© Uwe Fengler

Ich bleibe in Osnabrück

Dein Brief ist angekommen, und natürlich fragst Du nicht, wie ich mich hier eingelebt habe …

Wie immer denkst Du nur an Dich und Deinen großen Traum: Kinder und Familie … Ich kann und will ihn Dir nicht erfüllen diesen Traum. Es ist nicht das was ich wirklich brauche um glücklich zu sein … Wir sind jetzt schon ein paar Monate getrennt, und sollten

uns endlich um unsere Scheidung kümmern. Auch wenn Du diese Worte wahrscheinlich nicht gerne hörst, es ist jetzt wirklich an der Zeit … …. und nein, es tut mir nicht leid, denn Du hast mich nie gefragt, was ich will. Du hast mich einfach nur benutzt …

… und am meisten tat es weh, wenn Du mich nahmst, nur um ein Kind zu zeugen .. …. und Deine Verlogenheit kotzt mich einfach nur an, denn Du liebst immer nur Dich … Ich habe mir hier einen neuen Freundeskreis aufgebaut, und darum bleibe ich in Osnabrück …

Und ich habe Sebastian kennengelernt und mich auf der Stelle in ihn verliebt … … darum sollten wir schnell über unsere Scheidung sprechen … denn diesen Mann werde ich heiraten, und niemanden sonst.

Ich hoffe, das Du nun gelernt hast: „Es ist für immer vorbei“ …
© Uwe Fengler

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