April 1950

BLÄTTER FÜR
. ANGEWANDTE OKKULTE .

LEBENSKUNST
INHALT:

SYSTEMATIK DES OKKULTEN STUDIUMS DIE WAHRHEIT ÜBER DIE WEIßE BRUDERSCHAFT von Gregorius, Meister der Loge „Fraternitas Saturni“

EINWEIHUNG MAGISCH-ESOTERISCHE LEBENSFORMUNG IN THEORIE UND PRAXIS von Karl Spiesberger (Fra. Eratus)

APRIL 1950
Herausgegeben von Gregor A. Gregorius, Meister der Loge Fraternitas Saturni Orient Berlin

PREIS 5,- DM
Privat – Druck

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AN DEN STUDIERENDEN SCHÜLER !
An den Neophyten – Bruder der Loge !

Sie haben sich vorgenommen, die geheimen Wissenschaften zu studieren !

Es ist ein hohes Ziel, welches Sie sich gesetzt haben! Es ist auch durchaus nicht leicht zu erreichen. Viele fühlen sich dazu berufen, aber nur wenige erreichen die ersehnten hohen Gipfel menschlichen Erkenntnisvermögens. Sie müssen sich zunächst darüber klar sein, daß dieses okkulte Studium nicht nur ein jahrelanges, systematisches Arbeiten erfordert, sondern daß dazu auch eine gewisse Umwandlung, eine Art Hochpolung Ihrer gesamten Persönlichkeit notwendig ist! Auch diese Arbeit an sich selbst ist unbedingt nötig, wenn Sie ein wahrer Geheimwissenschaftler werden wollen. Im Grunde genommen hört dieses Studium nun nicht wieder auf, sondern es steigert sich von Erkenntnis zu Erkenntnis. Sie müssen Pflichten auf sich nehmen, Pflichten für sich, Pflichten, die sich im Anfang gegen Sie richten, denn diese Schulung der Persönlichkeit erfordert oft nicht nur eine Umstellung, sondern auch eine Härte gegen sich selbst und auch gegen Ihre Umwelt. Ein Kristall formt sich nur durch Härte und Druck! Aber wer ist unter Euch bereits ein Kristall? Deshalb muß das Ich des Menschen – sein Ego, wie die Geheimlehre sagt – geformt und kristallisiert werden. Das ist das erste Ziel und die wichtigste Aufgabe, die Ihrer harrt. So nehmen Sie zuerst einmal das Studienheft Dezember 1951 unserer Publikation: „Blätter für angewandte okkulte Lebenskunst“ zur Hand, denn es enthält eine Zielsetzung für Ihre beginnende Schulung. Lesen Sie es aufmerksam durch, entnehmen Sie daraus, was Ihnen verständlich ist und legen es dann wieder zurück für Ihr späteres Studium. Sie werden es noch oft brauchen und

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wird es Ihnen noch oft von geistigem Nutzen sein, zumal wenn Sie es später noch besser verstehen. Der Titel unserer Publikation ist an sich schon ein Richtungsweiser! Denn Sie sollen ja lernen, Ihr erlangtes Wissen auch praktisch für Ihr Leben nutzbringend anzuwenden. Sie sollen ja nicht etwa weltfremd werden, sondern es ist wichtig, mit beiden Füßen fest auf dem Boden zu stehen, trotz aller okkulten und geistigen Probleme. Sie werden nie davon abgehalten werden, Ihre materiellen Möglichkeiten, die Ihnen Ihr Beruf und das allgemeine Leben gibt, für Sie nutzbringend auszuwerben. Der Mensch ist nicht nur zur Arbeit geboren! Er soll versuchen, die Schönheiten des Lebens und der Welt zu genießen. Wir lehren keine einengenden Dogmen, die zur Weltfremdheit führen! Menschsein ist schön, Weltbürger zu sein ist noch schöner, und einem geistigen Gottmenschentum zuzustreben, ist hohes Ziel. Dazu brauchen Sie keines der üblichen Moralgesetze, soweit Sie diese nicht freiwillig anerkennen. Schaffen Sie sich Ihre eigene Ethik! Werden Sie ein freier, geistiger Mensch, der versucht, sich den erkannten Harmoniegesetzen zu nähern, diese in sich zu entwickeln und darnach zu leben. – Alle Harmoniegesetze liegen primär im Kosmos verankert und empfinden wir nur ihre Reflektionen auf der Erde, ihre Offenbarungen in der Natur. Denken Sie so, dann sind Sie auf dem Wege, ein Esoteriker zu werden, der Mystiker und Magus zugleich ist und nach Gottverbundenheit stetig strebt. Nachstehend erhalten Sie zunächst eine Übersicht über die zahlreichen Disziplinen der okkulten Wissenschaften, deren Studium Ihnen unsere Schulung und Loge eröffnet. Sie sehen ja selbst, um dieses Wissen vollkommen zu beherrschen, brauchen Sie Jahrzehnte. – aber dieses wird ja nicht von Ihnen gefordert. Sie können sich spezialisieren! Das ist sogar zunächst ratsam. Wählen Sie sich zunächst einen

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der Studiumswege, der Ihnen am meisten zusagt, zu dem Sie sich prädestiniert fühlen. Noch richtiger ist es, sich zunächst in den ersten Jahren mit dem allgemeinen okkulten Studium zu begnügen, so wie es unsere Schulung lehrt und sich dann später erst zu spezialisieren, wenn eine gut tragbare und breite okkulte Wissensbasis von Ihnen erreicht wurde. Es kommt ja hierbei auch auf den vorhandenen Intellekt und auf die Allgemeinbildung, auf die Schulbildung, auf das eventuell bereits vorhandene Vorstudium, auf das bisherige erlangte Wissen durch Buch-Studium an. Die Schulung kann hier keine Normen oder Bedingungen aufstellen. Der Loge ist ein jeder suchende geistige Mensch willkommen. Ganz gleich mit welcher Vorbildung, ohne Rücksicht auf Milieu und Herkommen oder soziale Stellung, gleich welcher Rasse, gleich welcher Nationalität, gleich welchen Geschlechtes, gleich ob arm oder reich. Das geistige Bruderband wird sie alle umschließen. Nehmen Sie deshalb einmal das Studienheft Februar 1953 zur Hand und lesen Sie den Aufsatz über „Logeneignung“.Nur zunächst zu Ihrer Orientierung. Sie kommen dann später sowieso darauf zurück. - Sie wissen ja, wie es Ihnen gesagt wurde, Logenzugehörigkeit ist durchaus keine Bedingung für das Studium. Sie können später zur Loge kommen, wann Sie wollen. Sie brauchen es nicht!

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SYSTEMATIK DES OKKULTEN STUDIUMS.
Man kann die Geheimwissenschaften einteilen nach folgendem Schema: Der Weg des M y s t i k e r s 1. Theosophie 2. Anthroposophie 3. Mystik a. christliche Mystik b. katholische Mystik c. östliche Mystik d. moderne Mystik 4. Symbolik a.) arische Symbolik b.) östliche Symbolik c.) christliche Symbolik d.) vorchristliche Symbolik / antike Symbolik e.) Runenkunde 5. Rosenkreuzerwissenschaften 6. Esoterik a. Kosmogonie b. Kosmosophie Der Weg des M a g u s 1. Technik der Atemschulung 2. Schulung der Energiekräfte 3. Konzentrationsübungen 4. Passivitätsübungen 5. Hypnotismus 6. Magnetismus 7. Telephatie und Hellsehen 8. Pendelwissenschaft 9. Lämonologie und Beschwörungspraktiken 10. Praktische Astrologie 11. Zahlenmagie und Kabbala
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Phrenologie 3. Horoskopie Der Weg des okkulten A r z t e s : 1. Brahmanismus 3. Suggestionswissenschaften 9. Chiromantie 6. Augendiagnose 6.12. Kosmisch-planetarische Magie 14. -Diätetik 7. Yogha – Praktiken 15. Psychologie 4. Symbolmagie. Esoterische Kaballa 7. Okkulte Psychologie-Tiefenpsychologie-Psycho-Analyse Der Weg des Esoterikers 1. Hinduismus 2. Biochemie 3. Antike Religionskulte 8. Pansophie. Moderne Heilmethoden wie Farbe/Licht/Tonwirkungen 5. Alchemie 2. Der Weg des praktischen Okkultisten : a. Kultmagie und Symbolik Das Wissen des Eingeweihten : 1. Esoterische Astrologie 5. Diese Übersicht ist noch lange nicht erschöpfend und es gibt fast für jede der einzelnen Diszipline wieder eine Anzahl Untereinteilungen.6 . 1950 . Kräuterkunde 4. Chirologie 5. Bestrahlungstherapie 8. Homöopathie 2. Atlantisches Weistum 4. Östliche Religionslehren 6. Graphologie 2. Medizinische Pendeldiagnose 10. Astromedizin u. S e x u a l m a g i e 13.

Als Bruder der Loge sind Sie verpflichtet. wenn er außer Latein und Griechisch noch hebräisch. der Medizin.In der Praxis des Studiums greifen nun auch viele Diszipline ineinander. Dafür bekommen Sie stets 1950 .— Ist der Schüler ein Wissenschaftler. so gibt ihm dieses natürlich eine ganz vorzügliche Basis zum Weiterstudium. Als Schüler der Korrespondenzschulung können Sie sich soviel Studienmaterial zusenden lassen. Er kann aber auch in der modernen Kunst. Noch besser ist es. er kann sich mit japanischer oder chinesischer Mystik beschäftigen oder mit der Magie der tibetanischen Tantra-Sekten. um ein wahrhaft Eingeweihter zu werden. Wohl aber kann sich der Schüler nun ein Spezialstudium vornehmen auf der Basis einer der oben genannten Diszipline. studieren und pflegen. ägyptische Symbolik studieren oder die babylonischen Astralmythen. Das esoterische W e i s t u m ist unermeßlich und der suchende Mensch braucht viele Inkarnationen. in der Malerei und im Tanz die okkulten Verbindungslinien suchen. wird ihm dieses sehr nützlich sein. Er kann z. wenn der Schüler ernsthaft und mit eisernem Fleiß an das große Studium geht. Aber auch als Autodidakt kann hier viel erreicht werden. Er füllt dann sein Leben aus und hat im eigenen Interesse seiner Reinkarnation sicher nicht umsonst gelebt. Wenn nun ein Schüler der Geheimwissenschaften durch eine gute Schulbildung über modere Sprachkenntnisse verfügt.unaufgefordert und pünktlich einzusenden. jeden Monat den Logenbeitrag von DM 10. wie es Ihnen Ihre pekuniären und materiellen Verhältnisse erlauben. Chemie oder Physik studiert hat.7 . in der Musik. sodaß man von einer einförmigem Spezialisierung nicht sprechen kann. Von einem Abschluß dieses Studiums kann überhaupt nicht gesprochen werden.B.-. arabisch und Sanskrit beherrscht.

– Ihr weiterer Weg geht nun in eine bewußt gewollte Einsamkeit! Sie sollen sich absondern von der Menge und jeden Verkehr mit indifferenten oder ungeistigen Menschen aufgeben! Versuchen Sie auch niemand zu belehren! Das ist zunächst für Sie nur Kraftverschwendung! „Unabhängigkeit ist Lebensluft für einen geistigen Menschen!“ . in Ihr begonnenes Studium hineinreden oder es kritisieren. – Ein esoterisch geschulter Mensch tut dieses nicht! Und deshalb lautet eine der Lehren zur Persönlichkeitsausbildung: Lassen Sie sich nie von anderen Menschen. ein einmal begonnenes geistiges Studium wegen materiellen Belangen wieder aufzugeben. in einer nicht vermeidbaren Abhängigkeit so wenig wie möglich zu arbeiten und Ihre Arbeitskraft so teuer wie möglich zu verkaufen! Vorausgesetzt ist natürlich dabei. Die meisten Menschen sind nur mehr oder weniger Sklaven ihres Berufes. meist viel zu sehr Pflichtmensch.8 . Die pünktliche Beitragszahlung ist ja eine selbstverständliche Pflicht. daß Sie etwas in Ihrem gewählten Beruf leisten. Ein Nichtkönner vermag keine Ansprüche zu stellen. Sie müssen versuchen. vor allen nicht von der Frau oder der Geliebten.das neueste Heft der Publikation zugesandt. Ein gewissenhafter Mensch teilt sein Leben und seine eingegangenen Verpflichtungen so ein. wie es meist der Fall ist in abhängigen Berufen. ihres Ladentisches oder ihres Arbeitgebers. ist Ihre eigene Sache. von anderen Familienmitgliedern oder Freunden. daß er sie regeln kann. Lieber einen Beruf hundertmal 1950 . aus Mangel an Entschlußfähigkeit und Scheu vor Veränderung. Wie weit Sie diese Unabhängigkeit auch auf materieller Ebene erreichen wollen oder können. Als geschulter geistiger Mensch werden Sie sich später gewiß nicht mehr ausnutzen lassen. Die Esoterik lehrt: Es ist eine Sünde wider den Geist. Machen Sie sich in dieser Hinsicht vollständig unabhängig! Sprechen Sie nach Möglichkeit überhaupt nicht darüber. – Hier ist der Mensch aus einem gewissen Trägheitsprinzip heraus. sowie eines der zurückliegenden bereits erschienenen Hefte.so sagt der große Philosoph Friedrich Nietzsche.

Normalpreis DM 2. wird von der Loge aus gefördert und erstrebt durch Bekanntgabe der Adressen. Das persönliche Kennenlernen der Brüder untereinander. Die Hefte können einzeln bezogen werden. Der engere Zusammenschluß mehrerer Brüder in einer Stadt wird durch Gründung von Vorhoflogen organisatorisch geplant. 5. Diese können auch. soweit diese noch nicht bestehen. 3. Preis pro Heft durchschnittlich DM 5. Die Publikationsreihe „Einweihung“. – Sie enthalten außer esoterischen Lehren insbesondere die praktischen Übungen zur Schulung der Persönlichkeit.-. – Dem intelligenten Menschen steht die ganze Welt offen. Auch dazu hilft Ihnen unsere Persönlichkeitsschulung. wenn er über die dazu nötige Energie und Entschlußkraft verfügt. Ab Nr.-. in mehreren Nummern bezogen werden. soweit erschienen. soweit die Domizile gegenseitig erreichbar sind. 7 müssen sie einzeln bezogen werden. Das ist wichtig zur rein individuellen Ausgestaltung des Unterrichtes! 4. Dieses wird zeitlich ergänzt. 2. Hier schaltet sich die Loge als Vermittler ein.-.9 .-.Das Ihnen zur Verfügung stehende Studienmaterial besteht aus zwei Abteilungen: 1. Freundschaftliche und brüderliche Beratung und geistige Hilfe wird vom Lehrer in allen Lebensfragen gern gegeben. Verzeichnis der bisher erschienen Hefte nachstehend. Diese Hefte erscheinen im vierteljährlichen Abstande.-. 1950 . Es sind davon bisher 20 Nummern herausgekommen. herausgegeben von Karl Spiessberger = Fra.je Heft. im Briefwechsel mit dem Lehrer eine beliebige Anzahl Fragen zu stellen – diese am zweckmäßigsten zu nummerieren – und werden ihm diese Fragen sachgemäß unentgeltlich beantwortet. -. Die von der Loge herausgegebenen monatlichen Studienhefte. Eratus. Die ersten 6 Hefte dieser Reihe sind in die ersten 6 Studienhefte bereits eingefügt. Jeder Schüler hat das Recht.--.wechseln als im Arbeitstrott versklaven.

-. innerlich zu verarbeiten. durchzulesen. Sie müssen jeden Satz. nicht nur durchlesen! 3. wenn diese zunächst gegensätzlich sein sollten. sich regelmäßig in dieser Stunde freizuma1950 . Richten Sie es so ein. – Versuchen Sie. Sollte Ihnen im Verlaufe der Exerzitien einige der gegebenen Übungen schwer werden oder nicht durchführbar erscheinen. Auch Ihre eigenen Ansichten – selbst.-. Aber Sie müssen allein sein. Sonnabend eines jeden Monats. 1.10 . Gewöhnen Sie sich an. Lesen Sie sich die gegebenen Unterweisungen laut vor. 2. Diese Stunde der Stille und des Geistes ist wichtig für Sie.-. dem Sie alles anvertrauen können. Legen Sie sich schon bei Beginn des Unterrichtes eine Art Kollegheft an. – Es kann eine Stunde am Abend sein oder auch in der Nacht. 4. Schreiben Sie dem Lehrer und Meister regelmäßig. 5. so lassen Sie diese zunächst einfach weg. Notieren Sie sich die hierbei eventuell ergebenden Fragen. 6. Sie sollen also die Hefte durcharbeiten. daß Sie jeden Tag sich eine Stunde dem Studium widmen können. abends 9. Auch ausführlich.1. 1 des Frater Eratus. Die Loge tagt in Berlin jeden 3. mehrmals wiederholend.00 Uhr. jedes erhaltene Studienmaterial sehr langsam. jede gegebene Lehre versuchen. als wenn der Lehrer persönlich zu Ihnen spricht. – Jeder Körper muß individuell geformt werden. Satz für Satz. indem Sie Ihre beim Studium auftauchenden Gedanken niederschreiben. in dem Sie sich ungestört zurückziehen können. so gehen Sie hinaus in die Einsamkeit der Natur. Beginnen Sie mit einer Tagesplanung und den Anweisungen nach dem Heft Nr. Es gibt Unterschiede in der Konstitution. Ziehen Sie sich vom Alltag und Ihrer Umgebung zurück. – Haben Sie keinen Raum. denn er ist nun Ihr geistiger Freund. um zu sich selbst wieder zu finden. so erzielen Sie den Anschein. Vorlektion. mindestens einmal im Monat. die zu berücksichtigen sind.

Gedanken sind Kräfte! Vergessen Sie das nie! 8. Die Basis einer jeden Geheimschulung ist immer die Atemlehre. 7. atmen Sie tief und regelmäßig. um dann später bewußt selbst Sender zu werden. Durch Beobachtung der täglichen Transite und der Gestirnkonstellationen wird es Ihnen möglich sein. daß es für Sie schon ein Harmonie. Die Brüder denken an Sie und wird Ihr Name jedesmal im Ritual genannt! Wahrnehmungen und Beobachtungen geistiger oder seelischer Art teilen Sie dem Meister mit. Einer der wichtigsten Disziplinen ist das Studium der alten königlichen Wissenschaft der Astrologie. stellen Sie sich gedanklich auf die Loge ein. Hierüber hören Sie mehr.und Glücksgefühl bedeutet. die vorliegenden großen Richtungslinien Ihrer eigenen Schicksalsentwicklung zu erkennen und sich danach zu richten. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Wahrheit. welche bewußt an der Evolution der Menschheit arbeitet. Auch in der Alltagsgestaltung wird die Kenntnis der vorliegenden täglichen Konstellationen Ihnen von Nutzen sein. – Sie sollen durchaus etwa kein Horoskopist werden und Horoskope stellen! Aber Sie müssen so weit im astrologischen Studium kommen. Setzen Sie sich in einen der Meditationssitze ruhig hin. Der Mensch gleicht einem Radioapparat. daß Sie in der Lage sind.chen. Sie müssen sich innerlich so einstellen. 9. sich zurückzuziehen. um die magische Kontaktverbindung mit der Brüderschaft aufnehmen zu können. die von ihr ausgesandten magischen Kraftströme zu empfangen.11 . Ihr eigenes Geburtshoroskop – also sich selbst . Es läßt sich dann so mancher Irrtum vermeiden. An dem Ihnen vorbestimmten Schicksalsweg können Sie zwar nichts ändern. einer geistigen Bruderschaft anzugehören. Durch die Befolgung der gegebenen Weisungen und der dementsprechenden Exerzitien wird Ihr Körper empfindlicher und auch empfänglicher gemacht für gedankliche und auch kosmische Einstrahlungen. aber der denkende Mensch reift durch Erkennung der Ursachen seines Leides! Und diese Ursachen liegen meist in ihm selbst. – Die okkul- 1950 . Es wird zunächst ein sorgsam abgestimmter Empfänger.zu beurteilen und zu erkennen. bereit.

keine Stunde ist dann umsonst gelebt. Ihre gesamte Individualität verlieren Sie nie. Bleiben Sie kritisch! Alle jetzt noch okkulten Fragen werden auch einmal wissenschaftlich fundiert werden können. als er glaubt. Sie sind als menschliches Ego ein Jahrtausende altes Wesen. Betrachten Sie sich als Vorläufer dieser kommenden Epoche! 12. in einen Aggregatzustand des Geistes. Verlieren Sie nie bei diesem okkulten Studium den Boden unter den Füßen. sich innerlich harmonisch auszubalancieren. wenn er geschult wird. auch für Ihr kommendes Dasein. abseits aller kirchlichen Dogmen. für Ihre nächste Inkarnation. Die Erkennung dieser Tatsache macht das Leben erst lebenswert! Kein Tag. durch Raumluftschiffahrt versuchen.te Lebensschulung dient dazu. Hier liegen die Wurzeln des Karmas und der Reinkarnation. Das jetzt begonnene Zeitalter des Wassermann wird der Menschheit ungeheuere neue Erkenntnisse bringen. Diese Knotenpunkte einer kosmischen Raumgitter-Struktur in ihrer Wirkung auf sich selbst zu erkennen. Verfallen Sie nie dem Mystizismus. so ist jede Stunde Ihres Lebens. welche Sie geistig nutzbringend ausfüllen. Der Mensch vermag im geistigen Sinne nach den Sternen zu greifen. ist eine wunderbare und lohnende Aufgabe. eine Arbeit an sich selbst. 10. Aber glauben Sie zunächst an 1950 . welche als Grundlage der neuen erweiterten Weltanschauung dienen kann. Das ist nicht Ihre Aufgabe.12 . Der Mensch ist viel tiefer in einer kosmischen Weltdynamik verankert. Dann wird auch der Alltag leichter. Es gibt auch eine sogenannte esoterische Astrologie. Die Reichweite des menschlichen Geistes erstreckt sich auch in andere Sphären des Daseins. denn der Wille vermag magisch hochgepolt zu werden. Sie gibt dem Menschen auch eine neue religiöse Basis. Ist Ihnen dieses bewußt. mag er es auf physischem Plane erst in kommenden Zeiten durch seine Forschungen. Ihr Ego = Ich ist unsterblich. 11. Der körperliche leibliche Tod ist nur ein Übergang in eine andere Form.

an die Größe und Unsterblichkeit Ihres Geistes! – Dann sind Sie mit der Vergangenheit und auch mit der Zukunft verbunden! -.-.-.- 1950 .13 .-.-.sich selbst.

14 . wie es keinen Rosenkreuzer in der jetzigen Zeitepoche gibt. was nicht erst aus Büchern geschöpft worden wäre! Keiner. der es nun wagen würde. Okkultisten und Mystiker ist er unbekannt geblieben. sich mit erklärenden Einzelheiten. die in den vergangenen Jahrhunderten tatsächlich existierte und die auch heute noch besteht. angeben. wie häufig sich sogenannte führende Okkultisten offen als Mitglieder der großen weißen Bruderschaft bezeichnen. taucht beim Studium der okkulten und esoterischen Literatur immer wieder vor den Augen des Suchenden der so oft gebrauchte und angewandte Begriff: „Die weiße Bruderschaft“ auf. Wer aber unter ihnen allen weiß etwas Positives über diese Bruderschaft zu sagen und zu berichten. selbst wenn er zu dieser Bruderschaft gehören sollte. die sich nachprüfen lassen. ihren Weisungen zu folgen und ihr eigenes Wissen in meist geschickter Form auf diese Vereinigung zurückführen. der ihr wirklich angehört.LEKTION 1 Die Wahrheit über die weiße B r u d e r s c h a f t „Viele glauben sich berufen. denn derjenige. Tatsachenberichten. schweigt über sie und propagiert sie auch nicht! Genau so. vor seine Leser oder Anhänger zu stellen. es handelt sich hier meist um eine üble Mystifikation! – 1950 . wahrheitsgemäßen Erlebnisschilderungen. – Wohl keinem der studierenden Esoteriker. welcher sich offen als ein Rosenkreuzer bezeichnen würde. sich auf sie berufen. aber nur wenige sind auserwählt!“ Wie ein im Dämmerlicht abgeblendetes Bild einer nicht zu enträtselnden Vision. Aber es gibt doch keinen unter ihnen. Es ist aber erstaunenswert.

gehören dem gleichen Bild-Genre an. Meister Gregorius lernte im Jahre 1920 den bekannten Maler Prof. Schmiechen in Berlin kennen. wobei man natürlich seine aufgestellte Behauptung.15 . zunächst trotzdem gelten lassen mußte. die unter dem Titel: „Meister im fernen Osten“ von einem anonymen Autor in Amerika erschienen und ins deutsche übersetzt wurden. daß die beiden Meister nur der mentalen Bewußtseinssphäre der Frau Blavatzky angehören. in theosophischen Kreisen so oft genannten Meister der Blavatzky sind eine derartige Mystifikation! Sie selbst und auch der bekannte Theosoph Leadbeater mußten die bewußte Täuschung zugeben. Appia in Locarno. nur nach seiner inneren Eingebung nach einem Gespräch mit der Blavatzky. die von seinen Anhängern ins Leben gerufen wurde. es wären alles ihm von höheren Wesen zugeteilte mentale Visionen.Er mußte zugeben. –Auch der bekannte Maler und Schriftsteller Bo Yin Ra in Lugano. sein Christus-Bild.So sind als interessante Beispiele die beiden bekannten Bücher. Schmiechen. der ihm erklärte und auch nachwies. daß es sich hier nur um eine mentale Verbindung seinerseits mit einer Bruderschaft höherer Sphäre handelt. 1950 . eine solche verwerfliche Täuschung. –Mit großen Opfern ausgesandte Expeditionen in die von ihm geschilderten Gegenden kehrten resultatlos zurück. Er sagte selbst. Er selbst war nur der Protektor der Loge „Zum weißen Gral“. während seiner Emigration in der Schweiz – vertrauensvoll eine bis in alle Einzelheiten gehende Aufklärung über die Entstehung dieser Machwerke. der sich in seinen Büchern in so selbstherrlicher Weise der Verbindung mit der „Weißen Bruderschaft“ rühmt. Frau Dr. daß er der Maler der beiden Bilder „Kut Humi“ und „Moyra“ sei. die er gezeichnet hat ohne jede Vorlage. gibt zu erkennen. mit der er jahrelang befreundet war. – Alle anderen bekannten Bilder von Prof.B. alle seine Erlebnisse nur in der Phantasie gehabt zu haben. – . – Meister Gregorius erhielt von der Übersetzerin dieser beiden Bücher. z. Auch die beiden.Der Autor hat seine Schilderungen über die geheimnisvollen Meister nie tatsächlich erlebt und wurde in Amerika als ein Betrüger entlarvt. – .

16 . daß hier einmal die reine Wahrheit gesagt wird. überall begegnen wir stets bewußter oder auch unbewußter. Aber auch eine solche Wegweisung kann nur für eine Strecke des Weges gegeben werden. Dem Pfad der letzten Erkenntnis muß jeder allein gehen ohne Führung und ohne Beistand. aber im Interesse des Neophyten unbedingt notwendig. noch in Indien. je nach seiner Reife und Gesamtentwicklung. noch die zahlreichen sonstigen derartigen bestehenden Vereinigungen oder Verbände. 1950 . Und trotzdem sei dem suchenden Neophyten und Bruder hiermit gesagt und versichert: „Es gibt die weiße Bruderschaft auf diesem Planeten Erde!“ -. der ihm vielleicht Wegweiser sein kann. Alle diese Verbindungen sind esoterisch doch irgendwie faßbar und nachweisbar zu erreichen für denjenigen. der sich innerlich seelisch und geistig soweit entwickelt hat. Es verhält sich also so auf allen Gebieten des Okkultismus. Den Weg dahin muß jeder für sich allein gehen! Begnadet vom Schicksal ist bereits derjenige. daß es sich hierbei um eine mentale Schwingung handelt. Hiermit sind natürlich weder die Priesterschaften der östlichen Völker noch die Religionsgemeinschaften aller Nationen. noch irgendwo auf der Erde. um die Reperkusion mit diesem geistigen Kraftfeld. zu erhalten. noch in der Mongolei. sind keine auf der materiellen Ebene existierende Verbindung. um einer kristallklaren Erkenntnis willen. dem in seinem Leben ein Mensch begegnet. oft nur leichtfertiger Täuschung. die nur für denjenigen mental hochgepolten Menschen wahrnehmbar ist und auch erreichbar. noch die bestehenden Geheimlogen und Geheimbünde gemeint. der auch ernsthaft danach sucht und strebt. Es gibt also die geheimnisvolle weiße Bruderschaft organisatorisch weder in Tibet. Es ist hart. auf die sich der Anthroposoph Rudolf Steiner bezieht.Doch wird immer ausdrücklich betont. so will ich es bezeichnen.Auch die „Älteren Brüder“.

17 . –Selbst Bücher. daß er sich nun voraussichtlich auf dem rechten Wege befindet.B. die meist zur praktisch angewandten Geheimsymbolik gehören. sie zu lesen und sie zu studieren. 1950 . bei denen es sich lohnt. –Gewiß findet man in der gesamten okkulten Literatur auch manche Wahrheiten gesagt. die ihre Publikationen im eigentlichen Sinne nur für diese wenigen Menschen geschrieben haben.Gewiß kann und soll dem Bruder aus dem reichen Erfahrungsschatze der Loge ein oder das andere Anzeichen dafür gegeben werden. wie z. Es werden dem Neophyten gern vom Lehrer derartige Bücher genannt. das Buch von Weinfurtner: „Der brennende Busch“ schweigen. die der Leser wissen möchte.B. doch nicht jeder Leser versteht zu lesen! Wiederum entscheidet auch hier der Grad der erlangten esoterischen Reife. die Bücher von Gustav Meyrink – Fundgruben magischen Wissens sind. keine Schrift wird ihn genügend aufklären. gegeben werden für den jetzt suchenden Bruder. – Die Zahl ist im allgemeinen viel geringer in der okkulten Literatur als man glaubt und erhofft. doch auch dieses Wissen ist nur relativ und nicht für jeden Menschen anwendbar und gültig. Es gibt eine Anzahl wissender Autoren. – Kein Buch. manches Geheimnis ist offen enthüllt. trotz ihrer bewußt gewählten Romanform. wenn es sich um die letzten Tatsachen handelt. So möge sich also der Neophyt ein absolut klares Blickfeld bewahren auf einer fest fundierten saturnischen Basis. –In einer der nächsten Lektionen werden derartige Anzeichen. wie z.

Suchte weiter. Jahrelang. – „Das müssen Sie erst schreiben“. bewußte Irreführung.EINWEIHUNG I M a g i s c h . Hypothesen und Methoden zurechtzufinden. zu spüren bekam.18 . Manuskript-Ausgabe 1952 Alle Rechte vorbehalten Vorwort Innerem Drange folgend. riet der Inhaber einer namhaften okkulten Buchhandlung. Andererseits wies vordem das zum Teil hochwertige Schrifttum mancherlei Mängel auf. unsystematische Behandlung des Stoffes. Die vergangenen Schreckensjahre heben in der metaphysischen Literatur eine schmerzliche Lücke gerissen. Weitschweifigkeit. was bereits in anderen stand – und schlimmer (!) manche widersprachen einander. sich in diesem Labyrinth von Meinungen. Nur zu viele wiederholten. Vergeblich suchte Verfasser selbst nach einem systematischen Lehrwerk der geheimen Wissenschaften. Bücher wurden zu Büchern gehäuft. wurde der Plan zu vorliegendem Werke bereits zur Zeit des zweiten Weltenbrandes gefaßt. Mancherlei Gründe waren maßgebend. der Neuling. Verfasser lächelte ironisch. die besonders der Neophyt. machte es dem Studierenden nahezu unmöglich. 1950 .E s o t e r i s c h e L e b e n s f o r m u n g in T h e o r i e und Praxis Von Karl Spiesberger (Fra. Eratus) LEKTION NR. I. Verschleierung.

dort irgendwelchem körperlichen Training. Besondere Berücksichtigung erfährt das weite Feld der metaphysischen Forschung und die psycho-dynamische Persönlichkeitsentfaltung. Anhänger weltverbessender sektiererischer Gesellschaften lehnten aktives Arbeiten. Fast jeder dieser Suchenden hatte einen der Schlüssel in Händen. die vollkommenerem. dem Verständnis des Suchenden näher zu bringen. Die Wenigen aber – wieviele Umwege mußten sie gehen. Geduld. die magisch-mystische Praxis. zu e i g e n e m S u c h e n anregen soll. interessante Fiktion . Zweifellos gab es vor der Zeit des allgemeinen Verbotes gute geisteswissenschaftliche Werke. die die Tore zum Tempel der Sphinx öffneten. ins Innerste des Heiligtumes zu dringen.Schicksalsmeisterung . Mühe wurden verschwendet. 1950 . Ohne Führung eines gewiegten Esoterikers hätte Verfasser vergebens an der Schwelle gestanden. experimentelle Betätigung ängstlich ab – Beispiel ließ sich an Beispiel reihen. Gewisse Kreise pflegten magische Praktiken. Doch wenige nur verlangte es. erfolgreicherem Menschentum weisen. bevor sie die Pfade zur Einweihung fanden. Unglaubhaftscheinendes sei für den Studierenden vorerst Hypothese.Zeit. Nirgends wird vorurteilsloses Hinnehmen gefordert. Pfade werden aufgezeigt. wenigen nur zugänglich.19 . die zu e i g e n e m Nachdenken. die Doktrinen der geheimen Wissenschaften.erfolggestaltendes Denken – magische Versuchsmethoden – Anleitung zu mystischem Erleben – methaphysische Weltschau aufgrund noch wenig erforschter und angewandter Naturgesetze: das sind die Hauptaufgabengebiete. In Form systematisch gegliederter Unterweisungen sei der Versuch gewagt. Allein deren Manko war meist das einseitige Festhalten an einer Lehre oder Methode. Viele fühlten sich in den Niederungen der Suggestions-Disziplinen oder des Offenbarungsspiritismus wohl und verlangten nicht nach mehr. Andere versuchten es ausschließlich mit der Kraft des Gedankens. Hier wurde dem Atem das Wort geredet. Charakterformung – Willensschulung .

wer sich in Hinkunft dem Leben mit dem Mute eines optimistischen J A entgegentreten will.20 . ernstlich an der Hochpolung seines Wesens zu arbeiten.Ausgehend vom Elementaren – sozusagen den Vokabeln der geheimen Wissenschaften – ermöglichen die von Lektion zu Lektion sich steigernden Exerzitien immer mehr von den in uns schlummernden Kräften freizulegen. studiere unvoreingenommen vorliegende Unterweisungen. vertieft durch die Erkenntnisse der heutigen Tiefenpsychologie. im Mai 1952 – M y s t i k und M a g i e . Zur Freude jener – wie nach Erscheinen der ersten Druckausgabe oft von studierenden mitgeteilt wurde – die weder Zeit noch Lust haben. die Vorbedingung schaffend für eine spätere M e i s t e r s c h a f t In den geheimen Disziplinen der E s o t e r i k Berlin. wer das Sein vom Standpunkt höherer geistiger Erkenntnis und sittlichen Verantwortungsbewußtseins verstehen lernen möchte. Die folgenden Studienunterweisungen bauen das Gegebene weiter aus. Eratus Loge: „Fraternitas Saturni“ 1950 . in dicken Wälzern nach dem für sie Brauchbaren zu suchen. Fra. Die ersten Lektionen geben eine grundlegende Einführung. Sie machen mit den verschiedenen metaphysischen Wissensgebieten bekannt. Gleichzeitig vermitteln sie ein umfassendes körperliches. Wer gewillt ist. Fußend auf altem Wissensgut. psychisches und geistiges Training. wird jede Disziplin in knappen Zügen dargestellt.

Zwei Weltzeitalter ringen um ihren Bestand. Diejenigen aber.21 . . noch ein seelenlos-materialistisches. praktisch erarbeitetes Erfahrungsgut verknüpft mit inspirativer Wesensschau. nicht leugnen. Nicht glauben. Auf der einen Seite das Zeitalter der Fische. W i s s e n g l a u b e n s o l l ! d e r M e n s c h . Brandend toben die Gegensätze! Die Zeit des Glaubens. der bedingungslosen Anbetung sogenannter Wunder versinkt. Nur umso tiefer gähnt die Kluft. Aber auch der an Stelle falschverstandener Mystik und jahrhunderte alter Dogmen getretene Materialismus brachte der Welt keineswegs die versprochene Erlösung. bringt die ersehnte Klärung. Ein neuer Kampf der Titanen um die Herrschaft der Erde hat begonnen. aufsteigend im Schimmer kosmischer Morgenröte. Ganz wenige nur sind von Natur aus dazu prädestiniert.intuitives „hinter die Dinge sehen“ ist seine Losung. Das Weltbild. ist weder ein konfessionell-gebundenes. getrieben von einem unbestimmten Zwange. Ein rein materialistisches Weltbild erwies sich ebenso trügerisch. ohne Vorbereitung sich in das okkulte Abenteuer stürzen. Der aufdämmernde Weltenmonat schafft hier Wandel. zu jenem reinen Born der Erkenntnis gefahrlos vorzudringen. dem er seinen Stempel aufdrückt. die. sonder eine – wie einst in verklungener grauer Vorzeit – kosmische Weltschau in erhabenster Natur. oder in egoistischer Gier transzendente Kräfte zum Schaden an- 1950 . experimentelles. wie ein auf konfessioneller Dogmatik errichtetes. sensationslüstern den Geheimnissen nachspüren.Dem werdenden Esoteriker ! Wieder steht die Menschheit an einem Wendepunkt.und Gottverbundenheit. verschwimmend im Dunkel dahinrasender Zeit. auf der anderen Seite der Äon des Wassermann. n i c h t Wenigen jedoch ist es vergönnt.

denn dornenvoll ist oft der Weg. zum Beispiel. Rüsten sich nicht die Entdecker der Pole unserer Erde gegen die Unbilden der Arktis? – Schützt sich nicht der Chemiker vor der Wirkung todbringender Stoffe? Nach Kräften suchen allen das Gefahrdrohende abzuschwächen. Gleich dem Entdecker oder dem Erfinder ringt er mit unbekannten Naturgewalten. Nichts unterlassen sie an zielgerichteter. Mühe. die verschiedenartigen Hypothesen. Gegen mancherlei Gefahren hat er meist anzukämpfen. ungeschult einbrechen zu können. ehe er die ersten Versuche wagt. ihren Wesenseigentümlichkeiten und Gesetzen vertraut machen. Ohne die elementarsten Vorkenntnisse.derer entfesseln – werden über kurz oder lang Opfer dämonischer Gewalten. Die Gewalten jenseits unserer dreidimensionalen Wahrnehmung offenbaren sich nicht auf Kommando. es nach menschlichem Ermessen auf ein Minimum herabzudrücken. straflos. Wie jeder Forscher muß auch er sich mit der zu enträtselnden Materie. 1950 .22 . Entsagung. Widrigkeiten stellen sich ihm entgegen. verantwortungsbewußter Vorbereitung. Von Grund auf studiert er die weitumfassenden Gebiete. Stets ist er bestrebt. endend meist in Irrsinn und Verbrechen. meist unvorhergesehener Natur. das Vorhandensein sogenannter okkulter Kräfte an sich selber zu erproben. Nur ins Reich des Transzendentalen glaubt jeder unvorbereitet. bar meist jeder Verantwortung wird fürwitzig darauflos experimentiert. Beim Einfachsten. um übersteigerte Launen zu befriedigen und ein wohliges Gruseln auszulösen. Zeit. macht er sich vertraut mit allen Zweigen des geheimen Wissens. nichts lehnt er ungeprüft ab. ohne negative Folgen. Hindernisse. Was. ja selbst Gefahren schrecken ihn nicht ab. nichts nimmt er als gegeben hin. an planvollem Erfassen und Erkennen. Anders der wahrhaft Suchende. sündigen nicht Neugier und Sensationslust auf dem Gebiete der Jenseitsforschung. Vorurteilslos studiert er die zahlreichen Theorien. ohne Wissen um die Gesetzmäßigkeit der Transzendenz. sich empirische Beweise von der Existenz außersinnlicher Gewalten zu verschaffen. mit dem man hinterher sich brüstet. Elementaren beginnend.

. die dieses Vorzugs tributlos teilhaftig werden. müssen schwer um jeden Lichtstrahl ringen. besteht auch für uns die Möglichkeit transzendentalen Erlebens. I n k e n z ä h e r A u s d a u e r w o l l e n w i r e r s t a r - . um ihrem Zauber. u n s e r e z u s t ä h l e r n e m P e r s ö n t r a c h i m E r - m a g i s c h e e n t w i c k e l n S c h r i t t u n a u s g e s e t z t b e h a r r l i c h h ö h e r S c h r i t t f ü r k e n n e n k l i m m e n . Die Kraftformen anderer Welten. gleichzeitig aber auch die P f l i c h t . von Geburt aus Prädestinierten erreichbar ist. ehe wir uns unterfangen. . . Der Mensch und seine Ebene sei Ausgang unserer Forschung.23 .Die Natur ist neidisch. Bewußtseinsstufen höherer Daseinspläne – unserer Forschung Ziel. den Dingen nachzuspüren. . Wir sind mit einer anderen Welt zu eng verbunden. denen diese Gunst versagt ist. u n s a u f i h r E r s c h e i n e n d e m e n t s p r e c h e n d v o r z u b e r e i t e n ! Ein: „Du sollst nicht! Du darfst nicht!“ gilt für den freien Geistesmenschen nicht. Ohne Frage – wir haben ein Recht. Wenige nur sind der Begnadeten. wie es sonst nur Bevorzugten. 1950 . Wir anderen. ihren Problemen entfliehen zu können. . s c h u l e n . Nur wenn wir unser ganzes Ich i n T r a i n i n g l i c h k e i t t e n . . das Titanische zu meistern.Bereiten wir uns aber würdig vor. . Selten nur gestattet sie freiwillig einen Blick hinter ihre Schleier. die nicht mehr dem materiellen Plane entstammen.

an Stelle geheimnisvoller Zeichen. metaphysischem Forschen zu tun? Vielleicht glaubt er sogar.24 . hochmagischer Experimente – wie er im Stillen bestimmt dachte – nüchterne Anweisungen selbstverständlichster Natur zu erhalten. – Was haben Alltag. Formeln. Das Tor zum Tempel der Initiation bleibt verschlossen geistiger Hochmut. in dieser oder jener Disziplin Meister zu sein. Bescheidenheit! Umso ehrfürchtiger verweilen im Vorhofe.Lektion I : Ehe Sie beginnen: Grundforderung Tagesplanung Hinweise betreffs Gymnastik Passivität – Entspannung Mancher der Suchenden mag enttäuscht sein. Und gar erst die Lebenspraxis. 1950 . Blickt herablassend auf „Minderbegabte“. Charakter mit parapsychischen Fähigkeiten. J e d e r ä c h t P r o f a n i s i e r u n g s i c h ! B e s c h e i d e n h e i t d e r h e i l i g e n K r ä f t e Darum noch mal: D e m u t h i n g e b u n g s v o l l e V e r e h r u n g . die vorstehende Forderung noch erfüllen müssen. nicht verstehen-wollender Ignoranz. Fehler vieler „Magischer Schulungsmethoden” ist: Interessante okkulte Diszipline herauszugreifen. intellektueller Anmaßung. mundgerecht zu offerieren. Vielleicht erscheint ihm alles Üben überflüssig. ob der Neophyt imstande ist – ohne wohldurchdachtes körperliches und geistiges Training – die vielversprechenden Experimente durchzuführen. Aber nicht er! Sind Sie einer jener – dann für Sie ein Exerzitium mehr ! Üben Sie Demut. ohne zu fragen.

Harte. Umsonst gibt sie keines ihrer Geheimnisse preis. 1950 . hat Aussicht auf Erfolg. sein w a h r e s I c h e r w a c h t ! Eine kraftvolle Persönlichkeit wirkt in Harmonie ihr Schicksal. auch Geist und Gedanke müssen unter die Herrschaft eines hochgepolten. Deshalb: Ohne systematische Selbsterziehung ist jedes metaphysische Studium. Wahrheit. nie erlahmenden Fleiße zu gehen bereit ist. widerspruchsvoller Fragmente rationalistischer Erklärungsversuche. sehnend dem Licht entgegenschreitet. In den entsprechenden Exerzitien ist bereits die Vorstufe zur Körperbeherrschung gegeben. dem wieder die Kenntnis der wahren Ursache fehlt. Sein inneres. Ein harmonisch in sich geeintes Weltbild tritt an Stelle jetziger.Sicherlich gibt es welche. mit neuen Gesetzen. Die Versuche gelingen. formenbelebenden Imagination.Nur wer den vorgeschriebenen Weg in unbeugsamen. dem Triebsinnlichen unterwerfen. das Triebhafte. die uns der Materie. Fuß zu fassen in dieser – und in einer anderen Welt. Das Wissen um die Dinge wird Sie befähigen. Wenigstens scheinbar. Eine neue Welt. einer neuen Anschauung über Zweck und Sein. Erkenntnis sein. diesem Glauben – wird Ihnen Wissen. – Aber nicht nur der Körper. wo eine Schulung überflüssig erscheint. Quälende Fragen nach dem letzten Sinn beantworten sich. von Natur aus Begabte. Was jenem Zweifel. jede magische Praxis ein Unding – und eine Gefahr! – Gefahr für den Betreffenden wie für seine Umgebung. wird dem Erwachten offenbar. der losgelöst vom Staub des Alltags. gesteigert zur schöpferischen. Allein ein langes mühevolles Wandern harret dem. Hierzu führt Konzentration. spirituellen Willens.25 . Binde um Binde entfällt dem geistigen Auge. unermeßlich harte Arbeit fordert die Natur. Das Nachspiel ist oft nur dem Arzte bekannt. So müssen zuerst die Hindernisse fallen.

Reingung – Kräftigung! Bewußtes Fernhalten alles Schädlichen. magischen Persönlichkeit. werden Sie die Notwendigkeit des „An-sich-arbeiten“ einsehen. Die Erweckung höherer Schwingungszustände. aus Natur und Kosmos. Die Aufnahme fluidaler Energien. wohl auch fühlen. Weiter die Odmagnetische Praktik zur Erhöhung und Nutzung unserer Strahlkraft. .26 . Nach eingehendem Studium obiger Zeilen. Als erstes die Atem-Technik.... beherrschen wohl die Dreiheit: Körper – Seele – Geist.-. Die Sensibilisierung der feinstofflichen Prinzipien. Nicht zuletzt die Erschließung der Kraft in Ton und Laut.- 1950 . die r e s t l o s e r f ü l l t werden muß. – Energieaufnahme aus allen Kraftquellen. So erst sind die Vorbedingungen zu Experiment und Praktik gegeben.-. daß alles nur V o r b e r e i t u n g ist. -.-. in höchster Vollendung.Entspannung – Konzentration – Imagination...) Ein Grundpfeiler psycho-dynamischer Entfaltung. daß die eigentliche Ar- beit erst mit den späteren Lektionen beginnt: Das Forschen auf unbetretenem Gebiete .Hochpolung der Strahlungsenergetik zur I C H – bewußten.-. allein der fluidale Organismus braucht mehr. (Mit der wir in Lektion II beginnen..

von umgestaltenden Einfluß auf Persönlichkeit und Um- welt. Nervöse. die Fähigkeit. Werte höherer Prägung winken. Übungen g e l e b t . Wieviel hat der Ungeduldige. Sind schon die selbstverständlichen Grundregeln. Alles Niedrige in Ihrer Natur. aufgeben. voreiliger Zunge entsprungen. Gewissenhaft gearbeitet. um wieviel mehr erst erfährt das Leben eine umfassende Wandlung. Manche Unannehmlichkeit. der Sie nach diesen Blättern greifen läßt. kann für Sie die Geburtsstunde eines neuen Lebens sein – u n d i s t e s . ist es ihm gelungen. Edlere Ziele als die bisherigen. bleibt ihm fern. Herabziehende. Nutzbringend wirkt nur die p r a k t i s c h e und Vorschriften. 1950 . Der Redselige zu rechtem S c h w e i g e n im rechten Augenblick.27 . alles Negative. erschließen sich dem Fortgeschrittenen die dynamischen Tiefenkräfte der menschlichen Natur. ihm einen neuen Sinn zu geben. lassen Sie die Anweisungen Tat werden. sich zu R u h e . Der Preis hierfür? Geben müssen Sie. Die Lektionen als solche. als Lektüre bloß. Sie dürfen kaum Ihr Leben schicksalswendend beeinflussen. In Ihnen – in Ihrem ureigensten Ich – ruht die Kraft. Erfolgbehindernde.E h e S i e b e g i n n e n ! Der Augenblick. was des Weggebens wert. Rastlos-Gejagte gewonnen. Selbst die elementarste. werden Ihnen nur wenig geben. im A l l t a g t i s c h p r a k G e d u l d und G e l a s s e n h e i t zu erzieB e f o l g u n g der gegebenen Regeln. trägt jede Anweisung reiche Frucht. hen. Charakter-Verschlechternde. das Dasein lebenswerter zu gestalten. Hemmende. Wiederholt sei: T a t werden! Einzig darauf kommt es an.

28 . Mühelos wird nichts geschenkt. Lassen Sie die Träume fahren von geheimem Zauberborn. der jegliche Wünsche stillt. von dem Sie die sogenannten Wunder des Erfolges erwarten dürfen. des Erfolges. Sie – einzig und allein nur Sie sind es.nie erlahmende tägliche Arbeit an Ich und C h a r a k t e r Und eines noch: Erwarten Sie nichts aus Nebulosem.Der Tribut. des Erwachens. Imaginären. Der Zauberstab: Ihr durch Studium und Arbeit gewandeltes Wesen. – G e d u l d –A u s d a u e r . Der Quell des Erkennens. Ihre Brust ist der Fels des Moses. 1950 . der zu entrichten: Unbändiges S e l b s t v e r t r a u e n . dem der Quell zu neuer Menschwerdung entspringt. nichts von etwaigen „Besprechungen“ oder ähnlichen „magischen“ Kräften.

zu winkeln.“ Als nächstes: Reißen Sie sich los vom irr hetzenden Gejage der Zeit.G r u n d f o r d e r u n g . Innere Demut sei in allem mein Tun. keine Lüge entweihe mein Tun. Keine Selbstberuhigung. ihn zu formen. der nicht minder wichtige Schwur: „ Frei sei hinfort und offen mein Wesen. Und l e r n e n S i e s c h w e i g e n ! Prüfen Sie Ihre Worte. „G e i s t u n d W i l l e g e b ä r e n m i c h n e u ! “ Sprechen Sie diese Worte unausgesetzt in sich hinein. Gebannt aus ihm: Überheblichkeit! F o r t W e g m i t m i t g e i s t i g e m j e g l i c h e r D ü n k e l ! ! A n m a ß u n g D e m u t vor allem Großen. zu glätten. Im S c h w e i g e n Nicht zuletzt: l i e g t K r a f t ! 1950 . Feierlich gelobe ich mir – an der Schwelle des neuen Sein – absolute Ehrlichkeit zu mir selbst. keine Beschönigung.“ Und im Anschluß daran. R u h e erfülle Ihr Wesen – G e l a s s e n h e i t – H a r m o n i e . E r h a b e n e n . Aufrichtigkeit in allem. sei fortan mein Ziel. Bereit bin ich.29 . Bezwingen Sie Ihre Mitteilungssucht. Unausgesetzt töne es in Ihnen: „ Abgeschlossen liegt das alte Leben hinter mir! Der unbehauene Stein eines neuen vor mir. zu allen.

keine Anschauung. kein Empfinden. – Jegliches an seinem Platze. Legen Sie alle niederen Regungen ab! Erstreben Sie h ö c h s t e Üben Sie S e l b s t z u c h t Kontrollieren Sie Ihre Wünsche. wo immer es zu roden gilt. Triebe. Angst und Furcht! Weg mit diesen ernergieverzehrenden Lügenkobolden. Winkeln Sie. Kein Gefühl. – Jegliches zu seiner Zeit. Hämmern Sie emsig drauf los. Reinigen Sie es! Fort mit Ärger. Planen. Üben Sie ständig S e l b s t b e h e r r s c h u n g Bekämpfen Sie Ihre Selbstsucht. Mißstimmung. den Egoismus in allen seinen Formen. Überwachen Sie ständig Ihr Gedankenleben. Roden Sie. was nicht der ethischen Vervollkommnung dient. Glaube – Mut – Selbstbewußtsein sei von nun an der Grundzug Ihres Wesens. im Tun. der Meißel: die Kraft des hochgepolten Gedankens. Dann sind Sie Werkmeister mit am Bau des EWIGEN. glätten Sie voll Ausdauer den rohen unbehauenen Stein. das getan werden muß. Leidenschaften! Seien Sie unnachsichtig! Hart müssen Sie werden. kein Gedanke. Hinaus mit diesen kraftfressenden Vampiren! P o s i t i v e s beherrscht Sie jederzeit. Melancholie.O r d n u n g i n a l l e m ! Im Denken. s i t t l i c h e V o l l k o m m e n h e i t ! D e n k e n 1950 .30 . Nichts darf bestehen. Dann haben auch Sie teil am Großen Werk. Ihr ständig sich stählender Wille sei Hammer. Unerbittlich im Kampfe gegen das Negative. Neigungen. Sorge.

Je reiner Ihre Gedanken. gelöst (wie es in Lektion II ausführlich gezeigt wird). triebgebundene. Scheiden Sie dieselben in höhere und niedere. Brechen Sie die Fronherrschaft der unreinen. ohne Beschönigung Ihre Gedanken. Lernen Sie G e f ü h l e und G e d a n k e n bis zur M e i s t e r s c h a f t b e h e r r s c h e n .31 . – Verfahren Sie etwa so: Entspannen Sie sich bewußt vor dem Einschlafen. Jeden nutzlosen. je freier Ihre Gefühle. seinen Zweck. Der 1950 . Ihr Wünschen und Trachten. Empfindungen. Bringen Sie Ihre Gedanken zur Ruhe.T a g e s p l a n u n g O r d n u n g i n a l l e m ist eine der Grundforderungen. gelassen. Die Inspiration steigert sich. spiritueller Wille sei Herr! Kontrollieren Sie j e d e n Abend ehrlich. selbstsüchtigen Gedanken. Schalten Sie alles Negative aus Ihrem Wesen aus. Geben Sie jedem Tag seinen Sinn. Jedes schwächende. Nach etwa fünf Minuten völligem Stillesein erfolgt die abendliche G e d a n k e n – K o n t r o l l e . Ordnung und Z i e l s e t z u n g . unnachsichtig. Höhere Erkenntnisse werden Ihnen von selbst zuteil. Der sinngebundene Triebwille schwindet. Ihr innerster. gemeinen. Die Intuition wächst. sinnenverwirrende Gefühl. Beginnen Sie ab sofort mit der gründlichen Erforschung Ihres Bewußtseinsinhaltes. Erkennen Sie die Triebkräfte Ihres Seelenlebens. – Planen Sie klug für den nächsten vor. Atmen Sie rhythmisch. Werden Sie innerlich still. Gefühle. desto klarer wird Ihr Geistesleben. herabziehenden Seelenkräfte.

Daher: Unnachsichtige Überwachung der Gefühle und Gedanken. Die geistigen Energien steigern sich. Abschließend: Entspannungs-Exerzitium. Nach dem Frühstück Beginn der Tätigkeit nach festgelegtem Tagesplan.32 . Hierauf: Planung für den nächsten Tag: Was zu unterlassen – was zu tun. naht harmonisch der Schlaf. 1950 . So vorbereitet. Dieses ist. Der neue Mensch ist im Werden. Gefühle. Zum Abschluß: Abermals Passivität – Atmung – Stille. Alle Gedanken. im Rohbau. A t m u n g – Wiederholung der abendlichen Zielsetzung in positiver Form. der Tagesablauf des werdenden Geistesmenschen. Freudigen Gefühles vom Lager auf! Atmung Gymnastik Waschung und Frottierung des ganzen Körpers. Nach erfolgtem „Selbstgericht“ wieder P a s s i v i t ä t S t i l l e . Systematische Selbstbeherrschung weckt die höheren Bewußtseinszentren. Regungen entsinken in wortlosem Schweigen.Selbstwille dominiert. M o r g e n s beim Erwachen: E n t s p a n n u n g – A t m u n g .

wenn eine entsprechende Ölung damit verbunden wird. des Rumpfes. Intuition wird Sie die für Sie richtigen Übungen finden lassen. die tagsüber zur Untätigkeit verurteilt sind. Haben Sie eine vorwiegend sitzende Beschäftigung. Gestalten Sie Ihr gymnastisches Programm so.) Der Bearbeitung der Fußsohlen mit der Bürste schenke man besondere Beachtung. Wichtige okkulte Zentren bergen sich hier. Oder. kräftigen Längsstrichen. – Dasselbe rechts. beides) als Abschluß erhöht die Wirkung. immer mit dem erwünschten Zweck im Auge.H i n w e i s e b e t r e f f s G y m n a s t i k Fügen Sie den Morgen.bezw. 1950 . fördert das Allgemeinbefinden. Massage oder Frottierung (bezw. in kreisenden Bewegungen bezw. der Beine. Strecken und Beugen des ganzen Körpers unter besonderer Berücksichtigung der Gehwerkzeuge. Keine Übung gehe rein mechanisch vor sich.s. wie Lockerung. daß a l l e Körperzonen mit einbezogen werden. (Striche immer in Richtung zum Herzen. belebt die Hautfunktion und beugt gegen Erkältungen vor. bei den Füßen beginnend: aufwärts. Gummibürste. Spannkraft u. Also nicht vergessen: Drehen und Kreisen des Kopfes. – Leib – Schenkel – Füße. – In stets größer werdenden Kreisen Herz. beugen Sie der zunehmenden Schwerfälligkeit durch elastizierende Lockerungsübungen vor. Elastizität.33 . – Arbeiten Sie körperlich angestrengt.und Abendexerzitien stets einige durchdachte gymnastische Übungen bei. Besonders. trainieren Sie besonders diejenigen Körperpartien. Mit v o l l e r K o n z e n t - r a t i o n auf die einzelnen Bewegungen erfolge jede Phase. Bürsten Sie in kreisförmigen Rechtsbewegungen zuerst die Oberfläche der linken Hand.und Oberarm.w. Weiters empfehlenswert ist gründliche Bürstenmassage mit einer Wasch. dann aufwärts weiter mit kreisenden Bürstenstrichen Unter. der Arme.und Brustgegend.

. . . . gleichzeitig folgendende Armübungen damit verbinden: „A l l e n . . . .. . . . . . . “ . . . . . . . . . . kraftbewußt denken. wieder vor . . . . . . . . . . . . bei Beseitigung von Hindernissen und dergleichen mehr. zurück zur Brust „sich b e u g e n „k r ä f t i g .“ E x e r z i t i u m : Straffe. . abwärts zur Ausgangsstellung Drei. . “ .bis fünfmal wiederholen. . . . . . . . “ .. .Zwecks Erzielung einer s e e l i s c h e n T i e f e n w i r k u n g verbin- den wir die gymnastischen Bewegungen mit bestimmten g e d a n k l i c h e n V o r s t e l l u n g e n . . . . . . . . . . . “ . . . . “ . – Brustkorb gewölbt.. – Hände gefaustet fest an die Brust. . . . . seitlich stoßen . aufrechte Haltung. . . . . . . . . Arme hochstoßen . . . . . . . . Kräftig vorstoßen . . . . Tief aus. . niedergedrückter Stim- mung. bei negativer. . . . . . . .. . . . . – Energischer. . . “ . . . . zurück zur Brust „sich z e i g e n „r u f e t . . . .und einatmen. . . . 1950 . . . Arme wieder zurück zur Brust . . . . erneut hochstoßen „h e r b e i . . . “ . “ . . . “ . . . . . jedes Hindernis unter allen Umständen zu beseitigen – energisch sprechen resp. Z. . . .B. “ . . “. . . . . “ . . . . seitlich . . . . zuversichtlicher Gesichtsausdruck. . . . . zurückführen „G e w a l t e n „zum T r u t z „sich e r h a l t e n „n i m m e r . . . . . . Arme abwärts zur Brust „die A r m e „der G ö t t e r . . . . . . . . . . . . Während der eigentlichen Übung – bei absolut positiver G e i s t e s h a l t u n g mit der Vorstellung. .34 . Vortrefflich eignet sich hierzu Goethes bekannter Spruch: „Allen Gewalten zum Trutz sich erhalten. . . .

Jeder kann sich auch nach eigenem Ermessen ihm Zusagendes zusammenstellen. In jedem Fall gewinnt dadurch die seelische Haltung. Dabei lassen sich unschwer auch entsprechende Übungen mit Beinen kombinieren. Psychodynamische Exerzitien.Mit einigen Tiefatemzügen die Übung beenden. den der Inder „A s a n a “ nennt. Nervenzerrüttete als die Stille bewußter Entspannung – die Ruhe passiven Schweigens.35 .. So führt unablässiges Üben zu völligen Vergessen ihres Körpers. Auf ähnliche Weise können andere passende Sprüche oder Leitsätze verwendet werden. Völliges Gelöstsein ist erstes Gesetz. 1950 . Es gibt keine bessere Medizin für Übermüdete. P a s s i v i t ä t – E n t s p a n n u n g Grunderfordernis zu neuem Werden ist die souveräne Beherrschung des Körpers. G e w o l l t e P a s s i v i t ä t – g e w o l l t e E n t s p a n n u n g ist die gebieterische Forderung. Überreizte. befreit von der Last der Erdenschwere. Nur passives Gelöstsein erzeugt Tiefenwirkungen von bleibender Gestaltung.. Ohne zielgerichtete Herrschaft über das ungebärdete Vehikel des Geistes ist eine erfolgbringende Lebenspraxis schwer denkbar. schafft den Zustand. Schon die elementarsten Atem-Übungen bleiben in einem verkrampften Körper wirkungslos und schädigen oft mehr als sie nützen. Ebensowenig sprechen Laut und Ton auf die feineren Schwingungszentren an.. Konzentration – Meditation – Kontemplation : alle bedürfen intensivster Entspannung.. parapsychische Experimente sind ohne richtiges Entspanntsein schwer durchführbar.

sich wütend dagegen stemmen. nervöse Hast. sein Wohl zu beeinträchtigen. Das ungebärdete Fleisch gilt es zu zähmen. Sieger bleiben in diesem keinesfalls leichten Ringen muß der ichbewußte. sieggestählte Wille. Dieses zu verfeinern sei fortan unser Streben.und Willenskraft steigernd. sei Instrument. Nur so entwachsen wir von Übung zu Übung dem Zwange des fleischlichen Despoten. der Polarisation der Erdaura entsprechend. Magier aller Zeiten sprechen in mehr oder minder verklausulierter. Auch unser Wille darf ihm nicht zu gefallen sein. Esoteriker. Wir brauchen nicht ängstlich besorgt zu sein. Stets werden wir zu unterscheiden wissen zwischen tatsächlicher Überanstrengung und mangelnder körperlicher Disziplin. jeden Nerv. Wir bleiben standhaft! Bereiten ihm eine Niederlage nach der anderen! Trotz der Widrigkeiten. Laschheit. gleichzeitig Konzentrations. die er uns verbissen verspüren läßt. Ebenso dehnen wir die Dauer der Übungen nicht über das erträgliche Maß aus. mit Unbehagen. Unvernünftige. die er uns selbstherrlich aufzuzwingen sucht vom ersten Tage seiner Existenz. Mag er auch anfangs dagegen aufbegehren. Füße: Süden.36 . Mystiker. Liegend: Auf einem Ruhebett. blumenreicher Sprache von der Widerspenstigkeit des Fleisches und ihren dornenreichen Kämpfen gegen diese Tücke. völlig ausgestreckt. Keine der zum Exerzitium erwählte Stellung darf der Körper auch nur um Haaresbreite willkürlich verändern. dessen sich das „Göttliche Ich“ auf irdischem Plane bedient. Möglichst Kopf: Norden. die Materie.Dies ist das erste Hochziel auf dem Wege unseres Werdens: H e r r s e i n ü b e r d e n K ö r p e r . Brechung seiner Tyrannei. 1950 . abgedunkelter (oder mit Blaulicht beleuchteter) Raum. wie etwa Trägheit. kribbelnde Ungeduld und so weiter. Mag er anfänglich mit Lockungen. Lärmgeschützter. ja selbst mit Schmerzen uns stürmisch attackieren. Jucken. Entspannungs – Exerzitium. körperschädigende Possen meiden wir ohnehin. Der Körper. bequem. ohne beengende Kleidung. 1. sei Diener des Geistes. jeden Muskel zu meistern. Einwendungen.

Jeder Muskel erschlaffe. Halten Sie standhaft durch. Hände seitlich der Schenkel. Sie können sich auch auf einen bestimmten Punkt konzentrieren. Außer vor dem gewollten Einschlafen. – Beginnend bei den Füßen. Um jeden Preis müssen Sie Herr Ihres Körpers werden.Hände beiderseits an die Schenkel oder mit verschränkten Fingern auf den Solarplexus (Magengegend). – Halten Sie anfangs die Augen geschlossen. zwecks besserer Sammlung. Bewußtes Fernhalten alles Störenden. (Das Herz ausgenommen!) Verbleiben Sie in diesem wundervollen gelösten Zustande. Auch die Organe des Innern. Später atmen Sie nur mehr rhythmisch – bewußt. Innenhandflächen auf dem Lager. soll das Exerzitium voll erfüllt gelten. Ruhige.37 . Auf diese Weise stählen Sie 1950 .) Stillung der Gedanken. Überwinden Sie anfängliche Schwierigkeiten. gleichmäßige Atmung. – Erfühlen Sie imaginativ. Bleiben Sie aber unter allen Umständen wach. Nun gehen Sie den ganzen Körper entlang. Nach erlangtem Schweigezustand: K o n z e n t r a t i o n a u f v ö l l i g e E r s c h l a f f u n g d e s K ö r - p e r s . jede Bewegung. Sie dürfen Ihre Füße nicht mehr spüren. (Soweit es e- ben Ihre momentane Entwicklung gestattet. bezw. desto förderlicher die Entspannung.Hals – Kopf – Gesicht. Mit der gleichen Vorstellungskraft: Beine – Schenkel – Arme – Hände – Brust – Leib . Je passiver. jedes Zucken Ihrer Muskeln. je weniger Gedanken im Bewußtseinsfelde. wie dieselben immer schwerer und schwerer werden und schließlich Ihrem Empfinden entschwinden. Vermeiden Sie jede Spannung.

wenn Sie imstande sind. In der Folge: Dauer nach Belieben und Können. leicht und gelöst. – Völlig erfüllt gilt das Exerzitium. morgens gleich nach dem Erwachen. Entspannen Sie sich. Erst. vor und nach den Mahlzeiten und zwischendurch am Tage. 1950 .38 . Gereiztheit weicht überlegener Ruhe. Denken – vielmehr fühlen Sie: Ruhe – Stille – Friede – Freisein – Gelöstsein von aller Schwere. langsam steigernd bis zu einer halben Stunde innerhalb vier Wochen. Alles in allem: ein vortreffliches Heilmittel im hastenden Alltag. haben Sie sichere Anzeichen des Gelingens.––– Üben Sie täglich. sobald es eine Pause gestattet. Abends vor dem Schlafengehen. in vollster Ruhe verharren. Richtig durchgeführt. Abspannung.gleichzeitig Ihre Willenskraft. Die nervösen Erscheinungen schwinden. Das freilich erfordert ein Höchstmaß an Geduld. ohne leiseste Verkrampfung. Praktische Anwendung Bei körperlicher und geistiger Übermüdung. möglichst zur gleichen Zeit – durch Monate ! Mit fünf Minuten beginnend. bei Überarbeitung. Spannungen und Verkrampfungen wohltuend lösen. Ist Liegen nicht angängig. morgens und abends. Indisposition. Die Nerven entspannen sich und gesunden. belebt Sie dieses Exerzitium wunderbar. versuchen Sie es im Sitzen. wo Sie nur können. Gründliche Beherrschung der Atempraktiken werden dies Wirkung noch um ein Bedeutendes vertiefen. bei nervlicher Zerrüttung oder zu großer körperlicher Inanspruchnahme. besonders geistiger Natur. Depressionszuständen und Gemütserregungen. Der gesamte Organismus kräftigt sich. absolut unbeweglich zu verharren. wenn Sie – Ihren Körper gänzlich vergessend – seine Lage nicht mehr verspürend – von jeder Verkrampfung frei – unbeweglich.

. . Nicht gutwillig wird er weichen. . Unzählig sind die Fallstricke.-. der sich erkühnt. muß ohne Feilschen den Preis bezahlen.-. Der „Herr der Welt“. dem Troß der Erdenknechtschaft zu entrinnen. J e d e r a u s – G e b u r t a b e r g e h e n d i e e s S c h m e r z e n s w e h e n L u s t b e i d e r Z e u g u n g d e s v o r ! n e u - a u c h i s t N i c h t e n a n d e r s d e r G e b u r t M e n s c h e n . die der „Hüter der Schwelle“ dem Höhenwanderer stellt. die den umlauern. den das Gesetz der Evolution erheischt.-. Selten nur wird dem Ringenden der letzte Sinn seines eisernen Zugriffs offenbar. . der Illusion. des Scheins.-. . der Dämon der Materie. die wankende Herrschaft zu festigen. . mit Lüsten und mit Lockungen aller Art. . mit Ängsten.-. Wer die Grenzscheide zwischen der Maya des vergänglichen und dem a b s o l u t e n S e i n des wahrhaft Wirklichen passieren will. gibt so leicht sein angemaßtes Recht nicht preis. Drohungen.-.-. Hart sind die Prüfungen und schwer oft zu überschauen. -. .Der erste Schritt ist getan. Versuchen wird er es mit allen seinen Tücken. Mühevoll ist der Übertritt zwischen Hier und Dort.- 1950 .39 . Der Kampf ist dem „alten Adam“ angesagt.

Meister der Loge „Fraternitas Saturni“ „EINWEIHUNG“ MAGISCH-ESOTERISCHE LEBENSFORMUNG IN THEORIE UND PRAXIS LEKTION II von Karl Spiesberger (Fra..Mai 1950 BLÄTTER FÜR . Gregorius. FOLGE LEKTION NR. ANGEWANDTE OKKULTE . 2-5 von Gregorius. Eratus) MAI 1950 Herausgegeben von Gregor A.DM Privat – Druck 1950 .40 . LEBENSKUNST INHALT: „SYSTEMATIK DES OKKULTEN STUDIUMS“ 2. Meister der Loge Fraternitas Saturni Orient Berlin PREIS 5.

je stärker sich die Tiere während ihres Daseins entwickeln in ihren Fähigkeiten. auch nicht die Entwicklung der Sinne und Instinkte. Die gesetzmäßige Evolution der Tierseele vollzieht sich ebenso nach einem Abwicklungsrhythmus. . stellt die Gruppenseele ihre Wiederverkörperung ein und die betreffende Tierrasse stirbt aus. Dieses bedingt mit der Zeit auch eine Höherpolung der Reife dieser Gruppenseele. in denen sich Tiere längere Zeit im astralen Zustande nach dem leiblichen Tode erhalten haben und sich auch manifestieren konnten.LEKTION 2 Die Frage der T i e r s e e l e . Ist der gesetzmäßig vorgesehene Reifezustand der betreffenden Gruppenseele im Laufe der Jahrhunderte oder Jahrtausende erreicht. sowie die rein biologischen Vererbungsgesetze sind hier nicht mit gemeint. wie die Inkarnationsreife des menschlichen E g o s . Die führende und leitende Gruppenseele ergänzt sich also unablässig aus den seelischen und geistigen Zuständen der zur ihr gehörenden Tier-Individuen. 1950 . Es sind wohl Fälle bekannt. meist als Begleiterscheinungen astraler Wesenheiten oder menschlicher Spirits. denn jede Tierseele geht in die sogenannte Gruppenseele der betr. Die rein biologische Entwicklung. Der Mensch hat also durchaus die Möglichkeit durch entsprechende Behandlung seines ihm anvertrauten Tieres in einer gütigen und harmonischen Entwicklung der seelischen und geistigen Fähigkeiten des Tieres die Reife der Gruppenseele zu fördern. welche über den körperlichen Tod hinausgeht.Das Inkarnationsgesetz ist bekanntlich immer dem Biologiegesetz übergelagert. Tierrasse nach dem Tode ein.41 . Nur kann hier von einer Entwicklung des Tier-Individuums nicht gesprochen werden. aber die Individualität eines Tieres bleibt nicht für die Dauer bestehen.

. welcher ja sowieso begrenzt ist. Ein direkter Übergang von der Tiergruppenseele in der Entwicklung zum Aufbau eines. Es ist noch nicht geklärt. Zeitlich uralte Tiergruppenseelen bedingen zu ihrer Evolution in der Erscheinung ihrer Vertreter im Tierreiche ein hohes Lebensalter der betreffenden Tiere. jedoch nicht als Dauerzustand. Die magischen Verbindungslinien der Astralwelt zur Tierseele sind stark vorhanden. Dieses gehört in das Gebiet der astralen Magie. . 1950 . wenn auch primitiven menschlichen Egos. sodaß man richtig schlußfolgern kann. Die Seelenwanderungen von Tier zu Mensch wie sie einige der östlichen Religionen lehren.Die aufwärts zur Vervollkommenung strebende geistige Tendenz der Tiermonade ist natürlich vorhanden.D e v a s . ist unrichtig.Ebenen ist möglich und festgestellt. hat aber mit der menschlichen geistigen Entwicklung nichts zu tun.Dieses kann naturgemäß auch mitbestimmend sein durch wichtige geologische oder klimatische Veränderungen der nötigen Daseinsbasis. aber nie in seinem geistigen Bewußtseinszustand. ist unmöglich. ob nicht sich bestimmte Tiergruppenseelen die weitere Fortsetzung ihrer Entwicklung auf anderen Planeten vornehmen müssen oder können. außerdem bestehen wichtige Verbindungen mit den sogenannten Zwischenwesen. Hier liegen die scheinbar irrigen Lehren des Ostens in ihrer Verwurzelung. daß sehr alt werdende Tiere auch eine Jahrhundert alte Gruppenseele besitzen.) Die Größenverhältnisse der Tiere und ihre Art selbst spielen dabei keine Rolle. T. (Manche Vogelarten u.Nach der esoterischen Geheimlehre unterstehen die Tiergruppenseelen der Leitung von bestimmten K a m a .Für das Tier existiert also ebenfalls kein Karmagesetz. Ein Tier kann wohl körperlich oder auch seelisch leiden.42 . . .Aber rein astrale Verwandlung von Mensch und Tier als Schwingungsform auf den unteren Astral .a. welche zu ihrer Entwicklung nur zeitweise unsere Erde benutzen.

Hierüber läßt sich noch vieles sagen.Im höheren ethischen Sinne ist der Mensch zur Helferseele für das Tier bestimmt.Heft: „Die Tierseele“ behandelt. bedingen Ausnahmen.20 1950 .43 . Bruder Eratus gibt eine Schriftenreihe heraus.Aber dieses Problem ist in ihrer Gesamtheit der Menschheit noch gar nicht bewußt geworden. wenn auch ethisch hochentwickelte Menschen ahnungsvoll hier die wunderbaren kosmisch bedingten Zusammenhänge seelisch erfaßt haben und danach handeln. bis in alle Einzelheiten. . deren 1. Wenige Menschen sind sich dessen bewußt und schon damit ist der Fleischgenuß und jede bewußte Tötung einer höheren Tierform ein geistiges Verbrechen. Jede erwiesene L i e b e dem Tiergeschöpf gegenüber wird im K a r m a g e s e t z beachtet. Tierformen. Das Heft ist eine wertvolle Ergänzung zu den obigen Ausführungen und ist diesem Studienhefte als sogenanntes Pflichtbuch beigegeben. welche von den dämonischen Kräften benutzt werden. Preis DM 1.

Es ist für den Schüler wichtig. falls er dieser beizutreten wünscht. ihm gleichgesinnten Menschen. erstrebt die Heranbildung von starken geistigen Persönlichkeiten und hat nichts mit kollektivem Denken zu tun. 3 Geistiges Merkblatt für den geistigen Aufbau des Unterrichts. Der Schüler muß sich zunächst darüber klar sein. um arbeitsfähig im esoterischen Sinne zu sein. auf die Höhen geistiger Erkenntnis. eine ungefähr gleiche Basis des Grundwissens in den geheimwissenschaftlichen Disziplinen für ihre Mitglieder herbeizuführen. darauf sehen muß. Der Schüler hat also nun den sogenannten mystischen Pfad beschritten. Aber eine Bedingung ist dieser Beitritt für die Teilnahme an der Schulung nicht. sondern hat die Verbindung von einer Anzahl von geistigen.LEKTION NR. denn die Schulung ist rein individualistisch. 1950 . sich dieses Merkblatt genau durchzulesen und die einzelnen Punkte zu beachten und auszuwerten. der ihn hinaufführen soll und wird. Dieser Pfad ist steil und schwierig und führt ihn auch in die Einsamkeit. daß die Loge.44 . Er steht nun nicht mehr allein. welche zusammengefaßt sind in einer sehr alten Bruderschaft der: „ F r a t e r n i t a s S a t u r n i “ Dieser Schulungskurs ist für ihn nur eine Art Vorschulung für die L o g e . abseits der Menschen. sondern erfordert vom Schüler auch eine Ausbildung seiner seelischen und unterbewußten Kräfte. daß mit Beginn dieser Schulung für ihn im geistigen Sinne ein Wendepunkt eingetreten ist. Das Studium selbst ist nicht auf rein intellektuellem Wissen aufgebaut. Es dürfte ihm wohl ohne weiteres klar sein.

Die Loge hat deshalb zur Förderung des Studiums ein System von Wissens Graduierungen aufgebaut. wie ein Empfangsgerät. Hierzu gehören Geduld und Ausdauer. ihn in Kontakt mit der mentalen Welt zu bringen. – So ist es wohl selbstverständlich. Bereits in den antiken Mysterienschulen gab es jahrzehntelanges Neophytentum. den Schüler empfangsbereit zu machen. wenn auch das Schulwissen für andere okkulte Disziplinen durchaus nicht notwendig ist. bevor der Schüler als geeignet betrachtet werden kann. die Veranlagung.Also Ausbildung der im Menschen meist latent liegenden Kräfte der Intuition und der Inspiration. die letzten Erkenntnisse zu bekommen. gleichsam abzustimmen auf die Einstrahlung höherer Schwingungen. Dazu gibt es praktische Übungen. die geistige Reife.Ein gut fundiertes Buchwissen ist natürlich unerläßlich und je größer die Allgemeinbildung im exakt wissenschaftlichen Sinne eines jeden Schülers ist. die Empfindungs . daß auch die Geheimwissenschaften viele Jahre erfordern. über welche die ältere Bruderschaft verfügt. Die Priesterschulen aller Religionen erforderten ein jahrzehntelanges Studium und ein jedes Handwerk benötigt ebenfalls eine jahrelange Lehrzeit.45 . deren Zweck es ist. daß mancher Schüler durch eigene Intuition sehr oft die gleichen Erkenntnisse 1950 . ehe der Schüler sich als Meister bezeichnen kann. die absolviert werden müssen. bereits nach einigen Monaten ein W i s s e n d e r oder E i n g e w e i h t e r zu werden. So ist es zunächst wichtig. die Prädestinierung und die Ausdauer der Arbeitsenergie. desto leichter fällt ihm das Studium so mancher Disziplin der Grenzwissenschaften.Basis des Schülers empfänglicher zu machen für den kosmischen Influxus. . welches auf die richtigen Wellenlängen eingestellt werden muß. was wiederum nicht ausschließt. Nicht zuletzt entscheidet selbstverständlich hier auch die persönliche Reife. Der Schüler kann und soll nicht erwarten.

Um nun die Basis einer ganz individuellen Reife zu erzielen. wenn er dazu überhaupt prädestiniert ist. Dieses muß und wird jeder Mensch an sich selbst erleben. denn das Neophytentum mündet in die Wissensgrade der Loge. . denn jeder Mensch unterliegt einer eigenen höheren Führung. Der Schüler wird selbst bald merken. Es kommt im gegebenen System nicht auf die restlose Beherrschung einer jeden gegebenen einzelnen Übung an. den mystischen Pfad zu beschreiten. welchen zu erreichen es allein schon wert ist. um den geistigen Durst des Neophyten zu stillen. Die Schulungsdauer ist unbegrenzt. seelischer und geistiger Zustand. Das ungeheure vorhandene Material und die Erkenntnisse der älteren Brüder reichen jedenfalls für Jahrzehnte aus. sich aus den erhaltenen Lehren und Anweisungen dasjenige herauszunehmen. Die Loge kann und will nur Wegweiser sein. – Die Überwindung der Materie durch den Geist! Dies ist keine leere Redensart.selbst erlangen kann. sondern der Meister stellt es jedem Schüler durchaus frei.Mancher Mensch ist konstitutionell nicht zu 1950 . sondern auch sein Drang nach Wissen immer stärker und größer wird. Wichtiger ist es. ist es nicht notwendig etwa an dem System der gegebenen Schulung nur starr festzuhalten. was ihm liegt. den jeder Mystiker kennenlernt. daß mit seiner fortschreitenden Reife nicht nur seine Erkenntnisse. daß bei einem fortschreitenden Studium der Geheimwissenschaft sich sehr bald bei dem Schüler ein wunderbares inneres Gefühl der Glückseligkeit einstellt.46 . ein harmonischer. was er für sich als geeignet erachtet und was ihm Freude macht.

...... wird der Unterricht durch Hinweise auf gutes Buchmaterial gefördert und unterstützt.. so wird ihm die nächste Lektionssendung unter Nachnahme zugehen... Minderwertigkeitskomplexe sind auf jeden Fall zu verhindern.. Da es sich hier zunächst um eine Fernschulung handelt...... daß jeder Teilnehmer an diesen Kursen seiner übernommenen geldlichen Verpflichtung regelmäßig...... Das Lehrmaterial selbst bleibt geistiges Eigentum des Lehrers und darf ohne seine Erlaubnis nicht publiziert oder weitergegeben werden.........jeder Übung geeignet.................Das echte Geheimwissen ist nie publiziert worden und wird es auch nicht werden.. die es wert sind studiert zu werden.. Bleibt ein Schüler ohne .... 1950 ......Entschuldigung .. sind einer rein individuellen Behandlung natürlich gewisse Grenzen gesetzt. daß der Lehrer nicht unnütz durch materielle Belange belastet werden soll.... sondern bleibt in den Händen der in Betracht kommenden Bruderschaften.... Rein organisatorisch ist noch zu sagen....... dieses soll bedacht werden.......... . Jede Domiziländerung ist mit rechtzeitiger Angabe der neuen Adresse dem Lehrer zu melden. Es ist wohl selbstverständlich.Im Zweifelsfalle sind besondere Ratschläge des Lehrers zu erbitten.. . die ihren geistigen Nachwuchs sorgfältig selbst heranbilden..47 ..... Diese Tendenz ist Jahrhunderte lang eingehalten worden und wird es auch heute noch. pünktlich und unaufgefordert nachkommen muß........mit dem Honorar im Rückstand....... Soweit es möglich ist. ......Es gibt aber nur wenige Quellebücher in der gesamten okkulten Literatur. ....

......... Die Devise aber soll sein: „Freundschaftsdienst ist praktische und dient der E v o l u t i o n B r u d e r l i e b e “ d e r M e n s c h h e i t ! M e n s c h e n l i e b e ist M e n s c h h e i t s d i e n s t ......................... 1950 ............... Es existieren in jedem Landesteile Vertrauensbrüder der L o g e .....Ein persönliches Bekanntwerden mit dem Lehrer ist wünschenswert und kann jederzeit herbeigeführt werden durch entsprechende Vereinbarungen........48 .................... ... ebenso mit den Freunden des engeren Kreises...

Er braucht dieses Studium nicht in der Form der üblichen mantischen Horoskopie zu beherrschen. die sich als eine Folgewirkung bestimmter sich bildender und lösender Konstellationen vollzieht. seine eigene sich stetig vollziehende innerliche und geistige Wandlung feststellen kann.LEKTION 4 Die Astrologie als Basis des geheimwissenschaftlichen Studiums. für seine geistige Reife als Endziel seiner eigenen Evolution. wie der Mensch schon durch eine regelmäßige Beobachtung seines eigenen Lebenshoroskopes. seines Egos.magische Weltanschauung. .und geistig sich höher zu entwickeln vermag. Deshalb wird vom Meister die Forderung eines Studiums der Astrologie für jeden Neophyten bereits im Anfang des Gesamtstudiums gestellt. sodaß er sein 1950 . Für den Geheimwissenschaftler. daß er die alte königliche Lehre der Astrologie kennt und beherrscht. sondern diese Kenntnisse können und sollen benutzt werden als eine verbindende und zu verwendende Basis für eine esoterisch . daß der Neophyt weltanschaulich die Existenz seines eigenen Ichs.seelisch .und Zeitbegriffes erfühlt. für sein ganzes Dasein und Erleben. sich vorstellt und auch glaubt. sondern daß er diese Verbundenheit jenseits des Raum . die ja überhaupt der Endzweck seines jetzigen Erdendaseins bildet.körperlich . besonders aber für den Neophyten der Loge ist es unbedingt wichtig und erforderlich. Es ist staunenswert. nicht nur als untrennbar mit den kosmischen Kräften empfindet. oder auch gegebenenfalls zeitweise gehemmt und stagniert wird. denn das ist nebensächlich.49 . Zum Zweiten ist es unbedingt nötig.Diese Tatsache ist ohne Zweifel nach einem systematischen Studium nach einer gewissen Zeit festzustellen durch zunächst vorurteilslose Beobachtung und Beurteilung der eigenen Persönlichkeit. Die enge Verbundenheit mit dem unablässig einströmenden kosmischen Kräften muß dem Menschen zum Kraftquell werden von einer unbeschreiblichen Fülle für sich selbst. durch deren Einfluß der Mensch in einem dreifachen Aspekt .

ihm noch unbekannten Evolutionsgesetzen unterworfen ist. dessen einzelne Daseinsepochen wie Kettenglieder zusammengefügt aneinander hängen und mit sich aufs engste verbunden sind durch Karma und Schicksal.wenn auch diese Verbindungslinien noch sehr wenig erforscht sind.Demiurgen.und Mondkräften ist beweiskräftig. . denn schon der Einfluß von Sonne . So basiert sie stark auf einer Religionsphilosophie und studiert und lehrt vor allem die psychologischen Wirkungen und Eigenschaften der Gestirne auf den Menschen. sie beachtet das Dämonium und das Theonium des planetarischen Gestirn . . auf das einzelne Ego.50 . Das Astrologische Studium soll nach der sogenannten äqualen Häuser . Ein wunderbar hohes Ziel des Studiums.Damit eröffnen sich ungeahnte Ausblicke und Möglichkeiten für den Suchenden. Das Karmagesetz und das Reinkarnationsgesetz müssen in Verbindung mit der Astrologie gebracht werden. abgesehen von den wissenschaftlichen Forschungen der Fixsternstrahlun1950 .Diese geheimnisvollen Verbindungen .und Schicksalslinien können erforscht werden durch die esoterische Astrologie. Die einzelnen Inkarnationen und damit Jahrtausende werden überbrückt und in Zusammenhang gebracht und das menschliche Leben wird als Ganzes erkannt und beurteilt.Methode erfolgen. Die esoterische Astrologie als Krönung des astrologischen Gesamtstudiums lehrt die Wirkung der Planeten in zwei Oktaven.einzelnes Jetztleben als ein winziges Stück seines Gesamtdaseins betrachtet und auffaßt. aber niemand kann die engen Beziehungen zwischen Mensch und Gestirn ableugnen. dessen Ablaufrhythmus ganz bestimmten. welche nach Ansicht der Bruderschaft als Rudiment der antiken Astrologie die esoterisch richtigere Methode ist durch die Erfahrungen mehrere Jahrtausend alten Kulturen. Man kann wohl das Lehrsystem der Astrologie bekritteln oder auch bestreiten. . vorhanden sind sie auf jeden Fall. Die mittelalterliche inäquale Manier der Häuserberechnung ist nachweisbar wissenschaftlich nicht haltbar für alle Breiten.

für eine logische weitere Schlußfolgerung. (z.) Alle großen Astronomen waren früher auch Astrologen und es gibt auch heute noch genug Wissenschaftler unter den Ärzten und Physikern. .gen auf empfindliche metallische Fermente.s. die Einflüsse der Mondphasen auf Blutrhythmus und Drüsensekretionen. Die okkulten Geheimlehren sind sehr oft wegweisend für die sogenannte exakte Wissenschaft gewesen.51 . Jedoch zum erfolgreichen Studium der Geheimwissenschaften genügt nicht ein trockenes tabellarisches und experimentelles Eindringen in diese subtilen Ge1950 . . die längere Zeit am Jungfraujoch vorgenommen wurden (siehe das Werk . sondern erst einmal die vorhandene gute und auch wissenschaftliche ernstzunehmende astrologische und okkulte Fachliteratur studieren und durcharbeiten.Die Einwirkung der periodischen Zyklen der Sonnenflecken. Natürlich muß man zunächst frei von Vorurteilen sein. zumal wenn sie von dem oft vorhandenen Ballast der unfachlichen Irrtümer. bis ins einzelne durchdachtes und aufgebautes Erfahrungswissen.Auch einer rein physikalischen Betrachtungsweise hält die Astrologie durchaus stand. ein Urteil zu fällen. Paracelsus. sollen kein Beweismittel für die Astrologie sein ? Aber die Basis können sie mit Recht bilden. wo es nur Unheil anrichten kann. befreit worden sind. durch Laienstudium erstanden. ein System von Regeln über die kosmisch .w.Wir fordern immer wieder Errichtungen von Lehrstühlen der Parapsychologie und der verwandten okkulten Gebiete.irdischen Beziehungen. Blavatsky. Die hinter uns stehenden Kreise sind immer Gegner davon gewesen. die überzeugte Okkultisten sind.Kolisko: „Sternenwirken auf Erdenstoffe“ mit beigegebenen reichen photographischem und tabellarischem Material. die festgestellten Zusammenhänge zwischen Gestirnstellungen und Wetter u. für eine Existenz noch weiterer kosmischer Zusammenhänge. die Gravitationseinwirkungen bestimmter planetarischer Konjunktionen.B. auch wenn diese der exakten Wissenschaft noch nicht erkannt oder noch nicht erforscht worden ist. . das alte Weistum wahllos ins Volk zu geben. ehe man sich überhaupt anmaßen kann. nicht die verbreiteten Irrtümer und die Straßenastrologie als Angriffspunkt benutzen.) Die Astrologie ist ein uraltes.

........ Es besitzt nicht jeder Mensch mediumistische Fähigkeiten oder eignet sich zum Wünschelrutengänger oder zur praktischen Magie............... .....Aber trotzdem erschließen sich diese Gebiete den dazu prädestinierten Menschen und sind vor allem nachweisbar vorhanden als okkulte A r b e i t s d i s z i p l i n e der sog...... ...................... Grenzwissenschaften.....biete............ sondern eine angeborene Begabung zur intuitiven Erfassung.... 1950 .52 ... ....... eine Inspirationsfähigkeit zur Einfühlung und besonders für die Astrologie eine gute divinatorische Eignungsbegabung..........

................. der organische Körper der Nervenkörper der Ätherkörper der Begierdenkörper der Mentalkörper der höhere Mentalkörper 6............. Jedoch die Verwurzelung des heutigen Wissens liegt in allen Religionsphilosophien sämtlicher Völker der Erde...... Arupa .. Der Urquell esoterischen Wissens ist atlantisches Weistum......Nicht nur der gesamte mittelländische Kulturkreis............... Kausal ............ Buddhi ..........manas oder Rupa .. der nordische Naturkreis inbegriffen........... 4..... Es ist also folgende Einteilung zu merken: 1....... das Karmagesetz und die Lehre vom siebenfachen Körper des Menschen...... Kama ...... Kama . Deshalb ist auch die vergleichende Religionsphilosophie ein esoterisches Spezialstudium.... Viele Praktiken der östlichen Geheimlehren werden heute noch als Basis des Studiums benutzt................ ebenso wie die Kulte aller primitiven Völkerschaften der Erde....... .................... sonder alle atlantischen Randvölker........ dessen Kern der organische Körper ist.......... so wie die Reinkarnationslehre....LEKTION 5 Das Wissen des ersten Kreises. Stula sharira .... Linga sharira . 3......... der Kausalkörper 7.. Prana .. wenn auch oft nur als Rudimente...... Die Kenntnisse dieser drei wichtigsten Disziplinen muß sich der Neophyt zunächst zu eigen machen.... verborgen... der Universalkörper 1950 ............. 2.53 ...manas ...... 5. Der Mensch besitzt nach der indischen Geheimlehre einen siebenfachen übergelagerten Schwingungskörper.......... sind Forschungsgebiete für alle Disziplinen...

die sog. während der Arupa oder höhere Mentalkörper die höheren Geisteskräfte enthält. Dazu gibt es eine Anzahl Wege und Praktiken. einen jeden dieser Körper in einen gesunden und harmonischen Zustand zu bringen. Der physische Plan oder die Welt der Materie . denen im Ätherkörper ähnliche ätherische Plexen. Die indische Philosophie spricht ferner von folgender Einteilung der Welt in ihrer Erscheinungsform. resp.Manas muß man sich eine Einstrahlungsschwingung der Kräfte der universellen Weltseele vorstellen... sowie einen Zusammenklang dieser siebenfachen Schwingungsstruktur zu erreichen... . Unter Buddhi .. Sie unterscheidet folgende Ebenen oder Daseinspläne. den direkten geistigen Kontakt mit dem Erdgeistwesen. seine Begierden und Leidenschaften.Der Nervenkörper zählt zu dem organischen Körper. dem D e m i u r g e n des Erdplaneten. deren geordnete Funktionen die Lebenskraft und den Lebensmagnetismus des Menschen bedingen. Im Mentalkörper liegen die seelischen Schwingungen. schwingen die sinnlichen Ausstrahlungen des Menschen.. auf denen sich die Entwicklung der Welt vollzieht und deren Reflektionen oder Einstrahlungen auch in den siebenfachen Körpern der Menschen zu merken sind. die dem Neophyten gelehrt werden im Laufe des Studiums und seiner Entwicklung.54 . Chakras übergelagert sind. sowie die intellektuellen Geisteskräfte des Menschen verankert..Im Sinneskörper auch Astralkörper genannt.. Im Nervenkörper liegen die medizinisch bekannten Nervenplexen. Der Kausalkörper ist das unvergängliche Ich des Menschen. welcher sich immer wieder einkörpert nach dem Reinkarnationsgesetz.. Es ist nun Aufgabe des Menschen. Die eigentliche Zentralisation des menschlichen E g o s ist der Kausalkörper..Viereck umfaßt: Stula Sharira Erd-Kraft Linga Sharira Mond-Kräfte Prana . ihrer kosmischen Aufbaustruktur. Sonnenkraft 1950 .

Plan oder die Buddhi .55 .. Akasha-Chronik Buddhi-Manas-Jupiterkräfte die höchste erreichbare Entwicklungsstufe des E g o s Der Buddhi ..Mars-Kräfte die Erscheinungsformen sämtl...Sechseck umfaßt: Kama ----...Saturnkräfte die Welt der Ursachen........ seelischen/intellek- umfaßt: _ tuellen u. Wunsch/Sinnens/VorstellungsKräfte umfaßt: Rupa Arupa - Merkurkräfte Venuskräfte sämtl. wenn der Mensch sich dafür aufnahmefähig gemacht hat und die nötige Reife dazu erlangt... geistigen Kräfte Kausalnexus ..Ebene Achteck umfaßt: . welche sich befruchtend auf die anderen 5 Pläne und somit auch auf den Menschen auswirken können...... Aus diesen 5 Plänen vermag sich das menschliche E g o seine nötigen Aufbaustoffe zu holen für seinen Gesamtkörper. Die weiteren 2 höher gelagerten Ebenen sind in ihrer atomistischen Struktur nicht mehr in den Daseinsplan der Erde und somit nicht im menschlichen Ego zu materialisieren.. die Welt der Ur .. die sog...... Kamaloka Fünfeck Der Devachanplan oder die Mentalebene Siebeneck Die Kausal-Ebene Dreieck ............ Die atmanische Ebene oder der atmanische Plan „Nirwana“ Die paranirvanische Ebene oder der ) ) ) ) ) ) Dieser Plan enthält für den heutigen Menschen nicht mehr faßbare Schwingungszuder göttliche Universalgeist in seinen Erscheinungsformen und Einwirkungen auf unsere Weltinsel 1950 . sondern bleiben gewissermaßen nur eine Art von Kontaktverbindung mit den höheren geistigen Welten oder kosmischen Schwingungen..Ideen.Die Astralebene oder Astralplan..

Der erstgenannte Weg versucht durch Meditationsübungen die vier unteren Körper möglichst auszuschalten. eine ungemein starke Durchpulsung seines E g o s mit den Kräften des Buddhi-Manas. . Durch Entwicklung seiner höheren Prinzipien. Auch C h r i s t u s und B u d d h a .56 . Hier liegt aber die große Gefahr für den Magus darin.Dieser mystische Weg birgt insofern eine Gefahr. Alle Mystiker haben unter diesen Versuchungen und Anfechtungen meist astraler Art zu leiden gehabt. indem durch die gewollte Ausschaltung der unteren Prinzipien. Alle großen Mystiker und Eingeweihte aller Völker und Zeiten der Erde sind diesen Weg mit mehr oder weniger Erfolg gegangen. den Einstrahlungen der Weltseele zu erreichen.mahaparanirvanische Plan ) ) stände einer kosmischen Struktur. um schließlich wie die großen Menschheitsführer Buddha und Jesus Christus. die durchaus nicht immer für die Dauer gelingt und sogar eine gewisse Disharmonie in der Entwicklung erzeugt. indem er stufenweise die Entwicklung der Prinzipien fördert und steigert. um in Kontakt mit den höheren Ebenen zu kommen. Der magische Weg ist im Aufbau der gesetzmäßigere. Die geforderte Entfaltung der sieben Schwingungskörper im Menschen nennt man auch die Entwicklung der sieben Prinzipien im Menschen. Hierauf baut sich die theosophische und auch teilweise die anthroposophische Lehre auf. zu deren Erkenntnis die Menschheit noch nicht die nötige Reife erlangt hat. Der Neophyt kann nun zur Erlangung dieser Erkenntnisse den mystischen oder auch den magischen Weg gehen. starke und unheilvolle Rückschläge möglich und häufig sind. daß ihm die erreichte Beherrschung der unteren astralen 1950 .

57 . Die Disziplinen der esoterischen Astrologie und der Symbolmagie benötigen die beigegebenen Symbole und planetarischen Entsprechungen.. wird nur selten von Meistern und Hocheingeweihten benutzt und dann nur zum Wohle der Mitmenschen.. – Der Neophyt möge darüber nachdenken. der Pfad der rechten Hand.Prinzipien.. die ungeahnten Möglichkeiten einer magischen und meditativen Anwendung enthüllt. .......... die der Schüler für die Beherrschung oder Durchdringung dieser Ebenen und für die Entwicklung der sieben Prinzipien benötigt. – Der weiß-magische Weg....... verführen kann. 1950 .. Diese Lektion gilt als Basis für das Studium und kommt immer wieder mehr oder weniger zur Anwendung. über dieses Wissen aus der Geheimsymbolik.... die erlangten Kräfte gewollt oder ungewollt zu mißbrauchen........ welche eine starke Energie und Kraftentfaltung mit sich bringt. So mancher Magus ist den schwarzen Pfad der schwarzen Magie gegangen und hat sich dadurch auf Inkarnationen mit neuem Karma belastet...

Dem einen fällt dieses Gebiet leichter. später im Sitz und Stand. Der Fortschritt wird jeweils verschieden und auch innerhalb der einzelnen Disziplinen individuellen Schwankungen unterworfen sein.Entspannung: 2. sollen auch Sie sich keine Unterlassungssünden. dem anderen wieder jenes.E s o t e r i s c h e L e b e n s f o r m u n g in T h e o r i e und Praxis Von Karl Spiesberger (Fra. nicht früher ! Wie vorliegende Schulung keine Sprünge macht. Üben Sie dieselben bis zur vollen Beherrschung. Eratus) LEKTION NR. II. Passivität .Ölung) Lektion II enthält zwei weitere wichtige Entspannungsposen. keine Flüchtigkeiten erlauben. Jedes Exerzitium hat eine dieser Grundhaltungen zur Vorbedingung.EINWEIHUNG II M a g i s c h . Entspannungsexerzitium Atem-Lehre: Vorübung Lebenspraxis: Körperpflege (Ernährung – Waschung . und 3. Die Dauer der Beschäftigung mit einer Lektion hängt ganz von Ihrer Zeit und Prädisponierung ab.58 . Auch wenn Sie nicht mehr Anfänger sind. Nach Bewältigung der ersten Entspannungsübung dürfen Sie weiter gehen. Durch Monate! Arbeiten Sie unablässig an der Entspannung Ihres Körpers. arbeiten Sie das bereits Bekannte nochmals sachkundig durch. Zuerst liegend. 1950 . Üben Sie der Reihe nach.

fördern das bildhaft-plastische Denken. ein gleiches gilt für die Nacht. bei Übermüdung. in den Zustand der Passivität. konzentrierter Sie diese Übungen durchführen.A t e m t e c h n i k und der mit ihr verwandten Mantramistik. Verwirklichen Sie die gegebenen Ratschläge. ermessen Sie erst im vollen Umfange. Dann werden Sie auch den Wert eines beherrschten Körpers und eines gezügelten Gemütes zu schätzen wissen.Ebenso wichtig wie die Entspannungsübungen sind die Atem-Exerzitien. ohne sich vorher erst richtig entspannt zu haben. Nehmen Sie die Vorübung hierzu fleißig durch. Kopfschmerz u.s. verbunden mit stärkster Konzentration. soweit Sie nur können. wenn sich die Tore zum Tempel der Einweihung nach und nach erschließen.Üben Sie auch tagsüber wo und wann es sich ermöglichen läßt. N a t u r g e m ä ß e E r n ä h r u n g . bis Sie Ihnen eines Tages in Fleisch und Blut übergegangen sind. wenn Sie sich an größere Versuche wagen. und zur kontemplativen A l l v e r b u n d e n h e i t andererseits. stählen den Willen. Darauf kommt es nämlich an: d a s t a g n u t z b r i n g e n d z u G e l e r n t e a u c h i m A l l - v e r w e r t e n ! V e r l a s s e n Sie keinen Morgen das Bett. dementsprechende K ö r p e r p f l e g e sind richtungsweisende Wege. nicht minder eines gesunden. widerstandsfähigen. körperlicher wie geistiger Indisposition. Passivität und Atemgymnastik. je aufmerksamer. des vollen Gelöstseins. Nach Durcharbeit der Exerzitien praktizieren Sie dieselben in aufeinanderfolgendem Wechsel. Beide Disziplinen erfahren späterhin eine bedeutende Steigerung durch V o k a l . – Wie notwendig genannte Exerzitien sind. Je präziser. 1950 .w. schlackenfreien Organismus. führen zu der vielgestaltigen p s y c h o d y n a m i s c h e n P r a x i s einerseits. Führen Sie die Entspannungspraktik auch im täglichen Leben durch. . Versetzen Sie sich nach anstrengenden Arbeiten. desto leichter gelingen später die komplizierteren Praktiken.59 .

der bei manchen vielleicht erst heute beginnt . m. (Aus Büchern Zeitschriften.und Wunschverwirklichung u.Erfüllen Sie auch Ihre Spaziergänge und Wanderungen mit der Harmonie des passiven Gelöstseins. halten Sie eine erschöpfende Rückschau. 1950 . In den Jahren vor der großen Vernichtungswelle schwoll die okkulte Literatur zur wahren Hochflut. Ziehen Sie hieraus die Quintessenz. Versuchsperson oder Experimentator.) Spontane Erlebnisse. Manches Buch. Sichtung der geistwissenschaftlichen Bücherei : Ist der geistwissenschaftliche Lebenslauf . systematischer Folge.die vorhandenen Bücher nur ganz systematisch heranzuziehen. minder wertvolle dagegen in ihrer „populären“ Art Anklang finden. (Wahrträume. R Ü C K S C H A U Statistik der metaphysischen Erfahrungen : Ehe Sie mit dem eigentlichen Studium beginnen. Sichten Sie Ihre bisherigen Erfahrungen auf genanntem Gebiete. Spukmanifestationen. Hellgesichte. richten Sie ihr Augenmerk auf Ihre Bücherei. und zwar: a.w.60 . stets entsprechend der jeweiligen Entwicklungsstufe. dgl.s. das eine Fundgrube an Wissen darstellt. darunter sich verhältnismäßig nur wenige wirklich tief schürfende Quellenwerke befanden.) Theoretische Studien und Aufschlüsse.) Experimente und ähnliche Praktiken. Ordnen Sie dieselben in übersichtlicher.) c. würde vielleicht mangels rechten Verständnisses auf Ablehnung stoßen. Und nun geben Sie sich das Versprechen . Vorträgen u.zwecks Vermeidung jedweder Zersplitterung .aufgezeichnet. Gedanken.) b.) Überdenken Sie die Einzelheiten. (Als Zuschauer.

eigene schmerzliche und im engsten und weitesten Bekanntenkreise . Die Lehren längst vergriffener Werke. stellen Sie eine BücherWunsch -Suchliste zusammen von denjenigen Büchern. mündliche Überlieferungen. welch eigenartiges Schicksal über der metaphysischen Literatur waltet. Etwas von Nutzen findet sich auch dort. Beim Studium der einzelnen Disziplinen wird jeweils auf die entsprechende Literatur hingewiesen werden. Mit fortschreitendem Studium werden Sie immer deutlicher merken. sollen zu allen Zeiten von geheimen Verbindungen aus dem Handel gezogen worden sein.haben gezeigt. wie es nicht gemacht werden soll.61 . Bücher. das nur in handschriftlicher oder mündlicher Überlieferung von Generation zu Generation sich forterbt. Das ist der Zeitpunkt.Der „Zufall“ beherrscht den Büchermarkt. Zweifelsfrei stand auch der Vandalismus der hinter uns liegenden Epoche im Dienste dieses geistzerstörenden Demiurgen. aus allem unvoreingenommen das für Sie Brauchbare zu schöpfen. Wissenden zufolge suchen dämonische Kräfte bewußt den geistigen Quell zum Versiegen zu bringen. sowie eigene Studien. wird ihm werden. Terror und Kriegsfurie taten auch hier ganze Arbeit.und Forschungsergebnisse sind der Quell. Manchmal gelingt auch diesen ein infernalischer Zug. Was er bedarf. Unschätzbare Werte gingen verloren. Nicht zu vergessen. soweit diese greifbar. zu studieren und auch in minder empfehlenswerten Einsicht zu nehmen. die Sie gern besitzen 1950 . die ein weit über den Durchschnitt stehendes Wissen gaben. Oft lernen wir daraus. daß die seltensten geistwissenschaftlichen Werke auf oft unerklärliche Weise abhanden kamen. wie eine unsichtbare Führung Ihr Werden lenkt. Die Erfahrungen jener Zeit . alle namhaften Werke. Ebenso will man die Beobachtung gemacht haben.Eintretende Reife wird Sie befähigen. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung. daß es ein Wissen gibt. . aus dem wir schöpfen. Da die meiste einschlägige Literatur vergriffen ist. allen negativen Gewalten zum Trotz ! Mit deren Einfluß natürlich ebenfalls gerechnet werden muß. Dennoch darf der Strebende guten Mutes sein. Oftmals allerdings muß sich der Neophyt mit dem in den Unterweisungen gegebenen Wissen bescheiden.

um die wagrechte Haltung der Oberschenkel zu ermöglichen.) Der gesamte Körper verlegt seine Schwere auf die Gesäßknochen und muß sich völlig im Gleichgewicht befinden. 1950 . im Ellenbogen gewinkelt. . . Ohne Krampfung der Halsmuskulatur u. Schulterblätter berühren leicht die senkrechte Stuhllehne. Passivität . Augen geschlossen . Durch das für die Loge arbeitende Antiquariat werden Ihnen von Zeit zu Zeit dann entsprechende Angebote zugehen.Entspannung: 2. Arme beiderseits der Brust. Entspannungs . Die Knie berühren sich leicht. Diese Haltung ist als Ägyptischer Sitz bekannt.Wirbelsäule gerade.Exerzitium .) Kopf aufrecht. geschlossenen Finger (die Daumen leicht im Winkel abstehend) liegen zwanglos auf den Knien und schneiden daselbst mit den Spitzen in einer Linie ab.Kinn leicht angezogen.w. (Eventuell auf einer Unterlage. (man vergleiche ägyptische Statuen oder Abbildungen !) von den indischen Eingeweihten auch „der Gott“ bezeichnet.oder unbeweglich auf einen in gleicher Höhe befindlichen Punkt gerichtet. Sitzend: Aufrechte Haltung. (Bei Beherrschung der Übung freier Sitz. Unterarme und Hände (Handflächen nach unten!) auf die Oberschenkel. Beine im rechten Winkel zu den absolut wagrechten Oberschenkeln. Der Blick ist gleichfalls völlig entspannt.wollen und reichen Sie diese bitte dem Sekretariat der Loge ein.62 . Die Füße ruhen parallel auf dem Boden.s. die gestreckten.

Arme und Hände hängen beiderseits des Körpers locker und schlaff herab.bis zum physischen Selbstvergessen. Und achten Sie immer. Lassen Sie alles an sich . ungefähr um Handbreite von den Knien entfernt auf den Schenkeln. Die Fingerspitzen. Manchmal wird der ägyptische Sitz auch in folgender Abweichung empfohlen: Füße leicht gewinkelt. Kopf und Nacken eine a b s o l u t e G e r a d e bilden. ------------------ 3. beginnen Sie vorerst mit zwei Minuten und steigern Sie die Dauer nur ganz allmählich auf fünfzehn bis zwanzig Minuten.Führen Sie diese Entspannungsübung auf die gleiche Weise durch wie die Übung eins. aufwärts bis zum Kopf. Stehend: Aufrecht. Füße leicht gespreizt. Darauf ist das größte Augenmerk zu legen !! Üben Sie durch Monate in stetem Wechsel diese drei grundlegenden Posen aller Entspannungspraktiken. Beziehen Sie alle Körperteile mit ein: äußerlich wie innerlich. Imaginieren Sie die Entspannung immer bei den Füßen beginnend. daß Wirbelsäule.63 . zwecks besserer Entspannung.in sich erschlaffen ! Entspannen Sie sorgfältig Stück für Stück .Exerzitium. Entspannungs . Auch hier gilt Obenstehendes. Hacken etwa in fünf Zentimeter Abstand. ------------------ 1950 .

Krankheitskeimen eine willkommene Brutstätte. Ein erhöhtes Quantum an Sauerstoff wird dem Blute zugeführt. unverbildeten Völkern findet sie sich vor. Vorweg sei festgestellt : Das Gros der Menschheit versteht nicht richtig zu atmen. Wir aber wollen nicht stehen bleiben. Weiter jedoch geht sie noch nicht.64 . Brust und Flanken füllend. Diese mehr grobsinnliche Wirkung wollen auch wir uns zunutze machen. spirituelle Seite des rhythmisch-dynamischen Vollatmens näher eingehen. Selbst die auf dreidimensionalem Denken aufgebaute orthodoxe Medizin mußte die Heilwirkung des Atmens anerkennen. ehe wir auf die feinere. Bei allen wissenden. Nerven und sonstige Organe ein. tief zu atmen oder gar rhythmisch b e w u ß t . unvollkommene Atmung schafft im Körper aufnahmebereite Herde.Rein physisch. Was vermag oft ein einziger tiefer Atemzug ! . U n d e i n b e f r e i t e s A u s a t m e n ! : Wieviel an Kohlensäure und verbrauchten Stoffen entlasten den Organismus. grobsinnlich betrachtet : Ein beachtliches Mehr an Luft strömt in die Lunge. 1950 . Gewöhnliches Atmen scheidet nur höchst unvollkommen die angesammelten Schlacken aus. Der eingeweihte Metaphysiker sieht in dem Atemprozeß mehr als bloße Sauerstoffeinwirkung auf Lunge und Blut. um wievieles gründlicher geht die Ausscheidung. Wem fällt es ein. wo begrenztes materialistisches Denken versagt.Lehre: Uralt ist die Atemlehre. Diese Reste giftiger Gase verseuchen Blut und Lunge und wirken mit der Zeit schädigend auf Drüsen. Die indischen Yoga-Vorschriften bieten heute noch eine unverfälschte Überlieferung der Atempraktiken. Flache. Eine Unzahl Bände über die Mysterien des Atmens füllt auch die abendländische Literatur.Atem . Obwohl dadurch bereits der gesamte Organismus denkbar günstig beeinflußt werden kann. die Reinigung vor sich.

Meingott. ist mit intellektuellem Einschlag zu rechnen. Hanish wagen zu behaupten. regt den Appetit an. löst seelische Spannungen und beseitigt Disharmonien. stärkende Wirkung wird er bei regelmäßigen Üben bald erfahren. Dr. sobald andauernde Tiefatmung einsetzt. setzt sich die Luft vorwiegend im oberen Brustteil fest. kräftig sich spreizende Lenden fördern religiöses Empfinden. tiefes Ausatmen mit anschließender Atempause reinigt den Nervenapparat. aufheben.Z. Wozu geschultes Atmen imstande. Die Anhänger von O. in einzelnen Fällen bis zu 30 Jahren hinzusetzten.Die in der Wissenschaft des Atem weiter Eingedrungenen lehren sogar. ergeben sich demzufolge gemischte Naturelle.so sagen sie . der die Beobachtung seines Gärtners zur Grundlage interessanter Forschungen machte. sich vermischen. mag er am eigenen Körper erproben. 1950 . Der Neophyt nehme diese und ähnliche Behauptungen vorläufig zu Kenntnis. daß sich die Lebenslinie in den Händen kontrollierbar verbessere. die eine von Natur aus kurze Lebenslinie durch richtiges Atmen zu verlängern wußten und dem angezeigten normalen Lebenslauf bis zu 20. verbessert das Blut und belebt wohltuend die Körperwärme. beziehungsweise ergänzen. denn . noch zwinge er sich zu blindem „Daranglauben“.bewußte Tiefatmung stärkt die Lebenskraft und verleiht dem Körper eine höhere Widerstandsfähigkeit. berichtet. Der eingehaltene Rhythmus wirkt beruhigend auf das Gedankenleben.65 . der zu Studien geneigt macht. Diesem zufolge kommt es auf die Art der Atmung bereits im Kindesalter an. – Regelmäßige Tiefatmung erleichtert ferner die Selbstbeherrschung und wehrt dem Gefühl der Angst und Furcht. daß Länge und Tiefe der Atmung auch auf die Lebensdauer und den Schicksalsablauf einen erheblichen Einfluß haben. In ihren Kreisen sollen sich Menschen befinden. Auch auf Charakter und Intelligenz soll die Atmung von entscheidendem Einfluß sein. Außerdem fördert die bewußte Atmung den Stoffwechsel. Richtiges Einatmen und z w a n g l o s e s Stauen der aufgenommenen Luft stärkt die Nerven. wie sich der Mensch später entwickelt : Atmen mit dem Unterleib gibt materielle Neigungen. Wo nun die Atmungsarten variieren. Die belebende. So wird von einem Pariser Arzt. Er lehne sie weder ab.

Schon diese kurzen Hinweise lassen den segenbringenden Wert einer durchdachten Atemschule erkennen. die universelle Lebenskraft. die alles durchdringt. Freilich trifft diese Kritik nur 1950 . Hauch von seinem Hauche : Prana. Geistwissenschaftler der neueren Schule künden vom „Lebensstoff“. wenn selbst Metaphysiker von Ruf von einem gesundheitsschädigenden Einfluß des Hatha Yoga (Vereinigung im Atem) sprechen. Kein Tag vergehe ohne Atemexerzitien. Manche Erfolgssysteme und ähnliche Schulungsmethoden fundieren ausschließlich auf dem Atem und seine ans Wunderbare grenzenden Wirkungen. Bis zur Meisterschaft. Und geben Sie sich zu Anfang Ihrer Studien mit vorliegenden Atemexerzitien zufrieden. Botschaft des Schöpfers.Wir nehmen mit der Luft (und hierin sind sich die Geheimlehren aller Kulturkreise einig) noch ein geheimnisvolles „Etwas“ auf : Einen ätherischen Stoff. Gehen Sie jedoch sehr vorsichtig zu Werke. eine Modifikation jener kosmischen Kraft. Wohl aber nimmt es eine breite Basis hierbei ein. flüstert ehrerbietig der Inder. Doch kann diesen Systemen der Vorwurf der Einseitigkeit nicht erspart werden. ohne den es nirgends Leben gäbe. Widmen Sie der Atemtechnik größte Aufmerksamkeit. in jedem Atem unserer Erde bis zu den fernsten urewigen Tiefen. Unendlich viel ist über den Atem geschrieben worden. . Sie werden erst dann gegeben. dennoch findet man selten einen verständnisvollen Aufbau der Übungsfolge. Üben Sie ständig. einund dasselbe Lebensprinzip symbolisieren. Richtiges Atmen aber befreit den Körper nicht nur von schädlichen Abfallstoffen und führt ihm in verstärktem Maße belebenden Sauerstoff zu. die absolute Energie. Absichtlich wurden einige der sonst gepriesenen Übungen ausgeschaltet. Resultate zu erzwingen. vom „Biogen“.66 .und dieselbe Kraft. den Träger des universellen Lebenswillens. sprach wissend der alte Perser. überall waltet. Ga-Liama (oder Galama). So finden wir die verschiedensten Bezeichnungen. mit ihm die heutigen Anhänger Mazdaznans. wenn Sie für den Studierenden keinerlei Gefahr mehr beinhalten. die letzten Endes ein. der Lichtsame. Ohne Überstürzung ! Vermeiden Sie es. Kein Wunder. Die Alchemisten wußten vom „Wasser des Lebens“. Atmen allein führt nicht zur letzten Reife.

Bauchatmung. Hatha-Yoga-Übungen an sich sind nicht nachteilig. jede F o r c i e r u n g meidend.bzw. Spitzenatmung genannt. hält sich der Übende streng an ihn. daß auf solche Weise der Lernende kaum zum Ziele kommt.s. der die Grundlage zur gesamten Atemgymnastik bildet. Ich wiederhole kurz : 1. Vorliegender Lehrgang gibt von Grund auf die Übungen. Herzerweiterung.oder Brustatmung. übermäßige Dehnung der Lungenbläschen. ihre Praxis muß nur verstanden sein. als Flanken-. bzw. Der Hochatem. bekannt als „mittleres Atmen“. Zwischenrippe. dehnt die Rippen und die Brust- 1950 . 2. Besonders von Herz und Lunge. Die meisten Schulungsmethoden muten dem Anfänger Leistungen zu.A t e m .bei jenen zu. auch Schlüsselbein. Der „hohe Atem“. So z. Jede dieser drei Atmungsarten ist in ihrer Wirkung unvollkommen und versorgt die Lunge nur mangelhaft mit frischer Luft. Zerrungen u. Mittel. Erst mit Fortschritt des Neophyten werden diese durch kompliziertere ergänzt. Rippen-. Der Weg ist naturgemäß länger. die an das Können erfahrener Praktiker nicht unerhebliche Anforderungen stellen.67 . Der Tiefatem oder die Zwerchfell-.f. ohne entsprechende Vorschulung drauflos üben. D i e A t m u n g s a r t e n : Über die Arten des Atems sind sich alle im großen und ganzen einig.und Tief-Atem ergibt : 4. obendrein stellen sich Schädigungen physischer Natur ein. Sicher sind ihrer nicht wenige. Der Mittelatem. 3. den V o l l . Dieser erst versorgt die Lunge genügend mit sauerstoffreicher Luft. Nicht nur. erst eine Synthese von Hoch-.B. die w a h l l o s . doch um so sicherer und in jeder Hinsicht unschädlich.

(Wobei die letzten 6 .) Zuletzt die obersten Partien. 1950 . Ausatmen: Durch den Mund. indem Sie das Zwerchfell nach unten durchdrücken. durch die Nase. der bewußte Vollatem 50-70 Liter Luft zuführt. zwanglos. Mit dem Gefühl wohliger Befreiung. um der Lunge die nötige Stütze zu geben. Ein wundervolles Gefühl des Gelöstseins muß Sie beseelen. dehnbar und elastisch. das Zwerchfell. Vorübung: a) Liegend: Einatmen : Langsam. Vermeiden Sie jedoch. wenn wir bedenken. Nur wenn bei schärfster Kontrolle die Muskeln entspannt sind. ist der Zweck des Exerzitiums erfüllt. Jeder Muskel. Atem anhalten: Einige Augenblicke. jene Scheidewand zwischen Brustkorb und Unterleib. (Ohne Pressen und Spannen natürl.muskulatur und macht das Zwerchfell. Desgleichen durch die Nase üben.) Dann die mittleren Teile.) Abschließend den Leib. die Einatmung in drei Phasen zu zerreißen.68 . Schon rein zahlenmäßig läßt sich die überaus günstige Wirkung des Vollatems erkennen.7 Rippenpaare gleichfalls leicht gehoben werden. Lassen Sie diese drei Phasen langsam. daß der allgemein übliche Atem der Lunge in der Minute 7-10 Liter Luft. leicht einziehen. insbesondere Hals. durch leichtes Anheben der Brust. Wieder ohne Krampf und Spannung oder sonstige Forcierung. (Flanken und Rippen treten hierbei nach außen. rhythmisch ineinander übergehen.und Gesichtspartie locker ! Zuerst die untere Lungenpartie füllen. Brust und Zwerchfell schwerefrei.

ebenso vor eindringenden Unreinigkeiten. Hände beiderseits schlaff herabhängend. Der Atemstrom fließt leichter. Nach restloser Ausatmung zwanglos hochrichten und w a r t e n .69 . Kopf hoch. ohne zu pressen.Beobachten Sie ihren Atem abends im Bett.Üben Sie unablässig. b) Stehend: Stellung I.Üben Sie beide Arten der Ausatmung und behalten Sie das Ihnen Zuträgliche bei. Nur 1950 . Die Mehrzahl der Autoren gibt der Nase hierin den Vorzug. Früher. Das Ausatmen geschieht bei leicht geöffnetem Munde oder gleichfalls durch die Nase. als Kinder. Kreuz ohne Übertreibung gerade. bis der Organismus von selbst einzuatmen begehrt. . Füße in ca.sofern nicht ein Exerzitium einen besonderen Atmungsvorgang fordert. haben wir richtig geatmet . Jeder Atempraktik gehe eine kräftige Ausatmung durch den Mund voraus. Vergessen Sie nie diesen natürlichen Impuls abzuwarten. Hier ist meist noch ein Rest der natürlichen Atmung vorhanden. V o r b e d i n g u n g : Körperlich und geistig völlig entspannt und gelockert. harmonischer. Atmen Sie auch stets so gründlich als nur möglich aus. Trachten Sie die verbrauchte. Auch ich empfinde die Nasenatmung vorteilhafter.und wir müssen es wieder lernen. 20 – 30 cm Abstand parallel voneinander. Atmen Sie stets durch die Nase ein. Ausatmen: (Mund halboffen) Aushauch w e i c h . . mit gasigen Abfallstoffen verseuchte Luft vollends auszustoßen ! Oberarmschulter und Schlüsselbeinpartie können Sie hierbei leicht senken. Oberkörper etwas nach vorn neigen. Die Atmungsorgane bleiben durch die im Kopfe vorgewärmte Luft vor Erkältung verschont. .

. ------------------ 1950 . bei absolut l o c k e r e r Hals. ------------------ Stellung II.restlose Entleerung der Lunge bietet die Gewähr für eine höchstmögliche Wiederauffüllung des Atemapparates. Ausatmen: Wie oben. bei der Ausatmung etwas nach vorn.70 . Atmen Sie o h n e A n s t r e n g u n g . nach und nach aufwärts den gesamten Brustkorb.Ohne Anstrengung. Zwang. Derselbe Stand. Die Arme bilden zum Körper eine Gerade.und Gesichtsmuskulatur. Die Übung an sich ist die gleiche wie zuvor. Spannung und Pressung meidend. Einatmen: Stets durch die N a s e (soweit es sich nicht um besondere Übungen handelt). Versuchen Sie später auch die Ausatmung durch die Nase. Atem halten: Kurz. -----------------c) Sitzend: Im ägyptischen Sitz.so tief und voll Sie es nur vermögen. (Also nicht mit vorstehenden Ellbogen !) Den Kopf beim Einatmen leicht nach hinten neigen. nur mit verschränkt auf dem Hinterkopf ruhenden Händen. Zuerst den Raum unten um das Zwerchfell füllend. Druck.

. bedingt die kerzenrecht stehende Wirbelsäule den harmonischen.. ungebrochenen Stromlauf der pranischen Lebensenergie.. Mindestens zwei. wenn Sie die vorhergehende gründlich beherrschen ! Für jede Übung genügt eine 7 – 9 malige Wiederholung. Atemübungen ohne vorheriger Erfüllung dieser Bedingung gelten dem Geheimwissenschaftler als gefährlich. Systematik und Ausdauer . wohl aber mit Geduld. Natürlich o h n e Übertreibung ! Vergessen Sie nie : Mit Gewalt läßt sich im esoterischen Studium nichts erreichen. Nach Absolvierung der Vorübungen sind Sie im Besitz des V o l l . physisch. Physisch gesehen. Üben Sie abwechselnd vorstehende Atemexerzitien.A t e m s .. Außerdem sind die Forderungen der Reinigung zu beachten. geistig und seelisch.Die aufrechte Stellung mit gerader Wirbelsäule stets sorgfältig beachten. -------------------A t e m 1950 . Wir können nunmehr zum R h y t h m i s c h e n übergehen.bis dreimal täglich. arbeiten die oberen Lungenflügel besser und regen gleichzeitig die Nervensammelstellen im Gehirn an.71 . die Sie allmählich nach Belieben und Wohlbefinden steigern können. Geheimwissenschaftlich betrachtet. Gehen Sie erst dann zu einer neuen Stellung über.

dem mit massiven Giften heilenwollenden Mediziner. Die Naturen sind nicht gleich.Lektion Nr. wärmehindernde Pflan- 1950 . plötzlicher Umstellung sei jedoch gewarnt. Die Ernährung sei chemisch unverfälscht.Praxis: K ö r p e r p f l e g e . Spagyrik. Farben-. Vor forcierter. Möglichst dem geistig orientierten. hochwertig in der Qualität ausreichend. Schwere Dissonanzen in diesem Gefüge seien dem Arzte überlassen. Heilatemweise u. beziehungsweise er entwöhnt sich von selber. Eine vom Tiermord freie Ernährungsweise ist anzustreben. III. Biochemie. Achten Sie auf den Stoffwechsel. Harmonisierung von Körper . der anderen genügt passive. Je naturreiner.Homöopathie. sind der herkömmlichen Medizin vorzuziehen. Lebens . Heilkräuterkuren. . Also nicht so sehr dem Allopathen. kein Zuviel noch Zuwenig. Weist Ihr Körper Schädigungen auf.s. Luft-.Geist ist eine der grundlegenden Voraussetzungen für die weitere Schulung. auf die Gesundheit der inneren Organe. desto größer sein energetisches Strahlungsvermögen. wärmebildenden Eiweißnahrung.w. Jedenfalls erfolge der Übergang zur fleischlosen Diät allmählich.Seele . Naturgemäße Lebenshaltung ist selbstverständlich. Licht-. Mit zunehmender Vergeistigung entwöhne man den Körper. Naturheilmethoden.72 . suchen Sie diese auf vorgenannte Weise zu beseitigen. Darüber hinaus tun die Exerzitien das ihre. Beseitigen Sie die Störungen. Richten Sie Ihr Augenmerk auf Gesundung und Kräftigung des Organismus. Wasser-Therapie. desto zuträglicher dem Körper. Hochpolung. Die eine bedarf mehr der aktiven.

Starre Regeln sind abwegig. Je gefühlsbetonter Sie sich dies vorstellen. Verdauungsstörungen u. phosphor. bspw.zenkost. B ä d e r . naturreine. Einen wichtigen Bestandteil der Ernährung bilde die vitaminreiche Rohkost. Nikotin. Alkohol. Achten Sie bei den Mahlzeiten auf ausgeglichene Seelenstimmung. Die wichtigsten Punkte der inneren Reinigung sind : Regelmäßige Verdauung. Hormon erzeugenden Nährstoffen. 1950 . giftstoffreie Ernährung. K a u e n S i e g r ü n d l i c h . verbunden mit Gedanken des Dankes an alle Wesen und Kräfte. Individuell muß von Fall zu Fall entschieden werden. Hier spricht das Temperament mit. umso gründlicher wird die genossene Speise in den Verdauungsorganen ausgewertet.w. die Kräftigung.s. Besonders bei Magenverstimung. der restlosen Verarbeitung durch den Organismus. Die Kräfte des Gehirns bedürfen stark vitamin-. Zu empfehlen ist vor und nach dem Essen kurzes besinnliches Schweigen. Innen wie außen. wie Coffein. Und immer mit der Vorstellung der Kraftzufuhr. E s s e n S i e l a n g s a m . umso nachhaltiger ist die Sättigung. Reizlose. M a s s a g e und Ö l u n g . Ebenso wichtig ist die Reinheit des Körpers.und eisenhaltiger Nahrung. Fasten. wie W a s c h u n g . die uns die Nahrung bescherten. Einschränkung der Genußmittel. Entsprechende Entschlackung. durch Blutreinigungskuren und ähnliche Prozeduren.73 . Drüsen anregenden. die des Gefühls verlangen nach blutbildenden. Ä u ß e r l i c h e Reinigung durch entsprechende H a u t p f l e g e .

nach jeder Wasserabreibung sorgfältig ein. Soweit vorläufig über die Reinigung des Organismus. Besonders empfohlen sei e c h t e s Eukalyptusöl. noch zeitlich zu lang. . Nur pflanzliche Öle sollten hierbei Verwendung finden.Solarplexus . Als Regel gelte: nicht zu heiß. Vor allem die Fußsohlen vergesse man nicht dieser nervenbelebenden Prozedur zu unterziehen. (Verwenden Sie zur Pflege Ihres Körpers nur alkalifreie Waschmittel und Pflanzenfettseifen.und V o k a l . desto intensiver ihre Funktion. bzw. ================ 1950 . gegebenenfalls auch Massage. Nachfolgend gründliches Frottieren bis zur leichten Rötung der Haut.74 . wie wir sie u. im R e i n i g u n g s .Verreiben Sie das Öl über die gesamte Körperfläche.) Gründliches Bürsten ist . Sie haben stets einen Verlust an Kraft zur Folge. Neben der Lunge ist die Haut das wichtigste Atmungsorgan.Ate m und in der E n t o d u n g d e r A u r a kennen lernen werden. Je reiner die Poren. . bis es die Haut gänzlich absorbiert hat.besonders empfehlenswert.Beine . Fünfzehn Minuten sei die Grenze.Stirne.Herzgegend . Hinzu kommt später noch die geistig-fluidale.wie schon in Lektion I betont .Arme .Beginnend mit den wichtigsten Zentren: Leistengegend – Achselhöhlen . V o l l b ä d e r genügen wöchentlich einmal.a.Fußsohlen . Ö l e n Sie den Körper nach jedem Bade.Morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Zubettegehen waschen Sie den ganzen Körper mit stubenwarmen Wasser.

. LEKTION III von Karl Spiesberger (Fra. 6-8 von Gregorius. Meister der Loge Fraternitas Saturni Orient Berlin PREIS 5. Gregorius.DM Privat – Druck 1950 .75 .Juni 1950 BLÄTTER FÜR . Eratus) JUNI 1950 Herausgegeben von Gregor A. Meister der Loge „Fraternitas Saturni“ „EINWEIHUNG“ MAGISCH-ESOTERISCHE LEBENSFORMUNG IN THEORIE UND PRAXIS. FOLGE LEKTION NR. LEBENSKUNST INHALT: „SYSTEMATIK DES OKKULTEN STUDIUMS“ 3. ANGEWANDTE OKKULTE .

der ihn in die kristallklaren Schwingungen der mentalistischen Ebene der Menschheitsevolution führt. Je harmonischer und reiner der innerliche. vorausgesetzt. wie jeder Kabbalist so richtig sagt. lassen sich auch günstige Tage und Stunden für derartige mentalistische Übungen heraussuchen und vorausbestimmen.Aber man vermag ihn zu fördern durch mystische Versenkungsübungen.Magie. den mystischen Pfad gehen zu können.76 . der Wahrheit und der geistigen Erleuchtung.Horoskopes. 1950 . Es ist der Weg der weissen Magie. In jedem suchenden Menschen werden einmal die Lichter umgestellt. Die Sehnsucht eines jeden Esoterikers ist es.Epochen. Die Verbindung mit der mentalen Sphäre. Erzwingen lässt er sich nicht. Wann allerdings dieser Zeitpunkt einmal eintritt. Es sind dazu oft viele Incarnationen nötig. denn ihre Beweggründe entspringen keinen egoistischen Motiven. durch praktische Mantramistik und durch Meditations . kann man selbst nicht bestimmen. . okkulten Planeten über die geeigneten Promissorstellen des eignen Geburts . ist durchaus gangbar und erreichbar. So kann also sehr wohl der Kontakt mit diesen Ebenen bewusst herbei geführt werden. Durch eine genaue Beobachtung der transitorischen grossen. sondern nur einer inneren Sehnsucht nach Gott.LEKTION NO. Dieser Weg. 6. Dieses sind dann für den Neophyten die Zeit . diese Hochpolung. dass der Neophyt dafür prädestiniert ist. Eine praktisch ausgeführte Magie dieser Art ist durchaus nicht als etwa astral oder als schwarzmagisch zu bezeichnen. seelische Zustand des Neophyten ist. in denen sein Geist und seine Seele offen sind für den Influxus der höheren Sphären. desto wahrscheinlicher und leichter kann dieses hohe Ziel erreicht werden.

während die äussere Strahlungsumhüllung in rötlichen Farbtönen schwingt und in Grau ausläuft. Beabsichtigen höhere mentale Wesenheiten einen Menschen zu erreichen oder sich ihm bemerkbar zu machen. denn ihm sind ja die Farbtöne der verschiedenen Sphären bekannt. in selteneren Fällen auch gelb aufweisen. Man kann bei diesen Experimenten auch erwiesener Maßen in Verbindung mit eingeweihten Meistern oder geistigen Führern kommen. Ein Wesen mentalen Ursprungs wird also demnach in seiner Strahlungs. - 1950 . um in der niederen Sphäre. solche in Grau oder Weiss sind sogenannte Spirits. so müssen sie sich zunächst mit Astralmaterie gleichsam einhüllen oder verdichten. die nicht mehr sich im körperlichen Zustand befinden und bereits auf der Mentalebene schwingen. die sich manifestieren. in Sthula Sharra sich überhaupt manifestieren zu können.77 . Durch diese Tatsache ist aber dem experimentierenden Magus eine sehr gute Unterscheidungsmöglichkeit gegeben. Erscheinungsformen in nur roten Farbtönen sind immer rein astrale Wesenheiten. desto sicherer ist sie als mentales Wesen im Ursprung anzusprechen.Durch diese angeführten mental-magischen Experimente kann der Neophyt nun mit höheren mentalen Wesenheiten in direkte Verbindung kommen. Es kommt dabei natürlich auf seinen geistigen und inneren Reifezustand an und auf die Wesenart und Kategorie. oder auch Spaltungskörper lebender in Trance befindlicher Menschen. In dieser magischen Praxis bestehen deshalb sehr diffizile Unterschiedlichkeiten. welcher das erscheinende Wesen der mentalen Sphäre angehört. Dieses magische Grundgesetz ist durch zahlreiche gelungene Experimente und Beobachtungen einwandfrei erwiesen. denn diese besitzt ja sieben Unterschwingungen.oder Lichterscheinung als Hauptfarbe im Kern stets die Farbtöne grün oder blau. Sie werden ihn immer im geistigen Sinne befruchten. also mediumistische Manifestationen. In je reineren leuchtenden grünen oder blauen Farbtönen die erscheinende Wesenheit schwingt.

Einige Ausnahmen hat es aber auch hier schon gegeben.Devas. den Engeln der Astralebene.Devas werden nur in den seltensten Fällen sichtbar.Es ist übelster Mystizismus. ein wunderbarer Accord. ist oft genug bereits eine mentale Manifestation. Ein aus der übersinnlichen Sphäre kommender Klang. Aber es sind Fälle genug bekannt geworden. Einer sachgemässen okkult-magischen Nachprüfung halten diese Behauptungen nicht stand. wenn derartige Resultate eintreten. mit Jesus Christus oder gar mit Gott durch eine sichtbare Erscheinung bekommen zu haben. aber meist ist es nur Einbildung oder überpolte Hysterie. Jedoch reine Mental . die „Weisse Bruderschaft“ eine solche mentale Organisation. eine eigenartige Melodie oder Tonfolge. indem besonders begnadeten Menschen tatsächlich derartige Engelwesen erschienen sind. gläubiger Menschen mag es auch hier geben. wie bereits gesagt. wenn besonders in theosophischen oder katholischen Kreisen behauptet wird. Es sind eine ganze Anzahl dieser Fälle in der geschichtlichen okkulten Literatur überliefert. - 1950 .B. welche auf diese Weise Kontakt sucht mit sensiblen geeigneten Menschen. oft sogar ungewollt und nicht herbeigerufen. um nicht geschulte Menschen zu täuschen und in die Irre zu führen. Nun sind an sich derartige sichtbare Erscheinungen aus der Mentalebene sehr selten und es gehört dazu schon ein hohes magisches Wissen oder es ist eine wunderbare Begnadung. direkte Verbindung mit den Erzengeln.78 . deren Kernschwingung aber immer in den obigen genanten Farbtönen schwingt. in denen sich Astral . Ausnahmefälle hochsensibler. wenn sie in ihrem natürlichen Ursprung sich nicht erklären lässt. die nur durch Klang oder Farbe ohne jede Formgestaltung wahrgenommen werden können.So ist z. .Dämonen geschickt und bewusst der Form und des Aussehens höherer Wesenheiten bedienten. Man kann auch eine Reperkussion erhalten mit den sogenannten Astral . Ein geschulter Magus vermag. aus den wahrnehmbaren Farblichttönen der Erscheinung seine richtigen Schlussfolgerungen ziehen. da sie sich infolge ihrer feineren aetherischen mentalen Struktur nur sehr schwer den unteren Sphären nähern können. Viel häufiger sind aber Manifestationen aus der mentalen Sphäre.

denn dann steht er dem „Hüter der Schwelle“ gegenüber. Auges an. Spaltungsmagie . Gerade diese Erscheinung wurde oft bezeugt aus mystischen Kreisen und gilt als ein bestimmter Einweihungsgrad. dem Mysterium einer Einweihung. so erlebt er eine mentale Manifestation. Erscheint z. Es kann sich ja auch um Traumerlebnisse im sogenannten Tiefschlaftraum handeln. muß der Neophyt die Geheimsymbolik eingehend studieren. Immer sind derartige mentale Manifestationen von harmonischer Schönheit und Machtfülle und erzeugen ein tiefes Gefühl der Glückseligkeit im Menschen.B. dem Neophyten in Meditationstrance ein Drei-Eck-Symbol im Kreis. Es können auch farbige Symbole auftreten. Es ist ein grosser Unterschied. sind wahrgenommene Erscheinungen von Symbolen oder symbolhaften Figuren mentalistischen Ursprungs. Eingehende Unterweisung darüber erfolgt im Unterricht in den verschiedensten Studienheften. ist nicht nur das genaue Studium der Lektion No. Zum tiefen Eindringen in dieses Gebiet. welches sich nur schwer mit Worten beschreiben lässt. Variationen sind hier häufig. dem Hellhören.Formen.Sinn.müssen studiert und beherrscht werden. ob derartige Manifestationen bewusst durch Magie herbeigeführt werden oder ob sie spontan erfolgen. denn oft sind Träume keine Schäume. sondern eine mentale Verbindung des Egos mit einer höheren Sphäre.Meditationsmagie .Sensible Menschen hören diese Töne gewissermassen mit ihrem 6. Es kommt hierbei aber auch auf den Ausdruck des betr. sondern hier greifen eine ganze Anzahl von okkulter Diszipline ineinander. Um diese Erscheinungen deuten zu können.79 . wenn man bewußt derartige mentale Verbindungen erreichen will. Ebenso häufig. 5 nötig.und Symbolmagie . Es kann eine Warnung sein oder auch Wohlwollen. Auch alle Traumerlebnisse sind nach diesen Gesichtspunkten zu beurteilen. Nimmt er ein ihn anblickendes Auge mit oder ohne Symbol oder ein Augenpaar wahr. die eine okkulte Disziplin für sich darstellt. so ist dieses für ihn ein besonders wichtiges Erlebnis. den der Myste erreicht hat. 1950 .

als es heute gelehrt werden kann. Der Neophyt wird diese Bücher dann zur Ergänzung seines Studiums dieser wichtigen Disziplin heranziehen können. Vielleicht muss erst eine weitere geistige Hochpolung der Menschheit durch den zunehmenden Einfluss weiterer transplutonischer Planeten erfolgen. Eine der ersten Schulungsaufgaben zur Erweckung der mentalistischen Kräfte in seinem siebenfachen Körper sind für den Neophyten die Exerzitien des VokalAtems. Die ausführlichen Übungen werden gegeben in den Heften „Einweihung“ des Fraters Eratus. aber noch hat man sie nicht entdeckt. Das Schwingungszentrum oder die Urquelle dieser Kraft soll in der Uranus-Neptun-Sphäre sich befinden.Diese sind sämtlich sehr wichtig und bilden die Grundlage für eine systematische Hochpolung des Menschen. Diese uralte Laut. In der Geheimlehre nennt man diese Disziplin: Die Lehre des Memnon. Sie ging verloren durch den Fall und Abstieg des Men- 1950 . Die esoterische Lehre vom geistigen Auge ist uralt und allen Geheimschulungen zu eigen.und Ton-Magie birgt in sich ein viel höheres Wissen. nach Beratung mit dem Lehrer.LEKTION NO. dass diese geheimnisvolle Kraft von den Venusadepten auf dem Berge Adiris zur Erde gebracht wurde. Sie ist die Basis sämtlicher sogenannter Jogha-Lehren. . denn das alte Weistum ging zum grössten Teil leider verloren. des tönenden Gedankenatem.80 . der Esoteriker Peryt Shou und der Theosoph von Sebottendorf warnen Vorkämpfer dieser Lehre in der neueren Zeit. um sie der Menschheit zur Verfügung zu stellen. Die Vril-Kraft wurde in der Atlantisepoche der Venus zugeschrieben und die Geheimlehre spricht davon. über welche es ja eine sehr eingehende Literatur gibt. Hier liegt auch die Erzeugung der geheimnisvollen Vril-Kraft der Atlantier verankert.Atem -Übungen zur Erweckung des Mental-Körpers. Der Mystiker und Altmeister Kerning in seiner Buchstaben-Magie. Die Vokal . 7.

Die Schlussfolgerung ist naheliegend. Man erklärt durch die Benutzung der Vrilkraft den Bau der Pyramiden und der rätselhaften mittelamerikanischen Hochbauten der alten Azteken. In den tibetanischen Kultriten finden noch heute sehr lange Posaunen Verwendung.Zustand fielen.schengeschlechtes. . Im arischen Weistum heisst es: „Wodan schöpfte Weisheit aus dem Brunnen „Mimir“. Die Vrilkrafttonschwingung soll im Stande sein. Den Exzerzitien der Vokale soll zunächst die Lehre der Wirkung des Konsonanten „M“ vorausgenommen werden. In der antiken Instrumentalkunde findet man viele derartige und eigenartige Instrumente. Die babylonischen Priester schöpften ihre Intuitionen aus dem Geheimnis des „Mu-Mu“. sind ebenfalls rudimentäre Kultinstrumente.Das sind keine Zufälle. vor allem nicht auf den okkulten Arbeitsgebieten. 1950 . dass diese Kraft der Menschheit wiedergegeben wird. In der Bibel heisst es: Sie bliesen auf ihren Posaunen und die Mauern von Jericho fielen um ! .Die indischen Lehren bezeichnen „Om“ als das Schlüsselwort. die Schwerkraft aufzuheben.81 . Praktische magische Experimente haben ergeben.Der heutigen Wissenschaft ist sehr wohl die Wirkung der Schallwellen bekannt. in Aktion tritt. Die alte hebräische Weisheitslehre sagt: „Abraham wurde von Gott erleuchtet am Brunnen „Mamre“. Die Entdeckung der Atemenergien ist ja bekanntlich kosmisch gesehen. sondern nur symbolverborgene Hinweise. wenn der neue transplutonische Planet Isis = 5 Grad Löwe. die unzweifelhaft auf die Gläubigen eine magische Einwirkung besitzt. dass in dem nun beginnenden Zeitalter des Aquarius durch die starken uranischen Impulse die Schwingungen des transplutonischen Planeten Isis von der Menschheit leichter aufgenommen werden können als bisher. Tolketen und Mayas. . deren Zweck man sich nicht mehr erklären kann. denn er trägt einen hochgepolten Venuscharakter und ist Herrscher im Zeichen Stier. aber die Einwirkung dieser Vibrationsgesetze auf den Menschen und seine Psyche ist noch wenig erforscht. denn diese lautmagische Einwirkung wird in der Esoterik sehr oft erwähnt. Die mehrere Meter langen Kuh-Hörner in den Alpen. die dort heute gebraucht werden. durch die eine sehr tiefe Tonlage erzeugt wird. ermöglicht durch eine bewusste Erzeugung bestimmter elektromagnetischer Kraftfelderzonen. dass sehr sensible Menschen durch Beeinflussung von erzeugten Tonwellen in einen tiefen Trance . rein plutonischen Ursprungs und es ist zu erwarten.

daß die unbekannten „M .82 . ausgesprochener magischen und mediumistischen Einwirkung. Kopf etwas höher gelagert.Wellen“ wie er sie nennt. eine Parallele zu der Version über die Venusadepten im Atlasgebirge. Augen geschlossen. Hände gefaltet und auf den Solarplexus gelegt. . In den Vishnu . Es handelt sich ja bei diesen Übungen um eine bewusste Aktivierung des aetherischen Körpers und seiner Chakrafunktionen. Mund geschlossen. Diese Übung wird später weiter ausgebaut und gelehrt werden. deren Vibrationseinwirkung auf das ganze Gehirn des Menschen sehr stark und wahrnehmbar ist.Nach einer kurzen Pause die Übung wiederholen. wie derartige Versuche ergaben. Also auch hier wiederum ein Hinweis auf den Sektor des Tierkreiszeichens Stier ! Ausserdem sind die beiden Orionfixsterne Bellatrix und Rigel von einer festgestellten. Körper entspannt. 1950 . Stimmlage möglichst tief. deren Ursprungsort im Sternbilde des Orion liegt. Ebenfalls die Füsse leicht gekreuzt. Exzeritium : Bringe Dich in eine harmonische und bequeme Ruhelage.Puranas der Inder wird der Abstieg der Pitries über Agatyn = Canopus erwähnt.Der Esoteriker Peryt Shou lehrt. Mehr als neun Mal die Gesamtübung aber nicht vornehmen! Achte dabei auf eintretende Schwingungen oder Vibrationen des Körpers. Das Tonstratum im Aetherkörper wird vor allem im Halschakra wahrgenommen und kann durch Konzentration durch das Stirnchakra an das Scheitelchakra bewusst weitergeleitet werden. Fixsternstrahlungen sind.Dann summe neun mal hintereinander den Konsonanten „ M „ im nasalen Tone. Dazu ist die gedankliche Imaginationskraft eines wissenden Magus durchaus im Stande. Das nasale Singen des Buchstabens „ M „ ruft im Resonanzfelde des Gaumens und in dem dahinter liegenden Schädelbezirke Schwingungen hervor.

der Beruf. dem der Mensch angehört. wird er zu einer Kraftquelle des „Ich“.Gestaltung“ zu verzichten. die Freundschaften. Deshalb ist es so wichtig. stetig mit einem unsympathischen Menschen zusammen zu leben und ebenso falsch ist es. das Volk. Dazu kommt noch die Beachtung der Od-Gesetze. so werden ihm diese Bilder harmonische geistige oder seelisch empfindende Kraftströme geben in ihrer Ausstrahlung. Im weiteren Sinne gehört zu dem „Du“ die gesamte Umgebung des „Ich“. der Ausstrahlung jedes lebenden Wesens oder der nur scheinbar toten Dinge. einer Freundin oder Geliebten. die Verwandtschaft. eine formgewordene Kraft1950 . sein Haus seine „Du . Nur sehr wenige Menschen vermögen vollständig für sich allein zu sein und auf eine „Du . ohne sich dessen immer bewusst zu sein. Das „Ich“ des Menschen benötigt zu seiner harmonischen Entfaltung einen Gegenpol .83 . in dem er arbeitet. denn eine Photographie ist.Ausgestaltung“. in der er sich aufhält. Im engeren Sinne bedeutet der Raum seines Aufenthaltes. das Bild des Meisters oder seiner Kinder aufgestellt hat. Wenn der Neophyt auf seinem Schreibtisch das Bild eines lieben Freundes. ebenso wie ein handgezeichnetes Symbol oder Bild.LEKTION 8 Okkulte Raumkunst. in diesen sämtlichen Beziehungen das Gesetz der Antipathie und Sympathie zu Grunde zu legen. Es ist unklug. Hier sündigt der Mensch meist gegen sich selbst. disharmonisch einwirkende Gegenstände im Raum zu dulden. seine Wohnung. Wenn sich dieser Ausgleich in Harmonie vollzieht. der Staat. die Landschaft. die Ehe.das „Du“ des Menschen. die Menschen des persönlichen Verkehrs. Dieses aus sich geschaffene „Du“ steht zu ihm in einem immerwährenden Spannungsausgleich. um sich eine möglichst harmonische Basis für die Lebensausgestaltung zu schaffen.

Magisch geschulte und wissende Menschen schützen ihr per1950 . Aber total falsch ist es.Deshalb kann die gesamte Umgebung eines Menschen fernbeeinflußt werden von einem magisch geschulten Menschen.und Minuskräfte. Die magische Disziplin des siderischen Pendels gibt ja eine vorzügliche Kontrollmöglichkeit über Plus. (siehe das betr. Darüber gibt uns ja die Lehre der Geheimsymbolik Auskunft. welche nicht nur keine Kraftquellen sind.) . wie man sich selbst schützen und einzuhüllen vermag. Diese Aufladung kann bewusst vollzogen werden. Die Praxis der Odlehre lehrt.So schützt z. ein auf Pergament gezeichnetes Pentagramm am Kopfende des Lagers angebracht. Das sollte man immer bedenken. auch Gegenstände durch Gedankenkräfte gleichsam aufzuladen und ihnen einen magischen Influxus zu geben. denn ein Symbol enthält immer eine geballte Kraft. . jedes Ding oder Gegenstand durch Gedanken und durch Odkräfte magisch geschützt werden. Die Wesen anderer Sphären sind immer Entzieher von Odkräften.zentralisation. Das ist zu beachten ! Logischerweise kann aber auch jeder Raum. Gedanken sind Kräfte ! Es ist durchaus möglich. Ausserdem pflegt die nähere Umgebung eines jeden Menschen dessen Odausstrahlung anzunehmen und aufzuspeichern. vor Einflüssen feindlicher Menschen.So erhält auf diese Weise der gesamte Raum des Neophyten dessen eigenen magischen Influxus. Bilder von gestorbenen Menschen und Angehörigen im Raum zu dulden. die durchaus nicht anzuraten sind nach den okkulten Lehren. Es greifen hier nun in der praktischen Anwendung verschiedene magische Diszipline ineinander.B. sondern sogar Reperkussionsmöglichkeiten astraler Art mit den Verstorbenen geben. vor astralen nächtlichen Beeinflussungen oder das gleiche Symbol an der Türe des Raumes. genau so. Exzerzitium in den Anweisungen. Gedanken können magisch ferngelenkt werden ! . über die vorliegende Ausstrahlung eines jeden Dinges.84 . resp. durch den sogenannten magischen Od-Schutz-Mantel. Man kann dieses Gebrauchstum noch unterstützen durch Anbringung von sogenannten Schutzsymbolen ganz verschiedener Konstruktion. dass man alle Gegenstände einoden kann und dieses mit einem gedanklich fundierten magischen Odmantel umgeben.

Die Ehefrau oder die Kinder sollen das Zimmer möglichst nicht betreten. aus Ihrem Zimmer. welche nicht eine Originalanfertigung sind. aber man kann doch auch mit 1950 . sei es Bild oder Gegenstand. Nur echte Kunst hat Wert. Er soll sich vor allem einen Raum schaffen. wie Schränke. Man kann langsam daran gehen.sönliches Eigentum durch symbolgeschmückte besondere Aufbewahrungsmöglichkeiten.Jedem Original. Gips. Es werden hier ja nur magische Richtungslinien gegeben. sie nach und nach Wirklichkeit werden zu lassen.und Nippesgegenstände soll man rücksichtslos verbannen. u. In der heutigen Zeit der Wohnraumknappheit und des sozialen Niederganges können diese gezeigten Ziele wohl bei den meisten Neophyten doch nur vorläufig Pläne bleiben für die Zukunft. zu denen er nicht in einer persönlichen harmonischen Beziehung steht. In diesem soll er arbeiten. haftet das Od des Herstellers oder Künstlers an. Trotzdem kann man sich mit diesen Ideen beschäftigen und versuchen. Truhen. – Man braucht hier nun nicht in Extreme zu verfallen. Ein gemeinsames Schlafzimmer kommt ja sowieso für einen okkult geschulten Menschen nicht mehr in Frage. welcher für ihn allein reserviert ist. . Sein eigener Raum soll und muss vor jeden sexuellen und erotischen Schwingungen. geistiges Gepräge im mentalen Sinne. niemals aber nach Sonnenuntergang und nicht an einem Sonnabend oder Sonntag.s. soweit dieses ohne ernstliche Konflikte möglich ist. Die Reinigung des Zimmers soll man nach Möglichkeit selbst vornehmen oder durch Hilfskräfte nur an einem Montag tagsüber unter Aufsicht vornehmen lassen. Nur so trägt er ein ernstes. Dieses muss man bedenken. welche jeder Neophyt nach Möglichkeit auswerten kann.85 . So sind zunächst aus den Räumen des Neophyten rücksichtslos alle Bilder und Gegenstände zu entfernen. Kunstdrucke. sich tagsüber aufhalten und auch ihn als Schlafzimmer benutzen. Entfernen Sie zunächst alle Bilder und Gegenstände. Kästen.w. Man soll keine Imitationen dulden. sowie vor den negativen weiblichen Odausstrahlungen bewahrt bleiben. seinen Arbeitsraum auszugestalten. Man braucht durchaus kein reicher Mensch zu sein.

auf seinen ideellen Wert. sondern auf die persönliche Bindung an ihn.86 .s. 1950 . möglichst am Rande einer Stadt oder auf dem Lande in einer Abgeschiedenheit zu wohnen. Eine gute Radierung oder eine Federzeichnung. um farbiges Licht zur Verfügung zu haben. Ferner eine verschließbare Truhe zum Aufbewahren von magischen Utensilien. sogenannte Klassenbilder und Diplome aufzuhängen. Für okkulte Zwecke ist ein grosser. Ein kleiner Tisch ist nötig. Ich betone nochmals. Bilder von Verwandten und Eltern. Man kann aber auch sachgemäss sich in einer Grosstadt isolieren und einsam sein. diesen zeitweise verhängen zu können. ein Räuchergefäss. Einen gewissen Luxus soll man sich als geistiger Arbeiter schaffen und dieses ist ein Schreibtisch und ein Bücherregal. Je grösser die Menschenferne. Regelmässig Tagesräucherungen nach den Tagesplaneten. Fussboden mit Matten oder Teppichen belegt. ein japanischer Holzschnitt u. Vorteilhaft ist es natürlich. Die Eingangstüre ist mit einem Innen-Vorhang abzuschliessen. dieses sind alles Richtungslinien.wenigen Mitteln und einem guten Geschmack hier viel erreichen. Derartige Extreme sind natürlich falsch und bringen nur Unfrieden. Beleuchtung nach Möglichkeit mit Wechselschalter. vom Fussboden bis zur Decke reichender Spiegel nötig (möglichst mit Quecksilberbelag) mit einer Vorrichtung. Es braucht kein prachtvoller Bücherschrank zu sein. Man kann sehr wohl seine Ehefrau durch eine richtige geistige Begründung überzeugen und erziehen. ein Gong. von Mappen und wichtigen Schriftstücken.w. Es kommt ja nicht auf die Kostbarkeit des Gegenstandes an. Die Farbe der Wände soll dunkelgrün oder dunkelblau sein. Ein eifriger Neophyt hat zum Entsetzen seiner Frau die halbe Wohnungseinrichtung auf die Strasse geworfen und sein Zimmer vor ihr versiegelt. desto besser. lassen sich billig beschaffen. Ich habe hier sonderbare Dinge erlebt durch extreme Handlungen von Schülern. Zimmer möglichst ohne Verbindungstür zu anderen Räumen. Zimmer vor Unberufenen schützen und abschliessen. zeugt von schlechtem Geschmack.

Er soll ein Mensch mit Kultur werden ! Dieses kann man erreichen als einfacher Mensch mit geringen Einkommen. nach Möglichkeit sein eignes Gepräge zu geben und sie sogar auch im okkulten. die den Menschen begleiten durchs ganze Leben. sondern der Neophyt soll sich als eigne Persönlichkeit entfalten ganz nach seiner eigenen Individualität und sich immun machen gegen den so nivellierenden Druck der Masse. Lesen Sie das Studienheft : „Der Kult der Persönlichkeit“ aufmerksam durch (Dezember 1951) dann werden Sie sofort einsehen. Auch seine Bibliothek soll der Neophyt öfters einmal durchsehen und diejenigen Bücher ausmerzen. um ihnen einen besonderen Influxus zu schaffen. Man muss nur die Grenzen seiner eignen Sphäre verteidigen. Deshalb soll der Neophyt versuchen. den Räumen in denen er arbeitet und sich aufhält. Bücher sind die besten Freunde des Menschen und es gibt immer einige Bücher. So würde ein Japaner niemals seinen Arbeits. vermag dieses alles viel besser auszugestalten. über die er hinausgewachsen ist. Genau wie eine Privatbibliothek den vorhandenen Intellekt und die Geistigkeit und Richtungsentwicklung des Besitzers anzeigt.87 . die ihm geistig nichts mehr geben. gewissermassen zu veredeln. Denken Sie an die berühmte Tee-Zeremonie der Japaner! An den Wohnraumkult der Chinesen ! Wer natürlich über geeignete Räume verfügt. von denen man sich nicht trennt.oder Schlafraum mit Strassenschuhen betreten.Die östlichen Völker haben eine ganz besonders gute Wohnungskultur in diesem Sinne. Wohnkultur gehört zur Persönlichkeitsgestaltung. Aber darauf kommt es bei diesen Ausführungen nicht an. magischen Sinne auszugestalten. . so spricht auch der bewohnte Raum von der Persönlichkeit des Menschen. Die sich in dem Neophyten durch das Studium langsam vollziehende innere Wandlung wird und kann sich sehr wohl auch in seiner Umgebung ausprägen und im Stande sein. wie wichtig dieses alles für Sie ist. diese gänzlich umzugestalten. 1950 . die man braucht zur Entfaltung seines geistigen Ichs.

Unsere Schulung betitelt sich ja: „Blätter für angewandte okkulte Lebenskunst“ und immer wieder wird in den Studienheften auf den geistigen Wert einer individuellen Lebensentfaltung hingewiesen ! --------------------- 1950 . Gelingt ihm dieses. was Kultur bedeutet und versucht. sagt der grosse Philosoph Nietzsche. die zur inneren Harmonie und Glückseligkeit führen. sondern auch der Pflege der Persönlichkeitskultur einen kaum wieder gut zu machenden Schaden zugefügt. Kollektives Denken ist der Tod der Geistigkeit ! Ein geistiger Mensch entwickelt ganz von selbst in sich eine Instinktsicherheit für dasjenige.Die Aufhebung der Individualität durch manche moderne Staatsformen hat in der letzten Zeit ein entsetzliches Unheil in der Menschheit geschaffen und nicht nur Werte an Kultur vernichtet.88 . Eine idealistisch fundierte Lebensführung ist Lebenszweck! In Freiheit sich selbst leben zu können. danach zu leben. bedeutet grosses Glück! Denn Freiheit ist Lebensnotwendigkeit. so geht er bereits einen der Wege.

wie weit Sie bereits der „Grundforderung“ gerecht werden. III. Der Vollatem wird rhythmisiert und erfährt in der nächsten Lektion als Kraftatem den dynamischen Schwung. Geben Sie sich nicht mit 1950 . Arbeiten Sie fleissig und ausdauernd an diesen Exerzitien! Nochmals: Passivität .EINWEIHUNG III M a g i s c h . Das passive Entspanntsein wird vertieft.E s o t e r i s c h e L e b e n s f o r m u n g in T h e o r i e und Praxis Von Karl Spiesberger (Fra. wie sich die Übungen steigern und ergänzen. Prüfen Sie jeden Abend. Denken Sie Punkt für Punkt durch. Eratus) LEKTION NR.89 . wobei jedes Sprunghafte vermieden wird. Konzentration .Atmung .Imagination werden als neue Disziplin eingefügt. Atem-Lehre: Der rhythmische Vollatem Konzentration: Körperbeherrschung durch Konzentration und Entspannung Körperbeherrschung durch Konzentration und Entspannung Vom Sinn des Seins: Nach Durcharbeit dieser Lektion werden Sie merken. Machen Sie sich Notizen.Konzentration stellen die grundlegende Dreiheit zu allen Praktiken dar. Vernachlässigen Sie nicht das in den Lektionen I und II Gegebene.

Veredeln Sie ihn ! Beherrschung und Reinheit sei oberstes Gebot. Nikotin. Entscheidend ist die weltanschauliche Problematik. Wollen und Tun. Solcher Reizstoffe bedürfen Sie nicht.und Gedankenleben werde rein. steigert das energetische Strahlungsvermögen.90 .nach dem grossen „Warum“. die Frage nach dem Woher und Wohin . Beobachten Sie ihren Körper. Diese Forderungen erhalten im Verlauf der Schulung eine gründliche Fundierung. harmonisch. schwächenden oder gar selbstzerfleischenden Gemütseindrücken hin. Meiden Sie Coffein.und winkelrecht müssen Sie werden. P o s i t i v sei hinfort Ihr Denken. aufbauend.Pflegen Sie ihn wie gefordert. Nur scheinbar beleben sie den Organismus: Nicht nur den physischen. schädigenden Gedanken nach. Trotz allem !! Lot. weit mehr wirken sie auf die fluidalen Zentren schädigend ein und verhindern so deren Entfaltung. Ohne das Wissen um den End- 1950 . nach Vergeistigung nutzlos. Halten Sie auch im Geschlechtlichen nach Kräften Mass. Trachten Sie völlig davon frei zu werden. Ganz andere Kraftquellen stehen Ihnen zu Gebote. Hängen Sie nicht trivialen. Alkohol. mehr noch das Gefühl. Schränken Sie den Gebrauch von Genussgiften ein. Noch weniger dürfen Sie Fehlschläge entmutigen. Dem Sinn des Seins müssen wir näher kommen. Sinnenbeherrschung erhöht die Lebenskraft. Beginnen Sie immer wieder. positiv. . Harmonisieren Sie Ihre Lebensweise ! Nicht allein der Körper. Fühlen. sonst ist das Streben nach Vervollkommnung. Fort mit Süchten ! Meiden Sie jede Ausschweifung. Ein wesentlicher Grund mehr mässig zu sein.Teilerfolgen zufrieden. Sie geben dem Körper nichts. Leben Sie naturgemäss. Geben Sie sich unter keinen Umständen niederziehenden. unnützen. jedes Zuviel. bewusst jede Dissonanz vermeidend.

wo Sie noch nicht geprüft haben ! Sie brauchen nichts zu bejahen. Hypothesen. Die den nächsten Lektionen zugrunde liegenden esoterischen Lehren seien für Sie vorerst nur Fingerzeige. den christlichen. wenn Ihr Wissen um diese Dinge .zweck des Lebens ist auch das emsige Meisseln an Ich und Charakter nur halbe Arbeit. Muss ich am Ende den mir liebgewordenen Glauben über Bord werfen. S e l b s t erarbeiten müssen Sie Ihre künftige Anschauung von Welt und Sein. solange weder Studium noch Praxis Ihnen Beweise erbrachten.91 . Nicht Dogma für Dogma eintauschen.den materialistischen. 1950 . Sie können es auch noch nicht. höher Gelagertes ist.u n v o r e i n g e n o m m e n ! . Bedenken. Aber bleiben Sie duldsam! Achten Sie die Anschauungen. Ganz gleich. Sie sollen Ihrer bisherigen Weltanschauung keinesfalls Knall und Fall untreu werden.falls Sie mehr dem Rationalismus zuneigen : Wozu unkontrollierbare okkulte Fiktionen? Halten wir uns lieber an Erprobbares. die die eigenen Forschungsarbeiten erleichtern helfen. sowie den esoterischen Standpunkt. Überdenken Sie . Sagen Sie nicht: Was hat die physische Entwicklung mit meiner religiösen Auffassung zu tun ? Religiöses Empfinden und metaphysisches Forschen sind getrennte Gebiete.Sie dürfen aber auch nicht rundweg ablehnen.bereits ein vollkommeneres. --Stellen Sie derlei Fragen. wenn ich Geheimwissenschaftler werden will? Oder . Befürchtungen vorläufig zurück. dies zu ergründen sei Zweck Ihrer späteren Studien. . Wie weit sie auf Tatsächlichkeit beruhen. den Glauben anderer. welcher Anschauung Sie zur Zeit huldigen.Ihrer Meinung nach! . interessante Fiktionen.

sitzend. sich von Kulturauswüchsen zu befreien... Vorbedingung: Entspannter Voll-Atem. Der wahre Esoteriker muss bestrebt sein.... Auch der Atem ist diesem universellen Rhythmus unterworfen. ohne Pressung.... später auch im Gehen... stehend. Nachdem Sie durch Wochen bemüht waren. Wohl weiss der Mensch um einen Teil dieser Gesetzmässigkeit und hat diese in Kunst und Technik. (Wie bereits gelehrt).. Steigern Sie a l l m ä h l i c h die Länge des Rhythmus...7 ---“-----“ ausgeatmet warten.92 ... 1950 . Stauung oder sonstige Verkrampfung.. Alles Bestehende im All ist einem urgesetzlichen Rhythmus unterworfen.....5 Einheiten Atem halten . Leider wurde seine Rhythmik von der heutigen „Zivilisation“ in hastende Disharmonie zerrissen.. müssen Sie weiter an sich arbeiten und ihrer Atmung auch die Harmonie der Rhytmik wiedergeben.. der ganze Vorgang harmonisch. bis sich der n a t ü r l i c h e Drang zum Wiedereinatmen einstellt.. den unnatürlichen.. in Musik und Tanz zum Ausdruck gebracht.. wir vermöchten dem Universum andere Züge zu geben. Würden wir die Gesetze der Rhythmik restlos erkennen und beherrschen. 1.Atem-Lehre: Der rhythmische Vollatem....... Einatmen . Übung. flachen verkrampftem Atem wieder in die Bahn harmonischer Funktion zu bringen.3 ---“-----“ Ausatmen . Stellung : Liegend.

.93 ... -----------2... 5 Pulsschläge 3 ----“------“ 5 ----“------“ 3 ----“------“ Ebenfalls in der Länge und im Verhältnis zur ungeraden Zahl...13 u.f.... 1950 ... u ....... doch umso gründlicher. Nach Vermögen steigern.. Hier gleiche man den Atem den Schritten an.. Üben Sie lieber eine m i n d e r h o h e Z a h l an Einheiten. Ausatmen .. s ...... Vermeiden Sie aber auch hier jegliche Forcierung..... diese wiederum bringe man mit den Pulsschlägen in Einklang........... Ausgeatmet warten .11 11 .... Übung Bei vollgültigen Erfolge passen Sie nun den Atemrhythmus Ihren Pulsschlägen an.. Stets in der Rhythmik der ungeraden Zahlen.... Bei gutem Gelingen auch öfter.7 ...... Also: dreimal... Auch die Wiederholung ist diesem Verhältnis an zupassen.. Letztere Übung empfiehlt sich besonders beim Gehen..... Üben Sie im Gleichmass : Einatmen ......s.......... Atem halten .9 . fünfmal.7 -5-9 9 .. Fünf bis siebenmal wiederholen... w .

Richtig durchgeführt in frischer. Unser gesamtes Tun. p l a s t i s c h e s g e i s t i g e s G e s t a l t e n . deren Lage zueinander harmonisiert. Ein Abschweifen der Gedanken läßt uns vom Ziele irren. wirkt dieses Atemexerzitium besonders belebend und harmonisierend auf den Organismus und sollte besonders bei Spaziergängen und Wanderungen gepflegt werden. V o r s t e l l e n . I m a g i n a t i v e s . ist demnach im weiteren Sinne Konzentrationsübung. indem es die Moleküle gleichrichtet. Stets habe man das zu Verrichtende im Auge. e i n e n G e f ü h l s b e t o n t e s . Unendlich viel an Geduld. sauerstoffreicher Luft. -------------- Konzentration: Was ist Konzentration ? G e d a n k e n b e h e r r s c h u n g G e s a m m e l t s e i n a u f ! P u n k t . muss unentwegt auf einen Punkt gerichtet sein. Denken und Tun müssen im Einklang stehen. Mühe und Ausdauer sind hierzu erforderlich. Schwer ist die Vollendung in dieser so überaus wichtigen Disziplin zu erlangen. Uneingeschränktes Aufgehen in einer Sache muss daher unbedingt erreicht werden. Nicht leicht ist das Beginnen. Der esoterischen Lehre zufolge wirkt die rhythmische Atmung belebend auf das Molekular-System ein. jedes Experiment erfordert absolute Aufmerksamkeit. was sich durch gesteigertes Wohlbefinden und Hochpolung der Willenskräfte bemerkbar macht. Nicht minder jede Handlung im praktischen Leben. 1950 . Jedes Exerzitium. soll es gelingen.94 .

die der Körperund Gedankenbeherrschung im Besonderen dienen und das plastische Vorstellungsvermögen schulen.linke Schulter. Rechte Schulter . I. tagtägliches Üben ist unerlässlich.Ruhiger.Unermüdliches.linker Oberarm. bis beide Hände völlig entspannt sind.Unterleib Brust .Daumen links. rhythmischer Atem. .Rücken .Hals . jedes Exerzitium gleichzeitig eine Konzentrationsübung darstellt.95 . Beginnen Sie mit den Händen.Nacken. a) K ö r p e r b e h e r r s c h u n g z e n t r a t i o n Stellung : Vorbedingung : u n d d u r c h K o n - E n t s p a n n u n g . dann : rechter Fuss . Fernhalten aller ablenkenden Gedanken. Liegend (später im Sitz). wie erwähnt. 1950 . Augen geschlossen. Obwohl. und so fort wechselseitig. Bewusstes E r f ü h l e n des körperliches Erschlaffungszustandes Übung : Lösen Sie Stück für Stück die Spannungen.linker Unterarm.Zeigefinger links. Nur so ist eine Lenkung und Stillung der Gedanken zu erreichen. Zuletzt : der Kopf. seien dennoch einige spezielle Anleitungen gegeben. Zeigefinger rechts . Rechter Oberarm .Schenkel . wechselweise aufwärts : Knie . Hierauf : Rechter Unterarm .linker Fuss. und zwar : Daumen rechts . Beginnend : bei den Gesichtsmuskeln.

Befreien Sie ihn von Verkrampfung. R u h e erfüllt Sie ganz. vermittelt nachstehende Übung.Unterkiefer . .Kiefer. Linker Fuss und linkes Bein. Heissen Sie alle Gedanken. jede Sehne.nachfolgend : Augenlider . E r f ü h l e n Sie dieses wundervolle Gelöstsein. Gehen Sie in Gedanken ganz langsam sachte Ihren Körper durch. Lassen Sie jeden Muskel. alle Gefühle schweigen. Linke Hand und linker Arm. S t i l l e E i n e a n d e r e A r t d e r E n t s p a n n u n g . einwärts. Nehmen Sie ihm alle Spannung. einwärts. immer zum Schwerpunkt.Zunge . einwärts.96 . ebenfalls einwärts in Richtung : Körperschwerpunkt.Zunge . jedes Organ völlig erschlaffen. einwärts. Rechte Hand und rechter Arm.Nacken. Abschließend . Anschliessend: Entspannung des Gehirns durch Ausschaltung der Gedanken Nun folgen : Gesicht . die gleichfalls viele Anhänger zählt.Einwärts gegen den Schwerpunkt des Körpers. wobei sich die Erschlaffung wie folgt zu vollziehen hat: Rechter Fuss und rechtes Bein. Gehen Sie ganz auf in diesem schwerbefreiten Zustande. Dann die gesamten Organe im Rumpf. Dauer der Übung : bis zu einer halben Stunde. 1950 . Konzentration auf das Nervensystem Herz und Lungen.

Hier findet die Auflösung der Spannungen statt. Kopf leicht seitwärts. Auf der flachen Hand ruhe ein Gegenstand (Glas Wasser oder dergl. . (Doch soll bei der Konzentration auf das physische Herz grosse Vorsicht walten. Aufrechter Stand. daß die Spitze zum Schlunde weist und dieselbe leicht eingesaugt wird.Unbewegliche Haltung. auf den sich die nach einwärts gerichtete Aufmerksamkeit konzentriert.Füsse gewinkelt. wo sich ihrer Ansicht nach das „mystische Herz“ befindet.). den Vorzug. ------------ 1950 . dergestalt. Mystiker geben der Konzentration auf die B r u s t m i t t e . . (r e c h t s und links) täglich üben.Rechter Arm seitwärts gestreckt.97 .Sanfter..Jede Anwandlung zur Ungeduld bezwingen ! Gedankenformel: „I c h b i n s t a r k ! - M e i n W i l l e b e - h e r r s c h t Dauer: m e i n e n K ö r p e r .Fersen geschlossen. . innere Entwicklung und absolute Reinheit des Gedankenlebens sind Voraussetzung.Absolute Ruhe. Vorbedingung: Straffe. . doch nicht verkrampfte Haltung. --------------a) K ö r p e r b e h e r r s c h u n g z e n t r a t i o n Stellung: u n d d u r c h K o n - W i l l e . Augäpfel leicht nach oben (Stirnmitte) richten. Steigern bis zu fünf Minuten. Wechselseitig.. “ Mit einer Minute beginnen.) Zuletzt Aufrollen der Zunge.. rhythmischer Tiefatem. Blick auf das Glas. Dieses Exerzitium ist gefahrloser als erstgenanntes und kann bei ausdauerndem üben zu guten mystischen Ergebnissen führen. Körperliche Gesundheit.M i t A u s n a h m e d e s H e r z e n s ! Das Herz bildet den Mittelpunkt.

Wer kann sich rühmen. Kunst. was dann? Wo ist Halt und Trost? - 1950 . Wie wenig Befriedigendes wird geboten .Vom Sinn des Seins. die Qualen. sie restlos gelöst zu haben ? Wohl versuchen Religion und Philosophie das Rätsel unseres Seins zu ergründen. Wem blindgläubiges Fürwahrhalten nicht gegeben. desto besser. geniessen soweit es geht. Wenn aber Verluste. sinnloses Verzweifeln. tagein. Wozu das Ganze? . -Im Genuss. Wozu die Anstrengung. nach Weistum. Katastrophen uns umgrinsen.Die Mühsalen. Wozu dann eigentlich der unbändige Lebenstrieb vorher? Das leidenschaftliche Wollen. dieses zermürbende Gejage tagaus. so viel Systeme . da man doch nie weiss. das gierhafte Wünschen. das nie zu stillende Begehren? Machtrausch und Sinnenkitzel? Freudentaumel und Erfolg.? Aber auch die Regungen edlerer Natur : Das Streben nach Harmonie.Wofür der Aufwand? . je mehr. tränenbanges Sehnen. Fehlschläge. nach Entfaltung wahren Menschentums.und wieviel kritiklose Hinnahme wird gefordert.bis es dem natürlichsten aller Gesetze zum Opfer fällt. Schönheit. Er fragt nicht viel nach dem Wie und Warum.. dieses erbarmungslose Ringen um die Existenz. irrt „glaubenslos“ durchs Leben und fragt erst recht nach dem „Warum“ seiner Erdenexistenz. bis das ewige Vergessen uns hinweggeweht hat. das Leben zu erhalten . wenn das Grab Schlusstein und Grenze? Der Atheist weiss auf diese Frage keine Antwort. wie lange es währt. Einfach leben so gut man eben leben kann. diese hastende Angst. im Taumel des Erfolges mag diese Philosophie hingehen.. der Kampf ums „tägliche Brot“.soviel Widersprüche. Ihm sind Welt und Sein blinde Zufälligkeit ebenso blinder Naturgesetze. Altersgrau ist die Frage nach Sinn und Zweck der Erdenwanderung.98 .

Wer aber von uns Heutigen ist so gläubig? Wo spricht nicht der Verstand dagegen? Nehmen wir die uns nächstliegende Religion : das Christentum.99 . die hinausführen aus dem Grau des Alltags ? --K a n n e s d i e R e l i g i o n ? Ein gläubiges Gemüt vermag viel. im schonungslosen Kampf mit dem Schwächeren. den vollendeten Charakter verschlingen. Und das Fortbestehen im Tun und Denken von Kind und Kindeskindern in der schier endlosen Reihe der Geschlechter?. da diese in das gleiche Grab steigen müssen.In noch größerer Rücksichtslosigkeit ! Im hemmungslosen Sich-gehen-lassen. Die Menschheit? .kosmopolitisch gesehen. im Triumph der Stärke und Gewalt ! Und dem im Lebenskampf Besiegten? Was bleibt ihm? Resignation oder Verzweiflung.begrenzt gedacht.Ebenso sinnlos.So der Wissenschaftler.Wo endet der Menschheit Weg ? Im Chaos eines ersterbenden Planeten ! . -Und das geistige Ringen ? der kulturelle Fortschritt ? Wozu ? Für Volk und Nation . ihr Ziel ? Entwicklung ! Fortschritt ! Evolution ? Wofür ? . den stärksten Willen. Für die Menschheit . Und wieder die bange Frage : Wozu das alles ? Sinnlos der Entwicklungsgang des Einzelnen. da doch das Grab die erhabensten Gedanken. 1950 . Wo also bietet der Materialismus Halt in unseren Lebensnöten? Wo zeigt er uns hoffnungsreiche Perspektiven.Was ist ihr Zweck.

unaussprechliche Äonenmass !! Wer kann da noch von Allgüte sprechen? . Für die gleiche Spanne Erdensein droht dem Ungehorsamen. gewährt er einen Himmel unvorstellbarer Seligkeiten.. die unsäglichsten Qualen durch alle Ewigkeiten. gut oder schlecht zu handeln. Gott ist unser Herr ! Soweit ganz schön und gut.. dem Missetäter fürchterlichste Pein. sechzig. Jedes Tun wird seinem Werte nach vergolten.. die die Vergehen weniger Erdenjahre durch Myriarden Zeitläufe büssen müssen..Mit welch grauenhaft-gigantischen Proportionen rechnet es ! Das kurze. Muss dieses gigantische Strafausmass die Seligen nicht trotz ihrer Himmelsfreuden zum Wahnsinn treiben. Eine d e n k e n d e Kraft regiert die Gewalten der Natur.und dieses jede Phantasie höhnende... e i n 1950 . Und das in alle Ewigkeit.. Diese aber dürfen. muss ihn.Das Leben erscheint nicht mehr sinnlos. Was muss das für ein Wesen sein ?? . der Fromme wird seiner Seligkeit kaum froh. fünfzig. Wir sind nicht mehr allein in einer vernunftlosen Weltallwüste. Kann sie die Gegenwart dieses Foltergottes wahrhaft erfreuen? Was müssen sie von dem „allgültigen Vater“ denken. nicht hinein.. ach..100 . so kurze Leben . W a s i s t d a s f ü r e i n G o t t ? Für leidlich gelebte. den Reinen... Vielleicht weiss er sein Kind. der zugleich ein Rachedämon von entsetzlichem Ausmass ist. der Lehre nach. Und kein Ende. die Mutter oder Frau. wer kann sich dieses Himmels freuen? . N i e E n d e . nicht Mitleid erfassen mit den armen Gequälten. der Vater oder sonstwen Nahestehenden ausgesetzt der nie endenden Glut höllischer Schmerzen. Der Gute. etwas weniger oder mehr. Wer aber weiter denkt . Ja.Ja.Höchstens die hartgesottensten Höllenanwärter... die grauenvoller keines Sadisten Hirn erdenken konnte. Für den Gläubigen vollauf befriedigend. siebzig Jahre. Es ist nicht mehr gleichgültig...

Kann dies der wahre Zweck des Lebens sein? Gewiss mag er in mancher Hinsicht mehr befriedigen als die atheistische Zwecklosigkeit unseres Erdenseins. mit der grenzenlosen Liebe des Gerechtesten der Gerechten..... Wäre er wenigstens gerecht ! Gäbe er uns wenigstens die g l e i c h e n Chancen auf dieser Weltalls-Insel. gleiche körperliche Vorzüge. gleiche Geistes. Nicht durch Verdienst. wie der Bösewicht. hart an den Grenzen der letzten Menschheitstage. der der erste musste sein in der langen Menschheitskette. Hier ein Volk im Aufstieg. Nöten.. Und jener ..... blühende Wirtschaftslage.asozial das Elternhaus.. Ungleich die Schicksale.. ist ebenso betrogen... sittlichem Niedergang . Hunger.. ob Einzelschicksal...Der Denkende meditiere darüber u n v o r e i n g e n o m m e n .... Mehr noch jener. Die andere ringt mit Krieg.. logisch-klares Erfassen führt zu diesen Schlüssen.. .101 .. kulturellen Aufstieg .So also steht es mit der Güte... Nicht Lästerung. vom Missgeschick verfolgt . Wozu weiter malen.. dieselben sozialen Voraussetzungen...... überdurchschnittliche Begabung.und Charaktergaben. dasselbe Mass an Glück und Leid.. Immerhin hat der Bösewicht von heute dem Schurken aus grauen Vorzeittagen einiges voraus. charakterlich einwandfrei ..... ob Völkergeschick.. So aber .. Sklave nicht zu bändigender Triebe... Die eine Generation durchlebt eine Friedensperiode. 1950 ... durch reinen Zufall bloss ! Der Gute. genugsam kennen wir das Leben. Seuchen. der verspätet auf dem Erdenplan erscheint.. Wie leicht wird’s dem einen gemacht – gutes Elternhaus... Manch Jahrtausend an höllischer Qual bleibt ihm erspart. dort im Verfall ..

die wohl schon vor des Planeten Geburt ihren Anfang genommen. Herrschender wie Beherrschter. Erdverhafteter. A b e r k a n n e i n s o l c h e r G o t t e s b e g r i f f r e s t l o s b e f r i e d i g e n ? Ist er für ein ethisches Gemüt tragbar? Gibt es nicht eine vernünftigere Vorstellung vom wahren Zweck unseres Erdenwallens? Eine Lehre. ist dem wissenden Osten Wandlung. beraubt uns nicht jeder Hoffnung.verhöhnt. Kleine Gruppen Reifer.102 . Weltmüder.zu Gott.schreitet auch im kultursiechen Westen der verheissenden Leuchte entgegen. Weltenpilger besuchen die Erde. Jedes Leben ein Meilenstein auf diesem Pfad. Aus östlichem Weisheitsborne glimmt unentwegt ein Licht in die Nacht rationalistischer Vermessenheit. Stätte der Bewährung. Vernichtung.Jahrzehntausende hinter uns. bekämpft .Verleiht er doch jedwedem Höherstreben Sinn. Erwählter . Die Weltenwanderung der menschlichen Monade : aus Gott . die Läuterungsinsel. Verwesung. Endlos ihre Zahl. Jahrzehntausende vor uns . Im Kind in der Wiege sieht er den erstorbenen Greis. Genussgieriger. d e r W i e d e r v e r k ö r p e r u n g ! Dem Abendland ist dieses Wissen verloren gegangen. die dem Gerechtigkeitsempfinden mehr entgegenkommt ? Etwa die Religionsphilosophie der östlichen Völker ? D i e L e h r e v o n d e r R e = I n k a r n a t i o n . im sterbenden Greis das neu sich gebärende Kind. eine Pilgerfahrt. Ein nimmer schier endender Weg : die Rückkehr des kleinen „Ich“ zum grossen „Du“. Was den Modernen Tod. Durchgangsstation auf dem Wege zur Gottheit. Wiederkehr. 1950 . Auferstehung. Grauenvolle Finsternis hüllt die Kulturfratze unserer Zivilisation. Trostloses Dunkel umfängt die aberhundert Millionen Dekadenter.

Und ihr Ende? - Unvorstellbar die Dauer, das Heer der Jahre! Oder auch nur mehr kurz. Möglicherweise nur wenige Leben noch - und der Kreislauf ist beschlossen. Die Reife, die Arbeit am eigenen Selbst entscheidet ! Nichts wird geschenkt, nichts verziehn, nichts vorenthalten. - Gedanke, Wunsch und Werk überdauern die Gräber, liegen als Patengeschenke eines vermeintlichen blinden Geschickes in der Wiege des Re-Inkarnierten. Keine Gnade wird ihm unverdient. Ein harter, allgerechter Ausgleich waltet: das unbestechliche K a r m a ; das G e s e t z v o n U r s a c h e u n d W i r k u n g .

Wie wir hier enden, setzen wir im nächsten Dasein fort; so wie das jetzige die Frucht vergangener Leben ist. Wie erhaben mit einem Male wird der Sinn unseres Erdenseins. Arbeit, Mühe, Fleiss belohnen fernste Zeiten. Keiner sät, dass andere ernten. Wir selber sind Sämann und Schnitter in einem. Unsere jetzige Lage, unseren Charakter, unsere Vorzüge, unsere Schwächen: selber haben wir sie uns zuzuschreiben. S e l b s t v e r u r s a c h t i s t u n s e r h e u t i g e s G e -

s c h i c k . Was an diesem oder jenem einstmals einer fehlte, trifft ihn jetzt als Krankheit, Geberst, Ungunst der Zeit, verdorbene Geistesgaben, charakterliche Unzulänglichkeiten oder was wir sonst als Übel zu bezeichnen pflegen. Und selber müssen wir an der Abtragung unseres Karmas arbeiten. Eine bequeme Sündenvergebung gibt es nicht ! So wenig wie eine ewigwährende erbarmungslose Verdammung. Entwicklung, Evolution ist alles. Mag auch das Ego auf seiner Gottheitswanderung immer wieder straucheln, dennoch ist es nicht verloren. Trotz Schluchten und Täler führt der Weg himmelan. Wir sind unsere eigenen Erben. Kein Gedanke wird nutzlos gedacht. Auch nicht ungestraft ! Mag das physische Gehirn verwesen. Als Charakterzug, Begabung, seelische Belastung, körperlicher Vorzug oder Mangel trägt unser Denken dereinst Früchte. Mehr noch selbstverständlich unser Tun.

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Keines Künstlers oder Gelehrten Arbeit ist vergebens, auch wenn ihn die Welt nicht anerkennt, in einem neuen Leben setzt er fort, wo er hier geendet. Dem Tiefenbewusstsein entsteigen die Erfahrungen vorgeburtlicher Erdentage. Welcher Trost für jeden, der zeitlebens sich müht, geistige Schätze zu sammeln. So ist es mit jeder Tat ! Mag der Missetäter ungestraft aus diesem Leben gehen, das nächste oder übernächste fordert den Tribut. Das Gesetz des Ausgleichs ruht nicht eher, bis er das gestörte Gleichgewicht wieder hergestellt hat. Nur rechtes Erkennen und Befolgen der Harmoniegesetze löst die karmischen Bande. Erlösung und Verdammnis : beides liegt in uns selbst. Doch gibt es keine „ewige Verdammnis“. Zeitlich begrenzt ist der Zustand im entkörperten Sein; die Spanne zwischen Tod und Geburt. Gleichviel wie oft der Mensch strauchelnd stürzt, es ist ein Wallen doch nach oben. Was Irrtum ihn verbrechen ließ, muss Erdenschulzeit sühnen, bis das Ego reif zum Aufstieg für die nächste Daseinsform in höheren Bewusstseinsreichen. - Und dies fort und fort, wechselvoll im Auf und Ab - bis endlich es in IHM, dem EINEN Ruh gefunden. So die Lehre des fernen Ostens, wie sie die eingeweihten Gurus ihren Chelas künden, wie sei Buddhismus und Brahmanentum ihren Anhängern seit Jahrtausenden predigen. Wer wollte leugnen, dass diese Anschauung dem ethischen Empfinden am weitesten entgegenkommt; dem Leben einen höheren Sinn verleiht, ja es in jeder, auch in der bittersten Lage lebenswert erscheinen lässt. Da nichts unverschuldet, nichts unverdient, müssen Neid und Selbstbemitleidung verstummen. Ein neuer Lebenswille muss selbst den Erbärmlichsten unter uns ergreifen. Ein „ja“ zum Schicksal - sei es wie es wolle. Jetzt erst lohnt es sich den Kampf aufzunehmen, dem das Grab keine Grenze setzt; denn auf jedes Grab folgt eine Wiege. Im europäisch-amerikanischen Kulturkreise treten die Wegbereiter der kommenden Weltreligion für den Gedanken der Wiederverkörperung ein. Geheim1950 - 104

wissen, logisches Erfassen, sowie Tatsachen empirischer Natur sind die Fundamente ihres Glaubens. Um wievieles logischer klingt die altehrwürdige Überlieferung von der Reinkarnation; logischer entschieden als die Kirchenlehre von einem einmaligen Erdenleben. Selbst als Hypothese betrachtet, muss sie der Verstand eher bejahen als die christlichen oder materialistischen Zerrbilder unseres Erdenzweckes. Nirgends blinder Zufall; nirgends die Launen eines wetterwendischen unsichtbaren Tyrannen. Du allein hast Dich ans Kreuz Deines Missgeschicks geschlagen; Du allein nur vermagst Dich davon zu lösen. Der Wucht verwirkter Taten kannst Du nicht entgehen. Dein künftiges Erleben jedoch bestimmt Dein jetziges Tun. Fatum und Selbstbestimmung einen sich hier in wundervoller Synthese. Die Lehre vom Karma und von der Wiederverkörperung löst auf einfache Weise die vielumstrittene Frage von der Gebundenheit oder Freiheit des menschlichen Willens. Freilich setzt die Reinkarnation den Fortbestand des geistigen Prinzips in uns voraus. Der Materialist kann natürlich da nicht mit. Den Kirchengläubigen, der glaubt ohne zu zweifeln, ohne zu fragen, hindern die Ketten des Dogmas. Obgleich - dies sei ausdrücklich festgestellt - auch die christliche Kirche ursprünglich vertrat, hernach aber diese Lehre verwarf; - wie einige behaupten; weil sie den Sünder zur Sorglosigkeit verführe, der sich allzu leicht auf ein Besserwerden in einem späteren Leben vertrösten könnte. Auch dieser Standpunkt verdient Beachtung und Verständnis. Dem unvoreingenommenen Zweifler aber, der weder glauben kann, noch leugnen will, der nach o b j e k t i v e m d e r W e g d e r W i s s e n verlangt - s t e h t

F o r s c h u n g

o f f e n ! -

Vorurteilsfrei studiere er die metapsychischen Probleme. Unwiderleglich Erfahrung, eigenes Erleben untermauere seine Weltanschauung. Mag den unverbildeten Kindern Asiens die uralte heilige Überlieferung genug Beweis sein, der Abendländer, der Rationalist von heute fordert Tatsachen konkreter Natur, sonst hat die Hypothese von der steten Wiederkehr zum Zwecke

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der Läuterung dem christlichen Dogma nichts weiter voraus als lediglich die Logik und den höheren ethischen Sinn für Gerechtigkeit. An Tatsachen ermangelt es nicht. Beweise existieren, und zwar in Form von R ü c k e r i n n e r u n g e n . Die Literatur birgt eine stattliche Fülle beglaubigter Fälle. Nicht etwa nur in Indien, auch bei uns in Europa mehrt sich die Zahl derer, die sich vergangener Existenzen bewusst werden. Zumeist ist es ein blitzhaftes Aufleuchten. Hin und wieder aber erinnert sich der und jener zusammenhängender Erlebnisse. Mancher erkennt sogar die Gegend wieder, in der er in früheren Geburten seine Tage verbrachte. Fast durchweg tragen diese Rückerinnerungen spontanen Charakter. Nur der geistig vollends zu sich Erwachte vermag bewusst die Kette seiner Verkörperungen zu überschauen. Auch Forschereifer bemächtigte sich dieses Kernproblems des Menschheitsrätsels und suchte auf experimentellem Wege der Wahrheit näher zu kommen. Die Schau Hypnotisierter sollte die kontemplative Vision des Initiierten ersetzen. Es ist gelungen, Sensitive im Trancezustand über den Moment der Geburt hinauszuführen und in das vorhergegangene Leben zu versetzen. An Hand von Daten wurden diese Angaben geprüft und erstaunlicherweise für richtig befunden ! Und auch nur solche Ergebnisse besitzen wirklichen Wert, alle anderen, und dünken sie noch wahrscheinlich, bleiben hypothetisch. Schwer natürlich sind Beweise zu erlangen. Der Zeitraum ist durchaus nicht gleich, der Leben von Leben trennt. Oft sind es nur wenige Jahre, meist aber liegen hunderte und mehr Jahre dazwischen. Noch ist diese Gesetzmässigkeit nicht zufriedenstellend erforscht. Doch ist man der berechtigten Annahme: je höher der Reifegrad, desto grösser das Zeitmass zwischen den einzelnen Einkörperungen. Auch bleibt sich das Geschlecht nicht immer gleich, wie die überwiegende Mehrheit der Wissenden lehrt.

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Dem angesammelten Karma entspricht die Art der Einkörperung sowie die Umgebung. Nicht Fremde, Längstbekannte treffen sich immer wieder. Nur die Rollen wechseln. Mütter können zu Schwestern werden, zu Geliebten, Freundinnen oder Rivalinnen; Väter zu Brüdern; Gatten und so fort, beziehungsweise die Geschlechter überschneiden sich. Unzählig sind hier die Variationen. Auch dafür liegt dem Forscher diverses Material vor. Noch mehr gewinnt das Leben an Bedeutung. Nicht schuldlos, aus reiner Willkür bloss ist der an diesem oder jenem schicksalhaft gekettet. Selbst hat er diesen Zustand der Disharmonie heraufbeschworen. Nutzlos zerrt er an einst geschmiedeten Ketten. Richtiges Verhalten nur, Lösung der damals unerfüllten Aufgabe öffnet deren Glieder. Die Verfehlungen an anderen treiben uns diese stets aufs neue in den Weg. Entsühnen müssen wir uns. Gegenseitig ! Gegenseitig aneinander wachsen, uns gegenseitig höher führen. Dem reiferen Ego wird das minder entwickelte zugesellt. Wehe, wenn es Aufgabe und Bestimmung verkennt, sich ihrer zu entledigen sucht ! Je tiefer wir eindringen in die Lehre von Karma und Reinkarnation, sie empirisch erforschen, desto geschlossener wird das Bild von unserem Erdenzweck. Was im abendländischen Kirchenglauben entgegentritt, in der Ratio des Materialismus verworrenes Zufallsprodukt, wird hier zu wundervollem naturgesetzlichem Walten. Das Wissen um die stete Wiederkehr des Unsterblichen in uns, die Gewissheit vom vergeltenden Ausgleich über Särge hinaus zu den fernsten Wiegen - zwingt uns zu einer völlig neuen Einstellung zum Leben, zu einer Einstellung, wo selbst dem scheinbar Geringfügigsten allergrösste Bedeutung beizumessen ist. Nichts im Leben, das nicht dem karmischen Gesetz des Ausgleichs unterläge. Wozu noch über Unbilden klagen? Anerkennung des Karmas, gewandeltes Denken, kraftvolles Handeln, scheuchen die Wolken vergangener Taten. So schafft ehrwürdiges Priesterwissen die Basis eines neuen Lebensethos, zu einer Lebenspraxis, die uns aus den Banden löst, mit denen uns das Erdentier zu verstricken sucht.

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Aber das Gesamtmaterial umfaßt viele Hefte. in regelmäßigem Briefwechsel mit dem Lehrer diesem Fragen zu stellen.ZUR BEACHTUNG ! Dem studierenden Neophyten wird dringend angeraten. Auf Wunsch werden vom Lehrer besondere Hefte zum Bezug empfohlen. zur Ergänzung seines Wissens die okkult-esoterische Zeitschrift „Mensch und Kosmos“ bei dem Lehrer ohne Abonnementverpflichtung zu bestellen. und das Studium ist an sich unbegrenzt. deren Kenntnis zur Fundierung des Wissens unbedingt notwendig ist.. welche das Studium betreffen und dieses ergänzen sollen.pro Heft fällt nicht ins Gewicht. Der Preis von DM 1. Dem Wissenden gilt keine Grenze ! ------------ 1950 . In dieser Zeitschrift sind aus der Feder des Lehrers und Meisters sowie von befähigten Brüdern der Loge sehr wertvolle Aufsätze erschienen.108 . Dadurch wird der Unterricht besonders individuell ausgestaltet ! Die Lektionen stehen in einem fortlaufenden Zusammenhang. -----------Es wird ferner dem Neophyten anheimgestellt.

109 .Juli 1950 BLÄTTER FÜR .. LEBENSKUNST INHALT: „SYSTEMATIK DES OKKULTEN STUDIUMS“ 3.DM Privat – Druck 1950 . Eratus) JULI 1950 Herausgegeben von Gregor A. LEKTION IV von Karl Spiesberger (Fra. Meister der Loge Fraternitas Saturni Orient Berlin PREIS 5. Meister der Loge „Fraternitas Saturni“ „EINWEIHUNG“ MAGISCH-ESOTERISCHE LEBENSFORMUNG IN THEORIE UND PRAXIS. Gregorius. 9-10 von Gregorius. FOLGE LEKTION NR. ANGEWANDTE OKKULTE .

noch christliche Mystik gemeint. den mystischen Weg zu gehen. Es ist auch nicht die heute so häufig gelehrte Mystik auf theosophischer Grundlage oder in neugeistiger Verbrämung. 1950 . sondern nur den Menschen verwirrt und ihm jedes klare Denken nimmt. Aber es wird sehr viele Schüler geben. nämlich : Das Einswerden mit Gott ! Zunächst einige klare Richtlinien: NIEMALS SOLL MAN DEN BEGRIFF „ G O T T „ IRGENDWIE PERSONIFIZIEREN ! Niemals soll man den Begriff „Gott“ als Vorbild oder als Massstab für eine anzustrebende Ethik oder Moral voranstellen. . die alte religiöse christlich angehauchte Mystik des Fischezeitalters wieder galvanisieren zu wollen. Diese Bezeichnung hat nichts mit der Magie zu tun. 9. die nicht fundiert ist. Das kommende Wassermannzeitalter bringt und verlangt hier neue Fundamente. Ich kann deshalb nur von einer esoterischen Mystik sprechen. obwohl auch zu dem Pfad des Mystikers eine gewisse geistige Energie gebraucht wird. ihn schliesslich zum religiösen Wahnsinn führt. denn schliesslich ist der mystische Weg immer der gleiche.LEKTION NO. die natürlich in ihren Grundlagen noch manches gemein hat mit den Lehren der alten Jahrhunderte. denn diese Lehren sind nur alte Impulse in neuen Gewändern. soweit sein Ziel in Frage kommt. ihn arbeitsunlustig und energielos macht und meist in religiöse Extreme fallen lässt. deren tiefes religiöses Bewusstsein sie dazu drängt. Ich halte es für verfehlt zu versuchen. denn ich lehre wohl Mystik. Der m y s t i s c h e M e n s c h . Der Schüler muss sich zuerst über ein paar grundlegende Begriffe klar sein.110 . aber nicht Mystizismus.Der letztere Begriff deckt sich mit einer verwirrenden religiösen Auffassung aller Dinge.

Es wäre und ist viel richtiger. Darauf kommt es im Grunde nicht an. In den Mysterienschulen der Antike wurde auch Magie gelehrt. absolut allen religiösen 1950 . Nullpunktsenergie-Absolutum usw. wohl aber periodenweise Abwechseln und Studieren der beiden Erkenntnisrichtungen. Es schliesst aber natürlich nicht aus.Niemals soll man den Begriff „Gott“ als gut und vollkommen bezeichnen und dadurch in die Irrlehren der Kirche zurückfallen. dass er seinen mystische Weg. er führt zum Erleben bestimmter Sphären in höchster Erkenntnis resp.und intellektuellen Kräften aufbaut. wie mancher besonders zum Mystiker veranlagt ist. Urkraft. während der Magus auf seinen Energie. Das kosmische Leben kann seelisch viel tiefer erfühlt werden. er kann zu einem stärkeren Gottheitserleben führen auf Grund der Gottheitserkenntnis. eingeweihter Mensch Mystiker und Magus zugleich sein kann. nicht von Gott zu sprechen. Vollendung auch zur Gotterkenntnis. kann man auch sagen: Urlicht. denn der Mystiker arbeitet mit seinen seelischen Kräften und Empfindungen. Um diesem Gottheitsbegriff eine bildliche Form zu geben. der magische Weg führt nicht zum Erleben der Gottheit. Der Schüler hat weiter darauf zu achten. dass ein geschulter. obwohl jeweilig stets nur der eine Weg praktisch beschritten werden kann. der letzten Endes doch auch ein Weg der Erkenntnis ist.111 . während der mystische Pfad alle die dunklen Sphären der Zwischenwelten überbrückt und vermeidet. Eines muss hier gesagt werden. um ebenfalls zur gleichen Gotterkenntnis zu gelangen. Er hat dem magischen Wege etwas voraus. die den lieben Gott als wohlmeinenden Vater und als strafenden Popanz benutzen gegenüber dem unheilbringenden und stinkenden Teufel. Aber dafür muss der Schüler ebenso prädestiniert sein. Dieses ist auch ohne Weiteres verständlich. Urfeuer. als es je einem Magus möglich ist. Mystik und Magie praktisch zugleich betreiben ist nicht möglich.

um sich für eine Woche von dem bezahlten Diener des Staates oder der Kirche religiös-seelisch auffüllen zu lassen. der Meditation und der Kontemplation. dass der Schüler irgendeiner Religionsgemeinschaft noch angehört. . alle Worte und Anweisungen vom Lehrer nützen nichts. Wie ist nun Mystik praktisch zu treiben ? Die esoterische Lehre spricht von der Basis der Konzentration.Beiwerkes entkleidet. damit er sich entfaltet zur schöpferischen Tat. um den Menschen vorwärts zu treiben auf die höchsten Gipfel des Menschentums. dass ein innerliches Befriedigtsein nicht eintreten kann.112 . von welchen die Letztere die höhere Stufe darstellt. Eines soll der Schüler bedenken. Er ist wohl längst davon überzeugt.Er soll nicht vergessen. dass die letzten Wege jeder allein gehen muss.Wohl können ihm Erleuchtete. Kein Heiliger. wie es das Gros der Menschheit tut. Es muss also das Göttliche in uns erlebt werden.Deshalb ist es nicht nötig. kein Führer kann auch nur einen Schritt für ihn tun. Die- 1950 . obwohl ihm auch hierin freie Hand gelassen wird. wenn er nicht versteht. an einem Sonntag zur Kirche geht. Dies ist das einzigste Ziel alles Menschendaseins. zu finden und anzufachen. ist das Ziel und die Absicht. Er soll also keine religiöse Mystik treiben. denn die esoterische Mystik hat nichts mit den üblichen Glaubenslehren der grossen Religionen zu tun. sie im eigenen Leben in Tat und Wirklichkeit umzuwandeln. Den göttlichen Funken in der Brust des Menschen zu erkennen. wenn er es vielleicht aus Zweckmässigkeitsgründen oder mit Rücksicht auf Familie und Umwelt es tun muss. Was ist nun dieser mystische Weg im esoterischen Sinne ? Er ist die gesamte innere Arbeit zum Erwecken und Entfalten des Geistigen im Menschen und seiner Kräfte zur Bewusstwerdung seiner Unvergänglichkeit und Göttlichkeit. Lehrer und Wissende Wegweiser sein. kein Eingeweihter.-. zum Erleben des kosmischen Bewusstseins. . wenn man.

wenn nicht irgendwelche Störungen aus der Umwelt ihn unterbrechen. sie entstehen auseinander. Erzielung eines gleichmässigen inneren Rhythmus. Verinnerlichung. Er ist in einem Stadium des vollständigen Entrücktseins und dadurch während dieses Zustandes absolut g l ü c k l i c h . wie alle diese Praktiken. ist zeitlich nicht anzugeben. Geistigen und Sinnesmässigen. 2. -. geistiges bewusstes Atmen. Atemrhythmus. d. er hat keine zeitliche Begrenzung oder Einteilung. 3. Kontemplation. Ausschaltung alles Körperlichen. übergehend in Entspannung Absolute Passivität des Körpers und des Geistes. Einswerdung. dass er nach seinem Wiedererwachen nicht nur geistig und seelisch gekräftigt ist. Wie lange dieser Zustand anhält. 1. Geistige Konzentration.113 .Erreichte bedeutet immer eine weitere Stufe zur Reife und zur Erkenntnis und dient dadurch zur Ausgestaltung. dass es im gesamten Dasein im All keinen absolut festen Punkt gibt.se drei Disziplinen sind also eine Arbeit und müssen in einander überfliessen. vollständiges Aufgehen in das Ziel.h. Verschmelzung. die göttliche Flamme ist in ihm entfacht. zum Aufbau seines Selbstes. Eines wird er immer finden.Naturgemäss geht er meist. Ist dieser Zustand erreicht worden. wenigstens einen Ru1950 . Dass solche Möglichkeiten nicht eintreten. Verbindung. Absolutes Einswerden mit dem Geschauten. dann ist gleichsam alles Menschliche vom Neophyten abgefallen. sondern dieses Erleben wird ihm auf lange Zeit zu einem Kraftquell werden. Das Geistig . dafür hat der Neophyt im eigenen Interesse zu sorgen. in einen gesunden Schlaf über. Wenn sich der Schüler dessen bewusst wird. plastische Imaginationskräfte. geistige Zielsetzung. das heisst. 4. Sammlung des inneren Denkens. Alle Weisen der Erde predigen die Notwendigkeit und den schöpferischen Wert einer kontemplativen V e r s e n k u n g . so muss er versuchen.

2. kann ihm kein Lehrer sagen. Sie deuten nur ein Durchgehen durch andere Sphären an und ein Übergehen von einem Zustand in den anderen. denn jedes Leben baut auf das Vorhergehende weiter nach dem Reinkarnationsgesetz auf. er sieht sich über seinen eigenen Körper schweben. sein E g o schon hunderttausend Jahre alt sein kann und dass sich schliesslich nach dem Alter des E g o s auch der Reife-Grad und das Ziel richten müssen. über hypnotische Ziele. Vergesse er nicht. so sind diese hierbei ganz nebensächlich und nicht von Bedeutung. er empfindet sich Gewichts. Bhavana: Meditation über die spirituellen Eigenschaften des menschlichen Geistes. Was nun für den Schüler das Resultat dieses mystischen Pfades ist. in welchem die Spannungen auf ein Minimum herabgedrückt werden. Über Karma und Reinkarnation.und Gefühllos. Über die Wandelhaftigkeit der Formen. über das Nichtssein der Materie. Dieses gibt die indische Weisheitslehre sehr deutlich wieder. 1950 . Samadhi: Ist der Zustand der reinsten und höchsten Form des k o s m i s c h e n B e w u s s t s e i n s .hepunkt zu erreichen. Wenn nun bei diesen ausgeübten Praktiken der Mystik während der verschiedenen Zustände des Neophyten irgendwelche Erscheinungen eintreten. sondern nur Begleitumstände. denn sie sind nicht das Ziel. ist an und für sich gleichgültig und ihm selbst überlassen. Wenn er das Gefühl eines eintretenden Trancezustandes bei der Praktik hat. Für den Magus wären sie wichtig. 3.114 . aber nicht für den Mystiker. Worüber der Schüler während seiner praktischen Mystik meditiert. so sind diese Spaltungszustände bei der mystischen Praxis belanglos. indem sie die Mystik wie folgt klassifiziert in einzelne Bewusstseins-Stufen. 1. dass sein eigenes Ich. die das Dasein durchpulsen. Über die seelischen Empfindungen. Satipathana: Meditation über die Ewigkeit und Unvergänglichkeit des E g o s .

Nicht umsonst wird später das Gebot der Schweigepflicht verlangt werden. dass es dem Neophyten gelingt. ein möglichst reines und ungetrübtes Bild seiner mystischen Schauungen als Rückerinnerung sich ins Oberbewusstsein herbeirufen zu können. Er hielt sich selbst für den lieben Gott und vernachlässigte alle seine übrigen Lebenspflichten. Der Neophyt trinke von der Quelle seiner geistigen Kraft. Vor allen Dingen lasse er keine Einbildungen auf sich selbst. seinen Brüdern. Die Erde ist kein erlöster Planet. sondern steht noch unter saturnischer Herrschaft.Er sei froh über das Erreichte. dass irgend eine göttliche Kraft ihn auch materiell aus seinem immer stärker werdenden Zusammenbruch helfen würde. Andere wiederum fühlten sich bereits zum Lehrer berufen und kauten das erhaltene geistige Wissen nun wieder. sondern schlecht. keine Überheblichkeit und vor allen Dingen keine Expansionsbedürfnisse aufkommen. Aber selbst wenn dies nicht gelingen sollte.115 . . Einer meiner Schüler ging wieder einen anderen Weg. 1950 . Auch glaubte er fanatisch an seine Mitmenschen und an das Gute in diesen. die nach einigen Erfolgen nun weiter nichts zu tun hatten. An das Erreichte darf sich nun für den Schüler keine falsche Nutzanwendung für den Alltag knüpfen. indem er einen religiösen Grössenwahn bekam. Es gab Schüler. Aber alle diese armen und irrenden Menschen vergassen die ersten Lektionen und dachten nie an das wahre Rosenkreuzertum. Die Menschheit ist noch von dem Dämonium des Goldes und des Blutes besessen. Dabei vertraute er blindlings darauf.Viel wichtiger ist es. Dazu ist er nicht berufen und sicher auch nicht reif. ist das Nachschwingen des erzeugten Glücksgefühls das hauptsächlichste Moment. teils sogar aus materiellen Gründen heraus. nun nach Möglichkeit zu publizieren und zu verbreiten. aber im übrigen bewahre er über sich selbst und seine Arbeiten ein eisiges Stillschweigen seinen Mitmenschen gegenüber. das sie erreicht hatten. nach Beendigung seiner mystischen Praktiken. das Wenige. Was für ein Irrwahn! Der Mensch ist im Prinzip nicht gut.

sich auszubreiten. So gehe also der Schüler seinen vorgenommenen Pfad. Seine praktischen Meditationen und Kontemplationen werden immer Versuche sein. sondern es herrscht hier noch auf Erden sein dämonischer Gegenspieler. ist stetig bemüht. die sich im Sonnenlogos personifiziert. Alle Menschheitsführer und viele geistig erleuchtete Menschen aller Völker und Nationen erstrebten das Gleiche: D i e u n i o d a s m y s t i c a E i n s w e r d e n m i t d e r G o t t h e i t ! 1950 . Gewiss kämpft die Menschheit den Kampf der Erlösung. .116 . Sie hat auch schon die Planeten Venus und Merkur erlöst. das kosmische Bewusstsein zu erlangen. aber auf der Erde ist ihre Herrschaft noch sehr gering zu werten.Der Gott der Liebe existiert für die meisten Menschen nicht.Die Manifestation der Gottheit.

Man kann in Verbindung mit Meistern oder Eingeweihten kommen. das durchaus nicht jeder Mystiker besitzt. Es besteht die Möglichkeit.Der Neophyt vermag dann die einstrahlenden kosmischen Kraftwellen zu empfangen und wahrzunehmen und in sich zu verarbeiten. eine solche mental wahrzunehmende Verbindung wissender Menschen. Dadurch kann er nicht nur in sich. 10. mit höheren mentalen Wesenheiten in gewollte oder nichtgewollte Verbindung zu kommen. auf Menschen und Tiere. Zwerge. Aber niemals ist eine solche Verbindung mit Devas der Devachan- 1950 . auch für den nichteingeweihten Mystiker. Man kann auch die Reperkussion erhalten mit den sogenannten Astral-Devas. Anschliessend an den Inhalt der Lektion No. um die Chakra im Aetherkörper des Menschen in Funktion zu bringen.. auch weissmagischer Art. Licht. (Gnomen. Elfen usw. über welchen Reifezustand dieses erscheinende Wesen überhaupt verfügt. was auch richtig ist. wobei es aber wieder unterschiedlich ist.) Auch der Kontakt mit den höheren Sphären kann vom Magus bewusst herbeigeführt werden durch bestimmte Praktiken. so vermag er sie auch in sich zu transmutieren und bei entsprechender Schulung bewusst wieder auszustrahlen. Aber der reine Mystiker lehnt meist auch diese Wege ab. sondern auch um sich Spannungskraftfelder erzeugen mit einer Wirkung auf seine Umwelt.LEKTION NO. den Engeln der Astral-Ebene. Er vermag sogar auf Wesen der astralen Sphäre Einfluss zu gewinnen und kann den Kontakt mit den sogenannten Zwischenwesen erreichen. Gelingt ihm dieses. 7 und auf die Ausführungen in Lektion 9 dienen die erwähnten lautmagischen Tonübungen einer Erreichung eines mentalen Zustandes. die auf der mentalen Rupa-Ebene schwingen. die ihm bekannt sind. Jedenfalls vermag der wissende Magus alle mentalen Erscheinungen sofort zu unterscheiden durch ihre Merkmale der Farb-. Die „Weisse Bruderschaft“ ist z. zu welcher Kategorie von Wesenheiten es gehört. denn auch zu einer ausgeübten weissen Magie gehört ein praktisches magisches Wissen.und Tonskalen.B. wodurch er mehr oder weniger befruchtet werden kann im geistigen Sinne. Über mentale Zustände.117 .

Eine sachgemässe magische Nachprüfung würde die Unhaltbarkeit solcher Behauptungen sofort beweisen.-. in denen sich astrale Dämonien geschickt und bewusst der Form und des Aussehens höherer Wesenheiten bedienten. Aber es ist übelster Mystizismus.B. direkte Verbindung mit den Erzengeln oder gar mit Gott bekommen zu haben.: der Engel u. direkt in die Kausal-Ebene vorzustossen.-Auch dem Hellseher gelingt es sehr selten. indem ihnen tatsächlich Devas der höheren Pläne sichtbar geworden sind. Diese Fälle sind in der esoterischen und okkulten Literatur überliefert (z. besonders in theosophischen und katholischen Kreisen häufig. zumal wenn ihn kein egoistisches Motiv dazu treibt. um die nicht geschulten Menschen zu täuschen und in die Irre zu führen.Ausnahmen sind wiederum möglich gewesen in den geheimen Priesterschulen der Antike oder durch die Fakirpraktiken östlicher Völker.118 . Es sind ausserdem Fälle genug bekannt geworden. weil diese Wesen sich in ihrem ätherischen Schwingungszustande nicht ohne weiteres manifestieren können. wie es oft so in der Überlieferung heisst. sondern nur sein inneres Sehnen nach „ G O T T „ -nach Erkenntnis ! -------------- 1950 . Jakob). Einige Ausnahmen hat es auch hier gegeben bei besonders begnadeten Menschen. welche diese hohe Einweihung besitzen. da sie vom menschlichen Gehirn gar nicht immer ertragbar wären. wenn behauptet wird. Unter bewusster Leitung und nach sorgfältiger langjähriger Schulung kann natürlich der Neophyt auch diese Wege beschreiten. um in der Akasha-Chronik lesen zu können.-.Ebene oder Rupa-Ebene möglich. In Europa leben nur wenige Menschen. dann aber schweigen sie darüber. Ausserdem sind diese Zustände nie von Dauer. Aber sonst bedienen sich die höheren Mächte meist eines sogenannten Zwischenträgers oder eines Gesandten.

1950 . Eratus) LEKTION NR. ohne Druck. Pressung und Gewaltanwendung.EINWEIHUNG IV M a g i s c h .Kein Zuviel ! Besonders bei Herzleiden und schwächlicher Lunge ist Vorsicht am Platze ! Immer. IV. Auch die Zeiten der einzelnen Atmungsphasen nicht über Gebühr ausdehnen. Vom Wesen der Gottheit: Mit vorliegendem Atemexerzitium sind die Grunderfordernisse der esoterischen Atemlehre erfüllt und wir können darauf weiterbauen.119 . Gedankenkontrolle Gedankenstillung Gedankenbeherrschung. Nie zuviel Luft in sich hineinpressen.Aber nochmals : keinerlei Forcierung ! . Üben Sie regelmässig ! .E s o t e r i s c h e L e b e n s f o r m u n g in T h e o r i e und Praxis Von Karl Spiesberger (Fra. Konzentration: Dharana. Vor dem Einatmen stets die Lunge gut entlehren und den natürlichen Atemdrang abwarten. Atem-Lehre: Der vergeistigte oder dynamische Kraftatem. gelöst. wie betont : Körper entspannt. Lebenspraxis: Prathyahara Gedankenzucht im Alltag.

. befreiender Harmonie. Üben Sie schärfste Gedankenzucht. erlösender. Vermeiden Sie jede Erregung. Schalten Sie den imaginativen Kraftatem bei allen Exerzitien ein. . Wunsch-Überwindung. WunschBeherrschung s t e i g e r n d i e W i l l e n s k r a f t . Die Menschen werden Ihnen anders erscheinen . Beachten Sie genau das in „Dharana“ und „Pratyahara“ Gesagte. mit der Ruhe des Gelösten. Führen Sie die rhythmische Prana-Aufnahme im Zustande passiver Entspannung durch. Beginnen Sie künftig jede Übung mit dem vergeistigtem Vollatem. verbinden Sie diese Aufladung mit dem Gefühl allumfassender Ruhe.sind Sie in der Lage. Zähmen Sie desgleichen Ihre Wünsche.der bereits einen hohen Grad von Konzentrations. Nichts darf Sie erschüttern. Atmen Sie Ruhe ! Atmen Sie H a r m o n i e !! Atmen Sie K R A F T !!! Gehen Sie nach dieser Betrachtung in den Alltag zurück. Dies umsomehr. so weich wie nur möglich. den Lebensmut stärken.und Vorstellungsvermögen bedingt . Legen Sie die kleinmenschlichen Triebe. die Widerstandskraft stählen. beglückender. mit der Kraft des Werdenden. sich jederzeit mit der die Luft erfüllenden pranischen Essenz aufzupolen.und damit zur Meisterung des Schicksals.120 . das kleinmenschliche Begehren ab.--Nach gründlicher Durcharbeit der gegebenen Atemübungen. 1950 . Die Rhythmik Ihres Atems sei hierbei bewusst langsam.Lassen Sie nicht locker. in welcher Lage. das zur wahren Lebenspraxis führt : zur Beherrschung des Selbst . mit der Harmonie des Befreiten.und Sie den Menschen. unbesiegbarer Kraft. und als Abschluss laden Sie Ihren Organismus mit dem Sie umgebenden Lebensfluidum auf. . besonders des rhythmisch-dynamischen Vollatems . Ganz gleich.Bei Befolgung dieser Regeln werden die Atemübungen Körper und Geist beleben. und er wird seine Öde verlieren und seine zermürbende Hast. je gewissenhafter Sie Ihre Gedanken am Zügel halten. Damit überschreiten Sie die Schwelle des ersten Tores.Sie müssen Gleichmut bewahren.

Dass Sie hierbei ganz objektiv zu verfahren haben. späterhin die genaueren Details hinzufügend. Meditieren Sie hierüber. Trachten Sie hinter die Dinge zu sehen. In groben Zügen vorerst. durch Wald und Flur oder den Blick zum nächtlichen Himmel und lauschen Sie. wenn aus Bewusstseinstiefen ahnendes Verstehen aufsteigt. das nicht in Worten kündbar. bedarf wohl keiner näheren Erwähnung. Zuerst verstandesgemäss. Auch Ihren „Schatten“ müssen Sie anerkennen lernen und ihn zu sublimieren trachten. Seien Sie bemüht zu verstehen. W a n d e l n S i e o f t i n d e r E i n s a m k e i t d e r N a - t u r .--In allem müssen Sie sehend werden. Und diese unbestechliche Objektivität müssen Sie auch sich selbst gegenüber anerziehen. allmählich aber rein empfindungsmässig. Oft schaltete sich entscheidend der sogenannte „Zufall“ oder eine eigenartige „Fügung“ ein und die bestausgeklügelten Pläne wurden Null und Nichts. E r f ü h l e n müssen Sie das unaussprechliche Mysterium. Horchen Sie hin.Suchen Sie das Wesen der ALLKRAFT im Zustande der Entspannung und Stille meditativ zu erfassen. Doch seien Sie bemüht. aber umso gründlicher. 1950 . A n a l y s i e r e n S i e I h r e n C h a r a k t e r . abträglichen auf. Parallel mit der Aufzeichnung Ihrer Charakter-Eigenheiten beginnen Sie mit der Aufstellung eines ausführlichen Lebenslaufes. Lassen Sie sich Zeit. Bald werden Sie merken. was die „grosse Mutter“ Ihnen zuraunt. Mensch und Ding o b j e k t i v betrachten und verstehen zu lernen. Erst dann. Auch daraus lässt sich mancherlei Nutzen ziehen. sind Sie auf dem rechten Wege. Lernen Sie auch Ihr Leben mit anderen Blicken betrachten. die markantesten Ereignisse nur berücksichtigend. Üben Sie sich in diesem Schauen. wie das Urteil Ihrer Freunde und Gegner Sie hinstellt. den Sie in Absicht hatten.121 . Neben den guten. Arbeiten Sie ruhig Monate daran. wertvollen Charaktergaben zeichnen Sie schonungslos die minderwertigen. Verfertigen Sie sich einen regelrechten Charakter-Spiegel. dass nicht immer das Leben den Verlauf nahm.

Halten Sie jedes Für und Wider. Morgenstern. usw. dass die Besten.Beachten Sie das K a r m a G e s e t z ! Betrachten Sie Ihr eigenes Le- ben. usw. So Friedrich der Grosse. Shakespeare.die uns noch oft beschäftigen werden .sind die einzigen. Überdenken Sie in stillen Stunden das Problem der R e I n k a r n a t i - o n . Auch Staatsmänner. Vieles bisher Unverständliche.122 . beispielsweise bei: Goethe. das Geschehen im engeren Kreise sowie die Ereignisse in der grossen Welt vom Standpunkte von Ursache und Wirkung aus. Du Prel.. Fichte. So von der Schuld des Blindgeborenen ! Erst die späteren Kirchenhäupter verstümmelten die reine Christuslehre. Bulwer. diese beiden Grundgesetze . Hegel. Rosegger. Karma und Reinkarnation. Zu Ihrer Orientierung sei ergänzend gesagt. Schopenhauer. Franklin. die Grössten. Nietzsche. Schiller. Flammarion. Im Zuge der Abstimmung wurde die Lehre von der Wiederverkörperung des „Unsterblichen in uns“ einfach ausgeschaltet. Viktor Hugo.und Schicksalsforschung treiben. der Wiederverkörperung. Ihr Denken. Plato. die auf die Frage nach unserem Daseinszweck Antwort wissen. Ihr Tun vorteilhaft wandeln. Ibsen. Nicht immer zum Segen der Gläubigen. zu jeder Zeit. Tagore und vielen anderen. Wie schon in Lektion III erwähnt. Strindberg. Lessing. Wir finden klare Aussprüche. . Gjellerup. vertrat das Urchristentum die gleiche Ansicht. wird sich mit einemmale klären. in jedem Volke. 1950 . Pythagoras. Wenn wir einmal praktische Charakter. fest. was besonders in unserer Zeit des Suchens nach den letzten Dingen zum Ausdruck kommt. Philosophen und Gelehrte traten dafür ein. die nicht etwa nur als „Ergüsse dichterischer Freiheit“ zu bewerten sind. ungerecht Scheinende. Finden sich doch schon in den Evangelien diverse Hinweise. Eine sinnvollere Weltanschauung wird Sie erfüllen. wollen wir nach den metaphysischen Gründen und Entsprechungen suchen. einwandfreie Bekenntnisse. mehr oder minder den Reinkarnationsgedanken vertraten. was auf Ihren Werdegang fördernd oder hemmend wirkte.

Experimentieren und Forschen Stückwerk. gewissenhafte Erprobung der Experimente ist das einzige. was Sie denken.Sorgfältiges Studium der Lektionen. setzt eine Reihe von mühsam erworbenen Erfahrungen voraus. Nachdem der Neophyt von der Wiederverkörperung des Egos vernommen. ist für ihn wohl nichts naheliegender. Ohne dieses esoterische Fundament bleibt alles „An-sich-arbeiten“. Um die Grenzen des Transzendentalen mit Erfolg zu überschreiten ist es notwendig... Doch soll sich der mehr rationalistisch veranlagte Schüler keinesfalls zum Glauben zwingen. Weitaus schwieriger für den verbissenen Materialisten ! Er muss gewaltig umdenken lernen.. steht nichts im Wege.Davor hüten Sie sich ! – Zu sehr vermengt ist hier Trug mit Wahrheit. sich vorerst streng an das Gegebene zu halten..! Hinreichend geschult. dürfen Sie sich in dieses tischklopfende.Doch ist es für den Religiös-Empfindenden nicht so schwer. Erst bis Ihr unterscheidender Blick geschärft ist. Absolut richtig gedacht ! Doch Geduld in der Erbringung der Beweise ! Ich weiss. Wertvolle Erkenntnisse wird Ihnen das sonst irrlichternde Dunkel vermitteln. ..Abwarten ? Zögern ? – Weshalb ? . dem Beispiel des französischen Forschers De Rochas zu folgen und auf hypnotisch-hellsehender Basis Beweise der Präexistenz zu erbringen. Daher sei an den Studierenden die nachdrückliche Warnung gerichtet. Nur wenn die Ansicht vom „Leben nach dem Tode“ zu Recht besteht... sich vorerst mit den Grundlehren der Geheimwissenschaft vertraut zu machen. „geisterschreibende“ oder sonstwie spukende Wirrsal wagen. an eine Reinkarnation zu glauben. 1950 . sofern er sich nur des kirchlichen Dogmas zu entwinden vermag. sich Beweise von der Fortexistenz eines in uns wirkenden Geistprinzips zu verschaffen. mitunter ein nicht ungefährliches ! Nichts ist schlimmer als Halbwissen. Nichts einfacher als das ! .Aber erst dann . Niemals hat Proselytentum Segen gebracht. . .. Nach eigenem Gutdünken arbeiten. wird die Frage nach der Re-Inkarnation erst wissenschaftlich diskutabel. im Umgang mit Sensitiven vertraut.Spiritistische Sitzungen. regelmässiges Üben. was gefordert wird.123 .

bald vernehmlicher.--- Atem-Lehre: Der vergeistigte oder dynamische K r a f t a t e m .einsgeworden mit ihm den Pfad überschaut.jede Zelle unseres Körpers. wie sie der wissende Inder nennt. Stellung: Im Liegen. „Jiva“.. bis er .A u f n a h m e . Die europäischen Systeme metapsychischer Persönlichkeitsentwicklung folgten ihrem Beispiele. Sitzen. den er gekommen . wenn der Weltenwanderer in ihm erwacht und zu ihm spricht.Dem psychisch Erweckten wird abseits allen Experimentierens in der eigenen Brust Gewissheit werden.wie der aus Jiva individualisierte Lebensodem genannt wird .. jedes Atom unserer physischen und seelischen Wesenheit mit neuen Lebenskräften beglückt. die unendliche Lebensenergie. 1950 . Ein unendliches Meer von Kraft pulst um uns. raunend erst. sowohl der grobstoffliche als auch der ätherisch-fluidale. das Leben müsste verlöschen in all seinen Formen.. und die Beherrschung der rhythmisch-dynamischen Vollatmung ist auch für uns grundlegend. der als P r a n a .. einen Teil hiervon auf. Mangelte der Luft dieses subtile Agens. 1. Mit jedem Atemzug nimmt unser Organismus. erfüllt alle Räume des kosmischen Seins. Stehen oder Gehen. Vorbedingung: Tiefe. In der Yoga-Praxis der eingeweihten Inder nimmt die b e w u s s t e Kraftaufnahme vermöge der vergeistigten Atmung eine breite Basis ein. Übung.124 . leise. rhythmische Vollatmung verbunden mit der p l a s t i s c h e n Vorstellung der P r a n a . ------.

die alles umgibt und durchdringt.“ 1950 .“ Beim Ausatmen: „Der Lebensstrom durchpulst meinen ganzen Körper und steigert die magische Kraft in mir von Übung zu Übung.k r a f t .“ Während der Einatmung: „Ich atme die mit pranischer Kraft erfüllte Luft ein. Beim Anhalten des Atems: Mit der gleichen Konzentration: E n t z u g der p r a n i s c h e n E n e r g i e n aus der nunmehr im Körper befindlichen Luft. von Tag zu Tag. Beim Ausatmen: H i n l e i t e n d e s a n g e s a m m e l t e n P r a - n a s t r o m e s durch den g e s a m t e n n i s m u s .“ Während des Anhaltens: „Ich entziehe der eingeatmeten Luft die pranische Energie. der u n i v e r s e l l e n b e n s k r a f t .G e i s t i g e Beim Einatmen: V o r s t e l l u n g : I m a g i n a t i v e s E r f ü h l e n der mit der Luft ein- strömenden L e b e n s . Kräfte verströmende Lebensodem umflutet mich. etwa der Art: Vor dem Einatmen: „Der göttliche. Zwischen Ausatmung und Wiedereinatmung: B e w u s s t w e r d e n J i v a d e s O r g a - u n e n d l i c h e n L e - M e e r e s . Zur Erhöhung der Imaginationsfähigkeit können mit diesen Vorstellungen noch folgende gedankliche Suggestionen verknüpft werden.125 .

zu e r f ü h l e n was man denkt. Übertreibung schadet auch hier. Weiter durch die K n o c h e n (oder M u s k e l n ). Nerven usw. Nie soll ein Organ überladen werden. Oder a n s a m m e l n in den L u n g e n . C) Bei besonders geschulter Vorstellungskraft ! E i n a t m e n der PranaEssenz d u r c h d i e H a u t der Gesamtoberfläche des Körpers.. B) A n s a m m e l n der Lebenskraft i m S o n n e n g e f l e c h t und während der Ausatmung dem gesamten N e r v e n k ö r p e r e i n s t r a h l e n . Schenkeln. wie bei allen psychischen Praktiken. Hirn. Hauptsache ist. Arme und zuletzt Hals und Kopf. oder im Speziellen auf die einzelnen Chakras. Kleben Sie hierbei nie ängstlich am Wort. ü b e r l e i t e n in das B l u t . Auch hier gehen Sie am besten stückweise vor. wie: Lunge. als ob dieselben porös wären. die I m a g i n a t i o n . Ein Vorgang.) Wobei aber immer Vorsicht geboten ist. Zuerst die Füsse. Übung. Bei gründlicher Beherrschung lassen sich aus dem Vorangegangenen die verschiedenartigsten Variationen nutzbringend ableiten. Herz. der auf alle lebenswichtigen Zentren ausgedehnt werden kann. (Über letztere erfolgen später genauere Hinweise. die K r a f t der b i l d l i c h . dann Knie. Brust. Das Sonnengeflecht wird also ähnlich einem Akkumulator aufgeladen. verbunden mit b e w u s s t e m A u f l a d e n der B l u t k ö r p e r c h e n . 1950 . mit einem Wort: Die Kunst zu e m p f i n d e n .126 . 2. A) Das Prana wird im S o l a r p l e x u s a u f g e s p e i c h e r t und da- selbst festgehalten.Solche und ähnliche autosuggestiven Formen können Sie sich nach Belieben selber bilden.p l a s t i s c h e n V o r s t e l l u n g .

rhythmischen H e i l . ---------------- Konzentration: D h a r a n a .127 . Mit dem rhythmisch-dynamischen Kraftatem ist die Beherrschung der erstrebten Vollatmung erreicht und somit abgeschlossen. den Strom Ihrer unbeherrschter Gedankengänge zu dämmen. Auch hierbei sind dem Studierenden die verschiedensten Variationen anheimgestellt. Jetzt gilt es. Gedanken-Kontrolle. neben der erwähnten Kraftaufnahme. wie bereits erwähnt.und K r a f t a t m a g i s c h e n m u n g und dem eigentlichen e s o t e r i s c h Y o g a A t e m . universelle Übung. besonderen Zwecken. jede aufkeimende gedankliche Regung zu kontrollieren. wobei wir zu unterscheiden haben zwischen einer mehr physisch wirkenden. Alle weiteren Übungen bauen sich auf den gleichen Grundsätzen auf und dienen in ihren Modifikationen. Gedanken-Beherrschung ist die nächste Forderung. R e i n i g u n g s .. jeden Gedankenimpuls. Gedanken-Stillung. Aus der Fülle der Atempraktiken wollen wir uns eine erprobte Auswahl zu eigen machen. durch die Hautoberfläche.Als abschliessende. Sie dürfen nicht weiter Spielball Ihrer ungezügelten Gedanken sein. 1950 .

Leicht liest es sich . der voll erfüllt werden muss. dementsprechende Handlungsweisen sind die Folge. Merzen Sie die negativen niederziehenden Strebungen aus. Trachten Sie durch Stillung und Läuterung des Denkens die edleren Gedankenregungen aus der Latenz zu heben. Die gesamte Lebensmeisterung . fühlen Sie die Kraft des zähmenden Willens. oder wie der Esoteriker sagen würde: überwinden Sie Kama-Manas. brandenden Wogen. Aus Gedanken entstehen Gefühle. Begierden.weitaus schwerer noch ist die Meisterung der Gedanken. dass die in ihm wesende Ichheit die Herrschaft über die Physis anzutreten sucht. was Sie denken. wie Sie wohl bei gewissenhaftem Üben empfunden haben werden .Ü b e r w a c h u n g des Gedankenlebens ist erstes und wichtigstes Gebot. ohne dass wir uns nicht über seine Existenz. Mit Fliegenschwärmen. seine Daseinsberechtigung Rechenschaft geben. die Prüfung des Vorstellungsinhaltes unseres Bewusstseins. Schmerzempfinden und die vielen sonstigen Unbequemlichkeiten im Hinblick auf die Wut und zähe Zudringlichkeit ungerufener Gedanken. Schlimmer noch gebärden sich die Gedanken. Beobachten Sie von nun ab scharf Ihr Gedankenleben. War schon die Beherrschung des Körpers kein Leichtes. züngelnden Flammen und ähnlichen unbeständigen.Charakter und Schicksal . kletternden Affen. seinen Wert. Was sind die „Proteste der Materie“ wie Juckgefühl. Für einen vertriebenen erstehen ihrer zehn und mehr.128 .schwer doch ist es getan. Es ist keineswegs gleichgültig. die niedere sinnen- 1950 .ist abhängig von der Macht des richtig gelenkten Gedankens. Das Sprichwort von der Zollfreiheit der Gedanken birgt eine der gefährlichsten Lügen in sich. Kein Gedanke darf in uns wesen. Wohl beginnt auch der Körper zu rebellieren. rebellierenden Dingen vergleicht der Wissende ihr ungebärdiges Treiben. Ein schwerer Abschnitt der Schulung hat begonnen. Suchen Sie Herr über das niedere ungebetene Gedankengelichter zu werden. Leidenschaften. G e d a n k e n s i n d K r ä f t e ! Aufbauender wie zerstörender Natur. sobald er merkt.

dass Kopf. Bei letzterem achten Sie stets. Liegend oder im ägyptischen Sitz üben. Benutzen Sie anfangs kurze. seien Sie nunmehr bestrebt einen g e w o l l t e n Gedanken scharf von dem wogenden Gewirre abzuschirmen und f e s t z u h a l t e n .verstrickte Denkkraft. absolvieren Sie regelmässig. Neben der unausgesetzten Überwachung auftauchender unerwünschter Gedanken im täglichen Leben und deren Bekämpfung. Nacken und Rücken in senkrechter Linie sich befinden. Lassen Sie sich durch die Schwere der gestellten Aufgabe keineswegs entmutigen. werden unvermutet gegenteilige Gedanken aufzucken.129 . prägnante Denkformeln. das unvergängliche buddhisch-manasische Prinzip zur Entfaltung. a u s z u s c h a l t e n ! Haben Sie hierin einige Erfolge zu verzeichnen.“ 1950 . Vorbedingung wie bei der Entspannungsübung. Nach Eintritt völliger Entspannung versuchen Sie die Flut der ständig auf Sie einstürmenden Gedanken zu b e o b a c h t e n und von Übung zu Übung immer mehr zurückzudrängen. und bringen Sie in sich die höhere Manasschwingung. zu beherrschen. Ohne dass Sie es wollen. Beginnen Sie aber immer wieder von vorne ! Damit stählen Sie gleichzeitig Geduld. Sie behindern und ablenken. .“ Ich beherrsche meine Gedanken. Für Augenblicke nur wird dies in der Zeit der ersten Versuche möglich sein. möglichst früh am Morgen und des Abends folgende Exerzitien: I. Wille und Ausdauer.„Ich bin konzentriert. ungefähr des Inhaltes : „Ich bin ruhig“. Harren Sie aus ! Nehmen Sie entschlossen den Kampf auf mit den Schmarotzern in Ihrem Denkorgan.

ohne dabei selbstverständlich die Zielsetzung späterer Reifeergebnisse aus den Augen zu verlieren.(Nie aber in negativer.. kann das beinah’ Unmögliche des Beginnens ermessen..130 ... wenn Sie wenigstens Teilerfolge zu verzeichnen haben .Sie lächeln wohl selbstbewusst. ----------------- 1950 . Nur wer dies wirklich geübt hat. unendlich zähem Willenskampfe errungen haben sollten. 1 728 Sekunden. nicht nervös.zwölf Dhyanas. das heisst : fast eine halbe Stunde während. Zwei grosse mystische Bewusstseinszustände kennt das Yoga noch: D h y a n a . U n a u s g e s e t z t ! Ohne auch nur ein einziges Mal abzuschweifen. sind Sie keinesfalls am Ende. Zwölf Sekunden ? .. Bitte versuchen Sie es ! Denken Sie e i n e n Gedanken. überlegen über diese geringfügige Zeitspanne. Selbst wenn Sie den Zustand von Dharana nach mühevollem. Seien Sie deshalb glücklich und zufrieden. etwa: „Ich bin nicht aufgeregt. Doch davon später . wie es die Yoga-Praktiker als E r f ü l l u n g von D h a r a n a fordern. Ohne Belästigung und Behinderung irrlichternder Gedankenfetzen. nicht zerstreut !“) Das Idealziel dieser Disziplin wäre a b s o l u t e F e s t h a l t u n g e i n und d e s s e l b e n G e d a n k e n s durch z w ö l f Sekunden. verneinender Formulierung.im Zeitmass elf Dharanas (144 Sekunden) umfassend und S a m a d h i .

Ihre Gefühle genauestens kontrollieren. Halten Sie ferner Ihr Denken von nutzlosem. Ebensowenig dürfen Sie Sklave minderwertiger Regungen sein. banalen Gedankenschutt rein.und Gedankenlebens lediglich auf das Exerzitium. Hinweg mit dem Schreckgespenste der Verzweiflung! Weg mit den anderen kräftezehrenden Vampiren : mit Ärger. schonungslos ! . Pflegen Sie edle hochgeistige Ideengänge. der Missgunst oder Eifersucht dürfen Sie nicht weiter belästigen. Wut . Wenig wäre praktisch gewonnen. mit Zweifel und Hoffnungslosigkeit. Fort mit Angst und Furcht. Mit der Veredelung. jede niederziehende Empfindung energisch aus.. G e d a n k e n z u c h t i m A l l t a g .131 . Zorn. Verzeichnen Sie genau. Geben Sie sich bei Ihrer abendlichen Gewissenserforschung ungeschminkt Rechenschaft. der Vergeistigung Ihrer Gedanken arbeiten Sie zugleich an der Vervollkommnung Ihres Charakters und darüber hinaus bis zu einem gewissen Grade an der Verbesserung Ihres Schicksals. beschränkte sich die Beobachtung und die Meisterung des Gemüt.. Lassen Sie es nicht an Geduld und Ausdauer fehlen ! Beobachten Sie sich unausgesetzt ! Erfüllen Sie ferner Punkt für Punkt der in Lektion I gestellten „Grundforderung“. Gedanken des Hasses.Lebenspraxis: P r a t y a h a r a . nichtssagendem. Merzen Sie jeden negativen Impuls. Nehmen Sie entschlossen den Kampf gegen diese Parasiten Ihrer Gefühlssphäre auf.wo Sie den Tag über strauchelten. 1950 .jede Selbstbeschönigung meidend . U n a u s g e s e t z t müssen Sie Ihre gesamten Gedankengänge sorgfältig beobachten.

. V e r m e i d e n B e w a h r e n D i s h a r m o n i e . Die Bahn kommt nicht. Körnchen für Körnchen aufzulesen. Zweifellos haben solche Übungen ihren Wert. . rhythmisch atmend. falls es nottut. Masse „Mensch“ tobt.Sie warten geduldig. Wir wollen aber mit unserer Zeit haushälterischer umgehen und das Exerzitium der Geduld mitten ins praktische Leben verlegen. bei absoluter Gemütsruhe selbstredend.Sie bleiben ruhig. Sie sind mitten im Gedränge. .132 . In jedem Falle : B e h e r r s c h e n Z ü g e l n S i e S i e I h r e G e d a n k e n . . 1950 . Sagen ihm. wollen wir Abstand nehmen. ohne die Spur einer Erregung oder von Nervosität. verknoteten Schnürsenkel bis zu einschneidenden Ereignissen. s t e t s R u h e G e d u l d G l e i c h m u t ------------------. mit harmonischen Gedankengängen beschäftigt. wohl entschieden Ihre Meinung. Ein unangenehmer Zeitgenosse belästigt Sie. I h r e S i e S i e G e f ü h l s w a l l u n g e n . .Von speziellen Geduldübungen.Sie hören ihm gelassen zu. Aber hundert weitere Beispiele werden Sie mühelos selber finden: vom verlorenen Kragenknopf. . Es ist nicht jedermanns Sache beispielsweise ein Pfund auf den Boden verstreuter Erbsen oder Linsen. jedoch höflich. . . wie sie manche Schulungen empfehlen. Lächeln überlegen.

Vom Wesen der Gottheit. dass ich meine Zeichen und Wunder viel tue in Ägypten.3. für die Profanen . Was wird ihm nicht alles unterstellt. Wenige Landstriche umfasst sein Machtbereich. Hiervon aber künden die Priester ihren Gläubigen nichts.. wie der Pentateuch zu berichten weiss. geheime. Wer glaubt noch ernstlich an einen „lieben Gott“ mit seinen primitiven Schöpfungstagen.133 . An den parteiischen Nationalgott Jahwe. Was im unendlichen Universum vor sich geht. Stets weilt er bei seinen 1950 . So auch später. (wobei freilich vergessen wird. Welch’ charakterlicher Bruch liegt im Wesen dieses Gottes. V e r h ä r t e t doch Jahwe v o r s ä t z l i c h und w i e d e r h o l t dessen Herz. Wie eng begrenzt ist sein Wirkungskreis. Heuschrecken. Wo immer er sein Volk einfallen hiess. wobei Pharao nicht der Alleinschuldige war. dem hirngebundenen Geschlecht. Auch keine Zeit.und eine esoterische. äussere. Pestilenz.) Demnach um seine Macht zu zeigen ! Also darum die vielen Bestialitäten. So beispielsweise die schrecklichen Plagen die über Ägypten kamen. geschweige denn die Myriarden Sonnenwelten im uferlosen All. dass der Bibel eine zweifache Leseart zugrundeliegt: eine exoterische.. Wen aber befriedigt der religiöse Begriff eines p e r s ö n l i c h e n Gottes noch ? Eines Gottes. für die Eingeweihten. Erwürgung aller Erstgeburten. (Mos. behaftet mit menschlichen Schwächen. wie Blattern. davon hat er scheinbar keine Ahnung. Heisst es nicht ausdrücklich : „Aber ich will Pharaos Herz verhärten. der am Sinai „Du sollst nicht töten!“ seinem Propheten in die Steintafel hauen liess. Finsternis. Einem einzigen Volke bloss gilt sein ganzes Interesse.oder Atheismus ? Die Urfrage aller zum Denken Erwachten seit den frühesten Menschheitstagen bis zu uns. Hagel. Deismus .7. Leidenschaften und amoralischen Neigungen. Der übrige Erdenball bekümmert ihn scheinbar nicht. als hätte sich der wägende Balken der Vernunft längst für eine entgottete Welt entschieden. gab er Mordbefehl um Mordbefehl. Fast will es scheinen. Denken wir nur an den Gott der Rache des alten Testamentes.

Wie engbegrenzt ist des Menschen Wirkbereich . Oder sollten die un1950 . als hätte er Sein und Vernunft für alle Ewigkeit gepachtet. der Denker. Daneben der „kleine Gott der Welt“.134 . Immer ist er beleidigt und erzürnt oder brütet grimmige Vergeltung. Damit glaubt der Atheist den Sieg für sich zu buchen. die Welt vollends zu entgotten. wenn nicht das meiste. Jehova wird zum mythologischen Wüstendämon und mit dem „Vater“ Jesu Christi weiss er ebensowenig anzufangen.Er.hohen Priestern und wartet wie jeder heidnische Dämon auf die Blutopfergaben. . den denkenden Geist aus dem Universum zu weisen und der blindschaffenden Natur auf den Thron zu helfen. an unvorstellbarer Ideenbildung. Selbst das einfältig gläubige Gemüt widersetzt sich solcher Zumutung. Umsomehr der Philosoph. Dennoch erfüllt sie ein Ahnen von der Allgegenwart der ewigschaffenden Gottheit. der Wissenschaftler. rachdürstende Wesen soll Herr der gesamten Schöpfung sein? Nicht zu verwundern. Auch dieser Gott hat seine Mängel. der Nicht-Denkenden !! . religiös fühlende Juden nicht ausgenommen.„Die Welt kann kein Zufallsprodukt vernunftloser Gewalten sein“ flüstert es in ihrer Brust. hat er von seinen stolzen Errungenschaften der Natur abgelauscht? . So ein primitiver Gott ist für sie undiskutabel. Nach allem Grund genug. Das Sinnlose bringt das Sinnbegabte hervor. Straft er doch mit Höllenqualen. noch der „liebe Gott“ der Bibel. Dabei diese Wunder an Gesetzmässigkeit. für einige Jahrzehnte dem Nichts entsteigend und sich gebärdend. Und dieses zornschnaubende.trotz seiner vielgepriesenen Vernunft. Weder die materialistische Ansicht vermag ihnen etwas zu geben.Wie paradox. Und wie vieles. Allein auch dieser Anschauung werden viele müde. Esoteriker ist er nicht und die exoterische wortwörtliche Fassung des Neuen Testamentes lässt den Gottheitsbegriff nur sehr verschwommen zu Tage treten. mit ewiger Verdammnis. wenn immer mehr diesen Gottesbegriff aus Gründen der Vernunft rundweg ablehnen. Darunter Gläubige aller Konfessionen. Die exoterische Auslegung der Pentateuch vom Wesen Gottes ist in dieser Form nicht tragbar.

Woher die Kraft. von Kraft und Stoff hineingeboren. keineswegs Produkt ma- 1950 .zähligen Arten der Tier. des Unergründbaren Unergründbarstes : d i e G e g e n w a r t d e s a n f a n g l o s e n . n i e m a l s u n d i n E r s c h e i n u n g m e r s i c h g e t r e t e n e n .135 . als seien sie ebenso sinnvoll erdacht. der unsichtbaren Gottheit sichtbares Kleid. der es nicht weiter gebracht hat.und Pflanzenformen rein zufällig in Erscheinung getreten sein ? Scheint es nicht weit eher. a l l e s n i r g e n d s n i m i n e n d e n d e n u m s c h l i e s s e n d e n . ihr Vergehen.. die sich unserer Vernunft . aus dem sich die Welten formen ? . rein alles nur Zufälligkeiten ? Nirgends im Weltall Geist .Wo der Anlass der allerersten UrBewegung ? Nicht zuletzt das Rätsel aller Rätsel. b e r g e n d e n e w i g e n R A U M E S . . welche Wunder an Ideengestaltung ! Nicht minder wundersam der Aufbau der Materie an sich. ihr Werden. das Urgeheimnis alles Geheimnisvollen. ist die Leugnung einer intelligent schaffenden Ur-Kraft gelinde ausgedrückt: Anmassung ! Wir sind in die Mysterien von Raum und Zeit. vom Element bis hinunter zum Atom und Elektron. Wo der Wissenschaftler.und Menschenkörpern. die der Materie ihre Gesetze aufgezwungen ? .bloss im vergänglichen Menschenhirn ? Geist. ebenso sorgsam ausgeklügelt. .(welche wohlgemerkt. den Bau von Tier. ähnlich Menschenhirn entsprungener Werke ? Betrachten wir den Wuchs der Pflanzen. als nie zu lösende Fragen zu stellen : Von wo der Stoff.Solange sein majestätisches. Er. der diese Rätsel auch nur annähernd zu entschleiern vermag ?? Und der gestirnte Himmel über uns ! Auch nur vernunftloser Zufall? Der Lauf der myriarden Gigantenbälle. ehrfurchtgebietendes Rätsel nicht im materialistischen Sinne entschleiert.

.136 . Nicht eines „lieben Gottes“ oder eines Wüsten entsprossenen Dämons ( oder sonst eines Götzen ) behaftet mit kleinmenschlichen Attributen.Worte versagen vor dem U N N E N N B A R E N . E R K E N N E N D E N ..terieller Prägung !) .wie der Mystiker behauptet. die ihm begegneten...U r U r G e i s t K r a f t U r L i c h t a l l e s U r W i l l e - L e b e n L e b e n s oder wie wir das immerwährende S E I N sonst benennen mögen . und müssen uns daher bescheiden : d a s s u n s j e d e r z u B l i c k z u m H i m m e l d e r a n d a s W a l t e n M ä c h t e n i e e r g r ü n d e n g e i s t i g e r m a h n t .... die es gefunden. . ---------------N I E Z U - 1950 . In der e i g e n e n B r u s t .niemals offenbaren. Dennoch spricht man von Erwählten..

Gregorius. 11-12 von Gregorius. Meister der Loge „Fraternitas Saturni“ „EINWEIHUNG“ MAGISCH-ESOTERISCHE LEBENSFORMUNG IN THEORIE UND PRAXIS.DM Privat – Druck 1950 . ANGEWANDTE OKKULTE . Eratus) AUGUST 1950 Herausgegeben von Gregor A.. FOLGE LEKTION NR. Meister der Loge Fraternitas Saturni Orient Berlin PREIS 5.137 . LEKTION V von Karl Spiesberger (Fra.August 1950 BLÄTTER FÜR . LEBENSKUNST INHALT: „SYSTEMATIK DES OKKULTEN STUDIUMS“ 4.

Er muss bei dieser Untersuchung beachten. so kann mit einem festen Domizil im europäischen Auslande gerechnet werden. das neunte Haus mit dem Heim-Zeichen Krebs ausgefüllt und erhält es gute Aspekte. Nachstehend erhält der Neophyt eine Aufstellung der geographischen Entsprechung der Tierkreiszeichen. das zehnte Haus über den Hauptberuf und die soziale Position. .B. der Glücksplanet Jupiter gut aspektiert in diesem Hause sich aufhalten würde.B. sein Domizil zu wechseln.Zeichen gilt. Ist z. die einer alten Überlieferung entstammen. . um dann darnach seine Entscheidung zu treffen. oder gute Aspekte in dieses Haus von ihm oder anderen gut gestellten Planeten in dieses Haus fallen.Die Aufführung der Länder und Städte ist deshalb nicht vollständig und bei weitem noch nicht erschöpfend.Würde z. Durch zu Grundelegung seines Geburtshoroskopes kann er bestimmte Hinweise bekommen auf Länder und Städte. die sehr wohl eine Basis zur Lebensausgestaltung bilden können oder zum mindestens richtunggebend sind. welche Horoskophäuser durch die einzelnen Tierkreiszeichen besetzt sind.B. Wichtig ist vor allem die Stellung des Ascendenten! Beobachtungen und Erfahrungstatsachen 1950 .Aufenthalt aus. zumal wenn z. das vierte Haus über Heim und Grundbesitz. So sagt das neunte und das zwölfte Haus über Auslands. das ja besonders als Übersee . das sechste Haus durch das Zeichen Fische besetzt sein.und Übersee . Aber der Studierende erhält durch sie doch einige Anhaltspunkte zu seiner Lebensgestaltung. Ergänzend kann er dazu nun den Stand der Geburtsplaneten beachten. 11. so kann er ruhig eine Arbeit im überseeischem Auslande annehmen. um sich harmonisch zu entwickeln und sich wohl zu fühlen. wenn er beabsichtigt.138 . das sechste Haus über Beruf in abhängiger Stellung. Es ergeben sich bei einer Kenntnis der Astrologie hier eine ganze Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten.LEKTION NO. in denen er als Persönlichkeit sich besser verwurzeln vermag.

Ägypten. Saragossa. Nürnberg. Aschaffenburg. Plauen. Florenz. Verona. Utrecht. Leipzig. Städte: Berlin. Sankt Louis. Nordafrika. 1950 . Kaukasus. Unterkranken. Leicester. Irland. Nordschweiz. Hameln. Bamberg. Palästina. Chemnitz. Rothenburg.haben hochprozentische Übereinstimmung mit dem Lebensverlauf vieler Menschen gezeigt. Freiburg. Versailles. ----------------------- Die geographischen Entsprechungen der Tierkreiszeichen. Stier Länder: Persien. Kopenhagen.139 . Patua. Würzburg. London. Hannover. Mainz. Darmstadt. Thüringen. Cypern. Zwillinge Länder: England.. Melbourne. Neapel. Dänemark. Halle a. Bayreuth. Krakau. Flandern. Kleinasien. Luzern. Südrussland. Bezirke: Prov. Städte: St. Griechenland. Städte: Dresden.S. Widder Länder: Deutschland. Franzisko. Doublin. Metz. Südamerika. Braunschweig. Sachsen. Zürich. Birmingham. Merseburg. Belgien.

Harz. Tunis. Hessen-Nassau. Manchester. Philadelphia. Städte: New-York. Hildesheim. Erfurt. Rom. Erfurt. Baden. Lübeck. Neuseeland. Löwe Länder: Frankreich. Böhmen. Celle. Bagdad.Oberfranken. Westafrika. Venedig. Sizilien. Koblenz. Nordgriechenland. Aachen. Trier. Hessen. Lyon. Breslau. Tripolis. Bristol. Bezirke: Breslau. Rheinprovinz. Sachsen-Altenburg. Amsterdam. Lüneburg. Boston. Jungfrau Länder: Mittelschweiz. Italien. Krebs Länder: Holland. Algier. Basel. Bezirke: Hohenzollern. Fulda. Liegnitz. Paraguay. Brieg. franz. Sardinien. Chikago. Brasilien. Städte: Prag.140 . Bombay. Toulouse. Rumänien. Schweiz. Lombardei. Goslar. Kassel. Magdeburg. Wales. Konstantinopel. Bezirke: Schlesien. Armenien. Genua. Stockholm. Damaskus. Schweidnitz. Städte: Paris. Elsass. Türkei. 1950 . Mailand. Bern. Göttingen. Jerusalem. Württemberg. Lüneburg.Bezirke: Mittel . Brindissi.

Passau. Städte: Liverpool. Jugoslawien. Rheinprovonz. Westschweden. Speyer. Madagaskar. Waldeck. Avignon. Schütze: Länder: Spanien. Westerwald. Lübben. Städte: Antwerpen. Freiburg/B. Esslingen. Lissabon. Bezirke: Frankfurt a. Schwarzwald. Oberbayern. Heilbronn.O. Hamburg. Neckarkreis.Waage Länder: Österreich. Johannisburg. Japan. Oberschlesien. Spremberg... Washington. Kaiserslautern. Städte: Budapest.Rh.141 . Bezirke: Nördl. Taunus. Kottbus. Ratibor. Köln. Rheinpfalz. Sheffield. Serau. Düsseldorf. New-Orleans. Reuss. Südfrankreich. Württemberg. Cadic. Baltimoore. Ungarn. Schneidemühl. Essen. Solingen. Katalonien. Stuttgart. Duisburg. China. Barmen.M. Freising. Cincinnati. Rüdesheim. München. Marokko. Toledo. Remscheid. Mähren. Tschechoslowakei. Lappland. Skorpion Länder: Norwegen. Algier. Birma. Oberbayern. Lörrach. Halifax. Queensland. Bezirke: Frankfurt a. Transvaal. Oppeln. Wiesbaden. Königshütte. Landsberg. Ingolstadt. 1950 . Bonn. Dover.. Milwaukee. Messina. Dalmatien. Beuthen. Tibet. Mühlheim a. Elberfeld. Argentinien.

Königsberg. Husum. der südl. Regensburg. Herne. Neu-Holland.Ober-Barnim. Brasilien. ----------------1950 . Baden. Westfalen. Osthavelland.Steinbock Länder: Bosnien. Kolberg. Alexandria. Stralsund. Mazedonien. Teil der Niederlande. Oberhessen. Gotha. Bremen. Usedom. Brandenburg. Münster. Hagen. der südliche Teil der Wüste Sahara. Alcona. Nordgriechenland. Litauen. Fürstenwalde. Bezirke: Südafrika. St. Sachsen Weimar. Marienburg. Recklinghausen. Emden. Bezirke: Prov. Polen. Worms. Mexiko. Insterburg. Eberswalde. Albanien. Osnabrück. Flensburg. Südschweiz. Potsdam. Malta. Lüdenscheid. Insel Rügen. Teltow. Herford. Paderborn. Westpriegnitz. Pommern. Kapstadt. Helena. Bielefeld. Städte: Sevilla. Brüssel. Bulgarien. Stralsund. Posen. Elbing.-Holstein. Stettin. Stargard. Minden. Münster. Dortmund. Nieder . Prov. Iserlohn. Wassermann Länder: Russland. Allenstein.Westpreussen. Schlesw. Warschau. Tilsit. Bezirke: Ost . Geestemünde. Köslin. Hannover. Fische Länder: Portugal. Estland. Prov. Wittenberg. Guatemala. Städte: Hamburg. Walachei. Städte: Moskau. Greifswald.142 .

so führt doch der Weg einer höheren Erkenntnis schliesslich doch in die Einsamkeit. . die durchaus berechtigt ist. in der geistigen Entwicklung nicht mit ihm Schritt zu halten. die Triebhaftigkeit. 12. die Unbeseeltheit der grossen Menge.Gemeinschaftsleben und Brudergedanke. Noch mehr macht sich der stetig wachsende Abstand des esoterischen Menschen von der Masse Mensch bemerkbar. die Dummheit. die sich nicht mehr überbrücken lassen. Je höher er an geistiger Erkenntnis steigt. Er fühlt sich unverstanden. um seine seelischen Empfindungen nicht verkümmern zu lassen.LEKTION NR. Vor allem ist meist die Geschlechtsliebe und auch die Ehe nur in den Anfangsjahren tragfähig und bringt nur Enttäuschung für den geistigen Menschen. . der i hn liebt und treu zu ihm steht. Auch die Loge kann nur Wegweiser sein und ist nicht Endziel! Aber eine absolute Einsamkeit ist nur für sehr wenige Menschen erträglich. er bleibt zurück und es treten oft ganz ungewollte Entfremdungen ein.Aber ein derartiger andauernder harmonischer Zusammenklang ist sehr selten.Meister Therion sagt ein- 1950 . Obwohl feststeht. Glücklich kann der Mensch sein. Charitas . sondern auch einen Gedankenaustausch. Der Mensch braucht nicht nur oft die Hilfe eines Mitmenschen. Immer mehr erkennt er die Dumpfheit. desto mehr kommt ihm dieses zu Bewusstsein. einsam.143 . die ja im höchsten Masse ungeistig ist. wobei das Karmagesetz und die Reincarnationsfolge sicher eine sehr wichtige Rolle spielen. dass die fortschreitende Reife eines Menschen sich ganz individuell nach der bereits vorhandenen geistigen Struktur sich vollzieht. dem das Schicksal einen verlässlichen Menschen zugeführt hat. Der ungeistige Durchschnittsmensch steht nicht weit über dem Tier und ist in seinen Instinkten schlecht und böse von Natur aus. oft zurückgestossen und gelangt dann ganz von selbst zu einer Menschenverachtung. Der denkende Mensch reift ja unablässig durch seine Erfahrungen und oft genug vermag der liebende Mensch. die Indifferenz. mit dem er sich verbunden hat.

in einem Kreis gleichgestimmter Menschen eingeschlossen zu sein.Aller unnützer Ballast muss wegfallen. welches an sich dann untragbar und auch unfruchtbar sein würde. Dieses muss man tun. kann ein grosses Glück bedeuten und zu einer harmonischen Ausbalancierung des Innenlebens führen. um dem suchenden einsamen Menschen doch einen geistigen und seelischen Rückhalt zu geben während seines Lebens. .144 . Man soll sich als geistiger Mensch ganz bewusst aus dem Gemeinschafsleben entfernen. Hier ist also eine sehr sorgfältige Auswahl und Prüfung seiner Umgangskreise für den Menschen am Platze. dass man seine Pflichten als Bürger des Staates nicht erfüllen soll. ausnutzen lassen. resp. ist aber wahr. . In der Bruderkette einer Loge. wenn es wirklich der geistigen Weiterbildung dient und von Nutzen ist. Erkennt nun der Esoteriker durch seine stetig sich vertiefende Weltanschauung auch immer mehr die hohle Dogmenhaftigkeit der kirchlichen Religionen. sich nicht mehr verpflichten und einspannen.Die kompakte Majorität der indifferenten Menge ist immer dem geistig höher stehenden Menschen feindlich und gegensätzlich und versucht ihn immer wieder herabzuziehen auf ihr niedriges Niveau. aber vieles lässt sich viel tiefer und schöner erleben und empfinden. wenn man es allein erlebt und geniesst. sich von der Menge absondern. mit denen er die Gemeinschaft der Menschen berührt. Man muss nur verstehen.Dieses klingt hart.mal ganz recht : Dreiviertel Teil der Menschheit ist nur der Dung für eine geistige Oberschicht ! . Dann trägt er Früchte und man fühlt sich in der Bruderkette. Hier muss man sich sehr einschränken. Dieser eintretende Zustand darf aber nun nicht zu einem Extrem führen. ihn an erste Stelle in seinem Leben zu stellen und fest zu ihm zu halten. Hier setzt nun die Aufgabe der Loge. um seiner Selbstbehauptung willen in dem sozialen Organismus. ihre Ethik und der Brudergedanke ein. Das bedeutet nicht. Gewiss soll und kann der Mensch auch seinen Neigungen leben. Aber ein Gemeinschaftsleben ist nur dann angängig. Es ist nur Kraftverschwendung. in der Logengemeinschaft geborgen. 1950 . diesen Brudergedanken in sich zu pflegen und zu hegen. in dem man lebt. so wird er immer einsamer und verschlossener.

dem Einfluss ihrer Umwelt. 1950 . . der Familie. Es gibt sehr wohl einen heiligen und gesunden Egoismus. der nötig ist. So konnte die Loge bisher feststellen. um den einmal beschrittenen geistigen Weg zu höherer esoterischer Erkenntnis aufzugeben.Impuls als schöpferische Basis und Kraft vorbehalten. Viele fanden nicht die Kraft zu einer jahrelangen Arbeit an sich selbst.oder Domizilveränderung. aber er wird eingeschränkt. der Ehefrau. obwohl dieses alles keine Gründe sind. des Berufes. welche die Menschheit immer wieder durchfluten.145 . die ihre grösste Aufgabe ihres Menschseins bewusst vollbringen. die zuerst guten Willens waren. Oft brachte eine Berufs. die vor allem Systematik und Ausdauer verlangt. um der Masse nicht zu verfallen. Der kühnste Steiger zwingt den Weg allein. beseelter. ganz bewusst gelenkt. eine längere Krankheit oder sonstige missliche Verhältnisse eine Entfremdung zur Loge mit sich. Er verschwendet sich nicht mehr an Unwürdige. Viele erlagen dem wirtschaftlichen oder auch politischen Zeitdruck. mussten die Loge wieder verlassen oder blieben von selbst fern. Es ist noch Vieles dazu zu sagen ! Aber immer wieder klingt durch das Studium durch die Weisung : Werde ein geistiger.Viele der Brüder. zu unterliegen. indem sie das kristallklare Gesetz des kommenden Zeitalters des Wassermann propagandiert. dass sich unter ihrer Leitung aus dem Kreise der Schüler durch das bewusste Studium und die angewandte okkulte Lebenskunst starke Persönlichkeiten entwickelt haben. an der Evolution der Menschheit mitzuarbeiten. Wohl bleibt auch dem geistigen Menschen der Liebes . Die Weisung : Mitleidlose Liebe ! Liebe unter Willen ! gibt einen sehr starken positiven Rückhalt. harmonischer Mensch und gehe die Höhenpfade menschlicher Erkenntnis abseits der Masse Mensch. einsamer. der Religion und wurden lau oder ganz abgelenkt. ohne den dämonischen Verderben bringenden Suggestionen. Der Neophyt erhält im Laufe des Unterrichtes über dieses Gesetz noch eingehende Kommentare.Auch zu dieser Entwicklung gibt die Loge Richtungslinien. Der Weg zu diesen Zielen ist nicht leicht.

. 1950 . zu einer Idee zu stehen ! Und derjenige. Nur so kann eine Logenarbeit fundiert werden und sein. ein anderer den Mörtel zum Binden der Steine. die sich durchsetzt.146 .Auch hier muss man an sich arbeiten. Dazu gibt der Brudergedanke und der Logendienst durchaus die Möglichkeit. zu wenig Ehrgefühl. Aber man muss zu seinem Wort. Er weiss nicht.Ein freier. wenn man will. der guten Willens ist. Es gehört ja auch Kraft und Liebe dazu. zu seiner Bindung und Verpflichtung stehen. wenn auch nicht starr anwendbar. vor Staat. mancher nur seiner Hände Bereitschaft.Ein Verlassen dieses Weges ist eine Sünde wider den eignen Geist und ein Vergehen gegen die geistigen Gesetze des Erdgeistes! Manche glaubten eine Zeit lang mit dem Studium aussetzen zu müssen und vergassen dann das Wiederkommen. Alles dient dem grossen Ganzen. selbstbewusster und energischer Mensch werden also eine Persönlichkeit. den Charitasgedanken. diesen Weg verlässt. seine eigenen materiellen Bedürfnisse sehr einschränken. was er tut ! . Das gilt als Prinzip. vor Vergnügen und sonstige Verpflichtungen. das Materielle das Sekundäre ! Man kann. im Alltag manchmal gezwungenermassen eine Synthese zu schaffen. die aber nie von Dauer sein soll. die Achtung verlangt. die man sich ja selbst auferlegt hat.Natürlich erfordern es oft genug die Lebensumstände. vor Freundschaft und Liebe. Nur so wird man hart gegen sich selbst und seine Umwelt zum eigenen Vorteil ! So ist es zweckmässig. So mancher bringt die Steine zum Tempelbaue. Aber ein jeder ist willkommen. der zerbricht seine eigene geistige Entwicklung. dass ein jeder Stein gut behauen und richtig gewinkelt eingesetzt wird in dem grossen Tempelbaue. Der Meister und die älteren Brüder werden schon dafür sorgen.Das Geistige soll immer das Primäre sein. . zu wenig Gerechtigkeitssinn. . um seine eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Der Logendienst geht unter Umständen vor Familie. der um materieller Belange willen. nach dem Prinzip der gegenseitigen Hilfsleistung einzuschränken und ihn nur im harmonischen Ausgleich anzuwenden.Viele Menschen besitzen zu wenig Stolz auf sich selbst. aber sich auch in allen Lebenslagen korrekt verhält! .

als ein rein intellektueller Mensch. denn sie sind ja Brüder einer geistigen Gemeinschaft. deren Wurzeln im einfachen Volke liegen. das Eingehen auf seine Sorgen und Wünsche. unegoistischer. denn diese Menschen sind ausgewählt und gleichgestimmt. der ist oft mehr wert. vor allem verlässlicher. wertvoller. so klingt in ihm das wahrhafte hohe Lied der Freundschaft ! ------------------------ 1950 . .147 . die vorhandene Hilfsbereitschaft. Wenn trotz der verlangten Zentralisierung auf egoistischer Grundlage der Bruder den Gemeinschaftsgedanken richtig erfasst hat. am richtigen Platze.. der warme Druck der Hand des Bruders. als blendendes intellektuelles Wissen oder Schönheit und Sinnesliebe. oft die besten. ! Die gemeinsame geistige Zielrichtung verbindet ungemein und man sollte sie immer pflegen wie ein kostbares Gut ! Wer den mystischen Feuerschein in sich hat. der nur mit seiner Intelligenz schafft.Sie ist beständiger.Hier vermag sich der charitative Gedanke auch auswirken durch eine gewisse Opferbereitschaft gegenüber der Loge und der Brüderschaft. denn Intelligenz ist nicht Geistigkeit im esoterischen Sinne ! Hier sind die Brüder. der auch in einem seelisch betonten Influxus ausstrahlt. ist mehr wert. wenn sie verlangt wird.Hier ist eine Hilfe.Das Aufleuchten der Augen bei einer Begegnung. Logenbrüderschaft ist hochgepolte wahre Freundschaft zwischen Männern und mehr wert als Frauenliebe! .

Eratus) LEKTION V : 1950 .EINWEIHUNG V M A G I S C H - E S O T E R I S C H E L E B E N S F O R M U N G i n T h e o r i e u n d P r a x i s W E G E Z U N E U E M W E R D E N Eine Schule zur Entwicklung verborgener Kräfte in und um uns von K A R L S P I E S B E R G E R (Fra.148 .

Pflegen Sie meditative Zustände.Stärken Sie ständig Ihre Gedankenkraft. gebe Ihnen neue Anregungen. das Geheimnis der Substanz. . Auch der Alltag gewinne von Ihrem esoterischen Streben. Lassen Sie das Dasein zu dem werden. Hier sind Sie bereits Forscher ! . . Halten Sie Erfolg wie Fehlschlag fest. Das Mysterium der Allkraft und des Raumes erfülle Sie ganz. des Stoffes. Legen Sie sich eine Statistik an. Achten Sie auf das Wachstum Ihrer Strahlungskraft.LEKTION V: Konzentration : Schulung der Vorstellungskraft Richtig meditieren Odkraft-Magnetismus : Auto-Magnetismus : Vorübung Die Kraft in Ton und Laut : Vorübungen Vom Rätsel der Materie. Beobachten Sie genau die Resultate dieser Übungsversuche. Zwei weitumfassende Gebiete betreten heute: die Disziplinen der odmagnetischen Lehre und der lautmagischen Praktik. Jede Übung zeitige im praktischen Leben Früchte.149 . ______________ 1950 . Sie erschließen uns ein ausgedehntes Betätigungsfeld.Das Rätsel der Materie. Üben Sie Willenstraining nach den bisher gegebenen Weisungen. das es in Wahrheit ist : ein einzig-großes Exerzitium auf dem steil nach oben führenden Pfad der Menschheitsevolution. Ihr Konzentrationsvermögen durch ausdauerndes Schulen der plastischen Vorstellung. Führen Sie sorgfältig Buch. Auf jede Einzelheit kommt es an.

Gestalten Sie sorgfältig Zug für Zug. 2. Betrachten Sie aufmerksam die verschiedenen Farben. Keine Einzelheit darf hierbei verloren gehen. dgl. immer kompliziertere Übungen. Nehmen Sie eine einfache geometrische Zeichnung (Kreis. Tisch. Auch diese müssen in der imaginativen Vorstellung deutlich vor Ihr geistiges Auge treten. schwarzer Linienführung. Bei Gelingen versuchen Sie sich nunmehr an Katzen. 1. wie Bleistift. Ziehen Sie die Gegenstände des täglichen Bedarfes in den Kreis Ihrer Betrachtungen. Messer. 5. Würmer und dgl. bis dank der rekonstruierenden 1950 . Trachten Sie das geistige Bild einige Minuten zu halten. Beginnend mit einfachen Objekten. naturgetreu vor sich sehen. Nach monatelangem erfolgzeitigenden Üben erproben Sie die Imaginationsfähigkeit an lebenden Wesen . Schließen Sie hernach die Augen und rekonstruieren Sie im Geiste die Zeichnungen. Lampe. Sie müssen diese in F o r m und F a r b e p l a s t i s c h .). Vorerst an kleineren Tieren : Käfer.Konzentration : II. 4. usw. Buch. Nehmen Sie sämtliche Einzelheiten in sich auf. übergehend zu schwierigeren Gegenständen (Stuhl. Schulung der Vorstellungskraft .) Betrachten Sie diese Figuren in entspannter Haltung und ruhiger rhythmischer Atmung einige Minuten lang. Üben Sie das plastische Sehen durch Monate ! Bei Gelingen ersetzen Sie das einfache Exerzitium durch nachstehende.150 . Quadrat usw. Hunden usw. u. Anfangs möglichst in starker. Würfel. Dreieck. Dehnen Sie diese wichtigen Versuche auf Blumen und farbige Bilder aus. (Kugel.) 3. Anstelle des Flächenhaften treten dreidimensionale Körper.

sei es ein Bild.gleichgültig ob esoterisch oder exoterisch über jedes Gefühl.151 . den Ablauf der dramatischen Handlungen.Schau das ganze Tier mit allen Wesenseigentümlichkeiten plastisch vor Ihnen ersteht. 7. „Vom Wesen der Gottheit“. über jeden Gegenstand. 6. Hohe geistige Probleme . f. Als schwerstes : lassen Sie den M e n s c h e n in Gestalt und Antlitz. Widmen Sie dem Antlitz die größte Aufmerksamkeit. s. (zu deutsch : Betrachtung. 1950 . Gegenden.können im Zustand meditativen E r f ü h l e n s dem oberbewußten Verstehen näher gebracht werden. „Vom Rätsel der Materie“ berühren . wie wichtig sie sind.läßt sich meditieren. nachsinnendes Versenken in ein Ideengebiet) ist ein wesentliches Glied zur Vergeistigung. ein Tier oder ein Mensch . Verfolgen Sie.8. Leben Sie sich in die damals Ihr Gemütsleben beherrschenden Stimmungen ein ! .wie wir sie beispielsweise in : „Vom Sinn des Seins“. kraft des erweckten Imaginations-Sinnes bildhaft werden. Bild getreu forme ihn die Erinnerung vermöge plastischen Denkens. _________________ Richtig meditieren: Die Meditation. gleich einem Film. Über jeden Gedanken. Kein Mienenzug entgehe Ihrer Beobachtung.. eine Landschaft. Legen Sie auf diese Übungen größten Wert ! Die Praxis beweist immer wieder. jeden Begriff . zur Bewußtwerdung äusserer wie innerer Zustände und Zusammenhänge. ein Stern. jede Empfindung. Lassen Sie vor dem geistigen Augen Erlebtes wiederum erstehen. Geschehnisse u.

religions-philosophische Probleme betreffend. also mehr praktischen) Charakters. 5. nicht mitteilbares Erfühlen den Tiefen der Seele entsteigt. Aber auch tagsüber können Sie jederzeit über dringende.) Die Gedanken befassen sich nunmehr mit dem vorgefaßten Thema der Betrachtung.152 . Nach Erreichen dieses passiven Zustandes Übergehen zur eigentlichen Meditation : a. ob nicht ein lösender Gedanke aufspringt oder ein stummes. der Lösung bedürfende Fragen meditieren. verbunden mit ruhiger Atmung. nachts in den Schlafzustand. Nach erfolgter Betrachtung wiederum Stillung der Gedanken. Für Betrachtungen über Begriffe und Gegenstände exoterischen. Ausschaltung des Körpers durch völlig entspanntes Gelöstsein. 6.Bevorzugung von Pflanzenkost.Reinhaltung des Körpers . (Siehe Meditations-Atem. esoterische. Allmähliches Übergleiten in das Normalbewußtsein.) 2. ist die Stille der Nacht am geeignetsten.und Gedankenleben . b. Für Meditationen. resp.Ausgeglichenes Gefühls. (Nach theosophischer Auffassung aller- 1950 . 4. 3. ruhige Atmung während der Gesamtdauer der Übung. Langsame.Sexuelle Enthaltsamkeit . Herbeiführung innerer Ruhe und Stille durch Ausschaltung aller störenden Gedanken und Stimmungen.) Hierauf lauschendes Schweigen nach Innen.Bei jeder Meditation verfahre man etwa so : 1. (äusseren. Lektion VI. Als meditationfördernde Vorbedingungen gelten allgemein : Meidung von Genußgiften . eignen sich die frühen Morgenstunden kurz nach dem Erwachen.

dings sind die Stunden zwischen zehn Uhr abends und zwei Uhr nachts der vorherrschenden astralen Schwingungen wegen weniger günstig.Magnetismus: Uralt ist die Lehre vom animalischen Magnetismus. entschieden besser als mancher Heilmagnetiseur unserer Tage. kannten seine vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten. Besonders die Zeit des Sonnenauf. 1950 . vorerst jeden möglichen Störungsfaktor auszuschalten. (Später werden wir auch noch eine andere Version kennenlernen.und Unterganges ist günstig für Meditationszustände. Erfahrungsgemäß zerfällt der menschliche Körper in bipolare Spannungsfelder. links das negative Element. sich im Dunkel der Zeiten verlierenden Kulturen. _________________ Odkraft . Demnach mit g e k r e u z t e n Armen bei Selbstbehandlung. Rechts überwiegt das positive. Der Anfänger tut freilich gut daran. Schon die Priester der frühen. Ehe wir uns mit den Gesetzen des menschlichen Magnetismus genauer befassen und auf die praktische Auswertung näher eingehen.) Stets muss von der gegenpolaren Seite eingewirkt werden. Namhafte Autoren empfehlen zur Steigerung der magnetischen Strahlkraft sowie deren polaren Ausbalancierung automagnetische Exerzitien.) Der Übergang in den Schlaf läßt das nie ruhende Unterbewußtsein an den meditativen Gedankengängen weiter arbeiten und nach Lösung suchen. Dem ist zu entgegnen : je bewußter geistiger die Einstellung.153 . wollen wir erst einige vorbereitende Prozeduren am eigenen Körper erproben. desto geringer die niederziehenden Einflüsse.

Stellung : Vorbedingung: Stehend oder im ägyptischen Sitz.Atemrhythmus . Herz und Solarplexus ändert sich verschiedentlich die Leseart. u. Anfeuchten der Innenhandflächen mit Salzwasser oder Da- 1950 .) Nach geraumer Zeit lösen Sie langsam den Kontakt und gehen mit einigen tiefen Atemzügen in die Ausgangsstellung zurück.154 . leicht eingebogenen Fingerspitzen der geöffneten Hände nähern sich aus Brustweite allmählich und berühren sich vorerst nur ganz leicht. 1. daß sich die Spitzen der beiden Daumen und die der kleinen Finger leicht berühren. Die Wirkung ist eben individuell gefärbt.zw. Blick unbeweglich. (Beobachten Sie die gleiche Pose bei indischen Statuen. rechten Hand auf Kopf.bewußtes imaginatives Erfühlen des magnetischen Stromes in den Händen. resp. indem Sie die Hände falten. so.wie zum Gebet.Striche mit gekreuzten Armen stimmen alle ernstzunehmenden Experten zu. auch im Liegen. b) Oder Sie vertiefen die Übung. konzentriert auf die Fingerspitzen oder Augen geschlossen.Magnetismus Vorübung. Entspannung . Auto . Nach und nach schließen sich Handteller und Finger. Erproben Sie die für Sie passende Form durch Üben und Selbstbeobachten. flach aneinandergelegt rechtgewinkelt von der Brust abstehend . Praxis a) Die gespreizten. Man nennt dies: D i e S c h l i e ß u n g d e s S t r o m kreises. Die verschränkten Hände legen Sie nun auf den Solarplexus. Nur beim Auflegen der linken. Wobei jeder der Autoren von seinem Standpunkt aus im Rechte scheint. Dies gilt auch später bei der magnetischen Einwirkung auf andere.

und Kleinfingerspitzen nicht sonderlich angenehm empfunden werden sollte. B. Linke Hand auf den Solarplexus. Wo die Berührung zwischen den Daumen.155 . Die Arme umschließen gekreuzt den Unterleib. lege man das oberste Glied der erwähnten Finger übereinander. Die Schließung des Stromkreises empfiehlt sich besonders vor dem Einschlafen in Verbindung mit Passivitätsübung I.mit zur linken Schulter gerichteten Fingerspitzen . Gleichzeitig ein vorzügliches Mittel zur Beruhigung und zur Beseitigung nervöser Zustände. 1950 .zwischenlegen eines mit einer Salzwasserlösung getränktes Flanell-Läppchens erhöht die Wirkung. rechte . Andere Arten des Kontaktschlusses: A.auf dem Herzen. Im Liegen sind in beiden Fällen auch die Füße zu kreuzen. (Besonders bei Fieberzuständen stellte ich bei mir eine beruhigende Wirkung fest. Polarisierung der Hände.) Versuchen Sie die aufgezeigten Versionen und wählen Sie die Ihnen zusagende zum dauernden Gebrauch. fünf bis zehn Minuten. Zeit: Zweck: Täglich ca. Füße vorstehend. (Lektion I) Obiger Kontaktschluß verhindert unnütze Kraftausstrahlung während des Schlafes und bringt ferner die verlagerten gegenpolaren Strömungen in harmonischen Ausgleich. Das linke Bein (Ferse) ruht auf dem rechten (Fußrist). 2. Handflächen auf die Weichen.

156 . kündend von magischen Gewalten.Obige Übungen finden Sie in ähnlicher Art verschiedentlich in der einschlägigen Literatur. Magnetisieren ohne genannte Vorbedingung schränkt den Erfolg erheblich ein. Und spätere Kulturen wissender Völker flüstern ein Gleiches.) Die Kraft in Ton und Laut: Durch urgraue Zeitläufe. meist aber die Wichtigkeit des vollen Entspanntseins sowie die Rhythmik der bewußten Atmung außer acht lassend. Bis in unser nüchternes entgottetes Zeitalter will der Ruf nicht verstummen vom geheimen Wirken in Ton und Laut. Esoteriker und Okkultisten haben ebenfalls ihre diesbezüglichen Exerzitien und Rituale. Indern und anderen Völkern. Ägypter. die damals über den Erdkreis geboten. Auch die hierzu notwendige Imagination wird in der Regel zu wenig betont. Babylonier. aus dem fernen sagenumworbenen Atlantis und dem dunklen verschollenen Lemuria . in Worten und Formeln. Hebräer oder wie sie sich sonst nannten. Perser. Seien es Sumerer. Bei Tibetern. Geheime Gesellschaften. Kabbalisten.und Wortkräften eigentlich Wunderbares zu? Eine stattliche Reihe des Erstaunlichen.erreicht uns ein Raunen. Die folgenden Übungen machen Sie mit der Methode der eigentlichen Selbstmagnetisation vertraut. selbst bei primitiven Stämmen sind heute noch diverse Praktiken im Schwange. Was schreibt man den Vokal. Assyrier. des kaum Glaubhaften : 1950 . zauberisch wirkend in Lauten und Tönen. (Lektion VI. aus Menschheitskindertagen.

Einwirken auf jenseitige Reiche durch Anrufungen und Beschwörungszeremonien. Infunktionssetzung wichtiger fluidaler Schwingungszentren in unserem Organismus.Unwahrscheinlich.Aufnahme ätherischer Kraftströme tellurischer und kosmischer Herkunft. Überwindung der Schwerkraft durch den Ton. wie z. Wissende führen die Entstehung der Pyramiden auf ähnliche lautmagische und Schwere lösende Handlungen zurück. Wenngleich die ätherische Kraftzufuhr kosmisch-tellurischer Herkunft grobsinnlich nicht nachweisbar.Ein verlorengegangenes Geheimverfahren. Weit mehr noch den im Menschen selbst zur Auswirkung kommenden Phänomenen. Helfende.und Entrückungszuständen. die erdmagnetischen Ströme sowie gewisse Strahlungen aus Weltraumtiefen.Auch eigene Forschungsergebnisse zeigten wider Erwarten die ersten Ansätze zur Aufhebung der Schwere bei grobstofflichen Gegenständen .157 .durch die Kraft des Lautes und des „Wortes“! Es lassen sich also durchaus Beziehungspunkte zu diesen gewagt erscheinenden Behauptungen alter Überlieferungen finden. dessen sich die prähistorischen Schöpfer gigantischer Bauwerke bedient haben sollen. Weckung höherer Bewußtseinszustände vermöge mantramistischer Praktiken.B. noch die Veränderung im Feinstofflichen der Menschenform 1950 . . Die stürzenden Mauern von Jericho dürften ebenfalls ein Rudiment dieses magischen Urwissens sein. die Prana-Energie von Sonne und Mond. den sogenannten Chakras. Dominierender Einfluß auf die Umgebung unter Aufhebung räumlicher Beschränkung. an das Zerspringen von Gläser beim Erklingen eines bestimmten Tones und vieler anderer physikalischer Kuriositäten. Erzeugung von Trance. fantastisch mögen Sie sagen. Steigerung der Sensibilität. . . Hochpolung der mentalen Ausstrahlung.Durch Vibration demnach ! Damit kommen wir aber der Sache schon näher. Denken wir an die zerstörende Rhythmik gleichgerichteter Marschritte über eine Brücke. Aufhebung der Schwerkraft ! . heilende Einflüsse.

Die Vokale schwingen nach Leser-Lasario wie folgt : I E A OA O O Ü U UI = Kopf. = Herz. Stimmbänder. dem Schöpfer der „Original-Gebärden-Atmung“ gebührt der Verdienst. Scheitel. Stirnhöhle. in der seine Vibrationsschwingungen neben der allgemeinen im Körper erzeugten Resonanz besonders ansprechen. rein körperlich gesehen. Lunge. Kehlkopf. wobei noch das Gebärdenspiel des Gesichtes mit einbezogen wird. In seinem System haben wir ein Bindeglied zwischen den rein exoterischen Atem. = Darm. selbst die Atemwirkung ist.und Sprechübungen zum Zwecke der Stimmentfaltung und den mehr okkult anmutenden Lautübungen zur Hochpolung unseres Wesens und zur Einflußnahme auf feinstoffliche Zustände in und außer uns. körperlich wie seelisch. = Nieren. Einwandfrei jedoch läßt sich bereits die Wirkung der Vibrationsschwingungen am physischen Körper beobachten. Leser-Lasario.158 . = Hals. den Einfluß der Lautvibration auf den menschlichen Körper aufgezeigt zu haben.wahrnehmbar ist. Gleich den okkulten Schulen legt auch Leser-Lasario jedem Laut eine bestimmt umgrenzte Körperzone zugrunde. unterschiedlich und hängt ganz davon ab. = Zwerchfell. Die Methode Leser-Lasario’s sucht bewußt Störungen in unserem Organismus durch eine genau durchdachte Vokal-Atmung zu beheben. Unterleib. mit welcher Vokal= V o r s t e l l u n g eingeatmet wird! Das Befinden. = Sexus. Der Organismus wird gekräftigt und gesundet. läßt sich durch entsprechende Vibrationsmassage harmonisieren. Jeder Laut hat seine ihm eigene Körperzone. 1950 . Magen. Heute klinisch untersucht und exakt bewiesen! Ja. = Lungenspitzen. sein spezielles Vibrationsfeld. Ein alter okkulter Glaubenssatz. = Brust. Leber.

Ohne zu ahnen. Die Einflüsse der gesprochenen. ja selbst g e d a c h t e n Laute im Körperlichen wurden zweifelsfrei registriert.Atmen Sie unter I = Vorstellung ein. O und Ö sollen mit ernstem.die Wege der von Profanen oft verlachten Mantramistik. Ärztliche Urteile erhärten sachlich die Erfolge.und Konsonantenverbindungen. die selbst von der exakten Medizin nicht unbeachtet blieben.durch eigenes körperliches Leiden veranlaßt . Jede Atmungsform beeinflußt die Blutzirkulation in entsprechender Weise. können Sie leicht feststellen. auf sämtliche Organe des Körpers einzuwirken. auch rein physiologisch ist die Wirkung dieser Einatmungsgesten zu konstatieren. Wieder eine Bestätigung esoterischer Heilweisen durch die Kraft des Mantrams. insgesamt 38 Übungen umfassend. Ohne selbst Metaphysiker zu sein. U und Ü mit tiefernstem Gesichtsausdruck geübt werden. Wie verschieden die obigen Einatmungsposen wirken. Seine Studienergebnisse stellen den Erforscher der verborgenen Buchstaben= und Wortkräfte auf den festen Boden der Realität. der Magie von Laut und Wort. dadurch Beweise schaffend. Der Gefühlvorstellung und der Gesichtsgebärde bei der Einatmung legt er große Bedeutung bei. ist es möglich.Nicht auf den Boden der Esoterik fußend. Für I fordert eine sehr freundliche Einatmungsgeste. bei E eine heitere. während bei dem Vokal A der Mienenzug neutral zu verbleiben hat. was für den Wahrheitsgehalt der alten Lehren spricht. legte Leser-Lasario den Grundstein zu einer empirisch fundierten Metaphysik von Ton und Laut. stimmt mit Leser-Lasario’s Ansichten überein. Nicht nur psychisch. die jedem Vokal eine bestimmte Farbempfindung zuschreibt. wie klinische Aufnahmen beweisen. . baute der Entdecker der Vokal- 1950 . kommt er überraschenderweise zu ähnlichen und gleichen Feststellungen. Durch ein von Leser-Lasario entdecktes und zuerst an sich selbst erprobtes System von Vokal. Auch die okkulte Anschauung. Intuitiv beschritt Leser-Lasario .159 . während der nächsten Einatmung denken Sie konzentriert das A = und nun dehnen Sie die Versuche auf die übrigen Vokale aus.

Und dies nicht nur bei sich oder räumlich mit ihm Verbundenen. Den Wert durchgreifender Vibrationsmassage bestätigend. so wissen sie : nicht die tönenden.Kraftpotenzen aus den Tiefen der Erde.160 . zur „Wiedergeburt“. die der Wissende an sich zu ziehen weiß durch die Magie von Laut und Wort. Noch-zu-Beweisenden. besonders jene. der bloß gedacht seine Kraft entfaltet. die Chakras. abgestimmt auf die entsprechende kosmische Strahlung. Ihrer Erfahrung zufolge ist jeder Laut.Gebärden-Atmung eine sichere Brücke vom Rationalen. sucht der Runenmagier mit Hilfe kosmischer Kraftwellen zu heilen. kommt es ihnen auf Organ= und Zellschwingungen nicht allein an. eine magische Energieform. dem Mangel an Lebenskraft entsprungen. aus den Urgründen des Alls wirken dabei ein. Sie schürfen erheblich tiefer. Hier haben Esoteriker. Sie gehen ein gut Stück weiter. Krankheiten. Die Runenkundigen sprechen von Urkraftströmen. Zum kraftspendenden Sender weiß er sich aufzusteilen. Der geschulte Geheimwissenschaftler hat in der magischen Erschließung von Ton und Laut eines der gewaltigsten Machtmittel in Händen. Wie ihnen der Sauerstoff der Luft Basis für den darin enthaltenen Pranastrom. deren richtige Anwendung .führt zu dem geheimnisvollsten mystischen Erlebnis : Zum „Erwachen im Geiste“. Mystiker und Magier das Wort. Die Buchstabenmystiker gehen noch weiter. die Ereignisse der Umwelt den Willen unterordnen. die sie durch entsprechende Körperhaltung zu verstärken wissen. bereits Bewiesenen zum Irrationalen. Empfänger ist er. die akkumulierten Ströme den Leidenden schickend. Das Unsichtbare wollen sie erfassen. Gestalter seines Schicksals will er auf diese Weise werden. gleichgültig ob Vokal oder Konsonant.selbst die Not zu bannen vermag. die gesundend den Körper beleben . Nicht bloß empfindende Antenne ist er. Daß dies kein 1950 . Buchstabendenken . die Aura. auf jede Entfernung vermag er seiner Ansicht nach zu wirken.jahrelang systematisch betrieben . schwingenden Vibrationswellen der Sprache allein sind es.wie sie behaupten . den ätherisch-astralen Organismus : Linga sharira. von Höhen= und Tiefenstrahlen.

gaumig im Ton. oft trüber Erfahrung nur zu gut weiß.ungefährliches ist. beobachte er nachfolgende Punkte : Jede der vorgeschriebenen Körperposen sei ungezwungen. gelöst. auf F oder S auszuatmen.Ruhige fließende Ausatmung auf dem Vokal. Falsche Aussprache ermüdet das Sprechorgan. wie der Fachausdruck hierfür lautet. Praxis: Vorübungen : Ehe der Studierende zu den Übungen schreitet. Wie üblich. Einatmen durch die Nase mit der Vorstellung auf den zu übenden Vokal. Heiserkeit stellt sich ein. bis endlich die Stimme „vorne sitzt“. Das Vibrationsfeld der jeweiligen Körperzone spricht nur mangelhaft an. Die Laute müssen im Munde richtig gebildet werden. Sprechtechnik ist natürlich nicht aus Büchern zu erlernen. . Der Zweck der Übung ist verfehlt. nur im Einklang mit dem Harmoniegesetz darf es in Anwendung gebracht werden. doch gründlich. Einnehmen der richtigen Mundstellung und der entsprechenden Atemstütze. die gelernt sein will. überanstrengt die Stimmbänder. entbehrt jeder Resonanz und führt schnell zur Übermüdung. Desgleichen die Atmung! Vor Beginn der Übung empfiehlt es sich sanft. wie bereits gelehrt wurde. Freilich ist die einwandfreie Aussprache von Vokal und Konsonant eine Kunst. Die persönliche Unterweisung ist unerläßlich.Atem kurz halten. wie jeder Sänger und Schauspieler aus eigener. Die erstrebte Wirkung bleibt aus. Meist sitzt die Stimme zu tief im Rachen. . durfte wohl einleuchten. sie ist flach.161 . natürlichen Atemdrang abwarten. Ein volltönendes Organ ist daher zu erstreben. unter Umständen garnicht. mitunter Schädigungen ernsterer Natur. Wohl 1950 . entspannt. Grund-bedingung : E n t s p r e c h e n d e r S t i m m s i t z ! Bei Formung der Vokale ist auf richtigen Stimmsitz sorgfältig zu achten. Was kostet es nicht an ausdauerndem Üben.

In stetem Wechsel. gewissermaßen bis zu den Zähnen.in die vorderste Mundhöhle. Der Ton liege stets so weit wie nur möglich vorne und gebe zu keinerlei Krampfung der Halsmuskulatur oder Reizung der Kehle Anlaß. . Die Stimme „rutscht“ nach hinten in den Rachenraum. 1950 . pianissimo endend. Anspannung. b) An sich die gleiche Übung.162 . Ungezwungen. Daher sind die oben angeführten Regeln streng zu beachten: wie stoßweises Ausatmen auf F oder Pf.immer kräftiger und dunkler werdend .Werden Sie im Ton stärker. .f. c) Das M sirenenartig an= und abschwellen lassen.Ebben Sie ab. Desgleichen auf den Unterkiefer. befreiend ströme die Luft aus Kehle und Mund .N üben. ohne Modulation. Druck.) Jede der Übungen siebenmal wiederholen.den Vokal gleichsam mit sich führend . . freundlich. (Auch auf M .Lassen Sie den M-Laut wieder anschwellen und gehen Sie wiederum im Ton zurück.Leise. locker gelöst seien diese. die die Luft gleichsam abschnüren. Beobachten Sie gute Sprecher. dieses wieder in den M-Laut zurück. hell beginnend .s. Das Organ klingt unschön. Entspannt. .hell.können diverse Winke richtungsweisend sein und die eigene Beobachtungsgabe schärfen. besonders Schauspieler der klassischen Fächer. Vor allem ist auf den Hals zu achten. Die bewußte Vollatmung erleichtert den physiologisch richtigen Sitz der Stimme. Richtige Zwerchfellstütze u. Zur Erlangung eines gut sitzenden Organs sowie einer kräftigen Kopf. Forcierung führen zu Pressungen. Üben Sie dieses Anschwellen und Verklingen solange der Atem reicht.und Brustresonanz leisten gewisse Übungen auf M und N erfreuliche Dienste. nur geht das M in ein N über. rauh und gequetscht. a) Summen Sie das M ganz leise. Der Laut kommt nicht mehr voll zur Geltung. in einem Atemstrom auf den Zischlaut S. bezw.

Hinterkopf. was sich auch beim Sprechen bald angenehm bemerkbar machen wird. Beziehen Sie die Umlaute und Diphtonge später mit ein. später in allen Variationen der Ihnen liegenden Stimmlagen und mit wechselnder Lautstärke.no .nu . Die Stimme gewinnt dadurch an Volumen. wobei die Konsonanten N und G nicht als getrennte Buchstaben gewertet werden dürfen. kaum hörbar.(fühlbar an Stirn. Brust) . daß die Vokale mit Hilfe der M =.ne . nasalen Zwischenlaut verschmelzt werden müssen.mu .Leser-Lasario zufolge .mi .üben Sie M und N in Verbindung mit den Vokalen : ma . Das Hauptvibrationsfeld muß sich in der Nasenzone manifestieren. Nach Erlangen einiger Fertigkeit hierin können Sie auch die Konsonanten L und S miteinbeziehen.ung .ni . Achten Sie sorgsam.mo . 1950 . Leise zuerst. resp. kräftigen diese Vibrationsübungen . Nach Erzielung der gewünschten Körperresonanz. na .ang . summen Sie oft am Tage vorstehende Lautformeln.Neben der Steigerung des Resonanzvermögens und der Begünstigung des richtigen Stimmansatzes.me . N = Resonanz volltönend und vorne gebildet werden. sondern zu einem einzigen. dürften Ihnen die nun folgenden esoterischen Laut-Exerzitien stimmlich wohl keine nennenswerten Schwierigkeiten bereiten. Und nochmals ! Lassen Sie nie die rhythmische Vollatmung hierbei außer acht ! Vor allem : Atmen Sie stets r e s t l o s aus. singen. Wohlklang und Modulationsfähigkeit. Die nasale Kopfresonanz läßt sich ferner durch folgende Lautverbindungen erheblich steigern : ing .in hohem Maße die Gesichts= und Kopfnerven.eng .ong . Sprechtechnisch so vorbereitet.163 . Die Persönlichkeit gewinnt dadurch an Sympathie. Sprechen.

1950 . ob das Wasser vor uns zu Eis erstarrt oder sich im Dampf verflüchtigt. in irgendwelcher Form.und wird immer sein. Die Zeitdauer erst nach und nach steigern. was ihn trägt. Immerseienden ruht ihr Sein. Substanz. es ist . sich unserer Wahrnehmung gänzlich entziehen .die niemals geschaffene. irgendeinem Zustande muß es vorhanden gewesen sein und ist aus dem All nicht fortzudenken. spottet sie dem Fassungsvermögen unseres Denkens. Ewig. Gleich ihm tritt uns ihre Allgegenwart ringsum entgegen. Materie um ihn.Die besonders von den Runenpraktikern geforderte lange Übungszeit darf nur insoweit Berücksichtigung finden. _________________ Vom Rätsel der Materie. in der Unzahl ihrer Formen. Unser Körper ist Substanz. Die gewöhnlichsten Dinge unseres alltäglichen Gebrauchs werden uns zum Geheimnis. gedenken wir der Geburt der Substanz.164 .es war . ist Stoff. zum Mysterium. solange keinerlei körperliche Anstrengung damit verbunden ist. zu keiner Zeit entstandene URSUBSTANZ aller Substanzen b l e i b t ! Im Anfangslosen. Stoff. Gleichgültig.rätselhaft. Materie . Und Materie über den Erdenglobus hinaus ! Aus den fernsten Weltallstiefen grüßt sie uns als Trägerin des Lichtes. Vorerst mit fünf Minuten beginnen. gleich der LEERE. die grobe ungefüge Materie. versenken wir uns in ihre Ur-Anfänge. Mit eintretender Ermüdung des Sprechorgans oder sonstiger Beschwerden ist s o f o r t abzubrechen. Egal welcher Metamorphose der uns umgebende Stoff unterworfen sein mag. So höhnt uns der Stoff. geheimnisvoll gleich dem Raum. mag er noch so oft sich ändern. aus der sie hervorgegangen. die sie umschließt.

Immermehr muß die materialistische Anschauung vom Weltbaustoff einer dynamisch orientierten weichen. (von unvorstellbaren Ausmaßen) sind seine Grundelemente. die sie in den Atomen gefunden zu haben glauben. subtiler. zur modernen Elektro-Atomistik. bis in das Unteilbare ihres Wesenskernes vorzustoßen und ihre Bausteine zu ergründen.165 . Mystiker. raumerfüllenden.- 1950 . Klingt es nicht phantastisch ? Behalten am Ende die alten verborgenen Bücher recht. mit einem Haken versehenen Atomgebilde des Demokrit. Sind wir nicht eben im Begriff eine ähnliche dämonische Kraft im Atom zu entfesseln ? . Um ein Millionenfaches und mehr . Seit altersher grübeln die Menschen dem Rätsel der Materie nach.. Lösen sich auf.bis sie schließlich eins geworden mit der letzten Ursache ihrer stofflichen Existenz.Kraft. über das dynamische Bosccovich’sche Atom. der Stoff seiner trügerischen Form entkleidet. welche in ganz bestimmter Zahl in festgelegten Bahnen um den positiv geladenen Atomkern rasen. Aufgelöst ist die Materie. die von einer geheimnisvollen furchtbaren Kraft berichten. exakte Wissenschaftler versuchten in ihr Innerstes einzudringen. Schwingung. Wie oft mußten sie nicht ihre Spekulationen wechseln.Kosmische Nebel entschwinden unserer meditativen Rückschau. zu dem von Wirbelringen gebildeten Wirbel-Atom des Lord Kelvin. der einst das sagenhafte Atlantis zum Opfer fiel. Daß auch das Atom kein Unteilbares.. kein Stoffliches. Geronnene Elektrizität sozusagen ist der Stoff dem Heutigen. Bewegung . Werden feiner. Strahlung ist das Wesen jedweder Substanz. gleichzeitig die Hypothese von seiner Existenz beweisend. Immer noch nimmt ihre Dichte ab. Die Substanz ist aufgelöst in Schwärme von Elektronen. Es gibt kein Festes. Phantasten. dafür spricht seine Zertrümmerung eine grauenvolle Gegenwartssprache. Angefangen von dem starren.

1950 . gasförmigen. nein. des feinsten Ätherzustandes zusammen. Mit dieser Ätherschwingung und seinem Atom stehen wir an den Grenzen der physischen Welt. solange S E I N E Schöpfung währt. Diese astrale Welt ist nun nicht etwa räumlich getrennt von uns. Keineswegs aber am Ende des stofflichen Seins. der dem Elektron seine Bahn gewiesen und es nimmer zum Stillstand kommen läßt. Gleich unserer physischen Ebene schwingt auch die astrale Sphäre in der Siebenheit. Sieben Unterebenen von immer mehr sich verfeinernden Dichtigkeitsgraden bilden die uns am nächsten befindliche Welt. Das chemische Atom der heutigen Wissenschaft ist der Weisheit des Ostens und so manchem westlichen Forscher der esoterischen Richtung nicht die Urform. Die Stofflichkeit der Astral-Ebene ist dem Wissenden noch lange nicht die subtilste. liegt der ätherische.bis sie einschließlich im U N N E N N B A R E N münden. ihrer Lehre nach setzt sich diese aus den physischen Atomen des vierten. aus der sich die Materie aufbaut. Dem wissenden Osten war die Materie in ihrer sichtbaren Manifestation immer nur Täuschung. nur Maja. Und dennoch keine okkulte Fiktion. flüssigen. Ein zweiter . Immer feinstofflicher wird die atomische Struktur dieser Welten .Unfaßbar dem nüchternen Verstande. gemäß der siebenfachen Erscheinungsform des physischen Daseinsplanes. Die Daseinspläne durchdringen einander vermöge der Verschiedenartigkeit ihrer Substanz. Die Welt des Astralen. Die Weisen blieben bei der herkömmlichen Modifikation des Stoffes nicht stehen.durchaus noch materiell anzusprechender Daseinsplan tut sich auf.166 . dem sie vier Dichtigkeitsgrade zuordnen. Über den Zuständen des festen. Betrachtungen dieser Art bringen uns dem östlichen Weistum näher. im U R B E W E G E R . exakt wissenschaftliche Erkenntnis. Er spricht noch von fünf weiteren Daseinsplänen oder Bewußtseinssphären. deren Aufbau genau so atomistisch gedacht ist wie unser materieller Plan.

. eines Ur- ----------------------------------------------------------- 1950 .. überschattet.. niegeworden. im Parabrahm.die Wurzel alles Stofflichen. unvergänglich gleich I H M .. die mystische Dreieinigkeit des Universums werden letztens eins.R a u m . Absoluten B E W U S S T S E I N S .S t o f f . die Tiefen der unendlichen L E E R E . von der U N I V E R S A L . ..167 . gestaltet und gelenkt von U R W I L L E N .K r a f t .ewig gegenwärtig.. Wesend im U R G R U N D . jeglicher Substanz . erfüllt M u l a p r a k r i t i .I N T E L L I G E N Z ewigen.

Eratus) SEPTEMBER 1950 Herausgegeben von Gregor A.September 1950 BLÄTTER FÜR . Meister der Loge „Fraternitas Saturni“ „EINWEIHUNG“ MAGISCH-ESOTERISCHE LEBENSFORMUNG IN THEORIE UND PRAXIS.DM Privat – Druck 1950 .. Meister der Loge Fraternitas Saturni Orient Berlin PREIS 5. LEBENSKUNST INHALT: SYSTEMATIK DES OKKULTEN STUDIUMS 5. ANGEWANDTE OKKULTE . FOLGE LEKTION NR. Gregorius.168 . 13 „DAS GEISTIGE GESETZ DES NEUEN ZEITALTERS“ von Gregorius. LEKTION VI von Karl Spiesberger (Fra.

das Karma seines Volkes.LEKTION NR. „ T h e l e m a ” . um es vor Profanen zu schützen. Er wird seinem Nachfolger in ernsten tiefschürfigen Gesprächen das Geheimnis mitteilen. Hemmend kann das Karma seiner Sippe. Er geht in die Einsamkeit. -Andererseits kann aber auch das jetzige Leben zum größten Teil unwichtig sein 1950 . solange er sich nicht im Laufe der Jahrtausende von diesen Bindungen befreien konnte. Es kommt auf das Alter des betreffenden E g o s an. in den letzten Jahren seine faßbaren Arbeiten zu sammeln und zu ordnen. nur von Mund zu Mund weiter gegeben wird.Andere Brüder treten an seine Stelle. welches durch die Jahrhunderte hindurch. Das Studium der esoterischen Lehren erfordert Jahrzehnte und ist im eigentlichen Sinne unbegrenzt. um geistigen Aufstieg. Er wird deshalb bestrebt sein. Deshalb ist natürlich das jeweilige Erdenleben wichtig und soll nutzanwendend gebraucht werden zur Reife. -. welcher der Bruderschaft angehört. den er zu seinem Nachfolger bestimmte. ferner auf die Stärke seiner jeweiligen karmischen Belastung oder auch auf seine ihm gegebene Mission der höheren Mächte. auf die Reihe seiner Inkarnationen. die vom ihm absolviert worden sind. . beginnt er sich zu isolieren. in die Stille. Er gibt die Lehrtätigkeit auf. -So will es das Gesetz der Loge. 13 Das geistige Gesetz des neuen Zeitalters. das Karma seiner Rasse für ihn sein. denn es gibt ein geheimes Wissen. Wenn die Lebensbahn des wissenden Menschen.-Hier gibt es keine Maßstäbe oder Bewertungen. Die verschiedenen Disziplinen fließen zusammen und ergänzen sich zu einem wahrhaft pansophischen Weistum. Er selbst bereitet sich vor durch innere seelische und geistige Vertiefung reif zu werden für den Übergang in eine andere Sphäre. welches niemals publiziert wird. Aber die Reife und das Fortschreiten eines jeden Menschen ist rein individuell. für diese Inkarnation sich ihrem Ende zuneigt.So sieht es der gesetzmäßige Aufbau der Loge vor. Dann legt er sein erlangtes Wissen in die Hände des älteren fähigsten Bruders.169 .

Deshalb sollte ein jeder Tag bewußt erlebt werden im geistigen Sinne. denn ein wahrhaft geistiger Mensch wird immer wissen. im Spannungsausgleich mit dem Kosmos. ja eine einzige Stunde. die sein Schicksal leiten. eine kurze Spanne Zeit. Der Neophyt weiß bereits. welches tonangebend sein wird in den nächsten 2160 Jahren. dem Zeitalter des A q u a r i u s . Stunden der Entspannung.Deshalb ist es jetzt wichtig für den Unterricht. Dieses Gesetz ist schon als Impuls vor einigen Jahrzehnten gegeben. Eine praktisch angewandte Lebenskunst für ein geistig untermauertes Dasein benötigt keinerlei Einengungen. durch unvorstellbare Zeiten hindurch. in dynamischer Wechselwirkung. Den Alltag nur ausfüllen mit Frondienst und Nichtstun. Das Blickfeld sei immer nach oben. der seiner Reife nach stets nach H a r m o n i e u n d G o t t v e r b u n d e n h e i t strebt. alles Geschehen in seinem Leben steht in ursächlichen Zusammenhange. mir unnützen Arbeiten oder mit Lust der Sinne. was er tut und wenn sein Tun seinem wahren inneren Willen entspringt. Es gibt auch M a h a t m a s des dunklen Lichtes. braucht natürlich jeder Mensch und sind ihm diese nicht versagt. so fällt für ihn der Begriff Gut und Böse. ist S ü n d e w i d e r den eigenen G e i s t . -Er weiß. daß der Lehrer zu seinen Schülern das große geistige Gesetz des neuen Zeitalters spricht.Nur wenige Menschen haben es bisher erfaßt. noch moralische Ermahnungen. die dieses Gesetz erkannten und es bisher versuchten in dämonischer Auswirkung zum Schaden der Menschen zu verbreiten. Ruhepausen.bis oft auf wenige Jahre. in denen sich seine vorbestimmte Wandlung vollziehen sollte. er muß immer für sein Tun die vollste Verantwortung tragen gegenüber den höheren Mächten.170 . ausschlaggebend sein für diese ganze irdische Epoche. Es gibt aber auch eine Anzahl von Hirnen. besinnliche Freuden.-. So kann ein einziges Erlebnis. meine Schüler! 1950 .

Viele sind auch lau geworden und unlustig. trotz aller Frömmigkeit noch existieren und wirken. wie den noch neuen Neophyten. daß manche von Ihnen die volle innere Tragweite in der prakti- 1950 .Der Meister und Lehrer sitzt an seinem Schreibtisch und blättert in den vorliegenden Papieren. den älteren Brüdern. neues Rüstzeug für den großen geistigen Kampf in die Hand zu geben. Weltkrieges. . Die Bruderschaft ist heute noch organisatorisch im Neu-Aufbau. welches entstanden ist durch das Zusammenprallen zweier Weltalter. sondern auch noch für die jetzigen Jahre ihre Gültigkeit besitzen. lastet auf den Völkern und vor allem auf dem Geist und dem Gemüt wissender. allen Schülern. es ist dieses gesamte heutige Geschehen nur eine Phase des großen Kampfes.-. von denen wir nur wissen. liegt schwer und dunkel auf der jetzigen Menschheit. -Mit innerem Erstaunen erkennt der Meister. daß sie noch heute. Doch das kosmische dunkle Chaos. den Neophyten in den folgenden Blättern.mercuri der Loge. wie der unablässige dämonische Influxus seit damals an Boden und Einfluß gewonnen hat. anderen materiellen und geistigen Einflüssen erliegend. Einige davon sind Arbeiten von älteren Brüdern für die damals nötige Prüfung zum gradus . Doch der Wissende weiß. eingeweihter Menschen. Wir stehen vor entsetzlichen neuen Ereignissen eines dämonischen Ausbruches unbekannter kosmischer Gewalten. den wir nur sehen und beurteilen können im engen Blickfelde unseres jetzigen so kurzen Lebens. während des 1.Sie sind von ihm geschrieben vor mehr als 30 Jahren. Es kann sein. geführt durch höhere Weisungen. viele verzweifelt. daß seine damalige Zielschau richtig war und die Ausführungen und Gespräche der älteren Brüder nicht nur die damalige Zeit erfaßten.171 . welche das Gesetz des Aquarius behandeln. Die Schar der Getreuen ist klein heute um den Meister. Manche der Brüder wurden abberufen aus dem Dasein ihrer jetzigen Erdenrunde. Einige Neophyten sind abgefallen. trotz aller weißen M a g i e. dieses zu sehen.Doch es sind auch einige neue Neophyten zu uns gekommen. Und gerade deshalb fühlt der Meister sich gedrängt. trotz allen Gottsuchens. Es ist fast erschreckend.

welches immer wieder aufglüht in den Hirnen der Menschen. Einige der fähigsten älteren Brüder der Loge gingen aus innerer Einsicht heraus nach Ceylon. ins Exil gehen. es geistig durcharbeiten und in stillen Stunden darüber meditieren. es wird Ihnen dann später zum Bewußtsein kommen. im Wechselspiele der gesetzmäßig folgenden Neueinkörperungen. um was es sich handelt. S o müssen und sollen geistige Gegenpole geschaffen werden. es durch persönliche Gespräche mit den einzelnen Schülern zu vertiefen. Der Geist ist primär und ewig. manche noch ohne direkte Verbindung mit dem Meister. nicht nur für eine sich entwickelnde menschliche I n d i v i d u a l i t ä t .172 . das uralte Urwissen aus dem Chaos zu retten. im Jahre 1919 und in den Jahren 1942/43. So soll jeder Schüler über dieses Gesetz nachdenken. weder Kerker noch Verbannungen. Es gibt fast kein Land auf dieser Erde. China und Amerika. So war es immer in den vergangenen Zeiten. Das ist ein Trost in diesen schweren Zeiten und soll ein Ansporn sein für den Nachwuchs der Loge. Das schadet nichts. in dem nicht einer oder der andere der Brüder sich heute noch aufhält. So will der Lehrer in Form eines Gespräches das vorliegende Material behandeln als Unterrichtsform. mögen es auch nur wenige sein. Weder Scheiterhaufen noch Exile. Die älteren Brüder werden wissen. Palästina. weder Tod noch Marter vermochten das Licht zu löschen. Der Meister ist nun bereits zweimal in den Kerker eingesperrt gewesen. mag auch die jeweilige Körperform vergehen. Möge es ihm später noch vergönnt sein. Aber ihre kristallisierte und zentralisierte Kraft wird immer imstande sein.schen geistigen Anwendungsmöglichkeit dieser Ausführungen über das Gesetz noch nicht voll und ganz erfassen. Sie wissen ein kollektives Denken ist G i f t . Er mußte 6 Jahre um seiner Weltanschauung willen. 1950 . sondern auch für ein ganzes Volk.

wo ist der Retter. Er weiß.173 . er sieht zurück in Jahrtausende und weiß: Völker und Kulturen kamen und blühten und versanken in Schuld und Sühne. die auf Vernichtung gestellt sind. Wo ist Hilfe. Die sonst etwas hemmenden Religionen sind ausgeschaltet oder zur Ohnmacht verurteilt oder stehen im Dienst des Todes. das 1917 von mir geschrieben wurde. was kommt. Die Menschheit sieht es nicht. Suggestionen durchrasen die Welt und überstürzen sich. es muß so sein ! Karmisches Gesetz erfüllt sich am Menschen und an Völkern. Wenn auch in jeder Minute Tausende geboren werden. Entsetzliche Wolken stehen am Himmel. Kräftegruppierungen und Ballungen entstehen überall und laden sich auf mit Energien. sieht mit innerem Schauer den Verfall dieser Epoche.geistigen Kreise der Völker schweigen.Meister: Ich lese Euch jetzt das Blatt vor liebe Brüder. Keiner will Schuld sein an dem. Historische Beispiele gibt es genug. Uranische Erfindungen werden in den Dienst des Mars gestellt. -. das Sterben überwiegt und es ist doch nur der Auftakt für die katastrophale Auswirkung der großen dämonischen. sich nun langsam bildenden großen Konstellationen im Bereich des Dämoniums des Algol. Der Mensch. Wenn auch seine Seele weint. ist mit Blindheit geschlagen. Die hohen ethisch .Die Erde brennt an zahlreichen Stellen seit Jahrzehnten und dem Marsdämon werden täglich Tausende von Menschen geopfert. wenn er denkt und nicht blind als Durchschnittsprodukt durchs Leben läuft. „ Die Zeit ist in ewigem Fluß. Throne wankten und vergingen . nur muß man sie esoterisch betrachten. und trägt heute noch an der Abtragung der Schuld. Allerseits werden die Mordwaffen geschmiedet zu einer gegenseitigen entsetzlichen Vernichtung. der Erlöser? Der Esoteriker hört mit wachen inneren Sinnen den uranischen -ZweitaktRhythmus der kommenden Zeit.Vormachtstellungen und Weltherrschaften sanken in Staub. Aber immer wieder lernte die Menschheit nichts aus diesem Geschehen ! 1950 . Das christliche Spanien vernichtete unter dem Zeichen des Kreuzes alte hohe Kulturen der Inkas. Der Horizont der ganzen Welt ist blutrot. Das ist nur ein Beispiel. sind bereits vernichtet oder gefesselt.

um ihre Aufgabe weiter zu führen. aber ein festes Zusammenschließen mit denen. Der europäische Gedanke eines Zusammenschlusses zündete nicht. die diesen Prüfungen unterzogen werden. Weltkrieg aus. Es sind ja immer wieder die gleichen Egos. Europa blutete aus tausend Wunden! Nie wieder Krieg! So schrieen die Menschen! Man begann wieder zu arbeiten und sich zusammen zu schließen. wie sie sich erfüllten..Ein hinkender Teufel in Menschengestalt 1950 . die gleichen Wissens und Ahnens sind.Das Chaos aus Zusammenprall zweier Weltzeitalter ist eine kosmisch natürliche Folge. Es ist erstaunlich. solange bis sie verstehen ! Hierin liegt die gewaltige Schönheit dieses esoterischen Denkens ! So müssen sich aus dieser Erkenntnis heraus alle Entwicklungen derjenigen Menschen zusammenfinden. um Platz zu machen für neue Saat. Und deshalb ist in dieser Zeit eins not: Äußerste geistige Konzentration in sich selbst. um Ruinen und Verfall zu beseitigen. So brach der 2. Der geistige Brudergedanke! Er muß Tat werden und da sein!“ -- Ende des Jahres 1950. Der Demiurg Jupiter verblaßte und trat mehr und mehr in den Hintergrund. Die Menschheit ist inzwischen in den letzten Jahrzehnten einige Schritte weiter in das neue Zeitalter gegangen. daß sie einer gewissen Runde entstammen. . wie diese vor 33 Jahren gesprochenen Ausführungen noch heute ihre Gültigkeit.Niemand sah. an deren Beendigung der letzte Körpertod sie hinderte. Die Völkerparlamente verfielen wieder in die alte Uneinigkeit. in deren Hirne das große geheimnisvolle Wissen aufleuchtet. Der erste Weltkrieg verging. daß sie da sind. wie der Dämon zu einem neuen Schlage ausholte und neue Werkzeuge bereitstellte zu neuem Unheil ! Die Völker rüsteten weiter.174 . Neue uranische Erfindungen schufen neue Waffen der Zerstörung. ihren inneren Wert haben. kein Widerstreben gegen das karmische Geschehen.Es blieb bei den Versuchen. die ahnen. . Der Dämon des Uranus aktivierte wieder Marsimpuls in der Menschheit.

Furchtbare Jahre vergingen.Zeitalter hat nun begonnen. der die Menschenliebe verkündete.Wieder wogen die Völker im Chaos der Meinungen durcheinander. welcher der Mahatma des Fischezeitalters war. der Herr des neuen Zeitalters. Uranus. Eine Menschheitskultur versank in Schutt und Asche. weil sie es nicht anders verdient. Die Instinkte der Grausamkeit waren entfesselt und verschonten niemand.Dann fiel das flüssige Feuer vom Himmel. Gewiß ist der Gedanke einer Völkerverbindung auf friedlicher Basis stärker geworden.. Die Mission des Jesus Christus. Die Kreise der einsichtigen Menschen wurden größer. obwohl sie ahnt. gab der Menschheit immer neue geistige Impulse und Erkenntnisse.Das Atom . Die Gegenkräfte des Dämons sind noch stärker als der Friedenswille ! Und es scheint so. Wohl soll im Jahre 1999 ein neuer Weltlehrer auftreten nach alter esoterischer Vision. Die Fackel des Krieges senkte sich.. Das Sodom und Gomorrha der Bibel war in noch viel entsetzlicherer Gestalt wiedergekommen. Millionen mußten sterben. Und doch droht das Unheil wieder und die Rüstungen zu einem dritten Weltkriege sind wieder voll im Gange. aber bis dahin wird die Erde fast leer sein durch die entfesselten Kräfte atomistischer Vernichtungswaffen. Es müßte denn ein Wunder geschehen! Doch am geistigen Horizont leuchtet nach wie vor das neue Gesetz des Aquarius in kristallblauem Lichte: 1950 . als ob die Menschheit den bitteren Trank eines dritten ihr gereichten Kelches doch austrinken muß. Noch immer ist die Menschheit nicht wissend und klüger geworden.sprach frevelnd und suggestiv die Worte: „Wollt Ihr den totalen Krieg?“ Und die Masse schrie begeistert „ja“ ! Und der große Besessene rief hysterisch: „Ich werde die Städte der Feinde ausradieren!“ . ist gescheitert. der den Menschen einen neuen göttlichen Impuls geben wird. weder Weib noch Kind. jedoch nicht um gänzlich zu erlöschen! Alte und neue Brandherde glimmen auf der Erde unablässig weiter. Das Karma eines Volkes erfüllte sich in furchtbarer Entladung. seiner Art gemäß. Ganze Völker wurden vernichtet oder vertrieben.175 . daß dieser drohende neue Krieg sie fast gänzlich vernichten wird.

Athanator: So wäre demnach der wahre esoterische Sinn nichts anderes als G o t t .Und das Wort des Gesetzes ist: „Thelema“! Aber die Menschheit versteht den hohen Wert und Inhalt dieses Gesetzes nicht. Sein innerer wortmagischer Wert ist E . die Zahl des Saturn. Also liegt magisch dem „Thelema“ der Laut der dreifachen Liebe als Expansion einer Logoskraft zugrunde. Die Quersumme der Zahl 12 . Meister: „T h e l e m a “ ist ein griechisches Wort und heißt verdeutscht W i l l e .176 .gleich Ausdehnung und Allmacht. deren Sublimierung esoterisch „S c h w e i g e n “ bedeutet. Athanor: Meister. deren innerster Kern saturnische Reife birgt.ist die Zahl 12.Die Zahl 93 ist dreimal einunddreißig ! Kabbalistisch bedeutet die Zahl 31 den Laut L a . damit Uranus in seiner höheren Oktave verstanden werden kann als Urquell einer neuen blühenden Kultur aller vereinigten Völker des Erdballs. wie ist der esoterische Inhalt des Logengesetzes und wie sein m a g i s c h e r I m p u l s ? Habe die Güte uns dieses zu sagen. anstatt durch den Impuls des Gesetzes sich in geistiger Freiheit für eine neue harmonische Ethik frei und empfänglich zu machen. Die gleiche Zahl wie das Wort A g a p e gleich L i e b e !. Es hat die magische Zahl 93 -. Die Quersumme von 93 . und er antwortete: Br. -------------------Der Meister blättert in seinen Papieren. es im disharmonischen Sinne anzuwenden. der göttliche W i l l e . Schon damals fragten die Brüder. und ist nur geneigt.-die Zahl der Sonne. Br. selbst in dem Worte T h e l e m a verborgen oder wohl besser gesagt.oder das Nicht.„Tue was Du willst! Das ist das ganze Gesetz! Es gibt kein Gesetz über: Tue was Du willst! . die Zahl 9 verborgen.ist die Zahl 3 -.E . Es liegt in dem Zahlenwert auch eine magische Mondkraft.A . 1950 .

war die G o t t e s -- G o t t wirkt durch L i e b e unter seinem W i l l e n . einen neuen Gottesbegriff zu schaffen. Der Sohn G o t t e s offenbarte L i e b e J e s u s C h r i s t u s . an der Schwelle des Aquarius stehend. der G o t t unseres engeren Kosmos. ein Lichtwesen. Vermag der Meister uns darüber etwas zu sagen? Meister: Im Jahre 1999 wird der D e m i u r g N e p t u n .So wäre der Thelema-Wille ein magischer Ausdruck göttlichen Willens. Ist es so? Meister: Vergiß nicht. dreifach aspektiert ausstrahlend in die Regionen des Geistes. wenn seine Zeit gekommen ist. intelligenten. zurück in die G o t t h e i t . Der Theismus der Juden. Christen und Mohammedaner ist also überwunden. wie Du sagst. den Schleier der M a j a zer- 1950 . unseres engeren Sonnensystems ist der D e m i u r g der Sonne ! Also doch eine Persönlichkeit. Meister: Es ist so. Auch er wird eingehen. der Seele und des Gemütes. G o t t ist der W i l l e ! Thelema ist seine geoffenbarte O f f e n b a r u n g . Br.177 . Der Begriff eines gütigen und höchsten. Faustus: Bediente sich der Gott des M a h a t m a Jesus zur Offenbarung seines Liebesimpulses. in das N i c h t s e i n . sondern ihn nur neu zu erkennen. so wird er sicher einen neuen Mahatma senden zur Gestaltung seines Willensimpulses. ein Diener oder ein winziger Teil der Gottheit ! Jahrmillionen brauchte dieser Sonnen-Logos zu seiner Reife und Gestaltung. allmächtigen persönlichen G o t t e s oder Gottwesens ist hinfällig und nur für das Gros der Menge als Erziehungsfaktor zu gebrauchen. Auch ist Liebe ein Willensimpuls. Br. Leonardo: So ist der magische Zweck des thelemitischen Willens nicht.

178 . Durch ihn wird eine Inkarnation von Johannes dem Täufer neu erstehen. . ist nach alten Überlieferungen das Kommen eines neuen W e l t l e h r e r s prophezeit. Sie kennt keine Synthese. Neptun und Uranus stehen in dem Jahr in Konjunktion im Steinbock. ihre Parlamente und Regierungen aus ihren geistigen Oberschichten zu bilden. Es werden so viele Unklarheiten und Irrlehren. vor allem unter den Nichtwissenden. Der Sonnen-Logos ist im Februar 99 . Es werden Euch Biographien über den Werdegang dieses bedeutenden Menschen gegeben. Der Anthroposoph Dr. oft sogar häßliche Angriffe über Meister Therion verbreitet. Jede große Persönlichkeit hat ihre Feinde und Neider. Entweder sie verherrlicht ihn oder sie kreuzigt ihn. Schw. Er wurde ja von den Gegenkräften ver1950 . Faustus: Meister. Der erste Verkünder des Gesetzes in unserer Zeit. wenn man Novalis nicht rechnet. war der Meister T h e r i o n . wird das neue Zeitalter uns die Erlösung bringen oder nur neues Leid ? Neue Kriege ? Meister: Es kommt darauf an. die aufklären. also der erste Vorläufer.wird sein letzter Vorläufer auftreten in der Konjunktion Sonne/Saturn im Wassermann. Die Dummheit ist eines klaren Urteils nicht fähig. ob die Völker Europas verstehen werden. Meister: Darüber will ich mich jetzt nicht äußern. damit die Instinkte der Masse nicht dominieren können. Br. Für dieses Jahr 1999. Im Februar 1991 .eingehüllt in neptunische Transformationen.Er hat viele Gegner. Lydia: Meister.reißen oder lüften und der Demiurg U r a n u s wird in der Mitte des Zeichens dominieren. Rudolf Steiner hat schon einmal den richtige Weg dazu gewiesen in seiner Schrift „Die soziale Dreigliederung“. vermagst Du uns jetzt mehr vom Meister Therion in diesem Zusammenhange zu sagen? Wir bitten darum. Die indifferente Menschheit ist in ihrer kompakten Majorität immer ein Feind des geistig über ihr stehenden Menschen.

die in Kontakt steht mit den kosmischen Harmoniegesetzen ! Leider führt der Weg zum höchsten Erkennen immer durch die Täler des Leides! -----------------------Anmerkung: Weitere Publikationen über das Gesetz des neuen Zeitalters erhält der Neophyt in späteren Studienheften. zum Wohle der Gesamtmenschheit.179 .regiert durch Härte die Unwissenden. Kein Diktator soll herrschen. vereinigt in einem Weltparlament. nicht eine brutale Diktatur. noch die Macht des Goldes ! Versteht die Menschheit nicht. sondern eine geistige intelligente Oberschicht aller Völker. sich der Harmoniegesetze bedienend. aber durch Güte die Erleuchteten. Der Geist soll herrschen. so werden neue Kriege über sie hinwegrasen ! Saturnus der Hüter der Schwelle . 1950 . dessen oberster Grundsatz und Richtungslinie ein wahrer Weltfrieden ist.nichtet ! Es müssen ähnliche Versuche gemacht werden. sondern von einer geistigen inneren Struktur. aber nicht im kirchlichen Sinne.Es muss eine neue Priesterhierarchie geschaffen werden. sich eine solche Basis zu schaffen.

180 . Die Konzentration wird schärfer.und Reinigungs-Atem Meditations-Atem Odkraft-Magnetismus: Der Auto-Magnetismus. Geheimnis: Mensch Mit vorliegender Lektion betreten wir einen der Wege. und 4. Übung Die Kraft in Ton und Laut: Die Aufnahme der M-Wellen Die Man-Runen-Übung. die zur Steigerung des von so vielen heiß erstrebten „persönlichen Magnetismus“ führen. Selbst wenn Sie vorerst die metapsychische Seite der Laut-Exerzitien anzweifeln sollten. die in noch stärkerem Maße die Gesamtpersönlichkeit beeinflußt. Wichtige Drüsen werden in ihrer Funktion angeregt. nachhal1950 . Eratus) LEKTION NR. Indispositionen physischer wie seelischer Art schwinden allmählich. der Harmonie durchströmt das ganze Wesen. 3. Lebenspraxis. Ein Gefühl der Kraft. die Sauerstoffaufnahme gesteigert. gleichzeitig schreiten wir zur Praxis der Laut= und Ton-Magie. Atempraktiken: Beruhigungs. Die feineren Lautvibrationen beleben die Körperzellen.Die Atmung wird tiefer. der Entschlackungsprozeß des Blutes gefördert. der exoterische Gewinn allein schon macht sie übenswert.EINWEIHUNG VI M a g i s c h . VI. .E s o t e r i s c h e L e b e n s f o r m u n g in T h e o r i e und Praxis Von Karl Spiesberger (Fra.

Ausdrucksfähigkeit und Beherrschung. Das Wissen von der ständigen Wiederkehr unserer Individualität wird Ihren Weitblick weiten.ebensowenig bei den täglichen Verrichtungen . Tiefer müssen wir schürfen. welche Anschauung mehr Anspruch auf Logik. Stellen sie diesen Dogmen die Lehre von Karma und Reinkarnation entgegen. Dies ist eine wichtige Forderung. dem Rätsel in uns müssen wir näher kommen. sind die Laut-Praktiken durchaus zu bejahen. . Ihr Erleben. Erfüllen Sie sich ganz mit seiner Rhythmik. bei allem Eifer: schießen Sie nie voreilig übers Ziel! Bleiben Sie Wirklichkeitsmensch. So wichtig und wertvoll diese auch sein mögen. Bei allem Streben. Ihre Umwelt vom Gesichtspunkt des Karma-Gesetzes.181 . dem Geheimnis Mensch.tiger. Betrachten Sie von jetzt ab Ihre Handlungen. zu weit zu gehen oder übereilige Schlüsse zu ziehen. selbst rein rationalistisch betrachtet. Die Kräfte in uns heißt es entbinden. Wohllaut und Wärme. die schwärmerisch Unbewiesenes 1950 . Achten Sie auf b e w u ß t e K o n z e n t r a t i o n ! Niemals dürfen Ihre Gedanken bei den Übungen . Harmonieren Sie auch Ihren Atem. wir dürfen nicht an der Peripherie haften bleiben.und Atemübungen. Die Stimme gewinnt an Klang. die Sprache an Sicherheit. . Geben Sie sich selbst die Antwort. Lernen sie Ihren Körper immer mehr beherrschen! Geben Sie sich oft der Stille harmonischen Gelöstseins hin.Ich möchte die große Schar derer nicht mehren. . --------------- Lebens .Sie sehen. Gerechtigkeitssinn und Wirklichkeitsnähe erheben darf.Immer mehr Kraftquellen erschleißen sich uns. deren volle Erfüllung angestrebt werden muß! Denken Sie anhand der letzten Lektionen über den Sinn des Lebens nach. mit seiner willenstählenden Kraft.. Erwägen Sie den materialistischen wie den kirchenchristlichen Standpunkt.abschweifen.Praxis: Vernachlässigen Sie nicht Ihre Entspannungs. Selbst überraschende Ergebnisse dürfen Sie nicht verlocken.

treffen Sie unweigerlich. wo ehrlich 1950 .oder jener Fantasten. sei Ihnen jederzeit Richtschnur. V e r s u c h e n - Darum nochmals: Verlieren Sie nie den Boden unter den Füßen! Irren Sie nicht ab in Mystizismus. Bei jeder Ihrer Handlungen. jeder Beweis sich durch neue Beweise erhärten lassen. .Niemals dürfen Sie Ihre Meinung jemanden aufdrängen. Bewahren Sie kühlen klaren Kopf. Das Wissen um das Karma-Gesetz. Disharmonien. nicht minder bei jedem Gedanken. Jedes Resultat. jedem Wunsch und Wort seien Sie dieser Weisheit eingedenk. Kehren Sie sich nicht daran. um Ursache und Folge. Frömmelei und Schwärmertum. Wir stellen uns keinesfalls auf ein „Ausgeschlossen“. Gesunder Skeptizismus ist beim esoterischen Studium immer noch das Beste. Rat und Belehrung geben Sie nur dort. Was mit herkömmlicher Ignoranz nichts zu tun hat. noch unterstellen wir uns voreingenommen dieser oder jener Autorität. welche durch Scheinerfolge den Boden der Wirklichkeit verlieren und rettungslos ihren eigenen Phantomen zum Opfer fallen. kehrt Verursachtes zu Verursacher zurück. Versuchen Sie nicht auf andere einzuwirken oder sie gar gegen deren Willen zu beeinflussen. den Ihnen Ihr innerstes Wollen vorzeichnet. geschweige denn nähere Kenntnisse zu besitzen. s i c h t e n p r ü f e n ! sei die Parole. Gewisse Kreise mögen sogar von „schwarzer Magie“ sprechen . Hören Sie nicht. ein „Unmöglich“ oder „So etwas gibt es nicht. jede Behauptung muß einer vernünftigen Prüfung standhalten. was in erhöhtem Maße vom magischen Forschen gilt! Jeder experimentelle Erfolg muß unter die Lupe kritischer Erwägung. Mit Zins und Zinseszins. Meiden sie jedweden Zwang. Gehen Sie unbeirrt den Weg.nachbeten.ohne vom wahren Wesen der von ihnen so gefürchteten Magie eine rechte Vorstellung. ohne sich selbst noch mehr zu schädigen. Man wird Sie vielleicht vor der Gefährlichkeit dieser oder jener Exerzitien warnen. ohne sich der Mühe zu unterziehen fremde Lehren und Behauptungen nachzuprüfen . Halten Sie sich fern von dem Getue scheinreligiöser Sekten und pseudo-okkulter Vereinigungen. was Proselyten. bumeranggleich. kann und darf es nicht geben“. Niemanden können Sie schädigen.182 . bewußt oder unbewußt geschaffen. Halbwissende Ihnen sagen.

die Schwächen.aber l e b e n Sie ein beredtes Beispiel vor. damit die a n d e r e n sie befolgen. Suchen Sie in jedem das Positive seiner Eigenart zu ergründen. Das Ergebnis hieraus: Unduldsamkeit. . 1950 . mit dessen (noch nicht erfolgter!) Verwirklichung. das in jedem mehr oder minder vorhandene Gute.danach verlangt wird. Heuchelei . meist gegeben. Gestehen Sie sich das Fehlende. Werden Sie sich bei Ihrer abendlichen Selbsterforschung bewußt. Meiden Sie von nun ab jeden Tadel. vernichtend richten. Selbst ein Eigener. Leider ist das ein Kennzeichen vieler esoterisch oder ähnlich sich nennender Kreise. gestehen Sie auch anderen dieselben Rechte zu. wieviel des Abfälligen. Vermeiden Sie jede gehässige. dem man in seiner ganzen Kraßheit leider nur zu oft bei den Anhängern der metaphysischen Weltanschauung findet. sei Ih- m u t . Scheinheiligkeit. meißeln Sie unverzagt am rauhen Stein Ihres stets vollkommener werdenden Wesens. re Losung. wie oft Sie die Welt unerbittlich. negierende Kritik. Hämmern Sie weiter unverdrossen. Gerade dieses ist so selten! Lehren gibt es die Fülle. die Verkehrtheiten Ihrer Umgebung duldsam verstehen. Lernen Sie die Mängel. Sonst beachten Sie Schweigen. Befreien Sie sich von der niederziehenden Regung der Mißachtung und Antipathie. das Einmalige seiner individuellen Wesenseigentümlichkeit. Die meisten verwechseln den W u n s c h ihrem Ideal zu entsprechen. Immer wieder: Üben Sie Demut! B e u r t e i l e n S i e I h r e U m w e l t m i l d e .. Bleiben Sie aufrichtig! Seien Sie jederzeit ehrlich zu sich selbst.183 .Also A c h t u n g v i d u a l i t ä t u n d d e m D e n k e n v o r d e r I n d i Beja- a n d e r e r ! hen Sie die entdeckten Vorzüge.. H ü t e n S i e s i c h v o r g e i s t i g e m H o c h I n a l l e m w a h r u n d g e r e c h t . Lassen Sie ab von Bekehrungsversuchen . Ihnen noch Mangelnde ein. Kritisch-Verurteilenden noch in Ihnen steckt.

Lehre: A t e m P r a k t i k e n . . Der Neophyt beherzige diese Warnung. --------------------- Atem . Der westliche Organismus darf ohne genügende Vorbereitung keinesfalls mit solch ungewohnten Praktiken attackiert werden. straucheln. Erheben Sie sich entschlossen jedesmal von neuem.. der Grundzug Ihrer immer harmonischer und reifer werdenden Geisteshaltung. Nicht Übelstände sollen Sie widerspruchslos hinnehmen oder gar gutheißen.. verstehendes Verzeihen. verstehend h a ß f r e i müssen Sie auch dem Negativen gegenübertreten... noch unwegsame Schluchten dürfen Sie schrecken.Neben Ruhe. Womit natürlich nicht gesagt ist. Gleichmut und Geduld sei Duldsamkeit gegenüber Andersdenkende. Weder Grat noch Klippen. Umso mutiger nur sei Ihr Schreiten .. Die meisten hiervon sind der Konstitution des Durchschnittseuropäers wenig zusagend. Und mögen Sie noch so oft abirren. wobei die rebellierenden Gefühle zu schweigen haben und nur das objektive Denken die Entscheidung fällen darf. stürzen sogar .. bereichert an Erfahrung. unterlasse er deren Ausübung bis zur entsprechenden Reife. das L i e g e n b l e i b e n ist von Übel. die hart und lang geübt sein will. daß Sie ein Leichtgläubiger werden sollen. Daher wird von der komplizierten Yoga-Atemweise vorerst abgesehen.Eine schwere Kunst. aber vorurteilslos. Die indische Yoga-Praxis kennt eine Vielzahl von Atemübungen für die verschiedensten Zwecke. Keinem von uns fällt sie leicht..184 .werden Sie nicht mutlos ! Seien Sie eingedenk des alten esoterischen Satzes: Nicht das Hinfallen. Sollte er bereits im Besitze schwierige Atemvorschriften sein und die Vorbedingungen hierzu noch nicht erfüllt haben. 1950 .unverwandt dem Ziele zu .. Nachsicht. oft sogar schädlich. Doch unverzagt! Schreiten Sie rüstig vorwärts auf der begonnenen Wanderschaft.

Sitz.nur wird die Luft nach erfolgter Einatmung durch Einbeziehung des Unterleibes in den Brustkorb gehoben und durch nachfolgendes Vorwölben des ersteren wieder in den Leib zurückgeführt. Zur Angleichung an den natürlichen Atemrhythmus sollte jedes Atem-Exerzitium mit dieser Übung seinen Abschluß finden. h n e Zwang und Anstrengung 1950 . die Selbstbeherrschung erleichtern. 3 . Nach gründlicher Ausatmung wieder den natürlichen Atemdrang abwarten. 1. mit . b) (Erweiterte Form. Bewußt alles Unreine ausstoßend. solange es o möglich ist. den Willen stählen.Nur so wird ausdauerndes regelmäßiges Üben die körperliche und seelische Widerstandsfähigkeit steigern. Im Liegen.185 .): Derselbe Vorgang wie oben . Stand oder Gehen. (Wangen nicht aufblasen!) S t o ß w e i s e auf „pf“.gespitzten Lippen. Ebenfalls 3 . B e r u h i g u n g s a) Stellung: u n d R e i n i g u n s – A t e m . Hierauf wie bei Übung a) stoßweise auf „pf“ ausatmen. Wiederholen. -----------------2.5 mal wiederholen.tief. Natürlichen Atemdrang abwarten ! Einatmen: Langsam .5 mal wiederholen.wie zum Pfeifen . Beginnend mit vollständiger Ausatmung. Tunlichst auf den Zischlaut „S“. (Wie immer durch die Nase !) Atem halten: ganz kurz. die Lebenskraft mehren. Ausatmen: Kräftig.

Einatmen: Ebenso l a n g s a m . Stellung: Liegend. Dies begünstigt: Gedankenzucht.ein Kenner indischer Weisheit . fünfzehn und zwanzig Minuten steigern. s o w i e n u r m ö g l i c h l a n d i e g s a m ! ) ( d u r c h N a s e l e i c h t . harmonisch. f l i e ß e n d . wo andere Atmungsarten bedenklich erscheinen. rhythmisch und völlig entspannt. (Durch die Nase). o h n e s t o c k e n d e U n t e r b r e c h u n g e n . ruhig. Für Zustände der Betrachtung. s e h r l a n g s a m (ebenfalls durch die Nase !). Ausatmen: Ruhig. P a u l B r u n t o n . im Sitz oder Stand. rhythmisch. Zweck: Die Zahl der Atemzüge (beim gesunden Menschen etwa fünfzehn bis achtzehn in der Minute) soll während der Übung auf ein Minimum gebracht werden.186 .M e d i t a t i o n s - A t e m . Augen geschlossen. Schrift- steller und Mystiker . Zum Beispiel bei Lungendefekten. Atem halten: Ausatmen: Nur einen ganz kurzen Augenblick und sofort wieder: Ruhig. selbst dort noch. der inneren Schau ist dieses Atemexerzitium das geeignetste. sofern jede Pressung vermieden wird. M i t l u n g Zeitdauer: g a n z e r a t m e n B e w u ß t s e i n s v o r s t e l ! s e h r Fünf Minuten. der englische Journalist. Seiner Ansicht nach ist es die einzig ungefährliche und zum Ziele führende. Später allmählich bis zu zehn. rhythmisch. harmonisch. 1950 . fließend. der Versenkung. Gedankliche Einstellung: Der gesamte Gedankenapparat ist ausschließlich auf den Atemvorgang gerichtet. Keinesfalls länger zu Beginn. Zu einem leicht durchführbaren Atemexerzitium sei besonders geraten.empfiehlt diese Art der Atmung auf das Wärmste und gibt ihr vor all den anderen Atmungsweisen den Vorzug.

Selbstbeherrschung, bändigt heftige Leidenschaften, Gemütsbewegungen, beruhigt und gesundet Herz und Nerven. Dies ist ein Atemexerzitium, das allseits zur Harmonisierung, Genesung und Erkraftung unseres Wesens führt. Der betont langsame Atemrhythmus reguliert störende psychische Einflüsse, hemmt den Strom jagender Gedanken, schafft Ruhe, Stille, Schweigen in uns. Der Chela beachte: j e e n t s p a n n t e r , l a n g -

s a m e r sein Atem, desto gebändigter die hastende Disharmonie der Gedanken. -------------------

Odkraft-Magnetismus:
D E R A U T O M A G N E T I S M U S . 3. Übung. Stellung: Am vorteilhaftesten stehend. a) Bestreichen des linken Armes : Hochheben des rechten Armes, mit gefausteter Hand in weitem Außenbogen über den Kopf, abwärts zur linken Schulter. Faust öffnen und die Hand flach auf die linke Schulter legen. - Einige Sekunden konzentriert im Kontakt verharren. Nachfolgend langsames Herunterstreichen über Arm und Handrücken. Über letzteren schneller streichen. Nach Beendigung die Rechte kräftig abschütteln. Abermals Kontaktschluß mit der Schulter und wieder Strich nach abwärts. Dieser Weise wird der Arm je siebenmal an der Außen- und Innenseite bestrichen. Mit Berührung ! Abschließend je drei- bis siebenmal ohne Berührung. Letzteres steigernd bis zu zehn cm (und mehr) Entfernung vom Körper.

1950 - 187

b)

Bestreichen des rechten Armes: (genau wie vorstehend, nur die entgegengesetzte Körperseite.)

c)

Bestreichen des Körpers: Hochführen der Arme im weiten Außenbogen. Rechte Hand flach an die linke Kopfseite. Linke Hand an die rechte Kopfseite legen. (Arme und Hände demnach gekreuzt.) Striche beiderseits abwärts des Körpers : Schläfen-Profilseite des Gesichtes - Hals - Brust - Schenkel - Füße. Bei letztgenannten schneller werdend. Hände abschütteln. Gefaustet im weiten Bogen zurück. Hände gekreuzt an die V o r d e r s e i t e des Gesichtes legen. Wieder Strich nach abwärts wie zuvor, jedoch die V o r d e r f r o n t des Körpers entlang. Siebenmalige Wiederholung m i t Berührung. Drei- oder siebenmal o h n e B e r ü h r e n ; hierbei - wie oben

- den Abstand vom Körper allmählich steigern. d) Einwirken auf Hinterkopf und Stirn: Linke Hand flach an die Stirne, rechte Hand an den Hinterkopf. Blick konzentriert, unverwandt auf einen Punkt gerichtet, (bezw. Augen geschlossen). Ruhige rhythmische Atmung. Dauer: 7 - 9 Atemeinheiten Hernach Hände abschütteln. e) Einwirken auf den Solarplexus: Linke Hand auf das Sonnengeflecht (Magengegend), rechte Hand gegenüber flach auf den Rücken.

1950 - 188

(Wobei natürlich stets die Innen-Handflächen die betreffende Körperstelle berühren !) Dauer: wieder 7 - 9 Atemeinheiten. f) Allgemeine Einwirkung auf den Körper: Wie Übung c), jedoch o h n e Berührung des Körpers. Ganz dicht in Körpernähe beginnen. Mit jedem Strich den Abstand von der Körperfläche vergrößern. Bis zu 10 und 15 cm Entfernung.Finger dabei leicht spreizen und etwas krümmen. 7 bis 21 mal wiederholen. g) Schließung des Stromkreises: (Siehe Übung 1 a) und 1 b) Lektion V). Dauer: mit den vor der Brust gefalteten Händen (Übung 1 a): 7 - 9 Atemeinheiten. Mit den über dem Sonnengeflecht gefalteten Händen (Übung 1 b) ) desgleichen. Die Dauer kann auch im Rhythmus nach Belieben verlängert werden. Zweck: Polarisierung des Körpers. Erhöhung seiner Strahlungsfähigkeit, vor allem Ausgleich der od-magnetischen Ströme. Vergessen Sie nie die Grundbedingung: Körperliche Entspannung, Atem-Rhythmus und imaginatives Erfühlen der automagnetischen Prozedur. Während der Strichführung atmen Sie aus; beim Hochheben der Arme ein; ruhen die Hände vor dem Bestreichen auf der einzuwirkenden Körperfläche, ruhe auch die Atmung (Atemstauung). Zwischen Aus- und Einatmung beachten Sie eine kleine rhythmische Pause, nach der Sie nach jedesmaligen Abschleudern der Hände! in Ruhe und Passivität verharren.

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Blickrichtung:

Süden. Aber auch die anderen Himmelsgegenden können individuell erprobt werden.

Von Vorteil ist auch entsprechende Beleuchtung. Indirektes, möglichst b l a u e s oder g r ü n e s Licht. Arme und Beine an besten unbekleidet. Metallgegenstände und Seide ablegen. Echte Seide isoliert und verhindert ein ungehemmtes Überfließen des odmagnetischen Stromes. Dies ist die Ansicht namhafter Praktiker. Denken Sie während der Gesamtdauer des Exerzitiums an die magnetische Hochpolung Ihres Körpers. Sie werden von Übung zu Übung immer deutlicher die Steigerung der odmagnetischen Strahlkraft verspüren. Arbeiten Sie auch diese Praktik durch Monate! Wenn möglich täglich, morgens und abends. Solange Sie die Übung 3 nicht zur Gänze beherrschen, praktizieren Sie dieselbe geteilt, Abschnitt für Abschnitt, der Reihe nach durch.

4. Übung. B e w u ß t e s A n s a u g e n d e r Ä t h e r k r ä f t e .

K r a f t s t e i g e r n d wirkt das auto-magnetische Exerzitium, wenn Sie im Augenblick der seitlichen Hochführung der Arme bewußt mit den Handflächen Kraft aus dem Sie umflutenden Äther ansaugen. In diesem Falle fausten Sie nach erfolgter Ansaugung kurz die Hände und öffnen diese erst, wenn Sie mit dem Körper Kontakt fassen. Dabei strahlen Sie die in den Handflächen aufgespeicherten Feinkräfte über und verbinden diese vermöge Ihrer bereits geschulten Vorstellung - bei jeder Strichführung mit Ihren magnetischen Strömen. ----------------------

1950 - 190

Die Kraft in Ton und Laut:
I. Die Aufnahme der M - Wellen. Wissende Esoteriker - so die lautmagischen Forscher P e r y t und G r e g o r A . S h o u

G r e g o r i u s - über den empirisch erprobten

Lehrsatz vom Vibrationsfeld der verschiedenen Körperzonen hinausgehend, sehen in der Lautmagie noch weit stärkere Wirkungen. So z.B. die F u n k t i o n s s t e i g e r u n g wichtiger i n n e r s e k r e t o r i s c h e r D r ü s e n , vor allem der Zirbeldrüse, der Epiphyse (glandula pinealis genannt) und der Geschlechtsdrüsen, was a u c h s e r d e s L e -

L a s a r i o bereits nachdrücklich betont. Ferner: S t ä r k u n g

N e r v e n ä t h o r s und W e c k u n g jener f e i n s t o f f l i c h K r a f t z e n t r e n , den oft zitierten C h a k r a s .

ä t h e r i s c h e n

Ein Vorgang, der jedoch nur allmählich vollzogen werden darf, um nicht unerwünschte und nachteilige Folgen zu zeitigen. Ethische Reife, spirituelle Entwicklung müssen hierbei Schritt halten ! Verantwortungsbewußt, voll Demut vor der Heiligkeit jener Gewalten, die in Tönen und Lauten schlummern, wollen wir uns an die praktische Erprobung der Lautkräfte wagen. Aus stimmtechnischen Gründen beginnen wir mit dem Lippenlaut „M“. Peryt Shou spricht von unbekannten Wellen, aus Fixstern welten kommend - wahrscheinlich aus dem Sternbild des Orion -, welche unser ätherischer Organismus vermittels des Konsonanten „M“ zu transformieren vermag.

1.

D a s

W i d d e r

-

M o t i v

der alten Esoterik. (nach Peryt Shou und Gregor A. Gregorius).

Stand:

Aufrecht in Form der Man-Rune: Füße geschlossen. Hände schräg seitwärts emporgestreckt;
1950 - 191

192 dreimal. Den Ton nasal in der Gegend der Nasenhöhle schwingen lassen und nach oben in die Stirnhöhle leiten. Rückgrat langsam. A u s . wie sie besonders sexuelle Enthaltsamkeit und eine fleischlose Diät mit sich bringen. nach Peryt Shou). insbesondere der Zir1950 . womöglich siebentägige Aurareinigende Vorbereitung. in nasalem Ton. Beste Übungszeit: Nach Gregorius: Sonntag. Bewußtes Ansaugen der einfließenden Kraftströmen durch die Handteller. in Verbindung mit den einleitenden drei Zwischenatemzügen. Herabziehen des unteren Nasenteiles (Nasenbeugung oder N a s a l f l e x i o n . Ein reines harmonisches Gedanken. Fünfmal wiederholen. Erfühlen der Körpervibration am allgemeinen und das Saugempfinden in den Handmitten im besonderen. Augenbrauen leicht nach oben ziehen. . Weiter legt genannter Experte Wert auf eine gründliche. Belebung wichtiger Zentren im Kopfe. Zweck: Steigerung der Körperresonanz und Erzeugung eines ganz besondren Vibrationsschwingungsfeldes. Nach Peryt Shou soll etwas destilliertes Wasser oder reiner Alkohol in den Handschalen die Aufnahme der kosmischen Strahlungsenergien erleichtern. Dies erleichtert die Vereinigung des kosmischen Strahlung mit dem dadurch gereinigten Od.und Gefühlsleben ist ebenfalls erforderlich. Dienstag und besonders die Stunden des Sonnenaufganges. Oberkörper (Rücken. Geistige Einstellung: Aufnahme der aus dem All einströmenden M-Wellen. allmählich kerzengerade aufrichten. tief.und einatmen: Das „M“ singen. Nasenrücken hierbei adlerartig spannen. die Handteller bilden nach oben eine offene Schale.die Handgelenke gewinkelt.

Hände schalenförmig nach unten. Stärkung der Odkraft. und zwar in gleicher Achsenrichtung mit den rechtgewinkelten Füßen.193 . Fußspitzen. Der weitere Verlauf der beiden Übungen ist wie beim Widder-Motiv. Stellung: Aufnahme der M-Wellen in knieender Haltung. Oberkörper aufrecht. Kopf leicht nach hinten geneigt. Zehenrücken liegen auf dem Boden auf. Ellbogen seitlich an den Körper. der sogenannten MWellen. Augen geschlossen. Fingerspitzen sollen möglichst den Boden berühren. Aufnahme kosmischer Strahlungen. können aber im Falle der M-Übung auch umgekehrt gehalten werden. Knieender Sitz auf den Unterschenkeln. 1950 . ------------------- 3. Arme in Brusthöhe vorstrecken. (nach Peryt Shou). von Peryt Shou Koinzidenz-Haltung genannt. Aufnahme der M-Wellen in Koinzidenz-Haltung.-Es ist dies eine in der Mantramistik äußerst wichtige Körperpose. -------------------- 2. Rist und Schienbein bilden eine Gerade. Füße nach hinten gestreckt. Die Handflächen weisen nach unten. Weckung der feinstofflichen Prinzipien im fluidalen Organismus. Das Gesäß ruht auf den Fersen.beldrüse. Stand: Aufrecht.

Waden und Füße. E x e r z i t i u m Stand: (nach Siegfried A. mit Nasalflexion. die Erforscher der Runen-Magie. wie die kosmischen Ströme einerseits in den Hinterkopf einstrahlen und das Rückenmark entlang fließen .andererseits. Sieben rhythmische Vollatemzüge lang in diesem Erfühlen verharren. -. Auch sie verfechten die Ansicht.-------------------- II.Anschließend: Rhythmische Dehnung: Ausgehend von Norden nach Osten. einfließend in die Erde. Einen ähnlichen Weg gehen M a r b y und K u m m e r. die Symbolformen der altarischen Runen durch entsprechende Körperstellungen nachzubilden. 1950 . Kummer): In Form der Man-Rune: Blick nach Norden. Geistige Einstellung: Aufnahme der All-Wellen.Ü b u n g .Hierauf: Das „M“ summen: Volltönend.R u n e n . die des Kopfes und jene der Hände. Westen und wieder zurück zur Grundstellung.ihrer Behauptung nach . -. Arme schräg seitwärts.wichtig ist. Plastisch erfühlen. Hochziehen der Augenbrauen. sich im Sympathikus vereinigen und abwärts strömen durch Schenkel. Siebenmal wiederholen. wie sie von den Handflächen angesaugt werden. D i e M a n . Wobei es . Fersen geschlossen.194 . Süden.und beide Wellen dann. n Füße rechtgewinkelt. die Arme durchfluten . Handteller flach nach oben geöffnet. Aufrichten des Körpers wie beim Widder-Motiv. daß wir vermöge der Vokale und der Konsonanten mit kosmischen und tellurischen Kräften in Beziehung treten können.

mi . Dreimal wiederholen.Die eines Menschen.Bei Süden und Westen soll. das nie zu begreifende „L e b e n“ . . Dabei empfiehlt es sich. Erweckung der Man-Runen-Kraft. Nicht auf Namen. Muskelkraft. Zweck: Aufnahme kosmischer Kraftströme. ist die Man-Rune. nicht auf Bezeichnungen kommt es an. Nur die Atemzüge verraten.M-Wellen. K u m m e r zufolge. daß in ihr die geheimnisvolle Essenz pulsiert.Nervenreflexe. nach Kummer. die Rune der göttlichen Magie. der Wahrheit.me . Ton und Stärke des Lautes vielfach zu variieren.und Ohrenleiden in Anwendung gebracht werden. bei Augen. W e r angeregt? b r a c h t e s i e z u r A u s l ö s u n g ? . Ferner: In Man-Runen-Stellung üben: ma . ---------------------- Geheimnis: Mensch! Vor uns eine Körperform.Wer hat sie 1950 . Die Ursache des Phänomens ? . das Resultat. den Pfad in die feinstoffliche Welt.und Gesichtsnerven. (S. Wie starr. Rein physiologisch kann nach Leser-Lasario der M-Laut bei Nasen. Kummer). ebenfalls zur Kräftigung der Kopf. in die höhere Sphäre“. „Die positive Man-Rune bewußt erfühlen. Runenströme stimmen die Forscher im Wesentlichen überein. Wir sehen von verschiedenen Annahmen ausgehend .mo – mu . die Drehung etwas schneller erfolgen.und Stirnhöhlenkatarrhen. der positiven Kräfte des Mannes. der Erfolg ist das Entscheidende! Von diesem Gesichtspunkt aus wollen wir die Probe wagen.A. die Auswirkung. die Rune der Macht.195 . Unbeweglich liegt sie da. heißt den Weg betreten zur Vergeistigung.

Und der V e r u r s a c h e r dieses Entschlusses ? Der T r ä g e r dieser Idee? .196 . die un1950 . beherrschend. Dieses Ich. Selbst unsichtbar. „Es“ ist! „Es“ existiert. eine Absicht ging ihm voraus. Sein Bewußtsein. daß es ist. Fleisch und Blut. Doch dies tun ja auch Gedanke.handelt er frei aus sich ? Unabhängig von einem ihm überlagerten Prinzip ? Keineswegs. Ein Entschluß.der Wille ! Und dieser Wille. Wille und Gefühl. seine Gedanken. dem irgendein für uns im Moment völlig belangloser Name folgen mag. Körperhafte wirkend.. Nämlich: des Sich-erhebens. Wer ist dieses Wesen ? dieses „Ich bin“? Gebannt in Menschenform. Eine Idee. die Zunge die Fähigkeit des Sprechens eingebüßt. antwortet es uns mit einem selbstverständlichen „Ich bin.. Nicht aber das Ich von den Zufälligkeiten des Körperlichen. . sie belebend. ihr den Stempel ihrer individuellen Eigenart aufprägend. Auch wenn es sich dem Messer des Chirurgen hartnäckig entzieht.“. belebend die Erscheinungsform Mensch..Kein Glied kann sich rühren.Ein I m p u l s . Die Ausdrucksmöglichkeiten des Körperhaften sind von diesem lenkenden Agens abhängig. ein geistiges. wer oder was es ist. des Sichfortbewegens. Sehnen. daß es „fühlt“. „denkt“ demzufolge. Ein seltsames unbegreifliches Etwas. daß von sich sagen kann. reagiert auf Gegensätze. Diese „Ich“ also „will“ hat „Ideen“. auf Leid und Lust. wenn Aug’ und Ohr erloschen. sein Wollen und Empfinden sind und bleiben. gebannt in das Gerüst von Knochen.. was besagt. ein metaphysisches Prinzip. selbst wenn der Körper seiner Gliedmaßen beraubt.Ein Unsichtbares ! Fragen wir. mit Unsichtbarem operierend und doch auf das Sichtbare. ist das Primäre in uns. in eine chemische Retorte. ohne den Willen des „Ich bin“. eingeschlossen in einen mechanischen Apparat. ein Befehl ...

trägt nicht nur eine Welt sich widersprechender. wie die realisierten Ideen rings beweisen.ein Rätsel. der Hypnose. Es lebt in uns. entsteigt aus Rätselgründen das bizarre Reich wirrer Traumgestalten. Heute bereits nicht mehr unbeachtet oder gar verlacht. was dies Unergründliche in Wahrheit ist. von der wir behaupten. dem scheinbar ebenfalls ein eigenes Wollen innewohnt mit einem von uns unabhängigen Vorstellungsinhalt. Die Wesenheit Mensch. Nicht nur Traum und Psychoanalyse beweisen dies.und wir wissen nichts davon.197 . in die wir hin und wieder einen flüchtigen Blick tun dürfen. Von Tiefen-. das blitzhafte Aufleuchten genialer Einfälle und Ideen. Schichten. daß wir es sind . sein Selbst ? Und sei es nur das oberflächliche.ohne sagen zu können. die un- 1950 . Ein zweites Leben. in seiner alltäglichsten Erscheinung. das große wandelnde Geheimnis.oder Unterbewußtsein spricht der Psychoanalytiker und sucht hier die Ursache mancher Störung. beeinflußt uns . sinken wir in Schlaf. Seelenkräfte werden ihm offenbar. Sind ihm aber oftmals ausgeliefert. Der Mensch . Schon in den primitivsten seiner Äußerungen. ein noch geheimnisvolleres „Es“. rein sinnenhafte Bewußtsein dieses „Ich’s“. Ursachen. ein zweites Bewußtsein tut sich auf. Demnach ist neben unserem erfühlten Ich noch eine wirkende Kraft am Werke. ein Geheimnis. ja der Gedanke selbst ist Träger einer Energie. eine weitere Bestätigung sind Intuition und Inspiration. Die Phänomene des Hellsehens in Raum und Zeit.sie ist zugleich eine K r a f t f o r m . ihm selbst oft völlig fremder ungeahnter Bewußtseinszustände in sich .sichtbaren Werkzeuge der rätselhaften Wesenheit in uns. Bewußteinsreiche eröffnen sich dem Schauenden. in Vergangenheit und Zukunft lassen uns immer gewaltigere Abgründe in uns ahnen: gigantische Seelenschluchten. die mit zwingender Gewalt auf ihre Umgebung zu wirken vermag. Wer kennt sein „Ich bin“. die uns im Wachzustande nicht zu Bewußtsein kommen. manchen Leides. Noch tiefer wird das Mysterium. Dann das weite Gebiet der Suggestion.

leugbar in Erscheinung tritt. Selbst- und Fremdbeeinflussung, Gedankenübertragung und vieles andere beweisen es. Der „Weg nach Außen“ der „Weg nach Innen“, beide unbestreitbar in ihrer Realität, beide voll des Rätselhaften, des Unerklärlichen, des Geheimnisvollen..... Beide desselben Ursprungs, ausgehend von dem seltsamsten Geschöpf, welches seit Urzeiten über diesen Planeten schreitet. Ein Wesen, anmaßend, überlaut in seinem Gebaren, ein Ding, das sich selbst nicht kennt. - Wenige nur von seiner Gattung empfinden diesen Mangel, dieses Fehlende ihrer unverstandenen Ichheit, empfinden ein Bangen vor dem unerschlossenen Geheimnis, das sie in sich tragen; erkennen, daß die Summe aller dieser unbekannten Nenner erst ihre wirklich wahre Wesenheit umfaßt. Ergreift ein Schauer sie vor dieser ungeahnten Größe, die sie im letzten Grunde selbst darstellen, ohne es zu wissen, ohne diese zu verstehen - - - , dann läßt ein Sehnen wohl sie nimmer ruhen, den Wegen nachzuspüren, die einwärtsführen, jenen Pfaden zu, die in den verborgensten Gründen ihres Wesens münden - in ihrem w a h r e n S E I N....... ============

BETR.: „EINWEIHUNG“.
Von der Nummer 7 dieser Publikation an wird diese nicht mehr den Studienheften beigeheftet, sondern erscheint in vierteljährlichem Abstande einzeln zum Vorzugspreise von Mk 1,50 (sonst Mk 2,--). Die Hefte sind bis jetzt bis Nummer 24 erschienen und können auch schon jetzt geschlossen bestellt werden.

1950 - 198

Oktober 1950

BLÄTTER FÜR
. ANGEWANDTE OKKULTE .

LEBENSKUNST
INHALT:

MAGISCHE STUDIEN - UNTERWEISUNG

1. DAS ESOTERISCHE LICHTRITUAL 2. DIE MAGISCHE BESCHWÖRUNG 3. MONDMAGIE UND MONDKULT

von G R E G O R I U S ================== MEISTER DER LOGE: „FRATERNITAS SATURNI“

OKTOBER 1950
Herausgegeben von Gregor A. Gregorius, Meister der Loge Fraternitas Saturni Orient Berlin
Privat – Druck

1950 - 199

VORWORT:
Für denjenigen Schüler, der in seiner okkulten Ausbildung nun den magischen Weg gehen will, folgt in den nächsten sechs Heften ein eingehender Unterricht in der magischen Disziplin. Das Gebiet der praktischen Magie ist sehr umfangreich und auch diffizil. Es fußt auf einer sehr alten Tradition. Die magischen Praktiken sind nicht nur aus dem Mittelalter, sondern auch der Antike entnommen. Naturgemäß sind die entsprechenden Überlieferungen und Lehren, die man in den Büchern findet, im Laufe der Jahrhunderte meist durch falsche Übersetzungen oder Missverständnisse oft entstellt und praktisch kaum zu verwenden. Vor allem sind sie im Mittelalter durch religiöses und christliches Beiwerk sehr von ihrem ursprünglichen, echten magischen Inhalt abgewichen, so daß sie oft direkt unsinnig geworden sind. Es ist der Verdienst dieser Hefte, daß versucht wird, die alten magischen Lehren wieder auf ihren Urgrund zurückzuführen und sie von allem Beiwerk zu befreien. Magie ist ein naturwissenschaftliches Studium und erfordert lange Jahre, und zuerst vor allem die Ausbildung des amtierenden Magus zu einer energetischen, zielbewußten und wissenden Persönlichkeit. Der Weg zu dieser so wichtigen persönlichen Schulung wird ja dem Schüler durch diesen Kursus absolut gewiesen. Der Magus muß Sender und Empfänger zugleich sein. Deshalb sind seine energetischen Willenskräfte ebenso auszubilden wie seine meditativen Fähigkeiten. Nur so kann er sich Schritt für Schritt hochpolen, um dann in die astralen Sphären der übergelagerten Dimensionen eindringen zu können. Eine Gefahr ist in dem magischen Weg immer verborgen ! Die Gefahr einer Überspannung der Sinne ist immer vorhanden. Es tritt sogar manchmal die Möglichkeit ein, die Kontaktverbindungen mit den Wesen jenseitiger Sphären nicht wieder lösen zu können. Aber als Endziel führt der magische Weg durch viele Täler und Tiefen doch zu den Höhen menschlichen Erkenntnisvermögens.

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Die praktische Magie setzt eine gewisse Ethik voraus. Zwar ist sie als naturwissenschaftliche Disziplin an sich weder schwarz noch weiß; aber es kommt hierbei doch darauf an, welche Motive den Magus zu seinen Praktiken bewegen, welche magischen Mittel er gebraucht und welche Ziele er zu erreichen gedenkt. Hier scheiden sich die Wege. Wer bei magischen Praktiken das Blut lebender Wesen vergießt zu Opferzwecken und zur Anrufung der Dämonien, wer mit Hilfe seiner magischen erlangten Fähigkeiten andere Menschen ohne ihren Willen und ihre Zustimmung zu Handlungen und zu einem Tun bewegt, der sie willensunfrei macht, der ist als schwarzer Magus zu bezeichnen. Wer jedoch diese vorkommenden Experimente nur zu okkult-wissenschaftlichen Zwecken vornimmt, um dieses überlieferte alte Wissen zu ergründen und nachzuprüfen, kann nicht als schwarzer Magier bezeichnet werden. Auch der magische Weg ist ein Pfad der Gotteserkenntnis, auch wenn er bewußt gegangen wird. Selbst nach eingehendem Studium der nachfolgenden Hefte ist der Schüler natürlich noch kein Magier geworden. Es fehlt ihm noch die Lektüre vieler einschlägiger Literatur, die heute nur schwer zu beschaffen ist. Diese Disziplin benötigt deshalb viele Jahre und viele experimentelle Praxis, zahlreiche Versuchsreihen. Eine ganze Anzahl der Unterdisziplinen des okkulten Studiums laufen in der Magie in ihren Resultaten und ihrer Nutzanwendung zusammen. Praktische Magie ist gewissermaßen die Krönung dieses Wissens. Hypnose, Suggestion, Meditation, Imagination, Symbolik, Zahlenmystik, Ton- und Farbenlehre, um nur einige zu nennen, sind ebenso wichtig wie die Kenntnis der alten Riten, die Handhabung modernen magischen Gebrauchstums, der Pendellehre usw. Dieser Unterricht ist eine Fortsetzung und Vertiefung der früheren bekannten Publikationen aus der Feder des Meisters, die unter dem Titel "Magische Briefe" und "Logenschulvorträge" erschienen sind. Leider sind diese Veröffentlichungen vollständig vergriffen und sehr selten geworden. Aber die Titel der damaligen Publikationen ergeben eine vorzügliche Klassifizierung der magischen Themen. Sie lauteten: Spiegel- und Kristall-Magie. Spaltungsmagie. Formen- und Symbolmagie. Astrologie und Magie.
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Pendel-Magie. Sympathie-Magie. Satanistische Magie. Sexual-Magie. Talismanische Magie. Astrale und mentale Magie. Magia Cosmosphica. Magia Metachemica. Symbolik und Magie. u.s.w.

Wichtig für das Studium sind auch die Werke von Eliphas Levi, Papus, Agrippa von Nettesheim, Dr. Schertel, Meister Therion, Paracelsus, von Eckartshausen, Meyrink, um nur einige der wichtigen Autoren zu nennen. Es wird dem Lehrer noch möglich sein, ab und zu derart wichtige Bücher antiquarisch dem Schüler zu beschaffen. Wenn der Schüler die nachfolgenden Hefte studiert hat, wird er wissender in der Magie sein, obwohl diese Disziplin im Laufe des Unterrichtes immer wieder ergänzt werden wird und ausgebaut. In der brieflichen Korrespondenz mit dem Lehrer können diesbezügliche Fragen auch gestellt werden, die eine Vertiefung des Wissens bezwecken. -- Besonders die Magie enthält derart viele, sehr diffizile Dinge, die oft auch besonders individuell behandelt werden müssen, da es ja auch auf die persönliche Eignung und eine magische Prädestinierung des Menschen ankommt. Auch die Kenntnis der Astrologie ist für den Magus unerläßlich. Nur durch sie kann er seinen wechselnden eigenen kosmisch reflektierten Schwingungszustand beurteilen und in Einklang bringen zu den herrschenden Konstellationen, die oft ein Gelingen eines magischen Experimentes erst überhaupt ermöglichen.

1950 - 202

ICH RUFE DICH!! GIB MIR LICHT ! IN NAMEN DERJENIGEN KRAFT. 1950 . überprüfe die vorhandenen Utensilien und lege erforderlichenfalls genügend Räucherwerk nach. DIE DER ERDEN DAS LICHT BRACHTE. RUFE ICH : ES WERDE LICHT ! Nun werden mittels Fidibusse die Kerzen angesteckt.DAS ESOTERISCHE LICHTRITUAL ist heilig und sehr wichtig. Man drücke die Flamme mit den Fingern aus oder bediene sich hierzu eines Lichtauslöschers. Vor dem Anzünden jeder Kerze sind die letzten drei Zeilen der vorstehenden Anrufung zu sprechen. Brennen alle Kerzen. dass Kerzen nie ausgeblasen werden dürfen.203 . DER DU IN ALLEN GESCHÖPFEN DER ERDE WOHNST. DER DU ÜBERALL IM KOSMOS SCHWINGST. richtet den Blick nach oben und spricht andächtig: HEILIGER GEIST. so spreche man laut: ES WURDE LICHT ! ES IST ERLEUCHTET ! ICH BIN ERLEUCHTET ! ICH BIN IN DER HELLE ! UM MICH IST FINSTERNIS ! Der Magus lösche nun die in den Kreis brennend mitgebrachte Hilfskerze aus. DER DU GÖTTLICH BIST. DER DU AM ANFANG DER WELT WARST. Die sakrale Lichtanzündung wird wie folgt ausgeführt: Der Magus erhebt weitgeöffnet beide Arme. DER DU NOCH HEUTE IN MIR BIST. Nach dem Aufleuchten hat man sich drei Mal vor dem Licht zu verneigen. Bei dieser Gelegenheit sei darauf hingewiesen.

204 . meist böser Wesenheiten schon ins Irrenhaus gekommen. die sich für jede Profilierung rächen. was hiermit zusammenhängt. Um Ermüdungen zu vermeiden. Über Rituale oder Beschwörungen. daß bequem hineingeschaut werden kann. Wer die etwas ungewohnten Namen der Engel und Dämonen in der angegebenen Reihenfolge nicht aus dem Gedächtsnis hersagen kann. so ist dieser im Kreis so zu platzieren. Nur wer die Handlungen nach den gegebenen Anweisungen ausführt. kann der Schüler im Laufe des Experimentes einen ihm zusagenden Sitz (Buddha. Derartige Aufzeichnungen. Die Befolgung dieser Hinweise ist Voraussetzung für das gute Gelingen des Experimentes. die man auszuführen beabsichtigt. Wird ein magischer Spiegel benutzt.Nach Möglichkeit soll ein Gong verwendet werden und zwar wie folgt: Vor jeder Anrufung und rituellen Handlung innerhalb der Gesamtbeschwörung ist der Gong so oft anzuschlagen. Am besten verwendet man dazu Pergamentpapier. Steht ein größerer 1950 . Man beherzige dieses unter allen Umständen. müssen geheim gehalten werden. Auch ist strengste Schweigepflicht geboten. Man vergesse aber nicht. spreche man nie mit vertrauensunwürdigen Personen. vermeidet derartige Klippen. wie überhaupt alles. schreibe sich dieselben übersichtlich und gut leserlich auf und nehme die Niederschrift die dem heiligen Charakter der Gesamthandlung angepaßt sein soll.oder ägyptischer Sitz) einnehmen oder sich eines kleinen dreibeinigen Hockers bedienen. die der Schüler nach eigenem Ermessen für den magischen Kult anlegen kann. ihn vorher gemäß den Anweisungen der Spiegelpraxis zu behandeln. dass ihn vom ersten Experiment an herangezogene astrale Wesen umgeben. Alle Anrufungen sind zunächst stehend auszuführen. Nun beginnt die eigentliche Anrufung. Der Magus sei stets eingedenk. mit in den Kreis. denn eine ganze Anzahl von Okkultisten ist durch den Vernichtungswillen jenseitiger. wie es der magischen Zahl des angerufenen Planeten entspricht.

Zeigt sich kurze Zeit nach der Beschwörung keine Wirkung. als die magische Zahl des betreffenden Planeten es zuläßt. Womöglich wird den Magus ein kühler Luftzug umwehen. selbst wenn ein Rauschen und Dröhnen vernehmbar wird. denn es ist durchaus möglich. so erhebe sich der Magus. Nun nimmt der Schüler das magische Schwert oder den magischen Stab in die rechte Hand und beginnt mit der Anrufung. Während des Experimentes können zur Willensfestigung geeignete Atemübungen eingeschaltet werden. so ist er ebenfalls in Blickrichtung des Schülers. die Wunschkraft muß sich bewußt auf das Ziel richten. und verhalte sich anschließend abwartend. Vor der eigentlichen Anrufung. um deretwillen er die Beschwörung ausgeführt hat. Unter diesen Umständen kann sich das betreffende Wesen nur spirituell bemerkbar machen und dem Magus gedanklich 1950 . "OM" oder "U". All das rührt von überirdischen Kräften her. also vor dem Anzünden der Lichter. so verharre der Magus trotzdem passiv und beschäftige sich in Gedanken intensiv mit denjenigen Dingen. am besten die auf "I". oder vor sich hinschauend. dann verstärken sich die vorerwähnten Anzeichen und es wird im Raum eiskalt. Sollte auch dann keine Erscheinung sichtbar werden. daß sich ein Wesen im Raum befindet. entspanne sich der Magus völlig durch regelmäßiges und konzentriertes Tiefatmen. die Fenster klirren oder gar das ganze Haus erzittert. welches dem Magus infolge zu geringer Aufnahmefähigkeit nicht sichtbar wird. erwartungsvoll in den Spiegel. wenn sonderbare Töne und Geräusche im Zimmer laut werden. es sind Elementarwesen. die am Kreise sichtbar werden. Manifestiert sich dagegen ein dämonhaftes Wesen. ungefährliche Gedankenphantome. braucht man keine Aufmerksamkeit zu schenken. Dann mache er mehrmals eine ihm zusagende Vokal-Atemübung. Sonderbar aussehende Gestalten. spreche die Anrufung nochmals. d. oder das sich aus irgendwelchen Gründen nicht manifestieren kann. setzt er sich nieder und verharrt passiv und schweigend.205 . Die Anrufungen dürfen nicht öfter wiederholt werden. Der Magus erschrecke nicht. Nachdem er sie beendet hat. ein Raunen und Flüstern um ihn herum anhebt.Wandspiegel zur Verfügung.h. auf den Boden zu stellen. und zwar wie ein Standspiegel.

ICH GEBE DIR DIE KRAFT MEINES KÖRPERS. Erscheint die angerufene Wesenheit undeutlich. Träume können mehr oder weniger nur symbolhaft gedeutet werden. Herr seiner Sinne zu bleiben und nicht zu erschrecken. UM DIR ZU HELFEN DICH SICHTBAR ZU MACHEN. nebelhaft. Das Wesen gehorcht dem Schüler nur. Der Dämon würde sofort versuchen. ICH GEBE DIR DIE KRAFT MEINES GEISTES. so versuche der Magus mit aller Energie. daß der Dämon seinem Rufe gefolgt ist. wenn es dessen Willensenergien spürt. wenn überhaupt keine Erscheinung sichtbar geworden ist.Wesen nur spirituell bemerkbar machen und dem Magus gedanklich zum Bewußtsein kommen. oder als flächenhafte Ballung im Raum. sich seiner im vampirartigem und geistzerstörendem Sinne zu bemächtigen. die Träume stets sorgfältig zu beachten. der in dieser Hinsicht versagt. da der Astralkörper des Menschen während des Schlafes ungewollt in Kontakt mit dem Jenseits kommt. wobei hier das Traumerleben richtiges Erleben auf astralem Plan bedeutet.206 . daß sie klare und eindeutige Anweisungen enthalten. ERSCHEINE ! ERSCHEINE ! ERSCHEINE ! 1950 . Es ist deshalb angebracht. denn häufig machen sich in den darauffolgenden Nächten die angerufenen Wesenheiten dem Magus bemerkbar und bringen ihm im Traumerleben die Erfüllung seiner Wünsche. so strecke der Magus seine linke Handfläche entgegen und spreche: DU WESEN AUS DEM JENSEITS. Tritt bei einer sachgemäß vorgenommenen Beschwörung eine sichtbare Manifestation ein. ICH GEBE DIR DIE KRAFT MEINES BLUTES. ohne erkennbares Gesicht. die sogenannten Tiefschlaf-Träume sind durchaus keine "Schäume". Wehe demjenigen. äußere gedanklich seine Freude und Genugtuung. Man kann nicht unbedingt auf ein Mißlingen des Experimentes schließen. Sich beherrschend trete er der Erscheinung gegenüber. es sei denn.

Bei diesen Worten strahle der Magus durch sein linkes Handchakra bewußt Od aus in Richtung der Erscheinung. Die Wesenheiten manifestieren sich verschiedenartig: manches Mal sieht der Magus nur Augen, die sich durchborend auf ihn richten; ein anderes Mal nur ein Gesicht und zuweilen eine ganze Gestalt. Je nach den astralen Bildern, die zu den angerufenen Planeten gehören, erscheinen die Wesenheiten häufig halb als Tier und halb als Mensch. Der Magus achte auch auf den Augenausdruck der Erscheinung, ob dieser böse, hart oder wohlwollend ist; meist ist er kalt und grausam. Der Magus, der die Natur der astralen Wesen kennt, lasse sich nicht beirren durch noch so furchtbares und Grauen erregendes Aussehen der Gestalten. Solange er sich innerhalb des magischen Kreises befindet, hat er absolute Macht über sie. Er sei sich stets bewußt, als Mensch ein göttliches Geschöpf zu sein mit göttlichen Kräften. Auch die Farbtöne der Wesen sollen beachtet werden. Rot ist z.B. ein Zeichen für die Zugehörigkeit zum astralen Plan. Sind sichere Anzeichen für die Anwesenheit eines Wesens vorhanden, so erfrage man dessen Namen folgendermaßen mit lauter Stimme: WESEN AUS DEM JENSEITS ! ICH FRAGE DICH NACH DEINEM NAMEN ! WER BIST DU ? BIST DU DER, DEN ICH GERUFEN HABE ? ICH BEFEHLE DIR : IM NAMEN DES ALLMÄCHTIGEN GOTTES, IM NAMEN VON ADONAI, SAGE MIR DEINEN NAMEN ! ZEIGE MIR DEIN SIGEL !

Die Antwort ist nicht immer hörbar. Meist wird sie gedanklich wahrgenommen. Denn die Wesen schwingen ja in einer Sphäre, in der Gedankenübertragung ohne weiteres möglich ist.

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Sehr oft werden am Rande des Kreises allerlei sonderbare Gebilde sichtbar, meist von groteskem Aussehen. Man braucht sie nicht zu beachten. Es handelt sich um sogenannte Elementalwesen, die dunkelgrau aussehen und jeglicher Ausstrahlung ermangeln. Astralwesen dagegen erkennt man sofort an der besonderen Vibrationsausstrahlung. Die Wiederholungen der verschiedenen Anrufungen müssen mit den überlieferten magischen Grundzahlen der betreffenden Planeten korrespondieren, also: Saturn Jupiter Mars Erde Venus Merkur Mond Sonne 3 4 5 6 7 8 9 12

Uranus, Neptun und Pluto können nicht angerufen werden, da deren Sphären nicht mit dem Willen des Magus erreicht werden können. Nachstehend als Beispiel eine

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MOND - BESCHWÖRUNG
HIERMIT BESCHWÖRE ICH IM NAMEN VON ADONAI KRAFT MEINES MAGISCHEN UND GÖTTLICHEN WILLENS DIE WESENHEITEN DER MONDSPHÄRE SICH ZU MANIFESTIEREN !

Diese Formel muß drei mal laut und energisch gesprochen werden ! (Damit fängt jede planetarische Beschwörung an) Den Namen ADONAI spreche man in der Vokal-Atemtechnik, oder besser noch: halb singend, jeden Buchstaben für sich, das "IH" lang nachhallen lassen. -- Nun folgt die Engel-Anrufung (neun Mal): IM NAMEN DES GROSSEN ENGELS GABRIEL, IM NAMEN VON MICHAEL, IM NAMEN VON SAMAEL, RUFE ICH DIE ENGEL DES ERSTEN HIMMELS : GABRIEL, GABRAEL, MADIEL, DEAMIEL,JANAEL. SACHIEL, ZANIEL, RABATEL, BACHANAEL, CORABIEL. MAEL, VUAEL, VALNUM, BALIEL, BALAY, HUMUSTRAU. CURANUEL, DABRIEL, DARQUIEL, HANUN, ANAYL, VETUEL. (Osten) (Westen) (Norden) (Süden)

Jede Engelreihe ist neun Mal anzurufen. Beim Aussprechen jeden Namens hat sich der Magus mit über der Brust gekreuzten Armen zu verneigen und zwar in der vorgeschriebenen Himmelsrichtung. Jeder Name ist vokal-atemtechnisch auszusprechen, also: hell singend, die Vokale lang ausgedehnt. -- Nach einer kleinen Pause: IM NAMEN VON ADONAI BESCHWÖRE ICH: HOD ELIM Kleine Pause (3 Mal) 9 " " "

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IM NAMEN VON ISIS, DER GROSSEN MUTTER IM NAMEN VON HORUS DES SOHNES IM NAMEN VON HOD IM NAMEN VON ELIM IM NAMEN DER GROSSEN WESENHEIT PHUL " " RUFE ICH DICH : HAMODAI SCHEDDABRASCHEMOTH ERSCHEINE ! WERDE SICHTBAR ! ERSCHEINE ! (Befehlsform, energisch)

" " " "

" "" " "

" "

" "

Diese Gesamt-Anrufung muß neun Mal wiederholt werden. Beim dritten Mal erfolgt bei jeder Nennung eines Namens die Verbrennung des hierfür in Frage kommenden Sigills. Also als erstes das Sigill des Mondes, als zweites das Sigill des Engels Gabriel, dann die Sigille von Hod und Elim und anschließend die der Dämonen Hasmodai und Scheddabraschemoth. Am Schlusse der neunten Anrufung wird das gesamte Mondpentakel in das Räucherfeuer geworfen. Um die Verbrennung evtl. zu beschleunigen, tränke man die Pergamentstreifen, auf denen die Namen geschrieben sind, vorher in Spiritus. Zwischen den einzelnen Gesamtanrufungen kann bis zu drei Minuten pausiert werden. Die ganze Handlung ist langsam, getragen und ernst auszuführen. Man amtiere so würdevoll wie ein Priester. Im Anschluß an die neunte Anrufung soll der Magus in ruhiger, abwartender Haltung bis zu 10 Minuten im Kreis verbleiben.

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TAFEL DER SIGILLE UND SIGIL FÜR MOND - MAGIE

Hauptengel:

Gabriel.

Zeichen:

Herrscher der Mondssphäre: Phul. Zeichen:

Herrscher der Krebssphäre:

Siamain, Sartaniel, Muriel,

Engel des Montags: Luftengel am Montag: Engel des Westwindes:

Gabriel, Michael, Samael. Arcan, König, Bilet, Missabu, Abuzaha seine Diener Zaphiro. (am Montag anrufen, je nach der Zeit)

Engel der Weltgegenden:

Gegen Osten: (Morgen) Gabriel, Gabrael, Madiel, Deamiel, Januel. Gegen Westen: (Abend) Sachiel, Zaniel, Habaiel, Bachanael, Corabiel. Gegen Norden: (Mitternacht) Mael, Vael, Valnum, Baiel, Balah, Bumastrau. Gegen Südsen: (Mittag) Curaniel, Dabriel, Darguiel, Hanun, Anayel, Vetuel.

Mond-Herrscher: Orphaniel und Ho

Zahl 9 Zeichen

Elim

Zahl 81

Dämon des Mondes:

Hasmodai, Zahl 369

Zeichen:

Oberster Dämon des Mondes: SchedbarschemothScharnathan. Zahl 3321 Zeichen:

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Dabei hat der Magus mit ausgestrecktem Arm mit der Spitze des Magischen Schwertes in die angesprochene Himmelsrichtung zu zeigen. bevor sie ausgelöscht wird. Im Anschluß daran kreuze der Magus beide Arme über der Brust und singe. die Lichter auszulöschen. hat er sich mit über der Brust gekreuzten Armen dankbar und ehrfurchtsvoll nach allen vier Himmelsrichtungen hin zu verneigen. SICH ZU ENTFERNEN ! Diese Formel ist neun Mal nach allen Himmelsrichtungen in energischem Ton zu sprechen. Abdankungsformel. Anschließend 1950 . Der Magus hat sie auf jeden Fall zu sprechen. Bevor der Magus mit Hilfe eines Schwammes. drei Mal ehrfurchtsvoll verneigen.bezw. auch wenn er keine Wesenheit wahrgenommen hat.212 . beginne dann. aufrecht stehend. da sie sich aus vorerwähnten Gründen unsichtbar im Raum aufhalten kann. Am letzten Licht wird die Hilfskerze angezündet. alle Zeichen und Sigille im Kreise auswischt. ohne dabei etwas zu sprechen. drei Mal die Mantram-Formel: AUM MANI PADME AUM ! Der Magus meditiere noch eine Weile u. Zahl: 3321 Zeichen: Es folgt dann die sogenannte Entlassungs.Oberste Intelligenz des Mondes: Melcha betharsisim hed beruah scheakim. Vor jeder Kerze muß er sich. der in einer mit Essig oder Weingeist gefüllten Schale zur Hand sein muß.GÖTTLICHEN WILLENS DANKE ICH DEN WESENHEITEN DER MONDSPHÄRE UND BEFEHLE IHNEN HIERMIT. Die Formel lautet: IM NAMEN VON ADONAI KRAFT MEINES MAGISCH .

Auch Magie muß erlernt werden. Die günstigsten Zeiten liegen zwischen 23 und 1 Uhr nachts. Man schlafe in der früher gelehrten Ruhestellung ein. Evtl. Die Zeremonien dürfen nicht bis Tagesanbruch ausgedehnt werden. auch die Träume und Wahrnehmungen der folgenden Nächte. Diese Kenntnis ist wichtig für spätere Sonderbeschwörungen. in denen sie dieses Wissen erworben haben. an dem die Wesenheit wahrgenommen wurde. so verliere der Magus nicht den Mut.213 . aufgekommene Schwächezustände können mittels der bekannten Atem. Nach ihrer Beendigung soll sich der Magus möglichst bald zur Ruhe begeben. da sie den Kontakt mit dem Jenseits erleichtert. zu wiederholen. Bevor die Beschwörung zu einem geeigneteren Zeitpunkt wiederholt wird. Der Magus räuchert nun mit starkem Weihrauch das Zimmer und auch die Ecken aus. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. jedoch niemals rückwärtsgehend. Es wird angeraten. Es ist empfehlenswert. Natürlich sind manche Menschen von Geburt an für diese Dinge prädestiniert auf Grund ihrer früheren Inkarnationen. Ist die Beschwörung resultatlos verlaufen. sie ist bis zu einem gewissen Grade sogar Übungssache. mit denen man in der nächsten Zeit neu zusammenkommt. der in die Vollmondphase fällt. ohne sich dessen bewußt zu sein. denn erst beim nächsten Mondwechsel verliert sich die astrale Kraft der Beschwörung. diese Beschwörung an einem darauffolgenden Montag. Dem Öffnen der Fenster steht jetzt nichts mehr im Wege. Alle Begebenheiten und Erscheinungen der nächsten Tage sind aufmerksam zu beachten. ist zuerst eine gewisse Vorsicht zu wahren. empfiehlt es sich.oder Selbsteinordnungsübung behoben werden. vorher ein Bad zu nehmen. die Ausführungen theoretisch anhand von Notizen und Merkzet- 1950 . da viele Menschen von Dämonen als Werkzeug benutzt werden. genau merken. Allen Personen gegenüber.wischt er auch das Pentagramm aus und verläßt an dieser Stelle den Kreis. Vielleicht hat er versehentlich etwas unterlassen oder falsch gemacht. Nach Möglichkeit soll man sich den Zeitpunkt.

214 . Bei dieser Gelegenheit sei noch bemerkt. da das ganze Schulwissen ja auch nicht von heute auf morgen erlernt werden kann u. es einer gewissen Zeit bedarf. Der Schüler kann sich unter Benutzung der betr. ehe der Schüler zum Meister heranwächst. sowie auch die der theonischen Schwingungen. weil es für sie noch kein Erfahrungswissen gibt. Alle Gegenstände im Zimmer müssen eingeodet und die Schränke mit Abwehrsymbolen versehen werden. die Behälter sind evtl. Im Laufe der Zeit werden für jeden Planeten die Beschwörungsunterlagen bekanntgegeben. Nach u. für die außersaturnischen Planeten ist das allerdings nicht möglich. absolut GÖTTLICHE WILLE !!! -------------Dem Schüler ist später freigestellt. ein magisches Zimmer einrichten.wenn der Ehepartner nicht verständig genug ist allerdings zu Komplikationen führen kann. sich selbst mit einem magischen Influxus auszufüllen. Vorlagen selbst Pentakel zusammenstellen. Auf jeden Fall aber darf das Möbelstück. guten Geister. was . ------------Nachdem der Schüler gelernt hat. und wenn es die Lebensumstände zulassen. zu versigeln. In den verschiedenen Lektionen befinden sich die Sigel und Namen der Planetendämonen.teln durchzuführen und dabei auch die nebensächlichsten Dinge mit zu berücksichtigen. das niemand außer ihm betreten darf. bei den Beschwörungen der planetarischen Wesen eigene Wege zu gehen. 1950 . Der Magus soll sich gewissermaßen sein eigenes Reich schaffen. der Engel u. seine nähere Umgebung mit diesem Influxus zu durchdringen. nach muß sich der Magus mit den für die Praxis erforderlichen Utensilien versehen. in dem die magischen Utensilien aufbewahrt sind. Alles auf einmal anzuschaffen ist nicht nötig. Es dominiert nur eines: der im Menschen ruhende. die entweder ausschließlich dämonischen oder mentalen Charakter tragen. nur von ihm selbst benutzt werden. daß es in der Magie kein Gut oder Böse gibt. gehe er dazu über.

über die er sonst nicht 1950 . Mittel und Wege zu weisen. einen Berggipfel usw. auch ein Raum im Giebel des Hauses ist dazu geeignet. Auf diese Weise bekommt der Magus übersinnliche Gedankenkräfte. wie der Schüler im Rahmen seiner Möglichkeiten die angedeuteten Dinge verwirklichen kann. so isoliere er sich vorerst mehr oder weniger. inwieweit sie realisiert werden können. nicht der seiner Frau oder anderer Menschen. seiner Umgebung gewissermaßen seinen persönlichen Stempel aufzudrücken.Ein magisches Zimmer soll keine Fenster haben und möglichst im Keller gelegen sein. ----------------Abgesehen von den Beschwörungen zu den experimentellen Studien könnte man die Zweckmäßigkeit dieser Praktiken überhaupt in Frage stellen. Wem diese Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen. die sich unter Umständen auch materiell auswerten läßt. An dieser Stelle sei nochmals betont. Lieber zehn Mal fragen. zumal. sind diese Ausführungen nur als Hinweise und Anregungen aufzufassen. so wird jeder Schüler individuell von mir beraten. Eingebungen. Es ist so. hängt ab von den Möglichkeiten. Hier muß man das Augenmerk auf das Wort "direkt" legen. Des weiteren hat er in seiner persönlichen Umgebung möglichst in harmonischem Sinne tonangebend zu sein. Wie schon erwähnt. Sein Wille muß dominieren. die dem Magus zur Verfügung stehen. um unnütze Kraftabgabe zu vermeiden und um sich nicht unterordnen zu müssen. Ergeben sich Unklarheiten. Zielsetzungen seines Gesamt-Intellektes. Die vorstehenden Hinweise sind nur als Richtlinien zu werten. ist durchaus möglich. eine Felsschlucht oder abgelegene Ruine. Ich bin jederzeit bereit. suche sich zum Praktizieren einen ungestörten Platz in der Natur wie: eine Waldlichtung. Indirekte Hilfe durch die angerufenen Dämonen. Ist der Magus aus irgendwelchen Gründen nicht in der Lage. wenn direkte materielle Vorteile nach Aussage des Lehrers nicht zu erwarten sind. als einmal grundsätzlich alles falsch zu machen. eine einsame Wegkreuzung.215 . daß der Schüler über alle diese Dinge anderen Personen gegenüber Stillschweigen zu bewahren hat bezw. daß diese Wesen sich zwangsmäßig oder auch freiwillig mit ihrer rein geistig-astralen Kraft zur Verfügung stellen. den Schleier des Geheimnisses darüber breitet.

sie beantworten zu können. daß die gestellte Frage zweckmäßig. durch diese Zentralisation die nötige Stärke zu erlangen. Duftstoffe. die eine gesteigerte Aufnahmefähigkeit der Sinne und des Geistes beim Magus zur Folge haben. GEDANKEN SIND KRÄFTE! Diese fundamentale Wahrheit gilt nicht nur für das materielle Leben. Begriffs.216 . zumal wenn es ihm gelingt. richtig kombiniert. Symbole. Neigungen usw. Töne. Es ist also durchaus möglich. die er dann oft genug nutzbringend auswerten kann. viel Wahres enthalten. 1950 .verfügen würde.und Machtsphäre erweitert sich beträchtlich. Nähere Einzelheiten kann man in der einschlägigen okkulten Literatur. freier und unbehinderter ausgestalten zu können. und besonders in den Werken Agrippa’s von Nettesheim nachlesen. Edelsteine usw. um den magischen Einfluß auf die Wesen der anderen Sphären geltend zu machen. Farben. Seine Energie-. sondern meist als Gedankenübertragung. und das angerufene Wesen seiner Intelligenz und Machtsphäre nach imstande ist. um sein Leben harmonischer. Seine Intuition holt sich also Erkenntnisse aus astraler oder mentaler Sphäre. nach denen allen Wesen bestimmte Eigenschaften. Intelligenzen. auch die Verbindung mit der mentalen Sphäre zu erlangen. der jede Fragestellung und logische Beantwortung zuläßt. zugeschrieben werden. Worte. Die Antworten erfolgen ja in den seltensten Fällen durch Worte oder Laute vernehmbar. sondern erst recht für die anderen Sphären. sondern auch seine Wunschgedanken und Begierden mit ihren feinstofflichen Körpern wahrnehmen und verstehen. Der Magus kann sicher sein. Das ganze Konglomerat der Beschwörungen ist gewissermaßen eine gewollte und abgestimmte Zusammenballung von Kraftzentren mit dem Ziel. Zeichen. daß die herangezogenen Wesen. vorausgesetzt. In dieser Hinsicht ist in alten Überlieferungen. und durch den Willen des Beschwörenden in Schwingungen versetzt. Erst dadurch wird gewissermaßen auf Gedankenwellen ein Kontakt mit dem betr. Wesen hergestellt. Machtbereiche. eine Beschwörung mit dem Ziel auf Erfüllung irgendeines Wunsches aufzubauen. Dämonen oder Spirits nicht nur seine ausgesandten Willensimpulse. ergeben eine Hochpolung.

217 . Während der periodischen Monatstage ist die Frau für diesen Kult besonders geeignet. der ISISKULT der Ägypter.MONDMAGIE UND MONDKULT Zur Beherrschung von stula sharira muß der Schüler sich nicht nur mit dem Erdkräften identifizieren. das vom Mondlicht bestrahlt sein muß. Im untergegangenen Erdteil LEMURIA stand dieser Kult in höchster Blüte. Auch die Pflanzen und die Tierwelt ist den Mondkräften stark unterworfen. Mondmagie ist immer gefährlich und von schwarzmagischer Tendenz. Selbst heute gibt es noch viele Geheimbünde und Sekten im Innern Afrika’s.B. desto empfänglicher wird man für mediale magische Zwecke.oder Om-Übung. lassen sich immer wieder ausgesprochene Mondkulturen feststellen wie z. Am stärksten wirkt die Mondkraft in der Phase des Vollmondes in gestaltender und aufbauender Hinsicht. Der Mond ist das astrale Licht der Erde. Die Waschungen wie auch 1950 . Um sich mit Mondkräften aufzuladen. die Mondzeremonien betreiben. der ein reiner Mondkult war. Der Mondkult darf nur in Vollmondnächten und in unbekleidetem Zustande ausgeführt werden. Durch seine Kraft ist es den meisten Zwischenwesen. In alten Überlieferungen wird empfohlen. Soweit die Menschheitsgeschichte zurückverfolgt werden kann. während sie bei Neumond direkt zerstörend absolut negierend ist. sondern auch seinen Körper mit den negativen MondEnergien aufladen. während der Vollmondnächte Kultwaschungen des Körpers vorzunehmen und zwar an der Stelle eines stillstehenden Gewässers. sich zu manifestieren. da Mondmagie eng mit Blutmagie verbunden ist. Je bewußter also zu gewissen Zeiten ein Mondkult betrieben wird. mache der Schüler die in den Exerzitien gelehrte Mondprana-Übung ebenso gut auch die Isis. Dämonen und Vampiren der astralen Sphäre erst möglich. Die Frau ist für den Mondkult prädestinierter als der Mann.

alle magischen Handlungen. Nachdem sie ihren Körper sorgfältig abgespült hat. wie Ambra usw. dessen Wasser nach Sonnenuntergang geschöpft sein muß. die dem Mond unterstehen. die im Wasser befindlichen weiblichen Odkräfte körperlich aufzusaugen. das nicht mehr Jungfrau sein darf. daß der Magus sich der direkten OdAusstrahlung einer Frau aussetzt. Anschließend hat sie eine Zeit lang in einem Bad zu verweilen. nach voraufgegangener körperlicher Reinigung sich unbekleidet eine Stunde lang im Mondlicht aufhalten. die nur während des Mondlichtes vorgenommen werden darf. lege sich der Magus in das gleiche Bad. Sein Kopf darf aber nicht eingetaucht werden. weibliches Wesen.218 . zu machen. daß Frauen mit dämonischem Charakter eine starke Vorliebe für Katzen haben. Bei diesen Praktiken ist die Anwesenheit weiblicher Katzen anzuraten. Das kann wie folgt geschehen: Lasse während einer Vollmondnacht ein junges. entsprechend der Zahl des Mondes. eine Neigung. gesundes. Es ist festgestellt worden. Nach Beendigung der Kultwaschungen hülle sich der Schüler in weiße Seide. wie sie nur magisch veranlagten Frauen eigen sind. sind stets neun Mal. Diese Handlung. Gesicht und Stirn müssen unter allen Umständen unbenetzt bleiben. (Fortsetzung im November-Heft) 1950 . Als magischer Mond-Talisman gilt eine Silberplatte mit einem in Mondsteine eingefassten Katzenauge. die außerdem noch mit passenden Symbolen verziert sein muß. die absolut magisch begründet ist. soll nicht über eine halbe Stunde ausgedehnt werden. Er übe nun den vergeistigenden Atem und versuche gedanklich. Durch diese magische Aufpolung werden im Magus die Mondkräfte geweckt und gestärkt in einem Ausmaß. Nach einer anderen Überlieferung kann die magische Aufpolung des männlichen Körpers dadurch erreicht werden. Als Zusatzmittel zu den üblichen Räucherungen bei den Mondpraktiken können Baldrian-Blätter oder -Essenzen sowie eine Handvoll Katzenhaare verwendet werden. schmücke sich mit Mondsteinen und salbe sich mit Öl von Pflanzen.

-------------------------------------------------------------------------------------------------Die "BLÄTTER FÜR ANGEWANDTE OKKULTE LEBENSKUNST" werden herausgegeben von GREGOR A. 9 1950 . GREGORIUS. Wincklerstraße Nr.219 . Sekretariat: Berlin – Grunewald. Meister der Loge "FRATERNITASSATURNI".

Meister der Loge Fraternitas Saturni Orient Berlin Privat – Druck 1950 . 3. Gregorius. ANGEWANDTE OKKULTE . 2.220 . 3.November 1950 BLÄTTER FÜR . LEBENSKUNST INHALT: 1. MAGISCHE PRAKTIKEN (FORTSETZUNG) UTENSILIEN ZUR BESCHWÖRUNG PRAKTISCHE MONDMAGIE (FORTSETZUNG) MAGIE DER DUFTSTOFFE von G R E G O R I U S ================== MEISTER DER LOGE: "FRATERNITAS SATURNI" NOVEMBER 1950 Herausgegeben von Gregor A.

welches deshalb in keinerlei Hinsicht geschützt werden darf. Während der Pausen zwischen den einzelnen Anrufungen kann man erfragen. wenn es sich um Anrufung von Dämonen handelt. was es sieht. Mit einem Medium sollte nur derjenige arbeiten. In beiden Fällen ist dem Medium zu befehlen. desto größer ist seine Wahrnehmungsfähigkeit. die ihn mit Handreichungen unterstützen. Vor Beginn der Handlung ist das Medium so tief in einen magischen Schlaf zu versetzen oder in einen hypnotischen Zustand zu versenken. Der Magus bedenke. aufnahmebereit zu sein mit Körper. Während der Zeremonie hat das Medium innerhalb des magischen Kreises zu sein. am vorteilhaftesten an den Tagen der Menses. hört oder empfindet oder ihm befehlen.Fortsetzung von MAGISCHE PRAKTIKEN Der Magus kann zu seinen Beschwörungen einen oder zwei mit dem magischen Brauchtum vertraute Gehilfen hinzuziehen. Es ist zweckmäßig. daß ein vorzeitiges Erwachen unmöglich ist. daß die angerufenen Wesen zu ihrer Sichtbarwerdung und Manifestation sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten fluidaler Kräfte des Mediums bedienen. daß bei der Handlung keinerlei Behinderung möglich ist. Der Magische Kreis muß so groß gewählt werden. das Wahrgenommene im Gedächtnis zu behalten. entweder aus Metall gefertigt oder auf Pergament gezeichnet. Der erfahrene Magus kann sich zu den Beschwörungen auch eines weiblichen Mediums bedienen und.221 . da während der Beschwörung beim Medium Komplikationen einsetzen 1950 . Vorherige Salbungen mit den vorgeschriebenen ätherischen Ölen sind angebracht. und zwar in unbekleidetem Zustande. daß sie sich ebenfalls mit einem Seidenmantel schützen und auf der Stirn und dem Solarplexus das Pentagramm-Symbol tragen. der mit den hypnotischen und magischen Praktiken völlig vertraut ist und längere Erfahrung als Magnetiseur hat. Je sensibler das Medium ist. Seele und Geist..

Diese Kenntnis erleichtert spätere Sonderbeschwörungen und festere Bindungen. Rein mentale Beschwörungen sollen am besten allein ausgeführt werden. Das Praktizieren mit weiblichen Personen ermöglicht einen leichteren Kontakt mit den angerufenen Wesen. etwa so: ICH BEFEHLE DIR. die in diesem Zusammenhang allerdings ungefährlich sind.können wie z. daß das Medium in diesem Zustand den magischen Kreis verläßt. Für den Magus ist es deshalb wichtig. Nähere Anweisungen hierüber erfolgen später. – Nach Beendigung der Beschwörung ist das Medium zu magnetisieren und zu kräftigen. seelische und geistige Schädigungen zur Folge haben. den Namen. da sonst bei ihm Schreikrämpfe und Besessenheits-Symptome auftreten können. sobald er Kontakt mit einem Wesen bekommen hat. wenn es nicht völlig in der Hand des Magus bleibt. B. von dem Wesen. das den magischen Influxus ungünstig beeinflussen könnte. auch kataleptische Anfälle. das Sigill oder das Zeichen zu erfahren. ZU DENEN DU ERREICHBAR BIST ! 1950 . Krämpfe. WENN ICH DICH RUFE ! NENNE MIR NAMEN UND ZEICHEN. Es wird angeraten. Der Schlafzustand des Mediums kann auch durch den Gehilfen herbeigeführt werden. UND DICH SOFORT ZU MANIFESTIEREN. Jedes Wesen reagiert auf ein Symbol und ist ursächlich an ein Sigill gebunden. völlige Unterwerfung zu fordern. UNTER DENEN DU GEBUNDEN BIST ! GIB MIR DIE ZEITEN UND STUNDEN AN. und außerdem die zu seiner Beschwörung günstigen Stunden und Tage. Unter allen Umständen hat der Magus jedoch zu verhindern. Angstzustände und evtl. die evtl. körperliche.222 . das sich manifestieren will. JEDERZEIT ZU MEINER VERFÜGUNG ZU STEHEN. zu derartigen Handlungen noch einen erfahrenen Gehilfen hinzuzuziehen zur Überwachung des Mediums. da die Wahrnehmungsfähigkeit der Medien im Trancezustand sehr groß ist. Zu diesem Zwecke hat der Magus.

Beschwörungen gelingen nur. In diesem Zusammenhang sei noch darauf aufmerksam gemacht: Zur magischen Praxis genügt nicht nur Wissen. 1950 .. wenn der Neophit durch einen erfahrenen Lehrer oder Meister in diese Praxis eingeführt wird. muß er mit den magischen Unterweisungen vollkommen vertraut sein. überwinden. Die Beschwörung hat dann einen sakralen Charakter. auf überliefertem und erprobtem Erfahrungswissen. so kann man den Widerstand erfahrungsgemäß am besten dadurch brechen bezw. je vertrauter der Ausführende in früheren Inkarnationen mit dem Geheimwissen gewesen ist. und dazu bedarf es meist wochenlanger Vorbereitungen. denn es handelt sich hierbei um ein ihm noch unbekanntes Gebiet. wie auch Astrologie. daß die Spitze des magischen Schwertes drohend auf das Wesen gerichtet wird. Bevor der Neophit zu Beschwörungen übergehen darf. Selbstverständlich kann innerhalb des gegebenen Rahmens individuell verfahren werden. Der über das Metall geleiteten konzentrierten Willens. (Siehe darüber spätere Lektionen). und vor allem: Tatkraft und innere Glaubensbereitschaft ! Magie fußt. da die gegebenen Hinweise nur als Richtlinien zu werten sind. Die Beschwörungen gelingen umso leichter. Am besten ist natürlich.Wird der Aufforderung nicht Folge geleistet. – Nachstehend folgt eine Aufzählung der . der auf Sicherheit und Erfahrung basiert. als empfände es dadurch Schmerz. sie erfordert auch einen hohen Grad von Einfühlung. denn die astralen Wesen respektieren jeden energischen Willen. Es scheint so. Zur völligen Hörigkeit kann man später noch die hochpotenzierte Ausstrahlung der echten magischen Glyphenkonstruktion benutzen.und Energie-Ausstrahlung des Magus vermag kein Wesen zu widerstehen. wenn systematisch und sinngemäß vorgegangen wird..223 .

224 .1950 .

10.UTENSILIEN. Planeten und mit Schutzsymbolen zu besticken. 16. 6. 1950 . 2. Der Mantel ist mit den Symbolen und Sigillen des betr. 12. 5. gelb. Magische Seidenmäntel in schwarz. 13. oder ein wertvolles antikes Stück. Quecksilber dient zur Isolierung der Strahlen. 7. 3. der mit der Farbe des anzurufenden Planeten übereinstimmen muß. 11. Kupfer oder Silber. DIE ZU EINER BESCHWÖRUNG ERFORDERLICH SIND: 1. 14. Magische Mütze (siehe Zeichnung). am besten ein echter aus China oder Japan. rot. Magischer Hammer aus Ebenholz oder Buchsbaum (s. Farbige magische Kreiden. ein Teeranstrich der Rückseite. (Jede planetarische Beschwörung erfordert einen besonderen Mantel. 4. Zeichnung) Fidibusse aus Pergament. Lichtauslöscher Gong aus Messing. Dreibeiniger Hocker aus Ebenholz oder Buchsbaum Magischer Spiegel mit Quecksilberbelag. Das Gonggestell muß aus Ebenholz sein. Als Ersatz evtl.225 . Sonderanweisung). . Echte Bienenwachskerzen.) 9. Magische Ringe mit echten Edelsteinen (s.(Siehe auch Lektion über Spiegelmagie). 8. Magisches Schwert Magischer Stab " " " " Silberne Schale mit Spiritus Silberne Schale mit Essigwasser und Schwamm Silberne Schale mit Räucherwerk.) 15. (Für die Aufbewahrung des Räucherpulvers verwende man verschließbare Büchsen aus guten Hölzern.

(An einem Seidenband in Farbe des anzurufenden Planeten ist ein Pentagramm aus Silber als Schutzsymbol zu tragen. 1950 . Talisman (siehe Sonderanweisung). (Sonderanfertigung: Spiralpendel) 20. Schutz des Stirn-Chakras).226 . 19. Salböle. (Derartige Kästen müssen aus echtem Holz und verschließbar sein.17. Duftstoffe. innen mit schwarzer Seide ausgeschlagen und auf dem Deckel mit einem Schutzsymbol versehen werden). 18. Imitationen sind zu meiden. 21. 22. Siderische Pendel aus Kupfer. Stirnbänder aus farbiger Seide mit Schutzsymbolen. Silber oder Gold. Magischer Kasten oder Behälter. ---------------- Alle magischen Utensilien müssen aus echten Materialien sein. Parfume.

Pflanzenwachstum. Denn zu einem magischen Influxus muß man gewissermaßen prädestiniert sein. und dann meist auch nur rudimentär. nur bei entsprechenden Mondphasen vornehmen. Flieger usw. der Heiler darf beispielsweise Besprechungen von Rose. d.. Warzen. der verschiedenen Pflanzen. Die erfolgreiche Anwendung der sogenannten Sympathielehre ist nur in Verbindung mit der Mondkraft möglich. Kräuter. Gezeitenwechsel und in Bezug auf die kritischen Monatstage der Frau sind allgemein bekannt. Krankheitsverlauf. Höhlenforscher. den Mond meist in wässerigen Tierkreiszeichen. Geologen.h. die stets einen gutgestellten Mond in einem Erdzeichen des Zodiaks haben. Metalle und Farben. Schäfern. 1950 . Der Einfluß des Mondes und der Mondphasen auf Wetter. Edelsteine. Mineralogen. Fischer.227 . was aus dem Geburtshoroskop. vornehmlich aus der Mondposition. Diese Praktik hat mit der kosmisch fundierten Mondmagie allerdings wenig zu tun. und zwar vornehmlich bei alten Bauern. Zu dem umfangreichen Gebiet der Erdmagie gehört auch das Wissen um die Heilkräfte des Wassers. Die Schulwissenschaft hat diese Kräfte bisher nicht anerkannt. Brunnenbauer. lediglich bei der Landbevölkerung ist es noch zu finden. Bergleute usw. da sie nicht „exakt“ bewiesen werden können. Seeleute.PRAKTISCHE MONDMAGIE Fortsetzung aus dem Oktoberheft Bei den Menschen der Großstadt ist das Gefühl für die magischen Kräfte der Erde und des Mondes fast ganz verkümmert. Gicht usw. klar erkennbar ist. finden wir in den Geburtsbildern mondmagisch prädestinierter Menschen wie: Brauer. Erden. Im Gegensatz zu erdmagisch veranlagten Personen wie: Altertumsforscher. Kräuterfrauen und Landärzten.

228 . Landwirte. wenn auch nur ein Teilerfordernis. Gärtner. denn ein eingehendes Studium dieses Gebietes. erfordert Jahre. in dessen Werke die Magie einen großen Platz einnimmt. Krankenschwestern. Der bekannte mittelalterliche Arzt PARACELSUS. Ärzte. Praktische Mondmagie heißt also im engeren Sinne: diese Sphäre in der Aura der Erde und des Menschen anzuregen und funktionell zu steigern.Astrologisch entsprechen dem Monde folgende Berufe: Boten. Das ist richtig. Diese einfache Definition mag vorerst genügen. All diese Menschen sind mehr oder weniger sensibel und medial veranlagt und eignen sich zur praktischen Mondmagie. genau so wie der Mensch einen siebenfachen ätherischen Körper hat. der Nekromantie (Totenbeschwörung) usw. Nach der Geheimwissenschaft ist die Erde von einer siebenfachen Sphäre umgeben. die auf rituellen Anrufungs. ist ein Magus!“ Auf dieser Erkenntnis beruht die gesamte angewandte Magie. weil dieses überlieferte Weistum viel zu umfangreich ist. sondern auch bewußte Steigerung der Sensibilität und Erweckung der mediumistischen Kräfte im Menschen. wird vermutlich fragen: „Was ist denn Magie?“ Im Rahmen dieser Lektion ist es allerdings nicht möglich.B. wozu nicht nur die rein okkulten Diszipline des Spiritismus. hat gesagt: „Wer die Dinge beseelen kann und versteht. Eine alte magische Regel lautet: Alle Wesen der astralen Sphäre benötigen zu ihrer Sichtbarwerdung der Kräfte des Mondes. ist eine reine Mondgöttin. Missionare und alle charitativen und mütterlichen Berufe. die Kräfte zu lösen und zu binden. Und in den überlieferten Götterlehren aller Zeiten und Länder 1950 . Noch bei den antiken Völkern gab es kultische Handlungen. hierauf ausführlich einzugehen. Hausangestellte. Apotheker. Die ägyptische Göttin ISIS z.und Beschwörungspraktiken der Mondkräfte basierten. Wer sich mit diesen okkulten Gebieten noch nicht befasst hat. Fischer. Seeleute. Gemäß dem überlieferten Weistum ist auch dem Mond eine solche Sphäre zugeteilt. Heilpraktiker. gehören.

daß alle Quadraturen des Mondes zu Saturn und Neptun günstig für Magie sind.finden wir immer wieder Hinweise auf Mondgötter oder Göttergestalten. Aus diesem alten Priesterweistum stammen die auch heute noch gebräuchlichen Regeln zur praktischen Mondmagie. die nur bei Vollmond angerufen werden können. Da so mancher Besessenheitszustand auf die Beschäftigung mit diesem alten Weistum zurückzuführen ist. Man benutzt dazu sogenannte MondPentakel und –Sigille. wird dieses Wissen meist geheimgehalten. Es gibt dämonische Wesenheiten. trägt dem Monde zugeschriebene Edelsteine und entsprechend farbige Gewänder. Die fällige Mondphase ist zu beachten. andere nur in Neumondnächten. Nixen.und erdmagische Praktiken hergestellt werden. Gnomen und Zwerge kann nur durch mond. Fledermäuse. seelische oder geistige Deformation zu erleiden. Hier gilt im wahrsten Sinne des Wortes: „Die Geister die er rief. Katzen. denn die Gefahr.229 . sowie besondere Mondrituale zu ihrer Anrufung. Kaninchen. Die Zeremonie soll nur während einer Mondstunde am Tage stattfinden. ohne dafür genügend geschult gewesen zu sein. Auch die Verbindung mit den sogenannten Zwischenwesen wie: Elfen. sich ohne fachliche Anleitung und Führung mit diesen Dingen zu befassen. Für magische Zwecke bei Mondpraktiken gelten nach astrologischer Überlieferung folgende Entsprechungen aus dem Reiche der Natur: Die dem Mond zugeschriebenen Tiere: Hasen. 1950 . Nachtschmetterlinge.zu bewahren. wird er nun nicht mehr los!“ Es gibt auch heutzutage noch viele Dinge zwischen Himmel und Erde. Es wird jedoch eindringlich davor gewarnt. von der die Schulwissenschaft nicht das geringste ahnt. um es vor Profanierung durch Unberufene – in deren Händen es sich doch nur unheilvoll auswirkt . die (auf Pergament gezeichnet) bei den Anrufungen im Räucherfeuer verbrannt werden. Nach Möglichkeit soll alles mit dem Mondstand im Horoskop des Magus harmonisch korrespondieren. Zur Räucherung verwendet man ganz bestimmte Indegrenzien. Bei dieser Gelegenheit sei noch darauf hingewiesen. ist sehr groß.

Unken. Schweine. Dahlie. Kröten. Haschisch. 1950 . Schwarzwurzel. Erle. Frauen mit starken Brüsten. Wassergötter. Aloe. Labkraut. Kohl. Mondstein. Feuerbohne. Dem Mond zugeschriebene Edelsteine: Smaragd. Herzblatt. Lattich. Wassermelone. Die dem Mond zugeschriebenen Farben: Alle weißen. Jägergestalten oder Jägerinnen. Korallen. Gestalten mit Wasserpflanzen geschmückt. Nachtviole. Nachtschatten. Hexenkraut. Schnecken. Gänsekraut. Das dem Mond zugeschriebene Metall: Silber. Bergkristall. Fingerkraut. Goldlack. Lotosblume. Nachtigallen. Erbse. Kartoffel. Beryll. Perlen. dämonische Symbol. Astrale Bilder des Mondes resp. Papageien. Froschbiss. Knabe mit Pfeil und Bogen. Goldberyll. Katzenauge. Alle Wassertiere.und Schaltiere. Fische. Froschlöffel. Muschel. Klatschmohn. Rehe. Figuren mit voller Gestalt. Das dem Mond zugeschriebene Räucherwerk: Hanf. Nephrit. Nixen und Meermädchen. Opal. Eine Hirschkuh. Krebse. Gurke. Krabben. Levkoje. Wiesenschaumkraut. Bohne. Weiderich. Gestalten in farbigen Gewändern. hellvioletten. Nachtlichtnelke. Weißes Sandelholz. Linse. Plantane. Brunnenkresse. Teichrose. Pfeilkraut. Die dem Mond zugeteilten Pflanzen: Alpenveilchen. Hirschkuh. Samtsalve. Kalmus. Kürbis. Frösche. Die dem Mond zugeschriebenen Bäume: Weide.230 . hellgrünen und opalisierenden Farbschattierungen. Liguster. Mauerpfeffer. Magnolie. silbergrauen. Häßliche Gestalten mit aufgeschwemmten Zügen. Gänse.Mücken. Ölbaum. besonders in den Mondfarben.und Erscheinungsformen: König mit Pfeil und Bogen. Passionsblume. Aquamarin. Lilie. Chalzedon. Sumpfdotterblume. Wasserschwertlilie. Biber. Enten. Vielfüßige oder krebsartige Tiere.

Aus beiden Zeichnungen ist die Art und Weise der Kreisziehung. -------------Magische Beschwörungen gelingen am besten während der Vollmondphase. Schütze. nur sind dann die Sigille. Steinbock. Steinbock. Zwillinge. Krebs. Skorpion. Jungfrau.Undinen und Frauengestalten mit Fischschwänzen. Schütze. Astrologische Anweisungen ====================================== Mond im Zeichen: Krebs. Löwe. Löwe. die zweite für eine Beschwörung des Marsdämoniums. Zwillinge. Fische. Fische Magisch günstig für Aszendent in: Krebs. die Aufstellung der Kerzen und die Anordnung der magischen Utensilien zu ersehen. Schütze. Auftauchende Unklarheiten und Sonderfragen werden vom Lehrer in einem ergänzenden Briefwechsel auf Wunsch beantwortet. Fische. Waage. --------------In der Beilage dieses Heftes sind die Mondsigille und die dazugehörenden Zahlen aufgeführt. Steinbock. Wassermann. Stier. Wassermann. Skorpion. Widder. Löwe. Genau so wie der Mond Ebbe und Flut verursacht. Jungfrau. Mißgeburten. Stier. Jungfrau. Zahlen und Symbole entsprechend zu ändern. Stier. Zeichnung gilt für eine Mondbeschwörung. die sich bei den Anrufungen anderer planetarischer Wesenheiten ungefähr gleich bleibt in der Grundanordnung. Stier. in deren Gestaltung obige Tierentsprechungen vereinigt sind von groteskem Aussehen. Waage. Widder. regelt er auch den Säfteverlauf 1950 . Die 1. Skorpion.231 . Waage und Wassermann Widder. Die dem Oktoberheft beigegebenen Zeichnungen sind magische Vorlage-Zeichnungen für Beschwörungspraktiken.

auch reine nekromantische Anrufungen. Magisch erfahrene Okkultisten machen sich dieses zu Nutze. sondern auch für direkte magisch-hypnotische und magisch – telepathische Eingriffe.in den Pflanzen. Quadraturen sind Einfallstore nicht nur für kosmische Einstrahlungen. dem Forstmann und Fischer sehr wichtige Hinweise für ihre Berufsausübung. bei abnehmender Phase sinken die Säfte zurück in die Erde. Berg. In allen Mond-Gebräuchen.und Erdgeistern günstig. Das Weib dagegen ist prädestinierter für religiöse Mond-Verehrung und Mond-Kulte. die in der Antike und im Mittelalter ganze Völker beherrsch- 1950 . Bei zunehmendem Mond steigen die Säfte in den Pflanzen aus den Wurzeln herauf. indem sie bei telepathischen und mediumistischen Experimenten genau die transitorischen Übergänge des Mondes über die Radixplaneten beachten. Der Mann ist dem solaren Prinzip unterstellt. sondern auch der magisch tätige Mensch und Praktiker. in religiös – kultischem Sinne liegt dem männlichen Wesen die Sonnenverehrung. Erddämonen. so daß die medialen und inspirativen Kräfte in ihm wirksamer sind als sonst. Der Einfluß des Mondes ist bei der Frau sehr wirksam. zumal wenn besondere Prädestinierungen dazu von Geburt aus vorliegen. besonders. In der Neumondphase sind Beschwörungen von Erdwesen und den sogenannten Zwischenwesen wie Zwerge.232 . die wir bei fast allen Völkern noch finden. er ist bei ihr auch ein viel stärkerer Lebens-Spender und –Erhalter als beim Manne. auch Ärzte und Heilkundige müssen diese unterschiedlichen Einwirkungen beachten und sinngemäß anwenden. Bei zunehmendem Mond und bei Vollmond schwingt der Nervenkörper des Menschen und auch sein Astralkörper in einem gesteigerten Influxus. wenn Quadraturen im Geburts-Horoskop durch Mondübergänge berührt werden. müssen wir Rudimente alter Mondkulte sehen. Dieser kosmische Einfluß auf die periodische Säftebewegung gibt nicht nur dem Landmann und Gärtner. Die Stellung des Mondes im Radix-Horoskop eines Menschen ist sehr aufschlußreich für die Erkenntnis der Psyche des betreffenden. Deshalb steht in der Vollmondphase alles in höchster Kraft und alle Mondpflanzen entfalten sich zur Vollblüte und später dann zur Vollreife in den Vollmondnächten. Menschen und Tieren.

So z. In den religiösen Sitten und Gebräuchen der Polynesier und Melanesier. nämlich: die sexuelle Sphäre und die Verherrlichung des Weibes. und fast durchweg schwarzmagisch in seiner Auswirkung. der Fidschi-Insulaner. Siehe auch: Heft " Februar Mai 1952 1952 "Das Mysterium der Geschlechter" "Das Eheproblem in esoterischer Betrachtung" " Juni 1952 "Die Frau im kommenden Zeitalter des Wassermann" " August 1952 "Das Weib als kosmischdämonisches Prinzip" 1950 . der Samoaner. daß der untergegangene Erdteil Lemuria einem schwarzmagischen Mondkult unterworfen war.ten. so entdecken wir.233 . der von dort aus seinen Siegeszug über den größten Teil der Erde antrat und sogar Atlantis mit seinem Sonnenkult unterwarf. ist der Isis-Kult im alten Ägypten ein rein magischer Mondkult. Der Mondkult war immer ein Sexual-Kult. im Woodu-Kult auf Haiti. Auch die kultischen Handlungen der Babylonier gehören zu den Mondkulten. Und wenn wir noch weiter zurückgehen in die graue Vorzeit. ISIS und ISCHTAR waren Mondgöttinnen.B. finden wir noch Überreste derartiger magischer Mondpraktiken. die alle etwas gemeinsam haben.

Jeder Geheimwissenschaftler sollte deshalb seine Entwicklung durch individuelle Duftstoffanwendungen ganz systematisch fördern. Bisam und Juchten geradezu bevorzugen. dass die meisten Europäer – im Gegensatz zu ausgesprochenen Naturvölkern – heutzutage nur einen verkümmerten bezw. durch sinnvoll angewandte Duftstoffe ungünstige planetare Strömungen zu neutralisieren. Die innere Ursache für diese Abneigung oder Vorliebe liegt in der Sexualsphäre.und Tierkreiszeichen lassen zahlreiche Kombinationen zu. während sinnlich veranlagte Naturen die Düfte von Moschus. Diese subtilen Zusammen1950 .MAGIE DER DUFTSTOFFE Die okkulte Bedeutung der Düfte und das Wissen um die Geruchsbeziehungen von Mensch zu Mensch sind fast in Vergessenheit geraten. zur Körperpflege reine Hautfunktionsöle als Duftträger zu benutzen und die Chakra besonders damit zu behandeln. bezw. Es ist sogar möglich. Viele haben eine starke Abneigung gegen tierische Gerüche. immun dagegen zu werden. für seelisch und geistige Harmonie. und die Folge davon ist. Die astrologischen Entsprechungen der Planeten. Die Geruchsempfindlichkeit der Menschen ist sehr differenziert. Ratsam ist also zunächst. das Nervensystem zu stärken und die Chakra zu beleben. ist unschwer aus dem Geburtshoroskop zu ersehen. dass es nicht nur möglich ist. Ambra. sondern darüber hinaus auch die Funktionen der inneren Organe und Drüsen anzuregen. Erst neuerdings hat man wieder erkannt. selbst gegen Parfums aus animalen Stoffen. Zibet. Welche Parfums für den einzelnen am geeignetsten sind. durch ganz bestimmte Düfte die Stimmung eines Menschen zu beeinflussen. die nach astrologischen Richtlinien unter Beachtung der magischen Gesichtspunkte ausgewählt sein müssen. wie wichtig Wohlgerüche für das allgemeine Befinden. ferner die Anwendung individueller Parfums. Experimentell ist nachgewiesen.234 . nur schwach entwickelten Geruchssinn haben. Leider wurde im Laufe der Vergangenheit die sinnvolle Anwendung von Duftstoffen immer mehr vernachlässigt. und nicht zuletzt für die Beziehungen der Menschen untereinander sind.

235 . 1950 . Gerüche können betäubend wirken. Materialisationen durch Anwendung geeigneter Essenzen wesentlich zu erleichtern. Fest steht auch. Daher der Brauch bei verschiedenen Völkern. jedes astrale oder mentale Wesen reagiert auf ganz bestimmte Gerüche. die Hetären des Altertums und die großen Kurtisanen der sog. Person bekannt ist.B. der trotz sorgfältigster Körperpflege nicht unterbunden werden kann.hänge sind naturgegeben. Es ist daher möglich. Selbst in den magischen Überlieferungen sind zu den einzelnen Beschwörungen und Anrufungen die jeweils zu benutzenden Duftstoffe angegeben. Jeder Dämon. sollte sich der Magus mit diesem Wissen genau vertraut machen. Galanten Zeit dieses Wissen gekannt haben.und Mysterienschulen der Antike die Magie der Duftstoffe gelehrt wurde. Frauen während ihrer kritischen Monatstage absolut zu isolieren. da sie sich mit den Parfums ganz und gar auf die Eigenart ihrer jeweiligen Liebhaber einstellten. vor allem. Person eingehen und Speisen verderben. Man denke an den fast unerträglichen Geruch mancher Frauen während ihrer Periode. sind für magische Experimente der astralen Sphäre völlig ungeeignet. Und nicht nur im Mittelalter spielte diese Kenntnis eine große Rolle. Aus erhalten gebliebenen Aufzeichnungen früherer Epochen geht klar hervor. Denn Weihrauch und Myrrhe zum Beispiel. Da Medialität und höhere Wahrnehmungsfähigkeit durch wohlüberlegte Anwendung von Duftstoffen sehr entwickelt und gesteigert werden können. daß z. Bei derart starken Emmanationen können Pflanzen im Zimmmer der betr. ohne daß dem Beeinflußten diese Methodik zum Bewußtsein kommt. daß in den Liebes. die diesen Prozeß erschweren. die zu religiösen Zeremonien ausgezeichnet passen. Durch solch individuelle Anwendungen können sogar überraschende Resultate erzielt werden. sollte der Magus intensiv Osphreseologie und Osmotherapie studieren. wenn die Inklination der betr. Da es andererseits aber auch Duftstoffe gibt. Der Duft als Beeinflussungsfaktor kann anderen Menschen gegenüber von grossem Vorteil sein. Auch bei den kultischen Handlungen aller Religionen wurden diese Gesetze bei der Auswahl von Räucherwerk und Spezereien streng beachtet. Ohnmachten verursachen und in extremen Fällen sogar den Organismus vergiften.

die aus Teer hergestellt werden. indem er die Manifestation des Toten durch Anwendung der diesem eigenen Duftstoffe fördert und erleichtert. Elementar-Geister dagegen strahlen den Duft ihrer entsprechenden Natursphäre aus. auch wenn sie im Raum unsichtbar bleiben und nicht einem nekromantischen Zwange unterliegen. so wird dieser meist in Traumverbindung mit ihm kommen. Man denke in diesem Zusammenhange an die vielen diesbezüglichen Fabrikate. selbst ekelerregende Duftstoffe durch hochpotenzierte homöopathische Dosierungen in angenehme Gerüche zu verwandeln. Die Atomistik der Duftstoffe und des Duftäthers ist noch wenig erforscht. so wird man noch nach Wochen an dieses Stück erinnert. ist bei Beschwörungen und Kundgebungen aller Art aus jenseitigen Sphären von großem Vorteil. Die chemische Forschung ist schon derart weit vorgeschritten.236 . Aus der Tatsache.Die Fähigkeit. Legt man beispielsweise das Kleidungsstück eines geliebten Menschen. sind Träger des Geruches der betr. in die Nähe des Schlafenden. Düfte einwandfrei unterscheiden zu können. Diese Merkmale erleichtern dem Magus die Unterscheidung sehr. daß Verstorbene noch längere Zeit die ihnen während ihres Lebens eigene Duftausstrahlung behalten. Oder: Atmet man während einer Theatervorstellung längere Zeit einen starken Duft ein. 1950 . Sogenannte Spirits haben bei ihrer Materialisation einen mehr oder weniger bemerkbaren Leichengeruch an sich. zumal wenn sie zur Vampyr-Kategorie gehören. obwohl heutzutage schon eine ganze Anzahl von Naturgerüchen künstlich erzeugt werden können. Derartige Wahrnehmungen sind schon oft von ganz uneingeweihten Personen gemacht worden. also Spaltungserscheinungen. kann der Nekromant praktischen Nutzen ziehen. Person. allein daran kann man sie schon erkennen. Rein dämonische Wesen haben einen typischen Blutgeruch an sich. Elementarwesen sind fast geruchlos. wenn ein mit derselben starken Essenz getränktes Tuch sich während des Schlafes in Kopfnähe des Betreffenden befindet. Phantome von Lebenden. dem dessen Eigengeruch noch anhaften muß. andere dagegen verbreiten einen schwefelartigen Geruch. Bewußte Traum-Beeinflussung durch Duftstoffe ist seit alters her bekannt.

denn die Duftausstrahlung der Europäer wird von Chinesen und Japanern als bitter empfunden. die einen unverkennbaren angenehmen Naturgeruch an sich haben. Auch die Nahrung. Die Duftemanationen der Menschen sind verschieden. diese Eigenschaft bewußt zu benutzen im magischen Sinne. Ein kranker Mensch dagegen hat einen üblen Eigengeruch.237 . von der starken. So zum Beispiel haben ausgesprochene Vegetarier meist einen angenehmeren Eigengeruch als starke Fleischesser. Erwähnenswert ist jedoch die Verbindung zwischen Geruch. Die Ausstrahlung älterer Personen und reifer Frauen weicht wesentlich ab von der junger unberührter Mädchen und kleiner Kinder. ebenso beim Anhören eines Tones. die vornehmlich genossen wird. uns anwidernden Ausdünstung der Neger ganz zu schweigen. sondern der auch versteht.Diese beiden Beispiele eröffnen ohne großes Nachdenken zahlreiche Möglichkeiten der Beeinflussungs-Praktik an sich selbst oder anderen Personen. Die volkstümliche Redensart: „Ich kann diesen Menschen nicht riechen!“ verdeutlicht diesen Tatbestand im wahrsten Sinne des Wortes. Ein gesunder und energischer Mensch ist nicht nur ein starker Duftträger.und Trannahrung riechen ganz anders. und sicher auch nicht angenehmer als die Bewohner jener Südsee-Inseln. Bananen und Fischen ernähren. Es ist eine feststehende Tatsache. der mit seinen Willensimpulsen eine angenehm wirkende Duftemanation ausstrahlt. als scharf und unangenehm. daß besonders sensible Menschen beim Anblick einer Farbe einen ganz bestimmten Geruch empfinden. 1950 . manche Frauen haben von Natur aus einen wunderbaren Haargeruch. Eskimos mit starker Fleisch. Der Zusammenhang zwischen Geruch und Geschmack ist zu bekannt. Duftträger sind beim Menschen besonders Haut und Haare. als daß hier näher darauf eingegangen werden brauchte. Farbe und Ton. Hierher gehören auch Sympathie und Antipathie. Diese Gesetzmäßigkeiten sind ein äußerst dankbares Neuland für angewandte praktische Magie und entsprechende Experimente. die sich fast ausschließlich von Kokosnüssen. Hierher rührt zum großen Teil auch der sogenannte Rassengeruch ganzer Völker. Das beruht allerdings auf Gegenseitigkeit. wirkt in dieser Beziehung modifizierend.

und das ungewöhnliche Wohlbefinden mancher Individuen in bestimmten Gegenden. individuelle Parfums usw. Tinkturen und Räuchermitteln vorrätig haben.238 . Prof. Eukalyptus. Ehrenpreis. Eine wertvolle Hilfe hierzu ist nachstehende Liste über Astrologische Entsprechungen der pflanzlichen Duftstoffe Sonne: Mandel. Duftverstärker sind Ärger. Gold1950 . die als eine der Ursachen angesehen werden können für das Gedeihen und harmonische Zusammenleben ganzer Völker. Olive. Bei dieser Gelegenheit sei noch auf den Zusammenhang zwischen seelischen Regungen und Eigengeruch hingewiesen. Lorbeer. Arnika.Daß übersteigerte Geruchsempfindlichkeit in extremen Fällen sogar zu Verbrechen und Sexualverirrungen führen kann. ist durch medizinische Gerichtssachverständige einwandfrei nachgewiesen. während Trauer. Leid usw. Ananas. Der Magus muß deshalb für seine Praktik eine große Auswahl von Duftstoffen. Essenzen. Himmelsschlüssel. Zorn und sexuelle Erregungen. selbst herzustellen. Gelbe und weiße Rose. sondern auch eine ganz bestimmte Duftzuteilung. die Ausstrahlungen abschwächen. Jaeger hat in seinem Buche „Entdeckung der Seele“ diese Tatsache eingehend behandelt und nachgewiesen. daß die Duftausstrahlung der Menschen entsprechend ihrer jeweiligen Gefühlsregungen stärker oder schwächer wird. Herzklee. Apfel. Zum Schluß sei noch darauf hingewiesen. Rosmarin. Wein. bilden. um jederzeit in der Lage zu sein. die noch einen lebendigen Kontakt mit diesem Wissen hatten. daß nach magisch-astrologischen Überlieferungen jede Stunde und jeder Tag nicht nur eine planetarische Entsprechung hat. Im Gegensatz zu den magischen Menschen früherer Epochen. Enzian. Nach alten esoterischen Unterlagen sollen sich über gewissen Länderteilen im Ätherkörper der Erdwesenheit Duftemanationen befinden bezw. reagiert die heutige Menschheit auf diese Zusammenhänge bestenfalls nur noch unbewußt.

Löwenmaul. Hagedorn. Weißer Mohn. Tausendgüldenkraut. Waldmeister. Mastix. Walnuß. Mond: Alpenveilchen. Melde. Meerzwiebel. Sonnenblume. Pfirsich. Balsamine. Aurikel. Porree. Rhabarber. Paprika. Stiefmütterchen. Gänseblume. Tulpe. Himbeere. Venus: Akazie. Knoblauch. Myrhte. Seerose. Pflaume. Haselnuß. Bitterkraut. Kürbis. Birne. Muskat. Glücksklee. Baldrian. Meerettich. Narzisse. Johannisbeere. Kamelie. Orange. Flieder. Heidekraut. Lungenkraut. Endivie. Petersilie. Radischen. Pechnelke. Gartennelke. Erdbeere. Teichrose. Aprikose. Reseda. Herbstzeitlose. Jupiter: Ahorn. Ingwer. Linde. Klettenkraut. Vergißmeinnicht. Brunelle. Opuntie. Mangold. Kalmuß. Pinie. Schafgarbe. Goldlack. Klee. Schnittlauch. Heidelbeere. Buchsbaum. Erle. Farn. Lilie. Passionsblume. Esche. Lauch. Löwenzahl. Möhren. Schneeglöckchen. Benediktinerkraut. Aloe. Johannisbrot. Frauenminze. Dattel. Myrrhe. Kuckucksnelke. Eibisch. Jasmin. Majoran. Lotusblume. Wicke. Lavendel. Winde. Lupinen. Maßliebchen. Fichte. Hahnenfuß. Aster. Birke. Levkoje. Flachs. Kapuzinerkresse. Anemone. Veilchen. Zimt. Indigo. Raps. Kamille. Fenchel. Fuchsie. Senf. Maulbeere. Zwiebel. Brunnenkresse. Wermut. Thymian. Wacholder. Sadebaum. 1950 . Mars: Beifuß. Eberesche. Mistel. Brombeere. Veilchen. Brennessel. Erbse. Kümmel. Luzerne. Kümmel. Preiselbeere. Süßkirsche. Hopfen. Schwertlilie. Vanille. Ysop. Hopfen. Anis. Mohn. Pfefferminze. Akelei. Stachelbeere. Sauerklee. Maiglöckchen. Zeder. Safran. Süßholz.rute. Betonie. Kastanie. Melisse. Ginster. Krokus. Kokospalme. Petunie. Dahlie. Weiße Rose. Koriander. Nachtviole. Sauerkirsche. Spitzwegerich. Huflattich. Katzenminze. Merkur: Fenchel. Distel. Pfefferstrauch. Weinstock. Feige. Eiche. Gummibaum. Roßkastanie. Alpenrose. Zitrone. Rittersporn. Mimose.239 . Taback. Haselwurz.

Mangold. Fichte. Eisenhut. Knabenkraut. Sandelholz. Sauerampfer. Pluto: Keine Entsprechungen bekannt. Akonit. Klette. Schwarzpappel. Braunwurz. Hafer. Rittersporn. Spinat. Wacholder. Zwiebel. Roter Mohn. Hanf. Schilf. Wegerich. Eibe. Wollgras. Kreuzdorn. Centifoloe. Weizen. Knoblauch. Aronstab. ============= Widder: Nessel. Schlangenkraut. Neptun: Agave. Fingerhut. Strandhafer. Oleander. Hagedorn. Steinkraut. Lerche. Stechpalme. Epheu. Kornblume. Schlehe. Quitte. Uranus: Keine Entsprechungen bekannt. Schwarzwurz. Ginster. Kaktuspflanze. Schwarzer Mohn. Enzian. Mispel. Algen. Flachs. Lilie. Nachtkerze. Nieswurz. Steinklee. Espe. Tomate. Sumpfwurz. Kuckucksblume. Moos. Rapunzel. Flachs. Radieschen. Weißbuche. Alraunwurzel. Stechpalme. Maiblume. Kornrade. Pfeffer. Bambus. Springkraut. Eisenkraut. Distel. Habichtskraut. Bischofsmütze. Spinat.Schneeball. Zittergras. Holunder. Rhabarber. Stier: Flieder. Zichorie. Edelweiß. Gerste. Distel. Gänseblume. Hanf. Faulbaum. Saturn: Hyazinthe. Seegras. Buche. Buchweizen. Zitronenmelisse. Quecke. Immergrün. Trauerweide. Senf. Königskerze. Silberpappel. Taubnessel. Löwenzahn. Huflattich. Lackmus. Schachtelhalm. Sonnentau. Ölbaum. Hanf. Orchideen. Milzkraut. Salbei. Schierling. Goldregen. Waldrebe. Wassernuß. Zuckerrübe. Bilsenkraut. Föhre. Myrte. Tamariske.240 . Lebensbaum. Zypresse. Roggen. Ebenholz. Pilze. 1950 .

Indische Narde. Sadelholz. Minze. Schierling. Fische: Farne. Kamille. Chrysanthenum.241 . Lavendel. Myrrhe. Steinbock: Schwarzer Mohn. Gerste. Melone. Kohl. Ulme. Kreuzdorn. Leberklette. Mistel. Zitronenbaum. Binse. Veilchen. Wasserrose. Anis. Gurke. Apfelbaum. Eisenkraut. Fenchel. Jungfrau: Roggen. Lorbeer. Hafer. 1950 . Epheu. Weizen. Primel. Wassermann: Weihrauch. Rebe. Holunder.Zwillinge: Jasmin. Hundszahn. Baldrian. Lotosblume. Belladonna. Winde. Schafgarbe. Beifuß. Melisse. Liguster. Hirse. Petersilie. Kürbis. Bilsenkraut. Ahorn. Moos. Erdbeere. Buchsbaum. Bohne. Wasserlilie. Heidekraut. Fichte. Kopfsalat. Brunnenkresse. Eiche. Malve. Palme. Endivie. Krebs: Lilie. Hartriegel. Sauerampfer. Rübe. Skorpion: Brombeere. Löwe: Sonnenblume. Rainfarn. Augentrost. Schlüsselblume. Vergißmeinnicht. Taubenkraut. Lauch. Schlehe. Schütze: Begonie. Heckenrose. Wasserrose. Haselnuß. Waage: Weiße Rose.

Wincklerstraße Nr. sollte sich intensiv mit den Wirkungen der Düfte befassen und die praktische Nutzanwendung für das tägliche Leben daraus ziehen. sondern eine ganz reale Tatsache.242 . GREGORIUS. sondern auch die Erlangung einer angenehmen und harmonischen Ausstrahlung auf die Umwelt. Jeder. Denn zur angewandten okkulten Lebenskunst gehört nicht nur ein gesunder Körper. 9 1950 . Sekretariat: Berlin – Grunewald.Der Zauber des Duftes ist kein Märchen. -------------------------------------------------------------------------------------------------Die "BLÄTTER FÜR ANGEWANDTE OKKULTE LEBENSKUNST" werden herausgegeben von GREGOR A. der nach Höherem strebt. Meister der Loge "FRATERNITASSATURNI".

243 . LEBENSKUNST INHALT: 1.UND SIGILLENLEHRE AUS MAGISCHEN QUADRATEN 3. Meister der Loge Fraternitas Saturni Orient Berlin Privat – Druck 1950 . TRAUMLEBEN ALS MAGISCHE REALITÄT 2. ANFERTIGUNG MAGISCHER BESCHWÖRUNGSPENTAKEL 4.Dezember 1950 BLÄTTER FÜR . DIE MAGISCHE BILDUNG VON GEDANKENWESEN von G R E G O R I U S ================== MEISTER DER LOGE "FRATERNITAS SATURNI" DEZEMBER 1950 Herausgegeben von Gregor A. ANGEWANDTE OKKULTE . DIE SYMBOL. Gregorius.

weil der Mensch die Naturgesetze und deren Auswirkungen nur soweit erforschen. dann muß er logischer Weise auch ein reales Wesen sein. denen Träume nur Schäume bedeuten. das Unaussprechbare 1950 . sondern nur indirekt wahrnehmbar ist.. So ist der transzendenten Sphäre nicht beizukommen. daß das Wesen dieser Ordnung in seiner ureigenen Zentralisation niemals direkt erfaßt werden kann. Um das Absolute.B. ist diese imaginäre Sphäre doch noch nicht ganz erschlossen. Die Wissenschaft erkennt wohl eine vom Menschen völlig unabhängige und vernünftig oder unvernünftig arbeitende Weltordnung an.244 . den Glauben setzt. soweit unsere Sinne dafür aufgeschlossen sind bezw. Hier berühren sich scheinbar Religion und Wissenschaft. Da sämtliche mechanischen und elektrischen Vorgänge auf universelle Konstanten zurückführbar sind. Ist aber Gott der Urgrund der real-gesetzmäßig arbeitenden Weltordnung. um nicht ihre Ohnmacht in dieser Beziehung einzugestehen. Dem menschlichen Begriffsvermögen sind Grenzen gesetzt. muß das Bestehen einer Ordnung kosmischer Urkräfte angenommen werden. die zu erkennen dem heutigen Menschengeist noch versagt ist. Die Religionswissenschaft spricht an diesem Punkte dann. Alle physikalischen Erkenntnisse beruhen auf Messungen und Grössenanordnungen. die nicht mehr weiterhelfen kann. Störungen in der Wechselwirkung zwischen den beteiligten Organen usw. als es seine Sinne zulassen. indem er an die Stelle der Vernunft.TRAUMLEBEN ALS MAGISCHE REALITÄT Obwohl die forschenden Esoteriker und Okkultisten eine viel tiefere Kenntnis von der geheimnisvollen Welt des Traumlebens haben. nur macht es sich der religiös empfindende Mensch leichter. die die Entstehung der Träume auf körperliche Vorgänge zurückführen wie z. als die Durchschnittsmenschen. moderne technische Errungenschaften eine klarere Feststellung ermöglichen. gibt aber zu. Überreizung der Gehirnzellen. treffen damit nicht die Ursache dieser Phänomene. erkennen und beurteilen kann. die fast unvorstellbar variieren. von Gott und nimmt Gottesbegriffe zu Hilfe. Selbst Naturwissenschaftler und Mediziner. Das hat seinen Hauptgrund darin.

den Schleier der Heiligkeit zu lüften um zu erkennen. Wenn der Esoteriker trotzdem bemüht ist. und dennoch versucht. ohne ihn beweisen zu können oder gar zu wollen. trotzdem es als Faktum einer anderen Welt bezw. diese darum abzuleugnen oder rundweg zu verneinen. ein Vorläufer der exakten Wissenschaften. Da aber erkenntnistheoretische und logische Schlußfolgerungen nicht mehr möglich sind. indem er trotz moderner Physik. daß diese Wege oft in die Irre führen und keine greifbaren Resultate ergeben.und Unvorstellbare wenigstens in eine scheinbare Realität zu bringen. Quantentheorie und Atomforschung. sondern eher ein Wegbereiter. einen solchen Mittelweg zu finden. Wohl kann man vom materiellen Standpunkt aus ein Traumerlebnis als "nicht real" bezeichnen. Gläubige Fatalität löst den forschenden und kritischen Verstand ab. Gott durch eine systematische Verehrung und kultmäßige Heiligung im religiösen Brauchtum gewissermaßen festzulegen und begrifflich zu machen. so setzt der Mystiker den Gottesbegriff kritiklos an den Anfang und an das Ende aller Dinge. trotz Mathematik und Astrophysik Gott und die Gottheit gläubig bejaht. für den anderen die Krone des Aufbaues jeglicher weltanschaulicher Betrachtung. so ist er durchaus kein Frevler.245 . greift der Mensch zu Symbolen und versucht. Die angewandte Metaphysik und die praktische Magie sind gangbare Wege dazu. solange ihre Gesetzmäßigkeit nicht klar erkannt und festgelegt werden kann. durch höhergepolte Sinneswahrnehmungen tiefer in sie einzudringen. ohne jedoch abzuleugnen. Versucht der Wissenschaftler auf induktive Art und Weise und dem Zusammenfassen seiner Sinneswahrnehmungen und den daraus abgeleiteten Gesetzen sich Gott langsam zu nähern. Für den einen bedeutet er das Fundament. Sphäre anerkannt werden muß als Produkt feinerer und höhergepolter Wahrnehmungen. keine „exakten“ Beweise für das Vorhandensein einer übersinnlichen Welt. Erlebnisse im Trance. Die Esoterik hat mit der nachstehenden These einen durchaus brauchbaren Ausgangspunkt geschaffen: 1950 . magische Gestaltungsformen sind. Aber ebenso falsch und irrig wäre es. um ihn zu erkennen. weil sich trotz hochgepolter Sinne die transzendenten Sphären als nicht real faßbar erweisen. denn dazu sind die vorliegenden Forschungsresultate doch zu gewichtig. spiritistische Kundgebungen. greift er zu seelischen Komponenten.

Zur Erforschung des Traumlebens gibt es mehrere Wege. während sein Unterbewußtsein mit Hilfe der noch wenig arbeitenden sieben Nebensinnen den Kontakt mit den anderen Sphären und Dimensionen aufrecht erhält. trotz Freud und Adler.246 . Er stellt sich aber keineswegs außerhalb der Naturgesetze.. Die symbolische Traumdeutung und deren Begründung durch die Psychoanalyse führt zu keinem. Was dahinterliegt. ohne daß das Oberbewußtsein in der Lage wäre. Durch Weiterarbeit des Gehirns aus gedanklichen Beschäftigungen während des Tages mit unterschiedlichen Zeitzwischenräumen. Es müssen deshalb scharfe Trennungslinien gezogen werden. Ebenso abwegig ist es. zum Teil gegensätzliche Ausgangspunkte haben.. sondern versucht. sie als Pionier noch klarer und tiefer zu erkennen. Zu diesem Zwecke wird zunächst eine Unterteilung der Traumkategorien gegeben. in die nur mediumistisch oder magisch veranlagte Menschen vorzudringen vermögen. Durch eindrucksvolle seelische oder körperliche Erlebnisse während des Tages.Der Mensch erkennt durch sein Oberbewußtsein und baut auf durch seine fünf Hauptsinne. den okkulten Forscher befriedigenden Resultat . 1950 . Träume können entstehen: 1.. die Resultate fortlaufend zu registrieren und verstandesmäßig einzuordnen. Er geht der exakten Wissenschaft voraus in die noch unerforschten Gebiete eines Neulandes. die verschiedene. die Traumsymbolik nur als chaotische Verwirrung der Alltagserlebnisse zu erklären oder nur als eine vom Bewußtsein unkontrollierte Weiterarbeit der Gedankenkräfte während des Schlafes. Dem rationell arbeitenden Wissenschaftler sind die Tore zum Transzendenten verschlossen. 2. Hier verlässt der okkulte Forscher anscheinend den wissenschaftlich fundierten Weg. das keine Utopie ist und tatsächlich existiert. sind irrationale Bezirke.

7. Gefühl usw. Vorgänge und Erlebnisse. epileptische Zustände. Durch vom Unterbewußtsein registrierte Eindrücke. Angstzustände usw. 6. Geruch. in dessen Bezirke die Wissenschaft weder schlußfolgernd. direkte Traumursachen sein.247 . da sie direkt oder indirekt mit dem Unterbewußtsein zusammenhängen. gewissermaßen eine Tiefenschicht seelischer Empfindungen. Es können seelische Disharmonien wie Ärger. hat die Fähigkeit.3. durch Angst oder Hypnose. in denen das Wachbewußtsein seine verstandesmäßige und gefühlsmäßige Führung ganz oder überwiegend dem Unterbewußtsein überläßt. Ein derartiger Wechsel kann spontan erfolgen durch erzeugte Rauschzustände aller Art. Bei derart veranlagten Menschen können sich die seelischen Spaltungserscheinungen ins Krankhafte steigern und zu ernsten Kompli1950 . trotzdem seinerseits einzuordnen und zu konservieren. Hier nun beginnt das Gebiet des okkulten Traumlebens. Sorgen. Nun gibt es andererseits aber auch Träume. 4. Im Leben des Menschen können Zeiten von kürzerer oder längerer Dauer auftreten. weil hier eine magische Realität des Traumlebens in Erscheinung tritt. Durch unerfülltes Wunschleben (meist sinnlich-erotischer. die dem Oberbewußtsein bedeutungslos erscheinen und deshalb nicht vom Verstand verarbeitet und vom Gedächtnis aufgenommen werden. 5. und nicht zuletzt auch durch den Traum. Es können akkustische Beeinflussungen oder sonstige Reizungen der Sinnesnerven vorliegen (Gehör. Das Unterbewußtsein.). oder rein sexueller Art). noch psychologisch oder psychoanalytisch einzudringen vermag. die nicht auf vorerwähnte Ursachen zurückführbar sind. durch Exzesse. Die Ursachen können in einer organischen Überlastung oder einer gestörten und überreizten Funktionstätigkeit der Drüsen oder sonstiger Organe liegen.

Das menschliche Ego ist unsterblich und unterliegt einem fortwährenden Reifeprozeß.und Karma-Gesetz über große Zeiträume erstreckt. die durch den Traum gleichsam bruchstückweise aus dem Unterbewußtsein hervorgeholt werden. 1950 . Bei einer solchen Einstellung hat das Traumleben. deren wichtigste Knotenpunkte im Unterbewußtsein verankert sind. krankhafte Organüberreizungen. praktischen Magie und der Dämonologie mit ihren verschiedenartigen Gesetzen und Anwendungsmöglichkeiten. der sich nach dem Reinkarnations. und die durch Träume und Meditationen. Für den wissenden Okkultisten bedeutet ein Tiefschlaf-Traumerlebnis ein tatsächliches Geschehen in einer anderen Dimension oder in einer übergelagerten Sphäre. Ebenso haben Wahnvorstellungen. übersteigerter Mediumismus. das Wissen um den siebenfachen Körper des Menschen und den übergelagerten sieben Sphären oder Daseinsebenen der irdischen Erscheinungsformen. den sieben Prinzipien der Menschen und vor allem ein langes. Kenntnis der Chakra-Lehre. Schlafwandeln. häufig unerklärlichen Geschehnisse sind oft nur Bruchstücke aus früheren Leben. Die im Traum auftauchenden. denn das irdische Dasein bildet nach der Reinkarnationslehre ja nur ein Glied in einer zusammenhängenden Kette voraufgegangener Einkörperungen. Einen sehr großen Raum in diesem okkulten Traumleben nehmen die mehr oder weniger rudimentären Rückerinnerungen aus früheren Inkarnationen ein. durch Magie oder Trancezustände wieder ins Oberbewußtsein gebracht werden können. Ein okkult betrachtetes Traumerlebnis wird sehr oft als ein Tatgeschehen in einer anderen Sphäre angesehen und dementsprechend beurteilt und klassifiziert.248 . Grundsätzliche Vorraussetzung zum Beschreiten dieses Forschungsweges sind: völliges Vertrautsein mit den okkulten Disziplinen. das sich nicht in vorgenannte Kategorien einordnen läßt. also gewissermaßen als ganz reale Vergangenheit anzusehen. schwere Depressionen oder vorübergehendes Irresein verursachen.kationen führen. eingehendes Studium der experimentellen. eine viel tiefere Bedeutung. sinnlich-sexuelle Schwächezustände und Perversionen hier oft ihre primäre Ursache.

Diese Phantome lebender Menschen sind als Traumerscheinungen durchaus als real zu bezeichnen. dessen Gesichte auf eine sensible Veranlagung zum Hellsehen hinweisen. die sich oft genug als wahr erwiesen haben und deren Vorausschau als Tatgeschehen eintraf. die ohne sichtbare Erscheinungen verliefen. Auch hier ist durch Experimente bewiesen. Als eine weitere Kategorie dieser Art gehört hierher auch der sog.Über diese beiden Gesetze gibt es eine umfachreiche Literatur. denn sie können auch durch angewandte experimentelle Magie ganz zielbewußt herbeigeführt werden. die angerufenen Wesenheiten sich in den folgenden Nächten als Traumerscheinungen folgerichtig manifestierten. daß nach magischen Beschwörungen. Interessant ist es. übersinnliches Erleben anzusehen. ohne die Reperkussion mit dem eigenen Körper ganz zu verlieren.und Zukunftsträume sind in dieser Betrachtung keine Phantasiegebilde. daß das menschliche Unterbewußtsein als ein selbständiger Schwingungskomplex den schlafenden oder im Trance befindlichen organischen Körper verläßt. Vergangenheits.249 .B. Im magischen Sinne sind Traum-Erlebnisse. Traumerscheinungen können auch bewußt herbeigeführt werden durch Experimente mit medialen Personen im magnetischen oder hypnotischen Trancezustand. die Tieftrance-Experimente des französischen Prof. 1950 . sondern als tatsächliches. deren Spaltungskörper dann dem Schlafenden im Traum sichtbar werden. Hieran schließt auch das Gebiet der künstlichen Traumerzeugung. die durch Geruchs-Beeinflussung und Symbol-Anwendung experimentell oft mit Erfolg durchgeführt worden sind. Zukunftstraum. de Rochas in Paris. als real zu bezeichnen. Experimentelle Forschungen und Untersuchungen haben ganz eigenartige Ergebnisse gezeitigt wie z. die durch sogenannte Spaltung des menschlichen Astralkörpers im Schlaf stattfinden. Derartige Traumerlebnisse sind durchaus als "real" anzusehen. um sich in einer astralen Sphäre zu formieren und dort Kontakteindrücke aufzunehmen.

Die Erscheinungsformen der astralen Wesenheiten sind sehr mannigfaltig. wie im Traum. daß die Spaltungskörper hypnotisierter Personen. Es ist experimentell nachgewiesen. Nach der überlieferten astralen Magie sind die planetarischen Wesenheiten genau klassifizierten Bildformen zugeteilt als sinngemäße und symbolische Entsprechungen der Planetenkräfte. die dem Oberbewußtsein verschlossen sind. Die Beschwörungsmagie arbeitet bewußt mit einer Kenntnis dieser Phantom-Klassifizierung. Schlafenden im Traum erschienen. also durch Suggestionsbefehl in die unterbewußte Sphäre des Betreffenden eindrangen und als Traumbild in Erscheinung traten. künstliche Gedankenformen magisch zu erzeugen und diese Phantomgebilde in das Traumleben sensibler Personen überzuleiten. da sie in ihrer Erscheinung und Form eine absolute Entsprechung des jeweiligen Planetendämoniums sind.Nach okkulter Lehre können dem Menschen im Traum nicht nur astrale Wesenheiten sichtbar werden.und Lichterscheinungen. welche ihre Reflektionen in das Traumleben wirft. Nach der okkulten Lehre wird die Astral-Sphäre oder –Ebene in sichtbare Stufen eingeteilt. bestimmte Klangakkorde auszudrücken und auf diese Weise zu materialisieren vermögen. deren Konstellationen die kosmische Ursache ist. Deshalb sind Erscheinungen menschlicher und tierischer Art in den Astralwesen-Formen ohne weiteres in diese registrierte Kategorie einzuordnen. Um sich 1950 .250 . sondern es sind auch Manifestationen aus der mentalen Sphäre möglich. die sich allerdings nur durch Symbolformen. Dem okkulten Forscher eröffnet sich hier ein weites Feld für das Eindringen in übersinnliche Sphären. Farb. die sich im Tieftrancezustand befanden. Auch diese Erscheinungen können. ohne daß sie an sich symbolhaft ausgedeutet zu werden brauchen. deren ätherischer Schwingungszustand von verschiedener Dichte ist und demzufolge der Materialisationsmöglichkeit astraler Wesen zahlreiche Varianten gibt. Der erfahrene Magus ist in der Lage. durch Meditationsmagie hervorgerufen werden. tatsächlich jedoch eine magische Realität waren.

sondern um dem dadurch evtl. Christallmagie Traumexerzitien Die Astralebene Der sichtbare und der unsichtbare Mensch Die Chakra-Lehre Peter de Rochas Phantome lebender Menschen Die Ausscheidung des Empfindungsvermögens Die aufeinanderfolgenden Leben Spiesberger Der Traum in tiefenpsychologischer und okkulter Bedeutung 1950 . Diese höheren okkult-magischen Diszipline werden nur von wenigen Menschen beherrscht und meist innerhalb magisch arbeitender Logen sorgfältig gehütet. die sich mit Traumexerzition beschäftigen. Und das nicht nur. vor allem derjenigen.251 . wenn auch schwierig. vor allem aber wird dadurch dem so verbreiteten Traumbuch-Unfug gesteuert. ist jede der angezogenen Diszipline genauestens zu studieren. 2 : Spaltungsmagie " " " 3 : Spiegel. Die praktische Magie setzt völliges Vertrautsein mit der Materie voraus und eine sorgfältige Vorbereitung der Experimente. um sie vor Profanierung zu schützen.u. Die Wege in diese subtilen Gebiete sind durchaus gangbar. entstehenden Unheil vorzubeugen.nicht in Illusionen zu verlieren. Literatur: Besant Die Reinkarnationslehre Die sieben Prinzipien Durville Gregorius " Jürgens Leadbeater Der Fludialkörper des Menschen Magischer Brief Nr.

die gewollte Richtung gibt der Handlung erst die Qualität. Immer schon ist in der Magie und Geheimwissenschaft aller Religionen und Kulte die räumliche Gestaltung und die gesetzmäßige Ausrichtung von größter Bedeutung. um mit Hilfe der aus den magischen Quadraten gewonnenen Symbole und Sigille in diese Sphären vorzudringen.UND SIGILLENLEHRE AUS MAGISCHEN QUADRATEN FÜR PRAKTISCHE MAGIE. vorausgesetzt allerdings. ist ein Magus" tritt bei diesen Experimenten in die Wirklichkeit tatsächlich wahrnehmbarer Erscheinungsformen. Der Lehrsatz: "Jedes Symbol ist eine Konzentration gebundener Energiekräfte innerhalb eines gebildeten Raumkraftfeldes als Resonanz vorhandener einstrahlender kosmischer Spannungsfaktoren elektromagnetischer Felderzonen in den Sphären der Erde" hat hier volle Gültigkeit. sind die periodischen Zahlengesetzmä- 1950 . geheimnisvolle und noch nicht ganz erforschte Gebiet. Dem Magus gelingen häufig ungeahnte Resultate. Alles magische Brauchtum ist kosmisch-räumlich orientiert. Dieses hochgeistige. von gewollter und auch erreichter Wirksamkeit gewesen. Der überlieferte magische Wahlspruch: "Wer die Dinge zu beseelen vermag. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet. welches in das Transzendentale reicht. bietet dem magisch tätigen Forscher immer wieder neue Möglichkeiten.252 . die Kräfte zu lösen und zu binden. aber im Laufe der Zeit immer wieder in Vergessenheit geraten und teilweise sogar gänzlich verloren gegangen.und Formgesetze gebundenen Kräfte wahrzunehmen. richtungsbestimmt und fundiert.DIE SYMBOL. Der Magus oder Priester hat in dieser Beziehung eine ganz bestimmte Position zu wahren. Das Wissen um diese Geheimnisse ist uralt. um diese an die Raum. dass er sehr feinfühlig und medial veranlagt ist.

in der Talismanologie eine Kopplung von Wirkungskräften derart erzielt werden. wodurch der transzendentale Konnex mit 1950 . der über diesen Dingen liegt. die Grenzen des Übersinnlichen verwischt oder sogar überschritten. die an eine neue Form gebunden werden kann. Subjekt und Objekt werden also zu einer psychophysischen Einheit verschmolzen. durchaus richtungsgebend und schöpferisch gestaltend ! Bewußt angewandte Magie ermöglicht auf psychometrischer Grundlage nicht nur einen transzendentalen Konnex des somatischen Menschen mit den universellen Kräften. sondern auch in Influenz mit kosmischer Einstrahlung sich befinden kann. seien es Metalle oder Edelsteine.ßigkeiten.253 . So kann z.und Formgesetze die Schaffung von formenhaften Wesen.B. unter Benutzung der kosmischen Bild. transformiert. wenn die entsprechenden Richtungsgesetze beachtet werden. Die Bildung magischer Gedankenformen unter Verwendung vorhandener Symbolkräfte ist eine Verbindung der Adhäsionskraft des Symbols mittels der beharrlichen Vorstellungskraft des Magus zur Erzeugung einer neuen zentralisierten Kraftballung. die in den magischen Quadraten verankert sind. daß man die gegebenen Ausstrahlungsenergien der benutzten Materie. lenkt und verstärkt durch die Schwingungen geeigneter Symbole. deren Ursprung sich in einer höher gelagerten Sphäre befindet. Voraussetzung zur Erreichung brauchbarer Resultate ist nicht nur der energische Wille des Experimentierenden. aber nicht nur in Reperkussion mit dem Magus als Erzeuger zu stehen braucht. um immaterielle Imprägnationen an Objekte zu erreichen. Der Schleier der Maja. sondern gestattet dem Magus sogar. sondern auch die völlige Beherrschung der hierbei angewandten Technik. Bei der angewandten Magie sind geschulte Vokalatem-Technik und starke Imagination ebenso unerläßlich wie das Vertrautsein mit den Gesetzen des Magnetismus und der Odlehre. Der Talisman als Objekt wird durch die Engramme des Symbols gleichsam überlagert und dadurch seine subjektive Wirkung höhergepolt. wird durchbrochen.

Der experimentierende Magus kann astrale oder mentale Verbindungen herstellen. verbinde man die Zahlen 1. Um aus diesem Quadrat die in ihm enthaltene dämonische Sprengungsfigur saturnischer Kräfte zu erhalten.dem Universum hergestellt ist mit faktischer Wirkung. sie isolieren. 16. und sie durch Bildung von besonderen Charaktersigillen. Die Wirkung reicht ohne Frage in überdimensionale Ebenen. die entweder dämonisch oder theonisch wirken. da durch Linienführung Symbolkonstruktionen destruktiver Natur erzielt werden können. durch Verbindung bestimmter Zahlenanordnungen auflösen. Als Beispiel diene das Jupiter-Quadrat der Zahl 4 (siehe Figuren 14. das jedes magische Quadrat darstellt. Dieses Konglomerat der Kräfte kann – richtungsgebend ausgestrahlt – abwehrend. sogar zerstörend wirken. als besondere Kraft oder Energie-Impulse verwenden. indem man die einzelnen Felder des Quadrates in der Zahlenfolge mit Linien verbindet. das der in Frage kommenden Zahl zugehört. Hiermit arbeitet vor allem die planetarische Beschwörungsmagie. Auch bei diesen Konstruktionen ist bei der Linienverbindung die Richtungsführung entscheidend. Die so erhaltene Symbolfigur hat Jupiter/Saturn-Charakter. Diese okkult sensorischen Phänomene lassen sich feststellen durch Auspendelung oder durch Hyperästhesie sensibler Menschen bei telepathischen oder psychometrischen Experimenten. 2 und 3 durch die Linie und führe sie weiter nach der Zahl 12. Vollkommen durchgeführt. solche schöpferisch erzeugen oder zerstören. Hierbei ist nicht die übliche Zahlenanordnung der Astrologie maßgebend. Auf diese Weise kann man auch die in jedem magischen Quadrate verankerten verschiedenen planetarischen Kräfte zusammenfassen. deren Quersumme ebenfalls eine 3 ergibt. sei es als Amulett. Wer die Konstruktion der magischen Quadrate kennt. 3). die derartige Symbolkonstruktionen zur Anrufung entsprechender Planetenwesen benutzt. als Talisman oder als magische Schutzglyphenkonstruktion. 15. bildet sich so das Sigill des Quadrates bezw. Symbole oder Sigille aus magischen Quadraten werden hergestellt. in der Astromagie das Sigill des Planeten. mit deren Hilfe die harmonische Geschlossenheit der Quadrate zu sprengen ist. kann das Raumkraftfeld. 1950 .254 . 2 u. sondern die magischen Planetenzahlen der pythagoräischen Anordnung. 1. andererseits aber auch anziehend und aufbauend in Erscheinung treten.

1950 . die sich dann mit der ureigenen gesetzmäßigen Schwingung der Sigille verbinden und dann expansiv ausstrahlen. Auf diese Weise lassen sich aus jedem Quadrat eine ganze Anzahl derartiger Sigille. die teils theonischen. Figur 9 ist das Venus-Quadrat.255 . Die jeweilige Endzahl bildet in ihrer Entsprechung die Zentralisation der Kraftballung. 10 das Merkur-Quadrat. Weitere Jupiter-Sigille entstehen durch die Zahlenverbindungen in folgender Darstellung. 4-7). bilden und verwenden. die planetarische Kraftmanifestationen enthalten. und teils dämonischen Charakter haben. indem man von der Zahl 16 ausgeht und die Linie über die Zahlen 15 und 14 führt und in der 5 endet (Figur 16). was von sensiblen Naturen wahrgenommen werden kann oder durch Auspendeln der entstandenen Figur leicht nachzuweisen ist. morphologischen und psychologischen Naturgesetze enthalten sein. werden bei dieser Praktik die Zahlen durch Quersummen-Addition auf die Grundzahlen zurückgeführt (Fig. Um die magische Zahl des dominierenden Planeten in dem gebildeten Sigill zu erhalten.Die Figur des Jupiter/Mars-Dämoniums wird gebildet. Ein Magus mit stark ausgebildeter Konzentration vermag bei der Konstruktion der Sigille bereits mentalistisch bestimmte Gedankenpsychogene zu bilden. Andere Konstruktionen der Quadrate ermöglichen die Bildung anderer Sigille. Es sollen jedoch nur vollkommene magische Quadrate verwendet werden. Weitere Zahlenquadrate sind in der am Schluß dieser Abhandlung aufgeführten Fachliteratur zu finden. Nach der Esoterik sollen in den magischen Quadraten alle biologischen. Fig. die zu Übungszwecken verwendet werden können. die Freilegung und Ausrichtung der darin verborgenen Kräfte sei eine Kunst und bedeute an sich schon eine Art Magie. Die Figuren 8 und 11 stellen die konstruierten Sigille des Jupiter und des Saturns dar.

und Farbwahrnehmungen sowie Geruchsempfindungen wurden gesteigert und Temperaturunterschiede im Zimmer festgestellt. 1950 . mentaler Gebilde anwenden.256 . Hier ergeben sich für den Psychologen weite und neue Arbeitsgebiete. Kreuz. Pentagramm. sondern auch die Sensibilität der Versuchspersonen eine ausschlaggebende Rolle spielen. eine Verlangsamung des Pulsschlages.Sigille. Kreis und bestimmte Runen. bei denen natürlich nicht nur die Konzentrationskraft des Magus.B. Ähnliche Phänomene werden auch hervorgerufen durch das Verbrennen derartiger Pergamentstreifen mit aufgezeichneten Sigillen im Räucherfeuer. In der praktischen Magie werden schon immer sogenannte Abwehrsymbole angewandt zum Schutze der amtierenden Personen. Quadrat. Klang. Astrale und mentale Erscheinungsformen traten auf. erzeugten bei im Trance befindlichen Medien Angstzustände und andere psychische Erscheinungen. und zwar in allen möglichen Variationen wie z. die bei magischen Experimenten verwandt wurden. Aber auch eine ganze Anzahl der aus den magischen Quadraten konstruierten Sigille hat eine ähnliche abwehrende oder anziehende Wirkung. desto größer ist der Erfolg. je nach Art der Symbole. und je genauer die Zahlengesetze in allen Entsprechungen bei den Experimenten beachtet werden. in der Physik oder Technik sowie auch in den höheren geistigen Sphären zum Aufbau oder Abbau astraler bezw. die alle zu den Ursymbolen gehören. Das Auflegen von Pergamentstreifen mit derartigen Sigillen auf den Solarplexus oder auf die Stirn des Mediums erzeugte ein Herabsinken der Körpertemperatur. Der praktizierende Okkultist erhält durch dieses Wissen beachtenswerte Hilfsmöglichkeiten zum Vordringen in höher gelagerte Sphären. Je kultmäßiger und ritueller diese Versuche durchgeführt. Hier eröffnen sich dem Magus noch ungeahnte Möglichkeiten durch systematisch ausgeführte experimentelle Versuchsreihen. Diese Gesetzmäßigkeiten der mathematischen Quadrate aller Art lassen sich konstruktiv auf dem materiellen Plane. es traten sogar kataleptische Zustände auf.

257 .1950 .

258 .1950 .

259 . Diese Form liegt dem Zellkernprinzip zu Grunde. Dieses Quadrat hat für sensible Menschen Mond. Zahlenkabbalistisch entspricht die 10 den Mond. der ewigen Bewegung. mediumistischem Einschlag. Nach der Zahlensymbolik hat das Quadrat ebenfalls MerkurCharakter. Die beigegebene Zeichnung zeigt ein daraus entstandenes Konstruktions-Symbol. der Unendlichkeit). Auch aus dem chaotischen Saturn-Quadrat lassen sich durch Verbindung der gegenüberliegenden Eckzahlen durch Linien ähnliche Symbole bilden. Bei dieser Konstruktion ist auffallend. die Merkurkräfte also nicht in Erscheinung treten. Die in diesem Quadrat sich schräg gegenüberliegenden Eckzahlen ergeben 17. In der Astromagie sind Keimform. die als Entsprechung zum Jupiter gehören. nach dem die Natur schafft. 1950 . welchem alle dem Jupiter unterstellten Pflanzen wie Kreuzblütler. Vierblätter. Embryo und Ovarien alles Mondkraftformenentsprechungen (Figur 16). Die Lemniskade gehört zu den sog. Ursymbolen (Symbol des Lebens. vor allem bei jenen Erscheinungsformen. denn 17 ergibt in der Quersumme die Merkurzahl 8 (Figuren 12. Esoterisch ist der Mond der Diener des Saturns und der Beherrscher des astralen Lichtes (3 x 3 = 9). Aber trotzdem soll nach der Esoterik das naturhafte Schaffen der Jupiterkräfte in der Erdsphäre nach den in diesem Quadrat verankerten Gesetzen erfolgen. Durch Verbindung der Speichen dieses Sternrades mit Lemniskaden entsteht ein wunderbares Blütensymbol. Bohne. zugeordnet sind. Achtblätter usw. läßt sich weder horizontal noch vertikal in Zahlengleichheiten bringen. in dem die 16 Felder mit den Zahlen 1-16 in der üblichen Reihenfolge besetzt werden.(9) und Neptun-(1) Kräften. daß die 5 im Mittelfeld des Quadrates außer Funktion bleibt.Eine weitere interessante und aufschlußreiche Konstruktion ergibt sich aus dem unvollkommenen oder chaotischen Jupiter-Quadrat der Zahl 4. Die Quersummen ergeben die Zahl 10 (zusammengesetzt aus der kleinsten und größten Zahleneinheit des Quadrates: 9 + 1). und durch die Verbindung der Linien einen Stern mit 16 Strahlen. Dieses Quadrat.und Neptunwirkung mit chaotischem. das in der Magie zu den sexualmagischen Symbolgruppen gehört. 13 und 15).

das als rudimentäres Weistum atlantischer Kultur unerkannt in der urarischen Rundenkunde verborgen ist. Dieses Symbol wird vorteilhaft zu Liebes. die ihm innewohnt. in deren Geburtshoroskop diese Planeten günstig und stark gestellt sind. sich mit unserem Sonnensystem zu verschmelzen. Dazu dient das Symbol der Wolfsangelrune. deren Intelligenzen und Dämonien lassen sich nicht in den Formen und Zahlengesetzen stabiler magischer Quadrate. wiedergegeben werden. fixieren. in welcher Drehrichtung das Symbol dargestellt wird. Die negative oder positive Kraft eines Symbols kann beim Pendeln an den Ausschlägen festgestellt werden.Die Umfangzahlen der beiden Bohnenformen im Symbol ergeben jeweils als Quersumme die Zahl 7 (Venuszahl). oder auf Grundzahlen aufgebaut. zusammen also 14. Nach esoterischer Lehre kommt es darauf an. vermögen diese in höherer Oktave schwingenden Einflüsse aufbauend zu verwenden.und Venuskräfte zusammenwirken (4 x 7 = 28. Die Drehung in Uhrzeigerrichtung gilt als theonisch. 2 x 14 = 28).und Fruchtbarkeitstalismanen verwandt. Aus dieser Rune entwickelte sich das Symbol des Hakenkreuzes: das Svastikakreuz. genau wie beim Svastikakreuz. Da es sich bei allen transsaturnischen Planeten um Gestirne handelt. so wirken die Kräfte dieser hochenergetischen Gestirnswesenheiten meist zerstörend gemäß ihrer atomistischen Struktur. Die Schwingungskraft des Uranus kann nicht in der starren Form eines Quadrates. das einen gedachten festen und begrenzten Raum darstellt. Nur Menschen. 1950 . Durch Umstellung der Zahlen in den Mittelachsen wird diese Charakterisierung erreicht. in denen Mond. Das Geheimsymbol zeigt deutlich die starke Bewegungs. Periodenzahl des Mondes. die einem benachbarten Weltsystem angehören. das im Begriff steht. die eine der wichtigsten magischen Zahlen ist. und dadurch in magischem Sinne dämonisch in der Erdsphäre. Die Kräfte der transsaturnischen Planeten resp. Dem Uranus wird nach der Esoterik die Zahl 2 zugesprochen.260 . sondern nur in der Konstruktion eines Bewegungssymbols. die umgekehrte Richtung als dämonisch und zerstörend (Figuren 14 und 17). Beim Auspendeln dieses Symbols entstehen starke Ellipsenschwingungen.oder Expansionskraft. Daraus erklärt sich die obige Wirkung und Bedeutung.

Dr. Mehrere miteinander verbundene Wolfsangelsymbole ergeben eigenartiger Weise die physikalische Wellenbewegung des Lichtes (Figur 19). 22 – 24). Bei Beschwörungen wirkt das entsprechende Uranus-Sigill als ungemein starke Abwehrmaßnahme.261 . Die Kabbalah Mystik und Magie der Zahlen Gregorius: Formen. von Eingeweihten sorgfältig gehütet. E. die dann der gleichen Gesetzmäßigkeit unterliegen. Die beigegebenen Abbildungen sind dabei richtungsgebend (Fig.Bei Schutzglyphen wird die Wolfsangelrune mit Erfolg angewandt. 3) Magie cosmosophica (Magischer Brief Nr. Hierüber folgen später noch längere Abhandlungen. vor allem da. Von großer magischer Wirkung ist die Verwendung hebräischer oder arabischer Schriftzeichen. W. Brief Nr. wo die Anwendungsmöglichkeiten sich auf transzendente Erscheinungsformen erstrecken. 20 und 21). Die Felder der magischen Quadrate können anstatt mit Zahlen auch mit Buchstaben besetzt werden. So entstanden die alten Zauberformeln bei Beschwörungen und die geheimen Worte und Sprüche auf Talismanen (Figuren 18. Nettesheim: Ahrens. aber das eigentliche Wissen darum ist mehr oder weniger in Vergessenheit geraten und rudimentär nur einigen Geheimlogen bekannt bezw. Magische Werke Mathematische Spiele Hebräische Amulette und Zahlenquadrate Bischoff. Wohl bedient sich die überlieferte praktische Beschwörungsmagie dieser Dinge. Das Gebiet der magischen Quadrate und die kabbalistischen Zusammenhänge der Zahlensymbolik sind umfangreich und schwierig und für den ernsthaften Forscher ein ungeheueres Neuland.9) Hellenbach Magie der Zahlen 1950 . Literaturnachweis zum weiteren Studium dieses Gebietes: Agrippa v.und Symbolmagie (Mag.

Ferdin.Laarß Lehmann. Das magische Quadrat Talisman Turc Die heilige Mathesis Die astrologische Bedeutung des magischen Quadrates Villinger Amulette und Talismane ------------------------------------------ 1950 .262 . Bruno Amulette und Talismane Aberglaube und Zauberei Zahlenfiguren auf Amuletten und Planetensiegeln Liharzik Maack.

Ein Stück Haut von einer Mumie oder einem verstorbenen Menschen. Entsprechende Hinweise hierzu sind im Septemberheft in der Abhandlung über "Magische Unterweisungen" gegeben. Ein Stück echtes Pergamentpapier. Es genügt ein Stück gegerbtes Leder. wie sie in den Beilagen des Oktoberheftes dargestellt sind. 3. weil sie keine Resultate zeitigen. 1950 . Die gegerbte Haut eines ungeborenen Kalbes oder Schafes. und dann kurz nach erfolgter Defloration vom Magus entfernt wurde. das für diese Zwecke besonders präpariert werden muß. enthalten die Sigille der anzurufenden dämonischen oder theonischen Wesenheiten. Diese Pentakel.263 . Je nach der beabsichtigten Beschwörung erfolgt eine Zusammenstellung rein dämonischer Sigille oder theonischer Symbole. bei leichteren Fällen auch präpariertes Pergament. 2.ANFERTIGUNG MAGISCHER BESCHWÖRUNGSPENTAKEL Bei jeder magischen Beschwörung werden Pentakel benutzt. denn das in alten Überlieferungen vorgeschriebene Jungfern-Pergament ist schwer zu beschaffen. für die diese Bezeichnung angewandt wird: 1. aus den magischen Quadraten der betreffenden Planeten und Zahlen konstruiert. Kombinationen sind hier nicht angebracht. Es gibt drei Arten dieses rein magischen Pergamentes. Die Zeichnungen werden mit einem eigens hierfür bestimmten Pinsel/oder Stäbchen auf echtem Pergament gemalt. das von einem jungfräulichen Mädchen einige Stunden in der Vagina aufbewahrt. falls mentalistische Wesen herangezogen werden sollen.

Bei rein astralen Beschwörungen mit Hilfe eines Mediums kann auch Menstrualblut verwandt werden. ist bei den Anrufungen an einer farbigen Schnur um den Hals zu hängen zum Schutze des Solarplexus. Natürlich ist hierbei vorsichtig vorzugehen. getaucht wird. um den magischen Influxus unbeeinträchtigt zu erhalten. Es wird immer nur ein Pergament verbrannt. sich durch astrale Stoffe besser zu verdichten. Das erforderliche Blut kann man auf ungefährliche Weise durch einen kleinen Schnitt mit dem magischen Messer in den Handballen oder Unterarm bekommen. wird bei der Anrufung im Räucherfeuer verbrannt. das gleichen Zwecken dient. Nach alter Vorschrift eignet sich zum Zeichnen frisches Blut am besten. zu manifestieren. Man kann auch farbige Tusche verwenden. an einer gleichen Schnur um den Kopf gebunden zum Schutz des Stirnchakras. Überhaupt müssen alle Utensilien in durch Seide geschützte und mit Schutzsymbolen versehene Kästen aufbewahrt werden. das 2. wenn das Pergament vor dem Verbrennen in eine mit Alkohol oder reinem Spiritus gefüllte Schale. das 3. Bei der letzten Handlung gehen die tierischen Substanzen der Haut in einen anderen Aggregatzustand über und ermöglichen dem angerufenen Wesen. 1950 . denn in der Flamme der Kerze oder im Räucherfeuer verkohlt es zu langsam.264 . und mit Hilfe der Verbrennungssubstanzen des Räucherwerkes. da die Ausstrahlung der Blutessenzen die angerufenen Dämonen anzieht. was naturgemäß bei weitem nicht die Wirkung hat. Während dieser Handlung sind die anderen Stücke sorgfältig zu isolieren. die sich im Kreis befinden muß.Zur Beschwörung gehören in der Regel drei gleiche Pergamentpentakel: das 1. Blutstillende Mittel müssen zur Hand sein. Erfahrungsgemäß wird dieser Prozeß erleichtert.

die man dann von einem Gerber sehr dünn präparieren läßt. In der Klassifizierung sind die astrologischen Entsprechungen genau zu beachten.Zur Anfertigung von Pentakel besorgt man sich bei Notschlachtungen Haut von ungeborenen Tieren. ebenso wie die verwandten Edelsteine nach magischplanetarischer Entsprechung auszuwählen sind. Alle zur Magie benutzten Gefäße und sonstigen Utensilien müssen aus echten Metallen sein. ---------------------------------- 1950 .265 . Die Maße und Zeichnungen richten sich nach den magischen Zahlen der anzurufenden Planetenwesen und deren Entsprechungen. Zur Beschriftung der Pentakel nimmt man am besten hebräische oder arabische Buchstaben und Zahlen.

seine Konzentration durch Atemtechnik hochzupolen. der Odlehre. durchaus unselbständige. dem körperlichen Magnetismus. der wie ein Künstler sein eigenes Werk bildet und formt.266 . aus Od-Substanz gebildete Wesen. die den Namen eines Phantomes tatsächlich verdienen. die der Magus in es gedanklich hinein transformiert. Gerade bei diesen Experimenten ist der Magus Schöpfer und Gestalter zugleich. unbeseelte und schnell vergängliche. daß der Magus mit der Hypnose. lassen sich aber auch durch Verwendung von Medien mannigfaltig variieren. die an sich nicht schwierig sind und noch nicht in das Gebiet der hohen Magie gehören. sie gehören also nicht zu Kama-Loka.DIE MAGISCHE BILDUNG VON GEDANKENWESEN Die experimentelle Schaffung von Gedankenpsychogonen gehört zu den Anfangsdisziplinen der magischen Praktik und zeitigt oft ganz erstaunliche Resultate. Das Gedankenwesen ist ein Willensprodukt des Magus und enthält alle diejenigen Eigenschaften. um so seine energetischen Kräfte wirksam einsetzen zu können. seine Imaginationskraft bewußt zu steigern. denn sie lösen sich in Nichts auf und unterliegen auch nicht den atomistischen Gesetzen des Astraläthers. sollte im Grunde nur ein geschulter Magus herangehen. Das Gelingen dieser Experimente hängt weiter davon ab. dass der Magus tatsächlich in der Lage ist. Bei der praktischen Ausführung wird vorausgesetzt. Außerdem muß der Magus ein ausgeprägtes Selbstbewußtsein haben und unbedingt an sein Wollen und seine Praktik glauben. der Telepathie und der magischen Symbolik vertraut ist und damit praktizieren kann. Obwohl die Bildung eines Gedankenphantomes bereits ein Eingriff in die Astralsphäre darstellt. Derartige Experimente können vom Magus allein ausgeführt werden. es er1950 . An diese Versuchsreihen. gehören die erzeugten Gedankenpsychogene noch zu den ätherischen Schwingungen der Pranasphäre. sind also feinstoffliche.

es ist ausführendes Werkzeug seines Willens und seiner Vorstellungskraft. Er soll dazu aber keine Sigille aus den magischen Quadraten verwenden. um von vornherein keine Astral-Wesen anzuziehen. in denen der Mond in Quadratur zu den magischen Planeten im Horoskop des Mediums steht. ohne in seiner Bewegungsfreiheit beeinträchtigt zu sein. in dem sich ein Pentagramm befindet mit der Spitze nach unten. Als richtungsgebendes Beispiel nachstehendes Symbol: Ein gleichschenkliges Dreieck mit der Spitze nach unten. Die Handlung ist in Form und Aufbau rituell auszuführen. in dieses einen Kreis zeichnen. daß ein schwarzmagisch veranlagter Mensch durch entsprechende Gedankenpsychogone genug Unheil und Disharmonie verursachen kann. sondern nur Ursymbole. Es kommt einzig und allein auf die Art der Suggestion an. obwohl zugegeben werden muß. die er nach den Gesetzen der anziehenden magischen Symbole zusammen gestellt hat.füllt alle Funktionen der richtungsgebenden Denkkraft des Magus. Das Medium liegt unbekleidet in bequemer Ruhelage auf Kissen vor dem Magus auf dem Boden. Experimente dieser Art als schwarze Magie zu bezeichnen.267 . sondern nur Venus. Zunächst wird das Medium vom Magus in einen leichten magnetischen Trancezustand versetzt (Hypnose ist nicht erforderlich). die dem Gedankenwesen gegeben werden. Anmerkung: Das Experiment soll in einem geschlossenen Raum vorgenommen werden. Zunächst einige Hinweise zur rein experimentellen Bildung des Gedankenwesens: Der Magus zeichne auf echtem Pergament mit seinem eigenen Blut und dem des Mediums (evtl. Um dieses Symbol eine große Ellipse ziehen und das Ganze in ein Quadrat stellen. ist nicht berechtigt.oder Mond-Drogen verwenden. An sei1950 . Der Magus läßt sich in einem ihm zusagenden magischen Sitz an der linken Seite des Mediums nieder. also Stunden. und zwar zu einem vorher astrologisch errechneten günstigen Zeitpunkt. auch Menstrualblut) eine von ihm selbst konstruierte Symbolfigur. Keine Schutzräucherungen vornehmen.

sich alles gedanklich vorstellen. die Grundschwingungen zeigen die Größe und Stärke an. Anmerkung: Zu diesen Handlungen dürfen nur Utensilien und Gebrauchsgegenstände wie Kreide. Hiermit sollte sich der Magus begnügen. Durch Auspendelung des Symbols kann der Magus feststellen. Der Magus verharrt nun einige Minuten in abwartender Haltung und kann dann die Handlung als solche abschließen. Hauptträger dieses Experimentes ist die Imaginationskraft des Magus. auch die ungefähre Form läßt sich auspendeln. Auf diese Weise kann das Gedankenwesen wochenlang erhalten wer1950 . in den er dann das Symbolpergament legt. um so durch seine Vorstellungskraft aus den Odschwingungen eine Odform zu bilden. Zur bewußten Formung des Gedankenwesens ist zunächst nichts weiter erforderlich. benutzt werden. das sich mit dieser Praxis vorher einverstanden erklärt haben muß. so muß es vom Magus und vom Medium mit neuen Odkräften versehen und gewissermaßen neu gekräftigt werden.ner rechten Seite zieht er mit magischer Kreide einen Kreis mit einem Durchmesser von ungefähr 30 cm. die den magischen Vorschriften entsprechen. Nach sechsmaliger Wiederholung erfolgt die gleiche Behandlung des Sexualchakras in einem wechselnden Rhythmus von 6 : 5. es soll mit geschlossenen Augen. und zwar neun Mal hintereinander. Falls sich das Medium sehr geschwächt fühlt. Drogen usw. Geschlechtlicher Verkehr darf nach diesem Experiment keinesfalls stattfinden. Das Medium. Zeichenpinsel. Hierzu genügt eine einfache Einstrahlung gemäß den allgemeinen Einordnungspraktiken. sollte es im Verlaufe des Abends magnetisierend gekräftigt werden. das Wesen längere Zeit in Schwingung zu erhalten. soll den Magus in seinen Manipulationen gedanklich unterstützen.268 . sie durch sich hindurchzuleiten und durch seine über das Pergament gehaltene rechte Handfläche wieder auszustrahlen. beginnt er. um eine zu starke Odschwächung seines Mediums zu vermeiden. Ist beabsichtigt. Nachdem der Magus sich mittels Atemtechnik konzentriert hat. und die – wie gelehrt – vorher sachgemäß isoliert und aufbewahrt waren. die dort befindlichen Odkräfte in sich aufzunehmen. beim Medium die Gegend des Milzchakras zu entmagnetisieren mit der Vorstellung. Schale. ruhig atmend. ob ein Wesen gebildet worden ist.

Nach einiger Zeit. An die Bildung solcher Gedankenwesen lassen sich eine ganze Anzahl von Suggestions-Experimenten anschließen. Der Magus kann so das Wirkungsfeld und die Reichweite des Wesens immer mehr steigern. Sind diese Versuche erfolgreich. Die Reperkussion mit dem Pergament wird von dem Wesen aber nie ganz aufgegeben. nur werden dann die erzeugten Wesen nicht so kräftig und lebensfähig. Unterläßt man die regelmäßige Einodung und beschäftigt sich auch gedanklich nicht mehr mit dem Wesen. so können sie immer weiter ausgebaut werden. daß über dem Pergament sich kein Pendelausschlag mehr zeigt. wenn keine weitere Beeinflussung des Wesens erfolgt.h.den. Die dann vorgenommene Auspendelung des Symbols wird ergeben. Bei stärkster Willensenergieanspannung stellt er sich vor das Wesen und gibt ihm gedanklich oder laut sprechend den Befehl. die bis zu einer Höhe von 1 Meter anwuchsen. wie Kontrollversuche gezeigt haben. Anmerkung: Experimentell ist nachgewiesen. die Entfernungen können größer bemessen und auch außerhalb des Raumes gelegen sein. das Pergament ist dann allerdings in einem abgeschlossenen. d. kehrt es von selbst zu dem Pergament zurück. daß sich an Schwingungsstärke und Größe zunehmende Wesen erzeugen ließen. Der Befehl ist drei Mal zu wiederholen. was meist gefühlsmäßig sofort empfunden wird. nur muß er sich den zu nehmenden Weg und die Ausfüh- 1950 . es hat sich also wieder aufgelöst. Der Magus kann auch allein experimentieren. seine Stellung zu verlassen und einen anderen Platz im Raum einzunehmen. vor Unberufenen geschützten Raum aufzubewahren. sich anwesenden Personen bemerkbar zu machen. Auch kann man während der Versuche dem Wesen befehlen. daß aber die dem Wesen charakteristische Schwingung an dem befohlenen Ort eintritt. die der Magus nach eigenem Ermessen ausgestalten kann. so wird es immer schwächer und ist nach einigen Tagen nicht mehr durch Pendeln feststellbar.269 .

auch wenn sie nicht bewußt experimentell hergestellt worden sind. sie durch derartige Gedankenpsychogone im Schlafe zu beeinflussen. Medien. zumal wenn man durch Experimente festgestellt hat. Auch in dieser Hinsicht sind bereits erstaunliche Resultate erzielt worden. es wird ihnen unheimlich vorkommen. wobei nicht einmal eine disharmonische Ausstrahlung des Wesens vorzuliegen braucht. als wenn er die Tat selbst ausführte. diese Wesen mit entsprechenden Suggestionen zu erfüllen und während der Abwesenheit des Magus eine Art Wächteramtierung zu geben. Bei derartigen Versuchen sind bereits ganz ungewöhnliche Resultate erzielt worden. Derartige Gedankenpsychogone gibt es überraschend viel. die fast die Grenzen der Wahrnehmungsfähigkeit übersteigern. daß es bei sensiblen Personen durchaus möglich ist. sie andererseits aber auch seelisch-geistig oder körperlich-disharmonisch beeinflussen. Welche Impulse der Magus seinem erzeugten Wesen gibt. Man hat Versuche gemacht.rung des gegebenen Befehles autosuggestiv in allen Einzelheiten so plastisch vorstellen. Der Magus kann sich gewissermaßen ein derartiges Wesen als Werkzeug heranziehen und benutzen. dass seine Umgebung dies unbewußt empfindet. die zu Kontrollzwecken herangezogen waren. Hier eröffnen sich dem Magus ungeahnte Perspektiven. 1950 .270 . Auf diese Weise kann man suggestiv harmonische und helfende Gedanken auf andere Personen übertragen. konnten im hypnotischen Tiefschlaftrance die erzeugten Wesen sehen und genau beschreiben. oder welche Aufgabe er es ausführen läßt. sie sogar aufzuwecken. warum eigentlich. so wird er bald feststellen können. ohne daß den Betreffenden die primäre Ursache bewußt wird. Sensible Personen können sogar in Angstzustände und seelische Bedrückung verfallen. ohne daß sie sagen könnten. Die Menschen werden dann nicht gern allein in seinem Zimmer bleiben wollen. ist seine persönliche Angelegenheit. um bestimmte Handlungen von Personen im Zimmer zu verhindern. Hat der Magus ein solches Wesen längere Zeit bei sich im Zimmer.

(Nicht zu verwechseln mit den Elementargeistern). da sie nur Verfallsprodukte von vampierartigem Charakter sind. Wincklerstraße Nr. GREGORIUS.271 . vermag imaginäre Gedankenpsychogone im Raum zu gestalten von kürzerer oder längerer Dauer. die mit Vorstellungsbildern verbunden ist. Sekretariat: Berlin – Grunewald. 9 1950 . die auch dem amtierenden Magus bei Beschwörungen am magischen Kreis sichtbar werden können und oft von groteskem Aussehen sind.Die Geheimlehre sagt: "Jedes konzentrierte Denken. die dann von selbst wieder zerfallen. Elementalwesen = Gedankenwesen lebender Personen. Man nennt diese Wesen. Diese Phantomwesen sind unbeseelt und können in der magischen Handlung vom Magus mit der Spitze seines magischen Schwertes durch seine geballte und gewollte Energie-Ausstrahlung ohne weiteres zerstört werden.“ ------------------------------- -------------------------------------------------------------------------------------------------Die "BLÄTTER FÜR ANGEWANDTE OKKULTE LEBENSKUNST" werden herausgegeben von GREGOR A. jede bewußt gesteigerte Wunschkraft. Meister der Loge „FRATERNITASSATURNI“.