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Smog

Definition:
Kofferwort aus dem engl.: smoke (Rauch) + fog (Nebel) = durch Emissionen verursachte Luftverschmutzung tritt bes. in Großstädten auf allgemeinen Sprachgebrauch: - Anwesenheit von Luftschadstoffen in gesundheitsschädlichen und sichtbeeinträchtigenden Konzentrationen wissenschaftl.: - stark erhöhte Luftschadstoffkonzentrationen über dicht besiedeltem Gebiet infolge besonderer meteorologischer Bedingungen (z. B. Inversionswetterlage=austauscharme Wetterlage)

Auftreten:
generell nur während windschwacher Wetterlagen
Begünstigung der Entstehung durch Tal- oder Kessellagen Auftreten von Smog, z.B.in ländlichen Regionen bei intensiver Holzverbrennung + ungünstiger Lage

Geschichtlicher Hintergrund:
Namensprägung Anfang 20. Jh. In London Häufiges Auftreten von Smog London Peculiars (Londoner Eigenheiten) Dezember 1952: schwere Smogkatastrophe in London 12000 Tote Name: The Great Smog

Zusammensetzung und Entstehung:
Sommersmog (Los Angeles - Smog): weit Entfernt von Ballungsgebieten

besteht aus: - Stickoxiden (NOx) ,aus z.B.: Autoabgasen oder Kraftwerken
- Wasserstoffperoxid - Kohlenmonoxid - flüchtige organische Verbindungen (kohlenstoffhaltige Stoffe, die leicht verdampfen)

Entstehung: - bei sonnigem Wetter
- entsteht aus Stickstoffoxiden + Kohlenwasserstoff in Verbindung mit UV- Strahlen - Stickstoffdioxid durch UV-Strahlung → Stickstoffmonoxid +1 Sauerstoffatom gespalten - atomare Sauerstoff verbindet sich mit 1 Sauerstoff-Molekül zu Ozon-Molekül - gleichzeitiges Abbauen von Ozon durch Stickstoffmonoxid unter Bildung von Stickstoffdioxid +Sauerstoff →Ozon in belasteten Regionen schneller abgebaut, als in Reinluftgebieten - Abbau nur kurzeitig, da entstandenes NO2 Vorstufe von Ozon ist

Folgen: - je nach Dauer, Konzentration Ort der Ozonwirkung unterschiedl.:
- Husten, Augenreizen, Reizen der Schleimhäute, Kopfschmerzen, Lungenfunktionsstörungen - Kreislaufstörungen - Tod, Aufgrund von Sauerstoffmangel (bes. kranke –oder ältere Menschen)

Schicht warmer Luft liegt über bodennaher Kaltluft.Verschärfung der Abgasnormen für PKW und LKW →Umweltzonen .Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad .vorrübergehendes Einstellen bestimmter industrieller Prozesse .Schadstoffe nicht über Schornsteine verteilt . Emissionen der Haushalte (Heizung) Schadstoffe aus anderen Regionen →Verstärkung des Smogs .Staub (trockener Dunst) . Ökostrom .Umsteigen auf Elektroautos .bei ungünstigen Bedingungen einer Inversionswetterlage langes Halten über Stadt möglich  Folgen: .und Kohleprodukte -Tempolimits auf Autobahnen.Verwendung schadstoffarmer Erdöl.Bestandteile von Lacken u.Einschränkung/Verbot des Kfz-Verkehrs . Lösungsmitteln und Dämpfe aus chemischer Industrie Bildung von Nebel zu Smog .→Unterlassen körperlicher Anstrengungen bei Ozonalarm .B.allergiefördernd .krebserregend . Holzfeuerungen. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit .Inversionswetterlage .wie beim Sommersmog Gegenmaßnahmen:  Kurzfristige Maßnahmen bei Smog – Alarm: .Schwefeldioxid (SO2) . z.a.Smog): in Ballungsgebieten:  besteht aus: . 1962 →150 Tote .Aufhalten in geschlossenen Räumen  Langfristige Maßnahmen: . Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf Land. Luftbewegung in Bodennähe gering →horizontaler + vertikaler Austausch der Luftmassen behindert .Schädigung von Pflanzen (Wachsstörungen) Wintersmog (London .und Stadtstraßen .Ruß .Rauchquellen: Kraftwerken.Verwendung lösemittelarmer Farben und Lacke Smogkatastrophen: Ruhrgebiet.Einbau wirksamerer Filteranlagen in Industriebetrieben und Kraftwerken .Förderung der Umstellung auf umweltfreundlichere Energien.werden an Ort und Stelle niedergedrückt .Nebel  Entstehung: .Bildung von Tropfen von H2SO3 und H2SO4 in Luft .