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Adam, Max

Schellings Jenaervrürzburger Vorlesiingen

über

SOHELLINGS JENAER -WÜRZBURGER

VORLESUNGEN ÜBER „PHILOSORHIE

DER

KUNST'^ (1802-1805)

INAUGURAL-DISSERTATION
ZUR ERLANGUNG DER DOKTORWÜRDE

DER HOHEN PHILOSOPHISCHEN FAKULTÄT DER
FRIEDRICH -ALEXANDERS -UNIVERSITÄT ERLANGEN
VORGELEGT VON

MAX ADAM
AUS STETTIN

Tag der mündlichen Prüfung :

15.

Februar 1907

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APR 2

LEIPZIG

QUELLE & MEYER
1907.

I

1Q7'^ .A/ Meinen Eltern. n.

den ihm der philosophische Idealismus die erste konnte — er schuf alle idealistische Ästhetik. die von Winckelmann. und habe versucht. die zu seiner Ästhetik Beidie träge enthalten. meist als Gehaltsästhetik bezeichnet. In meiner Arbeit habe ich die Schriften Schellings herangezogen. der romantischen Schule in dieser Beziehung gegeben systematisch unter dem Gesichtspunkt liefern zusammenfaßte. Mit Erlaubnis versität Erlangen der holien philosophischen Fakultät ein Teil der Uni- erscheint hiermit nur meiner zur Er- langung der Doktorwürde eingereichten Abhandlung als Dissertationsdruck unter einem besonderen Kunstphilosophie. Kant. Goethe und Schiller. die. von H arter- m anns reicht metaphysischem Illusionismus Schelling ihre letzte Konsequenz hat. der die mannigfachen An- regungen. auch in Entwicklung nachzuweisen. fast ein Jahrhundert lang in Deutschland geblüht und allem Anschein nach in E. Gewissermaßen wichtigste Stelle in der ein. Der Zweck meiner Arbeit ist. für seine „Abhandlungen" zu bestimmen. Erörterung nehmen die Vorlesungen „Philosophie der Kunst" die in in Jena im Winter 1802/03 zum ersten Male gehalten und Würzburg 1804 und 1805 wiederholt wurden. Die ganze Arbeit: „Schellings idealistischen Prinzips in Dr. zweites als deren in Leipzig im Verlage von Quelle und Meyer erscheint. .Vorbemerkung. dann auch von waren. die Begründung jener bedeut- samen Richtung in der Wissenschaft der Ästhetik darzulegen. der Titel. Falckenberg die Die Begründung des modernen Ästhetik" hat Herr Professor Heft sie Güte gehabt. die unser Philosoph diesem Spezialgebiet seiner Philosophie die durchgemacht hat. war der erste.

Gott „Affirmation" von sich selbst. Paragraphen M -) beiden Vorlesungen S. besonderer gegenüber am freiesten und daher objektivsten In der Tat findet hier als im System der als Kunst manches seine Begründung und eine präzisere Fassung in andern Schriften. ibid. der ihre ist Die des Anfangsparagraphen Herausgebers^) erhalten. Eine wo von der Kunst nur beiläufig gesprochen erleidet wird.Philosoplüe der Kunst" nicht völlig einheitlich gearbeitet und konnte. sagt.Schelling. stimmt allerdings mit der im „System der gesamten geübten in Philosophie" überein. die der Manuskripte aus verschiedenen Zeiten nicht ohne Widersprüche (1 zusammengehen. auch sind fast mehrere entsprechende gleichlautend.-) ist Es wahr. XVII des Vorworts. W. daß Schelling die Vorlesungen als Ganzes zu veröffentlichen nie im Sinne hatte und nur einzelnes daraus. so z. von Schelling selbst nicht der Öffentlichkeit übergeben tun. geringschätziges Urteil über die Dichter zu sprechen kommt ^): aus „es ist wesentlich. B. so die Tragödie. welchem Plato irgend hat. Einschränkung diese Erklärung durch die Tatsache. wie sie vorliegt. durch- . Schellings dies auf Schelling selbst anwendend. den bestimmten Urteil die Standpunkt die zu erkennen. den seine Anhänger so gern den modernen Plato als er auf Piatos nannten. in „Philosophie der Kunst" für das Werk erklären. Wir haben es mit einer Sammelmappe zu angehören. 346. jenes über Dichter spricht denn wenn ein Philosoph Ab" sonderung der Standpunkte beobachtet so ist es dieser die Wir mögen.V S. XVI. ibid. ^) . erst — 15) haben nach Annahme jetzige in Würzburg (1805) z. . die ist Ab- handlung über die für druckwürdig hielt. B.. welchem der Standpunkt der Kunst als ist. werden. l. Fassung Die Ausdrucksweise. S. S.

und er habe seine Ge- danken hierüber Kunstphilosophie.^) der letzte Teil der „Philosophie der In der Tat ist Kunst" von dem ersten Einteilung in dadurch äußerlich verschieden.. § 5 dem § 13.. Sept. . in I S.-hist. Potenzen bis ins Er sprach Hauptgrundsätze in Paragraphen aus. das er im Wintersemester 1802 auf 1803 in Jena hielt. 427/8. was an Schlegel über dessen Manuskript schreibt. gilt. im „System des transzendentalen Idealismus" aufgegangen. § 4 dem § 25. daß in ihm die Paragraphen und die Dreigliederung in Potenzen aufgegeben wird. Klasse der Wiener Akad. die dieser zu der Zeit in Berlin vortrug. 397. Aus ScheUings Leben Kunst. 80 S. und im Sommer 1801 wiederholte. '-') Sch's. ab zu datieren sein. bereits in dem Kolleg über die Grundsätze der hielt. Er erbat sich von August Wilhelm Schlegel das Manuskript der Vorlesungen über schöne Literatur und Kunst. ein Kolleg über Kunstphilosophie nach den Prinzipien der Identi- tätsphilosophie vorzubereiten.^) Bis gegen Ende des Jahres mittleren Teil 1802 mag Schelling den erAvähnten lesungen niedergeschrieben seiner Vordie und gehalten haben.^) „Zentral-Idee" Irren Avir nicht. und führte Für diesen er (er die Trichotomie Teil. sei so ist es wahrscheinlich. Bd. phil. die er fortlaufend numerierte. das er im Winter 1799 auf 1800 zuerst im Winter 1800 auf 1801 niedergelegt. der f. Wien 1875. Philos. genügte ihm nicht. Zimmermann. entspricht in der „Philosophie ij der Kunst" § 1 im „System der § 3 gesamten Philosophie" 7. 630 Aus K. in einzelne durch. Sch's. R. Leben S. den Sitzungsber. ferner aber auch die Diktion an das 1) Brief vom 3. d. Der mittlere Teil der „Philosophie der Kunst" bis zur Konstruktion der Plastik mag vom Jahre 1802 Im September 1802 ging Schelling daran. 1802. Vgl. § 2 dort § 43 hier. die Konstruktion der bildenden Kunst. um das empirische Material in die Hand zu bekommen. I S. 3) Fischer 46 Anm. mit dem er sich exemplifiziert nur an der Architektur) aus der Ferne begegne das was er Schlegel über die Poesie zu sagen weiß. dem § 24. vermißte die „Zentral-Idee" der Poesie und wurde aufs seiner neue in Meinung der Poesie von dem bewußtlosen Schelling bereits Anteil an der die Poesie bestärkt.

Wilhelm Schlegel dieser Bewegung mit seiner Calderon-Übersetzung Vorschub. es ist dessen in welchem von erst im Jahre 1803 Dies philologische Detail uns aus dem Grunde nicht gleichgültig. unsere Hypothese nicht fehlgeht. auch hier der Mangel seiner Philosophie «ines bestinunten Begriffs von dem Schelling ideellen Teil der Grund die dafür. 1. Zum ist minz. weil sich hier ein Blick auf das Individuelle der Schellingschen Grundlegung des ästhetischen Idealismus werfen läßt. Als die solches B. Einschiebsel erforderlich.. Schellings Feinfühligkeit faßte sofort das Wesentliche dieser Zeittendenz auf sich diesem Streben.h dem ersten wahrscheinlich aber ist Teile zu gestalten. noch aufmerksam zu machen des sein wird. wenn auch Schelling in dem Irrtum be- fangen war. neben anderem auch beerwachte soeben leistete zeichnend für den romantischen Geist ist. den zweiten Teil seiner Vorlesungen ähnli(. Schelling Schlegels. V S. die wie im „System des transzendentalen Idealismus" bekannte Winckelmannsche Schönheitsformel transzendental zu begründen sucht — in die Anschauungswelt der romantischen Schule wuchs M S. kenne dies Stück aus der Übersetzung A. sondern das als Unterlage für die er ja nicht: ist vor- handene Manuskript neue Vorlesung benutzte. . gipfelte.W. ^) Erörterung über Calderons er „Andacht zum Kreuze" zu betrachten. transzendentalen Idealismus" worauf im Möglich ist. steht. daß sein Prinzip nicht konsequent bereits durch redende Kunst durchführte.— „System einzelnen des 5 — erinnert. desten Avaren er verkündige im Grunde nichts Neues. wenn sagt. zwischen dem der prinzipielle Es ohne weiteres übernehmen konnte Identitäts- und dem Transzendentalsystem Unterschied zu offenbar. W. Die Begeisterung für Spanien. in dem Ja die Weltanschauung der großen spanischen wie sie Dichter des 17. daß äußere Umstände zu Ende Semesters Sclielling daran hinderten. Jahrh. oder allgemeiner für den Katholizismus. 1. in der romantischen Schule. „Spanisches Theater" Bd. erschien. 726 ff. und assimilierte Von den Tendenzen des Klassizismus geht Schelling in seiner Kunstphilosophie aus er — wir erinnern uns.

wenn er die moderne Welt und ihre Mythologie als unter dem Zeichen des Werdens stehend charakterisiert. was hie und da zu bedaß dies Ziel merken sein wird. daß Romantik eigentlich auf Vollendung des er Klassizismus ausging. daß seine nach dem Prinzip der Identität entwickelte „Philosophie der Kunst" klassizistische wie romantische Ideale zu verbinden sucht. ja. daß die Entgegengesetzten wieder eins werden können. im Menschzugleich — unter Nationen und — ganzen und nacheinander verschiedenen einzelnen welche Mannigfaltigkeit der Sitten und der in Jahr- hunderten gewesen 1) "') ist. notwendiges Element ist aller modernen Poesie und Mythoin aber er sie nicht ganz und den Absichten des Welt- geistes ohne Zweifel nur ein Teil davon. in Mit Recht konstatiert Haym. schaft Wenn man gegen sich in romantischen Kreisen oft der Gegner- Klassizismus befleißigte. 372. 0. 453/54. allegorischen) Poesie noch nicht der vollendete Gegensatz zur antiken (naiven. der Antike ähnlichen Zustand schaffen wird. „ist ein logie. Wenn man bedenkt. welcher ungeheure historische Stoff in dem Untergang des römischen Reichs und des griechischen Kaisertums und überhaupt der ganzen modernen Geschichte Bildungen heit ist.^) die Aus der Abhandlung über auf der die große. Mythologie spricht deutlich die Hoffnung schöne Zukunft. Schelling Unternehmen unterscheidet sie von den übrigen Romantikern und hebt ihn über den die empor. wenn den Gegen- der antiken zur modernen Kunst als bloß formell und un- wesentlich bezeichnet.^) ganz kategorischer Weise und aus dem obersten Prinzip einer dies Weltanschauung konstruiert wird. symbolischen) ist. allein in der modernen Zeit in einer mythologischen Welt lebte. V S. satz Dies die Konsequenz.er hinein. so erkannte dagegen die Schelling. S. S. wenn ihm die bisherige Erscheinung der modernen (sentimentalen. die in höherer Weise vermittelst objektiv gewordenen Mythologie des Christentums einen der Der Katholizismus. wenn man bedenkt. W. S.-) der nur durch die Abhängigkeit der Kunst von der Zeit gesetzt ist. man kann sagen. 843. daß die moderne Poesie a. 3) ibid. 1. a. . wenn er glaubt.

wie das Organon und Dokument aller Philosophie nach dem „System Er rechtfertigt des transzendentalen Idealismus" verlangen könnte. Ganzen das er ohne Zweifel vorbereitet. diese Umstände zusammennimmt. S. bereits seit — Die Gegensätze." die -) Es fragt sich sonach. daß Schelling Aufgabe keineswegs mit der Selbstverständlichkeit beginnt. hieß es. S. ibid.— nicht 7 — ist. Glaubt Schelling gleich- wohl die Geschichte der Kunst nicht außer acht lassen zu dürfen. nicht erst im Jahre 1802 ausgearbeitet wurde. „Nur in der Kunst offenbart sich die wesentliche und innere Einheit Kunstwerke. wie aus der Anmerkung den größten am Ende ist. wird die man in daß auch Mythologie des Christentums den Gedanken des Weltgeistes immer nur ein Teil des größeren sei. die aus der Gebundenheit der Kunst an die Zeit resultieren. des „Systems des transzendentalen Idealismus" zu schließen die Mythologie. ^) Wie diese Gesein. mehr die Poesie für ein besonderes Volk das sich zur Gattung ausgebildet hat. daß alle Dichtungen eines und desselben Genius sind. sind unwesentlich. ^) . so tut er es nur deswegen. wie „Philosophie der Kunst" in dem Widerstreit der einzelnen Partien und der synthetischen Tendenzen als Ganzes und im Zu- sammenhang mit den Es seine sie fällt gleich bisher betrachteten Schriften sich denken lasse. daß. aus dem alle Stoff der ganzen Geschichte dieses Ge- schlechts mit allen ihren verschiedenen Farben und sein Tönen gebildet muß. danken im System begründet wird noch zu erörtern — Nur nebenbei soll erwähnt werden. sozusagen. weil durch die historische Konstruktion die unmittelbaren Beziehungen der Kunst auf die Bestimmungen der Geschichte aller des Universums und dadurch auf jene absolute Identität offenbar würden. wenn man nicht zweifeln. auch diese Abhandlung über die Teil des zweiten Abschnitts der „Philosophie der Kunst" ausmacht. sondern Poesie für das ganze Geschlecht. worin sie vorherbestimmt sind. und. sondern im Kern mehreren Jahren vorhanden war. Eintritt in die beim Vorlesungen auf. ^) ibid." sind. der auch in den Gegensätzen der alten und neuen Kunst sich nur in zwei verschiedenen Gestalten zeigt.442. 372.

auch ohne äußeren Zweck. das vielfach verschlungene Gewebe der Natur mit dürfe er wohl hoffen.'^) nun Potenz All in seiner Totalität dar. ibid. ibid. Fast allein! Das Transzendentalsystem sagte ganz für nötig. Das. daß die Kunstphilosophie die Wiederholung seines Systems in der höchsten Potenz sei. Dann fügt er allerdings auch hinzu. 357. interessieren. schiedenheit der Dinge ist nur möglich. 362 f. schaftlichen Geist auf sich zum Teil unwiclitige Gegen- stände ziehen die allgemeine Wißbegierde und selbst den wissen. der fast allein die höchsten Gegenstände unserer Bewunderung : in sich schließt.^) allein."*) die Philosophie die nur wahrhaft inwiefern und allein das die Absolute Philosophie und Dinge nur.^) Diese Erklärung einzusehen.— sein 8 — sei Unternehmen : Wissenschaft der Kunst .So viele an sich interessant. W. 1. vor Allen aber und Goethe. über das heikle Gebiet der Kunst zu handeln. was Erscheinung 1) S. zu entwirren. wen er damit meint: die Romantiker.. sonderbar. wenn es eben die Kunst nicht vermöchte. indem die Identität unter ideelle Bestimmungen das Absolute oder gesetzt wird. im idealen All das die Ideale oder das Geistige überwiegt. daß alle Dinge wahrhaft Eins seien und auch Eine. . 365. S. ibid. nur daß im realen das Reale Schwere überwiegt. . inwiefern er sieh befähigt glaube. die ein ebenso organisches sei. Ver- sie absolut sind. 2) 3) *) *) ibid. S. V S. S. Für die historische Kon- struktion macht er das Studium antiker und moderner Kunstwerke und persönlichen Verkehr mit vorzüglichen Künstlern namhaft-) Schiller — wir wissen. die an dem Wesen Es stellt nichts jede verändern und Potenzen genannt die werden. ist im Identitätssystem nicht ohne weiteres ist Der Grundgedanke dieser ganzen Philosoplüe doch. werde ihn einigem Erfolge auch durch die noch labyrinthischeren Verwicklungen der Kunstwelt leiten. Ferner hält es Schelling darzulegen. die ihn in Stand gesetzt habe. Die Methode. S. und in allen seinen Teilen notwendiges Ganzes wie die Natur. 368. 366. dieser eine Gegenstand.

. denn gleich vollkommen oder vielmehr durch unvollkommen. ^) '') S. . 400. Falckenberg ibid. Jedoch das Absolute bestinnnungslos wenn er diese Definition auch ausspricht. Potenzen untereinander abzuwerten. VI S. so die sie kein Maßstab gegeben. die in absoluter Ver- einigung jene ursprüngliche Synthesis der Intelligenz.-) so daß sein Absolutes das Charakteristikum des Geistes nicht verleugnen kann. S. Leipzig 1897. diese aber. die beiden andern Potenzen des Geistes? Idealismus" war Tätigkeiten. waren allein die in Potenzen deren permanenter Widerstreit der künst- lerischen Produktion des Genies sich löste. die Güte und der eins sind. E.*) Insofern nun die Kunst dem idealen All angehört. nun aber „Bruno". Die Fichtesche Cberordnung des Geistes über die Natur wirkt bei ihm nach. als jene. 399. nicht völlig Schelling faßt auf. Sch's. auf eine dem Wesen nähere Art. in allen Potenzen ist und dasselbe Absolute. ff. steht sie dem Absoluten nahe und näher als die Natur. warum aber näher als Wissenschaft und Religion. '^j daß der Entwicklungsgedanke Die natürliche wie die geistige sein System durchaus beherrscht. Hartmann. Ist die absolute Identität das reine bestimmungsist weder Geist noch Natur. „Philosophie Kunst "^ anderer Meinung 219/20. System. 97. Potenzen sind sich al)solut aller gleich. W. philos. wie durch ein Wunder offenbarte. V. sondern ideale Momente also kein eines ewigen Verhältnisses im Absoluten dar. Im „System des transzendentalen dort auch dies zweifellos. 494. lose Sein.der Potenz ausmacht. das absolute All in gleicher Totalität Form in das Wesen. Im system stellen die Potenzen nicht mehr Tätigkeiten. 366. 1. VI S.'^) es ist Grund als für die Superiorität der Kunst vorhanden. nach den Prinzipien Schönheit des Ideen der Wahrheit. S. als der 1) -) 3) ibid. „Bruno" Hierin die ist um so weniger.^) Hieraus resultiert auch die Gleichwertigkeit jede offenbart die Identität gleich Potenzen. ein ist nicht alle ilir Wesen. und das ist zweifellos. ist Ferner Schellings Denken so teleologisch. 210 S. stellen beide für sich Welt dar. S. welche die Identitäts- Welt setzt. als Erscheinung. als Einbildung der höhere.

sprüche verwickelt. um die Kunst Wechseldurchdringung von Notwendigkeit und Freiheit erscheinen lassen. Als Potenz der Indifferenz würde sonach die Kunst und mit übertreffen. 381. zum mindesten würde konstatieren Ideelles Gleichheit mit stellt dem „Bruno" zu Würzburger der Philo- sein. Die Definition eine Philosophie muß eine andere doch wenigstens in präzisere werden als bisher. (§ 1 5) Im letzten der Paragraphen ist die allerdings geringe Prävalenz ist sophie entschieden: sie lichen. Fern. ihr entspricht die Idee der Wahrheit. 369. auf der andern. ibid. entheben und konnte es ') 2) S.^) Ist die Kunst nur Darstellung der die es aber dann kann entweder Kunst nicht Wechseldurchdringung sein. ^) Sonach ist auch die Idee der Schönheit Indifferenz Hier sehen wir uns in neue Widerder des Wahren und oder des (hiten."*) Philosophie also Vernunftwissenschaft. ibid. sein. Darstellungen" genannt „Wissenschaft. V S. h.. 423. S. Philosophie wurde den „Ferneren d. ^) Kunst stelle sie im Gegenbild absolute die dar. S. 309. IV S. S. nicht vereinigen läßt.'') absolute Vernunft die das ist Universum in Wahrheit erkennt. von Wissenschaft und Tugend aufhören. Wissenschaft vom Absoabsoluter Als Organ. Darstgn. V 300 S. die unmittelbare Darstellung des GöttIndifferenz. ») *) 5) ibid. ibid.— — ZTi 10 — Wahrheit und: als Schelling identifiziert - in der „Philosophie der Kunst": Wissenschaft Güte — Tugend — — Notwendigkeit Freiheit auf der einen Seite. f. die Philosophie die das Absolute im Urbild. 411. aber „Methode" die Philosophie als höher als das Reelle Kunst. ihr die Idee der Schönheit. das zu dieser befähigt. «) ibid. 1. W. die alles befaßt". den sie einmal inne hatte. so. 383. . Kunst basiert auf der Einin bildungskraft und stellt das Universum Schönheit dar. 2) luten. oder die Philosophie muß Wissenschaft und Ausdruck der Idee der Wahrheit zu die Schelling mochte Kunst nicht geringer schätzend von ihrem Thron. Philosophie und Religion stelle was sich mit der Definition. wurde im „Bruno" die gefordert.

S. S. Ebenfalls Darstellung des Absoluten ist die daß sie Philosophie ist. VI S. S. das Zufällige ihres Begriffs Die Kunst als höchste Potenz der Philosophie der realen ist Indifferenz nur des Realen und idealen Reihe der Philosophie überhaupt. 382. zu sein. ist weniger nicht intern ästhetisch als allgemein philosophisch und tastet an. denn die realen Potenzen der Natur sind absolut betrachtet zugleich Potenzen des Idealen. so daß das Schema 1) •') entsteht"*): ibid. in die im welchem sich Wissenschaft. macht das Wesentliche. Diese Wertfrage. Idealstaat objektiv wird.— n — nicht gut. die Philosophie als Potenzloses. 365. 382. Philosophie der Kunst. vielmehr ist sie es in dieser Form auf adäquate Weise. der im „System der gesamten Philosophie" von der Philosophie gegeben wird. Nur dadurch. daß das Absolute aus. ohne dem harmonisch-ästhetischen Grundprinzip seiner Philosophie zu widersprechen.'^) Den Potenzen des die drei und des idealen Alls ent- sprechen Ideen der Wahrheit. Vereinigung von dreien und so erklärt er in der Tat die Philosophie als Wissenschaft. Güte und Schönheit. hört Gemeinsames von WissenDarstellung des Absoluten Religion und Kunst nicht auf. der Wahrheit.'^) in der Potenz der Kunst erscheint. schaft. V . Aber eben diese Grundanschauung konnte in der Definition der Philosophie zum Ausdruck kommen. 500. =») ibid. die Kunst als höchste Potenz der idealen Reihe beizubehalten. Religion er und Kunst lebendig durchdringen. Religion und Kunst. nicht und Idealen innerhalb des Idealen.^) was über den „Bruno" vollendend hinausgeht und mit dem Begriff übereinstimmt. als sie sowohl das Prinzip der Philosophie vielmehr aus ihm hervorgeht und Die Philosophie für das System als solches Bedeutung als gewinnt. die über diesen wie ihr Gott über den Ideen Güte und Schönheit als Gemeinsames schwebe. daß ist. die Schelling später noch anders löste. ibid. ") ibid. diese Stelle hätte sonst die Philosophie ein- nehmen müssen. Schelling möglich. ist es das über den Potenzen auffaßt.

Begründung des Prinzips und seine Anwendung auf zweite der besondere Teil Jener ist sucht es durch das Gebiet der Kunst durchzuführen. nur d. 370. konstruiert.-^) Jene entspricht der Naturphilo- diese dem Der erste allgemeine Teil gibt die Kunst. der Theorie der Kunst. Analog des die eine reelle Reihe. Mit der empirfschen Behandlung Kunst als besonderer. bereits Dargestelltes ist hier in systematisch engen Zusammenhang zu gerückt. S. . sophie. durch die Konstruktion und so die erall- der Form Der zweite Teil handelt von möghchten wirklichen Kunst und ihren Formen. die Dieser ist ein in der Geschichte der Ästhetik erster Versuch. uns im Grunde nichts Neues. indem wie W i n d e 1 b a n d mit Recht 1) ibid. Künste nach einem prinzipiellen Gesichtspunkt gruppieren. 371. 368. Konstruktion der absoluten Welt unter Form oder Potenz der Kunst. Licht Die Philosophie der Kunst ist daher nur Wiederholung der Philosophie überhaupt auf der höchsten Stufe und begriffen muß wie diese werden als ein Prozeß.^) wie aus der absoluten Kunst Die Konkretisierung vollzieht des Stoffs der sich in zwei Stufen der Kunst. ibid. ibid. Idealismus. gemeinen Systems scheidet Schelling struktion der bildenden Kunst. das Besondere Die Philosophie mit dem Unendlichen zur Kunst hat es Indifferenz vereint der daher mit den besondren Kunstformen geboren der der jede ist.— 12 — Wahrheit — Materie — Wissen — Handehi Güte — Schönheit — Organismus — Kunst. lehnt ScheUing Gemeinschaft in ab. Außerdem fügt ScheUing eine dieser er. wenn ist. deren die Kunst als im Universum wirkend begründet und nachweist. die die Poesie. Kon- und eine ideelle. 351. diese unter ein Besonderes setzt und dann endigt. die besondere konkrete hervorgeht. 2) 3) S. als ihnen das Absolute ein- h. welche die redende Kunst. S. der von der absoluten Identität ausgeht. insoweit sie ist zu tun.^) Die Philosophie der Kunst gliedert sich erster daher zwei Teile. gleichsam theoretischen Ästhetik praktische bei.

390. wie diesem Satz ist an sich oder wie Konstruktion ist im Absoluten sind. 469. welchen *) die besondern Dinge Universa eigentlich gesetzt sind. Demgemäß ihrer wahre Mit Konstruktion der sie Kunst Darstellung sie Formen Idee als '') Formen der Dinge. a. dem Stoff der Kunst. S. Individuation ^) des Lebens. ibid. insbesondere an der Behandlung der Dichtkunst bewälirten Verständnis lerisclie Eigenart und Schaffensweise'' antike wie moderne KünsÜer. geht parallel sophie. Die Frage erst dessen Konstruktion der zweite Abschnitt unternimmt. '^) wie die Philosophie sie darstellt. das Geheimnis . ist die wie sie an sich sind. W. also Die als Ideen sind real betrachtet Die Götter sind absolute Wesen besondere Kunst konstruiert ersten und als besondere absolut. . Dichter wie Sophokles. löst es dem Problem der allgemeinen PhiloSchelling wie aus der Einheit durch die Lehre von in die Vielheit zu erklären sei. 1. Wie der Instinkt die Poesie in ihrem Beginn auf die Götterwelt geführt hat. S. 2) ») ') S. 0. 386. und zwar im Realen.^) 13 — für künst- „mit einem l)ewmulerungswür(lig feinen. S. ist Das Ganze der Götterdiclitungen eine die Mythologie. 405. ^) Welt für 1) a. Michel Angelo. die der allgemeinen der Kunst vollendet. als Besonderes begriffen werden kann. nach Damit auch der Stoff der Kunst bestimmt. V S. Correggio.— rülimt. Calderon. im Idealen. wodurch das Besondere im Absoluten und gleich- wohl wieder der Götter. ibid. Diese gedoppelte Einheit jeder Idee das Geheimnis. Tizian. S. den Ideen. Shakespeare und Go<^the. ••) ibid. der Dinge ist. derart sollte die werden. 387. 390—93. wodurch diese als besondere ermöglicht wird. in Kafael. aller die sonach notwendige Bedingung und der Die Götterwelt ist erste Stoff Kunst ist. so führt uns die wissenschaftliche Konstruktion eben dahin zurück. '•) S. den Selbstanschauungen zugleich als ist Gottes. ilaß die Kunst Darstellung nicht. ibid. den Kreis seiner Betrach- tung zieht Der erste Abschnitt spricht aus.

^) "} «) ibid. ist an die er wichtig genug. S. Don in Sancho Pansa. Er sah in der griechischen Mythologie. 3) ibid. poetisch genannt werden kann ^) ') ') ibid. absolute Möglichkeit Sie ist das Absolute die Schönheit. S. 406. V S. *) Sinne nennt Schelling Don Quixote und Sancho Pansa ewige ein es Mythen und Goethes „Faust'' dicht. 1. an sich nur der als Stoff der Poesie ungeeignet in weil das der in Christentum sinnlichen der absoluten Entzweiung möglich zwischen und übersinnlichen Welt und daher seinem Ursprung schon auf das Wunder gegründet nur ein inneres diese und sein Innerstes die Mystik ist. Nur innerhalb einer solchen Welt sind bleibende und bestimmte Gestalten möglich. Kunst Stoff zu dienen. 438/39. tadelt Mit Unrecht. dem Künstler und geglaubte Welt der Phantasie gegeben appellieren könne. und nur wo Religion . . 14 — ^) der Phantasie allein zugänglich. 398. 391.'-^) Grundgesetz der ist Die Fähigkeit der Götterbildungen.— sich. scheint diesen des allerdings Eduard v. ausspricht. Macbeth der Tat Götter auch nicht behaupten wollen. er realistisch nennt. den Schelling allgemein bekannte sein müsse. ibid. S. Gedanke. S. ein Quixote. HartGeDer eine mann*^) brauch übertragenen als und daß weitsinnigen Begriffs Mythologie hier „groben Mißbrauch". sie vor der die Frage nach einer Wirklichkeit . eine welche selbst Licht. beruht auf diesen Eigenschaften. nicht die das keine zweite die bisher erreicht christlich-idealistische. S. wie im gemeinen in ihr ist Bewußtsein gemacht wird. starkes Wort vertragen zu können. innere Anschauung ist. hat Schelling Falstaff. ') W. gar keine Bedeutung hat.^) als von absoluter Wirklichkeit nicht selbst real angeschaut. das Ideal vorhat. 395. 1 S. ibid. ihr getrennt. seien. 446. 42. ist . 443. durch die In diesem allein ewige Begriffe ausgedrückt werden können. Ästhetik Bd. wahrhaft ins Objekt übergeht. S. Lear. die gezeichnet.'*) wahrhaft mythologisches Gemir. Daß Faust.

V S. 442. 444. S.. 446.-) als sie ist Welt der Individuen kein so günstiger Boden es war. welche Dante aufgenommen . . werden 1) ^) aller Zeit für mythologische gelten. ibid. wie Anlage des Ganzen und den Geist der Versöhnlichkeit. archie. wozu verorije übrigens. spekulative Physik wird mitteln können. dicht. nennt. den er das größte Individuum der modernen Welt „schuf sich aus der Barbarei und der noch barbarischeren seiner Zeit. das er sinnt. V S. 1. S. die er selbst erlebt hatte. angeführten Gestalten der Dichtung aber keine ab- soluten wie Jupiter. dessen große Bedeutung die heitere er ebenso erkannte. wörtlich an. wie Ugolino S. hat. die einen Teil von der im Werden begriffenen mythologischen Welt. wie die Antike als Welt der Gattungen Darum muß auf sich bis zu der Zeit. den ihm seine Zeit offen- baren kann.*) seine eigne desto universeller (wobei unterscheiden muß). wo der Weltgeist das große Gedicht.) Shakespeare und Goethes Faust.. jeder große Dichter nach dem Grundsatz gineller. S. Juno usw. und zwar den.**) dafür. ibid. ^) nordische. die er Die moderne Welt aber kennt keine geschlossene Mythologie. W. — nicht die 15 als — barbarisch unterschätzt. Dante. Führen wir. . Mythologie. 3) *) ^1 S. in diesem Sinne zu sagen weiß. B. 441. ibid.Divina commedia" (über Aufsatz „Über Dante in übrigens einen kleinen philosophischer Beziehung" im „Kritischen ^) Journal der Philosophie" 1803 veröffentlichte. 1. wie aus dem Stoff der bestehenden Hier- eine eigene Mythologie und mit dieser sein göttliches Ge- Die historischen in Personen.'47. M}-thologie schaffen. Das ihre ergibt stets nur eine hat. was Schelling über die er Dantes . 152«. W. wie Schelling hofft. die die zwar auch partiellen Götter wie z. der daraus spricht. zu einer Totalität partielle bildet. vollendet haben und mit der Identität von Natur und Gedie schichte Welt der Mythologie wieder die eintreten wird. Gelehrsamkeit aus den Greueln der Geschichte. die Partikularität der man von der Originalität nur da das Grundgesetz modernen Poesie Originalität ist.

und ist man so auf die Grund- anschauung Soweit von ihm durchgedrungen. ideali- Eine Fülle von Gesichtspunkten strömt von ihnen aus. d. vgl. seiner aus den Sitten seiner Zeit und Es ist in Shakespeare. der großen Mannigfaltigkeit Werke unerachtet. aus dem. als ^) Organismus gleich der Natur begriffen und schon vor Kant den Begriff des Nützlichen aus der Ästhetik hinausgewiesen. sowohl für die kunstgeschichtliche. 445 f. nicht hat eignen mythologischen allein aus dem historischen Stoff seiner Nationalgeschichte. als auch für die rein äthetische Betrachtung. diese Gedanken nicht nur Konsequenz des für die großartigsten. auch Karl Philipp Moritz Moritz mit seiner von Goethe (und so auch von Herder) : inaugurierten Schrift (1788). sondern auch seines Volkes. V S. Moritz. S. N. daß sei. Heil- bronn 1888) 14 f. 1. überall schaut bis man in . Schönen (Neu- druck von Au erb ach S. man Goethes Faust aus dem ist. der Besonders her- ausgehoben zu werden verdient ein Gedanke. Schwer 1) 2) Der Druck von 1790. sie was ganze Zeit in sich schloß. und womit schwanger war oder noch daß ich ist. 3) Schasler S. 371. mit dem dergleichen epochemachende Wahrheiten zuerst verkündigt zu pflegen.— Auch Kreis 16 sich — seinen Shakespeare geschaffen.^) das davon vorhanden als beurteilen kann. „Über die bildende Nachahmung des Schönen" mit all hatte dem dunklen Enthusiasmus. S. . also Organismus den er wofür Schelling anführt: allerdings einen Vorgänger hatte. 31. so ist dieses Gedicht nichts anderes die innerste. werden das Schöne und das Kunstwerk als Ganzes. die literarhistorische. b. W. in „Deutsche Literaturdenkmale" Nr. sondern auch für die bedeutsamsten die glänzendste in Schellings Ästhetik ansehe und als stischen Prinzips. . Fragment."'^) Ich verhehle nicht. findet man sich jedem seiner Werke gleich wieder auf dem ihm eignen Boden . das Kunst- werk eine Totalität. dennoch Eine Welt . reinste Essenz unseres Zeitalters: Stoff und Form die geschaffen selbst dem. Über d. ihn als einen und denselben an.

im Symbolischen sind Besonderes und Allgemeines zu einer Einheit verbunden. Über 0. wie sei der Kunsttheorie dieses Zeit- raums zu bilden Theorie des Es hier nur auf die dramaturgische Shakespeareomanen haben. das schematisch. 411.— 17 . Die symbolische Darstellungsart des die höhere zweier entgegengesetzter. Oskar a 1 z e 1 in der Einleitg. Wachler. 407. Sh. 59 ff. das allegorisch In dieser verhalten sich Malerei ist die Kunst symbolisch. ^) das ein Schlagwort der romantischen Ästhetiker geworden Syntliesis Allegorie. Adam. Bande der Säkularausgabe von Schillers Sämtlichen Werken (Stuttgart u. gingen diese Wahrheiten Schiller ein ^) wie selbstverständlich er- scheinen sie bei Schelling! Bisher ist noch wenig erkannt worden. S. zu- gleich zu „bedeuten und zu dem Kennwort „symbolisch" ist benannt werden.W. vgl. Dissertation. 1901. Grundsätze. daß der Charakter der Mytho- nicht der schematische. welche Rolle der Totalitätsbegriff in der Formulierung Schellings die im 10. 2 . herausgeg. und Epos schematisierend. Stern u. *) Im Verhältnis zum Denken. Musik und Drama symbolisch. Plastik was ohne ziemlich vage Bestimmungen Schelling war Zweifel auf eine Definition des Symbolbegriffs nicht aus. 0.406. S c h m i d t Leipzig 1891. im Jahrb. Berhn 1897. bedeutet. Jahrhundert gespielt hat. ästhet. XXXI '^) ff. und zum Handeln. Meyer. das das Allgemeine bedeutet. Ludwigs Shakespearestudium. 23 f. zum 11. L's. ist Schematismus das das und der Besondere Schematisch das Allgemeine. gesammelte Schriften. über ihn R. von A. M. . sind. ^) und Lyrik doch allegorisierend. . Bd. der Totalität dessen ganze „Shakespeare-Studien" -) den zum Angelpunkt Um schnitt zu Schelling zurückzukehren. ibid. S. son- ^) vgl. E. auch nicht der allegorische. V S. 3) *) •'*) S. allegorisch das Besondere. Otto Ludwig Begriff hingewiesen. bloß festzustellen. ihrer Eigenschaft. es kam ihm darauf logie an. des ersten Teils muß aus dem daß in zweiten Abdie Götter noch erwähnt werden. 1.-Gesellschaft. Berlin bei Cotta) W S. L's. d. ist. VI S. was Aufgabe einer Ge- schichte sowohl der Ästhetik hätte. ist. mit wie jene Typen der neueren Dichtung sein"'. S. ibid. E.

der Stoff. die das er über diese Begriffe sagte. ibid. aus dem alles hervorgeht.^) ganz mit Schelling einerlei Meinung kann kaum entschieden werden. in nach dem forra Vorbild die . sich der Stoff? Das bisher wird zum Form. Behandlung (in der Rubrik: Ferneres über Kunst). und ein neues Reales muß ihm entgegentreten. die höchste der Kunst bezeichnet. Beispiele symb. das Höchste.— dern der 18 — das symbolische drei sei. deren zu dieser die im Gegensatz Hegels. weiter keines Beweises bedürfe. dem zufolge der symbolischen Kunst- Erscheinung orientalische überwiegt und die Idee nur angedeutet als wird die Kunstübung symbolisch nennt und unterste Stufe vor die klassische und die romantische Kunstform setzt. 459/60.die zu nennen. Idealen. ihm. Schelling weist denn auch die Gegensätze Seite. der Fassung er sich — Wir bemerken übrigens angemessene Zeit erfreut die zu des Symbolbegriffs hohe Schätzung desselben. 773. Sinne war. er betrachtete Wenige. wie verendReale. damit ein wirkliches Kunstwerk entstehen kann. Wenn Wilhelm ^) Schlegel in seinen Voreine symbolische lesungen über Ästhetik Darstellung vielleicht in die Schönheit allgemein so des Unendlichen nennt. Das Genie für die relativ end- liche Kunst dasselbe. nur als Erklärung. was Gott das die absolute Kunst: der Grund. •*) Die reale die Einbildung des Unendlichen das Endliche erscheint 1) -) Haym ibid. freilich Goethe. gemäß dasjenige. zu der späteren Ästhetik. sich Schelling in Abhängigkeit von Sicher daß es ganz Goethes reichen ist. Dies Reale Identität ist die Schelling konstruiert nun zuerst der sind. der Konstiuktion die Philosophie der Mythologie als realen Stoffs der Kunst steht licht vor dem neuen Problem.. auf. sie das Hervorbringende des Kunstdie Das ist der ewige Begriff. wie ist für objektiv wird im Genie. S. andeutend als Symbolik. was Ob in der Kunst zu er- symbolisch . ^) ') . Wir glauben Mit Schellings Definition vorziehen zu sollen. S. ^) Seele des Menschen. befindet ist. in denen Genie sich in äußert. worin Stoff und Form eins werks. S. die zugleich sinnliche Darstellung Stufe ist. 479. wenn er nur ist".

also nicht getrennt von der Form". Jene Ideale. So lautet im „System der gesamten Jeder mögliche Gegenstand Philosophie" einer der wenigen Paragraphen. die nur für Reflexion bestehen. jene ist aber das Reale. wodurch der Idealismus auch und Form sind nicht getrennt. . W. VI 570 § 319. der Kunst insbesondere als Ideales stinnut begrifflich mit der des transzendentalen Idealismus des überein und verändert nur die Worte. Im „System transzendentalen Idealismus" wurde die Poesie das unbewußte. daß Poesie Kunst im engeren Sinne im künstlerischen Schaffen unfruchtbar bleibe und hat stets daran festgehalten. erscheint als die Einbildung in ^) des End- Knendliche. dem Grundprinzip scheinbar Schelling hat schon im fremd. Objektsetzende. 618. Da- nach verhält sich zur die Erhabenheit zur Poesie wie die Schönheit Form die . Die Erklärung der Poesie als Reales.-) Identifikation der Poesie mit Erhabenheit und der Kunst im engeren Sinne mit der Schönvollzieht heit das . iter die notwendige. S. 461. l. System des transzendentalen Idealismus" nicht. W.— als 19 sie — drückt sich Poesie ins . III 2) 3) S. die Kunst das be- wußte genannt. S. 1.^) es tritt hier doch deutlich in Aber hervor. S. die hier über Kunst gegeben werden: „Stoff der Kunst ist nur durch die Kunst. sie ist auch keineswegs als Fortschritt zu begrüßen. ihr doch geltend macht. es treten also inhaltliche Schönheit und formale Schönheit auseinander. zentlentalen „System des transohne Idealismus" erkannt. oder luvention aus. diese die die freie Tätigkeit. als Kunst der Kunst oder Fo r m sie drückt sich Schönheit aus. nur als dieser Beziehung weit über : den einseitigen ästhetischen ForStoff malismus hinausgehoben wird So werden auch Erhabenheit und Schönheit die relative Gegensätze aufgefaßt. in An- ') ibid. . vorzugsweise als Erhabeniieit lichen Die ideale Seite. S. bildet die Schönheit Ästhetik. indem die Erhabenheit des Inhalts eigentlich absolute. 398. Die freie Tätigkeit das Objektanschauende. — Vollkommenheit der Form ein die in konkrete Schellings in formalistisches Element das sich.

479. diese in der Sprache. das Sentimentale und Manier der besonderen. jene in der reale ideale Einheit zum Materie. als als besondere dadurch ab. Inner- 1) "") ibid. hier erscheint sie zwar nicht nach- nun völlig gegründet. aber behauptet. gewiesen. ^) — um Auf so dieser Begriffe einzugehen dürfen wir melir unterlassen. die er vornimmt. wenn Stil sich auch das Naive und der wie ist der absoluten P^orm vergleichen die lassen. erschöpft. das Sentimentale erscheint mehr als Kunst die (-technik) denn der als Poesie . die Kon- sequenz oder Abweichung in seiner Durchführung schärfer heraus- zuarbeiten. als es in der erwähnten Monographie Robert Zimmerist. V S. Manier bloße Kunst ohne Poesie. Die weitere Zerspaltung der Poesie in Naiv und Sentimental. und es versucht werden. 480. erklärt Schelling selbst als bloß subjektive und formelle Entgegensetzungen. als Schelling in allen diesen Dingen von seinen Vor- gängern stark abhängig das Bedeutsamste der Ästhetik ist und sich auf in sie stützt. beide entbehren der die Absolutheit. und der Kunst in Stil und Manier. Einzelheiten nur in Totalität gesetzt ist. einzelner wirklicher Dinge existieren läßt. andererseits hiervon den Darstellungen der Geschichte von Lotze. Mit Poesie und Form. die mit dem Genie selbst gesetzt seheinen. Erhabenheit und Schönheit sind die Gegensätze. daß dem Absoluten entweder Symbol wird. betracht des kunstschaff enden Genies Die absolute Einheit von Schönheit und Erhabenheit wurde auch im „System des transzendentalen Idealismus". S. manns: Aus „Schellings Philosophie der Kunst"' geschehen der Indifferenz des Genies lösen sich die Formen Ideen. sie als Begriffe Leiber gestaltet. . ibid.'^) Die Kunst wird in der Erscheinung die nur oder dadurch die objektiv. des Sc hasler und Eduard von Hartist. mann bereits herausgehoben Ebenso ist für die nun folgende systematische Darstellung Systems der Künste soll allein der Gesichtspunkt maßgebend. Erhabenheit und darum auch Schönheit vertragen sich nicht mit ihr.— 20 — aber nicht vorlianden sind. daß es ihnen wie Gott den sie eine von ihrem Prinzip unabhängige Existenz vergönnt.

ist die in der Geistesphilosophie sind. die Natur als schlafenden Geist anzusehen. S. 480/81. zugleich muß Falle überweltliche Idee der Kunstpotenz im einzelnen aufzeigen. das Ideale bar wird.^) So geht die Philosophie Kunst ganz konform mit der Philosophie der Natur und der des Geistes. Die Konstruktion der bildenden Künste hat als Parallele der Naturphilosophie jeder Potenz in dieser eine Potenz der Kunst. eine Kunstart gleichzusetzen. unter gesetzt sind. die reale. so müssen ihr alle die ^) Potenzen wieder- kehren. S. aber von der Körperlichkeit abgesondert. je aber doch auch Wort. welche Naturphilosophie der Materie aufzeigt. des Begriffs Die Bedingung des Klanges Seins. in der Wiedereinbildung ins Reale als Klang vernehmist Klang gleich der ersten Dimension der dem Magnetismus. stirbt doch auch zu Sprechen. S. desto höher ist Kunst in ihrer Art. kehren Potenzen wieder. dem Körper. Die Seele der Leiblichkeit ist wird ange- schaut im Klang. aber jetzt konkret in sinnlicher ErscheiGeist. das Prinzip der Leiblichkeit. gleich- ibid. 484. und auf diese Weise wird die als die idealistische Höherschätzung der Poesie begründet. . ^) nung verbunden mit dem lösung des Seins in ideal ist. ibid. in ihr in Die bildende Kunst alle die reale Seite die der Kunstwelt. — Die erste Potenz in der Natur ist die Schwere. die das die Denken Wenn demnach redenden Künste in ideale Seite der Kunstwelt bilden. und vollkommener es — bis herauf dem der auf den Lippen der Niobe versteinerten Laut die bildende — . der Akt der Indifferenzierung selbst in welchem Materie. bildenden relativ geistige Kunst die ungeistigen Künste überragt. Differenzierung in und des der Seele und des Leibes ist es. Die Sprache ist dieselbe Auf- das Wissen die real angeschaut. Die bildende Kunst nur das gestorbene Wort.— die sie 21 — und die syntlietisch-in- halb jeder dieser beiden Reihen kehren die Potenzen wieder. jener Leitgedanke der Naturphilosophie. ibid. die ideale ist differente. kehrt hier wieder. 486. sie die die jene objektiviert.

stellt der Rhythmus.^) eindimensional auch nur die daher ist. nicht die Extension. Urteil. zum Symbol der Musik. 493.^) wie des Rhythmus und Modulation ersteren vereint gesetzt sind. zu Idealem verhält. weil dem Rhythmus unterworfen. den Ideen gleich zu Was man Zentri- ') S. . ibid. ibid.*) Das Poteuzenschema hier nicht deutlich hervor. in der Melodie mit Überwiegen der Modulation unter in der Harmonie. in eine bedeutende verwandelt. Wesen Harmonie ist. und Einbildungkraft bestimmt. Und so verdient denn auch die antike das !) Musik. der die an sich bedeutungsdie erste Ein- lose Sukzession heit. der materiellen Dinge. die Melodie aber der integrierte Rhythmus die GrundRhythmus ist und sich fehlt zur Harmonie wie Reales der Indifferenz. wenn der potenz. «) 497. sie ist eine Kunst so in der Zeit.— 22 — Der Klang wird sam das An-sich des Magnetismus selbst. 499. der Musik Durch den Rhythmus ist die Musik für die Reflexion die und das Selbstbewußtsein.'*) Rhythmus und Modulation zusammen Harmonie und Melodie Der Rhythmus Jede dieser in verhalten sich wie die ideale Einheit zur realen. den Vorzug. und die Melodie. ihre notwendige Form ist die Sukzession. ist der Naturbestimmung der Musik getreuer. ibid. durch die Modulation für Empfindung und das durch die Melodie für Anschauung Ferner ordnet Schelling. S. *) ibid. 499. 1. S. die das Musikalische ist.^) ist die herrschende stellt Grundpotenz der Musik. die Potenz Im Universum sind Rhythmus. imd Modulation vereinigt und das Plastische die dritte Einheit. die in Rhythmus ist.W. 496. Potenzen Wesen der Musik ungeteilt dar. 2) ibid. S. 497. *) 5) S. 489/90. die Melodie aber. S. welche die Melodie vorzieht (mutmaßlich deren tritt vor der modernen. Inwiefern jede Potenz alle andern in sich befaßt. die Modulation.^) dar. V S. sein. Harmonie und Melodie und reinsten Formen der Bewegung und. das Malerische in der Musik die zweite Einheit. die ersten die Art real angeschaut.

. sei. 507. ist iiiclits und Zentrifugalkraft genannt Rhythmus. mit Goethe die Anschauung. als Farbe. von Wichtigkeit Die Kunstform. *) Sie ist eine stellt Kunst des Nebenden einander. das Natur scheinende Ideale.^) Das Licht der ist der positive Pol der Schönheit und ein Ausfluß in der Natur. das Hiermit zündet sich im Stoff die höch. jenes Harmonie. ist Die zweite Potenz in der Natur in die das absolute Licht. S. ist die Farbe zum Darstellungs- mittel die die Malere Musik i. haben ein dreifaches Verhältnis zum sie Licht. ibid. und daß die Farbe nicht allein durch verschiedene Brechbarkeit der Lichtstrahlen entstehe. ibid. im andern. S. demnach hat. ibid. und relativen Einheit mit dem NichtGegen Newton vertritt Schelling sei dem Körper. sondern daß für ihr Zustandekommen die Beschaffenheit d(!s Körpers.-) Erscheinen kann das Licht nur seiner Entgegensetzung zugleich Licht. wird aus der Wirkung und Gegenwirkung von Licht und Schatten der höhere Schein der Körperlichkeit produziert.ste ibid. der erste Durchbrueh des Idealismus in innerhalb des Realen. schneiden sich rein als Negationen vom Licht ab. wie die Zeit. S. ibid.— pt'tal- 23 — hat. S.^) an dem Licht sie erscheine.^) Auf diese Weise wird die alte von der Sphärenmusik völlig als absolute ein hörbares Universum pj-thagoreische Ahnung Musik zur Gewißheit erhoben. und des Lichts. die das zum Symbol nimmt. sie Raum dar und im Räume Gestalten. damit die Kunst konstruiert werden kann. 518. Das dritte Verhältnis ist das der absoluten Indifferenzierung der Materie Kolorit. ewigen Schönheit im ersten. 507. S. im Umriß oder der Zeichnung. sofern sie der Nacht oder der Schwere eignen. 503. dem Hell- dunkel. anderes als — aus dieses Von den Klügeln des Rhythmus und der Harmonie erhoben schwebt die Musik im Raum. Die Dinge. um dem durchsichtigen Leib des Lauts und Tons zu weben. daß das Licht einfach und kein siebenfach gefärbtes Strahlenbündel. 510.

0. 666. S. wie sich in Schellings Ästhetik klassizistische und romantische Elemente berühren. der Ein- und Winckelmanns macht ein sich in seiner Kunst- anschauung geltend. kehrt der Entwicklungsgedanke wieder. ibid. Hier ist zwar das Schema. Wenn Schelling konsequent romantisch gewesen wäre. S. 560. der Maler des Helldunkels. Im der Blumenst und Früchtemalerei und der Darstellung von Tieren der Geist nur als Beziehung auf das gestaltende Subjekt vor1) 2) 3) ibid. '^} die bekannte Vorliebe der Romantiker für Correggio und das mystische Helldunkel philosophisch konstruiert. wodurch Schelling. W. Wagner und Richard fluß der Schlegel Strauß. ist („der göttliche Mensch"). 1 *) S. die Schelling Stilleben. als der Maler aller Maler erklärt wird.'^) wogegen im Helldunkel nur die Vielleicht hat an dieser Umkehrung daß Correggio. ^) 24 ist — bis ins Innerste in Licht und das Die Potenzen der Malerei sind also: Zeichnung Helldunkel Kolorit — — - reale Einheit ideale Einheit — ist Indifferenz pflegt. obwohl im Kolorit Tatsache schuld. 537. S. relativ. a. wird sei Rafael noch über ihn gestellt absolute in ihm das höchste und wahrhaft Klassizistisch ist auch die Wesen der Kunst erschienen. In der Rubrizierung der Gattungen der Malerei. 540. V S. wozu das System sich genötigt sieht. hätte er in der Musik auch die Harmonie höher schätzen müssen.^) Überordnung der Plastik über die Malerei. Hier sehen wir. sondern das Helldunkel. das Schelling aufzustellen So ist gewahrt. 541/42. Licht und Körper wahrhaft eins sind. wie es sonst der Fall stanz der nicht das Kolorit die eigentUche Sub- Malerei.— Schönheit an und die Materie Licht in Materie verwandelt. denn das Wesen der romantischen Musik beruht auf der Harmonie. a. nachdem Correggio in den Himmel gehoben . und ments ist Übergewicht des klassizistischen EleGleich hier und da doch nicht zu verkennen. in versucht. keineswegs das Wesen. wie Zimmermann erinnert. aber die Indifferenz ist. . als die Melodie. man denke an Weber.

545. Die echte Plastik beschränkt sich auf die Darstellung der menschlichen Gestalt. ibid. ibid. Eine gewisse ist allerdings Schelling erweitert also den Begriff der Plastik und stellt als ihre Architektur. Bei dieser Ge- legenheit ergänzt Schelling seine Definition des Symbolbepriffs in einer an Leibniz gemahnenden Ausdrucksweise. zuletzt fällig besonders in dem ideal behandelten Porträt. Die Plastik vereint. bildende Kunst wenn mit ihr die abgeschlossen ist.— handen. symbolischen Gemälde. Relief und Skulptur. . 567/68. S. auch sie stellt ist ihre Ideen 'durch Körper dar^) sie und stellt. In gewisser Forderung an die symbolische Weise wird diese Forderung von der dritten Potenz. 572. das Anorganische ibid. Abstufung von Licht und Schatten Geister von Ideen zu wecken. offenbart zum erstenmal die Vernunft. ibid. organische Gliederung auch ihr nicht abzusprechen: wie Schelling geistreich sagt. S. ') die erst wahrhaft horvortreten und dargestellt werden in der menschlichen Gestalt. noch nicht im Methode in ein Idealen. daß das Symbolische der Natur im Porträt dem da. Reales und Ideales. die Landschaftsmalerei 25 ist — imstande. denn das Symbol der Ausdruck der absoluten Schönheit. S. ibid. -| und Auf- und zuhöchst im ist - historischen. als Allegorie des 8. verwirklicht. der Plastik.s liistorisch symbolischen menschliche Gemälde Gestalt unterstellt wird . Hier gerät nun die Durchführung der schwieriges Gebiet. vorhanden. "*) hier. so bleibt die Architektur vom System der Kunst ausgeschlossen. Nicht nur an die die Malerei. obwohl hat. die Skulptur. Wesen und Form. Potenzen auf: was ein großer Mangel wäre. S. 572. Adäquatheit der Ideen. Porträt die zum Gegenstande wie die höchste Potenz der bildenden Kunst. die Baukunst zur Plastik zu rechnen. die dritte Potenz in der Naturphilosophie. Aufhebung des Verist die erste worrenen im Konkreten Darstellung. durch Beleuchtung. sondern an den höchsten Kunststil wird ist Forderung des Symbolischen gestellt.*) Berechtigung. wie der Organismus. 547. aber im Realen.

. ein Einteilungsprinzip. S. während Musik eindimensional zu tun. Ferner müßte die Plastik als Indifferenz von Musik und Malerei ist. 581.^) haltbarkeit v. ist. Schelling sucht diese indem er. S. S. . das in der Geschichte der Ästhetik spielt. wie es die Methode gebietet. schaffenen Natur. diesem edlen Philosophen" an. Hartmann nachgewiesen ist. Wie geistreich die Analogien im einzelnen durchgeführt sind. die beides sind. ohne Schellings Namen zu nennen. wenn er die Architektur eine verstummte Tonkunst 3) *) nennt.^) 26 — Anschauung zu und erhärten. 529. dessen schönen Gedanken er nicht besser nochals mals einzuführen glaubt. die Malerei zweidimen- die aber die Raumdimensionen der Plastik und Malerei haben mit der Zeitdimension der Musik Hieraus ergibt sich. V. Reflex. . auch Zeit und Raum vereinigen. gar nichts wie verfehlt die die An- wendung des Musik. was nicht der Fall denn um Die das äußere Bestehen in der Zeit handelt es sich hier nicht. während die Archi- das Relief und die Skulptur eigene Kunstgattungen sind. Melodie und Harmonie. die Architektur als die Musik der Plastik hier die Durch- anzusehen. Dimensionalitätsbegriffs auf Rangordnung der hätte Malerei und Plastik ist. Hartmannn ibid. das Reüef die Malerei die Skulptur die Plastik in der Plastik nennt. ist ein blendendes Apergu. Zeichnung und Helldunkel und Kolorit sind technische Ausdrucksmittel. Daß führung des Schemas nur erzwungen beweist auch ein Vergleich der Potenzen der Plastik im weiteren Sinne mit denen der Musik und Malerei. zwar dreidimensional. 1 Ästhetik Bd. Plastik ist sional . Was alle diese Künste vereinigt 1) '^) ibid.^) dessen wissenschaftliche Unhat. 462—64.— Organischen dar. ein merkwürdig kleine Rolle Mit der Plastik die als adäquatem Ausdruck der Vernunft im Realen ist bildende Kunst in ihrer Totalität. die Architektur die gküchsam erstarrte Musik im Raum. tektur. analog der gekonstruiert. Es wirft übrigens auch in Goethes „Sprüche in Prosa" seinen Goethe schließt sich. ^) Vielmehr der die DimenKünste sionalitätsbegriff ein eigenes Systemprinzip in werden und Zeit- und Raumkünste einteilen können und solche.

verhüllte es ist. während nun folgenden redenIndes in ist den Künste solche der Phantasiereproduktion bilden. die Epik durch Rhapsoden zur Kunst der Wahrnehmung werden. läßt. daß bei den bildenden Künsten meiner Vorstellung zugleich Sinnlich-Äußeres entspricht oder zu entsprechen scheint. als in an das System der transzendentalen Idealismus" erinnert. M letzteres doch auch nur bedingt richtig. Handeln der ideellen und Kunst der zeichnet.-) eine Wendung. Aus V. göttliche als . so paradox zugesellt. 1. nicht ist der Fall meine Tätigkeit beim Genuß des Kunst- werks und in bleibt in beiden Fällen der Hauptfaktor. will um ein bei zu besitzen und zu genießen.— und auch. S. S. ist. W^elt Die Potenzen idealen be- hat Schelling diesen bisher Wissen. der Poesie. entsprechen Reihe Kunst- philosophie Lyrik. in Das erscheint der Natur das als Sein das. Hartmanns durchaus Umschreibungen der SchellingPhantasie- schen Termini real und ideal mit Wahrnehmung und läßt. ob ich ein Kunstwerk durch das Ohr diesem Falle auf die oder das Auge empfange. während das Drama verbunden mit der Mimik (und seit Richard Wagner auch noch mit der Musik) aus der ideellen Reihe ganz ausscheidet und eine eigene Gattung tret'lenden bildet. . ilie Lyrik kann der Rezitation. V S. 530. mit meiner Phantasie sein dem Künstler entgegenzukommen und es Werk in mir zu reproduzieren. reproduktion erhellt. in In jeder dieser die Einheiten müßten alle andern der Lyrik lyrische ') ibid. 2) W. Es auch wenig sauen. wiederkehren. was die meiner Phantasietätigkeit meist größere Freiheit ist. Musik den bildenden Künsten daß alle an die sinnliche Wahrnehmung gebunden die sind und darum reale heißen. Prinzip im idealen dies ist All was die Leben und des Handeln. Epos und Drama.. oder ob es wie eine innere Stimme aus den Buchstaben zu mir spricht (wobei sinnliche Tätigkeit des Lesens kein w^ie in Gewicht gelegt wird) — hier dort bin ich angewiesen. wie wenig glücklich Schellings System-Prinzip Es begründet in im Gebiet der Kunst sich durchführen der Kunst keinen Unterschied. 631. 27 — die es klingt.

^) sie ist die subjektive Kunst. wo keine Gestalt. 653. sondern nur eine Stimmung moralische. die ihr entspricht.**) die Indifferenz dieser ist der Grundcharakter des Epos die Zeit. ist er erscheint nicht. sich ausdrückt. ibid. ibidem. ibid. denn auch auf das Drama der .^) der Freiheit und Notwendigkeit in Das Epos stellt die Handlung der Identität der Freiheit und Notwendigkeit die Lyrik der in dar. 28 — Dies hat Schelling epische und dramatische Lyrik usw. 650. ^) sie trifft Diese Definition zu. nicht das erscheinende Handeln.in Die absolute Ruhe der Dar- stellung. sondern nur ein Gemüt. 645. von nichts angerührtes Wesen. 643. ohne Streit und eben deswegen ohne Schicksal. 649. so entspricht das Epos der Malerei. ibid. Die Dichtart. S.'^) Wie wie gegen Musik.. S. von denen er spricht. lassen sich in der Tat nicht in das Triplizitätsschema einordnen.^) der das Epos ^) wird klarer aus- ibid. und des Selbstbewußtseins daher dem Wissen. als Geschichte dar. entspricht Sie ist analog der Musik. 646. Die zweite Potenz der idealen Welt des ist die des Handelns.^) drückt sich Der in Gegensatz der Besonderheit als und der Allgemeinheit bezug auf das Handeln aus. «) ') ») 652/53. Liebeslyrik. Die Arten. Das tut das Epos. dem ewigen Gleichgewicht auszeichnet. S.-) Die Potenzen der Lyrik hat Schelling nicht konstruiert. 9) ibid. ") '") *) '") ibidem. S. ibid. S.') Die Summe ein der Merkmale der epischen Darstellung : faßt Schelling in den Satz zusammen Der Dichter schwebt über seinem Stoff wie höheres. natürlich zu weit. . stellt an sich Objektiven.— gedeutet als ausgeführt. politische und didalrtische Lyrik. wie es objektiv betrachtet ist. S. der Seele schwebende viel Rhythmus". kein Gegenstand. sondern so. mehr an- Die Lyrik ist die eigentliche Sphäre der Selbstanschaunng . S. ibid. ohne Gegensatz des Unendlichen und Endlichen.

Nach der historischen Ordnung müßte vom Epos Idee als der Identität der Freiheit mit der Notwendigkeit ausgegangen werden und dann die Lyrik folgen. als sei. den System-Gedanken durchgeführt zu sehen. 087 wird aber der Parallelismus zwischen der historisciien Entwicklung •) ibid. 639 heißt daß in die systematische der Behandlung des von Epos der historischen Folge betreff Lyrik ab- weichen müsse. eine Entscheidung zwischen beiden zu treffen. seiner Natur Der Dialog^) neigt hin. Episode. über das Rangverhältnis es. Nun hegt man die Erdes wartung. und und Epik vorfindet. daß das dramatische aber wird.— gedrückt 29 — des Epos. es ist Das Gleichnis im Epos kleines entspricht Epos. dem Epischen. dieser Teil sei nicht erst im Jahre 1802 oder der 180.3 neu Zeit verfaßt. Als Potenzen erwähnt Schelling drucksmittel : einerseits technische Aus- Dialog. S. darf ein Widerspruch nicht verschwiegen werden. Begebenheiten als vollsie als voUkoniin. ob er ganz vergessen wäre oder noch gar nicht vorhanden spricht. 653/54. der sich S. Avorin man durch das dritte Glied dieser Kette. Es scheint. Elegie und Idylle. durch ilas Charakteristikum das Goeth«- in dem kleinen Aufsatz: „Über epische und dramatische Diclitung" trage die (1797) heraushebt: der Epiker vor.'n kommen vergangen gegenwärtig während der Dramatiker darstelle. die Episode. Element Epos aufgezeigt werde. Um diese Annahme von Lyrik noch wahrscheinlicher zu machen. während der Lyrik als nach im wissenschaftlichen der Differenz System mit der dem Besonderen. die oben geäußert wurde. begonnen werden müsse. enttäuscht Auch die mit den transzendentalen Kategorien subjektiv und objektiv operierende Einteilung der Epik in Satire und Lehrgedicht und Elegie und Idylle erfüllt unsere nicht. . andererseits Gattungen oluie epischer Poesie Satire und Lehrgedicht. was für die Annahme. sondern stamme seinem Kerne nach aus vor der Identitätsperiode. nach und sich selbst überlassen zum Lyrischen aus weil er mehr vom Selbstbewußtsein selbst wieder ein und an das Selbst- bewußtsein geht. Anforderung. : Gleichnis. Seite (dem Realen).

aber da zwischen beiden ibid. Hier erscheint die Frei- im Kampf mit der Notwendigkeit. Epik Fortschritt Reihenfolge: nicht verkennbar gegen die frühere umgekehrte. hat. ebenfalls. es Geschichte zu symbolisieren. denn im Wissen herrschte symbolisierte besteht ein er als ist Notwendigkeit aber nicht. . Das Epos Gedicht aber so. Im System der Identität macht sich nun der Gesichtspunkt der Analogie zwischen der realen und der idealen Reihe der Kunst sehr stark geltend. natürliche und systematische Entwicklung Hand in Hand Aber es ob gingen. satz zur Freiheit noch gar nicht vorhanden darum konnte wohl die das Epos die erste Potenz sein.. 688. Wenn der aufgestellte Hypothese Wahrscheinlichkeit der wäre in allerdings in der „Philosophie der Kunst" Lyrik. das Wissen von als Im des lyrischen Gegensatz Streit Freiheit und Notwendigkeit. einstimmig die Begriffe Freiheit Im Epos alle ist die Notwendigkeit mit der Freiheit ist ohne Differenz. als der. S. Zweifelloser gestaltet sich die Darlegung der dritten Potenz. dem Selbstbewußtsein. die Notwendigkeit also das herrschende Prinzip. und Notwendigkeit. Streits daß und Aufhebung zurückfällt. der Kunst in der Kunst. des heit Dramas. wenn das die hier Epos erste idealen Reihe blieb. so daß die sehr nalie liegende Beziehung der Lyrik auf die die Musik nicht geknüpft werden Potenz der konnte. rühmend hervorSystem der auch demnach müßte auch sein. als zweite Potenz aufgefaßt werden. wie es auf derselben Seite konnte allein das allerdings Nach Gesichtspunkten des Transzendentalsystems Maßgebend waren dann der Fall sein. — Sound der gehoben: idealen.^) weise den Charakter der Freiheit an sich das indes lyrische Gedicht die Darum konnte ohne tut. wie sie das System die Epik gibt. der Gegen. zuerst im Kunst behandelt worden behauptet wird. wie das Epos als war doch auf diese Weise der Schein erweckt. nur im Subjekt und ins Subjekt daher im ganzen das lyrische Gedicht wieder vorzugshat. ob- wohl bei dieser die historische Entwicklung nicht verletzt wird das Epos der denn die Lyrik entspricht Geschichte.

in das Schema einordnen in der Tragödie gewidmet. S.^) kann. in der menschlichen ge- Die Darstellung kann daher durch Personen schehen. 1) ibid. und Not- wendigkeit symbolisiert Die Freiheit im Subjekt in Schuld verstrickt tritt mit der Notwendigkeit im Objekt in Bund. die bekannte Dreiteilung des Komödie und Tragödie hätte sich Eine längere Abhandlung lassen. allein allein Dit. die Notwendigkeit Die Furcht vor tritt in das Subjekt. So das Drama die wahrhaft symbolische Kunst. S. verklärt sich die Freiheit zur höchsten Identität mit der Notwendigkeit. wie diese letzte in der realen.stehen uns als seiend vor Augen.-) Eine Gliederung in Einheiten hat Schelliug auch hier nicht gegeben. S. S. ibid. nicht Lyrik und nicht erzählt. der Schelling sehr fein nicht ist Dramas in Schauspiel.'*) Die Komödie erscheint als die Umkehrung der Tragödie. 697. muß die Möglichkeit also. ") ^} ibid. 2) s) S. gegeben keine ihr im Kampfe obzusiegen. der erzählenden Dichtung nicht angehören können. ^1 soll. die. Freiheit den Widerstreit von sieht. Es entspricht der Plastik und ist. seine Gegenstände aus diesem Grunde bedeuten nicht bloß. davon über mit der In der erhabenen Größe freiwillig der GeStrafe der schuldlos Schuldige die über sich nimmt.*) ist dem Notwendigen als Schicksal aufgehoben. das Drama. 31 — bt'iiU'U herrschen soll. da das lyrische Gedicht von selbst ausscheidet. sie und da sie das Unvermeidliche nicht vermeiden sich. 708. 699. ist Es bleibt die Dichtart übrig. jeder Hink- gleich aus dem Begriffe Freiheit und Notwendigkeit symbolisieren sich Natur. . verhängt die Wirkung sinnung. ist das seine Personen selbst handelnd auftreten läßt. ibid. 689. seinerseits in der idealen Kunstwelt die Totalität.— Indifferenz sein. sondern sind und . die Freiheit in das Objekt. ibid. Es müssen weil in Wesen aufgeben siclit Freiheit Streit wie Notwendigkeit hervorgehen. 711. tität weil in ii)r Idenallein von Freiheit und Notwendigkeit die herrscht.

alle sophie" Potenzlose im Staat aufgestellt. 2) 3) S. der gesamten Philoim „System Schelling hatte Sinne diesem nach der Konstruktion der idealen Reihe Potenzen das absolut Hier geschieht etwas ähnliches. dienst als innerliches ideales Drama. hier genialen Werke Richard ibid. erschaffen. Borna-Leipzig. dem in allen seinen Formen das ganze der Gottes- Volk als politische oder sittliche Totalität teilnimmt. S. 735. ibid. die reale wie ideale Kunstwelt umfassen. ibid. ibid. wie der Gedanke. eine ist zur Skulptur in ist. ist.^) — in Schelling hat es nicht mehr Stil erlebt.— hältnisses ist das Komische. ") Buehdruckerei Robert Noske. Das Potenzlose muß d.^) Plastik Die Ver- einigung aller dieser Künste das Bühnenkunstwerk. Stil die Oper. wovon uns nur eine Karikatur. S. 712. dergleichen das Drama des Altertums war. 736. Das System ist geschlossen. . geblieben die in höherem und edlerem von selten uns der Poesie sowohl als der übrigen konkurrierenden Künste am ehesten zur Aufführung des alten mit Musik und Gesang verIn der die bundenen Dramas zurückführen könnte. äußerlichen Dramas. die Oper uns jenes reale höherem und edlerem den er vermöge zwar verklausuliert Wagners Gestalt gewinnen 1) Drama zu ausspricht. die zur Malerei im Tanz. in dem sollte.^) 32 — das dadurch mögliche Wohlgefallen an der Ungereimtheit des Ver- kehrt.^) der ein öffentliches modernen des Zeit. tritt an Stelle realen. lebendige Im Gesang geht Poesie zur Musik zurück. Leben an fehlt. der Schauspielkunst. wenn es in sich selbst zurückIn hieß es im „System des transzendentalen Idealismus". h. in sich objektiv vereinigen.

Geschichte der neueren Philosophie. in Briefen. Leipzig 1S91. Pli. F. Gesammelte Schriften. 3 Bde. Sämtliche Werke. Schönen. Berlin. W. Stuttgart und Augsburg ISöG— 61. Lotze. Ästhetik. 1905. Falclienberg'.Ausgabe. Heidelberg R. Schellings philosophisches System. Geschichte der Ästhetik Aufl. München 1868. Leipzig 1897. Aus Schelllngs Leben. Stuttgart und Otto Lndwig. 630 ff. R. Schasler. 80 Bd. 2 Bde. Ästhethik. Knno Fischer. Aufl. Die romantische Schule. in 2 Abteilungen.Literaturverzeichnis. Zimmermann. Leipzig 188G. 5. Leipzig E.-hist. Geschichte der Philosophie. Hartmann. 2. Schellln^. 1872. Schiller. Über die bildende Nachahmung Heilbronn 1888. T. Leipzig 18G9 70. S. 2. R. Geschichte der neueren Philosophie. K. Sitzungsbericiite der phil. Windelband. 14 Bde. Tübingen und Leipzig 1900. d. J. in Deutschland. 6 Bde. W. Klasse der Wiener Akademie Bd. Sämtliche Werke. <». Aufl. Säkular. M. Bd. 1. U. .87. Wien 1875. Moritz. Berlin 1900. Haym. V. Schellings Philosophie der Kunst. Neudruck. Berlin 1872.

Falckenberg für Anregung und Förderung zu der Arbeit j. Oktober Wilhelmine Gattin Konfession.f I Lebenslauf. idealistischen Prinzips in der modernen Ästhetik" . demzufolge ein Bankhaus seiner Vaterstadt eintrat. den Herrn besonders 190G ist in Problemen Philosophie hingegel:)en. Philologie und Geschichte. Jahre 1902 zugunsten der philosophischen Wissenschaften Seit Ostern 1902 Avidmete er sich in dem Studium der Philosophie.Schellings Kunstphilosophie. er in sich nach kommerzieller dem Reifezeugnis Vorbildung dem gab er Studium der Jurisprudenz und Nationalökonomie zuzuwenden. Max Franz Julius Louis A d a m . im auf. evangelischer Sohn des Rechnungsrats Amandas Adam und sriner geb. verließ. er Professor Dr. Verfasser. Die Begründung des dankbar. Er besuchte in seiner Heimatsstadt die Friedrichdie er Wilhelms-Schule. zu Ostern 1901 mit Den Plan. wurde geboren am 17. neueren Seit dem ^Vintersemester 1905 auf der Berlin und Marburg Erlangen i. 1882 in Stettin. H. Hoffmann.

Adam.^s DO NOT REMOVE CARDS OR SLIPS FROM THIS POCKET PLEASE UNIVERSITY OF TORONTO LIBRARY N 64 S/|?A/. Kax Schellings JenaerVJürzburger Vorlesungen über .