G+E_exkursion

Berlin

03052009 - 08052009

Guten Morgen Berlin, Du kannst so hässlich sein, so dreckig und grau, du kannst so schön schrecklich sein, Deine Nächte fressen mich auf Es wird für mich wohl das Beste sein Ich geh nach Hause und schlaf mich aus Und während ich durch die Straßen laufe wird langsam schwarz zu blau ...

Peter Fox - Schwarz zu blau

Berlin _ automatischer Urbanismus
Da ohne Tradition und mit schwacher Identität, hat Berlin wie keine andere Stadt die Kräfte des 20. Jhdts. absorbiert: erst Monarchie, Weltkrieg und Revolte, dann Faschismus, Stalinismus und Kalter Krieg, schließlich die Auflösung der Ost-West-Konfrontation. Die unbeabsichtigten Nebenwirkungen von politischem, ökonomischem und militärischem Handeln prägten die Stadt. Was Berlin Gestalt gab, waren keine Idealpläne und kein organisches Wachstum. Denn im sich wiederholenden Prozess des Erfindens, Zerstörens und Aufbauens gingen die ursprünglichen Intentionen aller großen Pläne bald verloren. Was Berlin geformt hat, war viel mehr ein automatischer Urbanismus. Wie bei einer mehrfach belichteten Fotografie treten aus der Überlagerung verschiedener Motive neue Figuren hervor. Die einander entgegengesetzen Kräfte erzeugen bis heute ungeplante Strukturen und Aktivitäten, urbane Phänomene jenseits der Kategorien von Städtebau und Architektur. Genau dies ist die Eigenart von Berlin. Berlin ist eine Stadt der Extreme, eine Stadt ohne Mittelgrund. Ihre unstete Entwicklung wechselt zwischen rasendem Tempo und lähmendem Stillstand. Als verspätete Metropole vollzieht sie in kürzester Zeit, was anderswo Jahrzehnte oder Jahrhunderte dauert, um anschließend wieder zu erstarren. Episoden von Euphorie folgen Depressionen: vom Jubel beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges zur Niederlage, vom Rausch der 20-er Jahre zur Weltwirtschaftskrise, von der Machtergreifung der Nationalsozialisten zur Kapitulation, von der Freude über den Mauerfall zur Ernüchterung der 90-er Jahre. In seiner Wurzellosigkeit schwankt Berlin zwischen nüchternem Pragmatismus und radikaler Ideologie. Ob Industrialisierung oder Historismus, Modernität oder Totalitarismus, Nationalismus oder Kosmopolitismus, Kalter Krieg oder Modernisierung, Massenkultur oder Rebellion: In der Hauptstadt der Ideologien greifen diese ungehemmter um sich als anderswo. Durch die Gleichzeitigkeit des Gegensätzlichen entwickelt sich die Stadt zu einem Vektorraum, in dem jedes Regime die Koordinaten, Richtungen und Zentren aufs Neue verschiebt, wie es die Geschichte der Berliner Monumente und Magistralen zeigt. Gerade weil Berlin stets neuen Ordnungen unterworfen wurde, ist die Stadt ein Manifest von Paradoxien, Transformationen und Instabilität.

Der englische Schriftsteller Stephen Spender nannte Berlin ‚eine Stadt. als einem Knoten in einer urbanisierten Stadtregion. ähnlich den Städten der neuen Welt‘ schrieb Karl Scheffler 1910 in seinem großen Essay ‚Berlin – ein Stadtschicksal‘. Jhdt. der die Hugenotten aus Frankreich aber auch Dänen. Berlin ist eine Einwandererstadt. London oder Frankfurt am Main. das ‚Andere‘ zu absorbieren. Aufgrund fehlender kultureller Kontinuität hat die Stadt gerade bei den abrupten Wachstumsschüben des 19. war es vor allem der Zuzug Schlesier. Polen und Russen.‘ . weil die Stadt eine enorme Vitalität und Offenheit für das Kommende entfaltete. Sie städtische Formlosigkeit birgt ‚Spielraum für unbegrenzte Möglichkeiten. Es lag über Jahrhunderte am Rande der deutschen Kulturzone. Schotten.Der extremen Ideologisierung entgegengesetzt ist der radikale Pragmatismus. als Stärke. die Berlin zu einer Milionenstadt werden ließen. weil das neu Entstehende nicht in einem Kontext eingebunden wurde. Multiple Identitäten ermöglichen es. Und in Bezug auf die 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts schrieb der Essayist: ‘In dieser Stadt ohne allen Stil und Tradition war man sich klar darüber. Die Stärke der Berliner bestand darin. erstarkte es aufgrund der aktiven Anwerbungspolitik Friedrich Wilhelm I. Jahrhunderts nur geringe Gestaltungskraft und formenden Widerstand aufgebracht. am Rande zu Mittel.| Dank seiner exzentrischen Lage ist es bereit für das Exzentrische. Diese Offenheit geht allerdings mit Hässlichkeit einher.. als ein ‚Chicago an der Spree‘. Nach 1900 sah man Berlin als ein ‚Amerika im Kleinformat‘. wie Paris. Holländer.und Osteuropa. in der Tradition ein Witz war‘. Böhmen und Juden willkommen hieß. als Schwäche. dass jeder von einem Tag auf den anderen wieder beim Punkt Null anfängt. Im 19. dass sie ein vollkommen neues Leben anfangen konnten – denn es konnte sowieso niemand groß auf etwas davor zurückgreifen. Jhdts. und 20. weil es auf dem östlichen Boden seit Jahrhunderten eine Pionierstadt war. Berlin ist ein Experiment ohne Hypothese. weil es an der Entfaltung des wirtschaftlichen Materialismus durch tief wurzelnde Traditionen nicht verhindert wurde. Noch heute ist die Stadt eine inselhafte Agglomeration in der kaum bevölkerten Mark Brandenburg. Diese Haltung erwies sich als Schwäche und Stärke. Mit der Rede von der Pionierstadt spricht Scheffler die periphere Lage Berlins an. in einer unwirtlichen. Berlin liegt abseits des europäischen Wirtschaftskorridors. sondern durch den Zustrom von Menschen aus entfernten Gegenden... ‚Berlin konnte und musste sich amerikanisieren. der sich zwischen London und Mailand erstreckt. Am Ende des 17. die nicht aus sich selbst heraus gewachsen ist. dünn besiedelten Landschaft an der Grenze zum erst spät kolonisierten Osten. darunter viele Juden.‘ |. Sie ähnelt damit eher einer Stadt in der Prärie oder Wüste wie Calgary oder Las Vegas.

der Demütigung und der Gewalt aussetzt. bar jeder Gefälligkeit. Der Filmemacher Wim Wenders sieht Berlin als eine Stadt. ein gelassener Umgang mit sich selbst. Berlin ist hässlich. die ordinäre Härte des Punk. ist entwerder extrem kontrolliert oder von vulgärer Unmittelbarkeit. So gut wie unbekannt ist in Berlin der Mittelgrund kultivierter Artikulation. dass man nicht wie in anderen Städten in ein geschlossenes System hereinkommt. der sich stets aufs Neue dem Missbrauch. Seine Qualitäten waren niemals intendiert. Berlin ist der Prototyp einer Stadt.Die Stadt ist direkt. Was sich hier äußert. der Zerstörung. wo das Gegensätzliche koexistiert. Spätestens der Erste Weltkrieg machte die Kälte zum Thema von Berlin. Auf diesem mentalen Terrain entstanden die Formen und Verhaltensweisen der Kälte: die Nüchternheit der Neuen Sachlichkeit. Ihr fehlt ein Selbstbewusstsein. sondern ständig gerüttelt wird. keine einzige Geometrie. Sie ruft immer wieder Ablehnung hervor. kein einziges Konzept. Auch die meisten Bauten der 90er Jahre charakterisiert der erwähnte Mangel kultivierter Artikulation. sie sind entweder extrem kontrolliert oder extrem ordinär. die maschinelle Rigidität des Techno. aber intensiv.‘ aus: Berlin_Stadt ohne Form Strategien einer anderen Architektur | Philipp Oswalt . welche diese Stadt als ganze charakterisieren könnte. Es gibt keine einzige Idee. die ‚dadurch wach hält. ein Gefühl des Unbehaustseins angesichts von Verlust und Leerheit. Sie erscheint wie der Körper eines Masochisten. der starre Neoklassizismus der Nationalsozialisten.

Anreise sonntag 03052009 Treffpunkt TRIBEKA Ecke Sparbersbachgasse | Technikerstrasse_____________________________________ 05:00 Abfahrt Alte Technik Rechbauerstrasse 12__________________________________________________________ 06:00 Stop Regensburg _________________________________________________________________________ 11:00 | 12:00 Besichtigung WALHALLA Kaffee + Jausenpause Ankunft Berlin____________________________________________________________________________ 21:00 | 22:00 check in A&O Hostels am Zoo Joachimstalerstrasse 1-3 10623 Berlin Tel: +49 3080947 DW 5300 Zeit zur freien Verfügung Achtung: Start morgen 07:30 .

Benannt ist sie nach Walhall. die zwar meist klassizistischen Stiles waren. jedoch germanische Themen aufgriffen. Unter dem Eindruck der Niederlagen gegen die Franzosen und der politischen Zersplitterung Deutschlands begann man zunehmend. Jahrhunderts zu sehen. die nationale Identität in der germanischen Vergangenheit zu suchen. Die Errichtung nationaler Denkmäler. . von Bayern hoch über der Donau bei Regensburg. wie etwa des Hermannsdenkmals im Teutoburger Wald. Der Architekt Leo von Klenze errichtete den als „Ruhmestempel“ gedachten Bau von 1830 bis 1842 im Auftrag König Ludwigs I. ist ein Resultat dieser Identitätssuche. „Halle der Gefallenen“) in Donaustauf (Oberpfalz) werden seit 1842 bedeutende Deutsche sowie mit der Geschichte Deutschlands und der deutschsprachigen Völker verbundene Persönlichkeiten mit Marmorbüsten und Gedenktafeln geehrt. Die Errichtung der Walhalla ist vor dem Hintergrund der deutschen politischen Situation des 19. Die Walhalla entstand im klassizistischen Stil und erhielt die Gestalt eines marmornen griechischen Tempels nach dem Vorbild des Parthenon in Athen. 93093 Donaustauf | Tel: +49 9403 961 680 In der Gedenkstätte Walhalla (nach Walhall.WALHALLA Walhalla-Str. 48. der Wohnstatt der tapfersten gefallenen Krieger in der germanischen Mythologie.

r a w d n i K d n i K s a . t h c i n s e e t ß u w .. t l e e s e b m h i r a w s e l l a . r a Als d w d n i K s e ß a d . s n i e n e r a w n e l e e S e und all aus: Lied vom Kindsein _ Peter Handke _ in: Himmel über Berlin _ Wim Wenders 1987 .

50__________________________________ 10:00 Potsdamer Platz ________________________________________________________________________________ 13:00 Philharmonie_Hans Scharoun | Edgar Wisniewski 1960-63 | 1979-84_Kemperplatz_mit Führung _________ 15:00 Holocaust Mahnmal_Peter Eisenman 2001-05_ Ebert-.und Behrenstr. Wilhelm. 33_mit Führung____________ 08:00 Frühstückspause Neue Nationalgalerie_Mies van der Rohe 1965-68_Potsdamerstr. Tag montag 04052009 Start A&0 Hostels am Zoo_mit Bus zur Staatsbibliothek______________________________________________ 07:30 Staatsbibliothek_Hans Scharoun | Edgar Wisniewski 1967-76_Potsdamerstr.________________________ 16:00 Zeit zur freien Verfügung Berliner Reichstag_Paul Wallot | Sir Norman Foster 1884-94 | 1995-99_Platz der Republik_______________ 20:00 gleich in der Nähe: Schweizer Botschaft_Diener & Diener 1999-2000_Otto von Bismarck-Allee 4 Kindertagesstätte_Gustav Peichl 1998-99_Otto von Bismarck-Allee 2 .Berlin Tiergarten 1.

entlang des Rückweges Potsdamerstrasse | Kemperplatz | Tiergartenstrasse | Klingelhöferstrasse | Budapesterstrasse | Joachimstalerstrasse Gemäldegalerie_Hilmer & Sattler 1992-98______________________________________________ Matthäikirchplatz 8 Kammermusiksaal_Hans Scharoun | Edgar Wisniewski 1984-88___________________________ Matthäikirchplatz Österreichische Botschaft_Hans Hollein 1999-2001____________________________________ Tiergartenstr. Wohlhage | S. 11-12 .a. Leon | K. 1 Bauhaus-Archiv_Walter Gropius | TAC_Alexander Cvijanovic 1976-78 ____________________ Klingelhöferstr. Wernik 1999-2000_________________________ Tiergartenstr. Frei Otto 1988-90____________________________________________________ Corneliusstr. 15 Indische Botschaft_H.13-14 Mexikanische Botschaft im Tiergartendreieck_Francisco Serrano 1998-2000____ Ecke Klingelhöferstr. 24-27 Konrad -Adenauer-Stiftung_Thomas van den Valentyn 1996-98 _____________________________Tiergartenstr. Öko-Häuser_u. Kurokawa | T. 35 Nordische Botschaften 1997-99 _____________________________________________________________ Rauchstr. 12-14 Landesvertretung Baden Württemberg_Dietrich Bangert 1998-2000 ________________________ Tiergartenstr. 21a-23 Japanische Botschaft_K. 16-17 Italienische Botschaft_Friedrich Hetzelt | Vittorio de Feo 1938-41 | 1999-2000_____________Tiergartenstr. Yamaguchi 1938-42 | 1998-2000__________________ Tiergartenstr. | Rauchstr.

Jahrhunderts hinterlassen haben. die Kriegsund Nachkriegszeit. die die Geschichte des 20. Sichtbar zeigt die Stadt die Spuren der Leere.Potsdamerplatz Hans Kollhoff Hochhaus Son y Ce nte lmu r_He t Jah n Dazu der Film: Berlin Babylon (1996-2000) von Hubertus Siegert auf der Busreise von Graz nach Berlin. Berlin nach der Maueröffnung. Die Bauleute machen sich an die Arbeit.de ar äu ch eb Ri rog Bü . In der Situation des Umbruchs scheint alles offen und möglich zu sein. die Narben und Verschorfungen. Renzo Piano Hochhaus rs ge Ro d .

bevor sie ganz geliftet ist – und zugebaut. die Suche. Im Film stehen die Worte und Physiognomien der Männer des Stadt-Marketings und des eiligen Zugriffs – Architekten und Investoren. auf Baustellen und Richtfesten. wie die Nazizeit oder die DDR einschließt. Dabei war das Alte wie das Neue mit der Atmosphäre des schnellen Übergangs aufgeladen: das Alte. eine als leer empfundene Innenstadt sofort mit Bauwerken jeder Dimension zu füllen. die auch ungeliebte Epochen. die mir wie Speicher utopischer Versprechungen erschienen. Baumeister und Bauleute bereit stehen. über die verführerische Faszination und prosaische Brutalität des Bauens. zwischen der Angst vor der Leere und der Vollendungssucht. erschreckend Offene und Leere: das Neue. in spektakulären Aufnahmen zeigt Berlin Babylon die Kontraste einer Stadt im Umbau. den Bauarbeitern. gähnt neue Leere. daß zu jeder Zeit Bauherren. taucht ein in die Straßenschluchten. Was soll Bestand haben? Was wird abgerissen. Bauherren. in genau beobachteten Szenen des Planens und Bauens. die Schatten der Vergangenheit überwinden will. Stadtplaner und Arbeiter. Wir erleben die Protagonisten des Umbaus: prominente Architekten wie Axel Schultes. Ein Film über die hoffnungslose Bauwut. Dann ragen auch hier die Kräne in den Himmel. die als völlig unbrauchbar gilt und deshalb dem ordnenden Zugriff der Stadtplanung unterliegt.Berlin Babylon Berlin Babylon erzählt von der Melancholie einer Stadt.“ Hubertus Siegert über Berlin Babylon . Politiker und Beamte – dem Leben der Männer gegenüber. Politiker. eine empfindliche Aura. die zahllosen Baustellen. solange die Bauten noch entstanden. den Widerstreit. das komplexe Gefüge der Hierarchie. was neu gebaut? Aus allen Himmelsrichtungen nähert sich die Kamera der Stadt. „Drei Blickwinkel haben mich interessiert. gerade noch Unberührte. verweilt in den Hinterhöfen. die Konzepte. Man muß sich beeilen. Mimik und Fragmente von Gesprächen die Protagonisten bei ihrer Arbeit. in ihrem sozialen Raum. Kleihues und Rem Koolhaas. Wo eben noch geheimnisvolle Leere war. Aus ungewöhnlichen Blickwinkeln. die ihre zerstörte Struktur mit aller Macht zurückgewinnen. Zum zweiten erstaunte mich der babylonische Charakter der ganzen Berliner Unternehmung. Der Film versucht diese überschnelle Epoche zu verlangsamen. Zuerst die Faszination des schlagartigen Übergangs von einem baulichen Zustand der Stadt in einen anderen. eine Aura. Drittens gibt es in dem alt-neuen Berlin eine Präsenz der deutschen Geschichte in erstaunlichen Überschichtungen. Es scheint eine Zivilisationsfabel seit Babylon zu sein. Josef P. oft Verfallene. Die Angst vor der Leere steigerte das rationale Geschäftsgebaren der Immobilienbranche in Berlin zu rastloser Tätigkeit. die ihre Hände gebrauchen und die Dauer und Mühe des Erstellens erfahren. Anstelle von Interviews und Statements zeigen Körpersprache. die in den Himmel wächst und seltsam flach und mittelmäßig bleibt. Renzo Piano. herrscht rastloser Baubetrieb. schwingt sich über gigantische Neubauten. Wo gerade noch Gebäude standen. die Stadt noch ungeschminkt zu erleben.

Tag dienstag 05052009 Start A&0 Hostels am Zoo | Bustour________________________________________________________________09:00 Unité d‘habitation. Typ Berlin_Le Corbusier 1957_ Flatowallee 16_mit Führung_________________________10:00 nähe Olympiastadion und Reichssportfeld von Werner March sowie: Haus des Architekten_Erich Mendelsohn 1929_am Rupenhorn 6 Hansaviertel_ Bauten der Internationalen Bauausstellung 1957_u. Alvar Aalto. Lowise-Reuter-Ring 1/47 Velodrom_Dominique Perrault 1993-97_ Landsberger Allee | Paul Heysestr. Egon Eiermann.a. Paul Baumgarten. Oscar Niemeyer und Max Taut Olympiadorf_Werner + Walter March 1936_ Rosa-Luxemburg-Allee 70 _14641 Wustermark / OT Elstal Einsteinturm_Erich Mendelsohn 1919-22_An der Sternwarte 16 | Potsdam | Tel: +49 331-7499-464 Schloss Sanssouci_Maulbeerallee_14469 Potsdam Hufeisensiedlung Bruno Taut | Martin Wagner_Neukölln_Fritz-Reuter Allee 2/72. Arne Jacobsen. Walter Gropius.Bustour 2._ Prenzlauer Berg_ Bezirks Pankow .

23 m breit und 53 m hoch.50m). 1887 . einigte er sich mit dem Berliner Senat auf den „olympischen Hügel“. Typ Berlin die dritte derartige Wohnanlage als 17-geschossiges auf Stützen stehendes Hochhaus (Stahlbetonskelettbau) mit 557 Wohnungen (viele davon Maisonettes). die über neun mittig angelegte „Straßen“ erschlossen werden. Das Gebäude wurde in einer Rekordzeit von 18 Monaten als eigenständige kleine Stadt errichtet. Die Wohnungen boten maximalen Komfort auf minimalem Raum.26m entsprechend den Vorschriften des sozialen Wohnungsbaues 2.Le Corbusier 1957_ Flatowallee 16 _ Unité d‘habitation. vor allem hinsichtlich des „Modulor“-Maßsystems (statt der vorgesehenen Raumhöhe von 2. Kindergarten usw. Dieses Hochhaus sollte nach den Vorstellungen des Architekten eine „Stadt in der Stadt“ mit Einkaufsstraße. Le Corbusier hatte sein drittes Großprojekt zunächst für das Hansaviertel in Tiergarten vorgesehen. sein. Nach Marseille und Nantes ist die „Unité d‘habitation. Typ Berlin 1956-58 von Le Corbusier (Charles Eduard Jeanneret. und Reduzierung der geplanten infrastrukturellen Einrichtungen gegenüber dem ursprünglichen Entwurf führten zur Distanzierung des Architekten vom ausgeführten Bau. Da das Haus für dieses Gebiet jedoch zu groß war. .1965) im Rahmen der Interbau (Internationale Bauausstellung) errichtet. Durch spezifische Bauvorschriften erzwungene starke bauliche Veränderungen. Das Haus ist 141 m lang.

während sie den Besuch durch ihre vier Wände führt. Ganze Gruppen von Architekturstudenten hat sie schon in ihr Allerheiligstes gelassen. Es ist ein atemberaubendes Schauspiel. 50 Jahre Sanitärgeschichte seien spurlos an ihm vorübergegangen. Andere Nachbarn schlagen den Besuchern gleich die Tür zu. „Das ist der Strand an der ligurischen Küste“. Es ist keine luxussanierte Wohnung.“ Mutter Krause. Etage des Corbusier-Hauses in BerlinCharlottenburg. wie der Feuerball nachmittags über den Grunewald steigt und abends hinter dem Rathausturm Spandau verschwindet. sitzt sie in der ersten Reihe. Alles sieht noch genauso aus wie vor einem halben Jahrhundert. Das winzige Bad. Wellen kräuseln sich auf nacktem Beton. 849 –. Ein orange-roter Ball hüpft in Zeitlupe über den Alexanderplatz. Wohnstraße. von dem sie sagt. wie man sie bei Nachbarn finden kann. Heute ist wieder so ein Tag. die erst in den vergangenen Jahren nachgerückt sind. Es ist nicht so komfortabel wie die Design-Bäder. die sie irgendwann geerbt hatten. keine Wolke am Himmel. da sich der 50. steigt ächzend die Treppe zu ihrem Schlafzimmer hinauf. sagt die Italienliebhaberin. Sie muss dann ins gegenüberliegende Wohnzimmer eine Etage tiefer hinuntersteigen. Man sieht nur die weißen Kratzer. Mit Corbusier-Liegen in den Wohnzimmern und roten Dreiecken an den Wänden. das sich ihr an manchen Tagen hier oben bietet. In der Tür steht eine rüstige Frau. ob sie hereinkommen dürften. passend zum übrigen Interieur. als sie und ihr Mann hier einzogen. Appartement Nr. Ingeburg Krause hat die untere Hälfte der Wand ockergelb und die obere hellblau gestrichen. Die wuchtigen Schränke. „ich lege Ihnen Berlin zu Füßen. Sogar jetzt. Geburtstag des Corbusierhauses nähert und immer häufiger auch unangemeldet Menschen an ihrer Tür klingeln – 8. in der 13. Mutter Krause macht sie auf. und fragen. die die jungen Leute in ihre Appartements eingebaut haben – im Stil der klassischen Moderne. . um zu erleben. die die Flugzeuge ins Blau gezogen haben. sagt sie lachend. bevor er mittags wieder aus ihrem Blickfeld verschwindet. Die Essecke mit den Teakholzmöbeln. wie die 81-Jährige im Haus genannt wird. „Kommen Sie“.Die Mutter aller Wohnmaschinen von Antje Hildebrandt Wenn morgens die Sonne über dem Prenzlauer Berg aufgeht. Sie sei eben ein unbürgerlicher Mensch. der man ihre 81 Jahre nicht ansieht. sagt Ingeburg Krause feierlich.

als sie zum ersten Mal vor dem Hochhaus stand. Seit einer Hüftoperation ist sie nicht mehr besonders gut zu Fuß. Noch drei Monate. sie wisse noch genau. wo ihr Mann. Eine junge Frau. wenn die Welt zu ihr kommt. Sie macht das gerne. Ein Wohnsilo. Aber in ihrer Wohnung hätten sie sich tatsächlich wie in einem Eigenheim im Grünen gefühlt. Es sah aus. als würden Bauarbeiter lauter Streichholzschachteln zu einer gigantischen Schließfachanlage übereinander türmen und die Fassade mit bunten Bauhaus-Dreiecken bemalen. dass er die Menschen erziehen wollte. ein heißer Sommertag. Die Schauspielerin war aus München nach Berlin angereist. das waren die Nachbarn aus der 8. Von außen habe man es dem Haus zwar nicht angesehen. die im Gehen eine SMS in ihr Handy tippt. erinnert sich Ingeburg Krause. Wer wollte. Musiker und Journalisten. Unter ihrem weißen Babydollkleid wölbte sich ein kugelrunder Bauch. wie aus dem Hügel neben dem Olympiastadion ein Hochhaus wuchs. Es war der 1. . Für die junge Familie war das viel Geld. Eine Stadt in der Stadt. das auf sieben Meter hohen Pfeilern ruhte. Das Corbusier-Haus steht auf ihrer Liste der Sehenswürdigkeiten in Berlin. die bunten Dreiecke an der Fassade und der Spielplatz im Park hätten es ihr sofort angetan. so hatte sich der Architekt das gedacht. vor allem für Mieter mit Kindern. Touristen aus aller Welt wollen wissen. Le Corbusier war ein strenger Mann. dann sollte ihr Sohn zur Welt kommen. Im Haus gab es eine Waschküche. „Das ist der Mietvertrag von 1958. Linoleum auf dem Boden. wie viele Besucher sie an den vergangenen Tagen durch ihre Wohnung geschleust hat. Architekturliebhaber aus Spanien. da wir uns immer öfter gegenseitig besucht haben. Frau Krause stört das nicht. Schauspieler. 130 Meter lang. Juli 1958. Warm. eine Arztpraxis und einen Lebensmittelladen. Ingeburg Krause sagt. Es kann sein.Sie weiß nicht. Da trifft es sich gut. wie es war. Auf ihrem Esstisch liegt ein DIN-A4-Papier. „Der verkaufte sogar Blumen“. wie es sich in einem Haus lebt.“ 208 Mark kostete die 106 Quadratmeter große Wohnung. Die Auslegeware ist schon ganz abgewetzt. der Raum sollte erschwinglich bleiben. Der Schweizer Architekt Le Corbusier hatte es als Beitrag für die Internationale Bauausstellung (Interbau) 1956-1958 in Berlin entworfen. Sie wohnten entlang des Flures.“ Wir. seinen neuen Job als Leiter der Pressestelle Universum Film-AG (Ufa) antreten sollte. Die Wohnungen sollten hell und luftig sein. Wellblech an der Decke. „Was ungeheuer praktisch war. Dabei galt die „Wohnmaschine“ als Aushängeschild sozialen Wohnungsbaus. das die einen als „Wohnmaschine“ verspotteten und das für die anderen die Antwort der Moderne auf den Wohnungsmangel nach dem Zweiten Weltkrieg war. Besonders heimelig wirkt der Gang heute nicht. sollte seine Nachbarn kennenlernen können. 17 Etagen hoch. Es war ein Stahlbetonskelett. ein Journalist. Ingeburg Krause sagt. eilt ohne den Kopf zu heben den Gang entlang. Wohnstraße. Frankreich oder England. Staunend wurden die Nachbarn damals Zeugen.

weil die Farben nicht ins strenge Konzept des Architekten passen könnten. Es war beinahe wieder wie früher. „Ich bin doch die Rosine im Kuchen. im Alter zu vereinsamen.morgenpost. Über die kurzen Badewannen. Und weil sie jahrelang Nachbarinnen gepflegt hat. Sie sind bei der Taufe der jüngsten Bewohnerin des Hauses entstanden.Ingeburg Krause ist die älteste von 40 „Urbewohnern“. Für ihre Verdienste um die Pflege dieses Hauses. Doch Ingeburg Krause blieb. der Briefträger. Auf ihrer Couch hat er sich regelmäßig ausgeruht. auch ihr Mann zog vor 30 Jahren aus. auch wenn sie längst nicht mehr jeden Nachbarn mit Namen kenne. als die Schwalben aus den darüber liegenden Nestern zu vertreiben. Und auf dem Höhepunkt der Party holte sie ihr Akkordeon heraus. junge Leute rückten nach.“ Der Bezirk Wilmersdorf-Charlottenburg hat sie zur Ehrenbürgerin ernannt. Ingeburg Krause bekommt glänzende Augen. Sie hat immer genug Eiswürfel im Gefrierfach und eine Flasche Kräuterlikör. „Der arme Kerl“. Ihre beiden Kinder sind längst erwachsen. Darüber. sagt Mutter Krause. Mutter Krause hat sich damit arrangiert. dass eine Führung durch die Wohnung mal länger dauert oder Herr Selge aufkreuzt. der den Bewohnern bis zu seiner Pensionierung vor zwei Jahren die Post gebracht hat. 849.html . wenn sie von der Feier erzählt. Die Auszeichnung sei ihr eher unangenehm. Viele Nachbarn starben. Über die winzigen Küchen. Das Leben in ihrer Straße sei bis heute ganz kuschelig. Die junge Nachbarin von gegenüber drückt ihr einen Briefumschlag mit Fotos in die Hand. sagt sie. Eine lebensfrohe Frau. Wenn dieser Wohnsilo so etwas wie eine Seele hat. Angst davor. Vor vier Jahren hat eine Handvoll engagierter Corbusieraner einen Förderverein gegründet. dann findet man sie hinter der schmalen gelben Tür des Appartements Nr. Wohnstraße feierten zusammen. das inzwischen unter Denkmalschutz steht. versichert Ingeburg Krause. dass man bis heute keine bunten Markisen auf den Balkonen aufhängen darf. „hatte es zum Schluss im Rücken. die sich auch im hohen Alter nicht von der „Wohnmaschine“ trennen konnten – auch wenn der Lebensmittelladen schon lange dichtgemacht hatte und die Ärzte ausgezogen waren.de/printarchiv/biz/article875018/Die_Mutter_aller_Wohnmaschinen. der kleinen Amber Lu. sagt sie. Und schenkt ihrem Besuch vor dem Abschied schnell noch einen Kräuterlikör ein. Nur für den Fall. Seither könne man es wieder spüren: das Wir-Gefühl. So ist Frau Krause. Andere Mieter haben sich längst beschwert. Es klingelt an der Tür.“ aus: http://www. Die Nachbarn von der linken Seite der 8. die lieber auf das Fensterputzen verzichtet. habe sie jedenfalls nicht. die heute noch in dem Corbusier-Haus leben.

Auf diese Weise wird der Dachgarten zum bevorzugtesten Ort des Hauses. welche ein absolut neues Bauen bedeuten. An Stelle der früheren Fundamente. Meter und heben das Erdgeschoß empor. Die Stützen: Ein Problem auf wissenschaftlichem Wege lösen. vom Wohnhaus bis zum Palasthaus. . ohne dabei auf die innere Anordnung des Hauses Rücksicht zu nehmen. mit Betonplatten bedeckt. Allgemein bedeuten die Dachgärten für eine Stadt die Wiedergewinnung der gesamten verbauten Fläche. sondern um architektonische Tatsachen. Theorie verlangt knappe Formulierung. 1. die Erde der Blumenbeete mit der Sandschicht in direkter Verbindung). Zu starkes Arbeiten des Eisenbetons wird durch Erhaltung einer bleibenden Feuchigkeit auf dem Dachbeton verhindert. 2. in den Fugen derselbsen Rasen. heißt zunächst seine Elemente unterscheiden.Le Corbusier | Pierre Jeanneret 1926 Fünf Punkte zu einer neuen Architektur Die nachfolgend dargestellten theoretischen Betrachtungen gründen sich auf langjährige praktische Erfahrung auf dem Bauplatz. welcher in Folge dessen unter das Haus durch geht. Sie steigen unmittelbar vom Boden auf. Die Räume werden dadurch der Erdfeuchtigkeit entzogen. Die Dachterrasse genügt beiden Forderungen (regenfeuchte Sandschicht. sogar kleine Bäume bis zu 3 bis 4 Meter Höhe ohne weiteres gepflanzt werden. Dachgarten. Es können Sträucher. Bei einem Bau kann man daher ohne weiteres die tragenden von den nichttragenden Teilen trennen. Stützen wie Stützenfundamente werden nach den ihnen zukommenden Lasten genau berechnet. Abfallrohre im Inneren des Hauses. bis zu 3. Es bleibt somit eine latente Feuchtigkeit auf der Dachhaut stehen. Diese Stützen ordnen sich in bestimmten gleichen Abständen an. das Bauterrain bleibt beim Garten. Es handelt sich hier keineswegs um ästhetische Phantasien oder Trachten nach modischen Effekten. treten Einzelfundamente und an Stelle der Mauern einzelne Stützen. Dieselbe Fläche gewinnt man auf dem flachen Dach nochmals. Auf diese Weise fließt das Regenwasser äußerst langsam ab. 6 usw. Die Dachgärten weisen üppigste Vegetation auf. auf welchen das Gebäude ohne rechnerische Kontrolle ruhte. Andererseits verlangt der Eisenbeton einen Schutz gegen die Veränderlichkeit der Außentemperatur. Die Dachgärten: Das flache Dach erfordert zunächst konsequente Ausnützung zu Wohnzwecken: Dachterrasse. 4. sie haben Licht und Luft.

aus: Programme und Manifeste zur Architektur des 20. wobei keine Etage irgendwie an die andere gebunden ist. 5. es wird somit ein Langfenster. Experimentelle Versuche haben ergeben. durch- welche Licht und Luft reichlich eintreten. Das Fenster reicht von Stütze zu Stütze. Es existieren keine Tragwände mehr. Die freie Fassadengestaltung: Dadurch. das heißt frei Verfügung über die vorhandenen Mittel. Ulrich Konrads | Bauweltfundamente _ Verlag Birkhäuser 2001 . Sie verliert dadurch die tragende Eigenschaft. Die freie Grundrißgestaltung: Das Stützensystem trägt die Zwischendecken und geht bis unter das Dach. Es bleibt uns nichts mehr von der Architektur früherer Epochen. dass ein so beleuchteter Raum achtmal stärkere Beleuchtungsintensität aufweist als der selbe mit Hochfenstern und gleicher Fensterfläche. Die gesteltzten Hochfenster verschwinden dadurch und ebenso die unangenehmen Fensterpfosten und Pfeiler. rückt man die ganze Fassade über die Tragkonstruktion hinaus. Es kann ein Fenster für ein Wohnhaus ebensogut 10 m lang sein wie 200 m für einen Palastbau (unser Projekt für den Völkerbundsbau in Genf). Der armierte Beton bringt auf einmal durch das Langfenster die Möglichkeit der maximalen Beleuchtung. Die dargestellten fünf grundlegenden Punkte bedeuten eine fundamental neue Ästhetik. dass man den Fußboden über die Tragpfosten hinauskragt. Das Langfenster: Die Stützen bilden mit den Zwischendecken rechteckförmige Fassadenöffnungen. Die Fassade besitzt somit eine freie Gestaltung. Die Räume sind auf diese Weise von Wand zu Wand gleichmäßig beleuchtet. was den Ausgleich mit der etwas kostspieligen Betonkonstruktion leicht schafft. Jahrhunderts | Hrsg. 4. sondern nur Membranen von beliebiger Stärke. Die gesamte Geschichte der Architektur dreht sich ausschließlich um die Maueröffnungen. und die Fenster können in beliebiger Länge weitergeführt werden. so wenig wie uns der literarisch-historische Unterricht an den Schulen noch etwas geben kann. Folge davon ist absolute Freiheit in der Grundrißgestaltung.3. balkonartig rings ums Gebäude. ohne direkte Beziehung zur inneren Einteilung. Die Zwischenwände werden nach Bedürfnis beliebig hereingestellt.

Interbau wurde vom 6. Karlsruhe_19 Oscar Niemeyer. München_35 Günter Hönow_36 Hermann Fehling. u. Berlin_26 Ludwig Lemmer. der Finne Alvar Aalto. Hubert Hoffmann.a. Berlin_22 Alvar Aalto. der Däne Arne Jakobsen. der Brasilianer Oscar Niemeyer. Berlin_04 Paul Schneider-Esleben. Die internationalen Architekten. Düsseldorf_05 Bezirksamt Tiergarten — Amt für Hochbau Berlin_06 Willy Kreuer. Berlin_02 Günther Gottwald. Berlin_07 Ernst Zinsser und Hans Rudolf Plarre. Daniel Gogel. Die Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche_27 Paul Baumgarten. der 1934 ins Exil ging. Frankfurt/M_32 Johannes Krahn.Hansaviertel Im Jahre 1953 beschloss der Senat von Berlin. Peter Pfankuch. Berlin_34 Sepp Ruf. sowie Walter Gropius. um der Wohnungsnot der Nachkriegszeit mit neuzeitlichen Bauten internationaler Architekten zu begegnen. Eugène Beaudouin. Frankfurt/M_31 Alois Giefer und Hermann Mäckler. Bakema. Berlin_14 Otto Senn. Paris_12 Hans Schwippert. Helsinki_23 Pierre Vago. Hannover. die durch den Nationalsozialismus unterbrochen worden war. Frankfurt/M_33 Wolf von Möllendorf.H Van den Broek. Juli bis zum 29. alle Berlin . Kopenhagen_16 Max Taut. Wien_18 Egon Eiermann. sollten an die Bautradition der 20er Jahre. München_11 Raymond Lopez. Berlin_28 Eduard Ludwig. eine internationale Bauausstellung – kurz „InterBau“ genannt – im kriegszerstörten Hansaviertel zu veranstalten. Basel_15 Kay Fisker. 01 Hans Müller. Berlin_29 Arne Jacobsen. Sten Samuelson. Kopenhagen_30 Gerhard Weber. Rio de Janeiro_20 Fritz Jaenecke. anknüpfen und die zeitgenössischen – westlichen – architektonischen Strömungen in die durch ihre Insellage isolierte Stadthälfte holen. Berlin_17 Franz Schuster. September 1957 gezeigt.B. Berlin_03 Wassili Luckhardt. Berlin_08 Luciano Baldessari Mailand_09 J. Paris_24 Walter Gropius_25 Klaus Müller-Rehm. Rotterdam_10 Gustav Hassenpflug. Malmö_21 Werner Düttmann. Düsseldorf_13 Werner Düttmann. Sergius Ruegenberg. J. der Franzose Pierre Vago.

30-32______________________ 29_Einfamilienhaus_Arne Jacobsen_Händelallee 33-39____ 13_Akademie der Künste_Werner Düttmann_Hanseatenweg 10_________ 18_Zeilen-Hochhaus_Egon Eiermann_Bartningallee 2-4__________________ .19_Wohnhochhaus_Oscar Niemeyer_Altonaerstr. 4-14____________________________________ 24_Zeilen-Hochhaus_Walter Gropius_Händelallee 3-9_____ 22_Zeilen-Haus_Alvar Aalto_Klopstockstr.

Charlottenburg-Nord. . Britz. es beteiligten sich aber auch andere Architekten wie Hans Scharoun oder Walter Gropius an den Projekten. Klinkerverblendungen an den Gebäudeecken. aber effektiven Mitteln. Jahrhunderts. 472 Wohnungen liegen in – aneinander gereihten – Einfamilienhäusern. Taut ließ den Außenraum der Siedlung durch den Einsatz von gegliederten und farbigen Fassaden bewusst gestalten. 600 liegen in den dreigeschossigen Mietshäusern. Die Siedlungen in den heutigen Ortsteilen Bohnsdorf. Sprossenfenster. identitätsstiftend ist aber vor allem die Farbgebung. Unterbrochen und gegliedert wurde die Fassade durch hervorspringende Treppenhäuser. Siedlungen der Berliner Moderne Siedlungen der Berliner Moderne ist eine zusammenfassende Bezeichnung für sechs im Juli 2008 von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommene Wohnsiedlungen in verschiedenen Stadtteilen und ehemaligen Vororten Berlins. Diese wurden zwischen 1913 und 1934 von Architekten der Klassischen Moderne im Stil des Neuen Bauens entworfen und errichtet. der spannungsreiche Unterschied zwischen Glatt. Die funktionale und damit eigentlich sehr schlichte Architektur gestaltete Taut mit wenigen einfachen. Verantwortlich für die Planung der Siedlungen waren vor allem Bruno Taut und Martin Wagner.und Rauputzflächen gehören dazu.Bruno Taut | Martin Wagner 1925-33 _ Hufeisensiedlung In sieben Bauabschnitten entstanden von 1925 bis 1933 im Stil des Neuen Bauens 1072 Wohnungen. Prenzlauer Berg. jedem Haus ist ein eigener Mietergarten zugeordnet. Reinickendorf und Wedding wurden stilbildend für den Sozialen Wohnungsbau in der durch Wohnungsnot geprägten Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. erst Anfang der 1930er Jahre wurden die im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtete Weiße Stadt und die Großsiedlung Siemensstadt vollendet. Mit Ausnahme des zentralen Hufeisens sind alle Bauten zu Zeilen aufgereiht. Die älteste der Siedlungen der Berliner Moderne ist die von Taut entworfene Gartenstadt Falkenberg. Mit ihren klaren und neuen Formen sowie dem sozialen Anspruch wurden die Siedlungen bestimmend für die Architektur und den Städtebau des 20. Es gibt nur vier verschiedene Grundrisstypen. Die Eingänge des Hufeisens wurden durch kräftiges Blau betont.

Gartenstadt Falkenberg 1913–1916 (Tuschkastensiedlung)_Bohnsdorf (Treptow-Köpenick) Bruno Taut | Heinrich Tessenow __________________________________________________________________ Siedlung Schillerpark 1924–1930_Wedding (Mitte) Bruno Taut | Max Taut (Wiederaufbau) | Hans Hoffmann (Erweiterung) _________________________________ Großsiedlung Britz 1925–1930 (Hufeisensiedlung)_Britz (Neukölln) Bruno Taut | Martin Wagner _______________________________________________________________________ Wohnstadt Carl Legien 1928–1930_Prenzlauer Berg (Pankow) Bruno Taut | Franz Hillinger _______________________________________________________________________ Weiße Stadt 1929–1931_Reinickendorf Otto Rudolf Salvisberg | Martin Wagner | Bruno Ahrends | Wilhelm Büning _____________________________ Großsiedlung Siemensstadt 1929–1934 (Ringsiedlung)_Charlottenburg-Nord Hans Scharoun | Martin Wagner | Walter Gropius | Otto Bartning | Fred Forbat | Hugo Häring | Paul Rudolf Henning __________________________________________________________________________________ .

und das ist immer noch so. konnte es sich Nichts nicht denken und schaudert heute davor. nur noch. würgte es am Spinat. . nicht mehr der ich bin. der Fluß sei ein Strom. wollte der Bach sei ein Fluß. hatte es auf jedem Berg die Sehnsucht nach dem immer höheren Berg. eine Scheu vor jedem Fremden und hat sie immer noch. und sie zittert da heute noch. Als das Kind Kind war. sein werde? Als das Kind Kind war. Als das Kind Kind war. fielen ihm die Beeren wie nur Beeren in die Hand und jetzt immer noch. der ich bin. hatte einen Wirbel im Haar und machte kein Gesicht beim fotografieren. und alle Seelen waren eins. hatte keine Gewohnheit.Lied Vom Kindsein – Peter Handke in: Himmel über Berlin Als das Kind Kind war. griff im Wipfel eines Baums nach dem Kirschen in einemHochgefühl wie auch heute noch. war es die Zeit der folgenden Fragen: Warum bin ich ich und warum nicht du? Warum bin ich hier und warum nicht dort? Wann begann die Zeit und wo endet der Raum? Ist das Leben unter der Sonne nicht bloß ein Traum? Ist was ich sehe und höre und rieche nicht bloß der Schein einer Welt vor der Welt? Gibt es tatsächlich das Böse und Leute. an den Erbsen. spielte es mit Begeisterung und jetzt. und daß einmal ich. erwachte es einmal in einem fremden Bett und jetzt immer wieder. wußte es nicht. und diese Pfütze das Meer. und so ist es immer noch. saß oft im Schneidersitz. lief aus dem Stand. der ich bin. daß ich. Als das Kind Kind war. ging es mit hängenden Armen. genügten ihm als Nahrung Apfel. stellte es sich klar ein Paradies vor und kann es jetzt höchstens ahnen. am Milchreis. wartete es auf den ersten Schnee. und in jeder Stadt die Sehnsucht nach der noch größeren Stadt. und wartet so immer noch. Als das Kind Kind war. Als das Kind Kind war. so ganz bei der Sache wie damals. und am gedünsteten Blumenkohl. nicht war. alles war ihm beseelt. und ißt jetzt das alles und nicht nur zur Not. Als das Kind Kind war. machten ihm die frischen Walnüsse eine rauhe Zunge und jetzt immer noch. hatte es von nichts eine Meinung. bevor ich wurde. Als das Kind Kind war. wenn diese Sache seine Arbeit ist. warf es einen Stock als Lanze gegen den Baum. Als das Kind Kind war. daß es Kind war. Brot. die wirklich die Bösen sind? Wie kann es sein. erschienen ihm viele Menschen schön und jetzt nur noch im Glücksfall.

62-63 Mauermuseum_Museum Haus am Checkpoint Charlie_ Friedrichstr. Tag mittwoch 06052009 Start A&0 Hostels am Zoo________________________________________________________________________ 09:00 Ku‘damm Eck_von Gerkan. Jüdisches Museum_Daniel Libeskind 1992-99_mit Führung_ Lindenstraße 13 | Kreuzberg_______________12:30 Treffpunkt 12:00 zum Sicherheitscheck Erweiterungsbau der GSW-Hauptverwaltung_Sauerbruch-Hutton 1995-98_Kochstr. | Bernburgerstr Bürohaus_Alsop & Strömer 1993-94_Stresemannstr. 43-45_geöffnet: 09.|Zimmerstr. Marg & Partner 1998-2001_Kurfürstendamm Ecke Joachimstalerstr. 1989-92_u.00 bis 22.22 im Umfeld Blockrandbebauung_Wilhelmstr. Marg & Partner 2001-02_Askanischer Platz .|Kochstr. 111 Tempodrom_ Frei Otto | von Gerkan. | Dessauerstr. Matthias Sauerbruch Wohn-und Geschäftshaus_Peter Eisenman + Jaqueline Robertson 1985-86_Kochstr. OMA-Office for Metropolitan Architecture.|Friedrichstr.a.00 Uhr Familiengericht_Oswald Mathias Ungers 1993-95_Hallesches Ufer | Möckernstrasse Wohnhof_Zaha Hadid 1993-94_Stresemannstr.Berlin Kreuzberg 3.

dass das Jahr 1999 in der Geschichte der modernen Architektur einen Meilenstein. was man in der Sprache der Chaostheorie eine Fulguration nennen würde – ein Blitzschlag in dem die Partikel der umgebenden Atmosphäre zu einem neuen Muster geordnet wurden. wie eine unerwartete. Es war ein Bekenntnis zu der Berliner Chance und ein Zeichen des Willens. Jahrhundert sich gleichsam kontrahiert. für alle hinreichend nahen Zeugen deutlich spürbar auf drei Ebenen zugleich. die sich nach einer hundertjährigen Geschichte zu sich bekennt und sich in höchster Bewusstheit noch einmal ihrer Mittel vergewissert. den er um 1990 gemeinsam mit seiner Familie vollzog. ist das Bauwerk erfüllt von einem Jubel der Höchstschwierigkeiten – in diesen Räumen hält der Gott der Architekten selbst den Atem an. unverdiente. Es blitzt in seiner Umgebung auf. der schon damals aufgrund seines ungebauten Werks zu den Großen der zeitgenössischen Architektur zählte. vollzog sich etwas. die so wie dieses unter einem individuellen Gesetz stehen. uneinholbare Singularität – ein Gebäude mit dessen Errichtung und Fertigstellung das Abenteuer der Architektur im 20. Der Besucher freilich sieht sich in eine Atmosphäre meisterlicher Diskretion versetzt. sich in der gegenwärtigen deutschen Wirklichkeit zu positionieren. ausgestattet mit kanonischer Kraft für etwas was es seiner Natur nach doch nur einmal geben kann. um nicht zu sagen eine Zäsur darstellte. um in ihm wie von Neuem zu beginnen. Mit der Fertigstellung von Daniel Libeskinds Gebäude für das jüdische Museum in Berlin und seiner Übergabe an die Öffentlichkeit im Januar eben dieses Jahres. läßt sich in Berlin am Schnittpunkt der Markgrafenstraße und Lindenstraße mit freiem Auge beobachten. fern von Belehrung und äußerer Überwältigung. sein Umzug nach Berlin. Wenn ein Blitz zu einem Gebäude wird – wie das aussehen kann. Auf der ersten und sichtbarsten Ebene artikuliert sich dieses Gebäude als artistisches Phänomen – als eine Apparition im starken Sinne des Wortes. Als Wahlberliner nahm Libeskind die Gelegenheit wahr. war mehr als ein Zugeständnis an die Praxis. Neben all seinen übrigen Bedeutungen und Widmungen ist dieses Gebäude prima und ultima facie ein Manifest der architektonischen Moderne. die Stadt in mehrfacher Hinsicht als Arbeits- . Kunstwerk kraft seiner souveränen Disposition. Kunststück in jedem Detail. Das Ereignis vollzog sich. dass an diesem Projekt ein hoher moralischer und geschichtspolitischer Anspruch haftete. Libeskind. lag auf der Hand. Ereignis ist dieses Gebäude auch durch den Zeitpunkt und mehr noch durch den Ort seiner Errichtung. erkannte in diesem Unternehmen die Gelegenheit zu einer singulären ethischen und ästhetischen Geste.Jüdisches Museum Für eine Architektur der Teilhabe Peter Sloterdijk Notiz zur Kunst Daniel Libeskinds mit Rücksicht auf Maurice Merleau-Ponty und Paul Valéry Für eine neue Poetik des Raumes _Daniel Libeskind Man wird im Rückblick eines Tages erkennen. Es dürfte in der Geschichte der Baukunst wenige Gebilde gegeben haben. um sich vorbehaltlos in das Projekt versenken zu können. Als die Stadt Berlin gegen Ende der achziger Jahre den Auftrag für den Neubau eines jüdischen Museums an einer exponierten Stelle der Stadt vergab.

die nahezu unlösbare Aufgabe meistern würde. In dem Jüdischen Museum zeichnet sich ein historisch unbekannter Aggregatzustand der Bemühung um Frieden im Schatten der Erinnerung an die Auslöschung ab. Hier wird Architektur zum irenischen Ereignis. dass er. sich mit den Spuren des ausgelöschten jüdischen Lebens ins Verhältnis zu setzen. sie ahnen auch. und dem Architekten samt seinem Team und den Kuratoren des Museums. die unvermeidlich – wenn auch stets mit ihrer jeweils eigenen. der Kammermusiker. zum anderen als gedächtnispolitische Baustelle. 285-298 . für den sich die gleichsam objektive Form des Museums nahe legte. der Wissenschaft vom Frieden – oder vielleicht besser: der Friedenskunst. der unweigerlich nicht nur die Stadt Berlin. die Erinnerung an das Große Unheil und an die verlorene jüdische Kultur Berlins in einem anderen Medium und einem anderen Aggregatzustand zu fassen – einem Zustand. dass ein Juwel in der Stadt ist. der Vergangenheit mit gemeinsamen Anstrengungen gerecht zu werden. Fünfzig Jahre nach dem Holocaust und im Blick auf das Aussterben der Augenzeugen war es an der Zeit. dass mit dessen Anwesenheit eine Form gefunden wurde. der Komplexitätsforscher unter den zeitgenössischen Architekten. Es zeugt für einen Moment der Weisheit in der Berliner Kulturpolitik. In seiner Materialität wie in seinem ästhetischen Eklat ist das Gebäude selbst der Vertrag zwischen den Erinnerungsparteien.. Durch seinen Ort und seine Form besiegelt es einen Erinnerungsvertrag.| zum Weiterlesen in: ‚Der ästhetische Imperativ’ | Peter Sloterdijk | Reihe Fundus 166 | Philo & Philo Fine Arts | EVA Europäische Veragsanstalt | Hamburg 2007 | S. Europäer und Juden in allen Teilen der Welt einen neuen Zustand in der Ökologie des historischen Gedächtnisses an. unter diesem Blickwinkel betrachtet. Von hier aus läßt sich zeigen. Es verkörpert eine Hypothese über die Bedingungen der Möglichkeit der kooperativen Koexistenz zwischen den Überlebenden der moralischen Katastrophe. Wir wissen heute. Libeskinds Bauwerk ist. die sich in ihm darauf verpflichten. geschlossen zwischen den Bauherren. |. Seine Errichtung zeigt für Deutsche.. Auch die einfachsten Bürger Berlins haben nach und nach begriffen. eine Forschungsstätte der Irenik. Libeskind mit dieser Aufgabe zu betrauen: sein Entwurf hatte in der Tat hoffen lassen. warum das Jüdische Museum Berlin in einer dritten Hinsicht eine ereignishafte Größe darstellt. dass man es wagte.platz zu definieren – zum einen als Schauplatz eines architektonischen Abenteuers. unverwechselbaren Note – als Deputierte des zeitgenössischen Judentums wahrgenommen werden. dass das Ergebnis die Erwartungen übertraf. der Lyriker. soweit dies nach dem Geschehenen in der Macht der lebenden Generationen liegt. sondern die deutsche Gesellschaft im Ganzen repräsentiert.

Tag donnerstag 07052009 Start A&0 Hostels am Zoo_________________________________________________________________________09:00 Neue Wache_Mahnmal_unter den Linden 4_Karl Friedrich Schinkel | Heinrich Tessenow 1816-18 Museumsinsel_Neues Museum_Bodestraße 1-3_ Friedrich August Stüler 1843-55 | David Chipperfield 1993-2009 Altes Museum_Karl Friedrich Schinkel Galerie ‚Am Kupfergraben 10‘_David Chipperfield 2007 Komische Oper_Fellner | Helmer _ Kunz Nierade 1891-92 | 1966-67_Behrenstr. 55-57 Alexanderplatz Kapelle der Versöhnung_Sassenroth | Reitermann 1999_Bernauerstr. | Rolandufer Friedrichstadtpassagen_Bauteil Jean Nouvel_Galeries Lafayette Deutsches Architektur Zentrum_Anderhalten | Assmann | Salomon | Scheidt 1994-96_Köpenicker Str. 48/49 aktuelle Ausstellung: Aktuelle Tschechische und Prager Architektur .Berlin Mitte 4. 4_di-sa 10:00-17:00 Pariser Platz_Akademie der Künste_Behnisch | Sabatke | Durth 1998-2001 NL-Botschaft_Rem Koolhaas_Klosterstr.

respektiert aber die architektonische Autonomie der Häuser. Er begreift das Ensemble der fünf historischen Bauten als eine inhaltliche Einheit.Projektion Zukunft Die Museumsinsel als einzigartiges Ensemble einer Bildungslandschaft repräsentiert 100 Jahre Museumsarchitektur in der Mitte Berlins. die sich aus den mit der Sanierung der einzelnen Häuser beauftragten Architekturbüros unter der Federführung von David Chipperfield Architects zusammensetzt. Die Wiedervereinigung Deutschlands eröffnete die historisch einmalige Chance. Die Umsetzung der Idee des Masterplans hat die 1998 gebildete Planungsgruppe Museumsinsel übernommen. Für die Sanierung der Gebäude und die zeitgemäße Entwicklung des gesamten Museumsquartiers hat der Stiftungsrat 1999 einen Masterplan beschlossen. der auch Teil der Bewerbung um das Prädikat „Weltkulturerbestätte“ war. die geteilten Sammlungen in Ost und West wieder zusammenzuführen. 1999 stellte die UNESCO die Museumsinsel als Weltkulturerbe unter ihren Schutz.Museumsinsel Bode-Museum am Kupfergraben 10 ______ Pergamonmuseum Ja Alte Nationalgalerie N m es eu es Si m e us M um on -G al er ie M Altes useu m 2015 . .

03044 Cottbus Ankunft Graz 08052009___________________________________________________________________________09:00 .Rückfahrt donnerstag 07052009 Treffpunkt A&O Hostels am Zoo__________________________________________________________________ 15:00 Abfahrt Berlin___________________________________________________________________________________ 15:15 Bibliothek Cottbus_Herzog de Meroun_mit Führung________________________________________________ 17:00 Karl-Marx-Straße 43.

Notizen und Sonstiges .Skizzen.

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für Notfälle heidrun +43 (0)664 2114209 peter +43 (0)664 1059328 franziska +43 (0)699 11539398 busfahrer: holger junghanns +43 (0)676 4251155 .

G+E_Exkursion 2009 Institut für Raumgestaltung franziska klug | heidrun primas | peter reitmayr .

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