Für mehr Lernerfolg: Ein Test zu jedem Kapitel

Langenscheidt Kurzgrammatik

Deutsch
Für den schnellen Überblick

★ ★ ★ ★ für ★ ★A1–B2★ ★ ★ ★★★

Langenscheidt

Kurzgrammatik

Deutsch
von Sarah Fleer

Impressum

Herausgegeben von der Langenscheidt-Redaktion Layout: Ute Weber

www.langenscheidt.de © 2008 by Langenscheidt KG, Berlin und München ISBN 978-3-468-69585-8

weist Sie auf Stolpersteine hin. die Sie sich besonders gut merken sollten. dass es sich hier um eine Ausnahme oder Sonderform handelt. Gebrauch und Stellung gegliedert ist. Zahlreiche Beispiele erleichtern das Verständnis und veranschaulichen die Regeln. wie die einzelnen Grammatikthemen untereinander zusammenhängen. finden Sie einen Merksatz. damit Sie diese möglichen Fehlerquellen vermeiden können. können Sie ganz leicht nachvollziehen. Wenn Sie dem Symbol folgen. hält einen Lerntipp für Sie bereit. Hier wird der Sprachgebrauch im gesprochenen dem geschriebenen Deutsch gegenübergestellt. Folgende Symbole werden Ihnen immer wieder begegnen: Unter i erhalten Sie Informationen zu den speziellen Spracheigenheiten des Deutschen. informativer und übersichtlicher. Einfache Erklärungen lassen keine Grammatikfrage offen. Jedes Kapitel hat einen klar strukturierten Aufbau. Da Beispielsätze und einzelne Wörter im Text hellblau hervorgehoben sind.Vorwort Vorwort Die Langenscheidt Kurzgrammatik Deutsch wurde für Sie vollständig neu bearbeitet und ist nun noch benutzerfreundlicher. tragen sowohl die farbige Gestaltung als auch viele selbsterklärende Symbole dazu bei. der nach Formen. dass Sie sich innerhalb der Kapitel auf Anhieb gut zurechtfinden. den Sie sich gut einUnter prägen sollten. signalisiert Ihnen. + gibt Ihnen eine kleine Hilfestellung. 3 .

welche Grammatikthemen und welche Regeln für Ihr Lernniveau relevant sind. So wissen Sie auch genau. dass . Hier eine kurze Erläuterung. B. . h. Satz). bestimmt ist. z. Die Niveaustufen beziehen sich nicht nur auf das jeweilige Grammatikkapitel. welche Kenntnisse auf die Niveaustufen des Europäischen Referenzrahmens zutreffen: A1/A2: Elementare Sprachverwendung. B. Reise und Beruf schriftlich und mündlich gut verständigen. so sind alle verwenweise der Niveaustufe deten Vokabeln A1. : Sie verfügen aktiv über ein großes Repertoire an grammatikalischen Strukturen und Redewendungen und können im Gespräch bereits stilistische Nuancen erfassen. z. : Sie können einzelne Wörter und ganz einfache Sätze verstehen und formulieren. dass Ihnen dieser Wortschatz bekannt sein sollte. d. versehen. : Sie können sich in den Bereichen Alltag.Vorwort Neben den wegweisenden Symbolen warten in jedem . es sei denn. eine Niveaustufenangabe am Rand weist Sie darauf hin. Diese verraten Ihnen. Alle in diesem Kapitel enthaltenen Grammatikregeln sollten Sie dann beherrschen. h. es sei denn. diese Regel für ein höheres Niveau. . Kapitel auch die Niveaustufenangaben auf Sie. sie sind mit einer anderen (direkt vor dem jeweiligen Wort oder Niveaustufe. 4 . B1/B2: Selbstständige Sprachverwendung. : Sie können die Gesprächssituationen des Alltags bewältigen und kurze Texte verstehen oder selbst verfassen. In der Praxis heißt das: Ist ein Grammatikkapitel beispielszugeordnet. sondern auch auf das in den Beispielsätzen verwendete Vokabular. d.

h. : Sie können sich spontan und fließend zu verschiedenen. So können Sie zum einen ganz genau feststellen. d. finden Sie am Ende des Buches einen Test zu jedem einzelnen Grammatikkapitel. Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Lernen der deutschen Grammatik! Ihre Langenscheidt-Redaktion 5 .Vorwort C1/C2: Kompetente Sprachverwendung. auch komplexen oder fachspezifischen Sachverhalten äußern und sich schriftlich wie mündlich an die stilistischen Erfordernisse anpassen. Und damit Sie Ihren Lernerfolg abschließend auch überprüfen können. wo Sie noch Schwachstellen haben und welches Grammatikkapitel Sie sich demnach noch mal ansehen sollten. : Sie können mühelos jeder Kommunikationsform folgen und sich daran beteiligen. und zum anderen. verraten wir Ihnen in einem Extra-Teil vorab verschiedene Tipps & Tricks zum Grammatiklernen. wo Sie schon richtig fit sind. Dabei verfügen Sie über ein umfassendes Repertoire an Grammatik und Wortschatz und beherrschen die verschiedenen Stilebenen von formell bis informell. Damit Ihnen der Zugang zur deutschen Grammatik in Zukunft besonders leicht fällt.

3........................3 Die Deklination von Eigennamen ............ 2........................................................................................................................2 Der Genitiv mit von ..................................2 6 Das Pronomen ..........................1 Das prädikative und das adverbiale Adjektiv ................4 Das Possessivpronomen ........................................... 6..........1 Das Genus .........................................................................3................ 2.............. 2................................................................................................... 2.....4 Attributive Partizipien .............. 34 37 37 38 40 41 43 5............................ 3.......... 6 ............... 2................................................3...................................... 32 Der Vergleich ................4 Kasus-Signale ..................... 6..... Das Adjektiv ................................................................................................................................................ 17 Der unbestimmte Artikel ................................. 17 Der bestimmte Artikel . 2....................3......3 Der Kasus ....... 19 20 20 23 24 25 26 26 26 27 27 27 30 31 Das Substantiv ............ 33 Der Superlativ ........................................................2 Das attributive Adjektiv .....3 Pronominaladverbien ....1 Das Personalpronomen ................................1 Die N-Deklination ................ 2.................................................................2 2 Der Artikel ...................................................................... 6... 33 Der Komparativ . 6...................... 10 1 1...................................1 5........................................ 9 Tipps & Tricks ... 6...1 1.......5 Das Demonstrativpronomen ................................................... 3..............................2 Der Plural .....Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Abkürzungen ..............2 Das Pronomen es .......................... 3.......................................3 Substantivierte Adjektive ........................... 3 4 5 Das Adverb .............................. 3............................

............... 75 Das Partizip ...................................6 6................. 77 12............Inhaltsverzeichnis 6.. 78 7 10 11 12 .....................................................1 Der Konjunktiv II ..................................... 69 9.......................................................... 8............7 6........................ Das Interrogativpronomen ........................................ Der Indikativ .................................................................................................2 Das Hilfsverb ..........2 Der Konjunktiv I ........2 Das Präteritum ....................2 Die Vergangenheit ............................. 71 Der Imperativ .......9 7 Das Relativpronomen ..............................................1 Das Partizip I ...................................1 Das Futur I ...........................................1 Das Präsens ............................... Das Indefinitpronomen .................... 7.............................1........................................................................................................................ 8.... 73 Der Infinitiv ..................................................... 8...................2........................... 7............................ starke und gemischte Verben ..................... Das Reflexivpronomen .................3 Das Modalverb ......................... 74 11............................3........... 8 9 Der Konjunktiv ...2 Der Infinitiv mit zu ...........3.......... 74 11................... 77 12..............3 Das Plusquamperfekt ........................................1 Die Konjugationen ............................ 8..................................................................1.............. 7...........................3 Das Futur ....4 Trennbare und nicht-trennbare Verben .......................................................................................................................8 6............. 45 47 50 52 53 53 54 55 57 59 60 62 62 63 63 65 66 67 67 68 Das Verb .....1 Das Perfekt .....................2. 8................ 7.. 7................................................ 8..2... 69 9....................2 Das Partizip II ..................2 Das Futur II ..........................................2 Schwache.... 8.......1 Die Personalendungen ............................................. 7.. 8.................1 Der reine Infinitiv ...........

........................ Der Satz .. 80 Die Konjunktion ........... 15.... Die Wortstellung im Satz .................... 16.................. 15...............................................3 Das Objekt ................................................. 14...... 15....... 15........................................................................ 94 Die indirekte Rede .2 Die subordinierende Konjunktion ............... 16..........................................................................................................................................................Inhaltsverzeichnis 13 14 Das Passiv ....................................................1 Die einzelnen Felder ................................. 14.......4 Das Adverbial ................ 95 Tests ......... 15................................2 Der Aussagesatz ..2 Das Subjekt ............3 Der Fragesatz ............................ 16.................................1..........................................1......................................................................................................................................3 Das Nachfeld ............................6 Die Valenz der Verben .......1 Das Vorfeld........................................................5 Das Attribut ....................... 15.......................3 Die Konjunktionaladverbien ....................................................................................................1 Die nebenordnende Konjunktion ....... 16................................................ 82 82 82 84 85 85 85 85 87 87 88 89 89 89 90 90 91 92 15 16 17 18 Die Verneinung ..................... 109 8 .................... 96 Lösungen ..... 14...................................................... 16................................................1 Das Prädikat .....................................1.2 Das Mittelfeld ............................. 16.........

m. Adv. B. Akk. n. Pl. d. z. Part. Adjektiv Adverb Akkusativ beziehungsweise Dativ das heißt et cetera Femininum Genitiv Infinitiv Konjunktiv Maskulinum Neutrum Nominativ Partizip Person Plural Pronomen Singular Substantiv zum Beispiel 9 . Pers. Sing.Abkürzungen Abkürzungen Adj. f. Nom. Gen. bzw. Konj. Inf. Dat. h. etc. Pron. Subst.

Aufwärmen lohnt sich Gelernten Stoff zu wiederholen ist wie leichtes Joggen: Laufen Sie sich warm mit Altbekanntem. Lernen Sie kontinuierlich. wird wohl kein Marathonläufer. täglich eine Viertelstunde vor dem Einschlafen oder drei Mal wöchentlich in der Mittagspause. regelmäßig ein wenig als unregelmäßig viel zu lernen. verraten wir Ihnen hier einige praktische Tipps & Tricks zum Grammatiklernen. oder ob die deutsche Sprache für Sie Neuland ist. fast kinderleicht Beneiden Sie nicht auch manchmal Kinder. zu dem Sie sich ungestört der Grammatik widmen können. B. Wer nur einmal alle Jubeljahre trainiert. Um Ihnen den Umgang mit Grammatik etwas zu erleichtern. bevor Sie sich an Neues wagen. ohne sich über lästige Grammatikregeln oder fehlerhafte Konstruktionen Gedanken zu machen? Ganz so sorglos können wir Ihnen die Grammatik nicht nahebringen. Auch wenn ständig neue Grammatikregeln auf Sie zukommen. die eine Sprache so ganz einfach nebenbei lernen.Tipps & Tricks Tipps & Tricks: Grammatik lernen. denn nur so lässt sich Ihr Langzeitgedächtnis trainieren. z. mit dem Sie sich vertraut machen möchten. 10 . Nichtsdestotrotz heißt Sprachenlernen und insbesondere Grammatiklernen nicht zwingend stures Auswendiglernen und langweiliges Regelpauken. darf das bereits Erlernte nicht vernachlässigt werden. Setzen Sie einen bestimmten Zeitpunkt fest. Es ist sinnvoller. ob es sich dabei nun um das Regelwerk Ihrer eigenen Muttersprache handelt. Das Gesetz der Regelmäßigkeit Grammatik ist wie Sport.

Fehleranalyse gegen Fettnäpfchen Haben Sie keine Angst vor Fehlern! Es ist nicht das Ziel des Lernens. Ebenso wie man eine Suppe versalzen kann. wie sie funktioniert. indem man versucht. Nur Geduld! Wer ist schon perfekt … Immer locker bleiben! Lassen Sie sich nicht von Perfektionsgedanken leiten. eine Sprache zu durchschauen und zu verstehen. kann man sich das Erlernen der Grammatik einer Sprache erschweren. keine Fehler zu machen. Verwenden Sie Grammatik wie das Salz in der Suppe. Begeben Sie sich nicht ins Abseits Grammatik ist spannend. sondern gemachte Fehler zu bemerken. Im Vordergrund sollte der Wunsch stehen. und zum anderen. Lernen Sie langsam. Man verliert schnell den Überblick und vergisst die Details. stetig und zielorientiert und verdauen Sie in kleinen Häppchen. um nicht ein zweites Mal in dasselbe Fettnäpfchen zu treten. kann ihn beim nächsten Mal vermeiden. sich zu viele Regeln auf einmal einzuprägen.Tipps & Tricks Das Salz in der Suppe Versuchen Sie niemals zu viele Grammatikregeln auf einmal zu lernen. wenn man sich einen Einblick in ihre Strukturen verschafft. um einen Fehler und den vielleicht erstaunten oder verständnislosen Gesichtsausdruck des Gegenübers nachvollziehen zu können. Vergleichen Sie Grammatik 11 . Das Beherrschen grammatischer Grundregeln ist dabei durchaus hilfreich: zum einen. Perfektion ist nicht das vordergründigste Ziel beim Grammatiklernen und blockiert nur den Lernprozess. Nur wer einen Fehler im Nachhinein erkennt.

B. s. So verinnerlichen Sie bestimmte Regeln ganz nebenbei. Jede Sportart wird erst dann so richtig interessant. Haben Sie einen Typ? Finden Sie heraus. wenn es für Sie nur ein sinnfreies „dem-Ball-Nachlaufen“ darstellen würde? Betrachten Sie Grammatik als eine Sportart. Denn das Auge lernt mit.. um mitspielen und mitreden zu können. Schreiben Sie sich einzelne Regeln (idealerweise mit Beispielen. wenn Sie sie gehört haben (Hörtyp) oder müssen Sie sie gleichzeitig sehen (Seh. welcher Lerntyp Sie sind. Sags mit einem Post-it Auf Post-its wurden schon Heiratsanträge gemacht oder Beziehungen beendet.Tipps & Tricks auch in diesem Sinne mit Sport. Reine Typen kommen nur sehr selten vor. u. Behalten Sie eine Regel schon im Gedächtnis. ins Bad über den Spiegel. Grammatikregeln in kleinen Rollenspielen auszuprobieren (Handlungstyp)? Die meisten Menschen tendieren zum einen oder anderen Lerntyp. an den Computer. wenn Sie der Typ dafür sind. Halten Sie also Augen und Ohren offen und lernen Sie ruhig mit Händen und Füßen. Also ist es kein Wunder. den Kühlschrank oder neben die Kaffeemaschine. dass man damit auch Grammatik lernen kann.Lesetyp) und dann aufschreiben (Schreibtyp)? Macht es Ihnen Spaß. damit Sie nicht im Abseits landen. deren komplizierte Spielregeln Sie allmählich erlernen. z. 12 . Oder würden Sie auch Fußball oder Tennis anschauen. Sie sollten daher sowohl Ihren Typ ermitteln als auch Ihre Lerngewohnheiten Ihren Vorlieben anpassen. wo Sie sie täglich sehen können. ihre Regeln nachzuvollziehen.) separat auf Blätter oder Post-its und hängen Sie sie dort hin. wenn man in der Lage ist.

Büchern. ist nicht ausschlaggebend. Wenn Ihnen die Beispiele. eine Ausnahme oder ein Stichwort auf die eine Seite und Beispiele. Grammatik à la Karte Wie beim Vokabellernen lässt sich auch für die Grammatik eine Art Karteikasten mit einzelnen Karten anlegen. So wird Grammatik ganz leicht bekömmlich. Haben Sie einen Plan? Schreiben Sie zusammengehörende Grammatikregeln auf einem großen Bogen Papier. Schreiben Sie eine Regel. denn Sie haben dann ja den Plan schon im Kopf. Filmen. die Sie in den Lehrbüchern finden. Mithilfe sogenannter mind maps gewinnen Sie schon durch das bloße Erstellen des Plans ganz schnell Einblick in die Struktur der Sprache und verschaffen sich einen schnellen übersichtlichen Gesamtüberblick. Verweisen und kurzen Beispielen überschaubar zusammen und erstellen Sie Ihren persönlichen Lageplan. Ergänzen Sie jede Regel mit Beispielsätzen.Tipps & Tricks Beispielsätze gegen Trockenfutter Trockenfutter ist schwer verdaulich. Ob Sie dieses Papier dann auch irgendwo hinhängen oder nicht. formulieren Sie eigene! Sie können sich auch konkrete Anwendungsbeispiele aus den verschiedenen Medien (Zeitungen. Songtexten) einverleiben. nicht gefallen. allmählich aus. 13 . knapp und präzise. Einzelne Grammatikregeln trocken aufzunehmen ebenso. Schauen Sie sich die Karten regelmäßig an und sortieren Sie die. die Ihnen vertraut sind. Anwendungen oder Lösungen auf die andere. eventuell mit Zeichnungen.

dienen als Gedächtnisstützen. Bleiben Sie in Bewegung Sie müssen beim Lernen nicht unbedingt am Schreibtisch sitzen. verliert schnell die Lust am Lernen. beim Schwimmen in Gedanken die neu gelernten Regeln. die Sie machen. denn auch Bilder. Sie sollten beim Grammatiktraining nicht das Gefühl haben. klappt auch beim Grammatiklernen. als würden Sie Ihre Steuererklärung ausfüllen oder an einer unbezahlten Umfrage teilnehmen. Grammatik aus dem Ei Behelfen Sie sich beim Lernen von Grammatikregeln und -strukturen mit Eselsbrücken. sondern vielmehr als würden Sie einen rätselhaften Kriminalfall lösen (zum Beispiel mit Zuordnungsaufgaben). Ihr Gehirn funktioniert nachweislich besser. „7-5-3 Rom schlüpft aus dem Ei“ – was bei historischen Jahreszahlen funktioniert. Zugegeben: Wer immer nur Lückentexte macht. abwechslungsreich sind. Und Ihr Kreislauf dankt es Ihnen auch. beim Joggen. Achten Sie darauf. Stehen Sie auf. an einem Quiz teilnehmen (mit Multiple-Choice-Aufgaben) oder einen Geheimcode dechiffrieren (zum Beispiel bei Satzbauübungen).Tipps & Tricks Lieber Miss Marple als Steuerberater? Viele Menschen empfinden Grammatikübungen als langweilig. einen neuen grammatischen Begriff oder eine schwierige Regel mit 14 . die Sie im Kopf haben. wenn Ihr Körper in Bewegung ist. dass die Grammatikübungen. gehen Sie im Zimmer auf und ab oder wiederholen Sie beim Spazierengehen. Setzen Sie Ihrer Fantasie keine Grenzen Machen Sie sich im wahrsten Sinne ein Bild von der Situation. Versuchen Sie also. Merkhilfen und Lernsprüchen. Reimen.

wenn Sie sich Grammatikregeln. Vor allem das Erlernen der Zeiten funktioniert besser. visuell vorstellen. einer anderen Person (Kind. wie man Sauerbraten zubereitet. 15 . auf die Tischplatte). die Regeln zu erklären. Und beim Wiederholen der Regeln und Strukturen können Sie Ihr Taktgefühl und Ihr Gedächtnis unter Beweis stellen. Partner) die grammatischen Eigenarten der deutschen Sprache zu erklären. Niemand lernt besser als jemand. Freund/in. Diese Vorstellungen können abstrakt oder konkret sein. Je gefühlsintensiver ein Bild ist. was sie bereits gelernt haben. Das gilt natürlich auch für Muttersprachler. feste Wendungen oder Beispielsätze einprägen wollen. Eventuell hilft auch musikalische Unterstützung in Form von Hintergrundmusik. Beweisen Sie Taktgefühl Klopfen Sie im Takt dazu (z. die sie unbewusst anwenden. die Sie bereits gemacht haben.Tipps & Tricks einem einfachen Bild zu verknüpfen. denn auch die sind oft nicht in der Lage. Dafür erklärt Ihr Kind Ihnen sicher bei Bedarf. wie man eine MMS verschickt. was die jeweilige Zeitform ausdrückt. oder belohnen Sie sich für Ihre guten Leistungen. Takt und Rhythmus fördern Ihr Erinnerungsvermögen. desto einprägsamer ist der damit in Verbindung gebrachte grammatische Inhalt. Lob motiviert ungemein und Motivation ist eine grundlegende Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. der andere unterrichtet und sich dabei die Regeln noch mal selbst bewusst macht. oder Ihre Schwiegermutter. Tauschen Sie Grammatik gegen Sauerbraten Versuchen Sie. Eigenlob stinkt nicht immer Schauen Sie ruhig auf das. wenn Sie sich das. Loben Sie sich für Fortschritte. B.

schärft man gleichzeitig sein Gespür für die Sprache. die Sprachregeln mit anderen. Viel Spaß beim Lernen der deutschen Grammatik wünscht Ihnen Ihre Langenscheidt-Redaktion 16 . sind Ihnen heute völlig vertraut.Tipps & Tricks Wer liest. Liebesroman oder spannender Krimi: Wer viel liest. Hemmungslos werden Auch wenn die Beschäftigung mit Grammatik nicht zu Ihren bevorzugten Freizeitaktivitäten gehört. ohne jedoch bewusst Grammatik zu pauken. Suchen Sie sich die Sorte von Texten aus. interessante Dinge erfährt oder einfach nur gemütlich schmökert. die Ihnen am liebsten ist – ob Zeitungsartikel. ist im Vorteil! Wer viel liest. mussten jedoch erst einmal von Ihnen gelernt werden. mathematische Grundregeln. Straßenverkehrsregeln. Beim Lesen kann man also wunderbar das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Während man Informationen aufnimmt. nimmt unbewusst sprachliche Details und Strukturen auf und macht sich so ganz nebenbei mit den Eigenheiten einer Sprache vertraut. sollten Sie. ist klar im Vorteil! Wie immer Sie sich entscheiden: Auch beim Lesen sollte natürlich die Freude an der Sprache im Mittelpunkt stehen. Auch die Regeln der Grammatik werden Sie eines Tages verinnerlicht haben und ohne viel Aufhebens anwenden können. alltäglichen Regeln vergleichen. Regeln von Sportarten etc. Hemmungen oder Widerwillen abzubauen. um Abneigungen.

In der gesprochenen Sprache gibt es noch weitere Formen: ans (an das). von dem). 1.Der Artikel 1 Der Artikel Der Artikel richtet sich in Genus. ins Bett gehen • bei substantivierten Infinitiven: zum Essen kommen • in festen Verbindungen: zur Verfügung stellen. zur (zu der). die). das er begleitet. im. im Juli • bei identifizierten Gegenständen oder Orten: im Allgäu. der Stuhl den Stuhl dem Stuhl des Stuhls Neutrum das Kind das Kind dem Kind des Kindes Femininum die Katze die Katze der Katze der Katze Plural die Kinder die Kinder den Kindern der Kinder Der bestimmte Artikel kann in einigen Fällen mit einer Präposition verschmelzen: am. fürs (für das).1 Der bestimmte Artikel Formen Maskulinum Nom. vom (an dem. eine) oder ohne Artikel. zur Kenntnis nehmen. bei dem. Dat. das. Die Verschmelzung von Artikel und Präposition tritt vor allem auf: • bei Zeitangaben: am Dienstag. dem unbestimmten Artikel (ein. überm (über dem) etc. beim. ein. ins (in das). in dem. Das Substantiv steht entweder mit dem bestimmten Artikel (der. Numerus und Kasus nach dem Substantiv. aufs (auf das). Gen. hinterm (hinter dem). zum. zu dem. Akk. im Stich lassen 17 .

der Schwarzwald • Namen von Gebirgen: die Zugspitze. Der bestimmte Artikel steht jedoch bei folgenden geografischen Namen: • Ländernamen auf -ei: die Türkei. Achtung: der Iran. die Slowakei. • bei Stoffnamen und Abstrakta: blind. verwendet man den bestimmten Artikel: Michaela ist die Liebe seines Lebens. Liebe macht Aber: Wenn man etwas Bestimmtes. • schon vorher im Text genannt wurde oder über das bereits gesprochen wurde: Ich kaufe ein Auto. Identifizierbares meint. die Alpen • Namen von Gewässern: die Donau. der Bodensee • bei Personennamen: Ich habe Moritz getroffen.fremdspr. Das Auto ist zwei Jahre alt. der Libanon können auch ohne Artikel stehen! • Landschaftsnamen: das Allgäu. Ich komme aus Europa. Die Erde • aus der Situation heraus bekannt ist: Der Zug kommt gleich. die Mongolei ( Substantive auf -ei sind immer feminin!) • Ländernamen im Plural: die Niederlande • wenn Ländernamen ein anderes Substantiv bei sich haben: die Bundesrepublik Deutschland • Außerdem: die Schweiz. das • allgemein bekannt ist: dreht sich um die Sonne. Ich trinke gern Wein. der Irak. Kein Artikel steht im Allgemeinen • bei Ortsbezeichnungen und Ländernamen: Er wohnt in Berlin. Der Artikel Terminus Gebrauch Der bestimmte Artikel steht vor einem Substantiv. 18 .

ein Kind Kinder. ein Stuhl einen Stuhl einem Stuhl eines Stuhls Neutrum ein Kind ein Kind einem Kind eines Kindes Femininum eine Katze eine Katze einer Katze einer Katze Plural Kinder Kinder Kindern Kinder Der Plural des unbestimmten Artikels ist eine Nullform: ein Stuhl Stühle. B.4 ). der Nationalität. Der unbestimmte Artikel steht nicht: • bei Stoffnamen und Abstrakta: blind.2 Der unbestimmte Artikel Formen Maskulinum Nom. • in festen Verbindungen. der Religion: Sie ist Ärztin. Akk. Dat. Liebe macht Aber: Wenn man besondere Eigenschaften erwähnen will. z. Gebrauch Der unbestimmte Artikel wird verwendet. • beim Beruf. Ich trinke gern Wein. 19 .Der Artikel 1. Sie ist Jüdin. Das Auto ist zwei Jahre alt. Im Plural hat kein die gleichen Endungen wie der Possessivartikel mein ( 6.: Angst haben. Die verneinte Form des unbestimmten Artikels lautet kein/kein/keine. Auto fahren • in bestimmten Formeln: über Stock und Stein • in festen Sprichwörtern: Ende gut. verwendet man den unbestimmten Artikel: Ich suche einen trockenen Rotwein. wenn das Substantiv etwas Neues oder Unbekanntes bezeichnet: Ich kaufe ein Auto. Er ist Österreicher. Gen. alles gut.

Franzose.Das Substantiv 2 i Das Substantiv Jedes Substantiv zeigt ein bestimmtes Genus (Maskulinum. 2. Dativ oder Genitiv). Das maskuline Genus haben: • Substantive. Femininum). Kollege 20 .2 ). Patient. Schüler. Chef. -e: der Däne. Das Genus eines Substantivs ist fest mit ihm verbunden. Sohn. der Artikel lautet immer die ( 2. Friseur. einen bestimmten Numerus (Singular oder Plural) und einen bestimmten Kasus (Nominativ. Offizier -ier: -or: der Autor. Sänger. Fabrikant der Revolutionär. Mann. Neffe. die männliche Personen bezeichnen: der Arzt. Doktor Realist. der Kasus hängt von der Rolle im Satz ab und der Numerus von der Ausdrucksabsicht. Russe.1 i Das Genus In den meisten Fällen ist das Genus willkürlich und nur am Artikel (der. Im Deutschen gibt die Form des Substantivs selten Aufschluss über das Genus – deshalb: Am besten bei jedem Substantiv den Artikel direkt mitlernen! Im Plural gibt es keine Unterscheidung der Genera. Junge. das oder die) zu erkennen. Frisör -är/-eur/-ör: der Bankier. Neutrum. Kommunist -ist: der Polizist. Vater Darunter auch Substantive mit den Endungen: -er: der Lehrer. Akkusativ. Rentner. Sportler -ent/-ient/-and/-ant: der Präsident. Doktorand. Onkel. Pole.

Plan. Juni. Fernseher.Das Substantiv • Substantive mit den Endungen: -er: Geräte: der Computer. Radio. Trinken -ing: das Training. Studium. Honig. Hammer ( aber: die Butter. Pfirsich. Marmor Das neutrale Genus haben: • Substantive mit den Endungen: -chen/-lein: das Häuschen. ICE • alkoholische Getränke: der Wein. Besitz. Jogging. Schmetterling -ig/-ich: der Essig. Granit. Rechner andere: der Finger. Lesen. Motto. Mutter. Sommer • Niederschläge: der Hagel. Wasser. Fenster. Zimmer etc. Schnee • Automarken und Züge: der BMW. Würstchen. Messer. Lehrling. Camping (aus dem Englischen) 21 . Mittwoch.) -ling: der Frühling. ( auch weibliche Personen: das Mädchen) -um: das Datum. Schreiben. Mai. Oper. das Plakat • Substantivierte Verben mit den Endungen: -en: das Essen. das Alter. Ruf. Schwester etc. Zentrum -ma: das Klima. Frühling. König. Regen. das Bier • Mineralien und Gesteine: der Fels. Parlament. Thema -ment: das Instrument. Säugling.. Schlaf • Zeit (Tage/Monate/Jahreszeiten): der Dienstag. Beginn. Niveau -at: das Sekretariat. Vöglein. Element -o/-eau: das Kino. Teppich • Substantive aus Verben (ohne -en): der Befehl. Museum. Flug.

Das Substantiv

• Sprachen: das Deutsche, Englische, Französische • Substantive aus Adjektiven, insbesondere auch Farbnamen: das Gute, Schöne, Wahre; Blau, Lila • geografische Eigennamen (Städte, Länder, Kontinente), wenn sie ein Attribut bei sich haben: das schöne Berlin/Rom, das alte China/Italien Folgende Substantive haben ein feminines Genus: • Substantive, die weibliche Personen bezeichnen: die Frau, Mutter, Tante, Tochter, Schwester ( aber: das Mädchen, das Fräulein) • Substantive mit den Endungen: -ung: die Anmeldung, Heizung, Zeitung -heit/-keit: die Freiheit, Möglichkeit -schaft: die Freundschaft, Gesellschaft -e: die Erde, Frage, Hilfe, Reise, Sprache, Sonne ( Ausnahmen: männliche Personen (s.o.) und Tiere: der Junge, Affe, das Auge, Ende) -ei: die Bäckerei, Bücherei, Metzgerei -ität: die Nationalität, Universität -ion: die Information, Diskussion, Rezeption -ik: die Musik, Politik, Kritik, Technik

• Substantive vom Verb mit der Endung -t: die Furcht,
Sicht, Tat (oft) • Zahlen und Noten: die Eins, Zwei, Sieben, Dreizehn • Schiffe, Flugzeuge und Motorradmarken: die Titanic, Boeing, Vespa • Blumen und Bäume: die Rose, Tanne

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Das Substantiv

Substantive mit folgenden Endungen sind Neutrum oder Femininum:
Femininum -nis -sal die Kenntnis, Finsternis die Drangsal Neutrum das Ereignis, das Missverständnis das Schicksal

Substantive mit folgenden Endungen sind Maskulinum oder Neutrum:
Maskulinum -tum der Irrtum, der Reichtum Neutrum das Altertum, das Eigentum

Bei zusammengesetzten Substantiven bestimmt immer das Genus des letzten Substantivs das Genus des ganzen Wortes: das Haus + die Tür die Haustür + der Schlüssel der Haustürschlüssel.
2.2
i

Der Plural

Das Substantiv hat im Deutschen nur im Plural eine Endung. Der Singular bleibt ohne Kennzeichen. Die Pluralform des Artikels lautet für alle Substantive die. Formen i Für die Bildung des Plurals gibt es 5 Endungen: N E R S Ø = Endung -n oder -en = Endung -e = Endung -er = Endung -s = keine Endung Rose Rosen Tier Tiere Bild Bilder Auto Autos Lehrer Lehrer

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Das Substantiv

Allgemein gilt Folgendes: Die Endung lautet -n, wenn das Substantiv • N-Plural: auf unbetontes -e endet, in allen anderen Fällen lautet sie -en: die Hose die Hosen, die Zeitung die Zeitungen. Beim N-Plural gibt es keinen Umlaut. Die Pluralendung -e tritt vor allem bei • E-Plural: Maskulina und Neutra auf: der König die Könige. Maskulina haben zusätzlich oft einen Umlaut. Die Pluralendung -er tritt vor allem bei (ein• R-Plural: silbigen) Neutra auf, oft auch mit Umlaut: das Buch die Bücher. Feminina können keinen R-Plural haben. Die Pluralendung -s tritt in allen drei Gene• S-Plural: ra auf und hat nie einen Umlaut: die Oma die Omas, das Kino die Kinos, der Lkw die Lkws. Der Null-Plural, d. h. keine Pluralendung, • Ø-Plural: tritt vor allem bei Maskulina auf (häufig mit Umlaut): der Lehrer die Lehrer.
2.3

Der Kasus

i Während Substantive den Plural deutlich markieren ( 2.2 ), gibt es heute nur in wenigen Fällen Endungen für den Kasus.

Formen
Singular Maskulinum Nom. Akk. Dat. Gen. Mann Mann Mann Mannes Herr Herrn Herrn Herrn Neutrum Kind Kind Kind Kindes Femininum Frau Frau Frau Frau

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Dat. Däne (Personenbezeichnungen auf -e) • der Student. Genitiv und Akkusativ Plural. Gen. der Herr den Herrn der Mensch den Menschen der Junge der Löwe Plural die Löwen die Löwen den Jungen den Löwen dem Herrn dem Menschen dem Jungen dem Löwen den Löwen des Herrn des Menschen des Jungen des Löwen der Löwen Zu dieser Gruppe gehören folgende Substantive: • der Bauer. aber nicht bei N-Plural oder S-Plural. Akk. Affe. 2.3. Patient 25 . Akk. der Abend des Abends. Held. Der Dativ hat im Plural die Endung -n. Bote. Dativ und Genitiv die Endung -(e)n.1 Die N-Deklination Eine kleine Gruppe von Substantiven im Maskulinum hat im Akkusativ. Singular Nom. Dat. Substantive im Maskulinum und im Neutrum zeigen im Genitiv Singular die Endung -s oder -es: der Bus des Busses. Frauen Frauen Frauen Frauen E Leute Leute Leuten Leute R Männer Männer Männern Männer S Babys Babys Babys Babys Ø Lehrer Lehrer Lehrern Lehrer Keine Kasusendung haben feminine Substantive im Singular sowie im Nominativ.Das Substantiv Plural N Nom. Elefant • der Junge. Gen.

Dat. 2. dem Namen Gen. die Einfuhr von Zitronen ( aber: die Einfuhr der Zitronen/die Einfuhr spanischer Zitronen). und zwar -s: Lisas. r n m s – (en) (en) Neutrum s s m – – – -s Femininum e e r r – – – – Plural e e n r – – -n – -s/(en) s 26 . Pauls. Gen. den Namen Dat. des Namens Der Genitiv mit von Wenn ein Substantiv im Genitiv ohne Artikel oder Adjektiv steht.2 Akk. im Genitiv aber -ns auf: Nom. so wird die Genitivform durch die Präposition von ausgedrückt: das Verbot von Alkohol ( aber: das Verbot des Alkohols/das Verbot ausländischen Alkohols). Akk.3.4 Kasus-Signale Kasus-Signale am Artikel und am Substantiv: Maskulinum Nom. Der Genitiv kann vor oder nach dem Bezugssubstantiv stehen: Lisas Geschenke – die Geschenke Lisas.3.Das Substantiv Einige maskuline Substantive weisen im Akkusativ und Dativ -n. der Name 2. 2. Europas. Schillers.3.3 Die Deklination von Eigennamen Eigennamen haben nur im Genitiv eine Endung.

es steht nach dem Hilfsverb sein/werden/bleiben: Sie ist müde. d. der vor ihm steht. • von dem Artikel. Wir/sie laufen schnell. Das adverbiale Adjektiv bezieht sich auf ein Verb: Er spricht leise.2 Das attributive Adjektiv Das Adjektiv als Attribut steht in der Regel zwischen dem Artikel und dem Substantiv und wird dekliniert: der alte Mann. 3. ob der Artikel vor dem Adjektiv ein Kasus-Signal ( 2. Er wird rot. Er/sie/es läuft schnell. In prädikativer und adverbialer Funktion bleibt das Adjektiv unverändert: Er/sie/es ist müde. die dunkle Nacht.3 ) hat oder nicht. Formen Die Endungen des deklinierten Adjektivs werden bestimmt: • von Genus. Sie läuft schnell. Diese Wand bleibt weiß. Sachen oder Handlungen. Wir/sie sind müde. das wilde Meer.1 Das prädikative und das adverbiale Adjektiv Das prädikative Adjektiv ist Teil des Prädikats. Ihre Verwendung hängt davon ab. Man unterscheidet zwei Deklinationstypen. h.Das Adjektiv 3 i Das Adjektiv Adjektive beschreiben die Eigenschaften von Personen. 3. 27 . das nach ihm steht. Numerus und Kasus des Substantivs.

jeglicher. beide • Starke Adjektivdeklination: Die sogenannte starke Adjektivdeklination tritt auf. wenn es keinen Artikel gibt oder der Artikel kein Kasus-Signal hat. Gen. derjenige. wenn vor dem Adjektiv kein Kasus-Signal vorhanden ist. Aber: Im Genitiv Maskulinum und Neutrum hat das Substantiv das Kasus-Signal. Dat. alle. welcher. derselbe. mancher. trägt das Adjektiv nur die Endung -e oder -en. Diesen Deklinationstyp nennt man schwache Adjektivdeklination. solcher. In diesem Fall muss das Adjektiv selbst die Kasus-Signale übernehmen. h. Maskulinum Nom.Das Adjektiv • Schwache Adjektivdeklination: Wenn der Artikel vor dem Adjektiv ein Kasus-Signal hat. jeder. Das Adjektiv braucht dann kein eigenes Kasus-Signal und bekommt die Endung -en. der alte Mann den alten Mann Neutrum das leere Zimmer das leere Zimmer Femininum Plural die blaue Blume die guten Zeiten die blaue Blume die guten Zeiten dem alten Mann dem leeren Zimmer der blauen Blume den guten Zeiten des alten Mannes des leeren Zimmers der blauen Blume der guten Zeiten Dieser Typ der Deklination tritt auf nach dem bestimmten Artikel der/das/die und nach den folgenden Artikelwörtern: dieser. d. 28 . Akk. jener.

dein etc. Die Deklination nach ein etc. Akk.Das Adjektiv Maskulinum Nom. weisen in manchen Formen keine Endung und damit kein KasusSignal auf. sein. In manchen Formen tragen die Artikel bereits das Kasus-Signal und das Adjektiv folgt der schwachen Deklination. unser und euer. Dat. ihr. Das Adjektiv folgt in diesen Fällen der starken Adjektivdeklination. kein. Die Pluralformen des negierten Artikels kein und der Possessivartikel mein. dein. unser und euer tragen bereits Kasus-Signale. ein alter Mann einen alten Mann Neutrum ein leeres Zimmer ein leeres Zimmer Femininum eine blaue Blume eine blaue Blume Plural gute Zeiten gute Zeiten einem alten Mann einem leeren Zimmer einer blauen Blume guten Zeiten eines alten Mannes eines leeren Zimmers einer blauen Blume guter Zeiten Diese Formen des Adjektivs treten auf nach dem unbestimmten Artikel ein und was für ein. Ihr. Dat. im Singular des negierten Artikels kein sowie im Singular der Possessivartikel mein. Akk. ihr. Maskulinum Nom. mein. Ihr. Das Adjektiv folgt deshalb der schwachen Deklination und trägt in allen vier Kasus 29 . alter Mann alten Mann altem Mann alten Mannes Neutrum leeres Zimmer leeres Zimmer leerem Zimmer leeren Zimmers Femininum blaue Blume blaue Blume blauer Blume blauer Blume Plural gute Zeiten gute Zeiten guten Zeiten guter Zeiten • Adjektivdeklination nach dem unbestimmten Artikel: Die Artikel ein. Gen. dein. Gen. sein. heißt deshalb auch „gemischte Deklination“.

Formen Maskulinum Nom. sie deklinieren „parallel“: ein langer. der Alte ein Alter Akk. so stimmen ihre Endungen überein. staubiger.3 i Substantivierte Adjektive Die Deklination dieser Adjektive folgt dem oben dargestellten Schema. bei Adjektiven mit Diphthong und der Endung -er meistens: dunkel: der dunkle Stoff edel: ein edles Pferd teuer: die teure Reise sauer: eine saure Gurke Stehen mehrere Adjektive hintereinander.beim Auftreten einer Endung immer. 3. den Alten einen Alten Dat.Das Adjektiv die Endung -en: meine guten Zeiten. Bei Adjektiven auf -el entfällt das -e. meinen guten Zeiten. wenig befahrener Weg. lediglich das Substantiv entfällt. dem Alten einem Alten Gen. des Alten eines Alten Neutrum das Neue ein Neues das Neue ein Neues dem Neuen einem Neuen des Neuen eines Neuen Femininum die Fremde eine Fremde die Fremde eine Fremde der Fremden einer Fremden der Fremden einer Fremden Plural die Deutschen Deutsche die Deutschen Deutsche den Deutschen Deutschen der Deutschen Deutscher 30 .

II der gelesene Roman ein gelesener Roman Part. II die verfilmte Novelle eine verfilmte Novelle Part. II den gelesenen Roman einen gelesenen Roman Part. eine filmende Frau Plural die gekauften Texte gekaufte Texte die lesenden Leute lesende Leute die gekauften Texte gekaufte Texte die lesenden Leute lesende Leute 31 . Part. Part. I die filmende Frau eine filmende Frau Akk. I den lesenden Mann etc. Formen Maskulinum Nom. II die verfilmte Novelle eine verfilmte Novelle Part. I die filmende Frau etc.Das Adjektiv 3. I der lesende Mann ein lesender Mann Akk. Part.4 i Attributive Partizipien Attributive Partizipien ( 12 ) verhalten sich in ihrer Deklination genauso wie attributive Adjektive. einen lesenden Mann Neutrum das geschriebene Buch ein geschriebenes Buch das schreibende Kind ein schreibendes Kind das geschriebene Buch ein geschriebenes Buch das schreibende Kind ein schreibendes Kind Femininum Nom. Part.

zuerst. gestern. dort. vorn(e). her • temporale Bedeutung: vorher. die nicht dekliniert werden können. sofort. kaum. 32 . hier. jetzt. andere Satzelemente. damals. • Attribut: das Haus hier. fast. meist(ens) • modale Adverbien: • der Art und Weise: vergebens. näher zu bestimmen. heute. irgendwie. gern. genauso. glücklicherweise. so. sehr. hinten. Sie wohnt hier. oft. wenig. morgen. vor allem das Verb (‚ad-verb’). oben. Sie dienen hauptsächlich dazu. hin. das sehr alte Haus • Prädikativ: Ich bin hier. leider. immer. etwa umsonst. Gebrauch Adverbien können auftreten als: • adverbiale Bestimmung zum Verb: Sie tanzt gern. hoffentlich • des Grades und Maßes: viel. unten.Das Adverb 4 i Das Adverb Adverbien sind Wörter. Formen Es gibt verschiedene Adverbien: • lokale Adverbien: da.

5. Es gibt drei Vergleichsstufen. die im Deutschen nur durch Anfügung von Endungen gebildet werden können: Positiv: Ø (keine Endung) Das Fahrrad ist so schnell wie der Bus. Vor dem Adjektiv steht so oder genauso und das Verglichene wird mit wie angeschlossen: Eva ist (genau)so groß wie Susanne. bezeichnet Gleichheit zwischen den zwei verglichenen Personen oder Sachen.Der Vergleich 5 i Der Vergleich Im Deutschen können Adjektive und einige wenige Adverbien gesteigert werden. Komparativ: -er Das Auto ist schneller als das Fahrrad. Der Positiv.1 Der Komparativ Formen Regelmäßige Formen: Grundform Adj. wenig Komparativ schneller langsamer billiger weniger 33 . bei dem das Adjektiv keine Endung bekommt. Superlativ: -(e)st Das Flugzeug ist am schnellsten. schnell langsam billig Adv. Die drei Vergleichsstufen geben an. dass etwas mit etwas anderem verglichen wird.

2 Der Superlativ Formen Der Superlativ hat zwei verschiedene Formen: Grundform schön teuer dunkel am + Superlativ am schönsten am teuersten am dunkelsten Artikel + Superlativ der/die/das schönste der/die/das teuerste der/die/das dunkelste 34 .Der Vergleich Wie bei der Adjektivdeklination ( 3 ) fällt auch beim Komparativ das -e der Endung immer weg bei Adjektiven. und meistens bei Adjektiven mit Diphthong und der Endung -er: dunkel dunkler. Viele einsilbige Adjektive und das Adverb oft haben einen Umlaut: hoch höher. Adv. teuer teurer. respektabel respektabler. Das Verglichene wird immer mit als angeschlossen: Eva ist größer als Maria. gut viel gern bald Komparativ besser mehr lieber eher Gebrauch Der Komparativ drückt Ungleichheit zwischen den verglichenen Personen oder Sachen aus. 5. die auf -el enden. jung jünger. oft öfter. Unregelmäßige Komparativformen: Grundform Adj.

Auch im Superlativ haben viele einsilbige Adjektive und das Adverb oft einen Umlaut: Grundform warm hoch jung oft Superlativ am wärmsten am höchsten am jüngsten am öftesten (häufigsten) Die Endung -est tritt auf. • Der Superlativ mit Artikel und -st. wenn der Superlativ attributiv ist: Er hat das schönste Bild gemalt. -ß. werden). kann er beide Formen haben: Der Garten ist am schönsten. Der Garten ist der schönste. • Wenn der Superlativ prädikativ ist (also nach sein. Das Essen ist am besten. -ss. -sk. In diesem Restaurant gibt es das beste Essen. wenn das Adjektiv auf einen s-Laut (also -s.Der Vergleich • Der Superlativ mit am tritt auf.tritt auf. Das Essen ist das beste. Er singt am besten. wenn es sich um einen adverbialen Superlativ handelt: Sie malt am schönsten. -z. -sch) oder -d/-t endet und nicht auf unbetontes -e: Grundform mies süß frisch kalt Superlativ am miesesten am süßesten am frischesten am kältesten 35 . -x.

In diesem Fall wird die Adjektivendung an die Superlativendung -(e)st.). werden verschiedene Dinge verglichen: Der Garten ist am schönsten (im Vergleich zu anderen Dingen wie Haus. im Vergleich zu anderen Gärten). Die verglichenen Elemente werden z. d. Unregelmäßige Superlativformen: Grundform Adj. gut viel gern bald Komparativ besser mehr lieber eher Superlativ am besten am meisten am liebsten am ehesten Gebrauch Der Superlativ ist die höchste Vergleichsstufe. rau(e)st-. B.angehängt: Der Sportler mit den stärksten Nerven hat gewonnen. h.Der Vergleich Ausnahmen: spannend am spannendsten (unbetontes -e!) groß am größten i Adjektive auf Vokal oder Diphthong haben die Endung -est oder -st: neu(e)st-. Wenn der Superlativ adverbial ist. froh(e)st-. mit von angefügt: Lisa ist die größte (von allen Schülerinnen). Platz etc. werden gleiche Dinge verglichen: Der Garten ist der schönste (Garten. Adv. Wenn der Superlativ prädikativ ist. 36 .

deinetwegen etc. ein Substantiv zu vertreten. deiner etc. 1. d. 2. Manche können nicht nur als Pronomen. Dieser gefällt mir. 2. Die Genitivformen meiner. Pronomen Das ist meiner. Dat. Nom. 37 . Pers. 1. Pers. i Der Genitiv des Personalpronomens ist heute nicht mehr gebräuchlich. sondern auch als Artikel. Dein Hund ist größer. 6. deinerseits etc. 3. ich mich mir du dich dir er ihn ihm seiner es es ihm sie sie ihr Pl. Vor -wegen wird das -r der Endung durch -t ersetzt: meinetwegen. Deiner ist größer. Es gibt vielfältige Formen von Pronomen. Pers.1 Das Personalpronomen Formen Sing. h. auftreten: Artikel Das ist mein Hund. wir uns uns ihr euch euch euer sie/Sie sie/Sie ihnen/Ihnen ihrer/Ihrer meiner deiner seiner ihrer unser Die Kasus-Signale des Personalpronomens entsprechen weitgehend denen der Artikel. zusammen mit einem Substantiv. verbinden sich mit -seits und -wegen zu Adverbien: meinerseits. Gen.Das Pronomen 6 i Das Pronomen Pronomen dienen dazu. Akk. 3. Dieser Park gefällt mir. Pers. Pers. Pers.

2 Das Pronomen es i Das Pronomen es kann in verschiedenen Kontexten auftreten und dabei verschiedene Funktionen übernehmen. 38 . (Sache – Akkusativ) In der Verbindung mit Präpositionen wird das Pronomen es allerdings nicht verwendet. du musst es lesen. Es kann als Pronomen für eine Substantivgruppe im Neutrum stehen. (Sache – Nominativ) Das Kind ist im Kindergarten. Oft hat es keine eigene Bedeutung. Person bezeichnet den oder die Sprecher. – Wann holst du es ab? (Person – Akkusativ) Ist das Buch interessant? – Ja. ich denke daran. stattdessen treten Pronominaladverbien ( 6. über die gesprochen wird. wir sprechen darüber. Person den oder die Hörer und die 3. 6.3 ) auf: Sprecht ihr über das Buch? – Ja. Denkst du an das Geschenk? – Ja. (Person – Nominativ) Wo ist das Buch? – Auf dem Tisch liegt es. die 2.Das Pronomen Gebrauch i Das Personalpronomen bezeichnet die Rollen der Personen in einem Gespräch: Die 1. Person bezeichnet Personen und Sachen. den Hörer im Singular und Plural zu bezeichnen – sie entspricht also du und ihr. Die Höflichkeitsform Sie wird formal wie die 3. Dabei kann es Personen und Sachen im Nominativ und im Akkusativ bezeichnen: Wo ist das Kind? – Es spielt. Sie dient dazu. Person Plural gebildet.

Es ist kalt. Es ist Mittag. damit das Subjekt oder die gesamte Aussage hervorgehoben werden kann. • die persönliches Befinden bezeichnen: Es geht mir gut. es ist (wird) hell es klopft. Am besten wird es mit jedem Verb gelernt. es raschelt. Sätze. Es kann hier auftreten als Subjekt („Scheinsubjekt“) bei Verben. nach …). aber sie tut es nicht gerne. Dann dient es als eine Art Einführungssignal. es riecht (gut.Das Pronomen Es kann als Pronomen auch für umfangreichere Ausdrücke. es juckt • sowie in der festen Verbindung: Es gibt. sondern ist fest mit dem Verb verbunden. schlecht. stehen: Oft arbeitet sie am Sonntag. Wie geht es Ihnen? • die Sinneseindrücke bezeichnen: es glänzt. Es kann im Vorfeld eines Satzes auftreten (das sogenannte „thematische es“). (es = am Sonntag arbeiten) In unpersönlichen Konstruktionen hat es keine eigene Bedeutung. es knallt. das vor allem am Textanfang verwendet wird. z. es duftet. es drückt. Es kann hier nie durch das ersetzt werden: Es kam ein Mann zu mir und fragte nach dem Weg. Es schneit. 39 . • die ein Naturgeschehen bezeichnen: Es regnet. es läutet es schmeckt (gut …). B. • die eine Zeitangabe machen: Es ist sieben Uhr.

Ich warte darauf. Worauf wartest du? Pronominaladverbien mit da(r). darauf. wenn der Nebensatz oder Infinitiv im Vorfeld steht: Es ist wichtig.ersetzen Fragepronomen ( 6.Das Pronomen Es kann in dieser Funktion nur im Vorfeld stehen und fällt weg. worauf.8 ) und Relativpronomen ( 6. Wenn die Präposition mit einem Vokal beginnt. Auf wen wartest du? Ich warte auf das Paket. wofür. Ich warte auf ihn.ersetzen Personalpronomen ( 6.1 ).3 Pronominaladverbien Pronominaladverbien sind Verbindungen der Adverbien da und wo mit Präpositionen. wird ein -r eingeschoben (dar-/wor-): dafür. ist wichtig. 40 . Jemand hat angerufen./ Hat jemand angerufen? Es kann auch als Vorsignal für einen Nebensatz oder Infinitiv auftreten.6 ): Ich warte auf den Chef. dass du endlich kommst. Dass man viel Obst isst. Das Pronomen es fällt weg. wenn im Vorfeld andere Elemente stehen oder wenn der Satz als Frage erscheint: Es hat jemand angerufen. Verbindungen mit wo(r). dass man viel Obst isst. dass man viel Obst isst. der im Hauptsatz Subjekt/Objekt ist: Es ist wichtig. 6.treten auch als Vorsignal für einen dass-Satz auf: Ich warte darauf. Verbindungen mit da(r). wenn Sachen bezeichnet werden sollen. Pronominaladverbien stehen anstelle von Pronomen mit Präposition.

auf den ‚Besitzer‘ einer Sache zu verweisen. Sing. sein etc.Das Pronomen 6. Im Deutschen unterscheidet man Possessivartikel und Possessivpronomen. 3. 1. mein Text dein Text sein Text sein Text ihr Text unser Text euer Text ihr Text Ihr Text Neutrum mein Buch dein Buch sein Buch sein Buch ihr Buch unser Buch euer Buch ihr Buch Ihr Buch Femininum meine Tasse deine Tasse seine Tasse seine Tasse ihre Tasse unsere Tasse eure Tasse ihre Tasse Ihre Tasse Plural meine Fragen deine Fragen seine Fragen seine Fragen ihre Fragen unsere Fragen eure Fragen ihre Fragen Ihre Fragen Die Endungen des Possessivartikels kongruieren in Genus. Pers. 3. dein. Numerus und Kasus mit dem dazugehörigen Substantiv. Maskulinum 1. Formen des Possessivartikels Der Possessivartikel richtet sich nach Person bzw. Pers. Pers. Pers. Pl. Genus des ‚Besitzers‘. die Endung kongruiert mit dem ‚Besitz‘. 41 . Sing. n. Pl. f.4 Das Possessivpronomen Die Possessiv-Formen mein. Pers. 2. Pers. Sing. dienen dazu. Pl. 2. m.

Akk. dein. sein etc. treten als Possessivpronomen selbstständig auf. immer in Verbindung mit einem Substantiv auf. Die Endungen entsprechen den Kasus-Signalen. mein Text meinen Text meinem Text meines Textes Neutrum mein Buch mein Buch meinem Buch meines Buches Femininum meine Tasse meine Tasse meiner Tasse meiner Tasse Plural meine Fragen meine Fragen meinen Fragen meiner Fragen Gebrauch des Possessivartikels Als Possessivartikel treten mein. Ich liebe meinen Mann. sie ersetzen ein Substantiv: Können Sie mir Ihr Auto leihen? Meins ist kaputt. Akk. dein. Formen des Possessivpronomens Die Form der Pronomen wird durch den ‚Besitzer‘ bestimmt. Dat. Gen. Hier ist mein Platz und da drüben ist deiner. Dat.Das Pronomen Maskulinum Nom. meiner meinen meinem – Neutrum mein(e)s mein(e)s meinem – Femininum meine meine meiner – Plural meine meine meinen – Gebrauch des Possessivpronomens Die Possessiv-Formen mein. Maskulinum Nom. sein etc. Gen. 42 . Im Unterschied zu den Possessivpronomen können sie nicht alleine stehen: Er liebt seine Tochter.

Dat. Gen. Am häufigsten ist die Verwendung von der/das/die. Femininum diese diese dieser dieser derselbe Plural diese diese diesen dieser Nach dem Muster von dieser werden auch jener und solcher dekliniert. Akk. mit Ausnahme des Dativ-Plurals und des Genitivs: Maskulinum Nom. Dat. dieser diesen diesem dieses solcher. Gen. jener etc. jener. der den dem dessen Neutrum das das dem dessen Femininum die die der derer Plural die die denen derer • Weitere Demonstrativpronomen: dieser. Formen • Das Demonstrativpronomen der/das/die: Die Formen des Demonstrativpronomens sind identisch mit denen des bestimmten Artikels.Das Pronomen 6. Akk.5 i Das Demonstrativpronomen Es gibt verschiedene Formen von Demonstrativpronomen. Daneben existieren weitere Formen wie dieser. Maskulinum Nom. Neutrum dieses dieses diesem dieses derjenige. 43 .

Die KasusSignale treten an den ersten Teil der Form. derjenige denjenigen demjenigen desjenigen Neutrum dasjenige dasjenige demjenigen desjenigen Femininum diejenige diejenige derjenigen derjenigen Plural diejenigen diejenigen denjenigen derjenigen Derselbe folgt der Deklination von derjenige./Ja. ich kenne ihn. die Endungen (-e und -en) entsprechen der schwachen Adjektivdeklination ( 3. Dat. • sowie allgemein zur Hervorhebung und Fokussierung: Glaub dem Mann nicht! Glaub dem nicht! Das Pronomen das steht auch häufig bei Prädikationen und ist nicht mit dem Verb kongruent: Das ist mein Koffer. den kenne ich.) • das Pronomen ein Attribut bei sich hat: Welche ist deine Mutter? – Die mit dem blauen Hut! • dem Pronomen ein Relativsatz angeschlossen ist: Ich möchte die sehen. Das sind meine Bücher. Es steht meist. Wo bist du gewesen? – Das sage ich nicht. Person im Vorfeld steht (besonders statt es): Kennst du den Mann da? – Ja.Das Pronomen Maskulinum Nom. (nicht: Es sage ich nicht. wenn: • das Akkusativ-/Dativ-Pronomen der 3. Gen. Gebrauch Das Pronomen der/das/die wird vor allem in der gesprochenen Sprache verwendet. die diese Aufgabe lösen kann. 44 .2 ). Akk.

d. Die Formen des Relativpronomens der/das/die entsprechen denen des Demonstrativpronomens ( 6. Dieser schmeckt mir. verwendet werden. h. Die Formen bleiben gleich: Artikel Welchen Tee möchten Sie? Diesen Tee möchte ich. h.5 ). Dat. + Maskulinum Nom. mit dem ein Substantiv näher bestimmt wird. Gen.6 i Pronomen Diesen möchte ich. der den dem dessen Neutrum das das dem dessen Femininum die die der deren Plural die die denen deren 45 . einen Relativsatz einzuleiten. Welcher Tee schmeckt Ihnen? Dieser Tee schmeckt mir. Der Relativsatz ist Attribut zu diesem Substantiv. d. die hier immer spielen . selbstständig. mit Ausnahme des Genitivs Femininum und Plural. Formen Die Form des Relativpronomens wird von zwei Seiten bestimmt: Das Genus und der Numerus des Relativpronomens sind abhängig von dem Substantiv.Das Pronomen Die oben genannten Formen können sowohl als Artikel.. als auch als Pronomen. Das Relativpronomen Relativpronomen dienen dazu. Akk. 6. der Kasus richtet sich nach dem Verb im Relativsatz: Die Kinder.. zu dem es gehört. mit nachfolgendem Substantiv.

Durch die Verwendung von welcher kann man das Aufeinandertreffen von zwei der etc. dessen und deren. wo auch ihre Schwester wohnte. welcher der Frau gehört. vermeiden: Der Wagen. ist im Herbst gestorben. der der Frau gehört. • Es steht. Das Relativpronomen verbindet sich mit einer Präposition.und Ländernamen: Sie zog nach Hamburg. Die Relativadverbien wo. mit denen wir immer spielen. wohin. 46 . Der Wagen. woher stehen: • nach Städte.Das Pronomen Das Relativpronomen welcher/welches/welche wird seltener verwendet. Dat. wenn das Verb im Relativsatz ein Genitivobjekt fordert: Seine Großmutter. deren wir oft gedenken. Akk. Der Genitiv steht im Relativsatz als Attribut: Die Kleine. Es hat keinen Genitiv: Maskulinum Nom. ist rot. ist rot. sind krank. welcher welchen welchem Neutrum welches welches welchem Femininum welche welche welcher Plural welche welche welchen Gebrauch i Das Relativpronomen im Genitiv. wenn das Verb im Relativsatz ein Präpositionalobjekt fordert: Die Kinder. deren Mutter arbeitet. kommt oft zu mir. kann zwei Funktionen erfüllen: • Es drückt eine possessive Beziehung aus.

manches. 6. (Akk. die sich recht unterschiedlich verhalten. was uns alle sehr freut.Das Pronomen Sie ist in Dresden geboren.) Er hat die Prüfung bestanden. i Das Relativpronomen was tritt auch auf nach das und den neutralen Indefinitpronomen etwas. wo wir uns treffen wollen. 47 . was ich tun kann. vorkommen. Das allgemeine Relativpronomen was vertritt den Nominativ und den Akkusativ. was er sofort allen erzählt hat. woher auch ihr Vater stammt. Alle Indefinitpronomen können allein stehen. In diesem Fall sind sie echte Pronomen. Die Indefinitpronomen umfassen eine große Gruppe von Pronomen.3 ): Er hat die Prüfung bestanden. wozu ihm alle gratulierten. ist nicht weit von hier. nichts. weniges: Das. vieles. gefällt mir nicht. Manche können auch zusammen mit einem Substantiv.7 Das Indefinitpronomen i Mit den Indefinitpronomen können Personen oder Sachen auf ganz allgemeine. dann tritt das Relativpronomen in der Form wo(r) + Präposition auf ( 6. unbestimmte Art bezeichnet werden. Der Dativ und der Genitiv sind ungebräuchlich. • nach anderen Ortsbezeichnungen: Das Restaurant. (Nom. alles.) Er hat die Prüfung bestanden. was Sie da sagen. also wie ein Artikel. Fordert das Verb im Relativsatz eine Präposition. Das ist alles.

Das Genus wird nicht unterschieden und für Akkusativ und Dativ tritt ersatzweise die Form des Pronomens einer ein. gehören: irgendeiner. irgendwer. jemand. einer. man. niemand. alles. jemand und niemand: Nom. irgendetwas. viel. irgendjemand. Im Plural tritt ersatzweise (irgend-) welche ein. Dat. 48 . Formen Das Indefinitpronomen einer: Maskulinum Nom. keiner. nichts. Gebrauch i Indefinitpronomen werden für unbestimmte. Dinge oder Mengen verwendet. die vor allem allein stehen.Das Pronomen Zu den Indefinitpronomen. Akk. jedermann. nicht näher identifizierte Personen. man einen einem jemand jemanden jemandem niemand niemanden niemandem Das Pronomen man existiert nur im Nominativ Singular. einer einen einem Neutrum ein(e)s ein(e)s einem Femininum eine eine einer Plural (welche) (welche) (welchen) Einer und irgendeiner haben keine Genitivformen und keine Pluralformen. Dat. Akk. Die Indefinitpronomen man. wenig etwas (was).

Das Pronomen • Durch vorangestelltes irgend. viele. etliche. dass sie krank ist. beide. mancher. ein bisschen. ein einziger. Alles Gute zum Geburtstag! • Die Pronomen viel. einige Die Pluralformen von alle. 49 . dann gehören sie der zweiten Gruppe von Pronomen an. Wir haben viel/wenig/alles Werden viel/wenig/alles flektiert. mit nachfolgendem Substantiv. alle. die auch als Artikel. jemand. genauso wie die Form irgendwer: Irgendjemand hat mir erzählt. irgendein. ein gewisser. ein jeder. etwas noch stärker Unbestimmtheit ausdrücken. die meisten. d. verschiedene. einige haben nur im Dativ zusätzlich die Endung -n: Allen/Manchen/Einigen wird geholfen werden. irgendwas! Kauf einfach Irgendwer muss das machen.können die Pronomen einer. h. manch einer. • Einige der angeführten Pronomen können sich mit substantivierten Adjektiven im Neutrum verbinden: Ich habe etwas Schönes gehört. mehrere. andere. jeder. auftreten können: ander-. kein. wenig und alles sind in dieser Form unveränderlich: erfahren. ein paar. Wir vermuten nichts Gutes. manche. wenige.

Wenn das Interrogativpronomen mit einer Präposition verbunden wird. Dat.3 ): Auf wen wartest du? (– auf den Chef)/Worauf wartest du? (– auf den Zug) In der Umgangssprache unterscheidet man allerdings nicht immer zwischen Person und Sache. über wen?). wer? Wer hat das gesagt? wen? Wen hast du gesehen? wem? Wem habt ihr das erzählt? wessen? Wessen erinnerst du dich? Sachen was? Was ist passiert? was? Was hat er gebracht? – wessen? Wessen Auto ist das? Die Interrogativpronomen stehen im Allgemeinen im Vorfeld vor dem konjugierten Verb. was? etc. dient dazu. Man sagt also auch: Auf was wartest du? An was denkst du? 50 . was? etc. Dabei werden Personen und Sachen unterschieden.8 i Das Interrogativpronomen Interrogativpronomen sind wer?.Das Pronomen 6. Akk. Bei der Frage nach Sachen verwendet man das Pronominaladverb wo(r) + Präposition ( 6. sowie die spezifischeren Formen was für ein? und welcher?. Personen Nom. nach einzelnen Satzgliedern zu fragen. dann wird bei der Frage nach Personen die Präposition mit dem Interrogativpronomen kombiniert (an wen?. Formen und Gebrauch Das Interrogativpronomen wer?. Gen.

dann wird ein flektiert wie der unbestimmte Artikel ein ( 1. Gen. In der Verwendung als Pronomen wird ein dekliniert wie das Pronomen einer. Im Plural wird ersatzweise die Form welche verwendet: Maskulinum Nom. also ein. Akk. dekliniert. In der Antwort steht der unbestimmte Artikel: Was für ein Fahrrad hast du? – Ein teures Rennrad mit 20 Gängen.2 ). 51 . als auch – als Artikel – zusammen mit einem Substantiv: Artikel: Pronomen: Was für ein Mensch ist er? Welchen Zug nehmen Sie? Was für einer ist er? Welchen nehmen Sie? Beim Fragepronomen was für ein? wird nur der letzte Teil.Das Pronomen Die Fragewörter was für ein? und welcher? können sowohl selbstständig als echte Pronomen vorkommen. also mit einem Substantiv verwendet. Dat. was für einer was für einen was für einem was für eines Neutrum was für ein(e)s was für ein(e)s was für einem was für eines Femininum was für eine was für eine was für einer was für einer Plural was für welche was für welche was für welchen was für welcher Mit dem Fragepronomen was für ein? wird nach den Eigenschaften einer Person oder Sache gefragt. Wird was für ein? als Artikel.

sich schminken. Akk. Person entspricht es dem Personalpronomen. euch euch 3. sich rasieren. In der Antwort steht der bestimmte Artikel: Welches Fahrrad ist deins? – Das da drüben.1 ). Pers. Pers. Pers. Mit dem Fragepronomen welcher? wird nach einer bestimmten Person oder Sache aus einer Art oder Gruppe gefragt. sich verstecken.Das Pronomen Das Fragepronomen welcher? wird als Pronomen und als Artikel gleich dekliniert. wenn es reflexiv ist! • fakultativ. 6. B. 52 . als Ergänzung zum Verb: sich waschen. Person gibt es eine eigene Form (sich): Singular 1. als fester Bestandteil des Verbs (sich freuen. sich erholen etc. sich schämen. und 2.) Bei jedem neuen Verb sollte man immer mitlernen. der bestimmte Artikel ( 1. Pers. uns uns 2. sich sich Gebrauch Das Reflexivpronomen kann sein: • obligatorisch. dich dir 3.9 Das Reflexivpronomen Formen i Das Reflexivpronomen hat nur die Formen Akkusativ und Dativ: In der 1. Dat. mich mir 2. Pers. sich sich Plural 1. Pers. Nur in der 3. und zwar enthält es die Kasus-Signale wie z.

Plusquamperfekt. das Verb besitzt keine Personalendung und ist unselbstständig. manchmal auch auf -n: sagen. Verbformen zu bilden ( 7.3 ). geliebt.1 Die Konjugationen Das Verb wird konjugiert nach: • Person: 1. Person • Numerus: Singular. Futur I. Passiv 53 . Der Teil ohne Endung wird auch Stamm genannt: sag-. rufen. geliebt haben und Partizip I und II ( 12 ): liebend. dürfen): Sie bezeichnen die Modalität eines Geschehens ( 7. sprechen. Konjunktiv. 3. Verben lassen sich von ihrer Funktion her unterscheiden in: • Hilfsverben (haben. Handlungen..Das Verb 7 i Das Verb Verben dienen vor allem dazu. handel-. • Vollverben (wie sehen. Präteritum. Infinit sind: Infinitiv (Präsens und Perfekt): lieben. Verben können – je nach Funktion der Endung – vorliegen als • infinites Verb: Das heißt. lieben): Sie bilden selbstständig das Prädikat.. 2. sein. Perfekt.2 ). • finites Verb: Dieses hat Personalendungen und dient als Prädikat eines Satzes. 7. werden): Sie dienen dazu. Imperativ • Genus: Aktiv. handeln. Plural • Tempus: Präsens. Futur II • Modus: Indikativ. sprech-. Der Infinitiv ( 11 ) aller Verben endet auf -en. • Modalverben (wie können. Vorgänge und Zustände zu bezeichnen.

Präteritum. Das Tempus wird entweder durch Suffixe oder durch Hilfsverben ausgedrückt. alle anderen lassen sich ableiten. Konjunktiv II und Imperativ. Alle anderen Formen sind zusammengesetzt aus einem Hilfsverb und einer infiniten Form des Vollverbs (Infinitiv oder Partizip). Konjunktiv I. Der Modus wird durch Suffixe ausgedrückt und das Passiv immer durch Hilfsverben.Das Verb Die Person und der Numerus werden in den Personalendungen ausgedrückt. Dies gilt nicht für die Verben sein und wissen sowie die Modalverben. Hinzu kommen unter bestimmten Bedingungen Veränderungen des Stammvokals. Bei ihnen wie in allen anderen Fällen tritt die Endungsserie B auf: 54 .1. Serie A Präsens ich du such-e such-st geb-e gib-st gib-t geb-en geb-t geb-en er/es/sie such-t wir ihr sie/Sie such-en such-t such-en Die Endungsserie A tritt nur im Präsens Indikativ auf.1 Die Personalendungen Es gibt zwei Serien von Personalendungen. Einfache Verbformen sind Präsens. 7. Zu lernen sind also bei jedem Verb nur die einfachen Formen.

wird dieses -e. Person • Singular Präsens ein Wechsel des Stammvokals von -e zu -i (ich spreche. • Wenn der Verbstamm auf -d/-t endet und bei einigen Doppelkonsonanten mit -m oder -n.1. 7. • Bei Verben. die starken und gemischten Verben sind unregelmäßige Verben. du wart-e-st. zaubern ich zaubre.2 Schwache.Das Verb Serie B Präsens ich du kann-Ø kann-st Präteritum gab-Ø gab-st gab-Ø gab-en gab-t gab-en such-te-Ø such-te-st such-te-Ø such-te-en such-te-t such-te-en Konjunktiv II wär-e-Ø wär-e-st wär-e-Ø wär-e-en wär-e-t wär-e-en Konjunktiv I könn-e-Ø könn-e-st könn-e-Ø könn-e-en könn-e-t könn-e-en er/es/sie kann-Ø wir ihr sie/Sie könn-en könn-t könn-en Gleiche Laute verschmelzen zu einem: wir such-te-en wir suchten.eingeschoben: er red-e-t. starke und gemischte Verben. und 3. du lies-st du liest. er spricht) oder Umlaut -a zu -ä (ich trage. 55 . du atm-e-st. Die schwachen Verben sind regelmäßige Verben.in der 1. deren Stamm auf -el oder -er endet. er trägt). Person Singular oft ausgelassen: lächeln ich lächle. du trägst. sie rechn-e-t. du sprichst. starke und gemischte Verben Nach der Konjugation unterscheidet man schwache. Besonderheiten bei der Verbkonjugation: Bei manchen Verben erfolgt in der 2. wird vor konsonantischen Personalendungen ein -e.

und im Partizip II die Endung -t: Infinitiv suchen Präteritum suchte Partizip II gesucht Die starken Verben verändern in manchen Formen den Stammvokal (= Ablaut). aber wie die schwachen Verben das Suffix -te. Im Präteritum haben sie kein zusätzliches Suffix und im Partizip II die Endung -en: Infinitiv sprechen Präteritum sprach Partizip II gesprochen Die starken Verben teilt man nach dem Wechsel des Stammvokals in drei Ablautgruppen: • 3 Stammvokale (1 – 2 – 3): sprechen – sprach – gesprochen • 2 Stammvokale (1 – 2 – 2): schreiben – schrieb – geschrieben (Vokal Präteritum = Partizip II) • 2 Stammvokale (1 – 2 – 1): lesen – las – gelesen (Vokal Präsens = Partizip II) Die gemischten Verben haben zwar wie die starken Verben verschiedene Stammvokale. 56 . im Präteritum das Suffix -te. Präteritum und im Partizip II. starken und anderen Verben sind ihre Formen im Präsens. i Die schwachen Verben haben in allen Formen denselben Stammvokal.Das Verb Entscheidend für die Unterscheidung der schwachen.im Präteritum und -t im Partizip II: nennen – nannte – genannt.

Präsens: haben Partizip I: habend Präsens ich du bin bist Inf. Präsens: sein Partizip I: seiend Inf. Perfekt: gewesen sein Partizip II: gewesen 57 . Perfekt: gehabt haben Partizip II: gehabt Präteritum war warst war waren wart waren Konjunktiv I sei sei(e)st sei seien sei(e)t seien Konjunktiv II wäre wär(e)st wäre wären wär(e)t wären er/es/sie ist wir ihr sie/Sie sind seid sind Inf. sein und werden: Präsens ich du habe hast Präteritum hatte hattest hatte hatten hattet hatten Konjunktiv I habe habest habe haben habet haben Konjunktiv II hätte hättest hätte hätten hättet hätten er/es/sie hat wir ihr sie/Sie haben habt haben Inf.2 Das Hilfsverb Formen i Zur Bildung verschiedener Tempora und des Passivs dienen die drei Hilfsverben haben.Das Verb 7.

Sie krank. werden und auch bleiben können als Teil des Prädikats (als sogenannte „Kopulaverben“) auftreten.Das Verb Präsens ich du werde wirst Präteritum wurde wurdest wurde wurden wurdet wurden Konjunktiv I werde werdest werde werden werdet werden Konjunktiv II würde würdest würde würden würdet würden er/es/sie wird wir ihr sie/Sie werden werdet werden Inf. Dann verbinden sie sich mit einem Prädikativ: wird • mit einem Adjektiv: Wir sind glücklich. Perfekt: geworden sein Partizip II: geworden Gebrauch Die Hilfsverben dienen vor allem zur Bildung verschiedener Verbformen: • haben + Partizip II zur Bildung des Perfekts: ich habe geliebt • sein + Partizip II zur Bildung des Perfekts: ich bin gelaufen • werden + Infinitiv zur Bildung des Futurs: er wird kommen • werden + Partizip II zur Bildung des (Vorgangs-) Passivs: sie wird geliebt • sein + Partizip II zur Bildung des Zustandspassivs: es ist geschlossen Die Verben sein. 58 . Sie bleiben hart. Präsens: werden Partizip I: werdend Inf.

1. Gebrauch Modalverben verbinden sich im Allgemeinen mit einem Vollverb im reinen Infinitiv ( 11 ): Ich kann schwimmen. Sie wird Beamtin.1 ). 59 . 7. Im Perfekt erscheint das Modalverb im Infinitiv: Ich habe schwimmen können. Ihre Formen im Präsens: wollen ich du will willst sollen soll sollst soll sollen sollt sollen müssen können dürfen muss musst muss kann kannst kann darf darfst darf dürfen dürft dürfen mögen mag magst mag mögen mögt mögen möchten möchte möchtest möchte möchten möchtet möchten er/es/sie will wir ihr sie/Sie wollen wollt wollen müssen können müsst könnt müssen können • Die Modalverben haben auch im Präsens die Personalendungen der Serie B ( 7. • Die Modalverben (außer sollen und möchten) ändern ihren Stammvokal zwischen Singular und Plural. Wir bleiben da.Das Verb • mit einem Substantiv: Er ist Lehrer. • Alle Hilfsverben können auch als Vollverben verwendet werden: Ich habe eine Wohnung (haben = besitzen). • mit einem Adverb: Sie ist hier.3 Das Modalverb Formen Die Modalität (Art und Weise) eines Geschehens wird durch die Modalverben ausgedrückt.

auf-. nach-. bei-. Die Modalverben können auch verwendet werden. herauf- 60 .4 Trennbare und nicht-trennbare Verben i Die Verbpräfixe lassen sich in drei große Gruppen einteilen.Das Verb Modalverben können auch selbstständig (d. Die Negation des Modalverbs müssen ist nicht brauchen (mit Infinitiv und zu!): Ich muss heimgehen. her-. Dazu gehören: ab-. los-. daran-. hin-. ohne Infinitiv) verwendet werden: Ich kann das. 7. vor-. Sie muss heute einkaufen. (sicherlich) Sie müsste jetzt fast vierzig sein. h. Sie braucht heute nicht einzukaufen. Ich brauche nicht heimzugehen. (vermutlich) Wenn Modalverben mit dem Passiv kombiniert werden. Sie hat das gewollt. (wahrscheinlich) Die Kinder dürften schon schlafen. Das Modalverb steht als finites Verb an zweiter Stelle: Der Künstler sollte als Erster bedient werden. hinauf-. • Verben mit betonten Präfixen sind trennbar. ein-. mit-. In diesem Fall wird das Perfekt mit dem Partizip II gebildet: Ich habe das gekonnt. da-. an-. aus-. Sie will das. darauf-. weg-. um eine Vermutung auszudrücken: Er muss krank sein. zu-. dann wird das Passiv nur beim Vollverb ausgedrückt.

zer-. Ich kleide mich um.2 ) in allen einfachen Tempusformen (jedoch nicht im Nebensatz). Im Partizip II erscheint kein -ge-: Wir bearbeiten die Aufgabe. Im Partizip II tritt -ge. hinter-. umBetont und trennbar: Der Redakteur schreibt den Text um. ge-. • Verben mit unbetonten Präfixen sind untrennbar. über-. be-. Er fährt den Baum um. Wir haben die Aufgabe bearbeitet. Sie stellt das Fahrrad unter. Er umfährt den Baum. Ich umarme dich. ent-. ver-. Dazu gehören: durch-. Betont sind die Präfixe trennbar. missVerben mit diesen Präfixen werden nie getrennt. • Einige Präfixe bilden – je nach Betonung – entweder untrennbare oder trennbare Verben. Er sprach die Leute an. unbetont sind sie untrennbar. 61 . Sie unterstellt ihm Betrug. unter-.Das Verb Verben mit diesen betonten Präfixen bilden eine Verbklammer ( 16.zwischen Präfix und Partizip (angesprochen): Er spricht die Leute an. Unbetont und untrennbar: Der Lehrer umschreibt ein Wort. er-.

Der Indikativ 8 i Der Indikativ Der Indikativ ist der Modus der Wirklichkeit und der Tatsachen.1 Das Präsens Formen Schwache Verben lieben ich du liebe liebst antworten antworte antwortest antwortet antworten antwortet antworten reisen reise reist reist reisen reist reisen klingeln klingle klingelst klingelt klingeln klingelt klingeln er/es/sie liebt wir ihr sie/Sie lieben liebt lieben Starke Verben sehen ich du sehe siehst schlafen schlafe schläfst schläft schlafen schlaft schlafen nehmen nehme nimmst nimmt nehmen nehmt nehmen wissen weiß weißt weiß wissen wisst wissen er/es/sie sieht wir ihr sie/Sie sehen seht sehen 62 . der Vergangenheit (Perfekt. Präteritum. Plusquamperfekt) und der Zukunft (Futur I und II) beschrieben werden. die in der Gegenwart (Präsens). 8.

2.2 8. und 3. 8.Der Indikativ Starke Verben ändern ihren Stammvokal in der 2. Gebrauch Das Präsens beschreibt Handlungen und Ereignisse in der Gegenwart: Sei bitte ruhig.2 ). Person Singular. ich telefoniere gerade. Einige Verben brauchen jedoch das Hilfsverb sein und das Partizip II ( 12. Verb mit haben: schwaches Verb ich du habe geliebt hast geliebt starkes Verb habe gerufen hast gerufen hat gerufen haben gerufen habt gerufen haben gerufen er/es/sie hat geliebt wir ihr sie/Sie haben geliebt habt geliebt haben geliebt 63 . Zusammen mit einer Zeitangabe beschreibt das Präsens auch Zukünftiges: Ich fahre nächste Woche in Urlaub.1 Die Vergangenheit Das Perfekt Formen Die meisten Verben bilden ihr Perfekt mit dem Hilfsverb haben und dem Partizip II.

Mit sein bilden die intransitiven Verben ihr Perfekt. • alle reflexiven Verben: Er hat sich gefreut. • einige intransitive Verben: Die Blume hat geblüht. 64 . die • eine Fortbewegung oder gerichtete Bewegung bezeichnen: Ich bin gelaufen. • sowie die Verben sein und bleiben: Ich bin gestern dort gewesen. den Beginn oder das Ende einer Handlung): Er ist eingeschlafen.Der Indikativ Verb mit sein: schwaches Verb ich du bin gereist bist gereist starkes Verb bin gefahren bist gefahren ist gefahren sind gefahren seid gefahren sind gefahren er/es/sie ist gereist wir ihr sie/Sie sind gereist seid gereist sind gereist Gebrauch Das Perfekt mit haben bilden insbesondere folgende Verben: • alle transitiven Verben: Ich habe das Buch gelesen. B. • eine Veränderung bezeichnen (z. Sie ist noch etwas länger geblieben.

lich in der geschriebenen Sprache.: Vorsichtig ging er die Treppe hinauf.bei den schwachen Verben und die Stammvokalveränderung bei den starken Verben. Und du?“ – „Ich habe eine Radtour gemacht.Der Indikativ Mit dem Perfekt drückt man Vergangenes aus.3. Artikeln etc. z. Berichten. 8. in Erzählungen. Es wird hauptsächlich in der gesprochenen Sprache verwendet: „Ich bin am Wochenende nach Berlin gefahren. B.“ Das Perfekt ersetzt manchmal das Futur II ( 8.2 Das Präteritum Formen Das Tempus-Signal für das Präteritum ist das Suffix -te. schwaches Verb lieben ich du liebte liebtest antworten antwortete antwortetest antwortete antworteten antwortetet antworteten starkes Verb rufen rief riefst rief riefen rieft riefen gemischtes Verb denken dachte dachtest dachte dachten dachtet dachten er/es/sie liebte wir ihr sie/Sie liebten liebtet liebten Gebrauch Mit dem Präteritum werden Handlungen in der VerganMan verwendet es hauptsächgenheit beschrieben.2 ): In einem Monat hat er den Führerschein geschafft. öffnete die Tür und dann sah er es. 65 .2.

3 Das Plusquamperfekt Formen Das Plusquamperfekt wird mit den Hilfsverben haben und sein im Präteritum und dem Partizip II gebildet. um in der Vergangenheit Vorzeitigkeit auszudrücken.2. steht im Plusquamperfekt. ich hatte Kopfschmerzen.Der Indikativ Die Verben haben und sein sowie die Modalverben und der Ausdruck es gibt werden auch in der gesprochenen Sprache im Präteritum verwendet: Warst du am Wochenende auf dem Konzert? – Nein. die Handlung. d. Außerdem gab es keine Karten mehr. h. machte er eine Weltreise. die spätere Handlung im Perfekt oder Präteritum: Nachdem er das Studium beendet hatte. die einer anderen zeitlich vorangegangen ist. 8. 66 . Verb mit haben: hatte/hattest/hatte/ hatten/hattet/hatten Verb mit sein: war/warst/war/ waren/wart/waren gereist/gefahren geliebt/gerufen Gebrauch Das Plusquamperfekt wird verwendet.

um Vorgänge oder Handlungen zu beschreiben.Der Indikativ 8. die in der Zukunft liegen: Sie wird bald nach Australien gehen. schwaches Verb ich du werde lieben wirst lieben starkes Verb werde rufen wirst rufen wird rufen werden rufen werdet rufen werden rufen er/es/sie wird lieben wir ihr sie/Sie werden lieben werdet lieben werden lieben Gebrauch Das Futur I wird verwendet. um etwas Zukünftiges zu bezeichnen: Im Sommer fahren wir nach Italien.1 Das Futur Das Futur I Formen Das Hilfsverb werden im Präsens bildet zusammen mit dem Infinitiv eines Vollverbs das Futur I.3 8. Die Verbindung von werden mit Infinitiv drückt meist noch eine zusätzliche Bedeutung aus: • Vermutung: Sie wird nicht mehr kommen.3. • nachdrückliche Aufforderung: Das wirst du nicht noch einmal tun! 67 . i Allerdings wird im heutigen Deutsch meist die Form des Präsens verwendet.

Ebenso wie das Futur I kann auch das Futur II für Vermutungen und nachdrückliche Aufforderungen verwendet werden: Er wird jetzt wohl in Berlin angekommen sein.Der Indikativ 8. dass eine Handlung in der Zukunft abgeschlossen ist: Nächstes Jahr wird er sein eigenes Geschäft eröffnet haben.3. schwaches Verb ich du werde geliebt haben wirst geliebt haben starkes Verb werde gerufen haben wirst gerufen haben wird gerufen haben werden gerufen haben werdet gerufen haben werden gerufen haben er/es/sie wird geliebt haben wir ihr sie/Sie werden geliebt haben werdet geliebt haben werden geliebt haben Gebrauch Das Futur II drückt aus.2 Das Futur II Formen Das Futur II wird mit dem Hilfsverb werden im Präsens und dem Partizip II mit haben oder sein gebildet. 68 . Sie werden den Bericht bis morgen fertig geschrieben haben. Die Hilfsverben haben und sein stehen im Infinitiv hinter dem Partizip Perfekt.

der Konjunktiv II von der Präteritumform des Verbs. Der Konjunktiv I ist von der Präsensform des Verbs abgeleitet. 69 .1 Der Konjunktiv II Formen synthetisch ich du riefe riefest würde-Form würde rufen würdest rufen würde rufen würden rufen würdet rufen würden rufen er/es/sie riefe wir ihr sie/Sie riefen riefet riefen Das Modus-Signal für den Konjunktiv ist das Suffix -eund bei starken Verben – wenn möglich – der Umlaut.Der Konjunktiv 9 i Der Konjunktiv In der deutschen Sprache werden zwei Konjunktive unterschieden: der Konjunktiv II und der Konjunktiv I. Allerdings drücken die beiden Konjunktivformen keine unterschiedlichen Zeitstufen aus! Beide liegen im Präsens und in der Vergangenheit vor: Konjunktiv II Präsens Vergangenheit er riefe/er ginge er hätte gerufen/ er wäre gegangen Konjunktiv I er rufe/er gehe er habe gerufen/ er sei gegangen 9. Gebräuchlich ist vor allem der Konjunktiv II.

die mit der Konjunktiv II-Form von werden (würde) zusammengesetzt ist. sähe. läge. i Die synthetischen Konjunktiv II-Formen sind nur noch gebräuchlich bei: • den Hilfsverben sein. wüsste. haben und werden • den Modalverben • den häufig verwendeten starken Verben: käme. bräuchte. Gebrauch Der Konjunktiv II tritt in folgenden Verwendungen auf: • indirekte Rede ( 18 ) • Wunschsätze: Kämest du doch endlich! Würde es jetzt nur endlich einmal regnen! Wenn es doch jetzt endlich regnen würde! In diesen Fällen steht entweder das finite Verb im Konjunktiv am Satzanfang oder die Sätze werden von wenn eingeleitet. gäbe. nähme. i Die synthetischen und die würde-Formen sind heute in ihrer Bedeutung und Funktion völlig gleich. ließe. • Konditionalsätze zum Ausdruck der Irrealität (Unwirklichkeit): 70 .Der Konjunktiv Der Konjunktiv II liegt einmal als „synthetische“ (einfache) Verbform vor und einmal als Form. Sie wird aus der synthetischen Konjunktiv II-Form von haben und sein und dem Partizip II gebildet: ich hätte gerufen/ich wäre gegangen. In allen anderen Fällen und von allen regelmäßigen Verben nimmt man die würde-Form. ginge. In der Vergangenheit wird beim Konjunktiv II die synthetische Form gewählt.

Außer beim Verb sein lässt sich die Konjunktiv I-Form nur in der 2. als ob sie glücklich wäre. d. 71 . Irreale Vergleiche werden mit als ob oder als eingeleitet. als wäre sie glücklich/als sei sie glücklich. könnte sie immer noch zu ihm zurückkehren. Nach als folgt ein Hauptsatz und das Verb steht direkt hinter als. er gehe. Sie verhielt sich. würde sie „Ja“ sagen. als hätte sie Probleme/als ob sie Probleme hätte.Der Konjunktiv Wenn sie ihn geheiratet hätte. Nach als ob folgt ein Nebensatz. wäre sie wohl nicht berühmt geworden. Wenn er sie jetzt fragen würde. Person Singular und in der 2. h. Wenn sie wollte. 9. • Besonders höfliche Äußerungen: Hätten Sie einen Moment Zeit? • In vorsichtigen oder zurückhaltenden Aussagen: Das wäre ja recht praktisch. das konjugierte Verb steht am Ende.2 Der Konjunktiv I Formen Das Konjunktiv-Signal ist wie beim Konjunktiv II das eingeschobene Suffix -e-./3. Person Plural von der Indikativform unterscheiden (du gehest. ihr gehet). • Irreale Vergleiche: Sie sah so aus. Bei den irrealen Vergleichen kann manchmal auch der Konjunktiv I vorkommen: Sie sah so aus.

Der Konjunktiv Konjunktiv I ich du rufe rufest Konjunktiv II riefe/würde rufen (riefest/würdest rufen) (riefe/würde rufen) riefen/würden rufen (riefet/würdet rufen) riefen/würden rufen er/es/sie rufe wir ihr sie/Sie rufen rufet rufen Lässt sich der Konjunktiv I nicht von der Präsens-Form unterscheiden. • Religiöse Sprache: Friede sei mit dir! • Wünsche: Er lebe hoch! • Aufforderungen (z. 200 g Mehl … • Mathematik: Gegeben sei eine Strecke zwischen zwei Punkten A und B. 72 .B. Kochrezepte oder Arzneirezepte): Man nehme 100 g Zucker. verwendet man den Konjunktiv II. Gebrauch Der Konjunktiv I wird neben der indirekten Rede ( 18 ) nur noch in einigen meist formelhaften Zusammenhängen verwendet.

Bei der Du. dass das Verb an die erste Position tritt. (Ratschlag/Empfehlung) Bleiben Sie bitte noch ein bisschen! (Bitte) i Imperativisch gebrauchte Verbformen: Einsteigen! Rauchen verboten! 73 . Ratschläge und Empfehlungen. bei der DuForm außerdem die Personalendung -st: du gehst Geh! Die unregelmäßigen Formen des Imperativs: fahren Sie-Form Du-Form Ihr-Form Fahren Sie! Fahr! Fahrt! sein Seien Sie (ruhig)! Sei (ruhig)! Seid (ruhig)! Bei unregelmäßigen Verben wird der Umlaut in der 2.und der Ihr-Form wird das Personalpronomen weggelassen. Bitten und Vorschläge verwendet: Mach die Heizung und das Licht aus! (Aufforderung) Geh doch zum Arzt.Der Imperativ 10 Der Imperativ gehen warten Warten Sie! Warte! Wartet! nehmen Nehmen Sie! Nimm! Nehmt! Formen Sie-Form Du-Form Ihr-Form Gehen Sie! Geh! Geht! Die Sie-Form ändert sich nur dadurch. Person Singular weggelassen: du fährst Fahr! Gebrauch i Der Imperativ wird für Aufforderungen.

Wir dürfen spielen. Die Lehrerin lehrt die Kinder schreiben und lesen.Der Infinitiv 11 Der Infinitiv Der Infinitiv ist die Grundform des Verbs und in Person und Numerus unveränderlich: kaufen. i Der Infinitiv kann entweder als reiner Infinitiv verwendet werden oder zusammen mit der Infinitivpartikel zu. Wir helfen dir aufräumen. lachen. Im Perfekt und im Plusquamperfekt des Verbs lassen tritt nur der Infinitiv auf: Wir haben unsere Wohnung putzen lassen. lernen. bleiben. helfen: Wir lassen unsere Wohnung putzen. Ich sehe sie tanzen.1 Der reine Infinitiv Der reine Infinitiv steht: • nach den Modalverben: Ich kann schwimmen. • Nach den Verben lassen. lehren. gehen. 11. Die Kinder lernen schreiben und lesen. Plötzlich blieb er stehen. 74 . • nach bestimmten Verben der Wahrnehmung: Ich höre sie singen. Im Perfekt und Plusquamperfekt steht bei diesen Sätzen ebenfalls der Infinitiv: Ich habe schwimmen können.

Wir lernen. 11. insbesondere bei: • Verben oder Ausdrücken. Wir lehren euch.Der Infinitiv Diese Konstruktionen nennt man auch Akkusativ mit Infinitiv (AcI). i • nach einigen einfachen Fortbewegungsverben. die eine Absicht oder Meinung zum Ausdruck bringen: Ich habe die Absicht. – Dann gehe ich eben alleine spazieren. die Formulare auszufüllen. ich fahre einkaufen. sparsam mit Energie umzugehen. vor allem nach dem Verb gehen: Gehst du schwimmen? – Nein. (sie = Subjekt) Ich höre sie singen. die Sonnenenergie zu nutzen. dort etwas Erholung zu finden. (sie = Objekt) Sie singt. die hier verbunden werden: Ich höre sie. lernen kann auch die Infinitivpartikel zu stehen. wenn der Infinitiv von Ergänzungen begleitet ist: Wir helfen euch. 75 . Im Perfekt und Plusquamperfekt tritt bei diesen Konstruktionen der Infinitiv auf (manchmal auch das Partizip II): Ich habe sie singen hören (auch: gehört).2 Der Infinitiv mit zu Der Infinitiv mit zu steht in allen anderen Fällen. Ich hoffe. Es handelt sich eigentlich um zwei Sätze. lehren. • Bei den Verben helfen. morgen nach München zu fahren.

anstatt zu leben. • den Hilfsverben haben und sein: • haben und Infinitiv mit zu drückt eine modalaktivische Bedeutung aus: Sie hat das ganze Wochenende zu arbeiten. ohne zu arbeiten. • den modalverb-ähnlichen Verben scheinen und (nicht) brauchen: Sie scheint zu schlafen. • der Infinitiv mit zu kann auch anstelle eines dassSatzes auftreten. 76 . um zu leben. Sie brauchen nicht zu warten. (= sie muss arbeiten) • sein und Infinitiv mit zu drückt eine passivische und modale Bedeutung aus: Sie ist wirklich zu bedauern. ohne (zu). wenn das Subjekt des Hauptsatzes mit dem Subjekt des dass-Satzes identisch ist: Ich freue mich. anstatt (zu): Die meisten Leute arbeiten. Er hört nicht auf zu reden.Der Infinitiv • Verben. Sie wiederzusehen. Ende oder Verlauf) ausdrücken: Ich fange an. (= sie muss bedauert werden) • der Infinitiv mit zu steht auch nach den Konjunktionen um (zu). die Phasen einer Handlung (Anfang. vor allem dann. müde zu werden. Manche Leute leben. Ich freue mich. Und einige Leute arbeiten. dass ich Sie wiedersehe.

Das Partizip

12
i

Das Partizip

Im Deutschen gibt es zwei Formen des Partizips: • Partizip I (auch: Partizip Präsens) • Partizip II (auch: Partizip Perfekt)
12.1

Das Partizip I

Formen i Das Partizip I wird gebildet, indem an den Verbstamm -end angehängt wird: singend, lesend, trinkend. Es hat immer aktivische Bedeutung. Gebrauch Das Partizip I kann folgendermaßen verwendet werden: attributiv: adverbial: die singenden Vögel er ging lachend davon

Beim attributiven Gebrauch des Partizip I wird es wie ein Adjektiv dekliniert ( 3.4 ). Wie Adjektive können auch die Partizipien I substantiviert werden: lesend der/die Lesende. In der Verbindung mit zu bekommt das Partizip I passivische Bedeutung und drückt zusätzlich eine bestimmte Modalität (meist Notwendigkeit) aus: ein zu befürchtender Nachteil (= ein Nachteil, der befürchtet werden muss) eine zu erledigende Arbeit (= eine Arbeit, die erledigt werden muss)

77

Das Partizip

12.2

Das Partizip II

Formen Das Partizip II wird durch folgende Veränderungen gebildet: Das Element ge- wird vor den Verbstamm gesetzt: ge-macht. Bei den schwachen (regelmäßigen) Verben wird die Endung -t an den Verbstamm gehängt: gemach-t. Verben auf -ieren und Verben mit unbetonten, nicht trennbaren Präfixen haben kein -ge vor dem Verbstamm: studiert, telefoniert, erklärt. Bei den Verben mit betonten, trennbaren Präfixen steht das Element -ge- zwischen Präfix und Verbstamm: auf-ge-wacht, ein-ge-kauft. Verben, die auf -d/-t oder Doppelkonsonanten mit -m/-n enden, erhalten die Endung -et: geredet, gerechnet. Starke Verben erhalten die Endung -en. Zusätzlich verändern sie den Verbstamm: losgegangen ( 7.1.2 ). Aber: Verben mit dem Ablautmuster 1 – 2 – 1 zeigen im Partizip keine Veränderung des Verbstammes, tragen aber trotzdem die Endung -en: lesen – gelesen (aber: las!), rufen – gerufen (rief!) Gebrauch Das Partizip II wird in Kombination mit bestimmten Hilfsverben als Verb zur Bildung der zusammengesetzten Zeiten gebraucht: Perfekt/Plusquamperfekt: Wir haben/hatten gelesen. Sie sind/waren gekommen. Passiv: Sie wurden geliebt.

78

Das Partizip

Das Partizip II kann auch adjektivisch, meist attributiv, verwendet werden. Es wird dann dekliniert wie ein Adjektiv ( 3.4 ). In dieser Verwendung hat das Partizip II meistens passivische Bedeutung. Es kann aber von bestimmten Verben auch aktivisch sein. • Das passivische Partizip II wird von transitiven Verben (Verben, die ein Akkusativobjekt bei sich haben) gebildet: der geschriebene Text (= der Text, der geschrieben wurde) die Geretteten (= die Menschen, die gerettet wurden) • Das attributive Partizip II hat dann aktivische Bedeutung, wenn es von bestimmten intransitiven Verben gebildet ist (Verben, die ihr Perfekt mit sein bilden, vor allem Bewegungsverben und auch reflexive Verben): der eingefahrene Zug (= der Zug, der eingefahren ist) die angekommenen Gäste (= die Gäste, die angekommen sind) die verliebte Braut (= die Braut, die verliebt ist) Aktivische Partizipien II haben – im Unterschied zu Partizipien I – Vergangenheitsbedeutung: der einfahrende Zug (= der Zug, der gerade einfährt) der eingefahrene Zug (= der Zug, der eingefahren ist) die ankommenden Gäste (= die Gäste, die gerade ankommen) die angekommenen Gäste (= die Gäste, die angekommen sind)

79

I: er/es/sie sei geliebt/gerufen worden Vergangenheit Konj.und Zustandspassiv. werden Sie) geliebt! 80 . Das Zustandspassiv wird mit sein und dem Partizip II gebildet. das mit werden und dem Partizip II gebildet wird. Das häufigere Passiv ist das Vorgangspassiv. wenn der Handelnde nicht genannt werden kann oder soll. Formen Das Vorgangspassiv im Indikativ: Präsens: er/es/sie wird geliebt/gerufen Präteritum: er/es/sie wurde geliebt/gerufen Perfekt: er/es/sie ist geliebt/gerufen worden Plusquamperfekt: er/es/sie war geliebt/gerufen worden Futur I: er/es/sie wird geliebt/gerufen werden Futur II: er/es/sie wird geliebt/gerufen worden sein Das Vorgangspassiv im Konjunktiv: Konjunktiv I: er/es/sie werde geliebt/gerufen Konjunktiv II: er/es/sie würde geliebt/gerufen Vergangenheit Konj.Das Passiv 13 i Das Passiv Das Passiv wird verwendet. II: er/es/sie wäre geliebt/gerufen worden Futur Konjunktiv I: er/es/sie werde geliebt/gerufen werden Futur Konjunktiv II: er/es/sie würde geliebt/gerufen werden Infinitiv Präsens: geliebt/gerufen werden Infinitiv Perfekt: geliebt/gerufen worden sein Modalpartizip: zu liebend/zu rufend Partizip II: geliebt/gerufen Imperativ: werde (werdet. Man unterscheidet Vorgangs.

seien Sie) verzaubert! Am gebräuchlichsten ist das Zustandspassiv im Präsens und im Präteritum. Wenn man den Handelnden dennoch erwähnen möchte. Es wird häufig in wissenschaftlichen Texten. Zeitungsartikeln. Die Lichter sind gelöscht. Gebrauch i Das Vorgangspassiv beschreibt eine bestimmte Aktion oder einen Vorgang: Die Türen des Museums werden geschlossen. da es in diesen Texten meist nicht darauf ankommt. Die Lichter werden gelöscht. 81 . der das Resultat eines Vorgangs ist: Die Türen des Museums sind geschlossen. Das Vorgangspassiv ist in der schriftlichen Sprache gebräuchlicher als in der mündlichen. Regeln und Vorschriften verwendet. Das Zustandspassiv beschreibt einen Zustand. wer die Handlung ausgeführt hat.Das Passiv Das Zustandspassiv: Infinitiv Präsens: verzaubert sein Infinitiv Perfekt: verzaubert gewesen sein Partizip II: verzaubert (gewesen) Imperativ: sei (seid. wird er mit der Präposition von + Dativ genannt: Die Türen des Museums werden vom Wächter geschlossen. Beschreibungen von Arbeitsvorgängen.

Hauptsätze oder gleichartige Nebensätze miteinander: Ich will Musik hören. auch. weil es den ganzen Tag geregnet hat.2 nicht nur . aber Die subordinierende Konjunktion Diese Konjunktionen nennt man heute meist Subjunktionen. denn doch. sondern und... Er kommt nach Hause und um 18 Uhr macht er das Abendessen. sowohl .1 Die Konjunktion Die nebenordnende Konjunktion Nebenordnende (koordinierende) Konjunktionen verbinden Wörter. Nach der Konjunktion steht demnach das Vorfeld und dann das finite Verb. wie z. als auch auch.1 ): Er geht nach Hause. Wortgruppen. aber sie bleibt noch ein wenig. zwar .. Sie leiten Nebensätze ein und bewirken. B. Nebenordnende Konjunktionen besetzen keine Position im Satz. Im Vorfeld steht meist das Subjekt oder eine Kontextinformation. aber plötzlich klingelt das Telefon. die Zeitangabe ( 16. sondern aber.Die Konjunktion 14 14. 82 .. i Die Konjunktionen haben unterschiedliche Bedeutungen: koordinativ disjunktiv kausal adversativ konzessiv 14. dass das finite Verb am Ende des Satzes steht: Die Wege sind schlecht.. entweder . oder oder....

. seit.. so . wie . wenngleich. ehe.. da während. indem. als. dass. wer. was. dadurch. konzessiv obschon. falls. nachdem.. modal/instrumental wodurch. seitdem. wenn . um . obgleich. während.. ob man sie schon besuchen kann...Die Konjunktion Bedeutungen der subordinierenden Konjunktionen: temporal als. 83 . (indirekter Fragesatz) Funktion i Nebensätze können im Hauptsatz verschiedene syntaktische Funktionen übernehmen: • Adverbial: Nachricht für Ich komme. dass. solange. dass gesetzt.. vorauskonditional wenn. im Falle. wogegen adversativ obwohl. ob. wobei. zu sofern. als ob. bevor. womit dass. Ich muss Ihnen leider sagen. wenn. sooft kausal weil. Ich weiß nicht.. weil ich eine wichtige Sie habe. dass konsekutiv final dass. damit.. dass Ihre Mutter einen Unfall hatte. auch sodass. je . ist gut. bis. • Subjekt oder Objekt: Dass Sie zu Hause sind. vorwiegend gramm. desto/umso vergleichend wie.

dageeinerseits . sind die sogenannten Konjunktionaladverbien. dennoch also. daher. folglich. andererseits gen. kaum zuvor.. dazu.3 Die Konjunktionaladverbien i Eine weitere Gruppe von Wörtern.. jedoch. so damit. dabei. deshalb. darauf. dem.. noch inzwidanach. nämlich allerdings. Der Unterschied zu Bei den den Konjunktionen ist vor allem syntaktisch. Er kommt nach Hause. davor. deswegen. was. dann. temporal kausal adversativ konzessiv konsekutiv final konditional modal/instrumental 84 . seitschen. darum. wann etc. später. Konjunktionaladverbien besetzt das Adverb allein das Vorfeld und danach folgt unmittelbar das finite Verb: Er geht nach Hause. 14.. wer er ist/was er will/wann er geht. somit dazu. können sogenannte indirekte Fragesätze ( 16. dafür andernfalls sonst.3 ) einleiten: Ich weiß nicht. da klingelt das Telefon laut. zudem. die ebenfalls die Verbindung zweier Sätze übernehmen können. schließlich. unterdessen. trotzdem.Die Konjunktion Die Fragewörter wer. weder . später liest er noch ein Buch. Bedeutungen der Konjunktionaladverbien: koordinativ außerdem. vorher. dadurch. ferner.

85 . Er möchte einen Salat machen. Das Subjekt wird auch „Nominativergänzung“ genannt. Musiker) „Prädikativ“.Der Satz 15 i Der Satz Die einzelnen Teile des Satzes. werden und bleiben nennt man die nicht-verbalen Teile (musikalisch.2 Das Subjekt Jedes Verb hat ein Subjekt. Jedes Verb fordert spezifische Objekte: • Akkusativobjekt (erfragbar mit „wen?“ oder „was?“): Herr Meier sucht einen Kollegen. 15. Er ist Er wird Musiker. 15. lassen sich nach ihrer Funktion im Satz unterscheiden. Es steht im Nominativ und man kann mit „wer?“ oder „was?“ nach ihm fragen. 15. Wörter und Wortgruppen. Bei Prädikaten mit den Hilfsverben sein. musikalisch. Er kann ihn nicht finden.3 Das Objekt Die Objekte oder auch Ergänzungen werden vom Verb bestimmt.1 Das Prädikat Das Prädikat besteht aus dem finiten Verb und gegebenenfalls weiteren Verbteilen: Er singt das Lied. Der Mann hat Tomaten und Käse gekauft. Er will das Lied singen.

Die Frage nach dem Genitivobjekt ist „wessen“? 86 . bei der Frage nach Personen („auf wen?“.und der entsprechenden Präposition („worauf?“. Es wird in vielen Fällen durch Präpositionalobjekte ersetzt. an die sich eine Handlung richtet oder die von einer Handlung betroffen sind. • Präpositionalobjekt: Einige deutsche Verben haben eine feste Präposition. („Worüber?“ Akkusativ) Der Chef denkt an seine Mitarbeiter/an sie. „an wen?“. „woran?“). „mit wem?“) bzw. („Wozu?“ Dativ) Man fragt nach Präpositionalobjekten mit der Präposition und dem Fragewort. Die Sänger können ihm manchmal Tipps geben. Das Dativobjekt bezeichnet in den meisten Fällen Personen. Die einzelnen Präpositionen sind mit den Verben fest verbunden und sollten am besten immer mitgelernt werden.Der Satz • Dativobjekt (erfragbar mit „wem?“): Der Assistent hilft dem Regisseur. d. bei der Frage nach Sachen mit wo(r). („Worauf?“ Akkusativ) Wir sprechen über unseren Ausflug/darüber. „worüber?“. h. („An wen?“ Akkusativ) Er lädt sie zu seiner Party/dazu ein. die den Kasus des Substantivs bestimmt: Der Mann wartet auf den Bus/darauf. • Genitivobjekt: Das Genitivobjekt tritt nur noch bei einigen wenigen Verben auf.

5 Das Attribut Das wichtigste Satzgliedteil neben dem Prädikativ ist das Ein Attribut ist eine nähere Bestimmung. Präpositionalgruppe. modalen und andere Umstände: Sie singt schön. Relativsatz und Kombinationen davon. Von der Stellung her lassen sich Linksattribute und Rechtsattribute unterscheiden: • Linksattribute stehen vor dem Substantiv: Adjektiv/Partizip. (präpositionale Gruppe als Adverbial. kausalen. weil sie glücklich ist. vor Attribut. oder auch adverbiale Angabe. Erweiterungen des Adjektivs/Partizips. (Nebensatz als Adverbial. zeitlichen.Der Satz Die Inszenierung bedarf längerer Erklärungen. (Adjektiv als Adverbial. wird nicht vom Verb gebraucht und kann folglich jedem Satz frei hinzugefügt werden. vorangestellter Genitiv (mit -s). (Adverb als Adverbial. modale Bestimmung) Sie singt hier. kausal) 15. • Rechtsattribute stehen nach dem Substantiv: Genitiv. Der Autor wurde des Plagiats verdächtigt. 15.4 Das Adverbial Ein Adverbial. 87 . lokale Bestimmung) Sie singt in der Badewanne. lokal) Sie singt. i Adverbiale informieren über die genaueren räumlichen. allem zu Substantiven. Er konnte dessen aber nicht überführt werden.

ein Akkusativobjekt und ein Präpositionalobjekt haben können: Sie schreibt eine Karte an ihre Mutter. • die nur ein Subjekt haben können: Sie lacht. • die ein Subjekt. alle Objekte und auch das Subjekt. ein Akkusativobjekt und ein Dativobjekt haben können: Sie gibt ihrem Freund den Brief. Man bezeichnet sie auch als Ergänzungen des Verbs. • die ein Subjekt. nennt man die Valenz eines Verbs. Die Art und Zahl der Ergänzungen. • die ein Subjekt und ein Dativobjekt haben können: Sie dankt ihm. sind vom jeweiligen Verb abhängig. • die ein Subjekt und ein Akkusativobjekt haben können: Sie liest den Brief.Der Satz Artikel das das das das das (Links-)Attribut kleine Lisas Substantiv Haus Haus Haus Haus Haus (Rechts-)Attribut an der Straße gelegene Haus auf dem Lande der Großeltern das sie bauten 15. • die ein Subjekt und ein Präpositionalobjekt haben können: Sie wartet auf ihn. die ein bestimmtes Verb jeweils fordert. Die wichtigsten Valenzmuster zeigt der folgende Überblick: Es gibt Verben.6 Die Valenz der Verben i Die meisten Satzglieder. 88 .

Am Abend Am Strand finites Verb schenkt will essen fragt Mittelfeld ihr Rosen. steht ein Satzglied. also der ersten Position des Satzes. Vorfeld Er Weil er verliebt ist. 89 . „wie?“. Er kann 16.1 Das Vorfeld Im Vorfeld. modale und lokale Angaben.1 Die Wortstellung im Satz Die einzelnen Felder In einem deutschen Satz sind mindestens die Felder finites Verb und das Mittelfeld vertreten. die auf die Fragen „wann?“. wie z. er sie. das aus mehreren Wörtern bestehen kann. kausale. „warum?“. ( 14 ) • Kontextinformationen. wie temporale. Häufige Satzglieder im Vorfeld sind: • das Subjekt: er/der Mann • textverbindende Elemente.1. sie im Restaurant. Das kann auch in Form eines Nebensatzes geschehen: am Abend (wann?). weil er verliebt ist (warum?). „wo?“ antworten. B. am Strand (wo?). Die meisten Sätze haben außerdem ein Vorfeld und ein infinites Verb am Ende.Die Wortstellung im Satz 16 16. dann etc. In einigen Sätzen gibt es nach dem infiniten Verb ein Nachfeld: Vorfeld finites Verb Mittelfeld infinites Verb Nachfeld genauso gut schwimmen wie sie. Konjunktionaladverbien: deshalb. infinites Verb er sie heiraten.

Es lassen sich nur einige Tendenzen angeben. fünfzig rote Rosen. (Präzisierung) Die Frau hat mehr Geld als er./Pron. vor Präp. aber auch präzisierende Zusatzinformationen: Er hat sie schließlich gefragt. 16.1. lang!) Sie gingen dann schnell zum Standes.: Akk.Die Wortstellung im Satz 16.obj. Subst. Er gab der Frau eine Rose. Bekanntes vor Neuem und kurze Elemente stehen vor längeren Elementen. (oder: kurz vor Das Nachfeld Im Nachfeld können umfangreiche Satzglieder stehen. vor Dat. vor Subst. Er gab sie ihr. Erklärung Subst. wie sie sich entschieden hat. vor allem Nebensätze. (beim Vergleich das Verglichene mit als und wie) Er hat genauso viel Geld wie sie. (Nebensatz) Er hat ihr die Rosen gegeben.3 vor lokal/ direktional Dann bat er die Frau um eine Antwort. Wichtigeres steht am Ende des Satzes. Beispiel Er gab der Frau die Rose.2 Das Mittelfeld Die Abfolge der Elemente im Mittelfeld ist nicht fest geregelt. Er gab die Rose einer Frau. (Nebensatz) Er wollte von ihr wissen. Schließlich gab er ihr die Rose. weil er nicht mehr warten wollte.1.: im Allgemeinen Dativ vor Akkusativ Bekanntes vor Neuem Bekanntes vor Neuem Pron. 90 .bei Adverbialangaben: temporal vor modal amt. (oder: kurz vor lang!) bei zwei Pron.

machen. gestern ein Auto gekauft. Bei Aussagesätzen ist das Vorfeld immer besetzt und das finite Verb steht an zweiter Position im Satz. er das Essen vor. Das infinite Verb steht am Ende des Aussagesatzes.) Die Rosen sind jetzt rot. zentrum (Passiv) Frau Braun würde gerne mal fliegen. Plusquamperfekt. Futur I und II) • sein + Prädikativ • Passiv • Konjunktiv II der würde-Form Vorfeld finites Verb Mittelfeld infinites Verb Am Abend bereitet er für sie vor. bilden die beiden Teile des Verbs eine Satzklammer.Die Wortstellung im Satz 16. das Essen (trennbares Verb) Sie muss jetzt die Haus. (Perf. aufgaben (Modalverb + Infinitiv) Der Mann hat ein Auto gekauft. Eine Satzklammer wird gebildet von: • trennbaren Verben • Modalverben + Infinitiv • Tempusformen (Perfekt.gebaut. Gibt es in einem Satz sowohl ein finites als auch ein infinites Verb.2 Der Aussagesatz Der Aussagesatz weist folgendes Grundschema auf: Vorfeld Die Frau Der Mann Am Abend finites Verb geht hat bereitet Mittelfeld infinites Verb gerne ins Kino. nach Australien (Konjunktiv II) 91 . (sein + Prädikativ) Hier wird ein Einkaufs.

92 . steht bei zusammengesetzten Tempusformen das finite Verb nicht ganz am Ende: Ich habe gehört.3 i Der Fragesatz Im Deutschen unterscheidet man zwei Typen von Fragesätzen. dass der Antrag hätte angenommen werden können. weil er Schmerzen hat. 16. warum etc. Nebensatz wenn es so kalt ist. wie. • W-Fragen oder Ergänzungsfragen beginnen mit einem Fragewort (wer.Die Wortstellung im Satz Wenn das Verb aus mehr als zwei Teilen besteht. angenommen werden. dass er ihr Rosen hat mitbringen wollen. Er geht zum Arzt. so steht jeweils nur das finite Verb an der zweiten Stelle. Besteht das Verb jedoch aus drei und mehr Teilen.) im Vorfeld. Der Antrag konnte Beinahe hätte Im Nebensatz steht das finite Verb immer an der letzten Stelle: Hauptsatz Ich brauche Handschuhe. die anderen Teile stehen nach dem Mittelfeld: Vorfeld Er finites Verb Mittelfeld hatte ihr Rosen schließlich der Antrag nicht infinites Verb mitbringen wollen. angenommen werden können.

Indirekte Fragesätze wirken höflicher als direkte Fragen. Nebensatz wann der nächste Zug nach Berlin abfährt. Das Vorfeld ist nicht besetzt. Dagegen wird bei Entscheidungsfragen die Konjunktion ob verwendet. ob er heute früher nach Hause komme. Mit indirekten Fragen kann man auch die Fragen anderer In der geschriebenen SpraPersonen wiedergeben. Sie werden auch als Ja/Nein-Fragen bezeichnet. ob heute noch ein Zug nach Berlin fährt? Bei indirekten Ergänzungsfragen wird das Fragewort zur Konjunktion.Die Wortstellung im Satz • Verbfragen oder Entscheidungsfragen beginnen mit einem Verb. Er wollte wissen. che muss im Nebensatz Konjunktiv I oder ersatzweise der Konjunktiv II stehen ( 18 ): Sie fragte. Vorfeld Warum finites Verb Mittelfeld kannst du so gut Kannst du gut infinites Verb schwimmen? schwimmen? Auch bei den indirekten Fragesätzen werden Ergänzungsfragen und Entscheidungsfragen unterschieden. Um die Höflichkeit zu betonen. wann wir Martha besuchen würden. die im Nebensatz stehen: Einleitungssatz Ich wüsste gern. Könnten Sie mir sagen. wird im Einleitungssatz häufig der Konjunktiv II verwendet. i 93 .

Soll nur ein einzelnes Satzglied verneint werden.Die Verneinung 17 Die Verneinung Ganze Sätze oder einzelne Satzglieder werden im Deutschen mit nicht verneint. keiner irgendwo. Dieses wird betont. (sondern erst heute) Zur Verneinung im Deutschen gehört auch die Verneinung von Artikeln. etwas nichts (irgend)jemand niemand. das negiert wird. Nicht er hat seiner Tochter gestern Abend die Geschichte erzählt. noch nie 94 . nie schon noch nicht. Er hat seiner Tochter gestern Abend die Geschichte erzählt. Wenn der gesamte Satz verneint werden soll. nirgends immer niemals. hat das Buch nicht gelesen. Pronomen und Adverbien: i der/die/das kein/keine/kein ein/eine/ein(s) kein/keine/kein(s) alles. steht nicht direkt vor dem Satzglied. (sondern seine Frau) Er hat nicht seiner Tochter gestern Abend die Geschichte erzählt. steht nicht möglichst weit am Ende des Mittelfeldes: Vorfeld Er Er finites Verb Mittelfeld infinites Verb liest das Buch nicht. (sondern seinem Sohn) Er hat seiner Tochter nicht gestern Abend die Geschichte erzählt. überall nirgendwo.

bei den Modalverben und einigen häufigen starken Verben. dass der Sprecher die Äußerung eines anderen Sprechers wiedergibt. fragen.Die indirekte Rede 18 i Die indirekte Rede In der indirekten Rede wird deutlich gemacht. In den meisten Fällen gebraucht man den Konjunktiv II. mit Verben wie sagen. Dabei erscheint der synthetische Konjunktiv nur bei haben. In der Vergangenheit wird das Hilfsverb haben oder sein im Konjunktiv (meist Konj. 95 . II) gebraucht (man habe sich getroffen/wir hätten uns getroffen/er sei gegangen/er wäre gegangen). da die schwachen Verben beim Indikativ Präteritum und Konjunktiv II formgleich sind. B. z. dass und dem Konjunktiv. In allen anderen Fällen wird die würde-Form verwendet. Konjunktiv I + II und die würde-Form sind heute in der indirekten Rede bedeutungsgleich! Die verschiedenen Konjunktivformen verteilen sich wie folgt (die Konjunktiv I-Formen sind fett): sein ich du sei sei(e)st haben hätte hättest habe hätten hättet hätten Modalverben starke Verben schwache Verben dürfe dürftest dürfe dürften dürftet dürften käme kämest komme kämen käm(e)t kämen würde lieben würdest lieben liebe würden lieben würdet lieben würden lieben er/es/sie sei wir ihr sie/Sie seien sei(e)t seien Die Konjunktiv I-Formen werden heute nur noch selten verwendet.

............ der Vater f.......... Ich möchte ............... Meine Freundin fliegt heute in ......... Kaffee ist kalt................... ein..... a... c..... Tomaten und ............ Stück Käse.......................................... die Uhr 96 ..... aber ........... g.................. ........................... e... das Handtuch ............. 2 Das Substantiv Wie lauten die Pluralformen der folgenden Substantive? .................................. Michael hat .................. Herr Klein liebt .......... b.. Tasse Kaffee trinken... die Schülerin e... die Katze c...... – (2x)...... Sein Vater ist . ........ der Koffer h... d..... unbestimmten oder keinen Artikel: eine (2x)... Schwester und ............................................. Bruder........Tests Tests 1 Der Artikel Ergänzen Sie den bestimmten......................... Türkei................... .... Wir brauchen noch ....... einen........................ ............ Polizist von Beruf...................... das a......................... der Tisch b. .......... Bild von Mona Lisa................................................ der. f. ........... die....................... das Auto d.............................

. 4 Das Adverb Setzen Sie folgende Adverbien sinnvoll ein: umsonst...... Brot... Die Studenten müssen ein (deutsch) ... b... g... nach (frisch) ........... Winterjacke.............. a......... draußen... Student (25) sucht (nett) ................. Ich kenne den Film............ wenn nötig... die richtige Endung....... selten a. Wörterbuch kaufen........... ich habe .. gern. Es riecht (köstlich) . Gouda. 97 ...........Tests 3 Das Adjektiv Setzen Sie die Adjektive ein und ergänzen Sie. Geben Sie mir bitte den (alt) ........................... links.. jetzt........... Viele Menschen möchten gerne (reich) .............. keine Zeit.. ......... aber er ist (langweilig) .......... d.. ...... Ich mag keine Süßigkeiten. e. WG in Uninähe......... Für den Winter braucht sie eine (warm) .......... b.... aber Bananeneis esse ich .. Tut mir leid.. und dort ist das Rathaus. Gehen Sie die nächste Straße ....... werden.... c. c..... f.....

....... in den Biergarten! f.......................... 98 .................... Wir haben das Projekt ................ .................... Welchen Sportler bewundern Sie (viel) ...... Auswandererhafen...... Auf dem Land sieht man die Sterne (gut) .........Tests d....... als in Deutschland. b........................ 5 Der Vergleich Vervollständigen Sie die Sätze mit den richtigen Komparativ... als in der Stadt.. als der Bus........ gemacht. c....... e......... Medikamente gegen den Virus finden.............. Ort der Welt liegt in Sibirien........ Dort ist es (heiß) .. f. Hamburg war ab 1900 der (wichtig) .... Wir müssen noch (wirksam) ... ? g........................... Wir sehen uns nur ........... Gehen wir nach ...... e. d.. a..... Nimm die U-Bahn! Sie ist (schnell) .. Der Kunde hat sich anders entschieden..... Der (kalt) ..... Wir fahren dieses Jahr in den Süden in Urlaub.....und Superlativformen. aber wir telefonieren jede Woche........

. . probieren? f... d............. Dan hat einen neuen Job. ..... b. Ich glaube.... 7 Das Verb Ergänzen Sie folgende Verben sinnvoll und in der richtigen Form: anfangen.. ........ du a........................ es........... e....... Wem gehört diese Jacke? – Das ist .. ihr... Paula ........... ihnen.. das ist . In den Ferien ................ Geld... ich. ich kaufe ........ sehr gut Englisch und Französisch... sprechen. c. ihn........ im Oktober..... .. Daniel und Erika zur Hoch- zeit? – Ich glaube....... Wolltest du dir nicht ein neues Auto kaufen? – Ja. Was schenkt . Er .... mir. Ihre.................. habe einen Käsekuchen gebacken... sie..... c.... können.. Christine unbedingt zu ihrem Freund nach Italien...... werden.Tests 6 Das Pronomen Setzen Sie die richtigen Pronomen ein: meine..... Entschuldigen Sie! Hier liegt eine Kamera.......... ist in der Cafeteria. arbeiten.......... Haben Sie Frau Müller gesehen? – Ja.... .. .... jetzt als Trainer im Fitnessstudio.. müssen.. wollen a........... wir schenken ..... 99 ...... b.... Möchtest ..

........................... Wir sind spät! Der Unterricht (anfangen) ..... Weißt du es schon? Andreas ... ............... im September Vater! e....................... Sie (fahren) ................ Frau Weiß ist nicht da.. schon . ......... Geht ihr schon zum Tanzkurs? – Nein.... (Präteritum) 100 ........... Gehst du heute zum Sport? – Ich (wissen) ... das Steak mit Salat und Pommes Frites.. er . Leider .... (Perfekt) e.. Herr Schulz (nehmen) ..... Die Außenminister (treffen) ................. es noch nicht..................... Ich .. a. sich in Genf und (sprechen) .......Tests d............................. ich nicht zu deiner Party kommen... (Präsens) b.......................... gestern nach Berlin .......... erst nächste Woche .. ....................... über mögliche Lösungen des Konflikts.................. (Präsens) c.... (Perfekt) d........... f.................................... ... 8 Der Indikativ Setzen Sie die richtigen Verbformen des Indikativs in der angegebenen Zeitform ein..... bis 22 Uhr arbeiten.

............................................................................. Frauke hat ein Pony......... (gehen) ... .......................................................................... (Präteritum) g.... 101 ........... Wenn ich Zeit hätte... aber sie tut so............ f.. (gerne mal wieder in die Oper gehen) .............. als ob (sehr reich sein) ....... ....... Nachdem die Freunde das Restaurant (verlassen) .. .............. wenn (früher aufstehen) ....... ...... es wieder ... wenn (Chinesisch sprechen können) ..... ........ .......... e.... sie noch in eine Kneipe.................. b............................Tests f..................................... (FuturI) 9 Der Konjunktiv Ergänzen Sie die Sätze mit den Angaben in Klammern im Konjunktiv II.......... .. a.... aber (lieber ein Pferd haben) ....................... Sie hat wenig Geld.............................. ....... ...................................................... c............... Sie ist Friseurin........ Es wäre besser............... Morgen (regnen) .. .... aber (lieber Schauspielerin sein) ...... (Plusquamperfekt)..................... d................................ Herr Krause wäre froh.............................

... leise sein f................. Person Singular und Plural.......... . . .. mich anrufen d....................................... Ich habe keine Lust.. 102 ............... .............. ..... ....... Es ist wichtig..... sein...................... a..... Es wird Zeit...................... du ihr a.................. machen................................ die Äpfel .... f. erinnern..... .. .. d.. Vokabeln lernen c............................. ernten.............. das Gesetz noch dieses Jahr ... ins Bett gehen b...... pünktlich bei der Arbeit .. das Auto nehmen ........... b......... ............. 11 Der Infinitiv Ergänzen Sie zu. .. c................... Das Ehepaar lässt jedes Jahr ein neues Foto von sich ..Tests 10 Der Imperativ Setzen Sie die Infinitivformen in den Imperativ für die 2.. e........ Die Regierung plant............ dieses Jahr schon wieder nach Mallorca .............. ........... losfahren e......... ................ g..... verabschieden. die Tür aufmachen ..... Er kann sich nicht an diese Frau ............ fliegen....... wo es notwendig ist.........

...... c.............. d......... Sie bringt das (lesen) .. g...................... ist nicht so leicht. e.... a.......Tests g.. Die Mutter legt das (schlafen) .................................. Haus zu befreien............ Das richtige Geschenk .. finden................. Straßen- musikern eine Münze in den Hut. 12 Das Partizip Ergänzen Sie die Sätze mit dem Partizip I oder Partizip II in der richtigen Form.. .......... Geschenke.......... nach ihrem Namen......... Buch in die Bibliothek zurück......... ............... Die Feuerwehr versucht die Bewohner aus dem (brennen) . Er warf den (singen) . Stadt............ Kind in sein Bett.......... Langsam näherten sie sich der (zerstören) .. Alle freuten sich sehr über die (mitbringen) ................................. b... Er fragte sie (lächeln) ................... f................... 103 .

..................... Am Montag hat der Bürgermeister das neue Theater eingeweiht....................................................... Die Polizei untersucht den Mordfall seit drei Monaten............... c....... ..... ................................... h....... b..........Tests 13 Das Passiv Formulieren Sie die Sätze im Passiv und achten Sie auf die Zeitform................................................. 104 ...... Der Arzt untersuchte die Patientin und schickte sie dann ins Krankenhaus........ a....... ......................................................... Die Sportler mussten den Wettkampf am folgenden Tag fortsetzen...................... Man musste das Stadion wegen Überfüllung zwi- schenzeitlich schließen........................................... e....................... . f.................. ....................... ............... g............................................................................................ d.............. Die Firma produziert die Maschinen in Rumänien.... Man isst in der Weihnachtszeit viele Kekse und Leb- kuchen................................................................. Man darf in öffentlichen Gebäuden nicht mehr rauchen............................. ....................................................................... ....

.......... f........................ jetzt lebt er in Argentinien... du weg- gehst....... c.... weil..... d. wenn... Herr Stern kommt aus Deutschland... ..... .. h............. oder..... Die Sängerin übt neue Lieder... lieber Peter und Inga besuchen? b...... Klavier spielen. e............ g... Sie war noch ein Kind. der Vater die Familie verließ.... .......... Sie fährt Schlittschuh.. 105 . während a........ es ihr keinen Spaß macht..... und........Tests 14 Die Konjunktion Ergänzen Sie die Sätze sinnvoll mit den folgenden Konjunktionen: aber.... Möchtest du heute ins Kino gehen .. Seine Hobbys sind Schwimmen ........ Die Freunde kaufen ihr eine schöne CD... . als..... obwohl............. Mach bitte alle Lampen aus.. .... sie Geburtstag hat................. sie ihr Apartment aufräumt... ..........

....................................................................... d........................................................ besucht..... Du kommst auch aus Spanien? ................................ Hat Herr Schmidt gestern seine Tochter in Nürnberg b................. 106 ..................... c............................................ d.................... Welche der folgenden Ergänzungen passt zu welchem Satz? die Grammatik...................................... die Sehenswürdigkeiten a.......... a........................ 16 Wir verstehen ..... Wann kommst du an in Hannover? ....... dem Patienten................................ ...................... ........ bei anderen fehlt etwas... f..................... b.................................................Tests 15 Der Satz Einige Sätze sind komplett............................. c............................... Paul kennt .............................. e.. den neuen Professor.............. Heute kauft im Supermarkt die Frau Gemüse und Fleisch..................................... Es schneit ..................... Sie zeigen uns .. Die Wortstellung Finden Sie den Fehler in der Satzstruktur und schreiben Sie den Satz neu................ Die Krankenschwester hilft ...................... Der Zug hält an ......................................

... ................................................................................................ ob Herr Müller verheiratet ist? ................... ................... Verstehst du etwas von Versicherungen? ............................ f. ob kommt der Zug pünktlich in Paris an............................................ c.... 17 Die Verneinung Formulieren Sie negative Antworten auf die Fragen.................................... Die Kinder sind vor Schulbeginn noch schnell zum Kiosk gestern gelaufen................ e..................... Bei Sonnenuntergang machte er einen Heiratsantrag ihr am Meer............... Wissen Sie...................................................................................................... a.. ............................................................... Ist heute jemand zur Ausstellung im Stadtcafé gekommen? ................................................................................................ Er möchte wissen............................... f... g.......................................................................... Kennen Sie die neue Kollegin schon? ........................ 107 ......... Waren Sie schon einmal in Asien? . Hast du noch Holz für den Ofen? .....................Tests e............................................... d............. b..

...... Wir haben rosa Delfine gesehen! Sie erzählten........................... 108 ........................................ Er sagt.. ....... ...... Ich weiß es nicht...... Die Ärzte glauben............................. In dem Roman geht es um eine ungewöhnliche Reise- b.. f................. ................. Der Reporter berichtet................................................ g.................................................................................................................... a............................................... bekanntschaft...... ......... Morgen wird es eine Einigung geben........ ............ Sie versichert....................... .....................................................Tests 18 Die indirekte Rede Setzen Sie die Aussagen in die indirekte Rede................................. . .... Das Medikament ermöglicht den Patienten ein fast normales Leben............. Sie sagt.......................... d............ ......................... c... Der Konflikt zwischen der Regierung und den Rebellen hat sich noch verschärft...... Die Probleme sind gelöst...... Er versicherte........ e............

f. d. Der Kunde hat sich anders entschieden. aber der Kaffee ist kalt. Geben Sie mir bitte den alten Gouda. 3. c. aber Bananeneis esse ich gern. Sein Vater ist – Polizist von Beruf. Michael hat eine Schwester und einen Bruder. 109 . Die Studenten müssen ein deutsches Wörterbuch kaufen. e. Wem gehört diese Jacke? – Das ist meine. Das Adverb a. d. e. Dort ist es heißer als in Deutschland. c. f. b. g. g. Wir sehen uns nur selten. d. Gehen wir nach draußen in den Biergarten! f. c. e. ich kaufe es mir im Oktober. Nimm die U-Bahn! Sie ist schneller als der Bus. b. Meine Freundin fliegt heute in die Türkei. b. Der kälteste Ort der Welt liegt in Sibirien. e. aber er ist langweilig. Student (25) sucht nette WG in Uninähe. Gehen Sie die nächste Straße links und dort ist das Rathaus. d. f. Für den Winter braucht sie eine warme Winterjacke. Haben Sie Frau Müller gesehen? – Ja. b. Herr Klein liebt das Bild von Mona Lisa. Auf dem Land sieht man die Sterne besser als in der Stadt. Das Pronomen a. Wir brauchen noch – Tomaten und ein Stück Käse. b. Wir haben das Projekt umsonst gemacht. Wir müssen noch wirksamere Medikamente gegen den Virus finden. Viele Menschen möchten gerne reich werden. Wolltest du dir nicht ein neues Auto kaufen? – Ja. ich habe jetzt keine Zeit. d. Tut mir leid. c. 6. aber wir telefonieren jede Woche. b. Das Substantiv die Tische die Katzen die Autos die Schülerinnen die Väter die Handtücher die Koffer die Uhren 4. Ich kenne den Film. Das Adjektiv a. a. e. h. Ich mag keine Süßigkeiten. sie ist in der Cafeteria. Ich möchte eine Tasse Kaffee trinken. 5. Der Vergleich a. c. Es riecht köstlich nach frischem Brot. 2. c. Wir fahren dieses Jahr in den Süden in Urlaub.Lösungen Lösungen 1. Hamburg war ab 1900 der wichtigste Auswandererhafen. Welchen Sportler bewundern Sie am meisten? g. Der Artikel a. f.

d. c. Sie ist Friseurin. b. g. wenn er Chinesisch sprechen könnte. b. das ist Ihre. Frau Weiß ist nicht da. Er arbeitet jetzt als Trainer im Fitnessstudio. Das richtige Geschenk zu finden. f. c. Die Außenminister trafen sich in Genf und sprachen über mögliche Lösungen des Konflikts. Mach die Tür auf! Macht die Tür auf! g. Sei leise! Seid leise! f. wenn du früher aufstehen würdest. b. Leider kann ich nicht zu deiner Party kommen. gingen sie noch in eine Kneipe. 8. Was schenkt ihr Daniel und Erika zur Hochzeit? – Ich glaube. Ich habe keine Lust. Paula spricht sehr gut Englisch und Französisch. Herr Schulz nimmt das Steak mit Salat und Pommes Frites. Es wird Zeit. Fahr los! Fahrt los! e. Nachdem die Freunde das Restaurant verlassen hatten. aber sie wäre lieber Schauspielerin. dieses Jahr schon wieder nach Mallorca zu fliegen. Frauke hat ein Pony. 110 . f. d. Weißt du es schon? Andreas wird im September Vater! e. Dan hat einen neuen Job. Der Imperativ a. Ich glaube. Es ist wichtig. Geht ihr schon zum Tanzkurs? – Nein. wir schenken ihnen Geld. Der Konjunktiv a. Der Infinitiv a. c. Ruf mich an! Ruft mich an! d. 7. e. als ob sie sehr reich wäre. Sie ist gestern nach Berlin gefahren. 10. Herr Krause wäre froh. Er kann sich nicht an diese Frau – erinnern. Entschuldigen Sie! Hier liegt eine Kamera. Wir sind spät! Der Unterricht hat schon angefangen. d. aber sie tut so.Lösungen d. ist nicht so leicht. Es wäre besser. pünktlich bei der Arbeit zu sein. Das Ehepaar lässt jedes Jahr ein neues Foto von sich – machen. e. f. Nimm das Auto! Nehmt das Auto! 11. 9. Gehst du heute zum Sport? – Ich weiß es noch nicht. Das Verb a. Wenn ich Zeit hätte. e. Möchtest du ihn probieren? f. die Äpfel zu ernten. Lern die Vokabeln! Lernt die Vokabeln! c. f. aber sie hätte lieber ein Pferd. b. In den Ferien will Christine unbedingt zu ihrem Freund nach Italien. er fängt erst nächste Woche an. d. c. Sie hat wenig Geld. g. Der Indikativ a. Geh ins Bett! Geht ins Bett! b. Die Regierung plant. würde ich gerne mal wieder in die Oper gehen. Morgen wird es wieder regnen. e. das Gesetz noch dieses Jahr zu verabschieden. Ich muss bis 22 Uhr arbeiten. Ich habe einen Käsekuchen gebacken.

Langsam näherten sie sich der zerstörten Stadt. a. Das Passiv a. Wann kommst du in Hannover an? d. d. Alle freuten sich sehr über die mitgebrachten Geschenke. f. Der Mordfall wird seit drei Monaten (von der Polizei) untersucht. Seine Hobbys sind Schwimmen und Klavier spielen. Sie war noch ein Kind. als der Vater die Familie verließ. 15. Die Sängerin übt neue Lieder. 111 . h. Möchtest du heute ins Kino gehen oder lieber Peter und Inga besuchen? b. Die Maschinen werden (von der Firma) in Rumänien produziert. c. Er möchte wissen. f. weil sie Geburtstag hat. e. g. c. c.Lösungen 12. In der Weihnachtszeit werden viele Kekse und Lebkuchen gegessen. g. Die Patientin wurde (vom Arzt) untersucht und dann ins Krankenhaus geschickt. während sie ihr Apartment aufräumt. c. Der Wettkampf musste (von den Sportlern) am folgenden Tag fortgesetzt werden. Herr Schmidt hat gestern seine Tochter in Nürnberg besucht. Er warf den singenden Straßenmusikern eine Münze in den Hut. Die Feuerwehr versucht die Bewohner aus dem brennenden Haus zu befreien. Sie fährt Schlittschuh. Heute kauft die Frau im Supermarkt Gemüse und Fleisch. Sie bringt das gelesene Buch in die Bibliothek zurück. Der Satz den neuen Professor – die Sehenswürdigkeiten dem Patienten – die Grammatik 16. b. f. ob der Zug pünktlich in Paris ankommt. Herr Stern kommt aus Deutschland. d. e. b. Er fragte sie lächelnd nach ihrem Namen. b. e. Das Stadion musste wegen Überfüllung zwischenzeitlich geschlossen werden. d. 14. Die Wortstellung a. Die Kinder sind gestern vor Schulbeginn noch schnell zum Kiosk gelaufen. 13. f. Am Montag wurde das neue Theater (vom Bürgermeister) eingeweiht. f. wenn du weggehst. b. g. obwohl es ihr keinen Spaß macht. Die Konjunktion a. c. Das Partizip a. e. Mach bitte alle Lampen aus. Die Mutter legt das schlafende Kind in sein Bett. aber jetzt lebt er in Argentinien. Kommst du auch aus Spanien? e. h. In öffentlichen Gebäuden darf nicht mehr geraucht werden. Die Freunde kaufen ihr eine schöne CD. d.

f. Die Ärzte glauben. Nein. c. ich war noch nie in Asien./ dass das Medikament den Patienten ein fast normales Leben ermögliche. sie wisse es nicht. Nein. das weiß ich nicht./ dass sie es nicht wisse. in dem Roman gehe es um eine ungewöhnliche Reisebekanntschaft. e. Nein. b. b. Die Verneinung Nein. Er versicherte. Nein. d. Bei Sonnenuntergang machte er ihr einen Heiratsantrag am Meer./ dass sie rosa Delfine gesehen hätten. ich verstehe nichts davon/ von Versicherungen. 18. d. Der Reporter berichtet. Sie sagt./ dass die Probleme gelöst seien. die Probleme seien gelöst. sie hätten rosa Delfine gesehen. c./ dass es in dem Roman um eine ungewöhnliche Reisebekanntschaft gehe. 112 . es ist niemand gekommen./ dass sich der Konflikt zwischen der Regierung und den Rebellen noch verschärft habe. g. Nein. Sie versichert. ich habe keins/kein Holz mehr. 17. Sie erzählten. es werde morgen eine Einigung geben. Die indirekte Rede a. a. e.Lösungen g. Er sagt./ dass es morgen eine Einigung geben werde. der Konflikt zwischen der Regierung und den Rebellen habe sich noch verschärft. f. das Medikament ermögliche den Patienten ein fast normales Leben. ich kenne sie noch nicht.

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