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Retschlag - Die Alchimie und ihr großes Meisterwerk

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Sections

  • Vorwort
  • Einleitung
  • Alchimie und hermetische Philosophie
  • Die geheime Bedeutung der Zahlen und Buchstaben
  • Die Alchimie als Heilkunst in der Geschichte
  • Die Rosenkreuzer
  • Der Mensch nach der Alchimie
  • Das Astral des Menschen und seine Aura
  • Therapie, Pharmakologie und Pharmacie der Alchimie
  • Das große Meisterwerk der Alchimie,
  • Der Stein der Weisen und die Metalle
  • Das große Meisterwerk der Alchimie in der Mythologie
  • Übersetzung der lateinischen Zitate
  • Literaturverzeichnis

Die Alchimie

und ihr großes Meisterwerk

der Stein der Weisen
Von

Max Retschlag

1934
_____________________________________________________ Richard Hummel Verlag, Leipzig

Inhaltsverzeichnis
Seite Vorwort Einleitung Alchimie und hermetische Philosophie Die geheime Bedeutung der Zahlen und Buchstaben Die Alchimie als Heilkunst in der Geschichte Die Rosenkreuzer Der Mensch nach der Alchimie Das Astral des Menschen und seine Aura Therapie, Pharmakologie und Pharmazie der Alchimie Das große Meisterwerk der Alchimie 3 4 7 12 16 21 23 25 29 39

Die Materie zum großen Werk und ihre Bereitung nach den Angaben der Adepten 44 Der Stein der Weisen und die Metalle Das große Meisterwerk der Alchimie in der Mythologie Übersetzung der lateinischen Zitate Literaturverzeichnis 53 57 72 74

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Vorwort
Meine im Jahre 1921 im Richard Hummel Verlag, Leipzig, erschienene Broschüre mit dem Titel "Das Gold der Alchimie", die den gleichen Stoff behandelte, ist vergriffen und sollte in neuer Auflage erscheinen. Dies gab die Veranlassung zu einer Durchsicht, um gegebenenfalls Änderungen und Ergänzungen vorzunehmen. Das seit Erscheinen dieser Broschüre weiter fortgesetzte Studium des behandelten Stoffes führte mich in Verbindung mit praktischen Versuchen zu einer von der ersten abweichenden Auffassung, konnte mir eine besseres Verständnis besonders auch des großen Meisterwerkes vermitteln, so daß an Stelle der durchgesehenen und ergänzten früheren Arbeit etwas Neues entstand, die vorliegende Schrift. Es ist ein gedrängter Überblick über die Alchimie, der zeigen soll, daß sie nicht die Mißachtung verdient, mit der sie Unverständnis ablehnt. Besonders gilt dies vom eigentlichen Kern der Alchimie, ihrem großen Werk, dem geheimnisvollen "Stein der Weisen". Unter Anführung von Belegen aus den Werken wahrer Kenner habe ich versucht, dieses Werk in seinen verschiedenen Aspekten verständlich zu machen, soweit es nach alter Tradition erlaubt ist. Der Leser möge entscheiden, ob dieser Versuch gelungen ist. Wie aber der Leser mit Recht vom Verfasser Sorgfalt und Mühe fordert, so kann auch der Verfasser eine Forderung stellen: der ernsthafte Leser möge für eine kurze Zeit die von anderen übernommenen Vorurteile ablegen, die Bürde der bejahenden und verneinenden Begriffe, mit denen ihn eine moderne Erziehung belastete, wir werden uns dann besser verstehen können.

Leipzig, im Sommer 1932. Der Verfasser.

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die sogenannten unedlen Metalle in edle. Längst schon glaubte man sie verschwunden. dorthin. Es ist ein vernichtendes Urteil. die wahre Alchimie. Die Alchimie ist ebenso. das heißt Gold und Silber zu verwandeln. eine Universalpanazee für die menschlichen Krankheiten zu sein. die sich den Namen Alchimie anmaßte und unter ihm ihr Unwesen trieb. jene Kunst. für die Lösung des Welträtsels. die von Betrügern zu deren Gaunereien benutzt wird. für die Ergründung des großen Geheimnisses vom Leben. doch ist den Alchimisten eine derartige Umwandlung niemals gelungen. nicht die eigentliche. nichtssagend für die einen. oder mit überlegenem Lächeln abgetan. ein langes Leben in steter Jugendfrische und unerschütterlicher Gesundheit. was von der Öffentlichkeit verschwinden mußte. und den sanften. auf den Organismus heilend. ein leerer Klang. die Metallumwandlung. Was ist Alchimie. das auf Oberflächlichkeit und Unkenntnis beruht. stärkend und verjüngend einzuwirken. Das Zeitalter der Aufklärung hatte sie von der Weltbühne verdrängt. Gespensterspuk und Dämonenglaube. Hexenwahn und Teufelskult. weckt es anderen im Geiste die Vorstellung versteckter Gewölbe. Für diese falsche Alchimie gibt es nur ein Ziel. die den Menschen alle so heißbegehrten Schätze irdischer Glückseligkeit gewähren wollte. und sie ist es. Unwissenheit und Betrug. wo Adepten im Schein des kümmerlichen Öllämpchens über schwere Folianten brütend die mystisch verschleierten Anweisungen suchen für ihr heimliches Tun. Einmal sind Beweise für gelungene Metallumwandlungen auf Grund geschichtlicher Berichte und einwandfreier Zeugnisse genügend vorhanden. Weiter wurde dieser Substanz die Fähigkeit zugeschrieben. von der Wissenschaft verachtet. weil Augenzeugen dafür nicht mehr am Leben sind. und doch umwoben von geheimnisvollem Schimmer.verrufenes Wort. die Alchimie. unerschöpflichen Reichtum mit Ansehen und Macht. hieße alle beglaubigten geschichtlichen Geschehnisse ableugnen. was damit verurteilt wird. verbannte man sie in die Rumpelkammer der Menschheit. die sich als Wissenschaft gebärdete. wo sich in buntem Durcheinander alle die überwundenen Torheiten häufen. Sie ableugnen. wie ihr Stein der Weisen gleichbedeutend mit Aberglaube. das als Niederschlag derzeitigen Wissens gelten kann. 4 . deren Bestreben darauf gerichtet war. das. wo im aufzuckenden Feuerschein seltsamer Öfen dunkle Gestalten mit absonderlichem Gerät hantieren. Diese geheimnisvolle Substanz sollte die Eigenschaft haben.Einleitung Alchimie . indem davon eine kleine Menge auf ein in Fluß stehendes geringes Metall geworfen wurde. Zum anderen aber ist das. sondern deren Zerrbild. sie führt weiter ein heimliches Dasein in den Versuchen von Phantasten. was sind Alchimisten ? Sucht man die Beantwortung dieser Frage in einem Lexikon. unmerklichen Übergang in das andere Dasein. eine Afteralchimie. Und doch ist es ein Fehlurteil. das damit von berufener Seite über die Alchimie gefällt wird. und es ist maßgebend für die Allgemeinheit. wo wird man dem Sinne nach kurz das folgende finden: Alchimisten waren Leute. den Stein der Weisen zu erzeugen. In der Hauptsache bedeutet Alchimie die Kunst der Metallverwandlung.

Bürger und Bauer. durch Kriege. bald aber tauchten überall derartige "Alchimisten" auf. Alchimistische Schriften und damit die Alchimie wurden im Abendland erst zur Zeit des frühen Mittelalters bekannt. und wußten durch geheimnisvolles Gebaren. und das auch heute noch nicht völlig zum Erlöschen kam. die das große Meisterwerk der Alchimie behandelten. Unter Berücksichtigung moderner Theorien. die sie war. Andere ließen sich von größeren und kleineren Herren in Sold nehmen. der zum Ziele führt. Anfangs waren sie vereinzelt. stets sich gleichbleibend ist sie. Edelmann.Heute ist man überall wieder eifrig am Werk. da nach den Angaben der Adepten das metallumwandelnde Elixier zugleich ein unübertreffliches Heilmittel sein sollte. glaubt man den Weg gefunden zu haben. oder deren Wert die Geschickteren von ihnen wohl auch mit Hilfe von Taschenspielerkünsten erwiesen. die sie sein wird. Bescheidenere hofften durch ihre Arbeiten wenigstens ein sogenanntes Partikular auffinden zu können. Prunkliebe und andere kostspielige Gewohnheiten gezwungen. Durch eifriges Experimentieren mit allen möglichen und unmöglichen Stoffen. widmeten sich mit Eifer dieser vielversprechenden Kunst. und die nach Erfolg Begierigen durch immer neue und verblüffende Ausreden und Schwindeleien hinzuhalten. "die Konjunktur auszunutzen". Auch in der damaligen Zeit gab es unternehmende Leute. durch phantasiereiche Erzählungen mit allerlei mystisch scheinendem Unsinn Aberglaube. dessen Beschreibung von theosophischen und philosophischen Betrachtungen umrahmt wurde. die einzelnen geheimnisvollen Adepten gelungen sein sollten. sie wurden begierig aufgenommen und weiterverbreitet. welches das ganze Mittelalter hindurch anhielt. nach immer neuen und ergiebigen Einnahmequellen Ausschau zu halten. ein angenehmes Leben zu führen. wobei sie es meisterhaft verstanden. einen nicht zu geringen Teil des angeblich zu ihren Arbeiten nötigen Goldes und Silbers in ihre Tasche fließen zu lassen. die es verstanden. hofft man. die selbst auszuarbeiten sie aus allen möglichen Gründen verhindert waren. die durch das große Werk zu erlangen ist. das heißersehnte Ziel der Metallumwandlung zu erreichen. Das planlose Experimentieren nannte 5 . der Alchimie ihr großes Geheimnis vom Stein der Weisen entreißen zu können. Sie gaben sich den Anschein erfahrener Alchimisten. die sie auf die sonderbarste und geheimnisvollste Weise erlangt haben wollten. suchte man hinter das Geheimnis des in Gold verwandelnden Stoffes zu kommen. und sie wurden der Anlaß. Bald entstanden Gerüchte von Umwandlungen geringer Metalle in Gold und Silber. auf die scheinbar in den Schriften der Adepten hingewiesen wurde. spekulative Köpfe mit elastischem Gewissen. von denen viele durch die kostspieligen Versuche verarmten und auch völlig an den Bettelstab gebracht wurden. Sie verkauften unfehlbare Rezepte für die golderzeugende Tinktur. Unkenntnis und Goldgier ihrer Zeitgenossen auszubeuten. nach denen radioelektrische Phänomene die Ursache für eine spontane Änderung im Aufbau der Atome und damit auch für die Metallumwandlung sind. Es waren lateinische Übersetzungen griechisch-arabischer Werke. oder ein wirksames Elixier gegen Krankheiten zu entdecken. Ihnen nach tat es das Volk. Viele der Großen des Reiches. das nur für einige Metalle diese wertvolle Eigenschaft aufweisen sollte. daß sich seuchenartig ein allgemeines Goldfieber ausbreitete.In diesen Schriften finden sich nun auch Hinweise auf die Möglichkeit der Metallumwandlung mit Hilfe einer Substanz. Solche Gerüchte mehrten sich. Die wahre Alchimie kennt weder Rückschritt noch Fortschritt.

als were diese GOTTES Gab allein Triegerei. und daß vom sechszehnten bis achtzehnten Jahrhundert eine beträchtliche Anzahl solcher Kenner gelebt haben muß. läßt erkennen. das große Werk. daß ihre Verfasser zum großen Teil Eingeweihte gewesen sind. zum Inhalt hatte Das eingehende Studium dieser Werke. damit zu dienen von GOTT verordnet. wie die betrügerischen Manipulationen fälschlicherweise Alchimie. in großen Verachtung gerathen ist. Auffallend ist weiter. die vordern als Handschriften sehr kostbar waren. die Adepten. ebenso wie auch die zunehmende Menge solcher Schriften nicht allein in dem guten Absatz ihre Erklärung findet. und so entstand bald eine umfangreiche alchimistische Literatur. daß wir deren große Noth betrachten. daß diese Schreibweise eine absichtliche war. daß man das mißbraucht. Die Werke fanden überall sehr guten Absatz. und dies sollte wohl auf eine falsche Fährte führen. was gehet das vns an? Es ist uns leid. der das höchste Ziel der Alchimie erreichte). die hauptsächlich den Kern der Alchimie. Man kann wohl nicht mit Unrecht daraus schließen. Werke über die Alchimie. verhältnismäßig wohlfeil und in größeren Mengen zu verbreiten. um dem Mißbrauch der Alchimie und ihres Namens eine Ende zu machen. Daß die göttliche Kunst der Alchymey von bösen Buben. daß in allen den einschlägigen Schriften die Metallverwandlung als das Wesentliche erscheint. deren jetzt die Welt voll ist. und der unberechtigten Benennung ist es zu danken. So schrieb Alexander von Suchten: "Derowegen sind wir nicht Goldmacher. werden die späteren immer verworrener und schwerverständlicher. soweit sie noch vorhanden sind. der das Odium der Gaukelei und des Betruges anhaftet. Wohl wehrten sich die wahren Eingeweihten in die hohe Kunst der Alchimie.man ebenso. Während aber die frühen alchimistischen Schriften bei allen gebotenen Umschreibungen in ihrer Ausdrucksweise verhältnismäßig einfach sind. so wir Alchymiam brauchen. obwohl auch bei diesen vielfach ein wahrer Kern erkennbar ist. während das andere die Menge vom vergeblichen Experimentieren abschrecken sollte. damit sie hoch und niedriges standes Personen ansetzen. den armen Krancken umb der Barmherzigkeit willen. was uns zur Wiederbringung und Erhaltung des Menschen Gesundheit von GOTT geoffenbahret worden. ihre Gehilfen Laboranten. vom lateinischen adipisci. ist einer. Betrug und Arglistigkeit wegen. die Betrüger hießen Alchimisten. 6 . daß man noch heute unter Alchimie jene angebliche Goldmacherkunst versteht." Die Erfindung der Buchdruckerkunst ermöglichte es. und und angelegen seyn lassen. sondern Arzt. gegen solchen Mißbrauch des Namens Alchimie (Adept.

daß der Name Alchimie aus al-Kemia. Glauber erklärt den Namen in seiner Abhandlung: De natura salium als aus Hal-chimia entstanden." Der Name Spagyria ist aus griechischen Wörtern gebildet. die dann auf die islamitische und christliche Welt überging. eine griechische Gottheit (lateinisch Mercur). wahrscheinlich während der alexandrinischen Epoche. Einige halten ihn für eine Ableitung vom griechischen cheo. 3 findet sich die Angabe: "Disce ergo Alchimiam quae alias Spagyrica dicitur. Christentum enthalten. Yoga. die ihren Erkenntnissen den autoritativen Namen dieses Gottes gab. dem im Altertum erst nach langen. Später. Islam. Paracelsus gebrauchte zuerst für Alchimie den Namen Spagyrik. der den Israeliten ausgelieferten ägyptischen Priesterweisheit. nicht lehrbar. das schwarze Erde bedeutet. und nennt die falschen Metallumwandlungsversuche Alchimie. mit dem arabischen Artikel al in der Bedeutung der Gießkunst. die sich im Orient als hermetische oder okkulte Wissenschaft erhalten hatte. ein arabisches Wort mit seinem Artikel. schweren Prüfungen über Begabung. ist das unberechtigt. Hermetisch wurde darin gleichbedeutend mit okkult. zu finden.Alchimie und hermetische Philosophie Auf der Grundlage uralter Erkenntnis. Salzkochung. Spagyrik ist gleichbedeutend mit Alchimie. al-Chemie entstanden ist. entwickelte sich die Alchimie zu einem besonderen Zweig. und zwar auf die christliche durch Vermittlung der islamitischen. In seinem Paramirum I. weil diese Wissenschaft nicht wie die Schulwissenschaften erlernt werden kann. Seele und Körper des Menschen. in derem Gefolge sich zu allen Zeiten die Geistesgrößen der Menschheit finden. die königliche Kunst. Moral. Die beste Erklärung ist wohl die von Plutarch angegebene. er weist auf die alchimistische Bereitungsweise der Quintessenzen. esoterisch. die identisch mit dem Kam des Sanskrit und mit dem griechischen kamno ist.ich gieße. Wie alle tiefen Erkenntnisse ist das Wesentliche dieser Wissenschaft persönlich. und diese Erklärung wird von vielen Alchimisten angenommen als ein Hinweis auf das große Werk. die identisch mit dem ägyptischen Gott Thot ist Hermes-Thot ist hier wohl als Repräsentant der koptisch-ägyptischen Priesterschaft aufzufassen. Die hermetische Philosophie ist keine geschlossene Disziplin. nicht übertragbar. Sie kann die Technik dieser Erkenntnis genannt werden. sie ist die praktische Anwendung der Lehren dieses philosophischen Systems als Heilkunst für Geist. auch in der Kabbala. Mit ihren Zweigen Astrologie und Magie ist die Alchimie die hohe. erhielt diese ägyptische Überlieferung eine helleniserte Form. Die hermetische Philosophie und damit die Alichimie ist nach den übereinstimmenden Angaben der Adepten ägyptischen Ursprungs Der Name hermetisch weist auf Hermes. Tao. Mut. Über die Herkunft und Bedeutung des Namens Alchimie gehen die Meinungen auseinander. Andere wieder glauben in dem Namen eine Verwandtschaft mit der hebräischen Wurzel Khams. worauf zahlreiche arabische und arabisierte Ausdrücke der abendländischen Hermetiker hinweisen. im übertragenen Sinne die geheime Wissenschaft der ägyptischen Weisen. Idee der Wärme. Man will einen Unterschied machen zwischen Alchimie und Spagyrik. verborgen. 7 . sondern nur dem dafür Begabten verständlich wird. der Name des alten Ägypten. Wie Paracelsus Worte deutlich erkennen lassen. sie ist zu einem Teil in der Esoterik der großen Religionen Vedanta. die alchimistische Arzneibereitung dagegen Spagyrik. Ausdauer die Wege zu ihrem Verständnis gewiesen wurden.

es wurde nicht die Beute gewinnsüchtigen Strebens. Das Wesentliche dieser Kenntnis blieb verborgen. Im Gegensatz zur modernen Wissenschaft blieb sie stets nur auf eine verhältnismäßig kleine Zahl uneigennütziger Denker beschränkt. Die neuzeitlichen Wissenschaften und mit ihnen die moderne Technik begannen sich Ende des achtzehnten und anfangs des neunzehnten Jahrhunderts zu entwickeln. Ides. Das tätige Prinzip der Weltschöpfung nennt Paracelsus den Yliaster. Vielfach ist die den hermetischen Lehren und Symbolen innewohnende stark suggestive Kraft für politische und andere selbstsüchtige Machtziele einzelner oder ganzer Gruppen mißbraucht worden. die als Emanationen. den Vater aller unsterblichen und sterblichen Wesenheiten. sagt Laotse. dem Magisterium magnum zu streben. die starren. Aus dem Linibus major oder Chaos entstanden die vier Elemente. Chaos. untätigen Energien des in sich ruhenden Schöpfungsprinzips in kinetische. Philosophie und Wissenschaft. sagt Christus. der aber anderseits als tiefgründige Synthese stets der Quell gewesen ist. die hermetische Wissenschaft geht bis auf das entfernteste Altertum zurück. die Wahrheit und das Leben". Sie muß ungeeignet bleiben für die Mentalität modern geschulter Gehirne. Mysterium magnum oder Limbus major. Ursprung jeder Erzeugung. wandelt die potentiellen. spiritualistisch und materialistisch. Alles Sein beruht nach der hermetischen Erkenntnis auf Involution und Evolution. sie wird von ihm abgelehnt. "Ich gebe euch den Tao. aus dem der abendländische Geist schöpfte. Intuition. das durch Zahlen Ausdrückbare ergeben. Ideos. Seine Methode ist zugleich intuitiv und deduktiv. und aus den Elementen bestehen alle irdischen Wesenheiten. In seiner Grundanschauung von der Übereinstimmung des Mikrokosmos mit dem Makrokosmos. Die göttliche Idee. und dies erlangt der dafür Begabte nur dann. Die kontemplative Betrachtungsweise dieser Philosophie ist für den modernen Positivismus unverständlich. leitet Denken und Erfahrung. sie wurde nicht Gemeingut der Masse. wenn es ihm gelingt. verbindet Intuition das Geistige mit dem Materiellen. geleitet von der Schöpfungsidee. Wellen das 8 . vom höchsten Pfinzip des UrLebendigen. sie zu erfassen und nach dem höchsten Ziel. Für ihr Verständnis ist intelligente Freiheit und kühne Unabhängigkeit Voraussetzung.Mündlich oder schriftlich kann nur der Weg gewiesen werden. objektiv und subjektiv. ganz besonders auch mit dem Menschen. als Schwingungen. "ich bin der Weg. doch stehen derartige materiellen Ziele in völligem Gegensatz zum Hermetismus. darum wird in der Esoterik des Orients gefordert: "Wenn du zehn weißt. Schöpfungsstoff und Schöpfungstätigkeit zugleich. die innere Schau. ein Absteigen schöpferischer Energie und deren Wiederaufstieg. der intuitiven Begabung ist es überlassen. von der Analogie dieser Welten untereinander und mit allen irdischen Wesenheiten. Von diesem Yliaster geht die lebendige und lebenschaffende Urkraft aus. die nur auf die klassische Art zu denken und zu urteilen vermögen. jede scholastische Voreingenomnienheit abzulegen. da sie die besondere Begabung zur Voraussetzung hat. und so die höchste Dreiheit bildend. der irdischen mit der astralen und der geistig-himmlischen Welt. Aber gering ist die Zahl der Berufenen. in tätige. so zeige neun und das nur wenigen!" Der Hermetismus bildet eine Vereinigung von Religion. den Weg". die vereint das Tatsächliche.

die himmlische Welt mit drei Stufen. das heißt. Prinzip des Verhaltens. Jede dieser Welten ist wieder dreifach. Die Welt ist eine dreiefache. es ist erhaltend. Die Erde wird lebendig durch das Feuer mittels des Trockenen. brennend. es ist überall die Ursache für die Bewegung und Tätigkeit Die Luft mäßigt die Gewalt des Feuers und wird Ursache für das Maßhalten in der Bewegung und Tätigkeit. breitet sich aus. trockner. es wird träger. Das Kalte ist nicht feucht. flüssig und fest gebildet wird. Dies Element ist erzeugend. die natürliche Welt mit der astralen in drei Stufen und mit der stofflichen in drei Stufen). Diese astrale Welt wirkt sowohl nach oben auf die geistige Welt. das atonische. der Ursprung des weiblichen Prinzips. aktiv. so wird dieses verdichtet. die jeder Erzeugung vorangeht. feucht. für die Harmonie. noch kalt. das Nicht-Wahrnehmbare. verdünnend. Diese Wellen. auflösend. dürr. Das Warme ist nicht trocken. Das Feuchte ist weder warm. sind das Nichts. toter Eigenschaft. nicht trocken. Das Wasser wird vom Feuer als Dunst und Dampf aufgetrieben. sie wird fruchtbar durch die Luft mittels des Wassers und wird dadurch zur allgemeinen 9 . Wirkt das Kalte auf das Feuchte. die in unendlicher Manigfaltigkeit das Weltall ausfüllen. verhärtende Prinzip. eine nur unter bestimmten Voraussetzungen wahrnehmbare astrale. steigt empor. träge.embryonale Prinzip des Schöpfungsgesetzes enthalten. nicht kalt. aktiviert es. zusammenschließend. sie ergeben zusammen sieben Stufen (die messianische Esoterik nennt zwölf Stufen der Schöpfung. sich dessen verdichtender Eigenschaft entgegensetzt. poröser. es zerteilt. austrocknender Natur. Wirkt das Warme auf das Trockne ein. die aus den am weitesten verdichteten Energien in den drei Formen gasförmig. es ist leicht. fällt als Tau. die Erde und Wasser zur Fruchtbarkeit befähigt durch die Putrefaktion. Die geistige Welt. Das Chaos als erste Erscheinungsform der materiellen Welt ordnete sich in Schwingungen einer vierfach unterschiedenen Art. steril. gerinnende. Das Trockne ist nicht warm. führt zur Reife. Wirkt das Warme auf das Feuchte ein. In ihnen begleitet das göttlich leitende Prinzip die Schöpfung als Involution und wird Ursache für die Evolution. und damit entsteht das Element Luft. zerstörend. so wird dieses dadurch flüchtig. Das Feuer ist das dynamische Prinzip. und eine nicht wahrnehmbare spirituelle oder geistige Welt. nicht feucht. der Ursprung des männlichen Prinzips. es ist ausbreitend.auf die Erde. aus den feinsten und doch mächtigsten lebendigen Urkraftemanationen bestehend. wie sie nach unten die materielle Welt entstehen läßt. die Welt der Gestirne. Die Luft ist es. entsteht das Element Erde mit neutraler. und löst die von der Luft fruchtbar gemachten und vom Feuer erweckten Samen auf. das passiver Natur ist. heiß. positiv. harmonisch. wirkt nach unten die astrale WeIt. Damit entsteht das Element Feuer. aus dem als Letztes in der Schöpfung die materielle Welt entstand. durch Fäule. Regen und Schnee . festigend. die geistige Welt mit drei Stufen. so verdichtet es dieses und macht es damit stark wirkend. ein für den Menschen sinnlich wahrnehmbare materielle. wodurch das Element Wasser entsteht. denen die Eigenschaften warm. sehr zart. Wenn das Trockne auf das Kalte einwirkt. Gährung und Auflösung. es ist flüchtig. Verzögerns. kalt und trocken zukommen. ist ausgleichend. Durch die Vermittlung des Wassers geht die von der Luft bewirkte Fäule in der Erde vor sich.

Merkur-Schwefel nach alchimistischer Benennung. Treffen Luft und Wasser zusammen. so mäßigen das Feuchte und Trockene ihre Eigenschaften.Gebärmutter der befruchteten Samen. Wenn das Feuer mit der Erde zusammentrifft. aus denen die Substanz aller Wesen erzeugt wird. Harz und Saft enthalten ist. Er ist in den Säften enthalten. ein spirituoser Körper. wird tätig. und verhindert als Prinzip der Erhaltung alle Zersetzung. nichts ist außer Gott. die von der Alchimie so bezeichnet werden. verdickt aber dabei den Merkur. Das Salz ist ein negatives Prinzip mit austrocknender Eigenschaft. das beiden Gemeinsame Feuchte aber wird zum materiellen Prinzip Merkur. alle Dinge. aktiv. wird durch den Merkur aufgelöst. das Salz. sagt der Islam. das Prinzip der Identität aller Zahlen mit sich selbst.der universalen Signatur. passiv. die Einheit. die sich selbst erfaßt. bringt zur Gerinnung. sie enthält in sich die aktive Kraft aller Zahlen. In den Samen ist er das weibliche Prinzip. im Öl. in denen allen die Einheit ruht. anreizend. das ihn zu sich zieht und ihn bindet. eine unmerkliche gleichbleibende innere Wärme. die Ursache für deren Duft. Treffen Erde und Wasser zusammen. wie ihrer Unterschiedenheit voneinander. der die Zusammenklänge regiert. alles Lebens. Es verdichtet. das auf der Affinität und auf den Schwingungen beruht. sie haben nicht das geringste mit den chemischen Stoffen gleichen Namens gemein. und ist im Bunde mit dem Merkur aktiv an der Zeugung beteiligt. Aus der Einheit des Schöpfers. die zugleich in jeder der zehn Zahlen und in 10 . Monade und Dyade. aller Intelligenz. er ist das männliche Prinzip in den Samen. wodurch das Kalte wirksam wird. Das beiden Gemeinsame dagegen. sehr beweglich und erzeugend. männlich-weiblich. sie ist das geistige Prinzip alles Seins. Nach der hermetischen Zahlensymbolik ist eins. so gleicht sich das Warme des einen mit dem Kalten des anderen aus. aber aktiv in seiner Beweglichkeit. Es gibt nur eine Einheit. ungerade und gerade. zu Subjekt und Objekt wird. auch nicht im großen Werk. und Leben entsteht im Zentrum einer doppelten Polarität. Alle Erzeugung geht in Erde und Wasser vor sich. In den Pflanzen ist er die Ursache für den Geschmack. der in ihrer Essenz. die proportionalen Abstimmungen der Wesenheiten und Dinge. das Warme. deren Prinzip das Feucht-Warme ist. Merkur. und durch seine innere Wärme wird die ertötende Kälte abgehalten. Aus der Eins entstehen alle Zahlen. den Schwefel. Die zehn ersten Zahlen genügen. Zehn ist nach hermetischer Lehre eine vollkommene Zahl. Den Schwefel bindet es an die Erde. entsteht die Zwei. In den Mineralien und Metallen ist er fest mit deren Schwefel und Salz verbunden. sie werden beide untätig. ertötende Eigenschaft jedoch kein materielles Prinzip erzeugen kann. Sein Sitz ist im Salz. Der Merkur ist eine sehr flüchtige Fiüssigkeit. Schwefel und Salz sind materielle Prinzipien. der geistig-flüchtige Teil der Pflanzen. passiv an der Erzeugung beteiligt. fruchtbarmachend. Er bewirkt die Putrefaktion. endlich und unendlich. und läßt ein materielles Prinzip entstehen. Durch die Einwirkung des Feuers auf die Luft gleicht sich das Trockne des einen mit dem Feuchten des anderen aus. so neutralisiert sich das Warme des einen mit dem Kalten des anderen. die Fäule. Der Schwefel ist gewissermaßen die Seele der Körper. Auf diese Weise entstehen die konstitutionellen Prinzipien. dessen atonische."La illaha illah Allah". um die unendliche Vielheit der Dinge auszudrücken. alles entsteht aus und durch den Schöpfer. das Trockne in beiden wird aktiv und läßt ein drittes materielles Prinzip entstehen. vereint untrennbar Merkur und Schwefel. sie umfassen das große Gesetz der Analogie und Sympathie. auf dem Rhythmus. Seine Natur ist warm.

und Steinreichs sind ebenso der stoffliche Ausdruck astraler Vorgänge. im Aufbau der Stirn. in eine Begrenzung gebracht. der auf dem Grunde aller Gegensätze ruht und das Unveränderliche und das Veränderliche umfaßt. einer kosmischen Harmonie der höchsten Weisheit. Alle die unendlich mannigfaltigen Formen des Tier-. Jedes Geschehen auf einem Plan höherer Ebene erreicht in den entsprechenden Schwingungen die unteren Ebenen. Alle diese Zeichen sind Künder des Seelenlebens. den Signaturen. indem sich die Gegensätze als Manifestationen und Polymerisationen der Einheit in Harmonie ordnen. die seelische und geistige Beschaffenheit eines Menschen zeigt sich auf materiellem Plan meist in der Körperform. im Mienenspiel. sie zeigt den Mechanismus der Affinitäten. sie ist das Unendliche in eine Form. sie ermöglicht es. Tieren. sie sind Ausdruck astraler Tatsachen im Stofflichen. Ideen. in der Sprechweise. übereinstimmende und abweichende Schwingungen an ihren Signaturen zu erkennen. von denen das Licht eine der vollkommensten ist. Nase. Wellen. Die intellektuelle. Pflanzen. Jede Wesenheit der materiellen Ebene. erfaßte die hermetische Kosmologie die Wechselbeziehungen. einige Sätze zu entziffern. der Strahlungsenergien. Empfindungen des astralen Planes. denn sie leuchten in die verborgensten Tiefen des Trieblebens. Die Welt ist göttliche Einheit in einer ewigen spontanen Bewegung als Tätigkeit Gottes. jede ihrer Handlungen steht in enger Beziehung zu den Gedanken. bei denen allen die Zahlen den wesentlichen Charakter ausdrücken. himmlischer Ideen. 11 . im Blick. sie fand die mathematischen Gesetze dieser Beziehungen. So baut sich die hermetische Methode zu einer Metaphysik der Zahl auf. im Buche des Schicksals einige Worte. des Kinns. und umgekehrt prägen astrale Schwingungen den Stoff. und ebenso sind Vibrationen irgend welcher Vorgänge der unteren Ebene rückwirkend auf die oberen. Pflanzen und Mineralien bestehen. in der Handschrift. ein dauerndes Sein. in der Schädelbildung. Lippen.jeder der Wesenheiten der Welt vorhanden ist. Sternen und unserer Erde mit Menschen. der Augen. in die Sphäre des Stofflichen und der Zeit. die zwischen Weltall. Auf dieser Erkenntnis beruhen Astrologie und Alchimie. Aus der universalen Übereinstimmung und ihren Kennzeichen. sie verraten oft Seelengeheimnisse. in den Handlinien. läßt den Rhythmus erkennen. Ohren.

In der Gleichung 3 + 1. Diese Buchstaben. 4 als 3 + 1. denn alle materiellen Dinge sind durch sie begrenzt. die sich der Einwirkung der neuen Einheit widersetzt. 3 + 3. Sechs ist die Zahl des lebenden menschlichen Körpers. die ebenso in der Triade. negative. Sechs enthält vier isomorphe Formen. und zeugt selbst eine andere. sind dreidimensional. für die empfindende Seele. Von den zehn ersten Zahlen. Aura oder Äther. Eigenschaft und Farbe. dritte und vierte das Vorherrschen des ungeraden. Vier ist als 2 x 2 oder 2 + 2 die Vollendung in der materiellen Welt. Alle materiellen Wesenheiten bestehen aus vier Elementen und einem fünften Wesen. Sie ist die feste Zahl. 12 . sie wurde als einzige Zahl der Dekade von einer Zahl gezeugt. des kosmischen Aufbaues. Hier ist es die vollendete Materie. Mitte und Ende. aktiven Elements.und Zahlensymbolik wird in der Gematria der Kabbala behandelt. sie ist die vollkommene Zahl als erste ungerade. die alles enthalten. Zwei bedeutet die Linie. wie in der Dekade enthalten ist. wahrnehmbare Form. aus der die Zahl zwei entsteht. die Quelle des Lichts oder das Licht des Lebens. gilt sie nach Pythagoras als Symbol der Göttlichkeit. und daher ist fünf das Symbol für die Sinnesempfindungen. der Quintessenz. bereit. und gibt den Dingen die äußere. sie fügt zu den fünf Elementareigenschaften die menschliche Seele mit deren höheren Funktionen hinzu. die Impulsion einer neuen Einheit aufzunehmen. 2 + 4. Es ist dieselbe Einheit. dieselbe. sondern auch die Einheit dieser Summe. bedeutet eins den Anfang alles Seins. Vier galt als heilige Zahl. deren Bedeutung sich immer gleich bleibt. Die zweiundzwanzig Buchstaben des hebräischen Alphabets heißen die zweiundzwanzig großen Arkanen. mit ihr endet die Progression der ersten Zahlen. die Essenz aller physischen Dinge. das Abbild des Alls. Drei ist als Zahl des Dreiecks die Fläche. So enthält die Fünf zwei Aufbaumöglichkeiten.Die geheime Bedeutung der Zahlen und Buchstaben In den Schriften der Adepten wird bei der Beschreibung des großen Werkes öfter auf die verborgene Bedeutung der Zahlen und Buchstaben Bezuggenommen. denn zehn ist nicht nur die Summe der zehn Einheiten. denn sie hat Anfang. das feste. männliche Kraft. Von diesen Formen zeigen die erste. Leblosigkeit anzeigt. 1 + 5. die aktive. Vier schließt alle Kräfte der erzeugenden und erzeugten Zahlen in sich ein. das schöpferische Prinzip. die zweite dagegen die Bereitschaft des Quaternär. deren Summe die vollkommene Dekade ergibt. sondern deren Eigenschaften. die vom Schöpfer ausgehende Schöpfungsidee. von denen die erste passiven Widerstand. 2 x 3. bei der die molekulare Bildung Aktivität und Fortschritt anzeigt. sich ändern je nach ihrer Struktur. Die zweite Form zeigt eine sterile Sechs. deren Wertigkeiten oder Valenzen nach der Chemie. die zur Fruchtbarkeit fähig wird. sie ist in der islamitischen Esoterik als Djebr zu finden. auch in der indischen Geheimlehre und im chinesischen Tschen-pey enthalten. Als Produkt von 1 + 2 bedeutet sie die ausführende schöpferische Tätigkeit. Al-pha-vita oder Al-eph-beth. sie sind der Schlüssel zur geheimen Weisheit. zur Entwicklung der Sinne. empfangende Prinzip. Fünf ist als Summe der ersten Geraden und der ersten Ungeraden der Dekade das Abbild des Naturkörpers. positive. die Einwirkung einer neuen Einheit anzunehmen. Hemmung der Evolution. Für die hermetische Auffassung ist die Zahl nicht eine Ziffer. 2 + 3 und 4 + 1. weibliche.

als der Entwicklung der ersten drei Prinzipien in allen ihren Eigenschaften. und wenn dein Herz schwach wird. so kehre zum Anfang zurück. halte ein mit Nachdenken. Zehn ist die Zahl de Attribute Gottes. der Sephirot nach der Kabbala. Acht ist die kubische Zahl und deshalb das Abbild der Erde. die Entwicklung der Empfindungen nach unten. die Sinnlichkeit. wie auch der Weltschöpfung. in der sich der Keim des neuen Menschen entwickeln wird. 2 + 7. von denen die erste. 32. und 32 bedeutet wohl einen Fortschritt des geistigen Menschen. eins. und so ist Zehn die zweite. nach der niederen Sinnlichkeit. sie ist der gesegnete und abermals gesegnete Name des ewig lebendigen Gottes. und 2 + 5 ist die rückwärtsführende Empfindung. und 23 ist das für eine aufwärtsführende Verwirklichung völlig unfähige Gleichgewicht. 4 + 5 ist das Vorherrschen der niederen Sinnlichkeit. 23. die Wissenschaft. das Bewegliche und das Feste. 1 + 7. 2 + 6 zeigt das im Materiellen harmonische Gleichgewicht. mit der er ein neues. Zehn Namen des Höchsten nennt die Kabbala. höheren aktiven Kraft. Doch sind auch die Eigenschaften der Sieben verschieden je nach ihrer Struktur. Hier wirkt die neue Einheit. 13 . Sie enthält fünf Gleichungen. Kether und Binah. Die erste Sephirot. aktive Einheit den Keim und führt ihn zur Reife bis zur Geburt. aber ungerade. geistig höheren Menschen entwickelt. aktiv in ihrer Wurzel 9 + 1. Bei dieser Gleichung belebt die neue. Sie deutet auf den sich vorbereitenden geistigen Fortschritt. Cochmah. 1 + 6. Wenn Acht das Gefäß ist. 3 + 6. 3 + 4 dagegen ist die Involution der unbereiteten Materie. Neun enthält fünf Gleichungen. für die Vernunft. geistig höheres Leben beginnt. denn sie wurde von keiner Zahl der Dekade gezeugt. 3 + 4. ist der Geist des lebendigen Gottes. und zeugt auch keine andere. Darum steht es geschrieben: Weggehen und Wiederkommen. das Gerade und das Ungerade. sie ist das Gefäß. so ist neun die Entwicklung selbst. 1 + 7. die Gebärmutter. Geist und Wort ist der heilige Geist. 1 + 6 ist das Gleichgewicht. 2 + 5. die fortschrittliche ist.Sieben gilt als Ausdruck für die Gesundheit. Zehn ist eine gerade Zahl. denn sie enthält drei Gleichungen. von denen allein 1 + 8 die Entwicklungsfähigkeit anzeigt. 3 + 6 zeigt das Ästhetische im Materiellen an. es ist aber ein Fortschritt im Irrtum. Zehn enthält die Natur aller Dinge. das Gute und das Böse. 4 + 5. 4 + 4 ist Stillstand. die Schwangerschaft. für das Lichte. deswegen der Bund gemacht wurde: zehn Sephirot außer der Unaussprechlichen. Im Sepher Jezirah der Kabbala heißt es mit Hinweis auf die Weltschöpfung und auf das große Werk der Alchimie: "Schließe deine Lippen. Diese zeigt ein unbeständiges. sie ist die jungfräuliche Zahl. 3 + 5 ist ein unbeständiges Gleichgewicht. geistige Geburt des Menschen als eines "Zweimalgeborenen". 3 + 5. Stimme. von denen nur die erste einen Fortschritt anzeigt. ohne die Art und Weise seiner gegenwärtigen Existenz zu ändern. das von der hinzutretenden Einheit von neuem Bewegung und Leben erhält. schnellen Änderungen geneigtes Gleichgewicht als die Grundlage des materiellen Lebens. denn in der Zahl der sieben Tage ist die ganze Schöpfung eingeschlossen. 2 + 7 ist die im Materiellen befangene Intelligenz. 2 + 6. 1 + 8. günstig für die Einwirkung einer neuen. deren erste Dreiheit der Geist Gottes ist. Sieben ist die Zahl des großen Werkes der Alchimie. wie auch der physische Mensch innerhalb von neun Monaten entsteht. 4 + 4. in dem sich der Embryo des neuen.

wie der Text sagt: Er ist es. Seyidi Mohy-iddin erhielt deshalb als Adept den Beinamen EsSheikul-akbar wa el-Kebritul-ahmar. daher vermag die Kenntnis eines Namens über das betreffende Wesen eine gewisse Macht zu verleihen. die um die Welt gezogen ist. Es ist das gleiche Buch. von ihrer Beziehung zum großen Werk. mit dem Baum der Erkenntnis im Paradies. In den Buchstaben eines Namens verrät sich die Natur jedes geschaffenen Wesens. von wo die Wasser ausgehen. die himmlischen Räder. die Seraphim. Den drei Daseinsebenen oder Welten entsprechend ist die geheime Wissenschaft von den Buchstaben eine dreifache. die Ophanim. Jeder der zweiundzwanzig Buchstaben des hebräischen Alphabets hat seine besondere esoterische Bedeutung. es ist verwandt mit dem Lebensbaum. arabisch el-Kawnul-Kebir. weiß von der in ihnen verborgenen Macht. und stellt für den Wissenden eine geheime Kraft dar. oder das Buch des Lebens in der Offenbarung Johannis. usw. den Stein der Weisen oder den "roten Schwefel der Weisen". verleiht die Macht. der seine Engel machte und sine dienenden Geister durch Bewegen des Feuers". unbelebte Materie. Die Geheimwissenschaft von den Buchstaben ist dem Devanagari oder Sanskrit ebenfalls bekannt. die ihn befähigt. wie das Liber mundi der Rosenkreuzer. und mit der germanischen Weltesche Ygdrasill. entspricht jeder der achtundzwanzig Buchstaben einen bestimmten Teil des Organismus. Nach dieser tantrischen Geheimlehre ist jeder Buchstabe eine individuelle astrale Macht. Drei ist das Wasser. mit ihm schuf Er den Ehrenthron. und im unteren Sinne ist sie die Kenntnis der Eigenschaften der aus Buchstaben gebildeten Wörter und Namen. der nur von wenigen erklommen wird. die drei Mütter. der kennt das große Magisterium. auf allen drei Daseinsebenen wirken zu können. und diese im gesprochenen Wort wirkende Kraft heißt 14 . das aus dem Wasser kommt. die verborgenen Steine. die heiligen Tiere und die dienenden Engel. Die Anwendung der arabischen Geheimwissenschaft von den Buchstaben ist der untere Grad dieser esoterischen Kenntnis. Auch der esoterische Islam kennt die geheime Bedeutung der Buchstaben. im mittleren Sinne ist sie die Kenntnis der Kosmogenie. arabisch el-Kebritul-ahmar. und Bohu. mit ihm grub Er ein und prägte die erste leere. das Wissen vom Entstehen der wahrnehmbaren Welt. Im höchsten Sinne ist sie die Erkenntnis der Ur-Prinzipien. die sieben doppelten und die zwölf einfachen. Der höchste Grad.Zwei ist der Hauch des Geistes. mit ihm sind eingeprägt und eingegraben die zweiundzwanzig Buchstaben. Wer diese Erkenntnistiefe erreichte. denn die Wissenschaft von der geheimen Kraft der Buchstaben und vom großen Werk ist die gleiche. Seyidi Mohy-iddin erwähnt in seinem El-Futu-hattul-Mekkiyah die esoterische Bedeutung der achtundzwanzig Buchstaben des arabischen Alphabets. das aus dem Hauche entsteht. die Linie. und dem Mikrokosmos. Tohu. aus ihrer Oberherrschaft machte Er seine Wohnung. das Meisterwerk der Alchimie. Diese Entsprechungen ermöglichen es. die geheime Wissenschaft von den in den Buchstaben verborgenen Kräften therapeutisch anzuwenden. el-Kawnul-seghir. sowie der Zahlen. vergraben in der Tiefe. Vier ist das Feuer. in dem jeder der Buchstaben eine göttliche Idee darstellt und zugleich eine Zahl. er vergleicht das Weltall mit einem Buch. seinen Zahlenwert. und in jedem von ihnen ist Geist. Bei der Analogie zwischen dem Makrokosmos. an der Formung der Materie teilzunehmen.

Die anderen Buchstaben eines Mantra bilden Nebenschwingungen gleich der Dominante und den Nebentönen eines Akkords. und als solche ist sie Heilkunst. der sinnlichen Triebe durch diejenige der geistigen Prinzipien ersetzt. Seele und Stoff umfaßt das weite Gebiet der Erkenntnis. Gott. eine Mystik. die Herrschaft des Körpers. Jeder Buchstabe. Geist. denn jedes Organ hat eine besondere Grundschwingung.Mantra. Die hermetische Philosophie. 15 . das Wissen über das Geistige. umschließt eine Theosophie. 1) varna heißt ebenso die Farbe. das Wissen über das sinnlich Nicht-Wahrnehmbare in der Natur. ist eine Offenbarung der übersinnlichen Ebene. wenn sie die unermeßliche Größe des Schöpfers erkennen lehrt. die derjenigen eines bestimmten Buchstaben entspricht. Es ist Theologie. den armen und leidenden Mitmenschen zu helfen. es ist materiell. eine Farbtönung. was als das Verborgenste nur durch Intuition meditativ zu erfahren ist. In der Zeremonie des Kushandika homa vermag der dabei gesprochene Mantra Feuer anzuzünden ohne irgend welche physischen Mittel. Alchimie ist die Wissenschaft vom Leben. Dieser Philosophie entsprechend ist das Arbeitsgebiet der Alchimie ein dreifaches. der durch die Vereinigung mit anderen Buchstaben einen Mantra bildet. die Überlieferung dessen. es ist geistig. des Sanskritalphabets. wenn sie den von der Natur eingeschlagenen Wegen folgend es unternimmt. das Wissen über Gott. und eine Metaphysik. wenn sie von der Selbsterkenntnis ausgehend zur psychischen Läuterung führt. Auch nach tantrischer Lehre wird der menschliche Organismus durch den Mantra stark beeinflußt. varna 1).

Für das Abendland übernahmen die Griechen dasjenige. von denen die letzten den Körper des Menschen. und ein Schlüssel zu ihrem Verständnis liegt in der Lehre von den Zahlen. soweit sie überhaupt schriftlich niedergelegt wurden. Noch viel später wird sie in griechischen Manuskripten eine genannt. Pneuma. indem er annahm. Man nannte ihn deshalb fälschlich den Begründer der Humoralpathologie. daß der menschliche Organismus durch vier Flüssigkeiten sein Gepräge erhält. Auch er fußte auf der hermetischen Lehre. dessen Lehren diejenigen der Alchimie sind. Ihre Geschichte reicht bis in das entfernteste Altertum.661 v. die im dritten Jahrhundert gegründet wurde. Clement von Alexandrien erwähnt noch 42 Bücher. gelbe und schwarze Galle. Hier finden wir die noch heute bekannten Namen eines Philolaos. Über das große Meisterwerk der Alchimie hinterließ 16 ¢¤§§¤¤¢ ¢  ¤££¨¨©©¨¨§¦¦§¥¥¤££¤¡¡¢ ¢  ¤££¨¨©©¨¨§¦¦§¥¥¤££¤¡¡¢     ¢¤§§¤¤¢ . nur dem besonders Begabten und Erwählten zugängig. Die ägyptischen Kenntnisse wurden der griechischen Heilkunst hauptsächlich durch die alexandrinische Schule vermittelt.Die Alchimie als Heilkunst in der Geschichte Die Alchimie ist als Heilkunst auf hermetischer Erkenntnis aufgebaut. und als das Fünfte ein Geist. eine geheime Wissenschaft. eine doppeltpolarisierte Emanation des Weltäthers. Nach ihm ist Athenaeos zu nennen. schreiben ließ. diese Zweige des hermetischen Wissens fanden bei den Indern und später bei den Arabern Beachtung. blieb dessen Kenntnis auf wenige beschränkt. Die Zahlenlehre wurde von den Griechen übernommen und durch Pythagoras und seine Schule zu hoher Vollendung geführt. warm. 667 . der die anderen vier durchdringt. tritt. zu denen ein sie alle durchdringender Geist. und weist auf die Selbstheilkraft des Organismus. Architas. Galenus erwähnt das elfte Buch eines umfangreichen ägyptischen Werkes über die Heilkunst. und ruht durch alle Zeiten auf diesem festen und sicheren Fundament. Hippokrates wurde um das Jahr 460 zu Cos geboren und starb 370. deren Heilmittel und ähnliches behandeln. Der berühmteste Heiler des alten Griechenland war Hippokrates. Die hermetische Erkenntnis ist die Wissenschaft vom Weltall. Chr. erhalten geblieben sind. doch lehnt er den übertriebenen Gebrauch der Medikamente ab. seine Krankheiten. Griechenland. Um das Jahr 200 n. nach China. unabhängig von den jeweiligen medizinischen Tagesmeinungen. die von Hermes herrühren. Chr. der Begründer der sogenannten pneumatischen Schule. in dem sie allmählich als geheime Wissenschaft erkennbar wird. kalt. Sokrates. Suggestion und Hypnose.. Plato und anderer. seine Konstitution. Er lehrte. Magnetismus. wie auch die Wissenschaft von der Kraft der Buchstaben vernachlässigt. so daß nur wenige Bruchstücke dieser Kenntnisse. was von der hermetischen Wissenschaft der Ägypter und ihrer Heilkunst vorhanden war. Obwohl die Griechen die Idee des Universalelixiers übernahmen. die von den Priestern Ägyptens ausgehend sich auf die Kulturvölker des Morgenlandes ausbreitete. ließ Diokletian alle erreichbaren. Indien. daß im menschlichen Organismus vier Elementareigenschaften vorhanden sind. Enormon. gepflegt von Priestern und Initiierten. Schleim. feucht und trocken. Ebenso wurden von ihnen die psychischen Heilweisen der Ägypter. Blut. das der Pharao Nechepsos. von den ägyptischen Eingeweihten stammenden Werke übe die alchimistische Heilkunst verbrennen.

Von 669-765 lebte Djafar-es-Sadik. Geber starb 776. dabei aber vieles Wesentliche willkürlich ändernd. In der zweiten Hälfte des neunten Jahrhunderts wurde Mohammed ben Zacharia mit dem Beinamen Rhasis geboren. Die griechische Heilkunst ging dann auf die Römer über.Dioscorides ein Werk unter dem Titel Ouroboros. Dieser letztere. vermittelten. des Maymonides. Hier wirkten Aktuarius und Psellus in den Jahren 10201110. Durch die arabischen Mauren wurde die hermetische Tradition nach Spanien gebracht. das in lateinischer Übersetzung unter dem Titel: "Summa Perfectionis" bekannt und sehr geschätzt wurde. seine Heimat zu verlassen. von ihm sind mehrere Werke erhalten: "Das Paradies der Weisheit". Calid lebte 668-704. besonders Harun-al-Raschids. genannt der Magier. Zu hoher Blüte gelangte die Heilkunst der Alchimie durch die Araber. Als der Kalif Monovia seine Residenz nach Syrien verlegte. Picatrix und Avenzoar. In Pergamon geboren. Gegen Ende des sechsten Jahrhunderts lebte zu Alexandrien der Philosoph Adfar. Averrhoes. die jene von Alexandrien überflügelten. veranlaßte. das später durch Kaiser Konstantin den Namen Konstantinopel erhielt. von dem Ibn-Kallikan berichtet. Morienus war dann Lehrer des Calid. Sie gelangten im neunten und zehnten Jahrhundert zur Zeit der Abessiden. kurz genannt Avicenna. Wie die Araber in Spanien Übermittler der hermetischen Erkenntnisse waren. zur höchsten Blüte. Eine maurische Medizinschule bestand in Cordoba. eines Statthalters von Ägypten. Morienus. deren bekanntester Heiler Galenus war. zu erwähnen. Abu Mervan Abd el Malik Ibn Zohr. die dem Abendland die ägyptischen Kenntnisse. als hauptsächliches "Über die Gewißheit der Alchimie". Alfarabi. sein Werk "Kitab-el-Khalis". enthält Gedanken über die Metallumwandlungsmöglichkeit Schüler des Geber waren El Karquy. nach Alexandrien zu ziehen und dort Schüler des Adfar zu werden. der verschiedene Werke hinterließ. Hier entstanden dann später die lateinischen Übersetzungen arabischer Werke über die Alchimie. Zur gleichen Zeit lebte in Bagdad ein anderer berühmter Alchimist. Ebn Aiadh und Ikhmimy. 17 . Als Nachfolger des Rhasis ist Abu Ali El-Hussein ben Abdallah ben El-Hussein ben Ali el Cheikh el Beis Ibn sina. der eine Abhandlung über den Stein der Weisen hinterließ. dessen Ruf als Heiler und Alchimist einen jungen Römer. Sie erhielten sie wohl zum Teil durch die Griechen Alexandriens. Als Lehrer an diesen Schulen sind erwähnenswert Gerbert und Rosinus. doch von größerer Bedeutung war wohl für sie die mündliche Überlieferung durch direkte Berührung mit den Ägyptern. "Das Geheimnis der Geheimnisse" und "Gespräche mit Morienus". Von Byzanz brachten dann römische Mönche die medizinischen Lehren nach Italien. und das Universalelixier erwähnte Ostanes. Von den maurischen Alchimisten sind die bekanntesten Abulkasis. wo 1150 die Medizinschulen von Salerno und vom Monte Cassino gegründet wurden. daß er in Alchimie und Medizin hervorragende Kenntnisse besessen hätte. wurde er Schüler der Alexandriner. so auch in Byzanz. allerdings verändert auf ihrem Weg über Griechen und Araber. der als Lehrer des Geber zu erwähnen ist. entstanden in Bagdad und Damaskus Schulen. lebte in Sevilla und war Lehrer eines anderen berühmten Hermetikers. und legte die Lehren des Hippokrates in Lehrsätzen fest.

und äußert sich in seinen "Elf Schlüsseln" über dessen verschiedenerlei Präparationen. Er empfiehlt in seinem "Currus Triumphalis Antimonii" das Antimon als Heilstoff von vielseitiger Wirksamkeit. von dem das Werk "Conciliator Differentiarum" herrührt. von der Medizin als einer der ihrigen reklamiert. teilweise jedoch untergeschobene Werke in der alchimistischen Literatur vorhanden sind. 1490. 1214 in England geboren und 1294 in Oxford gestorben. Die Werke Arnalds von Villanova bestehen aus einer ganzen Anzahl medizinisch-alchimistischer Schriften. Basilius Valentinus. wobei er in versteckter Weise die Materie zum großen Werk und deren Bereitung durchblicken läßt. Paracelsus betont ebenfalls ganz im Sinne der alten Weisen. Sein Zeitgenosse war in Deutschland der berühmte Trithemus. schrieb eine sehr gute Abhandlung über den Stein der Weisen unter dem Namen "Das verlorene Wort". und war angeblich Benediktinermönch in Erfurt. der als erster die Kabbala durch Übersetzung zugängig machte. Von ihm schrieb Johannes Andreas. 1406 zu Padua. das umfassendste und hervorragendste Werk über die hermetische Philosophie und Alchimie. dessen Name als Verfasser alchimistischer Schriften ebenfalls öfter mißbraucht wurde. geb. Nun folgen die drei bekanntesten Alchimisten des Mittelalters. Wahrscheinlich ist aber dieser Name ein Deckname. Aureolus Philippus Bombastus Theophrastus Paracelsus von Hohenheim wurde 1493 in der Nähe von Zürich geboren. so sagt er unter anderem in seiner Chirurgia Magna: "Also hat die Erden den Menschen aus 18 . Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim wurde 1466 zu Köln geboren und war Schüler des Johannes Trithemus von Sponheim. Berühmte Alchimisten des dreizehnten Jahrhunderts waren Roger Baco." Auch Raimundus Lullius erwähnt in seinem Lapidarium. er erweiterte den Heilschatz der Alchimie bedeutend durch Wiederaufnahme der Mineralien in die Therapie und wird deshalb. Agrippa von Nettesheim und Paracelsus. Comte De La Marche Trevisane verwwechselt wird. Das Hauptwerk von Agrippa ist die "Philosophia Occulta". ein berühmter Rechtsgelehrter seiner Zeit in den Zusätzen zum Speculum Juris des Durandus. Basilius Valentinus soll um 1400 geboren worden sein. Bernard. die Intuition. und starb 1541 zu Salzburg. Arnald Bachuone. gest. Paris 1522: "Zu unserer Zeit sah man den Meister Arnald de Villanova am Hofe zu Rom. die man jeder Prüfung unterwerfen konnte. der auch ein tüchtiger Alchimist war und Goldstangen erzeugte. von denen "Thesaurus Thesaurorum" und "Rosarium Philosophorum" die wichtigsten sind. der öfter mit einem anderen bekannten Alchimisten. der ein "Opus Major" hinterließ.In Deutschland lebte Ende des zwölften Jahrhunderts der Dominikaner Albertus Magnus (1193 bis 1280). Sicher war er ein hervorragender Alchimist und wohl auch Adept. Um das Jahr 1400 lebte Bernard de Treves. ein namhafter Hermetiker. Schöpfer der chemischen Pharmazie genannt. unter dem ein unbekannter Alchimist seine in den damaligen Zeiten großes Aufsehen erregenden Schriften herausgab. Durch ihn gelangte die Alchimie als Heilkunst zu neuer Blüte. die nicht durch schulmäßiges Erlernen dersetzt werden kann. 1462-1516. ein großer Theologe und Arzt. 1462-1494 lebte Giovanni Pico von Mirandula. genannt Arnald von Villanova nach seinem Geburtsort (1235 bis 1312) und Pietro de Abano. von dem verschiedene. daß Arnald in seiner Gegenwart Blei in vortreffliches Gold verwandelt habe. Abt von Sponheim. daß die erste Voraussetzung für die Ausübung der Heilkunst die besondere Begabung ist. Sein Schüler war Thomas von Aquino. Dieser letztere.

Alchymia mache Gold und Silber.angebohrnen Liebe in ihren Gewächs zubrauchen sein Geschicklichkeit vom Firmament. doch ist dies eine der dunklen Stellen in der deutschen Geschichte. so er Wein macht. also ist der Vorsprung eines Artztes. so ist doch solches hie nit das fürnemmen. Man konnte das Universal bisher nicht auffinden. Nicht als die sagen. darzu das Gedärme. denn da weichen alle die Dinge. Hie ist das fürnemmen. wie die Historien öffentlich ausweisen und doch sonst niemandem glaubwürdig gedaucht: dann ihre Krafft ist so wunderbarlich. das da bereit durch das Fewer das das unrein und zum reinen macht. so sich unterstehen die Natur zu verderben. so er Tuch macht. obwohl man ihn sonst hochschätzt. das auff sein stadt vollendet sey. für beide aber dieselbe Bezeichnung gebraucht. und das ist also. Also lehrne. zu erkennen. das Marck und was darmit begriffen wird. Dann ein Alchimist ist der Beck in dem. so er Brodt backt. und dieselbige dem Menschen zunutz. daß err bebohren wird. wie dann auch noch auff diese Zeit 150 Jahr gelebet. daß er vor allen Kranckheiten frey bewahret." Über die große Universalpanazee sagt er im Schlußkapitel seiner Schrift: "De Tinctura Physica": "Das ist die Tinctur." Es wird Paracelsus vorgeworfen. wenn man in Betracht zieht. das anderermal die wahre Alchimie. aber seine Würkung mächtig groß. Crollius und van Helmont gaben an." Über die Alchimie äußert er sich in den Fragmenta Medica: "Viel haben sich in der Alchimey geeußert. daß er einmal die Afteralchimie und deren vergebliche Versuche meint. Icteritia. welches verzehret alle Kranckheiten gleich einem Fewer. also fliehet die Kranckheit und Ungesundtheydt diese Ernewerung. was Alchymia sey. III heißt es: "Die Natur gibt nichts an Tag. weder die angebohrne Complexion erzeiget. da weichet Podagra. was tugend und krafft in der Artzney sey. Es ist richtig. er 19 . sondern der Mensch muß es vollenden: diese Vollendung heißt Alchymia.". Hydropisis. daß sie den Leib höher. Colica." Im Paragranum Tract. der ist der also das hertz reiniget und alle Hauptglieder. Passio. Sein Dosis ist gar klein. Wegen seiner Angaben über das große Universalelixier und dessen Wirksamkeit wird Paracelsus für einen Phantasten gehalten. sondern allein die bereitung zu tractieren. er endete gleich anderen großen Deutschen durch Meuchelmord." In libro X Archidoxorum schrieb er weiter von diesem größten Arkanum: "Also ex lapide Philosophorum. als ob sie gleich seyn der ersten Geburt. Also ist der Arzt geschaffen. wie die Würme das Fewer fliehen. so die Höltzer verzehret. daß er bereits mit achtundvierzig Jahren starb. mach Arcana und richt dieselben gegen die Kranckheiten. und hält daher alle Berichte über dessen Wirkung für unglaubwürdig. Vieler vita hat sich auff etliche saecula erstrecket. daß kein mangel in ihnen erfunden wird von keiner Ungesundtheyt. und ob er mit Alter behafftet. Was macht die Byrnen zeitig. Diese Widersprüche klären sich. was bringt die Trauben? nichts als die natürliche Alchimey. scheinet er gleichsam seiner vorigen Jugendt zugestellet. "Also Tinctura Physicorum ist ein Universal. der Weber in dem. und findet alle tage was noth ist. bringet und in demselbigen Grad standhafftig erhält. all ungeschicklichkeyt der vier humores läutert es. Als Beweis gegen das Vorhandensein eines Universals wird angeführt. der Rebmann in dem. daß er sich in seinen Angaben über den Stein der Weisen und dessen Metallumwandlungsfähigkeit öfter zu widersprechen scheint. dadurch etliche von den ersten Physicis in Egypten. daß sie allein das ist. so werden ihm Künste genug. sagen es mach Silber und Gold. daß Paracelsus trotz der angeblichen Kenntnis dieses sagenhaften Mittels verhältnismäßig früh verstorben sei.

Leibarzt Kaiser Rudolph des Zweiten. Carrichter. der als anfänglicher heftiger Gegner der Alchimie durch einen unbekannt gebliebenen Adepten zum begeisterten Anhänger bekehrt wurde. der vor allem die alchimistisch bereiteten Pflanzentinkturen gebrauchte.P. Als Nachfolger des Paracelsus sind zu nennen Oswald Crollius oder Kroll. Joh. Mörder von einem Felsen herabgestürtz worden. Er war ein guter Deutscher und befähigter Chemiker. doch kein Adept. Der dänische Arzt Petrus Severinus verfaßte eine Schrift über die alchimistische Medizin nach Paracelsus. Die in seinen Schriften niedergelegten Theorien sind nicht völlig aus hermetischer Erkenntnis geschöpft. weiter Martin Ruland. 1606. doch folgte er in seinen Kuren der paracelsischen Alchimie. gebrauchte eine Kalilauge. Leibarzt des Pfalzgrafen Ludwig. Vegetabilien und Animalien die "Essenz" auszuziehen. daß er wegen Ausübung von Teufelswerk angeklagt wurde. seine gesamten Schriften erschienen unter dem Titel "Opera Medico-Chimica" in Frankfurt a. worin er besonders die Anwendung des Antimons empfahl. einer der Wegbereiter für die Chemie. Michael Toxites. Leonhardt Thurneysser in Basel. sein Schüler.sei vergiftet worden. Winter von Andernach. Alexander von Suchten. nach Berichten seiner Zeitgenossen ist er durch. das Glaubersalz und war überzeugt. 20 . dessen Sohn. Dorn. ein Universalheilmittel aus dem Antimon herstellen zu können. Um 1600 wirkte Libavius. Zu Beginn des siebzehnten Jahrhunderts wirkte van Helmont. der eine geschätzte Abhandlung über die Signaturen und Entsprechungen. Man brachte ihn noch lebend in das Gasthaus zum weißen Roß in Salzburg am Kai. Chirurg Ludwig des Dreizehnten. In Bologna war ungefähr um dieselbe Zeit Fioravanti als spagyrischer Arzt tätig. I. um mit ihr aus Mineralien. fand das "Sal mirabile". ebenso Mathieu Morin. Michael Hayeck. J. Joubert. von neidischen Ärzten gedungene. B. wo er verschied. Roch de Baillif in Frankreich. über die dann in medizinischen Kreisen ein heftiger Streit entbrannte. und sie gelangen ihm derart. Bernat Pénot und David de Planis Campy. Hester in England. von dem verschiedene Werke über die Alchimie herausgegeben worden waren. Glauber empfahl für die Bereitung der Quintessenzen den Hefezusatz zur Gärung. Ellinger. M. sowie ein Werk über die "Königliche Chemie" hinterließ. 1594-1668 lebte als Alchimist und Heiler Johann Rudolph Glauber. Rumelius.

Unsichtbar sein heißt so viel. einer Rose inmitten eines Kreuzes abgeleitet. ehe er als ein neuer. die später unter dem Namen Fraternitas Rosae + Crucis gegründet wurde. die Vereinigung der Gegensätze. der Sinnestriebe lösen als dem einzigen Weg zur wahren Erkenntnis. einen Pokal. die Erde der Philosophen. Die ersten. die Weisen des Tao im "Geheimnis der goldenen Blüte des Höchsten Einen" von sich sagen konnten: "So lebt man unter den Menschen." Das Symbol des Rosenkreuzes gebrauchten die Adepten als Kennzeichen für die Übereinstimmung der hermetischen mit der christlichen Erkenntnis. genannt Philalethes.Die Rosenkreuzer Als eigentliche Hüter der hermetisch-alchimistischen Überlieferung haben die Rosenkreuzer zu gelten. die im Abendland die geheime Überlieferung pflegten. bei denen eine Beziehung zu geflüchteten Tempelrittern nicht feststeht. und doch wie sie. verborgen und sichtbar. aber wohl möglich gewesen ist. was die arabische Esoterik mit dem göttlichen Zustand bezeichnet. wahen Rosenkreuzer gehörten nicht einem Orden oder einer geheimen Gesellschaft an. und als ihr bekanntester Robert Fludd. die wahrscheinlich von einer später entstandenen Bruderschaft des Rosenkreuzes ausgesprengt worden waren. den Gral oder das Herz. und ihr Platz inmitten der vier Kreuzesbalken bedeutet das geistige Zentrum im Menschen. sondern es waren Adepten. Alchimistisch bedeutet die Rose im Kreuz die Quintessenz. jene. Verfasser des "Amphitheater der ewigen Weisheit". Die Rose inmitten eines Kreuzes ist der symbolische Ausdruck dessen. Zu dieser Vereinigung sind zu zählen Heinrich Kunrath. aus der die geistigen Ströme in die vier Himmelsgegenden fließen. niemand kann unsere verborgene Weise erkennen und niemand versteht sie. nachdem der Ritterorden der Templer in Frankreich. ohne sich jemals im Leben zu begegnen. Michael Mayer. die heilige Erde. dessen Hauptwerk "Utriusque 21 . Der Name Rosenkreuzer ist von dem hermetischen Symbol. sich aus den Banden des Egoismus. das meiste beigetragen haben mögen. anders. die Quelle. es findet sich aber auch in der Esoterik des Islam. Die Rose hat die gleiche Bedeutung. Diesen Sinn erweitert bedeutet sie das heilige Land (im Menschen). daß sie sich hätten unsichtbar machen können. Das Symbol des Rosenkreuzes drückt aus. wozu allerlei mystische Gerüchte. Er muß sich von seinen Leidenschaften abwenden. reinerer wiedergeboren werden kann. Leibarzt Kaiser Rudolph des Zweiten. das fünfte Wesen. Die Rosenkreuzer waren deutsche Adepten. sie konnten von sich sagen. der "Philosph von Leipzig". die zur höchsten Kenntnis gelangt waren und sich durch ihre Schriften erkannten. die Engländer Thomas Vaughan. Viel ist über diese Rosenkreuzer fabuliert worden. daß der alte Mensch auf dem kosmischen Kreuz seines gegenwärtigen Lebens absterben muß. in seinem aus den vier Prinzipien bestehenden materiellen Körper. er wird zuerst Ende des vierzehnten Jahrhunderts erwähnt. wie sie. durch Mord und Brand völlig vernichtet worden war. sie stellt ein Gefäß dar. wie unerkannt unter den Zeitgenossen leben. den Mittelpunkt der Welt. daß sie unsichtbar seien. was dann aus Unkenntnis zu der Fabel Anlaß gab. wie es ebenso die Adepten des fernen Ostens. von dem die vier Elemente ausgehen. wie der Becher des Tarot. sie waren wahrscheinlich auch die Urheber einer Gesellschaft. In ihren Schriften verbanden die Rosenkreuzer die hermetische Überlieferung mit der christlichen Lehre.

Verschiedenen von diesen Brüdern des Rosenkreuzes war das große Meisterwerk der Alchimie bekannt. und betrachteten die Alchimie als psychische Heilweise. Eine später gegründete "Bruderschaft der Gold. Regeln. Von ihnen ist Anton Joseph Kirchweger zu erwähnen. sie sind nur soweit bekannt. Von den Rosenkreuzern wird berichtet. dessen Werk: "Annulus Platonis oder Aurea Catena Homeri" auf den Schriften Agrippas fußt. daß sie bald nach dem westphälischen Frieden Europa verlassen hätten.Cosmi Majoris scilicet Minoris Metaphysica. die in der Stille ihren Mitmenschen Hilfe zuteil werden ließen. und nach Indien oder Tibet ausgewandert seien.und Rosenkreuzer" mit Ordensgraden. Robert Fludd und seine Anhänger verwarfen aber alle Medikamente. ohne jedoch das Magisterium Magnum erlangen zu können. Außer den angeführten Heilern haben zu allen Zeiten Adepten gelebt. Abzeichen befaßte sich eingehend mit alchimistischen Studien. Physica atque Technica Historia" betitelt ist. als sie Schriften unter ihrem wahen Namen hinterlassen haben. 22 .

Der Mensch nach der Alchimie
Mittelpunkt für die Alchimie als Wissenschaft vom Leben ist der Mensch, er ist das Abbild der Welt, eine kleine Welt im Weltall, der Mikrokosmos im Makrokosmos. Hinter allen Erkenntnissen, allem Wissen steht immer der Mensch, stets ist er Subjekt, dem objektivierten Ich gegenüber ebenso, wie allen anderen Objekten. Der Mensch ist ein Dreifaches, wie das Weltall, er lebt auf drei Daseinsebenen, die den drei Welten entsprechen. Das Dreifache des Menschen ist der Körper, das Leben und der Wille, drei Grundprinzipien, deren jedes weiter drei Grade enthält. Diese Grade ergeben zusammen sieben, wie die sieben Grade der Welt, von denen der dritte Grad eines unteren Prinzips zugleich den ersten des nächsten Prinzips bildet. Paracelsus nennt die sieben Stufen oder Grade erstens den elementischen Leib, zweitens den Archaeus, Spiritus vitae oder Mumia und Lebenskraft, drittens den siderischen Menschen, Evestrum oder astralen Leib, viertens den tierischen Geist, fünftens die verständige Seele, sechstens die Geistseele und siebentens den höheren Menschen des Olympi novi. Von den drei Prinzipien läßt der tote Mensch nur das erste erkennen, den Körper, beim schlafenden Menschen sind zwei vorhanden, Körper und Leben, und beim wachen, tätigen Menschen drei, Körper, Leben und Wille oder Geist. Ebenso, wie die Prinzipien der Welt, sind auch die des Menschen nicht scharf voneinander getrennt, sondern gehen ineinander über. Für diese Siebenteilung des Menschen, wie sie Agrippa von Nettesheim in seiner "Okkulta Philosophia" und Paracelsus in der "Philosophia sagax" darlegten, gab Papus (Dr. Encausse) in dem "Traité Methodique de Science Occulte" ungefähr folgende Aufstellung: I. Prinzip, der Körper, Nephesch der Kabbala 1. Grad: Der materielle Körper. Er wird durch die verschiedentliche Tätigkeit des Leibes unterhalten und erneuert, deren Produkte durch die Blutflüssigkeit verteilt werden. 2. Grad: Die Lebenstätigkeit des Körpers, das Eigenleben in den Zellen und kleinsten lebendigen Einheiten. 3. Grad: Der Astralkörper, das belebende Prinzip des materiellen Körpers, die Vergeistigung des Blutes durch das vegetative Nervensystem. Er wird erhalten und erneuert durch die Tätigkeit der Lungen.

II. Prinzip, Astral oder Seele, Ruach in der Kabbala 3. Grad: Die Materie des Astral, der siderische Mensch, sein mit dem großen Sympathikus in Verbindung stehender materieller Teil. Er ist das Abbild des materiellen Körpers in feinstofflicher Astralmaterie. 4. Grad: Das Eigenleben im Astral, die tierische Seele im Menschen, seine Instinkte, seine Leidenschaften, sein Triebleben. 5. Grad: Das belebende Prinzip des Astral, die verständige Seele, das denkende und bewußt handelnde Ich, Vermittler zwischen Körper und Geist. 23

III. Prinzip, der Geist, Neschamah 5. Grad: Die Verstandesseele, Materie des geistigen Körpers, die Intelligenz, das Gedächtnis, die Gelehrsamkeit. 6. Grad: Die Lebensfähigkeit des Geistes, die Geistseele, die innere Stimme, die höheren uneigennützigen Seelen- und Geistesregungen, die Intuition, bei den meisten Menschen erst im Beginn der Entwicklung, als Keim vorhanden. 7. Grad: Die göttliche Seele, der höhere, "wiedergeborene Mensch des Olympi novi", das auf den Geist einwirkende göttliche Prinzip, die Weisheit.

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Das Astral des Menschen und seine Aura
Zwischen dem materiellen Plan, der Welt der Wirkungen, und dem geistigen Plan,der Welt der Ursachen, vermittelt der astrale Plan, dem die Seele des Menschen zugehört. Der Mensch hat nur eine Seele, nur eine denkende und handelnde Psyche, die sich sowohl auf materiellen, wie auf astralem und bei weit vorgeschrittenen Menschen sogar auf geistigen Plan betätigen kann. Einfache Äußerungen intuitiver Seelenkräfte sind Symphatie, Antipathie, Ahnungen, weiter dann Wahrnehmung der Aura, körperliche und geistige Durchschauung anderer, und in höchster Entwicklung bringen diese Kräfte Änderungen der für den menschlichen Organismus gültigen Gesetze. Auf materiellem Plan macht die Seele des normalen Menschen im wachen Zustand ihre Wahrnehmungen durch die Sinnesorgane, deren Eindrücke vom Gehirn aufgenommen, kontrolliert und auch aufbewahrt werden. Sie wirkt auch über das Gehirn, und steht stets in enger Verbindung mit dem Körper. Im Schlaf, aber auch bei medial veranlagten und furchtsamen Menschen im Wachsein ist die Verbindung der Seele mit dem Körper mehr oder weniger lose, sie kann sich im Traum, in der Hypnose, in der Ekstase, bei Sterbenden und bei manchen Menschen auch gewollt fast völlig vom Körper lösen. In diesen Fällen vermag die Seele oder das Astral unkontrolliert vom Gehirn und unbegrenzt durch Raum und Zeit alles wahrzunehmen, was sich auf der astralen Ebene abspielt. Dem Wachbewußtsein bleiben diese Wahrnehmungen entweder verborgen, oder sie erscheinen als vage Erinnerungen, Visionen, Hualluzinationen und können, unbewußt im großen Sympathikus aufbewahrt, einen wesentlichen Einfluß auf den Menschen ausüben. Das Astral und sein Körper, die Aura, ist der Sitz des leitenden Urprinzips. Alles in der Natur ist daher lebendig, und nichts ist körperlich, das nicht einen "Spiritus'', einen Geist ein organisierendes Prinzip in sich verborgen hätte. Die sinnlich wahrnehmbare Substanz aller Wesenheiten der drei Naturreiche entsteht durch Verdichtung feinstofflich. er vierdimensionaler Astralmaterie zu dreidimensionaler des Materiellen. Alles, was wahrnehmbar im Stofflichen entsteht und ist, war vorher bereits und ist zugleich in Astralmaterie vorhanden, und diese Astralmaterie umhüllt und durchdringt jeden stoffIichen Körper als Aura. In den Mineralien ist das Astral die Mineral- oder Kristallseele, von Paracelsus Stannar oder Truphat genannt. Es wird nur langsam und unmerklich vom lebendigen Prinzip beeinflußt, weshalb die Mineralien der mensch1ichen Beobachtung leblos erscheinen In den Pflanzen ist das Astral die Pflanzenseele, von Paracelsus Lefias genannt. Sie ist empfänglich für die Emanationen des lebendigen und lebenschaffenden Urprinzips, aber nicht für die höher schwingenden psychischen Wellen. Die Pflanzen sind daher ohne Gefühl. Evestrum, wie Paracelsus die Seele des Tieres nennt, ist aufnahmefähig für die lebendigen und psychischen Schwingungen, aber nicht für die hohen einer Vernunft. Das Astral des Menschen empfängt sowohl die lebendigen, wie die psychischen Emanationen und die der höheren Vernunft. Dem Menschen ist es in sein freies Ermessen gestellt, sein Astral weiter aufnahmefähig zu machen für die höchsten Schwingungen des göttlichen Geistes, um diesen in sich wirken zu lassen, die Vereinigung mit dem höchsten Prinzip und damit die Unvergänglichkeit zu erlangen. 25

entsprechend den zwölf Strahlungsfeldern des Tierkreises und den zwölf Tönen der Tonleiter. von denen die erste eine dunkle Umrahmung von der Breite eines halben Zentimeters ist. Der Schirm besteht aus einer flachen. Ihre Struktur erscheint körnig mit Neigung zu Streifenbildung. die in ihm vorhandene lebendige Kraft des UrPrinzips bewirkte die Involution. Zirkulationssystem. von Ausstrahlungen aller Lebenselemente. ihrem Temperament. die Verdichtung zu Stoff. Durch Versuche fand er. noch elektrisch. Eine zweite Strahlung geht von der inneren Zone rechtwinklig zum Körper aus bis an die Grenze der äußeren Zone und macht den Eindruck elektrischer Funken. Verdauungssystem. Sie um-gibt den ganzen Körper. äußere Zone hat ebenfalls keine besondere Färbung und verläuft nach außen in den Raum. die Gruppe der physischen. Die dritte. Sie sehen sie als eine vielfarbige Hülle. schwachleuchtender Brodem verschiedener Dichte und Form je nach den einzelnen Individuen. In dieser Unzahl lassen sich dann zwölf Strahlungsarten unterscheiden. wenn man irgend eine Versuchsperson durch einen besonderen Schirm betrachtet. die in jedem Augenblick der Beobachtung die Synthese einer Unmenge von sekundären Auren ist. Im allgemeinen erkennt man drei Zonen. ihrem Gesundheitszustand. sie werden von einer Kraft hervorgebracht. Drittens erscheinen hier und da rings um den Körper leuchtende Punkte. wie die durch das materielle Hilfsmittel des Dicyaninschirmes sichtbar werdende. die plötzlich auftauchen und ebenso schnell wieder verschwinden. Die zweite Zone hat eine Breite von zwei bis acht Zentimeter. Organe und Zellen. Es sind erstens Strahlungen. hüllt ihn ein und verbreitert sich bei Krankheit und Neurosen. zum körperlichen 26 . Sie besteht aus senkrechten gebündelten Streifen ohne besondere Färbung und ist am äußeren Rand gewunden und ausgezackt. wodurch ein weiteres Wechselspiel in der Aura als Ganzes gesehen entsteht. die der animistischen und die der mentalen Auren. Versuche haben ergeben. Nerven.Die Aura ist unter bestimmten Voraussetzungen für den Menschen wahrnehmbar. verschlossenen Glasflasche. daß die Strahlen sichtbar werden. In der Allgemeinfärbung der Aurastrahlung konnten drei typische Arten festgestellt werden: weiß bei solchen Versuchspersonen. Die Lebensenergie des Astral. noch radioaktiv ist. ihrem vorherrschenden Charakter. die von einer Körperstelle auf eine andere derselben oder einer benachbarten Person übergehen. die durch Veranlagung oder Ausbildung dieser Fähigkeit die menschliche Aura erkennen. die eine alkoholische Dicyaninlösung enthält. deren Intelligenz den Durchschnitt übertrifft. Jenen Personen. Die Aurastrahlungen des Menschen.und Farbendurcheinander einen Anhalt zur Unterscheidung. sieben Töne der diatonischen und fünf der chromatischen Jede dieser Auren ist veränderlich nach den temporären Modifikationen des Bewußtseins. Die durch diesen Schirm sichtbar werdende Aura wird beschrieben als farbiger. erscheint sie bedeutend reicher. Sie erscheinen als stark glänzende. die von dafür Empfänglichen bemerkt werden. graublau bei mittelmäßiger Intelligenz und grau bei Intelligenzen unter dem Durchschnitt. Drei Gruppen bieten in dem Strahlungs. konnte in neuerer Zeit ein Arzt in London der allgemeineren Beobachtung zugängig machen. die weder magnetisch. bläulich vibrierende Pünktchen. sie umgibt die erste und verwischt sie stellenweise. daß diese Ausstrahlungen nicht polarisiert sind und sich nicht bestimmen lassen. Während der Beobachtung sieht man verschiedene glänzende Strahlen auftauchen und wieder verschwinden.

und die Stellung wurde durch seine Handlungen in früheren Daseinsformen bestimmt. Jeder Mensch hat nach der sozialen und familiären Gruppierung seine bestimmten Pflichten. Sie erfolgen unter verschiedenen Verhältnissen je nach den selbstgeschaffenen Bedingungen. denn die Natur erschafft niemals Kopien. deren Mittelpunkt er ist. die während eines Lebens in Bewegung gesetzt wurden. Der Geist war es. Daß die fortschreitende Entwicklung bei den Wesen und bei den eizelnen Menschen verschieden ist. mit der Entwicklung nach oben wird dieses Werkzeug ungenügend. Das Ich des Menschen inkarnierte sich unter den geeigneten. und die soziale Verschiedenheit der Menschen ist der Ausdruck der Verschiedenheit ihrer Pflichten. Die. Die individuelle Evolution aber bedingt den Tod. Taten im irdischen Dasein selbst bestimmte. mit sich weitendem Horizont. führt mit dem Aufstieg zu einem immer mehr sich erweiternden Pflichtenkreis mit größerer Verantwortung. So übereinstimmend die Geschöpfe in ihren Arten erscheinen mögen. Bei seiner Geburt empfängt der Mensch weiter den Einfluß der zu diesem Zeitpunkt herrschenden Planeten und des aufsteigenden 27 . er hat seine eigene Welt. ist sie doch mit wenigen Ausnahmen eine fortschreitende Entwicklung nach oben. der Mensch durch seine Gedanken. es muß den neuen Bedingungen entsprechend von Grund aus umgestaltet. und deren Horizont weiter oder enger ist je nach seiner bisherigen Evolution. Nicht das tatenlose Sichergeben in ein scheinbar unverdientes Geschick. ein Band verbindet sie alle. nach der Rückwirkung derjenigen astralen und geistigen Kräfte. Kräfte. der "Odem Gottes". sie wirkt weiter als Wille zum Leben. denn wenn auch oft scheinbar stillstehend und sogar rückwärtsführend. Mit der sich ändernden geistigen Beschaffenheit. auf denen sich die einzelnen Menschen befinden. in allen ist der Keim für einen neuen. die. sondern stets Originale. das Hadern mit dem Schicksal. die geistigen Eigenchaften. bevor er Rechte beanspruchen kann. führt wahrhaft aufwärts.Menschen. den er dem Menschen allein einblies nach der Darstellung der Genesis. und entsprechen der Stufe seiner bisherigen Entwicklung. auf den der Einzelne gestellt wurde. ist doch jedes ein besonderes. zur Zeit der Empfängnis herrschenden kosmischen Emanationen. durch den Tod zerstört und völlig neu gebildet werden. unterscheidet sich von allen anderen der gleichen Art. und dieser Wille schafft unbewußt die Bedingungen zu neuen Inkarnationen. der den Körper des Menschen bildete als sein Werkzeug für die Arbeit am Ich. Jeder Mensch ist unterschieden von seinesgleichen. um zu erkennen. daß die Welt in allen ihren physischen und moralischen Erscheinungsformen vom Gesetz der Ungleichheit regiert wird. formen sein Schicksal während der nächsten Verkörperung. ergibt sich aus dem allgemein herrschenden Gesetz von der Ungleichheit. ein Entfernen vom Materiellen. Leidenschaften. ein Blick um sich herum genügt. ist ein Wahnkranker Gehirne. die er erfüllen muß. Diese Pflichten ergeben sich aus seiner Stellung im Leben. So lehrte die Alchimie als hermetische Philosophie mit der Selbsterkenntnis die Pflichterfüllung. sie prägen die Grundanlage. wiedergeborenen Menschen. Nach dem leiblichen Tode bleibt diese Kraft dem körperlosen Ich erhalten. So ungleich aber auch die Stufen der Entwicklung sein mögen. Eine allgemeine Gleichheit der Menschen zu fordern. das Sichabsondern sondern Pflichterfüllung je nach dem Platz. seine Triebe. nach der geistigen Seite hin.

Milz. Das lymphatische Temperament neigt zu chronischen Erkrankungen des Drüsensystems. Die Konstitution ist der Mensch selbst. lustig. Neurosen. Herz. Schlaflosigkeit. ist ein unermüdlicher Arbeiter. Hämorrhoiden. Gefräßigkeit.und Blutgefäßentzündungen. es geht allem auf den Grund. das Temperament ist die Art und Weise. 28 . Katarrhen. ebenso schnell wieder besänftigt. Neuralgien. Durchfall. warm. wird leicht heftig. sie ist bleibend. Das sanguinische Temperament ist lebhaft. wie er in Erscheinung tritt. Lebensüberdruß. furchtsam. der Schleim. Krampfadern. Den vier Elementareigenschaften entsprechen vier Temperamente: das cholerische. trocken. Kopfschmerzen. die durch Stauungen in Leber. jähzornig und halsstarrig. Hautkrankheiten und Wurmbeschwerden. Das nervöse Temperament ist von wechselvoller Stimmung. unentschlossen. zeigt sich im Vorherrschen von einer der vier Elementareigenschaften warm. allen größeren Anstrengungen abgeneigt und keusch aus Gefühlskälte. Das lymphatische Temperament ist phlegmatisch. die zusammen mit einer zweiten Elementareigenschaft das Temperament prägen. das lymphatische. er empfängt ihn in dem Augenblick. ehrgeizig. in dem warm-cholerischen die Galle. großherzig. Zornesausbrüchen und Furcht. in dem kalt-lymphatischen die Lymphe. zu Skrophulose. feucht. ist grüblerisch und auch rachsüchtig. Pfortadersystem entstehen. ist aber auch flüchtig und unbeständig. das sanguinische. das cholerische neigt zu Krankheiten. und in dem melancholisch-trockenen die Schwarzgalle. Das cholerische Temperament zeigt sich energisch. womit die Verbindung dieses Mikrokosmos mit dem Mäkrokosmos als selbständiges Lebewesen aufgenommen wird. Die körperliche und seelische Anlage des Menschen. Jedes Temperament ist zu bestimmten Krankheiten geneigt.Tierkreisfeldes. Galle. feucht. es ist veränderlich. in dem feucht-sanguinischen das Blut. doch neigt es zu Traurigkeit. oft heftig sind und leicht chronisch werden. In jedem Temperament ist eine der vier Körperflüssigkeiten. das melancholisch-nervöse. das nervöse Temperament zu Verstopfung. kalt und trocken. kalt. Das sanguinische Temperament neigt zu Krankheiten durch Blutüberfüllung und-stauung. Tuberkulose. Herzklopfen. großzügig. der Humores. seine charakteristische Konstitution. zu dem seine Lungen zu atmen beginnen. vorherrschend. aber leidenschaftlich. verachtet das Geld.

zugleich Therapie. die holzige Schale der Hirnschale. Die Haselwurz hat die Form des Ohres in ihren Blättern. sie stärkt Gehör und Gedächtnis. der das erkrankte Organ regiert und das Tierkreiszeichen. auf die hermetische Lehre von den Wechselbeziehungen zwischen den Welten. Für die Linderung und Heilung der menschlichen Krankheiten gebrauchte die Alchimie hauptsächlich ihre Quintessenzen. Crollius : Basilica Chymica. Tractatus de Signatura Rerum Interna. sie haben Kopfform. die beiden Kernhäute den Hirnhäuten. Grindkraut und Fingerhut haben auf die Augen weisende Zeichen. der Welt der Seele und der Gestirne. Man bestimmte die Art einer Krankheit. Pharmakologie und Pharmacie der Alchimie Die Alchimie ist als Heilkunst. Epilepsie und anderes. der Blase Alkekenge. Krankheitsbehandlung. sie heilt dessen Schäden. dann den Planeten. mit dem Menschen. Quittenäpfel. auf den Magen die Wurzelknolle des Alpenveuchens. und der irdischen mit ihren Geschöpfen. 29 . der männlichen Geschlechtsorgane Knabenkrautzwiebeln. Knoblauch. Kichererbsen. Sturmhutblüten haben die Signatur der Pupillen. Auch die kleinen Blütenblätter der Päonie zeigen ein auf die Adern und die Hirnhaut weisendes Kennzeichen. Zeichen der Därme haben Kalmus und Kassienröhren. Arzneimittellehre und Pharmazie. Mais und Borstengras. Dasselbe läßt sich von den Meerzwiebeln sagen. Herzsignatur zeigen Zitronenmelisse. So entspricht beispielsweise die grüne Schale der Walnuß der äußeren Kopfhaut. eine Signatur der Lunge hat das Lungenkraut. Die Blätter der wilden Minze haben annähernd Nasenform. Pfifferlinge. deren Aufgüsse. Skabiosen. Leiden der Gebärmutter bessert nach der 2) Baptista Porta. als Einreibung gebraucht. Kamillen. gegen Scheidenentzündung eine solche von Habichtskraut. eine Abkochung von Persicaria in Essig heilt alle Zahnschmerzen und dasselbe wird von der Abkochung der Pinienkerne behauptet wegen ihrer Zahngestalt. das aus ihnen destillierte Öl ist heilsam bei verschiedenen Augenleiden. Pharmakologie. auf die Milz weisen Hirschzunge und Lupinen. den Kennzeichen.Therapie. das Wachstum der Haare fördern und das Ausfallen hindern. Die Auswahl der Rohstoffe richtet sich nach den Signaturen. Augentrost. Fichtenzapfen. um dementsprechend die Stoffe für die Bereitung der Heilmittel auszuwählen. Kircher: Oedipus Aegyptiacus. Nach der hermetischen Lehre von der Analogie zwischen Weltall und Erde mit ihren Geschöpfen weist jede irdische Wesenheit durch ihre Signaturen auf den 2) Gebrauch. Magia Naturalis. der Kern dem Gehirn. Leberkraut und auch die Birnen. Das Haar. Gegen die von den Franzosen Aiguilette genannte geschlechtliche Störung hilft eine Abkochung von Zichorienstrünken. die Abkochung der Pflanze in Salzwasser bringt geschwächtes und verlorenes in Gehör wieder. welchem der erkrankte Körperteil Zugehört. In ihrer Therapie und Pharmakologie stützt sich die Alchimie auf die Astrologie. Auch Ginster. Die Hauswurz läßt sich in ihren fleischigen Blättern mit dem Zahnfleisch vergleichen. Blasenschötchen. ebenso die pelzige Schale der Quittenäpfel. ihr Extrakt bringt verlorenen Geruch wieder. den der Mensch davon machen kann . Ingwer und Galgant.und Baummoos weist auf die Kopfhaare. Arzneimittelbereitung. und geben daher ein Heilmittel gegen bestimmte Gehirnerkrankungen. Bei anderen Arten des Zahnleidens hilft das Bilsenkraut. die alle Wesenheiten aufweisen. insbesondere zwischen der astralen Welt. Auf die Leber weisen Schwämme und Pilze. Eicheln. Bohnen.

Drogen sind Moschus und Zibet. haben gelbe Blüten. Drogen sind Pfeffer. alchemistisch bereitet. Drogen sind Styrax. Därme. Bergkristall und Perlen. Nieren.Analogie Osterluzei. Wolfsmilch. das Herz. Venus wirkt auf Hals und Kehle. auf die Haut Johanniskraut usw. Schwefelblumen und Salmiak. Mineralien sind Kupfer. große Blüten mit aromatischem Duft. Amethyst. Der Mond wirkt auf das Gehirn ein. Die ihr unterstellten Pflanzen sind klein. Die Gewächse sind stachlich. Die Tierorgane entsprechen den gleichen menschlichen Organen. Smaragd und Chrysolith. auf Magen. auf das Rückenmark Bärlapp. Mohn. Die der Sonne zugeteilten Pflanzen sind mittelgroß. Mars beeinflußt Gallenblase. Melisse ist ein Tonicum. Markasiten. einen aromatischen Duft und angenehm säuerlich schmeckende Früchte. Gebärmutter. und diese haben einen prickelnden. dornig oder sie haben Brennhaare. Nieren. Porphyr und Achat. die aus Majoran bereitete ist dienlich gegen Lethargie. die dem Merkur zugeteilt werden. auf das linke männliche und rechte weibliche Auge. Lorbeer ist giftwidrig und Zitrone reinigend. Mineralien der Sonne sind Gold und Antimon. mehrfarbige Blüten mit unangenehmem Geruch und Früchte mit verschiedenerlei Geschmack. Hyacyntb. Wacholder Koliken und Wassersucht. weißer Sandal. roter Jaspis.und Tierreich hätte. Polygonum heut Herz-. Die Quintessenz von Haselwurz stärkt Gehör und Sehkraft. Pflanzen. Destillierter Saft aus Melonen heilt Fieber und innere Entzündungen. männliche Zeugungsorgane. Mineralien sind Eisen. Farren. sind mittelgroß. oft 30 . die Arterien. auch die innere Haut der Birkenrinde mit ihrer Aderzeichnung. Honig und Gewürznelken. Mandragora heilt Rose usw. Drogen sind Kampfer. Muskeln. linke weibliche Auge und den Sehnerv. Enula campana in Wein behebt Asthma und stärkt die Sehkraft. das rechte mänliche. Von den sieben Planetn der alten Astrologie beherrscht die Sonne die Blutzirkulation. Seine Mineralien sind Quecksilber. oder widerlich schmecken. Lähmungen und Schwerhörigkeit. Fraxinus stärkt das Herz. Euphrasia katarrhalische Augenentzündungen. entsprechende Heilmittel. Merkur beeinflußt Hirn und Gedächtnis. Brüste.und andere Entzündungen der weiblichen Geschlechtsorgane. haben schöne. Muskatnuß und Granatäpfel. sie geben. weißer Bernstein. Hände und Füße mit Fingern und Zehen. die auch Priapismus. wohlriechender Klee Failsucht und Harnverhaltung. Bemstein. haben kleine. die entweder geruchlos sind oder fade riechen. Mineralien des Mondes sind Silber. Weihrauch. auf die Nerven Wegerich. Die Rose heilt Gonorrhoe. Seine Pflanzen haben meist eigenartige Formen. Benzoeharz und Eschensamen. oft gewunden. und haben Früchte. Unterleib mit Geschlechtsorganen. Auf die Nieren weist Portulak und Schachtelhalm. sie sind klein mit kleinen. Safran. Onix. Nervenschmerzen. Blase. süßschmeckende Früchte oder sie sind ohne Früchte. und es ist nicht ein Organ im Menschen. und dasselbe gilt von den Seeblumen. Drogen sind Moschus. Schwindel und Brennen in der Leber beseitigen. um nach der Bereitung das entsprechende Heilmittel darzustellen. Schlangenkraut heilt Asthma. Ingwer. Sehnen und linkes Ohr. Kiefern. Magenschmerzen und geschlechtliche Ausschweifungen. auf die Menses und andere Körperausscheidungen. Atenaria margaritacea Apoplexie. das nicht sein Analogon im Mineral-. Kinn. weiße Blüten. Tamarix germanica ist hilfreich gegen Epilepsie und kräftigt das Gehirn. Zunge und Nerven. Die Lilien heilen Leibaufblähung. die geschmacklos sind. Nießwurz. Die Pflanzen. Uterus. roten Blüten. Brustwarzen.

Haus des Merkur. Brennesselblätter vertreiben Geschwülste. Blutungen heilen Runkelrüben Fragaria. Im Stier. Solarplexus.und Ginsterbeeren. Zypresse. Jupiter wirkt auf Lungen. zeigt sich der Einfluß der Mondstrahlung auf Magenmund. Brustfell. Mund. Zähne. Euphrasia. Disteln heilen Brustfellentzündung. Saturn beeinflußt Knochen. Ziegen-und Taubenleber. Absyntliium. Heilmittel für die Brust sind Pulmonaria und Viscum Quercus. Chelidonium. Rückenmark und Herz. Gallen5tauung heut Crocus. Drogen sind Resina Scammonii. zeigt sich ein Einfluß auf Atmungssystem. Arme. Hände und Brust. für die Milchsekretion Lactuca sativa und Taraxacum. ebenso Nux moschata. Ringelblume Gallenverstopfung usw. Buglossum. Spinnen und Skorpione. Zwerchfell. für Arme und Hände Calamus aromaticus.und NerMensubstanz. Seiten. In den Zwillingen. wenn sich der Mond in einem dieser Zeichen aufhält. für die Zähne Hyoscyamus. Klette. Zwerchfell. Heilstoffe sind außer den entsprechenden Tierorganen Paeonien für den Kopf. auf Schultern. Im Löwen. innerer Lungenflügel. Heilmittel geben Regenwürmer. auf den Kopf. Haus des Mars. auf Gehirn. Topas. Heilmittel für die Schultern sind Enula campana. für den Magen Aristolochia. Rheum. Zähne. Brustraum. Hissopus. Augen. Haare. Mandragora. Farn haben blutstillende Eigenschaft. Hals und Kehle. seine Pflanzen sind groß. Betonie heilt Geschwüre. Im Krebs. Balsamine Wunden. Atmungsmuskeln und -nerven. haben blaue oder helle Blüten ohne Duft. Opium. Kümmel. Blut. und alle Pflanzen mit rotem Saft. In Jungfrau. Schafmilz.unangenehmen Geruch. Thymus. Mineralien sind Blei. werden entsprechende Erkrankungen ausgelöst. Tamariske und Eibe heilen Lepra. Lycopodium. Leber und Venen. Schwefel. Zunge. Achat. Hanf. Mineralien sind Zinn. und süß oder säuerlich schmeckende Früchte. Chalzedon. Ohren. zusammenziehende und auch narkotische Früchte. Pechkohle. Hüften und das rechte Ohr. für die Nase Agaricum. Pinie. Basilicum. für die Därme Cassia. roten Stengeln oder Blättern. Agaricum. für die Zunge Cynoglossum. für die Leber Lichen und Quercus. Blase. Stahl. Schnecken. Arterien der Luftröhre. Lilium. So zeigt sich sein Einfluß im Widder mit der Elementareigenschaft warm-trocken. und ihr Same ist heilsam bei Brustfellentzündung und Schweratmigkeit. Milz. warm-trocken. für die Ohren Austernschalen. Pankreas und Därme. kalt-feucht. Auripigment. Blutvergiftung beseitigen Schlangen. ihr Same Dysentene. während solche mit weißem Milchsaft Antiphlegmatica sind. Zinnober. bringt er eine Einwirkung auf Schilddrüse. Calamus. Haus des Mondes. feucht-warm. Papaver. Seine Pflanzen sind groß und voll. Heilstoffe geben die betreffenden Tierorgane und Scrofularia. Je nachdem sich die Planeten in einem der Zeichen aufhalten. und Carminativa sind Lorbeer.und Anissamen. Haus der Venus. Affodill. Saphir und Jaspis. Hypophyse. Blasenverstopfung. für die Milz Scolopendrium. wird Brustraum. Leber und Milz angegriffen. AIe. trist. für die Augen Scabiosa. Milzleiden usw. wird das Blutsystem angegriffen. Nase. gegen die schwarze Galle dienen alle Pflanzen mit violettem oder schwärzlichem Milchsaft. 31 . Tierische Heilstoffe geben Lungen. Besonders kennzeichnet sich diese Einwirkung. Haus der Sonne. kalt-trocken. Magen. haben dunkle Blüten mit üblem Geruch und bittere. weil er gewissermaßen als Sammellinse der übrigen PlanetenstrahIen zu betrachten ist. Alaun. Palma Christi.

und spermatisch wirken alle Pflanzen mit Milchsaft. In Schütze. Unterschenkel und Blutumlauf beeinflußt. Kopfschmerzen. nämlich links kalt. und alle Pflanzen mit blaßgelben Blüten und salzigem Geschmack. Haus des Jupiter. die zwischen den Zeichen und damit zwischen den von ihnen vertretenen Körperteilen und Organen bestehen. werden Nabelgegend. Ohrenleiden. warm-trocken. Kichererbsen. Blutkreislaufstörungen. wenn sich der Mond im Widder befindet. Heilmittel geben alle Wasserpflanzen. In Steinbock. Haus des Mars.Kropf. kalt-trocken. um Störungen zu vermeiden. Die in einen Kreis nach ihrer Reihenfolge eingezeichneten zwölf Tierkreiszeichen stehen sich je zwei gegenüber und stehen auch gegenseitig in bestimmten Winkeln zu einander. Apoplexie. Augenleiden. werden Zellwände. In Wassermann. Weichen. Haus der Venus. kalt-feucht. Nervenleiden. In Skorpion. in den rot und violett blühenden Arten. Krebs:Verdauungsstörungen. Wassersucht. wie die rechte.In Wage. Asparagus. 32 . Krebs. Eine von den Heilpuanzen ist Geranium.und Nierenstein heilen Saxifraga und Mujum. Blase. Krankheiten. Krupp. Stier:Halsleiden. Beinnerven. warm-trocken. Die Erfahrung bestätigt. Humulus lupulus. Bleichsucht. Gesäß. Heilstoffe sind alle Giftpflanzen. Nebennieren. er-streckt sich der Einfluß auf die Geschlechtsorgane. warm-feucht. Schwindel. Nervenschmerzen und entzündungen. Diuretica sind Daucus carota. Jungfrau. Zwillinge. sind in Widder:Gehirnleiden. Skorpion und Steinbock mit der Elementareigenschaft kalt wirken auf die linke Körperseite. Kniekehlen. Schlaflosigkeit. rechts warm. Pneumonien. Der Kopf ist bedroht. Trocken und feucht wechseln ab. sind Knie. daß die linke Körperseite empfindlicher ist. Haus des Saturn. und daß man den Kopf kalt. Lungentuberkulose. sowie das Lymphsystem bedroht. Magenleiden. Heilmittel geben neben den entsprechenden tierischen Organen die Orchideen Eicheln. Heilstoffe geben Ruta. Ohnmacht. Haut und Schleimhäute bedroht. Halsleiden. die unter die einzelnen Zeichen fallen. Diphtherie. Keimdrüsen angegriffen. wenn er sich in den Fischen aufhält. Blutgefäße. Scrof ularia. sind Knöchel. wird das Muskelsystem beeinflußt. sehnige und fibröse Häute. das Trocken-Feuchte der linken Seite ist schwächer. Taubheit. In Fische. warm-feucht. die linke kalt. Symphitum. Löwe. Zellgewebe. Nach dieser uralten Einteilung hat die rechte Körperseite die Elementareigenschaft warm. Stimmbandleiden. Synovialkapseln. Zwillinge:Bronchialleiden. Es weist dies auf Beziehungen. Schütze und Wassermann mit der Eigenschaft warm auf die rechte. Mandelentzündung. Löwe:Herzleiden. After und Schenkel. Krebs. Waage. wie das der rechten. Haus des Jupiter. Asthma. die Füße. Haus des Saturn. Darmhäute. Füße. Blasen. Nieren. die Füße warm halten soll. Störungen in Armen und Händen. kalt-feucht. Nase und Schlund. Storchschnabel. kalt-feucht.

Wassersucht. Bauchfellentzündung. Gicht. bei der das Nierengewebe geschädigt wird. Rückenschmerzen auf.und Darmleiden. Nierenbecken. Diabetes. Wassermann. Tuberkulose. steht in Verbindung mit Krebs: Magen. Schütze. Hüftgelenkentzündung. Jungfrau. Reißen in den Lendenmuskeln. Wage:Nierenleiden. die ihren Ausdruck in einer Vierheit findet. als drei feurige Zeichen: Widder. Würmer. Blasenkrankheiten. Steinbock: Hautkrankheiten. Jungfrau. Wassermann. nämlich vier Hauptzeichen: Widder. Fische. Löwe: es treten Herzstörungen. wirkt auf Stier: das Kleinhirn ist in Mitleidenschaft gezogen. Trigone. Wage. Wage. Durchfall. Zwillinge: Lungentuberkulose. Diphtherie hat oft Herzschwäche und eine sich rasch entwickelnde Anämie: Stier-Löwe-Wassermann. Stein. Alkoholismus usw. auch in den damit durch den unharmonischen Aspekt in Verbindung stehenden anderen Zeichen derselben Gruppe sich äußern wird je nach Konstitution und Temperament. Skorpion:Blasen. Schütze: Husten. drei irdische Zeichen: Stier. Skorpion. So zum Beispiel Wassermann: Blutverderbnis mit mangelhafter Zirkulation. Wage: chronische Nierenentzündung. Krampfzustände. Wassermann:Blutverderbnis. Harnverhaltung. Steinbock. Uterusleiden. drei wässrige Zeichen: Krebs. vier feste Zeichen: Stier.oder im Gegenschein. Löwe. Krebs. Widder: Anämie und Augenleiden.Jungfrau:Darmleiden. Die vier Zeichen jeder Dreiheit stehen zu einander im Geviert. Skorpion. Syphilis. Bleichsucht. Nervenleiden. Löwe. die unter das eine Zeichen fällt. und damit wird es erklärlich. Die zwölf Zeichen werden eingeteilt in vier Gruppen. sie bilden einen unharmonischen Aspekt. vier bewegliche Zeichen: Zwillinge. Ischias. Cholera. Fische: Ödeme. Halsleiden. Fische.und Geschlechtskrankheiten. Nephritis. Gelenkrheumatismus. Verstopfung. und 33 . Steinbock. und Wassermann: Krampfzustände sind die Folge. Melancholie. und Krebs-Skorpion-Wage: Hautwassersucht tritt auf. Es bilden die zwölf Zeichen demnach eine Dreiheit. Anämie. Schütze. daß eine Krankheit. Weiter ergeben die zwölf Zeichen drei Gruppen zu vier Zeichen.und Kelchentzündung. steht nicht selten im Zusammenhang mit Jungfrau: Darmleiden. Kolik. die in der Jugend sich in Wurmbeschwerden äußern. weiter auf Skorpion: die Sexualfunktion ist beeinträchtigt. Nerven-leiden. drei luftige Zeichen: Zwillinge. schlechte Säftezirkulation. Herzschwäche. Drüsenleiden.

Die Präzipitation des Merkur zeigt sich an Gliedern und Knochen. eine Gold-Schwefel-Verbindung mit der Tinktur aus Convallaria und dem Öl aus Caryophyllum. Mandelentzündung und Wassersucht. Schwindel. Knochenleiden. es hat koagulierende. Apathie.und Lungenentzündung. sie erzeugt Erysipelas. und zwar in den drei Vierergruppen. zeigt häufig Schlaflosigkeit: Widder. Geheilt werden diese Schäden durch "das Primum Ens Hydrargyn" mit oder auch ohne die Essenzen von Hypencum und Acorus Calamus. Vomitus. zeigt sich im Stimmwechsel: Stier. so erzeugt sie Blähungen. die David de Planis Campy über die paracelsische Alchimie hinterlassen hat. Die Entzündung des Schwefels bildet die Ursache für putride und pestilenzielle Fieber. Incubus und Tenesmus. denen der Merkur im Menschen unterworfen sein kann. Die Destillation zeigt sich durch Ödeme. läuternde und erhaltende Eigenschaft. Phlegmone und Ophthalmien. Neurasthenie. Beseitigt werden diese Erkrankungen durch einen schweißtreibenden Schwefel. Diarrhöen. Ischias. Die normale Beschaffenheit dieser Prinzipien und ihres Verhältnisses zueinander bedeutet Gesundheit des Menschen. Nach den Aufzeichnungen. Lues. Eine Destillation des Merkur kann trocken oder feucht sein. so werden die Nieren entlastet: Wage. sowie Kopfschmerzen infolge gastrischer Störungen. wie der aus dem Knallgold bereitete. Die Sublimation des Merkur zeigt sich in Manien. sind Destillation. Die männliche Geschlechtsreife: Skorpion. Pestbeulen oder Migränen. 34 . trocknen Husten: Schütze. geschwächtes Gedächtnis: Widder und Krebs. Im Schwefel zeigen sie sich als Gerinnung. Koma. Merkur und Salz. Dagegen hilft das Öl aus dem Calomel mit Salbeiessenz. Ein Heilmittel bildet das durch Sublimation kristallisierte Quecksilber mit dem Extrakt von Helleborus. Kalzination und Reverberation Schaden. Solche Schäden werden behoben durch "den warmen Schwefel der Sonne". Ist sie trocken. Das Salz hält Schwefel und Merkur zusammen. sind diese krankmachenden Veränderungen verschiedener Art. Bauchauftreibung. Gangrän. Paralysen. und so ließen sich noch viele Beispiele anführen. Lepra. eine Änderung darin läßt Krankheiten entstehen. Brustfell. Veränderungen. Die Auflösung des Schwefels hat Dysenterien. Geheilt wird dies durch das Bezoarticum minerale mit dem Salz aus Artemisia.mit Fische: Drüsenleiden. Anthrax. Koliken. Sublimation und Präzipitation. und zeigt im Beginn den charakteristischen kurzen. Die Gerinnung des Schwefels verursacht Gehirnerkrankungen. die stets erst nach vorangegangenen Störungen im Schwefel und Salz entstehen. die heilbar sind durch eine Mischung der Öle aus Caryophyllum und Citrum. Sondert die Haut reichlich Schweiß ab: Steinbock. Spasmen. doch bringt seine Destillation. Widder. Auch der menschliche Organismus zeigt die drei Hauptprinzipien Schwefel. Eine feuchte Destillation verursacht Apoplexie. Schwindsucht. der mit dem Salz aus Artemisia Absynthium zu mischen ist. Diabetes und andere unnormale Ausscheidungen zur Folge. Skropheln. sie verursacht Gicht. Entzündung und Auflösung. oder durch das Oleum Petri mit der Konserve aus Pfefferminze.

was sogar eine wesentlich schädliche Wirkung auf den Menschen haben kann. denn das ist die Eigenschaft der vegetabilen Drogen. Durch die Putrefaktion wurden diese Stoffe auf naturgemäße Weise in ihre feinsten Bestandteile zerlegt. heilwirksamen Teile. Vegetal. das wirksame Prinzip jedes Wesens. Der stoffliche Teil enthält allerlei. mit Öl und Extrakt aus Guajacum und China geheilt wird. indem sie das Kranke. Diese Krankheitserscheinungen werden durch das aus Bergkristall zu bereitende Salz geheilt.und Tierreiches bereitet. vor Verfall bewahren und den alternden wieder verjüngen.und Steinleiden bildet. und wenn dies sorgfältig auf alchimistische Weise geschieht. sondern sie sollten den Organismus auch erhalten. das an die kleinste Menge des Feinstoffuchen gebundene Astral. Keine Quintessenz kann aber auch nur annähernd die heilende und erneuernde Wirkung des großen Universalelixiers erreichen. Ekzeme und dergleichen. und wurde Ursache für das Entstehen neuer Verbindungen. wenn es nicht selbst vorher ein animales oder vegetabiles Leben in sich gehabt hat. befreite das Astral. der die Ursache für Gries. Kopf und Fußen. die nicht Adepten waren. und dies ist besonders bei den tierischen und pflanzlichen Stoffen zu beachten. der Planet des Goldes. gegeben mit dem Extrakt aus Esula minor. haben geglaubt. Das dekrepitierte Salz wird Ursache für Hautschäden. dem fünften Wesen der vier Elemente. des "Aurum potabile". sagt Kircher im "Mundum Subterraneum". das Astral. das in ihr ist. Die aus dem Golde bereitete Tinktur sollte besonders das Herz günstig beeinflussen. Die für die Bereitung der Heilmittel ausgewählten Rohstoffe aus dem Mineral-. Vergiftete in den reinen. Man heut dies durch das "Primum Ens vegetabile". Wenn das Salz imKörper kalziniert wird. denn das Herz ist ebenso der Mittelpunkt für das Leben im Menschen. gesunden Zustand verwandelt. Unreine. sie vermochte es. getäuscht durch den Ausdruck Aurum potabile. Brust. so entsteht daraus ein Tartarus. Elephantiasis. wie der Mensch." 35 . den Körper völlig aufzuschließen. Kein Mixtum kann uns nähren. was vom Balsam des süßen Schwefels. das mit dem aus Ononis spinosa destillierten Wasser. als Diabetes und Kachexie. die jene Quintessenz bilden. wie die Edelsteine durch radioaktive Strahlung (radioso quodam effluvio).und Animalreich haben ebenso. aus Schlangengift bereitet. Den von allem Verweslichen befreiten und daher unbegrenzt haltbaren Quintessenzen wurde nicht nur eine weitgehende Heilwirkung zugeschrieben. vereinen sich dann alle feinstofflichen. Diese überflüssigen Teile müssen als Phlegma und Caput mortuum durch die Bereitung abgeschieden werden. wie die Sonne. "Das Gold kräftigt das Herz durch seinen Magnetismus". Diese Quintessenz ist eine stark dynamisierte Lösung und als solche fähig. aus den Stoffen des lebendigen Pflanzen. tief auf das Astral des Menschen als den Träger seiner Lebenskraft einzuwirken. Das Gold wirkt nur ebenso. Viele Alchimisten. mit präparierten Krebsaugen oder mit Weinsteinöl gegeben wird. In der Quintessenz. erhält man die Quintessenz. löste die Zellen aus ihren Verbänden. nicht durch ihre chemischen oder physischen Eigenschaften. Und diese Wirkung erzielt sie durch das Lebendige. was im Medikament überflüssig ist. Sie bewirkt in kleiner Dosis eine wahre alchimistische Transmutation. Lepra. einen wahrnehmbaren Körper und einen nicht wahrnehmbaren. Mittelpunkt für das Leben in unserem Planetensystem ist.Wasseransammlung in Bauch. ein solches Universalmittel aus dem Golde bereiten zu können. Skorbut. "aber es nährt nicht.

diejenige des Silbers heilt Auswurf. gebraucht gegen Syphilis. der Eingeweide und Nasenlöcher. diejenige des Bleis Knochen-. alle Arten von Alterserscheinungen zu beseitigen. Gehirn.Darum müssen der Tinktur des Goldes solche Elemente zugefügt werden. fünfzig und mehrmal hintereinander. Diaphoretica und Emetica. 36 . Es vermag vor Verwesung zu bewahren. Auf vereinfachte Weise bereitete man Metalltinkturen. und bei venösen Blutstauungen mit den damit in Zusammenhang stehenden Spasmen und Geschwüren. Die Tinktur aus dem Kupfer heilt Leiden der Geschlechtsorgane. Von den vielerlei Heilmitteln. Gillae Theophrasti. die von Paracelsus und seinen Nachfolgern in der von ihm zu neuem Leben erweckten und erweiterten Alchimie bereitet und verwendet wurden. und kühlt die hitzigen Krankheiten. Nierenleiden zu heilen. Wechselfieber. Lähmungen. die Unreinigkeiten in den Körperflüssigkeiten. gelinde Putrefaktion zu einer Alkohol-Quintessenz erhöhen. Andere Mittel sind das Turbith minerale. die lebendig sind und durch sich selbst wirken. Nach der Destillation wurde der Rückstand sorgfältig ausgewaschen und getrocknet. sagt Rupescissa. Augen. vor Lähmungen zu bewahren und das Leben zu verlängern. der Arterien. Spermatietim. Laudanum. das Korallensalz als blutbildend und blutverbessernd gegen Bleichsucht. dem man Planeten zufügen solle. Nieren.und Blasenstein. Gegeben wurden diese Tinkturen in kleinster Dosis und in einem nach Art der Krankheit ausgewählten Pflanzenvehikel. Migräne. Diuretica. Blasen-. Aus Kupiervitriol und Weinstein bereitete man das "Specificum purgativum Paracelsi". bei Gelbsucht. Schlaganfall. Paralysen und Leberleiden. Krankhafte Störungen in den Temperamenten wurden durch die vier Arcana und die vier Temperantia beseitigt. Aqua vitae" ist unzersetzlich. die viele für ein Universalelixier hielten. um eine Entleerung und Reinigung zu erzielen. indem man das betreffende Metall glühte oder schmolz.und Ohrenerkrankungen usw. Schweiße. Verstopfung. Asa und Phalcüda Basilii usw. um bei Wassersuchten. Malven-. in den Humores beseitigen sollten.. das Electuarium Antimonii. Dieses "Lebenswasser. Das Perlsalz gebrauchte man gegen Kontrakturen. Manna. Ein weiteres Diaphoreticum war der Spiritus aus dem Weinstein. Bezoarticum. und wenn es tote Körper erhalten kann. das bei den meisten Krankheiten wirksam war. die des Zinns ist wirksam bei den Krankheiten der Leber. Magen-. der Lungen. Melissen. nämlich Tinkturen aus den sieben Planeten. Auch den Weingeist wollte man durch eine lange.Diaphoreticum Paracelsi" digerierte man Gold in einer Lösung von Antimonchlorid und Königswasser. es ist aber auch kalt und feucht. wie das Feuer. Die aus dem Golde auf diese Weise bereitete Tinktur ist blutreinigend und allgemein erneuernd. und es in Alkohol ablöschte. Das "Elixier proprietatis Paracelsi" galt als ein Mittel. Gicht und ähnlichen Leiden Verwendung zu finden. Es ist warm und trocken. oder aus den irdischen Sternen. wie das Wasser. sollte es dieses nicht um vieles mehr bei lebendigen können? Er nennt dieses Lebenswasser einen Himmel. und wärmt deshalb die Körper. den Metallen. den Pflanzen.oder Saffranwein wie Crollius lehrt. das Spanchymagogum. Für das . Nerven-. Gicht und Nervenstörungen. und hat keine Elementareigenschaften mehr.und Magenleiden. sind außer den bereits von Planis Campy genannten noch erwähnenswert die verschiedenen Cathartica.

daß auch sie bestimmte Agentien an die Blut. deshalb konnte Philalethes mit Recht sagen: "Wir haben nur ein Gefäß.. und das siebente ist das Holzflammenfeuer für Schmelzen und Zementieren. die aus dem Golde bereitete Essentia Aun und der Liquor solis rubeus. der "Ofen der Philosophen". genannt Athanor. Aqua und Oleum Mercurii. Weitere Medikamente waren das Hermaphroditicum Martis et Veneris. Man verwendet in erster Linie die endokrinen Drüsen. daß es "in suffocatione matricis remedium mirabile et efficatissimum" sei. nämlich unser Wasser. das Oleum Veneris. Aus dem Silber bereitet ist zu erwähnen der Liquor Lunae und die Essentia oder Anima Lunae. beides Präparationen aus dem Antimon. B. Nach ihrer hermetischen Lehre von den Entsprechungen gebrauchte die Alchimie außer den Stoffen des Stein. Als viertes folgt das Sandbad. Die Essentia Martis brauchte man gegen Ruhr. das Verwendung findet für Putrefaktion. ebenso. leicht trocken-warm.. da das Feuer in ihm nicht ausgehen darf. Digestion und Dissolution. Der erste Grad ist das Wasserbad..und Blasenleiden. und das fünfte Bad ist das Eisenfeilbad. "gut den Maniacis und Phreneticis. für Destillation und Gerinnung. Wasserdampf. und das alles ist nur ein Ding. gemäßigt. M. und anderes. bei denen auch der Mercurius vitae und das Vitriolum Solis. Pelikan. so in dem Haubte verwirret seyn. für schwerere Destillationen und Sublimationen. Wasser-. Der dritte Grad ist das Aschebad. die auch ein blöd und schwach Gedächtnis haben". Verwendung fanden. sowie ein "Confortativum ac preaservativum sanitatis maximum". Zirkulation. die Quintessentia Antimonii gegen verschiedene schwere Leiden. Von besonderen Geräten für alchimistische Bereitungen sind zu nennen Cucurbita mit Helm und Vorlage. Als etwas Besonderes ist der Ofen für das große Werk zu erwähnen. gebraucht für Digestionen und langsame Destillationen. doch in stärkerem Maße heiß-trocken. oder eine Grube mit fermentierenden Stoffen. B. Balneum Maris oder Mariae. sondern die von anderen Organen aufgenommen und weiterverarbeitet werden." Die Verwendung tierischer Organe zu Heilzwecken wurde von der Medizin in neuerer Zeit aufgenommen und hat als Organ.Von den Metallen wurde das Salz Saturni in äußerlicher Anwendung bei Wunden und Augenkrankheiten gebraucht. Das eigentlich Wirksame im großen Werk ist das innere Feuer der Materie. wie das Sandbad. Phiala. einen Ofen. Der zweite Grad ist das Dampfbad. B. das Oleum Martis gegen Bruchleiden äußerlich.und Pflanzenreiches stets auch solche aus 37 . weiter dann aber auch andere tierische Organe in der Voraussetzung. für Digestion oder Zirkulation. für Reverberationen und Sublimationen. Der Spiritus Jovis diente gegen Leberleiden.und Lymphbahnen abgeben. Eisenfeilbad. die nicht unnütze Stoffwechselschlacken allein darstellen.und Holzfeuer vier verschiedene Grade.C. um eine dauernde. ein Feuer. das Naturfeuer. Kohlen. und vorn Oleum Jovis wurde gesagt. Asche-und Sandbad hatten drei. Das sechste Bad ist das Kohlenfeuer. Nieren.R. Dampf-. Aludel für Sublimationen und andere mehr. mäßige Wärme erzeugen zu können. Er wurde auch für Putrefaktionen benutzt und war bei den einzelnen Adepten verschieden eingerichtet. Bei ihren Bereitungen unterschieden die Alchimisten in Ermangelung eines Thermometers hauptsächlich sieben verschiedene Wärmegrade als Bäder. Diota für Zirkulationen.oder Opotherapie steigend Bedeutung erlangt. oder die anderen Organe in ihrer Tätigkeit anreizen oder hemmen. Roßmist und dergleichen.

und Abwurfstoffe beschränkt. Zirkulation. und bearbeitete daher die organischen Substanzen entweder nach dem Quaternär: Putrefaktion. das Astral zu erhalten. sie suchte das allein Wirksame. Union. Purifikation. wie es aus den primitiven anatomischen und biologischen Kenntnissen des Mittelalters hervorgeht. 38 . Allerdings blieben sie auf einige wenige beschränkt und sind mit ihnen verschwunden. geht aus einem ungefähr fünftausend Jahre alten Papyrus hervor. Es gibt nur dieses eine Meisterwerk. Kircher: Mundus Subterraneus. die "Tinctura Physica" nach paracelsischer Benennung. Milz. und daß diesen Tierorgane und unter anderem auch die Hormone mit ihren Eigenschaften und Funktionen nicht unbekannt waren. was von einem besonderen vegetabilen oder animalen Stein berichtet wird. Falsch ist auch die Ansicht. Das große Werk selbst aber überdauerte die Jahrtausende. Haare. Leber.dem Tierreich für die Bereitung ihrer Heilmittel . alles. Crollius: Basilica Chymica. Paracelsus: Archidoxa. Gehörn. oder vereinfacht nach dem Ternär: Putrefaktion. und daß solche Kenntnisse in urfernen Zeiten vorhanden gewesen sind. Die Alchimie führt ihre Kenntnisse auf diejenigen der ägyptischen Weisen zurück. bezeugt der Papyrus. Lungen gebraucht wurden. der "Stein der Weisen". 3) 3) Agrippa: Philosophia Occulta. Separation. Die Bereitungsweise der Alchimie weicht von der gebräuchlichen ab. wie Klauen. Destillation Das höchste Ziel wahren alchimistischen Strebens ist das große Universalheilmittel. zu denen dann noch Blut. ist absichtliche Irreführung oder freie Phantasie Unwissender. daß der "Merkur der Weisen" für etwas Gesondertes anzusehen sei. Nur auf Grund umfassender Kenntnisse konnte dieses Universal aufgefunden werden. Im Mittelalter blieben sie hauptsächlich auf tierische Auswurf. dessen vordem völlig unverständlicher Text erst neuerdings auf Grund der Forschungsergebnisse über die Hormonwirkung verstanden werden konnte.

es umfaßt den materiellen. Der Mensch lebt als eine Person. das Universalelixier. der Stein der Weisen Das Meisterwerk der Alchimie ist die Verwirklichung des hermetischen Evolutionsgedankens. die Maske. auf der materiellen Ebene ist es in allen drei Reichen wirksam. jede Rolle bietet ihm die geeignete Gelegenheit zu seiner weiteren Vervollkommnung. so raunte bei den ägyptischen Mysterien eine verhüllte Gestalt aus dem Dunkel dem Neophyten ins Ohr. des sterblichen Menschen zum unsterblichen.Hoa-Tscheu". und in ganz besonderem Maße im Menschen. sondern in seiner Ausarbeitung auf materiellem Plan. daß es diese Arbeit an einer besonderen Materie ist. Aufgabe des großen Werkes sei es. des Niederen zum Hohen. so könnte es nicht universal genannt werden. wenn Du willst!" Wenn Du willst -. daß der Mensch während seines irdischen Lebens nach seiner sozialen Stellung eine Rolle spielt in der dazugehörigen Maske. verblendet von der Illusion der Materialität. befangen in ihren Leidenschaften. es ist das älteste und bestgehütete Geheimnis der Menschheit. des Unvollkommenen zum Vollkommenen. Das große Werk ist universal. daß die Angaben der Adepten über die Bereitung des Meisterwerkes. daß es sich bei dem großen Werk neben der geistigen Entwicklung um einen physischen Arbeitsvorgang handelt. Es bildet den Kern der hermetischen Philosophie und damit auch der Esoterik aller großen Religionen. Wie die Schlange des Paradieses dem ersten Menschen. über die Darstellung im Stoff nur im übertragenen Sinne zu verstehen seien.Das große Meisterwerk der Alchimie. die Mehrzahl der Menschen will nicht. Die Verwirklichung dieses Werkes im Stofflichen ist es. das wahre Ich aufzuzeigen. des Relativen zum Absoluten. Aus den Schriften aller Adepten geht unzweifelhaft hervor. triebhaft Sinnlichen über eine höhere Sinnlichkeit zum Geistigen. Viele sind der Meinung. Die Weisen 39 . den astralen und den geistigen Plan. Wäre die Läuterung des Menschen der alleinige Sinn. das heißt nach dem lateinischen persona. das wahre Selbst. "T'ai-I Kinn . in ihren Schriften von Unberufenen verstanden zu werden. es ist das Geschenk des Höchsten für den Menschen. zur inneren Vervollkommnung ist niemals verheimlicht worden. im Stein-. "Du kannst Gott sein. und dies durch Arbeit an sich zu vervollkommnen. um die sich dann die Alchimie auskristallisierte. Es ist dabei von geringer Bedeutung. die Wandlung des Unreinen zum Reinen. Doch das Geheimnis des Meisterwerkes liegt nicht in der Erkenntnis und in der Verwirklichung des seelisch-geistigen Aufstieges. seine Befreiung von allen ihn herabziehenden sinnlich-materiellen Trieben unter dem Bilde eines chemischen Arbeitsvorganges. "Das Geheimnis der goldenen Blüte des Höchsten Einen". Pflanzen. überflüssig. so hat er die gegenwärtige Rolle ausgespielt. und übrig bleibt das eigentliche Ich. die mit einem dichten Schleier des Geheimnisses bedeckt bleiben soll.und Tierreich. daß sie einen Reinigungsvorgang im inneren Menschen bedeuten. die Rolle des Schauspielers. Die ansteigende Ordnung der drei Prinzipien im Menschen zeigt den Aufstieg vorn Leiblichen. von der Vortäuschung einer irdischen Wirklichkeit erkennen sie nicht den Zweck ihres Lebens. er legt seine irdische Maske ab. denn der Weg zur Erkenntnis. Ist das Leben beendet. ob dies die Rolle eines Königs ist oder die eines Bettlers. auch wäre die Furcht der Adepten.

ist gleich dem Oberen. und Unfug. die zum Werke nötig sind. solvere. deren Fleiß und Arbeit Gott segnen will" (Auslegung des Ritterkrieges)." Aus einem anderen. eine einige Medizin. coagulare. haben die Verfasser das Objekt der Wissenschäft durch die gebräuchlichen Bezeichnungen zu erkennen gegeben. Postea oportet nos ipsum facere descendere. gebrannt. auch nichts daran vermindert wird ohne allein.. macht man ihn fest mit dem metallischen Körper der Magnesia. Ros. figiert.kennen genugsam das Übel. II. das im menschlichen Leben und Gesellschaft daraus entstehen könnte. beides den weißen und roten Schwefel zugleich und auf einmal zu machen. von ihm als sehr alt bezeichneten Dokument führt Libavius noch diese Stelle an: "Homo noster antiquus est draco noster. der es zuvor bedachte. worüber er sagt: "Dieses Wasser hat zweierlei Farben. aportet primo ut lapidem philosophorurn (materiam ejus note Libavius) purum et mundum habearnus acceptum. also entsprießen und kommen alle Dinge von diesem Einen durch Anpassung. damit es nur von denen erkannt werde. weiß und gelb.17: "So erscheint es ganz erklärlich. die Forschung führt es auf die griechischen Hermetiker von Alexandria zurück. als mit Furcht. postea destillare. welchem nichts fremdes zugesetzt. Dieses Dokument wird von Albertus Magnus erwähnt. sicut est in sua minera: sublimare ipsum. da es sich bei diesen zuerst nachweisen läßt.Si ad perfecturn magistenum pervenire volumus." Nach hermetischer Überlieferung ist das älteste Dokument über das große Werk die Tabula smaragdina." Merkur nennt er das göttliche Wasser. calcinare. hie comedit caput suum cum cauda sua. Ohne das göttliche Wasser kann nichts geschehen. ob es schon den Toren und Narren unmöglich zu sein bedünket. auch wenn sie von den Griechen zuerst aufgezeichnet wurde. daß demnach die Philosophen in dem die Wahrheit gesagt haben. und das.". daß nämlich nur ein einiger Stein sei. Der Text der Smaragdtafel lautet aus dem Lateinischen übersetzt. was unten. Et anima et spiritus sunt creati de luto. ein Gefäß. daß man das Überflüssige davon absondert. mit diesem wird das Werk unternornmen. wenn die Erkenntnis dieses großen Geheimnisses denen Gottlosen eröffnet würde: darum handeln sie nicht anders davon. man nennt göttlich den aufschwebenden Dampf. wodurch man Wunderzeichen eines einzigen Dinges erlangen kann. Sicher ist diese Inschrift aber auf ägyptische Eingebung zurückzuführen. ein Werk. Und gleichwie alles von einem allein erschaffen wurde durch den Willen eines Einzigen. gewiß und auf das Allerwahrhaftigste ist es. der Wind hat ihn in seinem Bauche getragen. aber sie haben stets umschreibende Namen gebraucht für die Substanzen. ist gleich dem Unteren. ut ex eo trahamus quod purum est et darum. eine einzige Medizin. seine Ernährerin ist die 40 . was oben. "Wahrhaftig und ohne Unwahrheit. und reden und schreiben davon in Räthseln. Bei Zosimos heißt es in der Übersetzung: "Indem man Merkur nimmt. incerare (hoc est tota practica et reductio ad prirnam materiam note Libavius). Et caput et cauda est anima et spiritus. So heißt es im Flos Florum des Arnald de Villanova: . gewärmt. der Mond seine Mutter. fixare.6: "Denn es ist nur ein einziger Stein.' Ein anderer alter Text sagt: "Um den wahren Sinn zu verbergen. eine Anordnung." Derselbe Ros. Die Sonne ist sein Vater. Man nennt göttlich das Wasser des Schwefels." Arnaldus de Villanova. daß das. der von unten nach oben steigt. I. Et hoc ex oriente et occidente per expellentem nocumenta.

Erde. Jener Teil. ägyptische. daß der Verrat an Unberufene seinen höchsten Zorn 4) Merkur. deren Existenz derjenigen der bisher für die Ursprungszivilisationen gehaltenen weit voranging." Die Smaragdtafel ist nach der Überlieferung der Adepten ein Ausdruck jener Kenntnisse. diejenigen Perus. der durch den sagenhaften Thot oder Hermes auf die koptischen Priester-Weisen Ägyptens gekommen war. die von Hermes auf einen Edelstein graviert wurden und unter dem Namen Smaragdtafel bekannt sind. Ihre Philosophie. was fest ist.und Bildhauerkunst nötigen uns noch heute Bewunderung ab. welche die Weisen eines in großen Kataklysmen untergegangenen Erdteils besaßen. Lehrer aller der noch heute berühmten Gelehrten des Altertums zu sein. und die plötzlich und so gut wie vollständig vernichtet wurde. 41 . läßt sich mit Sicherheit nicht mehr nachweisen. wenn er in Erde verwandelt ist. und durch den Gebrauch dieses einen Dinges werden die wunderwürdigsten Sachen verrichtet. er befähigte sie. wenigen Sprüchen gleich. Dieser ist der Vater aller Vollkommenheit der ganzen Welt. die vor ihrer Zeit vorhanden gewesen sein muß. indische. schlossen nicht alle Zweige des Wissens gleichwertig in sich ein. auf anderen dagegen auffallend primitiv. das ihre Namen für alle Zeiten unsterblich gemacht hat. Danach erscheinen die auf der Tafel des Hermes niedergelegten Gedanken ebenso. oder ihre Bau. über das er eifrig wacht. Es ist alles erfüllt. Also wurde die Welt erschaffen. als übriggebliebene Zeugen für die hohe geistige Entwicklung einer Menschheit. fand bei diesen verständnisvolle Pflege und Ergänzung. Es steigt von der Erde zum Himmel und vorn Himmel wieder auf die Erde. der 4) Dreifachgroße . wie diejenigen. Sie zeigen sich auf einigen Gebieten vorgeschritten. der große französische Kenner hermetischer Wissenschaft. wirst Du die Herrlichkeit der Welt besitzen. umfassenden Kultur. und empfängt die Kraft des Oberen und Unteren. andere Gebiete des Wissens und seiner Anwendung in der Technik standen aber dazu in keinem Verhältnis durch ihre Rückständigkeit. Alle Adepten der verschiedenen Zeiten stimmen in ihren Angaben darin überein. Du sollst das Erdreich vom Feuer scheiden. genannt Hermes. der dreifach ist. was ich zu sagen habe vom Werk der Sonne. oder sie fehlten auch völlig. sondern sie erscheinen als wenig zusammenhängende Überreste einer hohen. daß das Geheimnis des großen Werkes das Geheimnis Gottes sei. Wenn Du dieses vollbracht hast. Mexikos waren keine vollständigen. sagte von der Tabula smaragdina: "Nichts übertrifft und nichts kommt als kurze Übersicht über alle Doktrinen der alten Welt jenen. Ob diese Tradition begründet ist. Astronomie. seine Kraft ist ganz. Mathematik. die assyrische. die der Sphinx mit ihrer tiefen Symbolik und den Pyramiden zugrunde liegen. da er Merkur. Diese alten Zivilisationen. und durchdringt alles. Deswegen werde ich genannt Hermes. einigen Auserwählten des nicht betroffenen Erdteils übermittelt und kam auf die Ägypter. doch sprechen verschiedene Tatsachen für die Möglichkeit. denn es überwindet alle subtilen und flüchtigen Dinge. ganz lieblich mit großem Verstand. die ihnen das Wissen verdankten. und alle Finsternis wird von Dir weichen. weil ich die drei Teile der Weisheit besitze. Schwefel und Salz enthält." Eliphas Lévi (Abbé Constant). Dieses ist von aller Stärke die allerstärkste Stärke. das Feine vom Groben. Sie wurde von einem Überlebenden. Daber können diese Zivilisationen nicht als Errungenschaft einer sich fort-schreitend entwickelnden Kultur angesehen werden.

alle Zeugnisse der echten Weisen. nicht die eines Menschen. der Geist ist nieht zu sehen. Pondus aquae esto plurale. das bei seinem Körper bleibt und mit ihm sich vereinigt durch langsame. er schwebt allezeit auf dem Wasser. das ist aller Adepten aufrichtiger Rat: ORAAUDI-LABORA-TORIUM. Die geblätterte Erde ist die kleine Insel im philosophischen Meere. Seele und Geist. die ihm gewährte Kenntnis weiterzugeben. reinigen und wieder vereinigen. Band 1: "Von der Wunderkraft unseres Salzwassersteins" heißt es vom großen Werk und seiner Bereitung: "Der Nutz ist erstens die Erkenntnis Gottes und seines eigenen künftig herrlichen Zustandes. durch sich selbst ohne alle fremde Dinge. terrae vero singulare. niemand sei daher berechtigt. diese Erde mußt du zermalmen und verschließen. der achtet äußere Ehren. oder ein Ding. Wem Gott dazu geholfen. und nun vom Künstler in ein lauter Wasser wieder aufgelöst wird. die dazu gelangten aus besonderem Erbarmen stimmen völlig überein. der Weisen Salz. Reichtum. und umsonst zu bekommen. und bedarf keines anderen Hilfe: denn in ihm ist alle zeitliche Glückseligkeit. Schwefel und Merkur ist. linde Kochung. Merkur nennen. ist der Geist des fünften Wesens. das rechte Aurum potabile. und dieses ist ihr Salz: darin ist das Gold und Silber der Weisen. da der Mensch durch sanfte Auflösung hindurch in die Hand Gottes geht. der ihn darum bittet Wer sich daher berufen fühle. Den Wert der Kenntnis des großen Meisterwerkes beschreibt Morienus mit folgenden Worten: "Wer Gott und diesen Stein hat. die alle drei in einem Subjekto sind. sondern ein salziges Wasser und weißes Gummi. Die höchste über alle Arzneien. drittens die Veredelung der Metalle". welches nur ein einziges Ding. Lust und Eitelkeit der Welt wie Kot auf der Gasse. welche unseres Goldes Magnet an sich gezogen. zweitens vertreibt er alle Krankheiten bis zum Lebensziel. soweit sie überhaupt heilbar sind." Nach den Angaben der Adepten ist das große Meisterwerk der Alchimie. es ist die wesentliche Lebenskraft der Natur. Sed und Geist vonsammen scheiden. ja das Leben. sie dem zu verleihen. das Heilmittel bei allen Krankheiten des Menschen. Das vom Körper abgezogene Wasser ist kein Wolken. denn ohne die eigene Schmelzung und neue Geburt geschieht es gewiß nicht. den er erwählte. Bekümmere dich nur um unser Wasser und die geblätterte Erde. soweit nicht durch Zerstörung größerer Zellgruppen und ganzer Organe eine 42 . welches kein ander Wasser tun kann. die lebendig. selbst sind. Gott allein habe es sich vorbehalten.oder Brunnenquellwasser. Gesundheit und Wohlsein. so wird sie sich vor Durst im Gefängnis selbst zerbrechen und werden wie ein dickes Wasser mit Öl vermengt. so sie Salz. Dann heißt es weiter: "Die Weisen haben einstimmig einen Grund des Werkes gelegt.hervorrufen würde. welche daraus durch die Solution zu erlangen sind Die Solution geschieht in sich selbst. der suche das Oratorium auf vor dem Laboratorium. das hat Leib. in Lösung als das Universalelixier. Es sei die Gabe Gottes. sein Sehnen ist allein nach Gott in Christo zum ewigen Leben." Im "Traktat vom Philosophischen Salz" des Josaphat Friedrich Hautnorton Sueci. die mußt du als die Terra foliata im rechten Gewicht wissen mit dem Wasser zu vereinigen. der hat alles. der unter dem Kreis des Mondes schwebt: er beschließt die ganze Welt in sich. der heiligen Schrift und der Erfahrung derer. In der Vorarbeit mußt du Leib. und überwindet die Elemente. denn die Auflösung des Körpers geschieht in seinem eigenen Blut. Schwefel. so in ihm verborgen. trocken als Stein der Weisen. dieses Mysterium zu erlangen. Sein Geist und Kraft.

" Eine Rosenkreuzer-Abhandlung des großen Werkes schließt mit diesen Worten: „Dem Allerhöchsten. je nach der Schwere der Erkrankung mehr oder weniger oft wiederholter Dosis eine ideal ausgleichende und fördernde Einwirkung auf die Lebensvorgänge im menschlichen Organismus zu entfalten vermag. So wachsen Glieder und Organe.“ 43 . darfür wolle mich Gott Vater. damit ich nicht an meinem Gelübdeynd Eyde brüchig. diese Erkenntnis zu offenbahren. Als universale erstreckt sich ihre Wirkung ebenso auch auf das Tierund Pflanzenreich. die durch Verletzung oder operativ vom Körper getrennt wurden. er wolle mein Hertz. In "Aurelia Occulta" aber heißt es von dieser Universalpanazee: "Nec enim hic thesaurus in scholis medicornm traditur. vnd ein meinäidiger Bruder Aureae Crucis werde. einem Katalysator zu vergleichende Energieumsetzungen. Preiß. In diesem bewirkt sie unter anderen in den Metallen starke. noch einer einigen Creatur offenbahre. Amen. Sinn vnd Gemühte durch seinen heiligen Geist also regieren. sed absconditus prae oculis illorum remanet. vnd beständiglich bewahren. Allmächtigsten Gott. Ehre vnd Danck gesagt. mir Elenden. Die Universalpanazee ist eine in die kleinste Menge des Stofflichen konzentrierte Kraft. die Göttliche Majestät auff das allerhöchste beleidige. und reicht bis in das Mineralreich. vnd dardurch eine rnächtige unfehlbare Sünde committire vnd begehe. dem sey ewig Lob. mit gantz demütiger vnd inbrünstiger Bitte. gnädiglich behüten. ein zerreißer des himlischen Siegels. daß ich von diesem Geheimnüß vor niemandem rede. die hochgelobte Dreyeinigkeit. In einem jeden Menschen entfaltet das Elixier eine den ganzen Körper und seine Säfte erneuernde und damit eine allgemein verjüngende Wirkung. die in geringer. eingeschmolzene Lungenflügel und andere schwere Zerstörungen durch Eiterprozesse auch durch den Gebrauch des großen Elixiers nicht wieder. Sohn vnd Heiliger Geist. viel weniger vngottesfürchtigen mittheile. sündigen Menschen durch ein versprochenes vnd tewres Gelübde. doch kommt auch hier der Krankheitsprozeß auf jeden Fall zum Stillstand. vnd deme es auch gefallen hat. der diese Kunst erschaffen.Wiederherstellung unmöglich gemacht wurde.

und einer aus der Rohmaterie bereiteten Materia prima unterschieden. Das eine ist warm-trocken. einen Stein. Antimon. das andere kalt-feucht. und bei diesen Angaben ließ ein jeder mit der Wiederholung anderer seiner Phantasie freien Lauf. Sie wurde allgemein sonst nur nach ihrem Aussehen. sie sei überall anzutreffen und umsonst zu haben. wo dies unbeachtet blieb und nicht vermutet wurde. Die aus der Rohmaterje bereitete Materia prima. obwohl es ohne menschliches Zutun zustande kommt.Die Materie zum großen Werk und ihre Bereitung nach den Angaben der Adepten Die Materie zum großen Meisterwerk der Alchimie wurde stets auf das sorgfältigste geheim gehalten. Auch wurde die Materie nach ihren verschiedenen Zustandsformen und ihren Farbänderungen benannt. wurde Merkur der Weisen genannt. als in der Bereitung. dreien. ein nasses Wasser. Viele erwähnten eine Vorarbeit. bis ihm die Bereitung gelang. doch ist sie trotzdem von verschiedenen Adepten in ihren Werken genannt worden. daß die Adepten zwischen ihrer Rohmaterie. Hauptarbeit und Nacharbeit. Die größere Schwierigkeit besteht für den angebenden Adepten daher weniger in der Auffindung der Materie. die von allen Adepten in einen undurchdringlichen Schleier gehüllt wurde. oder sie sei ein einiges Wesen. nur in den Ländern des Morgenlandes zu finden. 44 . Alle Adepten waren bemüht. der in sich den Schwefel enthält als zweifache Sache. sie bestehe aus zweien. das die Hände nicht naß macht. das heißt. wobei oft als Vorarbeit das Entstehen der Materie in der Natur bildhaft beschrieben wurde. ein feuchtes Wesen. Man nannte sie Merkur der Weisen. es sind beides die zwei Schlangen. zwei Drachen. und mancher Adept hat nach eigenem Geständnis an die zwanzig Jahre gebraucht. die während der Bereitung entstehen. Paracelsus nannte sie den Stein nach der Kuhe geworfen. Sulfur. auch heißt sie Vitriol der Weisen oder Alaun. Vieren. wie es Flamel im dritten Kapitel der Auslegung der hieroglyphischen Figuren erklärte. wie sie der Adept im Anfang des Werkes überwinden muß. und das Wasser ist das Quecksilber. und was dergleichen Widersprüche mehr sind. um die Sache zu verdunkeln. Zinnober. Es ist der Drachen. Diese Widersprüche sind jedoch nur scheinbare. erreichte er nie das ersehnte Ziel. die von Juno dem jungen Herkules in die Wiege gelegt wurden Er erwürgte sie. aber da er in der Bereitung irrte. sie sei sehr selten und kostbar. Sonne-Mond. Magnesia. damit Rebis entstehen kann". den Eckstein. Merkur. zu ihrer Erklärung muß man berücksichtigen. beide aber in ihren Angaben gern untereinandermischten. Rebis. Nach den verschiedenen Angaben sollte sie weich sein. ihren Schwefel. das Blei der Philosophen. das ist res bina. die Materie deutlich zu machen. ihren Eigenschaften genannt und gleichnisweise umschrieben. allerdings an Stellen. Es hat manch einer die Materie gekannt. ihr Quecksilber. zerstören. ein Wasser. der eine mit. soweit ihnen dies erlaubt und bei Wahrung des Geheimnisses vor Unberufenen möglich war. der die goldenen Äpfel im Garten der hesperidischen Jungfrauen bewacht. "Genauer bezeichnet ist die in der Rohmaterie enthaltene Erde der Schwefel. der Materia secunda. ihr Salz. von manchen auch mit Materia secunda aus der Materia prima bezeichnet. der von den Bauleuten Babels verworfen wurde. der andere ohne Flügel.

die auf und in den Bergen herumklettern und die verschiedenen Guren sammeln. gehen sie vor Sonnenaufgang hinaus. Eisenoxyd. Der Name Alkahest wurde wohl zuerst von Paracelsus gebraucht. sie hätten die Gelbsucht. die auf trockenem Wege durch das Zementieren von Silber oder Kupfer mit Blutstein. nämlich die Goldsucht.Es ist eine Materie. Die Aufzählung solcher Gruppen findet sich in einem alchimistischen Werk. Salpeter und anderem eine Umwandlung der mißhandelten Metalle in Gold erhoffen. Der Hauptschlüssel wurde von verschiedenen Alkahest genannt. Alkahestspezialisten waren unter anderen van Helmont. die von der Natur bereitet wurde. indem sie sich auf die betreffenden Stellen in den Schriften der Adepten berufen. Dazu heißt es: "Nimm nichts davon. Ammonium-. Quecksilber oder in Kalium-. Silber. Harn. Frankfurt und Leipzig bey Joh. wie es vom Merkur der Weisen behauptet wurde. sollst du bleiben lassen!" Die falschen Alchimisten haben die Materie zum großen Werk vergebens in den allerverschiedensten Stoffen gesucht. Alaunen. Spezialisten. dessen Schüler Starkey und Glauber. Schwefel. Sie sind überzeugt. Schwefel. Von Anonymo. kleine und einen Hauptschlüssel haben je nach dem Unterschied der Schlösser. daß sie die Materie niemals erkennen könnten. Antimon. Salmiak. in Gold. das Werk verlange zu seiner Bereitung einen gesunden Menschen. Auch die Gruppe der Gradirwasserköche gehört zu den Mineralisten. Alkohol und anderen Zusätzen suchte man ein solches Universallösungsmittel zu erhalten. daß ihre Meinung die richtige ist. der die Zusammensetzung geheim hielt. wie die Prima materia von manchen Adepten auch genannt wurde. daß die Materie zum Werk nur im Mineralreich zu finden sei. in Vitriolen. ist die größte diejenige der Metallisten und Mineralisten. er sollte ein allgemeines Lösungsmittel sein. in der Luft fangen wollen. Im Frühling. Das sich niederschlagende Wasser wollen sie dann in gläserner Reibschale mit 45 . Arsen. George Fleischer 1773. Nun sind zu nennen die Gursucher. Magnesium. Lehm. der damit den Merkur der Weisen bezeichnete. Blei. Natriumsalzen. wenn die Luft "voll Astralsalz" ist. Zinnober. die mit aus Säuren bereitetem "Gradirwasser" das Silber in Gold erhöhen wollen Ihnen schließen sich die Zementstümper an. Die Adepten sagen nicht mit Unrecht. in Kaolin. atmen die Luft tief ein und hauchen sie in mitgenommene Flaschen. der seinen Alkahest aus geschmolzenem und mit Holzkohle verpufftem Kalisalpeter bereitete und zum Gebrauch bei den Metallen an Stelle der Holzkohle Schwefelantimon verwendete. in denen sie die Ausgangsmaterie vermuten. die sämtlich überzeugt sind. Bei diesen Afteralchimisten lassen sich nach den von ihnen für die Ausgangsmaterie zum großen Werk gehaltenen Stoffen ganze Gruppen unterscheiden. mit oder ohne Essigsäure. Den seltsamen Namen Alkahest erklärt Glauber entstanden aus den in flüchtiger Schreibweise zusammenhängend geschriebenen beiden Wörtern Alcali est. deren letzte Vollendung jedoch unterblieb und nun auf künstlichem Wege erreicht werden soll. die ihnen die Augen derart verdunkele. jene unberufenen Sucher aber seien alle krank. tue nichts dazu. die große. Eine Unterabteilung der Mineralisten sind die Schlüsselmacher. in dem sich das Gold (der Weisen) auflöse. die auch heute noch bestehen. die "Das Fischlein Echinaeis" oder "des Hermes Vöglein". Ihnen folgen die Luftfischer. Vitriolen. sondern wie es die Natur geschaffen. Arsenik. wie Eis im warmen Wasser. Ton und dergleichen mineralischen Stoffen. Auch aus Quecksilberchloid und Schwefelantimon." Von diesen Gruppen. betitelt: "Aus dem rechten Wege zu der hermetischen Kunst nebst Anmerkungen über die Irr-Wege.

und sie gaben den Anstoß zu den Homunculus-Phantasien. oder daß längeres Fasten. es ist "der Rabe. ergo eligibiliorem. sie heißt der Schwan. in Melissen. das weiße kristallinische Salz oder die weiße Rose. daß die Materie nur in bestimmten Kräutern zu suchen sei. "Tödte den Raben. die Seminalisten. zusammen einhundertfünfundsechzig Tage. der himmlische Rubin. Kurz und treffend kennzeichnet sie der alchimistische Spruch: "Fax fixum volatile et volatile fixum!" Nach einer Rosenkreuzerangabe erfordert die Bereitung folgende Zeiten: Mortificatio und Putrefaktio erfordern vierzig. und hernach ein Phoenix. vermuten sie in menschlichen und tierischen Exkrementen. indem sie Speichel durch Reiben in einer Reibschale in Milch und dann in Erde verwandeln wollen. und suchen in Misthaufen. mache aus dem 46 . daß nicht störende Ereignisse. Blut. Solutio mit zehn. alten und neuen Jauchegruben und an dergleichen duftenden Orten die Materie. der Samen. die Animatio dann dreißig. in die allmählich die schwarze übergeht. Schöllkraut. Es heißt richtig: "Quo nobilior fuerit materia. eine weitere Putrefactio zwanzig und die Combinatio drei Tage und Nächte. Diese Meinung ist irrig. Harnsieder und Exkrementenforscher. die in den Köpfen vieler Alchimisten spukten.ebensolchem Pistill in eine "Jungfernmilch" und weiter in eine "jungfräuliche Erde" verwandeln. wie langwierig. doch ist er weniger schwierig. vorausgesetzt. die rote Rose. und auch nicht zu jeder Zeit. die vierte Putrefactio mit vier Tagen und Nächten und die Perfectio seu Fixatio mit einem Tag und einer Nacht. wie zu schwaches. Item: Terram unam altera esse meliorem. Manche sind der Meinung. Diese Art der Sucher hießen nach dem lateinischen semen. die darauf einsetzende Solutio fünfunddreißig. besondere Atem-Übungen oder dergleichen meist schädliche Praktiken dem Auffinden vorangehen müßten. Als weitere Gruppe folgen dann die Mistfreunde. "dem vom Himmel gefallenen grünen Schleim". daß eine Taube gebohren werde. Wasserlinsen oder im Nostok. Als Nacharbeit folgt dann eine dritte Putrefactio mit einer Dauer von dreizehn. Die zuerst erscheinende Farbe ist die Schwärze. schwarz. die weiße Taube. Die Adepten erwähnen stets die Farben. der in der Nacht ohne Flügel fliegt". Animatio rnit acht. ungleichmäßiges Erwärmen. die aus der weißen entsteht." Ähnlich den Luftfischern suchen die Speichelsammler die Materie zu erlangen. Sie sind überzeugt. die Vollendung mehr oder weniger bedeutend verzögern. weiß. Die zweite ist die weiße Farbe. die im Werk während der Bereitung sichtbar werden. rot. die "über dem Haupt schwebte und noch nie von eines Menschen Fuß betreten wurde. dessen Anfangsbuchstaben das Wort Vitriolum bilden. Harn. quod notandum!" Nach den Angaben der Adepten scheint es sich bei der Bereitung des großen Werkes um einen verwickelten chemischen Arbeitsvorgang zu handeln. Auf Vitriol scheint der alte Rosenkreuzerspruch hinzuweisen: Visitabis Interiora Terra Rectificando Invenies Occultum Lapidem Veram Medicinam. und die dritte Hauptfarbe ist dann die rote. eo nobilior erit forma. Den Schluß des Reigens bilden die Kräuterphilosophen. in dem sie den geheimen Vitriol der Weisen vermuten. Auch sie können sich auf die Worte der Adepten berufen. daß die Materie nur von solchen gefunden und bereitet werden könnte. Drei Farben sind die hauptsächlichsten. die mit einer besonderen angeborenen oder erworbenen magnetischen oder ähnliche Kraft begabt seien. doch ist nicht jede Materie gleich gut geeignet. Samenflüssig keit und dergleichen.

ist ein schlichtes. der hat daz. unansehnliches Wesen. Diese Erde war wüste und leer. auch seine Coagulation und Destillation erkennet. keines ausgenommen. einer war schwarz. Geist. der Weisen wahre Artzney. Sumina alle Metalla und Mineralia sind zu unserm Werk garnichts nütz. Zwar aus einem metallischen Samen. Dieses Subjectum muß zuerst aufs höchste gereinigt. im Volke erhaltener Alchimistenspruch sagt. wie Gott im Anfang bey der Schöpfung Himmels und Erden. und seine Erkenntnis von Gott zu erbitten. so von Anfang der Welt von aller Menschen gesucht worden. der bloße Leib vermag nichts.und sublimirung geschieht eine Verbindung der Elemente. genannt Leona Constantia in . daraus unser Stein bereitet wird. Ich warne vor allen Metallen und Mineralien. so wirst du glücklich seyn. Es ist eine Materi der Gesundheit vnd des Reichsthumbs: dann beyde fließen auß einem Brunnen. zerbrochen. Vitriolum. der rechte Signatstern. trieb es in die Enge zusammen. ist die Materie bereits Elixier. der zweite weiß und der dritte rot. zu Asche und Öl werden." Folgende Schilderung der Materie und ihrer Bereitung mit beliebten Umschreibungen gab Leade. Wer nun diesen Geist hat. Minern. Gold. Antimonium etc. Seel und Leib verborgen liegen. Auch sind alle Vegetabilia und Animalia und was von ihnen kommt hierzu ganz untüchtig. von Suchten nennt es Silber. denn der Geist allein macht lebendig. eine 47 ." Wenn die weiße Farbe sich durchgehends zeigt. sie ist der rechte Auf. Es ist eben die Materie. So ist unsere Materie ein einiges Wesen. darin alle drey Anfänge. sie mögen heißen wie sie wollen. so wie ein schwarzer Nebel. was in ihr ist. der weiß des Tartari der Weisen Heimlichkeit und Grund: doch muß das Innerste dieses Öls herausgebracht und umgekehrt werden. derselbe Abgrund war voll dicker Finsternis.Schwarzen das Weiße und das Rothe. Silber. darin wir diesen Samen suchen und finden können. verachtet. Das ganze Werk bekommt seine Reinigung durch unser feuchtes Wasser. Buch der Weisheit 12: Dein unvergänglicher Geist ist in allen (verstehe Metallen. nämlich aus einem Chaos oder Klumpen. Gehe mit den Weisen nach Bethlehem. worauf zu Anfang der Geist Gottes schwebte. des Werkes Anfang. die alles wirket. "Die Auflösung des Körpers in seinem Wasser ist zugleich eine Todt. sie ist eben das."Sonnenblume der Weisen" "Die Materie. ja bis zur Wiege des neugeborenen Königs.und Zuschließer und Durchdringer aller Dinge. da bey ihr nicht die geringste Schönheit anzutreffen. Vegetabilien und Animalien): wir aber haben nicht nötig. Zwar sagt Salomo. dann aufgeschlossen. wie ein Berg. die Natur hat uns etwas näheres dargestellt.und Lebendigmachung des Körpers und Geistes. (In diesen wenigen Worten ist das ganze Magistenum enthalten. bewegte das neblige Chaos. wachset auf. Nimm diesen Klumpen und handle damit eben. in ganz gelinder Wärme. diesen Geist und Anfang aller Dinge in allen diesen Körpern zu suchen.)" Ein alter. von allerley Geschlecht Sie ist an allen Orten zu finden. Wer das Öl und seine Auflösung. es war finster auf der Tiefe. so wirst du in einem einzigen Subjecto den philosophischen Grund und Wurzel finden. und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. nach solcher Grundfeuchtigkeit hat man sich umzusehen. Mittel und Ende. daraus Gott im Anfang Himmel und Erde schuf. und grünen aus ihr allerley Farben. der hat auch das Öl. In solcher natürlichen solvir. und schreibt: "Der diß Silber hat vnd kent. daß es sich in sich selbst resolvieren und wasserdicklich werden mußte. "Gott ging zu Acker. auf einem roten Acker tät er drei Furch und fand drei Würm. welches ich heilig bezeuge. von Ansehen geringe: aber ihre verborgene Natur.

Sulphur und Mercurius. Erde und den Geit Gottes. sey auch bereitwillig. Alle Weisen stimmen darin überein. zumal das gantze irdische Leben nur ein Elend und Jammer ist bis in den Tod. Löwen und Goldglanz. wenn es der Höchste haben will. in einen oberen Teil. Arbeit und Zeit. eine feuchte Natur. Die drei in der Materie enthaltenen Prinzipien nennt Paracelsus einen Adler. alles wieder zu seinen Füßen zu legen. daß die Materie für die große Universalarznei nur ein Ding sei. aus der Gott Himmel und Erde schuf. et alternatim modo congruo deponantur. Wer sie erlangen will. mit denen dann das Werk bereitet wird. um sie vor den Unberufenen zu verbergen. denn sie bezwingt die Menschen und alle Geschöpfe. daß die Materie zum Stein der Weisen nur ein einziges Ding zu sein scheine. Moses sagt. nec terrae 48 . Die Materie wird von Paracelsus auch noch roter Löwe genannt. daran genug zu lernen. sowohl innerer als äußerer Proportion? was Mühe. die von Glauber im zweiten Teil seines Operis Mineralis erklärt wurde.Scheidung des Reinen vom Unreinen. daß die erste Materie ein Wasser gewesen sei. Er erwähnt zuerst die drei Hauptprinzipien Hirnmel. die einzeln durch die FeuerWasserkunst herausgezogen und wieder zu einer Substanz vereinigt werden müßten. Philaletha redt in der Handleitung zum himmlischen Rubin darvon ausführlich." In seiner Schrift: "Coelum Philosophorum sive Liber Vexationum". ein Wasser. Vor der Solution und Sublimation geht unsere Kalzination vorher. demnach in rechter Zusammensetzung. bis aus unserer Kröte. Es ist Herkulesarbeit: denn was hat man nicht vor Mühe. Solches ist des gantzen Werkes Schlüssel in der Vor. ersten Materie. purificantur. erst im Suchen der wahren. und heißt deshalb in der Smaragdtafel die allerstärkste Stärke "cum enim elementa illa separantur. die Erde. dann die Materie. bis die Adler tüchtig zum Fliegen bereitet? was ferner vor Zeit. daraus die zwei merkurialischen Substanzen genommen werden rnüßten. das reine Weiße steigt auf in die Höhe. der gebe Gott die Ehre. denn diese Herrlichkeiten sind nur verschwindende Zeitlichkeiten. nämlich ein Wasser. quae non potest ignis violentia separare. und die Quelle zeitiger Wohlfahrt. das er in zwei Teile teilte. in einer anderen Schrift: "De Tinctura Physicorurn" gab er ein von ihm erfundenes abgekürztes Verfahren für die Bereitung des großen Werkes an. führt Paracelsus die Afteralchimisten irre. im Libro Metamorphoseos heißt er sie Sal. andere nennen sie Geist. daß sie aber drei andere in sich enthalte.als Nacharbeit. den Himmel. das von Alexander von Suchten folgendermaßen erläutert wurde: In seiner Arbeit sei Paracelsus der von Moses in der Genesis beschriebenen Erschaffung der großen Welt gefolgt. wobei diese Arbeit gewissermaßen die Schöpfung einer kleinen Welt bedeute. feuchter Natur. zur Gesundheit unseres Leibes. bis der Adler mit dem Drachen ausgefochten. Bernhards einige Wurzel. Seele und Leib. und der ewigen Herrlichkeit in nichts zu vergleichen. Wegen ihrer starken durchdringenden Eigenschaften kann man sie wohl einen Löwen nennen. Wie Moses die Materie für die Erschaffung der großen Welt in ihren drei Hauptprinzipien anführt. alles dieses geschieht nicht in geringer Zeit. so sage auch Paracelsus. generatur ab us substantia temperata. und einen unteren. der Rabe geboren? endlich was vor Zeit in Gebährung des im Feuer lebenden Salamanders? Dieses ist der Baum des Lebens. das unrein Irdische aber bleibt im Grunde des Gefäßes. die im Schlamm sich nähret.

auch Geist oder Seele der Welt als einer Mittelnatur zwischen Geistigem und Körperlichem. die Seele. Wenn diese Goldfarbe aus der Erde ausgezogen wird. den Adler. zu einem Himmel gemacht. der unsichtbare Geist. Wie in der Schöpfungsgeschichte aus der Urmaterie. Ein Teil wurde dazu in die Höhe geführt. et terra sirniliter est argentum vivum animatum. Er ist auch das alleinige Mittel für die Erneuerung des menschlichen Körpers. der Adler. Himmel genannt wegen seiner wunderbaren Eigenschaften. Das dritte Prinzip. Merkur oder Seele. der Rückstand. 49 . und der Körper. das Salz. der andere Teil sammelte sich in der Tiefe und wurde durch Koagulation zu einer trockenen Erde. der über ihr als über der ersten Substanz geschwebt hatte. der Glanz der Sonnen. wie Blut. sie leuchtet dem Spagyro nicht nach. Der andere Teil. "quae sit quasi corpus et quasi non anima. so daß aus einem zweie werden. das in sich den Goldglanz oder den Schwefel der Weisen hat. Es ist dies dieselbe Weise. et jam quasi anirna et quasi non corpus ligamentum et vinculum cmnium elementorurn. er durchdringt dem Löwen. deren einer Teil als klare Flüssigkeit oder weißer Adler durch Destillation in die Vorlage übergeht. um sie dann wieder in einem warmen Bade zu vereinen. bleibt auch stets mit ihm vereint. Diese Erde ist jetzt keine Jungfrau mehr. Paracelsus vermutet sie dagegen in der Erde. so ist es auch beim großen Werk. sondern stets zwei in einem blieb. sagt Paracelsus. befruchtete sie. wird von Paracelsus Glanz der Sonnen oder Goldglanz genannt. einen Sohn zu gebären. nämlich der Geist auf und in dem Wasser. die Jason beim Ovid anwandte. wodurch der Alte wieder jung werden würde. die schöne Goldfarbe nicht gesehen. wie ein Adler nach den Worten des Psalm. Auch hier wird dieses dritte Prinzip. und neue Kräfte erhielte. und hatte sie befähigt. seinem Vater und zugleich Sohne Mark und Bein. Sie ist nach seiner Meinung die Anima. Von den drei Prinzipien sagte Lulijus im Testamentum novissimum: " Argentum vivum nostrum vel pars ipsius est aqua destillata a terra sua. Dieser flüchtige Adler ist sehr scharf. so verrnutet er darin die Seele. Er ist das Subtile der Tabula. wie die beiden in der Rohmaterie befindlichen Prinzipien auszuziehen sind. so geschieht dies auch hier.foeculentia vitiare. der rückständigen Erde. nec aeris contactus obumbrare. die ihrer Schärfe und Stärke wegen den Namen des Löwen behielt. und von den beiden anderen Prinzipien nicht geschieden wurde. denn sie kann für sich nicht bestehen. das wahre Bad der Wiedergeburt. nec aquae limositas contaminare. qui stat colligatus in prima essentia elementorum mercurii vivi nostri. durch dessen innerlichen Gebrauch in kleiner Dosis der Mensch verjüngt wird." Dieser Löwe muß sich nach des Paracelsus Worten zu einem Teil in einen weißlichen Adler verwandeln. et anima est calor naturalis. Wie dieses dritte Prinzip bei der großen Schöpfung als Geist Gottes über den Wassern schwebte. gibt nun Paracelsus das von ihm gefundene abgekürzte Verfahren. und da sich diese Goldfarbe während einer Zeit der Bereitung wie ein eingedicktes Blut auf der Erde zeigt. als er die Glieder des Alten voneinander zu trennen befahl. indem daraus zwei weitere Stoffe entstanden. denn der Geist. bildet sie auf dem Wasser eine Schicht." Für die Art und Weise. trocknete zu einer Erde ein. So wird auch die Materie des großen Werkes in zwei Teile geteilt. aus einem Wasser alle Dinge und Geschöpfe hervorgebracht wurden. die im Blute ihren Sitz hat. Nach den Worten der Schöpfungsgeschichte bleibt sie bei dem Wasser.

einen philosophischen Monat putrifiziert. doch alles dies in langer Zeit mit viel Mühe und unter Verlust eines guten Teils des Wirksamen. das Blut des Löwen oder den Goldglanz. und beides zu vereinen. und zogen es dann wieder ab. die Fontina ziehe ihn denn zu sich. Wasser und Erde. bei der alle drei für sich gereinigte Teile. denn man finde sie in einem Stück. in vase forti. jedes für sich gereinigt. Bei Morienus beißt es:Fac. so sei man der Mühe überhoben. Er sagt. mit der es verbunden ist. der König gehe nimmermehr hervor. wie Bernhard sagt. aus der Finsternis durch das Niederfahren des Adlers zur Hölle erlöst werden. Destillation und Extraktion. das Öl. wie auch in zweien. eingetrocknet ist. wieder zu einem neuen. Es sei jedoch einerlei. des Königs und der Königin. Dieses Eintränken. dann aber stets diese zwei gebraucht. quia per nostram calcinationem rediguntur in naturam sahum et aluminium philosophorum. man brauche dann nur aus diesen zweien das Dritte hervorzubringen. Nun folgt die Vereinigung oder die Auferstehung.Paracelsus meinte. Leib. wird es die Erde der Philosophen genannt. putrifizierten abermals einen philosophischen Monat. Hermes sagt darüber in der Smaragdtafel: ascendit a terram coelum. Bei diesem Ausziehen müsse aber folgende alchimistische Regel beobachtet werden: quod nulla solutio fien debet nisi in sanguine proprio. quam non tau modo calcinatae. daß die alten Weisen in der Bereitung und Scheidung einen weiten Umweg gemacht hätten. und dann das Wasser bei ganz gelinder Wärme abgezogen. die dasselbe ist. so müsse man erst zwei daraus machen. Wenn das reine Blut. Putrifizieren. Sie hätten wohl auch erst aus einer Substanz zwei gemacht. Damit nun nichts zurückbleibe. Conjugite solem rebeum et lunarn albam una via et una dispositione. vom Löwen nur das rosenfarbene Blut und vom Adler das Gluten zu nehmen. man solle dem Löwen sein rotes Blut nehmen. nämlich extractionem solutivam cum annexis laboribus rite praeparandis. ut fumus rubeus capiat fumum album. zwei daraus zu machen. verklärten Leib vereinigt werden. also muß er den anderen Weg eingeschlagen haben. ihn mit seinem eigenen giftigen Merkurialwasser töten. nehme man aber zwei. daß die Natur aus einem schon zwei gemacht habe. Zwei Wege gibt es bei der Bereitung der Quintessenzen. bis die ganze 50 . Abziehen hätten sie so oft wiederholt. die Essenz der Erde. Es ist dies die Vereinigung des Himmels und der Erde. wie sie die Watur aus einer reduzierte. mühsame Arbeit des Putrifizierens und Destillierens verwirft Paracelsus. Sie ist so oft zu wiederhoten. nämlich die Tinktur oder das Arkanum aus der Erde ausziehen. Darauf hätten sie den Rückstand stärker erhitzt und das goldene Öl. Die lange. wie Auflösung. gossen sie einen Teil des überdestillierten Wassers zurück. Adams und Evas. bis fast die ganze Erde aufgelöst sei und mit dem Wasser überging. Seele und Geist. oder. den trocknen Spiritus übergetrieben. Dann hätten sie Wasser und aufgelöste Erde. firma conjunctione sine spirituum exhalatione. et res philosophice calcinatae magis esse solubiles. ob man im Anfang eine oder zwei Materien nehme. Die alten haben beide Substanzen vereint. et recipit vim superiorem et inferiorern. und nicht eins. Dagegen empfiehlt nun Paracelsus. iterumque descendit in terram. mit der das Geistwasser durch oftmaliges Aufgießen und Eintrocknen allmählich wieder vereinigt wird. Nehme man eine Substanz. quae sola sunt solubilia. nämlich. denn bei einer stärkeren Erhitzung würde das Wasser alles zerschlagen. Es muß aus der Erde.

reiner. je öfter unser König in solchem salzhaften merkurialischen Wasser gebadet wird. und sich in Wasser verwandele. Alte Corruptiones und Regenerationes vollbringt die Natur in steter. Muttiplicatio enim nostra. ein trockner Körper wurde. est spiritus extractus a corpore. schwartz und hefucht war. und gerathschlaget. so wird das gantze Magistenum fertig seyn. und eine Dimissio des Wassers über die Erde. non est aliud. haben sie dieselbe Wirkung genennet eine. daß dieselbe hefuchte Erde unter dem Wasser stehe. wird er alsbald in Wasser aufgelöset. Welche dieses Aufsteigen gesehen haben. bis die Erde selbst verfaule. et ex ea omnia fiunt. et nihil deest ei nisi purificatio et perfectio. und dies haben die Weisen auch in ihrem Werk befolgt. daß die Erde im Wasser untersinke.und niedersteigen in Wasser verwandelt worden. doch nicht vollbringen konnte. teste Raymundo Lullio. also daß die Materia aufstieg. haben sie diese fünfte Weise genennet Corrupfion oder die Verwesung. Mercurius philosophorum non est aliud. welches ist die dritte Weise. quod aqua permanens. Deswegen hat Morienus der Philosophus gesaget: Ihr sollt wissen. so wasche man es siebenmal im Jordan. wie sie doch solche Wirkung nennen möchten. um so schöner. sie ergänzt das bereits Angeführte und läßt das Wesentliche dieses eigentlichen Weges erkennen: "Die wahrhaffte Practica Aber verstehe sie wohl. daß die Materia hinab stiege zum Boden des Gefässes. als eine Extraction. und wolle man es auf die höchste Reinheit bringen. Dadurch wird es zur Vollendung gebracht. daß die Materia dick und zu Erden verwandelt würde. Und die Herabsteigung ist die vierte Weise. Bernhard sagte. Ferner als sie gesehen haben. und diese Erde verfaulet mit dem Wasser. haben sie gesaget. und ihre Meynung und Schluß ist gewesen. Ablution. Tränkt man die Erde oft. so hat man mehr Frucht zu erwarten. haben sie für gut angesehen. et dicitur aqua vitae et argentum vivum nostrum. und als sie dieselbe allgemächlich haben lassen dicke werden. wie Paracelsus die Erde auch noch nennt. daß dieses auf. dieses sey die vollkommene Abtröpfelung. und wird gereiniget. Desgleichen als sie gesehen haben. Destillatio. und daß dieselbe Verdickung im Anfange über dem Wasser stunde." Eine Beschreibung der Bereitung nach dem sogenannten Naturweg findet sich in einem alten Manuskript eines unbekannten Adepten. und bisweilen steiget es in die Höhe des Gefässes. der alles abdestillierte Wasser wiederempfing. haben sie gesehen. leeren Einbildung! Wenn unser Stein in unser Gefäße geleget ist. "Ubi natura definit.Lili. und seiget wieder auf durch den Wind. haben darvon geredet. Auszug des Wassers aus der Erden. daß das gantze Magisterium nichts anderes ist. und empfindet die Wärme von unserem Feuer. Abwaschung. daß sie genennet würde Sublimatio. Desgleichen als sie gesehen haben. wenn sie nun gereiniget ist. und stehe auf dem Boden des Gefässes unter dem Wasser. wie es die Natur beabsichtigte. nachgehends steiget es herab auf den Boden des Gefässes. durch langes Kochen in unserem Feuer die Farbe verändere. solche andere Weise zu nennen die Auflösung. quam corpus solutum in aquam. et aqua vitae est idem. ibi ars incipit. Hernach als sie gesehen haben. gesünder und stärker würde er. und nicht Phantastisch nach einer eigenen eitlen. Per Deum lapis noster a natura creatus invenitur. gelinder Wärme. nisi operis nostri prirnordialis composiei reiteratio. weIche Erde gelb. 51 .

so werdet ihr das gantze Geheimnüß haben. Darum hat der weise Mann gesaget: Löset unsern Stein auf. wird nicht anders vollkommen gemacht. wegen der großen Kochung. so sey es genug. sprachen sie. und suchet nichts mehr. der da säe. dickes Wesen verwandelt wurde. in unserer Operation." 52 . Der Philosophus spricht ferner: Denn wie die Erde mit dem Wasser getränket. und ehe als zu rechter Zeit Früchte hoffe. Ingleichen als sie sahen. Dahero spricht Hermes. noch aufsteigen wollte. ihr habet fast die gantze Welt in Händen. daß unsere Materia geronnen und verdicket worden. wann ihr einmahl ein Buch gelesen. und eine vollkommene Gerinnung. zu dem größten Geheimnüß zu gelangen. es wäre eine vollkommene Gerinnung. und daß die weiße Farbe war über alle weiße Farben. als allein durch Irrthum. sondern stund zusammengezogen. und leget die Bücher hin. und daß nicht mehr Schmertz den Hertzen bringet. Dahero spricht Geber. Ferner haben sie gesehen. der Vater aller Weisen. die ihr in dieser Lehre unterrichtet seyn wollet. als eben der Irrthum in dieser Kunst. und durch eine mäßige Kochung unseres Feuers getrocknet und in Erde verwandelt wird. Als sie noch mehr gesehen haben. alse auch die gantze Materia. wachse. und ehe als zu Ernte-Zeit ernten wolle? warum wollt ihr doch diese Wissenschaft haben? warum suchet ihr sie so ängstlich mit Verlust eures Vermögens? und meynet. als eine rechte Auflösung machen. daß die gantze Materia zur Erden. und als sie dieses gantz sahen. welches ist die sechste Weise. und daß sie nicht mehr flüssig. Und dieses ist die achte Weise. und dieses ist die siebente Weise. diese Kraft ist gantz. daß die Erde unter dem Wasser stehe. wegen der gemäßigten Wärme. und die erste Regierung erfahren habet. die Weisen haben schon angezeiget und erfahren. wenn sie in Erde verwandelt ist. denn ihr werdet das gantze Magisterium haben. ohne einige Verminderung. wie jetzo ist gezeiget worden. der da Bäume pflantze. und in ein festes. und hernach lasset ihn hart werden.Darum spricht der Philosophus: Machet Latonem weiß. Allein. haben sie gesaget. daß das Rechte nicht zu unterscheiden. so findet ihr nichts als ein betrügliches Ende. Wer ist nun unter euch. Welches die neunte Weise ist. glaubets nicht. und dem Anfang des Rothen. und das mit großer Behutsamkeit. befeuchtet und zum Wacbsthum gebracht wird. und hernach machet ihn wieder hart. unsere Materia wäre nuhnmehro calcinieret. das ist. verwandelt ihn in Erde. Löset unsern Stein auf. haben sie dafür gehalten. dieses wäre der vollkommne Wachsthum. Siehe! und höre. was der weise Mann fernersaget das gantze Magistenum ist nichts anderes. denn wenn ihr dencket. und das Wasser verringere.

ex sequentibus patebit. sed vaporem et exhalationem sulphureo-sale-mercurialem dicimus. originem suam nasciscuntur. während Gold und Silber. Azoth. Alle Metalle aber. Teilweise wurden diese Metalle später durch mineralische Wässer gelöst. das aus der Atmosphäre in die Erdrinde eindringt. idemque longo temporis tractu coctus tandem in metallum glebae seu matrici terrae appropriatum degenerat.. Chacornac. Die Erzgänge weisen in ihren Formationen keinerlei Anzeichen dafür auf. ubi matricem invenerit Proportionatam. tanquam ex semine chaoticae massae concreato. Theorie Et Pratique Du Grand Oeuvre". in Klüften und Spalten abgelagert. und hier durch geeignete Reduktionsmittel wieder zu Metallen und metallischen Verbindungen reduziert. den metallischen Samen. "Materiam proximam metallorum. entstehen aus demselben Samen. umwandelnd auf die Metalle einzuwirken. elementanum qual itatem concursum. daß der Kern unserer Erde zu einem nicht geringen Teil aus Metallen im flüssigen Zustand gebildet wird. Durch die Tatsachen scheinen jedoch diese Anschauungen wenig Bestätigung zu finden. vollkommene und unvollkommene. ei adhaeret. „Mundus Subterraneus“ bildet ein gewisses Agens. Notandum itaque. in dem es gefunden wird. sie sind unreif. ausgereift und vollkommen sind. non stellarum influxum. non materiam primam Peripateticorum. und daß einstmals die verschiedenen Metalle aus diesem Kern in die noch glühende und weiche Erdrinde durch Eruptionen verteilt wurden. je tiefer 53 . daß sie einstmals als Fumarolen in geschmolzen-flüssigem Zustand in das Gestein eingedrungen waren. die Materia secunda. qui a subterranei ignis potestate in vaporem actus. Den alchimistischen Anschauungen über das Entstehen der Metalle stehen diejenigen der Geologie gegenüber.“ Nach Kircher. die in früheren Zeiten allein bekannten Edelmetalle. den reichen und mächtigen Metallablagerungen. unvollkommen geblieben. quae omnia quomodo intelligenda sint. Paris. quo unice metallica corpora. ergeben. wie auch den oft eigenartigen Metallvorkommen gegenüber bleiben sie ungenügend. Danach nimmt die Geologie im allgemeinen an. entsteht als ein schweflich-salzig-merkurieller Brodem. und ebensowenig weist ihre Struktur auf eine Bildung aus Salzen mineralischer Wässer. worüber Abel Haatan in seinem Bucbe "Contribution a L`Etude De L`Alchimie. sich eingehender äußert.Der Stein der Weisen und die Metalle Nach den Angaben der Adepten hat das große Universalheilmittel auch die Eigenschaft. von ihnen mitgeführt. Entstammen die in der Erdrinde eingelagerten Metalle dem flüssigen Metallkern. non elernenta. Mit den von ihm befruchteten Elementen der Erde ist er die entfernte Materie. bei der die Wässer allmählich verdampft waren. so müßte das Metallvorkommen um so reicher sein. und die in ihnen enthaltenen Metallsalze proportional zu ihrer Löslichkeit abgelagert hatten. wodurch sich enge Beziehungen zwischen dem Metall und dem Gestein. hylem. in chaotica massa latere suc cum quendam piguem salinum elernentis con genitum." Die Vollkommenheit eines Metalles ist von der Art und Beschaffenheit der als Matrix dienenden Erden abhängig. Materiam vero remotam. Nach alchimistischer Meinung sind die unedlen Metalle nicht ausgereift. aus der dann weiter die nächste Materie. die Materia prima. influxum stellarum dicimus. der von der Natur „in eine gleichmäßige elementische Temperatur und Concordanz der sieben Planeten gebracht wurde. per universas Telluris fibras dispersus.

nach der ein von außen. die Metalle auf dieselbe Weise erzeugen zu wollen. und den Anfang jhres Werckes weiteres fortzusetzen und zu vollziehen. nit netzet. formiret und gemacht. so es anrühret. Nortonius Anglicus sein Miraculum miraculorum: der kleine gelehrte Bauer seinen merkurialischen weißen Liliensaft. Auswahl. und durch den Archaeum verschlossen. aus der Atmosphäre kommender Stoff durch seine Einwirkung auf eine aus dem inneren Kern aufsublimierende Substanz die Metalle entstehen läßt. Zeitigung der Mineralien und Metallen gantz fleissig nach. wie die Afteralchimisten. wie man nur wolle. die in der Natur "unreif" gebliebenen Metalle zur Reife zu bringen. mit dem die Natur Metalle erzeugt. und geust da aus Bemhardus Trevisan seine Fonticam: Raymundus sein Aqua Coelicam. Dieser Universal und allgemeinen Wasserquelle weiß sich zu rühmen. der desselben Ursprungs. sagt der Verfasser. außgekochet und vermischet. und machen IHR Wasser auch zu einem Samen in Centro Terrae geboren. aber anders geartet war. die Metallische Natur und die natürliche Mutter aller Mineral und Metall nit unbillich genennet wird: alsdann haben sie eine künstliche Arbeit verrichtet. weIches dann den. Kein Adept aber war so vermessen. "Gott hat uns dafür eine nähere Materie gegeben". der sich Marcus Friedrich Rosencreutzer nennt. Die alchirnistische Umwandlung unedler Metalle in edle ist derjenigen vergleichbar. Kreuzunng.man in die Erdrinde eindringt und sich damit dem Kern nähert. Diese derartig zustandekommende Ursprungsmaterie entwickelt sich dann je nach ihrer Umgebung und der Art des Gesteins. und zu einem dicken aqua viscosa seu unctuosa worden ist. seinen Mercurii Spiritum: Sendivogius sein Aquam ponticam: Paracelsus sein Azoth. zerlegen und in primam materiam bringen könnte. Erzehlung und Erwehlung der sieben irdischen Planeten". wie jener. Der wahre Alchimist suchte durch einen Stoff. Ripleus sein Benedictam Solis ac Lunae. das in der Hölen der Erden stecket. Pfropfen und dergleichen die wilden Gramineen in Getreide verwandelte. Hermes sein superius ac inferius: die Turba oder Schaar der Weisen jhr Lunae Wasser oder Argentum vivum. duftenden Gartenblumen hervorbrachte. als er durch Bodenpflege. Dieser seinen acetum acerrimum oder Lac virginis: Jener den wunderbarlichen Vogel. aus deme alle Ding der Weisheit kommen. Nürnberg 1648. wie auch grünen und roten Löwen. wie die Natur. wie Leona Constantia sagte. damit man Gold und Silber und alle Metall. und mit dieser Materie wird dann dasjenige Metall zur Vollkommenheit gebracht. Das ist nicht der Fall. derselbige singen müsse. bis dasselbe wohl vereiniget. erforschen im Grunde weiter die vorsichtige waare Natur. aus einfachen Blumen in Wald und Feld die farbenprächtigen. Wildbäume zu reichtragenden Obstbäumen machte. In "Astronomia Inferior. Solche und noch andere geologische Tatsachen scheinen die alchimistische Lehre eher zu bestätigen. und gerinnt unter der Einwirkung des Mineralisators zu einer ihrer Entwicklung entsprechenden metallischen oder mineralischen Form. die der Mensch im Pflanzenreich erzielen konnte. welcher auch unsichtbar in der gantzen Welt 54 . Herr Omnis Aleman einen Mercurialischen und Venerischen Geist. über das Entstehen der Metalle und von der "philosophischen Arbeit" folgendes "Allhier tretten nun die Pbilosophi zusammen. edel und unedel Gesteine radicaliter auflösen. alle weich und harte. Frater Basihus Val. folgen derselben in Geberung und. das die Natur unvollkommen lassen mußte. in größeren Tiefen werden überhaupt keine Metalle mehr gefunden.

begreiflich von dreyen zusammen gesetzet als Mercur. und einem Metallischen Salz leiblich. durch die Impression und Influenz Syderischer Eigenschaft. Wie nun aber bey diesem edlen Brunnen die waaren Philosophi sich allzeit wol befunden: also haben sie demselben nachzugehen und zu erforschen. Die drey nun machen aus ihrem Centro das erste Wesen deß Metallischen Samens. dann sie müssen beide beysammen seyn: Das Syderische gibt die Einbildung. auch jhren Jüngern anbefohlen und zum höchsten recornmandiret. Schlangen. den richtigen Zugang dahin zu verhindern und auffzuhalten: seynd sie doch endlich als betriegliche Leute. sie heißen. dasselbige einige Ding. und eben die erste Materia. als welcher große Wirkkung in deß menschlichen Leibe operiren und verrichten thäte wie dann alle Metall auffschliessen. und doch von den wenigsten erkant. und ein Mineralisch Wasser oder Metallischer Liquor. so aller Welt offenbar für Augen ligt. die mit jhrem Schreien und falschen Vorgeben denselben zu vergifften unterstanden. Ottern und Basilischken sich gefunden haben. Mit einem Worte werden sie verlogene Alchymisten genennet. Elementischer (geistlicher) Wurckung: und irdischer (leiblicher) Form. Sulphur und Sal. endlich vermercket und verspüret worden. welches durch die reduction und Auffschließung der Metallen bewißlich gefunden wird. einem Metallischen Mercurio geistlich. das Leben gibt und mittheilet. oder auch ein solch Mineral. daß aus diesem Wesen eine Form der Metallischen Materia worden. Vnd ob zwar bey diesem reinquellenden Erdsaft jederzeit viel Vngeziefer. Mineralische Samen gewircket. aufsetzen. das irdische Wesen gibt darzu die Form. von jhnen lange gesucht und nicht erkant worden und das Liecht von vielen zu sehen begehret." "Frater Basilius sagt aus dem Grund. und von diesen drey Anfahenden gemacht worden: Auß welchem Mineralischen Wasser nun auch ferner alle Metalle gewircket und gezeitiget werden zu jhrer Vollkommenheit. Schaden und allerley Irrwege angeben. und wird solch Metall drauß. bis zur Vollkommenheit. auch allen Dingen. als in den Bauch der Erden. und von unmüglichen Dingen daherreden. weIchen den noch die Philosophi weiter ergründet haben. O Heimlichkeit über alle Heimlichkeiten. geboren und erhalten werden. und hinwider in Wasser bringen. Also wird anfänglich der Metallische und. vor den Vnwürdigen den Mund zu halten und zu verbergen. die gebet von den oberen in das untere. nämlich Mercurius. unerfahrene Landstreicher erfunden. nemlich auß einer Syderischen (himmlischen) Einbildung. welche mit jhren falschen Prozessen hohes und nidriges Standes verführen und beschwatzen. bey denen weder Krafit noch Safft. wie sie wollen. einem Metallischen Schwefel himmlisch. waare Sperma der Philosophen. und darzu an allen Orten sichtbar gefunden wird. darnach das meiste unter den tribus principiis die Herrschung 55 . falsche Laboranten. mit Hülff der Elementen. welcher hiervon wol zu lesen und zu mercken ist. daß der erste Anfang deß Samens der Metallen zu geberen in der Erden gewircket wird. daß die Erde zu der Empfängniß geschickt und schwanger wird: Die Elementa mehren und speisen solche Frucht und bringen sie fort.herumb regieret. ja wachsen. weder Nutz noch Frommen. Das ist dann der rechte. und die Geburt der Metallen und Mineralien anhebet und vollbringet. er einig und allein vermag.und wircket für und für Wärme darinnen. als das Centrum von seiner Form abgeschieden. Sulphur und Sal. darvon die Natur und der Bestand gantz nichts weiß: welche alle Bemhardus der Philosophus in seiner Vorrede recht abmahlen und beschreiben thut. durch stetige warme Eigenschafft.

Darinnen liegt die ganze Kunst. Sulph. Wer hat desselben Dinges Dunst. daß also etliche Metallen dardurch fix werden. ein jedes nach seiner Art und Gewohnheit. in weIchem liegt die Kunst allein: Ihn hat so die Natur gemacht. das ist. darnach hat es viel oder wenig Merc. etliche aber flüchtig. Mercurium ganz rein und fein. Und auff diese Weise werden die Metalla in dem Bauche der Erden unterschiedlich gewircket. doch zur Vollkommenheit nicht bracht. und Sal: oder seynd misciret mit einer ungleichen Abtheilung des Gewichts. etliche aber unfix. der hat das ganze Fundament! 56 . etliche beständig. Und drin den roten Sulphur kennt." Es ist ein Stein. Des roten Löwen güldnen Schein. und doch kein Stein. die man dann hernach durch die Bergkunstarbeit heraußgräbet und gewinnet. gezeiget und geboren.überkommen. schmeltzet und gutmachet.

sagte Mohammed. um das große Werk auf geistiger Ebene zu vollbringen. die allein es vermag. den er dereinst verließ. Odyssee. Es sind jene Strahlen. der ihn aufwärts führen kann. Alle die Mythen und ebenso die großen poetischen Meisterwerke. Wie im Menschen und im Atom. gewöhnliche Sterbliche müssen sich damit begnügen. Sieben Planeten sind es nach der alten Astrologie. welches Kräftespiel diese Agglomeration lebendiger Einheiten. Wer den verborgenen Sinn erschließen kann. die ebenso im Weltall herrschen. Eine vollständige Biologie ist in den Göttergeschichten enthalten. ein anderer in der Astrologie. denn er weckt seine irdischsinnlichen Leidenschaften und Triebe. Dem Adepten erschließt dieser Schlüssel die Erkenntnis derjenigen Kräfte. schwächliche und vergängliche Zwerge im Vergleich zu jenen ersten Menschen. von dem die Mythen berichten. . von der Analogie. der wir angehören. Shakespeares Dramen und andere mehr. 57 . auf Grund des ersten hermetischen Gesetzes von den Entsprechungen. der den Sinn erschließen kann. die Geschichte unserer Erde von Anbeginn an. die sie ihm bringen. auch eine Anatomie des Menschen. Die Astrologie ist ein Schlüsse!. Ilias. die in der Aura auftreten zur Zeit der Prüfung durch seelische und körperliche Leiden. der das große kosmische Kräftespiel erkennbar werden läßt. wie eine Wahrsagekunst. auch die alten Sagen und Volksmärchen lassen verschiedene Deutungen zu. deren ungehinderter Strahlungseinfluß auf den Menschen ein unheilvoller ist. jedes kleinste Teilchen von allen den anderen abhängig macht. das im gesamten Kosmos herrscht. liegt in der Astronomie. die fast unsterblich waren. tiefe Wahrheiten. wohl auch einmal vier und fünf Deutungen auffinden zu können. den Menschen auf den höchsten der erreichbaren Gipfel der Erkenntnis zu führen. Siebenundsiebzig. die in großen Erdumwälzungen unterging. die er bewußt leiten soll. die göttliche Komödie. der seine Aufwärtsentwicklung hemmt. in diese Göttergeschichten das wesentliche ihrer fabelhaften Kenntnisse einzuschließen und der Nachwelt zu hinterlassen. denn sie führen den Menschen durch die Leiden. die es enthält". Die Weisen der urfernen Vorzeit haben es verstanden. Apokalypse. Doch haben sie ihre besondere Aufgabe. zum Verständnis des großen Lebensprinzips. er findet ebenso auch die Geschichte der zweiten Menschenwelle. drei und wenn es hoch kommt. Kräfte. unseren Körper.Das große Meisterwerk der Alchimie in der Mythologie Die Mythologie der Völker verhüllt unter der Form fesselnder Erzählungen ein umfassendes Wissen. die Geschichte der ersten Menschheit mit ihrer hohen Kultur. entstehen ließ. auf den rechten Pfad."Wenn ich ein Wort ausspreche. den er gebraucht. der Wissenschaft aller Wissenschaften. dem enthüllen diese Mythen je nach dem Schlüssel. die in ihm wirken. die sie in der heutigen Zeit allein zu sein scheint. das konnte wohl der große Prophet sagen. welches Netz von unsichtbaren Fäden alle Organe verbindet. Riesen an Geist und Körper. Alle Planeten senden nach Jakob Böhme ihre unheilvollen Strahlen herab. so denke ich an die siebenundsiebzig Bedeutungen. die weit mehr ist. Die Grundgesetze der Physik findet man. diejenigen der Chemie und die der Alchimie. Ein solcher Schlüssel. die von höherer Warte aus einen Überblick zu geben vermag. von denen die besten für den Menschen noch Gift und Mord sind im Hinblick auf seine Bestimmung.

sie hat ihre größte Wirkung unter Jungfrau-Ceres. Trigone. bei den zwölf einfachen die sieben doppelten Buchstaben des Alphabets. und das gleiche ist auch bei den feurigen und luftigen Dreiecken der Fall. Phe. Jedes der in einem Trigon vereinigten Zeichen wirkt in dreifach unterschiedener Weise. des lebengebenden. Hermes-Merkur. Apollo. Hera-Juno und Triton-Neptun. Venus. ein luftiges und ein feuriges Trigon. um zum wahren Ich zu gelangen. Resch und Tau. Mem. doch der Einfluß aus Widder und Skorpion bleibt stets der gleiche. der Bekehrungseifer christlicher Glaubensfanatiker hat vieles vernichtet. Die Dreiteilung erscheint in der Alchimie als Schwefel. AphroditeVenus. Ares-Mars. die die Welt regieren. immer sich gleich bleibend. sind die drei Säulen des körperlichen Menschen. Jupiter zu Vesta und Neptun zu Ceres. die drei großen Muttergöttinnen. des Sohnes der Jungfrau. Ceres und Vesta. Mars ist entgegengesetzt zu Venus. Schin. der Gattin des Adam in seinen ersten Zeiten nach Jakob Böhme. und diese verschiedene Wirkung drückte die Astrologie durch Einteilung der Zeichen in Kardinalzeichen. Zwölf Sterne umkränzen dagegen ihr Haupt. die Winkel der Grundlinie bilden Krebs-Jupiter und Fische-Neptun. Skorpion.Diese sieben planetaren Einflüsse werden die sieben Hauptsünden genannt. Zwillinge. Die zwölf großen Kraftströme aus dem Tierkreis werden in der griechischen Mythologie durch die zwölf Hauptgötter dargestellt. es sind die sieben Stockwerke. der Sophia. Es sind die zwölf Pforten in der Offenbarung Johannis. ein wäßriges. des neuen Adam. Je drei dieser Tierkreisstrahlungen weisen Übereinstimmungen auf. In der Kabbala sind es bei den drei Müttern Aleph. und erlischt in Steinbock-Vesta. Löwe. Hestia-Vesta. die großen Gesetze. Nach diesen drei Muttergöttinnen sind es drei Stellen im Körper. Daleth. Artemis-Diana. Hephäst-Vulkan. Das irdische und das wäßrige Dreieck greift ineinander. Schütze. Steinbock. in ein irdisches. die zwölf großen Kraftzentren aus den Feldern des Tierkreises. Ghimel. aber ihre Spitzen sind entgegengesetzt. wie Jupiter im Skorpion. an denen die 58 . Die deutsche Mythologie weist gewisse Übereinstimmungen auf. sie erscheinen bei den Chaldäern als die sieben Türme. in feste. Krebs. Zeus-Jupiter. während die Planetenstrahlung veränderlich ist je nach dem Durchgang eines Planeten durch einen der primären Ströme. Es sind die zwölf primären Kräfte. Kaph. Es sind sieben Buchstaben. er soll nicht von ihnen beherrscht werden. Die Spitze des wäßrigen. Von den Mythologien ist die griechisch-römische am vollständigsten erhalten geblieben. die christliche Lehre durch die zwölf Apostel Christi. Demeter-Ceres. Wassermann und Fische entsprechen. Minerva-Pallas. Über diese Planetenkräfte soll der Mensch herrschen. Stier. die den Planetenkräften entsprechen. die sich aber im materiellen Menschen als sieben Kräfte der Lüge und des Fluches auswirken. Jupiter im Widder wirkt anders. unabänderlich in ihrem Wirken. Beth. Jungfrau. sieben Kräfte der Wahrheit und des Segens. doch ist sie nicht lückenlos überliefert worden. die den zwölf Tierkreisfeldern Widder. und man teilte sie danach in vier Dreiecke. die zwölf Perlen in der Stadtmauer des neuen Jerusalem. Wage. vitalen Dreiecks bildet Skorpion-Mars. Die Kraft der Erde beginnt mit Stier-Venus. Auf diese Zwölfzahl der Kräfte weist das alte Testament durch die Einteilung in zwölf Stämme. und in bewegliche aus. wo sich das Buch mit den sieben Siegeln geöffnet befindet. Darum werden sie unter den Füßen der göttlichen Jungfrau Maria liegend dargestellt. die erstiegen werden müssen. Merkur und Salz.

in der Kehle. und bei dem unteren der Unterleib bis zum Zwerchfell. aber auch das Gebet lebendig wird als Macht höheren Planes. die alle fruchtbar sind. an denen nach den vier gemeinschaftlichen Zeichen die Kräfte aus dem Weltall und die unseres Planeten in den Menschen eindringen. der des unteren ein erdmagnetischer. ist vielumworben. in derem Schoß sich das Samenkorn zum lebendigen Wesen entwickelt. an dem Ort des Durchganges der regulierenden und harmonisierenden Kräfte der Atmosphäre. der Schoß der Maria. und diesem Zeichen sind unter anderem die Knie des Menschen zugeeignet. der Quell der ersten und ausschließlichen Nahrung des jungen Menschen. Nach der materiellen Seite bin bedeutet Sie das Gekröse. Nach anderen ist sie eine Personifikation der Erde oder des im Erdinneren brennenden Feuers. So zeigt sich diese oder jene Darmstörung. und einen unteren mit den Beinen als Schenkel und den Füßen als Pole. und kein Mann außer dem Hohepriester durfte ihren Tempel betreten. Der Göttin Vesta entspricht das Zeichen Steinbock. nach orientalischer Mythologie aus dem durch die ständige Bewegung zu Butter geronnenem Milchmeer. Bei dem oberen Magneten bildet die Brust den neutralen Mittelteil. in dem die mit der Nahrung aufgenommenen Stoffe für die Erhaltung des Lebens assimiliert werden. Sie ist ebenso der Mutterschoß. Venus ist die Göttin der Schönheit. Kehle. eine Erkrankung der Ovarien. Der menschliche Körper bildet gewissermaßen zwei Hufeisenmagnete. lacht die Sonne. Erde oder Gefäß und Feuer. Proklus das besondere Ichprinzip der Wesen. das Sonnengeflecht. des 59 . Auch Ceres. die Göttin der Eleusinischen Mysterien. und vier Stellen sind es. in dem der Fötus zum Leben erwacht. Auch andere Zeichen herrschen nach der Überlieferung über scheinbar unwichtige Körperteile. ihr Kult war der verborgenste. wichtigere Organe verschiedener Funktion sich dagegen mit einem gemeinsamen Zeichen begnügen müssen. ist alles mit Freude erfüllt. Venus. In ihr ist das Kraftfeld Jungfrau symbolisiert. das Herdfeuer. Gesang ertönt. Plotin nennt Sie die Intelligenz der Erde. Sechs Vestalinnen mußten stets das ihr zu Ehren brennende Feuer unterhalten. blühen die Blumen. in dem sich Jesus entwickelt. der den oberen Magneten durchfließt. in dem der neue Mensch zur Wiedergeburt entsteht. Lungen. erstand als Aphrodite Anadyomene aus dem Schaum der Meereswogen. doch hat sie ihren Grund. in Harmonie getaucht. bei dem gewöhnlichen Menschen mit einem positiven Pol links und mit einem negativen rechts Die Organe des Unterleibes stehen durch diesen Strom mit bestimmten Stellen der Beine und Füße in Verbindung. einen oberen. Von Plato wird Vesta als die Seele der Welt bezeichnet. Der Strom. das darin brennt Sie versinnbildlicht das häusliche Feuer. Gesäß und Füße. bei dem die beiden erhobenen Arme die Schenkel bilden. Von den drei Muttergöttinnen blieb Vesta allein jungfräulich. Die Göttin des Zeichens Stier. ist ein atmosphärisch-elektrischer. Über sie wird am wenigsten gesagt. stetiger Arbeit. Diese Zuteilung erscheint nicht recht verständlich. Sie ist beides. in der das Lied. die Hände die Pole. wenn es unbebütet gelassen wird. sie bedeutet die befruchtete Erde. wohin sie ihre Schritte lenkt. das in seinem Gefäß gefährlich werden kann. während andere. Darum hat Venus nach der Mythologie so vielerlei Liebschaften. und ebenso ein Feuer des Menschen. und ihr ist unter anderem die Milchbrust zugeteilt.kosmischen und irdischen Kräfte sich sammeln. Sonnengeflecht. Unterleib und Knie. der Hoden. Von diesen Stellen aus wirken sie in langsamer. der in der Kehle (Stier) entsteht.

Mars ist ein lebhafter Gott gleich Jupiter. dessen Art durch die Waffen Jupiters angezeigt wird. Wie Mars Jupiters Sohn ist. es ist die Elektrizität. der mit dem Blitz bewaffnet Ungeheuer und Titanen vernichtet. der Fessel Aufschluß geben über den Grad der Säfteverderbnis. doch besonders geartet. Fuß zeigt an. daher ist die Hieroglyphe des Krebses ein Doppelzeichen. der Vater aller Wesen. ist ein Gott. mit einer gründlichen Reinigung der Leib. als Sohn Jupiters. für die geregelte Funktion des Körpers als Werkzeug für die Arbeit am Ich von größter Wichtigkeit. alle Übel und Krankheiten. Sein erstes Sinnbild war das in die Erde gestoßene Schwert und die Lanze. das überall eindringen will. er ist das kosmische Leben selbst. Das kosmische Leben. das Zeichen Jupiters. scheinbar nicht damit in Zusammenhang stehenden Orten zum Ausbruch kommen. und dies zeigt die Art der Kraft. weIches Unterleibsorgan erkrankte und den Krampfaderdruck. die aber nicht allein Kriegswaffen bedeuten. Jupiter. sondern mehr noch Pflug und Egge. das Geschwür bedingte. Bauchspeicheldrüse. Mars-Skorpion und Neptun-Fische. Es ist ein feinstofflicher Fluß. die sich abzuschließen sucht. Das Zeichen Skorpion herrscht über die Geschlechtsorgane und zwar hauptsächlich über die männlichen. an dem er mit Hilfe seines Boten Merkur eindringt in den Körper als der lebenspendende Strom aus dem Weltenraum. einer Flechte. Vom Unterleib und seinen Organen nehmen die meisten Krankheiten ihren Ausgang.und Unterleibsorgane und damit der Körpersäfte. Er ist der Herr des Lebens. um zu befruchten. und verwandt mit der Nervenkraft. ob Darm.Uterus oft an den unteren Gliedern Der Sitz einer venösen Stauung. Donner und Blitz. der alle möglichen Gestalten annimmt. der durch Vererbung übertragen wurde. die aus sich selbst erzeugen möchte. den Ort. des kosmischen Lebensstromes bedeutet er das irdisch Lebengebende. Darum begannen alle Adepten die Kur mit Vomitus und Sedes. der Ort einer Krampfaderbildung. Die aus dem Kosmos auf den Menschen einwirkenden großen vitalen. schöpferisches Prinzip. Venus erzeugte mit Mars den Eros. Galle. der ungehinderte Durchfluß des erdmagnetischen Stromes ist für das Wohlbefinden des ganzen Menschen. Daher ist Mars ein befruchtendes. Blase zu behandeln sind. Krebs-Jupiter steht im Tierkreis gegenüber Steinbock-Vesta. auch wenn sie an anderen. Jupiter-Krebs. Mars entspricht dem Zeichen Skorpion. und nicht mit Jupiter. als Lebenskraft sowohl des Menschen wie aller anderen Geschöpfe des Pflanzen-. Die gesunde Funktion des Unterleibes. Jungfrau aus egoistischen Gründen bleiben wll. der Götter und Menschen. Milz. Er dringt in das Blut des Menschen ein und macht dieses lebendig. daher ist das Zodiakalzeichen ein wäßriges. Krebs. Knie. lebenspendenden Ströme werden im Trigon Wasser dargestellt. und übt seinen Einfluß aus über das Sonnengeflecht nach dem Rückenmark bis zum Gehirn. und als Gott des Krieges bekannt. Es ist ein Fluß. Tier. Leber. Wade. gegenüber der Erde.und Steinreiches. Eine Ausschlagstelle an Schenkel. das zweite im wäßrigen Trigon. 60 . Bei der gegen seitigen Einwirkung der beiden Ströme in den Magneten kann aber auch eine schlechte Bildung der Knie. so ist die Samenflüssigkeit Tochter des Blutes. die steril ist. eines Geschwürs an den Beinen zeigt. um die vielen Leben zu erzeugen. die den Schoß der Erde öffnen und ihn der Befruchtung zugängig machen. er vereint sich aber auch mit dem Nervenfluß. beeinflußt Brust und Lungen des Menschen. Die Wirkung dieses elektrischen Lebensstromes im Menschen ist eine doppelte.

Wie der von oben kommende Strom. die an den drei durch das Trigon Erde angezeigten Körperstellen untätig ruhten. die Körperflüssigkeiten und auf die Nervenbahnen. Die Spitze des luftigen Trigons bildet das Zeichen Wassermann. nach ihrer Stellung ist der aufgenommene Strom verändert. daher zeigt sich die 61 . zwischen Jupiters starken elektrischen Entladungen von oben und den nicht weniger kräftigen erdmagnetischen Schlägen Neptuns. es herrscht über die Füße.Der dritte Gott des wäßrigen Trigons ist Neptun. er ist Bruder Jupiters und Onkel des Mars. gewaltsam zur Mutter der Hora und des Pferdes Arion gemacht wurde. daß das in ihr schlafende Feuer sich entzündete. Alchimistisch bedeutet das Eindringen des Trigons Luft in die beiden Trigone Wasser und Erde. sich ihnen zu nähern. dessen Emanationen in der Göttin Juno dargestellt werden. Vulkan und Merkur dargestellt. der irdischste der vitalen Ströme. Mit seinem Bruder Jupiter gerät er öfter in Streit und Kampf. des kosmischen Lebensstromes. ist auch ein Doppelzeichen. und nur unter anderen angenommenen Gestalten ist es ihm möglich. um im Trigon Feuer zu Feuern des Geistes aufzuflammen. Verbindet man die Spitzen des irdischen und wäßrigen Trigons. Tierkreiszeichen Fische. kann alles mit Eis bedecken und Erdteile versenken. daß die vitalen Kräfte des Trigons Wasser. Wage und Zwillinge. Die durch das Trigon Luft dargestellten Kräfte verbinden sich einmal mit den vitalen des Trigons Wasser. und durch Neptun. er bringt die Vesta seines inneren in direkte Berührung mit dem Strom Neptuns. Das Zeichen Neptuns. Für Mensch und Tier ist es ein Glück. Beide Brüder bewarben sich um Ceres. das Zeichen für die Aktivität. es sind die Zeichen Wassermann. der sich in ein Pferd verwandelt hatte. Im Trigon Wasser waren zwei Zeichen ebenfalls doppelte. das Zeichen der Passivität. Jupiter schleudert dann auf ihn seine Blitze und Neptun kämpft mit seinem gefährlichen Dreizack. Jupiter-Krebs und Neptun-Fische. daß diese Kämpfe nie allzu lange währen. Mit den Füßen berührt der Mensch die Erde und nimmt den erdmagnetischen Kraftstrom in sich auf. Beide Linien formen das kosmische Kreuz. denn sie befinden sich stets mitten im Kampffeld. Fische. Auf psychischem Plan bedeutet es. Nach der Beschaffenheit der Füße. zum an deren regen sie den Intellekt an und wecken die feurig-intuitiven Prinzipien. vom Trigon Luft erweckt lebendig wurden. ihre Kräfte wirkten auf die Humores. ganze Sohle oder Hacken den Erdboden berühren. die er mit seiner Liebe verfolgt. Ihr Sitz im Körper sind die Kniekehlen. die dann im Trigon Feuer zur hellodernden Geistesflamme aufleuchten sollen. die durch Jupiter Mutter der Proserpina. Als ein furchterregender Gott versetzt er selbst die Göttinnen. je nachdem Zehen. daß die bisher leblos scheinende Materie des großen Werkes sich zu verändern beginnt. Das Trigon Luft wurde mythologisch durch die Gottheiten Juno. Alle drei Hieroglyphen sind doppelte. Die Spitzen der Trigone Luft und Feuer ergeben ein senkreche Linie. in die Humores. daß die damit bezeichneten Kräfte nach zwei Seiten hin sich auswirken. so erhält man eine wagrechte Linie. in Angst und Schrecken. so teilt sich auch dieser Strom von unten. Neptun ist der Gott der Gewässer. Die Kraftströme des Trigon Luft sind von höherer Art. der andere Teil geht in die Nervenbahnen. Mit dieser Kraft ebnet Neptun ganze Gebirge ein. ein Teil geht in die Körperflüssigkeit über. sein Dynamismus wechselt. Im inbrünstigen Gebet kniet der Mensch. Diese Göttin ist Zwillingsschwester und zugleich Gattin des Jupiter. in ihm sind drei psychische Prinzipien gekennzeichnet. das bedeutet.

in eine Grotte unter Gewässern. deren nachtragender Groll sich niemals legt. der das Feuer vom Himmel raubte und es den Menschen brachte. der im Menschen aus dem Lebensfeuer den Intellekt. Auch während dieser Zeit war er nicht untätig. in ein Versteck gebracht. oder Jupiter stürzte ihn herab. Die Kraft Vulkans nimmt der Mensch mit dem belebend-feurigen Element durch die Atemluft auf. verborgen unter dem Fließen des Blutes. Ohne Unterlaß verfolgt sie die Kinder. Thetis und Eurynome (Feuchter Schlamm und nährende Fetichtigkeit) wurde er aufgefunden. durch den Einfluß der tuft gezeugt. die glänzende mit ewiger Jugend. Waffen des Wollens und Strebens. Sie ist eine rachsüchtige Göttin. die aus ihm wirkenden Strahlungen werden durch den Gott Vulkan dargestellt. wird Gattin des für seine Taten in den Himmel aufgenommenen Herkules. Eifersüchtig will sie Jupiter. Von zwei Titaniden. die durch sie gekennzeichnet wurde. die aber Merkur an ihrer Brust nährt. der Gold. vom Titanen Eurimedon hatte sie einen Sohn. doch ist sie keinen Augenblick untätig. die der Mensch im Lebenskampf braucht. von ihr adoptiert und an ihrer Brust genährt wurde. der wider ihren Willen ihr Gatte wurde. unsterblichen Menschen in dem glänzenden fluidisch-astralen Körper. daß. Vulkan ist der Gott der Schmiede. als er sie während eines Gewittersturmes überwältigte. und wurde durch diesen Sturz für immer lahm und gebrechlich. die Jupiter in der Welt mit Göttinnen und sterblichen Frauen zeugte. und auf Fürbitte von Pallas einwilligte.wie auch der Grobschmiede. der. Deshalb ist er es. über den Monatsfluß. nach anderen zwölf oder fünfzehn Jahre. Prometheus. welche Abart der Lebenskraft es ist. des wiedergeborenen. um bei ihnen als Schöpfer gelten zu können. Gleich nach seiner Geburt wurde er aus dem Himmel gestürzt. den Schmuck weiblicher 62 . der Mannhaftigkeit.Störung dieser Kraft in Spannung und Schwäche der Kniekehlen. denn Vulkan ist der Sohn Jupiters. der Pallas aus dem Haupte Jupiters frei machen mußte. die von Herkules an der Brust verletzt werden mußte. verschieden nach Klima und Rasse. er fertigte Waffen und Schmuck in seiner Grotte. Das zweite Tierkreisfeld im luftigen Dreieck ist Wage. Eine Ausnahme macht allein Merkur. als sie aufgehängt wurde mit zwei Ambossen. weil er seiner Mutter beistand. Ihre Tochter Hebe. daß der ebengeborene Herkules etwas von ihrer Milch erhielt. den Schmuck. stürzte aber doch herab. die Zeit bis zur Geschlechtsreife des Menschen. der unerrnüdlichen Tätigkeit. nach anderer sind Jupiter und Juno sine Eltern. aber ein Vergessen seiner eigentlichen. Sie war selbst nicht immer treu. Es ist eine lüsterne Kraft. sie läßt die Waffen entstehen. den allgemeinen Lebensstrom. und zeigt damit. reinen. das aus astralen Regionen zu uns Menschen kommt. dem Sitz der Götter. von Maja geboren. jenes Feuers. ihn selbst die Götter lange Zeit nicht entdeckten. Empfängnis. Juno wurde die heimliche Göttin genannt. höheren Bestimnung. sie herrscht über die Fruchtbarkeit. Nach seinem Sturz schwebte er lange Zeit zwischen Himmel und Erde. Das Versteck Vulkans wurde durch die Meereswogen so gut verborgen. über die Geschlechtsvereinigung. Juno ist Mutter des Mars und auch des Vulkan. und zwar soll ihn entweder seine Mutter Juno selbst wegen seiner Häßlichkeit herabgeworfen haben. die den Menschen Schlaf und Vergessen bringt. die Verstandesgelehrsamkeit durch den Fleiß entstehen läßt. Als Sohn des kosmischen Lebensfeuers ist er der Gott des elementischen Feuers. für sich allein besitzen. Vulkan ist das Sinnbild des Fleißes. An diesem Ort verblieb er neun. Sie ist unsichtbar. Nach der einen Darstellung wurde er. von Juno geboren. und dort gepflegt und aufgezogen. zu der der Mensch die Kraft Vulkans zu fühlen beginnt.

auch die weniger einwandfreien. den Halsschmuck und den Schönheitsgürtel. die Ruhe mit seinem geflügelten Schlangenstab. der Sehnsucht und der Wünsche. die Heiterkeit. die Kraft Vulkans stärken. weiblichen Reizes. durch bestimmte Atemübungen glaubt man. der unerbittlich spröden. der dem Menschen aus diesem Hauche die Ideen erweckt im Sitze der Intelligenz. und findet sogar des Nachts keine Ruhe. und er führt alte getreulich aus.Juno die demantenen Pantoffel. Er begleitet Jupiter. sind die beiden entgegengesetzten Pole einer ungeheuren Hochspannung. Wie oben. trifft die Erde. Vulkan und Pallas. geschlechtliche Libido soll aufsublimieren. den großen allgemeinen Lebensstrom. ist entgegengesetzt zu Widder. Diese Übungen können höchstens das Sonnengeflecht kräftigen. Herse und Pandrosos. Diese Ströme fließen in hohen Regionen. denn er muß die Toten in die Unterwelt geleiten und bei der Verkündung des Urteils über sie zugegen sein. die alle Übel enthält. Die Spannung des einen Pols sucht ständig den Ausgleich mit dem anderen. die im Mythos verborgene Weisheit aber lehrt. er ist es. deren Namen drei verschiedene Witterungszustände bezeichnen. und man bemüht sich in neuer Zeit. auf Erden und in der Unterwelt. auf den Flügeln des Hauches. diesen Strom leiten zu können. für Venus das Diadem. wie Vulkan unaufhörlich nach der Vereinigung mit Pallas strebt. im Himmel.Anmut. das Doppelwesen mit dem Körper eines Menschen und zwei Schlangen an Stelle der Beine. die Gesetze. daß allein Pallas es vermag. beides Kardinalzeichen. von denen unsichtbar Ströme ausgehen und das Weltall durchdringen. Dieses doppeltpolarisierte Wesen wird von Pallas aufgenommen und in einem Korb der Obhut dreier Schwestern anvertraut. überall fließen die beiden Ströme. aus der Region des sinnlichen Geschlechtstriebes nach oben strebend in die Region des Geistes. zu einer sozial wertvollen Triebkraft des Geistes werden. Dieser vielseitige Gott erfand auch die Zahlen. und zeugt ihr den Erichtonios. Merkur ist ein Sohn Jupiters und der Maja. der die Kriege leitet und den Frieden bringt. Wage. reinigt ihren Versammlungssaal. zu den Geschlechtsdrüsen. die heute sehr verbreitet sind. 63 . die Pallas niccht erreichen kann. aber ebenso die Lüge. das Zeichen Widder zum Gehirn. Pallas. Er ist der Gott der Beredsamkeit. Schild und Lanze. Alle Aufträge der Götter werden ihm übertragen. Er ist es. Erichtonios bedeutet den in der Atmosphäre vorhandenen Induktionsstrom jenes starken primären Stromes der Stratosphäre. Das Zeichen Wage steht in Beziehung zu den Weichen. getrennt durch die ganze Weite des Weltenraumes. und ist überall geschäftigtätig. Zwischen diesen beiden Polen fließt dauernd ein Strom. die aus der Kraft Vulkans gezeugte Mißgestalt des Erichtonios einzuschließen. Vulkan wurde lahm und gebrechlich durch seinen Sturz auf die Erde. Durch gewisse Yogapraktiken. Seine Brunst. genährt von Junos Brust. Meist ist aber Wollen und Wünschen des Menschen selbstsüchtig. für den Menschen aber auch die Büchse der Pandora. Aglauros. den Töchtern des Kekrops. um dessen Befehle zu empfangen und sie den Menschen zu überbringen. der Worte. ist stets beim Erheben Jupiters zugegen. für Mars Schwert. lehrte die Künste und schönen Wissenschaften. die Gewichte. Die asoziale. In seiner Schmiede schuf er dann später für Ju piter das Szepter. so unten. der primäre und der sekundäre. feurig-elektrisch. wie im Weltall. die Maße. sie durch Stratosphärenflug und Registrierballon zu erforschen. für seine Mutter . Der dritte der Götter im luftigen Dreieck ist Merkur mit dem Zodiakalzeichen Zwillinge. Vulkan. so aber auch im Atom. Er ist der am meisten beschäftigte der Götter. so im Menschen.

Der Mensch empfindet dies Feuer zuerst im Sonnengeflecht. das der Diana. das die unterirdische Höhle erhellt. die sofort ihrer Mutter behilflich war bei der schweren Geburt ihres Zwillingsbruders Apollo. auf Erden Diana. Pallas. muß derjenige eindringen. die unter drei Gestalten erscheint. das nach zwei Richtungen hin wirksam ist. und Jupiter gewährte ihr diese erste Bitte. höheren Art. Es ist jenes Feuer. der es leitet. daß Juno Latona mit ihrer Eifersucht verfolgte. dessen Einfluß das luftige Trigon entflammt. nach der menschlichen und nach der tierischen Seite hin. der in schwarzinagischen Handlungen eine wichtige Rolle spielt. symbolisiert durch die beiden jungfraulichen Göttinnen Pallas-Minerva und Diana. Neptun ließ aus dem Meere eine Insel auftauchen. wie der Juno. alle Falschheit beseitigte. Am Himmel ist sie Luna. über das Herz. besteht aus den Zeichen Widder. das sich vom Vater auf den Sohn vererbt. der das große Werk unternehmen will. sind von einer anderen. über die Weichen. Durch eine Vereinigung Merkurs mit Venus wurde Eros gezeugt. Daher unterstehen Geburten sowohl der Diana. und hier wurde als erste Diana geboren. Tochter der Ceres und Königin der Unterwelt. nachdem sie alle Verbrechen. zum Thron Apollos. von der die Legenden und Märchen erzählen. Hier wird er die Materie finden. so. als ein Doppelzeichen. Diana ist am Himmel Luna. Alle drei sind Kinder Jupiters und daher Geschwister. Schütze und Löwe. In ihr ist ein Feuer symbolisiert. der Mond. Latona. Das Zeichen Widder. auch ebenso die zweite um Waffen. Schütze. Doch dieses Feuer der Diana kann auch herabsinken je nach dem Willen. dasjenige Apollos. über die Diana herrscht. jenes Feuer. In diese Höhle am Fuße eines Gebirges. Das Zeichen Schütze wurde in alten Zeiten vielfach als bogenschießender Zentaur dargestellt. der Gott der Liebe. für immer Jungfrau bleiben zu dürfen. Diana ist gleich Vesta eine geheimnisvolle Göttin. den Plexus sacralis. das ein Zwillingsbruder des Sonnenfeuers. der Intuition ist. Das Trigon Feuer. ihr keinen Zufluchtsort für die bevorstehende Niederkunft zu gewähren. geistig. Löwe. doch während die Zwillinge Diana und Apollo eine gemeinsame Mutter haben. oder wie Diana. das Gesäß. deren Eingang unter dornigem Gestrüpp verborgen liegt. um dort zu ruhen. 64 . über das innere Feuer. herrscht über den Kopf des Menschen. und die Erde schwören ließ. der nach Weisheit strebt. Er ernannte sie zur Herrscherin über die Quellen und Wälder und als Hekate über das Schicksal der Erde und des Menschen. Die Mythe über ihre Geburt berichtet. sowie durch den jugendschönen. entsprang Pallas ohne Mutter erwachsen und in voller Rüstung dem Haupte Jupiters. Verschiedene der alten Mythen stellten Diana der Proserpina gleich. die Höhle der Vesta. nachdem sie die wilden Tiere jagte und erlegte. in das Haus ihres Bruders Apollo einkehrt. Diana bat ihren Vater Jupiter. denn ihre erste Hilfeleistung bei einer Geburt galt dem Gotte des Lichts. der dem Hexensabbat leuchtet. bis es einem der Nachkommen gelingt. Jupiter verwandelte seine Geliebte in eine Wachtel. es aufsteigen zu lassen zum Herzen. am Ort der Ceres. das im Plexus sarrajis brennt. der nach der Auffassung des Ostens die menschliche Wirbelsäule bedeutet mit den beiderseitigen fluidischen Strahlungen als den zwei Schlangen.dem Caduceus. und in der Unterwelt Hekate. Dieses Feuer soll im Menschen bis zum Thron Apollos aufsteigen. Diejenigen Geburten aber. das von Vesta und den sechs Vestalinnen gehütet wird. wie Hekate. fruchtbaren Gott Apollo.

das Licht der wahren Erkenntnis. die in der exakten Wissenschaft herrscht. er ist der Gott des Lichts in seiner höchsten Reinheit. die aus der Atmosphäre kommenden Kräfte im Menschen zu harmonisieren. mit dem er die Möglichkeit erhielt. Darum hat Pallas keine Mutter. dem sie Leben gab: die exakte Wissenschaft tötet die Intuition. er bezeichnet die höchste Form des Geistes. das Sichverlieren an die Leidenschaften. ist ein festes. und glaubt. abwärts in die dunklen Gefilde der Zauberei. Alle Wissenschaft. die den geistigen Aufstieg kennzeichnen. sondern entspringt erwachsen in voller Rüstung dem Haupte ihres Vaters.einen gewaltigen Schatz. die sich selbst so gern bewundert in dem goldenen Spiegel. durch das Geschenk Merkurs. des Lebenskampfes. ein gemeinschaftliches. doch bewacht von Geistern. Die Inversion gelangt an eine Stelle. ist Apollo allein stets wohlwollend und hilfreich. Als Pallas lehrte sie alle Wissenschaften. die aber nach der anderen Seite in den Abgrund führen können. sie ist ebenso Göttin des Kampfes. ein Feuer des Gefühls. Die zweite der Gottheiten des Feuertrigons ist Pallas. die sich selbst hoch einschätzt. Feen und Zwergen. um es mitzunehmen und sich in der Welt damit irdische Vorteile zu verschaffen. ein bewegliches. Widder. denn das Trigon des Feuers enthält die Klippe. ihr Rat führt stets zum Sieg. Die Emanationen aus dem Tierkreiszeichen Löwe wurden von den alten Weisen durch den Sonnengott Apollo gekennzeichnet. ein Idol. die sie befähigt. Im Gegensatz zu seinen beiden Schwestern Pallas und Diana. Sein Anblick mag ihn in das höchste Entzücken versetzen. sich jene Fähigkeiten anzueignen. Sie ist die Göttin der Intelligenz. des Webens und Stickens. eine belebte Puppe. lehrte die Kunst des Städtebaues. das Lebensfeuer des Gottes Jupiter in höherer Schwingung. Während sich die anderen Götter dem Menschen nicht immer wohlgesinnt zeigen. Nach einer Mythe kämpften Pallas und Minerva im Scherz miteinander. des Wunsches. Ihnen 65 . die Weisheit. das im Herzen leuchtet. den reinen Jungfrauen. wo sich die Wege trennen. wenn er es wagen würde. Aufs tiefste betrübt durch diesen unglücklichen Ausgang des Kampfes formte Minerva ein Bild von Pallas aus Wachs. Es vermittelt Diana die nötige Kraft. von diesem magischen Schatz etwas zu erraffen. die alles fand. hat ihn sein Temperament zu einer unüberlegten Tat verleitet. den Geist des Menschen in seiner rastlosen Tätigkeit. Aber dies konnte nicht ohne die Hilfe Vulkans geschehen. dasjenige Dianas. und das Pallas. Schütze. er mußte sie durch einen Beilhieb aus dem Haupte Jupiters lösen: die Kraft Vulkans im Blute befähigt erst das Gehirn. In seiner ersten Art ist Apollo ein sinnliches Feuer. das Zeichen Apollos. so legt er sich selbst eine Buße auf. verschaffte ihm alle technischen Errungenschaften. Aufwärts führt der Weg zur wahren inneren Sammlung. Durch die harmonischen Töne seiner Harfe wandelt und leitet er die Menschen. Löwe. doch wehe ihm. und bei einem solchen Kampf wurde Pallas von Minerva tödlich verwundet. alle menschliche Gelehrsamkeit aber ist nur ein Trugbild. das geistige Licht in seinem hellsten Glanz. des Schiffbaues. die viele der nach geistigem Aufstieg Strebenden scheitern läßt. es wäre sein Untergang. ist Apollo ein fruchtbarer und schöpferischer Gott. sie durch ein selbstgefertigtes Bildnis ersetzen zu können. Sie bedeutet die Gelehrsamkeit. Als Minerva ist sie die Vernunft. führte den Menschen zu allen Entdeckungen. dem sie ein künstliches Lehen gibt. Pallas ist auch Minerva die Göttin der Gelehrsamkeit. den ihr Vulkan schenkte. aufwärts oder abwärts. Ideen zu erzeugen.

Hier gähnt der finstere Abgrund. der geistige Absturz. der Vesta das Feuer zu entreißen. die von ihrer Schwester Diana die Kraft Apollos entgegennahm und weiter verfeinerte. der es ihm ermöglicht. sollte sich nicht zu lange im Spiegel Vulkans beschauen und bewundern. die ihn noch mit dem materiellen Dasein verbinden. denn ihre gemeinsame Wurzel ist Selbstliebe und Selbstsucht. Minerva. Wie in den alten Mythen und Sagen die Erringung des großen Meisterwerkes der Alchimie auf geistigem Plan verborgen ist. und das ist der Weg in die Hölle. das bis zuletzt die geheimen. Er wird an das Kreuz geschlagen. die Plätze Merkurs und Neptuns geöffnet.sucht man durch Machenschaften der schwarzen Magie Befriedigung zu schaffen. sich von den Gesetzen der Natur befreien zu können. Blieb die der Diana übermittelte Kraft Apolls nur ein sinnliches Feuer. Es folgt die Geißelung. wie den Schächern die Knie zu brechen. die letzten Bindungen an die materielle Wert entweichen. Er muß sich von seinen Leidenschaften freimachen. wenn der Mensch den herabziehenden Einfluß der sieben planetaren Kräfte überwinden konnte. daß nur hier im festen Zeichen die sinnlichen Bestrebungen über den Weg der Vernunft zur wahren. das große Werk auf geistiger Ebene zu vollbringen. des großen Eingeweihten. der dann deutlich in Erscheinung tritt. dem Ort der Pallas. indem man glaubt. dem die letzten Tropfen Blut und Wasser. und daß nur im Domizil ApolIs die Sicherheit erlangt wird. Die Befreiung von den Planetenkräften ist die erste Bedingung. werden abgelegt mit Ausnahme des Lendentuches. sondern nur der Weg dahin. des Herzens. im Leiden und Sterben Christi dar. im Irdischen gefesselten Menschen. denn das führt sie in die sterilen Gefilde des Hochmuts. Dies sind in Kürze die Beziehungen der zwölf großen kosmischen Kräfte untereinander. 66 . und von diesen besonders im Raub der goldenen Äpfel der Hesperiden deutlich erkennbare Beziehungen zur Herstellung des großen Werkes im Stofflichen. Das Herkulesepos zeigt in den zwölf Arbeiten. der einzige Weg. das sie bereits darbrachte. der unangebrachten Überheblichkeit. der den Menschen seiner wahren Bestimmung zuführt. Der Leidensweg beginnt mit dem Haupte. Weisheit erhöht werden. daß sie nicht das Ziel ist. alle Gefühle. der Untergang in die Sexualmagie. und nach der Aufrichtung des Kreuzes folgt die Öffnung der linken Seite. so auch die Verwirklichung auf stofflicher Ebene. die darauf Bezug haben. dem Gott-Menschen ebenso. viele Stellen zu finden. die Füße werden durchbohrt. reiner wiedergeboren werden kann. Und weil das Herz schon fast leer ist. sie muß sich bewußt werden. der Nieren. und ebenso sind in den Werken Homers. die Schizophrenie. so ist es nicht mehr notwendig. die Abtötung des alten. dem der Adept zur Erreichung des höchsten Zieles zu folgen hat. zur umfassenden geistigen Liebe. schwere Aufstieg auf den Kalvarienberg. sondern abwärts. die Hände. Die christliche Mystik stellt den Weg. Minerva muß den Spiegel weglegen. alle Gedanken. durch das Aufsetzen der Dornenkrone. damit er als ein neuer. daß Widder ein bewegliches Zeichen ist. ein Zeichen des Übergangs. so entwickelt es sich nicht aufwärts. das Schlagen der Wirbelsäule. Hier wird der Mensch aller Kleider entledigt. ihr Einfluß auf den Menschen. niederen Zentren verhüllt. die Öffnung Apolis. der geistige Tod. und der lange.

wurde das Wasser abgeschieden. die zwischen der Alchimie und der Musik bestehen. ein Sohn Jupiters und der Antiope. Auf dem Schiff. Und es geschah also. er bedeutet den. von dem in den Schriften der Adepten oft die Rede ist. daß die durch das Saitenspiel bewegten Steine." Von der erdig-wäßrigen Masse. sie vermag nach der Wissenschaft von den Buchstaben und Namen die darin eingeschlossenen Kräfte frei zu machen. Es sind zwei Schwestern. Diese Jungfrau Harmonia wurde Gemahlin des Kadmos. zusammengesetzt aus den Worten Aor. vollkommen nach philosophischem Maß und Gewicht. der Argo (identisch mit der Arche des Noah und mit der Theba. die sich bei der Gerinnung aneinanderschließen und eine feste Form bilden. ob arm. In diesen Sagen sind zahlreiche Zusammenhänge mit dem großen Werk zu finden. Pison. und die Kenntnis des Namens klärt innere Zusammenhänge auf. In der Schöpfungsgeschichte des Moses heißt es: "Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter. aus Eden ging ein Strom hervor. die beide den Menschen aufwärts führen. wo man Gold. Aor. so haben auch alle anderen mythologischen Namen ihren verborgenen Sinn. und zähmte die wilden Tiere. vermochte durch sein Saitenspiel Steine zum Leben zu erwecken. Er war Sohn des Gottes Apoll und der Muse Kalliope. der das Land Chavilah umfließt. das heißt. Orpheus bezauberte durch Musik. die sich zu Mauern zusammenschließen. der von Jason unternommen wurde. das heißt: Das. das fließende Gold der Adepten. was übermittelt. und auch Amphion. Bedellion 67 . Über die alchimistische Bedeutung der Sage von den Beziehungen der Göttin Venus zu dem Gott Mars sagte Michael Maier in den "Arcana Arcanissima": Wenn man die Venus der Philosophen in ein Bett oder geeignetes Gefäß legt. von den Afteralchimisten und von den Kakophonisten der Moderne. der durch Licht heut. Heilung. so wird sie eine sehr schöne Tochter gebären. dienstbar sind. Licht und Rophae. Der Name Orpheus ist die griechische Form des phönizischen Arpha. zu erobern. ob reich. die Kunst des Metallgießens und die phönizische Schrift. verborgene Geheimnisse zu enthüllen. in Griechenland führte er nach der von Plinius und Strabon aufgezeichneten Sage den Bergbau ein. Diese Fabeln über die Macht der Musik werden damit erklärt. aus dem Chaos. Die Fabeln weisen aber auch auf die engen Be ziehungen. von anderswoher empfangen wurde. dem Gefäß der Isis) befand sich als einer der Teilnehmer an dem Zuge Orpheus. dem Chaos. und sie mit dem Mars durch unsichtbare Bande vereint. Das jüdische Volk erhielt über die Israeliten die diesen angeblich durch Moses ausgelieferte Esoterik der ägyptischen Priesterschaft unter dem Namen Kabbala. Sohnes des Agenor. die beide allen Menschen. des Königs von Phönizien. Als ägyptische Weisheit ist die Kabbala von allen Adepten geschätzt worden.Die Sage berichtet vom Argonautenzug. Aur oder Aurum potabile. durch das trinkbare Licht. Durch sein Harfenspiel bewegte der göttliche Apoll die Steine und errichtete so die Mauern von Troja. Wie dieser Name. er brachte damit die das Schiff bedrohenden Felsen zum Zurückweichen. um das goldene Vließ. das große Werk bedeutet. genannt Harmonia. und die beide mißbraucht werden. daß man das Trockne sehe. weil sie harmonisch gebildet ist. jene anfangs flüchtigen Substanzen der Materie zum großen Werk bedeuten. deren Name das schöne. die einzeln aufführen zu weit führen würde. In Böotien tötete dieser Kadmus den Drachen. daß der philosophische Merkur alles im großen Werk vollbringe.

und den Edelstein Onix findet. heißt es in der Schrift des Abraham Eleazar. wie Blut. zum vermischten Klumpen der weisen Meister wird. das in sich das kostbare Gold mitführt. aus dem der wunderbare Stein Onychel entsteht. die wir aus der geronnenen Luft wiederbringen und bereiten. Der zweite Strom sondert sich vom Pison ab. ein Magnet. wird auch diesen sehen." "Die untere Schlange bedeutet unsere Materie. bis es wie ein Diamant geworden ist. der Acker. das Kleinod der Weisen vom Tau des Himmels und der Fettigkeit der Erden. Es ist der rote Acker des altdeutschen Spruches. ein Wasser des Wachstums. doch ließ seine erbarmende Güte dennoch einen Segen darin. vom feinen Staub der Erde Adamah wurde der Mensch geschaffen. schüttet es in eine Phiole. oder. das die Hände nicht naß macht. der Adepten schwarzes Wasser. "Gott wird euch seinen Segen geben". ein Wasser. Dieses Salz sattiget mit seinem eigenen abgezogenen reinen Geist. umfließt das Mohrenland und vereinigt sich dann wieder mit ihm. reiniget jedes auf das höchste und vorsichtigste. den der Wind in seinem Bauche getragen. Akkor. wie die Adepten sagten. schweflichen Erde Adamah. des Unteren und Oberen. und der vierte ist der Phrat. unser Nitersalz. das fruchtbringende Salz. der Erde ausging und die ganze Oberfläche der Adamah. ein schwarzer. vorn Staube Aphar der roten. unseren Himmel. dann reibt es fein. welches zuletzt durch vermehrte Hitze in weißen Blumen aufsteigt. Wer die drei anderen kennt. daß ein Dampf Ed von Arez. des Feuchten und Trocknen. gefrorenen Geist der Luft. Merkurs und Sulfurs. wurde nach dem Sündeniall von Gott verflucht. Das rückständige feste Salz reinigt so oft. das Flüchtige durch sieben und mehr Rectificationen per se. damit nichts ausdünste. die irdisch und auch himmlisch ist. Er ist die Vermischung Himmels und Erden. Es ist ein schnellfließender Strom. den roten Schwefel der Weisen. das Ende. schließt das Gefäß sorgfältig. das aus der primaterialischen Erde bereitet wird. 68 . so im Meere der Welt sich wendet. der Erde oder des Landes befeuchtete. er ist der letzte und größte. die geflügelte Schlange. adamische Erde. Dann scheidet das Flüssige vom Festen. Aus der jungfraulichen Erde scheidet das reine. Männlichen und Weiblichen. die rechte jungfrauliche. Diesen Acker soll der Mensch im Schweiße seines Angesichts bebauen. des Flüssigen und Festen. In ihr ist der allgemeine Geist. des Königs und der Königin. Der dritte Fluß ist Chiddekel. Er schwebt in der Luft. der den allgemeinen Geistdampf an sich zieht und dadurch zum Chaos. weder animalisch. des Adam und der aus ihm genommenen Eva. Kalten und Warmen. dessen Vater die Sonne und der Mond die Mutter. der allgemeine Geist der Welt. kristallinische Salz. dunkel. vegetabilisch noch mineralisch. ein weißer und ein roter. um den Stein Onychel zu finden. "vom Mark des Landes und vom Tau des Himmels. und vereiniget es destillando mit seinem flüchtigen Salz. den unsichtbaren. gießt den mit dem flüchtigen Salz vermischten Geist darauf. und erquickt das verbrannte Chus. Akkor mint Adamah. die überall gefunden wird. die sich in den Schwanz beißt. in dem die drei Würmer gefunden werden. Weiter heißt es in der Schöpfungsgeschichte. Menschen und alle Geschöpfe durchdringt dieser ist unsere Materie. der Geist aus unserem Tau. des Adlers und des Löwen. Es ist also ein Unterschied zwischen Erde und Land oder Erde. die Prima Materia der alten Weisen. das in den Anfang aufging. ohne das nichts erzeugt werden kann. Es ist dieVereinigung der zwei aus einer hervorgegangenen Substanzen zur Prima Materia. denn es ist der unergründliche Geist des Herrn. das sich selbst reinigt. der alles unter dem Himmel. aus dem weißen und roten Sulfur der feurigen Wasser. symbolisiert durch die Schlange. denn vom Feinsten.

das Licht der Welt.Elixier des Reichtums und langen Lebens fließt. Absolute eine allgemeine. das. ein dämmriges Nebelmeer. den Gott in die Erde gelegt hat. finstere Raum ist die Passivität im Prinzip. Maha. Es wird symbolisch durch das Tau dargestellt. Dieses ist die Quintessenz. das Bett Tel. leeren Finsternis wurde." Die Idee des ursprünglichen. daß der Heilige (gesegnet sei Er) unendlich ist und alles ausfüllt. im Buchstaben Beth. der Garten Adon oder Eden. Mirjam. die erste. die Prima Materia. vom Tau des Himmels und der Fettigkeit der Erden. die Materia prima hervorgeht. war das Entstehen der Welt unmöglich. der himmlische Ozean. unter der die drei Nornen den Schicksalsfaden spinnen. daß vor der Schöpfung Himmels und Erden das Erste. unfruchtbare. das seine Essenz bildet. so läßt sich verstehen. Es ist das Chaos. und aus beiden wird ein feuriger Saft. Archelaos. aus dem der Trank der Unsterblichkeit. nach einer anderen ist sie das Meer der Weisen. die Erde der Philosophen. die schwarze Materia secunda. das alles ausfüllt. und der Segen. Konzentration). wodurch das Leuchtende mehr und mehr konzentriert wurde. symbolisiert in der Päpstin des Tarot. In der Mystik wird oft der Gegensatz der Aktivität zur Passivität durch die schwarze und weiße Farbe symbolisch ausgedrückt. das Hochland Tab oder Tav. es ist der Ausgangsort Ta oder Tau. Diese in einen Punkt konzentrierte Helligkeit ist die Kraft und die Herrlichkeit Gottes. So lange diese zwei Wirkungsmöglichkeiten ungeschieden in der ersten Einheit ruhten. wo die Quelle der Erkenntnis am Fuße des Lebensbaumes. unbestimmte. Jesus. Materia secunda. und der unendliche." Eden. der Brunnen der Urd. der bis zum Rand gefüllt ist? Der Heilige (gesegnet sei Er) hat deshalb das heilige Licht. das Paradies. das Leben aller erschaffenen Dinge. unbestimmter Helle vorstellen. Mara oder Maria ist nach der einen Deutung der Himmel. Dhema als Ausgangsort der Menschen Demos. sie mußten sich dazu erst voneinander scheiden. die Ausdehnung. Im Sanskrit heißt diese heilige Erde Paradesha. wurde von der Jungfrau Maria geboren. an der Weltesche. bis es ein blendend strahlender Punkt in einer nunmehr jeder Helligkeit baren. von dem die vier Ströme ausgehen. Tal oder Tute. das in seinem Schoße den Erlöser von irdischen Leiden. die schwarze. das Land. Deshalb sagten die Dichter. die Nacht. der Frau Holle. Wie kann man Wasser in einen Becher schütten. der Lehrer des Sokrates. symbolisiert durch das Lichte. die in allen religiösen Kulten mehr oder weniger deutlich erkennbar wird. Meru. Mare. Es ist Elisabeth. chaldäisch Pardes. und der Raum. leere. der in seinem Schoße die Sonne trägt. unbestimmten Helle ruhten zwei Möglichkeiten. Diese Mutterjungfrau wurde öfter schwarz dargestellt. gleichmäßige Helligkeit war gleich einer Dämmerung. zusammengezogen (bis es auf einen Punkt konzentriert wurde). Über dieses tiefe Mysterium heißt es in dem Zohar genannten Teil der Kabbala: "Bedenkt man. die Kraft und Aktivität. lehrte. trägt.und setzt es in eine linde Wärme. die Erde der Sonne. die Passivität als absolute Finsternis. die zum großen Elixier erhöht wird. aus der Merkurius Philosophorum. So solviert das Flüchtige das Fixe. In dieser allgemeinen. die Prima Materia. noch unbestimmte Materie. der Gipfel Tbobut oder Thibet. als undurchdringliche Schwärze. Gottes Sohn. daß jede Idee einer Schöpfung unmöglich gewesen wäre ohne den Zim-Zum (Sammlung. gelegen ist. die Hochfläche Tabor oder Tabula. absoluten Einen kann man sich unter einem Meer von gleichmäßiger. alles sei aus 69 . In diesem Meer zog sich die Helle allmählich zusammen. ist "das heilige Land".

dem Zeichen der Dreyeinigkeit. die Sünden des männ. Isaak. das heißt. so mußten solche sein. heißt es: "Wie das große Universal für die Seelen im Leiden und Sterben Christi erkannt werden kann. Nach der israelitischen Überlieferung wird die Passivität im Prinzip und in der Tätigkeit durch die beiden Frauen Abrahams symbolisch dargestelIt. die schwarze Sklavin Hagar. Im Sanskrit wird Hagar zu Sagara. singt Ödipus. und die weiße. der Sohn der Sarah. Ao. gepeinigt werden will. Yaj-Van im Sanskrit bedeutet: der seine Opferung wünscht. und dieser Name wird im Zend zu Yasuan. den armen zwischen Jericho und Jerusalem verwundeten Nächsten zum besten ans Licht gegeben. die ihn als das einige Subjectum des Heils geißelten. endlich wird er im Creutz. Durch die Taufe im Jordan tötete Johannes den alten Jesus. mußte ein Speer die Seite öffnen. verwundeten. gen Himmel fuhr. geflossen aus dem Öle der göttlichen Barmherzigkeit. der Sohn der Hagar. Ismael. das wellenlose. der lebhaft strömende Fluß. heißt in Pehlvi Y-Zohak. tote Meer. als im Wasser des Lebens. im hebräischen zu Yesuah. neue Geschirr geleget. so wird es ohne allen fremden Zusatz ins reine. und von Pilatus in Rot gekleidet werden. und die jungfräuliche Maria gebar ebenfalls durch ein Wunder Jesus. mit Dornen krönten. er ließ einen neuen. und erhob ihn damit zur höchsten Reinheit. das heißt: ich habe getötet. du schwarze Säugamme der silbernen Sterne". Wasser und Geist ausfloß. Der gleiche Sinn liegt in den beiden Namen Jesus und Johannes. so mußte er eine irdische Gestalt annehmen. da es dann nach seinem Tode verherrlicht wird. Ohne allen Zusatz wurde er in ein neues Grab gelegt. betitelt "Amor Proximi. und wurde dann nackt ans Creutz geschlagen. von wo er nach der Auferstehung am dritten Tage. reinen entstehen. "das Wort der göttlichen Macht". aus der Blut. "Das Wort in der Wüste". und wenn es dann ein reiner Leib. er vergeistigte ihn. wenn erstlich durch die philosophische Taufe der Quellbrunn zur neuen Geburt eröffnet. allgemeine Weltgeist ein Erlöser der Menschen werden. Sollte das Blut des Löwen vom Stamme Juda vergossen werden. von einer reinen Jungfrau geboren werden". im Sanskrit Ya-Dancaka: der geopfert. Er mußte von Herodes in Weiß. Jede der beiden Frauen gebiert einen Sohn. sodann werden im Subjecto alle Signaturen zufälligerweise herausgewandt. µελαινα ϑϖν χρυζεϖν αςτρϖν τροϕη". geschärft mit dem Weine der Weisheit. Also geht es auch in der Kunst. 1686". durch künstliche Öffnung seiner Seiten auch herausgezogen. bekräftigt mit dem Salze der göttlichen und natürlichen Wahrheit. Nach dem Evangelisten Lukas gebar die schon alte und bis dahin unfruchtbar gebliebene Elisabeth durch ein Wunder den Sohn Johannes den Täufer. freie Sarah." 70 . "schlafendes Wasser". so dann der weiße und rote Liliensaft. "o Nacht. und von allen Zufälligen als neugeboren wieder befreyet. Im Buche eines Adepten. die beide durch das Sternbild Zwillinge symbolisiert werden und die gegensätzlichen Pole des Absoluten bedeuten. und Sarah wird zu Saras-Vati. Der hebräische Name Yohannan ist im Sanskrit Jahanna. zum großen Elixier. Sollte der große. "Kein Geist ist in der Gewalt des Menschen. Haag. Damit des Adlers Gluten hervorkommen konnte. wie Graf Franciscus Onuphrius dc Marciano schrieb (Wiener Ausgabe 1751). bedeutet Herr (Ica) der Passivität (Ma). in die Luft erhoben. so auch für die körperlichen Leiden.der Nacht entstanden: "Ο Νοξ.und weiblichen Geschlechts zu büßen. "lebendiges Wasser".

davon du dereinst schwere Rechenschaft geben. wie du damit umgegangen. so mißbrauche sie nicht.".Wenn du aber zur höchsten Weisheit gelanget. was dir gebühret. der du dadurch aus dem Staube erhoben. Siehe auf den Anfang. Betrachte das Mittel und den Fortgang. und thue. und verantworten müssen. und bedencke wohl dein und aller Dinge Ende. und wie du dieses Geheimnüß angewendet hast." 71 . sondern wisse und bedencke. daß du einen Schatz und hohes Geheimnüß zu bewahren hast. und der Liebe. Überschreite nicht die Grentzen der Noth. und zu Ehren gesetzet wirst.

so wie er in seiner Minera ist' ihn für sich selbst sublimieren. Er verzehrt seinen Kopf mit seinem Schwanz. wirst du durch Rektifizieren den verborgenen Stein finden. Dann ist es für uns notwendig. Wenn du wirst in der Erde suchen. erzeugten sie eine gemäßigte Substanz. gerinnen. was zu merken ist. damit wir aus ihm das. und das Flüchtige fest! Denn als jene Elemente getrennt. ein Band und Verbindung aller Elemente. die in der ersten Essenz der Elemente unseres Quecksilbers gesammelt steht Durch auflösende Ausziehung verbunden mit richtig vorbereitenden Arbeiten. die von des Feuers Macht nicht getrennt werden kann. er bleibt vor ihren Augen verborgen. dann destillieren. desto edler wird die Form sein. noch von der Erde Fäule verdorben. die anderweitig Spagyrik genannt wird. das der Erde aber einfach. ausziehen. kalzinieren. Daß keine Auflösung anders geschehen könne. Das Gewicht des Wassers sei mehrfach.Übersetzung der lateinischen Zitate Seite 7 Seite 40 Lerne also Alchimia kennen. Wenn wir zum vollkomrnenen Meisterwerk gelangen wollen. was rein und klar ist. wie Libavius bemerkt). ihn von selbst herabsteigen zu lassen. Denn über diesen Schatz wird nicht in den Schulen der Ärzte gelehrt. auflösen. und die Seele ist die natürliche Wärme. die wahre Medizin. also ergiebiger. müssen wir zuerst den reinen und sauberen Stein der Philosophen erlangt haben (seine Materie. als im Seite 40 Seite 42 Seite 43 Seite 46 Seite 46 Seite 46 Seite 48 Seite 49 Seite 49 Seite 50 72 . verhärten und einsenken (das ist die ganze Praxis und Reduktion zur ersten Materie nach Anmerkung von Libavius) Unser alter Mensch ist unser Drache. Unser Quecksilber oder dessen Teil ist das aus der Erde destillierte Wasser. Und Seele und Geist sind aus Dreck erschaffen. und auch Seele und nicht Körper. von des Wassers Feuchte ein geschmolzen. und ebenso ist die Erde lebendiges Quecksilber. Mache das Feste flüchtig. Und Kopf und Schwanz sind Seele und Geist. von der Berührung rnit der Luft verdunkelt wird. die gleichsam Körper und nicht Seele ist. Ebenso: daß eine Erde besser wie die andere sei. Je edler die Materie gewesen ist. gereinigt und abwechselnd auf geeignete Weise nieder geschlagen wurden. Und dieses von Osten und Westen durch Austreibung des Schädlichen.

und ihm fehlt nichts weiter. in einem starken Gefäß. die metallischen Körper ursprünglich geboren werden. und empfängt die obere und untere Kraft. auf welche Weise man sich von diesem allen einen Begriff zu machen hat. der durch die Kraft der unterirdischen Feuer zu Dampf wird. und steigt wiederum herab auf die Erde.eigenen Blut. nennen wir nicht Sterneinfluß. und in ihr durch die Einwirkung in langer Zeit gekocht. daß in der chaotischen Masse ein gewisser von den Elementen erzeugter fetter. sondern einen Dampf und schweflich-salzig-merkurielle Ausdünstung. aus der allein. erhellt aus dem Folgenden. und aus ihm entsteht alles. und daß philosophisch kalzinierte Stoffe viel besser löslich sind. nicht die erste Materie der Peripathetiker. ihr anhängt. zu einer festen Vereinigung ohne Ausdünstung der Geister. Auch ist zu merken. Wo die Natur aufhörte. und wird Lebenswasser und unser Quecksilber genannt. als die Wiederholung der ersten Zusammensetzung in unserem Werke. wie die Reinigung und Vollendung. endlich in ein Stück Metall gewandelt wird. durch die Eingeweide der Erde hindurchstreicht. Die nächste Materie der Metalle. Durch Gott wird unser von der Natur geschaffener Stein gefunden. Vereinigt die rote Sonne und den weißen Mond durch einen Weg und eine Anordnung. Seite 50 Er steigt von der Erde in den Himmel. als wie der im Wasser aufgelöste Körper. gleichsam aus den Samen einer chaotischen Masse erzeugt. salziger Schleim verborgen ist. wie die nicht auf solche Weise kalzinierten. oder nach Art der betreffenden Erdenmatrix ausartet. nämlich der aus dem Körper ausgezogene Spiritus. weil sie durch unsere Kalzination in die Natur der philosophischen Salze und Alaune gebracht werden. daß der rote Rauch den weißen Rauch erfaßt. wie das bleibende Wasser. dort eine geeignete Matrix findet. Der Merkur der Philosophen ist nichts anderes. Nämlich unsere Vervielfältigung ist nach dem Zeugnis Raymund Lullios nichts anderes. aus der Beschaffenheit der Elemente und aus dem Sterneneinfluß entstanden. Die entfernte Materie allerdings nennen wir Hyle. Seite 53 73 . die allein löslich sind. und das Lebenswasser ist dasselbe. da fängt die Kunst an. nicht Elemente. Mach.

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