unsere Abgeordneten
Claus Paal MdL

KREISTEIL

Spektakuläre Bürgerbeteiligung durch High Tech Unterstützung
Eine dreidimensionale Simulation von Windkraftanlagen bindet Bürger von Anfang an in Standortfragen ein
Eine Herausforderung moderner Bürgerbeteiligung ist es, möglichst viele Bürger zu erreichen. Je mehr Bürgerinnen und Bürger von Anfang an in ein Vorhaben eingebunden sind und je breiter dann der Konsens ist, desto sicherer und schneller können Investitionsvorhaben realisiert werden. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, muss zum einen die Attraktivität der Darstellung interessant sein und zum anderen das Medium in der Lage sein, Wind und erzeugen sogar einen Schattenwurf. Ein Versetzen an alternative Standorte ist leicht möglich. „Der Betrachter fliegt dann durch die Landschaft und kann die Windräder von beliebigen Standorten aus betrachten, auch von der eigenen Haustüre aus“, so Claus Paal. Unter Umständen ersetzt diese neue Technologie die bis heute eingesetzte statische Fotomontage und kann aus Kostensicht sehr interessant sein. Für Kommunen

Informationen weit zu streuen und die breite Masse anzusprechen. „Die Energiewende und die dazu notwendigen Windkraftanlagen sind ein ideales Beispiel, wie modernste Technologie beim Thema Bürgerbeteiligung eingesetzt werden kann. Eine transparente Beteiligung vor der Installation solcher Anlagen und vor einer möglichst breiten Öffentlichkeit verhindert spätere Überraschungen und reduziert das Risiko einer späteren Ablehnung“, so der CDU-Abgeordnete des Wahlkreises Schorndorf Claus Paal. Die Nutzung virtueller Realität habe Eventcharakter und sei eine ideale Technologie um Bürgerbeteiligung transparent durchzuführen. „Ich würde mich freuen, wenn eines Tages in einem vollen Kinosaal mit Hunderten von Bürgerinnen und Bürgern alle Zuschauer mit aufgesetzter 3D Brille großen Spaß an Bürgerbeteiligung und Mitmachen haben“, so Claus Paal weiter. Das Projekt macht es möglich, die Windräder an jedem beliebigen Standort in eine virtuelle Landschaft, die der Realität sehr nahe kommt, zu installieren. Die Windräder drehen sich mit einstellbarer Geschwindigkeit und Ausrichtung in den
Rems-Murr 10/2012 >>> Seite 4

soll es verschiedene modular aufgebaute Angebote geben, von einer kostenlosen Anleitung zur Selbsterstellung in Google Earth bis hin zum perfekten 3D-Stadtmodell mit den animierten Windkraftanlagen inklusive einer Darstellung der Vegetation. „Stuttgart 21 muss uns lehren, dass wir eine breite Bürgerbeteiligung schaffen müssen. Und es ist meine feste Überzeu-

gung, dass dazu auch ein interessantes Verfahren notwendig ist. Die 3D Technologie erlaubt es, eine zweidimensionale Darstellung in Form eines Videos zu generieren, was sich dann leicht über das Internet verbreiten lässt. Wenn die Kommune oder der Landkreis Bürgerbeteiligung auch über Facebook oder YouTube durchführt, dann sind wir einen ganz großen Schritt weiter, möglichst viele Menschen zu erreichen“, erklärt Paal. „Meine Vision für die Zukunft wäre es, eine Ertragsprognose für einen möglichen Windradstandort erhalten zu können inklusive der Simulation eines Geräuschpegels abhängig von der Entfernung des Windrads. Das wäre typisch Baden-Württemberg: der Einsatz moderner Spitzentechnologie zum Wohle der Menschen“, so Claus Paal. „Das Virtual Dimension Center (VDC) in Fellbach ist für meinen FDP-Kollegen Jochen Haußmann MdL und mich als gemeinsame Initiatoren des Projekts der ideale Ort, diese virtuellen Technologien umzusetzen. Es verfügt über ein Netzwerk, das alle hierfür notwendigen Kompetenzen vereint. Wir haben mit dem VDC den perfekten Projektpartner gefunden“, so Paal abschließend. <<<

>>> Unsere Abgeordneten

KREISTEIL

HERZLICHE EINLADUNG
Claus Paal informiert:
Sport, Wirtschaft & Politik – Erfolg durch Partnerschaft! Mit SWR-Moderator Michael Antwerpes Mittwoch, 17. Oktober 2012, 19:00 Uhr, Galerie für Technik, Arnoldstr. 1, 73614 Schorndorf
Eintritt: frei. Anmeldung: per E-Mail an: cdu@claus-paal.de oder telefonisch unter 07151 1691749 Sportvereine sind eine der tragenden Säulen des Gemeinwohls. Gleichzeitig gilt der Sport als wichtiger Wirtschaftsfaktor. Hierüber möchte ich mit Ihnen und meinen interessanten Talkgästen diskutieren.

Auf dem Podium darf ich begrüßen:
- Ulrich Ruf, Finanzvorstand des VfB Stuttgart - Jürgen Schweikardt, Spieler und Abteilungsleiter Marketing des TV Bittenfeld 1898 - Matthias Klopfer, OB Schorndorf und Vorsitzender der SportRegion Stuttgart - Viktoria Schmid MdL, sportpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion - Erich Hägele, Präsident Sportkreis Rems-Murr e.V.

Ich freue mich auf Ihr Kommen und einen interessanten Diskussionsabend!
Ihr Claus Paal MdL

Wilfried Klenk MdL

Die Wünsche der Bürgermeister
In den letzten Wochen konnte man in Leserbriefen und Pressemitteilungen von Mitgliedern Bündnis90/Die Grünen immer wieder sinngemäß die Aussage lesen: „Die Zeiten sind vorbei, in denen CDU-Politiker mit einem Füllhorn leerer Versprechungen durchs Land zogen und jedem Bürgermeister das zustanden, was er wünschte.“ Jetzt frage ich mal ernsthaft und direkt nach, welche Wünsche der Bürgermeister in den letzten Jahren - gerne konkret bezogen auf meinen Wahlkreis Backnang - unberechtigt waren, bzw. welche leeren Versprechungen gegeben wurden? Was uns in Baden-Württemberg insbesondere auch von den anderen erfolgreichen Ländern in

Deutschland wie zum Beispiel Bayern unterscheidet, ist die Tatsache, dass wir die Städte und Gemeinden im ganzen Land und nicht nur in den Ballungsräumen durch eine erfolgreiche Strukturpolitik gefördert und unterstützt haben. Um nur einige wenige größere Projekte aus der jüngsten Vergangenheit in meinem Wahlkreis aufzuzählen. Neubau Gemeindehalle Großerlach für Vereine und Schulsport. Neugestaltung der Ortsmitte (Kirchplatz) in Spiegelberg. Ortskernsanierung in Sulzbach/Murr. Neugestaltung der Bleichwiese in Backnang und Bau der Sporthalle in der Plaisir. Verlängerung S4 BacknangMarbach (verkaufen neuerdings andere als ihr Werk. Neubau Sporthallen in Kirchberg/Murr und Großaspach. Bau des Musikerheimes in Althütte. Erweiterungsbau Gemeindehalle Allmersbach im Tal. Nach meinem Empfinden alles sinnvolle Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität und Vereinsarbeit in den Kommunen, welche ich bei der Zuschussgewinnung gerne unterstützt habe. Oder wollen die Schreiber etwa behaupten, alles nicht unterstützungswürdige Wünsche der Bürgermeister? Ich habe bei meiner Unterstützung dabei übrigens keine Unterschiede und schon gar nicht die bisherige Landesregierung in Bezug auf die politische Einstellung der Bürgermeister gemacht. Ausschlaggebend waren immer das dahinterstehende Konzept, die Erfüllung der Förderkriterien und die Unterstützung in den Gemeinden selbst. Da erfüllt es mich dann schon mit großer Sorge, wenn mir heute unter der Hand mitgeteilt wird, dass Pla-

nungs- und Genehmigungsbehörden sich angeblich Vorort nach der Bewertung bzw. dem Abstimmungsverhalten der lokalen Vertreter der neuen Regierungsparteien zu bestimmten Projekten erkunden. Bedeutet dies etwa bei Straßenbauvorhaben in unserer Raumschaft, dass nachdem sie nicht den Kriterien der neuen Regierung entsprechen die Lokalpolitiker dieser Parteien im Hintergrund kräftig mitmischen oder gar negativen Einfluss nehmen? Da wäre ich dann auch im Sinne der Transparenz schon für eine offene und ehrliche Ansage dankbar. Ungeheuerlich, gerade bei Straßenbauvorhaben ist für mich, wenn ausgerechnet Vertreter der Grünen sich heute auch noch hinstellen und beklagen, für den Straßenbau stünden zu wenig Mittel zur Verfügung. Ich habe bei meinen Gesprächen und Veranstaltungen immer offen und klar formuliert, dass wir viel zu wenig Mittel hierfür in den Haushalten sowohl beim Bund als beim Land einstellen und ich mich für manche Landesstraße schäme. Nur, dass gerade diejenigen, denen bei früheren Haushaltsberatungen egal auf welcher politischen Ebene - gerade diese wenigen Mittel immer noch viel zu viel waren, dies heute beklagen, muss man erst einmal verstehen. Welche Fraktion im Kreistag hat zum Beispiel massiv gegen den Ausbau der Kreisstraße von Spiegelberg nach Vorderbüchelberg gewettert? Aber, wir werden ja in nächster Zeit sehen, ob die Vertreter der Regierungsparteien Vorort die anstehenden Projekte im Wahlkreis Backnang unterstützen oder hintenherum blockieren! <<<
Rems-Murr 10/2012 >>> Seite 5

>>> Aus der Kreistagsfraktion
CDU Kreistagsfraktion

KREISTEIL
31 Kommunen des Kreises über die Kreisumlage zur Finanzierung des Kreishaushalts jährlich aufbringen. Die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabebudgets der Bundesregierung im RemsMurr-Kreis war zu Beginn nicht einfach. Durch diese Transferleistung sollen Kinder aus gering verdienenden Familien Geldund Sachleistungen für bessere Lebensund Entwicklungschancen erhalten. 2,4 Mio. Euro waren hierfür im Sozialhaushalt des Kreises im ersten Jahr der Umsetzung (2012) veranschlagt.

Informationsveranstaltung zur Mitte der Amtszeit (2009-2014)
Bürgermeister Reinhold Sczuka berichtete über die wesentlichen Themen im Verwaltungs-, Schul- und Kulturausschuss im Kreistag:
Die konstituierende Sitzung fand am 14.09.09 nach der Kreistagswahl am 07.06.09 statt. Bei den Müllgebühren ist der Rems-Murr-Kreis immer unter dem Schnitt der Kreise in Baden-Württemberg und die Müllgebühren konnten auch in den Jahren 2010-2012 stabil und günstiggehalten werden. Auf Antrag der CDU-Kreistagsfraktion wurde am 22.06.09 beschlossen, dass sich der Rems-Murr-Kreis am Impulsprogramm Bildungsregion des Landes beteiligt und ein Konzept unter Einbeziehung der Bildungsträger, Wirtschaft und kommunalen Vertretern vorlegt. Am 29.09.09 erfolgte der Beschluss zur Teilnahme am Projekt „Lernen vor Ort“, welches zu 100% mit 3,5 Personalstellen vom Bund finanziert wird. Der Kreis unterstützte mit einem Zuschuss zu Brandschutzmaßnahmen das Freizeitheim Mettelberg des Kreisjugendrings bis zu einer Höhe von Euro 106.000,00. Zahlreiche Gebäudesanierungen wurden und werden in Zusammenarbeit mit der RMIM durchgeführt (Rems-Murr-Immobilien-Management-Gesellschaft, eine 100%ige Tochter der Kreisbaugesellschaft). In diesem Ausschuss erfolgte auch die Vorberatung der vertraglichen Ausgestaltungen bei den Gesundheitszentren in Schorndorf, Backnang und Winnenden sowie der anderen Aufsichtsräte, bei denen der Rems-Murr-Kreis beteiligt ist. Mindestens einmal jährlich werden die Schulberichte aus den beruflichen Schulen des Kreises in Waiblingen, Backnang und Schorndorf vorgestellt. Mit der Agentur für Arbeit wurde eine Vereinbarung zur Fortführung der gemeinsamen Einrichtung und Kooperation am 06.12.10 abgeschlossen (Agentur für Arbeit). Weitere Themen waren der Beschluss über die Fortsetzung der Europaarbeit am 30.05.11, die Wahl des Landrats des RemsMurr-Kreises am 18.01.10 und die Notfallversorgung im Rems-Murr-Kreis. Ein anwesender Gast bat darum, bei der Lehrerversorgung an den Berufsschulen die Landesregierung immer wieder an eine gute Versorgung zu erinnern, da es hier Probleme gäbe. Bei der personellen Ausgestaltung hat der Kreis aber keine Einwirkungsmöglichkeit, nur bei der sächlichen Ausstattung. Die Themen des Sozialausschuss hatte Herr Erster Bürgermeister Horst ReingruRems-Murr 10/2012 >>> Seite 6

ber aufbereitet und diese wurden durch Herrn Bürgermeister Reinhold Sczuka vorgetragen, da Herr Erster Bürgermeister Horst Reingruber an diesem Abend verhindert war. Im Kreis fand die Fortschreibung des Altenhilfe- und Kreispflegeplans statt sowie die Aktualisierung und Entwicklung der Pflegestützpunkte. Im Kreis wurde ein zentraler Pflegestützpunkt im Landratsamt in Waiblingen eingerichtet. Festzuhalten ist, dass der Landkreis für den Neubau von Altenhilfe- und Pflegeeinrichtungen in der Zukunft keine finanzielle Unterstützung mehr leistet. Zur besseren Versorgung demenziell Erkrankter hat der Kreis eine spezielle Fachkraft eingestellt. Ein großes Thema war und wird sein die Integrationshilfen als Einzelfall bezogene Eingliederungshilfe für Kinder im Kindergarten und in der Schule. Auch den Sozialausschuss beschäftigte die Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen Kreis und Arbeitsverwaltung beim Arbeitslosengeld II durch die gemeinsame Aufgabenwahrnehmung in Form der ARGE Rems-MurrKreis. Teilhabe von behinderten Menschen am Lebensalltag unter dem Stichwort Inklusion ist ein weiterer wichtiger Punkt in der Ausschussarbeit: Ausbau der wohnortnahen Angebote für behinderte Menschen durch weitere Dezentralisierung ihrer Versorgung und Wohnsituation. Unterstützt wurde die Arbeit dabei auch durch Besuche und Gespräche mit den großen diakonischen Einrichtungen der Behindertenarbeit im Kreis (Diakonie Stetten, Paulinenpflege etc.). Die Unterstützung und Förderung der Erlacher Höhe, z. B. durch Finanzierung und Förderung des EH-Mobils als niederschwelliges Angebot in verschiedenen Städten und Gemeinden des Kreises wird weiter unterstützt; ein Zuhörer fragte hier kritisch nach, da hier eigentlich nur an eine zweijährige Anschubfinanzierung gedacht war. Auch die CDU-Kreistagsfraktion sieht dies kritisch, da dies kein Angebot für den gesamten Kreis ist, sondern nur für einen kleinen Teil des Kreises. Der Kreishaushalt ist durch den Sozialhaushalt dominiert; von der Eingliederungshilfe für die Behinderten bis zu den Leistungen nach SGB II und SGB XII sind im Kreishaushalt ca. 160 Mio. Euro notwendig. Das ist in etwa die Summe, die die

Bettina Jenner-Wanek stellte die Themen des Jugendhilfe-Ausschusses vor:
Stichwortartig sind zu nennen: • Neubesetzung der Stelle des Jugendhilfeplaners zum 01.04.11 • Erstellung des Teilplanes „Frühe Hilfen“ (verabschiedet im Jugendhilfeausschuss am 18.07.11) • Erstellung des Teilplanes „Vormundschaften, Pflegschaften“ (verabschiedet im Jugendhilfeausschuss am 18.07.11) • Erstellung des Teilplans „Tagespflege“ unter Einbezug der sechs Tageselternvereine des Rems-Murr-Kreises (verabschiedet im Jugendhilfeausschuss am 21.11.11) • Arbeiten zur Erstellung des Teilplans „Integration jugendlicher Migrantinnen und Migranten“ • Gremienarbeit zu den einzelnen Teilplänen und Gespräche mit dem Kreisjugendring, regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen, Versammlungen und Veranstaltungen des Kreisjugendrings • Änderung der Förderrichtlinien im Bereich der Jugendarbeit • Konsequenzen und Maßnahmen resultierend aus dem Amoklauf in Winnenden • Richtlinien zur Förderung der Schulsozialarbeit und Jugendsozialarbeit. Eine Nachfrage der Besucher beschäftigte sich mit der steigenden Mitarbeiterzahl des Kreisjugendrings. Frau Jenner-Wanek erklärte hierzu, dass dies zwar tendenziell stimme, für den Kreis finanziell aber keine Bedeutung habe, da es ein pauschaler Zuschuss an den Kreisjugendring gibt, der die letzten Jahre nicht gestiegen ist. Wie dieser verwendet wird, soll bewusst nicht vorgegeben werden und der Kreisjugendring finanziert seine Arbeit auch durch immer wieder neue gute Projekte, die von anderen Zuschussgebern kofinanziert werden.

Aus dem Umwelt- und Verkehrsausschuss berichtete Bürgermeister Christoph Jäger:
Aktuell ist gerade die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes des Kreises, das mit

>>> Aus der Kreistagsfraktion/Kreisvorstand
den Städten und Gemeinden zusammen beraten wurde. Auf die stabilen Müllgebühren wurde bereits hingewiesen. Immer wieder schwierig ist die Thematik im ÖPNV (Öffentlichen Personennahverkehr) und in der Schülerbeförderung. Erreicht werden konnte auf Antrag der CDU, dass es im Herbst eine längere wöchentliche Abfuhr der Biotonne geben wird. Bei diesem Ausschuss gab es zahlreiche Nachfragen der Gäste. So z.B. die Frage, warum im Biomüll keine abbaubaren Beutel eingesetzt werden dürfen. Hingewiesen wurde auch auf das alte Wagenmaterial der Deutschen Bahn auf der Rems- und Murrschiene. Die CDUKreistagsfraktion stellt auch klar, dass der Kreis originär kein Investor ist und der Beitrag zur Energiewende eher bescheiden im eigenen Rahmen ausfällt. Angeregt wurde von einem Gast die Teilung von Umwelt- und Verkehrsausschuss. Der Kreis steht aber immer vor der Situation, Arbeit sinnvoll zu bündeln und auch Ausschussarbeit kostet Zeit und Geld. Ein Gast monierte die Doppelstruktur bei AWG und Kreisverwaltung und bat sich dafür einzusetzen, diese abzuschaffen. Auch wurde die Frage diskutiert, ob es nicht sinnvoller wäre, sämtlichen Müll in einer Tonne zu sammeln statt bald noch eine Orange Tonne zu bekommen. Problem hierbei ist die privat-rechtliche Organisation z.B. bei der gelben Tonne, hier kann durch Kreis nicht eingegriffen werden.

KREISTEIL
sich noch der Prozess der Konzeption der Nachnutzung der Klinikareale in Waiblingen und Backnang. Ein Zuhörer bemängelte die Informationspolitik des Landrats, der noch im Januar verkündet hatte, dass alles in Ordnung wäre. Wichtig sei, dass der Klinikstandort Schorndorf weiter eine gute Auslastung erfährt. Frau Dr. Ulfert merkte an, dass alles getan wird, damit auch im Interesse des Kreises der Klinikstandort erhalten bleibt. Eine weitere Frage betraf die Bedeutung für die Verzögerung beim Neubau für die Nachnutzung, wobei dies für die Nachnutzung unerheblich sei. Es schloss sich noch eine allgemeine Fragerunde an. Das Thema Kreisumlage 2013 wird nach Sommerpause bearbeitet werden können. Absehbar sei aber, dass im absoluten Bereich die Ausgaben weiter steigen werden, da die Pflichtaufgaben nicht abnehmen. Positiv ausgewirkt hat sich nun der Beschluss der Bundesregierung, die Kosten der Grundsicherung zu übernehmen. Damit sind nur die wichtigsten Punkte aus der Diskussion nochmals aufgegriffen. Die Teilnehmer der Veranstaltung bedankten sich für diese Möglichkeit des Informationsaustausches und fanden den Abend sehr gelungen. Herzlichen Dank noch einmal für das Interesse an der Veranstaltung und der Arbeit der CDU-Kreistagsfraktion. Reinhold Sczuka, Fraktionsvorsitzender

Das wohl schwierigste und komplexeste Thema brachte Dr. Ute Ulfert den Besuchern näher: das Thema Gesundheitsversorgung und Krankenhäuser
So steht die betriebswirtschaftliche und medizinische Optimierung der RemsMurr-Kliniken im Vordergrund, beispielsweise konnte der prognostizierte Abmangel reduziert werden, durch Überarbeitung der Organisationsstruktur und Verbesserungen in den Bereichen Kodierqualität und Abrechnung etc. Positive Wirkung zeigt auch der Ausbau der Spezialisierungen (z.B. Kardiologie). Beim Neubau waren wesentlich die Entscheidung für den Bau einer Wahlleistungsstation und der Erhalt der Versorgungsstufe für Frühgeborene in der Kinderklinik. Ein großes Maß nahm die Begleitung der Neubautätigkeit der Rems-MurrKliniken in Winnenden ein, auch die Abarbeitung der dabei auftretenden Probleme (Pfahlgründung, Rissbildung in Nachbarhäusern, Flugproblematik, Weiße Wanne etc.). Richtungsweisend war auch die Entscheidungsfindung für den Bau des Hauses B (Verwaltungsgebäude) inklusive Angebot einer Kindertagesstätte in Kooperation mit der Stadt Winnenden. Die Entwicklung der Gesundheitszentren in Schorndorf (zweiter Bauabschnitt) und Backnang (Fertigstellung 2013) laufen positiv. In der laufenden Diskussion befindet

CDU Kreisvorstand Rems-Murr

Gemeinsame Sommer-Aktion mit CDU Ostalb
Besichtigung der Baustelle der Ortsumgehung Schwäbisch Gmünd im Zuge der B 29 (Gmünder Einhorn Tunnel)
Im Rahmen einer Sommer-Aktion trafen sich am 25.August 2012 Mitglieder der CDU-Kreisvorstände Ostalb und RemsMurr in Schwäbisch Gmünd zur Besichtigung des Einhorn-Tunnels, der neuen Ortsumfahrung von Schwäbisch Gmünd im Zuge der B 29. Vom CDU-Kreisverband Ostalb nahm u.a. Kreisvorsitzender Norbert Barthle MdB teil. Die Besuchergruppe aus dem Rems-Murr-Kreis wurde vom stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Matthias Pröfrock geleitet. Der Besichtigung der Tunnelbaustelle ging eine Einführung durch Maren Zengerle vom Regierungspräsidium Stuttgart voran. Zurzeit wird die bestehende Ortsdurchfahrt Schwäbisch Gmünd jeden Tag mit rund 35.000 Kraftfahrzeugen belastet, davon rund 4.000 Lkw. Mit der Fertigstellung des Einhorn-Tunnels wird sich dieser Verkehr je zur Hälfte auf die Ortsdurchfahrt und auf den neuen Tunnel verteilen. Die Planungen für eine Tunnel-Umfahrung von Schwäbisch Gmünd gehen bis in die 80er Jahre zurück. 1996 konnte die Planfeststellung abgeschlossen werden. 1998 begannen die vorbereitenden Baumaßnahmen mit einem ersten Spatenstich. 2006 wurde mit dem 2.Bauabschnitt (Trog West) der Straßenbau selbst in Angriff genommen. Der Tunnelanschlag, der Bau der unterirdisch verlaufenden Tunnelröhre, startete dann 2008 von der westlichen Ortseinfahrt Schwäbisch Gmünd aus. Nach knapp dreijähriger Bauzeit erreichte der Tunnel im Februar 2011 mit dem „Durchschlag“ auf der östlichen Seite wieder die Oberfläche. Parallel zum zweispurigen Straßentunnel wurde zeitgleich ein Fortsetzung auf Seite 8
Rems-Murr 10/2012 >>> Seite 7

>>> Aus dem Kreisverband
Rettungsstollen durch den Berg getrieben. Dieser kann erforderlichenfalls zu einer zweiten Tunnelröhre für den Kfz-Verkehr ausgebaut werden. Geplant ist, den Eichhorn-Tunnel Mitte 2013 für den Verkehr freizugeben. Vorangehen wird ein intensiver Test seiner Funktionsfähigkeit in allen sicherheitstechnischen Anforderungen. Der Einhorn-Tunnel selbst hat eine Länge von 2,2 km. Einschließlich der Auf- und Abfahrten am westlichen und östlichen Ende kommt die Umfahrung Schwäbisch Gmünd auf eine Länge von 4,1 km. 25.000 Tonnen Stahl, 265.000 cbm Beton wurden verbaut, 625.000 cbm Erd- und Tunnelaushub mussten entsorgt werden. Mit voraussichtlichen Gesamtkosten von rund 270 Mio. Euro stellt die Umfahrung Schwäbisch Gmünd das zurzeit größte Vorhaben des Bundesstraßenbaus in Baden-Württemberg dar. Auch für den Rems-Murr-Kreis wird die neue Umfahrung von Schwäbisch Gmünd Vorteile bringen. Die oft mit zeitraubenden und ärgerlichen Staus in Schwäbisch Gmünd verbundene Fahrt auf der B 29 von Aalen bzw. nach Aalen wird künftig zügiger möglich sein. Gerhard Winter <<<

KREISTEIL

CDU Rems-Murr

Vortragsreihe mit Prof. Dr. Wolfgang Stock
Einfluss der neuen Medien auf Politik und Gesellschaft / Lokale Medienarbeit im Zeitalter des Web 2.0
„Die klassischen Leitmedien Print und TV verlieren, neue internetbasierte Medienkanäle gewinnen immer weiter an Bedeutung. Parteien, die auch in Zukunft erfolgreich sein wollen, müssen ihre Kommunikation an die veränderte Medienwelt anpassen.“ Mit eindrucksvollen Beispielen, Zahlen und Schaubildern verdeutlichte Prof. Dr. Wolfgang Stock die bereits erfolgte und sich weiter abzeichnende Entwicklung in der Medienwelt, und sorgte bei den im Hofgut Hagenbach versammelten Zuhörern für großes Erstaunen. Prof. Dr. Wolfgang Stock ist Unternehmensberater und Hochschullehrer. Er ist spezialisiert auf Krisenkommunikation und Kommunikationsstrategien im iPad-Zeitalter. Seine langjährigen praktischen Erfahrungen sammelte er als Journalist, unter anderem bei der „Berliner Zeitung“, beim Nachrichtenmagazin „Focus“ sowie als Politik-Chef der „Welt am Sonntag“. Eindrucksvoll wurde den Zuhörern vermittelt, dass mit den bisher bekannten Medienkanälen wie Zeitung und Fernsehen schon lange nicht mehr alle Zielgruppen / Wählergruppen in unserer Gesellschaft erreicht werden können. Beispielsweise können auf diesen klassischen Kommunikationskanälen jüngere Wählergruppen so gut wie gar nicht mehr angesprochen werden. Die Kommunikation hat sich hier stark auf das Internet, und dabei insbesondere auf die sogenannten „social media“, also Netzwerke wie Facebook etc. verlagert. Die Art und Weise wie Informationen gesucht, verbreitet und von den Empfängern aufgenommen werden, hat
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sich bei vielen Menschen bereits grundlegend verändert. Nichtmehr nur die altbekannte Kommunikation von Sender zu Empfänger, sondern die Verbreitung von Informationen in diesen Netzwerken wird künftig mit entscheidend sein für den Erfolg von Initiativen oder Wahlkämpfen. „Es hat bereits heute für viele Menschen eine höhere Bedeutung wenn viele Freunde in den sozialen Netzwerken eine Sache oder eine Idee gut finden, als eine gezielte Ansprache per Brief oder ähnlichem je haben könnte.“ Als Beispiel für die veränderten Gewohnheiten bei der Nutzung von Medien führte Prof. Dr. Wolfgang Stock das scheinbar „plötzliche Auftauchen“ der Piratenpartei an. Diese Bewegung hatte kaum jemand vorhergesehen. Sie nutzt die Palette der neuen Medien, die die klassischen Parteien - aber auch Journalisten überhaupt nicht im Blickfeld hatten. Ein weiteres eindrucksvolles Beispiel ist ein verbreitetes Video, in dem sich bekannte Schauspieler für eine Finanztransaktionssteuer aussprechen. Das Video wurde hauptsächlich über soziale Medien verbreitet, und wurde mehrere hunderttausend Mal angesehen. Im Abspann waren alle Organisationen zu sehen, die diese Initiative unterstützen. Vom DGB über verschiedene Sozialverbände, die SPD oder Die Linke. Die oben genannten Beispiele zeigen: wir können uns der Entwicklung verwehren, das ist unser gutes Recht. Aber andere Interessengruppen werden dies nicht tun, sondern werden dort ihre Chancen nutzen. Wir werden lernen müssen, die Menschen

noch viel mehr auf den unterschiedlichen Kanälen anzusprechen und mit ihnen im Kontakt zu bleiben. Das heißt nicht, dass alles, was wir aus der politischen Kommunikation kennen und schätzen gelernt haben, über Bord geworfen werden muss. Im Gegenteil: das eine tun und das andere nicht lassen heißt das Motto. Wir werden mit unserer Stammwählerschaft weiterhin über die bekannten Kanäle kommunizieren und diese mit Informationen versorgen. Um jedoch nicht den Anschluss in der sich veränderten Medienwelt zu verlieren, sollten wir noch viel aktiver die Möglichkeiten und Chancen nutzen, die uns die neuen Medien bieten. Denn bei aller Kritik an verschiedenen medialen Entwicklungen ist auch eines festzustellen: noch nie war es einfacher und kostengünstiger möglich wie heute, unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen anzusprechen und gezielt Informationen zu verbreiten. Eine FacebookSeite oder das Einstellen eines Videos auf

>>> Aus den Verbänden
Youtube ist kostenlos und wenn gut gemacht sehr effektiv. Es liegt also an uns, diese Chancen zu nutzen. Nach dem Vortrag war den meisten Zuhörern die Überraschung über den tiefen Wandel in der Medienwelt regelecht anzusehen. In der anschließenden Diskussionsrunde wurden auch einige kritische Stimmen bezüglich der Entwicklung in der Medienwelt laut. Insbesondere über den damit einher gehenden kulturellen Wandel wurde Besorgnis geäußert. Viel größer war jedoch die Befürchtung, die CDU könne diese neuen Trends verschlafen und dadurch unnötig ins Hintertreffen geraten. Denn alle Zuhörer gelangten zu der Erkenntnis, dass wir uns als CDU, egal ob auf Bundes- Landes- Kreis- oder Ortsverbandsebene, dieser Entwicklung nicht verschließen dürfen und aktiv an der Veränderung teilnehmen sollten. Vielfach wurde sehr kritisch hinterfragt, ob das Wissen über die Funktionsweisen der heutigen Medienwelt überhaupt auf allen relevanten Ebenen der CDU vorhanden ist, um rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen einleiten zu können. Einige Zuhörer wollen sich jedoch selbst bemühen, diese Erkenntnisse selbst in die Arbeit in ihrem Ortsverband einfließen zu lassen, und mit gutem Beispiel mutig voran gehen. Wer bei Facebook registriert ist, ist herzlich

KREISTEIL
eingeladen auf der Seite der CDU RemsMurr auf „gefällt mir“ zu klicken. Suchen Sie doch einmal nach einzelnen Orts- oder Stadtverbänden. Manch einer ist dort schon mit einer eigenen Seite präsent. Sind Sie mit einem der Verbände verknüpft, erfahren Sie über das Netzwerk mit Sicherheit sehr schnell wenn weitere Verbände dort aktiv werden. So können Sie und wir als CDU insgesamt die neuen Medien und Informationskanäle auch effektiv für uns nutzen - ohne großen Aufwand und ohne die Kasse des Ortsverbands strapazieren zu müssen. Andreas Niederle <<<

CDU Backnang

Sommerfest der CDU Backnang
Das traditionelle Sommerfest der CDU Backnang fand bei sommerlichen Temperaturen wieder auf dem Hofgut Hagen-

bach statt. Der Stadtverbandsvorsitzende Dr. Volker Schwarze konnte viele Besucher aus nah und fern begrüßen. Norbert Barthle MdB und Wilfried Klenk MdL berichteten Aktuelles aus der Bundes- und Landespolitik. Zahlreiche Vertreter des Stadtverbands, der Vereinigungen und Mitglieder des Kreistags und Gemeinderats standen

ebenfalls für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Ein tolles Unterhaltungsprogramm bot die Kindertanzgruppe „Sommersprossen“ der Russlanddeutschen in Backnang. Das leckere Mittags- und Kuchenbuffet rundete das Ganze ab. So war das Sommerfest eine sehr schöne Veranstaltung. Ingrid Beerkircher, Pressesprecherin <<<

Essensausgabe bei Erik Mai und Grillmeister Viktor Andreas.

Wilfried Klenk MdL, Dr. Volker Schwarze, Norbert Barthle MdB.

Am leckeren Buffet.

Gute Laune bei Sommerwetter.
Rems-Murr 10/2012 >>> Seite 9

>>> Aus den Verbänden
CDU Fellbach

KREISTEIL

In der Rommelshauser Straße 4 brennt noch Licht

Joachim Pfeiffer MdB und Christoph Palm diskutieren auch Kommunalpolitisches. Der gemütliche Raum der Besenwirtschaft „Rebstöckle“ von Stadtrat Herbert Aldinger und seiner Frau Renate war voll besetzt. Zum zweiten Besentreff des Stadtverbandes Fellbach am 07. September erschienen der Kreisvorsitzende und seine beiden männlichen Stellvertreter. Joachim Pfeiffer, Matthias Pröfrock und Christoph Palm mischten sich unter die Gäste, um über die große und kleine Politik zu diskutieren. Dabei wurden sowohl die weltumspannenden Themen aus Berlin und Brüs-

Matthias Pröfrock MdL im Gespräch mit der Basis.

sel als auch die kommunalen Projekte aus Fellbach besprochen und den Mitgliedern nahegebracht. Bei gebackener Schinkenwurst und Kirchenlamitzer Bratwurst, einer Spezialität aus Oberfranken, verging die Zeit wie im Flug. Es war ein angenehmer Abend, wobei die leckeren Fellbacher Weine wieder nicht unerwähnt bleiben sollten. Sicherlich wird man sich zu dieser Veranstaltung noch öfter treffen. Fabian Zahlecker, Pressereferent

CDU Schorndorf

Wechsel in der Gemeinderatsfraktion der CDU Schorndorf
Danke an Sabine Becker-Rapp + Willkommen Martin Kleinschmidt
Seit 1980 war Sabine Becker-Rapp für die CDU Schorndorf im Gemeinderat aktiv. Jetzt zieht sich die Stadträtin - auf eigenen Wunsch - aus der kommunalpolitischen Arbeit zurück. Sie gibt ihr Amt mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf, denn „einerseits freue ich mich sehr auf mein Privatleben und mehr Zeit, andererseits hat mir die Kommunalpolitik sehr viel Spaß gemacht“, so Sabine Becker-Rapp, die erneut dafür warb, dass viel mehr Frauen aktiv in der Politik mitmachen sollten. Der Stadtverbandsvorsitzende, Ingo Sombrutzki, und der CDU-Fraktionsvorsitzende, Hermann Beutel, dankten Sabine Becker-Rapp für ihre langjährige Arbeit und Ihr Engagement für die CDU und für die Stadt. Gleichzeitig begrüßten sie Martin Kleinschmidt, der bei der letzten Wahl
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4.057 Stimmen erhielt und damit in die Fraktion der CDU Schorndorf nachrückt. Der neue Stadtrat freut sich auf sein Amt und darauf, seine Gedanken und Ideen in die CDU-Fraktion und in den Gemeinderat einzubringen. Joachim Seufferle, Medienreferent <<<

Ingo Sombrutzki, Martin Kleinschmidt, Sabine Becker-Rapp, Hermann Beutel (v.l.n.r.)

>>> Aus den Verbänden
CDU Weinstadt

KREISTEIL

Flughafen aus Kinderperspektive mit der CDU
Eine motivierte und aufgeweckte Kinderschar startete am Donnerstag, 6.9.12, im Rahmen des Ferienprogramms von Weinstadt zum Echterdinger Flughafen. Veranstaltet vom Vorstand der CDU Weinstadt, das heißt Margit Heubach mit Sohn, Barbara Rebmann, Bernhard und Inge Dippon, hat das ganze Unternehmen schon Tradition. Bei strahlendem Wetter und einer Flasche Apfelsaft hatten die Kinder im Reisebus schon sehr viel Spaß. Frau Dussling konnte leider dieses Mal die Kinderführung nicht selbst übernehmen, hatte aber im Vorfeld schon für hervorragenden Ersatz gesorgt. Anschaulich und kindgerecht erläuterte der Flughafenführer seine Ausführungen und leitete die Ferienkinder über die Terminals zum Rollfeld ganz dicht bei der Startbahn. Immerhin ist der Stuttgarter Flughafen einer der größten Passagierflughäfen Europas mit 400 Starts und Landungen pro Tag, 20.000 Tonnen Luftfracht und knapp 10.000 Tonnen Luftpost pro Jahr. Einmal richtig einchecken und Körper - und Gepäckkontrolle mitmachen - wie beim richtigen Fliegen. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch bei der Flughafenfeuerwehr mit 4.700 Einsätzen im Jahr und der Gang durch die Gepäckunterwelt bis dahin, wo dann die Koffer rauskommen. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht und wir haben gleich viel dabei gelernt. Barbara Rebmann <<<

CDU und Senioren Union Schwaikheim

Sommerferienprogramm mit der CDU Schwaikheim
Im Rahmen des Ferienprogrammes 2012 der Gemeinde Schwaikheim haben 10 Kinder mit 3 Begleitern am 05.09.2012 die Bundespolizei Hundestaffel in Kornwestheim besucht. In einem Sicherheitstraining (Diskussion während ein Film vorgeführt wurde) der Bundespolizei wurde auf die Gefahren hingewiesen, die sich beim unbefugten Aufenthalt oder Spielen auf Bahnanlagen ergeben können. Eine wichtige Information war, dass die Oberleitung 15.000 Volt Spannung haben und dass ein ICE Zug bei einer Geschwindigkeit von 300 km/h eine Bremsstrecke von ca. 4,5 km benötigt. Anschließend wurden unsere einige Trainingseinheiten mit den ausgebildeten Schäferhunden gezeigt. Für jeden Spürhund ist ein ausgebildeter Polizist als Hundeführer verantwortlich und hat ständig ein entsprechendes Training mit dem Hund durchzuführen. Zum Schluss war es möglich, einen Hund selbst zu führen und zu streicheln. Es war für alle sehr interessant, spannend und hat Johannes Krings <<< viel Spaß gemacht.

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Bundespolizei, Hundestaffel Kornwestheim.
Rems-Murr 10/2012 >>> Seite 11

>>> Aus den Verbänden
Frauen Union Rems-Murr

KREISTEIL
ger ist neben der Sonnenuhr in eine Platte eingelassen: „Ein Jegliches hat seine Zeit und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“ Dieser Gedanke hängt über der Gruppe, während sie zum nächsten Kunstwerk durch die zwei Meter hohen Maispflanzen schlendert. Der Förderverein Besinnungsweg wurde 1999 gegründet. Das Ziel: Kunst, Natur und Religion zu verbinden. „Das fand ich spannend. Also bin ich hingegangen und seitdem dabei“, sagt Christiane Ebner, Mitglied im Vorstand und eine von drei Führern. Sechs Besinnungsorte sind bereits mit themenbezogenen Skulpturen und Kunstwerken verwirklicht, sechs weitere werden folgen. Verstreut über die Felder am Ortsrand von Oeffingen. Die Künstler, die hier zwischen Mais, Stoppelfeldern und Äckern ihre Werke zei-

CDU Sommerprogramm: Auf dem „Besinnungsweg“
Im Rahmen des CDU Sommerprogramms konnte die Vorsitzende Roswitha Schenk an einem sehr warmen Juliabend eine kleine Gruppe Interessierter, zu der auch der Landtagsabgeordnete Matthias Pröfrock zählte, zu einer Führung durch Christiane Ebner am Beginn des ca. 2,4km langen Besinnungsweges in Fellbach Oeffingen begrüßen. Zu dieser Gruppe hatte sich auch Pfarrerin z.A. Jasmin Schönemann von der Pressestelle des Evangelischen Medienhaus GmbH in Stuttgart gesellt, die für ihr Haus einen sehr schönen Bericht verfasst hat, der nachfolgend zu lesen ist.

Riesling zwischen Kunst, Natur und Religion
Ein Besinnungsweg, der durch sein künstlerisches Konzept einzigartig ist Am tiefblauen Himmel über Oeffingen, einem Stadtteil von Fellbach, schweben ein paar dekorative Wölkchen. Es ist Freibadwetter. Die kleine Gruppe, die später zwei Stunden lang über die Felder nördlich des Ortes pilgern wird, drängt sich unter die alten schattigen Tannen des Oeffinger Friedhofs. Fünf Frauen und ein Mann lassen sich von Christiane Ebner über den „Besinnungsweg Fellbach“ führen. „Das steinerne Antoniuskreuz zeigt die Nord-Süd-Richtung an. Die im Halbrund aufgestellten Steinsäulen markieren den Sonnenaufgang an bestimmten Tagen. Beginnend mit einem Aufgang um vier Uhr morgens ... Haben Sie in unseren Breiten schon einmal einen Sonnenaufgang um diese Uhrzeit erlebt?“ Ihre Gedanken zur überdimensionalen, begehbaren Sonnenuhr muss Christiane Ebner am Besinnungsort „Zeit“ kurz unterbrechen: Ein Traktor mit Anhänger fährt direkt an der kleinen Gruppe vorbei. Es rattert, schäbbert, dann ist wieder Ruhe. „Bei uns geht die Sonne frühestens um halb fünf auf. Die Künstlerin Inge Mahn will darauf hinweisen: ‚Ihr könnt messen, so genau ihr wollt, die kosmische Zeit hat einen anderen Rhythmus.’“ Ein Bibelvers aus dem Buch Predi-

gen, stellten schon auf der documenta in Kassel aus, der Biennale in Venedig, hatten Lehraufträge an renommierten Kunstakademien. Keine regionalen Künstler wählt der Förderverein, sondern international anerkannte. Wie auch den Israeli Micha Ullmann, der den Besinnungsort „Schöpfung“ gestaltet hat: Die Silhouette eines tatsächlich existierenden, lebensgroßen Baumes wurde aus einer mächtigen Stahl-

platte ausgesägt. 18 Meter lang, 9 Meter breit, 24 Tonnen schwer - so liegt sie auf einer Waldlichtung, zu der man erst einmal einige Hundert Meter gehen muss. Die Stahlplatte, die aus vier Teilen vor Ort zusammen geschweißt wurde, musste von Pleidelsheim als Schwertransport über die A 8 befördert werden. Die näher gelegene Brücke in Remseck hätte der Last nicht standgehalten. „Ohne die ortsansässigen Handwerker könnten wir so ein Projekt wie den Besinnungsweg überhaupt nicht stemmen“ sagt Paul Rothwein, Vorsitzender des Fördervereins und selbst Bauunternehmer im Ruhestand. „Für den ‚Gottsucher’ mussten wir von hinter Bayreuth drei große Granitbrocken abholen“ erzählt er, als er am roten Häuschen von Timm Ulrichs zum Thema „Kind sein/Kreativität“ einen Riesling aus der Edition „Besinnungsweg“ ausschenkt. „Da habe ich einen Kollegen angerufen und gesagt: ‚Wir brauchen deinen Laster. Aber dass des gleich klar ist: Geld bekommst du keins dafür.’ Dann sind wir in aller Herrgottsfrüh an einem Samstagmorgen um halb drei losgefahren und haben die Brocken geholt.“ Schöpfung - Gottsucher - Bibelverse. Trotz der Themen und der Bibelzitate ist der Besinnungsweg kein dezidiert kirchliches Projekt. „Mir ist es wichtig, dass der Besinnungsweg für alle Menschen da ist. Auch für diejenigen, die ‚nur’ kunstinteressiert sind“, sagt Christiane Ebner auf dem Weg über die Felder hin zum „Gottsucher“, während die Sonne langsam sinkt. „Wir machen Führungen für Sportvereine oder Schulklassen, Frauenkreise oder anlässlich eines runden Geburtstages.“ Es gibt an den Besinnungsorten immer wieder Andachten zu biblischen Texten, „aber es werden auch weltliche Texte gelesen“, so Ebner. Aus dieser Offenheit heraus lebt der Besinnungsweg. Jasmin Schönemann (Text + Fotos) <<<

Rems-Murr 10/2012 >>> Seite 12

>>> Aus den Verbänden
Senioren Union Rems-Murr

KREISTEIL
im mittleren Schoßgarten Pfahlbohrungen durchgeführt. Im Frühjahr 2013 soll mit den großen Bauarbeiten und den Tunnelbohrungen begonnen werden. Zum Abtransport des Erdaushubs sind Förderbänder vorgesehen, die die Erde bis zum Bahnhof transportieren, wo sie in Containern verladen und auf Güterwagen per Schiene abtransportiert wird. Beim Grundwassermanagement muss die Menge des abgepumpten Grundwassers von 3 Mio. m3 auf 6 Mio. m3 erhöht werden. Hierzu ist ein neues Genehmigungsverfahren erforderlich. Insgesamt ist der Bau um 2 Jahre und 2 Monate im Rückstand. Die Bahn will in der weiteren Bauzeit ein Jahr aufholen, so dass das Projekt im Jahr 2020 fertig wird. Für den Bahnhofsbau sind heute 60% aller Aufträge vergeben worden, für die Neubaustrecke nach Ulm sind 10% der Aufträge vergeben. Im September oder Oktober sollen die Arbeiten für den Albaufstieg vergeben werden. Zurzeit wird gerade die Problematik der Flughafenanbindung im so genannten Filderdialog diskutiert. Da durch die Neue Messe ein weiterer Zugang zum Flughafen entstanden ist, konnte die Bahn, die bisher auf den zuvor einzigen Flughafenzugang Rücksicht nehmen musste, einen wesentlich besseren Vorschlag unterbreiten, der für die Anwohner eine bessere Erreichbarkeit des Bahnhofs bringen würde. Wegen der Mehrkosten von 70 Mio. Euro droht dieser Vorschlag aber abgelehnt zu werden, weil keiner der anderen Beteiligten bereit ist, sich an den Kosten zu beteiligen. Dann baut die Bahn eben nach dem alten, genehmigten Plan. Positiv vermerkte Herr Dietrich, dass sich die Stimmung in der Bevölkerung seit der Volksabstimmung im vorigen Herbst noch einmal deutlich zugunsten des Bahnprojektes verbessert hat, obwohl immer noch jeden Montag einige unentwegte Gegner dagegen protestieren. Herr Dietrich wies darauf hin, dass seine Hauptsorge nicht die wenigen Demonstranten und Grünen sind, sondern dass er unter den Befürwortern auch in den Parteien SPD und CDU zu wenig wirkliche und engagierte Unterstützung erfährt. Besonders hinderlich sind die bürokratischen Genehmigungsverfahren. Die hervorragenden deutschen Ingenieure, die hier beste technische Lösungen für Bahnund Tunnelbau entwickelt haben, können in anderen Ländern mit weniger bürokratischen Hindernissen wie zum Beispiel in China wesentlich aufwendigere Vorhaben in 3 - 5 Jahren vom Beginn der Planung bis zur Fertigstellung realisieren. Bei uns liegen die ersten Planungen zu Stuttgart 21 über 20 Jahre zurück und es kann gut noch einmal 10 Jahre dauern, bis das Projekt beendet wird. Dabei ist in Deutschland Stuttgart 21 kein negativer Einzelfall sondern diese Hemmung durch Bürokratie in den Genehmigungsverfahren lässt sich bei fast allen großen öffentlichen Bauvorhaben feststellen. Jüngstes Beispiel ist der neue Berliner Flughafen. Nach einer lebhaften Fragerunde zu weiteren Details des Projektes ging die Veran<<< staltung um 16:30 Uhr zu Ende.

Der Projektsprecher für Stuttgart 21 zu Besuch
Zu der Veranstaltung des Kreisverbands Rems-Murr der Seniorenunion am 10.September 2012
In der Schlachthofgaststätte in Schorndorf hatte der Kreisvorsitzende WolffEberhard von Hennigs den Projektsprecher des Bahnprojekts Stuttgart - Ulm, Wolfgang Dietrich, eingeladen, damit er uns über „Aktuelles zu Stuttgart 21“ unterrichtete. Zunächst berichtete Herr von Hennigs über die Bundestagung der Seniorenunion mit Ansprachen von Volker Kauder, Kristina Schröder und Angela Merkel. Bei der Wahl des Bundesvorstands wurde der bisherige Vorsitzende Prof. Dr. Otto Wulff mit großer Mehrheit wiedergewählt. Auch in den Vorstand wurden unter anderen fünf Persönlichkeiten aus Baden-Württemberg gewählt, darunter Herr von Hennigs. Von den beschlossenen Anträgen der Seniorenunion erwähnte er z.B. den Antrag auf Abschaffung der Praxisgebühr, den Antrag auf Erhalt des Ehegattensplittings und den Antrag zur Unterstützung von Frau von der Leyen bei ihrem Bemühen zu Einführung einer Zuschussrente. Um 15 Uhr begann Herr Dietrich seinen Vortrag über die aktuelle Situation von Stuttgart 21. Seit einigen Monaten laufen nun die Baumaßnahmen, Die Baugrube für das Technikgebäude auf der Nordseite des Bahnhofs ist ausgehoben worden. Bis Ende 2012 wird die Betonierung fertig sein, so dass der Betondeckel aufgesetzt und der Platz als Taxi-Standplatz wieder genutzt werden kann. Das alte Verwaltungsgebäude der Bundesbahn wird gerade abgerissen, der Landespavillon in den Schlossgarten-Anlagen ist schon weg. Zurzeit werden

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>>> Aus den Verbänden
Junge Union Backnang

KREISTEIL
dass junge Menschen sich politisch engagieren und so auf dem Fundament christlicher Werte in die Gesellschaft hineinwirken. Christliche Werte seien auch für die Politik ein guter Ratgeber und könnten sogar zur Demokratie beitragen, gerade was den gegenseitigen Respekt und die Achtung vor dem Leben angehe: „Als Christ kennt man die eigene Fehlbarkeit und respektiert Gott als die höchste Macht und Herrn der Welt. Deshalb gibt es für Allmachtsfantasien keinerlei Raum und darin liegt der Grund, dass Christen bis heute in Diktaturen unterdrückt, eingesperrt und sogar getötet werden.“ Deutschland tue gut daran, sich seiner christlichen Prägung nach wie vor im Klaren zu sein und es sei sehr begrüßenswert, dass sowohl das Grundgesetz als auch die Landesverfassung einen klaren Gottesbezug enthalte. Kloos nannte als wichtige Themen, für die sich heute Politiker einsetzen sollten, den Schutz des Lebens in seiner ganzen Bandbreite und den Schutz des Sonntags als Ruhetag und Tag des Herrn. Außerdem müsse sich die Politik zukünftig verstärkt um das Thema der Christenverfolgung kümmern. Es sei richtig und wichtig, dass die Bundesrepublik die Gleichberechtigung aller Kirchen und Religionen respektiere und fördere. Gerade deshalb stehe es Deutschland und Europa aber auch zu, in anderen Ländern auf ähnliche Standards hinzuwirken. Und so resümiert der ACK-Vorsitzende im Blick auf das ökumenische Miteinander: „ Es ist vollkommen natürlich, dass es in einer Religion, die über zwei Milliarden Mitglieder hat, inhaltliche Differenzen gibt. Aber hier in Backnang haben wir in den vergangen Jahren sehr viel überkonfessionell zusammen gearbeitet und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir diesen erfolgreichen Weg auch weiterhin gehen werden.“ Und der Ortsvorsitzende Viktor Andreas fügt hinzu: „Was der ACK macht ist gelebte Ökumene hier vor Ort. Als Junge Union begrüßen wir dies sehr, denn die CDU ist seit ihrer Gründung eine Partei der Ökumene und das christliche Menschenbild und das Wort Gottes waren schon immer unser politischer Kompass und werden dies auch weiterhin bleiben. „ Christian Steck, Pressereferent <<<

„Das ist gelebte Ökumene vor Ort“
Pfarrer Ulrich Kloos berichtet über die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
Bei der vergangenen Sitzung informierte sich die Junge Union über den Arbeitskreis christlicher Kirchen (ACK) in Backnang. Das seit 1996 existierende Gremium hat es sich zum Ziel gesetzt, die Ökumene zu fördern und auf eine stärkere Zusammenarbeit aller Backnanger Kirchengemeinden hinzuwirken. Pfarrer Kloos erläuterte, dass es seit der Gründung des Kreises darum gegangen sei, gegenseitige Vorurteile abzubauen und mit Missverständnisse aufzuräumen. Grundgedanke der Arbeit sei es, dass Ökumene nur dann gelingen könne, wenn man sich nicht zu sehr in die Diskussion um Unterschiede verstricke, sondern sich vielmehr auf Gemeinsamkeiten konzentriere. Denn Grundlage aller Kirchen und Konfessionen sei die Verkündigung des Wort Gottes, welches durch die Heilige Schrift bezeugt werde. Am Glaubwürdigsten sei dies, wenn man als verschiedene Kirchen gemeinsam davon Zeugnis gebe. Das sei in den vergangenen Jahren bei vielen ökumenischen Gottesdiensten und Veranstaltungen geschehen. Gerade im immer schnelllebigeren 21. Jahrhundert gehe es darum zu zeigen, dass die christliche Botschaft keineswegs überkommen oder veraltet sei. Aus dieser Überzeugung leben auch heute viele Christen. „ Die christliche Botschaft spendet in allen Lebenslagen Kraft und Hoffnung und sie ist auch nach über 2000 Jahren noch so aktuell, wie seit Beginn des Christentums,“ erklärt Pfarrer Ulrich Kloos. Pfarrer Kloos begrüßte es ausdrücklich,

Evangelischer Arbeitskreis (EAK) der CDU Rems-Murr

Finanziell schwache Familien ins Abseits gestellt
Mit deutlicher Kritik hat der Vorstand des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Rems-Murr in seiner Vorstandsitzung am 20. September 2012 auf die Entscheidung von grün-rot reagiert, das Landeserziehungsgeld zu streichen. „Wer sich bei jeder Gelegenheit als Anwalt von Schwächeren gibt, der zeigt mit dieser Entscheidung seine wahre Einstellung“, meinte EAK-Kreisvorsitzender David Müller. Die Begründung für die Entscheidung von grün-rot, wonach das Landeserziehungsgeld bei Hartz IV-Empfängern angerechnet werde, gehe völlig an der Sache vorbei. Die Einkommensgrenze beim Landeserziehungsgeld liege bei 1.380 Euro im Monat für Ehepaare, 1.125 Euro für Alleinerziehende. Nicht nur Hartz IV-Empfänger, sondern ein sehr viel größerer Kreis finanziell schwächerer Familien profitiere vom Landeserziehungsgeld. Mit einem Förderbetrag von 205 Euro im Monat sei diese Leistung gerade in diesen Familien eine wichtige finanzielle Unterstützung im Anschluss an das Bundeselterngeld. Die Entscheidung von grün-rot, das Landeserziehungsgeld zu streichen, treffe daher gezielt finanziell schwächere Familien und Alleinerziehende. „Es ist ein Armutszeugnis für diese Landesregierung, genau diesen Personenkreis zum Opfer von Sparmaßnahmen zu machen“, so David Müller. <<<

Rems-Murr 10/2012 >>> Seite 14

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Junge Union Rems-Murr

KREISTEIL
Mitgliederentwicklung
Ortsverband Zugänge seit 1.1. Abgänge seit 1.1.

(Stand: 31.08.2012)
Bestand Veränderung

„Fülle das Amt mit großer Freude aus“
Junge Union besucht den Murrhardter Bürgermeister Armin Mößner
Bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin besuchten der Kreisverband und der Ortsverband Schorndorf der Jungen Union den Murrhardter Bürgermeister Armin Mößner. Der 28-Jährige Diplomverwaltungswirt ist langjähriges Mitglied der Jungen Union und war bis zum vergangenen Oktober stellvertretender Vorsitzender der JU Schorndorf. Nachdem Armin Mößner seine Gäste am traditionsreichen Marktbrunnen begrüßt hatte, brachen die Jungunionisten zu einer Stadtführung mit Dr. Rolf Schweizer auf. Der Kurator des CarlSchweizer-Museums berichtete dabei über die bewegte Geschichte der aus einem Kloster hervorgegangenen Stadt. Schweizer betonte, dass die Stadt vor allem in Anbetracht ihrer heutigen Größe eine sehr reichhaltige Historie zu bieten habe. Neben ersten Ursprüngen zur Römerzeit sei die bewegte Geschichte natürlich vor allem vom Kloster mitgeprägt worden. So wohne der ehemaligen Klosterkirche bis heute eine hohe kunsthistorische Bedeutung inne, da das spätromanische Bauwerk zahlreiche biblische Elemente architektonisch umgesetzt habe. Im Anschluss an die Stadtführung berichtete Armin Mößner den Anwesenden über seine Tätigkeit als Bürgermeister. An der kommunalen Verwaltung reize ihn besonders, dass man nahe an den Bürgerinnen und Bürgern agiere. Schließlich habe jede Verwaltungsentscheidung Auswirkung auf die Bewohner und die zukünftige Stadtentwicklung. Trotz immer enger werdender Spielräume bei der baulichen Entwicklung, den Finanzen und vor allem durch immer mehr auferlegte Aufgaben von oben, habe man immer noch einen großen Gestaltungsspielraum. Keineswegs als Nachteil für seine Tätigkeit betrachtet Mößner sein junges Alter. Vielmehr sei es ihm von Anfang an darum gegangen Bewährtes zu erhalten und mit im jungen Alter vorhandenem frischen Denken und mit neuen Wegen die Stadt in die Zukunft zu führen. Er wolle Murrhardt in den kommenden Jahren voran bringen, sodass er noch viel vor habe. Und so resümiert der junge Schultheiß: „Natürlich ist es eine besondere Verantwortung Bürgermeister zu sein. Doch ich bin besonders von der Vielschichtigkeit meiner Tätigkeit faszinierst, sodass ich das Amt mit großer Freude ausfülle.“ Zum Ende der Sitzung erklärt der Schorndorfer JU-Vorsitzende Simon Hilkert: „Es ist uns eine besondere Freude zu sehen, dass

Berglen Korb Burgstetten-Kirchberg Aspach Urbach Winnenden Sulzbach (Murr) Welzheim Rudersberg Leutenbach Winterbach Plüderhausen Remshalden Waiblingen Murrhardt Kernen i.R. Schorndorf Weissach i.T.-Allmersb. Oppenweiler Schwaikheim Backnang Weinstadt Fellbach Alfdorf Auenwald-Althütte
SUMME

1 2 1 1 1 3

2

3

3 1 1 4 2 2 9 1 1 1 8 5 12 2 3
57

1 2 1 1 3

2 1

15 43 27 29 40 102 35 36 46 46 56 61 62 128 51 49 223 32 29 29 143 107 216 21 22
1647

7% 5% 4% 4% 3% 1%

-2% -2% -2% -3% -3% -3% -3% -4% -4% -5% -9% -12%
-2%

23

die politischen Wurzeln eines erfolgreichen Kommunalpolitikers bei uns im Stadtverband liegen“. Die Junge Union sei hervorragend dazu geeignet, junge, interessierte und engagierte Menschen auf Tätigkeiten in der Politik vorzubereiten. Und der Kreisvorsitzende Marvin Bux fügt hinzu: „Wir sind uns darüber im Klaren, dass Politik nicht nur von Stuttgart aus, sondern vor allem auch auf kommunaler Ebene gemacht wird. Es ist sehr erfreulich, dass unser Mitstreiter Armin Mößner diesem Grundsatz jeden Tag aufs Neue gerecht wird.“ Für Mößner ist es besonders wichtig, dass die Verantwortlichen und politisch Tätigen nahe bei den Menschen sind und zuhören wo es klemmt und nicht rund läuft. Nur so lasse sich Politik nah am Bürger realisieren. Christian Steck, Pressereferent <<<

Von Hennigs erneut in den Bundesvorstand der Senioren Union gewählt
Bei der Bundesdelegiertenversammlung der Senioren Union der CDU, die vom 2. bis 4. September 2012 in Recklinghausen stattfand, wurde auch der Bundesvorstand neu gewählt. Diesem Vorstand gehört der Vorsitzende des Kreisverbandes der Senioren Union Rems-Murr, Wolff-Eberhard von Hennigs, bereits seit 2008 als Beisitzer an. Herr von Hennigs wurde von den Delegierten vor der Wahl erneut vorgeschlagen und mit einem guten Wahlergebnis auch wieder als Beisitzer in den Bundesvorstand gewählt. Der CDU-Kreisverband gratuliert Herrn von Hennigs sehr herzlich zu dieser Wahl in das höchste Gremium der Senioren Union der CDU Deutschlands. <<<
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IMPRESSUM

Herausgeber: CDU-Kreisverband Rems-Murr, Mayenner Straße 14, 71332 Waiblingen, Telefon 0 7151 / 5 15 25, Fax 1 57 15, E-Mail: info@cdu-rems-murr.de Verantwortlich: Kreisteil: David Müller Landesteil: Florian Weller, Landesgeschäftsführer der CDU Baden-Württemberg Hasenbergstr. 49 b, 70176 Stuttgart, Tel. 07 11 / 66 904 - 0, Fax - 50 E-Mail: presse@cdu-bw.de Verlag, Gesamtherstellung und Anzeigenverwaltung: SDV Service-Gesellschaft für Druck, Verlag und Vertrieb mbH Augustenstr. 44, 70178 Stuttgart, Tel. 07 11 / 66 905 - 0, Fax - 99 E-Mail CDU intern: intern@SDV-Stuttgart.de Geschäftsführerin: Bernadette Eck (- 25) Anzeigen: Helga Wais (- 23) Planung Satz: Karin Richter (- 12), Fax -55 Gestaltung dieses CDU intern: Name (- 0), Fax -55 Bezugspreis: Für Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Absender:

CDU-Kreisverband Rems-Murr Postfach 11 09, 71332 Waiblingen PVSt, Deutsche Post AG, Entgelt bezahlt, E 10113

CDU intern ist das offizielle Mitteilungsblatt des Kreisverbandes Rems-Murr. Es erscheint monatlich für alle Mitglieder.

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CDU-TREFF
Nächster CDU-Treff ist am Mittwoch, 7. November. Für alle Mitglieder und Freunde der CDU Schorndorf. Einfach mal gemütlich zusammensitzen, die Neuigkeiten der Stadt „beschwätzen“ oder auch aktuelle, politische Themen diskutieren - darum geht’s beim CDU-Treff für alle Mitglieder, Freunde und Interessenten der CDU Schorndorf. Im zweimonatlichen Rhythmus findet der CDU-Treff jeweils am ersten Mittwoch um 19:30 Uhr in der Schorndorfer Gasthausbrauerei Kesselhaus statt. Schaut doch einfach auf ein Bier vorbei!Weitere Informationen finden sie auf www.cdu-schorndorf.de

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