2013 | www.hlms.

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Urlaubsmagazin
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Aktiv
Rad fahren
Wasserspaß
Paddeln
Besondere Aktivitäten
Erholen
Naturerlebnis
Ländlich
Kultur
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Willkommen!
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Urlaubsmagazin
Inhalt
Unsere Lieblingsplätze 4
Impressionen 6
Naturpark Lauenburgische Seen
Schaalsee
„Alte Salzstraße“
Die Elbe
Sachsenwald
Die Städte Ratzeburg, Mölln, Lauenburg und Geesthacht
Ihr ganz persönlicher Urlaubsspaß 18
Ein „Wunnerland“ für kleine Abenteurer
Gemeinschaft erleben 19
Die Jugendherbergen im Kreis Herzogtum Lauenburg
aktiv
Rad fahren 22
Der Radfernweg „Alte Salzstraße“ und der Handy-Guide
* Die Techniktour an der Elbe
* Eulenspiegels Rad-Tipps in Mölln
* Die Grenztour in Büchen
Die Erlebnisbahn Ratzeburg 29
Draisine, Baumhotel und vieles mehr
Besondere Aktivitäten 30
Das Herzogtum einmal ganz anders erleben
* Von Swingolf, Hydrobikes und Wasserschuhen
* Ein elektromobiles Wochenende
* Das Tourismuszentrum „erlebnisreich“
Wasserspaß 34
Kanu fahren und Baden im Land der 40 Seen
erholen
Kultur 40
Grenzgeschichten, Veranstaltungen und ein Sommer voll Kultur
* Närrisches aus Mölln
* Die Ratzeburger Domhalbinsel
* Der Kultursommer am Kanal
Naturerlebnis 46
Mit dem Naturführer unterwegs
* Im Naturpark Lauenburgische Seen
* Flusslandschaft Elbe
* Mölln natürlich
Die Freizeitwelt Güster 53
Ländlich 54
Landidylle pur und fantastische Torten
* Interview: Spargelherzogin Alyssa I.
* Abseits der bekannten Ziele: Besondere Dörfer
Kulinarik 60
Die Region kulinarisch erleben!
Schifffahrt 64
Schiffstouren auf See, Kanal und Fluss
* Unter Dampf an und auf der Elbe
Service
Kontakte und Informationen 66
Anreise und Karte 67
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s.de oder
telefonisch unter (0 45 42) 85 68 60
Urlaubsmagazin Urlaubsmagazin
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1. Der Möllner Kurpark
für Genießer
Die 40.000 m² große, denkmalgeschützte
und frisch sanierte Gartenanlage im Herzen
der historischen Altstadt von Mölln lädt mit
seinen duftenden Rosenbeeten, kuscheligen
Laubengängen, Wasserspielen und kleinen
versteckten Eulenspiegeleien zum Flanieren
und Entdecken ein. Ein wechselndes
Veranstaltungsprogramm bietet vielseitige
Abwechslung.
www.moelln-tourismus.de
2. Beachlounge in
Geesthacht
Wer sich auf Wanderungen oder Radtouren
rund um die Elbe begibt, dem sei ein
Zwischenstopp in der Geesthachter
Beachlounge empfohlen. Direkt am Elbufer
gelegen, lassen sich hier wunderbare
Ausblicke auf den Schiffsverkehr, die schöne
Flusslandschaft und das bunte Treiben am
„Elbstrand“ genießen. Cocktails und andere
Erfrischungen schmecken im Strandkorb
gleich doppelt gut und sorgen für echte
Urlaubsstimmung.
www.landhaus-tesperhu.de
Unsere Lieblingsplätze
Geheimtipps liegen meist etwas abseits der wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
Wir verraten Ihnen Orte, die für uns etwas Besonderes sind. Lassen Sie sich
von unseren Tipps inspirieren und finden Sie Ihre eigenen Lieblingsplätze
im schönen Herzogtum Lauenburg!
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Urlaubsmagazin Urlaubsmagazin
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3. Der Ratzeburger Dom
Der älteste Backsteindom Norddeutschlands
ist in der Inselstadt Ratzeburg zu bewun-
dern. Der Ratzeburger Dom, erbaut im
12. Jh. vom Welfenherzog Heinrich des
Löwen, ist das heimliche Wahrzeichen der
Stadt. Majestätisch ist er schon von weitem
zu erkennen. Nachts angestrahlt scheint er
über dem See zu schweben. Das Jahrespro-
gramm der Ratzeburger Dommusiken bietet
zahlreiche fantastische Konzerte.
www.ratzeburgerdom.de
4. Die Elbstraße in Lauenburg
Liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser
schmücken die Elbstraße im Zentrum der
Altstadt. Ein Bummel durch die älteste
Straße Lauenburgs ist eine ganz besondere
Zeitreise. Zahlreiche Künstler und Kunst-
handwerker haben sich hier angesiedelt und
prägen die besondere Atmosphäre dieser
Straße mit.
www.lauenburg.de
5. Historische Seilzugfähre
über den Elbe-Lübeck-Kanal“
Bereits seit 1900 in Betrieb, ist sie die
einzige Seilzugfähre über den Elbe-Lübeck-
Kanal, die die sehenswerten und ursprüng-
lich anmutenden Dörfer Siebeneichen und
Fitzen miteinander verbindet. Auch für
Reisende auf dem Radfernweg „Alte
Salzstraße“ bietet die Fähre einen spannen-
den Abstecher, der über das historische
Ensemble der Priesterkate in Büchen-Dorf
wieder zurück auf die Hauptroute führt.
www.amt-buechen.eu
6. Der Aussichtsturm
Salemer Moor
Südöstlich von Ratzeburg liegt das
Naturschutzgebiet Salemer Moor. Hier, am
Rand der Schaalseelandschaft, liegen in
einer eiszeitlichen Schmelzwasserrinne,
eingebettet in urige Wälder, mehrere Seen
in einer mystischen Moorlandschaft. Vom
Parkplatz am Dorotheenhofer Weg ist der
Aussichtsturm auf dem Rundwanderweg
schnell erreicht. Besonders morgens und
abends bieten sich hier Ansichten stiller,
unberührter Natur und von Kranichen oder
Wildschweinen.
www.naturpark-lauenburgsiche-seen.de
7. Das „erlebnisreich“
in Mölln
Das Tourismuszentrum im Möllner
Stadthauptmannshof zeigt, was es im
Herzogtum Lauenburg alles zu entdecken
gibt. Im schönen Garten der Ausstellung
warten nicht nur spannende Informationen,
sondern auch ein herrlicher Seeblick auf
die Gäste.
www.hlms.de
8. Salzspuren in der
Stecknitz-Region
„Maria Magdalena“ erinnert an den
historischen Weg des Salzes durch die
Stecknitz-Region: Die alte Dame ist die
Rekonstruktion eines mittelalterlichen
Salz-Prahms. Bewundert werden kann sie in
Berkenthin am Elbe-Lübeck-Kanal.
www.stecknitz-region.de
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Urlaubsmagazin
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Naturpark
Lauenburgische Seen
Urlaubsmagazin
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Wer ist der Schönste im
ganzen Land?
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist
der Schönste im ganzen Land? Die mehr als
vierzig Seen des Naturparks Lauenburgische
Seen schmücken sich mit den Farben des
Abendhimmels. Wenn die letzten Sonnen-
strahlen ihre Oberfäche berühren, wenn
kein Wind und keine Welle das Bild bre-
chen, sind sie alle an Schönheit nicht zu
überbieten.
Bleibende, wohltuende und somit
wertvolle Momente lassen sich an
vielen Orten und Plätzen direkt an den
Ufern der Seen erleben und genießen.
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Schaalsee
Urlaubsmagazin
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Ankommen in einer anderen Welt
Eine besondere Perle liegt im Osten des
Naturparks: der Schaalsee. Die innerdeut-
sche Grenze hat ihn einst geteilt. Heute
verbindet er Schleswig-Holstein mit
Mecklenburg-Vorpommern.
Seine Schönheit wissen nicht nur Seeadler,
Eisvögel und Kraniche zu schätzen. Wie
an kaum einem anderen Ort verschwinden
Hektik und Stress des Alltags und weichen
den beeindruckenden Erfahrungen purem
Naturerlebnisses.
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„Alte Salzstraße“
Urlaubsmagazin
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Welches Gold ist salzig?
Salz war im Mittelalter Gold wert. Seine
Spuren führen quer durch die Region:
von der Saline in Lüneburg bis zum Hafen
in Lübeck. Mit dem Pferdekarren über
rumplige Pfade oder mit dem Kahn auf
dem Kanal – so fand das „weiße Gold“
seinen Weg entlang der „Alten Salzstraße“.
Heute ermöglicht der gleichnamige, mit
drei Sternen klassifzierte, Radfernweg
erheblich komfortablere Reisen entlang
dieser historischen Route.
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Der Elbe-Lübeck-Kanal ist der Nach-
fahre der mittelalterlichen „nassen Salz-
straße“. Im Jahre 1900 eingeweiht, ist er
selbst nicht mehr der Jüngste. Schleusen,
Brücken und eine Seilzugfähre berichten
von seinem 112jährigen Dasein.
Urlaubsmagazin
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Die Elbe
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Wo wohnt der Biber?
Über 1.000 Kilometer schlängelt sich die
Elbe von Tschechien bis zur Nordsee. Das
einzigartige „Hohe Elbufer“ zwischen
Lauenburg und Geesthacht bietet ganz
besondere Naturerlebnisse. Ein herrlicher
Ausblick in das Dreiländereck Schleswig-
Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-
Vorpommern lässt sich vom Askanierblick
direkt beim Schloss in der alten Schiffer-
stadt Lauenburg aus genießen.
Am Ufer des großen Stroms führt der
beliebte Elberadweg entlang. Ruhe,
Schatten und schöne Ausblicke bieten die
Hangwälder am „Hohen Elbufer“.
Vom Fahrradsattel aus können Sie den Blick
auf das Wasser und die faszinierende Fluss-
landschaft genießen, während Transport-
schiffe und Sportboote gemütlich an Ihnen
vorbei ziehen.
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Urlaubsmagazin
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Sachsenwald
Urlaubsmagazin
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Wie viele Bäume sind ein Wald?
Der Sachsenwald ist der Rest eines riesigen
Urwaldes, der sich einst von der Ostsee bis
nach Niedersachsen erstreckte. Heute ist
er immerhin noch das größte zusammen-
hängende Waldgebiet Schleswig-Holsteins.
Im Schatten der Baumriesen laden schöne
Wanderwege ein, das beruhigende Grün
und die würzige Luft zu genießen.
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Urlaubsmagazin
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Ein großes Geschenk machte Kaiser
Wilhelm I. einst seinem Reichskanzler
Otto von Bismarck: In Anerkennung seiner
Verdienste erhielt er 1871 den ganzen
Wald. Noch heute ist der Sachsenwald
im Familienbesitz der Bismarcks.
Eulenspiegelstadt
Mölln
Ein Schalk mit Charme grüßt in Mölln seine
Gäste. Hier endete einst seine Reise, hier
soll er begraben sein. Doch sein Andenken
ist lebendig. Zwischen historischem Stadt-
kern, Seen und Wäldern fühlt sich Till auch
heute noch wohl.
Inselstadt Ratzeburg
Stolz dominiert der mächtige Backstein-
dom die Silhouette der Stadt. Das Blau des
Wassers steht ihm gut, und so schmückt er
sich gleich mit vier Seen, die die Stadtinsel
umgeben. Zu seinen Füßen ziehen Segler,
Ruderer, Kanuten oder Ausfugsschiffe ihre
Bahnen.
Stadtgeflüster
Urlaubsmagazin Urlaubsmagazin
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Tourist-Information Ratzeburg
Rathaus / Unter den Linden 1
23909 Ratzeburg
Tel. (0 45 41) 80 00- 886, Fax 80 00- 889
info@ratzeburg.de
www.ratzeburg-tourismus.de
Tourist-Information
Kurverwaltung Mölln
im historischen Rathaus
Am Markt 12, 23879 Mölln
Tel. (0 45 42) 70 90, Fax 83 73 53
ferien@moelln.de
www.moelln-tourismus.de
Blick auf den Ratzeburger Dom und das Kreismuseum
Till Eulenspiegel vor dem historischen Rathaus
Urlaubsmagazin Urlaubsmagazin
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Elbestadt Geesthacht
Wer weiß schon, dass Nobel seine berühm-
teste Erfndung – das Dynamit – einst in
Geesthacht machte? Innovation ist bis
heute der Motor der quirligen Elbestadt vor
den Toren Hamburgs, die viele technische
Zeitzeugen zu bieten hat.
Schifferstadt
Lauenburg/Elbe
Wer durch die bunte Elbstraße mit ihren
Fachwerkhäusern streift, trifft ihn schon
bald: den Lauenburger Rufer. Hier steht er,
blickt auf die Elbe und ruft den Schiffen
seinen Gruß zu. Viele Grüße aus einer Stadt,
in der die Schifffahrt Tradition hat!
Tourist-Information
Stadt Geesthacht
Krügersches Haus
Bergedorfer Str. 28, 21502 Geesthacht
Tel. (0 41 52) 83 62 58, Fax 7 89 67
touristinfo@geesthacht.de
www.geesthacht.de
Tourist-Information
Stadt Lauenburg/Elbe
Elbstraße 59, 21481 Lauenburg/Elbe
Tel. (0 41 53) 59 09-220, Fax 59 09-299
touristik@lauenburg.de
www.lauenburg.de
Der Rufer
Krügersches Haus
Urlaubsmagazin Urlaubsmagazin
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Ein „Wunnerland“ für kleine Abenteurer
Mit dem Fahrrad auf Schatzsuche gehen,
über verwunschene Flüsse paddeln, Till
Eulenspiegel treffen und mit der Draisine
einen der ältesten Naturparks Deutschlands
erkunden – das Herzogtum Lauenburg ist
ein echtes „Wunnerland“ für Familien. Der
alte plattdeutsche Ausdruck bringt die ein-
zigartige Mischung aus Wundern, Kuriosem,
Skurrilem, Traditionellem und Modernem
auf den Punkt, die oben im Norden auf
kleine und große Entdecker wartet.
Im wunnerland* Schleswig-Holstein dreht
sich alles um Familien, denn Urlaubszeit ist
Familienzeit. Die wunnerland*-Angebote
sorgen für unvergessliche gemeinsame
Erlebnisse mit höchsten Qualitäts- und Ser-
vicestandards für Familien. Ein Besuch bei
den „fiegenden Juwelen“ im Schmetter-
lingsgarten, bei heimischen und exotischen
Tieren oder eine spannende Rallye durch
das Tourismuszentrum „erlebnisreich“ –
im Herzogtum Lauenburg gibt es viel zu
entdecken – auch, wenn die Sonne einmal
nicht scheinen sollte.
Erstklassige Qualität und herausragender
Service stehen im wunnerland* an oberster
Stelle. Die Qualität aller Angebote wurde
daher nach strengen Richtlinien überprüft.
Das gilt auch für die Unterkünfte – von
Ferienwohnungen und Gasthöfen bis zu
Jugendherbergen und Heuhotels. Mit einer
wunnerland*-Urkunde ausgezeichnete
Betriebe bieten Familien einen individuel-
len und persönlichen Service, ein sicheres
Umfeld und eine Ausstattung mit hoch-
wertigen, natürlichen Materialien zu einem
angemessenen Preis.
Alle Familien-Angebote fnden Sie im In-
ternet auf www.hlms.de. Weitere Informa-
tionen zum Familien-Urlaub in Schleswig-
Holstein sind außerdem erhältlich bei der
Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein auf
www.wunnerland.de.
Schlafplatz gesucht?
wunnerland*-ausgezeichnete
Ferienwohnungen, Gasthöfe,
Jugendherbergen und Heu-
hotels fnden Sie in unserem
Gastgeberverzeichnis oder auf
www.hlms.de
Tipp
Hier könnt ihr was erleben!
• erlebnisreich –
das Tourismuszentrum
Interaktive Ausstellung über die Region
und die Natur, spannende Rallye,
GPS-Angebote
Hauptstraße 150, 23879 Mölln
Tel. (0 45 42) 85 68 60, Fax 85 68 65
www.hlms.de
• Morgenroth Wassersport
Segelkurse für Familien,
Bootsvermietung
Am Jägerdenkmal 1, 23909 Ratzeburg
Tel. (0 45 41) 8 32 00, Fax 89 16 66
www.segelschulemorgenroth.de
• Erlebnisbahn Ratzeburg
Draisinenfahrten und ausgefallene
Fortbewegungsmöglichkeiten
Am Bahnhof im Zug, 23911 Schmilau
Tel. (0 45 41) 89 80 74, Fax 85 81 42
www.erlebnisbahn-ratzeburg.de
• Kanu-Center Lothar Krebs
Kanu- und Fahrradtouren,
Übernachtung im Planwagen und Tipi
Grinauer Weg 23 b,
23847 Siebenbäumen
Tel. (0 45 01) 4 12, Fax 15 81
www.kanu-center.de
• Uhlenkolk Mölln
Naturparkzentrum, Wildpark,
Naturerlebnisraum
Wandhallenweg 11, 23879 Mölln
Tel. (0 45 42) 80 31 61, Fax 80 32 40
www.uhlenkolk-moelln.de
• Tierpark Krüzen
Exotische Tiere, Streichelgehege,
Parkbahn, Hüpfburg
Ziegelei 9, 21483 Krüzen
Tel. (0 41 53) 33 34, Fax 44 47
www.tierparkkruezen.de
• Garten der Schmetterlinge
Deutschlands ältester
Schmetterlingsgarten
Am Schloßteich 8, 21521 Friedrichsruh
Tel. (0 41 04) 60 37, Fax 96 08 78
www.garten-der-schmetterlinge.de
Erlebnisbahn Ratzeburg
Urlaubsmagazin Urlaubsmagazin
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Gemeinschaft erleben
Die Begegnung von jungen Menschen ist der Kern der
Jugendherbergsidee und bis heute hat dieser an Aktualität
nichts verloren. Das Herzogtum Lauenburg bietet ideale
Voraussetzungen für das bewusste gemeinsame Erleben von
Kultur, Landschaft, Natur und Umwelt.
Ganz neu:
Jugendherberge Ratzeburg
Das Highlight der modernsten Jugendher-
berge in Schleswig-Holstein ist zweifellos
ihre fantastische Lage direkt am Großen
Ratzeburger See. In wenigen Schritten
erreicht man die Ruderakademie und
Segelschule, einen Kinderspielplatz, das
Hallenbad und die historische Altstadt.
170 Betten teilen sich auf in 4- und
2-Bettzimmer, überwiegend mit Dusche
und WC, daneben 5 Tages- und Speiseräu-
me. Ein Außengelände mit Ballspielfäche
und Kleinkinderspielplatz, Sauna und
Bootssteg, eine Seeterrasse und Dachter-
rasse gehören zum Freizeitangebot dazu.
Jugendherberge Geesthacht
„Ruhig und doch stadtnah“, so zeichnet
sich die Jugendherberge Geesthacht aus.
Oberhalb der Elbe und am grünen Rand
von Hamburg gelegen, ist es nicht weit
in die Hansestadt. Überwiegend 4- und
6-Bettzimmer, die meisten mit Waschbe-
cken, bieten 110 Betten. Betreuerzimmer
und fünf Tagesräume runden das Angebot
ab.
Jugendherberge Lauenburg
(Am Sportplatz)
Oberhalb der Elbe und unmittelbar am
Elbsteilufer gelegen, befndet sich in
ruhiger Lage die Jugendherberge am
westlichen Stadtrand von Lauenburg. Sie
verfügt über 124 Betten, überwiegend mit
4- und 6-Bettzimmern sowie Betreuerzim-
mer. Neben dem gemütlichen Kaminzimmer
lässt sich auch in den 5 Tagesräumen die
gemeinsame Zeit kreativ gestalten.
Jugendherberge Lauenburg
„Zündholzfabrik“
Gäste der „Zündholzfabrik“ sind immer
wieder begeistert von der fantastischen
Lage der Jugendherberge. Sie liegt direkt
an der Elbe in der historischen Altstadt von
Lauenburg. Mit dem Fahrrad kann es direkt
vor der Haustür auf den Elberadweg gehen.
75 Betten verteilen sich auf die Einzel-,
2- und 4-Bettzimmer, jeweils mit Dusche
und WC. Zahlreiche Seminar- und Aufent-
haltsräume gehören genauso dazu wie ein
Sauna- und Fitnessbereich.
Jugendherberge Mölln
Von der Jugendherberge am westlichen
Stadtrand von Mölln geht der Blick auf den
Ziegelsee. Vor allem die ruhige Lage mit
viel Platz zum Spielen und Toben zeich-
net die Möllner Jugendherberge aus. Über
einen schönen Fußweg ist man schnell im
Stadtzentrum. Das Haus hat 149 Betten,
konzipiert als 1- bis 8-Bettzimmer, zum
Teil mit Waschbecken, Betreuerzimmer mit
separater Sanitäreinheit, 6 Tagesräumen
und 3 Clubräumen.
Kontakt:
Deutsches Jugendherbergswerk
Landesverband Nordmark e.V.
Rennbahnstraße 100, 22111 Hamburg
Tel. (0 40) 65 59 95-66 und -77
Fax (0 40) 65 59 95-52
service-nordmark@djh.de
www.nordmark.jugendherberge.de
Ratzeburg
Geesthacht
Mölln
Lauenburg „Zündholzfabrik“
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aktiv
aktiv
Freizeitkapitäne
Pedalritter
Badenixen
Spurensucher
Entdecker
Ob zu Lande oder zu W
asser –
das Herzogtum
Lauenburg aktiv erleben.
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Rad fahren | aktiv
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aktiv | Rad fahren
Rad fahren
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Blick über die Elbe
Die abwechslungsreiche Landschaft mit
ihren Seen und Wäldern im Norden bzw.
der Elbe im Süden wartet darauf, im Fahr-
radsattel erkundet zu werden. Romantische
Dörfer und schattige Alleen säumen den
Weg. Der besondere Tipp: wer mag, infor-
miert sich unterwegs per Handy über be-
stimmte Standorte. Der Handy-Guide ist an
fünf Rundtouren verfügbar. Oder wie wäre
es mit einer komfortablen Tour per Elektro-
Fahrrad? Egal welches Angebot man wählt,
ein Erlebnis ist inklusive: Zum Abschalten
von der Hektik des Alltages eignet sich die
Region wie wohl kaum eine Andere.
Über 1.000 Kilometer ausgeschilderte Radwege,
drei Radfernwege, 11 thematische Rundtouren –
willkommen im Radparadies Herzogtum Lauenburg!
Die Entdeckung der
Langsamkeit –
das Herzogtum per Rad
Fünf tolle Jugendherbergen – fünfmal
Spiel, Spaß und Abenteuer. Unsere
Häuser in Geesthacht, Lauenburg (2x),
Mölln und Ratzeburg freuen sich auf
Schul klassen, Familien, Radfahrer,
Sportler und alle, die eine tolle Zeit
verbringen möchten.
Infos unter:
Telefon 040 655995-66/-77 oder
www.nordmark.jugendherberge.de
Jugendherbergen
im Herzogtum
Lauenburg
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Rad fahren | aktiv
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aktiv | Rad fahren
Radeln entlang der
„Alten Salzstraße“
im Herzogtum Lauenburg
Auf der Spur des weißen Goldes
Dem „weißen Gold“ verdankten Lübeck
und Lüneburg Macht und Reichtum: Im
Mittelalter transportierten Händler das
wertvolle Salz zwischen beiden Hanse-
städten. Heute begeben sich Radwanderer
entlang des Radfernwegs „Alte Salzstraße“
auf die historischen Spuren mitten durch
das Herzogtum Lauenburg. Abseits belebter
Straßen führt die gut 100 Kilometer lange
Route durch eine Idylle aus Wäldern und
Seen, unterwegs laden Kulturstädte mit
Flair zu inspirierenden Spaziergängen ein.
Mühsam mit Pferd und Wagen brachten die
Händler einst das wertvolle Handelsgut in
drei Wochen von der Salzstadt Lüneburg
zum Lübecker Hafen. Heute können es
Radler lässiger angehen lassen: Auf dem
gut ausgebauten und ausgeschilderten
Radfernweg, der vom ADFC als erster Rad-
fernweg in Schleswig-Holstein zertifziert
wurde, meistern auch weniger Geübte die
Strecke bequem in vier Tagen. Die erste
Etappe beginnt im niedersächsischen Lü-
neburg, führt vorbei am alten Kloster Lüne
sowie dem Schiffshebewerk in Scharnebeck
und endet in Lauenburg.
Dicht an den Elbhang schmiegt sich die
malerische Altstadt der 800 Jahre alten
Fachwerkstadt, die außer Flair auch viel
Wissenswertes zu bieten hat: Alles über
das Leben der Fluss-Schiffer erfahren
Radwanderer im „Elbschiffahrtmuseum“.
Die nächste Etappe bis zur Kneippkurstadt
Mölln bietet faszinierende Technik: Stets
entlang des Elbe-Lübeck-Kanals verläuft die
Route, vorbei an sieben Schleusen. In der
Fachwerkstadt Mölln erzählt das Eulenspie-
gelmuseum die sagenhafte Geschichte des
Narren. Natur pur bietet die neu ausgeschil-
derte „Naturparktour“ zwischen Mölln und
Ratzeburg. Eine von den Gästen gern ge-
nutzter Abstecher, der mitten hinein in den
Naturpark Lauenburgische Seen führt, wo
Adler und Eisvogel zuhause sind. Unterwegs
in der Domstadt Ratzeburg können Besu-
cher die Arbeiten der berühmten Künstler
Ernst Barlach und A. Paul Weber genießen.
Damit das Raderlebnis stressfrei bleibt,
übernimmt ein Transportservice auf Wunsch
die Gepäckbeförderung von einem Hotel
zum nächsten. Außerdem bekommen ra-
delnde Urlauber jede Menge Tipps mit auf
den Weg – damit ihnen auf der Spur des
weißen Goldes nichts entgeht.
Weitere Infos unter
Tel. (0 45 42) 85 68 60 oder
unter www.hlms.de/de/alte-salzstrasse
Elbe-Lübeck-Kanal
Drei Sterne für die
„Alte Salzstraße“
Die beliebte Radroute
ist der erste nach den
ADFC-Kriterien zertifzierte Radfern-
weg Schleswig-Holsteins. Um das
Qualitätssiegel zu erhalten, wurde
jeder Streckenkilometer nach strengen
Vorgaben überprüft. Dabei konnten vor
allem die abwechslungsreiche Wegfüh-
rung, die touristische Infrastruktur und
die komfortable Wegweisung punkten.
Sehr gut ist auch die Anbindung an
die öffentlichen Verkehrsmittel und
die Möglichkeit der Fahrradmitnah-
me durch die Deutsche Bahn auf der
gesamten Strecke.
Qualitätsradroute
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aktiv | Rad fahren
Meisterliche Technik an
der Elbe erfahren
Mittelalterliche Kammerschleuse und moderne Wehranlage,
nostalgischer Dampfeisbrecher und gigantische Fischtreppe:
Mit Ausblicken auf die Elbe führen zwischen Lauenburg
und Geesthacht zwei abwechslungsreiche Fahrradtouren zu
technischen Zeitzeugen und moderner Technik.
Lauenburger „Rufer“
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aktiv | Rad fahren
Bereits früh am Morgen machen wir uns
auf den Weg. Es verspricht ein klarer war-
mer Sommertag zu werden. ,Immer dem
gelben Zahnrad nach‘ wird uns die große
„Techniktour“ auf 81 Fahrrad-Kilometern
zu historischen und modernen techni-
schen Highlights im südlichen Herzogtum
Lauenburg führen. Die Route besteht aus
den beiden kleinen Techniktouren rund um
Geesthacht und Lauenburg, die sich mit
einer Übernachtung wunderbar zu einem
Mini-Radurlaub kombinieren lassen. Als
Startpunkt haben wir uns die Geesthachter
Staustufe ausgesucht. Sie reguliert den
Wasserstand und ermöglicht einen kon-
stanten Schiffsverkehr auf der Elbe. Nur
einige Schritte entfernt erwartet uns ein
weiteres Highlight – die größte Fischauf-
stiegsanlage Europas mit einer Gesamtlän-
ge von 550 Metern. Weiter geht es über
den Hafen, in dem die neun Eisbrecher
stationiert sind, die in harten Wintern mit
bis zu 1170 PS die vereiste Elbe befahr-
bar halten. Wir nähern uns dem Zentrum
und einige aus unserer Gruppe besuchen
noch das GeesthachtMuseum!, in dem eine
interaktive Ausstellung mit spannenden
Informationen zur Ortsgeschichte auf-
wartet. Zurück an der Elbe radeln wir mit
Blick auf die vorbeischippernden Pötte
zum einzigen Pumpspeicherkraftwerk in
Norddeutschland. Entlang der drei riesigen
Rohre steigen wir den Elbhang hinauf und
genießen von oben den weiten Blick in
die Landschaft. Wieder zurück auf dem
Radweg fahren wir zu einem Ort, der durch
seine spannende Geschichte geprägt ist:
Denn dort, wo heute das Kernkraftwerk
Krümmel steht, erfand Alfred Nobel 1866
das Dynamit. Regelmäßig werden hier span-
nende historische Spaziergänge zu Nobels
Wirken in Geesthacht angeboten. Nachdem
wir weiter fussaufwärts Tesperhude hinter
uns gelassen haben, radeln wir entlang
des Hohen Elbufers in die Schifferstadt
Lauenburg. Die Landschaft ist großartig
und für Norddeutschland ganz untypisch,
kommen wir auf den Hügeln und Anstiegen
auch mal ins Schwitzen. Doch einzigartige
Ausblicke auf den großen Strom entschädi-
gen uns dafür allemal.
Wir erreichen Lauenburg und lernen den
„Rufer“ kennen, das Wahrzeichen der Stadt.
Die lebensgroße, bronzene Figur begrüßt
auf dem Ruferplatz die vorbeifahrenden
Elbschiffe und ihre Gäste, die hier am
zentralen Schiffsanleger an Land gehen. In
der Schifferstadt treffen wir auf jede Menge
Technikgeschichte, darunter das Elbschif-
fahrtmuseum, in dessen Keller uns alte
Dampfmaschinen erwarten und wir fahren
weiter zur Hitzler-Werft. Im Jahre 1886 in
Betrieb genommen, baut sie heute noch
Binnenschiffe aller Art und ist zu einer
Auf der „Techniktour“ liegt auch
das Helmholtz-Zentrum Geest-
hacht. In dem Zentrum für
Material- und Küstenforschung
werden unter dem Motto
„wissen schafft nutzen“ u. a.
die Sturmfuten von morgen
untersucht und der Lebensraum
Küste im wahrsten Sinne des
Wortes unter die Lupe genommen.
Informationen und Anmeldung
zu Führungen unter
Tel. (0 41 52) 83 62 58
Tipp
Kontakt:
Tourist-Information Geesthacht
Krügersches Haus
Bergedorfer Str. 28, 21502 Geesthacht
Tel. (0 41 52) 83 62 58, Fax 7 89 67
touristinfo@geesthacht.de
www.geesthacht.de
Tourist-Information Lauenburg/Elbe
Elbstraße 59, 21481 Lauenburg/Elbe
Tel. (0 41 53) 59 09-220, Fax 59 09-299
touristik@lauenburg.de
www.lauenburg.de
modernen Werft geworden. In der Hitzler-
Nordwerft bestaunen wir zwei Querslipan-
lagen von 130 m und 70 m Länge. Auch
die Besichtigung des Raddampfers „Kaiser
Wilhelm“ ist beeindruckend. Wir beschlie-
ßen schon jetzt, unseren nächsten Ausfug
ins Herzogtum Lauenburg mit einer Fahrt
über die Elbe zu verbinden. Nun heißt
es aber erstmal weiter radeln zu unseren
nächsten Zielen, der Kanalbrücke von 1966
und dem Technik-Highlight, der Palm-
schleuse. Die älteste erhaltene Kesselschleu-
se wurde 1398 komplett aus Holz erbaut
und war eine von insgesamt 15 Schleusen
auf dem Stecknitz-Kanal. Ihren Namen
erhielt sie im 17. Jahrhundert übrigens von
dem damaligen Schleusenwärter Palm. Wir
radeln zurück in die Altstadt und genießen
gemeinsam den Ausklang dieses sportiven
Tages. Am nächsten Morgen brechen wir
gut gelaunt zur zweiten Etappe auf. In
Lütau besuchen wir das Zugpferdemuseum.
Anschließend fahren wir über Felder, Wiesen
und beschauliche Dörfer herrlich entspannt
zurück nach Geesthacht.
Geesthachter Fischaufstiegsanlage
Palmschleuse Lauenburg
Mit Eulenspiegel auf dem
Fahrrad unterwegs
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Rad fahren | aktiv
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aktiv | Rad fahren
Die Stadt von Till Eulenspiegel
lockt zwischen Seen und Wäldern
zu abwechslungsreichen Ausfügen
mit dem Fahrrad. Vier Rund-
touren zwischen 32 und 45 Kilo-
metern stehen ganz im Zeichen
des berühmten Narren.
Wer sich von Mölln aus für die 34 Kilo-
meter lange Rundtour nach Ratzeburg
entscheidet, folgt einfach den grünen
Eulenspiegel-Schildern. Auf dem Weg liegt
der Oldenburger Wall, der im Frühling und
Herbst den Blick auf die Kranichzüge frei-
gibt. Durch schattige Alleen geht es nach
Schmilau und weiter entlang des Küchen-
sees bis auf die Ratzeburger Stadtinsel und
durch den Farchauer Kreisforst zurück nach
Mölln.
Ein besonderes Naturerlebnis zeigt sich auf
der 32 Kilometer langen, gelb beschilder-
ten, Eulenspiegel-Tour. Sie führt durch das
wunderschöne Hellbachtal, bis nach Gudow
und zur Freizeitwelt Güster, bevor es dann
entspannt am Elbe-Lübeck-Kanal wieder
zurück nach Mölln geht.
„Blaublütig“ führt Tills längste Tour auf
45 Kilometern zum Schloss Wotersen. Das
Barock-Ensemble kann zwar nur von außen
besichtigt werden, ist aber eine herrliche
Kulisse für ein Urlaubsfoto. Auf dem Rück-
weg nach Mölln liegen die Seilzugfähre in
Siebeneichen, der Golfplatz in Grambek
und der Segelfugplatz in der Grambeker
Heide auf dem Weg.
„Kanalgeschichten“ gilt es auf Tills vierter
Tour zu erleben. Gen Norden weist die rot
markierte Strecke auf 35 Kilometern über
Lankau und Behlendorf bis nach Berkenthin
den Weg. Hier am Elbe-Lübeck-Kanal
erzählt sich die mittelalterliche Geschichte
des Salztransportes. Auf den Spuren der
„Alten Salzstraße“ führt die Tour in südli-
cher Richtung zurück nach Mölln.
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Kontakt:
Tourist-Information
Kurverwaltung Möllnim historischen
Rathaus
Am Markt 12, 23879 Mölln
Tel. (0 45 42) 70 90, Fax 83 73 53
ferien@moelln.de
www.moelln-tourismus.de
Geschichte(n) entlang der
ehemaligen innerdeutschen Grenze
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Rad fahren | aktiv
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aktiv | Rad fahren
Rad fahren entlang des
Elbe-Lübeck-Kanals mit dem E-Bike oder
eigener Muskelkraft, eine Paddeltour auf
dem Prüßsee, Schwimmen, Wandern oder
Angeln – die Freizeitwelt Güster ist Natur pur.
Wer auf den Komfort nicht verzichten möchte,
wohnt in skandinavischen Ferienhäusern.
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Küche, Bad und dem gesunden Duft nach
Holz machen den Urlaub zum Erlebnis.
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www.freizeitwelt-guester.de
Bis zum Jahr 1989 zog sich an der östlichen Seite des Herzogtum
Lauenburg eine streng bewachte und undurchdringliche Grenze. Heute
dürfen wir uns am ehemaligen innerdeutschen Grenzverlauf an einer
unberührten Natur erfreuen. Begeben Sie sich auf Rundreise entlang
des „Grünen Bandes“ und erfahren Sie bei einer Tagestour mehr über
die deutsch-deutsche Geschichte.
Auf wenig befahrenen Wegen und mit nur
geringen Höhenunterschieden führt Sie
die „Grenzroute“ zu Zeugnissen unserer
Geschichte. Büchen-Dorf ist der Aus-
gangspunkt dieser neu konzipierten und
39 Kilometer langen Themenroute. Die
Priesterkate von 1649 mit seinem Kultur-
zentrum erwartet Sie zur Einstimmung mit
einer Ausstellung zur ehemaligen inner-
deutschen Grenze. Als das ältest-datierte
landwirtschaftliche, unter Denkmalschutz
stehende Gebäude im Kreis Herzogtum
Lauenburg hat es die Zeit der deutschen
Teilung genauso miterlebt, wie die hiesige
Marienkirche aus dem 13. Jahrhundert. Von
Büchen aus radeln Sie nach Schwanheide
mit dem Grenzbahnhof in der ehemaligen
DDR. Aus Angst vor potenzieller Fluchtge-
fahr sperrte man hier die DDR-Bürger im
Bahnhofsgebäude ein, bis der Zug kam. Auf
dem weiteren Weg zwischen Leisterförde
und Fortkrug können Sie in einer Ausstel-
lung Exponate der ehemaligen Grenzan-
lagen anschauen. Dabei berühren Sie das
„Grüne Band“, entlang dem sich jahrzehn-
telang eine unberührte Natur entwickeln
konnte. Ein Abstecher zum Gartenschläger-
Eck führt Sie zu dem Ort, an dem Michael
Gartenschläger im Jahre 1976 erschossen
wurde. Er versuchte zum dritten Mal einen
Selbstschussapparat vom Typ SM 70 am
Grenzzaun abzubauen.
Die Route verläuft von hier aus weiter über
Bergholz bis zur Fähre in Fitzen/Siebenei-
chen. Nicht nur für Kinder ist die Überfahrt
mit der einzigen Seilzugfähre über den
Elbe-Lübeck-Kanal eine spannende Ange-
legenheit. Wer mag, besucht noch die spät-
barocke Feldsteinkirche in Siebeneichen.
Danach geht es wieder in Richtung Büchen
zurück, wo die Priesterkate von Februar bis
November an jedem 1. Sonntag im Monat
von 14.00 bis 17.00 Uhr mit selbst geba-
ckenen Torten und Kaffee auf ihre Besucher
wartet.
Kontakt:
Gemeinde Büchen
Amtsplatz 1, 21514 Büchen
Tel. (0 41 55) 80 09-0, Fax 80 09-99
info@gemeinde-buechen.de
www.amt-buechen.eu
Die aktuellen Betriebszeiten der
Fähre fnden Sie im Internet unter
www.amt-buechen.eu unter der
Rubrik „Leben im Amt Büchen“.
Dauerausstellung zur innerdeutschen
Grenze in der Priesterkate Büchen
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Rad fahren | aktiv
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aktiv | Rad fahren
Amt Lauenburgische Seen
Fünfhausen 1 · 23909 Ratzeburg
Telefon (0 45 41) 80 02 - 0
Telefax (0 45 41) 80 02 - 40
www.amt-lauenburgische-seen.de
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wandern rund um
die Lauenburgischen
Seen
Entdecken Sie romantische
Dörfer und die wunderschö-
ne Feld-, Wiesen-, Wald- und
Seenlandschaft! Zusätzlich zur
Regionalkarte Lauenburgische
Seen erhalten Sie 19 Touren-
vorschläge durch die Region.
Regionalkarte
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Buchhandel oder
beim Amt
Lauenburgische
Seen.
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Regionalkarte
mit Radrouten
Hör dich schlau
mit Handy-Guide
Proviant, Sonnencreme, Luftpumpe, Rad-
fahrkarte – da fehlt nur noch das Handy!
Für Radtouren im Herzogtum Lauenburg
wird das Mobiltelefon zu einem besonders
wichtigen Utensil. Auf fünf thematischen
Strecken verrät das Handy spannende Ge-
schichten aus der Region.
Zum Beispiel auf der Seenradtour: auf
48 Kilometern führt sie durch die herrli-
che lauenburgische Seenlandschaft von
Ratzeburg an den Schaalsee und zurück.
Sieben Hör-Stationen liegen insgesamt auf
dieser Rundtour. Sie sind schon von Weitem
erkennbar: Eine Informationstafel und ein
Handy-Symbol machen vorbeikommende
Radfahrer neugierig. Unter der hier angege-
benen Telefonnummer verbergen sich kurz
und knackig unterhaltsame Geschichten
über spannende Hintergründe.
So erfahren wir einiges über dänische
Schießkünste, über Grenzgeschichten,
Graugänse oder wir hören, wie die Maränen
in den Schaalsee kamen. Sagenumwoben,
natürlich oder historisch – das Herzog-
tum Lauenburg gibt mit jedem Anruf ein
Geheimnis preis. Neben der Seenradtour
warten die Denkmaltour rund um Bü-
chen, die Kirchentour zwischen Mölln und
dem Schaalsee, die Eiszeittour zwischen
Ratzeburg und Elbe-Lübeck-Kanal sowie
die Alleen- und Herrenhaus-Tour zwischen
Schaalsee, Gudow und Wotersen auf neu-
gierige Handy-Nutzer.
Für Handy-Besitzer mit Flatrate
ist dieser Dienst sogar kostenlos,
alle anderen zahlen den günstigen
Verbindungspreis ins deutsche
Festnetz. Oder Sie laden sich die
Beiträge schon zu Hause als mp3
auf Ihr Gerät herunter:
www.hlms.de/de/
handy-als-reisefuehrer
Tipp
Die 3-Muskel-Tour dauert etwa
vier Stunden. Besondere Kondition
ist nicht erforderlich. Die Mindest-
teilnehmerzahl liegt bei vier Per-
sonen. Pro Tag werden vier Touren
angeboten.
Informationen und Anmeldung
unter Tel. (0 45 41) 89 80 74 oder
www.erlebnisbahn-ratzeburg.de
Tipp
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Rad fahren | aktiv
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aktiv | Rad fahren
Muskeln spielen lassen
am Ratzeburger See
Wenn wir nach Hause kommen, haben wir was zu erzählen!
Zum Beispiel von dem Baumwaggonhotel. Wie wir auf den Schienen
geradelt sind. Wie Mama Dreirad gefahren ist. Und wie ich am
schnellsten von allen gepaddelt bin.
„Erlebnisbahn Ratzeburg“ – der Name
klingt eher unscheinbar. Doch die Ange-
bote, die sich Oliver Victor und sein Team
für die Gäste ausgedacht haben, sind mehr
als einzigartig. Mit den unterschiedlichsten
Fahrzeugen bietet er eine Vielzahl an Tou-
ren und Kombinationen an, zum Beispiel
die „3-Muskel-Tour“: Drei Fortbewegungs-
mittel, die mit Muskelkraft bewegt werden,
führen uns durch die traumhafte Land-
schaft des Naturparks Lauenburgische Seen.
Los geht es am Bahnhof Ratzeburg. Mit der
kleinen Handhebeldraisine pumpen wir uns
ins fünf Kilometer entfernte Schmilau. Hier
wechseln wir aufs 6teambike, einem großen
Dreirad, auf dem wir mit sechs Personen um
einen Tisch herum sitzen und uns vorwärts
strampeln. Nachdem wir den Dreh rausha-
ben, rollen wir entspannt durch herrliche
Waldgebiete bis zum Ratzeburger See, un-
serer letzten Wechselstation. Hier verlassen
wir den festen Boden unter den Füßen und
paddeln mit dem Drachenboot einmal über
den Küchensee, den südlichen Ratzeburger
See. Nach einer Stunde erreichen wir etwas
müde, aber voller Freude das Strandbad der
Ratzeburger Schlosswiese. Beim Picknick
lassen wir hier unsere Muskeln von der
Sonne verwöhnen, bevor wir uns auf den
kurzen Fußmarsch zurück zum Bahnhof
machen.
Und auch in der Nacht verstehen wir nur
Bahnhof: Wir übernachten im Baumwag-
gonhotel auf dem Bahnhof Hollenbek. Ein
bisschen verrückt, aber sehr komfortabel.
Unser explodierter Zug im Baum ver-
fügt über drei Abteile mit jeweils eigener
Dusche, WC und sehr individueller Innen-
ausstattung. Acht Meter geht’s hoch – zu
erreichen über Treppen und Stiegen. Über-
nachten kann man hier mit maximal zwölf
Personen. Für Jugendgruppen gibt es
zudem einen Jugendzug. Vorsicht an der
Bahnsteigkante heißt es auch in Schmilau:
Der Erwachsenen- und Familien-Bahnhof
bietet originelle Übernachtungsmöglich-
keiten im Mitropa-Schlafwagen, in der
Glasbauersuite und in der Doppelstocksuite.
Und man darf sicher sein: Der Zug fährt
nicht ab. Oder doch?!
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6teambike
Baumwaggonhotel
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Besondere Aktivitäten
Spannendes, Kurioses und Außergewöhliches
erwartet Sie im
Herzogtum
Lauenburg.
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Wer an die Urlaubsregion zwischen Elbe und Ostsee
denkt, verbindet mit ihr zu Recht Aktivitäten wie Fahrrad-
oder Kanu fahren.
Aber das Herzogtum Lauenburg wäre nicht das Herzogtum
Lauenburg, wenn es nicht immer wieder überraschen
würde. Der Bericht einer ungewöhnlichen Reise durch das
Lauenburgische.
Alles außer gewöhnlich!
Besondere Aktivitäten | aktiv aktiv | Besondere Aktivitäten
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Kurs Elbe. Hamburg bis Wittenberge.
Schiffs-
ausflüge
Sport-
boothäfen
Schöne Orte
und Städte
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Rad- und
Kanutouren
Seeadler, Biber
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Nachdem wir gestern bereits die wunderschöne Landschaft auf der
bequem an einem Tag zu schaffenden Eiszeittour erradelt haben,
begegnet uns heute der Begriff „Swingolf“ und macht entspre-
chend neugierig, die herrliche Fahrt durch die sanften Hügel der
Stecknitz-Region nach Duvensee anzugehen.
Das malerische Dörfchen im Norden des Kreises vermittelt uns
ein Stück heile Welt, die beim Anblick des Hofcafés der Familie
Petersen noch verstärkt wird. Alles wirkt vertraut und harmonisch,
nur der Anblick von Gästen jeden Alters, die mit Golfschlägern und
auf den ersten Blick viel zu großen Golfbällen das Café verlassen,
irritiert zunächst etwas.
Ein Blick über die Terrasse des Cafés bringt uns dann der Lösung
des Rätsels schon näher: Wir blicken über eine schier endlose
Rasenfäche in sattem Grün: Der Swingolfplatz! Früher, erklären uns
die Petersens, war hier eine Ackerfäche. Wer sich hier auf rustika-
lem Gelände mit Fachbegriffen wie „Platzreife“, „Etikette“, „Club-
mitgliedschaft“ oder „Kleiderordnung“ als Experte outen möchte,
scheitert kläglich.
Nur eine kurze Einweisung ist nötig und schon kann es losgehen
auf eine Runde Golf für Jedermann. Auffallend sind viele Fami-
lien und kleine Gruppen wie wir, die mit sichtlichem Spaß die 9
oder 18 Löcher absolvieren. Da die Bahnen kürzer sind als beim
„echten“ Golf, die Bälle und die Löcher größer und es nur einen
Schläger gibt, eignet sich dieser Sport auch für Anfänger und
weniger Durchtrainierte, wie ich zu meiner Freude bald feststelle.
Die trotzdem abtrainierten Kalorien lassen sich im Anschluss auf
schmackhafteste Art und Weise auf der Terrasse des Cafés mit
selbstgemachter Torte wieder ausgleichen.
Zufrieden mit diesem Tag freuen wir uns auf einen gemütlichen
Abend auf der Terrasse unseres speziell auf Radfahrer eingestell-
ten Velohotels auf Vokuhls Bauernhof in Lankau. Auch wenn wir
unsere Kräfte für die morgige Tour ins Tourismuszentrum „erleb-
nisreich“ nach Mölln schonen wollten, eine Partie Tischtennis in der
Spielscheune und eine nasse Erfrischung im nahegelegenen Badesee
lassen wir uns nicht entgehen.
Begeistert von vielen neuen Eindrücken und voller spannender Er-
lebnisse endet unser Wochenende an diesem tollen und natürlichen
Fleckchen Erde nicht ohne bereits tolle Ideen für unseren nächsten
Kurztrip ins Lauenburgische bekommen zu haben. Die Fahrt mit
dem Hydrobike (einem Fahrrad mit Kufen) über den Ratzeburger
See, der „Spaziergang“ auf Wasserschuhen, die Drachenboottour
oder die Nacht im Planwagen des Schaalsee-Camps werden wir
jedenfalls unbedingt nachholen. All das gibt es nur hier und weit ist
es ja zum Glück auch nicht.
Swingolf Bergrade
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Ein elektromobiles Wochenende
Bereits seit 2 Jahren ist ein neues Zeitalter
der Fortbewegung im Herzogtum Lauen-
burg angebrochen. Neben den beliebten
und bewährten muskelkraftbetriebenen
Aktivitäten ist nun auch ein kompletter
Umstieg auf Elektrofahrzeuge möglich. Zu
dieser nachhaltigen und geräuschlosen Art
sich fortzubewegen gehören neben den
Pedelecs nun auch Elektroautos und das
Elektro-Leichtkraftrad, ein Elektro-Moped.
Diese Fahrzeuge fahren ausschließlich mit
Strom und bringen die Gäste ein ganzes
Wochenende an die schönsten Plätze im
Herzogtum. Übernachtet wird wahlweise
in einem Hotel in der Stadt oder auf dem
Land. Von dort ist man das ganze Wochen-
ende mit einem Pedelec ausgerüstet mobil
unterwegs und kann neben den muskel-
kraftbetrieben Fahrzeugen der Erlebnisbahn
eine Spritztour mit dem Elektroauto unter-
nehmen oder mit dem Elektro Leichtkraft-
rad (Elmoto) herrliche Waldwege erkunden.
Aber auch stunden- oder tageweise sind
erste Geh- bzw. Fahrversuche auf dem Feld
der Elektromobilität mit den knallroten
Herzogtum Lauenburg-Pedelecs möglich.
Kontakt:
„erlebnisreich“
Das Tourismuszentrum
für das Herzogtum Lauenburg
Hauptstraße 150, 23879 Mölln
Tel. (0 45 42) 85 68 60, Fax 85 68 65
erlebnisreich@hlms.de, www.hlms.de
Die Energiewende ist nicht nur eine große Herausforderung unserer
Zeit, sie hat auch Ihre überaus innovativen, interessanten und
genussvollen Seiten. Nachdem im Herzogtum Lauenburg bereits seit
2 Jahren Elektrofahrräder – sogenannte Pedelecs – ausgeliehen werden
können, geht ein neues Angebot noch deutlich weiter.
Diese können in Ratzeburg, Lauenburg
oder Geesthacht jeweils bei der Tourist-
Information bzw. in Mölln in unserem
Tourismuszentrum „erlebnisreich“ aus-
geliehen werden.
Besondere Aktivitäten | aktiv aktiv | Besondere Aktivitäten
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Seit Jahren ist es eine beliebte
und bewährte Anlaufstelle für
Urlauber und Tagesausfügler.
Das Tourismuszentrum
„erlebnisreich“ im historischen
Möllner Stadthauptmannshof
informiert in einer interaktiven
Ausstellung über das komplette
Herzogtum Lauenburg und hält
darüber hinaus spannende und
überraschende Angebote mit
Satellitenunterstützung bereit.
Für erlebnisreiche Besuche hat das Her-
zogtum Lauenburg einiges zu bieten. Jede
Menge Tipps für die ganze Familie hält das
Tourismuszentrum „erlebnisreich“ bereit.
In der modernen Ausstellung im Möllner
Stadthauptmannshof lässt sich jedoch
nicht nur entdecken, was die Region für
Groß und Klein zu bieten hat. Hier kann
man auch direkt zur Hausrallye starten, auf
eine Schnitzeljagd per Satellit in die Natur
losziehen oder an spannenden Veranstal-
tungen teilnehmen.
Wer sein Wissen über das Herzogtum Lau-
enburg testen möchte, startet einfach mit
der ganzen Familie zur spannenden Rallye
durch die Räume der interaktiven Ausstel-
lung. Seeadler Eddie, das Maskottchen des
Hauses, hält eine Menge Fragen über die
Region bereit. Da gilt es, Buchstabensalate
zu entwirren, Rätsel zu lösen oder auf Zeit
im Kanusimulator über einen virtuellen See
zu paddeln. Die Rallye kostet nur zwei Euro
pro Familie und kann jederzeit gestartet
werden.
Wer vom „erlebnisreich“ aus mit Satelliten-
unterstützung per GPS-Gerät in die Natur
starten möchte, kann dies zu Fuß oder per
Fahrrad (auch mit Elektrounterstützung)
tun.
Bereits für Kinder ab acht Jahren geeignet
ist die „erlebnisreiche Schatzsuche“, ab
12 Jahren bietet sich das Angebot „Tills
Schatz“ an. Mit einem GPS-Gerät ausge-
stattet, gilt es spannende Rätsel entlang
der Route zu lösen. Die Lösungen führen
die Entdecker schließlich zu einem „echten
Schatz“. Ein Riesenspaß für Familien,
Schulklassen oder Kindergeburtstage, die
anschließend im direkt am See gelegenen
Garten des „erlebnisreiches“ den Tag bei
Kaffee, Kakao und Kuchen (darf auch gerne
mitgebracht werden) ausklingen lassen
können.
Auch GPS-Geräte mit gespeicherten Rad-
touren stehen im Verleih zur Verfügung.
Auch hier hat man die Wahl: Es stehen mit
der „Schnitzeljagd per Satellit“ eine Radtour
von ca. 35 Kilometern Länge oder mit dem
„Schatz der 7 Seen“ eine Radtour oder
Wanderung von ca. 20 Kilometern Länge
zur Auswahl. Diese Touren sind ebenfalls
hervorragend für Familien aber auch für
Betriebsausfüge und kleinere Gruppen ge-
eignet. Das Team des „erlebnisreiches“ steht
für eine kompetente Beratung und echte
Insidertipps an sieben Tage in der Woche
zur Verfügung und vermittelt auch gerne
weitere Erlebnisse oder die anschließende
Übernachtung im gesamten Kreisgebiet.
Kontakt:
„erlebnisreich“
Das Tourismuszentrum
für das Herzogtum Lauenburg
Hauptstraße 150, 23879 Mölln
Tel. (0 45 42) 85 68 60, Fax 85 68 65
erlebnisreich@hlms.de, www.hlms.de
Einfach vorbeikommen und
spielen, das ist die Idee dieser
Golfform. Kein langes Üben,
wenige Regeln, einfach Spaß
am Spielen haben.
Ball und Schläger kann man
sich ausleihen und nach dem
Spielen warten leckere haus-
gebackene Torten in unserem
Bauernhofcafé auf Sie.
Golfspaß für die
ganze Familie
Weiter Infos unter:
Swingolf Bergrade
Familie Petersen
Bergrade 4
23898 Duvensee
Tel. 0 45 43 / 88 87 17
Öffnungszeiten:
April bis Ende Okt.
Mi. bis Fr.
ab 11:00 Uhr
Wochenende
und Feiertage
ab 10:00 Uhr
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GPS spielerisch erleben:
Spezielle Schatzsuchen
per Satellit
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Wasserspaß
Es gibt viel zu entdecken auf Ihrer Kanu-Tour.
Unberührte Natur wechselt m
it urbanem
Flair.
Wasserspaß | aktiv aktiv | Wasserspaß
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KANU-CENTER LOTHAR KREBS
Kanu- & Fahrradtouristik · Events · Camping
Grinauer Weg 23 B · 23847 Siebenbäumen
Tel. (0 45 01) 4 12 · Fax (0 45 01) 15 81
info@kanu-center.de · www.kanu-center.de
Zeit für
Erlebnisse
Paddeltouren auf der
Trave, Wakenitz und dem
Schaalsee-Kanal
Wild und unberührt erscheint auch das in
Gänze unter Naturschutz stehende Ostufer
des Ratzeburger Sees. In diesen Zonen fn-
den Haubentaucher, Gänsesäger, Enten und
andere Wasservögel Brut- und Nahrungs-
räume. In nördlicher Richtung gibt es in
Römnitz, Campow und Utecht die Mög-
lichkeit zum Landgang, dort erwarten Sie
Gasthöfe, Campingplätze und Pensionen.
Am Westufer werden Einhaus, Buchholz,
Pogeez, Groß Sarau und Schanzenberg mit
entsprechenden Angeboten passiert.
Auf der Wakenitz fährt man über weite
Strecken auf der ehemaligen innerdeut-
schen Grenze zwischen Schleswig-Holstein
und Mecklenburg-Vorpommern. Ihr Wasser
ist sehr klar und wurde von Lübeck bis
1972 als Trinkwasser genutzt. Ihr slawi-
scher Name steht für sehr sauberes Wasser
und bedeutet „Barschfuss“. Ausgedehnte
Röhricht- und Schwimmblattzonen gehen
an den Ufern in Bruchwälder mit Erlen und
Weiden über. Bäume sind ins Wasser ge-
stürzt oder haben sich durch die Last ihres
Alters tief über den Fluss gebeugt. Davor
wiegen sich Schilfrohr, Binsen und Rohrkol-
ben im Wind. Moorfrosch, Ringelnatter und
Sumpfmeise oder die scheue Waldschnepfe
fnden hier Rückzugsgebiete.
Besonders im Lübecker Bereich, wo die Wa-
kenitz durch Aufstauung seenartige Was-
serfächen bildet, gibt es große Teppiche
aus Seerosen und anderen Wasserpfanzen.
Neben Wald fankieren den Fluss Nasswie-
sen und Grünland, aber auch Trockenrasen
und Heidefächen mit artenreicher Flora
und Fauna. Ausfugslokale, oft in ehemali-
gen Fischerhäusern eingerichtet, laden zur
Rast ein.
Ein wahres Eldorado für Wassersportler ist das an den Ufern von vier
Seen gelegene Ratzeburg und seine Umgebung in Schleswig-Holsteins
ältestem Naturpark „Lauenburgische Seen“. In Richtung Norden können
Kanuten bis zur Lübecker Altstadt fahren, wo die Wakenitz als Ablauf
des Ratzeburger Sees in Richtung Ostsee in die Trave mündet.
Grenzenloser Paddelspaß
Ein sehr guter Ausgangspunkt für die
25 Kilometer lange Strecke ist der Domsee
vor dem mächtigen, romanischen Ratze-
burger Backsteindom von 1220. Vorbei am
Trainingsplatz der Olympiaruderer am Süd-
ufer des Ratzeburger Sees öffnet sich dem
Wasserwanderer die riesige Fläche des aus
einer eiszeitlichen Gletscherzunge entstan-
denen Sees. Eine fantastische Wasserland-
schaft mit schilfbewachsenen Ufern und
ursprünglichen Naturräumen. Das West-
ufer steigt teils zu den Hängen mächtiger
Moränen an, welche die Eismassen vor etwa
15.000 Jahren dort hinterlassen haben. So
lieget der Aussichtspunkt „Hohe Buch“ bei
Pogeez und Holstendorf 76 Meter hoch.
Am Nordende des bis zu 24 Meter tiefen
Sees erreicht man nach zehn Kilometern
das Fährhaus Rothenhusen. Das war Ende
des 16. Jahrhunderts eine, auf einer kleinen
Insel gelegene, von Lübeck befestigte
Zollstation, wovon noch heute das Lübsche
Wappen und eine Kanone auf der Südseite
des Fährhauses zeugen. Danach folgen bis
Lübeck 15 Kilometer auf dem „Amazo-
nas des Nordens“. So wild und verwegen
erscheint die Wakenitz, dass sie diesen
Beinamen zu Recht trägt.
Natur erleben zu Wasser
Alle wichtigen Informationen gibt
das Faltblatt „paddeln - Kanurevier
Lauenburgische Seen - Trave“ der
Herzogtum Lauenburg Marketing
& Service GmbH. Im handlichen
Faltblatt mit großer Übersichtskarte
fnden Sie alle Informationen zu
Ihrer Tour.
Ansprechpartner:
Tourismuszentrum
„erlebnisreich“ Mölln
Tel. (0 45 42) 85 68 60
www.hlms.de
Naturpark Lauenburgische Seen
Tel. (0 45 41) 86 15 17
www.naturpark-lauenburgische-
seen.de
Tipp
Wasserspaß | aktiv
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Wer an heißen Tagen das
Herzogtum Lauenburg besucht,
sollte seine Badesachen nie
vergessen. Zu verlockend
glitzern die über 40 Seen in den
schönsten Blau- und Grüntönen.
Viele von ihnen laden mit
schönen Seebadestellen zu einem
Sprung ins kühle Nass ein. Egal
ob romantischer Waldsee oder
quirliges Strandbad – hier fndet
jeder seinen Lieblingsplatz.
Abtauchen im Land der 40 Seen
Die herzoglichen Seebadestellen liegen in
waldreicher Umgebung und locken mit
bester Badewasserqualität. Einen besonde-
ren Ausblick genießt man zum Beispiel am
Ratzeburger Domsee in Bäk. Die Badestelle
liegt direkt dem imposanten Ratzebur-
ger Dom gegenüber. Aber auch auf der
Ratzeburger Insel verführen die bewachten
Badestellen am Hallenbad Aqua Siwa sowie
in der Seebadeanstalt zum Spung ins kühle
Nass. Das Luisenbad in Mölln bietet den
herrlichen Blick auf die Kulisse der Möllner
Altstadt. In Salem und in Behlendorf hin-
gegen lässt man das Auge über bewaldete
Ufer schweifen. In Pogeez lockt die beliebte
DLRG-Badeanstalt zu einem Sprung in den
großen Ratzeburger See.
Und wer lieber sportlich seine Bahnen in
einem Schwimmbecken zieht oder ein Fan
von Wasserrutschen und Sprunganlagen ist,
dem seien die Freizeitbäder in Lauenburg
und Geesthacht, das Waldschwimmbad
Büchen, das Freibad in Steinhorst sowie
das Hallenbad Aqua Siwa in Ratzeburg
empfohlen.
Alle offziellen Seebadestellen
fnden Sie im Internet auf
www.badewasserqualitaet.schleswig-
holstein.de. Gern informieren
wir Sie auch telefonisch unter
Tel. (0 45 42) 85 68 60.
Tipp
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Seebadestelle Ratzeburg
aktiv | Wasserspaß
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Rein ins
Vergnügen!
Öffnungszeiten
Mai - September 2013
Montag:
10.00-20.00 Uhr
Dienstag - Freitag:
6.30-20.00 Uhr
Samstag, Sonntag
und an Feiertagen:
7.00-20.00 Uhr
In den Sommerferien
mittwochs
bis 21.00 Uhr
Kassenschluss
30 Min. vor Badeschluss
Elbuferstraße 1 • 21502 Geesthacht
Telefon: 04152 3100
Mehr Schwimmen heißt es bei uns
im beheizten Waldschwimmbad Büchen.
Neben 50-Meter-Schwimmbahnen und
einem Planschbecken für die Kleinen gibt
es Sprungtürme und eine 64 Meter lange
Rutsche. Auf dem großzügig angelegten Areal
befinden sich außerdem Beachvolleyball- und
Beachsoccerfelder, Minigolf und Grillplatz
und viel Raum zum Entspannen.
Unsere Öffungszeiten sind von
Mai bis September.
Waldschwimmbad Büchen
Moorweg 5, 21514 Büchen
Tel. (0 41 55) 33 44, Fax 80 09 99
waldschwimmbad@gemeinde-buechen.de
www.waldschwimmbad-buechen.de
Dem Wasser so nahe
In Mölln gibt es jede Menge Ideen, sich
dem Element Wasser zu nähern: Darf es ein
kühles Bad mit Altstadtpanorama sein oder
lieber der Storchengang im Kneipp-Becken
des Kurparks? Wasserfans fahren mit dem
Boot über den Stadtsee oder erleben eine
wild romantische Kanufahrt auf der Möllner
Seenkette. Freizeitkapitäne werfen nach
einem Törn auf dem Elbe-Lübeck-Kanal
gerne den Anker am Ziegelsee. 11 Seen in
unmittelbarer Umgebung und rundherum
viel Wald. Was liegt also näher, als sich an
einem sonnigen Tag in das kühlende Nass
zu begeben?
Kneipp-Becken im Möllner Kurpark
Kontakt:
Tourist-Information
Kurverwaltung Mölln
im historischen Rathaus
Am Markt 12, 23879 Mölln
Tel. (0 45 42) 70 90, Fax 83 73 53
ferien@moelln.de
www.moelln-tourismus.de
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erholen
erholen
Verwöhnen lassen
Genießen
Landerlebnis
Durchatmen
Entschleunigen
Einfach m
al die Seele baum
eln lassen.
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Kultur
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Eulenspiegelbrunnen auf dem historischen Marktplatz
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erholen | Kultur
Beginnen wir unsere Führung auf dem
historischen Marktplatz. Hier befndet sich
in einem der hübschen sanierten Fachwerk-
häuser das Eulenspiegelmuseum. Lassen
Sie uns einen Blick hinein werfen und die
Exponate der Dauerausstellungen über die
Geschichte(n) des berühmten Narren be-
wundern. Ein Augenmerk sollten Sie auch
dem gegenüber liegenden „Historischen
Rathaus“ schenken. Noch heute tagt auf
der restaurierten Ratsdiele die Stadtvertre-
tung. Zudem ist es die Heimat des Möllner
Museums für Geschichte sowie der Tourist-
Information.
Weiter geht es zum Eulenspiegelbrunnen,
der sich ebenfalls auf dem Marktplatz
befndet. Hier an der Mauer am Kirchberg
sitzt Till seit sechzig Jahren und erfreut als
Bronzefgur die Besucher. Seinen Daumen
und seine Stiefelspitze zu reiben, soll Glück
bringen. Unnötig zu erwähnen, dass diese
beiden „Stellen“ bereits so blank geputzt
sind, dass sie schon von der Ferne aus gol-
den blinken. Nun folgt man der imposanten
Treppe auf den Kirchberg. Oben angekom-
men fnden wir am Westportal der Kirche
St. Nicolai den eingemauerten Gedenkstein,
der Till mit einer Eule zeigt. Wahrscheinlich
wurde dieser Stein erst 1530 angebracht.
Denn um 1350, als die Pest in Europa wü-
tete, setzte man einem fahrenden Gesellen
keinen Grabstein. Gleich gegenüber des
Gedenksteins steht die Eulenspiegellinde.
Auch hier gibt es einen Brauch: Dem, der
ein Geldstück in die Rinde steckt und die
Linde dreimal gegen den Uhrzeigersinn
umrundet, soll das Geld nie ausgehen. Hier
oben an der Stadtkirche befnden Sie sich
auch gleichzeitig auf dem höchsten Punkt
der Möllner Altstadt.
Zurück auf dem Marktplatz, sehen Sie auf
der rechten Seite die ehemalige Ratsapothe-
ke, in deren Vorgängerbau sich der bereits
kränkelnde Till mit einem Abführmittel
behandeln ließ – auch darüber gibt es
eine Geschichte zu erzählen! Weiter geht
es über kopfsteingepfasterte Gassen zum
Heilig-Geist-Hospital in die Grubenstraße.
An diesem Ort soll Till 1350 gestorben sein.
Nun dürfen wir uns auf den neu gestalte-
ten Möllner Kurpark freuen. Wasserspeiend
recken sich uns am Brunnen fünf Köpfe
entgegen. Neben Wind, Woge, Fisch und
Eule ließ Karlheinz Goedtke auch einen Eu-
lenspiegelkopf entstehen. Flanieren Sie nun
noch ein wenig durch den „schönsten Kur-
park im norddeutschen Raum“ und erfreuen
Sie sich an den Themengärten, Wasserspie-
len und der Klangschale. Begegnen Sie hier
auch wieder Till Eulenspiegel am singenden
Amboss und dem Januskopf, bevor Sie
Ihren Rundgang beenden und wieder zu
unserem Ausgangspunkt zurückkehren.
Till Eulenspiegel gilt als der bekannteste Narr der Welt. Er ist ein
Sinnbild der Schadenfreude und des Spottes. Seinen Mitmenschen
an Denkvermögen, Scharfsinn und Witz überlegen, machte sich Till
einen Spaß daraus, die Missstände der spätmittelalterlichen Welt
anzuprangern und den Menschen ihren eigenen Spiegel vorzuhalten.
Dabei führte ihn sein Weg auch nach Mölln. Hier verbrachte er seinen
Lebensabend. Lernen Sie bei einem Stadtrundgang den Mythos um
Till Eulenspiegel kennen und lassen Sie sich während 90 Minuten zu
den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Möllns führen.
Auf den
Spuren eines
Narren
Kontakt:
Tourist-Information
Kurverwaltung Mölln
im historisches Rathaus
Am Markt 12, 23879 Mölln
Tel. (0 45 42) 70 90, Fax 83 73 53
ferien@moelln.de
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Klangschale im Kurpark Blick über den Ziegelsee auf die
Altstadt mit St. Nicolai
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Alles was heilig ist: Die Inselstadt Ratzeburg ist die geistliche Perle
im protestantischen Norden. Auf das malerische Städtchen hatte
bereits Heinrich der Löwe ein Auge geworfen und schenkte der Stadt
ihr Wahrzeichen. Ein Dom, der Grenzen überwindet.
Sommerfrische für den Geist
Denkmal vor dem Ratzeburger Dom
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Kultur | erholen
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erholen | Kultur
Dem Löwen auf der Spur
Den Dom verdanken die
Ratzeburger dem Welfen-Herzog
Heinrich dem Löwe (1129 – 1195).
An ihn erinnert die Löwenstatue
vor dem Dom. Und der Löwe hat
weitere Spuren hinterlassen: Auf
einem Rundgang zu insgesamt
35 Tatzen-Stationen können
Besucher die Inselstadt entdecken.
Das Faltblatt mit allen Stationen
ist kostenfrei in der Tourist-
Information im Rathaus erhältlich.
Tipp
„Zur Sommerfrische ins waldumrauschte
Inselstädtchen: Reine köstliche Lebens-
luft, wonniger Wald und tiefklares Wasser
locken Großstädter und Naturliebhaber
jahraus, jahrein nach Ratzeburg. Hier lässt
sich Kraft tanken – und neue Lust zum
ernsten Lebensberuf sammeln!“ So warb
eine Broschüre bereits im 19. Jahrhundert
für Ratzeburg. Eine Stadt zum Erholen –
auch für den Geist. Denn während in den
Hansestädten Lübeck und Hamburg der
Handel boomte, besann sich die von vier
Seen umgebene Inselstadt schon damals
auf ihre Qualitäten: Kirchliche und weltliche
Verwaltungen fanden hier ihren Sitz, Ratze-
burg gilt als Zentrum der Christianisierung
des Landes. Das ist noch heute spürbar: An
Pfngsten 2012 fanden in Ratzeburg die
offziellen Feierlichkeiten zur Gründung der
Nordkirche statt.
Zu spirituell-kulturellen Streifzügen geht
es auf die Domhalbinsel. Weithin sichtbares
Symbol ist der „Löwendom“. Seinen Namen
verdankt der imposante Bau seinem Stifter
Heinrich dem Löwen. Der Grundstein wurde
1154 gelegt, 66 Jahre später wurde er fertig
gestellt. Noch heute zählt der Dom zu den
bedeutendsten Zeugnissen des romanischen
Backsteinbaus in Norddeutschland und
gilt als absolut stilrein. Beim Betreten der
Kirche tauchen die Besucher ein in eine
andere Welt. Zum besonderen Erlebnis
wird die Kulisse auch bei den Konzerten:
Die Dommusiken gehören seit Jahren zu
den musikalischen Höhepunkten der Stadt.
Neben dem Dom wird derzeit die alte
Bischofsherberge aus dem 13. Jahrhundert
saniert. Hier lädt ab Anfang 2013 ein Dom-
café in das historische Gemäuer ein.
Eine Stadt mit Grenzerfahrung
Die Grenzlage Ratzeburgs prägte die Stadt
und ihre Kultur. Hier trafen slawische auf
deutsche Einfüsse, hier grenzten bischöf-
licher und herzoglicher Machtbereich
aneinander und bis 1937 verlief die Grenze
zwischen Mecklenburg und Lauenburg quer
über die Insel. Doch stets fühlten sich die
Bürger miteinander verbunden, schließlich
stand der mecklenburgische Dom als un-
übersehbares Symbol in Schleswig-Holstein.
Während der deutsch-deutschen Teilung
wurde zudem im Ratzeburger „Haus
Mecklenburg“ auf dem Domhof die meck-
lenburgische Kultur gepfegt. Und auch
heute noch hält man die Erinnerung an
die Teilung wach: 2010 erhielt der Campus
Ratzeburg, ein Zusammenschluss der kirch-
lichen und diakonischen Einrichtungen, den
Sonderpreis „Gelebte Einheit“.
Kunstvolle Domhalbinsel
Rund um den Ratzeburger Dom haben sich
weitere kulturelle Perlen etabliert. Kunst-
freunde dürfen sich zum Beispiel auf das
A. Paul Weber-Museum freuen. Das his-
torische Haus zeigt rund 300 Werke des
satirischen Graphikers, eine Lithographie-
Werkstatt, ein „Homöopathisches Kabi-
nett“ und ein Lithosteinlager. Die Arbeiten
laden ebenso zum Schmunzeln wie zum
Nachdenken und Mahnen ein. In direkter
Nachbarschaft befnden sich das 1766
errichtete Herrenhaus, das heute das Kreis-
museum Herzogtum Lauenburg beherbergt,
sowie das Domorganistenhaus. Nur wenige
Schritte von der Domhalbinsel entfernt
lädt das Ernst Barlach Museum ein. In dem
„Alten Vaterhaus“ verbrachte der Bildhauer,
Graphiker und Dichter viele Jahre seiner
Jugend. Besucher dürfen sich auf zahlreiche
seiner Werke freuen.
„Das Lebensgefühl der 50er Jahre“
Ausstellung im Kreismuseum
Ältester Backsteindom
Norddeutschlands
Steindruckplatten in der Lithografe-
Werkstatt des A. Paul Weber-Museums
Kontakt:
Tourist-Information Ratzeburg
Rathaus / Unter den Linden 1
23909 Ratzeburg
Tel. (0 45 41) 80 00-886
Fax (0 45 41) 80 00-889
info@ratzeburg.de
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Kultur | erholen
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erholen | Kultur
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Kultur | erholen
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zum Leben
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Grenze
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038875-20735
038875-20736
Internet: www.grenzhus.de
Wie war es, am „Eisernen Vorhang“ zu
leben? Welche Auswirkungen hatte der
Gebietsaustausch zwischen britischer und
sowjetischer Besatzungszone auf die Men-
schen? Und wie sah eine der am stärksten
gesicherten Grenzen der Welt aus? Das
Grenzhus und die Priesterkate vermitteln
ihren Besuchern einen Einblick in die jüng-
ste Geschichte, der nachdenklich macht.
So erfährt man im Grenzhus, wie es zur
innerdeutschen Teilung kam, wie die
Grenze zu einem Bollwerk wurde und wie
die Menschen in diesem Sperrgebiet nur
mit Passierschein in ihre Dörfer kamen. Eine
bedrückende Grenz-Erfahrung wartet in
den Außenanlagen des Grenzhus‘ auf die
Besucher: Hier werden original Grenzsperr-
anlagen gezeigt. Doch man fndet auch ei-
nen weniger tristen Aspekt des Grenzraums
in der Ausstellung: nämlich die Bedeutung
der Zonengrenze für die Natur, die sich in
ihrem Schatten bewahren konnte.
Weiter südlich präsentiert in Büchen die
Priesterkate die Grenz-Erfahrungen der
„anderen Seite“. Hier konnten die Menschen
einst direkt an die Grenze herankommen,
erlebten das Bollwerk unmittelbar als
Einschnitt in ihr Leben und ihren Lebens-
raum. Viele Fotos und ein Modell des
Grenzübergangs bei Lauenburg erinnern in
der Ausstellung an die 40jährige Teilung.
Im Garten stehen eine Grenzsäule und ein
Originalstück der Berliner Mauer. Und wie
das Grenzhus regt auch die Priesterkate
zum Erinnern und Nachdenken an: Wie war
das damals?
Informationen über die Museen
und Ausstellungen in der Region
fnden Sie im Internet auf
www.hlms.de/de/museen
sowie in unserem Prospekt
„Freizeitverzeichnis“.
Tipp
Vom Leben an der Grenze
Ursprünglich im Herzen Norddeutschlands gelegen, rückte das
Herzogtum Lauenburg 1945 in eine politische Randlage. 86 Kilo-
meter Zonengrenze durchzogen den Kreis und trennten die bis dahin
verbundenen Nachbarn „hüben und drüben“. Zwei Ausstellungen
erinnern bis heute an das Leben an der innerdeutschen Grenze: das
Grenzhus im mecklenburgischen Schlagsdorf und die Priesterkate im
schleswig-holsteinischen Büchen.
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erholen | Kultur
Er ist die blaue Ader quer durch das schöne
Herzogtum Lauenburg und er ist das Band
für einen Sommer voll Kultur: der Elbe-Lü-
beck-Kanal. Jedes Jahr wird er im Juni und
Juli zum Impulsgeber für ein kleines, feines,
herzogliches Kulturfest. Der „KulturSom-
mer am Kanal“ lädt vier Wochen lang ins
idyllische Herzogtum Lauenburg ein. Von
Krummesse bis Lauenburg, von Schiphorst
bis Groß Zecher – die ganze Region präsen-
tiert sich als einzigartige Kulturlandschaft.
Die schönsten Kulissen sind die Wälder und
Seen, die schönsten Bühnen bieten Kirchen
und Scheunen, die originellsten Kunstwerke
verbergen sich hinter den geöffneten Türen
der kleinen Ateliers. Berührende Klänge
weht der Wind ans Ohr und die schönsten
Geschichten kennen die Menschen, die hier
leben. Der „KulturSommer am Kanal“ ist
der kunstvolle Atem und die traditionsreiche
Handschrift dieser schönen Region.
Persönliche Begegnungen mit Kunst und
Kultur an außergewöhnlichen Orten –
dazu gibt es während der vier Festwochen
zahlreiche Gelegenheiten. So gibt es eine
Oper auf dem Lande, ein Kanu-Wander-
theater, Konzerte unter freiem Himmel
oder Geschichten für Kinder. Frank Düwel,
künstlerischer Leiter des Kultursommers, ist
überzeugt: „Der ‚KulturSommer am Kanal´
ist ein Programm voller Überraschungen
und Entdeckungen, das so nur im Herzog-
tum Lauenburg zu erleben ist.“ Er lädt alle
Kulturliebhaber herzlich ein, besondere Ein-
drücke zu erleben und ganz nebenbei eine
einzigartige Landschaft und ihre Menschen
kennen zu lernen.
Das Programm ist ab Anfang Mai
bei der Stiftung Herzogtum Lauen-
burg unter Tel. (0 45 42) 8 70 00
oder auf www.rzkultur.de erhält-
lich. Im Februar werden bereits
die ersten Programmhöhepunkte
veröffentlicht.
Tipp
Ein Fest für die Sinne:
Der KulturSommer am Kanal
Das Kunst- und Kulturfest im
Herzogtum Lauenburg
vom 15. Juni bis 15. Juli 2013
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Kanu-Wandertheater Schaalseekanal
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Naturerlebnis
Auf Tour mit dem
Naturführer
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Wer gern Neues kennen lernt und Unbekanntes entdeckt, weiß das
Glück zu schätzen, wenn ihm Menschen Besonderes zeigen und das
Fremde erklären können. Das gilt für die Erkundung einer Stadt wie
für eine Exkursion in die Natur. Wie heißt dies, ist jenes entstanden
und wirkt solches zusammen? Was wir mit unseren Sinnen aufnehmen
und uns fühlen lässt, kann durch Wissen unendlich bereichert werden.
Mit dem Naturführer unterwegs
Gänsesäger mit Jungen
Im Herzogtum Lauenburg haben Besucher
die Möglichkeit, im Naturpark Lauenburgi-
sche Seen und in Richtung Osten bis zum
Biosphärenreservat Schaalsee in Mecklen-
burg-Vorpommern mit Naturkennern auf
Erlebnistour zu gehen. Das Tourismuszen-
trum für den Kreis Herzogtum Lauenburg,
das „erlebnisreich“ in Mölln, bietet in
Zusammenarbeit mit dem Naturpark eine
Vielzahl geführter Exkursionen in unter-
schiedliche Naturräume und zu spezif-
schen Themen an.
„Welcher Vogel singt da?“, „Wie heißen
diese Wasservögel?“ Um diese Fragen zu
beantworten, führt Wolfgang Buchhorn
seine Exkursionsteilnehmer in die Natur.
Er ist einer der Tourenführer im Naturpark
und am Schaalsee aufgewachsen. Hier, in
der oft unberührten Wildnis entlang des
ehemaligen „Eisernen Vorhangs“, kennt
sich der Naturfotograf aus. Auf seinen
Wanderungen durch den Naturpark und in
die Grenzregion nimmt Wolfgang Buch-
horn seine Gäste mit zu seinen Lieblings-
plätzen. Das „erlebnisreich“ präsentiert
diese „Grenzerfahrungen für besondere
Naturerlebnisse“ von März bis Oktober in
seinem Veranstaltungskalender.
Für Ausfüge in die Natur auf eigene
Faust sollen Besucher in naher Zukunft
auch auf digitale Wissensunterstützung
zurückgreifen können. „Cruso“ heißt das
satellitengestützte System, das digital über
Sehens- und Wissenswertes entlang der
Tour unterrichtet. Über die per GPS (Global
Positioning System) für besondere Orte
ermittelte Position, weiß das Gerät, wann
ein Platz erreicht ist, für den es besondere
Informationen zu vermelden gibt.
Grenzen gibt es im Naturpark überall.
Doch sind sie in der Natur fießend und
besonders dort, wo die Wasserfächen der
vielen Seen in die Uferzonen mit ihren
Schilfgürteln und angrenzenden Bruch-
und Hochwäldern übergehen, zeigt sich ein
großer Artenreichtum an Tieren und Pfan-
zen. So spielt Wasser bei den Exkursionen
eine große Rolle. „Rund um den Möllner
Schmalsee“, „Der Behlendorfer See und
Umgebung“, „Wald, Wasser und mehr…“
oder „Der Mechower See und seine Tier-
welt“ heißen die geführten Wanderungen.
Bei der Begegnung mit den Lebensräumen
Wald, See oder Uferzone wird beobachtet
und gelauscht.
Buchhorn, Jahrgang 1944, erklärt dann,
warum Totholz im Wald so wichtig ist oder
welche gefährdete Vogelart da im Schilf
versteckt brütet. „Was ich auf meinen
Wanderungen zeige, sind kleine Perlen;
Dazu gibt es die Vogelstimmen“, sagt
Buchhorn, der sich mit zwölf Jahren seinen
ersten Fotoapparat kaufte und sich heute
längst einen Namen als Naturfotograf
gemacht hat. Perlen für das Auge und die
Sinne.
Wasser und Eiszeit - das gehört im Natur-
park zusammen. Hier sind die Spuren der
Gletscher allgegenwärtig. Buchhorn zeigt
sie auf Ausfügen wie „Das Hellbachtal,
Singvögel und mehr…“, „Das Salemer Moor
und der Plötschersee“ oder „Rund um
den Drüsensee“. In urige Mischwälder und
sumpfge Niederungen urzeitlicher Glet-
scherzungen oder zu eiszeitlich entstande-
nen Waldhochmooren, Seen und Morä-
nenhängen führen diese Exkursionen. Viele
interessante Gespräche ergeben sich, wenn
in einem der Landgasthöfe oder Hofcafés
eingekehrt wird.
Ein breites Angebot an vor allem inter-
aktiven Veranstaltungen bietet auch das
Naturparkzentrum Uhlenkolk in Mölln.
Sie wollen zum Beispiel lernen, sich in der
Natur mit einem GPS zu orientieren? Oder
gemeinsam mit einer Försterin den Som-
merwald entdecken? Ihre Kinder können zu
Walddetektiven werden, ihre Sinne schärfen
und ihr „Waldwissen“ vergrößern. Dabei lö-
sen sie Rätsel, suchen Spuren und bestehen
Prüfungen. Das Angebot der Naturparkver-
waltung ist breit gefächert.
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Naturerlebnis | erholen
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erholen | Naturerlebnis
Informationen zu den geführten
Touren und zahlreichen,
unterschiedlichen Veranstaltungen
für alle Altersgruppen gibt es unter
www.hlms.de
www.moelln-tourismus.de
www.naturpark-
lauenburgische-seen.de
Tipp
Kraniche –
häufg zu beobachten
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Naturerlebnis | erholen
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Wasser und Wald sind im Herzogtum Lauenburg auch im Süden des
Kreises die bestimmenden Elemente. In der Region um Lauenburg und
Geesthacht, an der Grenze zu Niedersachsen und östlich in Richtung
der Partnerstadt Boizenburg in Mecklenburg-Vorpommern, ist die Elbe
der dominante Landschaftsarchitekt. Im 3.400 Quadratkilometer großen
„Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe“ erwarten den Besucher im
Dreiländereck ein attraktives Wander- und Radwegenetz mit herrlichen
Aussichten über den Fluss, die Steilufer und Auwälder.
Naturerlebnis an
der Flusslandschaft Elbe
Die Elbtalaue bei Hochwasser
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Naturerlebnis | erholen
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erholen | Naturerlebnis
T I E R E R L E B N I S , U N T E R H A LT U N G , I N F O R MAT I O N
Mitten im Elbe leben!
Apr. bis Okt.: täglich 10 - 18 Uhr / Nov. bis März: Mi - So 10 - 17 Uhr
Schlossstr. 10 · 21354 Bleckede, Tel.: 0 58 52 / 95 14 - 14 · www.biosphaerium.de
Besuchen Sie unsere Biber in der Burg, tauchen Sie ein in unsere Aquarienlandschaft,
entdecken Sie tolle interaktive Ausstellungen, genießen Sie den Überblick vom Turm, stöbern
Sie im Shop, probieren Sie Leckereien in Café und Schlosshof. Herzlich willkommen!
„Am Anfang war der Wald…“ heißt es beim
Projekt „WalderlebnisWelt“ von Traute
Tockhorn-Kruckow. Bei ihren Führungen
und Veranstaltungen in den Wäldern am
Hohen Elbufer stehen „waldpädagogische“
Aspekte im Vordergrund. Inmitten großer
biologischer Vielfalt erfahren die Teilneh-
mer von der gebürtigen Lauenburgerin viel
über Tiere und Pfanzen, Forstwirtschaft,
Holz und Jagd. Dabei richten sich die
Angebote der Waldwanderungen, Waldrad-
touren oder abenteuerlichen Waldrallyes an
alle Altersstufen.
Beeindruckend ist die „Untere Mittelelbe“
zwischen Sachsen-Anhalt und Schleswig-
Holstein. Auf 400 Kilometern fießt Europas
drittgrößter Strom durch ein für Mitteleu-
ropa einmaliges, naturnahes Urstomtal, das
als UNESCO-Biosphärenreservat Flussland-
schaft Elbe geschützt ist. Bis zur Staustufe
in Geesthacht ist die Elbe der längste, noch
frei fießende Strom Deutschlands - trotz
der Deiche und Buhnen als Hochwasser-
schutz.
Typisch für die Elbtalaue sind eine enge
Verzahnung von Feuchtgebieten mit
trockenen Uferhängen und Binnendünen
sowie Resten natürlicher Auen- und Bruch-
wälder. Kurz hinter der Landesgrenze geht
es auf einem ehemaligen Kolonnenweg
durch das Naturschutzgebiet „Elbhang-
Vierwald“ zum Köpelberg. Der ist mit knapp
60 Metern über NN die höchste Erhebung
des Gebietes und bietet einen schönen
Blick über die Elbtalaue.
Führungen in diese nationale Naturland-
schaft können, mit Rangern wie Simone
Schneider oder Renate Colell vom Biosphä-
renreservat Flusslandschaft Elbe-MV, in
Boizenburg unternommen werden. Auch
Radtouren auf dem Elbdeich werden
angeboten.
Ausführliche Informationen zum
Angebot der „WalderlebhnisWelt“
gibt es im Internet unter
www.walderlebnis-welt.de.
Über die Exkursionen der Ranger
im UNESCO-Biosphärenreservat
Flusslandschaft Elbe informiert
die Website www.elbetal-mv.de
oder die Verwaltung in Boizenburg
unter Tel. (03 88 47) 62 48 40.
Tipp
Wald erleben mal anders – Treffpunkt im Waldsofa
Wenn der Herbst mit seinem bunten Farbenspiel die Natur rund um
Mölln begrüßt, dann wird es wieder Zeit für das interaktive „Indian
Summer Barometer“. Während dieser farbenfrohen Saison klicken
Naturliebhaber einfach auf www.moelln-tourismus.de und infor-
mieren sich über den aktuellen Stand der Laubfärbung entlang der
Möllner Seenplatte. So lassen sich die weitläufgen Wälder bei jeder
Schattierung und zu jeder Jahreszeit bewusst genießen. Sei es beim
Spaziergang auf den kilometerlangen Wanderrouten oder auf den
aktiv erlebbaren Rundwegen im Wildpark Uhlenkolk mit seinen über
30 heimischen Tierarten.
Wer hoch hinaus möchte, geht oberhalb des Kurparks zum alten
Wasserturm. Von der Aussichtsplattform geht der Blick weit über
die Stadt Mölln und ihre Umgebung. Auf fünf Etagen beantwortet
hier die Ausstellung „Lebensraum“ viele Fragen rund um die Eiszeit,
Moore und Heide oder die Möllner Seen.
Weitläufg und mit kreativen Themengärten, erfrischenden Wasser-
spielen, Minigolf, Boule-Bahn, Schach- und Mühlebrett erwartet
der nahegelegene Kurpark das ganze Jahr über seine Besucher.
Wurde er doch schon vor fünfzig Jahren als „der schönste Kurpark
des norddeutschen Raumes“ bezeichnet, stellt er sich nach umfas-
sender Modernisierung wieder diesem ehrgeizigen Ziel.
Natürlich Mölln
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Das Tourismuszentrum für
das Herzogtum Lauenburg
Hauptstraße 150, 23879 Mölln
Tel. (0 45 42) 85 68 60, Fax 85 68 65
erlebnisreich@hlms.de, www.hlms.de
Öffnungszeiten:
Mo – Fr 10 – 18 Uhr
Sa – So 10 – 17 Uhr
(im Winter 10 – 16 Uhr)
Suchen Sie Tipps für Ihren
herzoglichen Urlaubsspaß?
Besuchen Sie das erlebnisreich –
unser Tourismuszentrum
für das Herzogtum Lauenburg.
Information, Beratung, Buchung – wir sind Ihnen bei
Ihrer Reiseplanung gern behilflich. Und wenn Sie noch
mehr über das Herzogtum Lauenburg erfahren möchten,
zeigt Ihnen unsere interaktive Ausstellung, was Sie auf
keinen Fall verpassen sollten.
s INTERAKTIVE!USSTELLUNGFàRDIEGANZE&AMILIE
s erlebnisRallye durch die Ausstellung für Groß + Klein
s SPANNENDE'03!NGEBOTEIN3TADTUND.ATUR
s &AHRRADVERLEIHnAUCH0EDELECS
s 6ERANSTALTUNGEN
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ir haben täglich
für Sie geöffnet.
Eintritt frei!
Herbststimmung
im Pinnautal
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erholen | Naturerlebnis
Wir sind zu viert: Papa, Mama
und zwei Kinder. Das macht
mindestens vier Vorschläge für’s
Reiseziel. Papa will angeln, ich
will entspannen, Finn will Kanu
und Charlotte Fahrrad fahren.
Und nun?
Kanu oder Rad fahren? Angeln oder wan-
dern? Wie gut, dass wir uns in diesem Jahr
nicht entscheiden mussten. In der Freizeit-
welt Güster hatten wir nämlich alles. Die
Ferienwelt liegt in einer traumhaft schönen
Seenlandschaft direkt am Prüßsee. Rings
herum Wälder, Felder und grüne Wiesen.
Wir hatten hier ein kleines modernes
Ferienhäuschen im skandinavischen Stil
gebucht. Jeden Morgen sprangen wir schon
vorm Frühstück in den See (Charlotte hielt
nur ihren großen Zeh ins Wasser). Herrlich!
Anschließend gab´s Frühstück auf unse-
rer Terrasse. Alle vier Familienmitglieder
gemeinsam beim Frühstück – wie haben
wir das genossen. Ich hätte den ganzen
Tag sitzen bleiben und einfach nur auf
den See schauen können. Doch Finn war
anderer Meinung: „Ich will Kanu fahren!“,
rief er. Ich schaute neidvoll auf die kleinen
Motorboote, die auf dem See gemächlich
tuckerten. Nun gut, auf zur See-Expedition
per Kanu. Zwei Teams – Kinder gegen
Erwachsene. War ja klar, dass mein Mann
und ich wieder den Kürzeren ziehen. Die
Kinder hatten ihren Spaß. Und ich gebe zu:
Wir auch! Malte holte seine Angel heraus
und fng unser Abendessen, das wir auf
dem Grillplatz der Freizeitwelt zubereiteten.
Lecker! Am nächsten Tag ging´s zur Fahr-
radtour am Elbe-Lübeck-Kanal. Die Wege
führten durch Waldgebiete und am Wasser
entlang. Welch herrliche Landschaft! Nach
so viel Aktivität ließ ich am nächsten Tag
Malte allein mit den Kindern nach Ratze-
burg fahren. Ich dagegen schnappte mir
Buch und Strandlaken und genoss meine
kleine Familienauszeit am kleinen Bade-
strand. An unserem letzten Abend ließen
wir uns kulinarisch im Restaurant „Seepavil-
lon“ verwöhnen. Beim Blick auf „unseren“
See stießen wir an auf unsere wundervollen
Urlaubstage hier. Malte und ich sahen uns
tief in die Augen: Wir kommen wieder. Finn
und Charlotte sind begeistert!
Freie Zeit – Welt mit Wasseranschluss
Kontakt:
Freizeitwelt Güster GmbH & Co. KG
Am Prüßsee 34, 21514 Güster
Tel. (0 41 58) 4 97, Fax (0 41 58) 84 50
info@freizeitwelt-guester.de
www.freizeitwelt-guester.de
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Landerlebnis im Hofcafé
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Ein Stückchen
„hei le Welt auf
dem Land“ er-
wartet Sie in
der Stecknitz-
Region. Hier am
Elbe-Lübeck-
Kanal, weit ab von Hektik und
Lärm, genießen Gäste die nord-
deutsche Gemütlichkeit.
Ein dichtes, gut ausgebautes
Radwegenetz (Fahrradverleih in
Berkenthin und Krum messe)
sowie ausgeschilderte Wander-
wege führen durch die herrliche
Natur, zu idyllischen Dör fern
mit reetgedeckten Katen, präch -
tigen Herrenhäusern und ehr-
würdigen Kirchen.
Wir senden Ihnen gern unser
Gastgeberverzeichnis mit Infor-
mationen zu Unterkünften, Res -
taurants, Freizeitmöglichkeiten
und Geschichte dieser Region.
Frau/Herr _______________________________________________
hat die Treidelprüfung in allen Bereichen erfolgreich absolviert:
1. einen Treidler-Knacker verspeist
2. einen Stecknitz-Köm getrunken
3. den Salz-Prahm mindestens 10 Zentimeter getreidelt
und darf sich künftig
Treidelmeister der Stecknitz-Region
nennen.
Für die Richtigkeit:
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Datum/Stempel/Unterschrift
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Die Rekonstruktion eines mittelalterlichen
Salz-Prahms ist in Berkenthin zu bewundern.
Zu bestimmten Terminen (auf Anfrage) kann
man dort bei einem lustigen Programm auch
das „Treidlerpatent“ erwerben.
TouristService
Stecknitz-Region
Am Schart 16
D – 23919 Berkenthin
Tel. 04544/ 8001- 26
Fax 04544/ 8001- 31
info@stecknitz-region.de
Natur erleben, Kultur genießen
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.stecknitz-region
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Herzoglicher Landgenuss
Sie sind eine Institution im
Herzogtum Lauenburg und immer
wieder einen Ausfug wert: Die
Hofcafés bieten eine individuelle
Wohlfühlgastlichkeit wie sie heute
selten geworden ist.
Diese besondere herzogliche Gastfreund-
schaft zu erleben ist einfach ein unbe-
dingtes „Muss“ während eines Besuchs
im Herzogtum Lauenburg. Aber nicht nur
Kaffee und der Genuss eines Riesenstücks
des (schon aus Prinzip) hausgemachten
Kuchens machen den Besuch so erlebens-
wert. Es sind vor allem die liebenswerten
kleinen individuellen Besonderheiten, die
jeden ländlichen Gastgeber zu einem ganz
eigenen Landerlebnis werden lassen, wie sie
heute nur noch selten zu fnden sind.
Jeder Hof ergänzt sein Angebot mit einzig-
artigen Freizeitmöglichkeiten und Aktivitä-
ten. Ob Leihboote auf dem Schaalsee oder
Spielscheune, ob Aussichtsturm oder Swin-
Golfplatz, ob Fahrradverleih oder Hofaden,
ob regionaler Mittagstisch oder Fischräu-
cherei, stets gibt es für Groß und Klein viel
zu entdecken und zu erleben. Aber auch
urige und unvergessliche Übernachtungen
lassen sich buchen. Hier ist die rustikale
Nacht in der Heuherberge ebenso vertreten
wie ein auf die speziellen Bedürfnisse von
Fahrradtouristen ausgerichtetes „Velohotel“
oder die exklusive Ferienwohnung direkt
am Seeufer. Eines ist allen gemeinsam: Eine
idyllische ländliche Atmosphäre fernab von
Hektik und Großstadtlärm und doch so
schnell erreichbar.
Genau diese Kombination erklärt den gro-
ßen Erfolg und den weit über die Grenzen
des Herzogtums hinausreichende Bekannt-
heit der Lauenburgischen Hofcafés.
Egal wie man seinen persönlichen herzog-
lichen Landgenuss auch gestalten möchte,
so ist Sie doch garantiert stets inklusive: Die
ländlich-ehrliche Gastfreundschaft unserer
Gastgeber.
Eine Übersicht über die Hofcafés
und ihre Angebote fnden Sie unter
www.hlms.de/de/laendlich
Tipp
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Eine herzogliche Hoheit
für das königliche Gemüse
Seit 100 Jahren wird im Herzogtum Lauenburg Spargel angebaut.
Hier im größten Anbaugebiet Schleswig-Holsteins wacht die
Geesthachterin Alyssa I. über das königliche Gemüse. Ehrensache,
dass die Gemeinschaft der Lauenburgischen Spargelanbauer und die
Tourismusgesellschaft im Herzogtum Lauenburg nicht irgendeine
Hoheit, sondern eine Spargelherzogin küren.
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Spargel mit
Avocadosauce
Zutaten für 4 Personen:
2 kg weißer Spargel
Salz
100 g reife Avocado
1 Knoblauchzehe
ca. 10 g Butter
100 ml frischer O-Saft
200 g Frischkäse
Pfeffer
1 Prise Zucker
½ Zitrone
Zubereitung:
Den Spargel von oben nach
unten dünn schälen und die
holzigen Enden entfernen. Spargel
abspülen und abtropfen lassen.
2 Liter Wasser in einem großen
Topf zum kochen bringen. Etwas
Salz, Zucker, Zitronensaft, Butter
und den Spargel hineingeben,
wieder zum kochen bringen und
dann von der Flamme nehmen.
Mit geschlossenem Deckel ca.
15 Minuten ziehen lassen.
Inzwischen die Avocado in
Würfel schneiden, den Knoblauch
zerdrücken und beides mit O-Saft
und dem Frischkäse pürieren. Die
Creme mit Salz, Pfeffer und Zucker
abschmecken.
Den Spargel mit einer Schaumkelle
aus dem Wasser nehmen (den
Spargelsud aufheben kann evtl.
weiter verarbeitet werden z.B.
Spargelcremesuppe) und auf eine
vorgewärmte Platte legen. Mit der
Avocadosauce sofort servieren.
Tipp: Zu diesem Gericht können
neue Kartoffeln und Schinken
gereicht werden!
Tipp
Café Vokuhl
Dorfstraße 12 · 23881 Lankau
Telefon (0 45 42) 84 37 30
Telefax (0 45 42) 85 39 61
paruvo@arcor.de
www.cafe-vokuhl.de
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Unser Bauernhofcafé und
VeIohoteI liegt am Elbe-
Lübeck-Kanal zwischen
Lauenburg und Lübeck bei
Mölln. Herzhafte Gerichte,
leckere hausgemachte Torten
und Kuchen, unser großer
Hoñaden und vieles mehr
warten auf Sie! In unserem
Velohotel stehen 8 freundliche
Zimmer zur Verfügung.
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Redaktion: Alyssa, seit einem Jahr bist
Du die amtierende Spargelherzogin, was
hat Dich bewogen Dich um dieses Amt zu
bewerben?
Alyssa I.: Ich bin gelernte Köchin und
bin mit dem königlichem Gemüse sehr
vertraut. Da ich aber vor einiger Zeit in das
Herzogtum Lauenburg gezogen bin, wollte
ich so die Gelegenheit nutzen die Region
und Menschen besser kennenzulernen.
Red.: Das Amt bringt natürlich ins-
besondere während der Spargelsaison im
Frühsommer zahlreiche Auftritte mit sich.
Wo kann man Dich in dieser Zeit antreffen?
Alyssa I.: Man trifft mich zu dieser Zeit
bei den Hoffesten der Erzeuger und ande-
ren hoheitlichen Veranstaltungen.
Red.: Von welchem besonders spannen-
den, interessanten oder lustigen Erlebnis
während Deiner bisherigen Amtszeit kannst
Du berichten?
Alyssa I.: Es gab schon viele tolle Ereig-
nisse während meiner bisherigen Amtszeit
die erlebnisreich waren, angefangen vom
Anstich im April 2012 mit vielen „Schmet-
terlingen“ im Bauch, dem umkämpften
Spargelschäl-Wettbewerb beim Hoffest
oder das Landeserntedankfest im Herbst.
Ich habe in viele offene und freundliche
Gesichter geschaut, zu jeder Zeit.
Red.: Gab es interessante Begegnungen?
Alyssa I.: Ich habe viele interessante
Menschen kennengelernt, die sehr viel
Herzblut und Arbeit in den Spargelanbau
stecken, um ein tolles Endprodukt zu erhal-
ten. Ohne diese wäre uns der Genuss des
Spargels nicht möglich.
Red.: Natürlich möchten wir von einer
Spargelherzogin erfahren, wie sie den
Spargel am liebsten isst. Hast Du einen
Rezepttipp für unsere Leser?
Alyssa I.: Ich esse meinen Spargel am
liebsten klassisch mit Kartoffeln und Schin-
ken. Lediglich bei der Sauce gibt es bei mir
eine Abwandlung: Die Avocardosauce. Dies
ist nicht nur eine gesündere Alternative
zur zerlassenen Butter, sondern ergibt ein
schönes Bild auf dem Teller: „Das Auge isst
mit“!
Red.: Mal abgesehen vom Spargel, was
macht für Dich den besonderen Reiz des
Herzogtums Lauenburg aus?
Alyssa I.: In meiner Freizeit fahre ich
viel und gerne mit dem Fahrrad und die
zahlreichen beschilderten Radwege im Her-
zogtum laden dazu ein. Die Touren kann
man je nach Wunsch gestalten: Historisch,
abenteuerlich, kulturell oder Natur pur,
so ist immer das Richtige dabei und das
Herzogtum Lauenburg wird garantiert nie
langweilig
Red:. Vielen Dank für das Gespräch!
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Weitere Informationen rund
um den Spargel und die
lauenburgischen Spargelhöfe
fnden Sie im Internet auf
www.hlms.de/de/spargel-ein-
herzoglicher-genuss
Das Interview führte Günter Schmidt
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Ländlich | erholen
Überall liest man von Landfucht. Überall? Nein, kleine Dörfer im
Herzogtum Lauenburg trotzen dem Trend. Hier lässt es sich nicht nur
gut leben. Hier lässt es sich herrlich erholen und entspannen – ganz
im Takt der Natur! Kein Wunder, dass die vier Dörfer zu den Siegern
im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat
Zukunft“ gehören.
Geheime Dorfschönheiten
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Den engagierten Einwohnern von Witzeeze
liegt die Zukunft ihrer Heimat am Herzen.
Aus einer alten Schule wurde ein regionales
Kulturzentrum und beim Schützen- und
Kinderfest feiern alle Generationen des Dor-
fes gemeinsam. Für ihr Engagement wurden
die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde
jetzt belohnt: 2012 gehört Witzeeze zu den
Siegern im Wettbewerb „Unser Dorf soll
schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“.
Der lebendige Geist des ursprünglichen
Bauerndorfs Witzeeze lässt sich überall
spüren. Er wirkt heimatlich-erdend und
inspirierend zugleich. Idyllisch im Grünen
gelegen empfängt Witzeeze seine Gäste mit
einer erholsamen Naturlandschaft. Wälder
und Kies-Seen laden zu entspannten Stun-
den und Tagen ein. Naturnah übernachtet
man auf einem der drei ruhig gelegenen
Campingplätze, der größte davon liegt am
sogenannten Forellensee, einem ehema-
ligen Kiesabbaugebiet. „Tourismus und
Naturschutz nebeneinander – das kann
funktionieren!“ urteilte daher die Wettbe-
werbskommission.
Weiterer Sieger im Wettbewerb und
ländlicher Geheimtipp ist das Dörfchen
Krummesse am Elbe-Lübeck-Kanal. Als ein
echter Grenzgänger steht es seit Jahren im
Guinness-Buch der Rekorde. Den Ruhm ver-
dankt es der kuriosen Grenzlinie zwischen
dem Kreis Herzogtum Lauenburg und der
Hansestadt Lübeck, die mitten durchs Dorf
führt. Ein Dorf mit zwei Autokennzeichen
(RZ und HL) und zwei Bürgermeistern. „Bei
einem Grundstück verläuft die Kreisgrenze
sogar durch das Wohnhaus. Da werden in
der Küche die Spiegeleier auf dem Herd
in der Hansestadt Lübeck gebraten und
am Tisch im Kreis Herzogtum Lauenburg
verzehrt“, heißt es auf der Internetseite von
Krummesse. Nicht nur der beliebte Radweg
entlang des Kanals führt im Sommer jede
Menge Aktive durch und in das verträumte
Dorf, auch der 7 km lange Rundweg von
Krummesse über Klempau und Kählstorf
nach Berkenthin zeigt die waldreiche
Schönheit der Umgebung auf.
In luftige Höhen lockt Niendorf an der
Stecknitz. Das 620 Einwohner zählende
Dorf liegt mit 81 Meter über dem Meeres-
spiegel auf dem „Dach“ des Kreises Her-
zogtum Lauenburg. Historische Großbäume
genauso wie „viel Grün“ prägen das Bild
des Dorfes. So lockt auch eine Privatinitiati-
ve mit ihrem „Wald-Sinnes-Pfad“ viel Gäste
aus der Umgebung an.
Besonders sehenswert ist zudem ein
Backstein-Herrenhaus, das 1777 errichtet
wurde sowie die St. Anna Kirche aus dem
16. Jahrhundert. Dieser größte sakrale
Fachwerkbau im Lauenburger Land ist
mittlerweile Anziehungspunkt für zahlreiche
Hochzeitspaare auch außerhalb der Region,
die sich hier trauen lassen und in Mölln das
glückliche Fest feiern.
Auf eine adlige Geschichte kann ebenfalls
die Gemeinde Gülzow zurückblicken. 1230
wurde das Dorf zum ersten Mal im Ratze-
burger Zehntregister urkundlich erwähnt.
Das Gut Gülzow war jahrhundertelang im
Besitz der Adelsfamilie Schack. 1736 ging
der Besitz an die Grafen von Kielmansegg
über. Nach knapp 200 Jahren wechselte der
Besitzer erneut: Bis heute ist die Hamburger
Kaufmannsfamilie Fischer Eigentümer des
Gutes. Der Umgang mit der Dorfgeschich-
te verdient laut Wettbewerbskommission
große Anerkennung und sei in dieser Form
mit besonderer Wertschätzung zu betrach-
ten. So gehört auch die Dorfkirche St. Petri,
die mit ihrer etwas strengen, nüchternen
Formensprache dem Klassizismus entspricht,
zum Mittelpunkt des offenen, freundlichen
Dorfebens.
Wer noch mehr dörfichen Charme ent-
decken möchte, fährt nach Fitzen und
Siebeneichen. Dorfplatz, Kirche, Gemein-
schaft – hier zeigt sich das wahre Dorfe-
ben. Die beiden Gemeinden liegen sich am
Elbe-Lübeck-Kanal gegenüber und lassen
sich über die einzige Seilzugfähre am Kanal
verbinden.
von Erfolg
im Herzogtum Lauenburg
WIR ADELN IHRE GESCHÄFTSIDEE mit einer hochprofessionellen Arbeitsweise, maßgeschneiderten, günstigen Gewerbeflächen
und einer Mentalität, bei der ein Wort noch ein Wort ist. So bringen wir Ihr Geschäft gemeinsam zum Erfolg. Katja Holert von
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Dinner am See
Ein Prospekt mit allen teilnehmen-
den Betrieben und ihren Gerichten
ist ab März auf www.hlms.de/de/
lauenburgscher-teller oder unter
Tel. (0 45 42) 85 68 60 erhältlich.
Er ist der ideale Begleiter für einen
kulinarischen Streifzug durch das
schöne Herzogtum Lauenburg.
Tipp
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Zur Kutscherscheune
Restaurant und Café
Zimmer und Ferienwohnungen
Genießen am
Schaalsee auf
der Seeterrasse!
Lindenallee 15
23883 Groß Zecher
Tel. 0 45 45 / 801
cafe@kutscherscheune.de
www.kutscherscheune.de
Was Seen und Wälder, Wiesen und Felder im Herzogtum Lauenburg
so hergeben, zeigt Ihnen unsere saisonale Speisekarte. Lassen Sie
sich doch die herzoglichen Köstlichkeiten gedanklich auf der Zunge
zergehen. Appetit bekommen? Im Herzogtum Lauenburg erwarten
Sie romantische Landgasthöfe, anspruchsvolle Restaurants und urige
Hofcafés. Besondere Angebote wie der „Lauenburg´sche Teller“
oder das „Dinner am See“ ermöglichen ganz besondere kulinarische
Erlebnisse.
Herzogliche Gaumenfreuden
Dass die Liebe durch den Magen geht ist
eine alte Weisheit, die es schon seit langer
Zeit in unserem Sprachgebrauch gibt. Dass
an dieser Weisheit auch etwas Wahres dran
ist, lässt sich jetzt als „Dinner am See“ im
Herzogtum Lauenburg erleben.
Nehmen Sie sich eine Auszeit vom hek-
tischen Alltag in der Stadt und gönnen
Sie sich ein paar romantische Stunden zu
Zweit. Entführen Sie Ihren Partner oder Ihre
Partnerin zu einem stimmungsvollen Abend
direkt am See mit Kerzenschein und einem
köstlichen Menü. Unsere Restaurants bieten
Ihnen mit Ihrer Lage an einem unserer über
40 Seen eine Atmosphäre, die es sonst nur
schwer zu fnden gibt.
Besonders idyllisch gelegene Restaurants
haben für ihre Gäste einen Tisch direkt am
See reserviert. Mit speziellen Menüs und
besonderem Service möchten sie ihren Gäs-
ten einen Rahmen für besondere Anlässe
schaffen.
Ein opulent gedeckter Tisch wartet separiert
am lauschigsten Ort auf seine VIP-Gäste. So
kann das Farbspektakel des Sonnenunter-
gangs in der ersten Reihe genossen werden.
Einen ganzen Abend lang sorgt sich der
persönliche Kellner um das Wohlergehen
der Gäste. Die Menüs variieren von Ort zu
Ort und kosten zwischen 38 € und 65 € pro
Person.
Ob zum Blind Date oder Heiratsantrag, zur
Verlobung oder Jubiläum – alle Anbieter
machen gern individuelle Wünsche möglich.
Auch eine Übernachtung nach dem Essen
ist in allen Häusern möglich.
Dinner am See: Eine kulinarische Liebeserklärung
im romantischen Herzogtum Lauenburg
Der Lauenburg´sche Teller
Seit Jahren gehören die Lauenburg‘schen
Teller zu den beliebtesten und meist
verkauften Gerichten in den teilnehmen-
den Betrieben. Bereits zum 19. Mal haben
dieses Jahr führende Gastronomen für Sie
ganz besondere Gaumenfreuden entwi-
ckelt, die eine Saison lang ausschließlich
mit regional erhältlichen Zutaten frisch für
Sie zubereitet werden. Die Betriebe bieten
Ihre „Lauenburg’schen Teller“ zu einheit-
lichen Preisen an: Der „Rustikale Teller“
kostet 12 €, die Gourmetvariante „Herzog-
Teller“ kostet 15 €. Die Zusammenstellung
der Gerichte spiegelt die lauenburgische
Landschaft wieder: Neben viel Fisch aus
den Seen und Flüssen fndet man natürlich
Schwein und Rind von Bauernhöfen aus der
Region oder Wild aus den ausgedehnten
Wäldern des Naturparks Lauenburgische
Seen. Diese Auswahl zusammen mit frischen
Beilagen raffniert zubereitet, macht jedes
Jahr aufs Neue den besonderen Reiz der
Lauenburg´schen Teller aus.
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Der Kulinarische Kalender
Landgasthof Mustin
Ankommen
und sich wohlfühlen!
Ankommen
und sich wohlfühlen!
TÄGLI CH GEÖFFNET
Frühstück wochent ags ab 8 Uhr,
Sa. und So. Frühstücksbuffet
Warme Küche von 12. 00-21. 00 Uhr
Hausgebackener Kuchen
Dorfstraße 57 · 23911 Mustin
Telefon 04546 - 80 83 83
www.am-kleinen-see.de
Direkt am See liegt unser Landgasthof
im schönen Mustin bei Ratzeburg.
Wir verfügen über 5 Doppelzimmer,
50 Plätze im Lokal und noch einmal
50 auf der Terrasse.
Frische badische und
mediterrane Küche
sowie hausgemachte
Kuchen und Torten
direkt am Elbufer oder
im gemütlichen Altbau
von 1633.
Inh. Patric Schüle
Elbstraße 105
21481 Lauenburg
www.brau-und-brennhaus.de
Tel.: 04153- 5919955
Was Seen und Wälder, Wiesen
und Felder im Herzogtum
Lauenburg so hergeben,
zeigt Ihnen unsere saisonale
Speisekarte. Lassen Sie sich doch
die herzoglichen Köstlichkeiten
gedanklich auf der Zunge
zergehen. Appetit bekommen? Im
Herzogtum Lauenburg erwarten
Sie romantische Landgasthöfe,
edle Restaurants und urige
Hofcafés.
Winter
Wenn der Winter zu Ende geht, wandert
der Stint den Fischern an der Elbe ins Netz.
War er früher ein Arme-Leute-Essen, so ist
er heute ein Gourmet-Tipp. In Roggenmehl
gewendet und in Butter und Speck gebra-
ten – so wird er an der Elbe serviert.
Frühjahr
Von Ende April bis Johanni wird hier im
größten Spargelanbaugebiet Schleswig-
Holsteins das edle Gemüse gestochen. Mit
Schinken und Kartoffeln, mit Butter oder
Sauce Hollandaise – Spargel kommt im
Herzogtum Lauenburg immer ganz frisch
auf den Tisch.
Sommer
Im späten Frühjahr beginnt die Zeit der
Beerenfrüchte. Erdbeeren machen den
Anfang, später gibt es Himbeeren und
Heidelbeeren. Besonders köstlich schmecken
die süßen Früchtchen auf leckeren Torten.
Im Ratzeburger See und im Schaalsee wird
nun die Große Maräne gefscht. Der lachs-
artige Edelfsch ist gebraten, gedünstet oder
geräuchert ein Genuss.
Herbst
Pilze gibt es im Herbst in den lauenbur-
gischen Wäldern in Hülle und Fülle. Sie
passen besonders gut zu herzoglichen
Wildgerichten. Schließlich ist das Herzog-
tum Lauenburg die waldreichste Region
Schleswig-Holsteins.
Die Angebote und weitere Infor-
mationen sind auf www.hlms.de
erhältlich. Ein Flyer kann auf der
Internetseite heruntergeladen oder
telefonisch unter (0 45 42) 85 68 60
bestellt werden.
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Schifffahrt
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Schifffahrt | erholen erholen | Schifffahrt
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Der Wasserreichtum lädt geradezu ein, das Herzogtum
Lauenburg einmal auf einem beschaulichen Schiffs-
ausfug zu erkunden. Ob die Lauenburgischen Seen,
der Elbe-Lübeck-Kanal oder die Elbe: Jedes Revier ist
anders und jedes ist eine „kleine Kreuzfahrt“ wert.
Willkommen an Bord!
Die schönste Art, von Ratzeburg nach Lübeck zu gelangen,
ist wohl an Bord eines Ausfugsschiffes. Von der Inselstadt
aus geht es gemächlich über den großen Ratzeburger See
bis ans nördliche Ufer nach Rothenhusen. Hier heißt es:
umsteigen bitte! Und schon befndet man sich auf dem
„Amazonas des Nordens“, der romantischen Wakenitz, die
schließlich in die Hansestadt führt.
Ein ganz besonderes Revier verkörpert jedoch auch die
Elbe. Ob Startpunkt für eine romantische Kanalfahrt nach
Mölln, ein Hamburg-Erlebnis der besonderen Art oder eine
romantische Naturtour durch die Elbtalaue. Die Touren ab
Lauenburg/Elbe oder Geesthacht sind immer ein unvergess-
liches Erlebnis.
von 1911
V Charterfahrten für bis zu 120 Personen
V Elbtalaue-Rundfahrten ab Lauenburg
V Fahrten von u. nach Hamburg
sowie von u. nach Lübeck
Nostalgie pur und echte Dampfschiff-
Atmosphäre machen Ihre Schifffahrt auf
der Elbe zu einem besonderen Erlebnis.
Im Sommer 2012 kehrt der letzte dampf-
betriebene Flusseisbrecher Deutschlands
in seine alte Heimat nach Lauenburg
zurück.
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Dampfeisbrecher ELBE
Personenschiffahrt · Inhaber Matthias Kruse
Tel. 040 - 41 30 37 37 · Fax 040 - 41 30 37 39
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Genießen Sie einen Tag auf dem
Wasser und kommen Sie mit auf
eine unserer regelmäßigen Touren
ab / bis Lauenburg:
Schiffsausflug in
die Elbtalaue nach
Hitzacker
(26,– E p. P.) Termine: 2.5.,
23.5., 6.6., 20.6, 4.7., 18.7.,
1.8., 15.8., 29.8., 19.9., 10.10.
Ausflug nach
Hamburg inkl.
Hafenrundfahrt
(28,– E p. P. ) Termine: 16.5.,
30.5., 13.6., 27.6., 11.7., 25.7.,
8.8., 22.8., 5.9., 26.9., 17.10.
Idyllische Schifffahrt
auf dem Elbe-Lübeck-
Kanal nach Mölln
(24,– E p. P.) Termine:
alle 2 Wochen mittwochs im
Zeitraum 22.5. bis 25.9.
Weiter im Programm:
Erleben Sie mit uns
besondere Events im
Hamburger Hafen
wie Hafengeburtstag
(9. – 12.5.13) oder
Anläufe der QM2. Auch
Fahrten zum Fischmarkt
sowie Elbe-Rundfahrten
und Grünkohltouren
finden sich im Programm.
Für Gruppen und
geschlossene Gesell-
schaften führen wir auch
Sonderfahrten durch
(Vereinsausflüge,
Familienfeiern, etc.).
Personenschifffahrt Jürgen Wilcke
Buchenweg 14 · 21380 Artlenburg
Fahrgastschiff LÜNEBURGER HEIDE
Telefon: (0 41 39) 62 85 · Telefax: (0 41 39) 69 50 29
www.personenschifffahrt-wilcke.de
Schifffahrt | erholen erholen | Schifffahrt
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Auch mit 100 Jahren kann man noch „unter Dampf“ stehen! Das
beweisen die Museumseisenbahn „Karoline“, der Museumsraddampfer
„Kaiser Wilhelm“ oder der Dampfeisbrecher ELBE. Zu Wasser und zu
Land führen sie ihre Gäste zu den Schönheiten rund um Geesthacht
und Lauenburg/Elbe.
Unter Dampf
„To Pingsten ach so scheun, Karoline
schnaupft allwedder dürch dat satte
Greun“ – dampfend und schnaufend macht
sich die Museumseisenbahn „Karoline“
nicht nur an Pfngsten auf den Weg von
Bergedorf nach Geesthacht. An sechs
Wochenenden im Jahr fährt die betagte
Dampfokomotive ihre technikbegeister-
ten Mitfahrer durch abwechslungsreiche
Landschaft und hübsche kleine Orte. Auf
einem kurzen Teilstück dampft sie sogar
direkt an der Elbe entlang, an der sich auch
der Höhenweg „Hohes Elbufer“ schlängelt.
Nach einem Rundgang durch das quirlige
Geesthacht wandert oder radelt man von
Geesthacht-Tesperhude die acht Kilometer
lange Strecke nach Lauenburg und erfreut
sich an den tollen Ausblicken auf die Elbe.
Von der „Ruferstadt“ aus lädt „Kaiser
Wilhelm“ auf große Fahrt über die Elbe ein.
Der über 100 Jahre alte Museumsraddamp-
fer gehört zu den vier noch aktiven, mit
Kohle befeuerten Schaufelraddampfern in
Deutschland und ist weltweit einer der letz-
ten im weithin original erhaltenen Zustand.
Wer Postkartengrüße von seiner spannen-
den Elbtour schicken möchte, gibt sie am
besten gleich an der Schiffspoststelle auf.
Dritter im Bunde ist der Dampfeisbrecher
ELBE. Seit der Saison 2012 wirft er vor
der malerischen Kulisse Lauenburgs seinen
Anker und lädt zu regelmäßigen Schiffs-
touren auf dem großen Strom ein. Mit dem
originalgetreuen, kohlebefeuerten Kessel,
der historischen Dampfmaschine und dem
klappbarem Schornstein ist er der einzig
erhaltene dampfbetriebene Flusseisbre-
cher in Deutschland. Wer Interesse hat,
steigt zu einer Besichtigung hinab in den
Maschinenkeller, schaut den Heizern oder
dem Maschinisten bei ihrer Arbeit über die
Schulter oder schaufelt gar selbst die Kohle.
Die Museumseisenbahn „Karoline“
fährt in 2013 an folgenden Wochenenden
von Bergedorf nach Geesthacht:
29./30.3., 18./19.5., 22./23.6., 7./8.9.,
5./6.10., 21./22.12.
Informationen und Fahrplanauskunft:
Tourist-Information Geesthacht,
Tel. (0 41 52) 83 62 58
Der Raddampfer Kaiser Wilhelm
verkehrt von Mai bis Ende September
14-tägig an den Wochenenden zwischen
Lauenburg und Bleckede.
www.raddampfer-kaiser-wilhelm.de
Von Ende Mai bis Anfang September er-
warten die Gäste auf dem Dampfeisbrecher
ELBE erlebnisreiche Ausfugsfahrten über
die Oberelbe nach Hamburg, durch den
Elbe-Lübeck-Kanal nach Mölln und Lübeck
oder naturnahe Rundtouren durch die Elb-
talauen. www.dampfeisbrecher.de
Museumsraddampfer „Kaiser Wilhelm“
Museumseisenbahn „Karoline“
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Informationen
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Kostenfreies Prospektmaterial:
* Gastgeberverzeichnis 2013:
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* Rad fahren: Rundtouren, Radfernwege,
GPS, Handy-Guide, Pedelecs
* Freizeitverzeichnis: touristische Anbieter,
kulturelle Einrichtungen, Gastronomie
* paddeln: Kanurevier und Kanutouren
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„erlebnisreich“
Das Tourismuszentrum
Hauptstraße 150, 23879 Mölln
Tel. (0 45 42) 85 68 60, Fax 85 68 65
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Ratzeburg
Die Inselstadt
Mölln
Die Eulenspiegelstadt
Geesthacht
Die Elbestadt
Lauenburg
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Herzogtum Lauenburg
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Stadt Geesthacht
Krügersches Haus
Bergedorfer Str. 28, 21502 Geesthacht
Tel. (0 41 52) 83 62 58, Fax 7 89 67
touristinfo@geesthacht.de
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Tourist-Information
Stadt Lauenburg/Elbe
Elbstraße 59, 21481 Lauenburg/Elbe
Tel. (0 41 53) 59 09-220, Fax 59 09-299
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Ihre Anreise
Mit dem Auto
Autobahn A1, A20, A24, A25
Bundesstraßen 5, 207, 208, 209, 404
Mit der Bahn
Regionalbahn Lübeck – Lüneburg
mit Halt in: Lübeck Flughafen, Ratzeburg,
Mölln, Büchen, Lauenburg
Regionalbahn Aumühle – Büchen
mit Halt in: Friedrichsruh, Schwarzenbek,
Müssen
Regionalexpress Hamburg – Rostock
mit Halt in: Schwarzenbek, Müssen,
Büchen, Schwerin
Eurocity Dresden – Hamburg
mit Halt in: Berlin, Büchen
www.bahn.de
Mit dem Bus
Linie 8700
Hamburg Wandsbek – Ratzeburg
mit Halt in: Talkau, Breitenfelde, Mölln
Linie 8710 Lübeck – Mölln
mit Halt in: Groß Grönau, Groß Sarau,
Pogeez, Buchholz, Einhaus, Ratzeburg
Linie 8810 Hamburg Bergedorf – Mölln
mit Halt in: Dassendorf, Schwarzenbek,
Elmenhorst, Talkau, Breitenfelde
Metrobuslinie 12
Hamburg Billstedt – Geesthacht
mit Halt in: Hamburg Lohbrügge, HH
Bergedorf, Börnsen, Escheburg
Schnellbuslinie 31
Hamburg Rathausmarkt – Lauenburg
Mit Halt in: Hamburg S/U Berliner Tor,
U Burgstraße, Boberg, Bergedorf, Geesthacht
www.hvv.de
Impressum
Herausgeber:
Herzogtum Lauenburg
Marketing & Service GmbH
Junkernstraße 7, 23909 Ratzeburg
Tel. (0 45 41) 80 21 10, Fax 80 21 12
info@hlms.de, www.hlms.de
Fotos:
D. Foitlänger/Archiv Biosphärenreservat
Flusslandschaft Elbe-MV, Wolfgang Buchhorn,
Jens Butz, DJH – Landesverband Nordmark e.V.,
Thomas Ebelt, Erlebnisbahn Ratzeburg GmbH,
Fotolia, Rolf-Peter Frischmann, Anne Hartlich,
Ludwig Kleinhenz, Jürgen Klemme,
Christin Knobloch, Sven Mersiowski, Regine Olk,
Otto-von-Bismarck-Stiftung Friedrichsruh,
Rainer Peeck, photocompany gmbh, Katrin Rohde,
Silke Roschewski, Shotshop, Stadt Lauenburg/Elbe,
Elke Tampe, WalderlebnisWelt
Kartengrundlage:
ATKIS® Internetkarte© LVermA SH,
www.lverma.schleswig-holstein.de
Kartenbearbeitung:
alta4 Geoinformatik, www.alta4.com
Mit freundlicher Genehmigung der
Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH
Texte:
Carina Jahnke, Ulrike Pech, Gerold Schmidt,
Günter Schmidt, Uwe Steinmeyer
Gestaltung:
Franziska Militz, Elke Tampe
Druck:
PerCom Vertriebsgesellschaft mbH, Westerrönfeld
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Urlaubsmagazin | Service
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