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6 Stellungnahme HU.pdf

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04/18/2014

Deutscher Bundestag

Sportausschuss

Ausschussdrucksache

17(5)196

Servicezentrum Forschung
Geschäftsführender Direktor
Dr. I. Schmidt Tel: 1636, ingmar.schmidt@uv.hu-berlin.de

Seite 1 von 1 27.08.13 Az:

Die Humboldt-Universität zu Berlin begrüßt die intensive, öffentliche Diskussion über die vorliegenden Befunde aus dem Doping-Projekt. Das Projekt wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster durchgeführt. Das Institut für Sportwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin hat für die Zeit vom 1. April 2009 bis 30. September 2012 eine Mittelzuwendung des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) erhalten, um das Phänomen Doping aus Sicht der Sportgeschichte in der BRD zu untersuchen. Zentraler Punkt der Untersuchung war, die für den Einsatz von Dopingmitteln verantwortlichen Strukturen zu identifizieren, ein mögliches Verschulden einzelner Personen stand nicht im Fokus. Dazu wurde intensiv in staatlichen und privaten Archiven recherchiert; zudem wurden Interviews mit mehr als 50 Zeitzeugen geführt. Die mit dem BISp vereinbarten Berichte, besonders der Arbeitsbericht wie auch der Abschlussbericht, wurden termingerecht im Jahr 2013 zur Verfügung gestellt. Wie in öffentlich geförderten Projekten üblich, entstehen im Verlaufe eines Projekts Berichte zur Dokumentation und zu ersten Ergebnissen der Arbeit; diese Zwischenresultate werden im Abschlussbericht dann nochmals einer übergreifenden Einordnung und Bewertung in die Gesamtergebnisse des Projekts unterzogen. Der Arbeitsbericht, der im März 2012 beim BISp eingereicht wurde, umfasst ca. 804 Seiten. Von diesem wurden bereits ca. 150 Seiten in einer 185 Seiten umfassenden Veröffentlichung angemessen genutzt. Weitere 130 Seiten des Arbeitsberichts werden außerdem von Interviews mit Zeugenzeugen eingenommen. Der Abschlussbericht, der dem BISp am 17. April 2013 zur Verfügung gestellt wurde, enthält schließlich auch wesentliche Teile des Arbeitsberichts. Dem BISp liegt demnach ein termin- und sachgerechter Abschlussbericht vor, über dessen Publikationsmodus das Bundesinstitut mit der Veröffentlichung auf den eigenen Internetseiten bereits entschieden hat. Die wissenschaftliche Publikation in einem anderen Medium als einem Abschlussbericht erfordert regelmäßig eine weitere Überarbeitung des Textes, die nochmals eine angemessene Zeit benötigt: Da die Basis für eine solche beabsichtigte Publikation vom März 2012 stammt, wird sie – wie es gute wissenschaftliche Praxis unbedingt erfordert – noch einmal durchgesehen und auf den neuesten Stand gebracht. Für den Abschlussbericht von 2013 bleibt außerdem festzuhalten: Die deutliche Mehrheit der Stellungsnahmen des Beirats fällt positiv aus. Gerade die absolut unverzichtbare historische Aufarbeitung des Phänomens Doping macht es schließlich auch notwendig, den Blick auf die Handlungsempfehlungen zu richten, die in dem BISp überreichten Abschlussbericht vom 17. April 2013 zum Kampf gegen Dopingstrukturen und deren Nutzung ausformuliert sind.

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