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Graf Juergen - Riese Auf Toenernen Fuessen

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05/01/2014

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Wie andere Vertreter des orthodoxen „Holocaust“-Bildes inter-
pretiert Hilberg Zitate Adolf Hitlers, in denen dieser den Juden
mit »Vernichtung« oder »Ausrottung« droht, als Beleg für eine
tatsächlich erfolgte solche. So führt er (auf S. 425) eine Hitler-
Rede vom 30. September 1942 an, in welcher der Reichskanzler
folgendes sagte:25

»Ich habe am 1. September 1939 in der damaligen Reichstagssitzung
zwei Dinge ausgesprochen: Erstens, daß, nachdem man uns diesen
Krieg schon aufgezwungen hat, keine Macht der Waffen und auch
nicht die Zeit uns jemals niederzwingen werden, und zweitens, daß,
wenn das Judentum einen internationalen Weltkrieg zur Ausrottung
etwa der arischen Völker Europas anzettelt, dann nicht die arischen
Völker ausgerottet werden, sondern das Judentum.
[…] Die Juden
haben einst auch in Deutschland über meine Prophezeiungen ge-
lacht. Ich weiß nicht, ob sie auch heute noch lachen oder ob ihnen
nicht das Lachen vergangen ist. Ich kann aber auch jetzt nur versi-
chern: Es wird ihnen das Lachen überall vergehen. Und ich werde
auch mit diesen Prophezeiungen recht behalten.«

Hierzu ist zu bemerken, daß eine kriegerische Sprache für die Na-
tionalsozialisten, die sich vor ihrer Machtübernahme in unzähli-
gen Saal- und Straßenschlachten gegen ihre Widersacher von der
äußersten Linken hatten durchsetzen müssen, seit jeher kenn-
zeichnend war. Ferner ist darauf zu verweisen, daß wilde Dro-
hungen gegenüber dem Gegner in Kriegszeiten ohnehin gang und
gäbe sind. Der wichtigste Punkt ist jedoch semantischer Natur:
Im heutigen Sprachgebrauch bedeutet „ausrotten“ eindeutig „phy-
sisch liquidieren“, doch früher besaß das Wort – das etymolo-
gisch gesehen „entwurzeln“ heißt – eine weitere Bedeutung. So
schrieb Adolf Hitler in Mein Kampf über die Verhältnisse in der
Donaumonarchie vor dem Ersten Weltkrieg:26

24

NG-5770.

25

Völkischer Beobachter, 30. September 1942.

26

Adolf Hitler, Mein Kampf, Franz Eher Verlag, München 1933, S. 13f.

IV. Das Fehlen von Dokumenten über eine Judenvernichtungspolitik

43

»Ungeheuer waren die Lasten, die man dem deutschen Volk zumute-
te, unerhört seine Opfer an Steuern und an Blut, und dennoch mußte
jeder nicht gänzlich Blinde erkennen, daß dies alles umsonst sein
würde. Was uns dabei am meisten schmerzte, war die Tatsache, daß
dieses ganze System moralisch gedeckt wurde durch das Bündnis mit
Deutschland, womit der langsamen Ausrottung des Deutschtums in
der alten Monarchie auch noch gewissermaßen von Deutschland aus
selber die Sanktion erteilt wurde.«

Damit wollte Hitler ganz gewiß nicht ausdrücken, daß der alte
Kaiser Franz Josef plante, die Deutschösterreicher allesamt zu
vergasen oder zu erschießen, sondern daß sie Gefahr liefen, ihre
Macht an die Slawen zu verlieren. „Ausrotten“ besaß also eindeu-
tig die Bedeutung von „entmachten, seines Einflusses berauben“.
Man beachte übrigens, daß Hitler am 1. September 1939 die Ju-
den bezichtigt hatte, einen Weltkrieg zur »Ausrottung der ari-
schen Völker
« vom Zaun brechen zu wollen. Daß die Juden beab-
sichtigt haben könnten, praktisch die gesamte Bevölkerung Euro-
pas mit Stumpf und Stiel vom Erdbogen zu vertilgen, wird er ih-
nen nicht ernstlich unterstellt haben. Wiederum stand »Ausrot-
tung
« für „Unterwerfung“ oder „Entmachtung“. Soviel zu den in
der „Holocaust“-Literatur unermüdlich aufgewärmten Hitler-
Zitaten dieser Art.

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