Karl Spiesberger

Das Mantra Buch
Wortkraft -Tongewalten – Macht der Gebärde Von der Vokaltiefatmung zum Mantra-Yoga

Verlag Richard Schikowski Berlin

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Die Magischen Handbücher Alle Rechte vorbehalten Abdruck und jegliche Wiedergabe, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages Copyright 1977 by Verlag Richard Schikowski Gesamtherstellung: IDES-Druck GmbH, Bremen

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Einführendes Vorwort
Mantra-Yoga, im Abendland des Yogas vernachlässigter Zweig. Vergeblich zumeist sucht man in den bei uns praktizierten Yoga-Disziplinen. Sprüche, Zwar die kennen dem wir nicht wenige Worte,

Formeln,

Mantra-Yoga

entstammen,

gemessen aber an den übrigen Yogazweigen ist über seine eigentliche Technik nur wenig zu uns gedrungen. Ein Manko, das gegenwärtig ein „Weiser“ aus dem fernen Asien auf seine Weise aus der Welt zu schaffen versucht, indem er

Vertrauensseligen das streng geheimzuhaltende Mantra ins Ohr flüstert. Für schweres Geld natürlich. Daß wir selbst einen Mantra-Meister hatten, scheint nahezu vergessen zu sein. In seinen zahlreichen, hauptsächlich

zwischen den beiden Weltkriegen erschienenen Schriften finden wir eine Fülle von tiefschürfenden Lehren, Anregungen und Übungen. Eine stattliche Auswahl deutscher, östlicher, nordischer und anderer Mantras. Peryt Shou, unbestritten der bedeutendste Mantramistiker deutscher Zunge, lehrte den Mantra-Yoga schon zu einer Zeit, wo Yoga-Techniken noch nicht so stark im Gespräch gewesen sind wie heute. Er war es, wie Dr. Herbert Pritsche sich ausdrückt, „der den Mantra-Yoga aus der christlich-gnostischen Seite 4 Logoslehre in deutsche

Verwirklichungsformen

umschuf“

und

der

selber

über

paranormale Fähigkeiten verfügte und so „manchen Leidenden und Besessenen befreite“. Keiner vor noch nach ihm hat in so umfassender Weise Einblick in dieses oft vom mysteriösen Dunkel umschattete Gebiet gegeben. Es ist gewiß nicht immer leicht, seinen Gedankengängen zu folgen. Nicht jeder wird den von Peryt Shou vertretenen esoterischen Anschauungen in allen Punkten beipflichten. Was aber für die Ausgangsposition, für die grundlegenden Übungen, nicht unbedingt erforderlich ist. Aber nicht Peryt Shou allein war es, der die Macht von Laut und Wort erkannte. Ausgehend von physiologischen

Gesichtspunkten schuf B.M. Leser-Lasario mit seinem System der Vokal-Gebärdenatmung ein solides Fundament, auf dem der in Mantra-Technik noch wenig Bewanderte weiter bauen kann. Ein weiteres, wesentliches Glied schufen die Runenforscher. Die Runenpraxis ist zu einem wichtigen Teil der Mantramistik geworden. Viele Mantra-Techniken erfordern bestimmte

Gesten, die sich einwandfrei als Runenstellungen erweisen. In Körperpose, in Laut und Wort, weisen Mantra-Yoga und Runenpraxis überzeugende Parallelen auf. Von früheren

Runenpraktikern kaum beachtet; heute jedoch bilden z.B. die mantrisch gebrauchten Meditationsformeln einen wesentlichen Seite 5

Teil der Runenarbeit. Sei es Peryt Shou, sei es Leser-Lasario, seien es die Runenforscher, sie alle haben Pionierarbeit geleistet.

Vokalatemtechnik, Runenexerzitien und Mantrapraktiken, wie Peryt Shou sie lehrte, führen geradewegs zum Mantra-Yoga des Ostens. Sie alle führen auf ihre Weise zur Magie von Ton, Laut, Wort und Gebärde. Die praktische Anwendung erfordert eine intensive Mitarbeit, denn ohne eigenes Erleben erschließt sich keinem das wahre Wesen des Mantra-Yoga. Kenner der Mantramistik seien uns hier Lehrer. Um ihre Ideenwelt anschaulich zu vermitteln, sei ihnen das Wort erteilt wo immer es geht. Meine Aufgabe ist es daher, die Gewährsmänner möglichst im Wortlaut zu zitieren. Eine wahre Sisyphusarbeit, aus den vielen tiefgründigen Schriften Peryt Shous das Grundlegende auszuwählen. Keiner wußte es besser als er selbst, daß es kein Leichtes ist, in seine Werke einzudringen. Noch ist mir ein Vortragsabend in Erinnerung, an dem die Frage an ihn gerichtet wurde, wie und wo man mit dem Studium seiner Schriften beginnen solle. Freimütig räumte er ein, diese seien alles andere als systematisch aufgebaut, weil zu verschiedener Zeit und

unterschiedlicher Reife entstanden. Woran sich der Wunsch Seite 6

schloß, es möge einmal jemand ein Kompendium zu seinen Werken schreiben. Soweit natürlich erkühne ich mich nicht. Es würde auch weitaus den gesteckten Rahmen vorliegenden Buches überschreiten, da es ja vorwiegend hier um die Basis der Mantrapraxis geht. Streng genommen schließt der Mantra-Yoga alle der höheren Entwicklung dienende Systeme mit ein. Ausgehend vom HathaYoga mit seiner durchdachten Atemkunst bis hin zum RajaYoga, wo es um die höchsten Menschenwerte geht. Wie weit und wie schnell Geduld, Ausdauer, Fleiß, nicht zuletzt Veranlagung, weiter helfen, ist durchaus individuell. Bereuen aber wird es niemand, der es an ehrlichem Bemühen nicht fehlen läßt, und erführe er nichts weiter als die Segnungen von Ton und Laut, von Wort und Geste an seinem in Gesundheit erstarkenden Körper und einen immer mehr sich

harmonisierenden Gemüt. Wen es aber zu den Höhepfaden des Mantra-Yoga drängt, muß den Rationalisten hinter sich lassen, muß sich mit dem Irrationalen befreunden, muß mystische Lehren und esoterische Ansichten in sein Weltbild einbeziehen. Anders dürfte er wohl kaum jenes Hochziel erreichen, das die Mantralehren der verschiedensten

Richtungen verheißen. Ehe wir uns jedoch an die Mantra-Arbeit im Sinne Peryt Shous Seite 7

wagen und an Mantras östlicher Prägung, sei zuerst die Lehre als solche gut überdacht. Zugleich richte sich das Bestreben, auf dem Gebiet der Vokalatmung und anschließend auf dem der Runenpraxis alles das zu erarbeiten, was später dann bei den Mantratechniken von Nutzen ist. Wer bereits das Grundlegende der Yogapraxis erarbeitet oder sich sonst einer elementaren Schulungsmethode unterzogen hat, wie sie beispielsweise gegeben ist in MAGISCHE EINWEIHUNG, hat die notwendigen Voraussetzungen

geschaffen. Schließt sich daran Wissen und Können des Runen-Yoga, ist ein weiterer notwendiger Schritt getan, denn wie eng Runenpraxis und Mantratechnik ineinander greifen, wird der Übende bald erfahren. Was nun die vielen mantrischen Motive anbelangt, so ist es keineswegs erforderlich, sämtliche zu praktizieren. Beherrscht der angehende Mantriker erst einmal die Vokalatemtechnik, wichtige Teile der Runenübungen sowie die Grundmotive nach Peryt Shou, wähle er intuitiv nach eigenem Ermessen die seinem Entwicklungsgrad entsprechenden Motive. Innere

Führung wird ihm hier weiter helfen.

Berlin, im Oktober 1976

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DIE LEHRE
Tongewalten
Ton ist Kraft, Macht, Naturgewalt. und Gesang und Musik – – mit menschlicher Stimmklang Instrumentalgewalten

dämonischem Zwang reißen sie das Gemüt fort, stimmen fröhlich oder traurig, andächtig oder frivol; entfesseln Leidenschaften bis hin zu verbrecherischem Tun. Songs, Nationalhymnen, Kriegsmärsche und Schlachtenlieder bezeugen es. Töne begeistern, entflammen zu Höchstem, Töne fanatisieren, reißen hin zum Niedersten,

Verwerflichsten. Allerwegen begegnen wir der Macht des Tones. Ton durchdringt den Stoff und läßt ihn schwingen. Das Lied „Heil Dir, o Ferdinand“, gespielt von einer Kapelle, gesungen von einer im Takt sich bewegenden Menge, brachte die Brücke, auf der sie sich befand, zum Einsturz. Ein Brückenbau, der normalerweise neunfacher

Belastung trotzte. Fünfzig Menschen fanden so am 6. Dezember 1825 den nassen Tod. Zweihundertsechsunddreißig Soldaten ertranken am 16. April 1850 gleichfalls bei einem Brückeneinsturz. Die Marschtritte des im Gleichschritt marschierenden Bataillons hatten die Hängebrücke von Angers in immer heftigere Schwingungen versetzt, bis schließlich Halteseile und Ketten rissen. Seite 9

und ein Amsterdamer Gastwirt zersprengte mit seiner Stimme Gläser kraft eines bestimmten Tones. überzeugt davon.P. sondern sogar noch den Maschinenkörper emporzuheben. ist „eine schreckliche okkulte Macht“. Vorsicht ist geboten beim Anschlagen des „Kirchentones“ der Orgel. Blavatzky. zerrissen die Halteseile. Die rhythmischen Anstöße – die „aufgeschaukelten“. der bedrohlich das Gewölbe erzittern läßt. daß sich Ton „von solcher Art“ hervorbringen läßt.Wegen Einsturzgefahr mußte 1924 die zwei Kilometer lange Brooklyn-Brücke für die Bahn gesperrt werden. – Wem kämen da nicht die Mauern von Jericho in den Sinn? Fielen ihre Mauern einer tonrhythmischen Mordmagie zum Opfer? Ton. seine Maschine nicht nur mit fünfundzwanzig Pferdestärke zu treiben. „einfach dadurch. Auf dem Wege dahin scheint um die Jahrhundertwende John Worell Keely aus Philadelphia mit seinem vielumstrittenen. schreibt H. nach ihm benannten Motor gewesen zu sein. daß ein Fidelbogen über eine Stimmgabel gestrichen wurde“. um „die Pyramide des Cheops in die Luft zu heben“. Angeblich soll es Keely gelungen sein. die Schieferschen Schwingungen – verursacht durch die darüber donnernden Züge. Seite 10 . Auf ähnliche Weise fiedelte in New York ein Geiger eine Spiegelscheibe kaputt.

jedes Ding. Was einer fast verlorenen Schlacht zum siegreichen Ende verhelfen haben soll. wie überliefert. Was den Alten sicher nicht fremd war.und Hilfs. bekennt sich zu der Ansicht. Hatte er „ihren“ Ton getroffen? Hat dieser sie von weither magisch zu ihm getrieben? Seite 11 . Kirche klingt das heute noch an als „Heils. klingt der Bericht einer Zeitschrift für Lebensreform. aber in unserer Zeit erlebt. jedes Wesen. Zuvor von Mücken nicht die geringste Spur. zweifeln Esoteriker nicht an. Geist.und Seeleneinheit. Dr. Dauer und Zeichenkraft“. daß die damaligen Zauberformeln aufgebaut waren „auf dem Vokal auf bestimmter Tonhöhe. – „Schwingung ist kosmisch gleich Ton“. Daß die Alten um Zauberworte wußten. Schmitt) Unglaublich. Sogar ein Mann der Wissenschaft. Demnach auch Kirchen. In der röm. Pythagaros lehrte: Alles in der Schöpfung hat seinen eigenen Ton.und Beschwerdeund Beschwörungsgebete“. seinen „Grundton“. Schmitt. Selbstverständlich war für sie „die Macht des Tones über die Schwingungen des Leibes und Lebens… aus ihrer Leib-.“ (Dr. Mit ihren Zaubersprüchen entfesselten sie Erdkräfte auf dem Idisenfelde. Brücken.-kath. Sonne und Planeten haben ihn.Klangzauberkräfte besaßen. sirrenden I-Tones inmitten eines großen Mückenschwarms. die heiligen Frauen der Germanen. Unerwartet befand sich ein Mantramistiker nach Inkarnation eines hohen. Konzertsäle.

. H. denn dieser absolute Äther ist „das schwingende Schaltbrett in der Natur in allen ihren Differationen“. Blavatzky.P. die durch Reibung Farbe und Licht erzeugt. deren Eigenschaft Berührung ist. Ton sei die Wirkung von Luftschwingungen. Blavatzky spricht hier von dem wirklichen Äther. Ohne den Akascha-Äther gäbe es keinen „Ton“. Die Wissenschaft freilich sagt. Wärme. stammt oder emaniert aus der EINEN QUELLE VON ENERGIE. „Ton ist das Charakteristikum von Akascha (Äther). Ton usf. nicht von dem umstrittenen der Naturwissenschaft. der da ist das EINE LEBEN. sei es Licht. Äther (Akascha). besser noch formuliert: „Luft ist einfach differenzierter Äther“.“ In den Puranen heißt es: „Der Äther brachte den Ton hervor. dessen charakteristische Eigenschaft und Grundlage der Ton.“ – VACH und KWAN-YIN drücken „die magische Kraft des okkulten Tones in der Natur und im Äther“ aus. Er ist Verursacher jedweder Emanation. Aber auch auf die Luftmoleküle wirkt die Kraft des Äthers ein. (Im Anfang war das Wort!) „existiert allein und erfüllt die ganze Leere des Raumes“. allen liegt ihnen der Äther des Akaschaprinzips zugrunde. auch Geist der Elektrizität genannt. er erzeugt Luft. sieht in den physikalischen Seite 12 .Einige Kernsätze noch aus der Sicht der Geheimlehre: FOHAT – „Erbauer der Bauleute“ – der leitende Geist. fußend auf östliche Lehren. das „Wort“ ist.

die als dieses oder jenes Naturgesetz bezeichnet werden. unsichtbare Macht zurückgeführt werden.und chemischen Kräften und Erscheinungen – auch im Ton – „eine Leiter. aber ausnahmsweise die bewußte Ursache der sinnengeborenen Erscheinung ist. welche in der Regel die gleichgültige.“ Seite 13 . deren niederste Sprossen der Physik angehören und deren höhere auf eine lebendige.

P. darin die Idee aller Formwerdung ruht. der die Kraft Seite 14 . im Makrokosmos wie im Mikrokosmos. Nach tantrischer Anschauung ist aus den fünf matrika-Lauten das Universum hervorgegangen. Blavatzky. Heute noch bergen bestimmte Worte – gesprochen oder gesungen – hohe Kräfte. Die Kraft des Urimpulses vor der Zeiten Beginn. Das tiefgründige: „Im Anfang war das Wort“ gilt heute noch wie ehedem. „Die Vokale insbesondere enthalten die okkultesten und furchtbarsten Kräfte“. Formen treten in Erscheinung. bestätigt ihr Gefolgsmann C.W. kommentiert die Hathayogapradipika. Womit wir beim Hauptthema. Leadbeater. angelangt sind. – „Was man auch immer in Form eines Lautes wahrnimmt ist Sakti“. Es geht hier um die Beherrschung der Mantra-Schakti. lehrt H.Mantras „Ton ist der kräftigste und wirksamste Agent und der erste Schlüssel. Kraft des schöpferischen WORTES sind alle Dinge geschaffen und entstehen weiter in endloser Folge. die über die Wirkungssphäre unserer sichtbaren Welt weit hinausgreifen. „wenn die matrika-Grundlaute im Prozeß der Evolution Veränderungen unterworfen sind“. der das Tor des Verkehrs mit den Sterblichen und Unsterblichen öffnet“. jenes: Gott sprach – das schöpferische Wort – ist immer noch lebendig. Dem Ton liegt „eine unendlich große und wunderbare Macht zugrunde“. der Mantramistik.

Alle Mantras gelten „als Modifikation einer originären. Alles auf Erden und im Kosmos. Manifestation des als sabda gegen sich selbst schwingenden ‘Lautes vor dem Laut’. ihnen zugrundeliegenden Vibration. der wahren Weisheit und des Erkennens. Jede dieser geheimen Kräfte ist nach der Lehre der Mantra-Schastra die Ausstrahlung einer lebendigen Wesenheit aus der Hierarchie der Dyan Chohan. die Kraft des Intellektes. „Laut ist der Reflex der Form. Eine der großen Yogakräfte.und Macht der Buchstaben. Kundalinischakti. die das gesamte Energiemuster der Welt stützt und in der das Urprinzip wieder erkannt werden kann“. (Philip S. genannt Nada“. Rawson) Mantras schaffen Vibrationen von besonderer Resonanz im Raume. der Sprache und der Musik zugrundeliegt. Idee wie Stoff. die universale Kraft des Gedankens. Und weiter der Tantriker Philip S. der die Lautenergie hervorbringt. Inanaschakti. und Form ist das Produkt des Lautes. der Vernunft. Er ist es. ist konzentrierter Laut von ganz bestimmter spezifischer Schwingungsdichte. anahata-Dhvani. Rawson: „Da kosmische Seite 15 . Tantrische Texte befassen sich eingehend mit der Wissenschaft des Lautes. die in uns schlummernde Schlangenkraft. der die in der Form sich entfaltende Lautenergie erzeugt. „und zwar im Reiche des Feinlautes oder Vibration. Jede Form hat ihre Laut-Norm als Begleiterscheinung ihrer Energie“. von der sie geleitet werden. wie Krijaschakti.

als eine Urform des Kosmos werden“. das ‘WORT’ in „seinem inneren mit weltschöpferischen dem Urwillen. ist aller sich bewegenden Dinge Samen. Seite 16 . Richtig angewandt. offenbart sich’ in seiner höchsten Form der LOGOS. Silbe OM ein. mit der wir uns noch ausführlicher beschäftigen werden. d. zu den „Klangfeldern“ des göttlichen Menschen. Das echte Mantram – so Peryt Shou – besitzt eine tiefe. aus denen die Wörter für alle Dinge und Eigenschaften und Handlungsweisen dieser Welt gemacht werden. das Alphabet. bedeutet es eine Weiterführung dieses Gedankenganges. die Ma – tri – shakti. Sanskrit genießt die Verehrung der Tantriker.Energien in der Welt des Lautes vermittels silbischer Mantras reflektiert werden. umwandelnde Kraft. Es gibt kaum eine bessere Methode zur Entwicklung geistiger Kräfte als das Mantram. Besonders das Alphabet des hl. wenn die Wurzelsilben. Allen Buchstaben wird daher Mantra-Identität zugesprochen. Sein“ Mantras und eint den heißt: Individualwillen gebrauchen zurückkehren zu den „goldenen Tafeln des Urseins“. Ihre uranfängliche Manifestation sind die fünfzig Sanskritbuchstaben. von A bis ks. Jeder Buchstabe – so ein anderer Tantriker – ist zugleich Ausdruck der Kundalini.h. Breiten Raum nimmt in der östlichen Mantramistik die der Urschwingung nah verwandte hl.

Kürzer als beim Runenlaut kaum denkbar. Klar spricht es Heinrich Zimmer aus: „Was im Mantra verlautet wird. Ein weit gespannter Rahmen. sprechen. allgemein gesprochen. begibt sich. Silben. Wörtern. ist da. Sie setzen man (= denken) mit dem lateinischen mens und dem griechischen menus gleich. ist so.Was ist ein Mantra? Angewandte Mantramistik. Ein Mensch könnte durch Mantra verletzt Seite 17 . das ein Denkbild zuwege bringt“. Peryt Shou versichert. und mantr-. Je kürzer. Und wie äußert sich der Verfasser des bedeutenden YogaWerkes über Kundalini: DIE SCHLANGENKRAFT dazu? „Das Mantra ist eine unparteiisch für jeden Zweck brauchbare Wirkkraft (mantrashakti). Vereint mit der „Werkzeugworte“ bildenden Silbe tra ist ein Mantram demnach ein „Werkzeug zum Denken.und Willenskräfte. wirken unmittelbar Wirklichkeit“. desto besser. Gebeten. Mantra-Praxis schule vorzüglich das Denken. ist der lautmagische Gebrauch von Lauten. So beurteilt sind Mantras Denkformeln zur Schulung der Geistes. Der Gewalt eines Mantras kann sich der Geist nicht entziehen. bis zu den Meditationssprüchen. Sätzen. je bündiger formuliert. gemäß der indischen Bedeutung von man: denken. wenn irgendwo sind die Worte Taten. Hier. Govinda und Heinrich Zimmer sind gleicher Ansicht. ein Ding. Formeln und Anrufungen.

Gleichviel ob es nun gilt. günstiges Wachstum von Getreide. Mantra ist Kraft (shakti). Seite 18 . eine Kraft in Klangform. In ältesten Pali-Texten finden sich Schutzmantras – paritta – die in nahezu allen Fällen des täglichen Lebens helfen sollen. können Als auf spezifische nennt magische S. Zwecke Rawson gerichtet Heilungen.“ Tantriker vertreten die Überzeugung. der einer Frau ein bestimmtes Mantra zuschleuderte. Dem Vishnu Purana zufolge gibt es eine „Zeugung durch Willenskraft“. ober ob es sich darum handelt. So berichtet er von einem Mann.oder gar umgebracht werden. nach Ansicht einiger soll das Mantra eine Art Union der physischen Shakti eintreten. Bezwingung einer Frau. bösen Einflüssen und Gefahren diesseitiger oder jenseitiger Natur zu wehren. und noch anderes mehr. durch Mantra wird der Mensch erlöst usw. worauf diese sofort „das Gefühl körperlicher Vereinigung“ hatte. Kurz. Beispiele Philip Feindvernichtung. durch Mantra könnte und – wenn ideale Voraussetzungen gegeben sind – sollte man das Homa-Feuer entzünden. in der sogenannten Vedhadiksha – einer Initiation – gibt es durch das Mantra eine so gewaltige Kraftübertragung vom Guru auf den Schüler. daß dieser beim Kräfteeinbruch in Ohnmacht fallen soll. Seele und Geist grundlegend beeinflussen. durch beharrliche Wiederholung von Mantras im Zustande geistiger Konzentration könne man Körper. „Die durch Mantras zusammengezwungene Energien werden“.

aber auch eine segenbringende Wiedergeburt. Ein Mantra kann psycho-dynamischer Natur sein. Mantra-Yoga zählt gleicherweise zur Wort. Wohlstand.Gesundheit. wie überhaupt irdisches Glück zu erlangen. zumeist wird es im Sinne der Vokalatmung intoniert: gesummt. den Seite 19 . Aber auch in Gedanken werden Mantras unter stärkster Konzentration. wer das richtige Mantra beherrscht. was beabsichtigt wird. ganz auf die Silbe. Zwar heben Mantras bestehendes Karma nicht auf. Weniger wird ein Mantra bloß gesprochen. das Wort. dem wird sogar das höchste Ziel in Aussicht gestellt. aber wer sich richtig zu konzentrieren versteht und es vor allem nicht an Wissen und Hingabe fehlen läßt. Wunder wirkt. unter größter Hingabe ausgesprochen. werden wir belehrt.und Tonmeditation. darf ein Mantra theurgischen Charakter annehmen. Niemals aber. Als Antwort könnte sich Zerstörendes ereignen. kann guten und bösen Zwecken dienen. kann magischen oder mystischen Charakter haben. je nachdem. die Befreiung. Auf das Göttliche darf kein Zwang ausgeübt werden. leise oder laut gesungen. Im Rattana Suttra schließt jeder Vers mit der Wunschformel: „Kraft dieses Weisheitsspruches möge mir Glück beschieden sein“. wird einschränkend bemerkt. so wird ausdrücklich gewarnt. In Indien singt man meistenteils die Mantras.

einem Mandala. bei Begräbnissen. Als solches hat es entschieden mehr Kraft und Wirkung als die Vielzahl gedankenlos dahin geplapperter Lippengebete. – Tantriker unterscheiden zwischen Grundmantras und komplexen Mantras. Mantras mit vorwiegend langgezogenen. einer Rune. wie es mir aus Kindheitstagen her noch gut in Erinnerung ist. Auch die Anfangssilbe einer Devata dient als Mantram. ohne jeden Sinn und Verstand. Ebensowohl kann ein Mantra einem Bild oder Symbol gelten. offenen Vokalen wird Seite 20 . das Mantram kann und soll Gebet sein. Buddha. wie leierte man da die Gebete herunter. bei Prozessionen. Erstgenannte bestehen in der Regel aus einzelnen Silben. Gewiß. zumeist mit dem Nasal-M. Die Gedanken müssen dabei gleichsam wie ein Rad um diese Vorstellung kreisen. Das Ergebnis: ein gebetsmühlenartiges Geleier. „die gegebenenfalls die Abstraktion einer Aussage deren als bekannt vorausgesetzte Bedeutung ist“. Zu leicht irren die Gedanken ab. erfüllt von dem Gefühl der Gottesnähe. Viele M fordert auch Peryt Shou für das große Mantram. In der Kirche. ergänzt mit irgend einer Endung. etwa dem Sonnensymbol. Zu flüssig sollte eigentlich ein Mantra nicht sein.Satz oder Begriff gerichtet. vorwiegend mit einem nasalen M endend. nicht weniger einer göttlichen Macht. Christus oder sonst einer hohen Wesenheit. komplexe Mantras setzen sich zusammen aus einer Anzahl von Grundsilben (Grundmantras).

2. dagegen solchen von reißendem Charakter. phut – eine mitunter sehr bedenkliche. Kenner des Hindu-Yoga. mantrische Auf welcher Grundlage beruht die Wirkung der Mantras? C. weil sie zu leicht in haßsprühendem Zorn als Fluch und Verwünschung mißbraucht werden. Leadbeater. verweist auf fünf Wirkungsmöglichkeiten. Niemals sollten sie daher in Gegenwart niedrig Gesinnter erklingen.W. wie wir sie beim Voodow-Kult. Vor mehr als zweitausend Jahren und noch Jahrhunderte später beherrschten in China die Angehörigen der weltberühmten Schule des Tathagata – die „Süßstimmigen“ – die Kunst. Auf Glaube beruhend. Seite 21 . Kshrang. Schirim. „die Mantras mit magischer Gewalt zu singen“. Bei schwarzmagischen Riten. 3.eine günstige Wirkung zugeschrieben. bei Obeah-Zeremonien Kulthandlungen entweiht. 1. und anderen werden höchst verwerflichen Kräfte gröblichst vorfinden. vermöge Gedankenverbindung. fußend auf einem Bündnis. bestehend oft aus kurzen Vokalen und Konsonanten – so im Indischen Hrim. Mantras fördern Gutes wie Böses. dabei den Begriff Mantra in allerweitestem Sinne umspannend.

Zu dieser Gruppe zählen ganz primitive Formeln. Vom magischen Standpunkt geurteilt. indem er einfach über die Wunde ein Pentagramm zog und dabei ein scharf betontes Sanskritwort sprach. von der dem Mantriker innewohnende Mana-Kraft. auf Harmonie gerichteten Mantras. bewußte noch verborgene. Von einem indischen Prinzen berichtet die Fama. 5. Überzeugungskraft und Willensstärke entscheiden über Gelingen oder Fehlschlag. Verbrennungen vorzubeugen. Woraus sich folgende Gesichtspunkte ergeben: 1. Dabei werden die Worte zumeist gemurmelt. bisweilen in Verbindung mit Zeichen. Glaubenswirkung Voraussetzung allerdings ist hier der Glaube an den Erfolg. kraft ihrer Bedeutung. basierend auf dem Klang. Schmerzen zu beseitigen und andere Künste mehr. sonst unerläßlich bei echten. Zauberformeln aus dem arg umstrittenen Gebiet der Sympathiemagie. ohne sonstige Bedeutung. In der Regel fehlt derlei Sprüchen der Wohlklang. er habe einen von einem Skorpion gestochenen Mann augenblicklich geheilt.4. Parapsychologen mögen von Seite 22 . Den Mantriker dürfen keinerlei Zweifel. bei seinem Vorhaben irritieren. Beispielsweise um Blut zu stillen. oft ohne erkennbaren Sinn.

Bei der tantrischen Kusdantika homa-Zeremonie sollen sich solche unbegreiflichen Phänomene ereignen. Seite 23 . 3135.*) Der enormen Manakraft östlicher Magier anscheinend ist es zu danken. daß ein gesprochenes Mantra Feuer entfacht. S. *) Über Mana: Karl Spiesberger Magneten des Glücks.der Psi-Kraft sprechen. Als „Feuersame“ gilt in Indien die mantrische Silbe RAM.

Denken. Sie sangen eine Hymne in der Landessprache und einige einem Buche entnommenen „barabarische Worte“. indifferenten Masse zu manipulieren und irrezuführen. sagt Leadbeater. die Richtung unserer Gedanken und Gefühle zu verändern“.Gibt es überhaupt Neues unter der Sonne? Bereits im grauen Altertum waren derlei Künste nicht unbekannt. Phrasen. Sofern man nur Agrippas Gewährsmann Pausanius Glauben schenken will. Durch Gedankenverbindungen „Gewisse Worte werden von bestimmten Gedanken begleitet und sind imstande. berichtet Willy Schrödter. Lieder. eingehämmert. Überdruß Tun der genügen. wurde in den Tempeln der Lydischen Städte Hypepa und Hierocaesarea das trockene Holz auf dem Altar von den Priestern auf magische Weise in Brand gesetzt. Choräle. 2. Und politische Welch Parolen platte um aller Schattierungen bis Fühlen zum und sei noch hinzugefügt. hat Gustave Seite 24 . hat „ein Mensch durch ein bloßes Mantram… (Feuersame. die Silbe RAM) ohne Feuer und Zündholz Brennmaterial entzündet“. und bald danach loderten die Flammen hell auf. wie sie uns bereits eingangs begegnet sind: Nationalhymne. In der Wohnung eines Freundes. Selbst in unserer Zeit. Marseillaise. in unseren Breiten scheint es noch solche Könner auf magischem Gebiete zu geben. Er verweist dabei auf solche Suggestoren in Wort und Ton. Feldgeschrei.

Mantras esoterischen Charakters. die nur selten zum Wohle gereichen. Engel eines bestimmten Typs – des Strahles. Beim Einzelindividuum wie im Großen zeigt es sich. dringen ins Unterbewußtsein. stehen manche Mantras mit bestimmten transzendenten Kräften in Seite 25 die Mitwirkung . Sie manifestiert sich durch Engelmächte. Die große stets gegenwärtige Kraft des LOGOS antwortet bei mantrischen Anrufungen. wie außerordentlich hier die Gefahr einer negativen Beeinflussung ist. selbstlos gebraucht. Bündnis – Zusammenarbeit mit höheren Wesen Eindeutig beruft sich hier Leadbeater auf außersinnlicher Wesenheiten. Als Ausnahme gelten. 3.Le Bon in seinem berühmten. leider zu wenig beachteten Werke: „Psychologie der Massen“ hinreichend beleuchtet. dem die verwendeten Mantras zugehören – spenden ihren Segen gemäß der Art des Mantras. anstelle hilfreicher Engelwesen das nicht weniger „Hilfsbereite in uns“ zu setzen: das Überbewußtsein. Hinausgreifend über ihre Schwingungswirkung auf den Körper. Hymnen. rufen Vorstellungen wach. Vielleicht genügt es in den meisten Fällen. Sprüche. Diese lösen eine „entsprechende Kraft von Oben“ aus. Dergleichen Wortund Ton-“Schöpfungen“ umnebeln den Verstand. Genau genommen zählt das Eingreifen von Wesen höherer Art zu Punkt drei.

Engel im „Gelben Gewand“ sind zugegen beim Singen des Buddhistischen Tiserana. wie Hellseher beobachtet haben wollen. um ihre Rolle bei der vorgenommenen Zeremonie zu übernehmen. für den sind sie „magische Mittel. um unmittelbare Wirklichkeit – Erscheinung der Götter. Wer Mantras zu gebrauchen weiß. GAYATRI und TI-SERANA mit Engeln unterschiedlichen Charakters.“ Von den zur Anrufung einer bestimmten Gottheit dienenden Mantras heißt es: der Ausübende setzt „durch einfaches Singen derselben eine geheimnisvolle Ursache… aus der unmittelbare Wirkungen hervorgehen“. sagt die Überlieferung: jedes Mantra der Welt sei von einem Weisen. Spiel der Kräfte – zu wirken“. „Die einem besonderen Typus angehörenden Engel betrachten diese Worte als eine Anrufung und eilen sofort herbei. (H.Beziehung. Seite 26 . Spricht der Priester die Worte: Hoc est Corpus Meum – Dies ist mein Leib – leuchtet die Hostie.P. wo das „Wort“ zu seinem Rechte kommt. Peryt Shou erwähnt eine interkosmische geistige Bruderschaft. Diese „fröhlichsten Wesenheiten der Welt“ verbreiten „wundervollen Frieden und Freude“. „in Form einer lebenden Lichtlinie“ auf. Andere Engel wiederum sind zugegen bei religiösen Anrufungen und Riten sakralen Charakters. einem Rishi gegeben und eine Gottheit verleihe ihm besondere Kraft. einem Mystiker neuester Zeit. Blavatzky) Nach Govinda. für den bewirken sie „beschwörenden Zwang“.

und Mentalkörper werden dadurch Seite 27 . Die Wirkung beruht auf Bedeutung und „infolge auf Wiederholung“ Beharrliches Wiederholen bestimmter mantrischer Worte. Derlei Mantras zielen auf das Unterbewußte. oft bis zu dreitausendmal hintereinander wiederholt. möglichst zur gleichen Stunde. wie wir sie unter anderem auch im Bereich des Runen-Yoga vorfinden. Als Beispiel: „Ich bin ein strahlendes Willenskraftfeld. „Die Kraft in mir siegt!“ – mit ill“ der Rune SIG. „Ich will und ich kann. was ich w – mit den Runen IS und KA. „Besondere Teile“ im Astral. Meidung lästiger Angewohnheiten. der Überzeugungskraft. Wichtig für den Erfolg ist das tägliche Exerzitium. Dieses ständige Wiederholen erzeugt Vibrationen. 4.die dem Initiierten auf die Rufwellen der Naut = (Not) Rune antworten. im Feinstofflichen dem Mentalleib ein. zur Erlangung wünschenswerter Eigenschaften. etwa zur Stärkung des Willens. – Mein Wille dominiert“ – in Verbindung mit der Rune IS. Regelmäßiges Meditieren ist in Indien und in vielen okkultistischen Kreisen eine Selbstverständlichkeit. Ein weiter Spielraum öffnet sich hier der psychodynamischen Praxis in Verbindung mit Mantras. meist gesungen. In Indien wird ein Mantra. prägt sich im Grobstofflichen dem Gehirn. gepaart mit festem Vertrauen.

zehnmal so laut und langsam wie möglich zu sprechen.schwingungsmäßig beeinflußt. in der Folge immer leiser und zugleich schneller werden. stark“. Zum Beispiel: „Ich bin stark. schreibt vor. Das Feinstoffliche in uns wird „mit einem bestimmten Ideengang in Harmonie“ gebracht. bis 4. Über das Unterbewußte hinaus verbinden Mantras mit dem Überbewußten. Eine sich an die Domäne des Überselbst wendende Meditation ist der in theosophischen Kreisen oft geübte Spruch: Seite 28 . (Es soll gewissermaßen „im Kopfe rasen“) 6. stark. oft gelästerte Meister Therion. bis das Mantra wieder so laut und so langsam wie zu Beginn gesungen wird. stark. 2. Ähnlich verfuhr schon Coue mit seiner autosuggestiven Formel „Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht besser und besser“. Alester Crovdey. Auch in anderer Hinsicht lohnt sich das ausdauernde Wiederholen eines Mantra. 5. kräftige Formeln mit gezielter Wiederholung. 3. Ebensogut können wir sagen. Hierauf den Vorgang umkehren. zehnmal etwas weniger laut und langsam. wir öffnen uns innerlich dem Zustrom von Ideen. zum Schluß sich nur noch die Lippen bewegen und schließlich unbeweglich werden. der vielumstrittene. ein Mantra 1. Das Mantra wird weiter so schnell wie nur möglich im Geiste weiter gesprochen. Am besten eignen sich kurze.

“ Oft und hingebungsvoll wiederholt. zugleich in den Bereich des Übersinnlichen gehörend) – umfaßt ferner Wünsche und Segenssprüche jeder Art. „die sich mit der Person verbindet. – Ich bin das Selbst. Geistrune du. er schaffe eine Gedankenform. für Gibor zu dir mich wieder zurück. die Manakraft des Segnenden entscheidet. Allein die Ehrlichkeit des Wunsches und die „spirituelle Kraftmenge“.“ – Mit der Gibor-Rune: „Dem Urgrund entstammend. Vom Segen heißt es. feiner als der Äther ist das Selbst. der Mutter oder anderer uns Wohlgesinnten. verbündender Urlichtsubstanz einet Mensch sich mit Gott. Auf die Verwirklichungskraft der Gedanken. kommt es an. ist das Exerzitium bestimmt von Nutzen. zählen auch die des Runen-Yoga. die segnet“. Zwei Beispiele: Mit der Man-Rune: „Heiliges Man.“ – Punkt vier – (Bedeutung und Wiederholung. die sich an das Uberbewußte wenden. Der Segen des Priesters (er basiert auf der Bedeutung des Wunsches. erteilt von Einzelnen an die Menge (beispielsweise der Priester) oder gegeben von Mensch zu Mensch: der Segen des Vaters. das Selbst bin ich. mantrisch intoniert oder nur gedacht.„Strahlender als die Sonne. auf die Stärke der Psi-Kraft. weil die Kraft zur Seite 29 . Zu den Mantras. zählt demzufolge zu den Mantras der dritten und vierten Kategorie) gilt als besonders heilbringend. reiner als der Schnee. der Geist in meinem Herzen.

Zurecht bezweifelt von jenen. Dadurch ist er zur Leitung. Wieviel an Kraft der Gesegnete empfängt. wenn er unkonzentriert. Die Macht der Klangwirkung „Die Schwingungen. durch den Klang hervorgerufen. Zum Segnen befugt sind Meister der Logen esoterischer Richtung wie überhaupt Initiierte. Auf einfache Weise Segen von Oben zu empfangen und diesen weiter zu geben an andere ermöglicht ein Mantram der Hagal-Rune in Verbindung mit dem Hagalrunengriff: „Hegende Kräfte des Alls strömen mir zu…“ 5. die streng unterscheiden zwischen dem Managehalt eines geisterweckten Priesters und eines tugendlosen. hängt von seiner Einstellung ab. und der Segen zeitigt trotzdem Früchte. Leadbeater) Töne wirken auf bestimmte Seelensubstanzen. Belanglos auch sein moralischer Wert. ohne es zu wissen.W.“ (C.Segenerteilung ihm durch den sakramentalen Akt der Priesterweihe verliehen wurde. völlig gedankenlos den Segen erteilt. Zwar kann jemand gesegnet sein. auch das ist möglich. herrschsüchtigen Pfaffen. Seite 30 „die den kausalen . zum Kanal geworden für eine von „Oben“ zuströmenden Kraft. wirken auf die verschiedenen Körper des Menschen und haben das Bestreben diese in Einklang mit sich zu bringen. selbst dann. seine ethische Gesinnung.

wird das Mantra auf diese gerichtet. wie überhaupt im Ätherleibe an und in den noch höheren Wesensteilen. was Kräfte spart. die – ungemeistert – zerstören anstatt aufzubauen. Der Ton ruft nicht nur wellenförmige Bewegungen in der Luft hervor. Mantras aber sparen nun einmal Kraft. der das schöpferische Wort dorthin lenkt. die nicht mehr die Luft erregen. wo vorwiegend der Vokal A dominiert – „übertragen die Schwingungen allmählich auf die verschiedenen Körper“. Andernfalls besteht die Gefahr. „Obertöne“. Das Mantra – die Form einer Anrufung transzendenter Mächte beinhaltend – sei eine Seite 31 .Menschen aufbauen“. Vor allem dahinrollende. sei einschränkend bemerkt). Ein starker Wille überträgt die durch Mantras hervorgerufenen Schwingungen auf die nähere Umwelt. Jedes richtig durchgeführte Mantra gleicht nach Leadbeater einer kräftesparenden Maschine. betont Peryt Shou. Aufs äußerste konzentriert. Der Wille ist der Motor. klangvolle Töne – bei indischen Mantras der Fall. Die dadurch entstehenden Äther Schwingungen sprechen in den Chakras. mitunter selbst auf eine fern weilende Person. es entstehen dabei auch subtilere Schwingungen. umso-mehr aber die Äthermaterie. wo seine Kraft sich harmonisch entfalten soll. blinde Kräfte zu entfesseln. Wir schafften es wohl ebensogut mit Willensanstrengung (mehr auf dem niederen Daseinsplan.

muß eine innere Umkehr vorausgehen. Daher immer wieder die unabdingbare Forderung: Reinigung. deren Schwingung zu hart ist. die Form. Das Gayatri oder sonst ein heiliges Wort entbindet große theonische Kraft.Bitte um Hilfe. mit Govinda zu sprechen. Unerläßlich ist. sie müssen wachsen „aus dem Erleben und der gesammelten Erfahrung“. gesprochen oder gesungen. Anders in alten Zeiten. deren Wirkung vorzugsweise auf der Kraft des Tones basieren. die je nach Absicht Positives oder Negatives zur Folge haben. Naturgemäß entstehen durch Übersetzen neue Tongruppierungen. erzeugt in den feinstofflichen Körpern von Aussender wie Empfänger Schwingungen. Gewarnt wird. gut oder böse. Sanft schwinge es. was das Mantram bezweckt. Mantras. die nicht immer dem entsprechen. Seite 32 . die mantrischen Silben mit den nach geheimer Gesetzmäßigkeit gefügten Tantratexten in magischen Einklang zu bringen. Veredlung des Charakters! Denn ehe das schöpferische Wort aktiviert werden darf. Mantras lassen sich nicht willkürlich machen. Nicht mit den charakterlichen Eigenschaften in Einklang. Jedes Mantra. Mantras zu verwenden. müssen in ihrer ursprünglichen Form verwendet werden. lösen sie Disharmonien aus. „weil sie das Gefäß ist“. wo die Seher die im Laut schlummernde Macht erschauten und verstanden.

H. Blavatzky vergleicht das Nervensystem mit einer Äolsharfe. So bewahrheitet sich auch in der Mantramistik der altersgraue Weisheitssatz: Wie oben so unten. Klangvolle Töne – unter anderem die Hl. Übungsbereiche. vertretbar auch für Skeptiker. „Was im Universum existiert. wodurch der Körper mit allen seinen grobund feinstofflichen Funktionen zu einem Instrument der sich offenbarenden kosmischen Kraft wird. werden im tantrischen Ritual aus den Sanskritbuchstaben Mantras gebildet. „die dem Anstoße der Lebenskraft antwortet“. muß auch im Körper vorhanden sein“. Klangmantras beeinflussen in hohem Maße das Grobstoffliche. erregen feinste Schwingungszustände. Denn der Tantra lehrt: Individuelles und Universales sind eins. den physischen Leib. für Rationalisten.Wie Rawson ausführt. Zum anderen wirken Klangmantras in subtilen Wellenbereichen. Was Techniken Übungen Laute der mit vermögen beweisen sowie bereits die die verschiedenen Runenlaut- Vokalatmung der damit einfachen verbundenen Körpergymnastik. bezogen auf einzelne Körperteile und Organe. Ton erzeugt Nervenschwingungen. fernab jeder Metaphysik. der Silbe OM – verfeinern die grobstofflichen gleichzeitig die Schwingungen Physis.P. Seite 33 . Die Macht der Klangwirkung führt uns zur Mantramistik im eigentlichen und engeren Sinne. mitaktivierend feinstofflichen Wesensteile.

Ein besonders krasses Beispiel eines völlig sinnlos Seite 34 . leider noch viel zu wenig praktizierte Technik der Aktivierung der körperlichen Schwingungszonen bildet das Fundament der gesamten Mantramistik.“ (Hinwendung an das Metakosmische. – Vorstehende fünf Grundlagenpunkte über die Mantra-Wirkung kann noch durch einen sechsten ergänzt werden. Rhythmus. Sie erzeugen die verschiedenen Vibrationen im Grobstofflichen wie im Feinstofflichen. das Göttliche. Diese so wichtige. Christus. das Höhere Selbst usw. Mantras im besten Sinne stimmen. auf Buddha. der ein Mantra sich voll auswirken läßt.Stets kommt es auf die wahrnehmbaren und auch die nicht wahrnehmbaren Schwingungen des gesungenen Tones an. harmonisch überein in „Klang. bis hin zur Macht des Höchsten Einer Anzahl von Mantras liegt anscheinend kein Sinn zugrunde. nicht der Ton allein ist es. wie Govinda darlegt.) Vollwirksam aber erst wird ein Mantra durch das unerschütterliche Vertrauen und durch liebevolle Hingabe. Gewiß. Wir begegnen Lautfolgen ohne erkennbaren logischen Zusammenhang. das Theonische. Ein Gebiet auf dem der Mantra-Forscher Peryt Shou Bahnbrechendes geleistet hat. Die Kraft verschiedener Imponderabilien. Idee und Konzentration auf die höchsten Symbole. 6.

die noch nie eingegangen in die sterbliche Natur. und zwar handelt es sich um „Namen. die noch nie in gegliederter Sprache ausgesprochen wurden von menschlicher Zunge“. vorzugsweise auf das buddhische und auf das noch höhere buddhisch-atmische Prinzip. auf die verschiedenen Wesensgrundteile des Menschen einzuwirken. Anschauungshalber eine solche Vokalfolge: eeo e eeo ioo eeo o eeo ioo oee eoe o oee eie o ooe ie ooe. daher sei es nötig. zu wissen. Ein geheimgehaltenes Verfahren. „um irgend eine besondere Silbe oder selbst Buchstaben wirksam zu machen. Zweifelsohne geht es hier in erster Linie um Lautwerte. und so noch fünf Zeilen weiter. „Daß die ganze Schöpfung auf Zahl und Laut gestellt ist.anmutenden Aneinanderreihens von Buchstaben finden wir in mehr als dunklen gnostischen Texten. „um der niederdrückenden und bitteren und unerbittlichen Not willen“. das dahin zielt. Bei Blavatzky findet sich der Hinweis eines Zusammenhanges einer Wechselwirkung zwischen kosmischen Faktoren – Planeten und Zodiakalkräften – und zwischen Zahl. Farbe und Buchstaben. Was haben wir hier vor uns? – Eine umfangreiche Anrufung. wenigen nur im Osten bekannt. kein Laut von ungefähr im Worte steht und jedes Wort Ausdruck eines Seite 35 . in welcher Beziehung die betreffenden Buchstaben zu genannten Faktoren stehen.

kosmischen Gedanken Schwingungsgesetzes“. Mag sein eine Hypothese nur. bekennt sich auch mit der diesen esoterische aufschlußreichen Dichter Hans Sterneder in seinem Roman „Der seltsame Weg des Klaus Einsiedel“ zu der in den Buchstaben schlummernden mantrischen Kraft. die Kraft. Ohne genannte Faktoren war es unmöglich. denn diese Namen sind nichts anderes als eine Zusammenfügung von Lauten – von Zahlwerten! – die in ihrer Summe einen spezifischen Gesamtwert ergeben. Was wirkt sind einzig die den Buchstaben innewohnenden Kräfte. Mir haben jedenfalls bei magischen Tischrückversuchen kabbalistische Namen und die uns vielleicht mehr verwandten Runen ausgezeichnete Dienste geleistet. Der wissende Kabbalist operiert damit. Anders ausgedrückt. Gottes-. Im Sanskrit wie im Hebräischen hat jeder Buchstabe einen festliegenden Zahlenwert.und Manafelder der einzelnen Buchstaben werden dadurch zu einem Kräftereservoir vereinigt. jedem Druck der Hände spottende Tische ohne Seite 36 . Engel. kann nicht in Abrede gestellt werden. Daß aber der Gebrauch von als magisch geltenden Namen und Anrufungen Paranormales auszulösen imstande ist.und Dämonennamen der Kabbalah beruhen auf dieser Annahme. verständlich. die wenig oder gar nicht durch Bedeutung einen Einfluß ausüben. Damit werden uns jene seltsamen Lautgebilde.

Abschnitt: Die magisch belebten Tische – und: Die Kraft aus Atlantis? Seite 37 . Sei es nun die Kraft der Zahl. seien es planetarische. Bei unserem Alphabet wechselt bedauerlicher Weise die Zahlenzuordnung.) Das macht natürlich die Charakterund Schicksalsdeutung der Namenskabbalah fragwürdig. wie wir sie anzuwenden gedenken. *) Über diese interessanten Experimente orientiert ausführlich: Karl Spiesberger: Magische Praxis.geeignetes Medium zu bewegen. weshalb sich die mantrischen Elemente nicht unbedingt in sinnvollen Worten. In ihnen offenbaren sich die verschiedenen Arten des Tonäthers. Sätzen oder Formeln ausdrücken müssen. Laute sind Sammelbecken von Kräften besonderer Natur. (Vielleicht infolge zu vieler „Experten“. zodiakalische oder tattwische Einflüsse oder seien es noch andere Imponderabilien. keinerlei Rolle. Und wie halfen die Runen bei Hebeversuchen! *) Auch jede der achtzehn Futhorkrunen hat gemäß ihrer Reihenfolge eine bestimmte Zahl. Damit wäre eine Erklärung gefunden. „Modifikationen der einen großen Urkraft“. Das Feinstoffliche im Menschen zieht gleichsam als Nahrung diesen Äther an sich. Zum Glück spielt dies bei der Mantramistik. stets dürfte der Weisheit letzter Schluß sein.

Das gleiche Resultat aber ergab das Man der Heber auf Tonband festgehalten und anstelle des sonstigen Vorbereitungsaktes abgespielt. Einmal in einem ganz außergewöhnlichen Falle. So wendet sich Govinda gegen die Ansicht. wie Experimente bewiesen haben. was Kraftentfaltung und die Wirkung anbelangt. deren Rätsel ich seit Jahren nachspüre. Wäre dem so.Was bei echten mantrischen Lautgebilden wirksam wird. Nun ganz so „unmagisch“ ist die mechanische Wiedergabe nicht. Oft stoßen wir hier auf Widersprüche. die Kraft eines Mantra bestehe „in der Wirkung von ‘Tonwellen’ oder Schwingungen kleinster Partikel der Materie“. Scheinbar jedes Sinnes bare Mantras stehen für das Dinglose. Nicht immer ist die Beurteilung der mantrischen Praxis. wo das aus Menschenmund Seite 38 . einheitlich. auf scheinbare. wenn wir den einzelnen Standpunkten gerecht werden wollen. dann mußte ja dieselbe Wirkung durch mechanische Wiedergabe mittels Grammaphon zu erzielen sein. steht über logischem Begreifen. greift hinüber ins MagischArchaiische. geht über das Nur-Klangmäßige. für das Unaussprechliche. über die Kraft des physikalischen Tones hinaus. zeigte sich unter anderem das von den Hebern beim Vorbereitungsakt gebrauchte Runenwort Man als sehr wirksam. Bei Hebeversuchen. Scheinbar verlor das Objekt beachtlich an Gewicht oder die Akteure gewannen beträchtlich an Stärke.

bezeichnet Govinda als Aberglaube. Nachdrücklich betont ihr Altmeister I. selbst dann. rettete die Und Tonbandwiedergabe den vorhin gescheiterten Versuch. z. wenn von Unwissenden gebraucht. es käme auf die Bedeutung eines Mantras an. ein Mantra murmeln wird. Die Behauptung.B. die verbunden dieser mit der entsprechenden Vokalvorstellung. bestätigt der Tantriker Ph.kommende Runenwort gänzlich versagt hatte. Rawson: „Agehananda Bharati hat darauf hingewiesen.S. wenn deren „Intonation in jeder Hinsicht der des Meisters gleicht“. Kerning. Ebenso verwirft er auf anderer Seite die Seite 39 . – haben nicht auch die auf Band gesprochenen Suggestionen Einfluß auf das Unbewußte? Daß übrigens das mantrische Moment bei der Bewältigung von Lasten (wie auch bei den Hebeversuchen der Fall) eine Rolle zu spielen vermag. Bedeutung Mudras auch bei Unkenntnis dem emsig Übenden mit der Zeit von selbst entschleiert.“ Mantras – so Govinda – bleiben wirkungslos. wenn er die Deichsel eines schwerbeladenen Wagens hochstemmt.B. als wissenschaftlich charchierten Dilletantismus. Dieser Meinung steht die Auffassung des Buchstabenmystikers entgegen. daß mancher Inder. wird er mit einer Aufforderung an seine Körperkraft konfrontiert. daß sich bei richtigem Gebrauch der Griffe.

weil diese „nicht nach den Lautregeln des Sanskrit ausgesprochen“ werden. Zweifelsfrei die dominiert Kraft in des die Peryt seiner Tones. Bei aller Notwendigkeit einer lauten Wiedergabe treibt keiner Hokuspokus. Natürlich weiß Govinda sehr wohl. Mit Nachdruck betont Marby in einem Schreiben an Willy Schrödter bezüglich des „therapeutischen“ Runensingens: Runen singen! Nicht bloß denken. So steht für das bekannte Padma das tibetische Peme. auf das.und einspricht. sondern eben tibetisch. mehr Shou höchsten Andere gröberen gelehrte Anwendungsform Mantratechniken Tonschwingungen. spirituelle wiederum wie etwa bevorzugen die von Mantramistik oder im Runen-Yoga. Somit wäre jedes Sanskrit-mantra (und „alle mantrischen Worte und Silben haben ihren Ursprung im Sanskrit“) in Tibet wirkungslos. Wiewohl er sonst absolut Seite 40 . Der Ton (sabda) eines Mantra ist spirituell nicht physikalisch. was damit beabsichtigt ist.Vibrationstheorie. „Wir treiben keinen Hokuspokus“. der Runenworte in Gedanken aus. was Marby anscheinend nicht aufgegangen ist. wie notwendig Summen und Singen für den Körper sind. die vielfach zur Erklärung der Mantrawirkung herangezogen wird. da sie „die Wirkungen geistiger Schwingungen mit den Auswirkungen physikalischer Tonwellen“ verwechselt. Stets kommt es auf die Art des Mantras an.

Daß aber eine Energie – ausgehend von uns oder von „außenher“ kommend – die Experimente entscheidend bestimmte. Bei meinen Versuchen. war es in der Tat nicht gleichgültig. seien diese nun primitive Sympathiesprüche oder tief durchdachte Worte der Kabbalah oder der Runen. wirkten sie. Die von Govinda weiter geäußerte Ansicht. Der Auffassung. wie wir sie auch bei Peryt Shou begegnen. der Effekt blieb aus. wer sie mantrisch sprach. Nur vom „richtigen“ Magier gebraucht. Andere Mantragruppen schließen den Meditationsgedanken mit ein.und Runennamen Tischbewegungen zu erzielen.im Rechte ist: Runen sollen gesungen werden. Mochte die Intonation den Anforderungen noch so korrekt entsprechen. was nicht anderes heißt als sie mantrisch gebrauchen. gilt natürlich nur für bestimmte Formen der Mantrapraxis. sei in gewisser Hinsicht beigepflichtet. mit kabbalistischen. daß sie „nur durch das Medium des sich erlebenden Geistes“ wirken. Ebensowenig darf auf die Vokalatempraxis – wichtige Vorstufe der Mantramistik – verzichtet werden. bewiesen die oft geradezu erstaunlichen Tischbewegungen unter Seite 41 . das Mantrawort habe keine konkrete Bedeutung. daß Mantras keine aus sich tätigen „Zauberworte“ sind. Hier ist der physikalische Ton maßgeblich beteiligt. Was im Grunde für alle Zauberworte gilt.

P. Die Art der Manifestation hängt davon ab. Müßten nicht demzufolge den kabbalistischen und runischen Worten eine Kraft innewohnen? Allerdings nicht von jedermann zu entbinden. Verbunden mit der darin aufblitzenden Idee bedingt er jegliche Form. Demnach Lautgebilden! Was sagen die Tantriker dazu? – Ein Mantra ist „eine Art Kern oder Sammelpunkt von Energie“. wie kraftvoll und auf welche Seite 42 doch eine verborgene Kraft in Lauten und . Und die Krone von Mantraschakti ist „die Kraft des wunderwirkenden unaussprechlichen Namens“. dem Laut. „der Schöpfung und Auslösung zugrundeliegendes Element“. „beginnt seine Form sich selbst zu manifestieren“. Die Macht eines echten Mantra „besteht in der Wirkung seiner Lautwellengestalt“. Formen werden vom Laut beseelt. Denken schafft den unhörbaren Laut. die „angerufenen göttlichen Formen zu aktivieren“. (Rawson) Jedem Mantra wird Form und Farbe zugeschrieben. sei nochmals gesagt. Blavatzky spricht von Lahgash.unseren Händen. gäbe es weder Idee noch Gedanke. von der „geheimen Sprache oder Anrufung… nahezu gleichbedeutend mit Vach. allein der höhere Wert solcher Lautaspekte liegt darin. Richtig angewandt. der verborgenen Kraft der Mantren“. Ohne Nada. – In erster Linie ist das Mantra geistiger Laut. H. Wiewohl diese natürlich ebenfalls von großem Wert ist. und nicht so sehr in seiner sinnhaften Bedeutung.

zu der das Mantra in Beziehung steht“. Aber wird der Übende nicht mit der Zeit zum Wissenden? Wird das Mantra ihm nicht eines Tages selber das Geheimnis enthüllen? Kerning hat diese Frage positiv beantwortet. Ein wenig ermutigender Ausblick. Er und nur Anwendungsmöglichkeiten verschiedenen versteht Kräfte zu aktivieren. soll sie genau sein. der Verantwortlichkeit und der seelischen Reife des Individuums“. erübrigte sich alles Mühen. ruft aus der ineinanderverwobenen Struktur von Mensch und Kosmos die spezielle Kraft hervor. Wäre es anders. mit seinen Anwendungsmethoden vertraut ist. der der fälschlichen Meinung ist. dem Wissen. die. Ein Mantram gibt nur demjenigen Macht. Und er nicht allein. Nur der geschulte Tantriker der kennt Bedeutung Mantras. Voll unterstrichen seien Govindas zielweisende Worte: Kraft und Wirkung eines Mantra sei abhängig „von der geistigen Haltung. Ungeschulte mühen sich vergebens ab. Enttäuscht wird nur der sein. zu denen sie die Schlüssel bergen. die in ihm schlummernden Seite 43 . der sich sofort wahre Wunder erhofft. daß es ein Mittel ist. und der weiß.Weise es rezitiert wird. mit Hilfe von Mantras zaubern zu können. – Und weiter Rawson: „Die Rezitation eines Mantra. Uneingeweihte. „der sich seines Wesens bewußt. vorher geduldiger Studien und Anstrengungen bedarf. mag der Neuling denken.

verweist Bö Yin Ra ausschließlich auf das lautlose In-sichHineinsprechen. Jedoch „nur auf die fluidalen Zentren des physischen Organismus“ ist er von Einfluß. in gutem wie bösem Sinne. – Nicht teilt diese Ansicht östlicher und westlicher Kenner der Mantramistik der Maler und Dichter Schneiderfranken. Strickt aber verwirft er geistiges Einsprechen verbunden mit Sprache oder Gesang. wie andere ist auch er der Überzeugung.Kräfte wachzurufen. Wissend um die im Orient geübte Praxis. dem Ohr gerade noch vernehmbaren Laut verwirft er. mit denen er auf sein Schicksal und seine Umgebung einzuwirken imstande ist“. Bewegungslos müssen die Lippen während des mentalen Einsprechens der Sprache verharren. ohne geringstem Seite 44 Beteiligtsein der . Er hält lautes Sprechen und Singen seiner in FUNKEN gegebenen mantrischen Sprüche für gefährlich. daß Bö Yin Ra die Macht des physisch wahrnehmbaren Lautes leugnet. nicht aber auf die Seele. „um die machtvolle Einwirkung innerlich gesprochener Worte“. der bekannte Mystiker Bö Yin Ra. daß dieser sehr wirksam sein kann. Selbst den leisen. Begründung? Konzentriertes beabsichtigte Denken seelische und vernehmbarer infrage und Laut stellen die unter Wirkung schädigen Umständen sogar das Feinstoffliche unserer höheren Natur. Chorgebete und Kirchenlieder. Nicht. Bis zu einem gewissen Grade gestattet er hörbare Litaneien.

Niemals etwas erzwingen! Gegebenenfalls das Mantra wechseln. Bei Unbehagen oder Ermüdung sofort die Meditation beenden. Bö Yin Ras Kernsätze eignen sich wirklich nicht zur lautlichen Wiedergabe. Töne auch stumm zu bilden. Gleichmütig. ohne sich eine Vorstellung von diesem Willen zu machen. Anders wäre es grundfalsch. Und ohne nachzugrübeln nichts um seine ganz Bedeutung! gelöst. erwartend. Seite 45 . Innerlich erlauscht. helfen die „Funken“ Bö Yin Ras die Göttliche Tiefe unserer Wesenheit erschließen. muß das Wort in uns erklingen. Wer sein Mantram: „Wegweisender Wille wolle in mir. Goldene Worte. Hinnehmen dessen nur. nicht zur Erzeugung grober Tonschwingungen. „ES“ soll ja das Werden Bewirken. wirke Werden. wird erfahren. in sich hineindenkt und schweigend dann in sich hineinlauscht. dem „wegweisenden Willen“ hingegebenes Meditieren vermag. rät ferner der Atementhusiast Dr. führen sie zu einer höheren Bewußtwerdung. Ein Hingegebensein ohne jede Erwartung. werde ich…“ nach den gegebenen Richtlinien einspricht. vertrauensvolle Hingabe. geisterfülltes. was tonloses.Sprechwerkzeuge. wert überdacht und befolgt zu werden. „ES“ soll Ich werden und uns an seiner Bewußtseinsfülle teilhaben lassen. So gesehen. Als rein geistige Klangform einfließend. was sich von selbst gestaltet.

Er nennt dafür eine einfache Übung: Seufzend einatmen. physikalische Tonwellen. Schwingungen kleinster Materiepartikelchen. Grund? Weil die subtilen Schwingungen von Laut und Ton im Kopf und im ganzen Körper ansprechen. ihr niederster gewissermaßen. denn gerade dieser für Gesundheit und seelisches Wohlergehen so nützliche Aspekt wird in der Regel leider vernachlässigt. Schmitt: Stärker als der vernehmbare Laut beeinflussen die stummen Töne „die Muskulatur und deren Bildung“. von denen die Wissenschaft weiß. Ohne den leisesten Ton. Auf dieser Erkenntnis beruht die Praxis der Vokalatmung. Kein Werturteil. Aber hier geht es gerade um das. Atem kurz anhalten und unter stärkster Vokalvorstellung – Mundstellung dem jeweiligen Vokal angepaßt – ausströmen lassen. wichtige Vorstufe der Mantramistik. Verfasser des vortrefflichen Buches „Das hohe Lied des Atems“. im Grobstofflichen schwingende Ton ist nur einer der Aspekte der Mantrakraft. Allein der dem Ohr vernehmbare. Eine Übung. Wirkungsfeld ist vorwiegend der physische Körper. Ludwig Schmitt. Als wissenschaftlich erwiesen gilt es nach Dr. die ins Gebiet der Vokalatmung fällt. Aus diesem Grunde stellen wir ihn gleich an den Anfang der Mantrapraxis. Wie schon erwähnt tritt Lama Govinda gleichfalls für Summen und Singen der Mantras ein.med. Seite 46 . was Bö Yin Ra zu vermeiden versucht: um die Physis.

geistiger Art und hat diese Eigenschaft eine unermeßliche Tiefenwirkung. Der Ton des Feinstofflichen im Menschen aber vermag das ‘innere Ohr’ zu vernehmen. „der als Aggregat alle bestehenden Laute des kosmischen Prozesses selbst gebiert“. die die mit aktivieren darüber hinaus interkosmischen Kräften und Mächten verbinden. sondern es löst auch dem Ohr nicht vernehmbare feinststofflichen „Tonvibrationen Prinzipien spiritueller und Natur“ aus. den schwingenden Laut. es baue das All auf. die Charakters. wurzelnd im pravana-Laut. sondern ein spiritueller. vom ‘nicht-angeschlagenen’ Ton spricht der Tantriker Rawson. obwohl er von einem solchen begleitet ist oder sein kann. Von anahata-dhvani wird gesagt. Wieder ist es Lama Govinda. die die in der Physis der Schwingungen kleinsten Partikelchen Materie umgruppieren.“ Vom ‘Laut ohne Schwingung’. ein Mantra erzeugt nicht nur Tonwellen physikalischen hervorrufen.Selbstverständlich weiß der Praktiker. Aber nur der ganz nach innen gekehrte Jogi vernimmt anhata-dhvani. zerstöre es und schaffe es wieder neu. der diesen für das Verständnis der Mantramistik so wichtigen Tatbestand klar formuliert: „Der Ton eines Mantra ist kein physikalischer Ton. so machtvoll sei es in seiner unermeßlichen Ausdehnung und Seite 47 . vermag das Innere des Menschen zu durchdringen und steht zu dem Göttlichen in Beziehung.

Viele Mantras aber – vorwiegend jene. Die geheiligte Form der Tradition verbindet Vergangenheit mit der Seite 48 . da sie hauptsächlich auf die Physis zielen. immer entscheidet die innere Haltung des Mantrikers. auf Nervenzentren und Drüsen sowie auf den ätherischen Teil. Doch dort wie hier. durch Tradition oder durch eigenes Erlebnis geheiligt sein“. die zurecht mit größter Verinnerlichung stumm eingesprochen werden. von dem aus wir die Sachlage beurteilen. Genau so wichtig ist „die Form. Sie wirken umformend im Sinne einer subtilen Hochpolung. – Fassen wir zusammen: Auf den Standpunkt kommt es jeweils an. Buchstabendenker gehören mit dazu – und die Verfechter des gesprochenen und gesungenen Lautes. also der Vokalpraktiker und der Mantramistiker im Sinne Peryt Shous und viele östliche Wissende. rhythmisch. dienen der reinen Kontemplation. der Aura und den Chakras. um ein geistiges Echo zu erwecken. wie wir sie bei Peryt Shou kennen lernen werden – bedürfen des hörbaren Lautes. in der ein Mantram zum Ausdruck kommt… Sie muß dem geistigen Gehalt angemessen. kraftvoll und durch gedankliche und gefühlsmäßige Assoziation.Stärke. So gesehen hat jeder recht: die Vertreter des reinen In-sichHorchens – Buchstabenmystiker. Die „Deutschen Mantra“. die Bö Yin Rah in seiner kleinen Schrift „FUNKEN“ mitteilt. methodisch.

Gefühl (Impuls. nur muß er „die Quelle der Mantras“ kennen. wodurch die „Magie des mantrischen Wortes“ seine über „das Individuum hinausgreifende mystische Macht“ gewinnt. Seite 49 . eigener Erfahrung. verbindet die Gleichgesinnten aller Generationen. Und niemals darf außeracht gelassen werden: Erst das Zusammenwirken von Form (Klang. Peryt Shou. daß sich Mantras nicht machen lassen. daß magisch-mystische Worte im Übersein ihr Echo finden. Erfahrung) „erweckt. Darauf kommt es an. so betrachtet. sondern wachsen müssen „mit dem Erleben und aus den gesammelten Erfahrungen vieler Generationen nach einer ihnen innewohnenden Gesetzlichkeit“.Gegenwart. bestimmter Grenzen kann jeder sich neue Mantras schaffen. Selbstloses Hingegebensein an das Metakosmische und das Wissen. Manch neues Mantra. Wissen. Hingabe) und Idee (geistige Assoziation. Rhythmus). das seine Wirkung nicht verfehlt. sind die Voraussetzung. gleicherweise wie ein Baum und alles Lebende. gewissermaßen „Naturereignisse des Geistes“. verstärkt und verwandelt… die latenten seelischen Kräfte“. Mit Sivananda übereinstimmend vertritt Govinda den Standpunkt. Bö Yin Ra und andere beweisen es. das „Wissen um die Dinge“. Mantras seien. erwuchs aus der Runenpraxis Innerhalb aufgrund eigenen Erlebens. Ohne innerlicher Reife unmöglich. Anknüpfend an Überliefertem entstehen unentwegt neue Mantras.

sie verwandelt Materialität in Substanzialität. „weil es die Einheit schafft“. sind erstrebenswertes Hochziel. es in geistiger Erschütterung umwandelt. wenn es nicht vom Geiste erfüllt ist. „sie vereinigt die Erfahrungswelt draußen mit dem inneren Erfahrungsleben“. Alle die wünschenswerten Teilziele der Mantramistik. Sie erweckt das innere Ohr. ist der Zustand der Erleuchtung“. sondern jedes echten esoterischen Weges. wie hier besprochen und im praktischen Teil genauer ausgeführt. Seite 50 . was Lama Govinda in die Worte faßt: „Die Wiederherstellung des vollkommenen geistigen Gleichgewichtes durch Überwindung des ‘Ich’-Wahnes. nicht nur des mantrischen Pfades.von denen nur ein geringer Bruchteil dem bewußten Willen unterworfen ist. aus dem alles Hassen und Begehren und alles Leiden fließt. Allgemein gesprochen: Mantras kann jeder üben. „die alle Elemente des menschlichen Geistes belebt und ihre schaffenden Kräfte erweckt“. Nichtssagend ist auch für Peryt Shou das ‘Wort’. wenn der Liebesstrahl des LOGOS im Herzen zündet. aber das ‘Wort’ enthüllt sich nur. Mit vollem Recht erklärt Govinda das Gefühl als unerläßlich. sozusagen die prima materia. Sie ist die Kraftquelle. – Der Weg Buddhas. Er stellt die inbrünstige jogistische Meditation über das herkömmliche Gebet. zugleich der Weg jeder echten Mystik. die Grundsubstanz. Nicht minder wichtig ist die Idee.

Ein Hochziel. von Inbrunst. „in dem die Sphären-Energie. Die Logoskraft wirkt auf sie und durch sie. der alle Geisteswesen im All durchpulst. der den „Logos in sich zur Kenntnis bringt“. Mantras stimmen die Körperzellen durch den Geist. Seite 51 . sich des kosmischen Rhythmus bewußt werdend. Im Zustand von Tapas. Wörtlich unser Gewährsmann: „Die in den Körper hineingezogenen heiligen Mantras verändern durch ihre rhythmischen Impulse die Zellen. Die Folge: Überwindung aller Leiden und niederen Zustände. ganz dem Großen Werke hingegeben. Er ist zum ‘Resonatorium’ geworden. Erreicht ist der Zugang zur Welt der Sphären. bis der Substanzleib aus dem Materieleib geformt ist. Höchste Ekstase offenbart „den unmittelbaren Selbstanblick des EINEN (Monon) des Wesens der Dinge“. fühlt er das Göttliche in sich erwachen und erlebt so „die unsterbliche Welt in unmittelbarer Anschauung“. nur der. arbeitet“.“ Das Ich löst sich aus den materiellen Banden und erlangt wieder die „einstige Einheit mit dem schöpferischen Wort“.verklärt den stofflichen Körper zum substanziellen Leib. Ishvara. das in seiner letzten Vollendung nur der echte Yogi erreicht. Über dem Triebwillen herrscht der Geistwille. die nun ihrerseits zum Angriffspunkt des bildenden Logos werden. keine Energievergeudung mehr.

vorzugsweise mit den Chakras. Ihr Hormon hemmt übermäßige geschlechtliche Entwicklung. Sie steht in Verbindung mit dem rückwärtigen Teil des 3. ein. unterhalb des hinteren Hirnbalkens. Einen nicht weniger bevorzugten Platz nimmt der Hirnanhang.h. an der Basis durch zwei dünne Markstränge befestigt.Epiphyse – Hypophyse Zum besseren Verständnis der Mantramistik müssen wir uns zunächst mit einigen wichtigen okkulten Lehren vertraut machen.bis Achtjährigen. Epiphyse. Gleichfalls eine endokrine. Auch beeinflußt sie das Wachstum im allgemeinen. Wenig nur ist der ärztlichen Wissenschaft über Zweck und Tätigkeit dieser von Okkultisten so oft genannten Drüse bekannt. Gestörte Funktion kann zu geschlechtlicher Frühreife führen. Gehirnventrikels. d. zulaufend nach vorne gegen den Sehhügel. die Hypophyse. ein erbsengroßer. Die Zirbel. der Mantriker ganz besonders. innersekretorische Seite 52 . Coronarium. auch Glandula pinealis genannt. zählt zu den innersekretorischen Drüsen. genauer. überragenden Einfluß für eine paranormale Entwicklung zuschreibt: Zirbel und Hirnanhang. rundlich-länglicher Körper von tiefem rötlichem Grau in der Mitte des Gehirns. den Tattwas sowie dem Wesen und der Funktion namentlich zweier Drüsen. etwa zu vollentwickelten Geschlechtsorganen bei Sieben. Zumeist macht man sie mitverantwortlich für die sexuellen Vorgänge. denen der Okkultist im allgemeinen.

der Hinterlappen aus Nervensubstanz entwickelt. Ihr Gewicht beläuft sich beim Gesunden auf 0. erteilt sie souverän ihre Befehle. Ihre Hormone steuern die ausgeschütteten Wirkstoffe der anderen Drüsen. d. ein bohnengroßes. für die Verantwortlich zeichnen Hormonausschüttungen Seite 53 . Zehen. Fettstoffwechsel. noch nach Beendigung des Wachstums werden Finger. Als wichtigste der Drüsen. Die verschiedenen Hormone der Hirnanhangdrüse. nicht zuletzt die regelt sie das Sexualvermögen. entscheidet ob fett oder mager. Sie reguliert Blutdruck.Drüse. deren Bestandteile nahezu wesensgleich sind mit der Hypophyse. Sie fördert. Geradezu eine Fülle von Aufgaben fallen dem Hirnanhang zu. immer neue werden entdeckt). Sie beeinflußt das Körperwachstum. In Überfunktion bewirkt sie Akromegalie. Kinn oder Nase länger und dicker.8 Gramm. Ihr Vorderlappen ist aufgebaut aus Drüsengewebe. Blutkreislauf. hartes Organ an der Unterseite des Gehirns. offenbar in ihren Zellen produziert (an die achtundzwanzig. dem Wissenschaftler keineswegs so rätselhaft mehr als die Zirbel.h. wirken direkt oder indirekt auf Stoffwechsel und Nervenfunktionen ein. Gewissermaßen die oberste Kommandostelle. sie hemmt. je nach den körperlichen Vorgängen. über Lebhaftigkeit des Geistes. in einer Mulde der knöchernen Schädelbasis gelegen. obzwar die kleinste unter den Hormondrüsen.6 – 0.

In der Hypophyse. Einem mit dem Hirnanhang in Verbindung stehendes Hormon. Schilddrüse. die „Erstreaktion“. Kurt Trampler das „wichtigste Organ der entelechialen Lebenssteuerung“. – Vom Wein (aber nur von diesem alkoholischen Getränk) wird behauptet. Und in diesem Bereiche verspürte Trampler bei jedem Patienten. bestätigt durch das Meßgerät der Manfred-Curry-Klinik.entsprechende Funktion der Sexualdrüsen. diese Organgegend als intensiviert an. gleichviel woran sie litten. Seite 54 . Die Wissenschaft erblickt in der Gegend des Hypophysen-Hypothalmus-System „das höchste individuelle Steuerungssystem“. Diese Drüse mit oberster Befehlsgewalt „hat engste Beziehung zum unwillkürlichen Nervensystem… das bei allen Ausgleichsvorgängen eingeschaltet ist“. in den er sich bei seiner geistigen Diagnosestellung einfühlte. Sie steuert und die zentrale das nervöse Steuerung aller Lebensvorgänge reguliert hormonale Organgeschehen. Beweis für ihn. Nebenschilddrüse. Edgar Daques Ursinnensphäre. daß dieses Zentrum „aktiviert“ wird. Serotin. In enger Wechselbeziehung stehen Hirnanhang und Nebennieren. wird ein Einfluß auf das Denkvermögen zugeschrieben. Auch zum Zwischenhirn besteht ein maßgeblicher Anteil. sieht der geniale Geistheiler Dr. Es zeigte bei der Kontrolle der Patienten. er wirke und über fördere die Zirbel anregend die auf die Nebennierenrinde dadurch Hormonproduktion. Ihrem Befehl gehorchen Keimdrüsen.

Schon immer galt die Zirbel als „Werkzeug des geistigen Schauens“. der Erneuerer. einstmals bei einer sehr frühen Menschenrasse an der Rückseite des Hinterhauptes als Auge funktionierte. das zur „geistigen Schau“ befähigte. Bereits Descartes. und heute noch sieht der Esoteriker in ihr „das Kontaktorgan der feinstofflichen und höheren Welten“. sondern als der Erzeuger. Schiva hier nicht als Zerstörer gedacht. Okkultisten. Yoga-Anhänger. vermutete in der Zirbeldrüse den Sitz der Seele. Sie erblicken darin eine Bestätigung dessen. die anliegt an der Rückseite des dritten Gehirnverntrikels. Dieses dritte Auge war ein tätiges Seite 55 . Mantrapraktiker. daß diese „kleine erbsen-förmige Masse grauer Hirnsubstanz“. Soweit in groben Zügen die wissenschaftlichen Aspekte. gewiß kein Irgendwer und bestimmt kein Okkultist. Moderne Anhänger der okkulten Weltanschauung lehren ähnliches. sind einige Außenseiter der Ansicht.Nebenbei bemerkt. was seit eh und je schriftlich oder nur von Mund zu Ohr mehr oder minder geheim überliefert worden ist. Daher wird auf ihre Ausbildung so großer Wert gelegt. Esoteriker gehen über die von Ärzten vertretenen Meinungen und Erfahrungen weit hinaus. Indische Meister nennen die Epiphyse „das Auge Schivas“. Von Madame Blavatzky erfahren wir. maßvoller Weingenuß erhöhe die Stärke der Ausstrahlung beim Magnetisieren.

das alle zugängliche Wahrheit dem eröffnet. Wie überliefert. würde Prof. in die Epiphyse.oder Pinealauge tatsächlich einmal existiert hat. Die Intuition mußte geschult werden. Deutliche Spuren finden sich hier noch vor.“ (H. Edgar Daque sagen. Parietal.oder Devaauge“ zu aktivieren. Wladimir Lindenberg. bezeugen heute noch eine Reihe von Reptilien. das „Hinter.) Und ein geistig aufgeschlossener Arzt. besonders die Brückenechse. in eine Drüse. Begreiflicherweise werden diese Rudimente nicht als Beweis für eine übersinnliche Funktion dieses einstigen Organs von der Naturwissenschaft gewertet. Das ein Scheitel-. Auch heute noch zielen bestimmte okkulte Praktiken – mit an erster Stelle die Mantramistik – darauf hin. wandelte sich das dritte Auge nach dem „physischen Falle der Lemurier“. Gleichzeitig büßte es mehr und mehr an geistigem Schauvermögen ein. infolge zunehmender Verstofflichung. als „Sitz des Genius. Seite 56 . der es zu benützen weiß. des von dem gereinigten Willen des Mystikers ausgesprochene Sesam.B.P.Organ zu jener Zeit als „das geistige Element im Menschen die Oberhand über die kaum im Entstehen begriffene intellektuellen und psychischen Elemente inne hatte“. um so die einstige Hellsicht wieder zu erwecken. In jener Menschheitsepoche der Natursicht. Esoterisch gesehen gilt die Zirbel als Hauptorgan höherer Geistigkeit. Magische Nachhilfe wurde erforderlich.

das „Göttliche Auge“. die sich dem Hellseher als nuancierte Lichtschattierungen darstellen. mit denen sie an der Basis befestigt ist.schreibt: . „die sensitivsten und empfindlichsten Reize von der Peripherie des Körpers auf“ und steht somit in Verbindung mit der Aura. wahr und antwortet darauf mit Schwingungen. Auf die paranormale Entwicklung hat noch eine andere Drüse weitgehenden Einfluß. doch nur gewissermaßen als ihr Diener.wie feinstoffliche. grob. dem Pharynx gelegenen Organs. gleich dem Pulsieren des Herzens. Der Adept sieht „die goldene Aura in beiden Zentren pulsieren.. Beide Drüsen stehen zueinander in enger Wechselbeziehung. beteiligt an diesen subtilen Vorgängen ist maßgeblich auch die Hypophysis cerebri. Die Aura der Zirbeldrüse nimmt alle Eindrücke. Devakscha. Also nicht nur von der Zirbel allein hängt es ab. nimmt durch die zwei dünnen Markstränge. mit Gott verbindet“. Der Hirnanhang hat erheblichen Anteil bei Erregung und Entwicklung der Epiphyse. die gleichzeitig Verbindungspunkt ist mit höheren. universellen Plänen.… in der Gegend der medizinisch noch unerforschten Zirbeldrüse sitzt das Zentrum. das den Menschen mit den esoterischen Kräften des Kosmos. Die alte esoterische Schulung begann mit der Bemeisterung dieses an der Gehirnbasis. ihr „Fackelträger“. daß das Seite 57 . laut geheimwissenschaftlicher Forschung.

dem Eingehen in die Zeitlose Dauer. gerade so wie wenn der elektrische Strom irgend einen festen Gegenstand trifft. Im Zustand höheren Hellsehens verstärkt sich diese pulsierende Bewegung. entspricht dem niederen Manas. wenn sie Kundalini erreicht hat. Die Zirbeldrüse. die Zirbeldrüse trifft. Dem echten Adepten erschließen sich in seiner Schau „die Gefilde der Unendlichkeit“. Sie Seite 58 . wobei die Aura stärker vibriert und schwingt.ganze Leben niemals aufhört“. Wodurch das buddhische Prinzip mit Hilfe des differenzierten Feuers des manasischen Prinzips auf diesem Plane bewußt wird. auf die Gehirn und Medulla Oblongata einwirken. das zu Buddhi-Manas emporsteigt. Gleichbedeutend mit dem Zustand der Raum. und das schlummernde Organ erweckt und von reinem akasischem Feuer ganz in Glut versetzt wird“. Während die Hypophyse als „Organ des psychischen Planes“ gilt. Von den Hindus „Brunnen der Erleuchtung“ genannt. Die Epiphyse verbindet mit dem „Göttlichen Gedanken“. „Brennpunkt der okkulten Kräfteentwicklung“ ist die Epiphyse. Jeder Versuch zur Erlangung des Hellsehens löst mehr oder weniger dieses Phänomen aus. Es heißt: „Der Bogen der Pulsation des Hirnanhanges steigt mehr und mehr in die Höhe. ist sie Ansporner des Willens und Auslöser telepathischer Fähigkeiten. bis schließlich der Strom.und Zeitlosigkeit.

Mit diesem Ur. jenes „Gehirnventrikels. Beim Durchschnittsmenschen ist sie inaktiv. ihr enger Kontakt mit den Funktionen des Kleinhirns. Aber auch heute noch soll das einstige Tertiärauge.ist auch mit dem Karma des Menschen eng verbunden. ihre enge Verbundenheit „mit Rückenmark und jenen Nervenpartien. sie hätten bei Obduktionen die Zirbel mit samt der Corona radiata im ultravioletten Lichte aufleuchten sehen. Die Weckung des dritten Auges ist beinahe schon zum Schlagwort geworden.oder Scheitelauge der Biologen nimmt der okkult Geschulte Mensch höhere einer Schwingungen versunkenen wahr. Damit vermochte real der zu längst Entwicklungsperiode sehen. „Sehvermögen“ besitzen. Atmosphäre sehe Vom Coronarium gehen „latente Elektrospannungen von großer Intensität“ aus. Von holländischen Ärzten hören wir. denn bei Nichtgebrauch atrophiert sie. die an der Nasenwurzel liegen“. nunmehr unter der Schädeldecke. wie überhaupt die Verbindung mit dem ganzen Nervensystem. in der Mitte der Corona radiata des Großhirns. der an der Stirnmitte liegt“. Nach vorhin Genanntem ist es das Uz-hver-Organ Seite 59 . Bedeutsam erscheint dem Okkultisten die Lage der Zirbel. „von feineren im Schwingungsenergie ultravioletten Lichte. Woraus Peryt Shou den Schluß nahelegt: der Das Scheitelauge. beeinflußt“.

Hoher Wert wird dem oberhalb der Nasenwurzel befindlichen Siebbein zugesprochen. Die in den Keimdrüsen entstandene Zeugungssubstanz.der eingeweihten Ägypter. in den geistigen Eros“. jenem Hohlraum vor der Hypophyse. das sie systematisch schulten. Wie überall. Desweiteren ist die Zirbel ein geistiges Zeugungsorgan. Hellhörend wird er ihre Einflüsterungen vernehmen“. Wer. Im Ägyptischen Totenbuch finden sich Anleitungen dazu. Vorzugsweise schaltet der I-Ton diesen Strom ein. stellen sich auch hier dem Streben nach geistiger Höherentwicklung die Mächte der Verneinung entgegen. Sie wandelt sich in „geistige Zeugungsenergie. „andauernd auf die Zirbeldrüse meditiert. erfährt hier ihre sublimste Verbrennung. so wandelt sich diese „Empfängerdrüse des Gehirns“ zu einem neuen. Seite 60 . Wird das geistige Auge durch den zündenden Impuls aus dem All mittels des Consentstrahles (Man-Strahl) erweckt. welches das Ich mit dem ultravioletten Urlichtstrom der Sphären verbindet. (dem) werden sich Lichtgestalten zeigen. wie Brandler-Pracht bemerkt. durch den inneren Kreislauf der Drüsenorgane hinaufgezogen ins Gehirn. Für Peryt Shou ist die Zirbel ein Kontaktorgan. welcher dann von „der Zirbeldrüse über die Medulla in das Rückenmark eintritt und dort aufleuchtet“. höheren Sinnesorgan. Nachdrücklich aber warnt er. diesen Erscheinungen Gehör zu schenken. das „Ich-Bin-Organ“.

„aus dem die Bildekräfte der göttlichen Welt Objekte formen“. daß der feine Knochen im Schädelinneren. so das Siebbein – als „Fritterdrüse“ der Zirbel – der Aufnahme der „höheren undifferenzierten (asynthetischen) Qualität derselben“. dessen Schwingungen sich auf die Hirnanhangdrüse übertragen.) Dient das Coronarium der Aufnahme von Modifikationen der Urmaterie. (Hier befindet sich der „dunkle Fleck“. wesentlich für den Mantriker ist es. „in welchem das ‘Wort’ empfangen wird“. was Seite 61 sich wohltuend im Kopfe . das hohen Geistwesen ermöglicht. Für Peryt Shou ist das Siebbeinvakuum „die feine Empfindungszelle des Weltgeistes… der ‘Zentralkonduktor’ einer besonderen Art feinster Ätherschwingungen“. durch Schallwellen in Vibration versetzt wird. sich unseres Organismus als Empfangsapparat zu bedienen. Was vor allem der Vokal I bewirkt. diesem Hohlraum entströme ein nicht der Stoffwelt angehörender Äther. Anderen Ortes vertritt man die Meinung.Angeblich korrespondiert in ihm kristallinischer. Sei dem wie es sei. Auch das mit Hilfe der Vorstellungskraft Imaginierte wird dort gestaltet und hat Einfluß auf das Resonanzfeld. der bei Berührung angeblich zum Wahnsinn führt. auf dessen Einbuchtung die Hypophyse ruht. Bö Yin Ra spricht in diesem Zusammenhang von einem universellen Prinzip. radioaktiv strahlender Phosphorkalk mit kosmischen Ätherspannungen. die uns aus dem Sternbild des Perseus zuströmen soll.

Bemerkt sei noch.bemerkbar macht bei Unbehagen. deren Ausbildung ja so wichtig ist. magische Schulen. vorzugsweise das Muladhara-Chakra. Seite 62 . Atmung und Mantras sorgen dafür. das sämtliche wichtige Zentren erweckt. die unteren Zentren zu erwecken. Hierzu bietet die Mantramistik ein ausgewogenes Übungssystem. Diesen Vorgang siebenmal wiederholen. Anders jene. in der Spanne. auf materielle Vorteile gerichtet. völlig gelöst und entspannt. einatmen. wo es gespeichert wird. das Prana in der Vorstellung der Wirbelsäule entlang hinauf zur Zirbel führen. in der der Atem angehalten wird. Die I-TonResonanz ist zugleich eine gute Massage für die Zirbel. sind bestrebt. Ihr Augenmerk richtet sich in erster Linie auf Epiphyse und Hypophyse. Druck und Schmerz. Eine Atemübung zur Belebung der Zirbel: In betont aufrechter Haltung. die sich hohe geistige Entwicklung zum Ziele setzen.

Die Funktion der Chakras beeinflußt Gesundheit. Magische Fähigkeiten (heute gern als Psi-Kräfte deklariert) und mystische Zustände gehen mit der Entwicklung der Chakras Hand in Hand. auch Tschakram. Selbst C. den Chakras. Charakter. im Geiste Wiedergeborenen danken ihre fehlgeleiteten oder wünschenswerten Eigenschaften der jeweiligen Funktion ihrer Chakras. weitere dieser ätherischen Kraftwirbel werden in der Regel verschwiegen. der gewissenlose Gewaltmensch. Chakka oder Padmas genannt. Der Anormale. aber eben so sehr der Güte verströmende Altruist. zu deutsch: Räder. der der Menschheit dienende geniale Denker. Seite 63 . rotierende Kraftzentren im Ätherleib. radähnliche. W. Begabung und metaphysische Entwicklung. bis hin zu dem in Samadhi weilenden.Chakra Wesen und Bedeutung Die mantrischen Praktiken stehen in unmittelbarer Beziehung zu den vielzitierten Lotussen der Yoga-Lehre. der Triebverbrecher. der seinen verderblichen Willen anderen aufzwingt. Zumeist wird von sieben Hauptchakras gesprochen. die mit dominierenden Organen und Nervenplexe des physischen Körpers korrespondieren. Leadbeater spricht in seinem sonst ausgezeichneten Buch: DIE CHAKRAS nur von sieben.

das nächste. die Kundalini. bleibt aber wegen seines angeblich so gefährlichen Charakters nähere Aufklärung schuldig. – Fehlfunktion dieses Chakra führt mitunter zu sexuellen Anomalien. In der herkömmlichen indischen Aufstellung merkwürdigerweise nicht genannt. vorzugsweise in der tantrischen Sexualmagie. Swadhistana (oder Svadhisthana). Zwar erwähnt Leadbeater Swadhistana am Rande. Den Darmkanal regierend. Eine Lücke. im Sanskrit Muladhara genannt. Versteckter Hinweis auf die hier schlummernde Schlangenkraft. strahlt es in feurigem Orange-Rot. Zeugungsorgane. sorgt es für die Durchblutung der Bauchorgane und reguliert deren Tätigkeit.oder Sexualzentrum bekannt. umso merkwürdiger. Hellsehend geschaut. Mit Muladhara bildet es gewissermaßen ein Doppelchakra.Grundzentrum ist das an der Basis des Rückgrates über dem Steißbeingeflecht Urogenitalorgane. geteilt in vier Speichen oder Blätter. befindet sich in der Gegend der Sexualzone. von einigen ängstlich totgeschwiegene Chakra. Anstelle dessen findet sich bei Leadbeater das Milz-Chakra. im unteren Bauch. das beeinflußt. Zuweilen symbolisch als flammendes Kreuz dargestellt. befindliche Niere. Wurzel-Chakra. Seite 64 . Blase. wohl aber Swadhistana. die Als Grund-. die durchaus nicht immer. schwarzmagisch ausgerichtet ist. wie fälschlich behauptet. Steiß. In der magischen Praxis wird ihm eine bedeutsame Aufgabe zugeschrieben -.

in der Nabel-Magengegend über dem Solarplexus. Manipura.weil gerade dem Milzchakra. Eine Fähigkeit. Unterteilung und Verteilung der Vitalität. Er zieht dann die Lebenskraft anderer. Über dem Milzzentrum rotierend. Bei guter Funktion strahlt es in Rot. die wir von der Sonne empfangen“. sofern wir Leadbeater Glauben schenken. Die in dieses Chakra strömende Vitalität wird hier in den für den Körper zuträglichen Zustand umgewandelt. eine geradezu lebenswichtige Funktion obliegt: „Die Sondierung. Darüber hinaus korrespondiert es mit den Seite 65 . der Name sagt es. in enger Beziehung zum Milzgeflecht. Gelb. Milz und Bauchspeicheldrüse. Bei Bildung von Imagospurien wird der Versuchsperson das hierzu benötigte Od aus der Milzgegend entzogen. Außer dem Magen beherrscht es Leber. Blau und Violett. Ungewollt neigt dann der Geschwächte zum Vampirismus. besonders von Kindern und Jugendlichen an sich.oder Magen-Chakra hat seinen Sitz. – Schriften. – Große Bedeutung hat das Milzchakra in der Magie. bezeichnen Swadhistana als den sechsblättrigen Lotus. Hellseher vergleichen dieses Leuchten mit dem Glühen einer Sonne. Grün. teilt sich dieses Chakra in sechs Speichen. die im Alter allmählich erlahmt. Orange. auch Manipuraka. das Nabel. Erweckt soll dieses Chakra Flugträume und astrales Wandern begünstigen. in denen das Milzchakra fehlt. was ein Schwinden der Lebenskraft zur Folge hat.

Pflanzen. das mystische Feuer. – Manipura hat Einfluß auf das Gemütsleben. enthüllen sich dem Hellsichtigen. die psychische Wärme. Daher oft die Bezeichnung Gefühls.oder Empfindungschakra. Hinreichend erweckt. Steine. hellsehend das Ätherreich wahrzunehmen. Der Gereifte vermag Krankheiten zu diagnostizieren und zu heilen. Auch befähigt er zu erkennen. Mit beeinflußt es das Sonnengeflecht wie überhaupt des das vegetative zeigt sich System. Im Laufe der Zeit entwickelt er auch die Fähigkeit. mitunter in Überspannungsfunktion Herzchakra Seite 66 . – Zehn Speichenfelder in mannigfachem Rot. Anahata. unter Kontrolle eines kundigen Pendlers. im Haushalt der Natur spielen“. denen der Lotus bei Sensitiven bisweilen ausgesetzt ist. Hier schlummert die Tumo-Kraft. Metalle.Nebennieren. Vorwiegend durch Od-Entzug und Od-Drosselung. verleiht das Gefühlschakra die Gabe. Es steht in enger Beziehung zur Thymusdrüse und zum Plexus cardiacus. entsprechend zu reagieren. Bei nervösem Magenleiden und Überspannung der Sympathikusnerven wird die Behandlung von Manipura empfohlen. ist für dieses und dem Kreislauf verantwortlich. wechselnd mit Grün. „welche Rolle Tiere. atmosphärische Erscheinungen usw. dem Herzen übergelagert. Gut von Böse zu unterscheiden und auf astrale Einflüsse. jenes für den Adrenalinhaushalt des Körpers so wichtige Organ.

es befähige. das sich bis zum Hellsehen und Hellhören steigern kann. Gut entwickelt begünstigt das Herzchakra das Einfühlen in den universalen Rhythmus von Natur und Leben. erstrahlt es in glänzendem Goldgelb. Pranazufuhr. Seite 67 . Der Kehlkopflotus zählt sechzehn silberne Speichen oder Blätter. mitunter in so starkem Maße. Insgesamt zwölfblättrig. daß fremder Schmerz am eigenen Leibe verspürt wird. Im Ganzen gesehen bewirkt es eine Aktivierung Durchblutung. über der Schilddrüse und dem Plexus laryngeus. Vischudba oder Vishudda. fördert Durchblutung und Pranazufuhr. worunter aber nicht das meist sehr verworrene der Medien zu verstehen ist. auf die Schwerkraft einzuwirken. aktiviert die Tätigkeit der Schilddrüse und der Atmungsorgane.nervösen Herzbeschwerden. in Feldern gruppiert. Voll ausgebildet ermöglicht der Herzlotus die genannten beruhigt Organsystems. Hier entscheidet der Reifegrad. Auch begegnet man der Meinung. und Ferner In entscheidet guter Anahata macht über es Seelenwärme Seelenkälte. den gesamten Es vermehrt die durch Organismus Gesinnungsart anderer zu erkennen sowie „bestimmte Kräfte bei Tieren und Pflanzen“. Funktion mitfühlend für die Freuden und Leiden anderer. das Chakra über dem Kehlkopfzentrum.

andererseits wirken sie aber infolge der Macht des Tones begünstigend auf dieses Tschakram ein. zeitigt der Halslotus ein tiefes Innenleben und leitet einen umfassenden Reinigungsprozeß im physischen wie ethischen Sinne ein. Frontaloder Willenschakra. was in weit größerem Maße noch vom Mantriker gilt! Adjna oder Ajna. Die Hellsicht im Bereich der Ätherund Astralschwingungen steigert sich.die „an die Wirkung des Mondlichtes auf kräuselndem Wasser“ erinnern. Seite 68 . Gegend der Augenbrauen. der die okkulte Praxis große Aufmerksamkeit schenkt. Es wirkt in Verbindung mit Hypophyse. Richtig erweckt. Rudolf Steiner zufolge vermittelt ein harmonisch entwickeltes Halschakra „tiefe Einblicke in die wahren Gesetze der Naturerscheinungen“ und versetzt in die Lage.und Wurzelchakra Zusammenhänge bestehen. kreist in der Bewußtseinszentrum des feinstofflichen Körpers. „die Gedankenart anderer Seelenwesen zu durchschauen“. Ferner sollen zwischen Nacken. darin Blau und Grün den Ton angeben. Genau genommen ist Vischudha der vordere Teil eines Doppelchakras. Die „Erweckung des inneren Wortes“ steigert seine Tätigkeit. Das von Leadbeater und anderen nicht genannte Nackenoder Todeschakra steht in Verbindung mit dem Kleinhirn. eine Stelle. Vorzugsweise sind Sänger und Redner von der Verfassung des ätherischen Halszentrums abhängig. das Stirn-. dessen hinterer Teil über dem Nacken rotiert.

„daß man in den vier Reichen der Materie operieren Seite 69 . Den Stirnlotus hat man als ätherischen Zentralisationspunkt der Konzentrationskraft und der Willensimpulse bezeichnet. Individuelles Bewußtsein steigert sich zum kosmischen. Bei brutalen des führen. es zu gar einer noch bei unterentwickeltem Gewaltnatur Gefühlschakra. die andere von Lila und Blau. Das Stirnchakra entscheidet über die Willensimpulse. dem spirituellen Menschen“. gleichzeitiger Überfunktion Sexualchakra besteht die Gefahr des sexuellen Gewaltverbrechers.“ Dem Hellsichtigen erscheint Ajna in zwei Hälften geteilt. dem „Weisheitsauge“ oder dem „Auge des Wissens“. Die Erweckung der Ätherzentren bis hinauf zum Hals soll bereits dazu befähigen. auch die Möglichkeit „der Entwicklung des biologischen Menschen zum Atman.Siebbeinvakuum. zum Purusha. urteilsmäßig. schöpferische. Es hat auch Beziehung zum dritten Auge. gegliedert in je achtundvierzig Speichen: Rosenrot mit starkem gelben Einschlag weist die eine Seite auf. Harmonisch voll entfaltet befähigt es zur „Magie des Wortes“ und schenkt die Gabe des räumlichen und zeitlichen Hellsehens sowie Visionen im Wachzustand. In übersteigerter kann Funktion. Schleimkörper und Schlagadergeflecht. Durch Übungen aktiviert es „die intellektuelle. Wachbewußtsein und schöpferische Kraft stehen unter seinem Einfluß. Für den Hypnotiseur ein wichtiger Hinweis. assoziative Kraft der Person.

die heutige Zirbel. arbeitet eng zusammen mit Hirnrinde und jenem legenden-umwobenen Organ. dem Zeitalter der dritten Wurzelrasse. wirkend als eine Art Antenne. daß es in den fernen Tagen Lemuriens. als drittes Auge bestanden haben soll. weist der äußere Kreis neunhundertsechsundsechzig Speichen. schwingt über der Scheitelzone. da die Anzahl der Speichenfelder nahezu dieser Zahl entsprechen soll. Seite 70 . des atmischen. und zwar oben am Scheitelpunkt. Das Scheitelchakra Zirbeldrüse. Der einäugige Zyklop mag noch eine schwache Erinnerung daran sein. Und weiter: „So bemerkenswert diese Kräfte sind. so kann man sie doch nicht mit jener Bewußtseinsausdehnung vergleichen.kann“. deutlicher zu empfinden befähigt war. In Verbindung mit dem höchsten aller Chakras gilt sie als „Sitz unseres Vaters im Himmel“. Durch Zeitläufe hindurch hat es sich tief ins Gehirn zurückgezogen. das Corontal. die mit Sahasrara innigst korrespondiert. vermöge der damalige Mensch die Dinge seiner Umwelt schärfer. In zwei Kreise gegliedert. die mit Erweckung des Stirnchakras gewonnen wird“. von dem wir hörten. Wichtiger Hinweis für den Mantriker! Sabashara. für den Wissenden „Hochsitz des heiligen Geistes. der innere zwölf auf.“ Bekannt unter dem Namen tausendblättriger Lotus. Befreiung von körperlicher Materie und Wiedergeburt“. Nämlich: „Befehlskraft des gesprochenen Wortes. des Gottes Funken in uns.oder Intuitionschakra.

er bringe endgültige tiefstes vollendete menschliche Wesen und Eindringen in die geistigen Gebiete. Wenigen Sterblichen. Das ‘Wort’ als Resonanz des SphärenSeite 71 . bedeutet höchste Vollendung. die zur unio mystica führen. dem die Erweckung der anderen Ätherwirbeln vorangehen muß.Voll entfaltet nimmt der Scheitellotus das ganze Schädeldach ein. Scheitellotus schaffe schreibt man zu. Letzte Wegstrecke auf dem mystischen Pfade. Dem Befreiung. Von Sahasrara aus versetzt das ‘Wort’ den „ganzen Körper in resonante Schwingungen“. Die Infunktionssetzung Sahasraras. verbindet mit allen kosmischen Kräften. Zentren durchfeuernd hochsteigt Sahasrara dauernd Wohnsitz nimmt. alle die an der Wurzelbasis schlummernde und in nur vorbehalten. und anstelle der sonst napfförmigen Vertiefungen wölbt er sich kronenförmig auf. verleiht der Tausendblättrige vollendetes Gottmenschentum. Sobald Kundalini. die jenseits der vier zur Erde gehörenden Reiche der Materie liegen. Konzentriert man sich auf dieses Chakra. Der Vollendete vermag sein Bewußtsein aus dem Körper nach anderswo zu verlegen und im Schlafe noch seiner bewußt bleiben. so heißt es. Sahasrara. so erhöhen sich die Fähigkeiten. Dereinstiges Ziel aber für jeden Schlangenkraft. höchste Stufe menschlicher Entwicklungsmöglichkeit.

Stark reagieren die Fußchakras auf Bodenstrahlung und führen uns die ätherischen Kräfte des „Erdgeistes“ zu. „Es ist ein Tönen aus der oberen Welt. von obenan: Sonnenbei und den Mondprana. Wir haben uns noch mit weiteren sechs. Denken wir an die Tätigkeit der Magnetiseure. Im Verein mit den Plantalzentren wirken die Kniechakras. Auch spricht man ihnen die Aufgabe eines Transformators zu. die uns mit den Erdkräften verbinden. haben vorwiegend einsaugende Tendenz. deren Händen heilendes Fluid entströmt. besonders für die mantrische. Jehosva. Praktiken der Mantramistik. wie man sie nennt. den höheren Yogizustand hervorruft. Die Sohlen. Da sind vor allem die über den Innenhandflächen schwingenden Handchakras. leiten aber auch die von oben her einströmenden Fluide in die Erde ab. der Seite 72 . Sie nehmen Feinstoffliches auf und strahlen Ätherzentren zu befassen. oder an die Bedeutung der Handteller beim Aufnehmen und. Sie leiten die von den Fußzentren aufgesogenen Erdströme weiter. die zumeist unerwähnt Feinstoffliches aus. vielgestaltigen Runenfeinkraftflüssen. wesentlichen bleiben. das den Consensus. Desweiteren die nicht weniger wichtigen Fußchakras. für die Praxis.Logos (Ishvara.oder Plantalchakras.“ Doch genug der grandiosen Ausblicke. Jesus) gedacht.

Plexus pedalis und Plexus genialis bei Peryt Shou. von denen Madame Blavatzky nur andeutungsweise spricht. Im Munde. in Gaumennähe soll noch ein sekundäres Ätherzentrum existieren. gleich den Handchakras sind sie aus der mantrischen Praxis einfach nicht wegzudenken. Von vielen Yoga-Übungen. Steuerzentren für die sieben Hauptchakras. wenn der Konsonant R vorherrscht. Beispielsweise soll die tiefere Bedeutung des Buddhasitzes in der symbolischen wie konkreten Abschirmung gegen den Einstrom des „Erdgeistes“ liegen. das Gaumenchakra. vor allem dann. Allein selbst diese Aufstellung hat noch nicht Anspruch auf Vollständigkeit. – Vielfarbige Abbildungen in Leadbeaters Buch vermitteln einen Eindruck von der erstaunlichen Farbenpracht dieser Ätherwirbeln. Obgleich diese Farbenfülle nur eine schwache Wiedergabe jener Seite 73 . So manche Geste. Da wären noch die sieben im Kopf befindlichen Meisterchakra. so manche Pose wird verständlicher. Fuß. was zu Gesundheitsschädigungen führen kann“. von Runenpraktiken. das vorzugsweise bei mantrischen Übungen anspricht.„die einströmenden Erdkräfte zum Teil abzudrosseln und zu dosieren“ hat. nicht zuletzt von der Buchstabenmystik gilt ein Gleiches.und Kniechakras. Ferner ist von einem sekundären Herzchakra die Rede. „die ätherische Verbindung mit dem Boden zu erhalten. In ungenügender Funktion sind sie nicht oder nur ungenügend imstande.

ähnlich von Mandalas. Darstellungen in symbolhafter Form. So erblicken wir am Außenrand im Kreise geordnet blattähnliche Zacken. für den jeweiligen Lotus von Bedeutung. bzw. Hinweis auf die jedem Chakra innewohnenden Kräfte und Eigenschaften sowie zu den Elementen und Tattwas. Dreiecke. so wird versichert. wie sie der begnadete Hellseher erschaut.Farben ist. Widder. die Spitze nach oben oder nach unten gerichtet. Zugleich korrespondiert jedes Chakra mit einem bestimmten Tattwa. mystische Laute. Im Kreisinneren geometrische Figuren. Zudem begegnen wir Chakra-Wiedergaben in der Literatur. Arthur Avalon nennt folgende den einzelnen „Blütenblättern“ zugeteilten Mantrasilben und Buchstaben: Für Muladhara für Swadhistana für Manipura va – sha – sha – sa. der jeweiligen Speichenzahl des Chakras entsprechend. da – dha – na – ta – tha – da – dha – na – pa – Seite 74 . Ergänzend die Abbildungen von Tieren – Elefant. Jedes dieser „Blätter“ weist einen Sanskritbuchstaben auf. zum Sechsstern verflochten. ba – bha – ma – ya – ra – la. die auf das eigentliche Aussehen dieser Ätherwirbeln keinerlei Bezug nehmen. Gazelle. wie Quadrat. Auch zeigen sich nicht bei jedermann solche wundervollen Farberscheinungen. Beim geistig noch Unentwickelten sind Farbe wie Form vage und dumpf. eine Art von Alligator – sowie die Wiedergabe von Götterdarstellungen.

und in dem Wort Tep. Blavatzky und ihren Anhängern wurde das Wissen von den Chakras aus Indien nach dem Abendlande gebracht.pha. – Durch H. Daß aber dieses Wissen andernorts manchem schon früher bekannt gewesen ist.. Peryt Shou glaubte nicht fehlzugehen. dafür spricht mancherlei. deren Enden die Chakras gleich einer Blüte tragen. Tejas in Manipura. Vayu in Anahata. Vorherrschendes Tattwa ist Prithivi in Muladhara. In den Mysterien der Priestermagier des alten Ägypten dominierten zwei Begriffe: Ankh und Chnum. dem er oft Seite 75 . Akashain Vishudda. Von diesem gehen ätherische „Stengel“ aus. Apas in Swadhistana. Die Chakras im Ätherleibe über dem grobstofflichen Körper rottierend – Steiner verlegt sie in den . darin das Halsund Herzzentrum zu erkennen. sämtliche Buchstaben des Sanskrit.Seelenleib“ – haben enge Verbindung zum Rückenmark.P. für Ajna für Sahasrara ha – ksha. für Vishudda die Vokale a – a – i – i – u – u – ri – ri – Iri – Irie – ai – o – au – am – ah. für Anahata ka – kha – ga – gha – nga – cha – chha – ja – jha – nya – ta – tha.

ein Werk. Er studierte Theologie und Rechtswissenschaft. Zwar zieht Leadbeater in Zweifel. der Herzlotus Seite 76 . Auf dem Titelblatt stehen die bezeichnenden Worte: „Eine kurze Darlegung der drei Prinzipien der Welten im Menschen. Diese Vermutung erhärtet die THEOSOPHIA PRACTIKA. ob Gichteis Hellsicht ausgereicht hat.begegnete. eine Zeitlang als Rechtsanwalt tätig. – Autor ist der 1638 in Regensburg geborene Schüler Jakob Böhmes. Wahrscheinlicher noch. das sich mit der mystischen Wiedergeburt befaßt. die anzeigen. widmete er sich später nach Gründung einer mystisch-christlichen Bewegung ausschließlich der geistigen Sache. in klar verständlichen Bildern dargestellt. daß den eingeweihten Mystikern früherer Jahrhunderte die Existenz dieser Ätherzentren nicht unbekannt war. Zorneswallungen erregt das Magenzentrum. Seines Vermögens beraubt. Seiner Ansicht verführt das Kehlkopfchakra zu Neid und Geiz. erprobt und wahrgenommen hat“. was der Verfasser kraft göttlicher Schauung in sich selbst entdeckt und was er gefühlt. entsprechend dem. was ihn vielen Verfolgungen seitens orthodoxer Widersacher aussetzte. Johannes Georg Gichtel. floh er schließlich nach Holland. um zu richtigen Schlüssen über das Wesen der Chakras zu kommen. den ägyptischen Namen für Chakra. da er eigentlich nur deren negative Seite beschreibt. wie und wo ein jedes sein Zentrum im innern Menschen hat.

eigentliche Nahrung des Ätherleibes. Vielleicht hielt er die höhere Tätigkeit der Chakras absichtlich geheim. anderenteils eine sekundäre Energie wellenförmigen Bewegungen auf der Oberfläche des Chakras und sendet die Kraft rechtwinklig aus. Fragt sich. an welchen Personen er seine Beobachtungen gemacht hat. Das Prana der Vitalitätskraft. und Stolz und Hoffart fördern die Chakras des Kopfes. die Erdkraft. Eine Abbildung in seinem Buche beweist es. teilt sich in fünf farbige Ströme: Ins Milzchakra einströmend führt der violettblaue Strahl über HalsSeite 77 .wiederum stachelt die Eigenliebe hoch. Sämtliche Chakras gibt auch Gichtel nicht bekannt. speichenförmig in aus. Die Vitalität des Sonnenlichtes – die Vitalitätskraft – und Kundalini. Von dieser strömt einesteils eine primäre Energie in das Chakra und strahlt von dessen kreist Mittelpunkt gradlinig. Neben dieser pranischen Urenergie – einer der drei Aspekte des schaffenden LOGOS – führen die beiden anderen Logoskräfte dem Körper ihre Energien zu. Kannte er sie nicht? Oder handelt es sich bei dieser Wiedergabe nur um die Veranschaulichung eines bestimmten Ätherstromlaufes? Ätherstromläufe Von solchen Stromläufen spricht Leadbeater.oder Lebenskraft. Metakosmische Energien fließen den Chakras zu: die Primär.

Ein rosaroter Strahl strömt die Nerven entlang und verbreitet sich über den ganzen Körper. daß Kundalini. weil metaphysischer Natur. von wo aus sie. Vom Pathologen natürlich nicht nachweisbar. wenn die Lotosblüten im Ätherleib zur richtigen Funktion erwacht sind. ohne selbst Magnetismus zu sein. Zu erwähnen noch. Genau genommen beeinflußt unser ganzes Verhalten im Seite 78 . der grüne Strahl (immer vom Milzchakra ausgehend Kraft zum gedacht) Magenchakra. der gelbe Strahl strebt über das Herzchakra zum Stirn-und Scheitellotus. hochsteigend den Weg über die Wirbelsäule in unendlich feinen Kanälchen nimmt. die Sinnlichkeit zu meistern und den orange-roten Strahl aufwärts zum Gehirn zu leiten. Von seiner Funktion hängt die Gesundheit unserer Nerven ab.und Stirnchakra zum Scheitelzentrum. nach esoterischer Lehre den tiefsten Schichten des Erdinnern entstammend. Jedoch wird dieses InTätigkeit-treten der astralen Zentren im Menschen erst gewahr. verläuft ein als verdauungsregelnde orange-roter Strahl strebt zu Muladhara. Analog ihren Beziehungen zu den Nervenplexen und Organen haben die Chakras zugleich ihre Entsprechungen im Astralleib. den drei Nadis: Ida. Dieser die Nerven entlang fließende Energiestrom bedingt Stärke und Güte des Magnetismus. in die Fußchakras einströmt und über die Kniechakras zu Muladhara fließt. Aufgabe ist es. Pingala und Sushumna.

Kein Wunder. Seite 79 . eingegangen. nichts darf überstürzt werden. Eine entscheidende Rolle bei der Erweckung der Chakras spielen die mantrischen Praktiken. was naturgemäß eine weitaus größere Zeitspanne erfordert. deutlich ausgesprochen. manche Forderung ist überspitzt formuliert. Als übertrieben beiseite geschoben. sehr viel ist darüber geschrieben worden. bleiben oft die notwendigsten Regeln unbeachtet. wenn dann die Resultate nicht den Erwartungen entsprechen.täglichen Leben die Tätigkeit der Chakras. Alles ist im Fluß. seinem körperlichen Zustand. Mag sein. die nun einmal unbedingt zu beachten sind. Weniger aber wird auf die grundlegenden Verhaltensweisen. umsomehr natürlich. Viel hängt vom Übenden dabei ab. Viel. Kategorisch wird sogleich verlangt. selbst wenn diese nicht mit Absicht darauf durchgeführt. seiner seelischen Verfassung. meist aber verklausuliert. von seinem Reifegrad. heiß beim ausatmen – zu dem gewünschten Chakra zu leiten. jede kultisch-rituelle Handlung wirkt sich mehr oder weniger auf dieses und jenes Chakra aus. Ebenso jede Übung. wenn zielbewußt vorgenommen. Eine Übungsvorschrift lautet beispielsweise: Den Pranastrom – in der Vorstellung kalt beim einatmen. In „Stufen der Vorbereitung“ kommen wir darauf zu sprechen.

die Kraft. so haben wir es hier mit Urkräften. Manifestionen von Prakriti. sind die Tattwas „die fünf Modifikationen des Großen Atems“. „Das Weltall ist aus dem Tattwa gemacht – heißt es in dem tantrischen Schiwagama – es wird durch Tattwa erhalten und verschwindet in das Tattwa“. mit Urschwingungen zu tun. Nach Rama Prasad. durch den die tantrische Lehre auch bei uns bekannt wurde. sind sie die materiellen Grundelemente der Natur.Tattwa Mit noch einem Wissenszweig metaphysischen Charakters müssen wir uns vertraut machen. mit der Tattwalehre. durch die es erhalten wird. Was sind Tattwas? Welche Funktionen werden ihnen zugeschrieben? Wenn wir Esoterikern und Magiern Glauben schenken wollen. Tattwas sind „die Substanz. „indem er auf das Prakriti einwirkt“. dem Mutterboden.“ Sie sind „die Prinzipien des Weltalls und auch des Menschen“. Tiefgründige Mantrapraktiker beziehen die tattwischen Schwingungen mit ein. Wodurch verschiedene Vibrationsschwingungen entstehen. der Wurzel des Urstoffes. der sie in fünf Erscheinungsformen zerlegt. Sie sind Kraft (Purusha) und Stoff (Prakriti)… atomistische Materie und der Geist. die sich auf mannigfache Weise Seite 80 . Ohne sie würde nichts im All existieren. aus der das Weltall geformt ist…. der sie beseelt.

emaniert. daraus Akascha. Eine außerordentliche Wirkungsbreite. Die wenigen zitierten Sätze zeigen. der Äther“. zu Kohäsion und Weichheit. Man spricht ihnen Form und Farbe zu und enge Beziehung zu den Sinnesorganen. Alaya. der die Materie in schwingende Bewegung erhält“. Sie sind „die elementare Bewegungsform. In Akash – das Formbildende – offenbart sich für uns die schöpferische Kraft im Weltall. der Universaläther. zur Bewegung. Selbst über Erfolg und Mißerfolg in allen unseren Belangen sollen sie entscheiden. die Weltseele“. Seit Urbeginn bis an der Zeiten Ende dankt Seite 81 . das erste Tattwa. Urtattwa ist Akash oder Akascha. die Urenergie. Lautäther. um die Urfrage der Schöpfung und des menschlichen Seins. zu den vier Elementen. daß es sich bei den Tattwas um Bedeutendes handelt. „seiend durch sich selber“. Eigenschaften Die tattwischen Schwingungen haben Beziehung zum Raum. Raum und Äther“ oder „heiliger Geist. Insgesamt sind sie „der zentrale Impuls. Der deutsche Experte Karl Brandler-Pracht sieht im Prana die Ursubstanz. Aus diesem gehen die weiteren vier Tattwas hervor.auswirken. zu den sieben Planeten der Alten. zur Ausdehnung und Zusammenziehung. gewissermaßen „Gott.

auf Vayu das Gefühl (der Gefühlsäther). der Geschmack auf Apas (Geschmacks. das Auge auf Tejas (spr. laut Hinduphilosophie. die Atomschwingungen den Modifikationen des Uräthers. wäßriges Prinzip. dem tattwischen Prinzip. und nicht nur wir Menschen.Jegliches sein Bestehen der Tätigkeit der Tattwas. sich dem untereinander Ätherprinzip. seine äußere gesagt. Daß wir in der glücklichen Lage sind. ähnlich dem Halbmond. Die Vibrationen erfolgen ruckweise nach allen Richtungen. Dargestellt bisweilen in Form von zwei übereinanderliegenden Halbkreisen. sind sie sichelförmig. kugelförmig. Die Vibrationen sind spitzwinkelig zur Wellenrichtung. Diese fünf in wird Modifikationen ihren des Äthers unterscheiden Von Akash. Tetschas – der Lichtäther). – Die Schwingungen von Tejas. So entsprechen im physischen Bereich.oder Schalläther). und sind entgegengesetzt der Schwingungsrichtung von Tejas. der „Akashischen Lebenswelle“. der Geruch auf Prithvi (Geruchsäther). Das Gehör reagiert auf die Schwingungen von Akash (der Klang.oder Empfindungsäther). strahlt sphärisch. – Vayu. – Bei Apas. das feurige Prinzip. Schwingungsformen. Sinneseindrücke wahrzunehmen. verdanken wir den Tattwas. das luftige Prinzip. – Die Form von Prithvi (auch Seite 82 . bewegen sich aufwärts und bilden die Form eines mit der Spitze nach oben gerichteten Dreiecks. Schwingungsform entspreche der Ohrhöhle.

Prithvi die Kohäsion. Vayu der säuerliche. Tejas mit Sonne und Mars. Bestimmt nicht leicht vorzustellen. Apas mit Mond und Venus. Sicher nicht leicht zu begreifen. Prithvi mit Jupiter und dem Aufsteigenden Mondknoten. diese Schwingungsbewegungen. Kein einheitliches Bild findet sich leider bei der planetaren Zugehörigkeit der Tattwas. irdisches Prinzip. wobei Wellenrichtung und Quadrat in gleicher Ebene liegen. Aufgrund ihrer Schwingungsformen werden den Tattwas noch weitere Bewegungen zugeschrieben. und bei Prithvi statt Jupiter den Mond.Prithivi). Apas die Zusammenziebung und Weichheit. bei Tejas läßt er den Sonneneinfluß weg. Akascha untersteht ferner der bittere Geschmack. Er setzt Vayu mit Jupiter in Beziehung. bei Apas den des Mondes und setzt dafür anstelle der Venus den Merkur. beißend. Vayu mit Merkur und dem absteigenden Mondknoten. – Vayu ist kühl. Von Akash wird zumeist nichts ausgesagt. Apas kalt. soll quadratischer Natur sein. So gilt der Raum als eine Eigenschaft von Akash. Vayu eignet die Bewegung. die von Apas neutral. Tejas die Ausdehnung. Vehlow weicht in einigem davon ab. Apas wirkt zusammenziehend. Tejas heiß. Seite 83 . Der Astrologe Johannes Vehlow bezeichnet die Natur von Akash kalt. Nach Brandler-Pracht korrespondiert Akash mit Saturn. Tejas gilt als hitzig. Prithvi warm.

Täglich beginnt der Reigen – hierin wenigstens sind sich die Experten einig – mit Akash in der Minute des Sonnenaufgangs. Einigkeit lediglich herrscht bei Tejas. Vayu stimme mit Jupiter. Die Frage. Die Tattwafolge Immerfort schwingen die Tattwas. Dem stimmen bei H. zu Muladhara (Prithvi). Im ständigen Wechsel von zwei Stunden dominiert für 24 Minuten einer dieser tattwischen Rhythmen. Vayu mit Saturn.P. Prithvi mit Mond. Nach Rama Prasad folgen in gleicher Dauer: Vayu – Tejas – Apas – Prithvi. Franz Hartmann und Karl Weinfurter. und zwar absteigend von Vishudha (Akash).und Scheitelchakra unberücksichtigt Seite 84 . Bei ihm harmoniert Akash mit Venus. Svadhistana (Apas). der Theosoph Theobald Becher sowie der indische Gelehrte und Yogi-Meister Swami Sivananda Sarasvati zu. Letztgenannter ordnet in gleicher Folge die Tattwas den Chakras zu. Apas mit Venus überein. weshalb Stirn. Anderswo wiederum begegnet man der Auffassung. über Manipura (Tejas). Apas mit Sonne. Blavatzky die Mystiker Dr.Wieder eine andere Aufstellung bringt der Theosoph Theobald Becher. Es kommt also immer bei Feststellung der Tattwafolge auf die jeweilige Ortszeit (!) an.

Becher in dieser Reihenfolge: Akash-Akash. Vehlow mag leicht widerlegt werden. Brandler-Pracht und andere setzen Prithvi an vorletzter. Apas-Apas. dann machen sich Untereinflüsse der übrigen geltend. Vayu-Akash. um Mißbrauch zu verhüten. Prithvi-Akash. Apas-Tejas. Vayu-Vayu. Dann folgen Apas – Prithvi – Tejas und als letztes Apas. beantwortet erst die esoterische Tattwa-lehre. Apas-Prithvi. Prithvi. Prithvi. Tejas-Tejas. Akash- . Mit dieser Aufstellung läßt sich der günstigste Zeitpunkt für den jeweiligen Zweck ermitteln. Seite 85 Prithvi-Vayu. Prithvi-Tejas. Nach Th. Tejas-Tejas. Vayu-Tejas. sie habe absichtlich zwei Tattwas vertauscht. Vayu-Prithvi. beide in östlicher Weisheit versiert. Vayu-Apas. Apas an letzter Stelle. Akash-Apas. Tejas-Akash. Tejas-Prithvi.bleiben. PrithviAkash-Vayu. Nur Akash behält seinen Platz. Apas-Vayu. was auch auf Brandler-Pracht zutreffen dürfte. Nur wenige Minuten dominiert das jeweils schwingende Tattwa rein. Tejas-Apas. Gänzlich durcheinander bringt Vehlow die gebräuchliche Reihenfolge. Anders bei Madame Blavatzky und Rama Prasad. Prithvi-Apas. seine Tattwareihe ist das Produkt reiner Spekulation. Tejas-Vayu. Akash-Tejas. Blavatzky sagt man nach. Störend dabei allerdings die Varianten des Tattwa-Ablaufes.

der die tantrische Lehre vermittelt. Wer aber schon ist in der glücklichen Lage. Esoteriker wieder nennen als wirkliche Farbe das Orangerot. Bei Brandler-Pracht ist Akash schwarz. Abgesehen davon ist Vayu himmelblau. bei Vehlow nur schwarz. Apas weiß und Prithvi gelb. diesen kurzen Zeiträumen entsprechend einzurichten? Und wie groß ist dabei die Gefahr in eine Abhängigkeit zu kommen. Für Brandler-Pracht ist Apas ebenfalls weiß. Beide stimmen überein bei Vayu: Grün und Blau. sein Handeln. nur betont Vehlow das Rot des Feuers. den ich kannte. nur legt letzterer Wert auf einen orange-gelben Ton. wie jener Mann. noch einen Besuch gemacht hätte. Vehlow dagegen beschreibt es als silberviolett. Bei jedem Tun also kommt es auf die Wahl des richtigen Tattwas an. vor allem dessen Beginn. behaupten Tattwakundige exoterischer Richtung.Der echte Hellseher könnte hier Klarheit schaffen. während sich die Tantriker mit Violett allein begnügen. Freilich ist die Farbzuordnung nicht weniger widersprüchlich. denn jedes Tattwa hat seine Farbe. Beide bezeichnen Tejas als rot. ohne die günstige Tattwaschwingung Seite 86 . der immer seine Tattwa-Uhr zur Hand hatte und um nichts in der Welt ein Theater oder Kino betreten. „überschattet Akash jede Farbe“. Nach Rama Prasad. Exoterische Einflüsse Der herrschende tattwische Einfluß entscheidet über den Erfolg. bzw. Im Gelb von Prithvi stimmen Brandler-Pracht und Vehlow überein. Tejas rot. farblos.

zerstört das Körperliche. Akash steigert das Empfinden des bitteren Geschmacks und verfeinert den Gehörsinn. Feind allem irdischen Tun. Melancholie. kein Kaufabschluß. enttäuschen. unter Akash begonnen. nichts im schwarzen Tattwa zu beginnen. verleitet zu Fehlern. und Hoffnungen unter Freundschaften. vor allem nicht in den ersten fünf Minuten seiner Schwingung. In ihm haben die anderen Tattwa ihren Ursprung und kehren dahin wieder zurück. – Akash drückt die Stimmung. Auch nicht in jenen Zeitabständen. Daher die Warnung. droht der Zerfall. löst auf. Akash geschlossen. Unternehmungen. begünstigt niedrige Instinkte. Akash. steht ein trauriges. Pessimismus und Gedankenlosigkeit. zu Irrtümern. dem vorwiegend saturnischer Charakter zugesprochen wird. verwirrt. gilt als Tattwa der Ruhe und des Todes.abzuwarten. mitunter sogar gewaltsames Ende bevor. Keine geistigen und künstlerischen Arbeiten sollten während dieser Schwingung in Angriff genommen werden. kein Prozeßbeginn. Unter seiner Herrschaft strebt alles der Ruhe zu. Kein Berufsantritt. nur die Gottheit. ermangelte ihm jede Entschlußkraft und wurde schließlich zur lächerlichen Figur. Liebes- Ehebündnissen. wo Akash als Unterton mitschwingt. Sklave einer zur fixen Idee entarteten Meinung. Seite 87 . Niemand kann in Akash schaffen. fördert Unlustzustände.

verführend zu Lüge. daß es mit seiner Hilfe möglich sei. Unter Tejas keine Bündnisse schließen oder Reisen antreten.Vayu. Die Tejasschwingung. was schneller Erledigung bedarf. Auch keine Einkäufe tätigen. nicht aber das. Schrift. Prinzip der Bewegung. von marsisch-hitziger Natur. Günstig jedoch für ernste geistige Arbeit. Betrug. Rede. Hitzige Krankheiten und Krisen. Gehen. Leidenschaften geraten leicht außer Kontrolle. das Tatverlangen. Nach Vehlow das Tattwa der Unruhe und der Traurigkeit. beeinflußt infolge seiner luftigen Natur Wind und Sturm sowie alle Angelegenheiten des Flugverkehrs. Von ihm wird gesagt. bewirkt Geldeinbußen. unflätigen Reden und ehrenrührigen Handlungen bei geistig Tieferstehenden. Unter Vayueinfluß stehen: Sprache. Mißerfolge in künstlerischen und wissenschaftlichen Belangen. der Schnelligkeit. Fliegen. Reisen. Geldund Vermögensspekulationen unterlassen. die Schwerkraft auszuschalten. Klatsch. . was lange währen soll. so wird überliefert. Seite 88 unter Tejas ausbrechend. als erste Manifestion des Lebens geltend. aber auch den Widerspruchsgeist. Zorn und Wut erhalten freien Lauf. steigert die Energie. Vayu begünstigt alles das. Tejas. bewirke daher auch die Erscheinungen der Levitation. Wandern. Streitlust wächst. Fehlspekulationen. kein Personal einstellen.

fördert freiheitliche und kulturelle Bestrebungen sowie alles. für Baubeginn. der Schönheit. Reisen nehmen einen guten Verlauf. Apasschwingungen erhöhen die Konzeptionsfähigkeit Seite 89 . des Reichtums und der Üppigkeit… der Lebensfreude.und Verkauf. Eingeweihte Inder. Die Tejasschwingung erhöht Arbeitsfreude und Schaffensdrang.und Stichwaffen. für Unternehmungen. Förderlich bei Behörden und Prozeßbeginn. Mißbrauch von Schuß. was ins Dunkel leuchtet und Klarheit bringt. vor allem Seereisen. der Kunst… des Wachstums“. Wollust. für künstlerisches Erleben. zum Genuß von Rauschgift und zum Trunk“. Schwelgereien. Explosionen. der Liebe. Desweiteren für Wohnungswechsel. Mord und Selbstmord unterliegen dem negativen Tejaseinfluß. Unter Tejas erhöhen sich Körperwärme und Odstrahlung. begünstigt alle. Ein günstiger Zeitpunkt zur Behandlung negativer Krankheiten. Apas. Gartenarbeit und Landwirtschaft. gepriesen als „Tattwa des Wohlstandes. unter Weniger Tejasschwingung besteht kann Erkältungsgefahr. für An. die mit Feuer und Metall zu tun haben. Gut für dauerhafte Geschäfte. verleitet zu „Lustbarkeiten. sexualmagischen Praktiken zugeneigt.nehmen einen bedenklichen Eine Empfängnis Verlauf. sind der Ansicht. Mutter und Kind gefährden. Glück im Spiel. besonders für Kleidung und Schmuck. Brände.

begünstigt Behörden-. Prithvi Eheschluß. der Gerechtigkeit und Alliebe. auch für die Seite 90 . wie überhaupt alles. Knochen. Betätigungsdrang. den höher Entwickelten verleiht es Wohlwollen. FreundschaftsProzeßund und Liebesverbindungen. Weitaus wichtiger als diese den Tattwas zugeschriebenen exoterischen Einflüssen – die man nicht zu hoch bewerten soll! – ist die magische Auswertung. Adern. besonders Obst und Süßigkeiten. Gut für Kurantritt. Muskeln. Verführt zu Wohleben und Genuß den Durchschnittsmenschen. denn es ist das Tattwa der Menschlichkeit. Naturund Kunstgenuß. Sie erhöht die Körpertemperatur und verfeinert den Geruchssinn. Vertragsabschlüsse aller Art. Haut und Haare unter diesem tattwischen Rhythmus zu behandeln. den Körper zu pflegen. Angeraten wird. Gleich Apas begünstigt es Empfängnis und Geburt. Gut für Geselligkeit. Sehr förderlich ist die Prithvi-Schwingung dem körperlichen Befinden. zu essen. Prithvi gilt als das Erfolgstattwa. Krankheiten und Krisen nehmen einen günstigen Verlauf. Unterhaltungen und Vorträge. zu baden. „Prinzip des Lebens“ steigert es Lebensbejahung. Nerven. Güte und Hilfsbereitschaft.und begünstigen die Schwangerschaftsperiode. Geldangelegenheiten. was währen soll. mehr noch ihre esoterische Sinndeutung und die daraus sich ergebenden Winke für die Praxis.

nichts regte sich. störungsgesichertem Raum. und zwar zwischen den im Augenblick schwingenden universellen Tattwa und dem im gleichen Zeitraum in uns vorherrschenden. verschließe man mit den Daumen die Ohren. Magische Tattwa -Praxis Den Modifikationen des Ur-Äthers.mantrische. was feinstofflichen in den Wesenteiles verschiedenen (Ätherleib. alles Geschaffene zugrunde. Es fehlt zwar nicht an Unterweisungen. ohne Druck auszuüben. leider nur korrigiert in der Regel die Praxis die diversen Ansichten und Ratschläge.) unseres ein. bequem mit nach Osten gerichteten Gesicht sitzend. Hellsehendes Wahrnehmen der Tattwa -Farben Natürlich keineswegs so leicht wie oft hingestellt wird. Ohne angeborene Eignung geht es nun einmal auch hier nicht. ohne die Tätigkeit der Tattwas. wie gelehrt wird. Nichts im Universum bestände. Vornehmlich wirken die Tattwas auf die verschiedenen Astralleib Auren usw. Zur Feststellung der persönlichen Grundschwingung raten maßgebende Autoren zu folgender Praktik: In dunklem. Tattwafarben seinen Ausdruck findet. Letztgenannte Schwingung kann stagnieren und zu Störungen mancher Art im Körper führen. mit den Zeigefingern. Schwingungsformen ganz spezifischen „Charakters“. die Augen Seite 91 . Fußend auf dieser Erkenntnis unterscheiden Tattwa-Kundige zwei Arten von Tattwa-Schwingungen. liegt.

obgleich reines Weiß seine eigentliche Farbe ist. Weiß ohne Trübung erblickt nur der ethisch Hochstehende. ganz dem Dunkel hingegeben. Später bilden sich Figuren. in denen ein mikroskopisches Gewimmel herrscht. (Schließlich genügt es. Apas zeigt „mondsichelhafte Bögen“. nach oben weisendes Dreieck. Nach einiger Zeit zwischendurch den Atem anhalten. Auch erscheint Apas gelblich-weiß. Der Entwicklungsgrad bestimmt die hellsehend geschauten Farbtöne.und Kleinfinger auf den Mund.) Ruhigen Gemüts bei entspanntem Körper atmen. Bei Prithvi ein „auf der Spitze stehendes Quadrat“. die Nasenlöcher müssen während des Atmens sowieso freigemacht werden. das eben im Körper vorherrschende Tattwa zu schauen. Von elliptischen Farbscheibchen spricht Vehlow. Apas z. der auch das reine Seite 92 . Dem moralisch Tiefstehenden zeigt es sich in „schmutzigem Grau-weiß oder einem ebensolchen Grün-weiß. Bei geglücktem Versuch entwickeln sich allmählich Farbtöne. von dem Wunsche erfüllt. die Augen lichtdicht zu verschließen. zeigt sich nach Brandler-Pracht in „grauweißlichem Ton“. Akash läßt die Formenbildung am schwersten erkennen.(Augäpfel nach oben gekehrt). Doch hüte man sich vor Übermüdung. bei Tejas ein gleichseitiges. grau-blau-weiß und grünlichweiß. Ring. bei Vayu Kreise. nach links geöffneten Halbkreisen“.B. „Seine Struktur besteht wie Drei aus zwei untereinander stehenden. Mittelfinger auf die Nasenlöcher.

sehr merkwürdige Erscheinungen auftreten können. erreichendes Hochziel. rät unser Seite 93 . Das Experiment ist zu verschiedenen Tageszeiten durchzuführen. weißliche Gebilde entstehen. aufund niederwogend verdichten sie sich zu Formen und Gestalten. gerichtet. während der Durchschnittsmensch sich mit hellem Grün begnügen muß. Kaum Gewarnt zu wird vor unbewußter wie Erwartungssuggestion. Diesem Phänomen. das im in tiefem Wunsche Augenblick schwingende Tattwa zu schauen. Der Himmel belebt sich plötzlich. – Übrigens hat das Autogene Training in einer höheren Stufe auch ein inneres Farbensehen als Übungsziel. Wobei unter Umständen. jederzeit durch Augenschluß und Einstellung das innere Tattwas zu ermitteln. andere. gefordert. auf von das dem blaue Firmament beseelt. auf einer Wiese liegend. wie Brandler-Pracht bemerkt. Infolge der mitherrschenden Unterschwingungen wird das Farbproblem noch verwickelter. körperlich und geistig entspannt. Schau der kosmischen Tattwas In freier Natur bei strahlendem Sonnenschein.Himmelblau von Vayu schaut. die geöffneten Augen ohne Anstrengung Schweigen. die mitunter sogar handelnd auftreten. damit an der wechselnden Farbskala der Wechsel der Tattwas beobachtet werden kann. und der moralisch Minderwertige sich mit dunklem Grün zu bescheiden hat.

Willkürliche Veränderung der persönlichen Tattwaschwingung Tattwakundige verändern. den Ausatmungsstrom der Nase auf einen gut entodeten. Im Buddha. Bei Gelingen bildet der kondensierte Aushauch auf dem Spiegelglas die dem gerade schwingenden Tattwa gemäße Form. wenn für eine Praktik erforderlich. Nach Angleichung des Atemrhythmus und Herstellung des magnetischen Rapports sowie Konzentration vorherrschende auf das in läßt der man Aura ihren der Versuchsperson auf die Tattwa Atemstrom Spiegelfläche hauchen. das jeweils in ihnen schwingende Tattwa. Ähnlicher Weise kann die Tattwaschwingung bei Schlafenden und Hypnotisierten ermittelt werden. schenke man nicht zu große Aufmerksamkeit. Zusätzlich konzentriere man sich auf die Tattwafarbe. Seite 94 .Gewährsmann. besteht darin. das in uns vorherrschende Tattwa festzustellen. Ziel bleibe die Erforschung der tattwischen Farbeffekte. ungerahmten (so will es die Vorschrift) Quecksilberspiegel zu blasen. Schau der Tattwaformen auf einer Spiegelfläche Eine andere Art.oder im Ägyptischen Sitz konzentriere man sich auf seine Aura und auf das darin schwingende individuelle Tattwa. Gleichzeitig halte man den Spiegel in kurzem Abstand vor die Nasenflügel und leite die langsam entströmende Atemluft auf seine Fläche. Was allerdings einen enorm hohen Grad an Imaginationsvermögen voraussetzt.

dann mit geschlossenen Augen die Figur in der Vorstellung betrachten. Weiß (Apas) und Hellchromgelb (Prithvi).Um sich für die eigentliche Übung vorzubereiten. In gelockerter Sitzhaltung. Im weiteren Verlauf noch folgende Übungen: Seite 95 . sondern der geschaute Farbton muß kraft der Imagination weiter geschaut werden. verschmelze gewissermaßen mit ihr. besser noch in den Farben der Tattwas. ohne dabei die Augen anzustrengen. Imagination der Tattwaformen: Nun stelle man sich bildlich die einzelnen Tattwaformen vor. Aber nicht Finsternis. Mit schwarzer Tusche. Nur diese eine Farbe erfülle ganz den Betrachter. betrachte man die Farbtafel. Augen schließen. Zehn bis fünfzehn Minuten etwa. Als Hilfestellung fertige man sich Zeichnungen an. Rot (Tejas). Wieder fixieren. sind Teilübungen erforderlich: Farbimagination: Man beschaffe sich Glanzpapier in den Farben Schwarz (Akash). bis die ausgewählte Farbe jederzeit mit geschlossenen Augen geschaut werden kann. Grau und Blau (Vayu). Diese gewiß nicht leichte Übung ist jeden zweiten Tag zu wiederholen. Die Bogen klebe man auf Karton und hänge sie an die Wand oder stelle sie in entsprechender Höhe auf.

Geschmack. auf das luftige Prinzip (Vayu).Geschmacksimagination: Zu (Akash). den alles durchdringenden Äther und -. verbunden mit der Vorstellung von Hitze und Licht (Tejas). auf das „klumpige. übe man – wie nun hinlänglich geübt – Farbe. Herbes späteren scharfe Übungsphasen und Geschmackssensationen (Apas). das feurige. (Tejas). Nach gründlicher Erarbeitung der Einzelfaktoren werden dann zwei zugleich in die Übung einbezogen: Farbe und Form. Nach und nach die anderen. Jedoch die Praktik in ihrer vollendeten Form bedarf noch eines weiteren wichtigen Faktors. im spitzen Winkel nach oben aufwärtsstrebende steil gerichtete (Apas) und horizontal verlaufende (Prithvi). beißende erarbeiten in sind die Geschmacksempfindungen: Saueres (Vayu). zuletzt Süßes (Prithvi). Bewegungen (Tejas). Einstellung auf das elementare Prinzip: Auf den alles durchdringenden Äther (Akash). Zu imaginieren ist der Grundton der mittleren Seite 96 . (Akash). erdige Prinzip“ (Prithvi). Figur. auf Wasser und Kälte (Apas). Bewegungsvorstellungen: Wirbelbewegungen verlaufend (Vayu). neues – das mantrische Moment.als wesentliches. Bitteres hitzige. auf das wäßrige Prinzip. Die Übung in vollendeter Form: Ist die Akashschwingung im Körper beabsichtigt.

– Bei Prithvi Grundton noch tiefer als zuvor. Beim gesunden Menschen wird stets eine Nasenöffnung freier sein. Man hält dabei ein Nasenloch zu und atmet mit dem freien.Oktave. eines so umfassenden haben diese Imaginationsvermögens Dennoch Übungen viel für sich. Darauf umgekehrt. der linke den Mond-Atem. es sei denn. Für den Mantramistiker notwendige Fähigkeiten. schulen sie in hervorragender Weise Konzentration und Imagination. Selbst wenn sie nicht zum Endziel führen. – Bei Erzeugung der Vayu-Schwingung tritt zu den bereits bekannten Vorstellungen der Grundton einer sehr hohen Oktave hinzu. in gleicher Tonlage die Silbe PAM. – Bei Tejas neben dem zu imaginierenden Faktoren die tiefe Oktave und das Mantrawort RAM. Mantra ist LAM. – Bei Apas tiefer Grundton und VAM (oder YAM). Atemperiode Zu erwähnen noch das wechselweise Strömen des SuryaChandra-Atems. – Wenige dürfte es in unseren Breiten geben. – Die Mantra-silbe immer auch denken. Der rechte Nasenstrom repräsentiert den Sonnen-Atem. die sich ehrlichen Herzens der erstaunlichen rühmen Fähigkeit können. bekannt auch als Ida-Pingala oder Sonne-MondAtem. In dieser Tonlage ist die Mantrasilber HAM zu singen und auch zu denken. es herrsche gerade Seite 97 .

Zwei Prana-Arten – Sonnen. führen Ida und Pingala gemeinsam Seite 98 mit Sushumna bis zur . kontrolliert das Höhere Ich Ätherleib und grobstofflichen Körper. mit Abstand auch von Prithvi. Zum Beispiel für eine erwünschte persönliche Tejaschwingung rechter Nasenatem. Von seinem Sitz. pulsiert das Mondprana in den Ida-Nadis und im Astral.und Mondprana – sowie die Nadis. Yogakundige lehren. „Das Bewußtsein wird durch das Akash-Tattwa und durch die Sushumna-Nadis im Kausalkörper wirksam“. Während des Mondatems. Für Akash käme die Übergangsperiode von Sushumna in Betracht. dem Sonnengeflecht. jene im Yoga bedeutsamen feinstofflichen Kanäle. Bei der Tattwa-Umpolung im Falle von Vayu und Tejas. der sich auf die rechte Körperhälfte verteilt. Der Atem strömt jetzt durch die Körpermitte. In der Sushumna-Phase steht Akash in Verbindung mit den Sushumna-Nadis. ist die Periode des Sonnenatems vorzuziehen. In der Phase des Sonnenatems. besser jedoch ist für Prithvi der Mondatem. Die Übung zur Änderung des individuellen Tattwas sollte stets mit dem entsprechenden Atemrhythmus eingeleitet werden. Sushumna gilt als Wurzel der Nadis. spielen dabei noch eine Rolle. er beschränkt sich auf die linke Körperseite.und Mentalleib.Sushumna. der Übergang von der einen Atemart zu der anderen. das Sonnenprana kreise im Ätherleibe durch die Pingala-Nadis. der für Apas ausschließlich gilt.

Prinzip des „Stoffes“. Tamas. Beweggründe des Handelns. ist im Astrallicht tätig. Dummheit schlechthin. Das Zusammenziehende. die als Leidenschaft und Begierde in Erscheinung tretende Kraft. der Bewegung. Im vollkommensten Ausdruck das Seite 99 . das sich hoch in den Kopf zur Zirbeldrüse… erstreckt“. Tamas wirkt im physischen Leib. Der im Geiste Erwachte vermag jederzeit die tattwischen Energien zweckentsprechend durch seinen Körper zu leiten. Tamas ist Unwissenheit. Dunkelheit. Die Nadis erreichen „die verschiedenen Nerven und Kraftzentren im Körper“. Natureigenschaften. unterstehen ihm die Trägheit und das Mayahafte. das Täuschende in Natur und Leben. Es ist das Strebende. Anziehung. Prinzip der Tätigkeit. ist in den höheren menschlichen Prinzipien tätig. es repräsentiert die „Erde“. Sattwa. Die Gunas Eng verbunden mit den vier niederen Tattwas sind die drei Gunas: Satwa. Sie teilen sich „dann nach rechts und links und vereinigen sich wieder mit Sushumna. Materie. höchste Form der Gunas. Raja (Radscha).Nasenwurzel. der Ausdehnung. Torheit. Von hier steigen die Nadis durch die Wirbelsäule hinab „bis zum untersten Teil des Rückgrates und gehen dann zu ihrem Zentrum zurück“. Raja oder Rajas. der Energie und des Feuers.

dazu sie die exoterische Nutzanwendung der Tattwa zählt. der Ruhe und des Lichtes. Ein späterer Gefolgsmann. Seine Forderung lautet: Anstelle von Hatha-Yoga Raya-Yoga. die Güte. verpflichtend für jeden geistig Höherstrebenden. Guna der Reinheit und der Freude. wenn den ethischen Forderungen Genüge getan ist. Theobald zu Becher. in niederer Wirkungsweise das Freudvolle. der Mantriker Inbegriffen. Einheit im Wollen und Handeln. der Hinweis auf unseren göttlichen Ich-Kern fehlt. Ringen nach Freiheit und Erlösung im Ewigen“. der „das innere Leben durch Vervollkommnung des äußeren Lebens“ erweckt.Gute. In jedem Tattwa kommen die Gunas entsprechend ihren Eigenschaften zur Geltung. Felde. Zum wenigsten also: „Beherrschung der Gedanken. Toleranz. zog weil scharf darin gegen der Brandler-Prachts Tattwa-Schrift Erlösungsgedanke. Vertrauen auf den inneren Führer. Die esoterische Bedeutung der Tattwas H.P. Beherrschung der Sinne. Seite 100 . stellt es das Gleichgewicht zwischen Tamas und Rajas her. Ganz besonders aber für alle. dem Genuß Zustrebende. der aber erst praktiziert werden sollte. Blavatzky warnte vor dem Mißbrauch tantrischer Lehren. Forderungen. die sich der Weckung höherer Zentren widmen. Gleichmut gegen alles äußere Leben.

Mit seinem Ende begann der „Große Atem“ seine Tätigkeit. Maha-Pralaya. der „die feinste Urmaterie… in sieben verschiedene Bewußtseinszustände“ zerlegte. Blavatzky und ihre Schule lehren die Existenz von sieben Tattwas. Am Schöpfungsbeginn emanierte aus dem unmanifestierten LOGOS das erste Tattwa. Ein Wissen. Vor aller Zeiten Anfang herrschte „die Ruhe der sieben Ewigkeiten“. Als zweites Ur-Tattwa trat hervor Anupadaka. bricht sich in sieben Strahlen oder Farben (die sieben Grundprinzipien oder Tattwas) und alles im Universum ist aus diesen Tattwas geboren“. des Schöpfers des Universums.Die Hinduphilosophie spricht im allgemeinen nur von fünf Tattwas. ausgenommen eine Schule jenseits der Himalayakette. universelle Kraft“ ist Adi. Und weiter erfahren wir: „Das Licht des Einen Ewigen.und mikroskopischen Kräfte“. – „Diese sieben Zustände oder Kräfte liegen allen künftigen Erscheinungsformen zugrunde und werden Tattwas genannt“. Aber nicht Akash ist esoterisch gesehen das Ur-Tattwa. Sie sind „das Substrat der sieben Naturkräfte“. gleichsam die Urwiege der jenseits von Raum und Zeit ruhenden göttlichen Monaden. die in derselben Reihenfolge stehen „wie die sieben makro. Esoterisch betrachtet geht der Ursprung der Tattwas auf den Ausgangspunkt des Weltenwerdens zurück. das in seiner Vollständigkeit selbst in Indien nur wenigen Initiierten bekannt sein soll. „die ursprüngliche. des LOGOS. die Seite 101 .

Seite 102 . der attributlose Akash. Alaya“. esoterisch betrachtet. das EWIG-EINE. Zum Äther wird er erst „auf dem niedersten und letzten Plane oder unserem sichtbaren Weltall der Erde“. „denn sobald Akash… mit Äther übersetzt wird. ebenso seine Behauptung: Akash gleich Äther zu setzen. Diese philosophische Feststellung veranlaßte Madame Blavatzky Rama Prasads Auffassung – Akasha oder Akash sei das erste Tattwa – zu bestreiten. dann ist Akash verkleinert und auf unser sichtbares Weltall beschränkt. ANUPADAKA und AKASHA – Grundkräfte der EWIGEINEN KRAFT. Die im Universum tätige schöpf e-rische Kraft. Prana) und der sichtbaren materiellen Welt“. bezeichnet die „große Leere des Raumes“ oder „den göttlichen Raum“. sie. „der Heilige Geist oder die Weltseele. Im engeren Sinne beurteilt ist der den Raum füllende Äther „differenzierte Substanz“. Ursache. die Ur-Tattwas sind Wiederspiegelungen der göttlichen Dreieinigkeit im Weltall. die Drei in der EINS. ADI. Mittler jeder Formwerdung im All. denn gewiß ist er (Akash) nicht der Äther des Raumes“. das in der Dreiheit schafft. offenbart sich im Wirken des dritten Ur-Tattwa.späteren göttlichen Funken der Wesenheit Mensch. dem als Mutter-Tattwa bezeichneten Akasha-Tattwa: „vermittelndes Prinzip zwischen der absoluten Energie (Jiva.

Kraft und Stoff“. in Palitexten Opatika. im Menschen im Aurischen Ei. der „aus dem Ersten oder Unmanifestierten LOGOS“ hervorgehenden Kraft. in der alle Unterschiede verschwinden“. Hingegeben in tiefster Kontemplation der Stimme der Stille fördert die hochgeistige Adi-Schwingung das Eingehen in das Bewußtsein des Atmischen Funken in uns und in das Atmische Bewußtsein des Alls. ANUPADAKA. Es umfaßt die Synthese aller Farben. gilt als Seite 103 . Es findet seine höhere Entsprechung in Para-Shakti. dominant darin ist Blau. Adi „offenbart die reine göttliche Welt. Adi „umhüllt den ganzen Körper und verklärt ihn“. (Blavatzky) Vehlow nennt es die „Universalkraft des positiven Prinzips… eine hochgeistige Strahlung sonnenhafter Natur“ und teilt ihm die Sonne zu. Adi enthält potentiell „Geist und Substanz. ohne Vater und Mutter aus sich selbst als eine Umwandlung geboren“.Die Dreiheit der höchsten Tattwas Die drei Ur-Tattwas – der Gottheit am nächsten – bilden die Trinität der höchsten geistigen Urschwingung tattwischer Natur. Becher den Jupiter. „das elternlose. ADI ist „die ursprüngliche. Es entstammt dem Unveränderlichen. der göttlichen Urkraft. universale Kraft… das Substrat des Alls“. Es ist „die Substanz des Geistes des Äthers“. im Verklärungsleib. Das BRAHMAN. „das noch nicht differenzierte Urprinzip“ hat Adi geschaffen als positives Prinzip.

als „die erste Differentation auf dem Plane des Daseins“. Die Farbe ist gelb. damit wohl die höchste Oktave Saturns andeutend. Ihm und Adi unterstehen die Kopfchakras. auch „Ursprüngliches Wasser der Tiefe“. dem zweithöchsten Grundteil. die Kraft der göttlichen Intelligenz. Nach Vehlow das negative Weltprinzip. jenseits des geoffenbarten Universums. zugesprochen. und wird mit der „Substanz“ in ihrer Unteilbarkeit in Beziehung gebracht. dem er Saturn zuordnet. Adi hingegen führt zur höchsten für Menschen erreichbaren Bewußtwerdung. auf Buddhi. Er spricht von hochsaturnisch. Diese beiden höchsten Tattwas werden symbolisiert durch die Seite 104 . die Form wie bei Adi unbekannt. In der Meditation. Bei Becher ist es der Merkur.die aus dem zweiten LOGOS hervorgehende Kraft. sowie auf die Zirbeldrüse. Von den hohen Kräften korrespondieren mit Anupadaka Gnani-Shakti. Dem zweiten Ur-Tattwa wird die Welt der Göttlichen Monaden. Frieden. auf Glück und Hilfe allen Wesen. der Urgeister. begünstigt. die Vorstufe davon. Geistig verbunden mit Adi und Anupadaka erlangt der Yoga-Mystiker Samadhi. Tattwa der Göttlichen Weisheit hat es Einfluß auf den Seligkeitsleib. wobei letztgenanntes mehr Dhyana. seien die Gedanken gerichtet auf Güte. Der Zustand der ihm entsprechenden Materie bezeichnet die Esoterik als „Geistige Essenz oder Geist“. hingegeben den Schwingungen Anupadakas. Liebe.

der Verneinung und des Todes“. Seine Farben sind Indigo. Klangäther – „die Quintessenz aller Elemente. Nach Johannes Vehlow kommt die niedere Saturnkraft zur Geltung. Mit ihm. sich selbst verschlingende Urstoff. denn Akash ist das Tattwa jenes Lebens. durch den das ‘kosmische Urwort’ in der Natur wirkt“ – arbeitet der Mantra-Yoga. Seite 105 . fälschlicherweise meist als schwarz oder farblos geschildert. „das Leiden bedeutet.Mantrasilbe PAR. auch Alaya genannt. Akash. als sichtbarer Körperteil der Kopf. Dennoch unterstellen Becher und Vehlow die Venus der Akasha-Schwingung. Für Brandler-Pracht das Tattwa des Schweigens.oder Ursachenleib. das Höhere Manas. Akash gehören zu das Ego. wird der Kraft des Dritten LOGOS. dem buddhischen Zauberkraft Daseinsplan des zugeordnet. bedingt dem Mantra-Shakti oder Wortes. AKASHA. zugeteilt. Der aus sich gebärende. das Tattwa des Karmas. oder Akasha in seiner dritten Differentation“ sowie den „kritischen des Dampfes“. „die schöpferische Kraft in dem bereits geoffenbarten Weltall“. In der Materialität verursacht es den „Äther des Raumes. vorzugsweise der Gehörsinn. unter dessen Einfluß nichts unternommen werden soll. Ferner unterstehen ihm die Nadis von Sushumna und die Wege der Mittelatmung. der Kausal. Seine Form stimmt wie bei den folgenden Tattwas mit jener der Tantriker überein.

das Bewußtsein auf das Unsterbliche in uns gerichtet. Seite 106 . auch die Schwingungen von Anupadaka und Adi zu erfassen. In Stille und Schweigen ganz der höchsten Liebesmacht hingegeben. Die vier niederen Tattwas. bei allem Flüssigen. Bei allem Feurigen. Fortschreitende innere Entwicklung verstärkt diesen Kontakt und entzieht zugleich dem niederen Einfluß der anderen Tattwas. und so fort.Abhold irdischen Belangen begünstigt Akash Betrachtung und Gebet. versuche man die Ursache jeglichen Geschehens zu ergründen. der die Tattwas zumeist nur im Astrallicht schwingend wahrnimmt. Nur auf diese Weise wird es gelingen. Wurzelrasse befindet und nur fünf Körpersinne analog den fünf unteren Tattwas entwickelt hat. Das einem Ding gemäßeste Tattwa überwiegt in der Schwingung. ihre esoterische Bedeutung und die praktische Nutzanwendung Die in jedem Ding gegenwärtigen Tattwas sind „der zentrale Urimpuls. In der Regel sind nur die fünf von den Exoterikern vertretenen Tattwas im Menschen tätig. Ein Meditationstattwa ersten Ranges. Dieses aber reflektiert die Farben verkehrt. Der Widerspruch erklärt zwischen sich aus esoterischer der und tantrischer des Farbzuordnung Betrachtungsweise Beschauers. da sich die Menschheit erst in der 5. Leuchtenden Tejas. der jede Materie in schwingende Bewegung erhält“. Wäßrigen Apas.

Vayu-Schwingung Gedankenkraft. Gedankenbeherrschung obenan. das Leuchtende. den Astralleib. Vor allem regiert es Raja-Gunas und beherrscht der Geheimlehre zufolge den Niederen Manas. wie es mitunter genannt wird. Er begünstigt – wie auch die Tantriker lehren – das Astralwandern. den der Esoteriker Essenz der groben Materie nennt. Konzentration. geistige Produktivität sowie Neigung zur Askese. sphärischen Bewegung im All“. beeinflußt unsere Atmosphäre und jenen Zustand. Von den höheren Kräften untersteht ihm Kriya-Shakti. gutes Die hohe und steht bei Nutzung der Oktave verleiht scharfe Urteils- Unterscheidungsvermögen. Unter Vaju kommt namentlich die Mondatmung in Verbindung mit den Ida-Nadis zur Geltung. ist günstig für Levitationsversuche. Es verstärkt den „Gefühlsorganismus der Haut“. Der Vayu-Einfluß dient der Läuterung des Gedankenlebens. ferner Arme Seite 107 . „die Kraft des selbstbewußten Gedankens“. Bei den Tantrikern kurz das Gas. Das Flugtattwa. Tejas Bei Blavatzky auch Taijas. beherrscht es den luftigen Plan („wo die Substanz gasig ist“).oder Gedankenleib.Vaju Repräsentant „der kreisenden. und seltsamerweise dem Eise zuspricht. Beim Tantriker der Zustand der Hitze. Tejas beherrscht den Kama-Rupa. den Mental. sowie die Körperzone zwischen Kehlkopf und Nabel.

Aktionsfähigkeit und Produktionskraft und begüngstigt die Exterriosation der Empfindungen. Tejas steigert Positivität. Apas entspricht der Ätherleib und der physische Körper von den Lenden bis zu den Knien. also bei Spaltungsversuchen. Gut für Konzentration. den Sehsinn. zeitigt es im materiellen Bereich jenen Zustand. Milz und Sonnengeflecht sowie Zunge und Gaumen. die tätigen Nadis und die Atmung sind wie bei Vayu. den die Esoterik als „groben Äther oder flüssige Luft“ kennt. Tätig in der Apas-Schwingung sind die Pingala-Nadis und der Sonnenatem. Während der Meditation ist das Bewußtsein in den Astralleib zu versetzen. Die höheren Kräfte. Der Eigenwille ist dem göttlichen Willen zu unterstellen. Unter seinem Einfluß stehen Ichcha-Shakti. Sein trennender Charakter hilft den Astralleib zu lockern. Bei richtiger Einstellung hilft dazu die höhere Oktave der Tejas-Schwingung.und Schultern. der seine Entsprechung in den Ida-Nadis hat. bis hinab zu den Lenden. die Kraft des sich vorwiegend im Astralen auswirkenden selbstbewußten Willens. schärft die Augen. steigert somit das Geschmacksempfinden. einschließlich Herz. ebenso die Nutzanwendung seiner Schwingung. Seite 108 . Apas „Wäßrige oder flüssige Substanz oder Kraft“.

die jedoch nie in zügelloser Lebensgier ausarten dürfen. Apas fördert Selbstschau und Selbstbeeinflussung. das niederste von allem“ steht mit Kundalini-Shakti im Einklang. das überwunden werden muß. und die Nase. stärkt somit den Geruchssinn. um den Körper als Werkzeug von TamasGuna zu erkennen. Gleich diesen begünstigt es – „Tattwa der Lebensbejahung und Lebensfreude“ – weltliche Angelegenheiten. auf das uns von der Sonne zuströmende Prana und auf die Pingala-Nadis. Prithvi die „feste erdige Substanz. das sich unserem Willen fügen muß. – Gleich den exoterisch-tantrischen Tattwa-Praktikern ist auch der Seite 109 . daß wir nicht der grobstoffliche Leib sind.Persönliche von Apas begünstigte Angelegenheiten müssen frei sein von Eigennutz und Disharmonie. sondern dieser nur Instrument. Prithvi beeinflußt vornehmlich den physischen Körper. In der Meditation richte man sein Augenmerk auf Linga sharira. Sodann in tiefer Versenkung trachte man das Leben als Emanation der Gottheit zu erkennen. in denen es kreist. die Tätigkeit der fünf Sinne zu beobachten. der irdische Geist oder die Kraft. Während der Prithvi-Periode wird empfohlen. Von der Erkenntnis ausgehend. Körperbeherrschung steht unter Prithvi-Schwingung obenan. besonders vom Knie abwärts. Die tätigen Nadis sind wie bei Apas. den Ätherleib.

Er jedoch bezieht als erste Adi und Anupadaka mit ein. auf Antwort. folgert sich daraus. die in ihm schwingenden Tattwas für seine Zwecke zu aktivieren. Seite 110 . sich ganz mit ihrem Wesen zu erfüllen. und da das Weltall auf den Tattwas aufgebaut ist“. Eine große Hilfe dabei erwächst uns in der Mantramistik. Sie läßt uns das „Ding an sich“ in allen Schöpfungsvorgängen in Natur und Übernatur erahnen. darauf er sich immer zu Beginn seiner Tattwa-Exerzitien konzentriert. die einer anderen Sprache angehört als Menschen sie sprechen. Es ist die verborgene Sprache unseres Wesens. in der Stille auf Antwort wartend. Schweigend lauscht er in sich hinein. daß die Buchstaben als „vokalische Töne“ in enger Beziehung zu den Tattwas stehen.Esoteriker bemüht. In dieser Einstellung vollzieht er seine Meditationspraktiken. welche Macht „durch vokalische Töne ausgeübt werden kann“. Stets seien sich die Mantriker bewußt.

das größte Rätsel im Weltall“. veredelt durch das Studium guter geistiger Schriften.Stufen der Vorbereitung Vorbereitung und Weg in theosophischer Sicht Der Theosoph Christopher Trent droht mit Krankheit und Tod. trinkt und unreine Gedanken hegt“. sonnengereifte Früchte. Rohes Gemüse. Umstellung auf rein pflanzliche Ernährung lautet das Gebot. Nachteilig für die mit ihnen verbundenen Chakras. Fleisch verunreinigt den ganzen Körper. ohne das erstrebte Ziel aus dem Auge zu verlieren. geregelter Schlaf. – Ausreichender.. Völlige Askese von heute auf morgen. gezügeltes Gedankenleben. sofern jemand die Chakras zu beleben versucht mittels Yoga. Seite 111 . Ab sofort sind nachfolgende Regeln zu verwirklichen: Reinigung des Körpers von Genußgiften. die volle Berechtigung haben. viel Nüsse. denn ohne Reinheit des Körpers und des Herzens erschließt sich niemandem . – Streng gezügelter Sexus. Gewiß ist Enthaltsamkeit in allen Punkten anzustreben. Alkohol schädigt die Thymusdrüse. wie oft gefordert. Mit einer Einschränkung allerdings: Nichts überstürzen! Zeitlassen. Rauchen die Schilddrüse. nicht zuletzt in den sexuellen Belangen. raucht. Atemübungen oder Meditation solange er noch „Fleisch isst. ist abwegig und nicht ungefährlich. Forderungen.

einschließlich Epiphyse und Hypophyse und dem sympathischen Nervenplexus. dem Nervensystem oder bestimmten Chakras zuzuführen. der Umformung des Eros in Logosenergie. geht ins Blut. Ihre Sekretionsessenz. So wird der Körper empfänglich für die durch Mantras erzeugten Schwingungen. denn sie ist substanzieller Träger der durch das ‘Wort’ erzeugten „inneren Strömung“.Wichtig sind Transmutationsübungen. setzt um mit ein Hilfe gut der entwickeltes geschulten Vorstellungsvermögen Imagination der Samenflüssigkeit die sinnlich erregende Energie zu entziehen und sie dem Gehirn. Seite 112 . ansteigend von den Geschlechtsdrüsen zu allen innersekretorischen Drüsen. Allein die Umwandlung der Geschlechtsin Geisteskraft voraus. auch der biologischen. bildet sich im Körper – verstärkt durch MantraÜbungen – ein Kraftfeld. Hauptaugenmerk gilt daher der Atempflege. Wobei der Schilddrüse eine wesentliche Rolle zukommt. Mit diesem Sublimationsprozeß. Ausdrücklich ohne aber vermerkt Reinigung unser des Gewährsmann: Körpers sind „Atemübungen gefährlich“. gespeist von der reabsorbierten Samenenergie. *) Vorerst aber müssen die Bedingungen der Vorbereitungsstufe erfüllt sein. vorherige *) Transmutationspraktiken in: Magische Einweihung.

Kaum dürfte sich das spirituelle Wachstum so schnell entwickeln. sofern er die Yoga-Atmung damit meint. ehe man die Luft durch die Nase einzieht. Handinnenflächen auf den Knien (Ägyptischer Sitz). zugeführt wird. so wird versichert. mit unbeweglichem Körper. Mittel. Seite 113 . Diese ebenfalls solange wie möglich anhalten. Eine gute Übung. ehe man die empfohlenen Übungen durchführt. Er wächst spirituell weit über den Durchschnittsmenschen hinaus. die ihre Vollendung im dynamischen Vollatem findet. Bereits nach vierzehn Tagen. Als erstes – so die Vorschrift – bei geschlossenen Augen. Man beschränke sich daher vorerst auf die natürliche Art der Atmung. zehn und schließlich fünfzehn Minuten zu wiederholen. ziehen Ruhe und Frieden in den Übenden ein.Womit er nicht unrecht hat. auf den Vollatem. nur zu früh gegeben. Als geistiger Kraftatem befähigt er zur Aufnahme pranischer Lebensessenz. die durch entsprechende geistige Einstellung den Organen. solange dies mühelos geht. tief durch den Mund ausatmen und. Also lieber von Grund auf mit dem Vollatem beginnen.(Flanken) und Tiefatmung (Zwerchfell). somit auch den Chakras. ist die Übung fünf. leer bleiben. dieser idealen Synthese von Hoch(Brust). kerzengeradem Sitz. Konzentriert.

Rudolf Steiners Instruktive Hinweise über Chakra-Entwicklung gibt der Anthroposoph Dr. von jetzt ab steht jeder Gedanke. Was immer wir tun. ist jedem mit voller Seite 114 . Allem liegt eine Bedeutung zugrunde. 3. was Acht Vischudha in der beeinträchtigt. ausschlaggebende Punkte umreißen das Verhalten im Hinblick auf Seelenvorgänge. wenn wirklich vonnöten. Gedankenloses Handeln ist zu verwerfen. Sorgfältig ist auf alle in uns auftauchenden oder von außen kommenden Vorstellungen zu achten. Stets hat Schweigen den Vorzug. Unrichtige Vorstellungen müssen als solche erkannt und schonungslos aus unserem Gedanken. lebhafter in der Drehung. Damit eng verbunden ist die Beobachtung unserer Handlungsweisen. Wo erforderlich. Rudolf Steiner. jedes Tun unter strenger Kontrolle. Selbst was Sinn und Bedeutung hat. 2. nur dann. die das äußere Tun regeln. hellen sich auf.Vorbereitung und Weg in der esoterischen Sicht Dr. Besonders Entwicklung ist fördert darauf oder zu achten. Die Chakras – „Sinnesorgane der Seele“ – dunkel und noch wenig in Bewegung beim unentwickelten Menschen. 1. Nur wohlerwogene Gründe gelten. deren Sinn sich uns offenbaren soll. Reden um des Redens willen hat zu unterbleiben. werden in den Farben intensiver. sobald auf sie entsprechend eingewirkt wird.und Gefühlsleben getilgt werden.

umso schneller entwickelt sich der sechszehnblättrige Lotus. „daß es sich harmonisch eingliedert in seine Umgebung. Hohe Zielsetzung. Pläne. wie sie einem geistigen Menschen entspricht. 8. 7. Weise Nutzung der Kräfte. Zielsetzungen verwirklicht. Doch nicht genug damit.Überlegung Rede und Antwort zu stehen. in seine Lebenslage usw. damit zugleich – verspricht Steiner – die Hellsicht. 4. selbst wenn man unvermutet zu „irgend einer Handlung von außen gezwungen wird“. Überprüfen. lernen – und nochmals vom Leben lernen! Keiner Erfahrung wehleidig aus dem Wege gehen. Auch solchen Aufgaben ein Augenmerk schenken. wie man reagieren soll. Natur. die den Rahmen des Alltäglichen sprengen.“ Jederzeit erwägen. Vorsätze. 6. Nirgendwo die Harmonie stören. noch mehr an Selbstdisziplin wird Seite 115 . Selbstgericht! Daraus Sinn und des eigenen Lebens inwieweit aus seinem bisherigen Verlauf erkennen. Das Tun ist so einzurichten. In die Arbeit den Sinn des Lebens legen. – Je genauer die Forderungen dieses Achtpunkteprogramms erfüllt werden.und geistgemäße Lebensweise. ohne dabei den Bogen zu überspannen. Pflichten erfüllt wurden – oder nicht. Lernen. Zweck Jeden Tag: Selbstschau. 5. desto besser. Aus jeder lernen und danach folgerichtig handeln.

die zu verschiedenen Ätherwirbeln laufen. Niemals dürfen Hindernisse. Unbeständigkeit im Handeln beeinträchtigen es. diese auf jeden Fall zu billigen.und Meditationsübungen zuerst ein Mittelpunkt im Kopf. endgültig erweckt. sie verstehen lernen! Was aber nicht heißen soll. auch nicht Schicksalsschläge. erhält Kunde vom innersten Wesen der Dinge. Nur abfälliges Urteil schalte aus. wird seiner Ausbildung besonderer Wert beigemssen. Weil das Herzchakra im Mittelpunkt von Strömungen. Geduld und Ausdauer kommen seiner Funktion zugute. Kampf der Zweifelsucht! Felsenfestes Vertrauen. Das Stirnchakra. Gleichmut in allen Lebenslagen.verlangt. Scharf sind Gedankenabläufe zu beobachten und zu steuern. Das „innere Wort“ wird erweckt. In einem späteren Zeitpunkt im Verlaufe der Schulung wird durch Konzentrations. Besonders für das Herzchakra. Erfassen der Wirklichkeit fördert die Tätigkeit von Manipura. nachfolgend im Herzen gebildet. Nicht leicht zu erfüllende Bedingungen. den Lebensweg beeinträchtigen. Der Unlogik ist der Kampf anzusagen. Zumeist aber werden diese Richtlinien nur zum geringsten Teil Seite 116 . aber für die Entwicklung der Chakras äußerst wichtig. nicht minder der Unduldsamkeit. dann im Kehlkopf. Toleranz in jeder Beziehung! Die Meinung anderer anhören. verbindet das Höhere Selbst mit „übergeordneten Wesenheiten“. Stetigkeit. Wer es vernimmt.

Seelenwärme erstarrt zu Seelenkälte. Besitzgier. vordem kaum bemerkbar. Falschheit. Sonnenenergie anzusaugen und dem Körper . deren Zweck der Name verrät. Ein solcher Mensch verrennt sich in Illusionen. Seite 117 zu. Unredlichkeit sind zerstörende Kräfte… Wer Unwahres denkt oder redet. ohne Selbstdisziplin. Neid. Mantras und Runenkraft Aus der Reihe der Pranayams seien in erster Linie zwei genannt: Die Sonnen-Prana-Übung. machen sich plötzlich geltend. Eigensinn.erfüllt. Hochmut. Chakraerweckung ohne Verantwortungsbewußtsein. Laster.Hellseher schauen Irreführendes. Disharmonische Chakra-Erweckung hat abwegige Vorstellungen zur Folge. wird haltlos und nicht selten Opfer tragischer Verirrungen. Herrschsucht vergiften die Persönlichkeit. Den Handchakras fällt die bedeutsame Aufgabe zuzuleiten. Chakra-Erweckung durch Atmung. Zerrbilder sind dann das Ergebnis okkulter Betätigung. führt dem Körper Sonnenkraft zu. Dadurch kehrt sich das Erstrebte ins Gegenteil. führt in die Irre. Vorzugsweise vor der Lüge und ihren Schwestern warnt Steiner: „Lügenhaftigkeit. werden Zerrbildern. Es wird weiter gelebt wie bisher. Eitelkeit. Das halte sich der Mantriker stets vor Augen! Unsachgemäß falschen erweckte Verhaltens Chakras – – Folge zu falscher Lebensweise. tötet etwas in dem Keim der sechszehnblättrigen Lotosblume“.

Hals. Herzgegend usf. Alle Gedanken in kontemplativer Seite 118 . uns von dieser Welt der Illusion zu erlösen“.und Einatmung. mit RAMM. Sodann das Rückgrat hinauf gegenüber der Nabelgegend (Manipura). Einen in uns in Berührung zu kommen“. Ein ausgezeichnetes Atemexerzitium zur Belebung der Chakras. dessen Söhne wir alle sind. Dorthin wird der Atem gelenkt und gleichzeitig die Mantrasilbe LAM gedacht. Jedesmal zehn Ausund Einatmungszüge. An es sollte man sich erst wagen. der stets „gegenwärtig ist. Begonnen wird in der Steißbeingegend (Sitz von Muladhara). Hochziel ist. in der Meditation „mit dem hl. die mantrische Silbe konzentriert in die betreffende Stelle hineindenken. bekannt als Tala-Yukta-Praktik. wenn es keine Schwierigkeiten mehr bereitet. den Atem dahin zu lenken und die Mantraworte zu denken. den Kreis schließend. die im Folgenden beibehalten wird. gegenüber der Herzgegend (Anahata) mit YAMM (auch PAMM). Die Übung umfaßt die sieben Hauptchakras. mit dem „himmlischen Vater“. darauf im Nacken (beide Halschakras) HAMM hineindenken und in den Kopf (Stirnund Scheitelchakra) OMM. sich auf bestimmte Körperzonen zu konzentrieren. Insgesamt acht Atemzüge. An der Vorderseite des Körpers abwärts. Übergehend zur Kreuzbeingegend (Swadhistana) mit der Silbe VAMM und zehnmalige Aus.Komplizierter schon die Übung der 108 Atemzüge.

der über alles Verstehen geht“. Gregorius in einer kleinen.Versenkung gipfeln in der Bitte um spirituelle Erleuchtung. Bewahrt schafft sie ein gewisses Wärmegefühl und im Aufstieg wirkt sie auf die ätherischen Gegenspieler der heiligen Drüsen. auf die Chakras“. Die tägliche Weihestunde muß zur Gewohnheit werden. Dem Vollendeten verheißt man die Vollbringung von Taten. Mit seinem Erfassen entfalten sich dir des Universums Geheimnisse… Es ist der Weg zu jenem Frieden. – Doch kehren wir wieder zum Ausgangspunkt des Höhenweges zurück. Die Gedanken müssen gereinigt sein. Eines Tages – so die Verheißung – wird „das heilige Feuer in der heiligen Kammer deines Körpers seine warmen Strahlen das Rückgrat aufwärts senden und deinen Bewußtseinszustand erleuchten und verborgene Kräfte dir erschließen. bemerkenswerten Schrift. „denn die schöpferische Flüssigkeit soll umgewandelt werden. Einen „magischen Geheimschlüssel zur Erweckung der Chakras“ verheißt Gregor A. Auf dieser hohen Stufe der Entwicklung wird strengste Enthaltsamkeit in jeder Hinsicht gefordert. jedes Gefühl der Leidenschaft hat zu schweigen. Geist und Gemüt sind auf die innere Führung zu richten. Übel heilt er und Wesen des Weltalls verkehren mit ihm. Die Praktik wurzelt in der Vokalatmung verbunden mit Händeauflegen auf chakra-bezügliche Körperstellen Seite 119 . die dem Durchschnittsmenschen wie Wunder erscheinen.

die geistigen Kräfte des Hirns abwärts in das Wurzelchakra zu leiten.und Singen von Vokalen mit bestimmten Vorstellungen. linke Hand verbleibt weiter auf der Stirngegend. neunmal den Vokal O und sechsmal I O. sechzehnmal E und dreiundzwanzigmal I E. Mit dem festen Bestreben. Dies Seite 120 . – Ähnlich ermöglichen andere Übungsgruppen die Entwicklung der Chakras Geistige. und vieles mehr. die rechte auf der Magengegend. Inspiration Triebhaftigkeit. – Siebenmal jetzt I. fünfmal U und zwölfmal I U. Gekonnte Tiefatmung ist Voraussetzung . Ein Beispiel: Zur Erweckung des Willenschakra. mit der Vorstellung. In der dritten Phase rechte Hand auf den Sexus. Die linke Hand ruht auf der Stirn. Siebenmal singen den Vokal I. In der zweiten Übungsphase liegt die rechte Hand auf der weiter an der Stirn verbleibenden linken Hand. – In hohem Maße beeinflussen Laut und Ton die Chakras. – Die Konzentration ist gerichtet auf die geistige Kraft im Gehirn. um dieses sinnvoll zu beherrschen. Abschließend zwölfmalige Vokalfolge I O E U . Erfolgsaussichten Minderung und sind: der körperliche Gesteigerte Harmonie. sexuellen sinnentsprechend seelische und zu steuern. die hinab zu Manipura gelenkt wird. Siebenmal I. Beglückende Allverbundenheit. Intuition. die Kräfte des Hirns strömen in die Handchakras.

lehrte in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts der deutsche Mantrapraktiker Peryt Shou. Der hochgestreckte Zeigefinger bei gefausteter Rechten stellt das I dar.und Fußchakras breiten Raum ein. ließen wir die Buchstabenmystik außer acht. dem es in seinen zahlreichen Schriften vorzugsweise um die Aktivierung des aurischen Schwingungsfeldes und um die Infunktionssetzung der Chakras durch angewandte Logistik ging. für den Entwicklungsprozeß aber bedeutungsvollen Hand-. Wichtige mantrischen Posen erweisen sich. Alfred Strauß und Rudolf von Sebottendorf. Die verschiedenen mantrischen Motive in Verbindung mit entsprechenden Gesten aktivieren die Schwingungszonen der Aura. Alle jene Übungen zur Erlangung der geistigen Wiedergeburt im Sinne von Altmeister l. Ebenfalls ausgezeichnete Möglichkeiten einer Chakrabeeinflussung bietet der Runen-Yoga. Dr. Neben den Hauptchakras nehmen die anderswo zumeist vernachlässigten. wie wir sehen werden. Knie. und zwar ein sehr wesentlicher.Kerning. Im Ganzen betrachtet ist die Runenpraxis ein Zweig der Mantramistik. unverkennbar als Runenstellungen. nur weniger kompliziert. der rechtwinkelig zur flachen Hand gespreizte Daumen das A.E. Hier geht es hauptsächlich um die bekannten Fingerhaltungen. ähnlich östlichen Mudras. Chakra-Erweckung durch Buchstabendenken Eine empfindliche Lücke bliebe. Seite 121 . von Karl Weinfurter.

Bekannt – in Mystik und esoterischer Maurerei – sind die Griffe. Sie wirken unmittelbar auf die Chakras ein. dem Meistergriff. mit die die oben besprochenen in die einschließen. Zunächst also Erweckung der Fußchakras durch die Kraft des gedachten Vokals. Beim Halsgriff – die gewinkelte Rechte am Hals – berühren sich Hand. beim Brustgriff – Hand seitwärts auf der Brust. Dann folgen die Kniechakras. auf der Magengegend. nahe der Schulter – ruht diese auf Anahata. Weinfurter allerdings empfiehlt mit dem Denken der Buchstaben in den Füßen zu beginnen und langsam aufwärts zu üben. erstrebtes Ziel: Weckung des Handchakras.Daumen und Zeigefinger zum Kreis geschlossen das O. Fingerhaltungen Die Runenmudras. auf Manipuraka. Das Übungssystem der achtzehn Futhorkrunen vermittelt außer der für jede Rune typische Körperhaltung besondere Hand. und beim Bauchgriff. die Seite 122 . Die „Ätherialisierung der Hand“. Gleichzeitig ist in die so geformte Hand der dargestellte Buchstabe zu denken. Über die Erweckung der Kundalinikraft Sieben konzentrische ineinandergelagerte Hohlkugeln aus Ätherund Astralmaterie bergen. lassen sich Buchstabenpraxis der Mystiker ebenso gut einfügen wie in die Mantramistik. laut esoterischer Darstellung.und Fingergesten.und Halschakra. und so fort.

Vorgang. verbunden mit einem mehr oder weniger spürbaren Wärmeempfinden. Sushumna die zentrale Energie. das Schlangenfeuer. der eine dem Wurzelchakra entstammende Teilmanifestation Kundalini. Pingala. zu Muladhara. teils innerhalb des Hohlraumes der Zellen des Rückgrates. wo dann „die Seligkeit der Vereinigung mit ihrem Herrn Paramashiva“ empfunden wird. so strömt die Schlangenkraft vom Wurzelzentrum von Chakra zu Chakra. hoch. empor durch die drei mystischen Kanäle. Zumeist nur in der äußersten Kugelschale tätig. Seite 123 . teils rund um diese geordnet. Ebenso langsam und harmonisch muß das heilige Feuer wieder zurückebben zu seinem Ausgangspunkt. Ein Im mit Hals Empfindungen beispielsweise – eine für den Kundalini-Aufstieg bedeutsame Stelle – tritt Atemnot auf. der männliche. darf Kundalini hochgeführt werden bis zu Sahasrara. teils „im Hohlraum des Wurzelchakras“. der weibliche Aspekt. Nur langsam. Außerdem strömt das verhältnismäßig noch „harmlose Feuer der äußeren Hüllen“ der peripheren Schalen die Wirbelsäule entlang. dem höchsten der Chakras.Kundalini. Die Nervenstränge durchflutet ein Fluidum. den Nadis: Ida. die sich auf ihren ätherischen eigenartigen Stengeln wie Blumenkelche begleiteter aufrichten. mit Bedacht. Steigt Kundalini.

Verbunden mit zunehmender Erhitzung des Unterleibes. darf diese sicherlich nicht leicht durchführbare Praxis ausführen. Weitere Vorschriften lauten: In der bildhaften Vorstellung schwebt über der Stirne eine wunderbar strahlende Sonne. seiner Leidenschaften.Aber nur wer Meister geworden ist in der Beherrschung seines Körpers. Die Kunst der Imagination muß ihm in vollstem Maße eigen sein. Nunmehr wendet sich die Aufmerksamkeit ausschließlich dem Wurzelchakra zu. Zuletzt.und Kreuzbeingegend und den zwischen After und Geschlechtsorgan befindlichen Damm bis eine merkbare Strömung auftritt. bis Bleistiftdicke. Meister muß er sein im Bereiche seines Gefühlsund Gedankenlebens. allmählich stärker werdend. Wie sollte er sich sonst auf den Ätherleib konzentrieren und verspüren. Konzentration. Sodann Konzentration auf die Steiß. das Schwerste: Durch einen Willensakt ist das in Bewegung geratene Schlangenfeuer durch die Nadis den Chakras zuzuleiten. Die Gedanken sind zu richten auf die heiligen Silben AUM oder MA. Meditation dürfen ihm keine Schwierigkeiten mehr bereiten. wie dieser den materiellen Leib erwärmend durchflutet. Anfangs werden die mystischen Kanäle fadendünn gedacht. das man sich als immer schneller kreisendes Rad von dunklem Rot vorzustellen hat. Vergeistigter Vollatem. übergehend dann in intensives Blau. Seite 124 .

Körper.und Abflutens der erwachten Kundalinikraft ist das Schlangenfeuer langsam wieder zum Ausgangspunkt zurück zu leiten. – Auch im Liegen darf die Kundalinipraktik vorgenommen werden. der eine zum Scheitelpunkt strebend. Hände an die Stirne. Die Daumen verschließen die Ohren. Überflüssig zu bemerken. kein Fleisch. Beste Zeit: Stunden der Dämmerung oder Stille der Nacht. die Kleinfinger an der Nasenwurzel. über Nacken und Hals gestiegen.Die Schlangenkraft. einem solchen tiefgreifenden Exerzitium hat eine lange Vorbereitungszeit vorauszugehen. und zwar bei leicht geneigtem Kopf. Körper und Atmung dürfen nicht mehr empfunden werden. Keinerlei Genußgifte. teilt sich in zwei Ströme. der andere abwärts fließend zur Steißbeingegend. die für den routinierten Könner auf neun bis zwölf Tage bemessen wird. Kultraum sind gründlich zu reinigen. „Es“ muß von selber atmen… in Ruhe… Stille… Seite 125 . Die drei mittleren Finger berühren sich an der Stirnmitte. Aura. Einzuleiten ist sie durch den rhythmischen Atem bei vollster körperlichen Entspannung. Innerhalb dieses Zeitraumes hat er in jeder Hinsicht strengstens Maß zu halten. Nach einiger Zeit des Auf. vollste sexuelle Abstinenz. Als Körperhaltung genießt der Buddhasitz den Vorzug. Aber der wahre Könner ist über diese Anfechtungen sowieso längst hinaus.

Astknorren.Schweigen… Kundalini-Atmung: Sitz. bis zwischen die Augenbrauen strömt. Zunge nach oben gewölbt. vorzugsweise wenn sieben an der Seite 126 . Diese Traumsymbolik berät. als spräche man eine tiefe OReihe. gerader Rücken. wie das heiße Prana von der Gehirnmitte aus entlang des verlängerten Rückenmarkes hinabströmt – Chakra für Chakra berührend – bis zum Steißbein. mit der Vorstellung: das Rückenmark sei eine hohle Säule. – Ganz langsam auf zischendem I-Laut ausatmen. durch die vom Steißbein aus das kalte Prana entlang den sieben chakrabezüglichen Zentren aufwärts bis zum Kopfe. wie sie Karl Weinfurter in seiner Schrift: „Die mystische Fibel“ aufgezeigt hat. Chakras und Kundalini in der Traumsymbolik Auf dem mystischen Pfad offenbart sich dem Strebenden eine Traumsprache. So langsam wie möglich bei ganz kleiner Mundöffnung die kalte Luft einziehen. warnt und zeigt die Stadien des geistigen Entwicklungsprozesses. steht als Symbol für die sieben Hauptchakras. Dabei vorstellen. Die Fichte. sind diese Traumsymbole auch für den Mantriker von Bedeutung. Mund ritzenförmig. Da die Mantramistik eng verbunden ist mit der Erweckung der Chakras und dem Erwachen der Kundalini. Atem kurz anhalten. als Lebensbaum gewertet.

vielfältig in der Deutung. Bienen Grillengezirpe. Der Aufstieg von Kundalini kündet sich im Wachen an durch WärmeGeräusche und Hitzeempfinden. symbolisieren ein gleiches. Nest und Laube sind Hinweise auf das Herzchakra. daß die mystischen Lotusse harmonisch erblühen. verlöschenden oder gar erloschenen Lichtern. Hier ist sorgfältig zu beachten. Bei Traumsymbolen dieser Art ist gründliche Gewissenserforschung am Platze. Ebenso ein Leuchter mit schlecht brennenden. wobei zu beachten ist. Ebenso ein siebenarmiger Leuchter. wie sich die Schlangen gebärden. Blüten. Eine Uräusschlange – ägyptische Eingeweihte trugen sie an der Seite 127 . können sich auch auf Kundalini beziehen. zeigen an. die aber ebensogut sich im Traum einstellen können.Zahl. Ihren plötzlichen Aufstieg zeigt ein jäher Blitzstrahl an. Daraus wiederum auf die Art des Kundalini-Aufstieges geschlossen werden kann. Wahrnehmungen. Schlangenträume. Welkende Blüten dagegen sind Warnzeichen. besonders sich erschließende Blütenkelche. Ein Bienenschwarm wird geschaut oder Grillen werden sichtbar. gleich Bisweilen Schwärmen werden von seltsame oder vernehmbar. Hinweise auf die in Bewegung geratenen Schlangenkraft. ob er nicht verheerende Folgen hinterläßt. gutmütig oder gefahrdrohend.

Stirn – dürfte nur in den allerseltensten Fällen im Traume erscheinen. Ersehntes Zeichen. *) *) Siehe darüber auch in: Magische Einweihung. daß die Kundalinikraft in ihrem harmonischen Aufstieg Sahasrara erreicht hat. Seite 128 .

Sein auf praktische Forschungsergebnisse fußendes System erfüllt die genannten Forderungen. Sicherlich aber hätte er über die Mantratechnik einiges zu sagen gewußt. Über 25 Jahre experimentierte er erfolgreich mit sich und anderen. Sein System verblieb innerhalb der von der Medizin kontrollierbaren Bereichen. die zwar LeserLasario nicht gelehrt hat. Bahnbrechend auf dem Gebiet des „tonschwingenden Atems“ – beste Auswertung des Vollatems – war zu Anfang unseres Jahrhunderts B. Ausgehend vom Körperlichen. An schweren Verwachsungen leidend.M. Am das Ärzten Natürlichnaheliegende. wie diese.DIE PRAXIS Vokalatmung Die Vokalgebärden-Atmung Verfrüht wäre es. aufgeschlossenen jahrzehntelang erprobt wurde. lassen es Seite 129 . führt die Vokaltiefatmung geradewegs zur Mantramistik. sogleich mit der eigentlichen Mantratechnik zu beginnen oder mit den chakraerweckenden Ausgangspunkt Realphysiologische. Biologischen. Leser-Lasario. wie vielerorts der Fall. Worte. heilte er sich durch die von ihm entdeckte und weiter entwickelte Vokalgebärdenatmung. und tattwa-beeinflussenden stehe wie das es von Atempraktiken.

Gesichtsausdruck. Nirgends Krampfhaftes! 1. gipfelnd im Vollatem (Zwerchfell-. Flanken-. Brustatem) verbunden mit richtiger Wiedergabe der Vokale und Konsonanten. Die vier Übungsstadien der Vokaltiefatmung (nach LeserLasario) Voraussetzung: Wie bei allen Atempraktiken körperlich gut gelockert. Hinzu kommt – das Wesentliche an Leser-Lasarios System – „die Willens. Stimmapparat bestens entspannt. Seite 130 . so leicht als röche man an einer Blume. der findet von meinem System aus leicht den Einstieg zur Mantramistik… ohne den festen Boden der Wirklichkeit zu verlieren“. Phase: Einatmen durch die Nase. 1. in der Einatmungsphase wird an einen bestimmten mit Vokal gedacht ernstem bei entsprechender oder neutralem „Vokalgebärde“. Vokalatmung setzt Beherrschung der Atemtechnik voraus. Bauch-. also einwandfreier Stimmsitz.h. d.ahnen: „Wer aber nach Erkenntnis und Selbsterleben zu höheren geistigen Regionen strebt. Fundament jeder Form von Mantramistik.und Empfindungskonzentration auf der gedachten und vorgestellten Vokalgebärde“. heiterem.

im besonderen Schädelknochen. Nasenhöhle. Der Vokal I erzeugt die stärksten Schwingungen im Kopfbereich. Im Verein mit forschungsfreudigen Ärzten erprobte er die Vokaltypatmung an Gesunden und Kranken. 2. Zungenspitze gegen die unteren Schneidezähne pressen. Phase: Atem anhalten. Epiphyse und das Atemzentrum. Das Spannungsfeld umfaßt Schädeldach. der eine besondere Körperzone anspricht und deren Wohlbefinden günstig beeinflußt. sprechend oder singend“ auf Vokale. Hypophyse. Der I-Typ löst die kürzesten und raschendsten Wellen aus und hat Seite 131 . Sein Leben lang erforschte Leser-Lasario die Grundtypen der Vokalgebärdenatmung am eigenen Leibe und befreite sich dadurch von einem schweren Halsübel. Körperzone ist der Kopf. Konsonanten oder Formeln.2. summend. 3. Das Wichtigste: Jeder Vokal stellt einen charakteristischen Typ dar. dehnend. hauchend. Phase: Ausatmen „blasend. Gaumen. Je nach Vermögen ein bis drei Sekunden. was die flach auf den Scheitel gelegte Hand verspürt. Die Haupttypen der Vokalatmung I Der Vokaltyp I erfordert sehr breite Lippenstellung und freudige Gesichtsgebärde.

Der E-Typ erzeugt – deutlich fühlbar am Hals – ein Spannungsgefühl am Zungengrund in Kehlkopfhöhe. Dort wo das Rückenmark aus den Halswirbeln heraustritt. Aggressionen. Die E-Typatmung normalisiert die Tätigkeit der Schilddrüse. gefährliche Atemzentrum daran teil. Kehlkopf. Nachhaltig beeinflußt sie das im Kopf befindliche Atemzentrum. Von hier aus empfangen Atemnerven und Atemmuskeln ihre Befehle. Zunge an die unteren Schneidezähne. freudiger hemmende oder leidvoller Gemütsverfassung. Leeeeeee ben). breite Mundstellung. Stimmbänder und die so wichtige. ob lebhaft oder gemächlich bedacht. Sie entscheidet. Bei allen Emotionen. fördernde hat stets oder das Impulse. an der das Blut vorüberfließt. Bedeutsam ferner ist die I-Schwingung für den Gemütszustand.Höhenwirkung. Günstig wird auch das Herz beeinflußt. Kopfschmerzen. er erhöht die Seite 132 . Ohrensausen. E Heiterer Gesichtsausdruck. lächelnde. Nasen. Auf langer E-Kette üben (z.B. geistig rege oder träge. Kongestionen. unbeherrscht oder überlegt. das Temperament beherrschende Schilddrüse. redselig oder wortkarg.und Rachenbeschwerden bei Erkältung. Hauptwirkungszone ist der Hals. Schon die heitere Lippengebärde lindert. wie jeder erproben kann. wie wir reagieren. eine wichtige Schaltstelle.

Heiserkeit. O Ernster Gesichtsausdruck. Rachenkatarrh. A Neutraler Gesichtsausdruck. Der aus der Fülle der Brust quellende Kraftlaut A erhöht das Lebensgefühl. ob das Resonanzfeld der A-Typ- Schwingung genügend aktiviert ist. Zunge an die unteren Schneidezähne pressen.Blutzirkulation in Drüsen. Seite 133 . Verkrampfung der Speiseröhre. Lippen rund und gespannt. Schleimhäuten und Stimmbändern. Die kontrollierenden Finger auf dem Schlüsselbein (Lungenspitzen) zeigen. Günstige Wirkung bei Schnupfen. – Das Spannungsfeld wird in der Brustgegend oberhalb des Epigastrums empfunden. Bei der Aussprache Mund weit aufmachen! Der A-Typ spricht besonders im oberen Brustraum an. Mund klein. kräftigt vorzugsweise die Stimme und löst durch Innenvibrationsmassage Ablagerungen und Schlacken. Die in der Brust. gewinnt dadurch auch die Potenz. Mandelentzündung. Basedow. Da Stimme und Sexualität sich innig bedingen. Er belebt die für das Wachstum zuständige Thymusdrüse und die Lungenspitzen. hart. gibt Vitalität und Tatkraft und befreit von seelischen Komplexen. vorwiegend in den oberen Lungen erzeugten Vibrationen „durchlüften und vergeistigen“ und steigern das Atemvermögen.

Inbegriffen Bauchspeicheldrüse. Die Schwingungszone des U-Vokals liegt hauptsächlich unterhalb des Zwerchfells. empfiehlt bei Neigung zu Herzkrämpfen (angina pectoris) täglich zweimal drei bis fünf Minuten leise summend auf U auszuatmen. Spannungsempfinden Hilft bei umfaßt den Unterleib und seine Der Stuhlträgheit und Darmerschlaffung. Erhöhtes Spannungsgefühl um den Herzmuskel. rund. auf den heilenden Einfluß der Töne 1935 in den Kneippblättern hinweisend. Mund klein. Es ist gewissermaßen der Zentralvokal. Dr.O. der Vokal des konventionellen Bedauerns beherrscht die Herzzone. nur ist das Fließen beschränkter. etwas rüsselartig (Rüsselmund). Zungenspitze weg von den unteren Schneidezähnen. Verdauungsvokal U beeinflußt die Zusammenziehung des Leibes. Er versinnbildlicht „die vollendete Verdichtung der Materie“. die untere Brustund Zwerchfellgegend. Das Spannungsfeld liegt in der Oberbauchgegend. U Tiefernste Gesichtsgebärde. einem Seite 134 . Herzleidende Vorsicht! Ohne Forcierung üben. Deutlich wahrnehmbare Schwingung im Zwerchfell und in der Herzgegend. Frey. die besonders davon angeregt wird. Ch. O ist eine Verdichtung von A. Astrologen mögen sagen. Das Organe. Der O-Vokal-Typ schwingt durch die Halsmuskeln.

und Ausatmen. die Vokalvorstellung in alle Körperzonen und Organe zu leiten. I-E-A gelten als Lebensdreiklang. Leser-Lasario versichert. als Freudevokale. Wirkungsbereich sind Schlund und Zungenbein. Gut eignet sich die Morgenstunde für den Wecktyp. Sie erleichtern und befreien das Gemüt. 3. warnt aber bei Blutandrang zum Kopf vor zu starker Keilbeinspannung und empfiehlt ganz leichtes Ein. Seite 135 .oder Wecktyp. Beim Ausatmen ebenfalls Mund weit öffnen. Bei Blutleere wird dem Gehirn Blut zugeführt. als wolle man gähnen. mit dem Wecktyp ausgezeichnete Erfolge erzielt zu haben.saturnischen Übel wird mit saturnischen Kräften entgegengewirkt. als Jubellaute. Ä Der Gähn. Wichtig hierbei ist es. Zwischentypenformen Neben den Vokalen und Vokalverbindungen sind die Umlaute und Halbklinger von großem gesundheitlichem Wert. bei dem ausnahmsweise voll durch den Mund eingeatmet wird. A-I-U verstärken (über die anderen Vokaltypen hinaus) die Durchblutung. Empfohlen bei Ermüdung und Ermattungszuständen. Der Ä-Zwischentyp beugt Arterienverkalkung und Schlaganfällen vor.

Ü und U I Ü und UI unterstützen maßgeblich den Vokal U. Sexualdrüsen (Hoden.OA Beide Vokale – mit ernstem Gesichtsausdruck – in einer Übung verbunden. stoßweises Ausatmen auf Ö. Angebracht ist kurzes. UI und Ü wirkt potenzsteigernd und behebt in manchen Fällen sogar Impotenz. Ihr Schwingungsbereich erstreckt sich auf Nieren. unteres Rückgrat. Individuell gestaltete Vokalatmung. Nebennieren. belebt Ö das Sonnengeflecht. Mastdarm. Vieles Üben auf Ö-Folge reinigt das Blut. – Wö – wö – wö – wö – wö – wö… Als Stöhnlaut gebraucht. Ovarien). entfernt angehäufte Schlacken und steigert die Lebenskraft. lockert die Brustmuskulatur. Ö Dieser Umlaut regt Magen. – Auf Ö allein oder verbunden mit W. vorwiegend auf U. macht starres Zwerchfell geschmeidiger. sind günstig für den mittleren Brustraum und die mittleren Lungen. Leber und Bauchspeicheldrüse an. massiert wohltuend das sich darauf stützende Herz. M und N Diese für Stimme und Resonanzvermögen so wunderbare nasale Seite 136 .

oberes und unteres Feld. massieren gründlich Kopf.“. Brust. die nicht außer acht gelassen werden dürfen. Kiefer usw. Schwindel. Ausgeprägter noch ist der Erfolg verbindet man mit M und N die auf die entsprechende Körperzone wirkenden Vokale. Wesentlich sind die Schwingungsfelder.und N. Augen. Die Heilwirkung der Vokalatmung ist vergleichbar der Homöopathie. Zu unterscheiden sind mittleres. Seite 137 . normalisiert den Blutstrom. allmählich verklingend. Druck. Bestimmt nicht zuviel versprochen. Allein und in Verbindung mit Vokalen üben. summend. anschwellend. Ohren.) in Schwingung. Gebessert werden „Kopfbenommenheit.Summen erzielte allerfeinste Innenmassage regt brachliegende Zellen an. Rücken. begünstigt Schleimabsonderung und das Ausscheiden von Kohlensäure und Schlacken. Schwerhörigkeit usw. Das Blut strömt wieder normaler. Der differenzierte Summton – (nie stoßend. Die durch dieses M. Ohrensausen. verstärkt wesentlich Kopfund Brustresonanz sowie das Stimmvolumen. stärker und stärker werdend im Ton. ausdauerndes Üben bestätigt es am eigenen Leibe. niemals forcierend!) – versetzt alle Höhlen des Kopfes (Stirnhöhlen. verhallend.Halbklinger sprechen das Knochengerüst an.

Nach freudiger Einatmungsgebärde P kurz und kräftig. hinab zur Tiefe. dessen Höhenwirkung am intensivsten ist. Mit U immer tiefer gehend. zum I. höchstes und tiefstes Schwingungsfeld. I und U. Umgekehrt geht es von A hinab über O zum U. I kurz und zur Höhe steigend. Bei entsprechendem U-und I-Gesicht. Und so vereinigte Leser-Lasario die verschiedensten Vokale zu Tonketten. dann nach H zur Höhe steigend. über geht es hinauf zum oberen Feld. immer dunkler werdend im Tonfall. sodann mit sehr ernstem Gesichtsausdruck und spitzen U-Lippen zu U übergehen und hauchend (nicht stoßend) auf langer U-Kette. Diese beiden Gegensätze. wobei oft dem M eine maßgebende Rolle zukommt. vereinigte Leser-Lasario in seiner wohl bekanntesten Lautformel. Günstig beeinflußt Darmleiden auch die umgekehrte Folge: P i u u u u u u H i i i i i i. der er den Explosivlaut P voransetzt und dazwischen den Hauchlaut A einfügt: P i u h u u u u u u u. Der durch die U-Reihe ausgelöste Druck auf die Unterleibsorgane lindert Blähungen durch „schnelle Ausscheidung von Kohlensäure und den Darm belastende Gasbildungen“. Zum Beispiel für das Schwingungsfeld Seite 138 . wo die längste Schwingungswelle bei größter Tiefenspannung erreicht wird.Das mittlere Schwingungsfeld umfaßt den Vokal A.

Sie zielen auf die entsprechenden Körperregionen in denen die Lautschwingungen wirksam werden sollen. das J (gleich dem Ü „wie ein senkrechter Luftstrom durch den Körper“ fühlbar). die in der Mantramistik eine Rolle spielt. Einzig der so wichtige Schöpferlaut im Yoga. Leber. med. 28 (11. R. Verfasser des ausgezeichneten Buches „Das Hohelied vom Atem“. Dr. Jede dieser Vokalkombinationen ist einem bestimmten Zweck angepaßt. Juli 1919) für die Vokalgebärdenatmung ein.Zwerchfell.und Ausatmen erblickte. Der Vokal A steht der natürlichen Atemweise am nächsten. ob Leser-Lasario die Tattwalehre kannte. um auf diese Weise körperlichen und seelischen Disharmonien zu begegnen. Koch in der Münchner medizinischen Wochenzeitschrift Nr. in der er eine notwendige und wünschenswerte Erweiterung der natürlichen Atemweise durch Vorstellen bestimmter Vokale beim Ein. Magen: M M M M M M Ö Ö Ö Ö Ö Ö M M M M M M. Ungewiß bleibe es auch. Ludwig Schmitt. med. sieht im System Leser-Lasarios „eine verblüffende Erneuerung alten Wissens und seltsam genaue Wiedergeburt alter Kenntnisse“ aufgrund eigenen Erlebens. Knapp nach dem Ersten Weltkrieg setzte sich Prof. Ausgiebiger aber bei der Vokalatmung mit A ist „die Verbreiterung Seite 139 . *) Urteile über die Vokalatmung und ihre Wirkungsweise Dr. scheint sich ihm nicht offenbart zu haben.

Seite 140 . *) B. Zugleich verbreitert sich beim Vokal U wesentlich der Brustkorb. – „Weniger ausgiebig als beim natürlichen Atem“ bei E.M. Leser-Lasario: Lehrbuch der Original-VokalGebärdenatmung. Etwas weniger als das U wirkt der Vokal O.und Vertiefung des Brustkorbes“. beim U hingegen am meisten. am geringsten beim I. wo sich die Bauchwand am wenigstens einzieht.

Koch hat diese Atmungspartien. ernsten oder neutralen Gesichtsausdruck. auch bei Leser-Lasario am Durchleuchtungsschirm beobachtet. „und zwar bei müheloser Atmung mehr als bei sonst tiefer“. Wichtig ist dabei. „die Inneration der Organe und Muskeln“ sowie „die Wirkung auf die Weichteile im Brustkorb und Unterleib“. daß die Vokale untereinander einen Unterschied aufweisen.der nicht übersehen werden kann“. Ganz wesentlich war das Atemempfinden bei „der Konzentration auf die Vokalvorstellungen“. Dr. Matter war dieses Empfinden bei den Diphtongen. Die klare und scharfe charakteristische Vokalform in Lippen und Gesichtsmuskeln (Gebärde oder Vokalgebärde genannt) bestimmt die Stärke. wie er weiter ausführt. – „Schon der Gedanke an A oder I oder O stellt unsere innere Muskulatur vom Kehlkopf an entsprechend ein“. Seite 141 . die Formgebung der Lippen seelisch zu beeinflussen.Prof. Die bloße Vorstellung weitet den Atembereich der Brust. .. „Die Verschiedenheit der respiratorischen Bewegungen des Zwerchfells und des Herzens waren deutlich sichtbar“. daß bereits die Vorstellung eines Vokals eine beachtliche Einwirkung auf des Atems Kraft und Größe hat“. Schmitt der Auffassung. durch den jeweilig vorgeschriebenen heiteren. Ebenso ist Dr. Jeder Vokal erzeugt ein Spannungsempfinden in der von ihm erregten körperlichen Schwingungszone. – „So kommt es.

Klinische Untersuchungen bewiesen die verschiedenen „VokalBewegungen“ in der Atmung. Er muß gedacht und vorgestellt werden. Muskeln. Nerven. sondern „jeder gedachte Vokal im inneren Hohlraum des Körpers sein eigenes. Darüber hinaus macht sich – bei richtig vorgestellten Vokalen – eine differenzierte Gemütsstimmung bemerkbar. fand Leser-Lasario. jeder Vokalwechsel verändert diese Form. Organe. Wie schon eingangs erwähnt. und zugleich die Atemsäule. Verschiedentlich werden dadurch Zwerchfell und Bauchmuskulatur bei der Einatmung beeinflußt. Man wird bald merken. Den für unser Gemütsleben harmonisieren verantwortlich die feinen zeichnenden von den Nervus Lippen Sympathikus ausstrahlenden Seite 142 . daß nicht nur der ausgesprochene. Zwerchfell“ ist laut einer Münchener medizinischen Wochenschrift im Röntgenbild deutlich zu erkennen. streng begrenztes Feld hat“. ansprechen. die mit den Vokalen korrespondieren. was auch die Lippenform auszudrücken hat.Diese Vokalgebärden lösen Vibrationen aus. Die „Beeinflussung der Lage und Formgestaltung von Herz.und Ganglienzellen reagieren besser dank der stärkeren Sättigung mit Sauerstoff. die vor allem in den Körperzonen. was leider zu oft außer acht gelassen wird. Unter der Voraussetzung allerdings. daß während der ganzen Übungsdauer die Konzentration auf den gewählten Vokal zu richten ist. Lunge.

und Ausatmung reguliert unabhängig voneinander Spannung und Entspannung. eine Formveränderung des Herzens. unsere sonst der Herrschaft des Willens entzogene Organe gewollt im positiven Sinne zu beeinflussen. Vokalwechsel bei der Ein.Vibrationen. Dr. wo bei tiefes Einatmen und Schwierigkeiten Bronchialleiden. Sehr beweglich ist er – an Gesunden erprobt – bei den Vokalen O und U. Koch festgestellt. „Schon jede kleinste Variation in der bildlich gedachten und empfundenen Seite 143 . Als Atmungsform überall bereitet. Entsprechender Gesichtsausdruck verbunden mit starker Konzentration unterstützt nachweislich die Vokalvorstellung. ausatmen auf U ergibt in diesem Fall. von Dr. Atem und Gefühlston bedingen einander. das Einatmen bei gleichzeitiger Vokalvorstellung in der Ausatmungsphase mehr Luft ergibt als bei der natürlichen Atmung. Behagen erzeugt die Einatmung mit A-Vorstellung. Immerhin ist die Ausatmung auf U ergiebiger als auf I. Müheloser und ausgiebiger bewegt sich der Brustkorb bei der Vokaltiefatmung. Was uns mit der Zeit in die erfreuliche Lage versetzt. Die O-Vokalform bewirkt. das Röntgenbild bewies es. und nicht etwa wie erwartet im Unterleib. Kochs Selbstversuche mit dem Spirometer erwiesen eindeutig. Zum Beispiel einatmen mit I-Vorstellung. da empfohlen. mit O und U ein Gefühl des Ernstes. vorzugsweise Brust- Prof. Spannungsgefühl im Kopf.

die „neben den allgemeinen Nervenströmungen tätig sind. wichtigen. Das Zwerchfell – für Leser-Lasario wichtigster Atemmuskel. Sie steigert die Abwehrkräfte des Körpers. Vokalatmung ist „innerorthopädische Atmungsmassage“. Die feinen Tonschwingungen bewirken eine regelrechte Vibrationsmassage. wobei einige Sekunden zuvor die Luft anzuhalten ist. Das abflachende Seite 144 . Koch) Konsonanten. verstärken Neben in den der so Spannungsempfinden. (Prof. die das elektromagnetische Wellenfeld im ganzen Körper verstärkt. Ins Auge fallend ist die Konzentrationswirkung bei I – A. Ausatmungsphase vor das die Vokale gesetzt. Intensiver in der Wirkung als die stumme Ausatmung ist das laute Intonieren. „elektrische Strömungen“. eigentlicher Lebensregulator – wird elastischer. „Spannungsgefühle gehen in Vibrationsgefühle über“. nasal ansprechenden Konsonanten M und N dominieren der Lippenexplosionslaut B. Dr. um das Spannungsempfinden zu erhöhen. Die Lunge entleert sich gründlicher. Die „Ausstrahlung elektro-magnetischer Wellen“ (Vibrationen) belebt das Nervensystem. das stimmlose P und der Zischlaut S. in den Lymphbahnen wirkend von ‘Zelle zu Zelle’ „.Vokalform“ löst im Hohlraum der Lungen „ein unterschiedliches Atem-Saugempfinden aus“. Gut beschließt der Vokal U die Ausatmung. weckt schlummernde Lebensenergien.

gleichzeitig verbessern sie die Funktion von Magen. Nieren und Darm. Sie normalisieren die Durchblutung sowie die Lymphtätigkeit. Leber. Die Blutzufuhr zu geschwächten oder erkrankten Körperzonen steigert sich. Ein so aktiviertes Zwerchfell begünstigt den darunter liegenden Nervus sympathicus. Bekanntlich entnimmt das Blut den Lungenkappilaren der eingeatmeten Luft den lebensnotwendigen Sauerstoff. erleichtert die Pumparbeit des Herzens.Zwerchfell versetzt Herz und Herzbeutel in erhöhte Schwingungen. einhergehend dadurch eine wohltätige Spannung und Entspannung der Lungen. die beim Ausatmungsprozeß für eine viel gründlichere Ausscheidung der so gesundheitsschädlichen Kohlensäuregase sorgt. Ergebnis: Vitale Spannkraft. Sie gelangt durch das Venensystem zum Herzen und von da in die Lungen. Die subtilen Tonschwingungen. Lungenschlagund Pulsadern arbeiten besser. ja des gesamten Stoffwechsels. rhythmisiert den Blutdruck. hervorgerufen durch den „tonschwingenden Atem“ erhöhen wesentlich den Sauerstoffgehalt des Blutes. Die Vokalatmung ist es. Vokalatmung Seite 145 . Verkalkte Arterien werden wieder elastischer als natürliche Folge größerer Versorgung mit sauerstoffreichem Blut. wo sie durch frischen Sauerstoff ersetzt wird. Die Gewebesäfte leiten die in ihnen verteilte Kohlensäure in die Lymphgefäße. „der sich mit dem Farbstoff der roten Blutkörperchen verbindet (Hämoglobin)“.

im Hals die Schilddrüse. Insbesondere bei Herzübel und Atemnot. im Kopf Zirbel und Hirnanhang. Kranke. Neurasthenie u.ist „wahre Arteriengymnastik“. Bronchitis. Bewußte Atemführung wirkt auf dem Weg über Seite 146 . Es sind dies die innersekretorischen Drüsen. so Leser-Lasario. Nebennieren (wichtig wegen der Adrenalinabgabe) und nicht zuletzt die Geschlechtsdrüsen. versichert uns Leser-Lasario aufgrund eigener und klinischer Beobachtungen.und Asthmaleiden und empfiehlt anstelle von O und U vorerst E und I zu praktizieren. desweiteren Thymusdrüse (innere Brustdrüse.“ ist der Vokalatem ein vortrefflicher Helfer. vor allem bei Herz-. Asthma. Wohltuend wirkt die Vokaltiefatmung auf die „an Lymphgefäßen und sekretorischen Nerven“ reichen werden Drüsen. Mit Ausnahme der Bauchspeicheldrüse und den Geschlechtsdrüsen geben sie „ihre Produkte direkt in die Lymphund Blutgefäße ab. Lungen. eine Blutgefäßdrüse). und „in die vom inniger Sonnengeflecht beeinflußt Wechselbeziehung zum vegetativen Nervensystem“ stehen. Auch bei „Erkrankung der Atemwege. denen Sprechen und Singen schwerfällt.m. bringen einfach die Vokale mimisch und gedanklich zum Ausdruck. Bauchspeicheldrüse (Pankreas). bei Zirkulationsstörungen. Aber eindringlich warnt er vor jederlei Übertreibung. Herzleiden.a. und viele Vokalatempraktiker stimmen ihm bei.

Sie durchdringen den physischen und den Astralleib des Kranken und beseitigen die eigentlichen Ursachen der Leiden! Sie vernichten Mikroben und sind die besten und wirkungsvollsten Antiseptika und keimtötende Mittel. die eine erhöhte Drüsensekretion vollbringt und dadurch eine Reinigung von Krankheitsstoffen.die Lunge auf die Drüsenfunktion ein. daß damit chronische Krankheiten geheilt werden können. vertrat er doch damals schon die Ansicht. Seite 147 . Wie würde Voltaire sich freuen. günstig Mißstimmung. Die Macht des Gesanges beeinflußt.“ (Leser-Lasario). wobei nämlich der Atem einen nicht geringen Anteil hat. der Yogi Sivananda.) Vermöge der im Körper aktiv werdenden Tonwellen heilten bereits ägyptische Priester. Schwächezustände und körperliche Übel. daß ein großer Teil von Krankheiten weggeatmet werden könnte. „Durch… innere Vibrationsmassage werden Schleimhaut und Fasern… zu einer Reaktion gebracht. Sie sind wirkungsvoller als ultraviolette oder Röntgenstrahlen“. Weit über das Nur-Biologische der Materialität hinausgehend bekennt er freimütig: „Mantrisches Singen erzeugt wirkungsvolle geistige Vibrationen oder ‘Göttliche Schwingungen’. Ansammlungen von Schleim usw. Leser-Lasario ging noch darüber hinaus. könnte er diese Zeilen lesen. das ist seine Überzeugung. und überzeugt ist der indische Arzt und Psychologe. („Man kann sich gesund singen“.

ihn ein Kraftstrom durchpulst. Innere Krisen sind anfangs nicht ausgeschlossen. hohen ein und Anteil der haben. der Gasaustausch. zwischen den Rippen. damit geht der verbundene (so der Verbrennungsprozeß metaphysisch Orientierte) Energieaustausch feineren Naturkräfte einher. beweglicher. Stechen in den Flanken. etwa „leichte Schmerzen wie Zerren in der Seite. Er auf wird den Körper überträgt. Gesichtszüge entkrampfen ausdrucksfähiger. erhöhen den Lebensschwung. Ein „pranisches Lebensband“ verbindet uns mit Seite 148 . Hustenreiz usw. sich. an den der naturhafte Atem. die Vokalformen mit ihren charakteristischen Lippengebärden harmonisieren das Gemütsleben. Was sich notwendigerweise lösen sich. Doch diese kleinen Widerwärtigkeiten schwinden sobald sich der Körper umgestellt hat. Schwindel. klangvoller die Stimme. Neben dem elementaren Stoffwechsel. bereichern das Lebensgefühl. Die auf Vokale konzentrierte Vorstellung stärkt die Gedankenkraft und verhilft dadurch zu einem besseren Gedächtnis. Die lockerer. zuversichtlicher.“. Alles Resultate intensiv praktizierter Vokaltiefatmung. und machen einem vordem nicht gekannten Wohlgefühl Platz. wie LeserLasario bemerkt. Selbstbewußter wird der Blick. Sie werden Verkrampfungen elastischer.Die ganze Persönlichkeit gewinnt. Kopfdruck.

Prüfen wir das Wesensgleiche in Vokaltiefatmung und den Runenlaut-Übungen an einigen Beispielen. Töne. vor allem mit Hilfe des U-Vokals. als geistiger Lebenshauch in das grobund feinstoffliche Schwingungsgefüge unseres Leibes ein. die geradewegs zur Mantramistik führt. Darauf weiterbauend. Vokalatmung und Runenlaut Leser-Lasario hat seine am eigenen Leib und an vielen Gesunden und Kranken gemachte Entdeckung in ein geschlossenes System gebracht: Die Original-Gebärdenatmung mit ihren 38 Vokalatemtypen.den Lebenskräften der Sonne und mit den unsichtbaren Quellen des Kosmos und eines Metakosmos. und Seite 149 . gesungen unter normaler Tonhöhe. hat die Vokaltiefatempraxis in den verschiedensten Formen ihre Anhänger gefunden. versetzen die unteren Körperpartien in Schwingung. der Erweckung des Fußtones. Ziel beider ist es. über die Normalhöhe hinaus. Großes Augenmerk gilt der Sensibilisierung der Füße. die obere Körperhälfte. Ihr eng verwandt aber über sie hinaus greifend ist die Runenpraxis. Runenmantras sind Teil des weitverzweigten mantrischen Systems. teils abweichend davon und andere Wege beschreitend. U. zum schwingen zu bringen. den Körper gleich einer angeschlagenen Glocke zum klingen. Bei jedem darauf konzentrierten Atemzug fließen die pranischen Lebensströme als Pranava.

gewissermaßen geerdet und leiten seiner Ansicht nach zugleich alle Nöte zur Erde. Einige Vokalatempraktiker versuchen zusätzlich durch abwechselndes rhythmisches Aufstampfen der Füße die erzeugten Vibrationen zu verstärken. Die vom Atemvokalpraktiker in der Vorstellung zu den Füßen dirigierten Tonschwingungen werden.auch M. unter der normalen Tonlage angestimmt und innerlich gedanklich hinuntergesprochen bis zu den Sohlen. lichtstrahlende U-Formen (also die auf den Kopf gestellte UrRune). streckt man die Hände waagerecht parallel nach vorne (zum Boden weisend mit den Innen-handflächen) und nimmt den UTon etwas höher. die in der Runenarbeit ebenfalls breiten Raum einnimmt. – Oder sie imaginieren zwei große umgestülpte. Wird nach mehr oder weniger langem Üben der Fußton deutlich empfunden. Buchstabenmystiker. Seite 150 . Erwünschtes anzuatmen. damit diese sie aufnimmt und den Übenden davon befreit. sprechen gut an. wie Karl Kolb und Karl Weinfurter legen auf die Erweckung der Füße allergrößten Wert und fordern als erstes das Einsprechen von Buchstaben in die Füße. Hier greift die Vokalatempraktik bereits über in das Gebiet der Psychodynamik. Unerwünschtes wegzuatmen. darin die Füße während der U-Vokalübung stehen. Der Runenkenner stellt einfach die Ur-Rune. um die Vibrationen in den Handtellern zu erfühlen. durch die Sohlen fließend. Üblich ist es auch.

Beispielsweise bei A lose die Hand zur Brusthöhe führen. Dadurch sind sie so eng verbunden mit der Mantramistik im weitesten und engstem Sinne. als Laut und Ton. Was mit den Buchstabenformen keines anderen Alphabets möglich ist. Kaum gibt es in dieser Hinsicht eine trefflicher durchdachte Gymnastik in Verbindung mit Lauten als die Runengymnastik. legen Seite 151 . Oft wird durch Klatschen in den Händen versucht. Nun das praktizieren die Anhänger des Runenyoga seit langem schon auf sehr systematische Weise. da diese jeden Vokal und jeden Konsonanten einbezieht. die Handvibration zu intensivieren. denn jedes Runenzeichen versinnbildlicht zugleich eine bestimmte Körperhaltung. Zum Beispiel: M -Klang: M M M M M M M M M M M O O O O O O.Dann Ton noch höher und jetzt den Vokal E in der Brust erfühlen. Auch Waden und Schenkel werden bei ansteigender Tonhöhe beklopft. in Stand und Bewegung. ein Asana. bei E bis zum Hals. Andere Vokalatempraktiker fordern die Aussprache der Vokale in Verbindung mit körperlichen Beilegungen. Zuletzt den Ton zum Höchsten steigern und die E-Empfindung im Kopfe. durch leichtes Klopfen der Brust die Brustvibration. Zum Erfühlen des E-Vokals eignet sich bestens die E-Rune. der „symbolhaft das Geistige“ vertritt. Auf den Kopflaut I. bei l über den Kopf hinaus soweit es die Arme gestatten. gestatten die Runen in idealer Weise.

Demnach ein sehr lang gezogenes I. so breit es geht. ein einziges Lächeln: i i i i i i i – i – i i i i i i – i i i i i i. OS. Gemäß dem Spruch: Alle Freude strebt empor. Innern. ist das Exerzitium der fünf Vokalrunen AR. die die Vibrationsströme ideal durch den ganzen Körper leitet. Eine entsprechende Parallele zu der Vokalfolge-Übung A E I O U . für die von Vokalatempraktikern empfohlene I-Tonfolge. übergehend mit jähem Ruck in ganz kurzes I. Besser kaum wohl eignet sich keine Körperhaltung als die IRunenstellung.Vokalatempraktiker wie Runenkenner gleich großen Wert. was im des klaren in Selbstbewußtseins. das wir in uns erleben lernen müssen. der den Eingang ins Innere öffnet. besonders in verlängerter Allschaltung. alles. – Während des ganzen Übungsverlaufes freudiges IGesicht. Hat doch der I-Laut als Laut bezug des auf Ichbewußtseins. IS. den Körper beweglicher zu Seite 152 . das zugleich die Forderung erfüllt. Mund dabei wie immer sehr breit. Der mimische Ausdruck läßt sich auch bei den anderen Vokalrunen anwenden. – I und J sind dynamische Laute. doch eine Tonlage höher. UR. Das Empfinden des „In mir“. Erneuter Ruck und hochsteigende. Bewußtseinstiefen vor sich geht. Gesicht sehr freundlich. Der Buchstabenmystiker nennt ihn den spitzigsten Vokal. EH. dieses „In-mir-sein“. jubelnde Tonfolge. eng dem Wesen des Ich verbunden.

gedehnt. Wie zuvor. scharfe F f f f f f f -Folge: f – f – f – f – f. Wie Phase zwei. bzw. lange Atempause. Starker Atemstoß und anhaltende F-Kette bis kurz vor Erschöpfung des Atemvorrats. Nach tiefer Einatmung und kurzem Atemhalten auf F ausatmen. nun aber mit großen Zwischenpausen: f f f f f--------------------f f f f f f f----------f f f f f-4. 5. dann die Restluft auf f f f f f ausstoßen. Daher sollte M auf jede nur erdenkliche Weise geübt werden: weich. 2. Keine langen Zwischenpausen! – Übung beenden auf fließender F f f f f f f f-Kette. kurz. med. langsam ausstoßend. Ähnlich wie bei der tiefgreifenden U-Vokalform. Fortgesetzes Summen auf M bei freundlich geschlossenem Munde übt eine starke Reizwirkung auf die scharf eingestellten Lippen aus. Seite 153 .machen. das sich in den Übungsbereich der FA-Rune ganz vorzüglich einbauen läßt. übertragen sich die hervorgerufenen Vibrationen auf die inneren Organe. Kurz. Die MAN-Runenhaltung eignet sich für den so wichtigen Vibrator und Resonanzverstärker M. Schmitt vorgeschlagene Übung auf den Konsonanten F: 1. Ein für die Ausatmungspraxis wertvolles Exerzitium. – Atem stoppen. Ebenso die von Dr. jedoch jetzt mit kurzen Pausen dazwischen: ffffffff– fffffff– fffffff3. der UR-Runenübung. ihn durch Entspannen und Schwungübungen zu lockern. solange Atem mühelos reicht.

dunkel, hell, ruckartig, stoßend, jubelnd. Ton immer höher nehmend, in den Nasenraum ziehend. Das entlastet den Kehlkopf und beugt Heiserkeit vor. Bei Schnupfen und Heiserkeit erst recht üben. Nach Dr. med. Schmitt ist M „die Summe aller Vokale und Mitlaute, das ein Sich-Wiegen und Sich-Bewegen in allen Tönen… in sich“ birgt. Ausdauerndes Üben auf M führt zum richtigen Toneinsatz. Alle Vokalübungen sollten nach Dr. Schmitt in „einem weichen, warmen, wenn auch kurzem M“ ausklingen. Schon diese Argumente wären Erklärung genug für die Vorliebe so vieler Runenpraktiker für die Manrune und die damit verbundenen Exerzitien. Und doch ist es nur die eine Seite. Dominant sind M und MAN in der Mantramistik. Eine empfohlene Übung auf M: 1. M-Summen mit verschiedenen Vokalvorstellungen. 2. Später dann dasselbe stumm nur mit Vokalvorstellung. 3. Wie Übungsphase zwei. Jetzt die Vokale in sich zu erleben versuchen und sie in Stellungen ausdrücken. Runengymnastik und Runenmantramistik bieten hier die ideale Ergänzung; z.B. M in Manrunenhaltung, I in IS-Grundhaltung oder besser noch in mit über den Kopf gestreckten Armen (verlängerte Allschaltung), O in Othilstellung (Beine gespreizt, Arme gewinkelt hoch über den Kopf, Innenhandflächen aneinandergelegt); und so fort. Seite 154

Der Yogi schreibt obiger M-Übung mit Vokalvorstellung ganz wunderbare Wirkungen zu: hellen Falkenblick, Gehör und Geruch von der Feinheit eines Hundes, Geschmack von der „Feinheit der Liebesgöttin“. Gegen Benommenheit, Blutstauungen und Schmerzen im Kopf sowie bei Nervosität kann M mit langer A-Kette geübt werden: Seufzend einatmen und Atem mit konzentrierter Vorstellung auf A 12 Sekunden und mehr halten (aber nur soweit dies ohne Anstrengung möglich ist!); Ausatmen auf Maaaaaaaaaaaaaah – Kurz vor Schluß A stärker – wieder ohne Anstrengung – betonen. Diesen Übungsverlauf siebenmal hintereinander durchführen. Beim siebenten Male A -Kette mit M schließen: M a a a a a a a a M. Ebenfalls ein Vokalexerzitium, das sich in Man-Runenhaltung vollziehen läßt. Ebensowenig wie M sollte das N vernachlässigt werden. Zu üben mit I-Gesicht, Zähne mäßig auseinander, Zunge füllt den Spalt. N allein üben und auch in Verbindung mit Vokalen, Umlauten und Diphtongen: Na – ne – ni – no – nu – nä – nö – nü – nei – neu – nau. Umgekehrt mit klanglosem, stark nasalem G: nang – neng – ning – nong usw. Auch in Notrunenstellung üben. Eine in der

Vokalatempraxis beliebte Ausatmungsübung auf A verbunden mit dem Hauchlaut H: A ha ha ha ha ha – A ha ha ha ha – übt der Runenkenner mit dem Hagel-Runengriff mit Erfolg. Seite 155

Die

Übung

mit

dem

stimmhaften,

vibrationsfördern-den

Konsonanten L in Verbindung mit dem Vokal A – La la la la la la – vollzieht er in LAF-Runenstellung; die Unterleib und Darmtätigkeit anregenden Lautübungen L u u u u h und Kuuuuuuuuh im LAF- und KA-Runenasana. Bei Verstopfung wird noch Ruuuuuuh einbezogen, wobei die RIT- und vielleicht besser noch die UR-Runenhaltung zu wählen ist. Nur sollte man das tief gesummte, im Unterleib schwingende U nicht zu oft wiederholen, da dies bei sehr empfindlichen Naturen zu Kopfschmerzen führen könnte. Zum

Ausgleich sind Übungen auf E – O und A angebracht, oder die Folge: E – O – A. Das Herz und indirekt das Sonnengeflecht begünstigt die O-Kette, der ein W mit starker Lippenvibration vorangeht: Woooooooh. Anhängern des Runenyoga stehen die Runenstellung von OS und OTHIL zu Gebote. Außerdem der auf dem Solarplexus aufgelegte Othilrunengriff: Daumen und Zeigefinger bilden die Othilrune;

erstgenannte und die Kleinfinger liegen bei gefallenen Händen auf dem Sonnengeflecht, die Zeigefinger stehen gekreuzt ab. Der für Hals, Mandeln (Katarrh, Stimmbandreizungen usw.)

günstige E-Kette empfiehlt Dr. Schmitt ein Ch voranzusetzen: Cheeeeeeee. Runenpraktiker bevorzugen hierbei die EH-

Runenhaltung; und bei der H i i i i i i i i – Reihe, die „von der Lunge her wirkende Vibrationen auslöst“ und Zirbel und Sexualorgane Seite 156

günstig beeinflußt, die IS-Rune in beiden Formen (Grundhaltung und verlängerte Allschaltung). Nicht ohne Grund fordert Leser-Lasario, sich geistig zu sammeln und das Denken auf Mut, Kraft, Stärke, Liebe, Freude und andere positive Vorstellungsinhalte zu richten -, denn „dann erzeugen wir Schwingungswellen in diesem Sinne“. Welches andere, den Vokalatem einschließende System als das der Runen ist geeigneter hierzu? Ja, hier kommen wir erst zu dem eigentlichen, dem höheren Zweck der Runenarbeit. Über das NurLaut- und Tonmäßige hinaus. Jede Rune birgt genau umrissene Ideeninhalte. Beispielsweise weist die Rune IS auf Wille, THORN auf Tat, KA auf Können und Kraft, LAF und EH auf Liebe, HAGAL, AR und BAR auf Harmonie, Schutz, Umhegt- und Geborgensein; und so fort. Im Einklang mit den Runenbedeutungen gibt es eine Reihe Kernsätze Mantras. für Damit psychodynmaische aber greift der Zwecke, für Meditation weit wird über und die

Runenyoga hinaus und

Vokalpraktiken

aller

Schattierungen

wichtiger

Bestandteil der Mantramistik. *)

Seite 157

*) In das Runenweistum und die Runenpraxis führen ein: Runenmagie – Handbuch der Runenkunde, und Runenexerzitien für jedermann.

Seite 158

Wir kommen auf die Runenarbeit im Abschnitt über Runenyoga noch zurück.

Töne, Farben, Emotionen
Geradezu selbstverständlich ist das enge Verbundensein der Buchstaben, die Vokale obenan, mit unserem Gefühlsund

Empfindungsleben. Entringt sich nicht schon dem Kinde das Au als Schmerzenslaut, wenn es sich geringfügig verletzt? Weniger überzeugen mag vielleicht die Behauptung: Farbe und Vokal stehen in enger Wechselbeziehung. Jedenfalls finden wir Angaben über die Farbzugehörigkeit der Vokale bei den

verschiedenen Autoren. So auch bei Leser-Lasario. Die Runenlehre ordnet gleichfalls jeder Rune eine oder mehrere Farben zu. In der Esoterik gelten die in Farbe, Ton und Zahl sich äußernden Schwingungen im Atom und Molekül wie überhaupt in den Naturerscheinungen als Ausdruck der schöpferischen Kraft, als Emanationen des „Großen Tones“, des „tatsächlichen Grundtones der Natur“, wie wissende Chinesen sagen. Tantriker nennen die Buchstaben Varnas, was gleichbedeutend ist mit Farbe; eben weil sie überzeugt sind, daß jeder Buchstabe seine ihm eigentümliche Farbe besitzt, gewissermaßen den

gröberen Teil der „feinstofflichen Aspekte des Lautes“ darstellend. Gemäß der Tantralehre, wie sie seit neuestem dem Westen vermittelt wird, ist bereits jeder Buchstabe für sich ein Mantra, eine Seite 159

Lautschwingung mit einer nur ihm eigenen Frequenz, was im Ätherbereich eine ganz bestimmte Form hervorruft. Daß Laute, also Tonwellen, in der physischen Welt merkwürdige Gebilde erzeugen, Blumen, Blättern, Bäume und anderen

verwandten Formen ähnelnd, beweist bekanntlich das Eidophon. Die mit einer Kunststoffschicht versehene Membrane gestaltet das

gesprochene Wort zur symbolhaften Form. Rischis, Gestaltungen so wird als berichtet, ätherische, schauen Akasha, diese dem physischen Raumäther

unvergänglich eingeprägte Formen. Außerdem soll noch Aspekt ein des nicht Lautes durch existieren, Buchstaben der als

wiederzugebender

Energiestrom – bei der Atmung durch Prana befördert – durch den Körper pulsiert. Aus diesem Grunde wird im Tantrismus vom Atem als ein nicht in Worte gefaßtes Gebet, als ajapa mantram, gesprochen. Bekannt ist das Erschauen von Tönen. Von Sensitiven wiederholt beobachtet. Ihrem geistigen Blick entsteigt die Waberlohe beim Feuerzauber in Richard Wagners Walküre als prächtiges

Farbengemälde. Mithin hat jeder im Munde tönende Laut seine eigene

Schwingungslänge, seinen eigenen Vibrationseffekt, seinen eigenen spezifischen Farbton. Ebenso gültig in der materiellen Welt wie in Seite 160

den mentalen Bezirken, wo die Macht des geistig gesprochenen Wortes vorherrscht. Dem Mystiker, dem die Buchstaben

Sprachkräfte der Natur sind, offenbart es sich als Licht und Ton; Schwingungen einer höheren Schöpfungsordnung. – Einiges Grundlegende noch betreffs Vokalbeziehung zum

Psychisch-Mentalen. Daß es keiner Worte bedarf, um Stimmungen wiederzugeben, Affekte auszudrücken, ist allgemein bekannt. In Augenblicken, wo das Wort versagt, wo Erstaunen, Freude,

Schrecken, Entsetzen oder Schmerz sich der Brust entringen, tritt der Urlaut wieder in seine Rechte.

A Das „Unaussprechliche im Menschen“, umfassend Geist, Leben, Licht; alles das, was auf das Höchste hinweist. In der Ursprache drückt es aus: Brahman, Brahma, Atem; im Islam den Namen Gottes: Allah. Alles fließt offen im und durch das A. A ist Ausruf der Freude und des entzückenden Erstaunens. Wer kennt nicht das strahlende, von Kinderlippen gehauchte A h am Weihnachtsabend? Seine Farben sind nach Leser-Lasario das Blau und das Grün.

E Seite 161

Im Französischen ist E der Laut des Erstaunens. Im Deutschen drückt es in seinem niederen Gebrauch Ekel und Abscheu aus. In der Vokalreihe stellt E den Durchgang zum Höheren dar. Als Farben sind ihm zugeordnet Orangegelb und Gold.

I In diesem wichtigen Vokal drücken sich in niederer Oktave Hohn und Schadenfreude aus, in seiner edlen Schwingung brandet hellklingend der Jubel empor. Ferner birgt sich in ihm die Kraft des Willens, was vor allem in der Rune IS zum Ausdruck kommt. So betrachtet ist das I neben dem ihm verwandten J (ein gesteigertes I, das gesteigertes Ich ist) ein Laut von stärkster Dynamik. Der Ichlaut I verbunden mit dem Konsonanten W – ein intensiviertes U eigentlich – erfaßt das Ichbewußtsein von der Stoffseite her. Der Runenkenner F.B. Marby legte größten Wert auf die Unterscheidung zwischen dem kurz und dem lang ausgesprochenen I-Laut. Im kurzen erblickte er den kalten, im langen den heißen Pol der runisch-dynamischen Sprache. Eng neben dem Vokal I schwingt der Grenzlaut Ü. Als Farbe schreibt Leser-Lasario dem I das Hellgelb zu.

Seite 162

A und U bringen uns – verbunden mit W – in Beziehung zum „Willen der unbewußten Welt“. das deprimierende Schwarz zugelegt wird. Verständlich. Furcht.) U Grauen. der mehr Anteilnahme. AEÖU gelten als Laute der triebhaften Zustände. („Innerlich im Herzen“.O Der Laut des auch Schmerzes. Schauder. des Ab. Grausen. der oft der Trauer. wenig empfundenen. wenn diesem Vokal der Tiefe.und Urgrundes. die Mitte der Vokalreihe haltenden Ö. (Marby) J mit Vokalen verbunden setzt das Ichbewußtsein in Beziehung „mit denjenigen Weltzuständen“. konventionellen Anteilnahme. des Leides. Verzweiflung suchen ihren elementaren Ausdruck im U. Seite 163 . Tiefer Ernst schwingt in dem dem O verwandten. die durch den jeweiligen Vokal wirksam werden.

wirkend auf Gehirn. Nicht zu vergessen den das Zwerchfell bewegenden Zentralvokal Ö. Die Vereinigung der markantesten Vokale.(Marby) Ein Yogakundiger – Felix Riemkasten – forderte für eine wirklich nutzbringende Anwendung des Vokalatems (was ebenso für das Mantra gilt) völlig entkrampften. in dem das Altgriechische schwelgt. der große Gottesname Seite 164 . I. Als weitere Entspannungshaltung: I-Gesicht mit geschlossenen Augen. und das in Leibestiefe schwingende Ü: Ö H Ü – Ö H I – Ü H I. Epiphyse und Nerven. Atmung wie im Yoga. Hypophyse. Ergänzend noch die Vokalexerzitien mit: I A O. im orientalischen Sitz ruhenden Körper. Aus esoterischer Sicht betrachtet gilt IAO als „Wurzel des Namen Gottes“. Hände wie zum Gebet aneinandergelegt. O der geschlossenste Vokal (neben dem U) mit seiner wohltätigen Schwingung für Herz und Blut. der schmälste Laut. – Auch in Totenlage üben. – Im Zustande innerlicher Stille die Vokalfolge: A E I O U – AHI – OHI – A H I in der Melodie einer hierfür geeigneten Hymne oder eines Kirchenliedes singen. A der offenste Laut mit seinem Einfluß auf Lungen und Atem.

bequem auf einem Stuhl – Kopf. Diese Vokalform steht im Ruf besonders harmonischen Einflusses auf das Innere und guter Wirkung auf die Gesundheit. – Ruhige Nasenatmung. Leise die Vokalreihe summen. Wichtig bei dieser Übung ist der Hauchlaut H. Und hier in seiner „dunklen“. IEOUA Vokalreihe des kabbalistischen Gottesnamen Jehova. (Musikalisch Begabte üben auf F und D) H i H e H a H o Hu. „vom Herzen gebildet wird“ und Herzvibrationen erzeugt. – In gut entspannter Haltung. 1. Eigentlich zählt sie schon mehr zur mantrischen Meditationspraxis. mit U schließenden Fassung: I E O A U. Seite 165 . Rosenkreuzern und türkischen Freimaurern. bekannt auch bei Kabbalisten.gnostischer Richtungen. Hals. wie es heißt. Außer in der oben beschriebenen Haltung werden Runenpraktiker diese Lautreihen auch in kombinierten Runenstellungen praktizieren. der. Rücken in einer Geraden. Nochmals: Keinerlei Spannung oder gar Verkrampfung! – Magnetischen Kreislauf schließen: Hände wie zum Gebet gefaltet.

Auf H i üben. Ludwig Schmitt empfiehlt eine Atemübung in Verbindung mit den sieben Konsonanten. den „sieben heiligen Seite 166 . Die ganze Übung einige Male wiederholen. wie sie den ganzen Körper durchströmt und in Schwingung versetzt. Erneut einatmen und ein langes H i i i i i i i .heiligen Laute“ Dr. Zwischen den einzelnen Phasen ein bis zu drei Vollatemzüge und meditatives Stillesein. doch nur wenn ohne Anstrengung. 2. Die sieben . mit einem vorgesetzten M (ma – me – mi – usw. Zweimal dreifaches H i mit kurzem I-Vokal: HiHiHi und anschließend geschlossenes Hihihi.) und mit einem nachfolgenden M (am – em – im usw. solange mühelos der Atem reicht. jedoch nie länger als Konzentration und Stimme es ohne Anstrengung ermöglichen.) in Manrunenhaltung und mit gespreizten Fingern. med. Möglichst auf einer Ausatmung. Runenpraktiker üben das Vorstehende auch mit dem Hagal-Griff. konzentriert auf die Kraft in uns. – Drei Atemzüge Pause. – Ins Innere lauschen. Die Vokalreihe allein (a – e – i).Später dann Umlaute und Diphtonge einbeziehen..

Lauten“: L R S CH N N G M J. NG ein zu einem Laut verschmolzener Nasalton. auch das geschlossene Macht. Vibrierende. Sie entsprechen der senkrechten Luftlinie. Einheit in sich“. Energie und Rhythmus. Rotierende. die bedeutet „Wort. N Nein. Ihre Bedeutung und Beziehung: L R bezieht sich auf Wiedergeburt und Evolution. R ist der Laut der Tätigkeit. Jahwe). weist auf die in einer Bindung geeinte Tat. Jaq heißt im Ägyptischen der Mächtige. Das Rollende. Sch hat gleichfalls bezug auf die Evolution und das sich daraus ableitende Geschehen. Abtrennung. M symbolisiert das Zusammenfassende. M und J zählen im Sinne der Tattwalehre zum Schalläther. in der Kabbalah als JOD birgt es die Idee des Herrschens in sich. Aber auch auf Bewegung. J ist der Schöpferlaut (Jehi. Feind aller Trägheit. wie es in der RIT-Rune ebenfalls zum Ausdruck kommt. die Macht des höheren Wesens. Erschütternde. demgemäß wirkend vom Kopf bis hinunter zu den Sexualorganen. auf das Karma und die durch Schicksalszwang bedingte Umwälzungen. Seite 167 .

Zuerst langsam saugend. Dabei gleichzeitig das A denken bei immer weiter sich öffnendem Mund. Sie verlangt gründliche Beherrschung des Vokal-Atems. dabei „ohne jede Muskeloder Mundstellungsveränderung“ zu verharren. Hamsa-Übung Einige Kenner vertreten die Ansicht. Seite 168 . auf S. Schmitt) Andere wieder atmen – ham denkend – ein und mit tönendem sa (s ss s a aa a a a) aus. die Hamsa-Übung verleihe den Yogis ihre erstaunliche Atemkraft. Schmitt darin. Sollte daher nie zu früh praktiziert werden. Nach kurzem Atemanhalten tief und voll auf ha ausatmen.Praxis: Seufzend einatmen – Atem kurz anhalten – dann jeweils einen Konsonanten auf einer Ausatmung (aber nur wenn dies ohne Anstrengung gelingt!) zwölfmal in kurzen Abständen hintereinander tönend sprechen. Eine weitere Übung. Praxis: Eingeatmet wird auf S a. mit dem Laut sa geht er wieder ein. – Ausnahmsweise also durch den Mund. – Auch auf ham.“ (Dr. besteht nach Dr. übergehend dann auf A. „Mit dem Laut ham geht der Atem aus. als reinste Yogi-Übung gerühmt. stimmhaft.

Das. der summende Atem. Rückgrat aufrecht. weitverbreitete Singen und Summen. Brummen und Raunen von Lauten beruht bramarai pranaya. dem Runenpraktiker bietet sich die Gelegenheit. Eine einfache Übung im Grunde. Wichtig dabei ist das unentwegte In-sich-Hineinlauschen! Nicht nur als Vorübung für das Mantra OM empfiehlt sich das Käferbrummen. Ebenso ist dem Befürworter der Vokalatmung das Käferbrummen Seite 169 . Andere sprechen sogar von monatelangem Üben. Die Finger verschließen die Ohren.Käferbrummen“ Auf das uralte.. S – sinngemäß mit den dazu gehörigen Runenübungen zu verbinden. Nach indischer Vorstellung ist er vier Wochen hindurch täglich eine halbe Stunde lang zu üben. Nach langsamen Einatmen durch die Nase wird ebenso langsam – wie ein Käfer brummend – bei gleichbleibender Tonlage ausgeatmet. die zum Summen und Brummen besonders geeigneten Laute – M. das Käferbrummen. aber sie erfordert große Ausdauer. Augen geschlossen. ganzer Körper gut entspannt. Praxis: Bequem sitzend. ehe mit der heiligen Silbe OM begonnen werden darf. – Später erst in verschiedenen Tonlagen üben. N. Eine andere Vorschrift nennt nur die Zeigefinger.

Wie alle Vokalatemübungen darf auch der summende Atem ohne Ohrenzuhalten geübt werden. Jede Seite 170 .von großem Nutzen. Sitz. Sicher wird auch der Neuling sich die Frage gestellt haben. beweglicher. Nun vorerst in der ihm am besten liegenden Stimmlage. Auffindung des Grundtones Wichtig ist für einige maßgebliche Experten der Grund. lösen sich Stoffwechselschlacken und werden ausgeschieden. in welcher Tonlage er beginnen soll. im Liegen. Stand und Bewegung.oder Eigenton. Ein ganz natürlicher. Das Hauptaugenmerk gelte vorneweg den Grundvoraussetzungen: Gut gelockerter. tiefgreifender Aspekt zu Grunde: Das oben geforderte stumme. Nur so kommt der Atem voll zur Geltung. Besonders M und N fördern die Resonanz. machen es schmiegsamer. Dem eigentlichen Käferbrummen allerdings liegt noch ein anderer. Die dadurch bewirkten Vibrationen sprechen im Knochengerüst an. der sich vorteilhaft bemerkbar macht bei Versteifungen. die Lautschwingungen die alle feinen Körperpartien beseitigen und Tonerschütterungen Verkrampfungen Verspannungen. in allen seinen Teilen entspannter Körper im Liegen. Sitz. kontemplative In-sich-Lauschen. nur so erfassen und innere und aktivieren Organe. gesundheitsfördernder Effekt.und anderen Ablagerungen in den Knochen. bei Harn. Stand und im Gehen.

jedes Ding seinen Eigenton. im Eigenton ist das Ich“. Seite 171 . deren Eigentöne sich sympatisch berühren. Schmitt) Harmonie besteht überall dort zwischen den Menschen. der persönliche Grundton. der in der Buchstabenmystik trefflich bewanderte Dr. „wenn er außerhalb irgendwo und irgendwann in Schwingungsnähe angeschlagen wird“. seelischen und geistigen Vibrationswellen.Tonschwingung (im Feinstofflichen sind es Tonströme besonderer Art) verbindet sich dann zum dreifachen Heile mit den spezifischen körperlichen. Schmitt ist dieser im Innern wahrnehmbare Ton „meist die Oktave. Die Alten wußten darum und nützten den Eigenton des Menschen zu Heilzwecken. So vorbereitet fahnde man nach seinem Grundton. wo die Eigentöne im Zusammenklang disharmonisch schwingen. Nach Dr. erschließt das Tor zum „inneren Ton“ des Yogi. Der Eigenton. jede Pflanze. (Dr. L. Mißklang aber herrscht. Für gewöhnlich singt und summt der Mensch um seinen Eigenton herum und baut auf ihm „in Tonleiter und Tonart“. Nach Dr. der von selbst erklingt und mitschwingt. Schmitt besitzt jeder Mensch. ja jedes Tier. Zwecks Auffindung des Grundtones empfiehlt ein anderer Gewährsmann. med. bei manchen Menschen scheinbar die zweite Oktave und bei Grob-Stofflichen die Quinte überm gewöhnlichsten und günstigsten nach außen sich gestaltenden Eigenton“. einmal gefunden. „Im Eigenton ist Sicherheit.

Diesen so gefundenen Grundton läßt man – leise summend beginnen – anschwellend immer stärker werden. E ist seltener.A. Doch Vorsicht! Unter Umständen lösen diese Tonübungen bei stark Sensitiven erhebliches Mißbehagen aus. Anstelle der astrologischen Verfahrensweise schlägt BrandlerSeite 172 . die merklich vibriert. und zwar: Widder = c Stier = cis Zwilling = d Krebs = dis Löwe = e Jungfrau = f Wage = fis Skorpion = g Schütze = gis Steinbock = a Wassermann = ais Fische = h Seiner Meinung nach besänftigt der längere Zeit vernommene Ascendentton das Gemüt. Strauß. Er steht auf dem Standpunkt. zu dem der Astrologe und Yogaforscher Karl Brandler-Pracht rät. Die Hand ruht dabei auf den Rückenwirbeln der Kreuzgegend. Zumeist um das C herum. Der Mensch wird harmonischer. das Summen einer tiefen Tonleiter. wenn man den dem Körper zugehörigen Ton trifft. Etwas komplizierter das Verfahren. Diese stimme überein mit der Grundschwingung seines Ascendentenzeichens. ein jeder Mensch habe eine andere Grundschwingung. ja es kann sich sogar in noch „gefährlicheren Formen“ äußern.

Diesen vermutlich gefundenen Grundton anschlagen in allen Oktaven Danach nacheinander man anschlagen sich mit oder lassen. Entsprechen sie nicht den gehegten Erwartungen. überläßt zwanglos angehaltenem Atem den rasch. mit dem man sich nun eingehend vertraut macht. feststellen. Diese Oktave verwende man bei allen Laut. Jeden einzelnen Ton. Dieser Ton ist dann als Grundton beizubehalten. richte man die Aufmerksamkeit auf einen anderen Ton. Dies solange. welche Empfindungen wachgerufen werden. welcher Ton wohl am ruhigsten. 2. Meditationssprüche. Mantras. Runenarbeiten. im Besitz des richtigen Grundtones zu sein. Am ehesten dürfte die dem persönlichen Entwicklungsgrad entsprechende Oktave des Grundtones zusagen. warnt Brandler-Pracht. fast gleichzeitig angeschlagenen Oktaven dieses Tones und beobachtet. Versuch: Wieder gut entspannt. Nie aber während das Akasch-Tattwa schwingt.Pracht zwei andere Findungsmöglichkeiten vor: 1. sorgfältig prüfen. Harmonische Gedankenkonzentration in Verbindung mit dem Seite 173 . Zu jeder beliebigen Zeit muß dieser in allen Oktaven rein und klar erzeugt werden.und Tonpraktiken: Vokalatemübungen. Versuch: Völlig entspannt und rhythmisch atmend den auf einem Instrument angeschlagenen Tönen der mittleren Oktave von c und h lauschen. am harmonischsten stimmt. bis man überzeugt ist. eine Zeitlang passiv hingegeben.

I. rauschender Ton“ vernommen und gelingt es diesen „durch leises und vorsichtiges Summen“ zu identifizieren. Im allgemeinen singt und summt der Mensch auf seinen Eigenton herum und baut auf ihm „in Tonleiter und Tonart“. allein und in Verbindung mit Vokalen. Rudolf Steiner „den angespannten Oberarmmuskel ans Ohr zu bringen. Ö. vorzugsweise mit O und den hellen Lauten E. taste und suche und summe solange in „der Schwankung von Auf und Ab und Verweilen und Schwingen im einzelnen Ton“. rät der Anthroposoph Dr. Und immer wieder: „In sich auf den Atem lauschen!“ Nicht nachlassendes Üben führt früher oder später den Erwählten zum Inneren Ton der Yogis. so soll es bei Erwachsenen das „D der eingestrichenen Oktave sein“. Man befolge einfach Dr. mit fest am Ohr gelegten Daumen“. Schmitts Rat. im F – als Offenbarung Christi bezeichnet – den der Seite 174 . die am besten zu liegen scheint. Eng der Musik verbundene Mantriker sehen im D den Grundton des Menschen.und Schöpfungslaut“ J außer acht lassen. Viel üben auf M und N. I kurz anklingend und sofort zu J übergehen.Eigenton gewinnt an Kraft und Wirksamkeit. Wird hierbei ein „dunkler. Und nie den „Stützungs. Um den Eigenton zu vernehmen. Musikalisch nicht Bewanderte üben anfangs in gleichbleibender Tonhöhe. bis man sich wohl fühlt.

Quell aller Offenbarung. den „abstrakten Ton“. da diese Töne am sichersten die ihnen innewohnende Kraft entbinden. der die gesamte Wesenheit in ihrem dreifachen Aspekt – physisch. Von Bedeutung für sie ist es. Anahada Nada. Es wird geraten. den Grundton der Erde. der „abstrakte Ton“.und verwandelnd.Natur. Saut Surmand. wenn im Innern erlauscht.K. Schlußfolgernd daraus sollten daher die Mantras in D und F intoniert werden. Wem es sich offenbart. an den Krischnas Flöte mahnt. D leise summen und dann eineinhalb Tonhöhe zum F – „der kleinen Terz zum D“ – übergehen. sie im Sinne eines höheren alchemistischen Prozesses um. im C den Ausdruck des manifestierten Gott-Schöpfer. der Grundton des Kosmos. daß alte Kirchenglocken in D und F klingen. mit kleinen Stimmpfeifen zu üben. Aber nur dem Eingeweihten erschließt sich das Geheimnis dieses Tones. vernimmt der in Samadhi weilende Yogi. ist für den Sufimeister I. Ein fernes. Diesem „Lautsymbol“ verdankt die Schöpfung ihre Existenz. dem offenbart sich das Mysterium des SEINS. psychisch und mental – in Schwingung versetzt. fernes Ziel… Erst die „richtige Aussprache“ verbindet mit dem „richtigen Ton“. der Ur-. Vorerst aber muß der diesem Hochziel entgegenstrebende mit Seite 175 . und Jesus als er mit dem VATER sprach. Moses soll ihn vernommen haben im Zwiegespräch mit seinem Elohim. der den ganzen Weltraum erfüllt.

nie erlahmender Geduld das Grundlegende erarbeiten: Die Vokalatmung und die Anfangsgründe der Mantramistik. auch daß sie das Alphabet einst unserer Ahnen gebildet haben. im archäologischen Museum in Heraklion stehen unter Glas Platten. Runen-Yoga Rätselzeichen aus längst vergangener Zeit bis in unsere Tage Runenzeichen sind wohl jedem von uns bekannt. Ausstrahlend vom Norden bis in den Süden Europas. Zwei dieser Platten zeigen überraschenderweise den genauen Linienzug der AR-Rune. Jahrhunderte vielleicht sogar Jahrtausende alt. Geschmeide. Waffen. nicht unähnlich unserer alten Steinmetzzeichen. Und in den spärlichen Trümmern minoischer Königspaläste fand Seite 176 . weniger bekannt hingegen dürfte die verborgene Bedeutung und der ursprüngliche Zweck dieser so rätselhaften Symbole sein. wissen wir. Überall stoßen wir auf sie. die einst kultischen Zwecken gedient haben sollen. Auf jeder befindet sich ein eigentümliches Zeichen. Auf Kreta. die wir geritzt finden in Felsen. hin bis ins ferne Indien und China.

zu welchem Zweck die Werkleute eines früheren Jahrtausends. daß die Touristen von diesen stark in Verwitterung begriffenen Einmeißelungen keinerlei Notiz nahmen. Fest steht wohl – auch die Wissenschaft vertritt heute vielfach die Ansicht –: ehe man sich der Runen als Schriftzeichen bediente. wo. und in den Ruinen des Königspalastes von Phaestos die am Boden auf ferner zwei auf nebeneinanderliegenden Steinfliesen MAN-Rune. einem Stein des Mauerwerkes. Erinnert man sich der dunklen eddischen Sprüche. So bei der Besichtigung der Überreste des Palastes von Malia eine einwandfrei gefertigte HAGAL-Rune. wie Funde beweisen. noch dazu in einer Epoche. daß die Absicht auf talismanischen Schutz gerichtet gewesen ist. da und dort.und YR-Rune vereinigt zum germanischen Wendehorn. Dr. in ihrer Ausführung primitiv. das Leben noch kultmagisch ausgerichtet war. So Prof. wäre es nicht auszuschließen. und auf einem anderen Mauertest MAN. zwar nicht ganz exakt. diese Zeichen in den Stein gehauen haben. Andere Mauersteine wiederum trugen steinmetzähnliche Zeichen.ich. weitere an Runen gemahnende Zeichen. die SIG-TYRRune. verwendete man sie zu magischen Zwecken. Wolfgang Seite 177 . Begreiflich. kunstlos in die Quader geritzt. Unbeantwortet für uns die Frage. wie wahllos anscheinend. und wohl infolge klimatischer Einflüsse nicht mehr so leicht zu erkennen.

waren sie nicht einfach tote Buchstaben. urteilen wir nicht vorschnell! Vergessen wir nicht. dem sich als erstem das Geheimnis der Runen erschloß. Es war der magische Seite 178 . d. erkannte er die Runen. Seien wir vorsichtig. Nun wußte er die Sprüche. „der von den Himmelsmächten stammenden Runenreihe“. wie „keines der Menschenkinder“. die Edda kündet von einer Menschheit. zu wachsen und wohl sich zu fühlen“. „der den Menschen verbirgt. Selbst als bereits die Runen der schriftlichen Verständigung dienten.Krause in seinem Werke RUNEN: „Da aber die Runen als götterentstammt galten. operierte der Runenmeister – der orilar oder irilar – mit magischen Runen. sondern übermenschliche Kräfte“. Dunkle Worte. Eine Einweihung in das Runenmysterium? Andere mögen sagen. Die einzige uns erhalten ge-bliebene Überlieferung nordischen Weisheitsgutes. der nordische Gott. Herabgesunken vom Baume. überlieferter Aberglaube.h. die paranormalen Sinne noch tätig waren. „Glanzrunen“. als er suchend sich „vom windkalten Baume“ – wo er „neun eisige Nächte“ gehangen – herniederneigte. Dichtung. hob sie auf und „begann neu zu werden und weise zu sein. Kronzeuge des Runenweistums ist jene tiefsinnige Liedersammlung. wo er den Wurzeln entwachsen“. in der die inneren. – Der eddischen Sage zufolge war es Odin. die wir mit Fug und Recht als nordische Bibel bezeichnen dürfen: die EDDA.

Mensch. Selbst in unserer Zeit noch hat die okkultistische Forschung wiederholt festgestellt. auf die Gläubigen. darunter die Runen.und Sakralbauten spricht dafür. mit Symbolen und Charakteren. Nicht anders der Engel des Seitenaltarbildes. wie ich aus eigener Erfahrung weiß. der den Urmächten noch natursichtig verbunden war. am Werke Dennoch könnten Die Runenkundige gewesen sein. Die Gestalten auf beiden Bildern richten ihre Handflächen segnend. In somnambuler Schau offenbarten sich ihm die Runen. In der katholischen Kirche in Herrenalb im Schwarzwald segnet auf dem Bilde des Hauptaltares Christus mit zur SIG-TYR-Rune gewinkelten Armen. ausstrahlend also. kraftgebend. erstaunliche Wirkungen zu erzielen sind. Zwar entdecken wir so gut wie nichts von einem Runenzauber in den hinter uns mit liegenden Erfolg Jahrhunderten. Der Gekreuzigte hängt somit in Man- Runenhaltung. daß mit magischen Zeichen. in Abänderung der Pardspitze zum Halbrund des P. entdeckte ich in einem Seitenschiff ein Kruzifix in Form eines rohen Baumstumpfes mit zwei die Man-Rune bildende Astknorren. Im Münster in Neuß/Rh. Und aus der Verbindung der Hagal-Rune mit der Pard-Rune entstand. das Seite 179 . Runensymbolik alter Fachwerk-. In gleicher Haltung (Sig-Tyr-Haltung) hängt der „Herr-Gott von Bentheim“ auf seinem Steinkreuz.

Somit besteht der Name Runen-Yoga zurecht. zu raunen! Zwanglos bildet der Runenweg den Übergang von der Vokaltiefatmung zur Mantramistik. zu singen.bekannte „Monogramm Christi“: Alles bloßer Zufall? Praktische Runenarbeit Um die Jahrhundertwende. darauf die spätere Runenarbeit fußte. Diese sind zu sprechen. kann somit körperlich gestellt werden. Jede Rune hat ihren Namen. einen Vokal oder Konsonanten. so leicht durchführbar und umfassend zugleich. Verkündete List. Diese Pioniere eröffneten neue Perspektiven. Damit nicht genug. begann eine neue Runenära. für Seite 180 . bezeichnet einen Buchstaben. wie sie Friedrich Bernhard Marby und Siegfried Adolf Kummer entwickelten. lehrten Marby und Kummer. List deutete die Runen. List (1848-1919). jede Rune ist getreues Abbild des Menschen in einer bestimmten Körperhaltung. zu summen. erst mit dem Wiener Gelehrten Guido v. weil der vermutlich dem Norden entstammende Entwicklungsweg im wesentlichen verwandt ist mit den Einweihungspfaden des Ostens. denn hier wie dort: Körperstellungen – Asanas. jeder Rune liegen bestimmte Bedeutungen zugrunde. nur mit Runen wesentlich leichter durchführbar für jedermann. Selten ist ein Übungssystem so einfach. Gleichzeitig ist damit die Brücke geschlagen zum östlichen Yoga. Es bestehen keine Gegensätze aber viele Beziehungspunkte.

Eines der Hauptarbeitsgebiete des RunenYoga wie der Mantratechnik im Sinne Peryt Shous. Jetzt zur Frage: Was bezwecken und über die die diese damit den Runen nachgestalteten Mantrapraktik? Vokalatmung. die unweigerlich Unheil schaffen. die Runen wieder ins Gespräch gebracht zu haben. Als eine der wichtigsten nennen Runenpraktiker die Aufnahme von Feinkraftflüssen.jede Alterklasse. auch für solche. wie der Yoga-Kenner diese Praxis nennt. Einbeziehung von Ton und Laut. also Mantra-Yoga. Einem möglichen Einwand sei noch vorgebeugt. Runenströme kosmischer wie tellurischer (von der Erde kommend) Natur. Genau so kurzsichtig und einseitig gedacht. sie totzuschweigen. Demzufolge dürfen wir praktische Runenarbeit ohne weiteres als Runen-Yoga bezeichnen. Körperhaltungen Hinausgreifend verbundene der Wirkungen Eine Reihe von Auswirkungsmöglichkeiten lassen sich anführen. Begreiflich auch die Abneigung vieler. Manche sehen immer noch in den Runen schwarzmagische Zeichen. deren Körper nicht mehr für indische Asanas geeignet ist. weil die Runen im „Tausendjährigen Reich“ als politische Symbole mißbraucht wurden. wie seinerzeit die Absicht. Später dann wird die Sinndeutung der Runen mit einbezogen. besser wäre es gewesen. Oft ist mir verübelt worden. die Runen als Heilszeichen eines Seite 181 .

erträglicheren Lebensverhältnissen und. dadurch in beeinflußt Unterbewußte. Allerdings muß man sich im klaren sein. Von solchen Meinungen müssen wir uns freimachen und erkennen. Anreiz genug. Aber selbst wenn wir alles Okkulte ausklammern (und das ist der große Vorteil des Runen-Yoga).und Yoga-Praktiker sind. erfolgreichere Lebensgestaltung ist die Folge. Sinnvollere. was man zu tun und zu lassen hat. dem Lebens. bleibt immer noch ein idealer Weg zu besserer Gesundheit. es mit Runen-Yoga ernstlich zu versuchen. Der Charakter gewinnt. was die Runen dem Metaphysiker. Keinen schließt der Runen-Yoga aus. In meinen Runenkursen machten neben jungen Teilnehmern Achtzigjährige mit gutem Gelingen mit. zu einem höheren Menschentum. denn Runen-Yoga schließt gleicht dem Mantra-Yoga alle Möglichkeiten zur Höherentwicklung mit ein.wiedererstandenen Teutonenkultes zu gebrauchen. Ohne Einhaltung ethischer Regeln ist wenig Erfolg zu Seite 182 . Mit Ausdauer durchgeführt. verbessern Runenübungen das körperliche Befinden. harmonisieren das Gemütsleben und steigern den von so vielen heiß begehrten „persönlichen Magnetismus“. der Mensch wird zur Persönlichkeit. Runenarbeit Wunschleben. Tätigkeit günstig das GedankenKräfte und werden psychodynamische gesetzt. Das Alter spielt keine Rolle. in der höchsten Zielsetzung.

gehalten haben. besonders des Blutes. Mystik und Esoterik – steht das Gesetz der Harmonie. das Gemüt frei von niederziehenden Begierden. Geregelte Lebensweise. Gorsieben. Gleiches gilt vom Fleischgenuß ‘Nicht nur aus ethischen Gründen. Harmonie in allem Denken und Tun.erwarten. uns auf einfache Weise in die Lage versetzen. wie Kummer.a. Die achtzehn Seite 183 Futhorkrunen gelten als . Die Gedankenhaltung sei jederzeit positiv. und an der sich auch spätere Forscher. Nirgends ein Zuwenig noch Zuviel. So vorbereitet dürfen wir getrost an die Runenpraxis und später dann an die Mantramistik herangehen. sondern auch aus einem sehr egoistischem Grunde: Reinhaltung des Körpers. Einschränkung der leider so beliebten Reizmittel Nikotin und Alkohol. diese subtilen Kräfte aufzunehmen. Obenan – wie überall in Yoga. Kurtzahn u. gläubig verbunden der im Kosmos und im Menschen wirkenden URKAFT. Runenübungen sprechen in einem weniger verschlacktem Körper besser an. die List seinen Runenstudien zugrundelegte. aus Tierliebe. Zu Beginn der Übungen führen wir uns nochmals vor Augen: Runen sind der Menschenform angepaßte Glyphen (die uns zum Teil auch in der Mantramistik begegnen) – Antennen gewissermaßen – die mit Stromwegen bestimmter kosmischer wie irdischer Feinkraftflüsse verbinden. Der Runenpraktiker arbeitet mit den Runen der Achtzehnerreihe des Futhork.

Auch Futhark lesen wir oft.Sakralrunen. Runengymnastik Was hat zu geschehen? Jede Runenstellung setzt ruhige. und zwar dann. Getreu dem alten Grundsatz: Wer sich streckt. die die übliche Gymnastik weit hinter sich läßt. Voraussetzung auch bei der Vokalatmung und der Mantramistik. ohne Verspannung und Verkrampfung. besser dazu seine die wird freier Widerstandskraft Stimmung. gelöste Körperhaltung voraus. wenn anstelle von OS die Rune AR steht. wenn bei gekonnter kommen. Der Name Futhork ergibt sich aus den fünf Runen des Runenalphabets: FA – UR – THORN – OS – RIT – KA. weil sie Runenlaut-und Wort Seite 184 . Also Körperbeherrschung. Tiefatmung Der Körper wächst. die entsprechenden um wird vieles das Lautübungen beweglicher. Dieses Dehnen und Strecken. zu recken und zu strecken. richtig durchgeführt. Gemüt. den bekannten Strophen des Runenliedes und fanden und finden Verwendung im magischen und mystischen Gebrauchstum. Runengymnastik. Desweiteren hat der gut gelockerte Körper sich gründlich zu dehnen. als Heilsrunen. kann zum wahren Jungbrunnen werden. streckt sein Leben. besonders dann. Sie werden in Beziehung gebracht zu. Umsomehr wenn wir neben der unbeweglichen Haltung regelrechte Gymnastik betreiben.

die Körperresonanz verstärkt. übergehen beim Hochführen der Arme in den Zehenstand. und zwar dunkel wie möglich und beim Hochführen der Arme allmählich bis zur höchstmöglichen Tonhöhe steigern. Diesen Vorgang einige Male im festen Stand wiederholen. Beim Herabführen der Arme sinkt gleichzeitig der Ton zur dunklen Lage. Kraft der mantrischen Intonation werden wichtige Körperzonen in Vibration versetzt. Beginnend im festen Stand. Je besser die Forderungen der Vokaltiefatmung (Vollatem. Laut mit Geste zu verbinden.einbezieht. Einige Übungsbeispiele: 1. Seite 185 . Gleichzeitig den I-Laut intonieren. statisch und in der Bewegung. b) Anschließend einige Male im Zehenstand. Übung: Armekreisen in I S – Runenstellung a) In IS-Grundstellung (aufrechter Stand. Mit S schließen. Hier erfüllt sich ideal der Wunsch jener Vokalatempraktiker. tief einatmen und das Ganze von vorne. was auch für die Erweckung der Chakras nicht ohne Einfluß ist. desto tiefgreifender wird die Wirkung sein. Arme lose seitlich des Körpers) Arme vorne hochführen zur Allschaltung (Arme parallel seitlich über den Kopf erhoben) und seitlich in ausladendem Außenbogen herabführen zur Grundhaltung. richtiger Stimmsitz) bereits erfüllt sind.

Fingerspitzen weisen zur Erde. I-Laut im dunklen Tonfall. in der Allschaltung tief einatmen und seitlich die Arme herabführen mit I. dann immer dunkler werdend. jedoch beim Hochführen der Arme den I-Laut mit S beschließen (I I I I I I I I I I I I I I I I S). b) Jetzt in der Allschaltung gründlich einatmen und wieder hinab zur Urbeuge mit langgezogenem U-Vokal und abschließen mit R. wo wieder der Wechsel von IS zu UR stattfindet. (Rücken gebeugt. beim Niederbeugen U oder UR. Arme parallel nach unten gestreckt. Nicht die Luft abklemmen!) U zuerst hell. Wiederholt sei: Beim Aufrichten I oder IS.Übung:M A N – U R Seite 186 . In der Urbeuge einatmen (Atemluft muß frei fließen!). dann zurück zur IS-Grundhaltung. 2. endend in höchstmöglicher Tonlage. Übung: I S – U R a) In IS-Grundstellung tief aus. Demzufolge zweimal I S mit langer I-Kette. mit gerolltem R schließen. Wieder verbunden mit der Lautübung.Während des Abwärtskreisens zurück in den festen Stand. erneut einatmen und übergehen zum UR-Runenasane.und einatmen. das beim Erreichen des festen Standes (wenn im Zehenstand geübt) mit S. 3. Mit I dann zurück in die Allschaltung. den Runenlaut und das Runenwort singen oder summen. c) Wieder wie bei a und b.

Bei genügendem Atemvolumen darf die ganze Übung ohne Zwischenatmung vollzogen werden. Ihre Stellung: Bei aufrechtem Stand Arme seitlich schräg nach unten gestreckt. werden sie jetzt beim Aufrichten des Körpers seitlich im Bogen. geht über zur EH-Haltung. dann zur AR-. Zum Beispiel: Man stellt IS. Das Runenwort TYR stets zweimal. Viele Möglichkeiten noch bieten die Runen bezüglich Gymnastik. Innenhandflächen weisen zum Boden.Aus dem MAN-Runenasana (Arme schräg seitlich über den Kopf gestreckt) hinab zur UR-Haltung und aus dieser wieder zurück zur Ausgangsstellung. die Rune TYR. Im Gegensatz zur IS-UR-Haltung. OS. 5. Übung: I S – M A N – T Y R – I S Zwischen MAN und IS wird eine weitere Rune eingefügt. wo die Arme durchweg an der Vorderfront des Körpers hochgeführt werden. Übung. 4. Runenlaut und Wort: U oder UR beim Niederbeugen. M oder MAN beim Aufrichten desKörpers. Die Formel lautet jetzt: IS -MAN – TYR.und UR-Stellung. Wieder I oder IS. Einatmen und dann Ausbreiten zur MANHaltung. TYR -IS. – Nach abermaligem Einatmen Arme seitlich herab zur Grundstellung. dabei M oder MAN singend. I S – M A N – I S Aus der IS-Grundstellung – I oder IS intonierend – Arme vorne zur Allschaltung führen. Jedes Runenwort dabei lang und volltönend Seite 187 . emporgeführt.

Der eigenen Initiative bleibe es überlassen. kaum vernehmlich. auf einsamen Spaziergängen.singen. Ebenso variabel seien die Bewegungen. Drehen um die eigene Achse in IS-Allschaltung und in MANSeite 188 . Handflächen – in In IS-Allschaltung derselben nach mit nach Arme vorne in oder weisenden MAN-Haltung. Lautstärke und Tonhöhe üben wir stets in allen uns liegenden Tonlagen. Gangart vorne entweder weisend schalenförmig nach oben. die Hände schalenförmig in Gehrichtung. flach. Dabei singen oder summen I und IS. die Arme hochgestreckt. auch im Freien wollen wir sie nutzen. Handflächen. festen Schrittes. unbeobachtet auf Wanderungen. Und nicht nur zur Morgen. – Eine andere vielgeübte gymnastische Vokalrunenfolge ist: AR – EH – IS – OS – UR. Zuerst gehen wir ganz langsam aus einer Runenhaltung in die andere. bzw. ganz leise. Am einfachsten und unauffälligsten ist die IS-Rune im Gehen. so daß es zu regelrechtem Armkreisen kommt. gegebenen Beispiele sind nur zielweisend. dann immer rascher. Es bedarf lediglich eines federnden Ganges bei lose herabhängenden Armen.und Abendgymnastik sollen uns die Runen dienen. Oder – wenn niemand stört – ruhigen. Einbeziehung wie noch jeder für sich Runen die Runengymnastik Die durch anderer ausbaut. sehr kräftig.

Lebensodem für uns alle. so wird uns bald klar. Quelle jedweder Kraft. daß alle Kraft von Oben kommt und kommen muß. die in Verbindung mit Laut und Körperhaltung die Drüsen und Nervenplexe beeinflußt. und daß es dort noch gewaltigere Kraftströme gibt. der alles überflutet… In diesem Ätherstrom leben. zu dritt und in größeren Gruppen. Runenlaut oder Wort möglichst in einem Zuge während der vollen Drehung singen. Esoteriker lehren. weben und sind wir“. vorzugsweise die Runengymnastik: Gemeinschaftsarbeit mit Gleichgesinnten. dem Wiederentdecker des menschlichen Magnetismus – von „einem Weltenstrom des Äthers. identisch wohl mit dem Prana. Seite 189 . Schwingungsfelder der Aura aktiviert und die Chakras erweckt. Aufnahme der Runenfeinkraftflüsse Diese Phase des Runen-Yoga leitet hin zu jener Form der Mantramistik. und im Yoga finden wir die gleiche Ansicht: Ein universelles Kraftfeld umgibt uns. Dies steigert erheblich den Erfolg. Und weiter dieser einsichtsvolle Arzt: „Wenn wir uns erst in diesen Gedanken des Fließens hineingedacht haben. Lemke. Reformarzt Dr. zu zweit. Ein die innere Entwicklung förderndes Arbeitsgebiet. Noch einen weiteren Vorteil bietet der Runen-Yoga. spricht – gleich Mesmer.Haltung ist ebenfalls angebracht. wie die Praxis ergab. vermutlich eine Modifikation des Weltäthers.

Nur eine kleine Auslese von Zuschriften: „Ich mache jeden Tag Runenübungen und komme dabei zu den erstaunlichsten Ergebnissen“.“„Übe seit Jahren die Runen mit gutem Erfolg. sprechen Jedenfalls von alle Feinkraftflüssen. Runenpraktiker Runenströmen. der Menschheit dienstbar gemacht zu werden“. die einen in der Man-Runenstellung durchpulsen? Es ist ein Strömen wie bei einer Wechselspannung. Sind es kosmische Strömungen. wird man oft den Gedanken nicht los. – „Schon vor Jahren wertvolle durfte ich anhand sammeln… Ihres Schon Buches nach RUNENMAGIE Erfahrungen kürzester Zeit kam ich zu bemerkenswerten Resultaten. ein uns von nehmen umgebendes Übereinstimmend erfühlten es viele.die nur darauf warten.“ – Seite 190 . ob die materiellen Nährstoffe nebst der Luft wirklich das einzig Lebenerhaltende sind. Otto Buchinger in „Das Heilfasten und seine Hilfsmethode“ wirft die Frage auf. daß da noch irgendeine kosmische Vibrationskraft vorhanden ist (Hervorhebung von mir). denn „wenn man viele langfastende Menschen beobachtet hat. Kraftfeld an. Dieses Hinfließen von Feinkraftflüssen ist keine Einbildung. die den fastenden Organismus auflädt“.

wie mitunter Krisen auftreten können. Das griff allmählich auf den ganzen Körper über.„Bei Runenversuchen spüre ich deutlich. – „Im Besitze Ihres Handbuches für Runenkunde: RUNENMAGIE übe ich seit einigen Monaten einzelne Runen. IS. drängt es mich. Aus letzterem Werk habe ich – meinem Fall entsprechend – vier Runen und die dazu gehörenden Griffe ausgewählt. wie gesagt. daß ich kosmische Ströme und Wellen deutlich wahrnehmen konnte. Als dies vorüber war. „Nachdem ich seit einem halben Jahr regelmäßig Runenübungen durchführe. fühlte ich bei den Übungen noch eine Stunde danach stark den Einstrom in Händen und Füßen wie Feuer. Am Anfang der Übungen hatte ich zwei schlimme Tage und Nächte und konnte nicht aufstehen. UR und MAN. der ganze Körper versagte den Dienst. Nie in meinem Leben habe ich so etwas oder ähnliches erlebt. insbesondere FA. und bin nunmehr fortgeschritten. die bemeistert werden müssen. dies hauptsächlich beim Sprechen des Runenmantras und selbst hernach noch“. Es war mir Seite 191 . Seit dreieinhalb Jahren lerne ich fleißig aus Ihrem Buch RUNENEXERZITIEN FÜR JEDERMANN und seit einem halben Jahr. je nach Runenstellung verschiedenartig wirkende Ströme“. der aber gleichzeitig zeigt. arbeite ich nach RUNENMAGIE. Ihnen und Ihrem Werke zu danken und einiges von dem dabei Erlebten zu berichten. – Eindrucksvoller vielleicht noch ist folgender Bericht.

oder wie man heute gerne sagt. Sehr verschieden freilich ist der Zeitpunkt. als sei ich nicht mehr auf der Erde. daß sie die Übung abbrechen mußte. Runen entwickeln. ehe sich erste Anzeichen einstellen. Verschieden stark ist auch die Wahrnehmungsstärke und nicht zu jederzeit gleich. ja Monate und mehr.“ – Solche und ähnliche Erfahrungen wurden mir vielfach schriftlich wie mündlich mitgeteilt. Vor kurzem erst wurde mir berichtet: Seite 192 . Nach kurzem Üben unterbrach sie und fragte etwas erregt. Diesen Einstrom verspürte sie in der Folge so stark. Ein Ausnahmefall.ganz neu. Eine Dame (sie erschien erst am zweiten Kursabend und wußte absolut nichts von Runen und deren Wirkungsmöglichkeiten) stellte gleich den anderen Teilnehmern die IS-Rune und summte das Runenwort. Psi-Fähigkeiten. was denn das sei. Ein wunderbarer Strom hüllte mich ein. entsprechend der persönlichen Veranlagung. Worte sind viel zu arm. zu dem derlei Sensationen auftreten. trug mich. das mit einem Male in sie einströme. Nie hatte ich eine Ahnung davon gehabt. Manche üben unverdrossen Wochen. daß es so etwas gibt. Zeuge eines ganz markanten Falles einer überraschend schnellen Runenwirkung war ich bei einem Runenkurs in Zürich. parapsychische. abgehalten im Rahmen der Parapsychologischen Gesellschaft. es ist einfach unbeschreiblich.

ob Mantras. begünstigt. Gleichviel. wie auch mit Runen) längst nichts neues. die Kraft des Lautes. was den Einstrom aus jenem Kraftfeld.) oder Runen. Nach Marbys Überzeugung ist der Mensch von „dynamischen Raumhallsphären“ (besser vielleicht Klangsphären) umgeben. erzeugt ganz spezifische Schwingungsformen. kabbalistische Lautgebilde (Gottesnamen usw. Jetzt habe ich dadurch starke magnetische Kräfte entwickelt. – Die Runen – letzten Endes in sich fassend Vokale und Konsonanten – aktivieren das uns umgebende Schwingungsfeld. Seite 193 ungleicher . Mantrikern und Praktikern der kabbalistischen Lautmagie (vermöge der ich schwere Tische in Bewegung versetzte. Jeder Buchstabe. Gleich Kugelschalen umgeben diese Vokal-Raumzonen den Körper des aufrechtstehenden Menschen: AEÖUÜI – -– IÜUOÖEA Schwingungszonen verschiedener. Ich habe schon Kranken öfter meine Hände aufgelegt und verblüffende Wirkungen in Bezug auf Heilungen erzielen können“. die sich hier manifestiert. stets ist es die Macht des Tones. in dem wir leben. Beginnend mit der Klangsphäre I. endend mit der des A. mehr noch jede Buchstabenkombination.„Mittels Runen-Yoga konnte ich die Schwingung meiner Aura weit verbessern. Einbezogen in dieser Klangreine sind Ü und Ö.

Singen und Raunen der Laute bringen wir ihr sphärisches Feld zum Schwingen. Wir elektrisieren uns.umlagernden dynamischen Sphären“. in den Kopf (und bei der Allschaltung auch in die Hände) einströmt und von da aus den ganzen Körper durchflutet und durch die Füße in den Boden abklingt.. Durch Sprechen. beobachtete Marby. von oben kommend. Seite 194 . Das langgezogene I des Runenwortes IS erzeugt bei gleichbleibender Tonlage ein „feines Schwingen und Rieseln“. beim kurzen dagegen fließt etwas von oben nach unten in den Körper. wie das Fluidum. beeinflussen diese Arm-. der Ansicht. nicht aber das kurze I. den Hand-. Auch auf die Art des Sprechens kommt es an. sagt Marby. verschiedenen . im Zuge der tönenden Ausatmung stellen wir uns lebhaft vor. Am weitesten schwingt A aus. und zwar: Während der Einatmung und des gleichzeitigen Ansaugens denken wir den Runenlaut oder das Runenwort.Schwingungsbreite. Körperstellungen. daß diese Sphären gleichzeitig „von den strömenden Schichten der elektrischen Aura des Menschen durchflutet“ wird. Beim langen I ist die Schwingung in Händen und Füßen nach oben gerichtet. Einiges nun zur Praxis: Stellen wir nun die IS-Rune (in Grundstellung und Allschaltung üben) und ziehen wir mit der ganzen uns möglichen Vorstellungskraft den Feinkraftfluß oder Runenstrom an. Körper Beinund Fußhaltung.

wie die alten Runenpraktiker vorschreiben. wie wiederholt festgestellt. wir einstrahlend. sammeln ihn daselbst. Jedenfalls immer als Beendigung der Übung. Desweiteren saugen wir den Runenstrom in Allschaltung mit den Handflächen an. Norden oder Osten. fünf-. leise raunend. Und was nicht außeracht gelassen werden darf: Es ist nicht der Seite 195 . Kleidung absorbiert.(oder der Zahl der IS-Rune entsprechend) neunmaligem. so daß wirklich alle Teile des Körpers von der Runenvokalatmung und den Runenströmen erfaßt werden. ebensowohl nach drei-. sieben.Nach erlangter Übung laden wir – immer mit stärkster Imagination – wichtige oder der Stärkung bedürftige Organe mit IS-Runenkraft. zur Sonne. wo es das Exerzitium erfordert. Wie bereits früher schon singen und summen wir in allen Tonund Stimmlagen. das in den Handflächen angestaute runische Fluid dem diesem Körper zugewandt. Mit dieser die Handinnenflächen automagnetischen selbstredend Strichführung beenden jedesmal Aufnahme der Runenkräfte. Isolierend wirkt vorzugsweise reine Seide. Dieser Abstrich kann auch nach jedesmaligem Singen erfolgen. in Abstand von zehn bis zwanzig Zentimeter langsam abwärts zu den Füßen. Blickrichtung ist. kreuzen hernach die Arme und führen sie. Während des Übens möglichst wenig bekleidet. bzw.

*) Nach ihm ist der sichtbare Körper gebildet. Wir stoppen den Abstrich und halten die Hände über eines der Chakras. Sie vermehren und verbessern seine Strahlkraft. Zuallererst über das Magenchakra. daß der Ätherkörper über den physischen Körper hinausragt und ihn als eiförmige Aura umschließt. Runenströme aktivieren in erster Linie den Ätherleib. So haben auch Krankheiten ihren Ursprung im Ätherleib. Zu berücksichtigen ist. *) Ausführlich darüber in: Karl Spiesberger. wie ihn die östliche Philosophie nennt. Abstand wieder ungefähr zwanzig Seite 196 . was sich später im Grobkörperlichen gestaltet. Dieser ätherischen Aura ist bei der automagnetischen Strichführung erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. was durch die heute viel diskutierte Kirlianfotografie bewiesen scheint. daß der Daumen der rechten Hand in Brusthöhe liegt. Zweckmäßig dabei ist es. der kleine Finger der Linken etwa in Nabelhöhe. die Hände so nebeneinander in einer Fläche zu halten. Auch die im Ätherleib kreisenden Chakras beeinflussen wir so. In diesem ätherischen Double bereitet sich alles vor. vielmehr ist es der Ätherleib oder Linga sharira. Die Aura des Menschen. Wir strahlen in sie das aus Fingerspitzen und Handmitten aufgenommene Fluidum. das mit dem so wichtigen Sonnengeflecht korrespondiert.physische Körper. der hinsichtlich Gesundheitszustand und Entwicklung den Ausschlag gibt.

Stark Sensitive müssen hier Maßhalten. wie jede Runenübung überhaupt. Wir legen dabei die Innenhandflächen fest auf den Boden und stellen uns vor. Neben einer allgemeinen Aufladung können wir auch gezielter vorgehen. Wieder unter stärkster Konzentration saugen wir das Fluid aus dem Boden in die Füße (Fußchakras!). Wir leiten den Einstrom der MAN-Runenwellen von den Händen. Direktes Auflegen ist ebenfalls gestattet. Gleichzeitig führen wir den Feinkraftfluß vom Scheitel ebenfalls zur Mitte der Brust. wo sich die beiden Stromläufe vereinigen. – Aber Vorsicht vor Überladung. Als letztes Beispiel die Kraftaufnahme von unten her mittels der Erdrune UR. die wir nun senkrecht abfließen lassen über Schenkel und Füße zur Erde. zur Brustmitte. Während die Erdrunenkräfte so durch den Körper kreisen. Im Prinzip geht alles so vor sich wie eben besprochen. Jede Aufladung. leiten es aufwärts durch den Körper und lassen es über Arme und Hände zurück zur Erde fließen. die Arme entlang. wie alles Zuviel an aufgenommener Strahlkraft in die Erde abfließt.Zentimeter. Gleicherweise praktizieren wir die Aufladung mit der MAN-Rune. Nach Erfühlen der Vibrationsschwingungen des U-Lautes in allen uns liegenden Tonlagen. laden wir Seite 197 . Einstellen auf Aufnahme des Runenstromes. beenden wir mit einer gründlichen Erdung.

die jedes Körpermolekül in erhöhte Schwingung versetzen. Arme kreuzen (immer noch in UR-Beuge) und langsam bis zur Magengegend führen. Das in den Händen angesaugte Fluid die Arme hochführen und zur Brust und zum Solarplexus leiten. was uns der Runen-Yoga bisher bereits ermöglicht. die Sauerstoffaufnahme zu erhöhen. um Feinkraftflüsse aufzunehmen und jede Zelle damit aufzuladen. dem Ätherleib Kraft zuzuführen. was gleichzeitig den „persönlichen Magnetismus“ steigert und die wichtigen Lebenszentren. den Körper gründlicher zu entschlacken und beweglicher zu machen. (Die Hände im Schwebestrich über Schienbeine und Schenkel) Über den Leib hinweg ausstreichen und Arme ab. Oder wir bevorzugen nach unten diese Art der und Aufladung: Ansaugen Hände des schalenförmig gerichtet Runenfeinkraftflusses. Wir üben ihn: um den Atem zu vertiefen. Tonvibrationen auszulösen. Außerdem stellen wir wiederum eine Seite 198 .uns bewußt mit ihren Energien. die Chakras mit neuer Energie erfüllt. Bestimmt nicht wenig. die Strahlkraft seiner Aura (treffend als Gesundheitsaura bezeichnet) zu verstärken. Den raunenden U-Laut die ganze Manipulation hindurch nicht vergessen! – Überdenken wir. Abschließend einatmend das Fluid in den Händen speichern.

Im Mantra-Yoga östlicher Herkunft eine ganz selbstverständliche Sache. Kräfte im Menschen zu erwecken und herbeizuziehen. darunter die der bereits daß zitierte ein Lemke. Auch Dr. Eine voll mit dem Runen-Yoga sich deckende Auffassung. der ebenfalls von einem der Wissenschaft noch fremden Agens spricht. Wiederentdecker der menschlichen Strahlkraft.und dieselbe Kraft. Gleichviel. Gesänge und Worte beeinflussen den Äther der Luft und ziehen strahlende Kräfte herbei…“ – „Man kann den Magnetismus gewaltig verstärken.Parallele zum östlichen Yoga fest. nur auf verschiedene Weise aufgenommen). Franz Mesmer. Kein Magnetiseur heilt demzufolge aus eigener Kraft allein. sich mit dieser Kraft aus der Höhe zu verbinden“. – „Die Worte sind Kraftspender und dienen als solche dazu. Reformarzt und Dr. von der Aufnahme von Lebensströmen oder der Lebenskraft – dem Prana. Lemkes: „Lieder. vertraten Ansicht. ob nun Prana oder Runenströme. Nicht weniger die weiteren Worte Dr. Feinkraftflüsse (letzten Endes vielleicht ein. bzw.H. „Weltenstrom des Äthers“ alles durchflutet. in das uns Seite 199 .“ . Da er ja auf der uralten Lehre beruht. oder ob verwandte Kräfte. wenn man spricht und singt“. die sich wechselseitig ergänzen. seine Anhänger. die besagt. „Die Aufgabe eines jeden Menschen muß es daher sein. daß uns ein universelles Kraftfeld umgibt.

aber immer noch umstrittene.“ – Dabei führt Buchinger auch die durch viele Jahre währende Inedia (Nichtessen) berühmt gewordene.bestimmte Laute. wodurch wichtige Kraftzentren erweckt werden. Der Arzt wirft schließlich die Frage auf: Ob es sich hierbei möglicherweise um eine „Wiederverknüpfung an eine schöpferische Ur-Energie handelt. nichts. Sprüche (Mantras) einschalten. Peryt Shou’s Mantratechnik fußt im Wesentlichen darauf. sich „aus dem Weltall aufzuladen“. was dem Runen-Yoga widerspricht. Theresia Neumann ins Treffen. daß eine kosmische Vibrationskraft den fastenden Organismus ‘auflädt’. Runen-Yoga und Psychodynamik Runen sind der Schlüssel zu Ideenmächten. Daher sind Runen vorzügliche Helfer zur Weckung seelischer Tiefenkräfte. die im Transzendentalen und im Menschen wirken. Otto Buchinger ebenfalls der Gedanke auf. sofern er „das Wort“ findet. Wichtiger Zweig für eine esoterisch ausgerichtete Lebenspraxis. der es dem Menschen ermöglicht. Nutzung der Seite 200 . „Sie muß irgendwie etwas mit ‘religio’. überall Bestätigung. Worte. an den geheimnisvollen schöpferischen Logos“. Wohin wir blicken. Wie erwähnt drängte sich dem weithin bekannten Fastenarzt Dr. mit der Wiederverknüpfung an eine schöpferische Ur-Energie zu tun haben.

das Ichbewußtsein zu steigern. Verbunden Seite 201 . Gefühle verfügt. in der schicksalgestaltenden Erfolgsmeditation. der Autosuggestion. Empfinden. Unser Ziel ist jetzt. Die IS-Rune. damit wir uns als Ich erkennen und erfühlen lernen. Ausdauerndes Üben wird uns lehren. dem wir in einer Vielheit von Namen begegnen. dem Über-Ich im Sinne des bedeutenden Yoga-Kenners Paul Brunton. sondern Herr unseres Körpers sind. daß wir in Wahrheit nicht Knecht. ohne den wir nicht eine Sekunde denkend zu leben vermöchten. In Wahrheit sind wir Wesen geistiger Natur und nur vorübergehend in einem grobstofflichen Leibe inkarniert. jener geistige Wesensteil. keineswegs aber mit diesem gleichzusetzen ist. Rune des Ich. Sie ist die Rune des Ich und die Rune des Willens. das Körperliche völlig zu vergessen und ausschließlich Ich zu werden. Unser gewöhnliches Ich-bin-Bewußtsein ist Ausfluß eines weitaus umfassenderen Bewußtseins: des Überbewußten in uns. Dazu verhilft uns die Meditationspraxis der IS-Rune. eins zu werden mit dem wahren Ich in uns. das zwar über Körper. steht in enger Beziehung zu dem Kosmischen oder Allbewußtsein. worin der Irrtum der meisten besteht. Als Ich. hilft. Gebieter unserer Sinne.Macht des Gedankens. der Willenskraft. nicht deren Sklaven. Dieses Uberbewußte – das Göttliche Ich oder der Göttliche Funke in uns – so lehren Yoga-und Mystik. Sinne. des Selbstbefehls.

dürfen wir uns vorbehaltlos anvertrauen. Ichbewußt verbinde ich mich dem Allwillen muß daher das folgende Mantram im IS-Runenasana lauten. Zuvor aber halten wir inne und bedenken: Willensmenschen. ganz Wille. um nicht abzugleiten in Rücksichtslosigkeit und Willkür. Die nächste Meditationsformel ist: Ich will! Wieder in IS-Runenhaltung. Nein. leider zu wenig beachteter Umstand. jener Wille muß es sein. bis in uns die unerschütterliche Überzeugung aufflammt: Nichts in der Welt vermag die Macht der IS-Rune. Den Körper gestrafft (aber nicht verkrampft!) stehen wir da. wortlos und mantrisch. rücksichtslose Machtnaturen gibt es übergenug. den der Mystiker Bo Yin Ra aufruft mit den Worten: „Wegweisender Wille wolle in mir…“ Nur diesen Willen.mit ihrem transzendenten Kraftfeld praktizieren wir nachstehende Exerzitien: In IS-Grundstellung (auch in Allschaltung) laden wir uns auf mit dem Runenfeinkraftfluß Nach etwa drei Minuten leiten wir über zur Meditation: Wir denken und fühlen: Ich bin. die uns ja allerorts umgibt. Niemals jedoch Seite 202 . zu erschüttern. was karmisch seinen Rückschlag fände. Wir üben solange. einen solchen Willen zu erstreben wäre verwerflich und würde die Macht der Runen bedenklich mißbrauchen. gespeist aus der Harmonie des All-Willens. Ein wesentlicher. und damit unser mit ihr verbundenes Wollen.

Wir schalten uns daher nicht nur im Rahmen unserer Runenmeditationen ein in den höheren Willen. Nicht eher geben wir uns zufrieden. Monate. Seite 203 . Allem. jederzeit wirkend im Einklang mit ihm! Diesem Willen. der uns einschaltet in den Wirkbereich dieser archetypischen Macht. Fragen wir nicht danach. den erstarkten Willen zu mißbrauchen. wenn wir in IS-Runenhaltung in uns die Worte lebendig werden lassen: Bewußt eine ich mich dem kosmischen Willen. mit dem Mantram: Ichbewußt schalte ich mich ein in den kosmischen Urwillensstrom. Dazu ein weiteres Mantram: Der göttliche Urwillensstrom durchpulst mich. wie lange es dauern mag. Wochen. Was aber ist irdische Zeit gemessen mit den Maßen der geistigen Welt? Hier darf es an Ausdauer nicht fehlen. bis wir uns tatsächlich durchströmt fühlen von diesem allumfassenden Willen. sondern wir beginnen jede Runenarbeit. IS ist gewissermaßen der Hebel.werden wir in Versuchung geraten. Diese Phase üben wir womöglich in Allschaltung. Habgier. Jahre vielleicht. willenlosem Sichgehenlassen. geben wir uns ganz hin. denn die Übungen dienen ja dazu. dem Dämon der Materie zu entrinnen. der in der IS-Rune symbolisch seinen Ausdruck findet. Süchten. bis wir soweit sind. womöglich jeden werdenden Tag. jedwedem. was unserer Zeit das Kainsmal aufdrückt. was uns niederzieht.

Wäre es das Wollen aller. getreu dem Christuswort: „Ich und der Vater sind eins“. Seite 204 . jener Wille. langsam im Kreise uns drehend und dabei Kraft ausstrahlend: Mein Wille dominiert! Denn es ist ja nicht mehr das egoistische intellektuelle Wollen. der die Wünsche diktiert. die Handflächen jetzt nach vorne weisend. dann sprechen wir mantrisch die Worte: Schwingend im Urkraftfeld des Weltenwillens. Fühlen wir uns so – im Ich-Runen-Asana verharrend – verbunden dem Großen Willen. bin ich eins mit seinem Wollen. in das „Dein Wille geschehe!“ Zu diesem Wollen müssen wir erwachen. vor allem der Mächtigen dieser Welt. der sich überwunden hat. „was der Vater will“. nicht mehr der sinnengebundene Triebwille. Und weiter mit hocherhobenen Armen. weiter. Habgier.Wobei wir bei „ichbewußt“ an das uns innewohnende Höhere Ich denken. der nur will. richtig geübt bei richtiger Lebensweise. es ist der altruistische Tiefenwille. der sich einzuordnen weiß in das Weltgesetz. dürfen wir getrost sagen: Ich bin ein strahlendes Willenskraftfeld. Mancherlei Geheimnis werden sie dem enthüllen. Hier helfen die Runen. Grausamkeit wären von dieser Erde verbannt. Herrschsucht. Mit dieser Formel vertraut und in ihrem Sinne lebend.

Vorerst gehen wir ganz allmählich vor und wählen nur solche Formeln. daß wir in den verschiedenen Körperzonen Vibrationen hervorrufen. (Wwwwwwwwiiiiiillllllllllllen) Der Blick ist auf unendlich gerichtet oder fixiert auf einen Punkt (oder eine Rune – Hagal-Rune am besten) in Augenhöhe. Gleichfalls betonen wir den Konsonanten L stark und dehnen ihn zu einer längeren L-Kette. d. lebendig wirst du in dem. der sich selbst überwunden hat. Nach einiger Übung wenden wir sie auch mantrisch an. ohne uns weiter darum zu kümmern. fruchtbar. umso eher werden sich die Tiefenkräfte in uns regen und sich mit der Macht der Runen vereinen. wir intonieren Vokale und Konsonanten so. Oder die Augen geschlossen. ganz den Anfangsübungen entsprechend. Besonders achten wir auf die Lippenvibration bei W.In stillen Stunden meditiere man des öfteren: Heilige ISRunenkraft. zu denen wir eine wirkliche Beziehung verspüren. Im Gegensatz zu der sonst gewollten Tiefatmung lassen wir es während der schweigenden Meditation in uns wie von selbst atmen. So durchgeführt verhilft die Runenmeditation zur Bewußtwerdung Seite 205 . Wir sprechen sie leise oder rein gedanklich in uns ein.h. oder auf die Nasenwurzel des eigenen Spiegelbildes. Je ruhiger die Atmung und je weniger wir des Körpers bewußt sind.

tatenfroher. wird Zweifel. Dabei kurz hintereinander Kkkkkkkkkk. wie sich unser Bewußtsein beherrschter. uns ihm ganz vertrauend hingeben. des Meisters in den geheimen Wissenschaften. Im aufrechten Stand strecken wir die Arme parallel schräg nach oben. Mit den Handflächen werden die Schwingungen der KA-Rune aufgenommen und von da aus durch den ganzen Körper geleitet. Lebensängste. aktiver. Streßzustände. solange der Atem mühelos reicht. und als Zauberschutzrune. vereint mit den Impulsen des Weltenwillens. und der Diphtonge au – ei – au. Der eifrig Übende Furcht. schwinden mit der Zeit. Arme und Hände in einer Linie. Unser Blickfeld wird sich in dem Maße weiten. Könnenden“. gibt Kühnheit. Sie gilt als die Rune des Magiers. Exerzitien die eignet sich die desweiteren „Rune des vorzüglich „Könner-Rune“. Sie steigert den Mut. analog dem Schrägstrich des Runenzeichens. Sofern wir nur denken und das tun. verleiht Intuition und Inspiration. was dem höheren WOLLEN entspricht. im Körperlichen wie im Geistigen. – Für psychodynamische die KA-Rune. weitet. Innenhandflächen. weisen nach unten.des höheren. die leider immer mehr um sich greifen. späterhin Einbeziehung der Trüblaute ä – ö – ü. willenskräftiger. Mit den Vokalen: Ka ke ki ko ku. des wahren Ichwill. wahren Ich-Bin. Seite 206 .

Drehung nach links und rechts. Seite 207 . – Mehrmals mit den entsprechenden IS-. a) Nach Norden gewandt und während der Runenformel langsames Drehen des Oberkörpers nach Osten und wieder zurück. vornehmlich das Zwerchfell. KA. Eine ähnliche Wirkung lösen die leichten explosionsartigen Erschütterungen in der Mundhöhle aus. indem wir die Oberarme fest an die Brust legen und nur mit den Unterarmen und Händen den Schrägstrich bilden. b) Wieder in KA-Haltung. c) KA in Verbindung mit IS und UR. Von hier aus zurück zur IS-Allschaltung. – Auch in aufrechter Sitzhaltung (wie auch mit einigen anderen Runen möglich) üben.Physiologisch betrachtet massieren die durch den Ka-Laut hervorgerufenen feinen Erschütterungen den Unterleib. Ebenso in Verbindung mit Gymnastik. Die KA-Rune in Verbindung mit Runenmeditation: So vorbereitet beziehen wir die KA-Rune gemäß ihrer Bedeutung in die psychodynamische Lebenspraxis mit ein. KA auch allein mit UR gymnastisch üben. Aus der IS-Allschaltung übergehen zur KA-Haltung. dann hinab zur UR-Beuge. ein wohltuend auf das Befinden sich auswirkender Vorgang. soweit es ohne Überforderung möglich ist. Füße weiter fest auf dem Boden und Beibehaltung der KA-Formel. Zwischendurch erproben wir eine andere Haltung.und UR-Formeln üben.

bis man von der Gewißheit seines eigenen Könnens durchdrungen ist. Betont tiefe (nicht forcierte!) krafterfüllte Einatmung und mantrisch. Während des erneuten Einatmens Hochführen der Arme zur KARunenhaltung und mit besonders starker Betonung des letzten Wortes. Einbeziehung des Strahlungsfaktors: In der Schlußphase Bogen die hocherhobenen abwärts führen Arme zur in weit ausladendem seitlich Grundhaltung. bestens konzentriert. Den ganzen Körper erfülle dieses energiegeladene: Ich will. Verbinden der Könner-Rune KA mit der Willensrune IS. 2. nach Intonation der Lautformel (dreimal). In der Einatmungsphase weisen Arme und IS hoch zur Allschaltung. oder Exerzitium 3. Dreimaligen wiederholen.1. wie bereits geläufig: Ich will! Das W stark vibrierend. K sehr kräftig. Was Das ich Innenhandflächen will! Mit einem dreimal zueinander I mantrisch: schließen. Hauptresonanzfeld sind Brust und Rücken. Die Formel: „Was ich will“ Seite 208 . In ISGrundhaltung dreimal I oder IS. gleichsam einen Strahlenmantel bildend. Das Unterbewußtsein wird bald im positiven Sinne antworten und den Übenden mit Zuversicht und Kraft erfüllen. starke N-Vibration: Und ich kann. mantrisch: Ich kann! Solange – ohne Übertreibung – üben. In KA-Haltung. Mit der KA-Formel das Exerzitium beenden.

aus der wir jederzeit schöpfen können. es um den vollen Einsatz der Persönlichkeit geht. Von nun an meistern wir jede Aufgabe mit einem zuversichtlichen: Ich kann! Eine Teilnehmerin einer meiner Runenkurse sagte nach obiger Übung: „Selbst wenn mir der Kurs nichts weiter vermittelt hätte als Seite 209 . Mit einem nicht zu kurzen. haben wir in dieser Übung einen guten Helfer. wenn Wichtiges in die Wege zu leiten ist. Hauptbetonung auf das vibrationsfördernde W. bemeistern lehrt. unser Können eines Auftriebs bedarf. Nach der dritten Wiederholung wieder in Allschaltung und mit I oder IS die Arme seitlich herabführen. Ein wichtiger Vorgang. energischen L schließen. mit einem Atemzug. unsere Entschlußkraft ins Wanken zu geraten droht. der uns Schwächeperioden. Wann immer wir uns unsicher fühlen.wird wie folgt aufgeteilt: Die beiden ersten Wörter noch in Allschaltung. eine Hilfsquelle. jedoch nicht bis zur Grundhaltung. Zurück zur Allschaltung und noch zweimal den Vorgang wiederholen. wenn möglich. Die innere Überzeugung ist während der Dauer des Übungsverlaufes auf Wollen und Können gerichtet. der uns noch beschäftigen wird. von denen niemand frei ist. und zwar. sondern die Innenhandflächen und Finger umschließen die in der Mantratechnik so bedeutsamen Hüftknochen. „will“ während der Herabführung der Arme.

nur diese eine Praktik. schon das allein wäre mehr als genug“. Abbildung 1: Sig-Runenstellung Seite 210 .

Bei aufrechtem Stand und exakt gewinkeltem linken Arm ruht die Hand mit den Innenflächen auf der Magengegend. Der erhobene rechte Arm ist gleichfalls gewinkelt. Jede Rune läßt sich nämlich auch mittels Hand. das Ich-will-und-ich-kannFormel abschließen Verwendung letztgenannter . die Hand.a. analog den östlichen Mudras und der westlichen Seite 211 unter Mit dem man u. Dreimal. die noch besser als die anderen SIG-Runenasanas unserem Vorhaben entsprechen. weist nach vorne.und Fingergriffen wiedergeben. leise raunend. über dem Kopf. der SIG-Runengriff. auch in Gedanken): SIG oder: SAL und SIG. inne mir wohnend. In SIG-Runenhaltung. Exerzitium sollte. siege! Oder: Die Kraft in mir siegt! Anstelle der SIG-Runenstellung darf auch das Mudra treten. Und zwar verwenden wir hier eine neue. Mit größter Verinnerlichung die Mantras: Gottesgeist.Hinwendung an die Kraft in uns. 1. Dreimal mantrisch (laut. von Marby an einer Michaelsfigur entdeckte SIG-Stellung.

Die rechtwinkelig davon abstehenden Daumen berühren sich mit den Spitzen leicht. Innenhandflächen weisen zueinander. Wieder ein Beweis. Beiden Büchern sind alle hier gegebenen Formeln entnommen. Aufrecht stehend. Meditationsformeln und Rituale für die verschiedensten Lebenslagen finden sich in RUNENMAGIE. Unter sinnvoller ergänzende vermag Einbeziehung Runen selbst und mehrerer. damit in der kontemplativen Versenkung das dem Unbewußten Eingepflanzte tiefere Wurzeln schlägt. 1. Hände zum Griff gestaltet. Arme hoch über dem Kopf erhoben. wie umfassend der Runenyoga in seiner Anwendungsweise ist. in der Bedeutung sich Verwendung Rituale passender Runenformeln Viele jeder solche zusammenzustellen. Wir symbolisieren sie durch den HAGAL-Runengriff. Beispiel eines kurzen Rituals. sie ist die Runenmutter und gilt als das hegende. An jede Runenmeditation schließt sich eine längere Schweigeübung. und RUNENEXERZITIEN FÜR JEDERMANN. Einfache Runenmeditation leitet über zu Runenritualen.Buchstabenmystik. mit dem jede Runenarbeit kultmäßig abgeschlossen werden sollte: Ritual der Hagalrune Die HAGAL-Rune. Seite 212 . Handbuch der Runenkunde. schützende Prinzip.

HAGAL. Wieder dreimal HAGAL.) Drehen im Kreise ist auch bei Übungen mit der SIG-Rune angezeigt. mit stärkster Ver-innerlichung: Hegende Kräfte des Alls wirken in mir. jetzt kräftiges HAGAL verbunden mit dem Aussenden abwehrender. Bei „durch mich“ Arme nach vorne strecken. Innenhandflächen weisen nach vorn. Oder vorher: Drehen das im Rechtskreis. Fingerspitzen am Schulteransatz. Auch Schlagen der HAGAL-Rune darf abschließend Seite 213 miteinbezogen werden. raunend mit nach innen gewandtem Blick: und als letztes Mantra: Hegende Kräfte des Alls wirken durch mich. 2.Dreimal das Runenwort HAGAL leise hauchen. die ebenfalls rechtgewinkelten Daumen berühren sich leicht. mantrisch. 3. Ausstrahlend! Wieder dreimaliges. Danach mantrisch. Griff unbeweglich vor der Brust. schützender Strahlen und Gedanken. nach (Bei allen einer Himmelsrichtungen kraftstrahlende diesbezüglichen Prüfung wurde dem Radiästheten die Rute fast aus der Hand gerissen. kräftig: Hegende Kräfte des Alls strömen mir zu. Unter dreimaligem HAGAL und Beibehaltung des Runengriffes Arme langsam herabführen zur Brusthöhe. Hände nach oben gewinkelt. so stark war der Ausschlag. Abschließend Arme über der Brust kreuzen. Das H etwas länger haltend. .

Besonders dieses Ritual erfordert eine starke meditative Einstellung. Mit diesem im Grunde einfachen Praktiken stehen wir erst am Anfang einer runischen Erfolgsmagie. daß es nie an der nötigen Hingabe fehlt. leider noch zu wenig praktiziert!) und auf der Macht des Unbewußten. Auch das Behandeln anderer ist mir jetzt des öfteren geglückt“. Psycho-dynamische Runenmantramistik wendet oft in verzweifelten Fällen böses Geschick zum Guten. Als neuer Faktor tritt hinzu die mantrische Macht der Runen. Der Alltag beweist es. jener seelischen Tiefenschichten. Das uns zugedachte Schicksal wird erträglicher.Wesentlich ist. Ein von Gebrechen arg Geplagter schrieb schon nach kurzer Runenarbeit: „Gesundheitlich habe ich viel zu tun mit Magen. Erfolge auf psychodynamischer Basis sind durchaus nicht neu. Fälle sind bekannt. Darm. um die einfließenden hegenden und schützenden Allströme zu erfühlen. In der Hauptsache beruhen sie auf der Kraft des Gedankens („Gedanken sind Kräfte“ – oft zitiert. deren Funktionen wir längst noch nicht genügend nützen. Kopfreißen – bisher keinerlei ärztliche Erfolge – mit den Runen habe ich bereits zeitweise Erleichterung. wo es sich schlagartig gewandt hat. Galle. Sensitive merken es relativ bald. Seite 214 . In vielen Fällen profitiert auch die Gesundheit.

von einem nicht ganz Unbekannten nach nahezu vier Jahren wieder etwas zu hören. Vielleicht erinnern Sie sich. die ich dank dem Studium Ihres wertvollen Buches mit ‘sehr gut’ bestand. Nahezu sechs Jahre hatte ich noch vor mir. weil ich Antwort auf so viele Fragen des Lebens suchte – und auch viele Fragen in Ihrem Werke beantwortet fand – kaufte ich mir Ihr Werk ‘Runenexerzitien für jedermann’ (noch während der Haft). Zu dieser Zeit sah meine persönliche Lage schwärzer als schwarz aus. Was die Jahre mir gaben. daß ich Ihnen damals als politisch Inhaftierter schrieb und Sie bat.Überraschende Hilfe in aussichtsloser Lage „…Sie werden sich wundern. Gewiß. mir die Genehmigung für die Auswertung des Stoffes aus Ihrem Buch ‘Unsichtbare Helferkräfte’ zu erteilen. daß kaum Hoffnung Seite 215 . schätze ich als unbedingt wichtig und förderlich für meine Entwicklung. die Jahre der Gefangenschaft waren auch Jahre der Sammlung und der inneren Bereicherung für mich. Bemessen aber am Schicksal meiner Frau waren sie sehr. Damals machte ich – trotz der Umstände – die Examensarbeit für die Journalistenprüfung. sehr schlimm für mich… Nun denn – die damalige Lage sah so aus. Daheim warteten meine Frau und meine sechs Jungen auf mich. Seit sechseinhalb Jahren war ich schon inhaftiert. Da mich die Problematik Ihres Buches besonders interessierte.

Nachdem ich ein halbes Jahr nach Ihren Anleitungen in ‘Runenexerzitien für jedermann’ praktizierte. aber doch wieder ein Mauerstein zu dem Seite 216 . war es reine Illusion. Das Internationale Rote Kreuz und mein Rechtsanwalt erwirkten innerhalb des folgenden Halbjahres meine unverzügliche Freilassung. den in der Hauptsache Sie… mir gewiesen. zumal es für politisch Inhaftierte praktisch weder Straferlaß noch Strafverkürzung gab. ans Heimkommen auch nur zu denken. Nach über sechs Jahren. barsten geradezu alle Hindernisse und üblen Lebensbedingungen. Wie gesagt. danach Literatur… ich studierte alle grenzwissenschaftliche Literatur. wie man treffend sagen kann. Das geschah nicht auf dem Wege einer Begnadigung. Ich versuchte aus dieser Zeit etwas zu machen. ich studierte Journalismus. gehe ich weiter… Sie haben mir nicht nur in einem ganz konkreten Fall geholfen. bei zwölf Jahren Haft. Stellen Sie sich vor: das Unmögliche wurde Wirklichkeit. Entscheidend aber wurde mein Lebensweg von Ihren Werken beeinflußt. sondern auch mein Leben geradezu umgeformt. die Ihnen zugesandt werden. die wir nie für möglich gehalten haben… Den einmal beschriebenen Weg. sondern auf Wegen. Auch im Beruflichen hat sich viel zum Guten gewendet… Eine Bestätigung für die Richtigkeit Ihrer Lehren… eine von vielen Bestätigungen. die Lichter umgestellt. die mir in die Hände kam… und machte mir diese Lehren zum Lebensinhalt.auf eine vorzeitige Entlassung bestand.

und ich habe nicht weiter danach gefragt. das In-sich-Gehen. Ganz sicherlich hatte er es dieser radikalen Umstellung zu danken. Kontemplation. Wesentlich erscheint mir hier die Wandlung der Persönlichkeit. Mantras. – Bewußtseinsweitung – Einswerden mit dem Höheren Selbst. das zu errichten die große Aufgabe der Menschheit ist…“ – Nichts ist mir bekannt vom Ausmaß der Schuld oder Unschuld dieses Mannes. Wege dahin: Meditation.und Einkehr verbürgt den Erfolg! Runenmystik Hinwendung an den WELTENGRUND. Erst völlige Um. der zweifellos weltanschaulich weit links gestanden hat. Er schaltet sich ein in den „kosmischen Urwillensstrom“ bei jeder seinen Runenarbeiten.Gebäude. stets der Überzeugung: „Des Geistes Macht beherrscht den Stoff. Eingehen ins Überwußte: Hochziel des Runen-Yoga wie der höheren Mantramistik. daß übles Karma an Kraft verlor und Runenmacht sich voll auswirken konnte. Er schwieg darüber. Seite 217 . Der nach dem Höchsten strebende Runenpraktiker geht über die übliche Anwendung der Runen weit hinaus. Ewiges Sein triumphiert über vergänglichen Trug“. die Hinwendung zu einer neuen Weltsicht im geistigen Sinne. um „schwingend im Urkraftfeld des Weltenwillens“ in Einklang mit diesem zu kommen.

der Einswerdung mit der Urkraft. der Vollendung. – „Dem Urgrund entstammend. Allvater. vollzieht er die Rituale der Initiation. Rufen wir uns ins Gedächtnis: Die Einatmung senkt dabei das Zwerchfell. Allein schon die durch Vollund Vokalatmung erzielte Innenmassage wirkt tiefgreifend auf wichtige Organe. in kontemplativer Versunkenheit spricht er in sich ein: „Gibor. Der Nutzen hieraus wird bald ersichtlich sein. führ Gibor zu dir mich wieder zurück“. Würdig vorbereitet. sinkt das Herz und Seite 218 . wird er vernünftigerweise vorerst sich auf das Naheliegende beschränken und dem Körperlichen den Vorzug geben.Im GIBOR-Asana oder mit dem GIBOR-Runengriff. *) Dem esoterischen Gehalt der Heilsrunen der Edda immer näher kommend. lasse mich eins sein mit dir“. wird der Erwachende täglich in stiller Stunde sprechen – denken – erfühlen: Runenkraft durchströmt mich! Runenkraft stärkt mich! Runenkraft gesundet mich! Runenmacht führt zum Erfolge mich! Heilsrunen erneuern mich! Heilsrunen erleuchten mich! Heilsrunen einen mit der Macht aller Mächte mich! Ehe der Neuling die Fülle der Arbeitsmöglichkeiten mit Runen voll ausschöpft. wodurch die Lungen an Raum gewinnen.

Nicht zu vergessen die psychische Seite. So vorbereitet können wir uns nun der Mantratechnik zuwenden. vermehrter Ausscheidung der so schädlichen Kohlensäure. eine gründliche und. Dem Streß wird der Boden entzogen. Magen. Umgekehrt verläuft das Ganze bei der Ausatmung. Harmonie zieht ein in die Seele. *) Ausführlich behandelt in: Runenmagie. Bedingt durch den infolge Gymnastik gelockerten und elastischer gewordenen Körper sowie dem Mehr an Sauerstoff und einer durch Konzentration entwickelten positiven Gedankenhaltung verebben die negativen Stimmungen. Ordnung kommt in das Gemütsleben. Massage. verbunden erhöhter Sauerstoffaufnahme einhergehend damit. Bauchspeicheldrüse und Därme gehen nach unten.vergrößert sich. teils nach oben. – Womit wir wieder bei der Vokaltiefatmung angelangt sind. Gallenblase. Milz. mit Wie gesagt. Seite 219 . Leber. lang und schmal werdend.

denen ein bestimmter Sinn Bei zugrundeliegt. der klar umrissene Runenpraxis Meditationsgedanken. Seite 220 Gesichtsgebärde und .MANTRA-TECHNIK NACH PERYT SHOU Wirkungsweise und Zielsetzung Ergänzend zu früher Gesagtem einige Grundsätze noch. Hapij. zählen dazu. Im zweiten Falle sind es logistisch gesprochene Sätze. Zwei Anwendungsformen begegnen uns hier: Zum einen ist es die Kraft des Klanges und des Lautes. psychodynamischen lernten wir bereits einige kennen. wie sie sich aus der von Peryt Shou gelehrten Mantrapraxis ergeben. Im ersten Falle sprechen wir vom logistischen Wortmantra. ebenso die Runennamen und die der Kabbalah.und Lautschwingungen das innere Wesen des Wortes. Lam. Om. Ebensogut kann hinter einem ein-oder mehrsilbigen Wort die Macht der Idee stehen.und mehrsilbigen Worte lauten mögen. die Macht der Idee.). zum andern wirkt neben den Ton. Oft entscheidet die Einstellung des Mantrikers.und wie die vielen ein. Invertebration usw. Natürlich sind die Grenzen hier fließend. Beide Mantraweisen legen allergrößten Wert auf Körperhaltung (Koinzidenz.

5. mit dem kosmischen Urwillen. Seite 221 .und Endziel der Mantramistik . im besonderen mit dem Tiefenwillen in uns. an der Spitze Epiphyse. Hoch.Mundstellung usf. die Sexualkraft sich sublimiert und vergeistigt. Wodurch der Heilwille im Körper sich verstärkt. 3. M-Wellen usw. 2. und des Drüsensystems. Widdermaske – Ovulation. Sibilation Mantramistik im Sinne Peryt Shous. ihre Anwendungsbereiche zeigen es. Die (Nasalflexion. vornean der Solarplexus. („O mein Wille…“ – „Ich will ganz eins…. Fühlungnahme mit dem Unbewußten unseres Wesens. setzt sich folgende Hauptziele: 1. Hypophyse und Thymusdrüse.). Belebung der Nervenplexe. In ähnlichem Sinne äußerte sich ja auch Leadbeater. Einstellung auf kosmische Schwingungszentren (Sphärenkräfte. Einhergehend damit die Aktivierung des aurischen Schwingungsfeldes sowie die Erweckung der Chakras. Verbindung mit hohen geistigen Wesenheiten (zum Beispiel mit der Bruderschaft des Hermes).). Dadurch Verbesserung der OdQualität („spirituelles Od“) und Stärkung der persönlichen Strahlkraft durch Aufnahme ätherischer Kräfte. Vereinigung mit der Urkraft.“) 4.

daß das Gesetz seiner Selbstentstehung in sich tragende Eine. Materie ist lediglich die ins irdische Sein projezierte Erscheinung. mühevoller Forschungsarbeit entwickelt hat. das „reine Sein“. Dies ist das Gesetz des LOGOS.Grundlegende Begriffe Ehe wir uns mit jenem Teil der Mantramistik befassen.oder In-Sich-Seiende. das Selbstgeschaffene. wie der wissende Inder es benennt. ist Hansa. ist Mahat. denn das Wesen der Substanz ist nicht identisch mit dem des Stoffs unserer vergänglichen Welt. müssen wir uns zum besseren Verständnis zuvor mit seiner Ideenwelt vertraut machen und die wichtigsten. das Differenzierbare. „Substanz ist der vollendete Ausdruck des mit und in sich einigen Urwesen aller Dinge“. wie sie Peryt Shou in lebenslanger.i. Substanz – dieses „Was in sich ist“ (d. Substanz – Logos – Wort Substanz – im Sinne Spinozas: das An. nach Spinoza id quod Seite 222 . der von ihm geprägten Grundbegriffe kennenlernen und gründlich überdenken. das Undifferenzierbare von Prakriti oder Pradhana. das „wahre Sein der Dinge“. Sie drückt das Wesen „der vollkommenen Einheit alles Seins“ aus. Alles kosmische Leben ist Selbstentfaltung der Substanz. Streng zu unterscheiden ist die Substanz. der Materie.

dem einen Wissen (gedacht als intellegible Macht höchsten geistigen Ursprungs. Ur-Wille. „die Substanz. lebendig teilhabend an der Entwicklung aller Wesen und Welten: der Mensch! Dank des In-Sich-Seienden der einen Kraft. Als Weltvernunft ist der LOGOS die universelle Intelligenz. im Zustande der Selbstanschauung“. von keinem sonst zu begreifende URPRINZIP. in dessen „Schwingungen die Kraftquelle des Kosmos“ lebt. einerseits gedacht als Weltvernunft. das Tat. jenes: „was sich im Menschen selbst weiß“. die Urquelle jedweder Energie. Allein mittels der tierischen Sinne kann das EINE nicht wahrgenommen werden. der „Urstrebung“ im Geiste Schopenhauers. Wir alle tragen sie in uns diese „unmittelbare Gegenwärtigkeit des Ich in einem Urimpuls“. – LOGOS. das anfanglos SEIENDE. ohne Zutun des sterblichen Intellektes. dem Materiewissen. Urwissen.substat) – ist identisch mit dem WILLEN. ist aller Geschöpfe Vater. Ein einziges Geschöpf aber nur ruht in ihrem Schoß. Zugleich ist ER das eine in sich selber denkende. andererseits als die im Wort wirkende ewige Weisheit und Kraft. zeugendes Prinzip des Stoffes. das Seite 223 . deren nimmermünde Funktion die Monaden gebiert) ruhen auch in uns: Urkraft. Daher muß der Mantriker unterscheiden lernen zwischen dem „eigentlichen Substanzwissen“ und seinem Gegenpol.

Das uns erlösende Prinzip ist das „schöpferische Wort im All“. seine Kraft. Es ist die höhere Wesensseite unseres Ich. steigt vom Kreuz und fährt zum Himmel auf. gemeint „ist der aus dem Unterbewußtsein ausstrahlende. Meditationsgedanken für den fortgeschrittenen Mantriker. des Werdens. in das kosmische Sphärenbewußtsein (Ishvara – Jesus Christus) versenkte Teil unseres Wesens. Das Wort. befreit vom Sinnentrug. . die Kraft des Entstehens. der Schöpferdrang in der Natur. die manifestierte Kraft des Logos. Der Christus in uns. das uns im Kollektiv verbindet mit der ganzen Menschheit. Anstelle von Gott können wir auch Logos sagen. und darüber hinaus mit der Weltseele. uns näher bringt einem geistigen Universum. Außerdem spricht der Esoteriker von einem individuellen Logos. jenes Über-Ich.ewige SEIN. eint uns alle auf höherem Plan. Seine Intelligenz. Sinnbild des in der Materie gefesselten Logos. Unser Ich wurzelt im Welten-Ich. Ganz im Sinne des Mystikers leben wir in Gott und Gott in uns.das die Anziehungskraft eines neuen kosmischen Zentrums“ in uns erweckt. sein Wille durchpulst uns alle.. dem Weltenlogos. Die Schleier der Maya fallen. Seite 224 . erfüllt von der Ewigkeit des LOGOS. das Wort ist es. gleichsam das Resonanz-Ich für den feinen kausalen Bau des Kosmos selbst“. Das Mantra.

die ihn zur Unsterblichkeit führt. zugleich Essenz unseres überzeitlichen Ich. ein Schwingungskomplex. Das schöpferische. Zur Rückgewinnung dieses Klangfeldes verhilft das im Mantra entwickelte Wort.und Lichtäther. Die ganze Mantrapraxis gründet auf dem Wort. daß dem Menschen einst durch Mißbrauch seines Willens. Ähnlich der Verwandtschaft von Ton. den eine Seite 225 . es wandelt den „materiellen Menschen um in einen substanziellen geistigen Menschen“. Sie wirkt in Heilssprüchen. von Akasch und Tejas. der. lebendige Wort führt zurück zur Gottnatur. durch Überhandnehmen des Eigenwillens verloren gegangen ist. richtig entwickelt. auf den grobstofflichen Schwingungskomplex WILLENS „schwingt einen das des Körpers vermöge des Im ganzen verbindenden Tonstratum Kosmos gesetzlichen ‘Wort’ als Einfluß durch ausübt“. dann öffnen sich die inneren Organe seiner höheren Geistnatur. Im Mantra offenbart sich in hingebungsvoller Stille eine aus höheren Seinsbereichen stammende Wortkraft. Dazu bedarf es eines geschlossenen Klangfeldes. Vermählt sich der physische Mensch mit der göttlichen Strahlungssubstanz. das nichts zu tun hat mit dem Intellektwort. auf dem Logos. ist die Urkraft des Wortes dem Lichte verwandt. Peryt Shou formuliert es so: „Jedes Wort ist eine Substanz. in Gebeten und Formeln gegen Krankheit und andere Übeln.führt zur Gottesweisheit.

Unser Organismus korrespondiert „mit dem Gesamtorganismus des Alls“. nicht für jeden leicht zu akzeptierende Begriffe einbeziehen. Esoterisch gesehen umgeben „sieben große Sphären oder Seite 226 . der sich nur den unterbewußten Seelenkräften erschließt. müssen wir weitere. Wachbewußtem Denken nicht faßbar. Zentralsonne – Weltseele Um noch tiefer in die mantrische Lehre Peryt Shous einzudringen. Ihr Evolutionskern ist die Zentralsonne. Beide zusammen ergeben ATMA-BRAHMA. als die im unendlichen All wirkende SUBSTANZ. von dem es heißt: es spiegele sich im Substanz.ausgegossene göttliche Urkraft“. zunächst den der Zentralsonne. Brahma gedacht als Universalprinzip. Atma als die das All regierende Weltseele. „Zentraler Weltpol“. ist eine Emanation aus diesem MONON. „die in sich im Denken gegenwärtige Substanz des Denkenden“ im Sinne Spinozas.oder Ich-BinBewußtsein des Menschen. deren Zellkern gewissermaßen ist die ZENTRALMONADE. Die Zentralsonne – überräumlich gleich dem mathematischen Punkt – Ausdruck der Selbstentfaltung der SUBSTANZ. Der Anblick dieser „Sonne der Wiedergeburt“ spiritualisiert. das MONON. Was wir Bewußtsein nennen. mit der WELTSEELE. Ausdruck alles Geistigen und Materiellen. tätig „als einheitliches Energieprinzip… und als Substanz“.

Globen von monadischen Urwesen“ die Zentralsonne. „lebt an der Schwingung dieser alldurchstrahlenden hohen Energien“. Von dieser Vereinigung mit der Weltseele. „zentralsolare überräumlicher. In unseren seelischen Tiefenschichten mit der Weltseele verbunden. der SUBSTANZ. empfangen wir von ihr das kosmische Urlicht. – Unser Sein muß sich wieder in das ewige Urprinzipg des Alls eingliedern. daß sie das Seite 227 . Bis hierher reichen die Teleonenschwingungen oder Monaden(auch Seelen genannt) der Zentralsonne. „Urlichtströme des Himmels“. substanzieller Natur – durchstrahlen in ihrer Wirkung das ganze System. wissen höherer Yoga und Mystik. Wie Weise des Ostens lehren. die individuelle Monade. Monaden“ „Vollendungskörper“. das Dionysische (Kain – Chon-s – Dionysos) Nietzsche sah darin die Urschwingungen der Weltseele. die Wellen der absoluten Kraft. Unser Selbst. Zwei Formen dieses Urlichtes sind es: die höhere Schwingung. befindet sich unser Sonnensystem innerhalb der sieben Sphären und durchschneidet gegenwärtig mit seiner Achse den vierten Kreis oder Globus. Elivagar. der „göttlichen Natur des Alls“. Noch ist die Materie der vierten Weltzone so dicht. Teleonen – metakosmische Lebensträger der Individuen. das Apollinische (Abel – Phol – Baidur) und der dunkle Aspekt. Oder anders gedacht: Sieben Reiche umgeben den Thron der Weltseele. die El-Woge der Edda.

Inbegriffen die Mantramistik. gehen ihn. Sphärengürtel – Metakosmische Urherde Nach esoterischer Anschauung umspannt den Erdball eine feinstoffliche Globenhülle. das Man-Wellenfeld. die mit ihrem feinstofflichen Wesensteil mit diesen geistigen Impulsen korrespondieren. geistigen All schauend im Gottesbewußtsein zu verweilen. ein siebenfacher Strahlungsgürtel. äonenlanger Weg bis zum Zentrum der geistigen URSONNE. dessen Emanationen sich mit der der Erde entstammenden Strahlungsoder Erdlohe verbinden. In höherer Oktave gilt dieser Sphärengürtel als Einschaltebene zu den geistigen Welten. Beherrschung des Denkvermögens und Befreiung von der Welt der Sinnenlockungen lauten die ersten Wegmarken.reine Wirken des göttlichen Prinzips in der Natur behindern. um als Nirvani ins Nirvana einzugehen und im innersten Kreise des überräumlichen. die die Strahlen des Urlichtes aus der Uberwelt des Logos empfangen und auf die dafür Aufnahmebereiten weiterleiten. Sphärenemanation und Erdemanation bilden ein für den Mantriker bedeutungsvolles Spannungsfeld. Daher bedarf es großer Anstrengung. Spiegelreflektoren sozusagen. um sich vom Rade der Wiedergeburt zu lösen. Ein mühevoller. „In seinen Sphärenbau stellt der Kosmos eine wunderbare Seite 228 . – Schüler der Mystik und hoher Yogastufen.

Eine helle Modifikation kommt aus dem Schwan und vom Schild des Sobieski. Dem erweckten Coronalauge wird diese Wolke. Nahtstellen zwischen Kosmischem und Metakosmischem. „sichtbar mit dem Erlöser“. auf welcher der ewige Logos arbeitet“. um den Hansa.ein Strahlenbündel „schwarzen einer Lanze“ transzendenten (die Urmaterie“. hält den lichten Strahl gefangen. die Siegfried den Lichten erschlug). eine Sphärenharmonie und Symphonie. von wo aus die Urmaterie des Metakosmos in den Raum sich ergießt ist die schwarze Höhle des Kepheus. Energiespeicher. so die Verheißung. einer dunkle Lanze. Erstgenannte Emanation empfangen wir noch. Man raunt von einer dunklen Ursonne. der materielle Aspekt des Urlichtes. Rabe und Taube sind gleichfalls Strahlungsherde eines „dunklen Seite 229 . – Die Sphären sind Einschaltebenen für auf den gleichen Grundton abgestimmte Intelligenzen. dem sich der wissende Inder aussetzt. wo in einer dunklen Wolke Isvara als Hansa thront. Der dunkle Gegenspieler. Ihr entströmt vergleichbar . – In diesem Zusammenhang verweist Peryt Shou auf kosmische Kraftorte. „aus denen die feineren Energieformen in dies planetarische Leben überfließt“.Mechanik dar. erloschen aber ist für uns der lichte Weltatem der zwei anderen Strahlungsherde. Ein dunkles Urlicht. „denn der Mensch lebt“ an ihr. den Logos im Zeichen des Schwanes bewußt zu erleben. Ein solches Zentrum..

den Seite 230 . so wird gesagt. Kritzinger Kanalstrahlen genannt. von der dunkle Strahlen ausgehen. strömt Urmaterie in unsere Sonnenwelt. Auch vom Kohlsack her. die Elohims. Orion (gleich den Hyaden) ist ein wichtiges Kraftfeld. deren Existenz angeblich Experimente bewiesen haben. Dort soll’ sich „ätherische Materie“ befinden.und lichten Urlichtzentrums. ein Auflösungszentrum der Materie birgt der Orion. dessen sich die Magier der Antike bedient haben sollen. Nach alter legendärer Überlieferung hat von diesem roten Stern aus einst Luzifer die Erde – „Zankapfel kosmischer Hierarchien“ – in seinen Bann gezogen. Ein Hinweis auf die Zauberkraft der Dornrune. Im Medusengestirn wiederum glüht eine Sonne. aus dem Wolf in der südlichen Hemisphäre. Als kritischer Spannungsherd gilt der auch in der Astrologie als disharmonisch bezeichnete Fixstern Antares. der gefällt wird durch den Dorn oder Stachel. sondern in gewissem Sinne der Lichtbringer. Ein Deformations-. Luzifer gesehen als metakosmische Macht. Im Perseus. Unter bestimmten Bedingungen werden sie vom Menschen absorbiert und in Energie umgewandelt. von Dr. nicht schlechthin der Urböse. Der Legende nach haben dort die Lichtgötter. Vom Sternbild des Raben soll eine absorbierende Urmaterie auf unser Sonnensystem einwirken. Er ist der alte Himmelsriese der Mythologie. befindet sich ein Zentralgestirn.

d. Wir dürfen hier natürlich nicht mit den Maßen unserer fünf Sinnenwelt messen. ‘Sutraatma’ bei den Indern“. Empfänger dieses dunklen Urlichtes sind die Zellkerne sowie die inneren Sektionsdrüsen. – Von dort her. in „empfangende Schöße des höchsten Lichtes“. die Seite 231 . Eine Verheißung. Das Strahlungszentrum des Perseus beherrscht „alle weiteren Kristallseelen des Universums“. dessen Empfangsorgan. das Stirnbeinvakuum. saugenden Urwirbeln gleich. so vernehmen wir weiter. Für Peryt Shou ein wichtiges Strahlungsfeld. leuchtend geworden ist.Menschen erschaffen „durch Einblasen des Weltalls-Atem in seine Seele“. der als Urkomplex noch heute auf uns lastet. der das „Brauenlicht“ erweckt hat. und von dem uns das alle Weisheit bergende Urlicht erlöst. „spinnt sich der Faden des undifferenzierten (ultravioletten) Urlichtes herab. Es empfängt die Modifikationen der Urmaterie. besonders für unsere Breiten. So ist das Coronarium eine Art Zentralakkumulator. Von diesem Zentralherd empfangen wir die Emanationen einer höheren Qualität der Urmaterie. Von hier aus soll sich in Urzeiten auch der Abfall ereignet haben.h. Unser Raum-ZeitKontinuum gilt in jenen raumzeitlosen Dimensionen nicht. Alle Schranken von Raum und Zeit fallen für den. somit eine neue Welt schaffend. auf dessen höhere undifferenzierte Qualität das Siebbeinvakuum reagiert. Verbunden mit dieser Ursubstanz verwandeln sich die Zellen unseres Leibes.

Herbert Pritsche fühlte sich ganz im Banne der Capella. Doch so unwahrscheinlich es klingen mag. sie beziehen eine Anzahl Fixsterne mit ein. Unfaßbares. Vehlow schreibt ihm Mars-Merkur-Charakter zu. Sehnsüchtig aufblickend nach dem fernen Stern überkam ihn urplötzlich die Idee zu einer Novelle. Der Göttinger Astronom Prof. Ganz im Liebesbann der Capella erschießt sich im Anblick dieses rätselhaften Sterns ein Astronom. die Handlung der geplanten Novelle hatte sich bereits vor mehr als vier Jahrzehnten real abgespielt. Unwägbares spürte er von ihr ausgehen. erschoß Seite 232 sich 1884 an einem . Dr. lassen es viele Astrologen nicht bei den Planeten bewenden. Für Realdenkende höchst unwahrscheinliche Ansichten. Dr. Die auf Gegenseitigkeit beruhenden Schwingungen drohten „zu einer Liebe zu werden“. Von einem dieser Sterne. ein nüchterner Gelehrter. wie Dr. scheint ein besonders zwingender Einfluß auszugehen. „das sich deutlich als Eros offenbarte“ und ihm die Vorstellung eines weiblichen Wesens aufdrängte.Mantratechnik verwirklichen hilft. Doch bedenken wir. basiert nicht auch die Astrologie auf der Lehre von den Gestirnseinflüssen? Wobei es kaum um eine Einwirkung der Stoffmassen der Sterne auf Charakter und Schicksal handeln dürfte. Pritsche anläßlich eines astronomischen Vertrages zu seiner nicht geringen Überraschung erfuhr. Capella im Fuhrmann. Wilhelm Klinkerfues. Wie ferner bekannt.

ist Rausch. Klang. In seinen hohen Aspekten jedoch ist das Dionysische der Seite 233 . Es ist das Unbegrenzte. orgiastisches Seelenelement“. auf das Begriffliche überhaupt. Das Dionysische – „unmittelbares Abbild des Weltenwillens“ – ist ein in seiner elementarsten Form „wild-ekstatisches. losgelöst vom hemmenden Einfluß des Intellekts. auf konkrete Vorstellungen. Ton.Januarspätnachmittag angesichts der Capella. Allein er schwieg „aus Gründen“. das Mittelbare. die er „nicht angeben“ konnte. Strindbergs Schriften lassen durchblicken. Rhythmus. – Das Dionysische und das Apollinische Wie ein roter Faden ziehen diese beiden Begriffe durch die Werke Peryt Shous. das Apollinische dagegen ist Begrenzung. daß dem großen Schweden der astromagische Einfluß der Capella nicht fremd gewesen ist. Das dionysische Erleben hingegen wird beherrscht von Ekstase. dämonisch oft in seinen Äußerungen. ist Außersichsein. der die ganze Liebesleidenschaft des alternden Mannes gegolten hatte. Musik. das Durchgeistigte. seit Urtagen die Tiefen des menschlichen Gemütes beherrschend. gründend auf kristallklarem Denken. Das Apollinische – im Mythos der erschlagene Baldur-Abel – stellt das Sonnenhafte dar.

Es ist der Cha – on – sä (Chonsu) der Ägypter. Das Ding an sich. Di – on – ys ist der Ha – on – sa (Hansa) des Brahmanen. an den diese Impulse gebunden sind“. das „Ich bin Er – Ich bin ganze Sache“. Seite 234 . Der Mensch wird sich das ES bewußt. Vollzogen ist der große Ausgleich. In seiner esoterischen Wirkungsweise entwickelt das Dionysische das Unpersönliche des zur „objektiven Persönlichkeit“. Beides birgt der Logos: Rhythmus und Begriff. der ihm das Geheimnis von Tat twam asi und Ahamsa entschleiert. Sterne und Menschen. das Unbewußte mithin – wird nunmehr in höherer Schau erlebt. – Di-on-ys ist der mantrische Schlüsselname für das „Einströmen der Sympathiskusimpulse in die Sinne und für den gewissen Rhythmus. Dionysisches und Apollinisches. Das Absolute gelangt im Menschen zur Selbstanschauung.„tragende Rhythmus des Alls“. Nicht umsonst gilt der Sympathikus als und geistiges Zentrum Weltallsauge. Urmusik. des als eigentliches Schleichs Urnervensystem Menschen. Dionysisches – höchste Stufe und Vollendung jetzt – und Apollinisches vereinen sich. ist Urklang. die dank mantrischer Praktiken auf Schwingungswerte aller Art reagiert. Das bisher nämlich unerkannte zur – Anschauung „Christus-Ich“. Unterbewußtes und Überbewußtes . Marconiplatte des Weltalls. der alles erfüllt und „tanzen läßt“ Atome.

die verborgene Macht dieser Mantraworte in sich zu erwecken. ist das vom Ding-an-sich (Cha-on-sa). Dya bezieht sich auf den Logos der „Bejahung und des Subjektes“. Das persönliche Subjekt erlischt. und nicht einmal dies. der erlebt die „Vorstufe des höchsten erreichbaren Zustandes verschlungen für das Selbst“. die Wahrheit in allem“.und Seelenkräfte auf ein „Zentrum“. Konzentration – Imagination Konzentration ist die Vorbedingung jeglichen sinnvollen Denkens und Tuns. Halbe Sache. die uns im Moment beschäftigt. On auf den „Logos der Verneinung“. bleibt alles nur halbe Sache.In der Logoslehre vertritt das Motiv Hwar das Apollinische. Dsaeh) auf den Logos der „Identität“ und des „Absoluten“ oder des „Gottähnlichen“. Geläutert Dionysische. Sa (Dsu. Wem es gelingt. bleibt angewandte Mantramistik ohne uneingeschränkte Aufmerksamkeit. In ihrer vollendenden Form ist es der Zusammen-schluß der Gedanken. Gleichsam in einem Brennpunkt Seite 235 . ist die Fähigkeit. auf Objekt und Materie. („Das In-sich-sein des Einen. vereint mit dem Apollinischen wandelt es sich im Erweckten zum Christus-Ishvara.) Im Mantrawort Dya – on – sa finden sich Gegensatz und Ausgleich. Im Deutschen entspricht ihm das Wort Wahrheit. Ohne ausschließlichem Hingegebensein an die eine Aufgabe. sich innerlich zu sammeln.

Ein mühevolles Ringen mit irrlichternden Gedanken. Wem Vokalübungen keine Mühe mehr bereiten. Bei Konzentration und Imagination liegt das Objekt des Interesses außerhalb.vereinigt müssen Gedanken und Vorstellungsbild ganz auf das Exerzitium gerichtet sein. Letzteres bedingt bildhaftes. zu Bildern geformtes Denken sind Seite 236 . die Runenpraxis nicht fremd ist. der dürfte schon über einiges für Konzentrationsvermögen besitzen. ohne auch nur ein einziges Mal abzuschweifen. Durchsetzungskraft. gefühlsbetontes Denken. mit nervöser Unrast und emotionellen Schwankungen. Die Imagination – gleich der Konzentration – kann abstrakten Charakters sein. besonders in der meditativen Versenkung. bei Meditation und Kontemplation liegt das Denken. Betrachten und Beschauen im Gemüt. Es dauert seine Zeit. nicht Vorstellungsvermögen gepaart emotioneller minder einen starken Willen. Selbstverständlich können auch Ideen gefühlsgeladen sein. sich auf rein Ideenhaftes erstrecken. notwendige Voraussetzung die gesteigerte Form der Konzentration: der Imagination. Imagination erfordert demnach mit ein stark ausgeprägtes Hingabe. bis der Neuling sich wenigstens einigermaßen konzentrieren kann. Wille. kann ebensowohl aber Reales zum Gegenstand haben.

wo er empfunden werden muß. Auto-wie Heterosuggestion. Alle paranormalen Handlungen.B.überall dort erforderlich. werden sie vom geistigen Wort erfaßt. sei es im Sitz. muß sich doch der Mantriker auf die Schwingungskreise der Aura. Allgemeine Invertebration Seite 237 . Aufrichtung – Invertebration Lockere Körperhaltung ist in der Mantrapraxis ebenso Voraussetzung wie bei der Vokalatmung und der Runenpraktik. Was natürlich Geduld und Zeit erfordert. Telepathie. versetzt im die Einklang Macht mit des der Tones entsprechenden die inneren Klangfelder in Schwingung. erst recht die breite Palette magischer Praktiken. wo eine über die gewöhnliche Konzentration hinausgehende Gedankeneinstellung unbedingt notwendig ist. Körper. 1. wird der Ton zu allen Teilen des Körpers geführt. Die Aufrichtung ist die Voraussetzung für die Invertebration. Oder denken wir an die Tattwa-Übungen. bei der Bogenübung) einstellen. was nicht oft genug wiederholt werden kann. setzen ein starkes Imaginationsvermögen voraus. auf die Kraftpunkte im Körper und auf viele technische Vorgänge (z. Ebensowenig ist erfolgversprechende Mantratechnik ohne eine solche Fertigkeit denkbar. Nur in einem nicht verkrampften Geisteshaltung. die ein hohes Maß dieser Fähigkeit verlangen. sei es im Stand. Gerade aufgerichtet. Hypnose.

stehend oder sitzend. bis zum Lendenkreuz“. Darunter eine Art Urwasserstoff oder verdichtete Urelektrizität zu verstehen nichts ist. An… tenne. weil die in der Wirbelsäule (Vertebrun) befindliche Dorsalflüssigkeit „Träger des ultravioletten Hydrogens“ ist. Oberkörper zweimal – in Brust. In diesem Falle intoniert man während des Aufrichtens den Konsonanten N betont stimmhaft. wen… de. HAN… SA. S.) exakte Diese Wissenschaftler begreiflicherweise anfangen Fluidalessenz steht mit der Zirbel in Verbindung. 2. Corn) Die Intervebration ist deshalb so wichtig. (lat.Langsames Aufrichten der Wirbelsäule „von oben nach unten. Die mantrische „Herabatmung“ in der Wirbelsäule hat desweiteren die „Bereitung eines kosmischen Resonanzboden“ zum Ziel. Mit imaginativer Anpassung an ein Horn. Notwen… digkeit. oder bei Wörtern wir: un… d. T. usw. Beispielsweise bei Motiven wie: AN… D. die einen betonten Nachhall des Palatallautes N vorschreiben. Die geistigen (wohlgemerkt die geistigen) Wortschwingungen lassen diese Essenz aufleuchten. wodurch die Wirbelsäule zum „Zentralkanal der inneren Seite 238 . Nach beendeter Aufrichtung folgt ihm – wie ein kurzer. harter Schlag – der jeweilige Konsonant: D. usw. (Womit der kann. Die kornale Invertebration: Gedacht für die höheren mantrischen Praktiken.und in den Lendenwirbeln – nach hinten durchbiegen. Besonders wichtig bei mantrischen Übungen. ON… T.

Der Laut als solcher erzeugt in Händen und Füßen einen „geschlossenen Elementarwirbel“. Durch den tönenden Rhythmus.und dieselbe Urkraft durchströmt ihn. Zugleich vermittelt sie „eine höhere Polung des Herzsympathikus“. Diese gleiche Achsenrichtung bildet um die Herzmitte ein ganz bestimmtes Kraftfeld. Durch diesen wird die „Wunschflamme“ umgewandelt und verzehrt. der in der Wirbelsäule schwingt. In der Koinzidenzhaltung stellt sich der Mantriker auf diese Strahlen ein. Eros wird zum Logos. Koinzidenz – Interferenz Koinzidenz. wenn Hände und Füße „gleichgerichtet in den verschiedenen“ Zonen des Körpers sich befinden und somit eine Art von Strahlungsachse bilden. Ein.und Fußachsen. Seite 239 . in der Mantrapraxis das Zusammenfallen der Hand. Die gegensätzliche Polarität fuhrt zur höheren Einheit. zusammenfallen. abgeleitet von coincidire. Konzentration auf die Hände in Koinzidenzgeste hilft das innere Gespaltensein überwinden. „Die gespaltene Flamme von Geisttum (positiv) und Materie (negativ) wird wieder eins… Der höhere paradiesische Mensch kehrt wieder…“ Die Koinzidenz kann verschieden eingenommen werden. wandelt sich der chaotische Grundstoff. „Einstellung auf den gleichen Strahlengang des Urlichtes“ war Peryt Shou zufolge einst höchstes Geheimnis der Buddhalehre.Lebensenergie“ wird. zu einem Kanal für die Logoswirkungen.

Der sogenannte Lotoswinkel. – Interferenz: Zwei Wellenarten schwingen zusammen: die in die Fußsohlen abfließende Lautwelle verbindet sich mit den von unten her einströmenden Strahlung der Erdaura.1. Unterarme und Hände in schräger Achsenlage zu den Füßen. Die Oberarme liegen (ohne Verkrampfung!) bis zu den Ellbogen am Körper an. Ebenfalls ein wichtiger Seite 240 . Runenpraktiker beziehen die Laf. Hände und Füße in gleicher Achsenrichtung zum Körper zusammenfallen. Zu achten ist. Gleich der geschlossenen Ovulation sind die Koinzidenz-Gesten Voraussetzung für die mantrische Praxis. Innenhandflächen weisen nach unten. 3. demzufolge Handinnenflächen zeigen aufwärts. daß die gestreckten Finger parallel zur Längsachse der Füße gerichtet sind. wenn die Achsenrichtung genau eingehalten wird. – Wieder parallel zu den Füßen. und zwar so. daß Arme.und Ka-Haltung mit ein. Die allgemein übliche Haltung: Die vorgestreckten Hände sind schräg abwärts gerichtet. Die gestreckten. 2. nach vorne weisenden Arme sind schräg nach oben gerichtet. 4. wobei immer zu beachten bleibt: Der Ton erscheint nur dann zugleich in Händen und Füßen. Die Längenachsen sollen durch die Mittelfinger und Mittelzehen gehen.

2. auf das auch der Mystikerarzt Dr.“ Diesem Verschwingen zweier subtiler Kräfte in den Fußsohlen (Fußchakra) ist bei allen einschlägigen Exerzitien Aufmerksamkeit zu schenken. Hüftgriff Eine sehr wichtige Körperpose. in dem sich Seele und Geist vermählen.Vorgang in der Mantramistik dieses Zusammenschwingen der Kräfte von Oben und Unten. Die übrigen Finger senkrecht zum Boden gerichtet. Umgekehrt. Aber von oben empfängt der Menschengeist die Mutterkräfte des oberen Kosmos. Es sind die Mutterkräfte des Erdgeistes. Handrücken anlegen. besonders zur Aktivierung des Willensleibes und der in ihm dominierenden „Schwelle“. Der Griff kann und soll in verschiedenen Varianten erprobt werden. Möglichkeit. 1. die dessen fluidalen Stoffaufbau bewirken. Friedrich Schwab in seiner tiefgründigen Schrift „Von der Venus zur Madonna“ hinweist: „Von der Erde gehen von unten in den Ätherleib mächtige Elementarkräfte hinein. a) Daumen nach vorne weisend. b) nach rückwärts zeigend. Seite 241 Viele Runenübungen bieten hierzu die gleiche . Innenhandflächen auf beide Hüftknochen. die in der Nähe des Kopfes ein wunderbares Organ gestalten.

Handrücken knapp unterhalb der Hüfte.3. 7. Handinnenflächen in der Gegend zwischen Rippen und Hüftknochen. Handwurzeln (Puls) liegen auf den Hüftknochen. Seite 242 . 8. Sämtliche Fingerspitzen (außer den Daumen) anlegen. 4. Dasselbe mit den Handrücken. Oberstes Mittelfingerglied daselbst leicht auflegen. 5. 6.

Vorzugsweise ist die Nasalflexion am Platze bei dem M. Durch Hochziehen der Brauen und spannen des Nasenrückens werden beide – Baldurbraue und Adlerpose – zu einer einzigen noch wirksameren vereinigt.und N-Laut. Verbunden mit der entsprechenden Seelenhaltung wird dadurch der Eros als kosmische Kraft erweckt. je nach dem wie es das Mantra gerade erfordert. Der Hauptzweck besteht darin. Sie entsteht durch Anspannen des Nasenrückens und gleichzeitigem Imaginieren der Pose eines Adlers oder Habichts. der Maske eines Widders oder Lammes.und Lebensmeer der Gottheit“. Seite 243 . (u. Zur Verstärkung der „lichtschwingenden Durchströmung“ wird die Adlerpose. „dem unendlichen Liebes. bzw. Beispielsweise bei Om und Aum…n. die Logoswelle zu ionisieren.Baldurbraue – Adlerpose (Widdermaske) Baldurbraue – „die schöne Braue“ bei den Ägyptern – wird durch allmähliches Hochziehen der Augenbrauen gebildet. Sie begünstigt das geistige Hören und Schauen. und zwar so als lausche man in die Ferne.a. die Schwingungen „für primäre Induktion“ zu verstärken. indem der Körper besser leitend wird für diese Schwingungen aus dem Äther. auch Widdermaske genannt) eingenommen.

Bar. Sie entmündigt den Triebwillen. Maria. Die Sprechweise paßt sich so den Schwingungen des Logos an. Mythologisch sieht unser Gewährsmann in dem zum Falle führenden Fruchtessen des ersten Menschenpaares „die Anpassung des Mundes an die Fruchtkreise Seite 244 . Der Wabe-Zauberer Waf-thrudnir „wabt das Wort“. 1. d. Der Mund verbindet sich dabei zum „Bilde der Frucht“. der dionysischapollinischen Urkraft“. Die offene Ovulation. vor deren zu frühen Anwendung jedoch Peryt Shou warnt. er verdirbt mit diesem. sie vergrößern sich bei UOA. Geeignete Motive hierfür sind u. 2. denn falsch ausgesprochen entzieht sie Kraft. Man unterscheidet zwei Arten der Ovulation: die geschlossene und die offene. Die geschlossene Ovulation. Durchzuführen auch „im Nachhall des M-Motivs und unter dem Goldenen Vließ“ (Widdermaske).h. – Kleiner werdende Kreise ergeben: AOU.Ovulation – Sibilation – Fulguration Beim Ovulieren (Ovum = Ei) erweitert sich der Mund rhythmisch zu immer größeren Kreisen. schädigt andere damit. Sie soll in der dunklen Magie oft angewandt worden sein. Baldr. Apoll.a. Markayos. stärkt den Geistwillen und führt das Ich zurück „in seine Unabhängigkeit von der differenzierten Materie“ in den „geschlossenen Kreis des Logos. Beispiel ist die tötende Waberlohe (Wafur-Logi) „des niederen magischen Wortes“.

wie im Seite 245 . der ebensowohl am Anfang stehen kann. säuselnd. Hellseher. S-Laut „Zerschrottung“ Grob stofflichen scharfer gebraucht. wie im Falle IS. Demzufolge also dort.durch falsche Ovulation“.“ Der Odlichtmantel wird dichter und lichter. im längeren Nachhall. nehmen die Aura wahr. Zwecks Förderung des des Feinstofflichen. die sich auf ihn konzentrieren. JE-SUS. Aber auch zischend üben. Sie öffnet das „Herzzentrum – die Brustmitte – zum Lichttabernakel des Innendomes… und verstärkt die geistig zeugende Kraft. In den Urtagen der Menschheit soll in ihrer Sprache die offene Ovulation von Bedeutung gewesen sein. wird zur ein „Zerstoßung“. Dem spirituell Eingestellten vermitteln diese Formen der Sibilation die „Gegenwart einer höheren Naturkraft“. namentlich wenn der Körper bereits aufnahmefähig geworden ist für die Urlichtströme. Bei der offenen Ovulation läßt man die Lautkraft mehr nach außen. bei der geschlossenen mehr nach innen wirken. Unter Sibilation versteht man die Auflösung des mantrischen Wortes in Silben mit vorzugsweiser Betonung des Schluß-S-Lautes. Auszusprechen weich. Allgemein gesprochen dient die Ovulation der höheren Lebendigmachung des mantrischen Wortes. ISIS (IS – IS). zart. wo der Dentallaut S am Ende eines Wortes oder einer Silbe steht. Die offene Ovulation entwickelt Vayu-Schwingungen.

analog dem sich die Erde des umschließenden Sphärengürtel. von hier über das Thymuszentrum zur Hüftgegend. Beide Armgebärden abwechselnd üben. Empfohlen wird. Besondere Erfolge durch die Sibilation werden erst im fortgeschrittenen Übungsstadium in Aussicht gestellt. Sieben aurische Klangfelder. Fulguration (fulgur = Blitz). die Sibilation in der „Hütte“ zu üben. Vorzustellen ist eine durch den Körper verlaufende blitz-förmige Welle. Seite 246 . in In-ri und Kwaan-seh. waagerecht geschichtet um den physischen Körper. das ist die Einstellung des Körpers „auf die große Welle oder den ‘Blitz’ „. Arme können dabei seitlich in Schräglage erhoben werden wie bei der EHund NOT-Runenhaltung. und abfließend über die Knie zu den Fersen. die den Menschen in seiner Gesamtheit erfaßt. Ausgehend vom Scheitel zum Nacken. Er schaltet die inneren Zentren ein und verknotet sich „in einem einheitlichen Lebensrhythmus“. Schwingungskreise l. Zu erleben im „Erfahrungslogos“: „Ich will eins sein…“. in dem das R die Schärfe des S noch verstärkt. Zuvor sollten die „Hütte“ und die Tangentialquadrate erarbeitet sein.Mantrawort SRAT. Es ist der „Blitz des Dionysos“. gruppieren innerhalb aurischen Ei’s. höchste aller Naturschwingungen.

Sechs dieser Schwingungskreise. Abbildung 2: Seite 247 . setzt Peryt Shou den „sechs Krügen Jesu“ auf der Hochzeit zu Kanaan gleich. fußaufwärts gerechnet.In umschreibenden Bezeichnungen ist davon die Rede: von der aurischen Wolke. Grobstoffliches vergeistigt sich. Im Schwingungsfeld um die Zirbeldrüse. feinstofflicher Wirbel aufzufassen. Ebenen des Wortes oder von den Gliederungen des Lebensbaumes. dem Empfangs- Resonatorium. ein Urphänomen des Urchristentums. Logos“). „vermählt sich der göttliche Urlichtstrahl mit unserem Ich“. Was natürlich nicht grobstofflich verstanden werden darf. Sonnenkreisen. Diese um die Chakras gelagerten logistischen Resonanzfelder schwingen um Kopf – Hals – Brust (Herz) – Solarplexus – Sexus – Knie – Füße. „Pons“. Die innerste Kreisung schwingt zwischen Kopf und Herz. Zusammenarbeit Kehlzentrum und Kleinhirn werden die einzelnen Nervenströme des Körpers wie durch ein Schaltgitter reguliert. „Wasser“ verwandelt sich in „Wein“. den Wolkenschichten. Schwingungssteigerung dank des mantri-schen Wortes vollzieht das Wunder der Verwandlung. Die „Wolke“. gelenkt vom Geistwillen nach „den Prinzipien geistiger Urschwingungen oder Töne“. Die Mitte des dynamischen „Sitz Zentrums des ist die Kehle In („Brücke“. ist als ein solcher den Körper durchschwingender. von „Antakarana“.

Die waagerecht liegenden Schwingungskreise innerhalb der menschlichen Aura. Seite 248 .

Ausgehend von Zirbel zu Hals. abwärts zu sich mehr der Ellipsenform nähernd. Desweiteren imaginiert er bei seitlich ausgestreckten Armen ein Kreuz. Außerdem verlaufen sechs Schwingungsringe im aurischen Ei vertikal. dessen Senkrechte vom Kopf bis zu den Füßen reicht. Den Querbalken bilden die Arme. Brust und den anderen chakrabezüglichen Zentren.II. Gleich den waagerechten Schwingungsebenen aktiviert der Mantriker vermöge Imagination und Lautkraft diese eiförmig verlaufenden Schwingungszonen. Seite 249 .

Seite 250 .Abbildung 3: Die vertikalen Felder und das Kreuz.

Arme schräg über dem Kopf erhoben. Ähnlicherweise werden Schild und Spindel imaginiert. 1. bzw. Die zu imaginierenden Kraftlinien streben von den Händen über die Arme zum Hals empor. Arme im Ellenbogen gewinkelt (im Runen-Yoga die Sig-TyrHaltung). Drei senkrecht auf der Spitze stehende Vierecke hat man sich dabei vorzustellen. 3. Arme seitlich schräg nach untengerichtet (Tyr-Stellung). 2. Die zwei nach oben strebenden Linien treffen sich in einem gedachten Punkt über den Kopf. Die Linien des Quadrates verlaufen von den Händen aus nach oben zum Mittelpunkt der Stirn. schließt bestimmte Chakras ein.III. hin zum Brustmittelpunkt. (Man-Haltung) Von den Handmitten (Handchakras) ausgehend verlaufen nach unten die Kraftlinien entlang der Arme. 1. nach unten zur Sexualgegend. *) IV. Jedes imaginierte Quadrat also berührt. und abwärts zu den Knien. Seite 251 . Bestimmte Gesten der Arme begünstigen die Aktivierung der vertikal verlaufenden Kraftlinien. Der Schild umfaßt drei vertikale Schwingungsfelder. wie sehr sich mantrische Körperhaltungen und Runenstellungen gleichen. Übrigens beweisen die von Peryt Shou für äußerst wichtig erachteten Gesten wieder einmal.

Mantras ovulierend. der dritte (bei seitlich schräg abwärts gerichteten Armen – Tyr-Haltung) verläuft mehr in Ellipsenform vom Kopf über die Hände zu den Füßen. In der Vorstellung ist der erste Schwingungskreis bis zur Brust (Thymusgegend) zu bilden. Thymus-und Lendengegend sowie Hände und Füße. Aufrechte Haltung. Invertebration. der zweite bis zu den Lenden.Ausgangspunkt ist die Siebbeingegend. Seite 252 . 2. Bildung der Spindel: Den waagerecht um die Brust liegenden Schwingungsring aktiviert die Armhaltung der Sig-Tyr-Rune. *) Vergleiche die in Runenexerzitien für jedermann enthaltenen Abbildungen. Die Kopfspindel bildet ein über dem Haupt gedachter achter Schwingungskreis in Verbindung mit der Man-Haltung. Hauptsächliche Resonanzfelder sind Siebbein-. den der Lendengegend die Tyr-Stellung. Seite 105-107.

Übungsmöglichkeiten. Die als lebendige des Kraftzentren kosmisch-göttlicher Urkräfte gesamten Universums als die reinsten Elemente des Denkens bergend. in denen er dominiert. feuriggöttlicher. Energien. In der mantrischen Lehre Peryt Shous ist der Buchstabenlaut I Symbol der Verwandlung. gepriesen als strahlender. weil er die Sublimierung des naturhaften Eros zum geistigen Logos bewirkt. wunderbar in seinen Tiefen wirkender Laut.Mantramotive und weitere Mantragebärden Der erweckende I-Laut Mystikern höheren Grades galten seit eh und je die Buchstaben als Kanäle für Ideen und Kraftäußerungen. zur Gottheit – zum Licht“. am stärksten fühlbar in der Scheitelgegend. kurzwelligen Schwingungen des zündenden I-Lautes. Seite 253 . In der MantraPraxis stehen der Vokal I sowie Namen und Formeln. Den Alten kein Geheimnis. Obenan der Vokal I. wurden vor Zeiten schon die Vokale „als Schöpfer der objektiven Dinge infolge ihrer tattwischen und mystischen Schwingungen angesehen“. Manifest im hebräischen Jod symbolisiert er für den Kabbalisten „die Lebendigmachung der toten materiellen Natur und Hinaufführung zur Einheit. beeinflussen in hohem Maße die Zirbeldrüse. Die hohen. an bevorzugter Stelle.

Erste Vokalreihe: I E O U A. in normaler Tonlage. allmählich verklingend. dazwischen alle Töne. Hand an die unteren Lendenwirbel. 3. Aufrechter Stand – rechter Arm nach vorne waagerecht ausgestreckt. 4. zweite Vokalreihe: I E A O U. Zeigefinger erhoben. I in Verbindung mit den anderen Vokalen. Das I in den einzelnen Haltungsposen auch denken. Konzentration auf die durch den I-Ton ausgelöste. Sirenenartig anschwellend. mit ebenfalls nach oben weisender Rechten und gestrecktem Zeigefinger. Lang anhaltender I-Vokal: I I I I I I I I I I I I I. durch den Körper fließende Lautessenz. Vorstehende I-Ton-Übungen in den verschiedensten Koinzidenzstellungen. von tief zu hoch.1. In beiden Fällen: Linker Arm entweder seitlich des Körpers lose herabhängend – oder am Rücken. Hand in annähernd rechtem Winkel nach oben. Oder: Arm hoch über den Kopf gestreckt. in allen zugebote stehenden Stimmlagen: von hoch zu tief. Gleichzeitig langsam aufrichten. Wie von früher her bereits bekannt. übrige Finger gefaustet. Innenhandfläche weist nach außen. (Invertebration). 2. In vorstehenden Stellungen und in den diversen Tonlagen und Seite 254 .

bis zu den Füßen. die geistige und die materielle. oder nach Prof. – BIN: Sein im irdischen Sein. Die Vokale auch denken. Den I-Ton von Schwingungskreis zu Schwingungskreis verlegen. ICH: Geist. ICH BIN zählt zu den Erweckungsmantras. Von anderen wiederum gedeutet: „Ich-bin. Schwerpunkt des Körpers wird in den Seite 255 . ja sogar als „Ich-bin-der. ein grundlegendes Mantra. Zu üben ist in aufrechter Haltung nach „Art der Irmin-Säule“ (ISRunengrundstellung). Das Mantra ICH BIN zeigt verwandte Züge mit dem kabbalistischen Gottesnamen EHJEH ASCHER EHJEH. Wieder die Lautschwingungen vom Kopfe abwärts durch den Körper leiten. muß aber zuvor gleich einem kostbaren Instrument durch vergeistigte Atmung und Mantras gestimmt werden.. 5. Das Ich-bin-Motiv ICH-BIN. Harnack: „Ichbin.ICH-BIN“. Im ICH sind wir dem Logos am unmittelbarsten verbunden. Unter Beibehaltung der hier gezeigten Posen. Bewußtsein. Die Formel vereinigt zwei Welten. Beide Faktoren verbinden mit der lebenspendenden Kraft der All-Energie.Ichbin-der-da-sein wird“. die eine Parallele haben im I-Griff der Buchstabenmystiker und im ISRunengriff. Das Ich wird so zu einem Instrument des absoluten Geistes.Stärken. der-da-ist“. dem . der-ich-bin“.

Wir haben hier ein sogenanntes Beugemotiv vor uns Seite 256 . bei den Mexikanern Nahuas. durch deren Hilfe man zur Vereinigung mit dem höheren Willen gelangt). dem Über-Ich. In Händen und Füßen muß der Laut vibrieren. wird alles das. Diese einstellende Kraft hieß bei den Ägyptern En-her (Einsteller. Der ganze Körper muß vom „Wort“ erfaßt werden. Auszuschalten ist das subjektive Ich. Dann wird die „große Welle“. wird uns verheißen. In Verbindung mit dem Mantrawort OMMEN als Vorübung zum Ich-bin-Motiv. 1. bei den Germanen Ein-Herier (Einherier. 2. Zu achten ist auf die geistige Resonanz des gesprochenen Wortes im Innern. empfangen. damit das Stoffliche sich verfeinert. die uns mit der Logoswelt verbindet. Niemals aber darf diese hohe Wunschgewalt durch TriebhaftNiederes entweiht werden. Na-hor in der Bibel. gedacht als Bewohner der Sphärenwelt. Auch berechtigte irdische Wünsche erfüllen sich. was der Übende solcher Weise denkt und wünscht. Wender). die als geistige Logoskraft zu erfühlen ist. Auf diese Weise wird die von oben kommende Welle nachgeahmt. Hingegeben dem „objektiven Ich des Logos“.Schwanenpunkt (Brust) verlegt.Mantrisch: ICH B IN: dabei dem B ein M voransetzen: I i i i i c h m m b i i n n n . mit geistiger Kraft durchströmt.

zur besseren Instrumentierung des Körpers. m e n mit stark nasalem N:Om. Im mantrischen Sinne und auch stumm hineindenken. Seite 257 . ein Intellegibles. Dieser uns innewohnende Wille führt zum Erleben des wahren Seins. Ich bin ruhig …. Das kantische Ding an sich. hinter dem ein dem Verstande nicht Erfaßbares wirkt. Gleicherweise A m…m o n n n und Ich m m b i n n. M zu N beugen. Manifestation des WELTENGRUNDES. der WILLE Schopenhauers. damit wir seiner Führung teilhaft werden. Unwesenhaftes also. Spiegelungen des Wesenhaften. um die metaphysische Substanz des Wortes leichter wahrzunehmen. Erweckung des höheren Willens Nur Erscheinungsbilder nehmen wir wahr.gesammelt …kraftvoll…. Bei adlerartig angespanntem Nasenrücken (Adlerpose. unergründbar. dem „Gottnahen in uns“. Als weiteres Mantrawort dient AMON. harmonisch… usw. das „Wesen aller Dinge“. Ich bin Brahm – Ich bin Brahma. 3. „Ich-bin“ als Bejahungsformel. nasale Resonanz) und Aufrichten bis zum Lendenkreuz (Invertebration): Ommen: O kurz.mmennn. erahnbar nur dem Genius. Manche sprechen hier in tiefer Komplentation. besser vielleicht: in ihm müssen wir erwachen. Ihn gilt es zu wecken. Vielerlei Variationsmöglichkeiten ergeben sich hier.

nur in sich bedingte Kraft erlebt wird. „selbstbestimmten Wesens“ ist. stoffgebundenen Triebwillen diesem höheren Willen zu unterwerfen. durch umdenken – Metanoia – den äußeren.h. der göttliche URWILLE ist maßgebend. das Ursprüngliche in uns und in der Natur. Mythisch gesehen waltet immer noch das Wesen des erschlagenen Abel. Ka-in erschlug Abel (Baldur. das Apollinische. Darum die immer wieder gestellte Aufgabe. niemals der persönliche. tötete ihn gewissermaßen. in dem der Esoteriker eine Ausstrahlung des WELTENLOGOS oder CHRISTUS erblickt. der ein autonomer. Darauf deuten nach Peryt Shou das ägyptische Kain und die Worte Cha-ons. Es ist das WIL. der intellektuell geleitete Willenstrieb. Jenem nur. das Dionysische und das Apollinische als Wille und Gnade. erwecken den inneren Willen und Gnade von Oben wird dem Seite 258 . Beide im Menschen vereint. stellt unser Gewährsmann in Aussicht. das Apollinische in diesem Willen. Einzig und allein der substanzielle. d.Dieser uns eingeborene Wille wurde in mythischen Zeiten vom Menschen mißbraucht. wird der Mensch anteilig dieser autonomen schöpferischen Macht. Dya-onsu. Er erkennt dann die zweifache Ausstrahlung des LOGOS. wohnt Erlösungskraft inne. als eine von keinem Einfluß von außen her bestimmte. Di-on-ys. Sofern der wahre Wille. Apollo). Phol. Er rieß sich los von ihm.

Konzentration auf den Scheitelpunkt und von hier aus die sechs vertikalen Schwingungskreise der Reihe nach – sie fließend denkend – imaginieren. spannungsgebendes M voraus. 2. Willensmotive – Das Mantra: Ich will I. Dies bei jedem Kreis. vom Kopf ausgehend. Übungsphase: Aus dem bisherigen Stand heraus Arme waagerecht seitwärts strecken. Diese sich weitenden Irridationskreise formt der Mund durch Ovulation nach. Übungsphase: Aufrechter Stand. Arme lose seitlich anliegend. „mit Entwicklung der intellegiblen Willensschwingungen in der Sprache“. Oberkörper dabei langsam aufrichten. erreicht beim I seinen größten Umfang und endet spitz zulaufend auf dem jeweiligen Endpunkt des gedachten Kreises während des langsam verhallenden L. d. seinen Anfang und weitet sich bei M-W allmählich.h. Aussprache mantrisch. Dem W geht ein stimmhaftes. der eigentlich mehr einer Ellipse gleicht. das durch den Körper schwingende L klingt nasal nach:I i i i c h m m m w w w i i i i i l l l l.Erweckten zuteil. Der Seite 259 . (Invertebration) Die Aufmerksamkeit konzentriert sich auf das Coronarium. 1. Bei „Ich“ nimmt der Kreis. logistisch. – Kreuzstellung – Um die Kraft der erzeugten Schwingungen zu verstärken: Ich-willMantra wie zuvor.

die zu den Füßen verlaufenden gehen durch die Handmitten. symbolisiert als Taube. Über dem Antlitz bildet sich eine energiegeladene „Embrionalhaube“. von dem der ganze Körper durchstrahlt wird. durch Selbstbeobachten das „Resonatorium des Logos“ erfühlen zu lernen. Diese Fluidalsubstanz entfaltet sich besonders im Hwil-Motiv „zu einem geschlossenen Wirbel“. der vierte in der Sexualgegend (Geschlechtsdrüsen. die mit den zunehmend sich vergrößernden Ellipsen abwärts fließen. der dritte beim Magen (Solarplexus.erste endet beim Kehlkopf (Schilddrüse. der gleichsam in dieser kosmischen Uressenz aufleuchtet. dann sich immer mehr weitend und rundend zu den Knien (Kniechakra) und zuletzt zu den Füßen (Fußchakras) (s. die H w i l – Helm. Abbildung 3). Sexualchakra). Dem Seite 260 . – Innenhandflächen in der Regel nach unten. die den niederen Willen mit dem höheren verkettet. resp. darf aber auch mit nach oben weisender Innenhand erprobt werden. Imagination und Mantra erzeugen Willensschwingungen im Körper. Die vorgestellten Kreis-Ellipsen schneiden in entsprechenden Abständen die seitlich gestreckten Arme. Weitere Aufgabe ist es. Nähe Herzchakra). Wobei es sich um eine „Art Vibrations-Schalteinrichtung“ handelt. Magenchakra). Halschakra). der zweite in der Brustgegend (Thymusdrüse. H a u b e oder der H w i l Adler oder Lamm. berühren die Spitzen der Finger.

Alles weitere wie unter I besprochen. der in kontemplativer Versenkung mit der „monadischen Ursubstanz“ verbindet. (Siehe Amo-Übung) Ein Wille.und Fingerspitzen durchkreisenden Willens“ verheißen.ausdauernd Übenden wird als Schlußergebnis das Erfühlen eines „bis in Hand. seinen Querbalken bilden die seitlich ausgestreckten Arme. Seine Senkrechte erstreckt sich vom Kopf bis zu den Füßen. Eine weitere Nuancierung vorstehender Übungen besteht darin. Jener Wille also. der nichts zu tun hat. das sei stets betont. III. dessen Weckung das Mantra anstrebt. das dem Idealziel näherbringt: Die schon von Schopenhauer geforderte „Selbstobjektivierung des ‘Ichs’ im ‘Willen’ als ‘Ich will’. und zwar durch Selbsterfüllung in der Liebe“. mit den dem Triebsinnlichen unterworfenen Willensstrebungen der niederen Menschnatur. wobei der Körper „förmlich Seite 261 . II. zusätzlich ein Kreuz in das aurische Ei mit seinen vertikalen Schwingungskreisen zu imaginieren. Durch Einbeziehung der Kreuzform ermöglicht das Ich-will-Motiv die Bildung eines besonderen Kraftfeldes. Anstatt des M wird dem W der Hauchlaut H vorangestellt: l i i i i i i c h h h w w w w w i i i i i l l l l Dieser Unterschied zwischen vorgesetztem M oder H muß in der Lautgebung deutlich empfunden werden.

IV. wie Peryt Shou es fordert. übergehen zu m m w w w i i i i i l l l l l (oder n n w w w w i i i i i l l l l l l ) beim -Laut beginnend. von dem gesagt wird. Verbunden mit Ovulation und Invertebration. „Das Selbsterfühlungsvermögen… in einer höheren Ur-kraft“ (den alten Mysterien nicht unbekannt) wird hier angestrebt. daß die Tonschwingungen von Kreisellipse zu Kreisellipse durch den ganzen Körper fluten. Im Stand – Kreuzsstellung oder mit über den Kopf erhobenen Armen: I i i i i i ch. In Lendenhöhe Hände an die Hüften. in jenem Überwillen. Hände als solche in Koinzidenz zu den leicht Seite 262 . Der Mensch stellt figürlich so einen Kelch oder Gral dar. „sie genau in einen imaginativen Kristall hineinpassen“. analog dem buddhistischen Vach-Ishvara. Stets darauf achten. langsames Herabführen I der Arme im weiten Außenbogen bis zur Lendengegend (wie bereits in der Ich-will-Runenübung gezeigt).elektromagnetisch durchströmt“ wird. so daß. Finger flossenartig gespreizt. Wir begegnen ihm wieder beim Kwa-non-seh-Motiv. von gedachter Ellipse zu Ellipse (Knie und Füße natürlich ausgenommen) bildet den „Fühlraum der Hand“. Handwurzeln mit den Pulsen fest an die Hüftpfannengegend. Dieses Herabführen von Punkt zu Punkt. es führe zum „großen Wort“. auch Hwil-Kraft genannt.

usw. den Hwil-Ring. Die Übung des „Auf den Berg treten“. V. Einleitend das Mantra: Ich will. Der Mantriker zeichnet auf dem Boden ein großes W und stellt sich mit leicht gespreizten Füßen auf die Außenschenkel. Rückgrat bestens aufgerichtet. in gleicher Haltung das Mantra: „Ich will eins sein mit der Urkaft“. Auch in Verbindung mit Runenmeditationssprüchen. Außer diesen erwähnten Kristall stelle man sich einen um die Lenden gelegten Schwingungsring vor. … eins sein mit der URKRAFT. Seite 263 . Mantra: „Ich will ganz Objekt sein. sodann in Verbindung mit den Formeln: … gesund sein. Brustmitte bei leicht vorgeneigtem Oberkörper in einer gedachten Geraden zur Innenwinkelspitze des W. Der „kristallinische Äther“ entströmt den Fingern und um die Lenden legt sich der schützende Ring. Hat man einige Übung darin erlangt. mich ganz als Sache erfühlen“. Fersen somit auf die Außenwinkelspitzen. Die erzeugte Schwingung zu den Füßen leiten und sich im WILLEN erfühlen lernen. VI.gespreizten Füßen. … mit dem Wesen aller Dinge.

b) Anschließend Arme im Kelchbogen herunterführen. und Hüftgriff. jetzt aber Seite 264 .Bezweckt wird die Überwindung des Subjektiven und Objektiven. Konsonanten mit starker Resonanz. Exerzitium: a) Unter Einbeziehung von Invertebration. dessen Strahlungsbereich zwischen Lenden und Hüftkreuz liegt. In dieser Haltung abermals obiges Ich-will-Exerzitium. Handwurzel fest am oberen Hüftknochen. in der Magengrube kräftig nach vorne durchbiegen. wodurch eine „imaginativ erzeugte magnetische Spannung“ im ganzen Körper. bis hinab zu Fuß und Zehen. Mittelfingerspitzen nahe des Kugelgelenks. heiliger Nerv der Alten. gedankliche Ellipsenbildung. Dem vorgesetztem M vor dem W folgt jetzt noch ein N: m m n n w… Beim Sprechen des Mantra die seitwärts ausgestreckten Arme ohne Übertreibung nach hinten drücken und die Brust (Thymuszentrum!) vorne durchbiegen. ihre Verschmelzung im neuen substantiellen Menschen zur höheren Einheit durch die „Wiedergeburt im Willen“. im Nervus sacralis. Ovulation. aber auch in den Fingerspitzen. Diese Wiedergeburt im URWILLEN vollendet sich in den Lenden. vor allem im Nervus sacralis erzeugt wird. Konzentration auf den durch die Lautschwingungen aktivierten Willensstrom.

Arme vorstrecken (Koinzidenzhaltung) und die ausgelösten Schwingungen zu erfühlen versuchen. Die auf ein Geheimnis weisende erste Silbe ist lautverwandt der ersten Rune des Futhork: F A. dann tritt – so Peryt Shou – „ein magnetisches Ziehen. Peryt Shou spricht vom Man. Mein Wille schwingt ein in den WELTENWILLEN. Weitere Gedankengänge: „Ich will ganz Sache sein vor mir selbst“.oder Magnetfeuer. wenn wir konzentriert den Gedanken festhalten und mantrisch aussprechen: „Ich will mir gegenüber stets Sache sein durch die Kraft jenes höheren Willens“. das uns erhalten bleibt. „Die sinnliche Wahrnehmung einer urmagnetischen Strömung im Körper“ steigert sich. der Ursachenoder Kausalsinn erwacht. ja Brennen wie ein verborgenes Feuer als Ausdruck eines erwachenden neuen Sinnes heraus“. Seite 265 . Gelingt es. Logistisch zu üben wie oben. Zwei Lichtwellen besonderer Art kreisen um den Leib in der Höhe des Solarplexus. VII. c) Die ganze Übung (a und b) wiederholen. Mit diesen verbindet der Name des vedischen Urgottes Varuna. Zum Schluß Hände von den Hüften lösen. In dieser Willensschwingung soll sich der Übende weiter objektivieren lernen. und wie ähnlich klingen Runa und Rune.vorzugsweise den lautlichen Nachhall in den Hüften zu erfühlen versuchen.

zur Stärkung des „Leistungsvermögens des Körpers durch erzeugte Lautschwingung“ und zur Erweckung des Seite 266 . Mantrische Worte und Silben lösen willenhemmende Komplexe. „Ich will mich ganz ergeben in der Einheit“.oder FE-Rune). Hände an die Hüften. so daß der Mensch allmählich zu einem „rhythmisch geschlossenen Klanggebilde“ wird. besonders dann. Ovulation): Varuna – Wa-runa – will – Ich will. Ebenso das altnordische U – i l im obigen Sinne üben: U u u u u u i i i i i l l l l l.H V A (H v e. Dann in Verbindung mit verschiedenen Mantras.. Späterhin einbeziehen: OM – Isis – Isais – H i s – man. analog der FA. der allgegenwärtigen Liebesschwingung anstrebt. wenn er dabei die Vereinigung mit der Urkraft. Mantrisch (Mund zu immer größeren Kreisen formend. war bei den Indern das Anrufungsmotiv des ältesten Himmelsgottes. entwickeln spezifische Eigenschwingungen in den Nervenplexen und in noch feineren Zentren (Chakras). Ein weiteres Logosmotiv hierfür (vorzugsweise zur Ausbildung des „Nervenantennismus“. VIII.z.B. Peryt Shou sieht eine lautmagische Beziehung zwischen U-il (Hinweis auf die U-il-Ströme) und dem altchaldäischen Il-u sowie dem hebräischen Gottesnamen El und El-oah. dem Urwillen.

A kurz. Arme und Hände in Koinzidenzhaltung. entsprechenden Meditationsgedanken einer geistigen Anziehung – amo. Ist es bei o m das Stirnbeinzentrum. Sich geistig erleben. Dabei Nasenbogen leicht adlerartig krümmen und bei angespannten Nasenflügeln übergehen von dem Beugungslaut M zum N der Silbe: b) n i s. Liebe – verbunden sind. 1. Übungsphase: Amo. – Jetzt Körper gleichzeitig langsam aufrichten (Invertebration).höheren Willens) ist A m o O m n i s. verbunden mit Gedanken der „Anziehung in den geistigen Welten“. so bei das Herz. a) Zunächst o m . Seite 267 n i s . Konzentration auf das Stirnbeinzentrum. Übungsphase: O m n i s. Der Nervenantennismus oder „birgt in sich das sofern Gesetz damit des die kosmischen universalen WILLENS“. Versunkensein in den Gedanken a m o – Liebe – sei Gegenstand der Konzentration. Die Körperstellungen: Aufrechtstehend. sich in allen Teilen seines Körpers erfühlen. oder: In den verschiedenen Varianten wie vorstehend bei den anderen Willensexerzitien. (Liebe im Sinne Schleiermachers) 2. M nachhallend durch die Nase gesummt. worauf die ungeteilte Aufmerkamkeit zu richten ist.

Nicht zu stark. Stets eingedenk. Sagt doch Jesus: „Lasset eure Hüften gegürtet sein und euer Licht leuchten“.Desweiteren: Gesichtshaube und Hüftkreis imaginieren. – Im vorstehenden Sinne üben: „Ich bin im Willen eins mit der URKRAFT“. so wird versichert. Gleich den anderen mantrischen Willensmotiven hilft dieser mantrische Spruch in uns den höheren Willensmenschen stimmen.) Die entwickelte Wunschgewalt erstreckt sich über das Persönliche hinaus auf Seite 268 . erkennbar „nur dem im apollinischen Urlicht wieder erwachenden Bewußtsein“. – L l l l l a a a m m m m m. daß es sich hierbei um feinstoffliche von der Schwingungsmodifikationen handelt. um die Bildung „tierischen Odes“ zu vermeiden. Dem geistig Schauenden aber. Von dieser Kraft ist auch in den Evangelien verschlüsselt die Rede.Laut raunen. („Er rief das Od wach durch den konzentrierten geistigen Wunsch“. ausgehend Ursubstanz. Übung: In Man-Haltung L a m mit betontem L und tönendem M . auf den wohl kaum ein Priester exoterischer Richtung eine befriedigende Erklärung geben kann. Ein dunkler Ausspruch. ist dieses Licht wahrnehmbar. Das armanische Lam-Motiv 1. Leises Summen und sanftes Ansaugen erzeugt „spirituelles Od“. förderlich der Ichentwicklung und Wunschgestaltung.

Ganz dem Exerzitium hingegeben. Vermöge der im Worte liegenden inneren oder geistigen Zeugungskraft stellen wir „unser anfängliches Bündnis mit dem Logos“ wieder her. wird dadurch angeregt. denn . die Wirbelsäule aufzurichten. Die transformierte Zeugungsenergie. des Logos“. Das geistige Zeugungszentrum. Ein zweischneidiges Schwert bei mangelnder ethischer Entwicklung. 2. – Seite 269 .im körperlichen Samen schlummert die Kraft des geistigen Samen. Bei den Indern ist die heilige Silbe OM Sinnbild dieser Umwandlung. die Zirbel.andere.. die spirituelle Kraft des Samens wird von der Blutbahn reabsorbiert. L a m mit Baldurbraue. Während der Lam-Intonation und der daran anschließenden Meditation Einstellung auf die geistige Anziehungskraft. (Augenbrauen hochziehen. Übung: Arme waagerecht seitwärts (Kreuzgeste) oder nach vorne gestreckt. selbst auf die Natur. erfühle man die anziehende Kraft der geistigen Welt und sauge sie mit den sich ihr entgegenreckenden Händen an und leite sie durch den ganzen Körper. Schwingungswirbel dieser göttlichen Urkraft entwickeln den höheren Eros. Ein bedeutsamer Entwicklungsvorgang. Reineres Empfinden und Umwandlung zu einem neuen Leben sind die Folge. Dank der Invertebration treten Sexualpol Die und Hirnpol in „spannende zeugenden Wechselbeziehung“. Dabei nicht vergessen. Zellen und Hirn werden durchströmt und saugen sich voll.

– Dabei intensiv in sich hinein lauschen und sich dabei völlig objektivieren. L a m sprechen wie das tibetische Ommani. nasale Tonlage. sanft nachhallendem M-Laut und aufgerichteter Wirbelsäule!) Im Stirnzentrum – „Zeugungskanal des Sonnenwidders“ – bereitet sich die geistige Befruchtung vor. Konzentration richtet sich auf den Stirnpunkt. Füßen und Stirne erfühlen. wird das Mantra erweitert: Seite 270 . – Erste Auswirkung dieser Exerzitien: Ruhe. nicht etwa aus dem Nasenbein“. späterhin am ganzen Leibe.(Lamm-) Maske bilden. Ist dies zufriedenstellend erarbeitet. (Bei gesummten. Übung: Mantra: „Ich bin dein Lamm“. Energisch aufgerichtet in einer der genannten Körpergebärden. „Die Schwingungen des Logos sind im Stirnzentrum zu empfinden. Allmählich beginnen die Zellen unter dem Einfluß der M-Wellen zu vibrieren. (Nase adlerartig spannen. den MNachhall gefühlsmäßig steigern. Was freilich vieler Übung. die „Hochzeit der Zellen“.h. Widder. Lautvibrationen durch den ganzen Körper leiten. gesteigerte geistige Energie.Nasalflexion) Die ausgelösten Vibrationen in Händen. d. bekannt auch als „Chymische Hochzeit“ oder „Hochzeit des Lammes“. Kraft. Geduld und Zeit bedarf. 3. Unter der Lamm-Maske (Nasenbeuge!) entfaltet sich mit Hilfe der Stirnresonanz der Emanationssinn.) Vor „ich bin“ mit I-Vorstellung einatmen.

auf deren Saiten wir spielen lernen müssen. Damit wird das Vließ zum Schutzmantel. mit Hingebung an den göttlichen Urwillen. Der Höhere Wille erwacht. Die Meditationsgedanken sind auf die geistige Zeugungskraft des Logos. und zugleich zur „Hornhaut“. das goldene Vließ entwickelt sich. wird es zunächst manifestiert“. die vom Zentrum (Stirn) aus sich über das Gesicht verbreitet. daß das nachhallende M wirklich durch den ganzen Körper flutet. Bei folge (wie späterhin bei Kwahan-se) Tonstoß durch den Körper zu den Schenkeln. gleicht dem Tonsystem einer Harfe. die das schöpferische Seite 271 . ich folge dir nach“.„Ich bin dein Lamm. durch die man unsichtbar auf andere einzuwirken. Wieder mit Lamm-Maske. der schädigende Influenzen abhält. indem sich vom Gesicht ausstrahlend das im Ton von Lamm schwingende Od über den ganzen Körper verbreitet. Dazu lesen wir: „Im Bilde einer geistig vorgestellten Lamm-Maske. ja ihnen sich geistig mitzuteilen vermag. Als Ergebnis obiger Exerzitien wird in Aussicht gestellt: Durch alle Teile des Körpers beginnt das Organ des Urwillens zu flammen und durchtränkt ihn immer mehr mit „spirituellem Od“. Einleitend intonieren wir: Ommani. ohne aber etwas erzwingen zu wollen. Aber immer darauf achten. bei nach bis zu den Füßen. und daß man sich in dem spirituellen Od gewissermaßen atmend und schwingend erfühlt. auf die höhere Liebeskraft zu richten. Der innere Mensch.

Dann wie folgt zu üben: LAM – O – MEN – NJ – I D – VA – RA (auch UAR). Insbesondere das Auflegen der Hände auf die Hüften bei gerader Wirbelsäule und kräftig betontem IJ-Laut verstärkt den Erdkontakt. Chum). ägypt. die beiden letzten Silben dem geistigen Logos (Is-vara). dem materiellen Logos (Gnom. vornehmlich in Form von sieben Grundkräften. In ihrem Aufbau ist sie Abbild dieser Sphären. und die im körperlichen und geistigen Samen ihren Ausdruck findet und im Lam (und OM) -Motiv aktiviert wird. M.Ich durchdringt und sich ferner als heilende Kraft erweist. Einleitend LAM. Das Sphärenmotiv Omenidvar Dank des Lam-Motivs „schöpfen wir aus dem Logos die Kräfte unseres Wesens“. (Nasal üben!) Den lautlichen Nachhall peripher in den Gliedmaßen erfühlen sowie im Innern des Körpers. dessen erster Teil dem unteren Sphärengürtel zugehört. Kreuzpose. wobei der Wirbelsäule eine ausschlaggebende Rolle zukommt. Koinzidenzstellung oder mit Hüftgriff. Stellungen hierbei: Man-Haltung. Das in die Sphären einschaltende Schlüsselmantra ist Omenidvar. I geht in ein J über. Aufzugliedern in: O – M – EN – I – D – VA – R. Auch im Gehen üben. N. deren Energie sie empfängt. I besonders beachten. analog dein siebenfachen Sphärengürtel der Erde. Seite 272 .

Womöglich viel im Freien üben. stehend und gehend. Ferner mit Fulguration: Scheitel: Om.Neben dem Sphärenwort die Lautreihe b a – d a – n t a – l l a – r a einbeziehen.Fußatem“ fördernde mantrische Übungen Die geheime Kraftquelle des Yogis ist sein „Fußatem“. also obige Silben in Hände und Füße hineindenken. Sobald die Tonwelle die Füße erreicht hat und die Interferenz sich vollzieht. Außerdem bei erhobener Rechten und auf sie gerichteter Konzentration die nasal intonierte Silbe P a in der Hand zu erfühlen versuchen. Sie hüllen sie Seite 273 . gleiches. Die nach den Füßen strömende Atem. Gleiche Möglichkeiten bieten auch viele Praktiken des Runen-Yoga. Nacken: men. Diese Ver-schwingung zweier Kräfte in den Fußsohlen (Plantalchakra) ist bei allen einschlägigen Exerzitien zu beachten. das bewußt erlebte Abfließen der Lautwelle durch die Füße. Die kosmischen Kräfte befruchten die Füße. ist die Vayuzone erreicht. Hüften und abwärts über die Knie zu den Füßen: wwww aaa rrr. Peryt Shou empfiehlt desweiteren Kernings Buchstabendenken. Das zur Übungszeit herrschende Vayu-Tattwa oder dieses Tattwa (wie bereits gezeigt) in sich erweckt begünstigt den Vorgang.und Lautwelle hüllt den Mantriker in einen Emanationsmantel.. Brust: id. Den . Auslösendes Moment für eine Gruppe von Logosphänomenen. mit den Füßen. bei bleibender Handhaltung.

Grund dessen begünstigen den Fußton: J e h – Ch – Y u – J u – V a y u. sondern sie bergen kosmische Urklänge. die ansteigend. bzw. Isis usw. Seite 274 . Fester Stand auf Mutters Erde festem Boden erhöht die Wirkung der Interferenz. in feinem Druck. „das Zusammentreffen. Gute Wirkung verspricht die Tonversenkung in die Füße in Verbindung mit dem gutturalen J (jod) und CH (ich). Christus. es sind dies nicht nur Namen (wie Jesus Christus. Die iniatorische Kreuzpose spannt die Muskeln. Was übrigens von jedem echten Mantram gilt.). die Vereinigung von Schwingungen untereinander“. wodurch eine magnetische Resonanz hervorgerufen wird. Wozu bemerkt sei. die der magnetischen Urwelle der Erde entspricht. „Das magnetische Fluid der Muskeln steht… in Beziehung zu der Primär-Woge des irdischen Magnetismus“. zu steigern noch durch die mit zum Boden weisenden Innenhandflächen gestellte Kreuzhaltung. das durch seine Wortdynamik den materiellen Leib umbildet in den „verklärten Substanzleib“.gleichsam in eine Wolke. Isvhara. Weitere darauf ansprechende Tonelemente: Uste. Istar. ihre Heilkraft durch den Körper nach oben senden und den Organismus erneuern.

Seite 275 . a) D s i – d s i. t j a. Dje – h u d a. darauffolgend s u s. Auch mit Tat – Sat – D s a e h den Körper durchschwingen lassen. b) t j u. Mantraworte: Teut – Tet – Tat. Mit sehr kräftigem. Tet ist neben Sat ein „Motiv des höheren Erkennens“. gutturalem J:Tja-Tje-Tjuda. II. T a t) in die labile Schwingungsform s u s. III. bis der Abklang der Tonwelle in Füßen und Händen zugleich erfühlt wird. Mit vorgestreckten Armen und Händen (Koinzidenz) solange üben. t j e. – Kreuzpose. Fersenabstand etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter. Tonstoß auch in Armen und Händen erfühlen! Ähnlich das hebräische Logossymbol: Juda. Stand in Richtung Nord.Exerzitium I. Haltungsgeste wie bei Übung I und II. Mit Sibilation. c) Abschließend: J e h – s u s . Fußspitzen schräg nach außen. Motiv: das nordische Tjuda unter Beachtung der zu den Füßen abfließenden Tonwelle. Verwandeln der statischen Tonwelle (T e u t.

mantrisch intoniert: N a – N a – m o – Nara – Narayama – Ananda. an die höheren Energien gebunden sind. Nov und N o w. Hon – now – fer. Verstand und Gemüt. Salom-Triangel Ein Einweihungssymbol.IV. H o n: N nachklingend in der Lendenzone. die im Zwerchfell eine Resonanz erzeugen. hinweisend auf das „dreifache Licht“ und den harmonischen Dreiklang von Wille. (Abdominal-Reflex). auf dem der Mantriker zu treten hat Seite 276 . Nov – Er (Onower. Sehr wirksame Mantrarayas im Indischen. O n o w gilt gleich Man und Manna als geistige Speise. der ägyptische Logos der Mit beiden Haltungsgesten: Kreuzstellung und Koinzidenzhaltung. indem er u. Nach Anschlagen der lumbalen On-Schwingungen ruft der stark ansaugende Wf-Laut die Fußwallung hervor. H’On – Auferstehung). bzw. Ferner üben: Onover – Andwari.(Lenden) Zone beobachten sowie die nasalen Lautschwingungen. N o w f. Die NWelle soll dabei im Nachhall dreimal schwingen.a. Auch der Om-Meditierende berücksichtigt die Nasalund Lumbalzone. Zunge dabei kurze Zeit in N-Lage festhalten und die Lumbal. Ferner stellt es den „Felsen“ dar.

in gedachter Gerade zur oberen Dreieckspitze. Ein gleichseitiges Dreieck von etwa zwanzig Zentimeter Seitenlänge wird auf den Boden gezeichnet oder als fertige Vorlage gelegt. (Bei gleichzeitiger Vorstellung einer von oben herabgreifenden Hand. Hände zu den Füßen in Koinzidenzhaltung. auf dem das „Wort des Urwassers“ – Maim – zu sprechen ist. „höchstes und zusammenfassendes Hormonorgan“. die die Brustfläche schützend bedeckt): Hand der Kraft (Ha . das von den Drüsen erzeugte Ursekret. verbrennt den „die Substanz des ganzen Menschen in sich bergenden Samen“. Maria. . Bei r i (Maria) in der Tonlage ansteigend. Motive-.(ähnlich des „Auf den Bergtreten“). – Das Brustzentrum (Thymusgegend). Das Anlaut-M einige Zeit fast tonlos summen. wohin das Körpergewicht zu verlagern ist. M . Die gewinkelten Füße – mit den Fersen auf den Endpunkten der Dreieckbasis – bilden mit den Seitenschenkeln ein großes W. i m i – r a c h . . damit im Corenarium und über dem Haupt eine Schwingung zustande kommt. nachhallendes M: M m m m m a – i – m m m m. Seite 277 . bei gleichzeitiger Invertebration und Koinzidenzhaltung. Maim: nasal tönendes. Das Coronarium. nd der Kraft) O m -r a c h. n .

Seite 278 .Desgleichen: Mamre: M m m m – a a – m m m – r r – e e e e. Mimir: M m m m m – i i – m m m m – i i – r r. In diesen Tonschwingungen erwecken wir die „Empfindung einer übersinnlichen Kraft“.

Seite 279 .

I. Baldurbraue. 2. mäßig erhoben. bis die Hände sich in Höhe der oberen Stirnzentren – „Sitz des geistigen Hören“ – befinden. – Von okkultistischer Seite erfahren wir. Die Vorstellung der Hütte kann später mit einbezogen werden. seitlich gewinkelt. Hände in den Wurzeln leicht gebeugt mit zum Boden gerichteten Innenflächen. Konzentration auf den die Hände schneidenden waagerechten Schwingungskreis. (Brusthöhe) 3. Von ihr gehen elliptische sechs Wellen aus. 1. Seite 280 .Der Kelch Er ergibt sich aus einer dreifachen Armhaltung in dreifacher Achsenlage. Untere Achsenlage. innerkörperliche außerkörperliche. Mittlere Achsenlage: Oberarme am Körper. Unterarme. begleitet und von eine „Bogenschwingungen“. Hochführen der seitlich weit ausladenden Arme. Mantrische Praktiken leiten diese erweckenden Schwingungen in den Fühlraum der Hände. Lauschen in die Ferne und Einstellung auf Empfang der Zirbelschwingungen in den aufnahmebereiten Händen (Handchakra!). daß die Epiphyse ihre Schwingungen durch das ganze Gehirn sendet. Obere Achsenlage.

Einstellung auf den Kelch. Unteres Schwingungsfeld. II. ohne diese aber zu verändern. Hände stehen rechtgewinkelt ab und weisen zum Boden.Die gestreckten Arme liegen bis zu den Handwurzeln entspannt am Körper. Oder: Bei oberer. bleibender Armhaltung Kelchbildung von unten herauf. erfühlen. in Höhe der Hände verlaufend. Logistisch zu intonieren in den drei Achsenlagen und in der vorgestellten Kelchform. H a a n n n n n d – d e r K r a f t. 2. Bildung der Kelchform also rein imaginativ. Ebenfalls in Verbindung mit Mantras. Dabei zunehmend die Augenbrauen nach oben spannen und die Seite 281 . Beiderseits von den Handwurzeln der gedachten unteren Achsenlage bogenförmig aufwärts über die Hände der gedachten mittleren Achsenlage bis zu den Händen der tatsächlichen Armhaltung der oberen Achse. Mantra-Motiv: Hand der Kraft. in Gedanken abwärts zur mittleren und zur unteren Armhaltung. 1. Das Vorstehende wieder bei oberer Achsenlage. Das so gebildete Schwingungsfeld der Kelchform durch Mantras verstärken. Die geistig von vorgestellten der oberen Kraftlinien verlaufen Hände wie folgt: Ausgehend Achsenlage langsam abwärtsführen über die mittlere zur unteren.

Handschalen weisen zum Boden. nachhallend: S a l o m m m m m l a c h e m m m m m. Nasenrücken zunehmend adlerartig krümmen. die vom wiedererstandenen Christus an seine Jünger gerichteten Worte: Salom lachem (Der Friede sei mit euch). I.Aufmerksamkeit auf den Fühlraum der Hände richten. so daß die nach unten weisenden Hände etwa zwanzig Zentimeter vom Körper abstehen. Als Mantra. Säuselndes S. das Andra der alten Mystiker und das urchristliche Inri. darunter sollen die Urchristen bestimmte Gesten und Bewegungen verstanden haben. diese allmählich abwärts Seite 282 . Die Mühle Die „Mühle machen“. Mit erhobenen Armen beginnen. – Auf diese Weise auch mit nach vorne gerichteten Armen üben. c) Dritte Haltung: Arme noch mehr nach abwärts. a) Die gestreckten Arme – Handschalen nach oben geöffnet – senkrecht erhoben. Weitere logistische Entsprechungen sind das ägyptische Onre. sondern etwas nach unten zu geneigt. M leise tönend. – Armlage auch nach vorne richten. In Verbindung mit Mantras wurden dadurch geistige Energien entfacht. nicht streng waagerecht. betontes L. b) Zweite Haltung: Arme seitlich gestreckt.

Eine andere Form der Mühle. Während des Herabgleitens der Arme aus einer Position in die andere das leise tönende M beibehalten. Die Innenhandfläche der Rechten waagerecht nach oben.führen zur zweiten Position und langsam dann zur dritten. Während des Mantrierens: rechter Arm mit nunmehr nach unten gerichteter Handfläche langsam abwärtsführen. In der ersten Armhaltung: Salom. genannt auch Anthara-dauti: Rechter Arm erhoben – wie bei Geste eins. Peryt Shou spricht hier von einer anwehenden Kraft. gleichzeitig linker Arm mit nach oben weisender Innehand nach Seite 283 . – Zurück zur Ausgangsstellung und Arme erneut abwärts führen wie zuvor. einer geistigen Energie (pneuma hagion). Salem lachem in jeder Haltung logistisch intonieren oder das Mantra in einer Einatmung auf alle drei Armgesten verteilen. in der dritten: Salom lachem. die der Linken nach unten. – Nach eigenem Ermessen variieren. die sich als saugende Empfindung in den Handmitten (Handchakras) kundtut. II. in der zweiten: lachem. linker Arm weist nach unten – wie bei Geste drei. späterhin als feines spirituelles Saugen den ganzen Körper bis hinab zu den Füßen erfüllt. Desgleichen mit nach vorne weisenden Armen üben. usw.

Sie stellt in und um uns ein „Abstimmungskraftfeld“ dar in bezug „auf das größere tattwische Kraftfeld der Erde… getragen von einem intellegiblen Rhythmus. auf das unendliche Bewußtsein gerichtet. Die Hütte. Ishvara – Quelle zeugender und lebenspendender Macht – . dessen höherer Schwingungsform Zeltoder Hüttengestalt zugesprochen wird. von oben herabgreifende rechte Hohlhand vor. – Ein Vorgang. – Weiter vernehmen wir: Abstimmungsexponent ist. einem ‘Wort’ „. Ergänzend stelle man sich eine große. logistisch gesehen. Den in tiefer Kontemplation Verharrenden weht eine geistige Energie (pneuma hagion) an. dem wir übrigens im Runenyoga bei der Not.oben. Wodurch das Wort im und über dem Körper besser schwingt. darin der Logos wohnt.und Eh-Runenhaltung begegnen. das Tabernakel oder das Zelt (Hüttenbaum – Tabernaculum – Konsentaneum) Die Hütte stellt gleichsam den Tempel des eigenen Leibes dar. so daß sie jetzt die Spiegelstellung der Ausgangshaltung einnehmen. Die Gedanken sind in inniger Versenkung auf den unendlichen Geist. die die Brustgegend schützend bedeckt. nur daß sich hier die Arme in Schräglage befinden. der den Menschen „mit dem größeren Seite 284 . Das Esoterium schließt mit Konzentration auf die ThymusHerzspindel in der der Sig-Tyr-Haltung analogen Armgeste.

(siehe Abbildung 6). Hüttenbildung wie vorstehend. Innenhandflächen weisen zueinander. Oberarme seitlich am Körper anliegend. bzw. 2.Oberarme waagerecht seitlich. Finger gestreckt. I.Kraftfeld der ‘Erde’ und weiterhin mit dem der ‘Sonne’ „ verbindet. Die Hüttenbildung ist ein Imaginationsakt. Unterarme senkrecht im rechten Winkel erhoben. Handteller flach. nur jetzt mit zur Manrunenform erhobenen Armen. Eine weitere Linie führt von jeder Hand über den Kopf hinaus. Seite 285 . 3. Beide Linien bilden so das dreieckige Dach der Hütte. Flächen der Hütte. (siehe Abbildung 7). Er vermittelt die Strahlen des Urlichtes. Wieder „Seitenpfosten“ und „Dach“ der Hütte im Vorstellungsbild deutlich formen. (siehe Abbildung 5). Unterarme stehen im spitzen Winkel ab. Von Händen und Unterarmen je eine gedachte Senkrechte bis zum Boden: die Seitenlinien.

Abbildung 5: Hütte l Seite 286 .

Abbildung 6: Hütte 2

Seite 287

Abbildung 7: Hütte 3

Seite 288

4. Sinngemäß können später dann bei einiger Übung die waagerecht liegenden Schwingungskreise in das imaginierte Bild der Hütte einbezogen werden. Ebenso die Kraftlinien des vertikalen Quadrates, dessen eine Spitze das Thymuszentrum berührt, die gegenüberliegende einen gedachten Punkt über dem Kopf, die rechte und linke Quadratspitze liegen in den Handmitten. Die „Hütte des Wortes“ aktiviert den Fühlraum der Aura; diese wiederum verstärkt dadurch die Wirkung des Tones, die sich ihrerseits wieder auf die sieben Schwingungsebenen auswirkt. Die Hütte umschließt einen Kraftraum, der die Bildung „eines neuen, vollkommenen Leibes“, des Substanzleibes, von dem auch der Mystiker spricht, begünstigt. Der stoffliche Mensch wandelt sich zum geistigen. Die Lichter werden umgestellt. Diese Verwandlung nimmt ihren Ausgang im inneren Drüsensystem, den sieben Induktionsfeldern wesentlich Anteil des neuen Menschen, wobei für die die Chakra des den

haben.

Voraussetzung

Bildung für

„Auferstehungsleibes“.

Bevorzugtes

Mantra

Fortgeschrittenen ist: Ich-bin-dies. Gesprochen in der Hütte, in sich hineinlauschend in schweigender Versenkung, antwortet ihm gewiß einmal in begnadeter Sternenstunde eine höhere Bewußtheit: das Überbewußtsein, das Über-Ich, Ishvara, der Christus oder der Gott in uns. Viele Namen für ein überaus seltenes mystisches Erleben. Durchdrungen von der Macht einer höheren, der kosmischen Liebe, Seite 289

vereint sich mit ihm eine sein Wesen umgestaltende Kraft. In Hüttenstellung sollte das Gebet gesprochen werden, wobei das Vorstellungsbild der Hütte auch ohne die verschiedenen

Armhaltungen zu formen ist. Die göttliche Projektion aus höheren Welten enthält ferner das ägyptische Saeh-irmu, auch Irmn-saeh, abgeleitet angeblich davon das germanische Irmen-sul, den göttlichen Prototyp im Menschen bezeichnend. Wer die Worte im rechten Sinne im Tabernaculum spricht, „der wird – so das Versprechen – verwandelt durch die Kraft der Liebe, die sich in ihrer umgestaltenden Art ihm offenbart“. Dann erblickt er den „Freund am anderen Ufer“. Kontemplativ versunken in Stille und Schweigen schaut er ihn in seinem Entsprechungskörper, im Tabernakel, „in der einen göttlichen

Urform“, die auch ihn, den Menschen, prägt. Für den Frommen ist es schlechthin Gott, für den Christen der Vater, für den Yogi sind es die Väter, die hohen Pitris, die sich freilich nicht in unserem Sinne voneinander unterscheiden. Eins sind sie in dem EINEN. Ein Gott nur, „und doch eine vielfache Erscheinung desselben in den höheren Welten, in deren Resonanz der Betende oder Meditierende tritt“. Peryt Shou vertritt die Ansicht, daß die Urchristen um das Esoterium der Hütte oder des Tabernakels wußten. Darstellungen in den Katakomben und auf koptische Gemmen, die er zur

Seite 290

Bekräftigung Vermutung.

seiner

Aussage

heranzieht,

untermauern

seine

Die Gosainbögen – Die Stab- oder Bogenübung Zwei in der Vorstellung gedachte Stäbe – die Consentbögen, ihr Zentrum ist die Zirbeldrüse – bilden das zu erweckende „Auge des Gosain“, das mittels Mantras, vorzugsweise in der Hütte gesprochen, bei ruhenden oder bewegten Gesten aktiviert wird. Die

Consentbögen beeinflussen zugleich die aurischen Schwingungen. Zwei von der Epiphyse ausgehende Wellen werden in der Imagination wie folgt zu Bögen gestaltet: Arme leicht angewinkelt, seitlich erhoben; Hände in Stirnhöhe. (Obere Achsenlage wie bei Bildung des Kelches.) Von den Handmitten ausgehend denkt man sich zwei elastische Stäbe. Vorderer Stab liegt an der Stirn, hinterer am Hinterkopf. Auf diese Weise wird ein um die Zirbel gelagertes waagerechtes Kraftfeld gebildet, oder besser: die imaginierten Consentbögen decken sich mit einem um die Stirn bestehenden Schwingungsfeld. Doch Aussicht auf Frfolg hat nur der, bei dem die

„Zeugungsrückstömung bereits erfolgt ist“. Das heißt: Beherrschung der sinnlichen Begierden ist unabdingbar. Die gedachten Stabenden in den Handmitten erfühlen – Arme anspannen – und langsam die Stäbe zusammenpressen, bis die Unterarme annähernd rechtgewinkelt nach oben weisen. Hände Seite 291

verbleiben weiter in Stirnhöhe. Naturgemäß liegenden bilden die ursprünglich in der parallel Vorstellung die als nebeneinander eine solche dem ein

Stäbe

nunmehr

Bewegungsvorgang

entsprechende

Ellipse,

besonderes Schwingungsfeld ergibt. Zusätzlich kann in diese Ellipse ein waagerecht liegendes Viereck gedacht werden. Später ist dieses Viereck auch vertikal zu imaginieren. Aufrecht stehend ragt seine obere Spitze über den Kopf hinaus, die untere Spitze des Quadrates endet am Brustbein (Thymusdrüse). Alle diese und die folgenden Übungen dienen der Erweckung des Gosain-Auges. Wehe aber dem Unehrlichen! warnt der Yoga. Jeder, der nach „den Gosainbögen greift… wird gesehen“. Jede Übungsphase ist solange gründlich zu wiederholen, bis jede der gedachten Einzelheiten deutlich erfühlt wird. Erst wenn die Bögen deutlich wahrgenommen werden, kommt das Mantra hinzu. Zunächst der zündende I-Laut, allein und in Verbindung mit dem dem Sensual- und Empfmdungsmotivangehörenden Dentallaut S. Bei fest am Gaumen verbleibender Zunge säuselnd, nasal

nachhallend: l i i i i i i i s s s s s s s. Weitere Mantraworte vervollständigen später das Bogenmotiv: Isis – Isa – Isais – Omn – Ommen. Zusätzlich zugleich in der Hütte erklingen lassen. Weitere Umwandlungsexerzitien Seite 292 mittels der

Consentbögen: 1. In Hütten-Einstellung a) Unter Anspannung der Armmuskeln werden bei aufrechter Körperhaltung die biegsam, aber doch widerstandsfähig gedachten Stäbe in Haupthöhe bis zu den imaginierten Seitenflächen der Hütte zusammengedrückt. – Von hier aus Hände langsam, rhythmisch von Punkt zu Punkt herunter führen, so, als ob sie von einem Dorn zum andern glitten. Daher Dornstabübung genannt. b) Wie zuvor, nur werden die Bögen jetzt über dem Kopf geformt. Von hier allmählich hinab zur Stirnhöhe und zu den anderen Konzentrationspunkten erfaßt den Körper der eine Hütte. Richtig

durchgeführt

„eigentümliche

Schwingung“, die ihn durchdringt, ihn verwandelt, die vergängliche Materie sublimiert. c) Stäbe gebogen als liegende Acht (Lemniskade)

imaginieren, deren Kreuzungspunkt im Kopf (Coronarium) liegt. Als Mantra werden empfohlen: O m, Om – Hansa, O m – m an i (O kurz, Konsonant betont; späterhin mehr die Vokale betonen. M und N stets mit nasalem Nachhall.) Dann: Om – Hamn – sa, gedeutet als Aham-sa: Ich bin dies. Sich dabei ganz als „dieses“ („s a“ oder „t a t“) erleben. Zunächst: O m – m a n i, und übergehen zu: Om – Seite 293

hamn – sa. Über „Ich bin dies“ (Ahamsa, Hamsa = Logos) meditieren. „Gilt auch als Abstimmungsmotiv auf den jenseitigen Guru“. (Siehe ferner den Buchteil: Aus dem Weisheitsschatz östlicher Mantras.) 2. Die gedachten Bögen werden von außen von einem imaginierten Viereck umschlossen. Von der Ausgangsstellung (StirnHinterkopf) werden die beiden Bögen gleichzeitig vorne und

rückwärts rhythmisch herabgeführt. Mit Hilfe von Mantras (Om, Ishvara) wird der Körper in Schwingung versetzt. 3. Unter den Consentbögen stehend praktiziert der Yogi die Burshwah-Übung: Bur – bwah – schwah. Dabei ist das Gemüt ganz auf Einschwingung in den EINEN, in die wahre SUBSTANZ (TAT) zu richten. 4. Unter den Consentbögen mit offener Ovulation: Uz – h v e r, mit geschlossener Ovulation sodann: P a r – U z – h v e r. Par-uz-hver bezieht sich auf das große Sonnenwesen. Dieses Wort birgt verschlüsselt den Parsival-Logos. – Uz-hver ist Luzifer, der dunkle Ishvara. An ihn ist das Begierdefeuer gebunden. Nur wer es überwunden und sublimiert hat, gelangt zum Par-uz-hver, zum großen Sonnenwesen. 5. Die nun folgenden Mantras sind unter dem gebogenen Stab in sich einzusprechen. Sie müssen im Innern erklingen in rechter Hingabe und Liebe. K o m m J e s u . Zuerst mantrisch sprechen Seite 294

wie O m n und Isis, unter besonderer Beachtung von M, N und J. Dann gedankliche Versenkung in das Mantrawort. Als zweites Mantra: K u m Lazarus stehe auf. Silbe lad (l l l a d) möglichst vokallos, Zunge nicht vom oberen Gaumen lösen. Der „abfließende nachhallende D-Laut erzeugt in Koinzidenzhaltung einen leichten Tondruck in den Füßen“. Ähnlich wie bei A n d r a und Hand-der-Kraft. Folglich auch in dieser Haltung üben. Beide Mantras mit Stabvorstellung und zugleich in L a z o r (oder L a d s a r, bzw. letzte Silbe d s o r).

Hütteneinstellung praktizieren. Hände führen die gedachten Bögen langsam herab. Peryt Shou versichert, daß diese Formeln von „erweckender innerer Kraft“ sind. Sie erwecken das Christus-Ich im Menschen. Dsor bedeutet die Taube, Lazor, der zur Taube gehörende oder von ihr überschattete höhere Mensch. 6. Ein weiteres dem christlichen Einweihungskreise

entstammendes Esoterium ist das Paraklet-Motiv: „Wenn jenen der Paraklet, der Tröster kommen wird, welchen ich euch emanieren werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird zeugen von mir.“ Zunächst wird vorstehendes Mantra in den verschiedenen

Variationen in Verbindung mit den Gosainbögen in der Hütte geübt: a) Bei P a r a den vorderen Bogen in der imaginierten Hütte Seite 295

(Isis schließt die Verdoppelung des Urtones Is ein. Wahrheit als m m h w w a a r …Das „offene Feuer“ in W wird durch das vorangehende M beim Herabgleiten der Bögen gebunden. Erfühlen der „Fahnenebene“ Mantra: I s i s.) 1. Dabei die Schwingungen des Wortes zu empfinden versuchen. spannungsgeladenem M.vor Gesicht. Beide Bögen zugleich herabgleiten lassen. das als Bindemotiv bezeichnet wird. im Gegensatz zu Om. Dabei die „Bindung der Lebensenergie imaginieren“. demnach mit nach abwärts gestreckten Armen. d) Nach dem Mantrawort folgt das Esoterium des ganzen Mantra-Spruches. Brust und Rumpf Punkt für Punkt herabführen. Vater mit vorgesetztem. Emanieren wie Omen und Om-mani. abwechselnd bei offener und geschlossener Ovulation durch den Körper schwingen lassen. Hände immer an den „Pfosten der Hütte“. b) c) Gleicherweise den rückwärtigen Bogen. Isis gilt als Lösemotiv. Arme schräg seitlich über den Kopf erhoben. Para wandelt das Begierdefeuer um zum „gebundenen Feuer“. Bei k l e t Hände mit den gedachten Bögen ganz unten. (Wie bei der ManSeite 296 . Die Konzentration ist „auf Vereinigung mit dem Weltlogos“ und auf den VATER gerichtet.

die Bodenlinie verläuft unter den Füßen. die vierte. langsam abwärts führen. Vor allem Konzentration auf die von den Händen zur Erde führenden Vertikalen. in dem das Wort schwingt. Sibilation) Händen an den gedachten Linien des Resonanzfeldes. Diese verläuft waagerecht über dem Kopf von Hand zu Hand.Haltung. 2. Nach erlangter Übung: Während das Mantra ertönt (S mit langem nasalem Nachhall. meditativ versenken. Auch: I i i i i i i i i s i s (sis kurz) und Issssiiiisss. Abwechselnd säuselnder und scharfer S-Laut. die Liebe ist. Dabei sich in die durch den Ton sich offenbarende Urkraft. (Sibilation miteinbeziehen) Einstellung auf die Fahnenebene beibehalten. Auch bei diesen Exerzitien strömt der von den Keimdrüsen reabsorbierte Samen aufwärts und „schließt sich in gewissen Seite 297 . nur weisen jetzt die Handflächen nach unten. I s – i s mantrisch mit langgezogenem Nachhall. In dieser Armhaltung wird eine rechteckige Schwingungsebene – die „Fahnenebene“ imaginiert. Bei guter Beherrschung der Übung später das Resonanzfeld der Fahnenebene ohne Herabgleiten der Hände erfühlen. von den Händen erstreckt sich eine Senkrechte hinab zum Boden. damit die vom Wort ausgelösten Schwingungen beiderseits der Wirbelsäule hinab zu den Füßen fließen. – In den Handmitten ein Saugen empfinden. bis etwa unterhalb der Hüftebene.

Späterhin weitere Mantras: Om – Omen – Amen – His-man…n. Eros wandelt sich zum Logos.Zentren des Körpers zur höheren Energie des ‘Logos’ auf“. In Verbindung zu dem später gegebenen „Ich-bin-diesMantram: „Isis – ich bin dies. nachhallendes S) Die Motive: Indra – Inri I n mit nasalem Nachhauch bei gleichzeitigem langsamen Aufrichten bis zum Lendenkreuz (Invertebration). Aus sexueller Triebkraft wird „schwingende Wortkraft“. nur in sich erkennbare wahre Urkraft. Hesman…n. die Substanz aller Dinge. im Ellbogen senkrecht nach oben gewinkelt. N-Laut stets mit nasalem Nachhall. H’eis… main (Hebr. bin die in sich selbst wirkende. Ha’sch’main. das allem zugrundeliegt“. einbeziehen.’ (dies: scharfes. Isis – ich bin dies – das Eine. ich bin dies – die Kraft… die Weisheit… die All-Harmonie. „Isis – ich bin dies – die Ruhe. Anschließend Arme seitlich erheben wie folgt: rechter Arm waagerecht. der im Rücken zu erfühlen ist. Hand im Seite 298 . Himmel). 3. kurzer Tonschlag. sodann das D.

Meditation: „Die Kraft Indras verinnerlicht sich in mir“. Dabei den Ton gewissermaßen in die Handflächen drücken mit Konzentration auf die Handchakras. N mit hochgezogenen Augenbrauen. Anstelle des indischen Indra (Götternamen sind zugleich metakosmische Urklänge!) das ägyptische O n r e und das christliche Inri. – „Ich fühle das Strömen der göttlichen Urkraft in mir. Oder linker Arm lose herabhängend und nur die Hand abgewinkelt. der senkrecht abgewinkelte Unterarm jedoch weist zum Boden. Nunmehr Indra auf einem Atemzug.“ Ferner: „Ich bin eins mit der Urkraft“. rechter unten. Besonders ist darauf zu achten.Gelenk ebenfalls gewinkelt. linker Oberarm in gleicher Lage wie der rechte. Neben der Handvibration kommt es vor allem auf das Hineinsprechen des Tones in das Rückgrat an. – Auch in umgekehrter Armhaltung – linker Arm oben. üben. I mit Scheitelresonanz. In dieser Haltung: d r a. Innenfläche weist nach oben. Auch mit Fulguration und „Blitz-Gebärde“ (Rechte seitlich schräg Seite 299 . daß das N durch immer stärkere Nasalation in der Wirbelsäule immer deutlicher schwingt. Ein – s wie In – d. die im Gelenk abgewinkelte Hand mit der Innenfläche desgleichen. R I (gleich On der Sonnen-Urton) mit betontem R und langsam verklingenden I.

und Krämpfte“ regulierende Hormon Thymosin. Nach neueren Forschungen produziert sie das „Abwehrkraft.und Alterung-. in ihrer Sprache „Geist der Mütter“ oder „Geist der großen Liebe“ – bekannt auch als zweiter Hüter von Sham-ballah. Für die Griechen der Antike war die hinter dem Brustbein und vor dem Herzen befindliche kegelförmige. der das Lammgeheimnis birgt. Krebs. In Koinzidenzhaltung. (Interferenz) Seite 300 . das sich dem hingebungsvoll Übenden offenbart. – Laut östlicher Lehre in dreieinhalb Zeiten mit nasalem M und stark betontem J: Jim… mm… mm….nach oben. In Gedanken: Das Urlicht der Sphären durchströmt meinen Körper. Mantra: J i m l a . Das Jimla-Motiv Jimlah – das Sham-bal-lah der Tibeter soll sich davon ableiten. Nach esoterischer Ansicht vollendet sich hier der Übergang vom Dionysischen zum Apollinischen. linke schräg abwärts.l a h l 2 3 1/2 (sehr kurz) Konzentration auf die Handmitten. das Lamm in aramäischer Bezeichnung. Den Ton bei Iah in den Füßen nachklingen und verschwingen lassen. J i m m e r im Urchristentum. 1. der „Widdersphinx“. und umgekehrt). rötlichgraue Drüse Sitz von Mut und Gemüt. Konzentration auf das Thymuszentrum.

) Bezüglich des Brennens verweist Peryt Shou auf eine interessante Parallele. Brannten nicht auch den Jüngern in Emaus das Herz? Ein Brennen. Aber nur bei dienender Hingabe. das zur „Auflösung des Ur-leidens“ führt. Anstatt Jimmer: Jim…mm…a…u. Vorstehende Mantras in freier Natur im rhythmischen Schreiten Seite 301 . das bis hin zum Herzen ausstrahlt.lach und S i m l a. der nach Ansicht des Mantrikers das Urlicht ansaugt und beim richtig ausgeführten Hüftgriff und entsprechender mantrischer Intonierung im Körper ein Brennen hervorruft. Hüftgriff! M wieder mit betont nasalem Nachhall. (Koinzidenzhaltung bleibt) Immer während des gesummten M-Lautes beobachten. 4. dem Bhakti-Yogi ganz selbstverständlich. bei wirklich selbstloser Liebe und Mitleid mit jedem Erdengeschöpf.2. Mantra: J i m m e r . nachhallenden abwärts Während der mantrischen Aussprache von J i m . ein „Gefühl des ‘Angezogensein’ und ‘Angezogenwerdens’ „. 5. (Späterhin die Exerzitien mit Einbeziehung des „Willenleibes“. 3. ob sich ein Saugen und Prickeln bemerkbar macht. Stärkste Konzentration auf den „Sakral-Nerven-Apparat der Hüften“. m m… e e r über die Anziehung der im Körper wirkenden göttlichen Liebe meditieren. Die Arme vorerst beim in Koinzidenzhaltung M-Laut waagerecht allmählich vorgestreckten führen. Mantra: Shim…mm….

Wunschflamme „ Nur der ist ein Magier in der parsischen Magie. bisweilen brennende Kraft macht sich bemerkbar. im Uste-Dekan Jungfrau. Wie in den Upanishaden gelehrt. „die höhere ewige Zeit“) üben. das in einem kosmischen Kanal flutet. Eingetreten in diese. Beherrschung der. hvausta) beherrscht. Eine in Händen und Füßen schwingende..in den dreieinhalb Zeiten (ind. Die Uste-Kraft ist das „wiederkehrende ‘Arische’ Urlicht“.asti-Usta und:Usta – asti – Usta – ah – mai. verbirgt sich hier „der Schlüssel der gesamten Logoswelt“. Praxis: In Koinzidenzhaltung. saugende. ein Wunschmächtiger. – Usta asti usta ah mai lautet das parsische Wunschmotiv: „Nach Wunsch wird es. durchschwingt das Wort den Körper. der die Befreiung bergende Silbe u s t e mit Kenntnis in rechter Versenkung zu sprechen weiß. Auch mit erhobener Rechten üben. Dadurch wird es dem Entwickelten möglich. Nasalflexion und starker T-Laut: Usta. Anfang Waage. Trutis. der die Wunschkraft (Usta. so die Verheißung. Erhorchen der durch die nasale Intonation in den Extremitäten erzeugten Resonanz. Handinnenflächen nach vorne Seite 302 . nach Wunsch uns“. Mittels dieser altarischen Formel „erregt sich das Urlicht im Körper“. anziehende. „Edel-Gewünschtes“ zu erlangen.

Sie ergänzen die Willensexerzitien. Ohne diesem „großen Schweigen“ bleibt stumm im Menschen die Stimme der Stille. Dhammapada. zum objektiven Wesen. Es und das Uste-Motiv wandeln besiegen die die „furchtbarste aller zerstörenden legen frei Kräfte den um“. sei stille dem Herrn“. bis die heilige Sige der Mysterien das ganze Wesen erfüllt. gebietet dem „Feuermeer“. Ehe wir ihn aber beschreiten dürfen. Seite 303 . Weg Sie zum Begierdeflammen. An der Spitze Kwa – an – s e. als Mantram gebraucht. Ursache aller Leiden. Anstelle von Usta… tritt das Wort Stille und der Spruch: „Sei stille der Kraft.gerichtet. das von den Lenden her entsiegelt werden muß. Kwa – an – seh Wir wenden uns jetzt einer Gruppe von Namen zu. bis es wirklich stille geworden ist. deren mantrischen Gebrauch Peryt Shou besonders empfiehlt. Das Wort Stille. Jetzt ist die „Wunschflamme“ ihrer niederen Macht zu berauben. Und zwar solange üben. die niedere Wesenheit. zu unserem „Wahrhaften Sein“. muß vorerst das niedere Ich bezwungen sein. das Mantrawort. sich ähnelnd in Aussprache und Bedeutung. Nicht mehr behindert verzehrend die Begierdeflammen. Dieses buddhistische Wort. Erst dann wird Dhamma als innerliches Licht aufleuchten. den Flammen des Astralen.

Kwa-non-se ist das schöpferische. hat verschiedene Parallelen: in dem parsischen Kwar – j – aen – se. Es ist der im Urlicht entsprungene. . Die Philosophie über den Weltenwillen als Urgrund alles Seienden findet in der östlichen Logoslehre ihren Ausdruck. Kwa-non-se schließt die Logosnatur im Menschen auf.Kwarh-an-seh bedeutet ferner „die dreifach geoffenbarte Liebe“. Kwa-an-seh wird auch verstanden als Erwecker des Ich. „Wer den Kwa-an-se erlebt als das höhere in sich objektivierte Wesen der Natur zerstört den Wahn des eingeborenen Subjektes (‘Ich’) und erlangt… den ewigen Anteil an der Natur und ihrem unsterblichen Licht (Amitabha)“. der einschaltet in den Weltenwillen. Kwanon-se oder Kwa-an-se existiert anfanglos in Amitabha. ohne die Individualität auszulöschen. „in dem in sich Leuchtenden“. ist der das innere Wesen entfaltende „Logos im neuen Menschen“.). die anfanglose Substanz in sich tragende ewige MENSCH. dem aramäischen K’war – aen – as sowie dem Jesus zugesprochenen J:d’war – Jah – anan – sach („Es sprach die Stimme aus den Wolken“. mit ihm vereint. für den Orientalen den den Menschen durchstrahlenden ewigen Seite 304 .auch Kwa – non – se. Anderen wieder stellt dieser Name das Ich selbst dar. die Kraft des Logos bergende Wort buddhistischer Kreise. als Stimme des Ewigen in uns.

Im Tibetischen ist es K w a n – Y i n – s h a j. Hingebung. er entfache drei Feuer vor der Stirne. rechten Wollens. von ihm heißt es. Das Chaos. Wer den Namen in sich erweckt. es umwandelnd durchdringen und den „Wurm der großen Freude“. Ein dionysisches Erleben. Kwa-an-shaj verhüllt ein Schöpfungsgeheimnis. den „Wurm der Erkenntnis“ erzeugen und die „Lohe des neuen Menschen“ entflammen. barg in sich das Urlicht-Element: das Apollinisch-Sonnenhafte und das Urwasser. das zur ewigen Jugend führt. „die tönende Stimme des Innern“. Aus Urlicht und Urwasser. Kwar-aen-as (die Schreibweise variiert jeweils) entfaltet und verströmt Weisheit. vereinigt in sich den apollinischen mit dem dionysischen Logos und lebt in ewiger Glückseligkeit mit dem Weltenwillen. der sich mit den ewigen Gesetzen dieses Willens in harmonischem Einklang befindet. Liebe als Frucht rechten Denkens. Was natürlich nicht gegenständlich verstanden werden darf. das Dionysisch-Dunkle. das höchste Offenbarungen vermittelnde ewige Selbst. dem Apollinischen und dem Dionysischen – die K w a r – a e – n a s des Ahura – entstand der geistige Urkosmos. nicht im intellektuellen Sinne. die ins Blut übergehen. Seite 305 . vom Geiste Gottes überschattet. rechten Fühlens und rechten Tuns.Willen sowie den Menschen selbst. Ein ähnlich lautender Name ist Kwa – an – shaj.

Wurzelwort aller dieser Namen ist mutmaßlich Kwannjan-Kwanon-saeh. gewissermaßen Seite 306 . Den Alten Sinnbild für „Verwüstung und Auszehrung der Erde. regiert von einer vierfachen Urkraft. ausgehend aus den Tiefen des Universum. Lautverwandt dem Andwari. Antares-Andware. sehen östliche Esoteriker den Welthüter am „untersten Ende der vier Himmelsenden“. Name einer in Tibet. Mit ihr verbindet sich eine kosmologische Spekulation. Paantara bei den Ägyptern: „Gefäß oder Haus des Antares“. ausgehend von Aldebaran (Dwar-an) und eine negative von Antares (An-dwar) her. Antares (Skorpion). Fomalhaut (Wassermann). ein seelenloser Stern. gebildet von dem kosmischen Kreuz der Fixsterne: Aldebaran (Stier). bis „der kosmische Moment gekommen ist“. stehen sich zwei Urkräfte in diesem kosmischen Kreuz gegenüber: eine positive Kraft. Regulus (Löwe). In Antares. dem dämonischen Zwerg der Edda. Hauptstern des als erste Pforte zur Erkenntnis geltenden Skorpion. Antares. Wie überliefert. dem Großen Tier der Apokalypse. der „rote Würger… der unwürdige Gatte der Erde“ hält die Menschheit in seinem verruchten Bann solange. Der Kabbaiist findet einen Zahlengleichklang mit Therion. China und Japan bekannten rätselhaften doppelgeschlechtlichen Urgottheit. derzufolge unsere Erde ein von „mentalen Strömen des Urlichtes“ umflossenes Individuum ist.

Wassermann. dem „erscheint der Himmel. Skorpion. Darauf weisen auch die vier Paradiesströme hin. sammelt die Menschheitsschuld. Weniger „eigentliche Namen. Eine Urkraft. Das Kwah-anse im Neubuddhismus gilt gleich dem aramäischen Seite 307 . Wem es gelingt. Menschen mit starkem Anta-res-Einfluß tragen das „Feuer der Vernichtung in die gegenwärtige Menschheit“. sprachen die Weisen des alten Ägyptens. die Peryt Shou in Beziehung setzt mit Kwa – ar – channu – d s a t. Löwe. um sie zur gegebenen Zeit wieder karmisch auf sie auszugießen. zugeordnet den Himmelsorten Stier. die aus einem Fünften „gleichsam auseinandertritt“. desgleichen mit Kwa – r – an – as (buddh.die Büchse der Pandora. Kwah-an-se). diese vier Kräfte aus der sie speisenden fünften Kraft in sich zu erwecken. Eine Reflexion dieses Urlichtes ist auch im Menschen und entfaltet sich durch die mantrische Praxis. Den Schlüssel zu einer strahlenden Vierheit bilden Aldebaran und Antares. Vom Haus der vierfachen Ursonne. Pa-arit-shau (abgeleitet davon Paradies). Ein „geschlossener Kreislauf… ein unzerstörbares Kraftfeld im Menschen“ bedingen die Vereinigung. das All und die naturbewegende URKRAFT sichtbar in einem himmlischen Phänomen“. die sich ausdrückt im Logossymbol Chw – ar – an – se. sondern Kräfte und Logossymbole“.

Der aus dem Uräther hervorgegangene monadische Urmensch entspricht dem Wort oder Logos Kwaryanse. den Vibrationslaut W in der Silbe war ein gehauchtes H voransetzen. an (auch ans) die Thymusdrüse. kosmischen Mantraworte. muß im Denken und im Vorstellungsleben sich verbunden fühlen mit dieser metakosmischen Substanz und in Einheit mit ihr verbleiben. im ganzen Körper nachhallend – bei gleichzeitiger Invertebration – das j. vor die den übenden die einschalten in den dem niederen. y (j) an Apas und se Prithvi. bei ans und a Seite 308 . w Vaju. alles ist Gestaltung seiner substanziellen Urströmung“. Das Mantrawort erweckt Nervenzentren und Chakras. sehr energisch. In ihm schwingen die fünf Tattwas: K – dem mitunter ein H folgt – entspricht Akasha. triebgepeitschten Willensstrebungen zuschanden werden. se (und anse) den weiteren Rumpf mit seinen wichtigen Zentren bis hinab zu den Füßen. y (übergehend in j) die Schilddrüse. Diese Urströmung muß der Mantriker in sich lebendig werden lassen. ar die Hypophyse. Das K kräftig. Willen. ar Tejas. K-wa schaltet die Epiphyse ein. „Wille ist alles.Kwar-aenas und ähnlichen Lautverbindungen als Mysterienformel zur Aufschließung der vier Grundsubstanzen. die den Menschen aufbauen.

offenbare.). Desgleichen das Mantra: Kwan – yin – shaj. Die Entwicklung des Kwarjanse-Logos und ihm verwandter Lautschöpfungen bildet zugleich eine Vorstufe zur Erarbeitung des Dhammapada-Motivs. Stellung: Aufrechter Stand. ferner in Koinzidenzhaltung (Arme schräg abwärts parallel zu den Füßen). Die gleichen Exerzitien mit anderen. ebenfalls logistisch durch den Körper schwingen lassen. Dem Buddhisten ersetzt es den Seite 309 . das ‘Licht’ auf dem Weg“. der mit seinen „Nervenkabeln“ ein „Aufnahmeapparat für feintragende Schwingungen eines mächtigen. „tätiges schöpferisches Prinzip im All“. Richtig durchgeführt. enthülle dein Geheimnis.n s e nasales N und Wirbelsäule noch weiter zwanglos aufrichten. ähnlich lautenden Worten (Kwa-non-seh usf. und im Hüftgriff. höchste Naturordnung. Die dabei erzielte Spannung bis zu den Füßen hinunter verfolgen. Ein Prozeß. Arme parallel waagerecht nach vorne gestreckt. die Erde durchstrahlenden Willens“ ist. der den Urwillen mit dem menschlichen Individualwillen vereint. Das Dhammapada-Motiv „Ewig ist das Licht des Dhammapada. durchschwingen die ausgelösten Logoskräfte den gleichsam zur Antenne gewordenen Körper. tönend in mir. Stimme des Ewigen. in Silben aufgegliedert. Dhamma ist Substanz.

lasset euch von seinem Urlicht erleuchten“. zu Amithabha (keine eigentliche Gottheit. Das Über-Ich. das Kleinod im Lotus. es ist die Quelle alles Lichtes. bedeutet zugleich Gerechtigkeit. Versenkung in den Dhamma vernichtet das niedere Ich und führt zur Erleuchtung. aber ist mehr als nur Wahrheit. Gottnatur. Wobei aber Nirvana keinesfalls absolutes Nichts bedeutet. das „Wort“. das seit Ewigkeit war und ist. Vielmehr ist Nirvana „Alles“. wie törichterweise meist angenommen wird. Unter keinen Umständen jedoch darf Erleuchtung mit dem gewöhnlichen Zeit und Raum erkundenden Hellsehen verwechselt Seite 310 . niemals die Sprache des Intellekts. Erst mit seinem Erlöschen wird Dhammapada erkannt und Nirvana kann erreicht werden. führt dahin. ist dieses Licht der Wahrheit. Gegensatz von Dhamma ist das vergängliche Selbst. sondern „ein gottähnliches Licht in der Schöpfung“) ist die Liebe in ihrem höchsten Aspekt der Hingabe und Verzückung. Aber nur der Logos. Buddha lehrte: „Dringet an den Dharma-Pada heran. Allnatur. mit der das Ich sich vereinigt. tritt seine Herrschaft an. Wahrheit. nicht gänzliches Ausgelöschtsein.persönlichen Gott. gelenkt aus Überwelten. Das Urphänomen im Buddhismus und jeder echten Mystik. Der Weg zu diesem „Ewigkeitssinn in der Gottnatur“. Dhammapada ist dieser Pfad der Liebe.

Diese Kraft wird im Körper in besondere Schwingungsfelder zerlegt. Wir verdanken sie den Forschungen Peryt Shous. der sie dem lamaistischen Neubuddhismus entnommen hat. Die Koinzidenzpose bewirkt es. In dieser Haltung bildet der Körper einen „geschlossenen Elementarwirbel“ bei gleichzeitigem „Schlüsselton“. d. daß Ton und Laut genau nach Vorschrift logistisch entwickelt werden. um den Dhammapada zu erkennen. Ein Begriff. Wobei die Einstellung auf die Hauptschwingungsachsen – die „Kraftfeldkonstanten“ – des Körpers zu beachten ist. Wichtig für den Mantriker ist es. das bedingt. auf die gleiche Achsenstellung von Armen und Beinen. Seite 311 . als der ihm innewohnende Urlichtwille. Dieser bedient sich ihrer. Unter Erleuchtung in diesem hohen Sinne ist eine „aus dem Ewigkeitsmenschen (dem Über-Ich oder Höheren Selbst) aufschießende Lichtwelle“ zu verstehen. Eine lamaistische Praktik verhilft uns dazu. dem Urlicht der alten Arier. die uns bekannte Koinzidenzhaltung. In diesem Ton – Dhammapada – hat sich der Übende „hineinzuspannen“. Es ist dies die Einstellung auf die Akkomodationsachsen. in erster Linie gedacht als „absolute Kraft im Menschen“.werden. das zugleich das Urphänomen des Christentums in sich birgt: „die Selbstoffenbarung einer höchsten Kraft im Menschen“. das Dhammapada-Motiv zu erarbeiten. um ihn zu erleben.h.

Seite 312 . Koinzidenzhaltung. ziehende Kraft meditieren. Geduldig abwarten bis sich im Verlauf der Übungen – sehr wahrscheinlich werden ihrer viele nötig sein – „das Wirken einer realen Substanz“ ganz von selbst bemerkbar macht. verklingender Nachhall beim M der ersten Silbe und wieder anschwellender Anlaut der zweiten. Nur in solcher Aufrichtung verbindet sich die Zeugungsenergie mit dem Gehirn und schafft das Neue. Diese geistige Sublimation der Zeugungskräfte erlebt der Buddhist im Dhamma. D h am m a (Dh wie D – j): D – jammm – mmmaaaa. Bei der allmählichen Aufrichtung verkettet sich dynamisch der Hirnpol mit dem Sexualpol (Becken). nasale Tongebung. der Brahmane im OM. ohne dabei einer trügerischen Autosuggestion zu verfallen. Ausschließliche Hingabe an die „höchste Gesetzlichkeit der Natur“ vorausgesetzt! Sonst erfolgt die für die innere Entwicklung so wichtige Sublimation der Zeugungssäfte nicht. Ebensowenig darf der technische Vorgang außer acht gelassen werden. Während des Nachhalls aufrichten bis zum Lendenkreuz und über M als ansaugende.I. Stark betontes J. – Konzentration auf die Mitte der Handinnenflächen. das langsame Aufrichten der Wirbelsäule und der nachhallende M-Laut. leise summender.

mit betontem J und nasal nachhallendem MLaut. Nicht eher. die geistige Urzeugungskraft“. bis der höhere Eros erwacht. gleicherweise über Bhakti. erlebt werden. dem URLICHT. II. – Unbeobachtet in freier Natur im Gehen üben. Den Anfang bildet eine entsprechende Lebensweise. Sehr wichtig dabei ist eine fleischlose Ernährung. müssen zuvor die brennenden Begierden restlos erlöschen. Das Mantrawort auch stumm in sich hineindenken. Bei einigem Gelingen dann die verschiedenen Lautschwingungen gleichzeitig in Händen und Füßen beobachten. D – jammm – m m m a a a -p a d a. P mit intensiver Lippenspannung und dabei eine nochmalige. Hierauf ganze Übung wiederholen. III. Wieder in Koinzidenzhaltung. energische Aufrichtung der Wirbelsäule. Konzentration auf die Füße.Weiter lautet die Vorschrift über den Dhamma: solange „über den inneren Gehalt des Wortes meditieren. Mantrisch und meditierend: „Buddha ist Dhamma-pada und Seite 313 . über die Liebe. Übergehen zu p a d a. kann die Einheit mit Amitabha. Ehe aber das Erwachen in der Alliebe beglückt. Wir vervollständigen jetzt vorstehendes Exerzitium. so heißt es. Dabei den Logoston D besonders in den Füßen zu empfinden versuchen.

das andere Ufer ist erreicht. Diese dem Ich übergelagerte Kraft gilt es zu empfinden. Vorgeschrieben ist wieder die Koinzidenzhaltung. Wer den „Pfad des Urlichtes beschatten“. Wer an den Dhamma-pada glaubt und ihm gemäß lebt. nähert sich dem „anderen Ufer“. Gandabba) zu erfühlen beginnt. gemäß der Lehre des Buddha: „Wer den Dhamma erkennt. die ihn dem Logos unterordnet. als Wahrheitspfad verstanden. um dem Urlicht nahe zu kommen. um die Urlichtschwingungen der Laute zu erleben. ist mein Jünger und ich werde ihn lehren. Mantratechnik und Kontemplation sind die Stufen zum Erleben des Dhammapada. Harmonische Lebensführung.“ Dhammapada hier als Wahrheit. in dem sind die Flammen erloschen.Dhamma-pada ist Buddha. daß sich das Ich an einer Kraft (buddh. Dem emsig Übenden wird verheißen.“ Seite 314 .

der Manus (sanskr. vorwiegend aber in „Richtung der magnetischen Pole der Erde und der Ekliptikachse“. die Urlichtswoge.). Lichtmantel der Erde. eine subtile Essenz. Durch die Man-Geste begünstigt. der die M-Wellen.Esoterik des Nordens Eddische Motive Gestützt auf altgermanisches Weistum vermittelt uns Peryt Shou wichtige Aufschlüsse über mantrische. wird mit Hilfe des Coronariums die empfangene Manwelle in eine „bewußt. – Dem Coronarium wird ein geistiges Keimsekret zugeschrieben. ein verborgenes des uns Nordlicht. entströmen. Zellen und nicht zuletzt die Blutzellen (Blutkörperchen) diese Urenergie an sieht. Unter anderem soll sie als Lichtdruckerscheinung des Nordlichtes auftreten. Aus diesem Man. eng den Runen verbundene Praktiken. die unseren Nervengeist – vor allem die Ganglien – speist. In diesem Zusammenhang spricht er von einer über den ganzen Erdball sich erstreckenden kosmischen Urkraft. die Coronarsubstanz. Kleinen Saugwirbeln vergleichbar ziehen Ganglien. Elivag. lebt der Mensch. der Urlebenskraft. Vermöge dieser erwacht „die in uns hineingelegte apollinische Idee des Urmenschen“. geistig beherrschte Energie verwandelt“. ein Ein höherer unsichtbarer Schwingungszustand wahrnehmbaren. – Seite 315 .

„zu Füllkörben… zu Schöpfeimern wandelnd. In Verbindung mit den M-Wellen gilt unserem Gewährsmann MAN.Jesus hatte es verstanden. als erste der Schlüsselrunen. Eine vom Himmel stammende Uressenz. Er schloß das Manna auf. wie im Memnon. Tiefatmung. nach Rabbi Bechai ausgehend vom höchsten Licht.und der N-Schwingung. In den M-Wellen. Sie erschließt eine Seite 316 . Die ersten Christen verstanden sich noch auf das Esoterium des Brotbrechens. gibt sich kraft des aktivierten Tonstratum Akash der Tonäther kund. dauerhafteste aller Speisen. Speise der Engel und Erwählten. Umgeben von ihr macht sie uns zu lebendigen Gefäßen. eben sie dieser Uressenz“. „des jungfräulichen Lichtes“. der kraft der Töne wirkt. die Welt des Man-Lichtes. entsprechend der M. Sie sind Ausdruck der Sphärenschwingung einer übergeordneten Welt: Manheim. Man sei das esoterische Manna der Bibel. auch m a d. Es wird gesagt. „durch die sich die Man-Atome ordnen“. das „Himmelsbrot“ zu brechen. Die mit den Sphären korrespondierenden M-Wellen bilden gemeinsam mit den der Erdlohe entströmenden N-Wellen das durch mantrische Praktiken erfaßbare Manwellenfeld mit seinen zweifachen Odformen. alle Körperteile durch Mantras dessen geistige und der „aufzubrechen“ versteht entsprechend gebrauchten hingebungsvoller Meditation. Das Wort schließt die Ursubstanz infolge der Tätigkeit des uns innewohnenden Logos auf.

Abschließend Hände auf die Hüfte und eine Zeitlang die Wirkung des Exerzitiums beobachten. Das gesummte M weckt im Blut „die Resonanz des göttlichen Strahles“. Substanz“ dar. um den Erdkontakt der weiblich empfangenden schöpferischen herzustellen. die die ersten Christen noch im Brotgenuß empfingen. und wandelt sozusagen Seite 317 den Blutstropfen zum . „geistige Ursubstanz der Welten“. zweite Silbe: Strömung zu den Füßen hinableiten. segnete – sejjnete – erste Silbe betont hinten in der Kehle. des Himmelsbrotes. Ähnlich zu sprechen wie Kwanj-an-se.substantielle Energie. der Urlichtwelle der kosmischen Man-Kraft entstammend. bedeutet esoterisch gesehen das Aufbrechen oder Aufschließen einer göttlich-magnetischen Ursubstanz. Im Wort Salem entfaltet sich gleichfalls die Urkraft des Man. c h als hinterster Kehllaut mit energischem Nachhall. Zugleich stellt Man oder Men „den Logos des Magnetismus. „deren Erde von der göttlichen Urkraft als beseelt gedacht wurde“). im Ritual des: „Er brach und segnete“. Das „Brechen des Man oder Manna“. Mantrisch verwandt dem Man (Manna) ist das die Seligen ernährende babylonische M a j i n und das griechische Magnetis l i t h o s (nach der Stadt Magnesium. b r a wie kw mit geschlossener Ovulation. Invertebration und: Tonströmung zu den Hüften.

Als göttliche Kraftquelle. Ein Geheimnis. Ein weiteres Schlüsselwort ist H e i m d a l l. Nach Peryt Shou soll der Impuls dieses Kraftquells von gewissen dunklen Strahlen ausgehen. entzündet das mantrische Wort. Sonnengott der Seite 318 . Anschaulich zeigt die Rune MAN die Einstellung. „die den Menschen mit dem Kosmos vereinigt“. die ihren Ursprung im Sternbild des Kepheus und des Südlichen Kreuzes haben.oder Mähnstrahl des Sonnenebers“. analog den zwölf Ebenen des Tierkreises. Das einstige Leuchten des Urmenschen aus seinem unvergänglichen Wesenskern heraus kann wieder erlebt werden. Mythologischer Hinweis auf diese verborgene Kraft ist das Lichtroß der Germanen mit seiner tautriefenden Mähne. das ins Kosmische weist. denn der göttlichkristallinische Funke der göttlichen Seele gleicht einem zwölffachen Feuer. Dieses Leuchten entflammen die sakralen Runen. Ur-Magnetismus) empfangen werden kann. In anderen Ritualen kann „Man – Manna – Majin – Magnetis“ ebenfalls erfaßt und aufgenommen werden als seelische Ursubstanz. althochdeutsch Man. gleichsam Spiegelfelder dieses zwölffachen Himmelskristalls oder Hag-alls. ähnlich der „Mahn. in der das Himmelsman (gleich Ur-Licht.Resonanzfeld dieses göttlichen Urlichtstrahles. galt Vorzeiten Gott I r m a n.

die am Rande der Welt.Hermionen. Auch hier ist es die Sphärenoder M-Wellenenergie. Ihm nacheifernd schlugen die Irmin. Er ist der Götter Wächter. unter Anrufung des Gottes. um aus dem Brunnen der Weisheit zu schöpfen.oder Heimdallsöhne (die Hermionen des Tacitus) bei ihren Morgenübungen. als Moder Manwelle die Wirbelsäule und ihre subtilen Nadis. ihre Rücken mit „taufrischen Krautern“. Dadurch gewissermaßen elektrisierend wirkend. der Erdaura. belebend. wird die Zentraldynamide der Wirbelsäule gespannt und aufgeladen durch dieses Ansaugen neuer Lebensenergie aus der Atmossphäre. Auf seine Dominanz in folgenden Initationsworten verweisen Peryt Shou und andere: Zu M i m i r begibt sich Wodan. nach der Edda (Wöluspa) der Starke von Oben. Dieser Urkraftquell alles Lebens durchflutet nun. Vorzugsweise in Koinzidenzhaltung sind diese feinen Vibrationen wahrzunehmen. Den eigentlichen Grundton aller Logoskräfte birgt der M-Laut. verjüngend. Zu erfühlen in den Handmitten und in den Fußsohlen. Mythologisch betrachtet sind es die „Mütter Heimdalls“. der zum Kreise der Rater kommt. feuchtem Rücken den Tau aufsaugt. Mutmaßlich eine der Sonnenenergie verwandte Kraftform. ähnlich den Ysopbündeln der frommen Juden. erneuernd. von Gott erleuchtet wird Abraham am Seite 319 . zu enden den Streit. der mit gebeugtem. „Türwart einer neuen Welt“. wohnen.

Sinnbild der Tiefe.oder Erberinnerns wird folgendes Exerzitium empfohlen: In Man-Runenhaltung mit stark betont nasal nachhallendem M und N summen: Man…n – Mem…m – Mim… m – M i m i r. Zwei Begriffe springen dabei ins Auge. über das Ur-Erinnern. Mimir ist der „tönende Erwecker zum urgründigen Wissen“. die M-Welle. Abschließend meditative Betrachtung über Mimir. wo der Patriarch wohnt. das „Erberinnern im göttlichen Blut-Kristall“. O M oder A U M. Dieser Name versiegelt das Gesetz der MWellen. Zur Erweckung des Ur. dem Großen Haupt. das Geheimnis des M u m u (Logos) erforscht der babylonische Seher. an das ägyptische M e m n o n. so auch im Heimdall-Motiv. nachfolgend in vorliegender Wortkette zusammenfassen. alles Urwissens Schlüssel. Die Schächte dahin – zum Unbewußten der Seele wie zur Wehseele – erschließt das WORT. Mimirs Haupt entspricht dem Makroposop. Allerwegen dominiert dabei das M. Denken wir noch an dem allen zugrundeliegenden das Weltall erhaltende. Eine Zeitlang zuerst jedes Mantrawort für sich allein.Brunnen M a m r e. schöpferischen Laut der Brahmanen. das germanische Man. im Germanischen wie im Hebräischen: das Mantrawort und der Brunnen. Seite 320 . das „aus der Sonne träufelt“. des Unergründlichen.

Sie ergeben in jeder Phase eine gute Ergänzung zum Sphärenmotiv. Phase: Wie zuvor.Das Irmen – Motiv Wieder in Man-Haltung. Innenhände an die Knie (Hermionenübung). Tonschwingung bis hinab zum Lendenkreuz. Phase Arme ungezwungen herabhängend – oder in ManHaltung. Das Heimdall-Motiv 1. Immanuel.dalllll. 4. 3. Phase: Anstelle von Heimdall H i m d a l (Himmelskrone). Phase: Heimdall.n. Obige Motive gelten als Schwellmotive. (Ton muß „gleichsam an der Wirbelsäule herabfließen“.) Sodann – immer noch vollkommen aufgerichtet – mit deutlich nachhallendem L: d a l l l l l . Min – phe r. Auch in Koinzidenzhaltung.Phe – rimn. Das nasal intonierte Seite 321 . 2. Manuel. mit gerolltem R und nachhallendem N: Ir – men.und Himdall mit gebeugtem Rücken.n – Ir – man…n (höchster Herrscher). Bei immer stärker anschwellendem M-Laut allmählich Nach vollzogener Invertebration kräftiges D. von Scheitel bis zu den-Füßen ausgelöste Schwingung achten. Augenbrauen hochziehen und übergehen zum N: Heimmmm. Lautverwandte Motive anderer Kulturkreise einbeziehen: Min – uer-. doch nunmehr mit Widdermaske Bei M Nasenrücken krümmen. aufrichten. Dabei auf die. Ebenfalls mit Nasalflexion und zwischengeschaltetem N-Laut.

dann in ein lang säuselndes S übergehen. Um sich seines kosmischen. Runen stehen in enger Beziehung. Analog dem Heimdall-Motiv ist der Wortlogos Salem. Die Weltbaum . besser. S. der Knoten am Herzen“ in der indischen Mystik. des Rhythmus. Odin. Der transzendente Weltenbaum birgt alle Wesen.Übung Der Weltbaum ist ein Ursymbol der Menschheit. in Edda und Bibel. Ishvara). n . – Aus Urd’s Quelle strömt die erweckende Kraft. Auf seinem höchsten Wipfel hängt „die süße Beere göttlicher Vereinigung“ (Hauer).M „öffnet ein Siegel in der inneren Brust. s s das starke nasale N immer stärker anschwellen lassen. Wieder mit Betonung des Konsonanten N. Tat). Bei e i n . der uns alle trägt nach gleichem Urgesetz“. der uns alle fassenden und umspannenden Lebenswoge (ind. wir begegnen ihm im Veda. Baum. Wie in die Zweige eines Baumes ist auch der Mensch als Geistwesen in diesen alles beherrschenden Rhythmus eingespannt. Er ist „das Schlüsselsymbol der Allsubstanz (ind. Wir finden ihn bei den Germanen. – die Weltesche Yggdrasil – bei den parsischen Sonnenanbetern Persiens. Auf Invertebration achten. – Abschließend schweigendes In-sich-Lauschen. seines metakosmischen Seite 322 . Ferner: „Ich eine mich dem unendlichen Bewußtsein“.Phase Nach obigen Vorbildern das deutsche Mantra: „Ich will ganz eins sein“.

den kosmogonischen M-Strahlen oder dem Man“. Das WORT verbindet mit einem bestimmten Rhythmus. Der Körper als Stamm. bis er sich als Baum erlebt. Zunächst in Man-Runenhaltung. der wichtigste vielleicht. Hände und Finger als Zweige und Blätter. Und nie dabei vergessen: Was wir sehen.Ursprungs bewußt zu werden. Ha-on-sa) erlebt und der Weltenbaum wird zum Ausdruck der neuen Resonanzbeziehung des Ichs zum All“. saugen Haut und Lungen Prana an. Wir verbleiben aber nicht bei der einen Ausdrucksgeste: Äste und Zweige werden in verschiedenster Richtung durch wechselnde Armhaltungen Stellungen zum Ausdruck gebracht. als „Trieb am Weltenbaum“. Den Blättern des Baumes gleich atmen die Hände. Seite 323 . muß sich der Mensch ganz in die Idee des mythischen Baumes in seinen Meditationen versenken. wurzelt in der Erde und gibt den Halt. Runenund Mantra- verbunden mit den entsprechenden Motiven. die Arme als Äste. „Dieser Rhythmus wird als Logos (ind. bieten reiche Übungsmöglichkeiten. eins sich wissend mit Yggdrasil. und „Wal“-hall erkennend als „die alle Geister verbindende Ursphäre des Kosmos“. ein nicht weniger wichtiger Teil. solange. sind immer nur zweidrittel des Baumes: Stamm und Krone. Alles am und im Leibe verbindet sich mit der „höchsten Strahlung der Natur.

Dem Baume gleich müssen auch wir aus Höhe und Tiefe die Kraft in uns saugen. dem das Esoterium der Runen. Richtig erkannt. verleiht die Kraft. die uns längst verloren gegangen ist. um darüber hinaus zu wachsen. „die Sprache des vorzeitlichen. Jenem „Notrufend“. kundig der verborgenen Runengewalten. „Notschreiend“. entsiegelt durch die „richtenden Gewalten“ einer besonderen Rune: der des Schicksalzwanges. die die Nutzung Zaubergewalt Entbindung ihrer Kräfte. birgt sie den Schlüssel zur Erkennung des Karmas. hängend am Baum in den neun mythischen Nächten. des paradiesischen erhöhten Sinnen.und Seelendaseins“. hat es erbracht. Seite 324 . der mit anderen der Worten. Als Lohn für seine Opfertat erwacht er an der Notrune und wird zum Wissenden. der Rune NOT. Odin. das Erfassen und Entschleiern ihrer Geheimnisse Entdeckung durch und Odin folgte. Die armanischen Runen sprechen eine Sprache. Odins Notschrei Wie kein anderer zuvor drang Peryt Sbou ein in das Mysterium der neun odinschen Nächte am Weltenbaum. gipfelnd in dem erweckenden Aepandi-nam. Das freilich erfordert Opfer. Wie sie dem vorlogischen Menschen im Sinne Edgar Daques in dieser fernen Zeitepoche geläufig war. Jener „Wellen-Ausprägung“ kosmischer Schwingungsvorgänge. Runen.

kommentiert der EddaÜbersetzer Hugo Gering. Und die Runen? höre ich fragen. und mancherlei mehr noch. Runen entschleiern die Zukunft. von Runen. Und wozu dann die 18 Strophen. Färben und Anrufen die Rede ist. löschen die Flammen. da in den anschließenden Versen ausdrücklich vom Ritzen. Schutz-. Wir lesen von Zauberrunen. Ohne freilich deren Namen zu verraten. Man staune! Hebel seiner Apparatur sind es. der Baum. Umso sinnloser diese Interpretation. die er nach schwerer Haverie endlich wieder zu fassen bekommt. opferte sich Odin selbst“. Für ihn ist der Oberste der Asen einfach ein Weltraumfahrer. mehren Seite 325 . von Sieg-. Zwar einer weiß es inzwischen besser. Runen in technische Hilfsgeräte umzudeuten – welch absurde Idee. Brandungsund Bergerunen. Ihrer wieder mächtig. die Wunden und Krankheiten heilen. sein in Not geratenes Raumfahrzeug. für Edda-Kenner die Weltesche Yggdrasil. Als Gehirndenker reinsten Wassers lüftet er das Geheimnis auf ganz profane Weise. die dem Runenlied des germanischen Gottes folgen? In jedem dieser Verse wird auf die Kraft einer Rune hingewiesen.„Um Runen zu erfinden und durch sie geheimer Weisheit mächtig zu werden. Aber noch andere Edda-Stellen bekunden eindeutig die Macht der Runen. kehrt er wohlbehalten zur Erde zurück.

sondern sie ist auch „rein geistig und außerkörperlich“. dem dies ‘rätselhafte Erberinnern’ zuteil wurde. wie er ausführt. wurde in geheimen Kreisen bewahrt.das Wissen. aus den Göttermären Seite 326 . weil dieser Sinn in ihnen schweigt. Aber zum Glück wohl nur zu einem Teil. das eben die andern nicht begreifen. eine Geheimüberlieferung. und der. und Inquisition. der liest es auch aus unserer Edda sowohl wie aus der Apokalypse. verleihen „acht Männer Stärke“. Allein. List erstand das Runenwissen neu. Hexenwahn Verirrung. Es ist dies „ein Verstehen der Natur in ihrem Werden und Vergehen. Die Geheimlehre ist nicht nur „eine mündliche Überlieferung in geheimen Konvikeln und Logen“. Was sinnloser Ausrottung entging. Runen und runenbezügliche Zeichen an vielen Sakral. ein Gottverstehen. dennoch wurde das Runengeheimnis von Mund zu Ohr weitergegeben. vermitteln den Beistand der Überirdischen. Mit Guido v. wie ist er dem Runenrätsel auf die Spur gekommen? Durch „Erberinnern“. daß uns das Runenweistum in seinem ursprünglichen Gehalt verloren gegangen ist. Brutaler. zwar diese zu Schandmale größerer menschlicher zwangen immer Geheimhaltung. die allerdings eine Art von ‘geheimnisvollen Erberinnern’ in sich birgt. Kulturwerte vernichtender Christianisierung ist es anzulasten. zu jeder Zeit bestanden hat.und Profanbauten scheinen zu bestätigen. daß eine Kala. es ist dies eine Art von Religion.

Wer dieses fürstliche Oberhaupt war. das „Verstehen der Gottheit im Naturweben“. überliefertes Wissensgut zu hüten und an seine Nachfolger weiter zu geben. Was wiederum bestätigte. ganz unerwartet einen Zeugen dafür zu finden. der welche W… Erberinnern sich decken’. Aber List hatte das unwahrscheinliche Glück. restlos wodurch mich mit er meine den sich Findung machen Stammesüberlieferungen veranlaßt sah. aus den Heldenepen wie aus den Evangelien. der sich mir offenbarte und mit dem ich schriftlich verkehre. daß ‘geheimnisvolles’ ließ. aber in allererster Reihe aus den Hochheiligen Gottesrunen im All!“ – Wen es natürlich an innerem Erkennen mangelt. das fürstliche Oberhaupt des noch lebenden W…. am 11. wie mir der ‘hocherleuchtete Tarnhari’. darüber schweigt List verständlicherweise. Hellsehen und Erberinnern mögen zwar von dem Begnadeten als überzeugend empfunden werden. sich mir zu offenbaren. dessen Aufgabe es war. objektiv jedoch beurteilt steht seine Überzeugungskraft auf wenig festem Boden. uraltes. „Es war eben.wie aus der Bibel. dem vermittelt sich dieses Weistum nicht. Der Titel „hocherleuchteter Tarn-hari“ läßt auf einen eingeweihten Armanen schließen. November 1911 schrieb. unverständlich bleibt diesem das „verlorene Meisterwort“. Stammes. daß seit eh und je das Seite 327 . was seit mehr als dreitausend Jahren zum ersten Mal sich ereigne“.

Hängen sind und Hinweis der auf ein Einweihungsmysterium. Besonders der verwundet am Weltbaum hängende Gott ist es. die sich durch das Universum erstreckt“. in diesem mystischen Dunkel sich zurecht zu finden. in den Puranen der Inder und im Totenbuch der Ägypter vorliegen soll. bereitet es doch selbst Esoterikern Schwierigkeiten. ist ein Abbild des Ich. Verständlich. um den das Rätselraten nicht verstummt. Das Göttliche in uns gekreuzigt! „Wuotan erwacht in der ‘neunten’. „Wuotan am Lebensbaum des Alls.Runenweistum in verborgenen Kreisen lebendig war und auch heute noch nicht erloschen ist und kaum je erlöschen wird. notschreiend). Im Abstieg Odins vom Weltenbaum verbirgt sich auch das „Geheimnis der Odisierung des Ichs“. wie Peryt Shou versichert. vielmehr ein metakosmisches Mysterium. Die neun langen Nächte. umgewandelt wird Seite 328 . Das heißt. daß die exakte Wissenschaft wenig mit den Gedankengängen der Edda anzufangen weiß. streng gehütet in gewissen Zenschriften. durch die Not-Rune“. das seines Erwachens harrt. in der ‘tiefsten Nacht’ der Menschheit durch einer Rune Zauber-Kraft am Weltbaum. in denen der Gott kopfabwärts am Baume Dieses hängt. ein Glied der großen Geisterkette. nachfolgende Abstieg sind der Inhalt eines altarischen Rituals. Heißt es doch im Urtext laut Peryt Shou: aepandi nam (notrufend. das noch heute. Das „Hohe Lied“ der Edda schildert ein kosmisches.

mehr noch. Schief liegt. Ein Einweihungsritual. die auf den Logos anspricht“. die auf eine wichtige Station des mystischen Pfades verweist: auf die „Umstellung der Lichter“. wer in dem am Weltenbaum hängenden Gott lediglich ein Vorzeitmärchen erblickt. Entschieden einleuchtender ist es. eine odische… eine feinere Schwingungsform. denn was immer wir Seite 329 .das materiell-stoffliche des Ichs „durch die Kraft des Rituals in eine feinstoffliche. – „Durch die magische Gewalt einer sakralen Geste löst sich das Sonnenwort. versagt aber bleibt dem Homo faber der Gegenwart. die Vorstellungswelt wahrnehmenden Menschheit zu verstehen. Eine Karte. der in ihm einen Kosmonauten zu erkennen glaubt. durchströmt belebend den Körper und entbindet den ‘Notschreienden’ vom Holz…“ Von der Materie! Mystiker setzen den mit dem Kopf nach unten hängenden. Nahezu unmöglich einer ist das es dem Leben heutigen anders Menschen. die Erscheinungen gestaltenden Ideen-Mächte zu schauen. nur das Gegenständliche nehmen wir wahr. wenigen nur verständlichen Einweihungsvorgang anzunehmen. die Runen auflesenden Wodan mit dem Gehängten der zwölften Tarotkarte in Beziehung. Wir Großhirndenker sehen nur mehr Formen um uns. einen streng verschlüsselten. vollzogen durch den sakralen Gebrauch der Runen. hinter den dem Herren technischer Wunderleistungen.

In einem Rhythmus schwangen noch Mensch und All. archetypische Schöpferkräfte. Nomen. schuf er die Mythen. Bildschauer war damals der Mensch. Götter. wie sie ihm eine höhere. der wir seit langem. Vergönnt war es ihm noch. Verwirklichung bestimmter Ideen. konkrete Wirklichkeit offenbarte. Was der Sprache. die wir aus unserer Sicht nicht mehr verstehen können. allen Naturerscheinungen zugrundeliegend. Aus jenen so fernen Zeiten stammen die Mythen. Der Frühzeitmensch hatte ein anderes Bewußtsein als wir.wahrnehmen ist Ausdruck. dem Begriff nicht möglich. wie man zu behaupten beliebt. Das logischklare Denken unseres Vorstellungsvermögens freilich war ihm versagt. Bilddenker. Inbegriffen der Mensch. den geistigen Inhalt des Erschauten – eben die schöpferische Idee darin – zu erblicken. langem entwachsen. Keinesfalls Märchen. Urmütter und wie sie sonst genannt werden. Mythologische Vorstellungen wurzeln in einer Bewußtseinswelt. Urweisheit spricht aus ihnen. Als der Mensch noch den „Göttern“ nahe war. Er dachte noch in Bildern innerhalb seiner Bilderwelt. Urwissen. Anstelle dessen aber war er – eins mit dem Naturbewußtsein in den Tiefen seiner Seele – verbunden mit den gestaltenden Kräften des Universums. es sind vielmehr natursichtig geschaute. Allegorien von Naturvorgängen. vermittelt der Seite 330 . Titanen. sind keinesfalls blutleere Sinnbilder.

das Urgründige im Mythos zu erahnen. Reine Ratio wird niemals dem verborgenen Sinn der Mythen gerecht werden. ihnen Deutungen aus unserer Begriffswelt unterschieben. der vom Urbewußtsein sich losreißenden Menschheit. wecken einst natursichtig geschautes Urzeitwissen. Seien es nun die Mythen der sogenannten heidnischen Kulturkreise. nordisch oder von sonst wo – bringen uns den Urmächten näher. Ähnlicherweise müssen wir auch die nordischen Mythen bewerten. Er erschließt den gewöhnlichen Sinnen nicht zugängliche Bewußtseinsbereiche.Mythos. Mantras – ob östlich. Unding dem Nur-Verstandesmenschen. seien es die des biblischen Weisheitsgutes. Der Sündenfall beispielsweise. Hinter ‘Göttern’ und Runen weben schicksalsträchtige Mächte. was dem Wissenden nur ein nachsichtiges Lächeln entlocken kann. Der im Geist Seite 331 . Sie erschließen die inneren Sinne. naturwissenschaftlich beurteilt. Schwach erinnert noch mancherlei Brauchtum an Vorzeitwissen. ein einfältiges Kindermärchen. Mythen aber rationalistisch „deuten“ heißt. als Mythos verstanden. So scheint der altdeutsche Notrunenzauber – die Notrune auf den Nagel des Zeigefingers gezeichnet – noch ein karger Rest davon zu sein. Wenigen nur ist es gegeben. enthüllt er das erschütternde Drama. wörtlich genommen.

Auch von den „Söhnen des Merkur“ ist die Rede. „Das Erwachen an der Notrune… weckt neue Kräfte im menschlichen Geist. und von einem weitaus umfassenderen Zentrum noch in der Gegend des Sternbildes des Schwan. ausgehend vom Merkur. deren Weltsprache die Runen sind. verkahlt in der Bezeichnung „Bund der Wahrheit“. und Odin oder Woutan gilt als „Intelligenz des Merkur“. Angeblich sollen von hier einst Adepten dem Menschen Zeichen übermittelt haben. eröffnet den verborgenen Kanal im Herzen und die Stimme des Weltgeistes (Peryt als einer Die unsichtbaren. Shou) Hermesbrüder. Andeutungsweise spricht -unser Gewährsmann auch von einem „interplanetaren Funken-Stromnetz“. Zeichen unserer Weltmitte. Zu verstehen als ein großes Antennenkreuz eines geistigen oder „Zeichen des Zentralfunkenstromes“ Überkosmos. Seite 332 . Wobei aber der germanische Weltengott keineswegs als Einzelwesenheit gedacht ist. sondern als Kollektivbegriff eben jener metakosmischen Bruderschaft. gewissermaßen Morsezeichen einer metakosmischen Welt. Gemeinschaft großen der Geistgemeinschaft“. der Hermesbrüder geheime Zeichensprache. vermag Wie das andere Ritual der Notwende Handlungen rituelle selbstverständlich auch.erwachende bewußt zu Mantramistiker vollziehen.

auf die Sprache des einen Geistesbundes im All und ihren Zeichen unterworfen. Allströmen korrespondieren. Ihre Stimme hallt in uns nach ganz bestimmten Figuren. und diese erwecken die Schwingungskreise unseres Körpers (nicht nur des grobstofflichen). der Seite 333 . Abgestimmt sind wir. voll sprechender Zeichen“.Ein „geistiger Wellenschlag“ durchpulst auch heute noch unser Weltsystem. tritt unter den Schutz hoher geistiger Wesenheiten. der alle Geistwesen miteinander verbindet: Sendewellen („Sintwellen“). mit den geistigen Brüdern im Umkreis dieses Riesensendekreuzes zu „sprechen“. Wer sich einzustellen weiß auf sie. „in denen die geistigen Impulse unserer fernen Brüder im Sonnenreich“ vibrieren. „gekreuzigt“. auch unser Ich ist ein Antennenkreuz „nach Art des großen Kreuzes im Schwan“. Gleichnishaft gesprochen sind wir ein „Kopplungssystem voll redender Drähte. Und wer die „Sprache“ dieser Wellen versteht. Auch in uns hat es sein Gleichnis. „Das Drehen des Rades der Notwendigkeit“ (Schlüssel der kleinen und großen Sonnenmysterien) bringt uns dem Bund der Wahrheit näher. ist jederzeit in der Lage. metakosmischen Nacht). „mit die mit den beiden (das Schwingungskreisen Zeichen des der einen des Antennenkreuzes den redenden neunten Geistes“. Dieses Mysterium ist versiegelt in der Not.oder Anda-Rune.

hungernd die Ströme entzog. Das Ritual der Notrune stellt den Körper auf die ihn durchströmenden N-Wellen ein. was für jede Stufe des MantraYoga gilt. in ihre Brust. deren Sinn sich dem Mantriker erst erschließen muß. vermissend. in ihre Hüften“. Der Mensch vermag nunmehr mittels „Magnetströme“ in die Ferne zu wirken. Kaum aber sofort.Rune des Karmas und der Wiedergeburt. die Notrune. Die Vorbedingung kennen wir: Stille – schweigende Versenkung – Hinwendung an das Göttliche – Einswerden mit der Allkraft. In der vollzogenen „Handlung der neunten Nacht“ (in der Odin vom Baume sank und als erster die Runen wahrnahm) entfaltet Äpandi-nam. die ersten Kraftimpulse. Und weiter vernehmen wir: „Die Ströme antworten!“ – „Die Hermesbrüder reden. Die Erlangung einer Einheit. Das Nur-Schwingungsmäßige vom Grobkörperlichen her allein schafft die Erweckung nicht. der Logos muß wirksam werden. – Dunkle Worte. leidend. denn weiter wird gesagt: „… nur wer entbehrend. Das „geistige Wort“. sowie er sich den Schwingungen der „kosmischen Sprache“ öffnet. sie verhelfe dazu. die nicht nur geistig.“ Hier gilt in besonderem Maße. – Diese „innere Einswerdung des Selbstes mit dem substantiellen Allgeist“ ist Hochziel der Mantramistik. Von der Notrune heißt es. den sättigt sie. Seite 334 .“ – „Sie drehen das Sonnenrad und es bläst seinen Atem herüber zu den Erwartenden in ihre Hände.

wie der große Mantra-Meister Peryt Shou versichert. dem Göttlichen in uns. Esoterium des Aepandie nam Entwicklung der Not-Rune als Sendezeichen. Erstes Gebot daher: Begierden im Zaume halten! Keine krankhafte IchBetonung. alles der lenkenden Macht in uns überlassend. Beim noch Unentwickelten erregt die zu früh erweckte Wortkraft die Begierdennatur. In dieser Einstellung nur darf das Ritual der neunten Nacht vollzogen werden-. Allerdings bis es so weit ist. Ganze Aufmerksamkeit ist in die Füße zu verlegen. wer oder was antwortet – oder auch nicht.sondern auch körperlich-substantiell erlebt werden kann. ist manche Hürde zu nehmen. Übungsphase: Aufrechter Stand. Notrunen-Technik muß sie zum Schwingen bringen. in umschwingende Bewegung versetzen. Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt vorerst den Händen und den Hüften. Zum Ausgleich ständige Hinwendung an das Überbewußte.) Gut gelockert einatmen – Atem kurz anhalten – und mantrisch: A E P (Als AEP und AP) Seite 335 . – Spannen des Antennenkreuzes. welches die Kraft des Sonnenrades symbolisiert. 1. (Spannen der Antenne in den Füßen. Mit ruhiger Gelassenheit der oft gesteigerten Erregbarkeit und Nervosität begegnen. Ein Stromschluß (Hände umfassen die Hüftknochen) muß das große Tschakram vor der Brust.

Den ganzen Vorgang auch in den zum Boden weisenden Innenhandflächen zu erfühlen versuchen.oder Geistwelle geworden. 3. Der Nachhall des N wird in der Nase erzeugt. A N nasal. (Gleich „der Leitungswelle der Antenne auf den Empfänger“. 2. Übungsphase: Arme seitlich – antennenhaft – waagerecht ausspannen. ob in den Handmitten sich ein kühles oder warmes Saugen bemerkbar macht. (Invertebration) Bei vollständig aufgerichteter Wirbelsäule geht das N in N D über. wo die I-Vibrationen verspürt werden sollten. Zunge dabei zunehmend fest gegen den oberen Gaumen drücken und gleichzeitig Wirbelsäule immer gerade aufrichten.Die durch diese Silbe erzeugte Tonschwingung in den Füßen zu erfühlen versuchen. – Ebenso den Übergang von N zu D beachten.) Und: A N D I. Seite 336 . Übergang dann zum I-Laut. mit Konzentration auf den Scheitelpunkt des Kopfes. demnach also A n n n n n. um die Verlagerungsfähigkeit des Tones in die Füße zu erlangen. Damit ist das Antennenkreuz gespannt und wir sind zum Aufnahmeapparat für die AND. Übungsphase: Wiederholen: A E P A N D und beobachten.

Der obere Kreis erfaßt die Gegend der Brust und die der seitlich ausgestreckten Arme mit den Handmitten. um die subtilen Ströme miteinander zu vereinen. die miteinander zu verbinden sind. 4. Übungsphase: Musikalisch Begabte üben. wie ihn die Kabbalisten bezeichnen. im Grundton A. (Der Prometheusgriff) und mantrisch: P A N DI Seite 337 . Beide Kreise werden geschlossen. Weiter entnehmen wir: „Der Übergang von einem Schwingungskreis zum anderen ist durch neun Sterne versiegelt. von denen oben die Rede war: Handmitten auf die Lenden. Eine reale und zugleich gleichnishafte Handlung. ehe sie zur nächsten Phase übergehen.B. das Vorstehende im Kammerton der Musik. der Kreis „Überschreite mich nicht“. wo die Geistwesenheit Christus herrscht. der untere Kreis erstreckt sich um die Lendengegend. der Ton Gottes. im Gottesnamen IAH.In diesem Zusammenhang wird von zwei Schwingungskreisen gesprochen. im Hinblick auf den höchsten der Schwingungskreise. Sie bringen das Gesetz oder die Verwandlung in der ‘neunten Nacht’ „. und zwar a) bei seitlich ausgestreckten Armen: A E P b) Schließen der beiden Empfindungskreise. indem die Hände fest die Hüftknorren umfassen. 5. Übungsphase: Not-Schrei-Exerzitium wiederholen. z.

Von dieser metakosmischen Gemeinschaft wird gesagt. Der mantrischen Lehre zufolge ist unser Körper ein Buchstaben-Chiffrierwerk. kann mit ihm Ströme aussenden und Funkentelegramme in einen unsichtbaren Äther“. Der körperliche Sint. sie sende aus der Gegend des Schwan ihre Signale.c) Arme zurückführen zur Ausgangsstellung und: AEPANDI d) Übergehen wieder zum Hüftgriff und: N A M. wodurch der Körper zum Empfänger einer höheren Wellenart wird. Damit wird der Empfang von Fernwellen ermöglicht. *) Hierüber bilde sich jeder sein Urteil selbst. für den Sensitiven erkennbar durch eine magnetische Anziehung und Spannung in den Hüften. Die Ströme antworten. Das Kreuz ist gespannt. *) Peryt Shou: Die „EDDA“ als Schlüssel des kommenden Weltalters. in ihre Brust und in ihre Hüften. Blick dabei auf die Brustmitte gerichtet. Seite 338 . denn „eine elektrische Fernwelle ist eingefangen. Wichtiges Moment für uns ist der durch den Hüftgriff erzeugte Stromkreis. Geste (Griff) und Wort (Man-tra) bewirken es. Sie drehen das Sonnenrad und es bläst seinen Atem hinüber zu den Erwartenden in ihre Hände. „Wer es beherrscht. das aktivierte „goldene Viereck“: Hüften – Brust (Thymus) – Sexus.und Sendeapparat hat seine erste Tätigkeit entfaltet“. Durch diese mantrische Praktik wird ein magnetischer Strom zum Kreisen gebracht. Die Hermesbrüder reden.

Übungsphase: Das FA-Motiv als H V A. bei gleichzeitig (Ovulation) 8. Übungsphase: Mantra: Bund des Wahren. Handteller fest auf die Hüftknochen. Mit Bezugnahme auf den Geistbund der Hermesbruderschaft. in den Handmitten – von großem Werte sind. ausgestreckten Finger zeigen mit den Spitzen senkrecht zur Erde.So sehr auch die physiologischen Schwingungsvorgänge – z. 6. die sich vergrößernden öffnungsweiten des Mundes. Diesen Kreis stellt man sich während der logistischen Aussprache von HVA als immer größer werdend vor. Übungsphase: Einbeziehung des A N D . den Übergang von N zum D im Rücken.Motivs. „Schlüsseltyp für den geistigen Schwingungsapparat des Menschen“. 7. geht es letzten Endes aber doch um Imponderabilien Gottesgeistes“. und daher sorgfältig beobachtet werden müssen. Wie vorhin AEPANDI NAM in Kreuzhaltung und mit Lendengriff üben. Dann Hüftgriff. von höchster Subtilität als „Auswirkung des Invertebration beachten und den Übergang von N zum D. Kreuzstellung (Arme waagerecht seitlich ausgestreckt) im Sitz. mit gleichzeitigem Hüftgriff und Konzentration auf den unteren Schwingungskreis: Hüften – Solarplexus. Knie eng angezogen: B u nd Nachhall in den Handmitten erspüren.B. Seite 339 .

Peryt Shou warnt vor vagabundierenden Strömen. Eine rückflutende Schwingung wird „vom Kreuz zum Zentrum an der Brust und von hier seitlich zu den Händen“ in Tätigkeit gesetzt. Zum Dritten: Arme waagerecht nach vorne. Anstelle von Hwas auch üben mit dem Mantrawort: S W A H – R.und: des Wahren. Der Prometheusgriff muß daher mit einiger Zurückhaltung vorgenommen werden und stets mit der entsprechenden geistigen Haltung. Jetzt immer größer werdende Kreise. Hände und Füße parallel (Koinzidenz) und: Bund des Wahren. Dieses subtile Phänomen ist durch entsprechende Vorstellung zu unterstützen. von unten – Wirbelsäulenende – zum Kopf aufsteigend. imaginieren. Mit besonderer Hingabe an den Laut W und dem stimmhaften S. Abschließend das Motiv: H W A S. Seite 340 . dabei Tonströmung gleichzeitig in Händen und Füßen erfühlen.

Teilerfolge zeitigen gewiß die Einstellung auf die Kraftfelder des Willensleibes und die damit verbundenen Lautexerzitien. Seite 341 . Damit gibt uns Peryt Shou wohl die härteste Nuß zu knacken. als eine Emanation der Zentralsonne.Ahamkara – Der Willensleib Seine Beziehung zur Zentralsonne und andere metakosmische Emanationszentren Ahamkara gilt als Spiegelung des kosmischen Prinzips. und Ohne einem überdurchschnittlichen Prädestinierung sind Imaginationsvermögen entsprechender hier letzte Ergebnisse kaum zu erwarten. Betrachten wir nun anhand von Abbildung 8 die Gliederungen des Willensleibes.

Abbildung 8: Ahamkara – Willensleib Die Hüftpunkte (I – II) bilden die .Schwelle“. Im Mittelpunkt dieser Achse (0) liegt die Nabelgegend Seite 342 . Was bei Gelingen als Phänomen der Schwelle „schwingend und tönend“ wahrgenommen wird. die zu erwecken ist. die Polaritätsachse.

Hier kreisen die vier pranischen Ströme. die untere die Sexualzone (IV) berührt. die sich vereinigen und vermischen mit dem aus entgegengesetzter Richtung. gebunden sind oder auf dieselbe abgeleitet werden können. Ergänzend dazu erfahren wir. Eine obere Achse ergeben die Achselpunkte (VI – VII) einschließlich ihres Mittelpunktes am oberen Brustbein (V). Punkt V spiegelt sich in den Punkten IVa (zwischen Sexualzone und Knie) und X (Kniegegend). Im Mittelpunkt des Quadrates (0) liegen demnach Solarplexus und Magenchakra. vornehmlich psychsischer Natur. daß an die Schwelle Krankheiten. dessen Schwingungsintensität sie darstellt. Seite 343 . Gleichzeitig bilden die Hüftpunkte (I – II) zwei der Ecken eines Quadrates (das einen Kreis einschließt).einschließlich des Solarplexus. Ein wichtiger Zentralpunkt. um den Substanzschwingungen kreisen. Dies setzt allerdings geistige Reife und starken Willen voraus. Von ihm heißt es. er habe Beziehung zum „leuchtenden Uratom in der Zentralsonne“. dessen obere Spitze das Brustbein (III). so teilt sich die von VI und VII ausgehende Energie Armen und Händen mit. eine „Schwingungswelle von gewisser Konsistenz oder Dichtigkeit“. Hält man die Hände (Handteller nach außen weisend) bei gewinkelten Armen (demnach Sig-Tyr-Haltung) in Achselhöhe. von der Erde her wirkenden „tierischen Lebenshauch“.

Zeugungsorgan die alle des Menschen“. zeichnen sich innerhalb des Willensleibes Formen ab. eine in weißem Lichte glühende kosmische Welt. eine Essenz in die Kehle. In diesem Zusammenhang spricht man auch von einer Zentralsonne. Mit ihr korrespondiert die Funktion des den Seite 344 . Bei Peryt Snou lesen wir: „Ätherwellen der großen Dynamide des Alls strömen in die kleine Dynamide unseres Organismus. Kraftfelder. die mittels Imagination und Mantras zu aktivieren sind. Gott der Wahrheit. die hohe Erkenntnisse vermittelt. im Kehlzentrum. Diese Kraftfelder unserer subtilsten Wesenheit haben ihre Wiederspiegelungen in einem transzendenten Kosmos. So beurteilt ist die Schilddrüse als Empfangsorgan zu betrachten. Seelen Empfänger gleichgestimmten zusammenführt“. Er umfaßt von den Ellbogen ausgehend nach unten hin die Punkte I – II – IV. Nach ägyptischer Anschauung flößt Shu oder Ma. – Wie Abbildung 8 zu entnehmen. des sympathischen Nervengeflechtes… ein“. endend im obersten Punkt. Die erwähnte Sig-Tyr-Haltung schließt ferner den bedeutsamen Achtstern ein. nach oben zu VI – VII. nach Dr.Ausgehend von den Hüftpunkten verlaufen zwei Längsachsen die Beine entlang (VIII – IX). magisches Organ der Kabbalisten. Man vermutet einen unbekannten Zentralkörper hierin. Rudolf Steiner für „künftiges „die Kraft.

Seite 345 . Nasal dabei zu murmeln sind die Mantraworte: Mem Mim – Mimir. Dabei ganz hingegeben der Anziehungskraft der AllLiebe. und zwar genau auf die Gegend der Hüftpfannen. biegsame Stab imaginiert. den man zur Dorn-Rune in Beziehung gebracht hat. Die M-Wellen beeinflussen die Kristalle der Blutkörperchen. Die Hände flach nach unten gerichtet. berühren die Mittelfingerspitzen die Hüftpunkte. nunmehr M i m – späterhin die anderen beiden Schlüsselworte summend. zu leuchten“ beginnen in tönendem Schwingen.Schwellenmittelpunkt umschließenden Quadrates (I – III – II – IV). die „in der höheren unsichtbaren Strahlengattung der M-Wellen zu zittern. „Vater der Nacht“. langsam den Hüftpfannen. des ihn umfassenden Kreises. Und: ebenfalls nasal mit nach innen tönendem N und durch den Körper schwingendem W: N a r w e. In einigem Abstand davon. stets auf die richtige Wiedergabe des M (Meditationslaut der ersten Entwicklungsstufe) bedacht. Zunächst ist die ausschließliche Aufmerksamkeit zu richten auf die Schwellenachse (I – II). dort. wird der von den Handtellern ausgehende. resp. bei gerader Haltung. Um den „Dorn zu erregen“ nähern sich nun die Hände – (weiter das Wort intonierend) – den vorgestellten biegsamen Stab zusammenpressend. wo die Oberschenkelknochen entspringen.

Seite 346 .Nach erlangter Fertigkeit in dieser Praktik ist die Aufmerksamkeit – Finger weiter leicht auf die Punkte I und II – auf den Mittelpunkt (0) zu richten. um seiner lebendigen Kraft gewahr zu werden. ist der Weg frei. der bereits „zur Idee der Einheit der Substanz durchgedrungen ist“. Allein nur bei demjenigen stellt sich das Phänomen der Schwelle ein. die Tagesbewußtsein und das Unbewußte trennen. der Weltseele“. wie wichtig hier ein geschultes entwickelte Vorstellungsvermögen eine überdurchschnittlich bildhaft-plastische Imagination. Doch wissen muß er. der hinführt zum „ursprünglichen Denken“. – Achse I – II gilt als die Schwelle des Wach. So bereitet sich sein Gemüt vor „zur Wahrnehmung des lebendigen Einheitsgedankens der Schöpfung. ist. Dieses Experiment bewirkt „einen gespannten Zustand des Solarplexus und des symatphischen Nervensystems“. Und niemals nähere sich der Übende der Transzendenz als Fordernder! Stets als Bittender. Nur wenn die Schranke fällt. Gliederung des Ahamkara Geschlossener Lotos.und Unterbewußtsein. Der Geschlossene Lotos bezieht sich auf das Tagesbewußtsein. auch Wolke genannt Umfassend die Bögen I – V – II und I – IV – II. was seine Bitten beinhalten. Wohl kaum bedarf es der Erwähnung.

Zuerst sind die vier Jochbogen zu erfühlen. Fällt die Schranke zwischen Wachbewußtsein und Unterbewußtsein.und UNGRUND im Sinne Jakob Böhmes. Als der mit dem Strahl der Weltseele verbindende Nachtpol angesprochen. ist er zuständig für das Nacht. – Sagt der Runenpraktiker „ichbewußt“. so meint er selbstverständlich „meines höheren Ichs bewußt“ Der geöffnete Lotos Er umfaßt die Bögen IV – I – VI und IV – II – VII. sich Urgrund Beide „das aller Bewußtseinswelten wesenhafte Sein ineinanderverwoben.Die Hände sind wieder an die Hüftpunkte zu legen. wird er eines anderen Bewußtseinszustandes erkennt als den zuteil. Urplötzlich wird der Übende von einer Kraft angezogen. das wesenhafte Sein des Denkenden. als die absolute Übereinstimmung des Seins im Denken“. Diese Bögen und das sie einschließende Feld sind ebenfalls zu Seite 347 . Dieses bewußte Hinwenden an die „Wolke“ aktiviert die Polaritätsachse (I – 0 – II) und vermittelt die Erkenntnise „höherer Lichtorte“. vielmehr ist es das substanzielle. auf das Zentrum (0).und Unterbewußtsein. Damit ist natürlich nicht das persönliche Sonder-Ich gemeint. eins mit dem absoluten UR. des Denkenden… Erscheinungen. anschließend Konzentration auf den Mittelpunkt. also von den Hüftknochen hin zu den Schultern und treffen sich unten in der Sexualgegend.

endend mit gerolltem R (dsorr). Das Ganze auch in Tet – Winkel. Im Ägyptischen Dsi-dsi – dsor. In der folgenden Phase: t so r n (Thorn. an – dwar. Vorstellung gerichtet auf den Geöffneten Lotos mit Betonung des Brustzentrums (Thymus. Eingeleitet wird die Übung mit: o m n. Zuerst einige Male frenetisch. Herz). Dorn). mit verstärktem Zungenschlag D s i.Stellung. Dabei gut aufgerichtet und die geistigen Tonkräfte von der Thymusgegend aus nach beiden Seiten ausstrahlen lassen. Omen-an – k i. Späterhin einbeziehen der Urklänge: si – si – sar.und unterhalb des gedachten krugförmigen Gebildes erfühlen. auch ober. bei gleichzeitiger Achsenlage der mit den Wurzeln auf den Hüftknochen liegenden Hände. Auf den geöffneten Lotos eingestellt. Desweiteren das Urwort D s i. Omen – ananga. intonieren der Mantraworte d s o r r und d s y r r. Omen – omen. dann das ganze Wort. vollzieht der fortgeschrittene Mantriker das Esoterium des Aufbrechens der Thymusdrüse“: In aufrechter Körperhaltung. Mit stark nachhallendem R.) Seite 348 .erfühlen und durch Mantras zu erwecken. Füße im rechten Winkel. (Fersen geschlossen.

In ihm soll sich die Intuition und die Fähigkeit des abstrakten. Von ihm wird gesagt. hier seien zwei Energien tätig. Hwa – ar – aen – sa. sind „Urklänge des Alls“. Dauer zehn bis zwanzig Minuten. Sie alle entsprechen kosmischen Schwingungen. Demnach unter Einbeziehung der Beine. auch Tür des Mysteriums ergeben die Tangentenverbindungen I – III. II – IX. nur reichen hier die Bögen bis unterhalb der Genitalzone und treffen sich bei Punkt IVa. am besten in freier. Im Stehen oder Liegen. Der Heilige Feigenbaum Nahezu gleich in seiner Gliederung mit dem Geschlossenen Lotos. II – III und I – VIII. mathematischen Denkens entwickeln. unberührter Natur. Das Mystische Tabernakel. so lautet die Begründung: „Das ewige WORT gab sich einst vom Himmel her selbst als URBILD und URKLANG kund“.Als weitere Mantraworte noch: Tet-Tat. Zu erfühlen bei Berühren der Sakralpunkte (I – II) der Vereinigungsachse und gleichzeitiger Tiefatmung mit „Adlerkonzentration“ (Nasalflexion und Bild eines Adlers imaginieren). eine nach oben und eine nach unten „ziehende“. Srat-ust – ari. denn. Seite 349 .

Der Offenbarungsberg wird gebildet von den Jochbögen I zu V und V zu II. Atmung und Mantras verstärken diese Vereinigungswellen.und Gedankenleben bewahren! Seite 350 .Die Sonnenbarke umschließt die Tangentenbögen von I und II abwärts zu X (noch tiefer als die Punkte IV und IVa gedacht) und aufwärts zu V. Das Magenchakra schwingt mit der vorgestellten Hand zusammen.oder Vereinigungskurve) der imaginierten Hand“. Ihm schreibt man die Entwicklung der Konzentration und innerer Sammlung zu. Die Bogen I – V und II – V fungieren als „Beruhigungskurve (Tangential. Die Fingerspitzen der gedachten Hand liegen dann am vorderen Gürtel. Ihre Schwingungen erfassen den Körper vom Brustbein bis hinab zur Kniegegend. Außerdem verlaufen von Punkt III „Innervationsströme“ nach den beiden Hüftpunkten. Aus diesem Grunde: Reines Gemüts. Ausgehend von der waagerechten Lage der Achse I – 0 – H imaginiert man die Bogen von I nach V und von II nachV. wodurch an der „Schwelle“ ein prickelnder Reiz auf die erotische Sphäre ausgeübt wird. die man im Verlauf der Übung allmählich herabführt. ‘ In der Ausatmungsphase stelle man sich auf die Funktion des Offenbarungszeltes ein und denke sich eine von oben kommende über der Brust liegende Hohlhand („Hand des Mahatmas“).

„Dies Tabernakel stellt… in sinnlicher Abstraktion das innere Tangentenproblem dar“. Später tritt zu diesen Tangenten der gedachte innere Kreis. Sie wird verstärkt durch Einbeziehung der nach unten verlaufenden Tangenten I – VIII und II – IX.Durch das parapsychologische Schwellen-Experiment (I – 0 – II) und des damit verbundenen Scheidungsbogens (II – V) erlangt der Yogi hohe Erkenntnisse. Wir erkennen hier eine Ähnlichkeit mit der Form des Mystischen Tabernakels. um es dort als räumliches Gebilde zu erleben. und ergänzend durch die Tangenten I – VIII und II – IX. Der Wissende gewahrt die aus dem Mittelpunkt 0 entstrahlende „Lichtfülle“. den Seite 351 . Auf den Jochbogen I – V – II entwickelt sich eine ganz bestimmte Energie. projiziert man es hinaus ins All. Sobald das Vorstellungsbild der Tür des Mysteriums leiblich erfühlt wird. genannt daher „Dom der Offenbarung“ auch „Tor der Schönheit“. Wenn möglich in direktem Anblick des Widders (wo sich „das Himmelsbild der Athene im Tabernakel des Widders“ befindet). Zu erfassen. die sich bildenden „Leuchtenden Substanzkreise“. wie gezeigt durch die Bögen I – V – II. Nach einigen Übungserfahrungen mit dem Offenbarungsberg wird das Mystische Tabernakel miteinbezogen. deren Gliederung in Verbindung mit dem Offenbarungsberg der „Architektonik eines gotischen Domes“ gleicht.

Seite 352 . wo sie verbleiben. Zunächst dehnt man in der Vorstellung die Achse I – II nach beiden Seiten. das Dehnen der Achse begleitend. dann den Bogen II – V nach VII.das Quadrat umschließt (I – III – II – IV). Zygnus. Weitere Beispiele folgen. Abwechselnd werden die beiden gedachten Bögen weg und hin zum Ausgangspunkt geführt. zur Ausgangsstellung. Auch dieser ist im Körper durch Imagination und Tonwirkung zu erwecken. Unterstützend führt man die Hände aus dem Hüftgriff. – Jetzt spannt man imaginativ den Bogen I – V nach Richtung VI. Empfohlen wird. Bezweckt wird eine steigende Vehemenz der Strahlungen und Schwingungen. langsam nach rechts und links. Widder oder Fische zu vollziehen. In den apollinischen Mysterien soll dabei eine auf Schildkrötenschale gespannte Lyra gespielt worden sein. Langsam führt man sie wieder zurück zur Mitte. Das Gotische Tor Das Gotische Tor öffnet sich durch das Bogenspannen. Berühren der Hüftpunkte mit den Fingerspitzen den oder den Mittelhandpunkten (Handchakras) „geben aktivierten Schwingungsbögen klaren Halt im Raum“. die Praktiken mit Hinwendung an die Zentralsonne und den kosmischen Orten Scutum Sobieski. Musik und mantrischer Laut verleihen den erzeugten Schwingungen erhöhte Dauer.

Der Übende stellt sich darauf ein anhand von guten astronomischen Karten oder. Kosmische Orte und damit verbundene Praktiken An bestimmten Himmelsorten empfängt der geistig Erwachende Eindrücke. Er erlebt in sich wieder „die erste Hypostase des vom ‘Himmel geborenen Menschen’. so wird in Aussicht gestellt.und Offenbarungskosmos“. In einem erhöhten Wahrnehmungszustand erscheinen die beiden Kurven als zwei sich dem Mantriker entgegen streckende Arme. Größtes der Mysterien: Es eröffnet sich ihm „der Anblick des Lichtes der Zentralsonne… des Lichtes der Wiedergeburt. Im Perseus. eine Elementarkraft des Kosmos“.“ Nach alter geheimer Lehre korrespondieren die verschiedenen Jochbögen des Willensleibes und die daraus resultierenden Substanzund Energiefelder mit diesen kosmischen Orten. schwingende Wellen und leuchtendes Weiß umfließen ihn. im direkten Anblick des Sternenhimmels. auf tut sich ihm der „Licht.Die Hüften des Erweckten beginnen zu „brennen“. vor allem. entschieden wirksamer aber nicht immer ganz leicht durchführbar. So soll in Urzeiten einst der Mensch in ekstatischer Schau eine kosmische Emanation empfangen haben und zu neuem Leben Seite 353 . „welche die somnambule Seele des Urmenschen erzeugt“ und geformt haben. wenn er die seinen zum Himmel erhebt und sich in der Ich-bin-Rune zu erfassen versucht. wird hellsichtig die Funktion des Geschlossenen Lotos erschaut.

W. Die Laute S. herabgekommen. Meer). Wie ein „bewegtes wallendes Meer. – „Ich bin. dem Perseus zugewandt. Die motorischen Ganglien des Solarplexus strahlen seitlich eine Energie auf diese aus. Vermöge bestimmter Übungen wird er sich dieser unterbe-wußten Eindrücke bewußt. der ich sein werde“. schlummernd als Ureindrücke im Unterbewußtsein. Handteller nach oben. Von weitabgewandter Stille erfüllt. über das der Logos gleitet“. – „Ich bin der Herr“. Dem Begnadeten vermitteln esoterische Praktiken den „Aufbau der Himmelshäuser“ mit ihren „persönlichen Monaden“. und die von oben empfangenen polarisierenden Seite 354 . In gleicher ruhiger Tonlage wie Sai-va-la: „Ich b i n“.erweckt worden sein. L und N besonders beachten. – Wie wir weiter vernehmen. ist die Seele eine Emanation des Kosmos. dabei die Hände an den sakralen Hüftpunkten. Logos verstanden als die im Wort manifestierte Urkraft. den Geschlossenen Lotos erfühlend. dessen Kraftpol das Sonnengeflecht. Arme hocherhoben. intonieren: S a i – v (w) a – l a. muß Saivala (sai: germ. um vom Tierleib des Menschen Besitz zu nehmen. „die die Rune in der Bewegung erleben läßt“ erklingen. Die Unterweisung lautet: in sternenklaren Neumondnächten (soweit es diese überhaupt noch gibt!) den Milchstraßennebel im Sternbild des Scutum Sobieski nahe dem Adler konzentriert zu betrachten.

gehen ebenfalls Impulse aus. Was bei der Hinduhypnose gebräuchlich – die Nase eines Plastikkopfes zu fixieren – diesen Versuch überträgt eben Genannter auf den Fixsternhimmel.Lichtstrahlen sprechen in diesem wichtigen Zentrum an. Vom Herkules. Vom Wassermann hören wir. Die Nasenspitze des vorgestellten Hauptes wird fixiert. Als Vorweihe sieht der erweckte Betrachter „die Sterne… sofort räumlich auseinandertreten“. Laut einer Überlieferung sahen die Urchristen in diesem Sternbild ihren Himmel. „Hier rinnen die Wasserläufe. wo sich die Zentralmonade unseres Sonnensystems befinden soll. Ein gleicher Versuch ist im Anblick der Leyer durchzuführen. denen iniatorische Bedeutung beigemessen wird und in enger Beziehung zum Solarplexus stehen sollen. versichert Peryt Shou. schwingt eine Urmaterie. Im Herkules. die den Leib des Menschen durchdringt. der eigene Seite 355 . ist der Christus-oder Mahatmakopf zu sehen. denn an jenem Himmelsort. sein „Wasser“ fließe reinigend durch den Leib. Von hier empfingen sie die Kraft des Ich-bin. wenn der Mantriker mit Hüftgriff sich ihm meditierend aufschließt. In klaren Winternächten soll der Erweckte eine einem länglichen Schwerte ähnelnde Emanation erschauen. die emanierenden Wellen einer Zentralkraft“. wo das Haupt imaginiert werden soll.

und die eingeatmete Luft in der Brust hochgeführt. Nunmehr sitzend. damit die „psychomotorische Kraft“ besser entlang den Tangenten (VIII. der gleichzeitig sublimierenden Einfluß auf das Sexualvermögen ausübt. Abschließend wieder aufrecht stehend oder langsam da- hinschreitend. Zwischen die Jochbogen (I – V. Körper dabei immer gerader aufrichten und eine Zeitlang konzentriert weiter atmen. Der Geschlossene Lotos ist mit dem Antlitz des Mahatmabildes identisch. durchstrahlt pranische Kraft. werden die Sterne „eine seltsame Empfindung wie ein ‘Sphärenklingen’ „ in ihm wachrufen. Brust. so wird dem Berufenen verheißen. Ein Vorgang. konzentriert auf die vom Solarplexus den Handchakras zuströmende Emanation. Einstellung auf ersteren. vermittelt die Schau des „Leibes des Meisters“ am Himmel. Seite 356 . II – V und I – VI. wodurch „Energien im Chakra des Sonnengeflechtes“ ausgelöst werden.Nasenrücken gekrümmt. Das äußere Gesichtsoval stimmt mit dem Geöffenten Lotos überein. den Geschlossenen Lotos. Hände auf den Hüftpunkten. Einstellung wieder auf die Hüftachse (I – II). Im Anblick des Mahatmabildes. IX) an den Oberschenkeln zu den Füßen hinab strömt und die Plantalchakras belebt. II – VII) werden die kraftspendenden Hände des Meisters imaginiert. Nasenmuskeln bleiben während der ganzen Übung gespannt. Leib und Glieder.

Als Mantraworte gelten: H a ms a und Hava. Mit dem Astralbild des Schwan korrespondieren Quadrat und Kreis (I – III – II – IV). Erst dann ist es möglich. Eine Schwingungssubstanz. das dem Seher im Bilde eines krähenden Hahnes erscheint. der weibliche (Hava) linkerseits. bei Juden und Babyloniern Hava. der im Solarplexus sein Zentrum hat und durch Mantrapraktiken und kontemplative Versenkung erweckt werden muß. daß er einen polarisierenden Einfluß auf das Sonnengeflecht hat. Auch von einem helleuchtenden Milchstraßennebel erfahren wir. Den alten Eingeweihten kein Geheimnis. Hava mit betont gehauchtem H und schwingend tönendem W. beim Ausatmen s a mit säulsendem S-Laut. Der männliche (Hamsa) fließt rechterseits der Achse I – II.Dem Schwan wird ein auf unser Unterbewußtsein einwirkendes Schwingungsfeld zugeschrieben. (Hüftgriff) Die Emanationen dieses kosmischen Ortes erzeugen einen positiven und einen negativen Strom. Wo so viele Strahlungsarten uns aus dem Universum zufließen. einem höheren Wahrnehmungssinn vorbehalten.) Beim atmenden Einsaugen von Prana H a m in Gedanken einsprechen. (Schwan im Indischen Hamsa. Seite 357 . „dies Medium als ein in den Gesetzen eines noch unerforschten Koordinaten-Systems schwingend wahrzunehmen“.

Im Anblick oder zumindest mit der Vorstellung des Orion sind die Praktiken des Ovummysticum und das öffnen des Lotos zu vollziehen. sind nicht nach außentretend zu denken. Herr über diese Substanzwellen ist der Wille. die mit „der Tätigkeit eines unserer Organe“ zusammenhängen.wie wissenschaftlich längst erwiesen. Einflüsse höherer Art anzunehmen? Emanationen wahrscheinlich aus einem Überkosmos. umfaßt das Quadrat I – III – II – IV – I und die Bögen I – V – II und I – IV – II. sondern es soll durch Willenseinstellung „ihre Reabsorption innerhalb des Organismus“ Zustandekommen. auf das sich der Übende einzustellen hat. Diese Substanzwellen. ist es da wirklieh so absurd. Nunmehr winkle man die Arme so ab. Er leitet die von der Mitte (0) ausgehenden Wellen in die Bögen und hält sie dort fest. daß sich die nach vorne zeigenden Handflächen in Schulterhöhe befinden. Um den Mittelpunkt (0) sind Substanzkreise zu imaginieren. die allmählich das ganze Quadrat erfüllen und vermittels Konzentration sodann als Substanzwellen in die Scheidungsbögen I – V und II – V aufsteigen. Mit Nasalflexion stelle man sich auf das öffnen der Bogenspitze (V) ein und leite dann – wie früher schon gezeigt – die Substanzwellen rhythmisch auf die Seite 358 . Die Hände dabei wieder auf den bekannten Sakral punkten. Das Ovum mysticum.

Diese gilt als Transzendent und hat ihre Spiegelung mit der über die Nasenwurzel laufende. Infolge der in der Achse auftretenden Substanzwellen macht sich im vorderen Oberkörper eine innere Spannung bemerkbar. Um Seite 359 . II – V) auf die Achse VI – VII zu leiten. Auch Becken und die sakralen Hüften werden erregt. Die Nasalbeugung – „die mit elementarer Kraft die Erregung des zentral-motorischen Nervenplexus im Innern nach sich zieht“ – begünstigt den Imaginationsvorgang. indem man „die psychomotorischen Zentren der Mittelhandpunkte“ durch die typische Armhaltung (Sig-Tyr-Geste) einbezieht. Zugleich erregt sich „unter dem Einfluß der optischen Symetrieachse und des Nasenmuskels… spontan das Zentrum (III) im Solarplexus“. eine Überwelt offenbart der Sternenhimmel. Eine Verstärkung erfährt dieses Phänomen durch Verlängerung der Achse VI-VII. die Schwingungen vom Mittelpunkt (0) über die B ögen (I – V. die Stirn umfassende Symetrieachse. Im Anblick des Orion erschließt sich den erwachenden Übersinnen eine verwandelte Natur. Am deutlichsten ist diese „übersinnliche Wahrnehmung“ in den Bögen I – VI und II – VII. Der dafür Empfängliche nimmt „Substanzströmungen“ im ganzen Leibe wahr.Achsenpunkte VI und VII. Ein unerhörtes Schauspiel wird in Aussicht gestellt.

wie wir weiter vernehmen. deren keine ‘Gott’ selber ist. stellt sich der Seite 360 . „den dichtesten Wall des vierten Gürtels durchschritten hat und zum ewigen Selbstbewußtsein gelangt ist“. Um sich mit einer dieser Monaden zu verbinden. Sein Ego. und weiter heißt es: „Dies All das einer Monade (Gott) entsprang. Diese Spiegelung des Ahamkara wird in entsprechender Höhe an die Wand befestigt und die Konzentration darauf gerichtet. Das sehende Auge des Meisters erschaut im Orion Nirvana. Von hier „schwebt die Wolke über ihn herab“. Mandala des Ahamkara Eine Erweiterung erfahren die Imaginations-Esoterien durch das Ahamkara-Mandala. hat sich im Anfang aufgelöst in eine unendliche Zahl von Monaden. bis sie. Vom Nebel des Orion „erreicht ihn das höchste Mysterium“.den Übenden erheben sich die Substanzwellen „im Bilde einer um ihn schwebenden Wolke“ (VI – VII). aber alle sind ihm entsprungen“. Zeichnung des In möglichst mit natürlicher allen Größe seinen wird eine Willenleibes Gliederungen angefertigt. seine Monade korrespondiert mit dem „überräumlichen Achsensystem“. Starksensitive überstrahlen. Laut Geheimbuddhismus ist „unser Selbst beständig von verspüren einen magnetischen Einfluß auf sich Monaden umschwärmt… welche formbegierig dasselbe anzuziehen trachten“.

II – IV. Dem erfahrenen Mantriker erschließen sich zwei Schwingungen. sofern der kosmische Außenpol dynamisch stärker ist als der Innenpol. II – V und I – IV. Ausstrahlungen Die des empfangen seitlichen Solarplexus. Förderlich dieser Verschmelzung ist der mit den Handtellern oder Fingerspitzen vollzogene Hüftgriff. den Blick geheftet auf die „mystische Wolke über dem Offenbarungsberg“ (I – VI. ausgehend von der Nabelgegend (0) und sich über das ganze Schwingungsfeld verbreitend. Darauffolgend richtet sich die Aufmerksamkeit auf das Mittelfeld (I – III – II – IV – I). II – VII) seines Mandalas an der Wand. In dieser Einstellung wirkt Seite 361 .Mantriker stärkstens konzentriert auf die „weißleuchtende Zentralsonne“ ein. Ihrer (Glied der Weltseele. Durch den sakralen Hüftgriff wird die Polarität Hüftpunkte dieser Schwingungsformen die sinnlich wahrnehmbar. deren Funktionskraft aktivierend. Konzentration auf die Bogen I – V. Was nur ein sehr weit Fortgeschrittener beurteilen kann. Die angezogene Monade wirkt auf Sonnengeflecht und Magenchakra ein. Die Hände weiter auf den Hüften verbleibend. Die bewußte Verschmelzung mit der Monade vollendet sich an der Unterbewußtsein vom Oberbewußtsein scheidenden Schwelle (I – 0 – II). Energiestrahl der Zentralsonne) wird sich der Erweckte bewußt.

– Ich bin der Herr“.II – V – 0 – V . das Deforrnationszentrum als Außenpol. um sich schließlich im Äther aufzulösen. materieller Umwandlungsprozeß Punkt V entspricht u. Anfangs sollte im Dunkeln geübt werden.VII. – Wichtige Koordinaten. polarisierend auf den Leib“ und aktiviert zugleich die fixierten Bögen. d. sind: I . einem „Deformationsort der kosmischen Materie“. Nach geraumer Zeit bezieht man die Bögen I – VI und II – VII sowie den Mittelpunkt (0) mit ein. wobei die Zentralsonne als Innenpol zu denken ist. die Konzentration richtet sich auf die die Beine entlang führenden Tangenten I – VIII und II – IX. Ferner wird vom Quadrat ausgehend. Die materielle Funktion der Seele symbolisieren I – VIII a und II – IXa. die „Tür“ einbezogen. nach dem alles Materielle gedrängt wird. – Seite 362 . vorausgeht. an denen sich der Erleuchtende erkennend erfaßt „als denkende geistige Substanz“.die Zeichnung stark „anziehend. so daß gerade noch das Mandale an der Wand zu erkennen ist. Abschließend Hinwendung an das Sternbild des Schwan und Intonieren der Siegelworte „A h a m I s h v a r a. Allmählich dann wird Licht in einem sich mehr sich der Erleuchtete Spalt hereingelassen.a.h. Ihre harmonische der Übereinstimmung stets ein fördert die geistige Umwandlung. ihre spirituelle I – VIII und II – IX.

Konzentration auch auf die Fische. Besondere Aufmerksamkeit ist zu schenken dem Mystischen Feigenbaum (I – V – II – IVa – I). Beide Funktionen schmelzen dann ineinander. Schwan. denn wer diese Dualität in sich überwunden hat. Das Achsensystem ist ein von „oben gelenktes“ transzendentes. Eigentlich zwei verschiedene Substanzen beinhaltend. Wobei die Achse der Schwellpunkte I und II besonders zu beachten ist. symbolisieren VI – I – VIII und VII – II – IX. Perseus. wächst darüber hinaus. Stets mit Einbeziehung der Zentralsonne. Herkules. der auf der geistigen (spirituellen) Erkenntnis der ätherischen Substanz ruhenden Welt“. daß sich die darin aktivierte Dynamide des Solarplexus vereinigt mit der „ursprünglichen Dynamide der Zentralsonne“. – Hinsichtlich der kosmischen Orte sind wichtig die Sternbilder Orion.Die Funktion der chemisch-physikalischen Substanz drückt sich aus durch V – I – Villa und V – II – IXa. Es birgt den Schlüssel. „dem alles Irdische untenan ist“. Ziel ist. erkennt sie letzten Endes als zwei verschiedene Aspekte „eines und desselben Dinges oder derselben Ursache“. Cygnus und Canis major. der die geistige Substanzwelt erfaßt hat. Scutum Sobiesci. die Zuständen im „realen Kosmos“ entsprechen. Durch ihn offenbart sich im Menschen die „höhere Natur des Willens des Alls“. Alle diese Praktiken – die natürlich keinem Anfänger oder gar Seite 363 . Der Erweckte. Den „Kelch Christi….

dem Christusprinzip“.Skeptiker zuzumuten sind – dienen der Erlangung der „Erkenntnis unserer ‘Seelen’ dort oben in der Zentralsonne“. wie östliche Mahatmas lehren.. die. geistiges Zentrum zu verstehen ist. was nochmals betont sei. Dadurch gelangen die Seelen. wo höhere Mächte . Seite 364 . So gesehen führt die Kenntnis einer esoterischen Kosmologie verbunden mit Mantramistik zur „innerlichen Vereinigung mit dem höheren kosmischen Prinzip“. Halten wir fest: Die Schwingungen des Willensleibes und des sympathischen Nervensystems gleichen einer Sendeund Empfangsanlage. als ein jenseits des dreidimensionalen Raumes existierendes. die uns verbindet mit Schwingungssphären ferner kosmischer und metakosmischer. aus dem vierten Weltengürtel.eine bewußte Vereinigung mit der Monade des sechsten Weltengürtels. in dem gegenwärtig Sonne und Planeten kreisen. in den fünften. begünstigen. transzendenter Himmelsorte.

symbolisches Wort für das Unendliche. „Alle unsere religiösen Betrachtungen beginnen mit Om und enden mit Om“.AUS DEM WEISHEITSSCHATZ ÖSTLICHER MANTRAS Die heilige Silbe OM Bedeutung Der Pranava Om – heiligstes Wort der altersgrauen Veden. Ewige. der die Ganzheit aller Dinge darstellt“. Bhuva (Lufthimmel). oft gebrauchtes mystisches Wort in der Meditation der Yogis – spielte schon in den vedischen Opferzeremonien eine bedeutsame Rolle. „heiliger Urlaut. Om. erläutert die Tibetkennerin Seite 365 . zugleich eines der wichtigsten Lautsymbole des Yoga) bedeutete früher fast in jeder Sprache das Göttliche oder die Gottheit. Blavatzky neben Bhuh (Erde). höchstes der offenbarten Worte Gottes. Om befreit „aus enger Selbstsucht“ und erfüllt „den Geist mit der Ahnung ewiger Vollkommenheit“. Ursprung aller Schöpfung“ (in Indien oft am Anfang und Ende der heiligen Schriften und vor Gebeten stehend. Svah (Himmel) die heiligste mantrische Silbe. Die heilige Silbe ist „Symbol des unaussprechlichen Absoluten.P. Vollkommene. Es ist „der vollkommenste Laut. sagt Anagarika Govinda. nach dem es nur noch Schweigen“ gibt. begeisterte sich der Dichter Rabindranath Tagore. für H. das letztmögliche Wort.

der in Verbindung mit Buddhi und Manas die oberste Dreiheit oder Dreieinigkeit genannt wird“. Seite 366 . Varuna (Uaruna) und Marut. Für den Inder ist es der schöpferische Welten erzeugende Ton. sondern in dem EINEN ABSOLUTEN. Om ausgesprochen als Aum setzt sich zusammen aus den Endbuchstaben von Brahm a. „der das individuelle ‘Ich’ zum universellen ‘Das’ (oder tat) schnellt. Om stellt so den höchsten Geist in uns dar. – Oder wir begegnen der Auffassung Aum enthalte die Namen der drei Götter Agni. Andere wieder belehren uns. In einem Kommentar zum Mundoskopanishad wird Aum als der Bogen bezeichnet. dieser höchste Geist im Menschen. – Es ist Atman. der mit den beiden anderen geistigen Prinzipien mit Buddhi und Manas. und wird daher durch die Vier oder die Tetraktis in der metaphysischen Welt symbolisiert. dreifach in seinem Wesen. die Obere Dreiheit der göttlichen Dreieinigkeit bildet. Om kann bedeuten Brahma – Vischnu – Siva oder auch Brahman. lehrt Frau Blavatzky: A – UM „repräsentiert die für uns immer verborgene ursprüngliche dreieinige Differentation. das man weder Sein noch Nicht-Sein nennen kann“. Vishn u und – mit einem erkünstelten M am Schluß – Schiva m. Sie ist der Einheitsstrahl oder Atman. den Atman.Alexandra David Neel. zweisilbig in der richtigen Aussprache. den Einen ohne zweiten. nicht aus.

Om entspricht dem ägyptischen. ihm verwandt soll auch der Name Aeon sein. alle mannigfachen religiösen Ideen“ Indiens um es geschart. repräsentiert Om den unaussprechlichen. menschlicher und nicht menschlicher Art“. wenn es um die Bedeutung des heiligen Lautes geht. im Lateinischen aivum. Lama Govinda. Davon abgeleitet im Griechischen aion. schwelgt geradezu. M auf as das umwandelnde. der fünften. Der Klang von Om wirkt wie „ein Anruf an andere Wesen. O auf d erhaltende. Om oder Udgitha (oder Udyitta wie die Brahmanen die heilige Silbe nennen) ist laut Chandogya upanisad die Essenz des Samadeva. „der das All-Umfassende Erlebnis geistiger Universalität und Seite 367 . Leadbeater zufolge hat jede Wurzelrasse eine heilige Silbe. der siebenten Wurzelrasse das „große Wort“. In der jetzigen. zu ihr gehörenden Namen des LOGOS. Manche dieser Wesen verstehen die heilige Silbe. In der Gesamtheit ergeben sie in der letzten. – Als Aum weist A auf das schöpferische.C. Vivekananda sieht in Om „alle die mannigfachen Ideen des Veda… rund um dieses Wort zentralisiert. (Brahma – Vishnu – Schiva). zerstörende Prinzip. Angehöriger des tibetischen Kargyütpar Ordens. ins Christliche übernommene Amen. der eine „tiefe durchdringende Wirkung hat“. andere wiederum werden durch den „sonderbaren anziehenden Klang herangezogen“. In der vierten Wurzelrasse hat Tau anstelle von Om gestanden.W.

Dimension“. ‘kosmische’ oder vierte Bewußtsein (turiya) – das Bewußtsein der 4. A ist j a g r a t (Wachbewußtsein). Turiya ist das höchste aller im Irdischen erreichbaren Ziele. drei Stufen des Bewußtseins. „unendlichen Seins oder ewiges Leben… alles durchdringender Göttlichkeit… stets gegenwärtiger Schöpferkraft… kosmischen Lichtes… Gesetzes… Rhythmus“. U ist s v a p n a (Traumbewußtsein). Andere Kenner sprechen von sayujyatva. des Ferner: Symbol „des allgegenwärtigen des universellen überbewußten allmächtigen allumfassender Bewußtseins… Liebe… Geisteszustandes… unbegrenzten Wissens“. über alle Worte hinausgehende. ist Kevalata. M ist s u s u p t i (Tiefschlafbewußtsein). so daß wir es bei Om („Ausdruck höchster Bewußtheit“) mit drei Elementen zu tun haben: A – U – M.Freiheit ausdrückt… der die Quintessenz. Das Unendliche. die Keimzelle (bija-mantra) des Universums. die universelle Kraft des Allumfassenden Bewußtseins“ ist. In der Madukya Upanisad gilt (nach Lama Govinda) O als Kombination von A und U. ist reines Bewußtsein. das Allumfassende ist die Natur von Om. vom Aufgehen in einem Seite 368 . das magische Wort schlechthin (das war die Urbedeutung des Wortes ‘brahman’). Und auch das bedeutet Om: „Symbol eines göttlichen Universums“. „Om als Ganzes (ist) das allumfassende. Symbol des grenzenlosen Raums.

Mittel zum „Erleben des Unendlichen in uns“. vom Eingehen in das Unpersönliche des universellen Brahman – oder in die „unbeschränkte Freiheit und Unabhängigkeit (svatantrya)“. ist seine Spitze. die die Mauern einreißt. sofern wir unser sogenanntes Selbst oder Ich aufgegeben haben. Aus anfangloser Zeit schwingt Om als „tiefer Urton zeitloser Wirklichkeit.“ Seite 369 . In jedem Falle ein „todloser. Manas. dem Intellekt als Auflösung erscheinend. Om ist Symbol der Befreiung und zugleich das Mittel dazu. lösenden. das Denken. das Selbst der Pfeil. Im Maittrayana Upanisad (gleichfalls nach Govinda) wird Om mit einem Pfeil verglichen.höheren Sein. die in Verbindung mit allem Lebenden besteht“. Gleich der Spinne am Faden „steigt der Yogin zur Freiheit vermittels der Silbe Om“. Anderswo ist Om der Bogen. Sein Laut macht unser Innerstes empfangsbereit für höhere Schwingungszustände und erschließt „die Unendlichkeit unserer wahren Natur. leidfreier Zustand“. In der „tiefen und alles umfassenden Schwingung des heiligen Lautes Om finden Rhythmus wie Melodie ihre Synthese und ihre Lösung“. ein metaphysisches Symbol. das zum psychologischen Hilfsmittel wurde. gemütöffnenden Natur“ des heiligen Wortes. das Brahman das höchste Ziel. das Ziel ist das „Licht des höchsten Zustandes“. der Körper der Bogen. Man spricht von einer „befreienden.

Om und Tau sind für Jürgens „energielösende. unverfälschte. der Unendlichkeit der Gottheit“. allgegenwärtigen versinnbildlicht Seite 370 . A. vollendet „das Wesen der Gottheit im Menschen… zum Ausdruck“. des sich zur Materie verdichtende Seins Gottes“.Die „allumfassende Silbe Om“ – in der „das Erlebnis der Unendlichkeit zum Ausdruck kommt“. Herrlichkeit A die der grobe unendlichen Weltenraum… Gottheit“). U. in ewiger Reinheit und Klarheit thronend“. In Aum (Symbol des „vom der Allbewußtsein Macht und auch durchdrungenen. in Wahrheit Namen der Gottheit im Menschen. ungeheure Energien freimachende Namen“. führt zum Ganzheitserleben der Meditation. zur „Erkenntnis der Solidität alles Lebens“. Für den westlichen Yogakenner Heinrich Jürgens bringt Om (als Aoum).“das Hinsinken des Ganzen in das urewige Meer des Seins. das reine. M. gleich dem Tau (ausgesprochen als Taou). O. (Govinda) Om „ist der Anfang und das Ende – nicht nur der Schriften – sondern der ganzen Schöpfung… die dem Kosmos eigene Schwingung… Quintessenz… Keimzelle des Universums… Name oder Symbol der Gottheit“.sich verdichtend im Menschen zum „Feinstofflichen. „das göttlich-klare Wesen an sich. zum Strahlend-Sichtbaren“.

das zutiefst verborgen in uns ruht. Nach Dr. das alle Bewußtseinsformen in sich schließt. sowie auf Feuer. Wasser und Luft. med. Im Hinblick auf die tiefgreifende Wirkung von Om schrieb Charles Baudoin.Materie. Desweiteren verweisen die drei Buchstaben AUM auf die „drei heiligen Feuer oder das dreifache Feuer des Universums und im Menschen“. Seele und Geist läutert – in dem Aushauch A – O – U – M den vier Seelenzuständen: Wachen – Träumen – Tiefschlaf – Versenkung Ideengehaltes (Meditation. unsere Innenwelt. Vokalfülle Zufolge „das seines ewig schwingt unbesiegbare Ja des Seins“ in ihm. Rouseau und Dozent der Philosophischen Fakultät in Genf im Rahmen seiner Ausführungen über Autohypnose: Im Yoga wird „das hl. auch die menschlichen Bewußtseinsbereiche: A das Wachbewußtsein in der materiellen Welt. wobei die drei Laute A – U – M getrennt zu sprechen Seite 371 . Wort AUM lange wiederholt. Ludwig Schmitt entspricht Om – das wie kein anderes Körper. Nach Vorstellung der Mantrayogis beinhaltet AUM als Ausdruck des unaussprechlichen höchsten kosmischen Bewußtseins. U das Traumbewußtsein. und seiner Kontemplation). das Absolute. U die Feinmaterie und M das im Weltenraum allgegenwärtige Bewußtsein. das nicht-mehr gespaltene Bewußtsein. M den Zustand des Tiefschlafes.I. Phantasie und Imagination. Professor am Institut I.

was sich durch die mögliche Vielfalt einer mündlichen Wiedergabe erklärt. Was die Aussprache betrifft. stellt Peryt Shou in Aussicht. kaum überschaubar. In frühen Jahrhunderten unserer Zeitrechnung galt der BrahmAtma. und das ruft im Menschen eine seelische Umgestaltung hervor. ist über die Bedeutung von Om geschrieben worden. Seite 372 . „der höchste Führer aller Mahatmas“ des oberen Rates einer Gemeinde von Mönchs-Initiierten als . führt zu überbewußten Seelenzuständen und – letztes aller Ziele – zum Allerleben des SEINS. Quintessenz aller Kommentare: OM befreit das im Körper gefangene Ego. das in der Literatur Gebotene. gehen die Ansichten scheinbar auseinander. Aber nur wenn dieses Om-Summen einhergeht „mit geistiger Versenkung und Liebe zu Gott“. und wahrscheinlich überwiegt das Verschwiegene. Ihm. Praxis Umfangreiches. dem Initiierten des höchsten Grades.. die ihn zu den größten Fortschritten in der Vergeistigung bereit und reif machen soll“. gründend in dem großen Sphärenwesen Ishvara.der einzige Hüter der mystischen Formel“.oder vielmehr in drei verschiedenen Tönen zu singen sind. Durch Summen des Emanationsmotiv Om wird man sich der eigenen emanatorischen Existenz bewußt. mancherlei über die Anwendung des heiligsten Wortes der Yogis.

Mit der der Gottheit geweihten Silbe Om begrüßt der der fünften Rasse angehörende arische Adept das menschliche Wesen und beginnt damit jede Anrufung und Beschwörung „nicht menschlicher GEGENWARTEN“. die dem jedermann eigenen Ton entspricht. bilden die heilige Silbe. einem Profanen nur das geringste des Geheimnisses zu verraten. Zwei Vokale und ein Halbvokal. der zu dehnen ist. bei Todesstrafe war es ihm verboten. Nur bei seinem Tode gibt der Wissende sie weiter. Streng. erhabener noch als Om. Physisch geübt bleibt die Tonhöhe. Eine Silbe aber soll es geben. auf dem das Ego spielt. die Kenntnis von dieser Silbe hatten.offenbarte sich die Bedeutung von Om und dessen Inkarnation. Es zielt auf „totale Eleminierung von Subjekt-Objekt durch die Äußerungen eines Lautrhythmus“. läßt die Geheimlehre durchblicken. erläutert Madame Blavatzky. Das gesuchte „verlorene Wort“. Das O in dem Sanskritwort Om ist eine Kombination von A und U. Zu Blavatzkys Zeit soll es in Südindien zwei große Initiierte gegeben haben. stets dieselbe. Sie muß vom Mantriker gefunden werden sowie die ihm eigene Farbe. Om gilt dem Tantriker als „uranfängliches Lautsubstrat als Form eines monosylabischen Mantras“. wobei das A langsam übergleitet zum U. muß es mit der Zeit lernen. auf „Tattwas und Prinzipien“ entsprechend zu Seite 373 . deren Kenntnis „nahezu dem Brahma gleichmacht“. Der einem Instrument gleichende Körper.

Therion sagt: „Aum ist der Ton. hat Schwächezuständen. der „erlangt höchste Seite 374 . Niemals jedoch darf Om leichtfertig oder gar in zorniger Erregung und zu bösen Zwecken mißbraucht werden. der zufolge Aum über Indien nach Tibet gelangte. berichtet: Die Lamaisten sprechen die heilige Silbe aus wie jede andere Sanskritformel. das in den Tiefen des eigenen Innern schwingt. gelingt es dem Mystiker. Doch. AUM (aller Wesen. eine große Gefahr für sich und die ihm Nahestehenden herauf. ohne „dem Wort besondere Bedeutung beizumessen“. so hört er nur das A U M“. „die Stimmen und Geräusche aller existierenden und sich bewegenden Dinge in einer einzigen Wahrnehmung zu erfassen. – Alexandra David-Neel. wenn man von dem hinteren Teile des Halses den Atem kräftig ausstößt und allmählich den Mund schließt“. so betont die Tibetkennerin. Bei körperlicher Indisposition. halten hingegen die mystischen Silben h u m und p h a t magisch und mystisch für sehr wirksam.reagieren. Formen und Namen: Seele und Leben) lautlos auszusprechen. wird gewarnt. Unausweichlich beschwört der Frevler. Verfassung die Übung zu unterbleiben. der hervorgebracht wird. seelischer Übelkeit. disharmonischer Kopfschmerz. Was übrigens von jeder mantrischen Praktik gilt. Wem sich das Geheimnis entschleiert.

„Durch die geheimnisvolle Aussprache und Kenntnis dieses Lautes vermag der Mensch Brahma (Gott) gleich zu werden“. so den Wein des Brahman trinkend. – Nach anderer Version nimmt er anstatt des Wassers Wein. das ganze All und jedes Ding umfassende Silbe bei Seite 375 . hundertsiebzig Formen der Betonung. die göttliche Strahlung erfüllt ihn. Angeblich enthalten indische Schriften. den Blick der Sonne zugewandt. Um einen dem Om adäquaten Laut hervorzurufen. nasal nachklingendem M OM-BRACHMA. Bei seinem morgendlichen Om-Ritual gießt der Brahmane Wasser in seine hohlen Hände. Die dadurch erzeugten Vibrationen durchschwingen den Körper. Der Pranava Om ist eine „anblasende Kraft. (Peryt Shou) Zu ähnlichem Erleben soll der Logos Im – Iah den Aufgeschlossenen führen. Nach Pantanjali beschwört die heilige. reiben im Osten Wissende eigens hierfür gestimmte Holzstücke. wie der Parsi es nennt. von denen eine jede eine ganz besondere Wirkung hervorruft. die im Atem liegt oder in ihm frei wird“. den Aspekt Gottes darstellende.Erlösung“. „Sinnbild des göttlichen Odems“. Die Hochzeit der Zellen vollzieht sich. murmelt er die heilige Silbe. streckt die Hände seitlich aus und spricht mit summenden. denen zufolge das heilige Wort nicht vor und von Uneingeweihten ausgesprochen werden darf.

Rumpf kerzengerade. harmonisiert Om die menschliche Dreiheit. Rituale. die Knie zur Seite gelegt. Das richtig ausgesprochene Om enthält – so Bo Yin Ra – „die Lautschwingungen. Nach tiefer Einatmung: AOUM. Langes Üben versetzt den ganzen Nervenkörper in Vibration. Dabei soll A mehr wie O klingen. – OM kann sein: Invokation. Anrufungen und Gebete sind fast immer auf irgendwelche Weise mit Om – dessen Gegenstück das christliche Amen ist – verbunden. Seele. Vokale und Konsonant müssen durch Kopf und Körper schwingen. Er empfiehlt im Sitz zu üben mit übereinandergeschlagenen Beinen. Gelöbnis. Die Laute langgezogen. U noch dumpfer. in etwas singender Tonlage. Handrücken auf die Unterschenkel. Mantras. nur das heilige Wort bleibt bestehen. die dem Sein aus sich selber entsprechen“. Richtig intoniert. in seiner Schreibweise AOUM. – Während der ganzen Übung ist die Aufmerksamkeit auf den „Gott in mir“ zu richten. den erhabenen Geist. volltönend. Geisterfülltes Urwort ist dem westlichen Yogapraktiker Heinrich Jürgens die heilige Silbe. ihm bedeutend „Name Gottes“ oder „Gott in uns“.dauernder Wiederholung ISVARA. Körper. Geist und offenbart dem geistig Erweckten seine geheimste Bedeutung. Sagte nicht auch ähnliches Christus von seinem „Wort“? Seite 376 . Nach den Weissagungen der Veden wird alles einmal vergehen. Weihesegen. Bejahung.

a) Mit offenem Munde OM (und AUM) summen. melodischem Glockenklang gleichendem MMMMMMMMMM. Wodurch wesentlich die vibroaktive Wirkung erhöht wird. Ein Yogi eines Himalayaklosters. berichtet H. inbrünstig und oft wiederholt. b) Mit geschlossenem Munde summen. im Schweigen verebbende M wird in Bezug gesetzt zu Brahman. wie zu einem Laut Seite 377 . Selbst bei stärkster Abdrosselung der Schlagader des rechten Armes stimmte der Rhythmus des pulsierenden Blutes mit den Bewegungen der Stimmbänder überein. hatte es verstanden. Das ausklingende. II. III.Exerzitien: I. die Molekularschwingung im Körper. doch jetzt kurz und schnell aufeinander folgend. Das Schädeldach vibriert stärker. stumm verhallende. A – O – U wieder im Rhythmus einer schwingenden Glocke. Außerdem verändert Om. A – O – U leise summen (Musikalische üben hier auf F oder D) und schließen mit langem. auf einzelne Körperzonen sowie auf die Blutzirkulation kraft seiner vibrierenden Stimmbänder beliebig einzuwirken. was die Kopfnerven wohltuend anregt.W. zum Absoluten. Berg.

das die Resonanz ideal fördert. die „gewissermaßen die Basis aller Töne“ ist. wovon Heinrich Jürgens überzeugt ist. Dieses langgedehnte M. „Ich und der Vater sind eins“. und Kraft ist Gott. erhöhen die mantrische Wirkung. Gott ist Kraft. halten erfahrene Mantriker für äußerst wirksam. Außerdem lullt die ständige Aufeinanderfolge des Gleichen die störenden Gedanken ein. Meditationsgedanken. das Wesen Gottes im Menschen wirksam. wie diese: „AUM ist Gott“. Möglichst gleich nach dem Aufstehen und auch tagsüber. Natürlich darf während des Übens die Aufmerksamkeit nicht abirren. Endend wiederum mit langanhaltendem M M M M M M. bei U schließen sich die Lippen zum vibrierenden. SEINE Kraft. bei O kleiner werdend. Schädeldach und Hypophyse in Schwingung versetzenden M. Gedanken. Seite 378 . die Allkraft des Kosmos. die eine Verschmelzung mit dem Allbewußtsein anstreben. Durch ständiges Wiederholen der heiligen Silbe.verschmelzend. wird. A O U M – als „ständige Anrufung Gottes“ – eine Zeitlang pausenlos aufeinanderfolgend wiederholen. Im Gegensatz zu den vorhin gesummten Vokalen Mundöffnung jetzt bei A voll und weit. erfüllt mich. Die vielseitige Wiederholung eines Mantra – Japa genannt – erzeugt einen Energiestrom.

Durch OM schwingt der Fortgeschrittene ein in immer höhere Bewußtseinsbereiche.Chitta. IV. Erweiterte Meditationsübung mit Glocken-Imagination. des OM-Lautes – so H. wird „zu einer eigenen Batterie des Wesen Gottes“. dem Wesen… dem Namen AOUM gleich“. wird zu einer „einzigen Woge…. P. seelische wie körperliche Mangel Hindernisse an schwinden: Hängen „Krankheit. Wiederholen des Pranava. Krischna. Demnach auf einer Ausatmung (sofern ohne Zwang möglich) kurz: Seite 379 . an Trägheit. Blavatzky – verbunden mit der Selbsthingabe an das Juwel im Lotus. Ein Gleiches rühmt man der mystisch- magischen Silbe TAU nach. Die Macht des Schauens wächst. Das Begeisterung. Zweifel. Im Maitreyasitz eine schwingende Glocke imaginieren und im Rhythmus der vorgestellten Schläge das gesummte AUM (auf F oder D) mitschwingen lassen: Zweimal hintereinander dreimalige kurze AUM-Folge. dann einmal lang ausklingendes AUM. Zur steten Beherzigung! Nur bei Läuterung der bisherigen Lebensführung und ständiger Hingabe an das GROSSE WERK. Sinnesfreuden“. der Gemütsstoff. Buddha oder Christus – „stärkt das Gemüt und erzeugt frische Energie“. unser göttliches Selbst – Padmapani.

Ort des „lebendigen Selbstes“ und des hochheiligen OM. der „feine Laut“. auf den Schöpfungslaut der Allmacht. steigt im Zentralnadi der Wirbelsäule auf zum Anahata-Chakra (Herz). So wenigstens lehrt es Vishvasara Tantra. „verschmilzt der Geist mit dem Laut“ und dringt in den Äther des reinen Bewußtseins.AOUM-AOUM-AOUM AOUM-AOUM-AOUM. wo der „nicht angeschlagene Ton“ hervorgerufen wird.und im Mikrokosmos – also auch in uns – schwingt. AUM erfühlen. an der Öffnung des Wurzelchakras. die eigentliche Schwingungsenergie Shivas) – dem Summgeräusch eines Bienenschwarmes gleichend (auch der Buchstabenmystiker kennt dieses mystische Lautphänomen). erklingt er – (para. In dieser tonlosen Stille lauschen auf die „unhörbaren Schwingungen“. Ausschließlich auf diesen Laut konzentriert (Nadabindu Upanishad zufolge). Weiter dann nach Seite 380 . Erstes Anzeichen nahenden Gelingens ist ein angenehm klingendes Organ. mühelos reicht: AOUMMMMMMMMMMMMMM. wie es im Makro. Hierauf drei Atemzüge lang schweigend in sich hineinhorchen. Immer im Rhythmus des einatmen und solange Atemvorrat imaginierten Glockentones. Das Wahrnehmen des inneren Tones – eine wichtige Tantradisziplin – ist ein „schöpferischer Akt“. Ehe der Laut physisch ertönt.

Flöte. einer Glocke. verschiedensten Geräuschen „dem Rauschen des Ozeans. einer Flöte. Klirren von Silberketten. („Sprache. Garrison) Es wird gesagt. Den Seite 381 . späterhin zuletzt wird er musikalischer „feine (Glocke. Fest stehe nur. schrillem Pfeifen. einem Bienenschwarm. eine feststehende Reihenfolge der Wahrnehmungen des inneren Lautes gibt es nicht. sanften Harfenklängen oder dem leisen Summen von Bienen. Rauschen der Blätter. zuerst tönt der Laut stark und voll (Ozeangedröhn. Japa-Mantra: Bequemer Sitz und rhythmische Atemfolge 7 – 1 – 7 – 1. dann atmen lassen und OM im Geiste hundertachtmal wiederholen. Wasserfall. Klänge“: Saiteninstrument). V. dem Summen eines Drahtes oder einem Saiteninstrument“. ähneln: Wahrnehmungen. Blitz. wortloses Schreien… Stöhnen usw.oben steigend wandelt die Energie sich zum vernehmbaren Laut. Blick sodann auf einen Punkt oder eine Kerzenflamme. (Omar V. Donner.“) Stets aber ist es „das oberste Bewußtsein Gottes“. einer riesigen Trommel. Donnern. darüber gehen die die Meinungen den der Tantriker auseinander. Seemuschel. erklingen kosmische entfernte Laute wie von Glocken. Ob es nun sieben oder zehn Wahrnehmungsmöglichkeiten gibt. Baßtrommel).

wer OM auf diese Weise in sich hineindenkt. VI. Später dann bei geschlossenen Augen In-sich-hineinhorchen. Daumen auf die Ohrenecken der Ohröffnung.inneren Laut im rechten Ohr zu erlauschen versuchen. Lippen zwischen den beiden Mittel. Mindestens eine Woche hindurch regelmäßig üben. Tantriker stellen in Aussicht. Zeigefinger auf den Augen. dieser Überzeugung gibt auch Peryt Shou Ausdruck: „Es zeigt sich gleichsam der Übergang vom natürlichen Eros (Liebe. Shiva und Shakti vereinen sich im Mantriker „in der Seins-Einheit“. Mit OM verbindet sich ein unmittelbares Erlebnis.und Ringfinger. Yoni-Mudra: Aufrecht sitzend. Eine den Menschen mit der Gottheit verbindende Kraft tritt in Aktion. sofern er nur beharrlich übt. Seite 382 . das „große Meer der Laute… die im ganzen Universum schwingen“. die polaren Pole der Schöpfung. Ellenbogen auf ein Kissen gestützt und beide Ohren verschließen. das Männliche und das Weibliche. Also mit allmählich verklingendem N. vernimmt. VII. Unser Gewährsmann schreibt vor: Nasenrücken spannen (Nasalflexion) und OM als A U M… n. Langsam durch die Nase atmen. Trieb) zum Eros-Logos“.

denn „das angespannte Atmungsorgan ist dann nicht nur Geruchs-. In solcher Sternstunde erwacht das Ich „zum Anblick seines eigenen im Weltlogos verborgenen Ursprungs“. Kund wird ihm das Geheimnis des großen Sterns der Achtheit in erleuchteter Innenschau. bewirkt „eine Erweckung des Eros als kosmische Kraft“. Allein wie Heraklit. Jedoch diese Verheißung erfüllt sich nur. damit die göttliche Ursubstanz. an dem der nach Befreiung Strebende nicht den heiligen Atem-Urlaut. wenn er vernommen wird. das „Urwasser“ Seite 383 .Zugleich Konzentration auf den Achtstrahligen Stern. Ein innerkörperlicher Verbrennungsprozeß schaltet den Mantriker in das kosmische Feuer. in rechter Seelenhaltung vollzogen. der Göttlich-Dunkle sagte: Erkannt wird der Logos erst dann. Ein hinter der Atmung wirkendes Lebensprinzip offenbart seine ihm übergeordnete Kraft. wenn der Mantriker Om und Achtstern – Mantra und Mandala – reinen Herzens im rechten Sinne zu gebrauchen weiß. der im Osten als Mandala. OM. als Meditationssymbol gilt. Wobei der Nasalflexion großer Wert zugesprochen wird. Ein tritt es in die Mitte. eine neue Dimension des Schauens und Erlebens erschließt sich ihm. Kein Tag daher. Das OM-Esoterium. Er ist der Schlüssel zur Dimension des Empfindens und Erlebens. sondern auch Emanationssinn“. die Silbe aller mantrischen Silben. in sich zu erwecken sucht.

3. Notwendiger Hinweis: Wichtig ist dabei der nasale Nachhall bei M und N. Seite 384 . maim) in ihn strömt. O sehr kurz-. O und M gleich lang. Langgezogener. 2. Er verweist auf vier mögliche Wiedergaben: 1. („In einer Art von arpeggio“) Welche besondere Auswirkungen die Übungen drei und vier zeitigen. Als AUM getrennt voneinander: AAAA UUUU MMMM. OOOOOOOOOMMMMMMMMM. Nun noch C. VIII. Leadbeaters Ansicht: Verschiedenartige Betonung und Länge der einzelnen Laute rufen verschiedenartige. Auch empfiehlt er. jeden Studienbeginn mit der heiligen Silbe einzuleiten. offener Ton. zugleich die „Partikel der feinen Körper“ beeinflussende Wirkungen hervor. läßt Leadbeater offen. weil sonst andere. W. jede Meditation. auf die Umwelt.OM und AUM in verschiedenen Klangstufen singen.(hebr. denn OM ist das „allmächtige Mantra“. 4. M desto länger: OMMMMMMMMMMMMMM. Wirkt „auf uns gegenseitig“. unerwünschte Wirkungen sich einstellen könnten.

II. G. Loner und R. Dr. Grabow.A – U-M Vertonungsbeispiele. Seite 385 . Mitgeteilt von Therion.

und nach kurzem Schweigen: PADME HUM. beinhaltend die höchste Weisheit des Herzens. Padme: „im Lotus“. auf die unaufhörliche Vereinigung zwischen dem Menschen und dem Weltall“. Wem kommen da nicht die tibetischen Gebetsmühlen und die Mönche mit ihrem unaufhörlichem Geraune und Geleier in den Sinn? Und die vielen anderen Frommen und weniger Frommen. um das Gift des Todes in das Elexier des Lebens zu verwandeln“.AUM MANIPADME HUM Sofern wir der Überlieferung Glauben schenken. die Madame Blavatzky als „nahezu sinnlos“ verworfen hat. „die demütig herabsteigt. Es entspricht dem von Buddhisten gesungenem Om namo Amitabhaya. vielmehr weist das Mantra auf „eine Beziehungsnahme. das sieben verschiedene Arten und Möglichkeiten verschiedener Anwendungen auf ebenso vielen Plänen des Gedankens und der Handlungen in Seite 386 . gesummt. Mani bedeutet einen kostbaren Stein. Die herkömmliche Formel: O du Juwel im Lotus. gedacht und geschrieben. flüsterte als erster der der turanischen. des Allerbarmers. dem Japanischen Namo Amida Butsound dem Chinesischen OmiToFo. … Neben der heiligen Silbe OM wohl das meist gebrauchte Mantra. gesungen. der vierten Wurzelrasse entstammende Adept ehrerbietig das heiligste Mantram der Tibeter O M MANI. Dem Wissenden ist es das Mantra des Avalokitesvara. Eine Übersetzung. gesprochen.

das gefundene Juwel zum Stein der Weisen geworden. deren jede Silbe eine geheime Kraft in sich birgt. je nach Intonation Seite 387 . Die Auslegung Govindas: Mant: Juwel des Geistes. strahlendes Juwel des „erleuchteten Geistes“. . Abgewandt den Blick vom Reiche der Materie. bodhi-citta. die nichts zu tun haben mit dem historischen Gautamo. das ihn gefesselt hielt. der das Erleuchtungsbewußtsein – bodhi citta – erweckt. erschaut der Erweckte im AlayaBewußtsein die „Keime aller Gestalten… die Urbilder aller Formen“. Das Begrenzte sprengend. sieben verschiedene Bedeutungen und Wirkungen zu. um Samsara zu entrinnen und Nirvana zu erreichen. der geistigen Entfaltung. sterbliches Bewußtsein in unsterbliches wandelt und den Kreislauf der Geburten stille stehen läßt. Es nahen sich ihm in der Meditation die Dhyani-Buddhas. des Heiligen und Reinen (poetischerweise als Tautropfen im Lotus interpretiert). ins Unbegrenzte vorstoßend. Vorausgesetzt jedoch.sich birgt. So lautet nach Govinda die erste Lehre des OM MANI PADME HUM. gemäß der Lehre des „Demantenen Fahrzeuges“. Andere Eingeweihte schreiben dieser heiligsten aller östlichen Formeln. Errungen sind Erlösung und Unsterblichkeit. versinnbildlichend auch den „Stein der Weisen“ und die „Prima Materia“. „zeitlose Urbilder des menschlichen Bewußtseins“. Erreichbar nur „im Lotus des eigenen Herzens“. daß die Umkehr vollzogen. Symbol des höchsten Wortes.

absolute Wirklichkeit. nicht in Silben zerlegt. das Kleinod darin die Lehre Buddhas. In jedem Falle rufen wir zugleich unser Göttliches Selbst an. Auf deren natürliche Verteilung und Ordnung kommt es an. Das Aum-mani-Mantra. Zugleich ist der Lotus Sinnbild des Geistes. Schier unbegrenzte Macht wird der heiligen Formel im Munde eines Adepten zugeschrieben. stets zielt die Bedeutung auf „Ich bin der ich bin“. Om (das „eine Maske ist“) und Om mani padme hum verbindet eine geistige Verwandtschaft mit kosmischen Kräften.oder mehrsilbig“. der Profane aber wird gewarnt.und Rhythmus. sie zu mißbrauchen. Von welchem Standpunkt auch immer betrachtet. sofern man weiß. im Einklang mit Mikrokosmos und dem Makrokosmos. wie diese Silben auszusprechen sind. bedeutet nach einer anderen. drei. dem westlichen Paradies. Die Lotusblüte stellt die Welt dar. nicht weniger bekannten Gewährsmännin – Alexandra David-Neel – „ein Kleinod in der Lotusblüte“. Die Om-mani Formel ist das geometrische Äquivalent der Harmonie von Farbe und Ton. Seite 388 . Daher wohl verlautet die berühmte Theosophin nichts über die eigentliche Praxis. stets ist es das „Ich bin in dir und du bist in mir“. Durchschnittsgläubige sprechen ihr Aum-mani-padme-hum mechanisch her und erhoffen sich davon große Glückseligkeit durch eine „glückliche Wiedergeburt im Nub de-watschen“. ob „zwei-.

Nirvana.) NI = gelb und hat Bezug auf den Menschen. ME = rot und bezieht sich auf nichtmenschliche Wesenheiten. Welt der Illusionen. der kaum Speise durchläßt. ist bekannt. auf Yigdags. Weisheit. MA = blau und bezieht sich auf nichtgöttliche Wesen (die Lha-ma-yin. Dem Gebildeten. Das Juwel. bezieht sich auf die Tiere. den uns innewohnenden Gottesfunken. versinnbildlicht auch hier das Höhere Selbst. von gigantischem Körper. daher leiden sie ständig Hunger und Durst. und zwar: AUM = weiß und hat Beziehung zu den Göttern. die den Göttern – diese bekämpfend – ihre Wohnung streitig machen. Erreichbar durch komplentative Versenkung. „die pretas der indischen Mythologie“. und einem fadendünnen Hals. PAD = grün. der eine „Unterwerfung der Seite 389 . „die Perle in der Muschel“. HUM = schwarz und hat Bezug auf Bewohner des Fegefeuers. bis zur Bergesgröße. daß jede dieser Silben auf Lebewesen und mystische Farben verweist. Oder: Das Kleinod ist Nirvana und die Blume mit ihren zahlreichen. in der die Unerweckten leben.Erkenntnis. Hum gilt fener als „eine Art mystischer Schlachtruf“. ein mystischer Ausdruck des Zornes. eine Art von Titanen. der das Mantra in sich in sechs Silben aufzugliedern weiß. die absolute Wahrheit verhüllenden Blütenblättern steht für Samsara. Erlösung.

Edler Gesinnte hingegen sehen in Hum eine mantrische Hilfe. Hum bezieht sich ferner auf den „von jeder die objektiven Dinge betreffenden Vorstellungen“ befreiten menschlichen Geist. nicht im Absoluten. für den OM den „Aufstieg zur Allheit bedeutet“. Erlöst von der Enge der Ichheit durchbricht er die Selbstbegrenzung und wird eins mit dem Unendlichen. sofern das höchste der Opfer. die das Böse entmachtet und alle Übel vertreibt. der Herausforderung und des Zornes. erblickt in der Keimsilbe Hum „den Herabstieg der Allheit in die Tiefe des Herzens“. verharren. Die Geheimnisse des Kosmos erschließen sich ihm. Außerdem wird Hum bei bestimmten Meditationen als „innerer Stützpunkt“ sehr geschätzt.Dämonen und furchtbaren Gottheiten“ bezweckt. Aber der Mensch darf nicht unentwegt in diesem Zustande. das Opfer des eigenen Selbst. Diesen findet er in Hum. zur Alleinheit. ja sogar der Dämonenbeschwörung. der OM in seinem dynamischen Aspekt erlebt „als hl. erbracht worden ist. befreit sich von der IchIllusion und gelangt zur Ganzheit. Der Opferlaut Hum. Der Mensch. Govinda. Wieder anderen gilt Hum als Laut der Drohung. das einzige Buddha gefällige. das im Gegensatz zu dem das Unendliche bergende Om Seite 390 . Er bedarf des Ausgleichs. abgeleitet von der opfern bedeutenden Sanskritsilbe Hu. alles verzehrende Flamme“.

die Leere. „Tor der Verwirklichung im Leben“. (Verschlußlaut. U. zum inneren Laut“. die unterste Grenze der menschlichen Laute einnehmend. Den klanglichen Symbolismus von Hum erläutert Govin-da so: H. Er nähert sich mehr einem „nasalen ng“. Aus tibetischer Sicht „das Tor zum Unhörbaren“. im Anusvara ausklingenden Laut der Tiefe dar. M symbolisiert das Ganze. ist der Laut des Atems. weshalb Om am Anfang und Hum am Ende steht. stellt den ins Unhörbare übergehenden. um Hum. „zur verinnerlichten Schwingung. Allein zuerst muß Om – „Tor der Erkenntnis“ – erlebt werden. Es ist der große Spiegel „der die Leere in den Dingen und die Dinge in der Leere reflektiert“ (Govinda). die Übergegensätzlichkeit. im Sanskrit Anusvara).von dem es heißt. zu verstehen.„das Unendliche im Endlichen. Soll in Sanskrit – dessen Aphabet die Tradition göttlichen Ursprung zuspricht – die mantrische Seite 391 .der Hauchlaut. jeder mit ihm verbundene Laut wird zum Mantra. Als Endlaut steht M zwischen Vokalen und Konsonanten. ist ein nachtönender Verschlußlaut. schwingt er daselbst weiter. das Ewige im Augenblick… das Uberweltliche im Weltlichen“ ist. des Prana. das Unzerstörbare. Tönend nach innen gerichtet. stehend an der Stelle des Schweigens. das Unveränderliche. des lebendigen Odems.gedacht als langgezogener Vokal. des Atman. das Zeitlose. M. Dieser Umstand erklärt.

das einen sehr hohen Grad an Vorstellungsvermögen erfordert.Natur eines Lautes besonders betont werden. Vielerlei Unklarheit besteht noch über diese mystischen Silben. Da glauben die einen. zu glauben. verbindet man die Buchstaben mit dem Anusvara M.soll es wie zwei harmonisch schwingende Glocken klingen. bloßes Aufsagen schon erlöse von den Wiedergeburten und führe diese Wesen in Nob dewa tschen. In der Tonlage von F oder D . Desgleichen Wirkung der widersprechen einzelnen sich die Ansichten der ihnen betreffs der Silben und zugeordneten Wesenheiten. Auch der Meinung begegnen wir: die Wiederholung der sechs heiligen Silben erlöse den Mantriker von einer oder der anderen der sechs Welten. Aum irrtümlich mit dem nichtssagenden Ausruf Ah! und mit Amen. ins westliche Paradies. seien diese ja ohnehin im Paradies. Einige schreiben bei PADME HUM langgedehntes E. Seite 392 . So übersetzen Autoren. was andere entschieden bestreiten. das einfache Hersagen genüge bei erlangter Initation. wie David-Neel es beklagt. soweit es die Götter angeht. U und M vor: PADMEEEEE HUUUUMMMMM. Alexandra David-Neel überlieferte uns ein Ritual. sonst von großem Wissen. Nicht zu unrecht argumentieren sie. Aber nicht alle machen es sich so leicht.

Auf diese gewiß nicht Seite 393 . wie der Atem „außerhalb des Körpers bleibt“. Als gelungen ist die Übung anzusehen. 3. Dabei hat man sich in der Ausatmungsphase „während des Wegschwebens der sechs Silben… die Entstehung der sechs Wesensgattungen“ solange vorzustellen. wird die Silbe in der Vorstellung in den Körper eingesaugt. Gleichzeitig damit ist die jeder Silbe zugeteilte Farbe geistig zu imaginieren.Tibetisches Meditationsritual der sechs mystischen Silben: A U M M A N I P A D M E H U M. Beim Einatmen durch das eine Nasenloch (welches wird nicht gesagt). beim Ausatmen durch die andere Nasenöffnung schickt man die gewissermaßen auf dem Atemstrom schwebende Silbe weit von sich. 1. wenn „die Form der tibetischen Buchstaben“ sich verwandelt und statt der Silben die sechs Welten (natürlich nur subjektiv) wahrgenommen werden und deren Bewohner handelnd dem Übenden vor das geistige Auge treten. 2. Während des Einatmens wird die so imaginierte Welt in den Körper wieder eingesogen und bis zur Wiederausatmung gehalten. Einer endlosen Kette gleich kreisen so die Silben ohne Unterlaß durch den Körper des Meditierenden. 4. Die den sechs heiligen Silben zugeordneten Wesensgattungen sind mit diesen heiligen Silben zu identifizieren.

wie dargelegt. Hri bedeutet in der geheimen Sprache der Lamas das „eigentliche Wesen der Dinge“.leichte Übungsweise soll es weit Fortgeschrittenen möglich sein. P. Profane freilich begnügen sich mit dem mechanischen Hersagen des Mantra. hängen nach der letzten. in die absolute LEERE. erschließt sich im Laufe der Zeit die wahre Bedeutung und erfährt an sich die durch mantrische Hilfe wirksam werdenden mystischen Kräfte. wissend um das Geheimnis der heiligen Formel. dem Initiierten. Oder im Sinne von: „Gott und ich sind eins“. Ekstatisch versinkt er mit den sechs Formeln und den diesen zugeschriebenen Welten in das „gestaltlose Universum“. weil. Wiederholung der Formel. deren „absolute Wirklichkeit“. der es innerlich zu erleben sucht. Eingeweihte. Tat twam asi – auch: Tattvam asi oder Tat tvam asi: „Ich bin du“. noch die Silbe HRI an. sondern siebenfach. Blavatzky ist die heilige Formel nicht sechs-. fast so populär wie Om Seite 394 . Die berühmte Formel der Upanishads. das AUM in der Aussprache zweifach ist: A – UM. in jenes DAS der mahayanischen Buddhisten. von der Illusion dieser und der anderen Welten sich zu befreien. Für H. TAT TW AM AS I Ein ebenfalls als sehr wirkungsvoll gepriesenes Mantra. analog der 108 tibetischen Rosenkranzkügelchen. zumeist nach der 108.

das Ding an sich (das nicht begriffen werden kann. aller Dinge Ursache. Ich und Sein. TAT). sondern – im Sinne Kants – sich nur selbst begreift). Oder: „Ich bin ganz DIESES. bin: mit Vorspann-M. Das M nasal tönend. die Dentallaute N stets Seite 395 . Tat). Das SEIENDE (Sät.oder Om mani padme hum. die wahre Substanz mit ihrem apolli-nischdionysischen Urwirbel. Ein Drittes gestaltet sich dann aus Subjekt (Ich) und Objekt (Sein) das EINHEITLICHE: DIESES (sanskr. „durch welche an die Wahlverwandtschaft aller Dinge und an die Pflicht des Mitgefühls mit anderen Leben gemahnt werden soll“. Subjekt und Objekt. das Eine. der dem großen ES verbunden ist. Oder wie es Peryt Shou formuliert: „Das Einheitsbewußtsein des Menschen mit der Natur“. Tat ist die absolute Substanz in Einheit mit dem Logos. Darin liegt der tiefe Sinn des Mantra: A H A M TAT oder AHAM S A: Ich bin Dies. jenes ICH BIN DIESES. ganz Objekt vor mir selbst“. in Dieses scharfer nachhallender S-Laut. um aus der erdrückenden Vielfalt der Stoffwelt (Prakriti) zurückzufinden in die Einheit der Substanzwelt (TAT). Der Logos als „Wurzel alles Denkens“ ist wirkendes Prinzip darin. das S in sä säuselnd. ICH BIN DIESES. Diese Dualität müssen wir überwinden. unzerstörbarer Teil unseres Wesens. birgt die Dualität dieser Welt.

– AHAM SA gilt im Osten als die Formel des offenbarten Wortes oder Logos. Sterbliches hat Anteil am Unsterblichen. die Begierdenglut erloschen ist. Niemals führt empirisches. den Kontakt her zwischen dem ALL-LOGOS. Kraftströme des Alls offenbaren sich. Das wahre Wesen der Natur ist eine „intellegible Realität“. der – wie der Vedanta es nennt – aus dem Selbstwissen des EINEN schöpft. und dem Christusbewußtsein in uns. AHAM SA stellt. das eins ist mit der wahren Substanz der Dinge. – DIES. der in sich vereint S ubjekt und Objekt. nach innen verklingend. TAT TW AM ASI. in der „Hütte“ gesprochen. Die innere Ojektivierung tritt hier zuerst auf.nasal. dem Kosmischen Bewußtsein. DIESES. Sofern das „Wort“ in uns geläutert. das den WELTGRUND umfaßt. Ichheit und Natur. das Unbegreifliche vom Verstand her in letzten Tiefen zu ergründen. wäre unsinniges Beginnen. das ist der Urgrund. ist empirisch nicht erfaßbar. Intellegibles wird der Intellekt nie begreifen. Jeder Versuch. – Alles dies beinhaltet das urgraue Seite 396 . Nur so erkennt der zum Höchsten Strebende. reflektierendes Denken zum Wesenhaften der Dinge. DIESES in kontemplativer Versenkung innerlich empfinden und erlauschen. Dies bleibt vorbehalten jenem kontemplativen Zustand. „daß in diesem ‘Wort’ ein allumfassender liebender Allgeist sich selber denkt in seinen Kindern“.

Natur. Das Mandala jedoch nicht bloß verstandesmäßig betrachten.vedische Wort: Du bist dieses. Als Mandala gebraucht oder als Funktion des Willenleibes gedacht. bist TA T. In Tat Swam Asi („In allem objektivierst du dich“) erkennt eben Genannter eine Grundformel der Logoslehre. sondern erleben als „das durch alle Erscheinungen sich knüpfende Band des Seins. das Einswerden mit dem Kosmischen Bewußtsein: TAT TW AM ASI. TAT – „DIESES“ – birgt das Wesen der Natur. Objekt. die Wahrheit“. der ganzen Schöpfung. Ausgedrückt auch im Motiv Hansa – A h a n s a (Ahamsa). Sa (oder Tat) = dieses: Ich bin dieses. Aber nur durch innere Einkehr. den Achtstern im Gefüge des Ahamkara nicht nur empfinden. Ich-bin-dieses – tönend wie Isis. Aufgabe ist es. durch Umdenken und Unterstellung in den Geistwillen empfangen wir den „Anhauch der höchsten Kraft.“ Seite 397 . um als letztes Ziel SAT zu erreichen. den Zustand höchsten menschlichen Bewußtseins. Auch in Verbindung mit dem achtstrahligen Stern. die Kluft zwischen dem Ich und dem Du zu überbrücken. die die höchste Vernunft in uns weckt. geübt in der „Hütte“ und mit herabgleitenden Bögen – „bewirkt die Selbsterkenntnis des Logos im Menschen“. Von Peryt Shou als das dionysische Motiv der Inder bezeichnet und wie folgt interpretiert: Aham = ich (ich bin).

gegebenenfalls einer. zum Ausgangspunkt. Strich hinauf zum rechten Auge der gedachten Person.Hinauswachsend „Schöpferische“ versuchen. und zwar: 1. man-trisch: TAT TWAM ASI! Das bist Du! So müssen wir in unserer Entwicklung vom Ich zum Ich-bin-Du Seite 398 . dieses „Das bist DU“ zu erleben. 5. die allerdings ein vorzügliches Imaginationsvermögen. 4. gute Übung. ist folgende: Mit stärkster Konzentration ist ein Mensch zu imaginie-ren. mit dem einen alles andere als Sympathie oder gar Liebe verbindet. so lebendig wie nur möglich vor. zu das kontemplativer erwecken Eine andere. das Pentagramm schließend. 2. links hinab zur linken Schulter. Strich. Strich hinab zur rechten Schulter. eine Bilder zeugende Vorstellungskraft erfordert. in über den zergliedernden Versenkung Intellekt. Diese Person stelle man sich so plastisch. beim Scheitel beginnend. Steht das so geschaffene Gedankenbild klar umrissen vor dem geistigen Auge. Während des ganzen Vorgangs das Gesicht der imaginierten Person in strahlender Helle schauen und halblaut. Strich waagerecht hin zum linken Auge. ein Nahestehender. ziehe man mit der Rechten – ebenfalls im Geiste – ein in gelbem Lichte strahlendes Pentagramm. Strich zurück. 3. ein wildfremder.

als sie den Mörder zu lynchen drohten: „So Harn“. wo Hassender dem Hassenden begegnet. Es beinhaltet die zum Nachdenken zwingenden Worte: „Ich bin e r“. töten sich und gegenseitig verstümmeln. eins mit jeder. was fühlt und denkt und handelt in der diesseitigen Welt und in den außerirdischen Daseinsebenen. auch dort. wo Mensch dem Menschen gegenübersteht. Überall dort. Er ist ich! Fühlten. der blindwütigen Wehrlose Zerstörung. Bezeugt von einem großen Weisen. Verzeihend entrang es sich seinem Munde. und nicht nur die sich Liebenden. noch blind einem dämonischen Weltenwillen verfallen. Sagten sie doch in jeder nur erdenklichen Situation: So Harn – Tat twam asi. Seite 399 . alle. die verwerflichste Kreatur. Eins bin ich mit dem Göttlichen.gelangen und weiter fortschreiten zum Ich-bin-Dies. es bezieht sich auf alles. und sei es die geringste. Dieses kurze Mantra umfaßt das Göttliche wie das Kreatürliche. hinzumetzeln trachten. die auf den weltweiten Feldern des Mordes. hingestreckt von einem politischen Fanatiker. Unterdrücker und Ausbeuter dem Unterdrückten und von ihm Ausgebeuteten. Ähnlich dem Sinne von Tat twam asi – „Ich bin dies“ oder „Das bist Du“ – gilt S O H A M. In seinen letzten Erdenminuten noch gebot er der empörten Menge Einhalt. und alle jene. die Irregeleiteten. Menschheitsgüter brutal vernichten – alle. handelten doch alle jederzeit so christusgleich.

erlebe jeder sich im ändern.So ham. und nicht nur im Menschen. eins mit dem VATER. bis wir endlich inne werden des innersten Sinne von Tat twam asi: Das Göttliche bin ich. Seite 400 . solange. oder Sa ham. oder wie die Namen alle heißen mögen. dessen Reich nicht von dieser Leid durchzuckten. Ishvara. „ich bin Sie“: spreche jeder es aus. blutgetränkten Welt ist. „kein Unterschied zwischen mir und Dir“. in jeder Kreatur! Sprechen wir es unablässig aus. Und dieses mein wahres ICH ist eins mit IHM. „ich bin er“. es ist mein innerster Wesenskern. eins mit Savitri. SO HAM SA HAM TAT TWAM ASI.

Im Sinne des Bibelwortes: Ich und der Vater sind eins. einszuwerden mit dem KOSMISCHEN BEWUSSTSEIN.oder im Ägyptischen Sitz sind die Gedanken zu richten auf das Höhere Selbst. die drei Aspekte des P u r u s h a. Aham Brahm (oder Brahma) a s m i. Im gleichen Sinne: S a t C h i t A n a n d a. des Atman. Göttliches Sein – höchstes Bewußtsein – Leidbefreite Seligkeit. Ich bin Geist. (A – ham – brah – ma – as – m i) Bedeutend: Ich bin Brahma (oder Brahman).AHAM BRAHMA Die mantrischen Formeln lauten: AhamBrahma. Verweilend im Buddha. aufzugehen in IHM. In tiefer Kontemplation versunken. auf den der Gottheit verbundenen göttlichen Funken in uns. Die Göttliche Dreiheit. Die erwachende „Substanz“ im Unbewußten der menschlichen Wesenheit. Bejahend so die Wesenseinheit des wahren Selbst des Menschen mit der Gottheit. Seite 401 . sowie des Göttlichen im Menschen. erfülle den Mantriker die Allgegenwart des GÖTTLICHEN URGRUNDES und die Sehnsucht. bin eins mit der göttlichen Urkraft.

SAVITRI Bequemer Sitz. Lotos- oder Ägyptischer Sitz. Vor allem: aufrechte Haltung! Wenn möglich, im Anblick der Sonne. Zugleich im Innern die geistige Sonne als aufgehendes Gestirn schauen. Nach völligem Stillewerden leise das Mantra einsprechen: Aum! tat savitur varenyam Bargo Desvasya dimahi Dhio yo na pratyodayat O! (Steht hier für das Absolute) Dieses Mantra wird mit Savitri (die göttliche innere Sonne) eingeleitet und beendet. Über die Bedeutung des Mantra meditieren: Möge die göttliche Savitri das Dunkel meiner Seele erleuchten. Dabei unausgesetzt vor sich die Sonne und den inneren Blick auf Savitri, die Sonne in uns, gerichtet. GAYATRI Gayatri ist

eine

Anrufung

des

SONNENLOGOS:

dabei

entströmen unserem Tagesgestirn Lichtwellen, gleichviel in welcher Richtung man steht. Desweiteren vernehmen wir: Diese Wellen sind von strahlendem Weiß, haben goldglänzende Ränder, untermischt mit Elektrisch-Blau. Sie strahlen kegelförmig, siebenfältig in den Seite 402

Farben des Spektrums. Das Prisma, durch das sie strömen, ist gewissermaßen der sich ihnen hingebende Mensch. Sie strahlen nicht nur ein, sie strahlen auch aus vom Herzen, Gehirn oder sonst einer wichtigen Körperstelle; beständig sich dabei fächerförmig erweiternd. Manch anderes noch wird diesen Lichtwellen zugeschrieben. Unter anderem verbreiten sie sich nicht kreisförmig, sondern in Blickrichtung des Mantrikers im Halbkreis. Bisweilen verdichten sie sich bis zu einem blendenden, wie lebendig erscheinenden

Lichtpunkt. Kommt ein solcher Strahlenpunkt in die Nähe eines Menschen, so berührt er blitzschnell dessen Herz und Gehirn, die gleichfalls eine zeitlang erglühen. „Bei ungezählten Menschen der Reihe nach“. Darüber berichtet C.W. Leadbeater-. „Als wir den Versuch bei einer eng gedrängten Menschenmenge machten, fanden wir, daß sich die Strahlen scheinbar in die Menge teilten, wobei jeder einzelne Strahl nur auf die umstehende Gruppe einwirkte und die übrigen Gruppen unberührt ließ“. – Eingeleitet wird das Ritual mit OM und der Aufzählung der drei Welten, der physischen, der astralen und der mentalen Welt. Beim Aussprechen der drei Welten, so wird gesagt, scharen sich die diesen zugehörigen Engel (Devas) begeistert um den Mantriker, um die Arbeit auszuführen, die ihnen durch das Singen des Mantra geboten ist. Auch die in uns schlummernden guten Anlagen werden Seite 403

geweckt und gefördert. Das Gayatri-Ritual (nach Prof. Paul Deussen): 1. Verehrung durch das Heilige Wort, den Pranava OM. 2. Verehrung durch die drei Vyahriti’s, die drei Welten (physische Welt, Astralebene, Mentalebene) B h u r – Bhuvah – Svah. 3. Verehrung durch die Savitri-Strophe: Tat savitur varenyam: Den Lieblichen des Savitar; Bhargo devasya dhimahi: Des Gottes Glanz laßt ehren uns; Dhigo yo nah pracodayat: Er möge fördern unseren Geist. Surya ist die sichtbare Sonne, Savitri ist der SONNENLOGOS, „das belebende und anfachende Element“. Ähnlich das von Therion gegebene Ritual, nur lautet bei ihm die letzte Zeile: Dhiyo yo na pratyodayat. Das Ganze sinngemäß deutsch und logistisch skandieren: „O! Laßt uns fest über das anbetungswürdige Licht der göttlichen Savitri (der inneren Sonne) meditieren. Möge sie unsere Seele erleuchten“.

Seite 404

BRAHMANISCHES MORGENGEBET Arme der Sonne entgegengestreckt, um dem Baume gleich, wie es im Veda heißt, den Tau des Morgens zu trinken. Mantra: O, ihr Wasser! Ernähret und befruchtet mich (uns) mit der lebenspendenden Essenz. O, ihr Urwasser, nähret mich (uns) mit jener Nahrung, an der die Bäume gedeihen. O, ihr Urwasser führet mich (uns) zur Wiedergeburt. Nicht irdisches Wasser ist es, mit dem der Meditierende sich verbindet, sondern es ist die pranische Essenz der Urenergie, oder esoterisch ausgedrückt, gemeint sind die „Wasser des ewigen Lebens“, die „Urfeuchte“, die „jungfräulichen Ur- oder Lebensstrahlen des Alls“. HARE RAMA Der Übende stelle sich in seiner Imagination Buddha, Christus oder sonst einen hohen Eingeweihten vor, einen geistigen Führer oder erleuchteten Meister, dem er sich besonders verbunden fühlt. Steht das Bild deutlich vor seinem geistigen Auge, wiederhole er drei- bis fünfmal – eventuell nach Noten singend: Hare Rama. Versunken in andächtiger Betrachtung, erbitte er Erleuchtung, strebe er nach erderlösender Vereinigung. Kontemplativ in diesem Zustand verweilend, sei er sich ferner bewußt: Seite 405

Die

Dynamik Körper

des und

schöpferischen schafft den

Wortes

sublimiert

den

materiellen

verklärten

Substanzleib,

Sehnsuchtsziel jedes echten Mystikers. ASATA MA SATGAMAYA… Asata ma sat gamaya Tamaso ma jotir gamaya Mrityor ma amrita gamaya. Vom Unwirklichen führe mich zum Wirklichen; Aus der Finsternis führe mich zum Licht; Vom vergänglichen Sein führe mich zur Unsterblichkeit. Diesen der Bridhadaranyaka entlehnten Spruch fand ich in theosophischen Kreisen als sehr geschätztes Meditationsmantra. Auch von Dr. W. Lindenberg empfohlen. DER „SPRUCHKÖNIG“ Das große Mantram einer älteren Vishnu-Sekte: Ugram viram maha – Vishnum Ivalantam, sarvatomukham Nrisinham, bhishanam, badram Mrityu, mrityum namamy aham. Der schrecklich, mächtig, große Vishnu Flammend nach allen Seiten ist. Als Mannlöwen, furchtbar und hold Seite 406

Als Todes Tod verehr ich ihn. Übersetzung nach Deussen. Weniger kommt es hier auf den gegenständlichen Sinn dieser Zeilen an, vielmehr ist das Hauptaugenmerk auf die vielen M-Laute zu richten, die tönend wiederzugeben sind. Die Aufgabe des Mysten liegt darin, die erweckten N-Wellen zu hemmen und den durch die Füße einströmenden Erdatem, wichtiges Lebensprinzip, zu

beherrschen. AHIMSA Ahimsa, von Gandhi propagiert und striktens befolgt, bedeutet in seinem esoterischen Aspekt: Widerstandslosigkeit, Tun ohne jede Gewalt, niemanden schädigen, keine Kreatur töten. Erstes Gebot von Yama, oberstes Gesetz bei Hinduisten und Buddhisten. Esoterisch gesehen weist es auf Einswerden mit dem großen Weltenrhythmus, mit dem Reiche der Sphären oder Himmeln, deren Resonanz auch in Ahimsa tätig wird. In den Grundlauten schwingen die Resonanzen der Himmelssphären, sofern logistisch

entsprechend intoniert, vorzugsweise wenn nach dem nasalen M, wie im Indischen üblich, ein leises N mitschwingt. Setzt man einleitend Om vor Ahimsa, dann entsprechen die fünf Laute den fünf Tattwas, aus denen ja das ‘Wort’ besteht. Ahimsa, nach Peryt Shou ein Abstimmungsmotiv, gilt als „Wort der Vierheit der Grundschwingungen“, deren Lautteile dem ‘Ton’ der Seite 407

Weltseele an den vier Enden des Himmels entsprechen. Bergend den Urrhythmus des Werdens, grunddessen Brahma das materielle Universum festigte. Im esoterischen Christentum ist es Jäh – im – onon – sä eh, ebenfalls hinweisend auf die „Weltecken“ Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann. Chaldäischer Esoterik zufolge spenden sie die vier göttlichen Essenzen, „aus denen das Blut des Menschen gemischt wurde“. Ihre Eigenschaften wirken im Prana, das der Yogi allmorgendlich rituell in sich aufnimmt. Unser Gewährsmann sieht in Ahimsa einen Resonanzakkord, der die Schwingungssphären des materiellen Atoms im Innern des Menschen mit den kosmischen Sphärenwirbeln im All verbindet. Ahimsa, den Weltrhythmus bergend, das Urlicht, führt zur

Unterscheidung. „Die substantielle wesenhafte Welt“ enthüllt sich dem Mantriker bei Erfüllung der unabdingbaren ethischen Regeln. Selbstbeherrschung und Gewalt-losigkeit als erste Vorbedingung. Ahimsa schaltet als „tönende Säule“ den ganzen Menschen ein, verwandelt und führt empor. Ausgehend vom siebenfachen

Drüsensystem ergreift es die stoffliche Natur und erweckt den geistigen Menschen. Praxis: A h i: Langes I, nasaler Ton, Konzentration auf die Zirbeldrüse. (Anfangs zwecks Kontrolle Hand auf den Scheitel) m: nasales N mit Kinnresonanz. Ton abwärts zur Brust leiten. Vibration prüfen. Hand aufs Kinn. Seite 408

m zu N beugen und Körper langsam aufrichten. Brust- und Magenzone betonen. s a: scharf (wie dsa, d verschärft den Dentallaut S). Konzentration mit Atemhinlenkung zu Hüften und Füßen. (Hände vorerst

kontrollhalber in den Weichen) Mantras: „Ahimsa, mein Wille durchdringe mich ganz und bewahre mich im Namen der selbsterschaffenen Kraft“. „Om Ahimsa, ich bin eins mit der Allkraft“. Lautlich verwandte Motive sind A h am s a und Am am – sah. Letztgenanntes gilt als Formel des geoffenbarten Logos oder Wortes; gleichbedeutend mit: Ich bin dies. Zu sprechen in der „Hütte“. Ahamsa birgt den intellektuell nicht zu fassenden Sinn eines höheren Bewußtseins. In ihm „setzt die Gott-Substanz (Tat) ihr Werk fort“. Ahamsa fesselt den Eros. Ähnlich die Hamsa – Übung: H a m mit adlerartig gespannter Nase (Garudasana)

Bogenbildung in Hütten-Einstellung. m durch Nasalation wieder in den N-Laut übergehen lassen. Diesen Vorgang im Körper bewußt erfühlen. Während der H a m… n-Intonation gleiten die Arme mit den gedachten Konsentbögen langsam den Körper hinab. Desweiteren: o m – m – n; om – namo – om – mani. Bei Om den Seite 409

Atem von dem hinteren Teil des Halses kräftig ausstoßen, und dabei Mund allmählich schließen. Zurück zur Ausgangsstellung, erneutes Herabführen der Bögen, in tiefer Versenkung das Mantra: Ich bin die s. Dies mit scharfem, nachhallendem S-Laut. I steigert die

Resonanz des inneren Wortes, vorzugsweise, wenn in der „Hütte“ gesprochen. Eros setzt sich in Logosschwingungen um, der Kontakt mit dem jenseitigen Guru festigt sich. Doch Vorsicht! Zu leicht kann sich ein dunkler Mahatma melden; denn den Brüdern des Lichtes handeln entgegen die des Schattens. HAONSA Han-sa,

Ha-on-sa,

Om-Ha-on-sa:

„dionysisch-apollinisches

Urmotiv“, laut Veden wird in ihm der Logos als Ton vernehmbar. Ha-on-sa (im Griechischen entspricht ihm Di-on-ys), in sich zum Schwingen gebracht, erweckt den „Wurm“, das Wurmfeuer, und der Kampf beginnt. Kundalini muß sublimiert und beherrscht werden durch Einswerden mit dem Logos. – „Vom Eros zum Logos, von der Materie zur ‘wahren Substanz’ „. (Peryt Shou) Ha-on-sa vermittelt einen beständig tönenden Rhythmus. Im Zustand der Selbstobjektivierung durchschwingt dieser in dreieinhalb Mören (kleine Zeiträume) den Körper. Man denke Ha-on-saa in sich hinein und zähle im Geiste 1 – 2 – 3 – 1/2. Der Nachhall sollte sich bereits innerhalb dieser Zeiträume in den Füßen bemerkbar machen. Seite 410

H a (auch als H j a) die Zirbel. um einen bestimmten höheren Schwin-gungszustand zu Seite 411 . ist das Symbol einer geistigen. o n (oder o n d) das Sonnengeflecht. Java Kusum samkasham Kashapejam mahadyntim. „geht in den ewigen Rhythmus des Seins. ähnlich dem Blitz. mit der sich der Mantriker verbindet. zündenden Welle. der hinwegnimmt alle Irrungen. des großen ‘Hansa’ über“. dem Besieger der Finsternis.Die logistische Aussprache aktiviert wichtige Zentren. sein subjektives Ich vollständig in den angerufenen Logos (Om-Ha-on-sa) zu versenken. der in sich den Ha-on-sa-Rhythmus erweckt. Der göttliche Blitz der Kassiopaia O m. In geistiger Hinwendung oder im direkten Anblick des Sternbildes logistisch intonieren. dem großen Blitz der Kassiopaia“. Die niedere Natur wird mehr und mehr zurückgedrängt und allmählich stellt sich die Verbindung mit dem kosmischen unvergänglichen Selbst her. Für die Praxis gelten ergänzend die bekannten Unterweisungen bezüglich der Stab. – Außerdem symbolisieren diese drei mystischen Silben: Hingebung (Jupiter).oder Bogenübung. ich beuge mich vor dem Schöpfer des Lichtes. Die W-Form der Kassiopaia. Der Yogi. Sanftmut (Venus) und Standhaftigkeit (Saturn). sa wirkt auf das Scheitelsensorium sowie auf Hände und Füße. „Om. Der Yogi versteht es.

Wobei das Ruhe bedeutende .erlangen. das energieerfüllte . von der Null durch das Endliche zurück zur Null“.shi“ den „absoluten oder männlichen Aspekt der Gottheit“ beinhaltet..va“ „die manifestierte oder weibliche Seite der Gottheit“ darstellt. Seite 412 . AUMSHIVAYA VASHI Nach Therion drückt dieses Mantra – das logistisch zu sprechen oder nach vorliegenden Noten zu singen ist – „den ganzen Lauf des Universums aus..

Dr. G. I Seite 413 . Grabow. Mitgeteilt von Therion.Vertonungsbeispiele. Lomer und R.

Erleuchtung. Friede. für wirkungsvoller oft erachtet als Ultraviolette-und Röntgenstrahlen. – offenbaren also. deren psychologisch sehr aufgeschlossene Lehrerin merkt. bescheinigt von einer Damen. das es gibt“. mit der heilenden Macht des Alls. bewirkt den Kontaktschluß mit dem GÖTTLICHEN LEBEN. Neugestaltend schwingt diese göttliche Kraft im erkrankten Organ. Unsterblichkeit. bestätigte mir erst vor kurzem eine Sängerin. Diese – tätiger Ausdruck bestimmter Ideen. SEIN. fest jedenfalls steht: Mantras bergen große Heilkräfte für Gemüt und Leiblichkeit. Und jedes Tonelement des Logos ist die Resonanz einer mit ihm korrespondierenden kosmischen Welle. die „Erlösung. ewige Seligkeit“ verheißt. Als das wohl „klügste System von Innengymnastik. wenn „die Aura… bei gewissen Tönen nicht regelmäßig schwingt“. erfaßt heilbringend den ganzen Körper. bezeichnet ein Fachmann bereits schon richtiges Sprechen und Singen. sich im richtig einer gebrauchten Sprachelemente „Resonanzen verborgenen Allkraft“.Heilmantras Was ist Gesundheit? – Harmonisches Zusammenspiel aller Lebenskräfte. „die die Seite 414 . wirkend aus dem HÖCHSTEN Mantra. Mag solch begeisterte Zuversicht jener von der Macht des Wortes Überzeugten übertrieben erscheinen. Daß unsere Aura auf den Ton anspricht.

Vom Vorhandensein einer kosmischen Lebenskraft. Nach tantrischer Anschauung stimmt jeder Buchstabe mit der Grundschwingung eines ihm adäquaten Organs überein. war der kraft Biomagnetismus und Mantras heilende Arzt. Nichts näherliegender. leiten die Heilstromkraft durch die Füße in den Körper und beleben den „Fühlraum der Hände“. als sich hingebend der metakosmischen Urstromkraft durch Mantras zu öffnen. Beide Beobachterinnen sagten es immer gleichzeitig. Ganz natürlich daher. Auch die Vorstellung von Gesundheit und Kraft. Ein anderer wieder erklärt: „Der in Schwingung versetzte Tonäther (bindet) kosmische Schwellkraft“ sowie „den Äther unserer Vorstellungsbilder und hält ihn für gewisse Zeit“. Josef Gemassmer.menschliche Aura sieht und malt. vibrierte der obere Teil der Aura nicht mehr“. Im Einklang mit den stets allgegenwärtigen Lebenskräften lassen Mantras die Zirbel aufleuchten. Dr. die eine gefühlsmäßig. die andere kraft ihrer Schau. Sobald ein Ton gequetscht war und dadurch nicht regelmäßige Schwingungen erzeugt hatte. überzeugt. Zugleich verstärken sie die im Menschen tätige magnetische Strahlkraft. „die der Mensch auf der Wellenlänge des Alls in bestimmten ehrfürchtigen Stellungen einatmen und schenkend ausatmen kann“. med. daß Mantras das Körpergefüge in hervorragendem Seite 415 .

„der soweit in sich und seiner Art und seiner Schwingung. der sich dieser beglückenden Wahrheit nicht hartnäckig verschließt. Agrippa von Nettesheim. Jedem unterstand eine besondere Körperzone. Nachdrücklich aber verweist Dr. fußend auf Celsus. Sie setzen Leib. Die heilende Macht des Logos. der nur dem Meister seiner Seite 416 . verweist auf die sechsunddreißig Heildämonen der Ägypter. darauf. Seele und Geist in erhöhte Schwingungen „und jedes Körpers einzelne Zelle“.Maße beeinflussen. Angerufen mit seiner ihm zugeordneten Zauberformel – ein Mantram in gewissem Sinne – übte er einen gesundungsfördernden Einfluß auf dem seiner Obhut anvertrauten Körperteil aus. seinem Wesen darin gekommen ist. daß der Ton als lebensbeschwingter Atem nur den heilt. Ludwig Schmitt überzeugt. daß er selbst mittun kann und will und wirklich naturnahe mittut“. seinem Wissen darum. Von deren hohen Heilwirkung und dem wichtigen Anteil der Konsonanten hierbei als „Mitschwinger und Beschwinger“ ist Dr. Von der „königlichen Art des Tones. Ein jeder. ist wohl mit das älteste Heilverfahren. die Wortkraft. med. Was Vokale für die Gesundheit bedeuten. beweist uns die Praxis der Vokalatmung. Vokale sind pflanzlichen und mineralischen Medikamenten überlegen. Schmitt (für den die „Heilwissenschaft vom Wort“ den Alten aus ihrem Wissen vom Ton her erwuchs). kann diese Therapie des Lautes wie des Tones anwenden. analog den sechsunddreißig Tierkreisdekanen.

berichtet Dr. der mehr als man annimmt. Nicht soziale Unterschiede noch akademischer Grad oder sonstweiche Vormachtstellung in der Welt da draußen entscheiden hier. Wodurch jedoch niemand sich zurückgesetzt noch bevorzugt fühlen darf.und willenlosen Menge zählen. Geleitet von einer anderen Gesetzmäßigkeit offenbart sich ihm höheres Naturgeschehen und befreit ihn von der Last. die jeweils die Gesellschaft setzt. ist Produzent der sich über den ganzen Körper verteilenden ATP (Adenosintriphosphorsäure). deren Moleküle die Vitalkügelchen der Sonne oder Photone aufnehmen und in der Nahrung speichern. Seite 417 . ein Organ von Fingergröße im Oberteil der Wirbelsäule. ein kalifornischer Wissenschaftler.und Körperstärke“ zur Folge haben soll.selbst“ gehören kann. Maßstäbe. der aber niemals Gemeingut der Massen werden wird. gedanken. Leo Baranski. die Erdensein uns aufbürdet. Die Mitochondrin. was eine „unglaubliche Geistes. Entwachsen der von Demagogen formbaren Masse ist er Meister seiner Innenwelt. Einmal Meister seiner selbst. Der Geringgeborene muß nicht notwendigerweise zur breiten. – Bestrahlt man die Moleküle der Mitochondrin mit entsprechender Tonfrequenz. wird er auch Meister des Lautes und des Tones. spricht hier der aufgeschlossene Arzt. gelten hier nicht. Namen von Rang angehören. dann antwortet das Organ mit einer größeren Energieabgabe.

Nicht geradlinig wie das Licht pflanzt sich der Ton fort. die das kranke Organ frei den Wellen des nun herankommenden Tones preisgab und somit in die gewollte Schwingung versetzte“. Was wohl die Alten veranlaßt haben mag. sondern kugelig. Bei der sogenannten „Antönung“ – auf die wir noch zu sprechen kommen – und beim Magnetisieren in Verbindung mit Runen ist ähnliches der Fall. Für den starren Rationalisten. Schmitt – „eine kubische Art der Schwingung und Durchdringung der einzelnen Organe“ ermöglicht. ja sogar auf die Haut und die Muskulatur des Gesichtes. „irgendeine Stellung einzunehmen. für Mediziner. Für den Mantriker durchaus nicht abwegig. Zurecht beklagt sich Dr. wie sie noch immer die Orthodoxie der Universitäten prägt. daß „die Schwingung der einzelnen Töne und Tonhöhen auf die Zellen der einzelnen Organe einwirken soll“. Nicht minder erkennt er die Notwendigkeit kontemplativer Versenkung und stimmt hierin einem anderen Arzt. ist es eben unfaßlich. Er pflichtet dem wissenden Arzt bei: Gleich „wallenden Wellen von wechselnder Weite und Wucht“ wirken Vokale im Menschen. Schmitt über die heutige Ablehnung. dem Yogi Sivananda zu: „Die heiligen Schwingungen der Meditation durchdringen alle Zellen des Körpers und üben einen segensreichen Einfluß auf Seite 418 . was – so Dr. „mit Ton und Tonwellen mehr zu heilen als uns sichtbar und greifbar ist“.

zu allen Teilen seines Körpers zu lenken. wo Arzt und Arzneien versagen. kein studierter Arzt. Im harmonischen Zusammenspiel Tonund von bewußter Vollatmung. Das ganze Denk. bewußt rhythmisch atmend. Organe und Zellen aus. Alte Zellen werden abgebaut und durch neue ersetzt. die sich mit recht als solche bezeichnen dürfen. die er dann zum Wohle seiner Mitmenschen in Anwendung bringen kann!“ – Dadurch reifer geworden in seiner Entwicklung. Ein Yogi. und der Körper wird immer aufnahmefähiger für die unendlichen Kräfte kosmischer Energie. Buchstabenlautkräften. wo sie sich umwandelt in Nervenkraft und Energie. Durch ständige Meditation vollzieht sich im Laufe der Zeit eine vollkommene Umwandlung des ganzen Zellenstaates.Bewußtsein. wo natürlicher Verlauf jede Hoffnung schwinden läßt. die jung und kräftig sind. Kurt Trampler. gelingt es ihm im Laufe der Zeit.und Nervensystem erneuert sich. jedenfalls ist die Tatsache geistiger Therapie unbestreitbar. heilte Krankheiten und Seite 419 . der regelmäßig meditiert. Gedankenmacht und überbewußtem Wirken sowie metakosmischen Imponderabilien überwindet der Mantriker körperliche und seelische Disharmonien. Mantragewalt. Dr. um sie. beweisen begnadete Geistheiler. Mag es leider nur sehr. Ständige Meditation bewirkt beachtliche Veränderungen im Gehirn und Nervensystem. Daß Gesundung selbst dort noch möglich. Nerven. sehr wenige geben. erlangt schließlich magnetische Kräfte. Kundalini zu wecken.

eine „immaterielle Gestaltungskraft“. Umwelt und so weiter blockieren die entelechische Macht in uns. ob im persönlichen Kontakt mit dem Hilfesuchenden oder auf jede beliebige Distanz. Für ihn war es die „planbeseelte Kraft Gottes“. gleicherweise auch Tiere. Glücklicherweise ist der zweite Aspekt als göttliche Heilstromkraft jederzeit gegenwärtig und beseitigt alles. Nur ist der Mensch zumeist von sich aus nicht imstande. mitunter jahrzehntelang ärztlicher Kunst gespottet hatten. Trampler betrachtete sich lediglich als Mittler. Was den billigen Einwand „Suggestion“ gegenstandslos macht. was die Entelechie in ihrem Wirken stört und spendet neue Lebenskräfte. Aber nicht nur Menschen. Es ist der Gestaltungswille. Gesteuert wird die beseelte Form durch die Entelechie. Gleichviel. durch bloße Einstellung auf den Leidenden. Trampler die oft geäußerte Behauptung von sich: Er heile. die in zwei großen Strömen wirksam wird. lebenden der Träger wohnt Falsches zielstrebiger diese Wirksamkeit. die Seite 420 . unbeirrbar Jedem lenkende Geschöpf inne. Ausfluß des übergeordneten Willens der „lebendigen Substanz“. den Herd des Übels am eigenen Leibe zu erfühlen. Ebenso war es ihm möglich. Die Folge davon ist Krankheit. Dr. Schöpfungskraft Verhalten.Gebrechen. die oft jahre-. – Dabei wies Dr. von ihm ginge eine außergewöhnliche Kraft aus. disharmonische Lebensweise. als eine Art Katalysator.

– Die seitlich ausgebreiteten. Die Arme aber müssen sich in der Ebene *) Dr. nur das seine erwachte Wesenheit dieser für uns so notwendigen Stütze nicht mehr bedurfte. Eine weitere Hilfe ist die entsprechende „körperliche Schaltung“. Wie nahe ist hier der geniale Heiler dem Runen. Natürlich muß er dabei mittätig sein. Zwei große „Antennenäste“ ermöglichen es. Kurt Trampler: Gesundung durch den Geist. bekannt als Manrunenhaltung im Runenyoga. Kräfte „aus der nicht materiellen Umwelt aufzunehmen“. Bei besonderer Betonung von Händen und Fingern. Seite 421 . Trampler die von der Kopfmitte bis zu den Füßen reichende Körpersenkrechte und den von einem Arm zum anderen sich erstreckenden Antennenteil. eines die göttlichen Kräfte vermittelnden Kanals. „Wenn wir eine geistige Heilung erstreben – erklärt Dr. symbolisieren den „Becher des heiligen Gral“. Deshalb bedarf er eines Heilers. *) Wesentlich dabei ist die geistige Einstellung.und Mantrayoga-. weil er als Empfangsgerät nicht gestimmt ist. Als wesentlich erachtet Dr. Trampler – müssen wir unsere Gedanken bewußt auf die allgegenwärtig von Gott ausgebende Urkraft alles Lebens einstellen und ohne jeden Vorbehalt die lenkenden Kräfte des Schöpfungsplanes in uns wirken lassen“. über den Kopf erhobenen Arme.Heilkräfte aus einem anderen Naturkontinuum aufzunehmen.

dankbar vertrauensvoll einem höheren Willen ergeben.der Wirbelsäule befinden. ohne eigenes Zutun Wunder wirken nach Befehl und Wunsch. – „Dein Wille geschehe!“ – In diesem beseligenden. der nicht bloß ganz bei der Sache ist. Erblicke also niemand in den Heilmantras billige Zauberworte. niemals etwas erzwingen wollen! – Lautlose Stille weiche der Unrast des Tages. Und nie Ungeduld zeigen. um ihnen neue Lebensströme zuzuführen. müssen die durch Mantras ausgelösten Schwingungen in uns lebendig werden. Einschwingend in die unendliche Harmonie des Alls wird der Mensch aufnahmefähig für die subtilen Schwingungen der Mantra-laute. Möge sich Vivekananadas Wunsch erfüllen: „Möchtet ihr alle Mantra-Yogis mit Mantrakraft werden. gottnahen Zustand entfaltet das Heilmantra seine ganze Kraft. die. Um die latenten Körperkräfte zu aktivieren. gedankenlos gebraucht. sondern der zugleich seinem Leben eine neue Richtung gibt. Möchten entstehen!“ Seite 422 in der Welt Mantrakuren und Göttliche Heilzentren . Was aber nur derjenige erreicht. Möchtet ihr alle Wohltäter der Welt werden. Vorbedingung jeder geistigen Heilung ist und bleibt die richtige Einstellung. was auch zu beachten ist beim Herabführen seitlich an der „Hütte“. für die höheren Frequenzen geistiger Töne. in dem ihr ‘Göttliche Heiler’ durch Mantrakuren werdet.

(Nach M a – h a einatmen.(Toten-) Lage oder im Maitreyasitz. Jede Silbe. der Heillogos für viele. – Wie üblich logistisch oder nach Noten singen. mit Rama. Eine andere Art der Wiedergabe: M a – h a (m) r – tu – dj – ü – a – a. Danach drei Vollatemzüge und In-die-Stille-Lauschen. verhüte Unfälle und schenke langes Leben. denn es erleuchte und vereinige mit dem uns innewohnenden göttlichen Prinzip. bzw. IAO. Einleiten und Schließen entweder mit Isbvara.) – i – t y (y wie ü) – u n – j a (nasal betontes N. heiliger Name des Gnostikers. vor dem kräftigen J ein D setzen) – a– ya. „das Lauschen auf den Geist im Wort“. Zu praktizieren in entspannter Rücken. in Gedanken. es heile unheilbare Krankheiten. ja sogar Unsterblichkeit. Das Mantra gliedere man wie folgt auf: M a – h a (wieder einatmen und:) (M) r – (das M stumm. inneres Hören. Meditieren ist inneres Horchen. Nach anderer Vorschrift ist es deutlich zu intonieren.MAHA MRITYUNJAYA Als Heilmantra gerühmt. Von ihm heißt es. jeden Laut für sich. mit dem UrSeite 423 .) Diese Anrufung dreimal hintereinander.

Hintereinander mehrere Male singen oder logistisch intonieren. Der Ton der Mantrareihe auf F oder D wird als besonders wirksam erachtet. Om hrim – Om hram – Om hraim – Om hraum – Om hra! (Om wie Aum auszusprechen. Vorzugsweise in solchen Problemfällen. Hier entscheidet die Einstellung des Mantrikers. Zwei Übungsfolgen liegen mir vor. Epiphyse und Hypophyse – I – . Aoum hram – Aoum hrim – Aoum hraim Aoum hraum – Aoum hraaah. Im logistischen Sinne verwendet oder gesungen. – A – . Je drei Silben auf einem Atemzug. 1. wo spezielles heilkräftiges Einwirken vonnöten ist: auf Gehirn. wenn dies ohne jede Anstrengung möglich ist!) Bei der letzten gedehnten A-Folge den Vokal ausklingen lassen. Der mit der Atemtechnik noch nicht so Vertraute übe anfangs nur Seite 424 . 2. (Aber nur. auf Atmung und Lungen. auf Blut und Herz – O. Besonders empfohlen werden neben Om die bei Gnostikern und türkischen Freimaurern von machtvoller Wirkung gepriesenen Hauptvokale I A O.Logos OM oder Hinwendung an Buddha oder mit einem Gebet an Christus.) Empfohlen wird. Die sechs Mantras des Sonnengebetes Dem Sonnengebet des Rajah von Aundh entnommen. die mantrische Silbenfolge in die Hälfte zu teilen.

Und stets bei ruhiger Gemütsverfassung.) sind zu trennen. hingegeben dem Gefühl des Einsseins mit der Natur und dem in ihr waltenden GÖTTLICHEN. Handwurzeln zeigen nach oben. aufrechte Körperhaltung.je eine Doppelsilbe (Aoum hram usw. Von Vorteil ist es. a – u. Doppelvokale (a – i. usw. die Vokale lang. Nach jeder Folge der sechs mantrischen Silben schalten manche eine bis zu drei Vollatemzüge währende Pause dazwischen und lauschen meditierend in die Stille. b) Aufrechter Stand.) auf einer Ausatmung. Der Buchstabe H ist ein nicht vernehmbarer Aushauch. d) Im Buddhasitz. das R (Zunge R) ist zu rollen. Handflächen weisen schräg zur Sonne. Die Mantraworte des Sonnengebetes beruhigen die Nerven. Seite 425 . Handflächen fest aneinandergepreßt. andere nach jedem der sechs Worte. eine der ältesten Gebetshaltungen. desgleichen ist das M so lange zu halten wie der Atemvorrat zwanglos reicht. c) In Man-Runenstellung. Blick nach oben gerichtet. Augen geschlossen. jedesmal nach Aoum erneut tief einzuatmen. Die in den Ellbogen senkrecht gewinkelten Arme in Brusthöhe seitlich des Körpers. Fingerspitzen demzufolge nach unten. Hände in Brusthöhe. Hier folge man am besten der eigenen Intuition. Auch die Stellung darf variieren: a) Unbewegliche.

Das sehr gedehnte Schluß-A ermöglicht ein „weites Wegströmen“ der durch den M-Laut verstärkten Schwingungen und entspannt gleichzeitig. Die Silbe H r a m gilt als Heilfaktor bei Asthma. Als Zungen-R – mit der Zungenspitze vorne an den Schneidezähnen zu bilden – verstärkt die Vibrationen und vermehrt so die im Gehirn ausgelösten feinen Schwingungen. beseitigt Schlackengifte im Verdauungsapparat. Kehlkopf und Luftröhre sowie die obere Partie des Herzens. Die Vokalfolge A I U leitet die Vibrationsströme durch den ganzen Körper. Überlieferung und Erfahrung sprechen von weit heilsameren noch: Gesundheit erfaßt den ganzen Menschen! Das stets nur zu hauchende. Seite 426 .erneuern ihre Kraft und erzeugen ein Gefühl des Friedens und des Geborgenseins. reinigt die oberen Lungenteile. positive Lebenshaltung greift um sich. Negatives schwindet. Der langgezogene I-Ton beeinflußt günstig Nasenund Gaumengegend. Der langanhaltende A-Ton kräftigt den Rippenbereich. Bronchitis und Tuberkulose. Brust und Kehle liegen in dem harmonischen Schwingungsbereich der Silbe H r a . „vom Herzen gebildete“ H vor dem Konsonanten R besänftig und stärkt das Zentralorgan.

Besonders beachte man die Handhaltung. „in den Geist“. h r u m zieht sie hinab in den Unterleib. Fast könnte man glauben. die Kreatur der Wildnis weiß um diese Sonnen-Praxis. A ruft die Macht des Lebens im Körper auf. verringert die Fettleibigkeit. schreibt: „Dann hob ich einige Zeit meine Hände aufwärts. Eckartshausen. Milz. auf Eingeweide. Magen. Seite 427 . „die durch die Handmitten in den Organismus aufgenommen werden kann“. Hofrat v. vorwiegend auf Madagaskar lebend. vor allem wenn der U-Ton laut und voll erklingt. Die kleinen Hamadryaspaviane mit ihren intelligenten Fuchsgesichtern.Das langgezogene U wirkt anregend auf die Organe des Unterleibs. – Denken wir ferner an die Mudras der Vedantapriester auf Bau und an die Laya-Yogis mit ihren Suryanamaskar („Verbeugen vor der Sonne“). h r i m zieht die Lebensflamme ins Gehirn. Bei der „Lebenskraftgewinnung aus der Sonne“ wird ihr vielerorts große Bedeutung zugesprochen. Mit weit ausgebreiteten Armen halten sie die geöffneten Hände der Sonne entgegen. verbessert Unterleibsbeschwerden bei Frauen. daß im Sonnenlicht eine Kraft schwingt. so daß die zehn Finger gen Himmel gestreckt waren und sog mehr elektrische Materie an“. Galle. der Überzeugung. Wissender und Buchstabenmystiker. in die Schächte des Unbewußten.

sie in der „Hütte“ unter den Consentbögen zu praktizieren. Brahman. kama dayine). N a m o v i v a s v a t e. B r a c h m a n. 3. I d a m a r g h y a m O m S r I S u r y a y a n a h . 2. (Eine Anrufung des Sonnenlogos) Erfühlen der richtigen Seite 428 . daß sich in der Mantrapraxis auch die Heilkräfte des Logos manifestieren (er verfaßte hierüber eine eigene Schrift dieses Titels). für den es selbstverständlich war. Vivasvat – Vorwärtsströmender. Sei gegrüßt. S a v i t r i K a m a d a y i n e. b h a s v a t e V I s h n u – t e j a s e – y a g a t s a v i t r e s h u j a y e. der da gibt die Unterscheidung der karmischen Frucht.m a h. Mit dreimaliger Ovulation unter den Consentbögen. 1. ähnliche Wirkung zu. OM NAMO VIVASVATA und andere heillogistische Motive Peryt Shou. Er empfiehlt. – Allein über den Einfluß des Sonnenprana auf das LeiblichSeelische hinaus erschließen die Sonnenmantras noch weit mehr dem dafür Aufnahmefähigen. die locker geöffnete Innenhand der Sonne zugekehrt. O m.sitzen völlig regungslos mit ausgebreiteten Armen. Schöpfer der Welt. Heil und Opfer dem mächtigen und seligen Sonnenwesen (Surya). spricht folgenden Mantras. du leuchtende Energie des Vishnu. gleich den vorstehenden. Läuterer. (Savitre.

Von diesen Stäben der Verwandlung sagt Dr. Dem Wortmotiv Parcival verwandt ist das früher schon erwähnte Seite 429 . Der Zustand höchster Bewußtheit. Nachstehende Silben schalten den Körper (vorzugsweise den Fühlraum seiner Aura) ein in die „Konsentwelle“ des kosmischen Rhythmus: Das östliche Paramahansa (einen Yogi bedeutend. Dieses Rückströmungsgeheimnis. versichert Peryt Shou. Von obigen Esoterien heißt es: Durch das Einschwingen in den kosmischen Rhythmus werde der Ishvara. Hierbei ist das Herabführen der beiden an Stirn und Hinterhaupt imaginierten Consentbögen in waagerechter Lage an den „Leitpfosten der Hütte“ wichtig. Das Gleiten der im Geiste vorgestellten Gosainbögen von der Stirne abwärts zur Beckengegend löst eine „Rückströmung“ aus. Herbert Pritsche: wer unter ihrem Einfluß das ‘Wort’ spreche. in dessen Körper werde das Gnadenlicht aufleuchten.oder Purushazustand erreicht. Es vollzieht sich der Sublimierungsakt vom Eros zum Logos. der die wahre Substanz erreicht hat. der eins geworden mit dem universellen Logos) und die Jesusworte: D’ w a r – J a h – i m – o n o n – s a e h. Fal (Hval) beinhaltet das offene Feuer. P a r c i das gebundene. 4. berge auch das Wort Parcival.Resonanz der Silben und meditatives Erlauschen des mantrischen Sinngehaltes.

übermächtiger Streit und Überwindung. die die Seele über den Himmel einführt in die Trinität. (Bur-buwah – shwah) Alle diese Motive fördern im Körper subtile Vorgänge und wirken so auf sein Wohlbefinden ein. Wollen und Fühlen harmonisch geeint. im Denken. t u s = Macht. 6.östliche Bur – shwah. Besiegung des Todes und ruhendes Verbleiben des erlösten Menschen in Gott. (Mit besonderer Betonung des den Körper als gesteigertes I durchflutenden J.) Isis (Mit Sibilation und säuselndem S-Laut.) Jesus – Komm Jesus – Jesus Christus. s u s = die alles durchdringende Silbe.) Letztgenannten Namen deutet Jakob Böhme: J = Erniedrigung. 5. Im gleichen Sinne mantrisch zu verwenden: Om – Omn – Ommen. Träger der Güte. Trampler empfohlene Mantraspruch: V E N I C R E A T O R S P I R I T U S. Den Jupiterkräften der Silbe CHA liegt die Idee des Ich-bin zugrunde . DEIN SCHÖPFERGEIST komme zu uns! Getreu solchen Praktiken gestaltet sich der Mantriker zu einem neuen Menschen. C h r i = Tod. (Bei Om Ton durch die Wirbelsäule leiten. Auf die mantrischen Lautschwingungen CHA-AR-IST Seite 430 . Nicht zuletzt der von Dr. zum CHA-AR-IST. ursprünglich gespalten durch die Marskräfte des AR und der des Saturn in der Lautfolge IST.

„antworten bestimmte seelische Substanzen, die den kausalen Menschen“ aufbauen helfen. Gleichfalls von großem Wert ist die Konzentration auf die „Schwelle“, Polaritätsachse des Willensleibes, wie wir bereits wissen. Auf diese bedeutsame Grenzscheide zweier Seelenbezirke, des wachen und des uns unbewußten Seins, weist auch Dr. Herbert Pritsche mit Nachdruck hin; in der er keineswegs eine bloß angenommene Trennlinie sieht, sondern „eine Schwingungswelle von einer gewissen Konsistenz oder Dichtigkeit“, die in Verbindung steht mit einer „Schwingungsintensität des Solarplexus“. Durch Imagination und mantrische Hilfestellung ist es dem im höheren Willen Erstarkten möglich, einen psychischen

Krankheitsherd auf die Schwelle abzuleiten und wirkungslos zu machen. Ichfeindliche Komplexe werden heraufgeholt ins Wachsein, wodurch sie an Zerstörungskraft verlieren. Mit der Schwelle und unterbewußten Vorgängen innig verbunden ist der Ätherleib *), von dem aus nach alter Vorstellung der Mensch erkrankt und gesundet. Was nach neuesten Feststellungen die Ergebnisse der Kirlianfotographie zu bestätigen scheinen. **)

*) Karl Spiesberger: Die Aura des Menschen. **)Ostrander/Schroeder: P S I.

Seite 431

Die Heilmotive HAPHTA CH – HA -PIJ – PITRRI – PI-JOH Ganz im Sinne Dr. Tramplers vertrat Peryt Shou die

Überzeugung, daß es eine Dimension gebe, „in der die Naturkräfte dienstbar werden“, gelenkt Unermüdlich hin. Neben von wies einer er ihnen in und übergelagerten zahlreichen Logistik

Naturgesetzlichkeit. Schriften darauf

seinen

östlicher

christlicher

vermittelte er auch Geistesschätze anderer esoterischer Lehren. Nachfolgend hier aus der ägyptischen Esoterik. Der Heillogos HAPHTACH 1. HAPH: Aufrechte Haltung.

Während

der

Aussprache

zunehmender Druck auf die oberen Zähne und die Unterlippe. – Gleichzeitig Wirbelsäule bis zum Lendenkreuz langsam aufrichten. 2. PHATACH: Scharfes Schluß-CH oder anstelle dessen ein J. Nach Erfühlen des Tones in den Händen, ableiten desselben in die Füße beim Wiederholen von CH, J oder JÄH. 3. HAPHTACH-Motiv in Koinzidenzhaltung wiederholen. Körper unbeweglich aufgerichtet wie eine Säule. Stellung beibehalten.

Ruhig atmend unbeweglich verharren und die Wirkung des CH (oder J) im Körper beobachten als eine ihn durchdringende, aufrichtende Essenz. Darüber meditieren. Sich dessen bewußt werden, daß ein Kanal im Körper geöffnet wird, durch den „der Logos als Seite 432

schöpferische und umformende Kraft einzuströmen beginnt“. Weiter in säulenhafter Haltung und die Schwingung des neuen

Lebenslautes immer inniger erfühlen, so wie es Peryt Shou fordert: „Denke, daß du eine krystallene, ätherische Essenz des ‘Ich’ in ihm fühlst und daß du immer mehr von ihr aufgerichtet wirst wie in einem Strahlenmantel“. 4. HAPH-PHTACH: Besonders bei der zweiten Silbe (PHTACH) den Laut gleichzeitig in Händen und Füßen erfühlen. Beharrlich üben, bis der Körper in dem „krystallenem Glanze“ des Heillogos aufzuleben beginnt. Jeden Abend zehn bis fünfzehn Minuten üben. Als besonders günstige Übungszeit wird die Stellung des Mondes im Umkreis von fünf Grad Fische empfohlen. Eine Gelegenheit freilich, die sich nur einmal im Monat ergibt. – Nie bis zur Übermüdung üben! Und stets sich der Kraft des schöpferischen Gedankens und Wortes bewußt sein! Der Heillogos HA-PIJ und die ihm verwandten Motive: PITRI, JONA, PI-JOH. Ha-pij ist ein dem FOHAT zugeordnetes „Feuer-Luft-Motiv“, mantrisches Symbol des Logos der Feuer-Luft. Es entwickelt die Macht geistiger Konzentration und weckt das psychometrische Einfühlungsvermögen, „unerläßlich für das Studium der Logoskräfte“. Das Ha-pij-Motiv, auch als Überschattungsmotiv bezeichnet, ist dem Haphtach-Esoterium eng verwandt. Seite 433

Es entwickelt besonders die Fußchakras. Die Tonwellen werden in den Füßen gebunden; erfühlbar durch den „zunehmenden

vasomotorischen Druck“ in Fußmitten und Sohlen. Der Esoteriker spricht hier von einer subtilen Tonwallung, in der FOHAT, der Uräther, tätig ist. Auch vom Strahlungsdruck (Tonstrebung zu den Füßen) ist die Rede, einer lunaren Energie, die der Gravitation, als solare Energie betrachtet, entgegenwirkt, wie früher schon erwähnt. Ha-pij galt im Ägyptischen als Genius der Unterwelt, der das „Tor des Lufttattwa“ verriegelt. Auch dem Mond (ägypt. Pijo) teilte man eine Rolle zu, dem ja allgemein starker Einfluß auf Psyche und Intuition zugeschrieben wird. Er bewegt sich „in einem besonderen magnetischen Feld um die Erde“. Von ihm geht der magnetische Strahlungsdruck aus und erzeugt „im Sensorium jenen Schwingungston“. Daher wird

empfohlen, nachstehende Logosübung im Anblick des Vollmondes zu vollziehen. Uns geht es auch hier wieder um das Erfühlbare, also um das Erfahrbare. Das HA-PIJ-Esoterium: 1.H A: Bei aufrechtem Stand, die Arme dem fliegenden Adler gleich, seitlich ausgestreckt, Füße leicht auswärts gestellt.

Nasenrücken allmählich habichtartig spannen, Wirbelsäule sorgfältig aufrichten. Stärkste Konzentration dabei auf die Hände. 2. P I J: Das J kräftig, frenetisch, nachhallend. Konzentration auf Seite 434

die Füße. Tonstrebung nach unten beobachten. 3. Das Ganze im Sitz. Dabei die durch PIJ ausgelöste Tonwelle in den Füßen festhalten, wodurch auch das Atempotential gesteigert wird. Nur solange üben, wie die geistige Aufmerksamkeit es gestattet. 4. P I T R I: Füße im Kronenwinkel, Oberarme und Ellenbogen seitlich an die Hüften, also nicht wie bei der sonstigen

Koinzidenzhaltung die Arme ganz vorgestreckt. 5. P ES und PED nach der Pitri-Übung einbeziehen. 6. Im Sitz, nach gründlicher Beherrschung vorstehender Motive werden dieselben miteinander kombiniert: HAPH-TACH;PITRI;PESPED. 7.JONAS und J O N A. Diese den Fußton begünstigenden Mantraworte füge man später obigen Heilsworten hinzu. JO verstärkt die Resonanz in Füßen und Händen, NA und NAS in Kopf und Brust. Solange üben, „bis der Pitri-Strahl (zeugerischer Urstrahl) in sich selbst gegenwärtig geworden und erkannt ist“, fordert Peryt Shou und spricht desweiteren vom „Finden des Abschwingungs- (oder Abklangs-)Winkel der Logos-Energie im Körper, von den

sogenannten „Koronal- (oder Kronen-) Läufe des Logos“. Wieder wird auf die besondere Wirkung des Mondes in Anfang Fische hingewiesen sowie auf seinen Aufenthalt im Ende des Seite 435

Zeichen Wassermann. Mond in den Fischen hat Einfluß auf die Füße; im Wassermann „durchspült“ er den Körper „mit den Elementarwellen des kosmischen Urlichtes“. 8. PI-JOH Diesen als mondbezüglich bezeichneten Schwellogos übe man wie die vorstehenden Motive, wenn sie in ihrer Durchführung keine Schwierigkeiten Nervenzentren angesprochen; hervorgerufenen gewinnen mehr werden groß ist bereiten. von ihr diesen Einfluß Physischer Ätherleib, Ganglien, Nervenbahnen, besonders den Füßen Körper hängt

Logosmotiven auf wie wie die in

Tonwellen. vom

ätherischer wir wissen,

dadurch.und

weitgehend unser Gesundheitszustand ab. Buchstabendenken Neben den Heilmantras dominiert das Buchstabendenken der Buchstabenmystiker, das „Sprachkräfte der Natur“ entbindet und uns die feinsten Schwingungen vermittelt für Gesundung und

Höherentwicklung. Uraltes Wissen, das selbst Goethe nicht zu verschmähen schien, wie seine Zeilen an Frau von Stein beweisen dürften: „Mein langes Buchstabieren hat mir geholfen und meine stille Freude ist unaussprechlich“. Besonders stark äußern sich die Sprachkräfte in dem

„hervorstechendsten der Vokale“ I. Was der Pendelforscher A. Frank Glahn bei sich bestätigt fand. Sein Finger wurde „glühend heiß und Seite 436

die heißen kosmischen Strahlen flossen deutlich merkbar durch den ganzen Körper bis unter die kribbelnden Fußsohlen“, sofern er mit dem Gesicht in Richtung Osten oder Süden stand, den Blick gerichtet auf den erhobenen Zeigefinger. (I-Griff der

Buchstabendenker, IS-Griff der Runenpraktiker) und einige Minuten lang den Vokal I summte oder dachte. Selbst im Dunkeln blieb der Erfolg nicht aus. Dies ermöglichte Glahn, sich nicht nur heilende Kräfte zuzuführen, es gelang ihm auch, ähnlich wie den in der TumoÜbung geschulten Tibetern, sich zu erwärmen. Gleich dem I kommt dem A große Bedeutung zu. Zwei Töne sind es hier, „von denen der erste im Kopf, der zweite im Rumpf ursächlich schwingt; zwei Gegensätze: Geist und Leib, die sich einen im Ton“. IA oder JA, nach Herman Wirt ältester Name für Gott, IAO, höchster Gottesname der Gnostiker, bei den Buchstabenmystikern die bevorzugtesten Vokale, die Erweckungsvokale. In den Händen erwacht die Kraft der Buchstaben am ersten. Durch die Hände fließt auch der Pranastrom am lebhaftesten. Wohl aus diesem Grunde verbinden die Buchstabenmystiker seit eh und je ihre Laut- bzw. Denkübungen mit bestimmten Handgriffen und Finger Haltungen. Was zugleich den Wert der ihnen analogen Runengriffe erhärtet. Demzufolge, was läge näher, als Buchstaben, Mantras, Heilmotive in sich hineinzudenken. Für den Tattwakundigen ist es bei seinen Heilbestrebungen Seite 437

gewiß von Interesse, daß Peryt Shou Prithvi als das Heiltattwa bezeichnet; denn „es setzt die Kräfte ins Gleichgewicht und ist rein physisch betrachtet das wirksame Prinzip des Tiefatems“. Demnach empfiehlt es sich, Heilungsversuche vorzunehmen in der tatsächlichen Prithvi-Schwingung oder man erwecke sie in sich durch Imagination, wie im Abschnitt: TATTWA gezeigt. Auf gleiche Art und Weise können die anderen Tattwas in das

Heilungsbestreben einbezogen werden. Inkantation – Beraunung – Antönung Bei der Auto-Inkantation oder Selbstdurchtönung zu Heilzwecken geht es, wie wir nunmehr wissen, um die Zufuhr subtiler Kräfte durch „Einsingen“, durch leises, raunendes Singen eines Kernsatzes, logistischem Gebrauch eines Schlüsselwortes, djapam, oder Singen und Denken von Buchstaben. Dies doch ist nur die eine Seite. Bereits in den Mysterienkulten wurde kosmische Energie

übertragen. Bestimmte Handlungsweisen zogen diese „Urstrahlen“ an und stellten sie in den Dienst der Gesundung und der geistigen Evolution. Nach Jamblichus wurden „in den Mysterien der Isis die Eingeweihten dem Urlicht der Isis (Weltenmutter) ausgesetzt“. Um dem leidenden Mitmenschen zu helfen, verlegten sich „Wortüber“ späterer Zeit auf die Hetero-Inkantation, auf die

Fremdberaunung oder „Antönung“, allein oder im Verein mit einem zweiten oder mehreren Wortmagiern. In der Art ihres Verfahrens Seite 438

unterscheiden sich diese Heillogistiker. Die einen beschränken sich auf Buchstaben (Vokale, Konsonanten, Vokal-

Konsonantenverbindung, dazu auch die von Agrippa als barbarische Worte kritisierten gnostischen Vokalfolgen zählen), die anderen hingegen setzen sich diese Grenze nicht; sie verwenden außerdem djapams und Mantras. Bei der Fremdberaunung, aus nächster und allernächster Nähe vorgenommen, chakrabezügliche sind Punkte. Hauptzielpunkte Erforderlichenfalls Nervenzentren bringt der und

Mantriker

seinen Mund dicht an die zu behandelnde Körpergegend. Oder er legt seine Rechte auf das erkrankte Organ, die Linke auf das Sonnengeflecht. Daß die Runen sich hierbei als geradezu ideale logistische Behandlungsweise eignen, bedarf kaum der Erwähnung. Vorzüglich u.a. die FA-Runenstellung und die verlängerte Allschaltung der ISRune. Nicht zu vergessen das Magnetisieren auf runischer Basis. *)
*) Karl Spiesberger: Runenexerzitien für Jedermann.

Seite 439

Wachsmuth aus. Ätherischem (Bildekräfte) und Physischem (Luft) zusammengesetzt ist. sondern weil es im Organismus des Sprechenden seine Entstehung einer bestimmten Kombination ätherischer Bildekräfte verdankt. welche die ertönende Luft zu bestimmten Luftgebilden umformen. Inhalt). Nur sind Ton und Laut noch um vieles wirksamer. Günther Wachsmut vom gewöhnlichen Sprechen: „Es schwingt im Ätherleib eines Menschen etwas Reales mit.“ Und weiter führt Dr. Da das durch die Luft ertönende Wort aus Geistig-Seelischem (Sinn. d. eine bestimmte Kombination von Vokalen. die unseren Sprachorganen unser entströmt. was uns innerlich ‘versetzt’ oder’belebt’. und ist durchaus wirksam in seinem ätherischen und somit auch in seinem physischen Organismus! Es ist durchaus nicht immer nur der ‘abstrakte’ Inhalt von zu uns gesprochenen Worten. so ist Seite 440 . Ohr oder beeindruckt nicht nur als Schallempfindung seinem Inhalt nach unsere Gedankenwelt. Sagte nicht schon Dr.h.„Ein Wort. Konsonanten und Tönen..wie im physischen Leibe Feinkraftströme wirksam werden. die ja nach der Art des gesprochenen Wortes vorübergehend oder bleibend gesund oder ungesund… aufbauend oder zerstörend sein kann. Instinktiv bläst ja auch oft der Magnethopath seinen Patienten an. wenn wir mit ihm sprechen. so ruft es auch im Ätherleib des Zuhörenden eine reale Wirkung hervor.Dieses Beraunen und Betonen durch einen oder mehrere Logistiker läßt im Äther.

Vorbestimmt aller Wahrscheinlichkeit. dürfte schwerlich jemandem gelingen. So wenigstens berichtet der griechische Weltweise Theophrast. die sich auch dem Heilungssuchenden nicht verschließen. Nach alledem geradezu selbstverständlich die im Mantra schlummernden Laut. das biologische und das psychologische. Drei Alterszustände berücksichtigt bekanntlich die Wissenschaft. Und in sehr Seite 441 . Zartes Flötenspiel soll Vipernbisse unschädlich gemacht haben. Doch vergessen wir nicht. Ischiasleiden heilte man. irgendwo sind den Erdentagen die Grenzen gezogen. auch mit Mantrahilfe nicht. Im Einklang damit ist die Wirkung der Musik auf den gesunden und kranken Körper.“ – Durch Vermittlung von Ohr und Ätherleib ist im gesprochenen ‘Wort’ „das Zusammenwirken von Geistig-Wesenhaften. Über diesen Zeitpunkt hinaus das Leben zu verlängern. indem man „die kranke Stelle mit phrygischer Tonart“ anblies.seine Wirkung im Mitmenschen auch eine dreifache. Das dem Kalenderjahr entsprechende Alter. ist der Moment unseres Abscheidens. Chronologisch betrachtet kann der Mensch neunzig und sogar bis zu hundert Jahre alt werden. ätherischen Bildekräften und Substanz vollkommen“. Nachfolger des Aristoteles. gleich der Geburt.und Wortkräfte. kaum aber Krankheit und jahrelanges Siechtum. Weltweit tritt die Allmacht des Tones in Erscheinung.

auf den biologischen und psychologischen Alterungsprozeß bremsend einzuwirken. Ihr Organismus kann um vieles früher gealtert sein als es der normale Naturverlauf bedingt. Wort und Laut. Hier ist der Angelpunkt! Die Zeit läßt sich zwar nicht aufhalten. Nicht um den Streitpunkt geht es. kann aber auch in einem wesentlich besseren Zustand sich befinden. verbraucht und krank – oder geistig frisch. in welcher geistigen. Nicht anders verhält es sich mit der geistigen und seelischen Spannkraft. Sie sind biologisch älter oder jünger als der Geburtstag es vermerkt. vielmehr darum. Vertreter der Kraftsprühende frühverbrauchte Junge. begegnen uns die Alte. Biologisch beurteilt verfügen viele über einen Körper. Seite 442 .unterschiedlicher verschiedenen Verfassung Dezenien. aber in unsere Hand ist es gegeben. Und dazu verhilft uns bestimmt die Kraft von Ton. Mancherlei Übel lassen sich durch vernünftige Verhaltensweisen korrigieren. ob wir den Augenblick unseres Heimganges hinauszuschieben vermögen. ob biologisch und psychologisch langsamer oder schneller gealtert. seelischen und körperlichen Verfassung wir uns bis dahin befinden. und mancher geistsprühende Greis läßt uns seine hohen Erdenjahre vergessen. kraftvoll und wohlauf. Es geht um die Frage: ob müde. So manchem Jungen fehlt sie bereits. der dem chronologischen Alterungsprozeß nicht entspricht.

Seite 443 . auf das körperliche Wohl zielenden Runenexerzitien. der Laute Kraft wird auch ihm sich offenbaren. Dem Neophiten der mantrischen Kunst auf den Weg Wer nur den sinnenbeschränkten Verstand walten läßt. müssen hirngeleitetem Forschungsdrang entsagen. wird naturgemäß auf Grenzen stoßen. die die menschliche Strahlkraft stärken und subtile Schwingungsbereiche erschließen helfen. und sollte er es nur bei der elementaren Vokalatmung bewenden lassen und den vom Standpunkt des Rationalisten gerade noch vertretbaren. Solches Bestreben – hinreichend Fleiß und Geduld vorausgesetzt – wird sich ebenfalls lohnen. sicher jene Übungen. Diejenigen aber. denen es ehrlichen Sinnes darum geht. Sehr aufgeschlossene der Psi-Forscher Grade mögen in ihr vielleicht noch Mantrapraktiken unteren Studienprogramm aufnehmen. daß er keinen Nutzen aus seinen Bemühungen zöge. des Mantra-Yogas tief innersten Wahrheitskern zu erfassen. müssen hinauswachsen über formales Denken. Des Tones Macht. Denn nunmehr geht es um transzendentale Wahrnehmungen. der Mantras verborgene Kraft zu erleben. Ohne freilich kritikbarem Mystizismus zu verfallen. Nicht etwa.Die heilende Kraft des LOGOS erschließt uns die Tore zu einem vollkommneren Erdensein. wahrscheinlich die kleinste Schar.

ein Gebet. einem infernalen Demiurgen. damit sie sich schlimmer noch gebärden als die raub. Habgier. Nicht mehr diskutabel für Rationalisten und viele Parapsychologen.Zuteil werden muß – und wird – ihnen die Gnade transzendenter Führung. der Zwietracht unter seine Geschöpfe sät. die jedem noch den Wahrheitssinn trüben. zu denen wir eine Beziehung haben. Worte. Vertrauen auf den INNEREN MEISTER ist alles! Viele Mantras ebnen den Weg dahin. höchster aller Menschenwege. verbunden mit gründlichem Umdenken! Lösen muß sich der Neophit der mantrischen Kunst von den Urtrieben der Herrschsucht. Vielleicht diese hier. Sie alle diese Urinstinkte liefern uns aus. zu erklimmen. Oder eine Anrufung. Erbsünden. entnommen einem meiner unveröffentlichten Manuskripte: Göttliches Urlicht – in mir – erleuchte mich! Göttliche Urkraft – in mir – stärke mich! Göttliche Flamme – in mir – durchglute mich! Seite 444 . Aber nur so und nicht anders ist der Höhenpfad. Mehr noch als exakte Durchführung der Mantratechniken zählt jetzt die Hinwendung an das Irrationale. im Alltagsleben wie im großen Weltgeschehen. Ohne Trübung des im Alltag so notwendigen Verstandesdenken natürlich. Grausamkeit und des Vernichtungszwanges.und mordsüchtige Bestie der vernunftlosen Kreatur. Sinnenlust.

Seite 445 . Löse von Körper und Schwere mich! WESEN DER WESEN erhebe mich Aus Erden Dunkel zum ZEITLOSEN LICHT. Führ’ durch Tod und Geburten mich. Schöpfer des Alls erhalte mich.Göttliches SEIN – in mir – erfülle mich! Herr Du der Zeiten leite mich.

Garrison: Tantra – Yoga des Sexus. Alexander David-Neel: Der Weg zur Erleuchtung. O. Basel. Stuttgart. Lama Anagarika Govinda: Grundlagen Tibetischer Mystik. – Linser-Verlag. O. – Die andere Welt. 1928. Jahrg. Obb. Seite 446 . 1962. Kobersche Verlagsbuchhandlung. – Theosophisches Verlagshaus. – Otto Wilhelm Barth-Verlag GmbH. – 1961. – Hans E. Jahr. – Kobersche Verlagsbuchhandlung.P. Theobald Becher: Die Tattwas und ihre Bedeutung. – Otto Wilhelm Barth Verlag. Leipzig. Günther-Verlag. Bo Yin Ra: Mantra-Praxis. Karl Brandler-Pracht: Geheime Seelenmächte. Omar V. 1923. 9-12. – Linser-Verlag. 1922. 1960. Heft 1. Weilheim. 1963. Jahrg. H. 1964.: Funken. Nr. 1956.Verzeichnis der benutzten Literatur Arthur Avalen: Die Schlangenkraft. – Verlag Hermann Bauer. Die Entfaltung schöpferischer Kräfte im Menschen. Obb. ders. J. Freiburg. Berlin. – Theosophisches Verlagshaus.: Tattwische und Astrale Einflüsse. Weilheim. Berlin. Reinhold Grabow: Die Heilkraft des Mantra-Yoga. 1919. Basel. ders. Blavatzky: Die Geheimlehre.

– Richard Schikowski Verlag. 1960. Wolfgang Krause: Runen.Br. Ring-Verlag. Prof.M. Wladimir Lindenberg: Yoga mit den Augen eines Arztes. 1935. 1940. 1965. 1931. Gettenbach b. Lorch/Württb. – Pfister & Schwab. Baumanns Verlag. – Walter de Gruyter & Co. B. Leadbeater: Hindu-Yoga.Br. Calw-Wimberg. Hermann Bauer-Verlag. Dr. – Hermann Bauer Verlag. Ernst Pieper. Symbole und magisch wirkende Kräfte. P. Berlin.Gregor A.B. ders.E.J. Georg Lomer: Lehrbriefe. Berlin. – Beide Schriften im Schatzkammerverlag Hans Fändrich. Franz Hartmann: Mysterien. Dr. – Abhandlungen über Yoga. Düsseldorf. 1912. Gregorius: Die Magische Erweckung der Chakras im Ätherkörper des Menschen. O. 1970. Kerning: Briefe über die königliche Kunst.J. Württb. Bad Schmiedeberg. Geinhausen. Heinrich Jürgens: Sei Du selbst. O. Marby: Die Rosengärten und das ewige L and-der Rasse. – F. I. Gettenbach b. Freiburg i. – Marby Verlag. 1926. 1953.B. Leser-Lasario: Lehrbuch der Original-Gebärden-Atmung. Freiburg/i.W. Seite 447 .: Die Chakras. Geinhausen. Stuttgart. Dr. Lebens-weiser-Verlag. C. – Renatus-Verlag.

mit Ajit Mookerjee: Tantra. Der indische Kult der Exstase. ders. – Verlag Franz Altmann. Rawson: Tantra. 1926. – Linser Verlag.: Der psychische Atem als Schlüssel zur Geheimlehre. 1953. – Lebensweiser Verlag. Stuttgart. Stuttgart. – Dorn Verlag Grete Ullmahn.: Konzentration und Wille. ders. O. Leipzig. Dr.J. Leipzig. München-Berlin. – Seite 448 . ders. Leipzig. BerlinPankow. ders. o. Peryt Shou: Praktischer Mantram-Kursus. 1923.: Heilkraft des Logos. Dr. ders. Friedrich Schwab: Von der Venus zur Madonna. med. – Deutscher Bücherbund.: M-Wellen und der sechste Sinn des Menschen. – Linser-Verlag. 1922. Büdingen/ Gettenbach. 1974.J. ders. Ludwig Schmitt: Das Hohelied vom Atem. 1921. 1940. Willy Schrödter: Geheimnisse der Düfte – Farben – Töne. – Linser Verlag. ders. – Schoettle. o.: Inri. o.Br. 1962.J. 1921. Philip S. – Richard Hummel Verlag. – Verlag Max Altmann.: Kwa – Non – Seh. – Linser Verlag. – Linser-Verlag.: Yoga als Weg zur ewigen Jugend.Rama Prasad: Die feineren Naturkrafte und die Wissenschaft des Atems. Hermann Bauer Verlag. 1924. Freiburg i. – Linser-Verlag.J. Felix Riemkasten: Yoga für Sie. ders.

1971. I.: Unsichtbare Helferkräfte. 1976. II. ders. – Verlag R. – Seite 449 . – Jaegersche Verlagsbuchhandlung. – 2. ders. 2. Württb.: Der Traum in tiefenpsychologischer und okkulter Bedeutung. – Joh. ders. – Verlag R.Verlag M. – Hermann Bauer.J. ders. – Verlag R. Linser Verlag. – 4. Leipzig. 1976. Baum Verlag. Baum Verlag. Auflage. – Verlag Hermann Bauer. – 2.: Die Edda als Schlüssel des kommenden Weltalters.J. ders. 1976. o J.: Das Mysterium der Zentralsonne. – o. o.: Magische Praxis. 1976. ders. Pfullingen i. den.: Magische Einweihung. ders. 1968.: Magneten des Glücks. 4. Schikowski. 1922.: Runenexerzitien für Jedermann. ders. 1973. 2. ders. Auflage: Hermetisches ABC. Auflage. o. Bd. Verlag Richard Schikowski. Schikowski.: Wie und wann kommt Christus wieder? – J. Berlin. Auflage: Hermetisches ABC. Sowie sämtliche seiner anderen Schriften! Karl Spiesberger: Runenmagie – Handbuch der Runenkunde. Bd.: Die Aura des Menschen.: Das Mantram und die Vokalatmung. Auflage. ders.J. Aufl. Altmann. Schikowski.

Rudolf Steiner: Wie erlangt man Erkenntnisse der Höheren Welten? Verlag Emil Weises Buchhandlung. o. Karl Weinfurter: Mystische Fibel. Sersheim (Württb. 1936. 1952.: Zielgerichtete Heilkraft.). 1954. 1962. Bd. – Bernhard Sporn Verlag. Zeulenroda i. Leipzig. Zürich. – Origo Verlag. I. ders.Uranus-Verlag. VII. 1939. Seite 450 . Meister Therion: Buch Vier: Mystik. Kurt Trampler: Gesundung durch den Geist. Bd. Thelema-Verlagsgesellschaf t. Johannes Vehlow: Astrologie. – Osiris-Verlag. Thüringen. – Herold Verlag. 1950. Dr. Memmingen. München.J.

......................................................................... 94 Atemperiode ................................................................................................................................ 99 Die esoterische Bedeutung der Tattwas....................... Durch Gedankenverbindungen................................................ 21 1..................................... 27 5......................................................... 86 Magische Tattwa-Praxis .......... 9 Tongewalten...............INHALTSVERZEICHNIS Einführendes Vorwort ........................... 94 Willkürliche Veränderung der persönlichen Tattwaschwingung ..................................... 63 Wesen und Bedeutung .................................................................................................................................. 103 Seite 451 ................ 97 Die Gunas ....................................................................................... 14 Was ist ein Mantra? .......... 17 Auf welcher Grundlage beruht die Wirkung der Mantras? ......................... 4 DIE LEHRE.. Die Macht der Klangwirkung .................... 30 6................................................................... 52 Chakra ........... 80 Eigenschaften................................ 91 Schau der kosmischen Tattwas .................................... 9 Mantras.......................................................................................................................................... bis hin zur Macht des Höchsten.................................................. 22 2......................................... 77 Tattwa ......... 84 Exoterische Einflüsse................................................................................. 91 Hellsehendes Wahrnehmen der Tattwa-Farben. 100 Die Dreiheit der höchsten Tattwas ...................................................................................... 34 Epiphyse – Hypophyse .................................... Bündnis – Zusammenarbeit mit höheren Wesen. Die Kraft verschiedener Imponderabilien.............................................................. 25 4...................................................................................................... Glaubenswirkung ... 63 Ätherstromläufe ............ 93 Schau der Tattwaformen auf einer Spiegelfläche .............. 81 Die Tattwafolge ............................................................................................................................................................... Die Wirkung beruht auf Bedeutung und „infolge auf Wiederholung“ ............................................................. 24 3.....

.......heiligen Laute“. 169 Auffindung des Grundtones................................................ Farben.............................. Die Haupttypen der Vokalatmung ..................................................................... 200 Überraschende Hilfe in aussichtsloser Lage ..... 129 1..........................................................Käferbrummen“............................................. 135 Urteile über die Vokalatmung und ihre Wirkungsweise .. Emotionen . 176 Rätselzeichen aus längst vergangener Zeit bis in unsere Tage ............................................................................................... Mantras und Runenkraft ................ 166 Hamsa-Übung .................. 122 Chakras und Kundalini in der Traumsymbolik ....................... 149 Töne......................................................................... 129 Die Vokalgebärden-Atmung............. 129 Vokalatmung............................................................................................................................... 217 MANTRA-TECHNIK NACH PERYT SHOU................... 126 DIE PRAXIS .... 121 Über die Erweckung der Kundalinikraft............................... 220 Seite 452 .................... 180 Runengymnastik ............ 168 Das..................................................................... 139 Vokalatmung und Runenlaut ............................... 130 2............. 176 Praktische Rune narbeit ................. Zwischentypenformen ......... 170 Runen-Yoga ... Die vier Übungsstadien der Vokaltiefatmung (nach LeserLasario) ...................................................................................... 159 Die sieben ........ 189 Runen-Yoga und Psychodynamik .............................................................. 131 3............................................................................................. 114 Chakra-Erweckung durch Atmung............................. Rudolf Steiners .............................Die vier niederen Tattwas. 215 Runenmystik .................... ihre esoterische Bedeutung und die praktische Nutzanwendung.............................. 184 Aufnahme der Runenfeinkraftflüsse .......................................................... 117 Chakra-Erweckung durch Buchstabendenken............. 106 Stufen der Vorbereitung ............................................................................................................................................................................... 111 Vorbereitung und Weg in theosophischer Sicht ................................ 111 Vorbereitung und Weg in der esoterischen Sicht Dr..................

.................................................. 222 Zentralsonne – Weltseele..................................................................................Triangel ..................................... 241 Baldurbraue – Adlerpose (Widdermaske) .................................................................................. 239 Hüftgriff ................................................................. 233 Konzentration – Imagination........................................................................................... 226 Sphärengürtel – Metakosmische Urherde............................................... 253 Der erweckende I-Laut ................................................................................ das Tabernakel oder das Zelt (Hüttenbaum – Tabernaculum – Konsentaneum) ................................. 280 Die Mühle ..................... 228 Das Dionysische und das Apollinische ................................................................................................................. 291 Erfühlen der „Fahnenebene“..........Wirkungsweise und Zielsetzung............ 259 Das armanische Lam-Motiv ..........oder Bogenübung.......................................................... 243 Ovulation – Sibilation – Fulguration........................................... 268 Das Sphärenmotiv Omenidvar........................................................................ 298 Das Jimla-Motiv .................................................. 300 Beherrschung der................... 284 Die Gosainbögen – Die Stab. 296 Die Motive: Indra – Inri.............. Wunschflamme „............. 237 Koinzidenz – Interferenz .................................................................................. 253 Das Ich-bin-Motiv ................................... 272 Den ..................................................... 302 Kwa – an – seh... 235 Aufrichtung – Invertebration........................................................... 222 Substanz – Logos – Wort.............................................................................. 282 Die Hütte........ 273 Salom................. 257 Willensmotive – Das Mantra: Ich will........... 220 Grundlegende Begriffe ......................................... 255 Erweckung des höheren Willens ........................................... 276 Der Kelch.......................... 315 Seite 453 .......................Fußatem“ fördernde mantrische Übungen............................. 244 Schwingungskreise ........ 303 Das Dhammapada-Motiv............................................................................................. 309 Esoterik des Nordens ............. 246 Mantramotive und weitere Mantragebärden........................................

......................................................................................... 406 AHIMSA.. 350 Das Gotische Tor ........................................ auch Wolke genannt ............................................................................. 407 Seite 454 ...................................... 349 Die Sonnenbarke................... 341 Seine Beziehung zur Zentralsonne und andere metakosmische Emanationszentren.......................................................... 406 DER „SPRUCHKÖNIG“ .........Übung....................................................................................................... 352 Kosmische Orte und damit verbundene Praktiken ... 405 ASATA MA SATGAMAYA… . 322 Odins Notschrei .............................................................. 402 BRAHMANISCHES MORGENGEBET......................................................... 405 HARE RAMA ............................................. 321 Die Weltbaum ...................................................................................................................................................................................... 321 Das Heimdall-Motiv ................... 315 Das Irmen – Motiv............................................................... 335 Ahamkara – Der Willensleib ........................................................................... 346 Der geöffnete Lotos ................................................................................................................ 365 Praxis ........................ 360 AUS DEM WEISHEITSSCHATZ ÖSTLICHER MANTRAS ......................................................... 372 Exerzitien:......................... 347 Der Heilige Feigenbaum...................................................................... 324 Esoterium des Aepandie nam ...................................................................... 402 GAYATRI .................... 349 Das Mystische Tabernakel................... 377 AUM MANIPADME HUM ..................................................... 341 Gliederung des Ahamkara ........... 401 SAVITRI............................... 394 AHAM BRAHMA........Eddische Motive ....................................................................... 365 Bedeutung ........................................ 346 Geschlossener Lotos..................................................................... 365 Die heilige Silbe OM............................ auch Tür des Mysteriums ...................... 386 TAT TW AM AS I ................. 350 Der Offenbarungsberg ................................................................................................................................................................ 353 Mandala des Ahamkara ...................

........................................................................................................................... 433 Das HA-PIJ-Esoterium: ................................................................................................... 423 Die sechs Mantras des Sonnengebetes ...................... 411 AUMSHIVAYA VASHI .......................HAONSA.............................................................. 412 Heilmantras ......................................................................................... 432 Der Heillogos HAPHTACH .............................................. 446 INHALTSVERZEICHNIS ...... 432 Der Heillogos HA-PIJ und die ihm verwandten Motive: PITRI.............................. JONA..... 451 Seite 455 ................. 424 OM NAMO VIVASVATA ........... 414 MAHA MRITYUNJAYA . 436 Inkantation – Beraunung – Antönung........... 438 Dem Neophiten der mantrischen Kunst auf den Weg ........................................... PI-JOH.... ...... 428 Die Heilmotive .................................................................................... 434 Buchstabendenken.. 443 Verzeichnis der benutzten Literatur ................ 410 Der göttliche Blitz der Kassiopaia ....................................................................................................................................................

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