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Wie würden Sie entscheiden?

arbeit Peters. Die Mutter berichtete, dass Peter offener geworden sei und mehr
erzählen würde. Die guten Leistungen Peters können auch annehmen lassen,
dass sich durch die sprachliche Verbesserung auch der IQ gesteigert hat – jeden-
falls erleben wir dies in unserer Praxis immer wieder. Nach 11 Monaten Therapie
wurde diese in gegenseitigem Einvernehmen beendet, da Peter und seine Mutter
mit den Leistungen zufrieden waren und Peter doch ziemlich viel zu tun hatte.
Eine weitere sprachtherapeutische Arbeit – vor allem im Nebensatzbereich – wä-
ren sicher noch weiter förderlich gewesen. Die Mutter bekam jedoch Anweisun-
gen, wie sie die sprachlichen Fertigkeiten ihres Sohnes weiter verbessern könnte.

Aufsätze und Englischtests Peters:

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„Die Pfütze: Eines Tages war einmal eine nette Frau die hieß Karin sie gießte einen
Blumentopf und man sah die Freude im Gesicht. Auf einmal under ihr war eine
Pfütze und sie merkte es gar nich das ein Hund her gepinkelt hat. 5 Minuten später
kommt ihr Man herein er heiß Hans, aufeinmal pliekte er auf den boden und er sah
das sein Hund hergepinkelt hat. dem werde ich es schon noch zeigen! Hastu diesen
dreck gesehen Josef was hat er jetzt schon wider ich kann nicht einmal in ruhe
schlafen dann sagte Hans du komms jetzt mit Josef“. Hastu das gesehen eine
frechheid für so einen guten Hund! 1 Minute später geht Karin wider gißen die
Stachelkartofelblume und ihr Mann Hans sie ihr zu dann sagte: er nur nich ihn
Panik geraden und plötzlich hörte sie auf zu gießen danke Karin. Jetzt kann ich
ihm eine Wurst schenken weil ein par Tropfen von der Gieskane sind.“

(153 Wörter – 30 Rechtschreibfehler, Nicht genügend).

9 Monate später:

„Letzten Sommer beschlossen meine Freund Adrian, Elia und ich ein Baumhaus zu
bauen. In unserer Straße endeckten wir einen passenden alten Baum. Wir brauch-
ten nicht einmal eine Woche lang. Jeden Tag trafen wir uns nach den Aufgaben
zum spielen. Doch dann passierte etwas Schreckliches. Ich war beim Baumhaus und
wollte spielen, aber dann stolperte ich über naheliegenden Stacheldraht und, verlor
das Gleichgewicht ich wollte, mich mit der rechten Hand abstützen. Ich hatte einen
rostigen Nagel in der Handfläche. So ein Pech. Au schrie ich ich rannte mit letzter
Kraf zu meiner Mutter. „Mama, Mama“ rief ich „ich habe einen rostigen Nagel in
der Handfläche, . Sie veraztete die tiefe Wunde perfekt. da habe ich nochmal Glück
gehabt. Ich konnte nicht einmal meine Aufgaben fertig machen und keine Sport
betreitben.

Ich ging mit meinem Vater zum Baumhaus und entfente alle rostigen Nägel dass
nichts mehr passieren kann. So ein Pechtag werde ich niemehr vergessen.“

(151 Wörter – 6 Rechtschreibfehler, Befriedigend).

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